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Sonntag, 25. November
Programmwoche 48/2012
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6:45

Tele-Akademie

Prof. Dr. Wilhelm Hankel:

Spekulationsblasen in Geschichte und Gegenwart

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Seit es die moderne Geldwirtschaft gibt, bedrohen immer wieder unerwartete Krisen die Wirtschaft und den Wohlstand der Menschen. Jedes der letzten drei Jahrhunderte hatte "seine" Finanzkrise. Das 21. Jahrhundert hat kaum begonnen, da bedroht eine diesmal globale ...
(ARD/SWR)

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Seit es die moderne Geldwirtschaft gibt, bedrohen immer wieder unerwartete Krisen die Wirtschaft und den Wohlstand der Menschen. Jedes der letzten drei Jahrhunderte hatte "seine" Finanzkrise. Das 21. Jahrhundert hat kaum begonnen, da bedroht eine diesmal globale Finanzkrise Arbeitsplätze, Ersparnisse und sogar die Stabilität der Staaten und ihrer Währungen. Es stellt sich die Frage: Sind Überschuldung des Staates, Inflationierung der Währung, Rettung der Großen in Finanzwelt und Wirtschaft - während Mittelstand und Klein-Unternehmer ungeschützt bleiben - die richtigen Gegenmittel?
Wilhelm Hankel, bekannt als leidenschaftlicher Euro-Kritiker, beschreibt in seinem Vortrag der Reihe "Tele-Akademie" große Finanzkrisen der Vergangenheit und fragt, was wir daraus lernen können. Professor Dr. Wilhelm Hankel war Chefvolkswirt der Kreditanstalt für Wiederaufbau und Leiter der Abteilung Geld und Kredit im Bundesministerium für Wirtschaft. Er lehrte zudem an mehreren namenhaften Universitäten.
(ARD/SWR)


7:30

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Format 4:3

100(0) Meisterwerke

George Grosz: ohne Titel


In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15

Péter Nádas - Schreibpassion

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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Der ungarische Schriftsteller Péter Nádas gilt als einer der wichtigsten zeitgenössischen Autoren der Weltliteratur. Im Gespräch mit Norbert Bischofberger gibt der ehemalige Fotograf und Journalist Einblick in sein literarisches Schaffen und sein fotografisches Werk. ...

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Der ungarische Schriftsteller Péter Nádas gilt als einer der wichtigsten zeitgenössischen Autoren der Weltliteratur. Im Gespräch mit Norbert Bischofberger gibt der ehemalige Fotograf und Journalist Einblick in sein literarisches Schaffen und sein fotografisches Werk. In seinen Romanen entwirft Nádas ein Panoptikum der tragischen und manchmal tragisch-komischen Geschichte Osteuropas im 20. Jahrhundert. 1942 als Jude in Ungarn geboren, hat Péter Nádas den Holocaust überlebt und ist Zeuge der kommunistischen Diktatur geworden. Angesichts der staatlichen Zensur hängt Nádas den Journalismus an den Nagel und wird Schriftsteller. Die Fotografie begleitet ihn jedoch bis heute.
In "Sternstunde Philosophie" geht es um den Autor, Künstler und Privatmenschen Nádas.


10:15

Literatur im Foyer

Thea Dorn im Gespräch mit Sibylle Berg und

Denis Scheck


Gespräche über neue, aktuelle und interessante Bücher und Themen. Abwechselnd diskutieren Thea Dorn und Felicitas von Lovenberg mit Autoren und Kritikern über Belletristik, Sachbücher, Lyrik.
(ARD/SWR)


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10:45

Literaturclub

Mit den Gästen Rüdiger Safranski, Elke Heidenreich
und Hildegard E. Keller
Folgende Bücher werden vorgestellt:
- Florian Illies: 1913 (S. Fischer)
- Adolf Muschg: Löwenstern (C.H. Beck)
- Gaito Gasdanow: Das Phantom des Alexander Wolf (Hanser)
- Ben Marcus: Flammenalphabet (Hoffmann und Campe)

Moderation: Stefan Zweifel


Unter der Leitung des Literaturkritikers Stefan Zweifel diskutiert die "Literaturclub"-Kritikerrunde, bestehend aus Elke Heidenreich, Hildegard Elisabeth Keller und Rüdiger Safranski, in spannenden Streitgesprächen über Neuerscheinungen im Buchhandel.


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12:00

Ometepe

Mit sanftem Tourismus gegen die Armut

Film von Ruth Halter

Erstausstrahlung

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Vom "Paradies auf Erden" oder der "Oase des Friedens" schwärmen die Nicaraguaner, wenn sie Ometepe meinen, eine Insel mit zwei Vulkanen im Nicaraguasee, dem größten See Mittelamerikas. Doch ein großer Teil ihrer Bevölkerung lebt in bitterer Armut. Um den Menschen eine ...

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Vom "Paradies auf Erden" oder der "Oase des Friedens" schwärmen die Nicaraguaner, wenn sie Ometepe meinen, eine Insel mit zwei Vulkanen im Nicaraguasee, dem größten See Mittelamerikas. Doch ein großer Teil ihrer Bevölkerung lebt in bitterer Armut. Um den Menschen eine Perspektive zu geben, fördert eine Schweizer Entwicklungsorganisation den Aufbau eines ökologischen Tourismus auf Ometepe. Weite Teile Ometepes sind noch unberührt, und die ökologische Vielfalt mit ihrer üppigen Vegetation und Tierwelt ist von seltener Schönheit. Zwei Vulkane bieten Kletterern und Abenteurern alles, was ihr Herz begehrt. Für Naturfreunde gibt es Touren durch Dschungel und tropischen Trockenwald, und Sonnenhungrige kommen an den schönen Stränden auf ihre Kosten. Doch noch gibt es nur wenig Tourismus. Die Bewohner Ometepes sind meist Kleinbauern. Die Zahl der jungen Menschen, die die Insel verlassen müssen, um auf dem Festland Arbeit zu suchen, ist groß. Das soll sich ändern: Eine Schweizer Entwicklungsorganisation fördert mit Ausbildungsprogrammen in Tourismusberufen den Aufbau eines verantwortungsvollen, ökologischen Tourismus auf Ometepe. Zwei, die diese Ausbildungskurse besucht haben und jetzt ihren Lebensunterhalt auf Ometepe verdienen können, sind der junge Touristenführer Javier Urbina und der Kleinbusunternehmer Adolfo Salvatierra. In Kursen haben sie den Umgang mit Touristen gelernt, aber auch viel über die Natur und das Ökosystem ihrer Insel erfahren.
Die Dokumentation "Ometepe" erzählt die Geschichte der beiden Männer, begleitet sie bei der Arbeit und gibt Einblicke in ihr Leben. Gleichzeitig zeigt er die Schönheiten Ometepes und macht deutlich, wie durch die Förderung von sanftem Tourismus Arbeitsplätze geschaffen werden, die die Existenz der Bewohner sichern.


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12:30

Mit Frauenpower aus der Armut

Erfolgsgeschichten aus Honduras

Film von Ruth Halter

Erstausstrahlung

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Geschichten aus Honduras, die vom erfolgreichen Weg aus der Armut erzählen, sind selten. Doch es gibt sie. Zum Beispiel in einem kleinen Dorf rund 100 Kilometer südlich der Hauptstadt Tegucigalpa. Dort haben arme, tüchtige Frauen Kleinunternehmen aufgebaut, die Hoffnung ...

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Geschichten aus Honduras, die vom erfolgreichen Weg aus der Armut erzählen, sind selten. Doch es gibt sie. Zum Beispiel in einem kleinen Dorf rund 100 Kilometer südlich der Hauptstadt Tegucigalpa. Dort haben arme, tüchtige Frauen Kleinunternehmen aufgebaut, die Hoffnung in eine Region bringen, wo es kaum Arbeit gibt. Die 40-jährige Margarita Sosa, Mutter von vier Kindern, besitzt zusammen mit vier weiteren Frauen eine Kochbananenchips-Produktion, die 20 Angestellte beschäftigt und die Großverteiler in den Städten beliefert. Gloria Flores ist ebenfalls Mutter von vier Kindern und Inhaberin einer Rosquilla-Bäckerei mit 22 Mitarbeitern. Sie exportiert ihr Gebäck bis in die USA. Allein hätten es die Frauen nicht so weit gebracht. Doch eine Schweizer Entwicklungsorganisation hat sie mit gezielter Business-Planung, technischer Beratung und mit Ausbildung in Betriebsführung gefördert - nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Durch den wirtschaftlichen Erfolg haben die Frauen viel Selbstbewusstsein gewonnen. Heute finanzieren sie nicht nur den Lebensunterhalt ihrer Familien, sondern gewährleisten ihren Kindern auch eine gute Ausbildung.
Die Dokumentation "Mit Frauenpower aus der Armut" erzählt die Geschichte der beiden Frauen, stellt ihre Betriebe vor und gibt Einblicke in ihr Leben in Honduras, einem der ärmsten Länder der Welt.


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13:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:30

Winterliches Engadin

An den Ufern der gefrorenen Seen

Film von Beatrice Mohr

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Wenn die Bergseen des Engadin im Winter zufrieren, verwandeln sie sich in eine riesengroße Schneeebene. Ideal für Langläufer, die dort alljährlich zum berühmten Ski-Marathon zusammenkommen.
Die Dokumentation "Winterliches Engadin" führt an der Loipe entlang zum ...

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Wenn die Bergseen des Engadin im Winter zufrieren, verwandeln sie sich in eine riesengroße Schneeebene. Ideal für Langläufer, die dort alljährlich zum berühmten Ski-Marathon zusammenkommen.
Die Dokumentation "Winterliches Engadin" führt an der Loipe entlang zum abgelegen Dorf Isola und in das wilde Fextal oberhalb von Sils Maria. Sie porträtiert Sportler und Bewohner der Region, in der in den 1970er Jahren auch die bekannte "Heidi"-Serie gedreht wurde.


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13:55
Dolby-Digital Audio

Unterwegs nach ... Heimat

Dokumentarfilm von Barbara Gräftner, Österreich 2004

(aus der ORF-Reihe "Erlebnis Österreich")

Länge: 94 Minuten

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Im September 1965 spielte sich in dem Osttiroler Dorf Gassen eine Katastrophe ab: Nachdem es mehrere Tage hinweg unaufhörlich geregnet hatte, ging eine riesige Mure mitten durch den Ort und zog zwei Häuser mit sich in den Abgrund. Nach dieser Tragödie verließen die ...
(ORF)

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Im September 1965 spielte sich in dem Osttiroler Dorf Gassen eine Katastrophe ab: Nachdem es mehrere Tage hinweg unaufhörlich geregnet hatte, ging eine riesige Mure mitten durch den Ort und zog zwei Häuser mit sich in den Abgrund. Nach dieser Tragödie verließen die Bewohner Gassens den Ort und zogen ins Tal. Die Angst vor einer neuen Mure war zu groß. Nur drei Geschwister trotzten der Natur. Heute sind sie die letzten Einwohner von Gassen - obwohl die Schneise aus Schlamm und Geröll längst unter einer saftigen Almwiese verschwunden ist.
Der Dokumentarfilm "Unterwegs nach ... Heimat" von Barbara Gräftner porträtiert die drei Geschwister und ihre Familien und erklärt die Umstände, unter denen sie leben. Dabei entstand über einen Zeitraum von fünf Jahren ein unverschnörkeltes Bild des dortigen Bergbauernalltags.
(ORF)


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15:30

hitec: Die Feuerforscher

Neue Herausforderungen für den Brandschutz

Film von Michael Wech

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Rund 600 Menschen sterben in Deutschland jährlich durch Feuer beziehungsweise durch die dabei entstehenden Giftgase. In mittlerweile neun Bundesländern sind Rauchwarnmelder in Wohnungen Pflicht, um das Problem in den Griff zu bekommen. Zudem erfordern neuartige ...

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Rund 600 Menschen sterben in Deutschland jährlich durch Feuer beziehungsweise durch die dabei entstehenden Giftgase. In mittlerweile neun Bundesländern sind Rauchwarnmelder in Wohnungen Pflicht, um das Problem in den Griff zu bekommen. Zudem erfordern neuartige Baumaterialen und Photovoltaikanlagen bessere Lösch- und Brandschutzkonzepte. Eine brennende Photovoltaikanlage zum Beispiel steht unter hoher Gleichstromspannung. Wenn man sie mit Wasser zu löschen versucht, gefährdet man sein Leben. Entsprechend werden die Anforderungen an Löschfahrzeuge und Schutzkleidung technisch immer komplexer.
"hitec: Die Feuerforscher" berichtet von neuen Konzepten für den Brandschutz und fragt: Führt die fortschreitende Technologisierung wirklich zu mehr Sicherheit?


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15:55

Kanada - Albertas schönste Nationalparks

Film von Julia Leiendecker

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Hört man die Namen "Banff" und "Jasper", denkt man an imposante Bergwelt, an türkisblaue Seen und gigantische Gletscher. Jahr für Jahr zieht es tausende Menschen in die schönsten Nationalparks Kanadas. Sie kommen zum Wandern, zum Raften oder um einfach die unglaubliche ...
(ARD/SR)

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Hört man die Namen "Banff" und "Jasper", denkt man an imposante Bergwelt, an türkisblaue Seen und gigantische Gletscher. Jahr für Jahr zieht es tausende Menschen in die schönsten Nationalparks Kanadas. Sie kommen zum Wandern, zum Raften oder um einfach die unglaubliche Weite und Stille der Rocky Mountains zu genießen. Aber es gibt auch Menschen, die in dieser Landschaft leben und sie niemals verlassen würden: Peter Lemieux ist einer der bekanntesten Bergführer auf dem Athabasca Gletscher. Er kennt "seinen" Gletscher wie kein anderer - und erlebt hautnah wie das Eis Jahr für Jahr schwindet. Cowgirl Jen betreibt die Ranch ihrer Urgroßeltern - die älteste Rinderfarm von Alberta. Im Umgang mit Tieren kann ihr keiner etwas vormachen.
Die Dokumentation "Kanada - Albertas schönste Nationalparks" führt auf dem Icefields Parkway gen Norden. Neben Begegnungen mit wilden Tieren stehen vor allem Menschen im Mittelpunkt, die das Leben in den Weiten der Nationalparks einem Leben in der Stadt vorziehen.
(ARD/SR)


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16:25
Tonsignal in monoFormat 4:3

Die Wildnis ruft

(The Yearling)

Spielfilm, USA 1947

Darsteller:
Penny BaxterGregory Peck
Orry BaxterJane Wyman
Jody BaxterClaude Jarman jr.
Buck ForresterChill Wills
Vater ForresterClem Bevans
u.a.
Regie: Clarence Brown
Länge: 123 Minuten

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Penny Baxter und seine Frau Orry leben mit ihrem Sohn Jody von den bescheidenen Erträgen ihrer kleinen Farm in der Wildnis Floridas. Der beste Freund des elfjährigen Jody ist sein Vater. Gemeinsam bestehen die beiden manches Abenteuer. Als Penny ein Reh erschießen muss, ...
(ARD)

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Penny Baxter und seine Frau Orry leben mit ihrem Sohn Jody von den bescheidenen Erträgen ihrer kleinen Farm in der Wildnis Floridas. Der beste Freund des elfjährigen Jody ist sein Vater. Gemeinsam bestehen die beiden manches Abenteuer. Als Penny ein Reh erschießen muss, erlaubt er seinem Sohn, das zurückgebliebene Rehkitz aufzuziehen. Der Junge ist sehr glücklich mit seinem neuen Freund und nennt das Kiz "Flag". Doch das junge Reh richtet immer wieder Schäden auf der Farm an. Als Flag erneut Maispflanzen abfrisst, besteht Penny darauf, dass Jody sich von seinem vierbeinigen Freund trennt. Weinend lässt Jody Flag im Wald frei. Als das Reh zurückkehrt, greift Orry zum Gewehr und verletzt das Tier schwer. Jody muss Flag töten. Daraufhin läuft er von zu Hause fort.
Regisseur Clarence Brown (1890 - 1987) gehörte bis zu seinem Abschied vom Film zur alten Garde Hollywoods. Er wurde vor allem als Regisseur Greta Garbos ("Anna Christie", "Anna Karenina") und vieler Valentino-Filme bekannt.
(ARD)


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18:30

Exclusiv - Die Reportage: Sterben ohne Glauben

Film von Heike Bittner

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Der Osten Deutschlands ist die Hochburg des Atheismus. Ein Philosoph, der auf der Palliativstation in Dresden liegt und nur noch vier Wochen zu leben hat sagt im Angesicht des Todes: "Danach ist für mich das `Nichts` - und ob die `Ewigkeit` oder das `Nichts` - beides ist ...
(ARD/MDR)

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Der Osten Deutschlands ist die Hochburg des Atheismus. Ein Philosoph, der auf der Palliativstation in Dresden liegt und nur noch vier Wochen zu leben hat sagt im Angesicht des Todes: "Danach ist für mich das `Nichts` - und ob die `Ewigkeit` oder das `Nichts` - beides ist schwer vorstellbar. Schön wäre, wenn etwas übrig bliebe von dem, was ich im Leben getan habe. Doch am Ende ist es egal, denn ich merke sowieso nichts mehr." Hart klingen diese Worte, nach denen mit dem Tod alles abgeschlossen ist. Pfarrer Nikolaus Krause begleitet Sterbende in der Dresdner Universitätsklinik - egal ob gläubig oder ungläubig - und er ist sich sicher, dass es die Ewigkeit gibt. Der Gedanke daran macht für ihn das Sterben erträglicher.
"Exclusiv - Die Reportage: Sterben ohne Glauben" geht der Frage nach, wie Menschen ohne religiösen Halt mit Trauer umgehen, welche neuen Rituale sich heute etabliert haben und wie sie Angehörigen helfen, den Verlust eines geliebten Menschen zu bewältigen.
(ARD/MDR)


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19:00
Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10

Best of - Fernsehfilm-Festival Baden-Baden 2012

Die Highlights des Deutschen Fernsehfilms

Reportage mit Ariane Binder

Erstausstrahlung

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Ob filmisch erzählte Biografien, packende Thriller, historische oder sozialkritische Stoffe: Die Bandbreite ist auch in diesem Jahr enorm beim "Best of - Fernsehfilm-Festival Baden-Baden 2012". Vom 17. bis zum 25. November konkurrieren in Baden-Baden wieder zwölf ...
(ARD/SWR/3sat)

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Ob filmisch erzählte Biografien, packende Thriller, historische oder sozialkritische Stoffe: Die Bandbreite ist auch in diesem Jahr enorm beim "Best of - Fernsehfilm-Festival Baden-Baden 2012". Vom 17. bis zum 25. November konkurrieren in Baden-Baden wieder zwölf herausragende deutschsprachige Fernsehfilme des vergangenen Jahres um den renommierten Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste. Parallel zum Festival strahlt 3sat die nominierten Filme aus. Die Zuschauer entscheiden telefonisch und per Internet über den Gewinner des 3sat-Zuschauerpreises.
Reporterin Ariane Binder hat sich in Baden-Baden ins Festivalgetümmel gestürzt. Sie spricht mit Schauspielern, Regisseuren und Jury-Mitgliedern und stellt die frisch gekürten Fernsehfilmpreisträger vor.
(ARD/SWR/3sat)


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19:40

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Die Plitvicer Seen, Kroatien

Wasserspiele der Natur

Film von Willy Meyer

Erstausstrahlung

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Inmitten von Karstbergen reihen sich in Kroatien 16 kleinere und größere Seen aneinander, verbunden durch zahllose Kaskaden und unterirdische Wasserläufe. Ein grandioses Schauspiel der Natur: Blaugrünes, kristallklares Wasser sucht seine Wege, fällt über Barrieren ...
(ARD/SWR/3sat)

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Inmitten von Karstbergen reihen sich in Kroatien 16 kleinere und größere Seen aneinander, verbunden durch zahllose Kaskaden und unterirdische Wasserläufe. Ein grandioses Schauspiel der Natur: Blaugrünes, kristallklares Wasser sucht seine Wege, fällt über Barrieren von einem Seebecken in das nächste und überwindet so einen Höhenunterschied von 133 Metern. "Am Anfang habe ich gar nicht verstanden, wie sehr alles in Bewegung ist", so Ranger Ante Bionda. "Aber dann habe ich ein Gefühl dafür entwickelt, wie sich die Plitvicer Seen verändern und dabei immer schöner werden." Saubere Gewässer sowie das warme, feuchte Klima schaffen die Rahmenbedingungen für ein einzigartiges Zusammenspiel von Wasser, Luft, Gestein und Vegetation. Bakterien und Algen begünstigen die Ablagerung von Kalksinter, von dem Moose, Wasserpflanzen und in die Seen gestürzte Bäume überzogen werden. Sie versteinern und formen natürliche Barrieren, die jährlich bis zu drei Zentimeter wachsen. Starke Regenfälle bringen neue Veränderungen: Alte Dämme stürzen ein, neue entstehen. Höhepunkte innerhalb dieser wechselnden Szenarien sind mächtige Wasserfälle. Im unteren Bereich der Plitvicer Seen hat sich das Wasser tief in das Kalkgestein gegraben und einen imposanten Canyon geschaffen. 78 Meter tief stürzt das Flüsschen Plitvica die Wände der Schlucht hinunter und vereinigt sich mit den über- und unterirdischen Wasserläufen des kroatischen Seengebiets. Dieses wurde schon 1949 zum Nationalpark erklärt. 30 Jahre später fanden die Plitvicer Seen Aufnahme in die UNESCO-Liste des Weltnaturerbes. Doch auch dieses Naturparadies ist bedroht. In den letzten 30 Jahren gab es nahezu ein Drittel weniger Niederschläge, berichtet Ranger Ante Bionda. Dafür sei der Klimawandel verantwortlich.
Die Dokumentation aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" besucht den Nationalpark Plitvicer Seen, dessen Wälder drei Viertel seiner Fläche einnehmen und bedrohten Pflanzen Raum zum Überleben bieten.
(ARD/SWR/3sat)


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20:00
Videotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15

Die Wiege des Alpinismus

Vom Ankogel auf die Berge der Welt

Film von Gernot Stadler

Erstausstrahlung

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Die Erstbesteigung des Ankogel im Grenzgebiet zwischen Kärnten und Salzburg im Jahr 1762 stellt für viele den eigentlichen Ursprung des Alpinismus dar. Zum ersten Mal wurde ein vergletscherter Alpengipfel mit über 3.000 Metern Höhe bezwungen, vier Jahre vor dem Mont ...
(ORF/3sat)

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Die Erstbesteigung des Ankogel im Grenzgebiet zwischen Kärnten und Salzburg im Jahr 1762 stellt für viele den eigentlichen Ursprung des Alpinismus dar. Zum ersten Mal wurde ein vergletscherter Alpengipfel mit über 3.000 Metern Höhe bezwungen, vier Jahre vor dem Mont Blanc und anderen berühmten Bergen der Alpen. Die Pioniertat eines wagemutigen Bauern mit dem eigentümlichen Namen Patschg hat bald zahlreiche Nachahmer gefunden, in den kommenden 100 Jahren folgten unzählige Gipfel, so zum Beispiel der Großglockner durch Franz II. Xaver von Salm-Reifferscheidt-Krautheim und das Matterhorn durch den englischen Bergsteiger Edward Whymper, dem später auch die Erstbesteigung des Chimborazo gelingen sollte. "Alpinismus" wurde bald zum Begriff für Extrembergsteigen, nicht nur in den Alpen, sondern auf der ganzen Welt.
Die Dokumentation "Die Wiege des Alpinismus" zeichnet die Entwicklung des Phänomens Alpinismus nach und hinterfragt die Motive der frühen Pioniere, die sich mit ihren bergsteigerischen Leistungen selbst ein Denkmal gesetzt haben.
(ORF/3sat)


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21:05

Höhenrausch

Der Extrembergsteiger Erhard Loretan

Film von Benoît Aymon

Erstausstrahlung

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Erhard Loretan (1959 - 2011) galt als einer der schnellsten Bergsteiger überhaupt. Stets mit einem Minimum an Ausrüstung unterwegs, war sein Tempo am Berg deutlich höher als das seiner Kollegen. Da er auch bei der Verpflegung Gewicht einsparte, ging er größere Risiken ...

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Erhard Loretan (1959 - 2011) galt als einer der schnellsten Bergsteiger überhaupt. Stets mit einem Minimum an Ausrüstung unterwegs, war sein Tempo am Berg deutlich höher als das seiner Kollegen. Da er auch bei der Verpflegung Gewicht einsparte, ging er größere Risiken ein. Andererseits gewann Loretan durch das Gewichtsparen so sehr an Geschwindigkeit, dass er sich auf seinen Extremtouren deutlich kürzer in der Todesszone über 8.000 Metern aufhielt als andere Bergsteiger. Den größten Erfolg erzielte er mit seiner Technik am Mount Everest, wo ihm in nur 40 Stunden Auf- und Abstieg glückten. Loretan war vom Bergsteigen besessen. Das Aufsteigen hatte für ihn religiöse Dimensionen. Oft fühlte er die Präsenz einer größeren Macht beim Ersteigen der Gipfel. Sein Leben nahm eine dramatische Wendung, als er 2001 seinen nur sieben Monate alten Sohn zu Tode schüttelte. Loretan erstattete Selbstanzeige und machte sein Vergehen öffentlich. Er wurde zu vier Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Seinen Zenit als Bergsteiger hatte er überschritten. In seinen letzten Lebensjahren arbeitete er als Bergführer. Als Führer einer Zweierseilschaft stürzte er 2011 am Tag seines 52. Geburtstags in verhältnismäßig leichtem Gelände am Walliser Grünhorn in den Tod.
Die Dokumentation "Höhenrausch" erinnert an den Extrembergsteiger Erhard Loretan.


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22:00

Charlotte Rampling

The Look - Charlotte Rampling

A Self Portrait Through Others

Dokumentarfilm, Deutschland/Frankreich 2011

Regie: Angelina Maccarone

Länge: 94 Minuten
Erstausstrahlung

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Charlotte Rampling ist für die einen eine Tabubrecherin, für die anderen eine Stilikone. Zweifelsohne ist sie ein Weltstar und - weil sie lieber ihrem Gefühl folgt statt einem Karrierekalkül - immer furchtlos da, wo es gerade einen Umbruch und Aufbruch in etwas ...

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Charlotte Rampling ist für die einen eine Tabubrecherin, für die anderen eine Stilikone. Zweifelsohne ist sie ein Weltstar und - weil sie lieber ihrem Gefühl folgt statt einem Karrierekalkül - immer furchtlos da, wo es gerade einen Umbruch und Aufbruch in etwas Unbekanntes gibt. Sie war das Chelsea Girl im Swinging London der 1960er Jahre und inspirierte Helmut Newton zu seinem ersten Aktfoto. Dann entdeckte Luchino Visconti sie für sein umstrittenes NS-Sittengemälde "Die Verdammten" und holte sie nach Italien, wo sie wenig später mit ihrer Rolle in Liliana Cavanis Drama "Der Nachtportier" für einen Skandal sorgte, indem sie eine Holocaust-Überlebende spielte, die sich auf eine sadomasochistische Amour fou mit ihrem ehemaligen KZ-Wärter und Peiniger einlässt. In Hollywood stand sie mit Paul Newman für den Sidney-Lumet-Film "The Verdict" vor der Kamera, und für Woody Allen war sie die perfekte Frau. Zumindest für seinen Film "Stardust Memories", der Charlotte Rampling zu einer kühl-lasziven Männerfantasie stilisierte. Immer wieder sollte Rampling in ihren zahlreichen Rollen als Projektionsfläche dienen, wurde als "Objekt der Begierde" inszeniert, und hat sich dem doch jedes Mal entzogen.
Der Dokumentarfilm "The Look - Charlotte Rampling" hat sich ihrem Blick verschrieben. Charlotte Rampling ist das Subjekt des Films, sein Zentrum, sein Herz, während sie mit Weggefährten wie dem Fotografen Peter Lindbergh und dem Schriftsteller Paul Auster in neun Kapiteln jenseits des anekdotischen und chronologischen Sich-Erinnerns die großen Lebensthemen auslotet. Was man über sie erfährt ist intim, eine Innenansicht, die - wie sie selbst sagt - die einzige Möglichkeit eines wahrhaftigen Abbilds birgt. Angelina Maccarone, geboren 1965 bei Köln, begann ihre Karriere als Liedtexterin, bevor sie 1994 ins Drehbuch- und Regiefach wechselte. Ihre Filme für Kino und Fernsehen wurden mehrfach preisgekrönt, für "Verfolgt" erhielt sie 2006 in Locarno den Goldenen Leoparden. In "The Look - Charlotte Rampling" gelingt ihr eine sehr persönliche Annäherung an eine der größten lebenden Schauspielerinnen unserer Zeit.

Mit der TV-Premiere des Dokumentarfilms "The Look" beginnt 3sat seine vierteilige Hommage an die Schauspielerin Charlotte Rampling. Als nächstes ist Rampling am Dienstag, 27. November, um 20.15 in François Ozons "Swimming Pool" zu sehen.


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23:35
Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Bedenkzeit

Fernsehfilm, DDR 1986

Darsteller:
Hauptmann FuchsPeter Borgelt
Oberleutnant ZimmermannLutz Riemann
Jürgen SeidlerWolf-Dieter Lingk
Peter SeidlerPeter Rene Lüdicke
VeronikaFrauke Poolman
ClaudiaCornelia Lippert
u.a.
Buch: Hans-Werner Honert, Gerhard Wolff
Regie: Hans-Werner Honert
Länge: 71 Minuten

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Oberleutnant Zimmermann übernimmt von Hauptmann Fuchs einen Fall, dessen Aufklärung sich schon seit über sechs Monaten hinzieht. Zu Beginn der Ermittlungen hatte Jürgen Seidler gestanden, den Kunsthändler Boltenhagen überfallen und beraubt zu haben. In der ...
(ARD/MDR)

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Oberleutnant Zimmermann übernimmt von Hauptmann Fuchs einen Fall, dessen Aufklärung sich schon seit über sechs Monaten hinzieht. Zu Beginn der Ermittlungen hatte Jürgen Seidler gestanden, den Kunsthändler Boltenhagen überfallen und beraubt zu haben. In der Untersuchungshaft aber widerrief er sein Geständnis. Warum er die Tat zunächst gestand, verschweigt Seidler. Oberleutnant Zimmermann muss mit den Ermittlungen von vorn beginnen und kann die Unschuld von Jürgen Seidler beweisen. Er hatte mit seinem falschen Geständnis seinen Bruder schützen wollen, den er für den Täter hielt. Doch damit ist der Fall noch nicht aufgeklärt. Oberleutnant Zimmermann muss nun - nachdem seit der Tat über sechs Monate vergangen sind - den wahren Schuldigen ermitteln.
"Bedenkzeit" ist ein Film der traditionsreichen Krimireihe "Polizeiruf 110".
(ARD/MDR)


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0:50
Tonsignal in mono

Der Greifer

(L'Alpagueur)

Spielfilm, Frankreich 1975

Darsteller:
Roger Pilard, der GreiferJean-Paul Belmondo
"Die Bestie"Bruno Cremer
SpitzerJean Négroni
Costa ValdezPatrick Fierry
SalicettiJean-Pierre Jorris
Inspektor DoumecqVictor Garrivier
u.a.
Regie: Philippe Labro
Länge: 95 Minuten

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"Der Greifer", Roger Pilard - ein ehemaliger Großwildjäger - verdient sein Geld nun als Kopfgeldjäger im Dienst der Polizei. Er ist ein Außenseiter, der sich über die Trägheit des Polizeiapparats hinwegsetzt, obwohl er für ihn arbeitet. Seine Verbrecherjagd wird von ...
(ARD)

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"Der Greifer", Roger Pilard - ein ehemaliger Großwildjäger - verdient sein Geld nun als Kopfgeldjäger im Dienst der Polizei. Er ist ein Außenseiter, der sich über die Trägheit des Polizeiapparats hinwegsetzt, obwohl er für ihn arbeitet. Seine Verbrecherjagd wird von hohen Regierungsbeamten mit schmutzigem Geld bezahlt. Diesmal ist er einem Raubmörder auf der Spur, der in der Presse nur "die Bestie" genannt wird. Der Täter geht immer nach derselben Methode vor: Er sucht sich für jeden Überfall einen neuen Komplizen, den er hinterher kaltblütig erschießt - bis auf den jungen Costa Valdez, den "die Bestie" nur angeschossen hat, und der nun hinter Gittern sitzt. Um mit Valdez Kontakt aufzunehmen, lässt sich Pilard ins Gefängnis einschleusen. Beim gemeinsamen Ausbruch gerät Pilard zwischen alle Fronten.
"Der Greifer" ist ein aktionsreich inszenierter Polizeifilm mit einem überzeugenden Jean-Paul Belmondo ("Der Profi") und Bruno Cremer ("Atemlos vor Angst") als sein teuflischer Gegenspieler
(ARD)


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2:25
schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3

Sherlock Holmes: Verhängnisvolle Reise

(Sherlock Holmes in Washington)

Spielfilm, USA 1943

Darsteller:
Sherlock HolmesBasil Rathbone
Dr. WatsonNigel Bruce
Nancy PartridgeMarjorie Lord
William EasterHenry Daniell
StanleyGeorge Zucco
u.a.
Regie: Roy William Neill
Länge: 62 Minuten

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Um den Diebstahl eines wichtigen Dokuments aufzuklären, das einem Boten während der Reise im Zug entwendet wurde, müssen sich Sherlock Holmes und sein Freund Dr. Watson auf den weiten Weg nach Washington machen. Kaum angekommen, wird Holmes mit der Leiche des beim ...

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Um den Diebstahl eines wichtigen Dokuments aufzuklären, das einem Boten während der Reise im Zug entwendet wurde, müssen sich Sherlock Holmes und sein Freund Dr. Watson auf den weiten Weg nach Washington machen. Kaum angekommen, wird Holmes mit der Leiche des beim Überfall verschleppten Boten konfrontiert. Für ihn ist das ein weiteres Indiz dafür, dass die Verbrecher das fragliche Dokument - eine Formel für ein neues Medikament - noch nicht finden konnten. Dann wird die junge Nancy Partridge entführt, die sich im selben Zug wie der Bote befand.
"Sherlock Holmes: Verhängnisvolle Reise" gehört zu einer Serie von Sherlock-Holmes-Filmen, die in den 1940er Jahren mit den Schauspielern Basil Rathbone und Nigel Bruce nach den Romanvorlagen von Sir Arthur Conan Doyle produziert wurden.

Im Anschluss, ab 3.25 Uhr, sendet 3sat zwei weitere "Sherlock Holmes"-Verfilmungen.


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3:25
schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3

Sherlock Holmes: Stimme des Terrors

(Sherlock Holmes and the Voice of Terror)

Spielfilm, USA 1942

Darsteller:
Sherlock HolmesBasil Rathbone
Dr. WatsonNigel Bruce
KittyEvelyn Ankers
Sir Evan BarhamReginald Denny
Sir Alfred LloydHenry Daniell
u.a.
Regie: John Rawlins
Länge: 65 Minuten

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England im Zweiten Weltkrieg: Der britische Geheimdienst bittet Sherlock Holmes, Saboteure unschädlich zu machen, die die Nation mit Katastrophennachrichten in Panik versetzen. Unterstützt wird der Meisterdetektiv von seinem Freund Dr. Watson. In den Londoner Slums ...

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England im Zweiten Weltkrieg: Der britische Geheimdienst bittet Sherlock Holmes, Saboteure unschädlich zu machen, die die Nation mit Katastrophennachrichten in Panik versetzen. Unterstützt wird der Meisterdetektiv von seinem Freund Dr. Watson. In den Londoner Slums stoßen sie auf Kitty, die Freundin eines ermordeten Informanten und eine wertvolle Helferin. Am Ende kommt es zu einem Showdown mit den Spionen, die als Kollaborateure der Nazis entlarvt werden.
Der im Zweiten Weltkrieg gedrehte Spielfilm "Sherlock Holmes: Stimme des Terrors" baut die damalige Situation in die Handlung ein.


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4:30
schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3

Sherlock Holmes: Die Geheimwaffe

(Sherlock Holmes and the Secret Weapon)

Spielfilm, USA 1942

Darsteller:
Sherlock HolmesBasil Rathbone
Dr. WatsonNigel Bruce
CharlotteKaaren Verne
MoriartyLionel Atwill
LestradeDennis Hoey
u.a.
Regie: Roy William Neill
Länge: 69 Minuten

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Mit Hilfe von Sherlock Holmes kann der Wissenschaftler Dr. Tobel, Erfinder eines exakten Bombenzielgeräts, die Schweiz verlassen und damit der drohenden Entführung durch die deutsche Gestapo entgehen. Dr. Tobel zerlegt sein Präzisionsgerät in vier Teile und lässt ...

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Mit Hilfe von Sherlock Holmes kann der Wissenschaftler Dr. Tobel, Erfinder eines exakten Bombenzielgeräts, die Schweiz verlassen und damit der drohenden Entführung durch die deutsche Gestapo entgehen. Dr. Tobel zerlegt sein Präzisionsgerät in vier Teile und lässt diese von vier Wissenschaftlern unabhängig voneinander nachbauen. Keiner außer ihm selbst kennt die Namen der Männer. Doch der von den Nazis bezahlte Professor Moriarty entführt Dr. Tobel und lässt drei der vier Wissenschaftler töten. Höchste Zeit für Sherlock Holmes, mit einer scharfsinnigen Analyse den Namen des vierten Wissenschaftlers zu ermitteln und ihn zu retten.
Der Kriminalfilm aus der Sherlock-Holmes-Reihe basiert auf der Novelle "The Dancing Men" von Sir Arthur Conan Doyle. Die Geschichte wurde propagandistisch aktualisiert, das heißt, die Aufklärung des Falls wurde zum Kampferfolg über den Kriegsgegner Deutschland und seine Geheimpolizei umgeändert.

Sendeende: 5:40 Uhr