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November 2017
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Dienstag, 16. Oktober
Programmwoche 42/2012
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6:20

7:00

nano

(Wh.)


7:30

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05

9:45

nano

(Wh.)


10:15

plasberg persönlich

Wie viel Liebe braucht die Ehe?


(ARD/WDR)


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11:45
Videotext Untertitel

Thema

Themen:
- Psychisch krank - überforderte Partner
- Ein Schrei zu viel - Babies in Gefahr
- Assinger packt an

Moderation: Christoph Feurstein

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Das Magazin aus Österreich informiert über aktuelle Ereignisse und außergewöhnliche Schicksale. Nach der Top-Story mit einer aktuellen Reportage und einem weiterführenden Hintergrundbericht folgt das Schwerpunktthema der Woche. Bunte, exotische Geschichten aus aller ...
(ORF)

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Das Magazin aus Österreich informiert über aktuelle Ereignisse und außergewöhnliche Schicksale. Nach der Top-Story mit einer aktuellen Reportage und einem weiterführenden Hintergrundbericht folgt das Schwerpunktthema der Woche. Bunte, exotische Geschichten aus aller Welt runden die Sendung ab.
(ORF)


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12:30

über:morgen - Festgefahren

(Wh.)


(ORF/3sat)


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13:00
Videotext Untertitel

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Videotext Untertitel

Der Taj Mahal - Im Zeichen der Liebe

Film von Stephan Koester

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

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Der Taj Mahal ist ein Wahrzeichen Indiens, ein Juwel der Architektur und das Monument einer großen Leidenschaft. Sein Erbauer ist Shah Jahan, der im 17. Jahrhundert über das indische Reich der Großmoguln regiert. Unter den Moguln wird Indien das erste Mal seit Ashoka ...

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Der Taj Mahal ist ein Wahrzeichen Indiens, ein Juwel der Architektur und das Monument einer großen Leidenschaft. Sein Erbauer ist Shah Jahan, der im 17. Jahrhundert über das indische Reich der Großmoguln regiert. Unter den Moguln wird Indien das erste Mal seit Ashoka wieder vereint. Die Invasoren aus dem Norden führen das Land in eine neue Zeit der Blüte. Und sie bringen eine neue Religion mit, die von nun an die Geschichte Indiens mitbestimmen wird: den Islam. Shah Jahan - der Name bedeutet "Herrscher der Welt" - hat sich bereits als junger Prinz verlobt. Seine Frau ist Mumtaz Mahal, die "Erwählte des Palastes". Dichter rühmen ihre Anmut und Schönheit, vor der sich sogar der Mond schamvoll verbergen würde. Ihre tiefe Liebe wird ein Leben lang halten. Auf dem Sterbebett, so überliefert eine Legende, äußert Mumtaz Mahal ihren letzten Wunsch: Ihr soll ein Grabmal errichtet werden, wie es die Welt noch nicht gesehen hat. Die Erfüllung dieses Wunsches wird von nun an Shah Jahans Lebensaufgabe. Mit dem Taj Mahal errichtet der Großmogul ein "Liebesgedicht aus Stein", ein Abbild des Paradieses auf Erden und das vollkommenste Bauwerk der Menschheit.
Die Dokumentation "Der Taj Mahal - Im Zeichen der Liebe" berichtet von der Entstehung des großartigen Bauwerks.


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14:00
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Troja ist überall - Der Siegeszug der Archäologie (1/6)

Rivalen im Maya-Reich

Film von Andreas Sawall

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Der Deutsche Teobert Maler (1842 - 1917) und der Amerikaner Edward Herbert Thompson (1857 - 1935) waren besessen von dem Wunsch, als Maya-Forscher Geschichte zu schreiben, jeder auf seine Art. In den Regenwäldern von Mexiko und Guatemala entwickelte sich ein Wettlauf um ...

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Der Deutsche Teobert Maler (1842 - 1917) und der Amerikaner Edward Herbert Thompson (1857 - 1935) waren besessen von dem Wunsch, als Maya-Forscher Geschichte zu schreiben, jeder auf seine Art. In den Regenwäldern von Mexiko und Guatemala entwickelte sich ein Wettlauf um Ruhm, Geld und Anerkennung.
Die Dokumentation aus der Reihe "Troja ist überall - Der Siegeszug der Archäologie" beschreibt die Rivalität der beiden Forscher und den heutigen Stand der Wissenschaft.

Im Anschluss, ab 14.45 Uhr folgen fünf weitere Folgen der Reihe "Troja ist überall - Der Siegeszug der Archäologie".


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14:45
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Troja ist überall - Der Siegeszug der Archäologie (2/6)

Auferstehung am Vesuv

Film von Jens Nicolai

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Im Jahr 79 nach Christus hat der Ausbruch des Vesuvs die Städte Herculaneum und Pompeji unter einer Asche- und Lavaschicht begraben. Dass die modernen Wissenschaftler in den antiken Trümmern das Alltagsleben im Römischen Reich studieren können, verdanken sie der Arbeit ...

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Im Jahr 79 nach Christus hat der Ausbruch des Vesuvs die Städte Herculaneum und Pompeji unter einer Asche- und Lavaschicht begraben. Dass die modernen Wissenschaftler in den antiken Trümmern das Alltagsleben im Römischen Reich studieren können, verdanken sie der Arbeit von Johann Joachim Winckelmann.
Die Dokumentation aus der Reihe "Troja ist überall - Der Siegeszug der Archäologie" berichtet über die Forschungsarbeiten und die Geschichte von Herculaneum und Pompeji.


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15:30
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Troja ist überall - Der Siegeszug der Archäologie (3/6)

Das Versteck der Pharaonen

Film von Andreas Sawall

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Im ägyptischen Sakkara hatte der französische Ägyptologe Auguste Ferdinand François Mariette (1821 - 1881) 1851 den Zugang zu einem Grab gefunden. Doch die Gruft vor den Sarkophagen stand leer. Es stellte sich heraus, dass Mariette eine sensationelle Entdeckung gemacht ...

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Im ägyptischen Sakkara hatte der französische Ägyptologe Auguste Ferdinand François Mariette (1821 - 1881) 1851 den Zugang zu einem Grab gefunden. Doch die Gruft vor den Sarkophagen stand leer. Es stellte sich heraus, dass Mariette eine sensationelle Entdeckung gemacht hatte.
Die Dokumentation aus der Reihe "Troja ist überall - Der Siegeszug der Archäologie" zeichnet die Geschichte der Pharaonenfunde nach.


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16:15
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Troja ist überall - Der Siegeszug der Archäologie (4/6)

Das Rätsel von Machu Picchu

Film von Marc Brasse und Saskia Weisheit

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Am 24. Juli 1911 entdeckte der amerikanische Archäologe Hiram Bingham im peruanischen Regenwald die Ruinenstadt Machu Picchu. Er lieferte der Welt ein konkretes Bild von der untergegangenen Kultur der Inka.
Die Dokumentation aus der Reihe "Troja ist überall - Der ...

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Am 24. Juli 1911 entdeckte der amerikanische Archäologe Hiram Bingham im peruanischen Regenwald die Ruinenstadt Machu Picchu. Er lieferte der Welt ein konkretes Bild von der untergegangenen Kultur der Inka.
Die Dokumentation aus der Reihe "Troja ist überall - Der Siegeszug der Archäologie" erzählt von der Entdeckung des Machu Picchus im Jahr 1911 und stellt Ergebnisse der Forschung vor.


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17:00
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Troja ist überall - Der Siegeszug der Archäologie (5/6)

Der falsche Schatz des Priamos

Film von Jens Nicolai

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Hissarlik, ein Hügel im Nordwesten der Türkei, rückt am 5. August 1873 ins Zentrum der Weltöffentlichkeit: Heinrich Schliemann findet dort nach jahrelanger Suche einen Goldschatz, den er fälschlicherweise König Priamos zuschreibt. Er kann die Existenz von Troja nicht ...

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Hissarlik, ein Hügel im Nordwesten der Türkei, rückt am 5. August 1873 ins Zentrum der Weltöffentlichkeit: Heinrich Schliemann findet dort nach jahrelanger Suche einen Goldschatz, den er fälschlicherweise König Priamos zuschreibt. Er kann die Existenz von Troja nicht beweisen, doch Einiges spricht dafür, dass Schliemann mit seinen Thesen Recht hatte.
Die Dokumentation aus der Reihe "Troja ist überall - Der Siegeszug der Archäologie" begleitet die Arbeit der Archäologen in der Türkei.


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17:45
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Troja ist überall - Der Siegeszug der Archäologie (6/6)

Das Wunder am Indus

Film von Christopher Gerisch

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John Hubert Marshall entdeckt 1924 eine versunkene Zivilisation am Indus, eine bronzezeitliche Hochkultur, für die es bis dahin in keinem antiken Text auch nur das kleinste Indiz gegeben hat. Vor 4.500 Jahren gab es dort bereits genormte Reihenhäuser mit Wohnraum für ...

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John Hubert Marshall entdeckt 1924 eine versunkene Zivilisation am Indus, eine bronzezeitliche Hochkultur, für die es bis dahin in keinem antiken Text auch nur das kleinste Indiz gegeben hat. Vor 4.500 Jahren gab es dort bereits genormte Reihenhäuser mit Wohnraum für mehrere 10.000 Menschen und ein ausgeklügeltes Kanalsystem.
Die Dokumentation aus der Reihe "Troja ist überall - Der Siegeszug der Archäologie" dokumentiert die detektivische Spurensuche nach einer Zivilisation, die der Wissenschaft bis heute so viele Rätsel aufgibt wie keine andere Kultur der Bronzezeit.


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18:30

nano

Die Welt von morgen

- Essen aus China
Die Weltmacht exportiert immer mehr nach Deutschland
- Essen in der Schule
Wie gesundes Essen angeboten werden kann

Moderation: Ingolf Baur


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Tina Mendelsohn


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
Videotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Videotext Untertitel

Der deutsche Herbst

Mogadischu

Spielfilm, Deutschland 2008

Darsteller:
Kapitän SchumannThomas Kretschmann
Gabi DillmannNadja Uhl
MahmudSaid Taghmaoui
Ulrich WegenerHerbert Knaup
Hans-Jürgen WischnewskiJürgen Tarrach
Helmut SchmidtChristian Berkel
u.a.
Regie: Roland Suso Richter
Länge: 108 Minuten

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Die noch junge Bundesrepublik erlebt im Herbst 1977 ihre schwerste Bewährungsprobe: Während die Terroristen Baader, Ensslin und Raspe in Stammheim inhaftiert sind, bereitet die zweite Generation der RAF die Befreiung der Kampfgenossen vor. Unter Aufsicht des ...
(ARD)

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Die noch junge Bundesrepublik erlebt im Herbst 1977 ihre schwerste Bewährungsprobe: Während die Terroristen Baader, Ensslin und Raspe in Stammheim inhaftiert sind, bereitet die zweite Generation der RAF die Befreiung der Kampfgenossen vor. Unter Aufsicht des palästinensischen Terror-Paten Dr. Wadi Haddad lassen sich Peter-Jürgen Boock und seine Mitverschwörer im Jemen für bewaffnete Anschläge ausbilden. Zurück in Deutschland richten Boock und seine Komplizen ein Blutbad an, bei dem sie Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer in ihre Gewalt bringen. Anders als im Fall der Entführung des Berliner CDU-Spitzen-Politikers Peter Lorenz im Februar 1975 geht Bundeskanzler Schmidt diesmal nicht auf die Forderung nach Freilassung der RAF-Terroristen ein. Boock und Mohnhaupt wenden sich erneut an Haddad, der mit Unterstützung des KGB eine spektakuläre Aktion einfädelt: Angeführt von "Kapitän" Mahmud bringen vier palästinensische Terroristen die Lufthansa-Maschine "Landshut" in ihre Gewalt. Auch Mahmud fordert die Freilassung der RAF-Terroristen. Während Kanzler Schmidt sich mit Hans-Jürgen Wischnewski berät, leiten die Entführer die mit 82 Passagieren und fünf Crewmitgliedern besetzte Maschine über Rom, Larnaka, Bahrain bis nach Dubai weiter. Kapitän Jürgen Schumann kann unbemerkt die Anzahl der Kidnapper nach draußen melden. Während die hygienischen Zustände an Bord unerträglich werden, fliegt die Maschine weiter nach Aden in der damaligen Demokratischen Volksrepublik Jemen.
Der Spielfilm "Mogadischu" ist eine gelungene Rekonstruktion der "Landshut"-Entführung vor dem Hintergrund des Deutschen Herbstes 1977.

Im Anschluss, ab 22.00 Uhr, folgen die Dokumentationen "Tödliche Schokolade", "Der Tag der Entscheidung" und "Die Witwe und der Mörder". 3sat beendet das Thema "Der deutsche Herbst" am Mittwoch, 17. Oktober, 20.15 Uhr, mit dem Dokumentarfilm "Der fliegende Sarg".
(ARD)


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22:00
Videotext Untertitel

Der deutsche Herbst

Tödliche Schokolade

Ein Giftmord des Mossad und die Entführung der "Landshut"

Film von Egmont R. Koch

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Mehrere Jahrzehnte liegen jene Wochen im September und Oktober 1977 mittlerweile zurück, in denen ganz Deutschland den Atem anhielt: Die Rote Armee Fraktion, kurz die RAF, hatte den Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer entführt und ein palästinensisches ...
(ARD/SWR/WDR)

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Mehrere Jahrzehnte liegen jene Wochen im September und Oktober 1977 mittlerweile zurück, in denen ganz Deutschland den Atem anhielt: Die Rote Armee Fraktion, kurz die RAF, hatte den Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer entführt und ein palästinensisches Terrorkommando hatte die Lufthansa-Maschine "Landshut" in seine Gewalt gebracht. Am Ende wurden die Geiseln in Mogadischu befreit, Hanns Martin Schleyer und der Lufthansa-Kapitän Jürgen Schumann jedoch ließen ihr Leben. Die dramatischen Ereignisse jener Tage stehen nicht unwesentlich im Zusammenhang mit der Parallelwelt der Geheimdienste: Zur gleichen Zeit fand nämlich eine streng geheime Operation des israelischen Geheimdienstes Mossad statt. Im Visier des Mossad stand der palästinensische Terrorchef Wadi Haddad, der im Sommer 1977 die Landshut-Entführung für die RAF vorbereitet hatte. Wadi Haddad galt bei den Israelis schon lange Zeit als Schlüsselfigur des Terrorismus, Organisator von Anschlägen und Flugzeugentführungen. Dafür sollte er bezahlen. Dem Geheimdienst war bekannt, dass Haddad eine Vorliebe für belgische Pralinen hatte. Ein Mossad-Kontaktmann aus dem Umfeld Haddads sollte dem Palästinenserführer deshalb eine präparierte Pralinenschachtel mit einem langsam wirkenden Gift übermitteln. Um seinen "Maulwurf" zu schützen und den Anschlag nicht zu gefährden, gab der Mossad seine Erkenntnisse über die bevorstehende Entführung der Landshut nicht oder nur sehr vage weiter. "Um einen guten Agenten zu schützen, müssen manchmal hunderte von Menschen geopfert werden", so ein ehemaliger Mossadoffizier. Der Anschlag gelang. Wadi Haddad starb im März 1978 qualvoll in einem Ostberliner Krankenhaus.
Die Dokumentation "Tödliche Schokolade" behandelt die Ereignisse des Deutschen Herbstes 1977 im Zusammenhang mit den Vorgängen in der Welt der Geheimdienste. "Die Entführung der Landshut wäre zu verhindern gewesen", resümiert Autor Egmont R. Koch nach seiner zweijährigen Recherche zum Thema.
(ARD/SWR/WDR)


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22:45

Der deutsche Herbst

Der Tag der Entscheidung

Mogadischu, den 17. Oktober 1977

Film von Ingo Helm

Erstausstrahlung

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Im Morgengrauen des 17. Oktober 1977 traf der ARD-Nahostkorrespondent Kurt Stenzel in Mogadischu ein. Seine Reporternase hatte ihn dorthin aufbrechen lassen, noch bevor klar war, dass die somalische Hauptstadt die letzte Station im Geiseldrama der entführten ...
(ARD/SWR/3sat)

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Im Morgengrauen des 17. Oktober 1977 traf der ARD-Nahostkorrespondent Kurt Stenzel in Mogadischu ein. Seine Reporternase hatte ihn dorthin aufbrechen lassen, noch bevor klar war, dass die somalische Hauptstadt die letzte Station im Geiseldrama der entführten Lufthansa-Maschine "Landshut" sein würde. So erlebte er als einziger Fernsehreporter die letzten zwanzig Stunden bis zur Erstürmung der Maschine hautnah mit. Die Filmrollen, die er am nächsten Tag nach Deutschland mitbrachte, sind aufbewahrt worden - nur ein kleiner Teil von ihnen fand damals Eingang in die aktuelle Berichterstattung. Der mysteriöse Selbstmord der RAF-Gefangenen im Hochsicherheitstrakt von Stuttgart-Stammheim und der Tod von Hanns Martin Schleyer nahmen zu dieser Zeit die gesamte Aufmerksamkeit gefangen.
Die Dokumentation "Der Tag der Entscheidung" zeigt durch das einzigartige Filmmaterial die ganze Hilflosigkeit der somalischen Offiziellen, die Vorgänge auf dem Flugplatz rund um die mit Sprengstoff gespickte "Landshut" und die ersten Interviews mit den Geiseln, die Minuten zuvor dem Tod entkommen waren. Die Bilder erzählen auf noch nicht gesehene Weise von den Ereignissen in Mogadischu. Als Reporter im Ruhestand kommentiert der im April 2012 verstorbene Kurt Stenzel noch einmal das Geschehen des 17. Oktober 1977, der zu den dramatischsten Tagen seiner Laufbahn als Fernsehjournalist zählte. Der Film macht deutlich, dass das Schicksal der Menschen an Bord der "Landshut" am seidenen Faden hing.
(ARD/SWR/3sat)


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23:15

Der deutsche Herbst

Die Witwe und der Mörder

Die vergessenen Opfer der RAF

Film von Irene Klünder

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34 Menschen sind durch die RAF ermordet worden, doch nur die Prominenten unter ihnen sind im öffentlichen Bewusstsein geblieben. Die Mehrheit der Opfer wird meist nur als Begleitperson, Fahrer, Polizist, GI oder Hausfrau genannt. Ist so überhaupt ein innerer Frieden für ...
(ARD/SWR)

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34 Menschen sind durch die RAF ermordet worden, doch nur die Prominenten unter ihnen sind im öffentlichen Bewusstsein geblieben. Die Mehrheit der Opfer wird meist nur als Begleitperson, Fahrer, Polizist, GI oder Hausfrau genannt. Ist so überhaupt ein innerer Frieden für die Opfer und ihre Angehörigen möglich? Als Joke Kranenburgs Mann, ein niederländischer Polizist, 1977 durch den RAF-Terroristen Knut Folkerts im holländischen Utrecht ermordet wird, blieb sie hochschwanger und mit einem 22 Monate alten Sohn zurück. Der Täter wird in den Niederlanden zu 20 Jahren Haft verurteilt. Nach der Auslieferung an die Bundesrepublik Deutschland folgt 1980 in Stuttgart der Prozess. Heute lebt Knut Folkerts in Hamburg auf freiem Fuß. Im Herbst 1978 werden nahe Dortmund drei RAF-Terroristen bei Schießübungen von der Polizei überrascht. Werner Lotze erschießt Polizeiwachtmeister Hans Wilhelm Hansen und entkommt unerkannt. Ein Jahr später steigt Lotze aus der RAF aus. Nach der Wende wird er festgenommen und legt ein umfassendes Geständnis ab - seine Abrechnung mit der RAF und auch mit sich selbst ist unerbittlich. "Was wir da als revolutionäre Moral in Anspruch genommen haben, war nur Zynismus. Die Opfer waren für die RAF keine Menschen, sondern allein Funktionsträger." Auch der Singener Polizist Wolfgang Seliger wurde zum Opfer der RAF. Er wurde von sieben Kugeln getroffen und hat überlebt. Heute kann Seliger über sein Schicksal sprechen, vergessen wird er die Todesangst jedoch nie.
Die Dokumentation "Die Witwe und der Mörder" geht der Frage nach, wie die Opfer heute mit ihrem Leid leben, wie ein Täter mit seiner Schuld umgeht und welche Rolle Strafe und Anerkenntnis persönlicher Schuld für eine Versöhnung spielt.
(ARD/SWR)


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23:45
Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

37 Grad: Schätze aus der Tonne

Von Schrottladies und Mülltauchern

Film von Tine Kugler und Günther Kurt

(Zweikanalton: Originalfassung/ Originalfassung mit akustischer Bildbeschreibung)

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"Wenn die Menschen weniger wegwerfen würden, wären wir arbeitslos", sagen Ramona und Suzanne, die ihr Geld mit dem Sammeln von Schrott verdienen. Sechs Tage die Woche sind die beiden Frauen mit ihrem altersschwachen Pritschenwagen "Opa" unterwegs und nehmen alles mit, ...

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"Wenn die Menschen weniger wegwerfen würden, wären wir arbeitslos", sagen Ramona und Suzanne, die ihr Geld mit dem Sammeln von Schrott verdienen. Sechs Tage die Woche sind die beiden Frauen mit ihrem altersschwachen Pritschenwagen "Opa" unterwegs und nehmen alles mit, was ihnen angeboten wird: Waschmaschinen, Eisenrohre, Fahrräder, rostige Pfannen. Der 75-jährige Rentner Herr S. sammelt Flaschen. Seit zehn Jahren steigt er bereits im Morgengrauen bei Wind und Wetter aufs Fahrrad, weil da die Konkurrenz noch schläft. Am liebsten sind ihm Großveranstaltungen, dort liegen meist anschließend viele Plastikflaschen im Wert von je 25 Cent. Für Raphael ist das Leben vom Abfall keine finanzielle Notwendigkeit, sondern Überzeugung. Er, seine Frau Nieves und die kleine Tochter ernähren sich ausschließlich von weggeworfenen oder aussortierten Lebensmitteln, tragen gebrauchte Kleidung und wohnen dort, wo man ihnen leer stehenden Raum zur Verfügung stellt. Zirka 43 Millionen Tonnen Haushaltsmüll fallen jährlich allein in Deutschland an. Vieles davon gehört eigentlich gar nicht in den Eimer: frische Lebensmittel, Pfandflaschen, Schrott und Metalle, die in Zeiten knapper Rohstoffe immer wertvoller werden.
Die Dokumentation aus der Reihe "37 Grad" stellt Menschen vor, die vom Abfall anderer leben.


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0:15
VPS 21:50

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:45
Tonsignal in monoFormat 4:3

Berlin Chamissoplatz

Spielfilm, BRD 1980

Darsteller:
Martin BergerHanns Zischler
Anna BachSabine Bach
JörgWolfgang Kinder
ClaudiaGisela Freudenberg
ApothekerJochen Brunow
u.a.
Regie: Rudolf Thome
Länge: 108 Minuten

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Die junge Studentin Anna lebt in einer baufälligen aber bezahlbaren Wohnung am Berliner Chamissoplatz. Sie engagiert sich in einer Bürgerinitiative, deren Ziel es ist, die bevorstehende Luxussanierung der Häuser in ihrem Viertel - und die damit verbundene Explosion der ...
(ARD)

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Die junge Studentin Anna lebt in einer baufälligen aber bezahlbaren Wohnung am Berliner Chamissoplatz. Sie engagiert sich in einer Bürgerinitiative, deren Ziel es ist, die bevorstehende Luxussanierung der Häuser in ihrem Viertel - und die damit verbundene Explosion der Mietpreise - zu verhindern. In diesem Zusammenhang interviewt sie den Architekten Martin, dessen Büro den Sanierungsauftrag durchführt. Zwischen den beiden springt der Funke über. In seiner Verliebtheit arbeitet Martin bald in Annas Mietergruppe mit und verrät dabei vertrauliche Informationen zur geplanten Sanierung - nicht ahnend, dass Annas eifersüchtiger Exfreund Jörg, das Gespräch mitschneidet. In der Zeitung der Mietergruppe liest Martin schließlich die vertraulichen Informationen - unter Nennung seines Namens. Ihm ist klar, dass ihn das den Job kosten wird.
Der Spielfilm "Berlin Chamissoplatz" verbindet das politisch relevante Thema der Bauspekulation mit einer ironisch gebrochenen, romantischen Liebesgeschichte. Hanns Zischler und Sabine Bach zeigen eine beeindruckende darstellerische Leistung.
(ARD)


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2:30
Tonsignal in mono

System ohne Schatten

Spielfilm, BRD 1983

Darsteller:
FaberBruno Ganz
MeloHanns Zischler
JulietDominique Laffin
RenateSylvia Kekulé
NinoKonstantin Papanastasiou
u.a.
Regie: Rudolf Thome
Länge: 111 Minuten

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Der 40-jährige Victor Faber hat einen gut bezahlten Job als Computerfachmann. Er entwickelt und überwacht Programme und Computersysteme für Konzerne und Banken. Bei einer Vernissage lernt er die ebenso attraktive wie undurchschaubare Schauspielerin Juliet und ihren ...
(ARD)

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Der 40-jährige Victor Faber hat einen gut bezahlten Job als Computerfachmann. Er entwickelt und überwacht Programme und Computersysteme für Konzerne und Banken. Bei einer Vernissage lernt er die ebenso attraktive wie undurchschaubare Schauspielerin Juliet und ihren Freund Melo kennen, der großes Interesse an Fabers Arbeit zeigt. Noch Tage später muss Faber an Juliet denken. Zwischen den beiden entspinnt sich bald eine Liebesbeziehung. Wenig später offenbart Melo Faber aber einen ausgetüftelten Plan: Er will ganz unauffällig eine Bank ausrauben. Per Mausklick soll Faber das Computersystem der Bank manipulieren und mehrere Millionen auf ein Schweizer Konto transferieren. Nach anfänglichem Zögern lässt Faber sich auf die Sache ein. Zunächst läuft alles wie am Schnürchen, doch dann beginnt die Aktion aus dem Ruder zu laufen.
Der Spielfilm "System ohne Schatten" ist ein ebenso spannendes wie komplexes Drama. In den Hauptrollen beeindrucken Bruno Ganz, Dominique Laffin und Hanns Zischler.
(ARD)


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4:25
Tonsignal in mono

Der Philosoph

Spielfilm, BRD 1988

Darsteller:
Georg HermesJohannes Herrschmann
FranziskaAdriana Altaras
BeateFriederike Tiefenbacher
MarthaClaudia Matschulla
Franziskas LiebhaberJürgen Wink
u.a.
Regie: Rudolf Thome
Länge: 80 Minuten

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Georg Hermes ist ein philosophischer, weltfremder Mensch. Er kann weder Auto fahren noch schwimmen und lebt in bescheidensten Verhältnissen - dafür hat er aber über Heraklit promoviert. Für eine Lesung braucht er dringend einen neuen Anzug. So gerät Georg in ein ...
(ARD)

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Georg Hermes ist ein philosophischer, weltfremder Mensch. Er kann weder Auto fahren noch schwimmen und lebt in bescheidensten Verhältnissen - dafür hat er aber über Heraklit promoviert. Für eine Lesung braucht er dringend einen neuen Anzug. So gerät Georg in ein vornehmes Herrenbekleidungsgeschäft, das von drei hübschen jungen Frauen geführt wird. Sie erkennen schnell, wie unbeholfen Georg ist, was ihnen gefällt. Bei Georgs Lesung sitzen Franziska, Beate und Martha unter den Zuhörern. Später fragen die Damen ihn, was er von der Liebe hält. Georg gesteht, dieses Gefühl seit acht Jahren nicht mehr empfunden zu haben. Daraufhin laden die Damen ihn zu sich zum Essen ein. Georg ist vor allem von Franziska besonders angetan. Auf ihren Wunsch zieht der junge Mann in die gemeinsame Wohnung der drei Freundinnen und merkt dort bald, dass er nicht nur in eine Liebesgeschichte mit Franziska geraten ist.
Der Spielfilm "Der Philosoph" erzählt von einer nicht ganz gewöhnlichen Liebesgeschichte.
(ARD)


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5:45

Siebter Himmel im Himalaya

Die Glücksformel von Bhutan

Film von Peter Kunz

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Bhutan, das kleine Königreich im Himalaya, strebt nicht um jeden Preis nach Fortschritt. Seine Bewohner leben vielmehr im Einklang mit Tradition und Natur. Diese Losung hat Jigme Singye Wangchuck, der Vater des neuen Königs Jigme Khesar Namgyel Wangchuck, ausgegeben und ...

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Bhutan, das kleine Königreich im Himalaya, strebt nicht um jeden Preis nach Fortschritt. Seine Bewohner leben vielmehr im Einklang mit Tradition und Natur. Diese Losung hat Jigme Singye Wangchuck, der Vater des neuen Königs Jigme Khesar Namgyel Wangchuck, ausgegeben und das Staatsziel "Bruttonationalglück" festgeschrieben. Bhutan war lange Zeit abgeschieden: Vor wenigen Jahren wurde jede Nachricht noch über die Berge getragen - es gab kein Fernsehen, kein Radio, kein Telefon. Zwar ist das Fernsehen jetzt auch in Bhutan angekommen, aber Gewalt- und Modesender bleiben zensiert. Bhutan hat kaum befestigte Straßen und ist immer noch auf Schulspeisung durch die UN angewiesen. Aber in welches andere Entwicklungsland kehren jungen Leute nach dem Studium im Ausland gern und fast vollzählig zurück?
Die Dokumentation "Siebter Himmel im Himalaya" lässt sich bei ihrer Suche nach den Wurzeln des bhutanesischen Glücks von Oberst Kado leiten, einem früheren Leibgardisten des Königs und Mitglied des bhutanesischen Adels.

Sendeende: 6:15 Uhr