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November 2017
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Sonntag, 16. Dezember
Programmwoche 51/2012
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6:45

Tele-Akademie

Prof. Dr. Sigrid Baringhorst

Politischer Protest im Zeichen digitaler Kommunikation

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Folgt man der Berichterstattung über die grüne Bewegung im Iran, die Revolutionen in Tunesien und Ägypten oder über Proteste gegen Wahlfälschungen in Russland, so wird oft die zentrale Bedeutung digitaler Medien hervorgehoben. Soziale Netzwerke wie Facebook oder das ...
(ARD/SWR)

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Folgt man der Berichterstattung über die grüne Bewegung im Iran, die Revolutionen in Tunesien und Ägypten oder über Proteste gegen Wahlfälschungen in Russland, so wird oft die zentrale Bedeutung digitaler Medien hervorgehoben. Soziale Netzwerke wie Facebook oder das Kurznachrichtenportal Twitter gelten als maßgeblich für eine erfolgreiche Protestmobilisierung.
In ihrem Vortrag der Reihe "Tele-Akademie" arbeitet Professor Dr. Sigrid Baringhorst Besonderheiten netzbasierten Protests heraus. Die Frage, ob im Internet ein neues Protestmilieu entstanden ist und wie sich dies auf Organisations- und Aktionsformen von politischem Protest auswirken könnte, steht dabei ebenso im Fokus wie Überlegungen zu den Erfolgsbedingungen und den potenziellen Gefahren netzbasierter Protestpolitik. Sigrid Baringhorst lehrt Politikwissenschaft an der Universität Siegen. Sie ist Mitglied des dortigen Instituts für Medienforschung und Vorsitzende im Forschungsbeirat des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge.
(ARD/SWR)


7:30

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05

100(0) Meisterwerke

Richard Oelze: Tägliche Drangsale


In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15

Urs Rohner: Eine neue Ära für die Schweizer Banken

Der CS-Verwaltungsratspräsident zu Gast bei Katja Gentinetta

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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Das Schweizer Bankgeheimnis wankt, die einmalige Abgeltungssteuer, mit der nicht deklarierte Konten deutscher Staatsbürger legalisiert werden könnten, ist als neuer Standard (noch?) nicht etabliert. Der Schweizer Banker Urs Rohner führt die Credit Suisse (CS) seit 2011 ...

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Das Schweizer Bankgeheimnis wankt, die einmalige Abgeltungssteuer, mit der nicht deklarierte Konten deutscher Staatsbürger legalisiert werden könnten, ist als neuer Standard (noch?) nicht etabliert. Der Schweizer Banker Urs Rohner führt die Credit Suisse (CS) seit 2011 als Präsident des Verwaltungsrats. Damit steht er an der Spitze einer der beiden Großbanken, die nicht nur zur Krise beigetragen haben, sondern auch vor einer der größten Herausforderungen ihrer Geschichte stehen. Wie wird die neue Ära der Schweizer Banken aussehen? Was bedeutet der Strukturwandel für das Land? Und was verbindet die internationalen Unternehmen noch mit der Schweiz, deren Namen sie immerhin in ihrem Logo tragen?
Moderatorin Katja Gentinetta spricht in der Reihe "Sternstunde Philosophie" mit dem CS-Verwaltungsratspräsidenten Urs Rohner über den Struktur- und Kulturwandel seiner Branche und fragt: Was haben die Banken aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt?


10:15

Literatur im Foyer

Felicitas von Lovenberg im Gespräch mit

Clemens J. Setz und Stephan Thome


Gespräche über neue, aktuelle und interessante Bücher und Themen. Abwechselnd diskutieren Thea Dorn und Felicitas von Lovenberg mit Autoren und Kritikern über Belletristik, Sachbücher, Lyrik.
(ARD/SWR)


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10:45
Videotext Untertitel

Fahrten ins Ungewisse (1/3)

Abora - letzte Position Atlantik

Film von Rudolf Herzog

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Mit einem prähistorischen Schilfboot wagen sich elf Mann auf den offenen Atlantik. Am 11. Juli 2007 sticht das Steinzeitgefährt "Abora III" von New York aus in See. Kurs: Kanarische Inseln. 35 Jahre nach Thor Heyerdahls Atlantiküberquerung mit der "RA II" sorgt der ...

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Mit einem prähistorischen Schilfboot wagen sich elf Mann auf den offenen Atlantik. Am 11. Juli 2007 sticht das Steinzeitgefährt "Abora III" von New York aus in See. Kurs: Kanarische Inseln. 35 Jahre nach Thor Heyerdahls Atlantiküberquerung mit der "RA II" sorgt der junge deutsche Experimentalarchäologe Dominique Görlitz mit diesem Vorhaben für Schlagzeilen.
Der erste Teil der dreiteiligen Reihe über "Fahrten ins Ungewisse" begleitet die Expedition von Dominique Görlitz.

Die beiden weiteren Teile von "Fahrten ins Ungewisse" zeigt 3sat im Anschluss, ab 11.30 Uhr.


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11:30
Videotext Untertitel

Fahrten ins Ungewisse (2/3)

Verschollen vor Spitzbergen

Film von Kirsten Hoehne und Frode Mo

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1912 verlässt die "Herzog Ernst" den norwegischen Hafen Tromsø mit Kurs auf Spitzbergen. An Bord: der Polarforscher Herbert Schröder-Stranz und eine Crew aus Seeleuten und Wissenschaftlern. Doch das Schiff wird vor Spitzbergen vom Eis eingeschlossen. Zu Fuß will ...

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1912 verlässt die "Herzog Ernst" den norwegischen Hafen Tromsø mit Kurs auf Spitzbergen. An Bord: der Polarforscher Herbert Schröder-Stranz und eine Crew aus Seeleuten und Wissenschaftlern. Doch das Schiff wird vor Spitzbergen vom Eis eingeschlossen. Zu Fuß will Schröder-Stranz weiter. Ein Selbstmordkommando.
Der zweite Teil der dreiteiligen Reihe über "Fahrten ins Ungewisse" folgt 100 Jahre später den Spuren dieser Expedition.


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12:15
Videotext Untertitel

Fahrten ins Ungewisse (3/3)

31 Stunden Hölle auf der "Deutschland"

Film von Robert Schotter

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Am 4. Dezember 1875 legt der Dampfsegler "Deutschland" in Bremerhaven ab und nimmt Kurs auf New York. Nach wenigen Stunden gerät die "Deutschland" vor der Ostküste Englands in einen Sturm. Heftiges Schneetreiben und die aufgepeitschte See behindern die Sicht. Als ...

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Am 4. Dezember 1875 legt der Dampfsegler "Deutschland" in Bremerhaven ab und nimmt Kurs auf New York. Nach wenigen Stunden gerät die "Deutschland" vor der Ostküste Englands in einen Sturm. Heftiges Schneetreiben und die aufgepeitschte See behindern die Sicht. Als plötzlich an Backbord aus dem Dunkel ein Licht aufblitzt, korrigiert Kapitän Eduard Brickenstein den Kurs. In diesem Moment läuft der Dampfer auf eine Sandbank. Der Kapitän unternimmt verzweifelte Manöver, das Schlimmste abzuwenden, doch ohne Erfolg: Von den rund 230 Menschen an Bord lassen 57 ihr Leben in den eisigen Fluten des Atlantik. Erst am 7. Dezember 1875 kann ein Radschlepper die rund 170 Überlebenden in Sicherheit bringen, die "Deutschland" versinkt im Meer. 130 Jahre nach der Katastrophe bemüht sich ein Team aus Unterwasser-Archäologen, das Wrack in den Tiefen des Ärmelkanals zu orten und die Ereignisse jener Dezembernacht zu rekonstruieren.
Der letzte Teil der dreiteiligen Reihe über "Fahrten ins Ungewisse" erzählt die Geschichte des Untergangs der "Deutschland".


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13:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
VPS 13:04

Magischer Advent

Von Waldviertler Glasbläsern und dem Prager Christkindl

Film von Anita Lackenberger und Gerhard Mader

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Schon seit dem Mittelalter wird im Waldviertel und in Tschechien Glas produziert und zu Weihnachtsschmuck verarbeitet. Auch heute noch findet man viele der Glashütten im Grenzgebiet zwischen dem Waldviertel und Tschechien. Schaurige Geschichten von Wintergeistern und ...
(ORF)

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Schon seit dem Mittelalter wird im Waldviertel und in Tschechien Glas produziert und zu Weihnachtsschmuck verarbeitet. Auch heute noch findet man viele der Glashütten im Grenzgebiet zwischen dem Waldviertel und Tschechien. Schaurige Geschichten von Wintergeistern und armen Seelen ranken sich um diese heute meist verlassenen Dörfer. Das Prager Christkindl, Heilige und auch Krippen stehen im Glasmuseum Apfelthaler unter mundgeblasenen Glassturzen und erzählen ihre ganz eigenen Weihnachtsgeschichten. Echte Waldviertler Mohnnudeln, ein gebackener Karpfen oder ein knuspriges "Gansl" finden sich manchmal schon vor dem Weihnachtsfest auf dem Speisezettel.
"Magischer Advent" führt zur Adventszeit nach Tschechien.
(ORF)


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13:30

Das blaue Sofa

Literatur mit Wolfgang Herles


Wolfgang Herles stellt in seiner Sendung "Das blaue Sofa" wichtige belletristische Neuerscheinungen zur Diskussion.


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14:00
Videotext Untertitel

Die Außerirdischen - Mythos und Wahrheit

Film von Oliver Halmburger

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Gibt es tatsächlich Aliens? Oder sind sie nur Ausgeburten unserer Fantasie - angeregt durch Science-Fiction-Filme und -Literatur? Wird ihre Existenz etwa nur geheim gehalten - oder sind wir doch allein in den Weiten des Weltalls?
Diesen Fragen geht Oliver Halmburger ...

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Gibt es tatsächlich Aliens? Oder sind sie nur Ausgeburten unserer Fantasie - angeregt durch Science-Fiction-Filme und -Literatur? Wird ihre Existenz etwa nur geheim gehalten - oder sind wir doch allein in den Weiten des Weltalls?
Diesen Fragen geht Oliver Halmburger in seiner Dokumentation "Die Außerirdischen - Mythos und Wahrheit" nach. Halmburger hat renommierte Wissenschaftler und selbsternannte Experten getroffen, welche die Frage nach den Außerirdischen seit Jahrzehnten umtreibt - und Menschen, die von Erlebnissen berichten, die zu fantastischen Spekulationen einladen.


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14:45

Mythos Ufo - Das Geheimnis der "Area 51"

mit Guido Knopp

(aus der Reihe "ZDF-History")

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Sie ist einer der rätselhaftesten Orte der Erde: die "Area 51" in der Wüste von Nevada, gut 100 Kilometer von Las Vegas entfernt. Ein Gelände im Besitz der US-Luftwaffe, streng bewacht und abgeschirmt gegen die Öffentlichkeit. Hartnäckig hält sich das Gerücht, dort ...

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Sie ist einer der rätselhaftesten Orte der Erde: die "Area 51" in der Wüste von Nevada, gut 100 Kilometer von Las Vegas entfernt. Ein Gelände im Besitz der US-Luftwaffe, streng bewacht und abgeschirmt gegen die Öffentlichkeit. Hartnäckig hält sich das Gerücht, dort würden Außerirdische landen. Offiziell existiert die "Area 51" gar nicht. Amerikanische Militärs verweigern auch nach Ende des Kalten Krieges jede Auskunft. Denn in Wirklichkeit ist der Ufo-Mythos womöglich nur der Deckmantel für streng vertrauliche Geheimdienstoperationen: In der "Area 51" wurde mit Spionageflugzeugen experimentiert, wurden sowjetische Kampfjets auf ihre Leistungsfähigkeit hin überprüft.
Der Film aus der Reihe "ZDF-History" geht dem Geheimnis der "Area 51" nach.


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15:30

Die großen Verschwörungstheorien

mit Guido Knopp

(aus der Reihe "ZDF-History")

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Die Raumfähre "Apollo 11" ist in einem Filmstudio gelandet - und nicht auf dem Mond. Der 11. September 2001 war eine "große Lüge". Und natürlich hütet die US-Regierung in einem geheimen Hangar lebendige oder mindestens konservierte Aliens. Das Phänomen kannten schon ...

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Die Raumfähre "Apollo 11" ist in einem Filmstudio gelandet - und nicht auf dem Mond. Der 11. September 2001 war eine "große Lüge". Und natürlich hütet die US-Regierung in einem geheimen Hangar lebendige oder mindestens konservierte Aliens. Das Phänomen kannten schon die alten Römer: Verschwörungstheorien finden seit Jahrtausenden ihre Anhänger - meist entgegen jeder Logik. Aber weshalb sehnen sich so viele Menschen nach höheren Mächten, die Schicksal spielen? Wie lässt sich erklären, dass Umfragen zufolge ein Fünftel aller Deutschen für möglich hält, die Regierung um George W. Bush habe ihre Hände bei den Terroranschlägen am 11. September 2001 im Spiel gehabt? Warum haben es klare Fakten in der Gemeinde der Verschwörungstheoretiker so schwer gegen bizarre Vermutungen?
In der Dokumentation aus der Reihe "ZDF-History" gehen Psychologen und Medienwissenschaftler dem Phänomen der Verschwörungstheorien auf den Grund.


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16:15
Format 4:3Videotext Untertitel

3sat thema: Endzeit

Nostradamus - Prophet des Unheils

Film von Günther Klein

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Michel de Nostredame (1503 - 1566) aus dem südfranzösischen Salon-de-Provence, später Nostradamus genannt, war einer der berühmtesten Männer des alten Europas. Im 16. Jahrhundert, in dem er lebte, wurden das herrschende Weltbild radikal umgewertet und die Grundlagen ...

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Michel de Nostredame (1503 - 1566) aus dem südfranzösischen Salon-de-Provence, später Nostradamus genannt, war einer der berühmtesten Männer des alten Europas. Im 16. Jahrhundert, in dem er lebte, wurden das herrschende Weltbild radikal umgewertet und die Grundlagen des modernen Weltverständnisses gelegt. Neben ersten wissenschaftlichen Entwicklungen, der Erweiterung des Weltbildes durch Entdeckungen in Übersee und der Reformation, gab es aber auch Hexenverfolgung, und Inquisition.
Die Dokumentation "Nostradamus - Prophet des Unheils" stellt den großen Astrologen und Wissenschaftler vor.

Mit dem "3sat thema" setzt 3sat neben seinen Thementagen und Themenwochen einen weiteren Akzent im Programm. Die Zuschauer erhalten einen kompakten Über- und Einblick in ein kulturrelevantes Thema unserer Zeit. Am 16. Dezember geht es im "3sat thema: Endzeit" mit vier Dokumentationen, drei Dokumentarfilmen und einem Spielfilm um die Angst vorm Weltuntergang.


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17:00
Videotext Untertitel

3sat thema: Endzeit

2012 - Geht die Welt unter?

Film von Heike Bittner

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Droht im Jahr 2012 der Weltuntergang? Erfüllen sich uralte Prophezeiungen? Sind die jüngsten Naturkatastrophen, Finanzkrisen, Aufstände und Kriege Vorboten für das Ende der Welt? Die Ängste vieler Menschen speisen sich aus verschiedenen Prophezeiungen zum Weltende. ...
(ARD/MDR/SWR)

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Droht im Jahr 2012 der Weltuntergang? Erfüllen sich uralte Prophezeiungen? Sind die jüngsten Naturkatastrophen, Finanzkrisen, Aufstände und Kriege Vorboten für das Ende der Welt? Die Ängste vieler Menschen speisen sich aus verschiedenen Prophezeiungen zum Weltende. Gerald Gürtler verließ mit seiner Familie Deutschland und lebt seit 2010 unter einfachsten Bedingungen in Paraguay. Die Prophezeiungen des Johannes von Jerusalem und Gürtlers eigener Blick auf die moderne Welt führten dazu, dass er der westlichen Zivilisation den Rücken kehrte. Sabine Freier hingegen will in Deutschland bleiben. Sie ist sich sicher, dass es nicht nötig ist zu fliehen: "Schluss mit der Panik! Wir müssen uns einfach auf große Umwälzungen vorbereiten. Und wenn wir gut vorbereitet sind, werden wir weiter leben können."
Die Dokumentation "2012 - Geht die Welt unter?" wirft die Frage auf, wie sich "Prophezeiungen" auf Menschen auswirken. Zu Wort kommen Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen.
(ARD/MDR/SWR)


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17:45

3sat thema: Endzeit

Kalender, Kulte und Kulturen

Film von Roswitha und Ronald Vaughan

Erstausstrahlung

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Ein Erdumlauf um die Sonne dauert genau 365,242198 Tage. Julius Caesar lag mit seinem Kalender um elf Minuten und 14 Sekunden daneben - 1582 ließ Papst Gregor die Umlaufzeit auf beachtliche 26 Sekunden genau berechnen, und der Kalender der Maya weist eine Abweichung von ...
(ORF/3sat)

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Ein Erdumlauf um die Sonne dauert genau 365,242198 Tage. Julius Caesar lag mit seinem Kalender um elf Minuten und 14 Sekunden daneben - 1582 ließ Papst Gregor die Umlaufzeit auf beachtliche 26 Sekunden genau berechnen, und der Kalender der Maya weist eine Abweichung von nur sieben Sekunden auf. Ein spektakulärer Fund stellt der mechanische Kalendercomputer von Antikythera dar: Ein Apparat, mit dem die Griechen um 100 vor Christus die Bewegung der Himmelskörper und den Verlauf von Sonne und Mond durch den altägyptischen Tierkreis berechneten.
Die Dokumentation "Kalender, Kulte und Kulturen" fragt: Was wußten die Menschen früher vom Kosmos? Und wurde das Fachwissen mitsamt den alten Glaubensinhalten einfach vergessen?
(ORF/3sat)


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18:35

3sat thema: Endzeit

Herz des Himmels, Herz der Erde

Dokumentarfilm von Eric Black und Frauke Sandig,

Deutschland 2010

Länge: 98 Minuten

Erstausstrahlung

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Malerisch spiegeln sich Wolken im Morgendunst des aufbrechenden Tages. Im Urwaldidyll wohnen die Götter in den Bäumen, die Schamanen tragen weiße Gewänder und gleiten im Kanu in den Sonnenaufgang. Bei den Maya in Mexiko scheint die Zeit stehenzubleiben, auch wenn der ...

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Malerisch spiegeln sich Wolken im Morgendunst des aufbrechenden Tages. Im Urwaldidyll wohnen die Götter in den Bäumen, die Schamanen tragen weiße Gewänder und gleiten im Kanu in den Sonnenaufgang. Bei den Maya in Mexiko scheint die Zeit stehenzubleiben, auch wenn der Mayakalender nach 5125 Jahren im Dezember 2012 endet. Chan K'in, ein junger Lacandonen-Maya, lebt im letzten großen Regenwald Nordamerikas, wo er sich vom Schamanen Don Antonio in Heil- und Pflanzenkunde ausbilden lässt. Der Astro-Archäologe Alonso deutet in Palenque die geheimnisvollen Inschriften der Ruinen, zieht Parallelen zwischen dem Untergang des Maya-Imperiums, dem Ende eines Zeitzyklus und dem drohenden ökologischen Kollaps.
Die Dokumentarfilmer Eric Black und Frauke Sandig reisen in die Traumlandschaften des mexikanischen Chiapas und nach Guatemala, in die Heimat von neun Millionen Maya. Sie begleiten junge Maya in ihrem Alltag, in ihren Zeremonien und in ihrem Widerstand gegen Goldminen und Kahlschlag. "Herz des Himmels, Herz der Erde" lief mit großem Erfolg auf internationalen Festivals von Leipzig bis Toronto. Mit ihrem mehrfach ausgezeichneten Vorgängerfilm "Frozen Angels" über Babys aus dem Reagenzglas hatte es das Autorenpaar sogar in die Vorauswahl für den "Oscar" geschafft. Der gebürtige Amerikaner Eric Black studierte Fotografie an der University of California. Frauke Sandig arbeitet als Redakteurin bei der Deutschen Welle in Berlin.


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20:15

3sat thema: Endzeit

Das Ende der Zukunft

Film von Wolfgang Stickler

Erstausstrahlung

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Geht es nach den Prognosen des Mayakalenders und esoterischer Apokalyptiker, wird es am 21. Dezember 2012 ziemlich ungemütlich: An diesem Tag steht nämlich der Weltuntergang bevor. Neben der Kollision mit dem Planeten Nibiru, sagt man einen Polsprung, eine ...
(ORF/3sat)

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Geht es nach den Prognosen des Mayakalenders und esoterischer Apokalyptiker, wird es am 21. Dezember 2012 ziemlich ungemütlich: An diesem Tag steht nämlich der Weltuntergang bevor. Neben der Kollision mit dem Planeten Nibiru, sagt man einen Polsprung, eine Erdmantelverschiebung und den Ausbruch des Supervulkans unter dem Yellowstone-Park voraus. Nie ist einer der unzähligen, im Lauf der Zeit prophezeiten Untergänge tatsächlich eingetreten. Dennoch wollen Menschen immer wieder an die Katastrophe glauben und lauschen gebannt auf alle Arten der Unheilsverkündung.
Die Dokumentation "Das Ende der Zukunft" geht der Frage nach: Was ist so faszinierend an der Apokalypse? Warum wird die Zukunft so gerne schwarzgemalt anstatt sie positiv zu sehen?
(ORF/3sat)


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21:00

3sat thema: Endzeit

American Collapse

Furcht und Hoffnung am Ende einer Ära

Dokumentarfilm von Herbert Krill

Länge: 45 Minuten

Erstausstrahlung

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Sind die Vereinigten Staaten am Ende? Der traditionell niedrige Benzinpreis ist in ungeahnte Höhen geschnellt, die einstige Autohauptstadt Detroit verkommt, es gibt keinen Space Shuttle mehr. Die USA scheinen nicht mehr die führende Nation der Welt zu sein. Irgendwie ...

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Sind die Vereinigten Staaten am Ende? Der traditionell niedrige Benzinpreis ist in ungeahnte Höhen geschnellt, die einstige Autohauptstadt Detroit verkommt, es gibt keinen Space Shuttle mehr. Die USA scheinen nicht mehr die führende Nation der Welt zu sein. Irgendwie sind dem Land sein Optimismus und sein Durchsetzungsvermögen abhanden gekommen. Noch werden die diffusen Befürchtungen der US-Amerikaner, wirtschaftlich am Ende zu sein, in Balance gehalten durch Nationalstolz, militärische Kraft und hervorragende Leistungen im Computer- und Filmwesen. Aber das Land des stärksten Optimismus bringt auch die größten Pessimisten hervor. Ein Gefühl des Niedergangs, eine Endzeitstimmung liegt in der Luft. Geschieht der Niedergang ganz allmählich, oder kann es zu einem Kippen des Systems, zu einem plötzlichen Kollaps kommen? Diagnosen, Vermutungen und Prophezeiungen gibt es viele.
Wie Herbert Krills frühere 3sat-Filme "American Psyche" und "American Expansion" ist auch "American Collapse" ein informatives und gleichzeitig unterhaltendes "Road Movie" zwischen Ost- und Westküste mit Abstechern in die amerikanische Wüste. Herbert Krill hat darin einige Leitfiguren der heutigen Kollaps-Bewegung interviewt. Manche von ihnen sind schillernde Persönlichkeiten, andere Realisten und Theoretiker. Wieder andere sind Handwerker, Farmer, Blogger. Vorgestellt werden unter anderem: Dmitry Orlov in Boston, James Howard Kunstler in Upstate New York, Joseph Tainter im Bundesstaat Utah, Mat Stein im Sierra-Gebirge von Kalifornien und Duane Elgin in der Nähe von San Francisco. Gemeinsam ist allen eine gewisse Lust am Untergang, ein Wunsch nach Wende, Erneuerung und Neubeginn. Eine Sehnsucht nach Einfachheit. Man kann sagen, dass der amerikanische Kollaps eindeutig eine spirituelle Komponente hat.


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21:45

3sat thema: Endzeit

Was wird bleiben

Dokumentarfilm von Knut Karger, Deutschland 2009

Länge: 78 Minuten

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Was hinterlässt die Menschheit, um nicht vergessen zu werden? Zeitkapseln mit Dokumenten und Gegenständen werden vergraben, Archivgut auf Mikrofilmen gebannt und in ein Bergwerk eingelagert. Pflanzensamen werden in stickstoffgekühlten Genbanken gesammelt, Uhrwerke als ...
(ARD/BR)

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Was hinterlässt die Menschheit, um nicht vergessen zu werden? Zeitkapseln mit Dokumenten und Gegenständen werden vergraben, Archivgut auf Mikrofilmen gebannt und in ein Bergwerk eingelagert. Pflanzensamen werden in stickstoffgekühlten Genbanken gesammelt, Uhrwerke als Monumente mit einer 10.000-jährigen Lebenszeit gebaut. Raumsonden beinhalten Botschaften, die noch in einer Milliarde Jahre an die Menschheit erinnern können.
Der Dokumentarfilm "Was wird bleiben" von Knut Karger ist eine philosophische und essayistische Suche nach dem, was bleiben wird, wenn es die Menschheit nicht mehr gibt. Dazu wirft der Film einen Blick in die Zukunft und versucht zu ergründen, wie in 50, 100 oder auch in vielen Millionen Jahren der Blick zurück auf die Menschheit ausfallen wird. Verschiedene Projekte wie das einer Zeitkapsel an der Oglethorpe University in Atlanta werden vorgestellt, und Experten kommen zu Wort. Knut Kargers Dokumentarfilm über die Bemühungen der Menschheit, die eigene Kultur für die Nachwelt zu erhalten, hat verschiedene Preise gewonnen, unter anderem 2010 den Förderpreis Dokumentarfilm des FilmFernsehFonds Bayern.

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(ARD/BR)


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23:00
Tonsignal in monoFormat 4:3

3sat thema: Endzeit

Dark Star - Finsterer Stern

Spielfilm, USA 1974

Darsteller:
DoolittleBrian Narelle
TalbyAndreijah Pahich
BoilerCarl Cuniholm
PinbackDan O'Bannon
Commander PowellJoe Saunders
u.a.
Regie: John Carpenter
Länge: 79 Minuten

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Seit 20 Jahren sind vier Astronauten mit ihrem verwahrlosten Raumschiff "Dark Star" im Weltraum unterwegs. Ihre Mission ist es, Planeten zu vernichten, die die Kolonisierung des Universums durch die USA gefährden könnten. Im Lauf der Jahre ist die Crew durch den ...

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Seit 20 Jahren sind vier Astronauten mit ihrem verwahrlosten Raumschiff "Dark Star" im Weltraum unterwegs. Ihre Mission ist es, Planeten zu vernichten, die die Kolonisierung des Universums durch die USA gefährden könnten. Im Lauf der Jahre ist die Crew durch den langweiligen Bordalltag etwas eigenbrötlerisch geworden: Talby starrt nur noch aus der Aussichtskuppel und träumt vom legendären Phoenix-Asteroiden, Doolittle schwärmt vom Surfen an den sonnigen Stränden Kaliforniens, Boiler benutzt die tödliche Laserkanone für gefährliche Schießübungen, und Pinback klagt unentwegt, nur versehentlich an Bord zu sein. Außerdem muss er das Bordmaskottchen füttern - den "Exoten", der auf einem fremden Planeten aufgelesen wurde und wie ein angemalter Wasserball aussieht. Wegen eines technischen Defekts im Bombenschacht droht eines Tages eine zickige, thermostellare Bombe an Bord zu explodieren. Um die sprechende Bombe daran zu hindern, versucht Doolittle, sie in einen philosophischen Diskurs zu verwickeln.
Mit nur 60.000 Dollar Produktionskosten inszenierte John Carpenter ("The Fog - Nebel des Grauens", "Halloween", "Das Ding aus einer anderen Welt") sein bizarres Regiedebüt "Dark Star - Finsterer Stern", das heute zu den Kultfilmen des Science-Fiction-Genres zählt. Carpenter kreierte damit nicht nur eine glänzende Parodie gängiger Muster, sondern auch eine witzig-schwarzhumorige Beschreibung menschlich-alltäglicher Verhaltensweisen, die trotz genrebedingter Verfremdungen nachvollziehbar bleiben


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0:20
Format 4:3

Richard Strauss: Also sprach Zarathustra op. 30

Berliner Philharmonie, 1987 - Karajan-Nachlass

Orchester: Berliner Philharmoniker

Musikalische Leitung: Herbert von Karajan

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Richard Strauss fand 1895 Gefallen an Friedrich Nietzsches kulturkritischen Angriffen auf das deutsche "Philistertum" in "Also sprach Zarathustra". Bemerkenswert ist, dass die vier Teile von Nietzsches Werk den Sätzen einer Sinfonie entsprechen. Nietzsche konzipierte die ...
(ORF)

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Richard Strauss fand 1895 Gefallen an Friedrich Nietzsches kulturkritischen Angriffen auf das deutsche "Philistertum" in "Also sprach Zarathustra". Bemerkenswert ist, dass die vier Teile von Nietzsches Werk den Sätzen einer Sinfonie entsprechen. Nietzsche konzipierte die Schrift als einen dionysischen Dithyrambus, eine Hymne, der eine große Musikalität innewohnt. Und so ist es nicht verwunderlich, dass sich gleichzeitig mit Strauss auch Gustav Mahler für den Text interessierte.
3sat zeigt eine Aufführung der Richard Strauss' Sinfonie "Also sprach Zarathustra", gespielt 1987 von den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Herbert von Karajan.
(ORF)


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1:00
Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Expedition Erde (1/4)

mit Thomas Reiter

Vulkane

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Vulkane gelten allgemein als gefährlich und zerstörerisch. Sie bedrohen den Menschen und seine Habe durch Lavaströme, Ascheregen und giftige Gase. Weniger bekannt ist, dass Vulkane bei der Entstehung des Lebens eine wichtige Rolle spielten. Keine andere Kraft hatte in ...

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Vulkane gelten allgemein als gefährlich und zerstörerisch. Sie bedrohen den Menschen und seine Habe durch Lavaströme, Ascheregen und giftige Gase. Weniger bekannt ist, dass Vulkane bei der Entstehung des Lebens eine wichtige Rolle spielten. Keine andere Kraft hatte in der Erdgeschichte so großen Anteil an der Gestaltung und Umgestaltung der Welt wie sie. Neueste Forschung belegt außerdem, dass der Vulkanismus die Erde schon mindestens einmal vor einer weltumspannenden Katastrophe gerettet hat. Der Geologe Paul Hoffman fand in Namibia Hinweise auf eine globale Vereisung des Planeten. Sogar am Äquator gab es Gletscher und Eisberge. Der Wissenschaftler geht davon aus, dass der gesamte Globus im Schnitt unter einer Kilometer dicken Eisschicht begraben war. Aus dieser frostigen Umklammerung hätte sich die Erde ohne die Aktivität der Vulkane bis heute nicht befreien können. Durch ihren Ausstoß von Kohlendioxid veränderten sie das Klima und tauten den "Kühlschrank Erde" wieder auf.
Die vierteilige Reihe "Expedition Erde" beschäftigt sich mit den großen Kräften der Erde. Der erste Teil zeigt, dass die Vulkane während der langen Geschichte der Erde nicht nur für Zerstörung sorgten.

3sat sendet die weiteren drei Teile der vierteiligen Reihe "Expedition Erde" um 1.45 Uhr, 4.25 Uhr und 5.10 Uhr.


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1:45
Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Expedition Erde (2/4)

mit Thomas Reiter

Ozeane

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Die Ozeane der Welt sind fast so alt wie die Erde selbst. Schaut man auf das Meer, kann man einen Blick genießen, der sich seit Milliarden Jahren nicht verändert hat. Aber die Ozeane sind viel mehr als ein uraltes Wasserreservoir: Sie formen und verändern den Planeten. ...

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Die Ozeane der Welt sind fast so alt wie die Erde selbst. Schaut man auf das Meer, kann man einen Blick genießen, der sich seit Milliarden Jahren nicht verändert hat. Aber die Ozeane sind viel mehr als ein uraltes Wasserreservoir: Sie formen und verändern den Planeten. An den Küstenlinien der Erde kann man sehen, wie ihre enormen Kräfte das Land abtragen und so die Form eines jeden Kontinents bestimmen. Die Weltmeere sind für das Klima verantwortlich, und in ihren Tiefen soll sogar das Leben entstanden sein.
Die vierteilige Reihe "Expedition Erde" beschäftigt sich mit den großen Kräften der Erde. Im zweiten Teil geht es um die Kraft der Ozeane.


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2:30

Woher kommt die Welt?

Die Entstehung des Kosmos

Film von Gabi Schlag

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Existierte das Universum schon immer? Oder ist es irgendwann entstanden? Und wenn es irgendwann entstanden ist, was war dann davor? Gibt es noch andere Universen? Menschheitsfragen, die noch immer ohne abschließende Antwort bleiben. Zumindest sind sich heute fast alle ...

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Existierte das Universum schon immer? Oder ist es irgendwann entstanden? Und wenn es irgendwann entstanden ist, was war dann davor? Gibt es noch andere Universen? Menschheitsfragen, die noch immer ohne abschließende Antwort bleiben. Zumindest sind sich heute fast alle Wissenschaftler der Welt einig, dass das Universum mit dem sogenannten Urknall entstanden ist. Allerdings sei der Urknall keine Explosion, so Harald Lesch, Professor für Theoretische Astrophysik am Institut für Astronomie der Ludwig Maximilians Universität München. "Bei einer Explosion zerplatzt ein Körper in einem bestimmten Punkt der Raumzeit. Beim Urknall aber beginnt die Raumzeit. Daher ist die Bezeichnung 'Anfangssingularität' treffender. Wer aber kann sich eine 'Anfangssingularität' vorstellen?"
Die Dokumentation "Woher kommt die Welt?" dringt in die Tiefen menschlicher Forschung, die bisherige Grenzen überschreitet.


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3:15

hitec: Wie am ersten Tag

Über die Entstehung des Lebens

Film von Tim Förderer

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Vor etwa vier Milliarden Jahren war die Erde eine trübe Brühe aus verschiedenen Elementen wie Kohlenstoff, Phosphor und Stickstoff, genannt Ursuppe. Irgendwann entstanden die ersten organischen Verbindungen. Wie diese Initialzündung vor sich ging, ist seit jeher ein ...

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Vor etwa vier Milliarden Jahren war die Erde eine trübe Brühe aus verschiedenen Elementen wie Kohlenstoff, Phosphor und Stickstoff, genannt Ursuppe. Irgendwann entstanden die ersten organischen Verbindungen. Wie diese Initialzündung vor sich ging, ist seit jeher ein Zankapfel der Wissenschaft. In den 1950er Jahren gelang es dem amerikanischen Wissenschaftler Stanley Miller, in einem Reagenzglas mit methanhaltiger Atmosphäre mithilfe von Blitzen organische Verbindungen herzustellen - quasi die Vorstufe für die Entstehung des Lebens. In den 1980er Jahren entstand eine Theorie, nach der organische Verbindungen in größerer Menge mit Hilfe von Gaseruptionen im Wasser entstanden seien. Eine andere Gruppe von Forschern geht davon aus, dass das Leben von außen kam - über Meteoriten, die Mikroorganismen von fernen Welten enthielten. Auch Sternenstaub, der täglich tonnenweise auf die Erde rieselt, wird als "Impfhilfe" für möglich gehalten.
"hitec" erörtert, was am ersten Schöpfungstag tatsächlich passiert sein könnte, und zeigt, dass am siebten Tag noch lange nicht alles vorbei war.


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3:45
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Der Atem der Erde

Film von Alfred Vendl und John Capener

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Kaum etwas auf der Erde kann ohne Sauerstoff leben. Dieses unglaublich vielseitige Element hat den Planeten erst bewohnbar gemacht.
Die "Universum"-Dokumentation "Der Atem der Erde" verfolgt ein Sauerstoffatom über die Jahrmilliarden und zeigt in verblüffenden ...
(ORF)

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Kaum etwas auf der Erde kann ohne Sauerstoff leben. Dieses unglaublich vielseitige Element hat den Planeten erst bewohnbar gemacht.
Die "Universum"-Dokumentation "Der Atem der Erde" verfolgt ein Sauerstoffatom über die Jahrmilliarden und zeigt in verblüffenden Bildern, wie die unsteten Sauerstoffteilchen zu treibenden Kräften des Lebens werden konnten.
(ORF)


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4:25
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Expedition Erde (3/4)

mit Thomas Reiter

Atmosphäre

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Man kann sie weder sehen noch riechen oder schmecken, trotzdem wäre alles Leben auf der Erde ohne sie zum Untergang verurteilt: Die Atmosphäre ist der Schutzschild des Planeten. Sie hüllt den Globus in eine warme, feuchte Schicht, bewahrt die Lebewesen auf ihm vor ...

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Man kann sie weder sehen noch riechen oder schmecken, trotzdem wäre alles Leben auf der Erde ohne sie zum Untergang verurteilt: Die Atmosphäre ist der Schutzschild des Planeten. Sie hüllt den Globus in eine warme, feuchte Schicht, bewahrt die Lebewesen auf ihm vor gefährlichen Strahlen aus dem All und hält den Sauerstoff bereit, den sie zum Leben brauchen.
Die vierteilige Reihe "Expedition Erde" beschäftigt sich mit den großen Kräften der Erde. Im dritten Teil geht es um die Atmosphäre.


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5:10
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Expedition Erde (4/4)

mit Thomas Reiter

Leben

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Die Erde hat eine erstaunliche Entwicklung durchgemacht: Innerhalb von viereinhalb Milliarden Jahren verwandelte sich der Planet von einem leblosen Gesteinsbrocken in eine bunte, vielfältige Welt mit Pflanzen, Tieren und Menschen. Diese Entwicklung geschah keineswegs ...

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Die Erde hat eine erstaunliche Entwicklung durchgemacht: Innerhalb von viereinhalb Milliarden Jahren verwandelte sich der Planet von einem leblosen Gesteinsbrocken in eine bunte, vielfältige Welt mit Pflanzen, Tieren und Menschen. Diese Entwicklung geschah keineswegs linear, die Geschichte der Erde ist vielmehr eine Abfolge von Zerstörung und Neuanfang.
Die vierteilige Reihe "Expedition Erde" beschäftigt sich mit den großen Kräften der Erde. Im letzten Teil geht es um die Geschichte der Erde, die durch eine Vielzahl von außergewöhnlichen Bedingungen Heimat für das Leben werden konnte.

Sendeende: 5:55 Uhr