Programm-Übersicht
Kalender
Oktober 2017
Sendung suchen
Programmarchiv
Finden Sie Sendungen, die Sie in 3sat schon gesehen haben.

Donnerstag, 6. Dezember
Programmwoche 49/2012
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:20

7:00

nano

(Wh.)


7:30

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05

9:45

nano

(Wh.)


10:15

Nachtcafé

Die SWR Talkshow

Lust aufs Land - zwischen Traum und Enttäuschung

Gäste bei Wieland Backes

Ganzen Text anzeigen
Frische Luft atmen, Kamille am Wegesrand pflücken und die Feldlerche beobachten - die Liebe zum Landleben ist bei den Deutschen ungebrochen. Nicht nur von der Werbung animierte Großstadtsingles, auch junge Familien denken über die Möglichkeiten des Landlebens nach: ...
(ARD/SWR)

Text zuklappen
Frische Luft atmen, Kamille am Wegesrand pflücken und die Feldlerche beobachten - die Liebe zum Landleben ist bei den Deutschen ungebrochen. Nicht nur von der Werbung animierte Großstadtsingles, auch junge Familien denken über die Möglichkeiten des Landlebens nach: günstige Grundstücke, unberührte Natur, ein Gefühl von Freiheit. Die harten Seiten des Alltags auf dem Lande werden dabei gerne übersehen: die Engstirnigkeit der Landbevölkerung, die große Entfernung zum Supermarkt und die drohende Vereinsamung.
Wieland Backes und sein Gästen erörtern im "Nachtcafé" die Frage: Was ist dran an der Landlust? Welche Herausforderungen begegnen einem? Diesmal dabei: Viktoria Freifrau von dem Bussche - ein Landmensch durch und durch -, die in Köln lebende Moderatorin Katrin Bauerfeind und Biobauer Kai-Uwe Bonn.
(ARD/SWR)


Seitenanfang
11:45
Videotext Untertitel

Nicht gut genug

Reportage von Ed Moschitz

(aus der ORF-Reihe "Am Schauplatz")


Sorgfältig recherchierte, feinfühlige Reportagen bietet "Am Schauplatz" aus Österreich. Im Mittelpunkt steht der Mensch und sein Alltag, die Themenpalette reicht von Sozialreportagen bis zu ungewöhnlichen Lebensgeschichten.
(ORF)


Seitenanfang
12:30

Zapp

Das Medienmagazin

Themen:
- Luxusreisen von Thyssen/Krupp: Wer war noch dabei?
- Foto-Streit zwischen Feuerwehr und Fotografen
- Steinbrück: Vom Medienliebling zum Medienopfer?
- Londoner Abhörskandal und keine Folgen?

Moderation: Inka Schneider


Das Magazin "Zapp" beobachtet, hinterfragt, erklärt und bewertet die aktuelle Medienberichterstattung und informiert über die komplexen Zusammenhänge innerhalb der Medienlandschaft. Die Rubrik "Durchgezappt" fasst Medienmeldungen oder Medienereignisse in Kürze zusammen.
(ARD/NDR)


Seitenanfang
13:00
Videotext Untertitel

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


Seitenanfang
13:15

Im Fokus: Brasilien

unterwegs - Brasilien

Karneval, Strände und Favelas

Moderation: Wasiliki Goutziomitros

Ganzen Text anzeigen
An einem Strand der Stadt von Rio de Janeiro trifft Moderatorin Wasiliki Goutziomitros die Schauspielerin Suzana Pires, Darstellerin in einer der beliebtesten Telenovelas des Landes. Die Seifenopern gehören zum Alltag der Brasilianerinnen und Brasilianer: Täglich ...

Text zuklappen
An einem Strand der Stadt von Rio de Janeiro trifft Moderatorin Wasiliki Goutziomitros die Schauspielerin Suzana Pires, Darstellerin in einer der beliebtesten Telenovelas des Landes. Die Seifenopern gehören zum Alltag der Brasilianerinnen und Brasilianer: Täglich schalten sich zwischen 40 und 60 Millionen Personen zu, wenn Suzana Pires zu sehen ist. Zweite Station ist die Favela Santa Marta. Über tausend Armenviertel, die meist von kriminellen Drogenbanden beherrscht werden, zählt Rio de Janeiro. Seit ein paar Jahren versucht die brasilianische Regierung, in den gefährlichen Stadtteilen aufzuräumen. Später reist die Moderatorin an die Costa Verde, nach Paraty, wo der Zuckerrohrschnaps noch genauso wie im 18. Jahrhundert gebrannt wird.
Moderatorin Wasiliki Goutziomitros entdeckt für "unterwegs - Brasilien" das fünftgrößte Land der Erde, wo die Distanzen so extrem sind, dass sie sich auf den Bundesstaat Rio de Janeiro beschränken muss.

Als nächsten Beitrag zur Themenwoche "Im Fokus: Brasilien" folgen im Anschluss, ab 13.55 Uhr, "Vom Glück eines Egoisten" und sechs weitere Dokumentationen zum Thema. Am Freitag, 7. Dezember, setzt 3sat die Themenwoche "Im Fokus: Brasilien" um 17.45 Uhr mit der Dokumentation "Herrenmenschen im Regenwald - Das Geheimnis der deutschen Amazonasexpedition" aus der Reihe "ZDF-History" fort.


Seitenanfang
13:55

Im Fokus: Brasilien

Vom Glück eines Egoisten

Walter Vogel im wilden Amazonien

Film von Beat Bieri und Ruedi Leuthold

Ganzen Text anzeigen
Als der Schweizer Kleinbauernsohn Walter Vogel in den 1980er Jahren in den äußersten Norden Brasiliens kam, ins Indianerland des Amazonas, fand er die riesigen Weiten, um die Wildwestträume seiner Jugend zu verwirklichen. Heute ist Vogel der größte Land- und ...

Text zuklappen
Als der Schweizer Kleinbauernsohn Walter Vogel in den 1980er Jahren in den äußersten Norden Brasiliens kam, ins Indianerland des Amazonas, fand er die riesigen Weiten, um die Wildwestträume seiner Jugend zu verwirklichen. Heute ist Vogel der größte Land- und Waldbesitzer im Amazonasstaat Roraima. Der Vieh-, Fisch- und Pferdezüchter wird als "König von Roraima" verehrt und kritisiert. Das Leben im wilden Norden Brasiliens ist konfliktträchtig: Der Landstreit zwischen Zugezogenen und Indianern dauert an, wie der Amazonas-Urwald vor dem Abholzen gerettet werden kann, ist unklar. Walter Vogel versucht, sich in diesem ökologischen und gesellschaftlichen Minenfeld zurechtzufinden.
Der Film "Vom Glück eines Egoisten" stellt den Auswanderer Walter Vogel und sein Leben in Amazonien vor.


Seitenanfang
14:45

Im Fokus: Brasilien

Schätzchenjagd in Brasilien

Hansjörg Bruderer und sein Modelgeschäft

Reportage von Beat Bieri und Ruedi Leuthold

(aus der SF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigen
Brasilien ist reich an schönen Mädchen. 10.000 Models gibt es in diesem Land, 100 machen international Karriere, Topmodel Gisele Bündchen ist das bekannteste davon. Aus diesem Reichtum will Hansjörg Bruderer schöpfen. Immerhin, Bruderer ist ein gewiefter ...

Text zuklappen
Brasilien ist reich an schönen Mädchen. 10.000 Models gibt es in diesem Land, 100 machen international Karriere, Topmodel Gisele Bündchen ist das bekannteste davon. Aus diesem Reichtum will Hansjörg Bruderer schöpfen. Immerhin, Bruderer ist ein gewiefter Marketingprofi: Der Offizier der Schweizer Armee und frühere Banker hatte in der Schweiz als Unternehmenschef die Sigg-Aluflaschen zum verkaufsstarken Kultgegenstand gemacht. Der Schweizer Unternehmer führt in São Paulo eine Modelagentur mit einem eigenen Modelhaus: Dort schart er Nachwuchstalente im Alter zwischen 14 und 18 Jahren um sich. Gegenwärtig sind im Modelhaus 22 Mädchen untergebracht. Dort wird ihre Eignung für das Modelgeschäft geprüft, dort wird wöchentlich ihre Körpermasse vermessen. Und monatlich gibt es kollektiv genau einen Geburtstagskuchen, weil zu viel Zuckerzeug Figur und Geschäft verdirbt. Wer das und die Einsamkeit, oft Hunderte von Kilometern vom Elternhaus entfernt, durchhält, schafft es vielleicht einmal auf die internationalen Laufstege von New York, Rom oder Paris. Die Gewinnaussichten, auch für Bruderer, sind jedenfalls verführerisch.
Beat Bieri und Ruedi Leuthold zeigen in ihrer Reportage "Schätzchenjagd in Brasilien", wie Hansjörg Bruderer versucht, im Modelgeschäft erfolgreich zu werden.


Seitenanfang
15:15
Format 4:3

Im Fokus: Brasilien

Der Daniel Düsentrieb von Ipeúna

Reportage von Oliver Affolter

(aus der SF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigen
Mechanik, Motoren, Maschinen: Er mochte sie schon immer, der Schweizer André Alexandre Ferdinand de Reynier. An den Ufern des Zürichsees, wo er aufwuchs, baute der gelernte Mechaniker und Kunststoffkenner schon früh Autos und Boote. Eine immerwährende Welle von neuen ...

Text zuklappen
Mechanik, Motoren, Maschinen: Er mochte sie schon immer, der Schweizer André Alexandre Ferdinand de Reynier. An den Ufern des Zürichsees, wo er aufwuchs, baute der gelernte Mechaniker und Kunststoffkenner schon früh Autos und Boote. Eine immerwährende Welle von neuen Gesetzen und Vorschriften trieb den gewieften Erfinder 1973 aus der Schweiz nach Brasilien. In Ipeúna beschäftigt er heute über 400 Menschen, beliefert die Zuckerrohrindustrie mit Tankwagen und Röhren, baut Flugzeuge und verkauft Helikopter. Ein Schweizer Höhenflug der besonderen Art.
Die Reportage stellt den "Daniel Düsentrieb von Ipeúna" vor.


Seitenanfang
15:40
Format 4:3

Im Fokus: Brasilien

Paola oder die Kunst des Überlebens

Dokumentarfilm von Barbara Sostaric, Schweiz 2008

Länge: 29 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Paola ist eine alleinerziehende Mutter und lebt mit ihren vier Kindern in Olinda im Norden Brasiliens. Nach einigen Schicksalsschlägen steht sie völlig mittellos da. Sie beschließt, auf der Straße wiederverwertbaren Müll zu sammeln, um sich und ihre Kinder ...

Text zuklappen
Paola ist eine alleinerziehende Mutter und lebt mit ihren vier Kindern in Olinda im Norden Brasiliens. Nach einigen Schicksalsschlägen steht sie völlig mittellos da. Sie beschließt, auf der Straße wiederverwertbaren Müll zu sammeln, um sich und ihre Kinder durchzubringen. Mit Einfallsreichtum und Unverwüstlichkeit schafft sie es, die Lebensbedingungen ihrer Familie zu verbessern und sogar ein kleines Unternehmen aufzubauen. Immer am Spätnachmittag zieht sie mit ihrem Karren los und sammelt auf den Straßen Olindas Müll. Zweimal wöchentlich verkauft sie das Gesammelte an ein Recycling-Center. Die Kinder helfen ihr dabei. Obwohl Paola sehr arm ist und der untersten Sozialschicht Brasiliens angehört, sprüht sie voller Lebensfreude und bahnt sich mit Einfallsreichtum und Optimismus unbeirrt ihren eigenen Weg.
Der Dokumentarfilm von Barbara Sostaric folgt Paola und ihrer Familie während eines Jahres. Er zeigt ihren Alltag, ihre Sorgen und Freuden.


Seitenanfang
16:10
Format 4:3

Im Fokus: Brasilien

Reisen ins Land der Yanomami-Indianer

Geboren in der Steinzeit - gestorben in der Gegenwart

Reportage von Heinz Kindlimann

Ganzen Text anzeigen
Der Kameramann Heinz Kindlimann lebte 1965 als erster Weißer mit den Yanomami-Indianern in den Urwäldern der Nebelberge an der Grenze Brasiliens zu Venezuela. 40 Jahre später begibt er sich auf die Suche nach den Nachfahren seiner einstigen Freunde in den "Parque ...

Text zuklappen
Der Kameramann Heinz Kindlimann lebte 1965 als erster Weißer mit den Yanomami-Indianern in den Urwäldern der Nebelberge an der Grenze Brasiliens zu Venezuela. 40 Jahre später begibt er sich auf die Suche nach den Nachfahren seiner einstigen Freunde in den "Parque Nacional do Pico da Neblina", dem heute demarkierten Indianerland am Fuß des höchsten Berges Brasiliens. Dabei trifft Kindlimann auf Yanomami-Gemeinschaften, die darum kämpfen, ihre traditionelle Lebensweise zu erhalten.
Die Reportage "Reisen ins Land der Yanomami-Indianer" begleitet Heinz Kindlimanns Reise nach Südamerika.


Seitenanfang
17:05

Im Fokus: Brasilien

Maria Bethânia

Die Stimme aus Brasilien

Film von Georges Gachot

Ganzen Text anzeigen
Die brasilianische Chansonsängerin Maria Bethânia, Jahrgang 1946, gehört zu den großen Stimmen ihrer Zeit. Ihre Karriere begann 1964 in Rio de Janeiro. Mit 24 Millionen verkauften Alben war sie im Jahr 2005 die zweiterfolgreichste Künstlerin Brasiliens. Zusammen mit ...

Text zuklappen
Die brasilianische Chansonsängerin Maria Bethânia, Jahrgang 1946, gehört zu den großen Stimmen ihrer Zeit. Ihre Karriere begann 1964 in Rio de Janeiro. Mit 24 Millionen verkauften Alben war sie im Jahr 2005 die zweiterfolgreichste Künstlerin Brasiliens. Zusammen mit ihrem Bruder Caetano Veloso, mit Gilberto Gil und Gal Costa and Tom Zé gehörte sie in den späten 1960er und frühen 1970er Jahren zu den Erneuerern der populären brasilianischen Musik und war Teil der Tropicalismo-Bewegung, einer politischen Bewegung, die sich mit der Suche nach einem neuen musikalischen Ausdruck jenseits der gängigen Klischees und Bilder von Brasilien verband und unterschiedliche Musikstile vermischte. Auch Maria Bethânia hat sich nie auf nur einen Stil festgelegt. Sie begann ihre Karriere als Bossa-Nova-Sängerin, dann sang sie Sambas, interpretierte afrobrasilianische Musik, Música Sertaneja, bis hin zu Forrós, Pop und Balladen.
Das Porträt Maria Bethânias gibt Einblick in die künstlerische Arbeit der Sängerin und taucht gleichzeitig ein in die Geschichte der brasilianischen Musik. Maria Bethânia schildert ihren musikalischen Werdegang vor dem Hintergrund der Entwicklung der brasilianischen Gesellschaft und ihrer Musik. Der Film zeigt auch die Zusammenarbeit Bethânias mit einer Reihe der wichtigsten brasilianischen Künstler der Gegenwart: Nana Caymmi, Miucha, Chico Buarque, Gilberto Gil und Caetano Veloso.


Seitenanfang
18:00

Im Fokus: Brasilien

Quilombolas in Brasilien

Die Nachfahren afrikanischer Sklaven

Film von Charlotte Eichhorn

Ganzen Text anzeigen
Im 17. Jahrhundert wurden afrikanische Sklaven an die Oligarchen der Zuckerrohrplantagen in Brasilien verkauft. Einige konnten ins Hinterland fliehen, wo sie eine Art Wehrdörfer gründeten. Mit ihnen überlebten auch ihre afrikanischen Traditionen. Heute kämpfen ihre ...

Text zuklappen
Im 17. Jahrhundert wurden afrikanische Sklaven an die Oligarchen der Zuckerrohrplantagen in Brasilien verkauft. Einige konnten ins Hinterland fliehen, wo sie eine Art Wehrdörfer gründeten. Mit ihnen überlebten auch ihre afrikanischen Traditionen. Heute kämpfen ihre Nachfahren, die Quilombolas, für ihre Rechte und gegen die moderne Version der Versklavung - die Landübernahme durch Monokulturen, die Umwelt- und soziale Probleme hervorruft. Dona Faustina hat die erste Tagung, an der die Afrobrasilianer über ihre Rechte und den Ursprung ihrer Riten aufgeklärt werden, mitorganisiert. Auch Dona Givania ist eine Vorreiterin in Sachen Rechte für die Quilombolas - sie ist die erste gewählte Quilombola-Abgeordnete ihres Landkreises. 1993 bekam sie eine erste schriftliche Todesdrohung, weil sie sich gegen die ungerechte Trinkwasserverteilung engagiert hat.
Charlotte Eichhorn stellt in ihrer Dokumentation "Quilombolas in Brasilien" die Nachfahren afrikanischer Sklaven in Brasilien und ihren Kampf für mehr Rechte vor.


Seitenanfang
18:30

nano

Die Welt von morgen

Thema:
Weltklimagipfel in Doha/Katar
"nano" informiert über die neuesten Entwicklungen

Moderation: Kristina zur Mühlen


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


Seitenanfang
19:00
Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


Seitenanfang
19:20

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Thema:
20 Jahre gegen Europa - warum die Schweiz nicht mitspielt

Moderation: Andrea Meier


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


Seitenanfang
20:00
Videotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


Seitenanfang
20:15

Dinge, die man tun kann, wenn man tot ist

Film von Tanja Hamilton

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
Nach dem Tod nur in einem Grab verrotten? Dabei wollen es viele nicht bewenden lassen. Das Anatomische Institut der Kieler Universität beherbergt eine der weltweit schönsten anatomischen Sammlungen. Hier kann ein Spender gleichzeitig seinem Wunsch der Wissenschaft zu ...
(ARTE/ARD/WDR/3sat)

Text zuklappen
Nach dem Tod nur in einem Grab verrotten? Dabei wollen es viele nicht bewenden lassen. Das Anatomische Institut der Kieler Universität beherbergt eine der weltweit schönsten anatomischen Sammlungen. Hier kann ein Spender gleichzeitig seinem Wunsch der Wissenschaft zu dienen nachkommen, wie auch eine eventuell zu Lebzeiten vorhandene exhibitionistische Neigung befriedigen. Oberpräparator Günther-Rudolf Klaws ist ein Pop-Art-Künstler in seiner Zunft. Seine Kreationen sind ungewöhnlich farbenfroh und höchst ästhetisch. Für die Ausstellung nimmt er nur die schönsten Organe der Körperspender. Wer Pech hat und kein besonders attraktives Inneres vorzuweisen hat, wird nur für Lehrzwecke präpariert. Besonders gelungenen Exemplaren winkt dagegen die Reise zum alljährlichen Kongress bundesdeutscher Präparatoren. In der Universitätsklinik Maryland, Baltimore geht es schon weit handfester zu. Chirurgen üben in Seminargruppen oder in der Freizeit an frischen Leichen ihre Fingerfertigkeit. Ronald Wade, der Leiter des Anatomischen Institutes, erklärt, es sei ja schließlich besser an Leichen Operationstechniken zu verbessern, als dies durch Assistenzen und Zuschauen während "normaler" Operationen zu tun. Am Anthropologischen Forschungsinstitut der University of Tennessee sind die Untersuchungsmethoden an Leichen weitaus weniger invasiv. Hier wird ein Körper im Grunde sich selbst und den Kräften der Verwesung überlassen - selbstverständlich alles unter wissenschaftlicher Beobachtung. Die meisten Untersuchungsobjekte liegen einfach hinter dem Zentrum auf der Wiese - manche bekleidet, andere nackt. Ein paar Auserwählte erfahren eine Sonderbehandlung: Sie werden begraben, in Plastikfolie eingewickelt oder in einem Kofferraum verstaut. Alle gängigen Methoden der kriminellen Leichenbeseitigung wurden hier schon an den Testobjekten angewandt.
Wer glaubt, nach dem Ableben sei Schluss, kann mit der Dokumentation "Dinge, die man tun kann, wenn man tot ist" auf eine sehr außergewöhnliche Reise jenseits des Lebens gehen.

In 3sat steht der Donnerstagabend im Zeichen der Wissenschaft: Um jeweils 20.15 Uhr beleuchtet eine Dokumentation relevante Fragen aus Natur- und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen unter anderem über gesellschaftliche und ethisch-moralische Aspekte des Themas. Diesmal geht es um das Tabu-Thema "Sterben".

(ARTE/ARD/WDR/3sat)


Seitenanfang
21:00

scobel - "Schöner Sterben"

Plädoyer für eine neue Sterbekultur

Mit den Gästen Michael de Ridder (Leiter eines Hospizes
in Berlin), Reimer Gronemeyer (Soziologe, Sterbeforscher)
und Héctor Wittwer (Philosoph)

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
Noch vor wenigen Generationen starben Menschen in der Regel zu Hause im Kreise ihrer Familie. Der Tod war den Lebenden in vielerlei Hinsicht gegenwärtig. Doch die moderne Industriegesellschaft hat den Tod "ausgelagert", die Begleitung des Sterbens delegiert an ...

Text zuklappen
Noch vor wenigen Generationen starben Menschen in der Regel zu Hause im Kreise ihrer Familie. Der Tod war den Lebenden in vielerlei Hinsicht gegenwärtig. Doch die moderne Industriegesellschaft hat den Tod "ausgelagert", die Begleitung des Sterbens delegiert an "Fachpersonal" in Kliniken und Pflegeheimen. Heute sterben über 40 Prozent der Deutschen in Krankenhäusern. Viele Menschen sehen sich zunehmend einer Hochleistungsmedizin ausgeliefert, der es um den bedingungslosen Erhalt von Leben geht, die aber keine Vorstellung mehr von einem würdigen Tod hat. Gerade darin aber liegt eine Bedrohung von Menschlichkeit, Würde und Selbstbestimmung, die weitreichende Folgen hat. Die Gesellschaft verdrängt nicht nur das Sterben, sondern auch viele Aspekte des Lebens, die damit verbunden sind. Dazu gehören nicht nur psychologische Fragen wie die nach dem Scheitern im Leben angesichts des Todes, sondern auch Fragen, die direkt Wissenschaft und Forschung betreffen. Palliativmedizin als fundierte Theorie und Praxis der bestmöglichen medizinischen, pflegerischen, psychosozialen und spirituellen Betreuung von schwerstkranken und sterbenden Menschen wurde erst 2009 zum Pflichtfach für Medizinstudenten. Der Tod scheint, anders als in der Antike, für die Medizin ein Bereich zu sein, für den man sich nicht zuständig fühlt. Der aktuelle demografische Wandel hat das Thema "Sterben" mit voller Wucht in die Gesellschaft zurückgetragen. Die Zahl der alten und damit auch schwer kranken, sterbenden Menschen wird zunehmen. Die Frage nach einer zukunftsweisenden Sterbekultur stellt sich neu und mit Härte: Medizin, Psychologie, Philosophie, Soziologie, aber auch die Politik sind gefordert neue Wege zu gehen.
Gert Scobel diskutiert in "scobel - Schöner Sterben" mit dem Unfall- und Intensivmediziner Michael de Ridder, dem Soziologen Reimer Gronemeyer und dem Philosophen Héctor Wittwer über die Notwendigkeit einer neuen Sterbekultur.


Seitenanfang
22:00
Videotext Untertitel

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


Seitenanfang
22:25

Das Lächeln

(Le sourire)

Spielfilm, Frankreich 1994

Darsteller:
Pierre-FrançoisJean-Pierre Marielle
JeanjeanRichard Bohringer
OdileEmmanuelle Seigner
LoulouChantal Banlier
GabyNadia Barentin
u.a.
Regie: Claude Miller
Länge: 86 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Nach einem Herzinfarkt glaubt der in die Jahre gekommene Psychiater Pierre-François am Ende zu sein. Er ist der sexuellen Obsessionen seiner Patientinnen überdrüssig, seine Ehe ist nur noch ein gegenseitiges Dulden. Da lernt er auf einer Zugfahrt die Tennisspielerin ...

Text zuklappen
Nach einem Herzinfarkt glaubt der in die Jahre gekommene Psychiater Pierre-François am Ende zu sein. Er ist der sexuellen Obsessionen seiner Patientinnen überdrüssig, seine Ehe ist nur noch ein gegenseitiges Dulden. Da lernt er auf einer Zugfahrt die Tennisspielerin Odile kennen und verliebt sich in sie. Seine Lebensgeister scheinen neu zu erwachen. Er umwirbt sie und lässt es sich sogar gefallen, dass sie mehr mit ihm spielt als ihn zu erhören. Sie träumt davon, in einer Stripshow von vielen Männern bewundert zu werden. Das erkennt auch Jeanjean, ein Jahrmarktsbudenbesitzer, der Odile für die Show eines Freundes anwerben will. Auf der Fahrt dorthin begleitet Pierre-François die beiden, leidet aber immer mehr darunter, dass Odile seinem Drängen nicht nachgibt. Als er glaubt, es nicht mehr auszuhalten, kommt Odile doch überraschend zu ihm und schläft mit ihm. Am nächsten Tag erfüllt sie sich ihren Traum und tritt mit anderen Stripperinnen auf. Als während des Auftritts die Begierde der Männer sie dazu bringt, alle Hemmungen fallen zu lassen, geschieht etwas, das Pierre-François und Jeanjean verstört zurücklässt.
Claude Millers ungewöhnliche Tragikomödie "Das Lächeln" erzählt von der Suche nach extremen Erfahrungen zur Steigerung des Lebensgefühls. Getragen wird der zwischen Traumspiel, Roadmovie und Tragödie changierende Film von hervorragenden Darstellern, die Ironie und Drama geschickt ausbalancieren.


Seitenanfang
23:50
VPS 21:50

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


Seitenanfang
0:20

Rundschau

Politik und Wirtschaft aus Schweizer Sicht

Themen:
- Fremde Richter: (Schein-?)Kampf um die Schweizer
Souveränität
- Gefordertes Staatsoberhaupt: Vom Steuerstreit zum
Diktatoren-Empfang
- Interview mit Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf
- Cyber-Attacken: Wie man die Konkurrenz im Internet lahmlegt
- Mursi wie Mubarak? Wie der neue Präsident Ägypten spaltet

Moderation: Sonja Hasler


Die "Rundschau" bietet Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Das Magazin aus der Schweiz liefert Hintergrundberichte und Recherchen über aktuelle Ereignisse und Brennpunkte im In- und Ausland.


Seitenanfang
1:05

Curry, Chaos und Cash

(Wh.)


Schweizer Reporter erzählen außergewöhnliche Geschichten von außergewöhnlichen Menschen aus der ganzen Welt.


Seitenanfang
1:30

Hessenreporter: Thunfisch, Lamm und gute Nerven

Film von Nina Thomas


Reportagen aus dem hessischen Alltagsleben.
(ARD/HR)



Seitenanfang
2:30

Das Lächeln

Spielfilm, Frankreich 1994

(Wh.)

Länge: 86 Minuten


Seitenanfang
3:55

unterwegs - Brasilien

(Wh.)


Seitenanfang
4:35

Club 2

Thema: Leistungsdruck - Lebenselixier oder Krankmacher?

Mit Rotraud Perner (Psychotherapeutin, Autorin "Der
erschöpfte Mensch"), Hubert Neuper (Ex-Skispringer,
Mentaltrainer), Ana-Marija Markunovic (Vorsitzende
Uni Management Club), Florian Opitz (Filmemacher "Speed -
Auf der Suche nach der verlorenen Zeit") u.a.
Leitung: Rudolf Nagiller


"Club 2", das Talk-Format des ORF, hinterfragt vorgefertigte und dominierende Meinungen und Klischees. Die Gäste der Sendung diskutieren gesellschaftspolitische Themen ohne Tabus.
(ORF)

Sendeende: 6:00 Uhr