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Dezember 2017
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Sonntag, 19. August
Programmwoche 34/2012
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6:45
16:9 Format

Tele-Akademie

Prof. Dr. Ernst Osterkamp:

Die Pferde des Expressionismus -

Triumph und Tod einer Metapher

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Für die antibürgerliche künstlerische Avantgarde, die sich um 1910 in den Bildenden Künsten und in der Poesie konstituierte und für die sich rasch der Begriff Expressionismus durchsetzte, bildete das Pferd die Aufbruchsmetapher schlechthin. Dies zeigen die Bilder von ...
(ARD/SWR)

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Für die antibürgerliche künstlerische Avantgarde, die sich um 1910 in den Bildenden Künsten und in der Poesie konstituierte und für die sich rasch der Begriff Expressionismus durchsetzte, bildete das Pferd die Aufbruchsmetapher schlechthin. Dies zeigen die Bilder von Franz Marc ebenso wie die Gedichte von Ernst Stadler, Georg Heym und August Stramm. Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs aber änderte die Metapher ihre Bedeutung. Nachdem sich die Untauglichkeit der Kavallerie unter den Bedingungen moderner Kriegsführung gezeigt hatte, wurde das tote Pferd zum Sinnbild für die geschundene Kreatur. Am Ende des Jahrzehnts, als sich der Hunger einer vom Krieg erschöpften Bevölkerung auch auf die Pferdekadaver richtete, lud sich die Metapher mit politischem Gehalt auf.
In seinem Vortrag aus der Reihe "Tele-Akademie" erzählt Professor Dr. Ernst Osterkamp die Geschichte des deutschen Expressionismus am Beispiel einer seiner zentralen Metaphern. Ernst Osterkamp lehrt Neuere Deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin.
(ARD/SWR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05

100(0) Meisterwerke

Ernst Josephson: Porträt Gottfried Renholm


In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15
16:9 Format

Saskia Sassen: Globale Nomadin

Die Soziologin im Gespräch mit Katja Gentinetta

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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Saskia Sassen ist eine der weltweit führenden Soziologinnen. Von ihr stammt unter anderem der Begriff der "Global Cities" als Steuerungszentren der Weltwirtschaft. Sie forschte über Migration und analysiert den schleichenden Machtverlust der Nationalstaaten. Die 1949 ...

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Saskia Sassen ist eine der weltweit führenden Soziologinnen. Von ihr stammt unter anderem der Begriff der "Global Cities" als Steuerungszentren der Weltwirtschaft. Sie forschte über Migration und analysiert den schleichenden Machtverlust der Nationalstaaten. Die 1949 Geborene hat zudem eine schillernde Biografie: Sie ist in Buenos Aires und in Italien aufgewachsen. Ihr Vater war SS-Mann und arbeitete auch nach dem Krieg als Nazipropagandist und PR-Berater des chilenischen Diktators Augusto Pinochet. Heute lehrt Saskia Sassen an der Columbia University in New York und an der London School of Economics. Zudem ist sie Mitglied im Club of Rome.
In der Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie" spricht Katja Gentinetta mit Saskia Sassen über deren Kindheit und Jugend, deren Blick auf die Globalisierung und deren Einschätzung des gegenwärtigen Umbruchs in Wirtschaft und Gesellschaft.


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Literatur im Foyer

Sportgeschichten

Thea Dorn im Gespräch mit Hellmuth Karasek,

Evi Simeoni und Albert Ostermaier


Gespräche über neue, aktuelle und interessante Bücher und Themen. Abwechselnd diskutieren Thea Dorn und Felicitas von Lovenberg mit Autoren und Kritikern über Belletristik, Sachbücher, Lyrik.
(ARD/SWR)


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10:45
Stereo-Ton16:9 Format

Die visuelle Sprache des Herbert Matter

Film von Reto Caduff

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Mit Schweizerischer Bescheidenheit ging es dem Gestalter und Künstler Herbert Matter (1907 - 1984) immer nur darum, gute und relevante Arbeiten zu produzieren - auf Papier, Foto, Film und mit Ausstellungsdesign. Selbstinszenierung war für ihn ein Fremdwort, und so ...

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Mit Schweizerischer Bescheidenheit ging es dem Gestalter und Künstler Herbert Matter (1907 - 1984) immer nur darum, gute und relevante Arbeiten zu produzieren - auf Papier, Foto, Film und mit Ausstellungsdesign. Selbstinszenierung war für ihn ein Fremdwort, und so erstaunt es kaum, dass obwohl seine Arbeiten von Studentenzeit an praktisch lückenlos archiviert und dokumentiert sind, über die Person Herbert Matter kaum etwas bekannt ist.
Die Dokumentation "Die visuelle Sprache des Herbert Matter" stellt den Pionier der Fotomontage, den visionären Gestalter, Fotograf und Filmer vor.


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11:35
Stereo-Ton16:9 Format

Nicolas Faure - Fotograf

Film von Luca de Luigi

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Der Schweizer Fotograf Nicolas Faure ist international durch seine märchenhaften Waldfotografien bekannt geworden. Mit den Fotos verarbeitet er eine Familientragödie: Vor einigen Jahren erschoss sein Bruder Vater und Mutter.
Die eindrückliche Dokumentation "Nicolas ...

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Der Schweizer Fotograf Nicolas Faure ist international durch seine märchenhaften Waldfotografien bekannt geworden. Mit den Fotos verarbeitet er eine Familientragödie: Vor einigen Jahren erschoss sein Bruder Vater und Mutter.
Die eindrückliche Dokumentation "Nicolas Faure - Fotograf" begleitet den Künstler bei seinen Fotoshootings im Wald und lässt Faure von der zugrunde liegenden Idee erzählen.


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12:00
Stereo-Ton16:9 Format

Berg und Geist: Alberto Venzago

Der Fotograf und Filmrealisator auf dem Rhonegletscher

Film von Beat Kuert und Michael Lang

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Der Schweizer Fotograf, Filmrealisator und Kameramann Alberto Venzago gehört seit den 1980er Jahren international zu den erfolgreichsten Vertretern seines Fachs. Seine dokumentarischen Reportagen sind in Magazinen wie "Life", "Stern" oder "Geo" erschienen, die Werbefilme ...

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Der Schweizer Fotograf, Filmrealisator und Kameramann Alberto Venzago gehört seit den 1980er Jahren international zu den erfolgreichsten Vertretern seines Fachs. Seine dokumentarischen Reportagen sind in Magazinen wie "Life", "Stern" oder "Geo" erschienen, die Werbefilme im Auftrag prominentester Agenturen und Kunden haben Kultcharakter. Venzago hat zudem als Kameramann Aufsehen erregt: für Wim Wenders und für einen Film zum Kampf von Greenpeace gegen den Walfang in der Antarktis. Als Regisseur realisierte er die Langzeitbeobachtung "Mounted by the Gods" zum Voodoo-Phänomen in Benin und "Mein Bruder der Dirigent", eine persönliche Hommage an den Maestro Mario Venzago.
Beat Kuert und Michael Lang treffen den in Zürich lebenden Alberto Venzago auf dem Furkapass. Das Porträt aus der Reihe "Berg und Geist" vermittelt einen Einblick in die Seh- und Denkweise eines vielfältigen Kreativen.


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12:30
Stereo-Ton16:9 Format

Berg und Geist: Hans-Jakob Siber

Der Saurierforscher am Gonzen und auf dem Pizol

Film von Beat Kuert und Michael Lang

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Hans-Jakob Siber gehört zur internationalen Elite auf dem Gebiet der Saurierforschung. Dafür verlieh ihm die Universität seiner Heimatstadt Zürich 2010 die Ehrendoktorwürde. Siber war in den 1960er Jahren ein Pionier auf dem Gebiet des Experimentalfilms, beendete aber ...

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Hans-Jakob Siber gehört zur internationalen Elite auf dem Gebiet der Saurierforschung. Dafür verlieh ihm die Universität seiner Heimatstadt Zürich 2010 die Ehrendoktorwürde. Siber war in den 1960er Jahren ein Pionier auf dem Gebiet des Experimentalfilms, beendete aber seine Laufbahn als Filmemacher und gründete mit seinem Vater und seinem Bruder eine Mineralienfirma. Als Autodidakt setzte er sich dann verstärkt mit der Paläontologie auseinander. In den 1980er Jahren gelangen ihm in Peru Funde von fossilen Bartenwalen, später fand er mit sensationellen Skelettausgrabungen von Raubsauriern und pflanzenfressenden Sauriern weltweit Beachtung.
In der Reihe "Berg und Geist" begleiten Beat Kuert und Michael Lang Hans-Jakob Siber ins ehemalige Eisenbergwerk Gonzen im Rheintal, auf den Ausflugsberg Pizol und in sein Sauriermuseum in Aathal bei Zürich, wo der Forscher von seiner lebenslangen Gratwanderung zwischen Wissenschaft und Kunst berichtet.


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Stereo-Ton16:9 Format

Barock in den Bergen

Die neuen Innsbrucker Festwochen der Alten Musik

Film von Teresa Andreae

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2009 übernahm Alessandro de Marchi die künstlerische Leitung der traditionsreichen Innsbrucker Festwochen der Alten Musik von René Jacobs. Bereits nach der ersten Saison war der frische Wind zu spüren, der durch de Marchi die Festwochen durchwehte. Geprägt durch seine ...
(ORF)

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2009 übernahm Alessandro de Marchi die künstlerische Leitung der traditionsreichen Innsbrucker Festwochen der Alten Musik von René Jacobs. Bereits nach der ersten Saison war der frische Wind zu spüren, der durch de Marchi die Festwochen durchwehte. Geprägt durch seine musikalische Vergangenheit als Jazzer in Siena und Mitglied der St. Louis-Bigband blickt der Cembalo-Virtuose und Dirigent über den barocken Tellerrand hinaus.
Die Dokumentation "Barock in den Bergen" stellt die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik und ihren künstlerischen Leiter Alessandro de Marchi vor.
(ORF)


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13:30

Ferne Nachbarn: Burkina Faso

Film von Andreas Forst

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Burkina Faso bedeutet übersetzt "Heimat der Würde", "Land der Unbestechlichen". Die ehemals französische Kolonie in Westafrika ist der drittärmste Staat der Welt. Den 13 Millionen Burkinabé mangelt es vor allem an Wasser und Nahrung, aber auch an Schulen und ...
(ORF/3sat)

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Burkina Faso bedeutet übersetzt "Heimat der Würde", "Land der Unbestechlichen". Die ehemals französische Kolonie in Westafrika ist der drittärmste Staat der Welt. Den 13 Millionen Burkinabé mangelt es vor allem an Wasser und Nahrung, aber auch an Schulen und Bildungseinrichtungen.
Die Dokumentation "Ferne Nachbarn: Burkina Faso" zeigt, wie die Menschen dort mit weniger als 230 US-Dollar Jahreseinkommen leben und porträtiert jene Projekte der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (ÖEZA), welche die Chancen des Landes am Rande der Sahelzone verbessern sollen.
(ORF/3sat)


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14:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Wege aus der Finsternis - Europa im Mittelalter (1/4)

Von Rittern und Turnieren

Film von Uwe Kersken und Christian Feyerabend

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Dem Mittelalter haftet zu Unrecht das Attribut der Rückständigkeit an: Im sogenannten "dunklen Zeitalter" wurden Universitäten gegründet, modernes Denken, Wissenschaft und Technik entwickelten sich. Es wurden riesige, gotische Kathedralen erbaut, und die Troubadoure ...

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Dem Mittelalter haftet zu Unrecht das Attribut der Rückständigkeit an: Im sogenannten "dunklen Zeitalter" wurden Universitäten gegründet, modernes Denken, Wissenschaft und Technik entwickelten sich. Es wurden riesige, gotische Kathedralen erbaut, und die Troubadoure beschworen die Liebe in ihrer Minnedichtung. Das christliche Abendland holte kulturell auf und ließ die Welt der Mittelmeerantike endgültig hinter sich.
Der erste Teil der vierteiligen Reihe "Wege aus der Finsternis - Europa im Mittelalter" räumt mit den gängigen Klischees über das Mittelalter auf. In Teil eins geht es um Ritter und Turniere.

3sat zeigt den zweiten Teil der vierteiligen Reihe "Wege aus der Finsternis - Europa im Mittelalter" im Anschluss, ab 14.45 Uhr. Teil drei und vier sendet 3sat am Sonntag, 26. August, ab 14.00 Uhr.


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14:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Wege aus der Finsternis - Europa im Mittelalter (2/4)

Von Mönchen und Ketzern

Film von Uwe Kersken und Christian Feyerabend

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Zum Bild des "dunklen Mittelalters" trugen die Scheiterhaufen der Inquisition bei. Doch die Inquisitionsprozesse des 14. Jahrhunderts haben das moderne Rechtssystem entscheidend beeinflusst. Denn zu den Gerichtsverfahren der Inquisition gehörte die Vereidigung der ...

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Zum Bild des "dunklen Mittelalters" trugen die Scheiterhaufen der Inquisition bei. Doch die Inquisitionsprozesse des 14. Jahrhunderts haben das moderne Rechtssystem entscheidend beeinflusst. Denn zu den Gerichtsverfahren der Inquisition gehörte die Vereidigung der Angeklagten, die außerdem das Recht hatten, Widerspruch einzulegen.
Der zweite Teil der vierteiligen Reihe "Wege aus der Finsternis - Europa im Mittelalter" räumt mit den gängigen Klischees über das Mittelalter auf und zeigt, dass es schon im Mittelalter Ansätze von Rationalismus, Aufklärung und Materialismus gab.


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15:30
Stereo-Ton16:9 Format

hitec: Löcher im Netz

Film von Malte Linde

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Die Fortschritte in den Wissenschaften in den vergangenen 300 Jahren haben die Welt stark verändert: Der Mensch kann die Bewegungen von Galaxien genauso beschreiben wie subatomare Prozesse. Wissenschaftler sind dabei, Bilder aus dem Gehirn auszulesen, künstliches Leben ...

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Die Fortschritte in den Wissenschaften in den vergangenen 300 Jahren haben die Welt stark verändert: Der Mensch kann die Bewegungen von Galaxien genauso beschreiben wie subatomare Prozesse. Wissenschaftler sind dabei, Bilder aus dem Gehirn auszulesen, künstliches Leben zu erzeugen und Reisen in die Tiefen des Alls zu ermöglichen. Zwar gehört es seit jeher zum Kanon der Wissenschaftsphilosophie, dass jede Forschung neue Fragen aufwirft, und jede Größenordnung, die berechenbar geworden ist, auf Kleineres oder Größeres verweist. Doch noch nie war die Frage nach dem, was wir nicht wissen können, so spannend wie heute. Denn Wissenschaftler stehen an grundsätzlichen Grenzen, deren Architektur durch die Gesetze der Physik und der Mathematik selbst beschrieben werden.
"hitec: Löcher im Netz" lotet die Grenzen des Erklärbaren aus.


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16:00
Stereo-Ton16:9 Format

Argentinien

Von Buenos Aires auf die Halbinsel Valdés

Film von Julia Leiendecker

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Seit drei Tagen ist der argentinische Gaucho Felix Segovia mit seinen Männern unterwegs, um über 700 Rinder von einer Estancia zur nächsten zu bringen. Die Gesichter der Männer sind wettergegerbt, einige reiten barfuß. Bei dem schlammigen Untergrund werden Schuhe ...
(ARD/SR)

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Seit drei Tagen ist der argentinische Gaucho Felix Segovia mit seinen Männern unterwegs, um über 700 Rinder von einer Estancia zur nächsten zu bringen. Die Gesichter der Männer sind wettergegerbt, einige reiten barfuß. Bei dem schlammigen Untergrund werden Schuhe sowieso nur nass. Bereits die Vorväter von Felix waren Gauchos, seine Söhne haben mit zwei Jahren im Sattel gesessen. Ihre Arbeit erfüllt die Männer mit Stolz - erhobenen Hauptes reiten sie durch die Weiten von Corrientes.
Die Dokumentation "Argentinien" führt vom äußersten Nordosten des Landes an der Grenze zu Brasilien über die Millionenstadt Buenos Aires bis zur Halbinsel Valdés, wo Anfang Oktober Paarungszeit ist und Seeelefanten und Pinguine an Land kommen.
(ARD/SR)


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16:25
Stereo-Ton16:9 Format

Mädchengeschichten: Liebe Pauline

Dokumentarfilm von Sabine Michel, Deutschland 2010

Länge: 29 Minuten

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Die 17-jährige Pauline ist in Ost-Berlin geboren und aufgewachsen. Seit sie 14 Jahre alt ist, weiss sie, dass sie lieber Mädchen als Jungen küsst. In der Schule wird Pauline seither geschnitten und ausgegrenzt. Außerdem leidet sie unter dem mangelnden Verständnis ...

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Die 17-jährige Pauline ist in Ost-Berlin geboren und aufgewachsen. Seit sie 14 Jahre alt ist, weiss sie, dass sie lieber Mädchen als Jungen küsst. In der Schule wird Pauline seither geschnitten und ausgegrenzt. Außerdem leidet sie unter dem mangelnden Verständnis ihres Vaters, dessen Anerkennung seit der Trennung der Eltern für das Mädchen besonders wichtig ist. Halt und Ausgleich findet Pauline in der engen Beziehung zur Mutter, beim Judo-Training, Cellospiel und in ihrem starken Glauben: Pauline ist aktives Mitglied der Jungen Gemeinde der Sophienkirche in Berlin.
Filmemacherin Sabine Michel porträtiert eine junge Frau im Prozess der Selbstfindung. Erwachsenwerden wirft im Fall von Pauline nicht nur die Frage nach der eigenen Sexualität auf, sie wird auch in Beziehung zu ihrem christlichen Glauben gesetzt.

"Liebe Pauline" ist ein Beitrag der 3sat-Dokumentarfilmreihe "Mädchengeschichten". Die Filme porträtieren 17-jährige Mädchen aus verschiedenen Ländern der Welt.


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16:55
Stereo-Ton16:9 Format

LiebesSpiele

Verlorene Liebesmüh

(Love's Labour´s Lost)

Spielfilm, USA/Großbritannien 2000

Darsteller:
König von NavarraAlessandro Nivola
Prinzessin von FrankreichAlicia Silverstone
RosalineNatascha McElhone
BerowneKenneth Branagh
LongavilleMatthew Lillard
DumainAdrian Lester
Regie: Kenneth Branagh
Länge: 90 Minuten

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1939 im kleinen Königreich Navarra: Der junge König hat zusammen mit seinen drei besten Freunden einen folgenschweren Eid abgelegt. Alle vier wollen in den nächsten drei Jahren keusch leben und sich ganz dem Studium und den Künsten widmen. Doch bald sehen sich der ...

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1939 im kleinen Königreich Navarra: Der junge König hat zusammen mit seinen drei besten Freunden einen folgenschweren Eid abgelegt. Alle vier wollen in den nächsten drei Jahren keusch leben und sich ganz dem Studium und den Künsten widmen. Doch bald sehen sich der junge König und seine drei Freunde einer extremen Belastungsprobe ihres Gelübdes ausgesetzt: Die bezaubernde Prinzessin von Frankreich kommt mit ihren ebenso reizenden Freundinnen in diplomatischer Mission an den Hof von Navarra.
Regisseur Kenneth Branagh widmete sich in "Verlorene Liebesmüh" zum vierten Mal einem Werk William Shakespeares. Dabei machte er aus der Liebeskomödie ein swingendes Musical mit Songs von Cole Porter bis George Gershwin - eine heitere Hommage an die goldenen Zeiten des amerikanischen Tanzfilms.

3sat setzt die Spielfilmreihe "LiebesSpiele" am Dienstag, 21. August, um 20.15 Uhr mit "Das Trio" fort.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Exclusiv - Die Reportage: Eingesperrt und abgeschoben

Die Häftlinge von Ingelheim

Reportage von Kai Diezemann

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Ein paar Stunden hat er noch - und wenn es nach den deutschen Behörden geht, dann sind es seine letzten auf deutschem Boden. Lokman G. wird abgeschoben. Die vergangenen Wochen hat er im Abschiebegefängnis im rheinland-pfälzischen Ingelheim verbracht. 36 Jahre ist er ...
(ARD/SWR)

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Ein paar Stunden hat er noch - und wenn es nach den deutschen Behörden geht, dann sind es seine letzten auf deutschem Boden. Lokman G. wird abgeschoben. Die vergangenen Wochen hat er im Abschiebegefängnis im rheinland-pfälzischen Ingelheim verbracht. 36 Jahre ist er alt, in Deutschland geboren. Als Jugendlicher hatte er eine Straftat begangen, hatte im Gefängnis gesessen und war anschließend abgeschoben worden. 16 Jahre ist das her. Seither ist er in Deutschland unerwünscht. Trotzdem versucht er immer wieder zurückzukommen. Bei seinem letzten Besuch in Deutschland wurde er aufgegriffen und wartet nun auf den Abtransport zum Flughafen. Jeder seiner 20 Mithäftlinge hatte seine Träume und Hoffnungen. Es sind Asylbewerber aus der ehemaligen Sowjetunion, aus Asien und Afrika, Menschen aus Kriegs- und Krisenregionen. Sie alle dürfen nicht in Deutschland bleiben.
"Exclusiv - Die Reportage" begleitet ihre Tage im Ingelheimer Abschiebegefängnis.
(ARD/SWR)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
Stereo-Ton16:9 Format

Museums-Check mit Markus Brock

dOCUMENTA (13), Kassel

Film von Martina Klug

Gast: Wolfgang Niedecken

Erstausstrahlung

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Alle fünf Jahre blickt die internationale Kunstwelt nach Kassel - 2012 ist es wieder soweit. Die nordhessische Stadt verwandelt sich vom 9. Juni bis zum 16. September für 100 Tage in ein gigantisches Mekka für Kunstbegeisterte aus aller Welt. Dass auch die dOCUMENTA ...
(ARD/SWR/3sat)

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Alle fünf Jahre blickt die internationale Kunstwelt nach Kassel - 2012 ist es wieder soweit. Die nordhessische Stadt verwandelt sich vom 9. Juni bis zum 16. September für 100 Tage in ein gigantisches Mekka für Kunstbegeisterte aus aller Welt. Dass auch die dOCUMENTA (13) wieder eigene Akzente setzen wird, dafür sorgt Carolyn Christov-Bakargiev. Die 54-jährige Amerikanerin hat die Kunstschau geplant und Künstlerinnen und Künstler ausgesucht, die die Welt und unsere Zeit in all ihrer Widersprüchlichkeit und mit all ihren Herausforderungen widerspiegeln. Dabei sorgte sie für Superlative: Noch nie waren so viele Künstlerinnen eingeladen, und noch nie wurde an so vielen verschiedenen Orten Kunst gezeigt.
Der "Museums-Check" zur dOCUMENTA (13) zieht eine Zwischenbilanz und stellt die Highlights der Kunstschau vor. Zwischen Fridericianum und Karlsaue ist Markus Brock den neuesten Trends auf der Spur, spricht mit Machern, Künstlern, Besuchern, mit Weithergereisten und Einheimischen.
(ARD/SWR/3sat)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Dolby-Digital AudioDolby-Digital 5.1 Audio16:9 FormatVideotext Untertitel

Rose - Königin der Blumen

Film von Barbara Fally-Puskás

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Seit Jahrtausenden haben Rosen eine besondere Bedeutung für den Menschen. Sie sind Symbol für Unschuld, Schönheit, Lebenskraft - und für die Liebe. Mehr als 30.000 Sorten sind registriert - und jedes Jahr kommen neue dazu. Eine der beliebtesten Rosen ist die Gloria ...
(ORF)

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Seit Jahrtausenden haben Rosen eine besondere Bedeutung für den Menschen. Sie sind Symbol für Unschuld, Schönheit, Lebenskraft - und für die Liebe. Mehr als 30.000 Sorten sind registriert - und jedes Jahr kommen neue dazu. Eine der beliebtesten Rosen ist die Gloria Dei. Die robuste Edelrose mit zartgelb- bis dotterfarbenen und an den Blattspitzen rosa-violetten Blüten wurde Anfang der 1930er Jahre von Francis Meilland in Frankreich gezüchtet. Heute gilt sie als die erfolgreichste Gartenrose aller Zeiten. Eines ist allen Zuchtformen der Rosen gemeinsam: Ihre Vorfahren sind Wildrosen - stachelige Büsche, die einmal im Jahr mit einer üppigen Blüte bezaubern.
Die "Universum"-Dokumentation "Die Rose - Königin der Blumen" verfolgt die Entwicklungsgeschichte der Rose, stellt ihre biologischen Besonderheiten vor und erklärt, warum gerade die Rose zu einer solchen Sortenvielfalt fähig ist. Außerdem zeigt sie, wie Rosenduft auf Insekten wirkt und warum manche weiße Rosen bei UV-Einstrahlung rot werden.
(ORF)


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21:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Der Krieg der Hornissen

Film von James Honeyborne

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Jeden Frühling erwacht auf der japanischen Insel Honshu eine ganz besondere Kriegerin: die Hornissenkönigin. Kämpferisch und majestätisch zugleich organisiert sie ihren Staat und hält ihre kriegerischen Horden in Zaum. Sie und ihre Untertanen zählen zur größten ...
(ORF)

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Jeden Frühling erwacht auf der japanischen Insel Honshu eine ganz besondere Kriegerin: die Hornissenkönigin. Kämpferisch und majestätisch zugleich organisiert sie ihren Staat und hält ihre kriegerischen Horden in Zaum. Sie und ihre Untertanen zählen zur größten Hornissenart der Welt, ihr Gift kann einen erwachsenen Mann töten. Eine Hornissen-Königin zieht sich den eisigen Winter über allein in die japanischen Alpen zurück. Nach sechs Monaten Winterruhe muss sie innerhalb von 24 Stunden etwas zu fressen finden, wenn sie überleben will. Und sie muss schnellstens für Nachwuchs sorgen, um einen neuen Staat zu gründen. Ihre Eier legt sie in einer Erdhöhle ab, wo sich die Larven geschützt entwickeln können. Einige dieser Larven werden selbst zu Hornissen-Königinnen heranwachsen. Für die Aufzucht und deren Schutz benötigt die Königin eine Armee. Innerhalb nur weniger Wochen entwickeln sich im Nest Legionen von Drohnen, kampfeslustige Krieger, die nur darauf warten, die Regentschaft ihrer Königin zu festigen. Ein Staat von Hornissen in einem Tal voller Bienenzüchter führt unweigerlich zu Problemen. Denn die Honigbienen sind die begehrteste Jagdbeute der Hornissen - und die Hornissen daher die erklärten Feinde jedes Imkers im Tal. Hornissen haben auf Honshu nur einen Fürsprecher: den buddhistischen Mönch Yamaguchi. Er überstand im Kindesalter die Giftattacke einer Hornissenkönigin. Seitdem ist sein Interesse für diese außergewöhnlichen Insekten geweckt.
Mit Makrotechnik und 3-D-Animationen zeigt die "Universum"-Dokumentation "Der Krieg der Hornissen" das Leben der Insekten auf der japanischen Insel Honshu.
(ORF)


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21:45
Stereo-Ton16:9 Format

Dokumentarfilmzeit

Beziehungsweisen

Dokumentarfilm von Calle Overweg, Deutschland 2011

Darsteller:
HerrmannLeopold Altenburg
DorotheaAbak Safaei-Rad
HeikoAxel Hartwig
AmelieAnja Haverland
SiegfriedGerhold Selle
EvaFranziska Kleinert
Länge: 86 Minuten
Erstausstrahlung

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Drei Paare kämpfen um ihre Liebe: Heiko und Amelie erwarten ein Kind. Amelie will abtreiben, Heiko ist dagegen. Herrmann und Dorothea haben bereits zwei Kinder. Dorothea macht gerade wieder die ersten Schritte in den Beruf, was die Beziehung zu Herrmann an die ...

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Drei Paare kämpfen um ihre Liebe: Heiko und Amelie erwarten ein Kind. Amelie will abtreiben, Heiko ist dagegen. Herrmann und Dorothea haben bereits zwei Kinder. Dorothea macht gerade wieder die ersten Schritte in den Beruf, was die Beziehung zu Herrmann an die Belastungsgrenze führt. Siegfried dagegen ist gerade pensioniert worden. Er ist glücklich - im Gegensatz zu seiner Frau Eva, die eine Überdosis Schlaftabletten genommen hat. Die drei Paare sind fiktiv. Sie werden von Schauspielern dargestellt, treffen im Film aber auf echte Therapeuten. Diese wissen, dass sie Schauspielern gegenübersitzen, begegnen ihnen aber wie echten Klienten.
Der Dokumentarfilm "Beziehungsweisen" von Calle Overweg nimmt den Stoff vieler Doku-Formate auf, die sich mit Beziehungskonflikten und -therapien beschäftigen, stellt ihr Prinzip aber auf den Kopf. Gerade weil er keine Wirklichkeit zeigt, kommt der Film der Wahrheit seelisch intimster Momente sehr nahe.


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23:10
Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Treibnetz

Fernsehfilm, DDR 1985

Darsteller:
Hauptmann FuchsPeter Borgelt
Oberleutnant HübnerJürgen Frohriep
Leutnant ZimmermannLutz Riemann
Justus KlannHenry Hübchen
DrogistinRegina Beyer
Paul KaulmannWolfgang Greese
Ulli PetermannDieter Wien
SabineSabine Krüger
Jack ArnoldHorst Weinheimer
Länge: 76 Minuten

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Tagsüber spielt der Drogeriegehilfe Justus Klann die Rolle des Gigolos bei seiner Chefin. Nachts geht er einer einträglichen Nebenbeschäftigung nach: Mit dem herzkranken Invalidenrentner Paul Kaulmann, einem erfahrenen Panzerschrankknacker, räumt der vorbestrafte Klann ...
(ARD/MDR)

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Tagsüber spielt der Drogeriegehilfe Justus Klann die Rolle des Gigolos bei seiner Chefin. Nachts geht er einer einträglichen Nebenbeschäftigung nach: Mit dem herzkranken Invalidenrentner Paul Kaulmann, einem erfahrenen Panzerschrankknacker, räumt der vorbestrafte Klann fachgerecht Geldschränke in Supermärkten und Großgaststätten aus. Als kleine Extravaganz hinterlässt Klann dabei neuerdings auf der Schreibmaschine getippte Namen ehemaliger Knastkumpanen. Damit liefert er der Polizei eine verwertbare Spur. Beim nächsten Einbruch stirbt sein Komplize an einem Herzanfall. Klann macht allein weiter, doch die Fahnder haben ihn bereits im Visier. Als Klann die auf ihn gerichtete Videokamera entdeckt, sieht er nur noch einen Ausweg.
"Treibnetz" ist ein Film der traditionsreichen Krimireihe "Polizeiruf 110".
(ARD/MDR)


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0:25
Stereo-Ton16:9 Format

Amok - He was a Quiet Man

Spielfilm USA, 2007

Darsteller:
Bob MaconelChristian Slater
Gene ShelbyWilliam H. Macy
Vanessa ParksElisha Cuthbert
Regie: Frank A. Capello
Länge: 92 Minuten

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Bob Maconel, frustrierter, gemobbter Angestellter, spielt mit dem Gedanken, seine Kollegen zu ermorden. Eines Tages kommt ihm jemand zuvor. Da Bob bewaffnet ist, kann er den Amokläufer erschießen. Damit wird er zum Helden derer, denen er selbst den Tod gewünscht hat. ...

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Bob Maconel, frustrierter, gemobbter Angestellter, spielt mit dem Gedanken, seine Kollegen zu ermorden. Eines Tages kommt ihm jemand zuvor. Da Bob bewaffnet ist, kann er den Amokläufer erschießen. Damit wird er zum Helden derer, denen er selbst den Tod gewünscht hat. Sein Chef befördert ihn. Auch die Zuneigung seiner verletzten Kollegin Vanessa Parks fällt ihm zu. Doch Bob ist weder fähig, auf Dauer ihre Gefühle zu erwidern, noch den beruflichen Erfolg zu genießen. Sein Gewissen und die Selbstzweifel lassen ihn nicht ruhen.
Regisseur Frank A. Capello gelingt mit seiner prominent besetzten Tragikomödie eine scharfsinnige Analyse moderner Arbeitswelten, die er mit schwarzem Humor und skurrilen Details ausstattet. Neben Christian Slater ("Interview mit einem Vampir") in der Hauptrolle brilliert auch William H. Macy ("The Cooler") als sein Chef.


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2:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Söhne der Wüste (1/3)

Durch die Atacama

Film von Stephan Koester

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Das Forscherleben des Thaddäus Haenke (1761 - 1816) begann mit Pannen: 1789 verpasste er in Spanien das Schiff, dass ihn zu einer Südsee-Expedition mitnehmen sollte. Später erlitt er an der argentinischen Küste Schiffbruch und versäumte erneut ein Forschungsschiff. Um ...
(ORF)

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Das Forscherleben des Thaddäus Haenke (1761 - 1816) begann mit Pannen: 1789 verpasste er in Spanien das Schiff, dass ihn zu einer Südsee-Expedition mitnehmen sollte. Später erlitt er an der argentinischen Küste Schiffbruch und versäumte erneut ein Forschungsschiff. Um es einzuholen, musste er Südamerika zu Pferd bis zur Küste Chiles durchqueren. Haenke entdeckte auf dieser Reise ungeheure Bodenschätze, zum Beispiel die riesigen Salpeterlager in der Atacama-Wüste. Im heutigen Bolivien setzte er sich für die medizinische Versorgung der unterdrückten Indios ein. Die spanische Obrigkeit beobachtete den Fremden mit Misstrauen. 1816 starb Haenke im Alter von 54 Jahren unter ungeklärten Umständen. Wurde er vergiftet?
Der erste Teil der dreiteiligen Reihe "Söhne der Wüste" folgt Thaddäus Haenkes Spuren in der Wüste Atacama.

3sat zeigt die weiteren zwei Teile von "Söhne der Wüste" im Anschluss ab 2.45 Uhr.
(ORF)


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2:45
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Söhne der Wüste (2/3)

Durch die Sahara

Film von Michael Gregor

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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"Bar bela mar" - Meer ohne Wasser - nennen die Nomadenstämme Nordafrikas die Sahara. Mitte des 19. Jahrhunderts durchquert der 29-jährige Hamburger Ethnologe und Botaniker Heinrich Barth (1821 - 1865) als erster Europäer die Sandwüste und erreicht die goldene Stadt ...
(ORF)

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"Bar bela mar" - Meer ohne Wasser - nennen die Nomadenstämme Nordafrikas die Sahara. Mitte des 19. Jahrhunderts durchquert der 29-jährige Hamburger Ethnologe und Botaniker Heinrich Barth (1821 - 1865) als erster Europäer die Sandwüste und erreicht die goldene Stadt Timbuktu am Fluss Niger. In fünf Jahren legt die Expedition über 15.000 Kilometer zurück. Barth sammelt auf Tausenden von Notizbuchseiten Informationen über Geologie und Ethnologie, über die Pflanzen- und Tierwelt der Wüste. Seine Messdaten ermöglichen erstmals zuverlässige Landkarten, seine archäologischen Entdeckungen schreiben die Geschichte der Sahara neu. Die bahnbrechenden Forschungsergebnisse stellen ihn auf eine Stufe mit Alexander von Humboldt, doch in Deutschland geriet der unbequeme Wissenschaftler schnell in Vergessenheit.
Der zweite Teil der dreiteiligen Dokumentation "Söhne der Wüste" folgt den Spuren von Heinrich Barth durch die Sahara.
(ORF)


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3:30
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Söhne der Wüste (3/3)

Durch Gobi und Taklamakan

Film von Bernd Liebner

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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1927 durchquerte der schwedische Abenteurer Sven Hedin (1865 - 1952) mit 60 Mann Begleitung, 300 Kamelen und 40 Tonnen Last die Wüsten Gobi und Taklamakan in Zentralasien. Die Expeditionsteilnehmer richteten in einer Oase am Fluss Edsin Gol eine meteorologische Station ...
(ORF)

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1927 durchquerte der schwedische Abenteurer Sven Hedin (1865 - 1952) mit 60 Mann Begleitung, 300 Kamelen und 40 Tonnen Last die Wüsten Gobi und Taklamakan in Zentralasien. Die Expeditionsteilnehmer richteten in einer Oase am Fluss Edsin Gol eine meteorologische Station ein. Auf einem gefährlichen Wintermarsch mussten sie dann eine Region durchqueren, in der sich kaum Wasser und Futter für die Kamele fand. Wochenlang waren die Reisenden Gefangene der Einöde und verloren durch Sand- und Schneestürme einen großen Teil ihrer Tiere. Hedin wurde schwer krank und musste getragen werden. Nur mit Mühe und Not erreichte ein armseliger Rest der Karawane die Oasenstadt Hami. Trotzdem gelang es Hedin, die beiden großen Wüsten Gobi und Taklamakan zu kartografieren sowie Klimaverhältnisse und Lebensbedingungen zu erforschen.
Der letzte Teil von "Söhne der Wüste" folgt den Spuren Sven Hedins durch Zentralasien.
(ORF)


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4:15
Stereo-Ton16:9 Format

Amok - He Was a Quiet Man

Spielfilm, USA 2007

(Wh.)

Länge: 92 Minuten

Sendeende: 5:50 Uhr