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Dezember 2017
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Sonntag, 23. September
Programmwoche 39/2012
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6:45
Stereo-Ton16:9 Format

Tele-Akademie

Prof. Dr. Horst Dreier: Recht und Willkür

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Willkür ist der Inbegriff der Ungerechtigkeit. Tyrannische und totalitäre Ordnungen bezeichnen wir als Willkürherrschaften. Das Bundesverfassungsgericht definiert Willkür als "die tatsächliche und eindeutige Unangemessenheit der gesetzlichen Maßnahme im Verhältnis ...
(ARD/SWR)

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Willkür ist der Inbegriff der Ungerechtigkeit. Tyrannische und totalitäre Ordnungen bezeichnen wir als Willkürherrschaften. Das Bundesverfassungsgericht definiert Willkür als "die tatsächliche und eindeutige Unangemessenheit der gesetzlichen Maßnahme im Verhältnis zu der tatsächlichen Situation, deren sie Herr werden soll". Wenn wir uns aber auf das in der Willkür auch steckende Moment des subjektiven Willens besinnen, so eröffnen sich auch positive Konnotationen: Willensfreiheit, die grundrechtsgestützte Selbstbestimmung des Einzelnen und die demokratische Selbstorganisation eines politischen Gemeinwesens.
3sat zeigt Professor Dr. Horst Dreiers Vortrag zum Thema "Recht und Willkür" in der Reihe "Tele-Akademie". Horst Dreier unterrichtet Rechtsphilosophie, Staats- und Verwaltungsrecht an der Universität Würzburg.
(ARD/SWR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05

100(0) Meisterwerke

Gustave Caillebotte: Pariser Straßenszene im Regen


In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15
VPS 09:14

Stereo-Ton16:9 Format

Sind wir tolerant genug?

Der Philosoph Rainer Forst zu Gast bei Katja Gentinetta

(aus der SF-Gesprächsreihe  Sternstunde Philosophie )

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Die Schlagzeilen der Medien sind beherrscht von Konflikten. Toleranz steht nicht zuoberst auf der Agenda. Genau sie aber ist das Thema von Rainer Forst, Professor für Politische Theorie und Philosophie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Er ...

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Die Schlagzeilen der Medien sind beherrscht von Konflikten. Toleranz steht nicht zuoberst auf der Agenda. Genau sie aber ist das Thema von Rainer Forst, Professor für Politische Theorie und Philosophie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Er stellt die Toleranz in das Spannungsfeld von Macht und Moral. Wo stößt Toleranz an ihre Grenzen? Dürfen sich beispielsweise Menschen, wenn sie sich auf ihren religiösen Glauben berufen, alles erlauben? Und: Gibt es eine Toleranz ohne Wertschätzung des andern? Der 1964 in Wiesbaden geborene Rainer Forst hat bei Jürgen Habermas promoviert. Im Februar dieses Jahres wurde ihm der Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft überreicht.
In der Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie" fragt Katja Gentinetta den Philosophen Rainer Forst "Sind wir tolerant genug?".


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Literatur im Foyer (1/2)

Thea Dorn im Gespräch mit Donna Leon

20 Jahre Commissario Brunetti

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Die mysteriös-labyrinthische Traumlandschaft von Venedig und ein Kommissar, der an Moral glaubt, auch wenn er jeden Tag mit unmoralischen Taten konfrontiert wird, das macht die Krimis von Donna Leon aus. Commissario Brunetti ist längst einer der berühmtesten Ermittler ...
(ARD/SWR)

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Die mysteriös-labyrinthische Traumlandschaft von Venedig und ein Kommissar, der an Moral glaubt, auch wenn er jeden Tag mit unmoralischen Taten konfrontiert wird, das macht die Krimis von Donna Leon aus. Commissario Brunetti ist längst einer der berühmtesten Ermittler der Welt in einer der berühmtesten Städte der Welt. Er lässt sich nicht aus der Ruhe bringen, auch wenn er wieder einmal vor einem Todesfall steht: Herzversagen. Steckt mehr dahinter? Der Commissario traut der Sache nicht. "Reiches Erbe" ist der 20. Fall von Commissario Brunetti. Der Leser darf hoffen, dass er auch diesen nach einigen Verwicklungen, Umwegen und Abzweigungen lösen wird.
Zum 20-jährigen Jubiläum der Brunetti-Romane und anlässlich ihres 70. Geburtstags am 28. September 2012 steht Donna Leon in gleich zwei Ausgaben von "Literatur im Foyer" im Fokus der Sendung. Im ersten Teil erzählt Donna Leon der Moderatorin Thea Dorn von ihrer Liebe zu Venedig, davon, wie sie den Commissario erfunden hat, und warum ihre Kriminalromane nicht auf Italienisch erscheinen.

3sat sendet die zweiteilige "Literatur im Foyer"-Ausgabe zu Donna Leons 70. Geburtstag. Der zweite Teil folgt im Anschluss, um 10.45 Uhr.
(ARD/SWR)


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10:45
Stereo-Ton16:9 Format

Literatur im Foyer (2/2)

Thea Dorn im Gespräch mit Donna Leon und Dirk Schümer

Viva la Musica!

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Donna Leon liebt Barockmusik, vor allem die von Händel und Vivaldi. Sie präsentiert Opern an berühmten Häusern und ist mit großen Diven unserer Zeit befreundet. In ihrem Buch "Kurioses aus Venedig" erzählt die Autorin sieben besondere Geschichten über ihre ...
(ARD/SWR)

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Donna Leon liebt Barockmusik, vor allem die von Händel und Vivaldi. Sie präsentiert Opern an berühmten Häusern und ist mit großen Diven unserer Zeit befreundet. In ihrem Buch "Kurioses aus Venedig" erzählt die Autorin sieben besondere Geschichten über ihre Lieblingsstadt. Da gibt es Kurtisanen, die Männer bekehren sollen, Glücksspieler, die ihre Palazzi verwetten, Unschuldige, die trotzdem verurteilt werden und einen Elefanten, der in der Kirche Sant Antonin Zuflucht sucht. Dem Buch beigelegt ist eine CD mit Musik auf historischen Instrumenten: Virtuoses von Antonio Vivaldi, extra aufgenommen für dieses Buch vom Ensemble "Il Complesso Barocco".
In der zweiten Ausgabe von "Literatur im Foyer", zu Donna Leons 70. Geburtstag am 28. September, spricht Moderatorin Thea Dorn mit Donna Leon und mit Dirk Schümer über Donna Leons Buch "Kurioses aus Venedig" und die Leidenschaft zur Barockmusik. Dirk Schümer ist Europakorrespondent der "FAZ", hat viele Jahre in Venedig gelebt und ist ein ausgewiesener Kenner der Barockmusik.
(ARD/SWR)


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11:15
Stereo-Ton16:9 Format

Besser lesen

Walter Janson begrüßt diesmal als Gäste

Hans-Peter Schwarz und Frido Mann

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Helmut Kohl spaltet bis heute die Gemüter der Nation: Für die einen bleibt er der Kanzler der Einheit, für die anderen ist er ein egozentrischer Machtmensch, dessen Name mit der größten Spendenaffäre Deutschlands verknüpft ist. Der Historiker Hans-Peter Schwarz ...
(ARD/SWR)

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Helmut Kohl spaltet bis heute die Gemüter der Nation: Für die einen bleibt er der Kanzler der Einheit, für die anderen ist er ein egozentrischer Machtmensch, dessen Name mit der größten Spendenaffäre Deutschlands verknüpft ist. Der Historiker Hans-Peter Schwarz widmet sich in "Helmut Kohl: Eine politische Biographie" dem Altkanzler. Der Vergangenheit seiner eigenen Familie nimmt sich Thomas-Mann-Enkel Frido Mann in seinem Buch "Mein Nidden. Auf der Kurischen Nehrung" an. Die Familie Mann verlebte drei Sommer lang ihre Ferien im Fischerdorf Nidden auf der Kurischen Nehrung, einer schmalen Halbinsel zwischen Ostsee und Kurischem Haff. Zwei Generationen danach folgt Frido Mann nicht nur den Spuren seiner Vorfahren, sondern widmet sich auch der bewegten Geschichte dieser europäischen Landschaft im 20. Jahrhundert.
In "Besser lesen" bespricht Moderator Walter Janson mit den beiden Autoren ihre jüngsten Bücher.
(ARD/SWR)


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11:45
VPS 11:44

Stereo-Ton16:9 Format

Ein Irgendwo-Ort

Die Praterateliers

Film von Robert Neumüller


(ORF)


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12:30
Stereo-Ton16:9 Format

Berg und Geist: Ingeborg Lüscher

Impressionen von der Künstlerin am Pappberg

Film von Beat Kuert

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Die Künstlerin Ingeborg Lüscher wurde 1936 in Freiberg in Sachsen geboren und lebt heute in Tegna im Tessin. Nach dem Abitur absolvierte sie ein Schauspielstudium und begann eine erfolgreiche Karriere im Theater und Fernsehen. Später wandte sie sich der bildenden Kunst ...

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Die Künstlerin Ingeborg Lüscher wurde 1936 in Freiberg in Sachsen geboren und lebt heute in Tegna im Tessin. Nach dem Abitur absolvierte sie ein Schauspielstudium und begann eine erfolgreiche Karriere im Theater und Fernsehen. Später wandte sie sich der bildenden Kunst zu. 1968 entstanden die ersten sogenannten "Stummelbilder" - unterschiedliche Objekte, die mit Zigaretten besetzt sind. Mit ihrer Arbeit über den Einsiedler Armand Schulthess nahm sie 1972 an der documenta in Kassel teil. Bei diesem Anlass traf sie auch ihre große Liebe und ihren zukünftigen Ehemann, den Ausstellungsmacher und Kurator Harald Szeemann.
In der Gesprächssendung "Berg und Geist" beschreibt Ingeborg Lüscher ihren Werdegang als Künstlerin und erinnert sich an ihre Jugend in Berlin während des Zweiten Weltkriegs sowie an ihre große Liebe zu Harald Szeemann.


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die Knolle mit Geschichte

Zwischen den Erdäpfelzeilen in der Steiermark

Film von Barbara Altersberger

(aus der ORF-Reihe "Erlebnis Österreich")

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Kartoffeln sind vom österreichischen Speisezettel als Grundnahrungsmittel nicht mehr wegzudenken - und doch werden sie dort erst seit knapp 200 Jahren ertragreich angebaut und gegessen. Als es Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts zu Wirtschaftskrisen und ...
(ORF)

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Kartoffeln sind vom österreichischen Speisezettel als Grundnahrungsmittel nicht mehr wegzudenken - und doch werden sie dort erst seit knapp 200 Jahren ertragreich angebaut und gegessen. Als es Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts zu Wirtschaftskrisen und Weizenmissernten mit Hungerkatastrophen kam, wurden Erdäpfel in Österreich populär.
Die Dokumentation "Die Knolle mit Geschichte" berichtet über die Kulturgeschichte der Kartoffel in Österreich.
(ORF)


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13:30
Stereo-Ton

Ferne Nachbarn: Bhutan

Im Land des Drachen

Film von Gundi Lamprecht

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Bhutan hat erst vor wenigen Jahren begonnen, sich dem Ausland gegenüber zu öffnen. Es ist das letzte Königreich im Himalaja, so groß wie die Schweiz, mit bis zu 7.000 Meter hohen Bergen, wild zerklüfteten Tälern, tropischem Urwald und einer uralten Kultur. Bis zum ...
(ORF/3sat)

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Bhutan hat erst vor wenigen Jahren begonnen, sich dem Ausland gegenüber zu öffnen. Es ist das letzte Königreich im Himalaja, so groß wie die Schweiz, mit bis zu 7.000 Meter hohen Bergen, wild zerklüfteten Tälern, tropischem Urwald und einer uralten Kultur. Bis zum Jahr 2020 soll jeder Haushalt in Bhutan mit elektrischem Strom versorgt werden. Österreichs Regierung hilft beim Bau von Wasserkraftwerken. Außerdem werden mit österreichischer Hilfe bedeutende Gebäude in Bhutan vor dem Verfall gerettet.
Die Dokumentation "Ferne Nachbarn: Bhutan" berichtet über Österreichs Hilfe in dem südasiatischen Königreich.
(ORF/3sat)


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14:00
Stereo-Ton

Churchills geheime Karten

Film von Ali McGrath

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Ein kleiner Strich auf dem Papier kann zwischen Leben und Tod entscheiden: Das Anfertigen von militärischen Karten gilt seit jeher als gefährliches Geschäft, der Beruf ist eng verknüpft mit der Welt der Spionage. Am 6. Juni 1944 landen die alliierten Truppen in der ...

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Ein kleiner Strich auf dem Papier kann zwischen Leben und Tod entscheiden: Das Anfertigen von militärischen Karten gilt seit jeher als gefährliches Geschäft, der Beruf ist eng verknüpft mit der Welt der Spionage. Am 6. Juni 1944 landen die alliierten Truppen in der Normandie. Experten sind sich einig, dass die militärische Operation nur aufgrund der Invasions-Karten gelingen konnte, die in geheimer Mission angefertigt wurden, um die Küste der Normandie in allen Einzelheiten zu erfassen. Die dafür notwendigen Informationen mussten in gefährlichen Einsätzen beschafft werden. Mehr als zehn Millionen Bilder sowie die Aufzeichnungen über den Atlantikwall bildeten die Grundlage für Churchills geheime Karten zur Invasion.
Die Dokumentation "Churchills geheime Karten" zeigt, wie es zum D-Day im Zweiten Weltkrieg kommen konnte.


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14:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tauchfahrten: Das Ende der Admiral Graf Spee

Film von Martin Papirowski

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Als die "Admiral Graf Spee" am 21. August 1939 in Wilhelmshaven die Anker lichtet, ahnt niemand, dass der deutsche Panzerkreuzer nicht mehr zurückkehren würde. Zehn Tage vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges macht sich das Paradeschiff der Deutschen Flotte auf den Weg zu ...

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Als die "Admiral Graf Spee" am 21. August 1939 in Wilhelmshaven die Anker lichtet, ahnt niemand, dass der deutsche Panzerkreuzer nicht mehr zurückkehren würde. Zehn Tage vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges macht sich das Paradeschiff der Deutschen Flotte auf den Weg zu einer geheimen Mission. Das Ziel kennt allein Kapitän Hans Langsdorff, der seinen brisanten Auftrag erst auf hoher See enthüllt: Die "Graf Spee" soll sich im Südatlantik auf die Lauer legen und den englischen Handelsverkehr beobachten. Eine "getarnte Mobilmachung", wie es im Logbuch heißt, um im Kriegsfall die Versorgung des Königreichs mit Gütern aus den Kolonien zu kappen. Am 26. September erhält der Kommandant Order, so viele britische Schiffe wie möglich zu versenken. Am 17. Dezember wird Langsdorff vor Montevideo von seinen Gegnern in die Enge getrieben und sprengt die "Spee" eigenhändig in die Luft, da er sich in einer aussichtslosen Lage glaubte.
Die Dokumentation "Tauchfahrten: Das Ende der Admiral Graf Spee" erzählt die außergewöhnliche Geschichte des Untergangs der "Spee" und des verantwortlichen Kapitäns zur See, Hans Langsdorff. Für die Rekonstruktion der Ereignisse haben die Filmemacher das Logbuch des Schiffes durchforstet, mit Langsdorffs Tochter gesprochen und Mitglieder der Mannschaft befragt. Ihre Einschätzungen sowie das noch nie ausgewertete Archivmaterial werfen neues Licht auf die letzte Fahrt der "Admiral Graf Spee".


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15:30
Stereo-Ton16:9 Format

hitec: Zwischen Havarie und Orkan

Film von Markus Giese und Stephanie Schmidt

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Ausgerechnet am Great Barrier Reef, diesem einzigartigen Ökosystem, ist es passiert: Am größten Korallenriff der Erde vor der Ostküste Australiens lief ein chinesischer Kohlefrachter auf Grund. Die "Shen Neng 1" hinterließ eine kilometerlange Spur der Verwüstung in ...

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Ausgerechnet am Great Barrier Reef, diesem einzigartigen Ökosystem, ist es passiert: Am größten Korallenriff der Erde vor der Ostküste Australiens lief ein chinesischer Kohlefrachter auf Grund. Die "Shen Neng 1" hinterließ eine kilometerlange Spur der Verwüstung in dem Riff. Aus ungeklärten Gründen war das Schiff mit 65.000 Tonnen Kohle an Bord mehr als 15 Kilometer vom Kurs abgekommen und bei voller Fahrt auf das Riff gelaufen. Die Europäische Agentur für die Sicherheit des Seeverkehrs (EMSA) weist darauf hin, dass ein Schiff gegenwärtig im Vergleich zu einem Zeitraum von vor fünf Jahren doppelt so häufig an einer schweren Kollision beteiligt ist. Einer Analyse von 310 untersuchten Seeunfällen zufolge war in 96 Prozent aller Fälle der Kapitän schuld. Warum passieren den Kapitänen immer mehr Fehler? Wo liegen die wahren Ursachen für die jüngsten Seeunglücke?
Die "hitec"-Dokumentation "Zwischen Havarie und Orkan" zeigt, wie die Technik Segen und Fluch der modernen Schifffahrt geworden ist und wie Reedereien, Wissenschaftler und Ausbilder teils mit modernster Simulationstechnik versuchen, die Kapitäne für die immer komplexeren Aufgaben fit zu machen.


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16:00
Stereo-Ton16:9 Format

Gefiedertes Glück

Singvögel in Singapur

Film von Peter Kunz und Anne Walkembach

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Sie werden für Zehntausende Dollar gehandelt: Merbok und Shama sind beliebte Singvogelarten aus Südostasien und gehören zu den Lieblingshaustieren der Einwohner von Singapur. Der Wert der Vögel richtet sich nach dem Glanz ihres Gefieders, ihrer Haltung aber vor allem ...

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Sie werden für Zehntausende Dollar gehandelt: Merbok und Shama sind beliebte Singvogelarten aus Südostasien und gehören zu den Lieblingshaustieren der Einwohner von Singapur. Der Wert der Vögel richtet sich nach dem Glanz ihres Gefieders, ihrer Haltung aber vor allem nach der Qualität ihres Gesangs. Denn in Singapur lässt man die gefiederten Sänger im nationalen Wettstreit gegeneinander antreten. Ihre Käfige kosten bis zu einer halben Millionen Dollar und sind mit Elfenbeinstuck und Trinknäpfchen aus feinstem Porzellan ausgestattet. Aber es geht bei der Vogelhaltung nicht nur ums Geld - Singapurs Vogelliebhaber glauben, ihre Vögel brächten nicht nur ein Stück Natur in die enge Großstadtwohnung, sondern auch Freude und Glück.
"Gefiedertes Glück ist eine Dokumentation über Singvogelhaltung in Singapur.


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16:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kundun

Spielfilm, USA 1997

Darsteller:
Dalai Lama als ErwachsenerTenzin Thuthob Tsarong
Dalai Lama als 12-JährigerGyurme Tethong
Dalai Lama als 5-JährigerTulku Jamyang Kunga Tenzin
Dalai Lama als 2-JährigerTenzin Yeshi Paichang
Mutter des Dalai LamaTencho Gyalpo
Lama von SeraGeshi Yeshi Gyatso
Musik: Philip Glass
Regie: Martin Scorsese
Länge: 129 Minuten

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Tibet, 1937: Tenzin Gyatso, Sohn einer Bauernfamilie, wird zur 14. Reinkarnation des Dalai Lama, des "Buddha des Mitgefühls" erklärt. Der Junge ist erst zwei Jahre alt und wird von nun an von den größten Gelehrten seines Landes erzogen, um auf seine Rolle als ...

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Tibet, 1937: Tenzin Gyatso, Sohn einer Bauernfamilie, wird zur 14. Reinkarnation des Dalai Lama, des "Buddha des Mitgefühls" erklärt. Der Junge ist erst zwei Jahre alt und wird von nun an von den größten Gelehrten seines Landes erzogen, um auf seine Rolle als spiritueller und politischer Führer Tibets vorbereitet zu werden. Das buddhistische Prinzip der Gewaltlosigkeit gibt er nicht auf, nicht einmal als chinesische Invasoren sein Land besetzen. 1959 flüchtet er ins indische Exil, wo er bis heute lebt.
Von Hollywoods namhaftem Regisseur Martin Scorsese auf Zelluloid gebannt, beschreibt der Spielfilm "Kundun" die eindrucksvolle Geschichte des Dalai Lama von seiner Kindheit in Tibet bis zu seinem Weg ins Exil. "Kundun" bedeutet übersetzt "die Gegenwart des Buddhas". Das bildgewaltige Epos wurde fast ausschließlich mit Exil-Tibetern gedreht, die zum Teil aus dem direkten Umfeld des Dalai Lama stammen und mit der Geschichte Tibets persönlich verbunden sind. Für die musikalische Untermalung zeichnet Philip Glass verantwortlich. Eine Leistung, die ihm 1998 eine Golden-Globe-Nominierung in der Kategorie "Beste Filmmusik" einbrachte.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Exclusiv - Die Reportage: Knicker, Knauser,

Pfennigfuchser

Sparsamkeit als Lebensform

Film von Tilo Knops

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Einfacher Leben, der Konsumgüterindustrie ein Schnippchen schlagen - aus Sparsamkeit, aus Geiz, aus Prinzip - das liegt im Trend. Zeitschriften, Rundbriefe und Internetseiten sind die Foren für eine wachsende Gemeinde passionierter Konsumverweiger. Peter Danzer zum ...
(ARD)

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Einfacher Leben, der Konsumgüterindustrie ein Schnippchen schlagen - aus Sparsamkeit, aus Geiz, aus Prinzip - das liegt im Trend. Zeitschriften, Rundbriefe und Internetseiten sind die Foren für eine wachsende Gemeinde passionierter Konsumverweiger. Peter Danzer zum Beispiel verwendet statt Schuhcreme die Innenseite einer Bananenschale zur Schuhpolitur, die Teelichter friert er ein, weil sie so länger brennen. Bei Frau Schniertshauer im oberschwäbischen Bad Schussenried können die Landfrauen der Umgebung den "Haushaltsführerschein" ablegen und damit sparen lernen. Björn Gottstein, Musikwissenschaftler und Spezialist für Neue Musik, braucht viel Zeit - die spart er bei der Planung von Familienmahlzeiten ein. Er komponierte einen rotierenden Speiseplan, der auf Jahre hinaus festlegt, was bei Familie Gottstein auf den Tisch kommt.
"Exclusiv - Die Reportage" geht für die Ausgabe "Knicker, Knauser, Pfennigfuchser" auf eine unterhaltsame und anregende Reise durch das sparsame Deutschland.
(ARD)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
Stereo-Ton16:9 Format

Museums-Check mit Markus Brock

Lausanne und seine Museen

Film von Ute Hoffarth

Erstausstrahlung

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Schöner kann eine Großstadt kaum liegen: Lausanne schmiegt sich an die Hügel am Genfer See mit Blick auf ein grandioses Alpenpanorama. Geschichte und Gegenwart gehen in der Schweizer Metropole eine spannende Symbiose ein: Einer der letzten historischen Türmer Europas ...
(ARD/SWR/3sat)

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Schöner kann eine Großstadt kaum liegen: Lausanne schmiegt sich an die Hügel am Genfer See mit Blick auf ein grandioses Alpenpanorama. Geschichte und Gegenwart gehen in der Schweizer Metropole eine spannende Symbiose ein: Einer der letzten historischen Türmer Europas verrichtet in der gotischen Kathedrale Notre-Dame allnächtlich seinen Wachdienst, während im futuristischen Trendviertel Flon das Leben tobt. Den Sauvabelin-Park hoch über der verwinkelten Altstadt erklimmt eine führerlose Metro, unten auf dem See schippern 100 Jahre alte restaurierte Raddampfer. Lausanne ist die heimliche Kulturmetropole am Genfer See, und eine Reihe ganz besonderer Museen bereichert die multikulturelle Studentenstadt: Die Fondation Claude Verdan etwa ist ein Museum, das sich ausschließlich der menschlichen Hand widmet. Der Museumsgründer und Handchirurg Claude Verdan sammelte zeitlebens Kunst und Objekte rund um das Tast- und Greiforgan. Wechselnde Sonderausstellungen veranschaulichen die zentrale Bedeutung der Hand als Grundlage der Zivilisation. Bis Januar 2013 ist die Schau "TOUCH! Le monde au bout des doigts" zu sehen. Anhand vieler interaktiver Exponate erlebt der Besucher, welche unendlichen Möglichkeiten eine einfache Berührung in der hochtechnisierten Welt bietet. Die Collection de l'Art Brut hat einen Großteil der Exponate vom französischen Künstler Jean Dubuffet erhalten. 1971 vermachte er der Stadt Lausanne seine eigene Kunstsammlung der "Art brut". Er selbst prägte den Begriff, ihm ist es zu verdanken, dass die schöpferische Arbeit von geistig kranken und behinderten Menschen als Kunst überhaupt Anerkennung fand. Derzeit ist in der Collection de l'Art Brut die bislang größte Ausstellung zu sehen, die je über das Werk der psychisch kranken Aloïse Corbaz (1886 - 1964) gezeigt wurde.
Für den "Museums-Check" besucht Markus Brock in Lausanne neben der Fondation Claude Verdan und der Collection de l'Art Brut das Fotografie-Museum Elysée Lausanne, das Museé Cantonal des Beaux-Arts und die Fondation de l'Hermitage.
(ARD/SWR/3sat)


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19:40
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Bialowieza, Polen/Weißrussland

Wildnis unter dem Dach der Urwaldriesen

Film von Thomas Willers

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50 Meter hoch ragen die Baumriesen im Urwald von Bialowieza in den Himmel empor. Schwarzstörche haben in den ausladenden Ästen ihren Horst angelegt und im Totholz abgestorbener Bäume brüten Eulen und zahllose Spechte. Versteckt in den Kronen ziehen Adler ihre Jungen ...
(ARD/SWR)

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50 Meter hoch ragen die Baumriesen im Urwald von Bialowieza in den Himmel empor. Schwarzstörche haben in den ausladenden Ästen ihren Horst angelegt und im Totholz abgestorbener Bäume brüten Eulen und zahllose Spechte. Versteckt in den Kronen ziehen Adler ihre Jungen auf. Die Artenvielfalt ist in der polnischen Region an der Grenze zu Weißrussland immens, denn anders als im Wirtschaftswald bleibt dort abgestorbenes Holz am Boden liegen und bietet Lebensraum für zahllose Insekten. Singvögel wissen diese Nahrungsfülle zu schätzen. Wölfe und Luchse gehen im Dickicht auf die Jagd, spähen nach Wildschweinen, Rehen und Hirschen. Noch heute durchstreifen auch Wisente den großen Wald.
Der Film aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" zeigt die Wildnis des Bialowieza-Nationalparks, der seit 1979 zum UNESCO-Weltnaturerbe zählt.
(ARD/SWR)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Zeltfestival

Sebastian Pufpaff: Warum!

Aufzeichnung vom 10.9.2012

Fernsehregie: Volker Weicker

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"Ich habe die seriöse Schiene ausprobiert, doch der Nachname war stärker und hat mich ziemlich schnell in die Welt des Humors entführt, wo ich endlich ernst genommen werde", sagt Kabarettist Sebastian Pufpaff. Das Publikum bedankte sich mit dem Prix Pantheon 2010. Wer ...

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"Ich habe die seriöse Schiene ausprobiert, doch der Nachname war stärker und hat mich ziemlich schnell in die Welt des Humors entführt, wo ich endlich ernst genommen werde", sagt Kabarettist Sebastian Pufpaff. Das Publikum bedankte sich mit dem Prix Pantheon 2010. Wer sein Programm "Warum!" verstehen will, dem bleibt manchmal nur die Frage als Antwort. "Erwarte nichts, dann wirst Du angenehm überrascht", heißt es. "Der Abend fängt irgendwo an und hört irgendwo auf und was dazwischen geschieht, kann man schlecht in Worte fassen. Fragen die man schon immer fragen wollte und Antworten, die man eigentlich nie hören sollte."
3sat zeigt eine Aufzeichnung von Sebastian Pufpaffs Programm "Warum!" vom Zeltfestival in Mainz.

Im Anschluss, ab 21.00 Uhr, zeigt 3sat mit "Martina Schwarzmann: Wer Glück hat, kommt!" ein weiteres Kabarettprogramm vom Zeltfestival 2012. Am Montag, 24. September, geht es um 20.15 Uhr weiter mit dem ersten Teil der literarischen Spielshow "Reim gewinnt!".


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

Zeltfestival

Martina Schwarzmann: Wer Glück hat, kommt!

Aufzeichnung vom 10.9.2012

Fernsehregie: Volker Weicker

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Die 31-jährige Bayerin Martina Schwarzmann bietet in ihrem vierten Programm "Wer Glück hat, kommt!" bewährte Bosheit in Bestform, die ihr unter anderem den Deutschen Kabarettpreis und den Deutschen Kleinkunstpreis einbrachte. "I merk nix, dass ich netter werd", freut ...

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Die 31-jährige Bayerin Martina Schwarzmann bietet in ihrem vierten Programm "Wer Glück hat, kommt!" bewährte Bosheit in Bestform, die ihr unter anderem den Deutschen Kabarettpreis und den Deutschen Kleinkunstpreis einbrachte. "I merk nix, dass ich netter werd", freut sich die meisterhafte Leute-Beobachterin aus Überacker bei Fürstenfeldbruck. Das neue Programm strotzt vor Spott auf den Zeitgeist, auf Traditionen und Konventionen und ist zwischen den Zeilen aber dennoch eine Liebeserklärung an das Leben.
3sat zeigt eine Aufzeichnung von "Martina Schwarzmann: Wer Glück hat, kommt!" vom Zeltfestival in Mainz.


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21:45
Stereo-Ton16:9 Format

Dokumentarfilmzeit

Die Mondverschwörung

Dokumentarfilm von Thomas Frickel, Deutschland 2010

Länge: 85 Minuten

Erstausstrahlung

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Wo es den Mainstream-Medien zu heiß wird, ist Dennis R. D. Mascarenas in seinem Element. Als Chefreporter des deutschsprachigen US-Senders DDC-TV hat er schon manches heiße Eisen angepackt. Doch sein neuester Auftrag treibt ihn an den Rand der Verzweiflung: Ein deutscher ...

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Wo es den Mainstream-Medien zu heiß wird, ist Dennis R. D. Mascarenas in seinem Element. Als Chefreporter des deutschsprachigen US-Senders DDC-TV hat er schon manches heiße Eisen angepackt. Doch sein neuester Auftrag treibt ihn an den Rand der Verzweiflung: Ein deutscher Rentner hat Besitzansprüche auf den Mond angemeldet. Dennis soll herausfinden, was es damit auf sich hat. Schritt für Schritt deckt seine Recherche-Reise durch Deutschland ein Beziehungsgeflecht auf, in das offenbar auch führende deutsche Politiker verstrickt sind. Wieso protegiert der Außenminister eine Mondscheinfriseurin? Warum werden obszöne Bilder auf den deutschen Personalausweis gedruckt? Weshalb lässt ein Finanzminister Euro-Scheine vergiften? Und vor allem: Wer steckt hinter diesen Anschlägen? Dennis Mascarena gerät in einen Strudel irrwitziger Erklärungsmuster, die auf absurde Weise Deutschlands finsterste Vergangenheit lebendig werden lassen.
Dokumentarfilmer Thomas Frickel schickt rund ein Jahrzehnt nach seiner ersten Film-Satire "Deckname Dennis" den amerikanischen Journalist Dennis R. D. Mascarena wieder auf Recherche, um das Wesen der Deutschen zu erforschen. Formal kommt "Die Mondverschwörung" als Persiflage auf fernsehgängige Enthüllungs-Reportagen daher. Doch der Film ist mehr als eine Nummernrevue aus dem Kuriositäten-Kabinett der Spinner und Sektierer: Wie schon sein Vorgängerfilm stürzt er sein Publikum zwischen ungläubigem Staunen, Lachen und Empörung in immer neue emotionale Wechselbäder. Dabei hat der Irrsinn einen ernsten Hintergrund: Die wachsende Akzeptanz irrationalen Denkens auch in Teilen der Jugendkultur wird von rechten Ideologen gezielt zu Propagandazwecken genutzt. Kenner der Szene halten Esoterik derzeit für "das gefährlichste Einfallstor des Rechtsextremismus", und der Weg des Protagonisten in eine immer absurder werdende Gedankenwelt lässt erahnen, wie schnell sich scheinbar harmlose mit gefährlichen Versatzstücken zu einer menschenverachtenden Ideologie verbinden können.


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23:10
Dolby-Digital Audio16:9 FormatVideotext Untertitel

Die Brücke von Arnheim

(A Bridge too far)

Spielfilm, Großbritannien/USA 1977

Darsteller:
Major General UrquhartSean Connery
Major Julian CookRobert Redford
General LudwigHardy Krüger
General BrowningDirk Bogarde
Major General SosabowskiGene Hackman
Sergeant DohunJames Caan
Lieutenant Colonel VandeleurMichael Caine
Dr. SpaanderLaurence Olivier
Kate ter HorstLiv Ullmann
Major General GavinRyan O'Neal
Colonel StoutElliott Gould
Lieutenant General HorrocksEdward Fox
Generalleutnant BittrichMaximilian Schell
Lieutenant Colonel John FrostAnthony Hopkins
Regie: Richard Attenborough
Länge: 161 Minuten

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Im Spätsommer des Jahres 1944 eröffnet der britische General Browning seinen Kommandeuren einen Plan, den Feldmarschall Montgomery entwickelt hat. Danach sollen 35.000 alliierte Fallschirmjäger hinter den deutschen Linien in den Niederlanden abspringen, sechs wichtige ...
(ARD)

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Im Spätsommer des Jahres 1944 eröffnet der britische General Browning seinen Kommandeuren einen Plan, den Feldmarschall Montgomery entwickelt hat. Danach sollen 35.000 alliierte Fallschirmjäger hinter den deutschen Linien in den Niederlanden abspringen, sechs wichtige Rheinbrücken besetzen und halten, bis nachkommende Bodentruppen sich mit ihnen vereinigen können. Auf diese Weise hofft man, von Norden her rasch ins Ruhrgebiet zu gelangen und den Krieg noch vor Weihnachten beenden zu können. Die Operation "Market Garden" ist für den britischen Feldmarschall Montgomery ebenso ein Prestigeobjekt wie für seinen Rivalen, den amerikanischen General Patton. Darum wird sie auch nicht gestoppt, als die Briten verlässliche Informationen erhalten, dass im Zielgebiet um Arnheim deutsche Panzertruppen stationiert sind. General Urquhart, der mit 10.000 Mann abspringt, stößt somit auf zwei deutsche Panzerdivisionen. Der erbitterte Kampf um die Rheinbrücke wird zu einem schrecklichen Blutbad. Urquhart hat 8.000 Mann verloren, als er sich zurückziehen muss. Trotz eines Gesamtverlusts von 17.000 Soldaten behauptet Montgomery, "Market Garden" sei zu 90 Prozent ein Erfolg gewesen - obwohl sein Plan am verbissenen deutschen Widerstand scheiterte.
Regisseur Richard Attenborough ("Gandhi") zeigt die Kämpfe in "Die Brücke von Arnheim" in drastischen Einzelaktionen und geht mit der alliierten Kriegsführung sehr kritisch ins Gericht. Der Aufwand an Ausstattung und Stars ist immens: Unter anderen sind Dirk Bogarde, James Caan, Michael Caine, Sean Connery, Elliott Gould, Gene Hackman, Ryan O'Neal und Robert Redford auf alliierter Seite sowie Hardy Krüger und Maximilian Schell als deutsche Offiziere zu sehen.
(ARD)


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1:50
Stereo-Ton

Churchills geheime Karten

(Wh.)


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2:35
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Tauchfahrten: Das Ende der Admiral Graf Spee

(Wh.)


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3:20
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Paläste der Macht (1/3)

Der Sultan von Brunei und das thailändische Königshaus

Film von Gero von Boehm

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Der Sultan von Brunei ist nicht nur einer der reichsten Männer der Welt: Er gibt sein Geld, das er mit Ölvorkommen und internationalen Investitionen verdient, auch gern aus. 120 Millionen Dollar für ein Privatflugzeug sind für den Herrscher kein Problem. Über ...

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Der Sultan von Brunei ist nicht nur einer der reichsten Männer der Welt: Er gibt sein Geld, das er mit Ölvorkommen und internationalen Investitionen verdient, auch gern aus. 120 Millionen Dollar für ein Privatflugzeug sind für den Herrscher kein Problem. Über Diamanten verfügen seine beiden Frauen im Überfluss. Der Palast des Sultans, der größte der Welt, bietet Platz für 5.000 Gäste. Seine Dynastie gehört zu den ältesten des Orients. Wohl kein orientalischer Herrscher ist besser geschützt, um keinen gibt es so viele Geheimnisse. Das gilt auch für die thailändische Chakri-Dynastie, die ihre Macht nicht zuletzt mit Hilfe des Militärs erhält. Vom Volk werden Königin Sirikit und König Bumiphol als gottgleich verehrt. Die Tempel und Paläste von Bangkok sind auch heute noch ein Zentrum der Macht und Pracht. Wenn das Herrscherhaus im Grand Palace feiert, sind alle gekrönten Häupter der Welt anwesend.
Gero von Boehm besucht die Paläste der beiden Herrscher und gibt Einblicke in deren Alltag.

Die zwei weiteren Folgen der dreiteiligen Reihe "Paläste der Macht" zeigt 3sat im Anschluss ab 4.00 Uhr.


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4:00
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Paläste der Macht (2/3)

Das jordanische Königshaus und der Aga Khan

Film von Gero von Boehm

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König Abdullah und Königin Rania von Jordanien sind das glamouröseste Paar des Orients. Die Königin spielt als moderne Palästinenserin eine wichtige Rolle für die gesamte Region. König Abdullah führt das Erbe seines Vaters König Hussein fort. Prinz Karim Aga Khan ...

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König Abdullah und Königin Rania von Jordanien sind das glamouröseste Paar des Orients. Die Königin spielt als moderne Palästinenserin eine wichtige Rolle für die gesamte Region. König Abdullah führt das Erbe seines Vaters König Hussein fort. Prinz Karim Aga Khan IV., Oberhaupt der Ismaeliten, stammt wie der König von Jordanien vom Propheten Mohammed ab. Er ist ein Herrscher ohne Reich - sein Volk ist über die ganze Welt verstreut. Sein Pariser Stadtpalais war einst Teil der Kathedrale von Notre Dame - fast ein Symbol für den Dialog der Religionen, der eines seiner wichtigsten Ziele ist. Aber der Aga Khan ist auch ein begnadeter Geschäftsmann. Seine Gewinne lässt er vor allem seinem Volk und den Ländern, in denen es vertreten ist, zukommen. Mit 250 Millionen Euro im Jahr fördert er Entwicklungsprojekte. Seine private Leidenschaft ist die Vollblüter-Zucht: 200 Rennpferde sind in seinem Besitz.
Gero von Boehm gibt Einblicke in das jordanische Königshaus und das Leben von Prinz Karim Aga Khan IV.


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4:45
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Paläste der Macht (3/3)

Die Herrscherhäuser von Kuwait und Saudi-Arabien

Film von Gero von Boehm

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Die Al Sabahs aus Kuwait sind nicht nur eine der reichsten Familien der Welt, sie gelten - zusammen mit den Al Makthoums aus Dubai - auch als die modernste Herrscherdynastie Arabiens. Die Familie von Scheich Majed Al Sabah, Neffe des Emirs von Kuwait, gelangte mit Öl und ...

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Die Al Sabahs aus Kuwait sind nicht nur eine der reichsten Familien der Welt, sie gelten - zusammen mit den Al Makthoums aus Dubai - auch als die modernste Herrscherdynastie Arabiens. Die Familie von Scheich Majed Al Sabah, Neffe des Emirs von Kuwait, gelangte mit Öl und Investitionen zu sagenhaftem Reichtum. Er und einige andere Mitglieder verkörpern das neue Kuwait: modern, offen und luxuriös. Hussah Al Sabah ist eine der bedeutendsten Kunstsammlerinnen der Welt - ihre Sammlung antiken Schmucks ist einzigartig. So wie der saudische Prinz Al Waleed-bin-Talal, fünftreichster Mann der Welt, mit seinem Lebensstil alles in den Schatten stellt, was man hinter den Mauern arabischer Paläste vermutet. Allein sein Flugzeug ist ausgestattet wie eines seiner Luxushotels. Nicht nur das Vermögen der saudischen Königsfamilie macht ihm dies möglich: Er ist auch ein dynamischer und intelligenter Geschäftsmann.
Gero von Boehm ist zu Besuch in den Palästen dieser neuen Generation Kuwaits und Saudi-Arabiens.


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5:30
16:9 Format

Jaffa - Geschichten aus der ältesten Hafenstadt der Welt

Film von Gerd Helbig

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Jaffa ist eine uralte Stadt. Es ist kaum zu beschreiben, wer sie alles erobert und verloren hat. Vor allem wegen ihres Hafens, dessen Geschichte 4.000 Jahre zurückreicht. Archäologen versuchen heute, herauszufinden, wo er lag - denn dort, wo heute ein Segel- und ...

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Jaffa ist eine uralte Stadt. Es ist kaum zu beschreiben, wer sie alles erobert und verloren hat. Vor allem wegen ihres Hafens, dessen Geschichte 4.000 Jahre zurückreicht. Archäologen versuchen heute, herauszufinden, wo er lag - denn dort, wo heute ein Segel- und Fischerhafen ist, war er keinesfalls.
Gerd Helbig führt durch Jaffa und erzählt "Geschichten aus der ältesten Hafenstadt der Welt".

Sendeende: 6:00 Uhr