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Sonntag, 12. August
Programmwoche 33/2012
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7:00
Stereo-Ton16:9 Format

Unsere 50er Jahre - Wie wir wurden, was wir sind (1/6)

Vaterlos

Film von Thomas Kufus, Jan Schütte und Volker Heise

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Deutschland 1950: Die Menschen richten ihren Blick auf die Zukunft. Es beginnen die Jahre des Schweigens, aber die Wunden der Vergangenheit sind allgegenwärtig. Der Vater von Peter Süß sitzt in Gefangenschaft und ist für den Jungen ein Mann ohne Gesicht geworden. Als ...
(ARD/HR)

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Deutschland 1950: Die Menschen richten ihren Blick auf die Zukunft. Es beginnen die Jahre des Schweigens, aber die Wunden der Vergangenheit sind allgegenwärtig. Der Vater von Peter Süß sitzt in Gefangenschaft und ist für den Jungen ein Mann ohne Gesicht geworden. Als die Mutter einen anderen kennenlernt, wird dieser zum neuen Vater für Peter Süß. Gisela Heller lebt in Leipzig und arbeitet beim Rundfunk. Als glühende Sozialistin will sie beim Aufbau eines besseren Deutschlands helfen. Sie wähnt die Geschichte auf ihrer Seite. Rose Brock aus Halle hat ihren Vater seit zwei Jahren nicht mehr gesehen. Er ist auf dem Weg zur Arbeit plötzlich verhaftet worden und seitdem spurlos verschwunden. Vielleicht hat man ihn in ein Gefängnis gesteckt, vielleicht nach Sibirien verschleppt, vielleicht ist er längst tot. Die Familie lebt in ständiger Ungewissheit.
Am Beispiel einzelner Familien rollt die sechsteilige Reihe "Unsere 50er Jahre - Wie wir wurden, was wir sind" das Leben der 1950er Jahre in beiden Teilen Deutschlands wieder auf. Teil eins.

Am Thementag "Die Fünfziger" widmet sich 3sat dem Lebensgefühl einer Dekade: dem spannenden Jahrzehnt, in dem der Krieg noch nicht vergessen, aber die Jugend schon im Aufbruch war. Den Auftakt macht der erste Teil der sechsteiligen Reihe "Unsere 50er Jahre - Wie wir wurden, was wir sind". Die weiteren fünf Folgen der Reihe zeigt 3sat im Anschluss, ab 7.40 Uhr.
(ARD/HR)


7:45
Stereo-Ton16:9 Format

Unsere 50er Jahre - Wie wir wurden, was wir sind (2/6)

Zu neuen Ufern

Film von Thomas Kufus, Jan Schütte und Volker Heise

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Anfang der 1950er Jahre suchen immer noch Millionen Flüchtlinge und Vertriebene eine neue Heimat. Die Familie von Dorothea Steinkirchner aus Orlau, heute Tschechien, landet in der bayerischen Provinz. Dort werden die Fremden misstrauisch empfangen. Und noch immer wissen ...
(ARD/HR)

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Anfang der 1950er Jahre suchen immer noch Millionen Flüchtlinge und Vertriebene eine neue Heimat. Die Familie von Dorothea Steinkirchner aus Orlau, heute Tschechien, landet in der bayerischen Provinz. Dort werden die Fremden misstrauisch empfangen. Und noch immer wissen Millionen Menschen nicht, was aus ihren Angehörigen geworden ist. Viele sind verschollen - im Krieg, auf der Flucht oder in Gefangenschaft. Schon seit drei Jahren wartet Rose Brock in Halle auf ein Lebenszeichen ihres verschwundenen Vaters. Dann, endlich, kommt ein Brief: Der Vater wurde wegen angeblicher Spionage zu 25 Jahren Haft verurteilt. Er lebt, doch im Gefängnis Bautzen sind die Häftlinge chronisch unterernährt, Typhus und Tuberkulose grassieren. Der Vater von Peter Süß kehrt aus der Kriegsgefangenschaft zurück: ein fremder Mann in einem fremden Land. Zuhause hat sich alles verändert. Die Frau liebt einen anderen Mann, die Familie droht zu zerbrechen.
Am Beispiel einzelner Familien rollt die sechsteilige Reihe "Unsere 50er Jahre - Wie wir wurden, was wir sind" das Leben der 1950er Jahre in beiden Teilen Deutschlands wieder auf. Teil zwei.
(ARD/HR)


8:30
Stereo-Ton16:9 Format

Unsere 50er Jahre - Wie wir wurden, was wir sind (3/6)

Sehnsucht nach Freiheit

Film von Thomas Kufus, Jan Schütte und Volker Heise

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Anfang 1953 beginnt es, in der DDR zu brodeln: Materiell kann das Land mit der Bundesrepublik nicht mithalten, Demokratie und Pressefreiheit haben sich als leere Versprechungen erwiesen. Am 17. Juni rebelliert das Volk. Der Tag erschüttert auch das Weltbild der glühenden ...
(ARD/HR)

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Anfang 1953 beginnt es, in der DDR zu brodeln: Materiell kann das Land mit der Bundesrepublik nicht mithalten, Demokratie und Pressefreiheit haben sich als leere Versprechungen erwiesen. Am 17. Juni rebelliert das Volk. Der Tag erschüttert auch das Weltbild der glühenden Sozialistin Gisela Heller. Sie arbeitet als Journalistin beim Radio in Berlin und muss sich entscheiden: für das rebellierende Volk - oder für den verordneten Sozialismus. Der Aufstand erreicht auch Halle. Dort wartet Rose Brock immer noch auf die Rückkehr ihres Vaters, aber der sitzt als politischer Gefangener in Bautzen. Der 17. Juni macht ihr Hoffnung - doch dann kommen die sowjetischen Panzer. Manfred Körtgen lebt in Aachen, in einem katholischen Kinderheim. Seine Eltern haben sich getrennt, die Mutter will mit einem anderen Mann ein neues Leben beginnen. Im Heim regieren Nonnen ohne pädagogische Ausbildung, und die Strafen für kleinste Vergehen sind hart. Prügel sind an der Tagesordnung.
Am Beispiel einzelner Familien rollt die sechsteilige Reihe "Unsere 50er Jahre - Wie wir wurden, was wir sind" das Leben der 1950er Jahre in beiden Teilen Deutschlands wieder auf. Teil drei.
(ARD/HR)


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

Unsere 50er Jahre - Wie wir wurden, was wir sind (4/6)

Licht und Schatten

Film von Thomas Kufus, Jan Schütte und Volker Heise

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Mitte der 1950er Jahre richtet man sich in Deutschland ein. Der Krieg scheint vergessen, die Nazi-Diktatur ein böser, vergangener Spuk. Im Westen hat man Grund zum Jubeln: Die deutsche Nationalmannschaft wird Weltmeister, die Wirtschaft boomt. Doch Jakob Horowitz lässt ...
(ARD/HR)

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Mitte der 1950er Jahre richtet man sich in Deutschland ein. Der Krieg scheint vergessen, die Nazi-Diktatur ein böser, vergangener Spuk. Im Westen hat man Grund zum Jubeln: Die deutsche Nationalmannschaft wird Weltmeister, die Wirtschaft boomt. Doch Jakob Horowitz lässt die Vergangenheit nicht los. Er hat den Holocaust überlebt und will in Israel eine neue Heimat finden. Nach Deutschland will er nie wieder zurück. Doch dann wird er krank - und in Israel kann man ihm nicht helfen. Die Mutter von Rose Brock muss die Familie in Halle allein über Wasser halten, da der Vater aus politischen Gründen im Gefängnis sitzt. Doch die letzten Jahre haben sie ausgelaugt - der Ärger mit den Behörden, die ständige Angst, der dauernde Kampf ums Überleben. Sie sieht nur eine Alternative: die Flucht in den Westen. Die Brüder Parpalioni aus Westfalen sind Schausteller und ziehen von Jahrmarkt zu Jahrmarkt. Mit ihrer Berg- und Talbahn haben sie vor allem bei Jugendlichen Erfolg, denn sie spielen Rock 'n' Roll und Boogie Woogie - bis die Behörden die Musik verbieten.
Am Beispiel einzelner Familien rollt die sechsteilige Reihe "Unsere 50er Jahre - Wie wir wurden, was wir sind" das Leben der 1950er Jahre in beiden Teilen Deutschlands wieder auf. Teil vier.
(ARD/HR)


10:00
Stereo-Ton16:9 Format

Unsere 50er Jahre - Wie wir wurden, was wir sind (5/6)

Schritte ins Leben

Film von Thomas Kufus, Jan Schütte und Volker Heise

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In der zweiten Hälfte der 1950er Jahre setzen die Kriegskinder erste Schritte in das eigene Leben. Peter Süß sortiert nachts Pakete bei der Post oder schüttelt als Barkeeper Cocktails. Mit einer Vespa wird er zum König seiner Clique. Jakob Horowitz will nicht in ...
(ARD/HR)

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In der zweiten Hälfte der 1950er Jahre setzen die Kriegskinder erste Schritte in das eigene Leben. Peter Süß sortiert nachts Pakete bei der Post oder schüttelt als Barkeeper Cocktails. Mit einer Vespa wird er zum König seiner Clique. Jakob Horowitz will nicht in Deutschland bleiben, sondern zurück nach Israel. Doch dann kreuzt eine junge Frau aus Leipzig seinen Weg - und seine Pläne ändern sich radikal. Rose Brock flüchtet aus der DDR in die Bundesrepublik. Ihr Vater ist noch immer im Gefängnis in Bautzen. 25 Jahre Haft wegen angeblicher Spionage soll er absitzen - aber dann wird er plötzlich freigelassen. Heinz Oppermann gehört zu den letzten Kriegsgefangenen, die aus sowjetischen Lagern entlassen werden. Doch in seine Heimat, das Memelland, kann er nicht zurückkehren.
Am Beispiel einzelner Familien rollt die sechsteilige Reihe "Unsere 50er Jahre - Wie wir wurden, was wir sind" das Leben der 1950er Jahre in beiden Teilen Deutschlands wieder auf. Teil fünf.
(ARD/HR)


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10:45
Stereo-Ton16:9 Format

Unsere 50er Jahre - Wie wir wurden, was wir sind (6/6)

Bittere Geschichten

Film von Thomas Kufus, Jan Schütte und Volker Heise

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Ende der 1950er Jahre wird Deutschland von seiner Geschichte eingeholt. Auch Dirk Kuhl, gerade 18 Jahre alt geworden, kann das Schweigen über die Vergangenheit nicht mehr ertragen, er erfährt die Wahrheit über seinen Vater. Renate Bebensee aus Hamburg ist 17 Jahre alt ...
(ARD/HR)

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Ende der 1950er Jahre wird Deutschland von seiner Geschichte eingeholt. Auch Dirk Kuhl, gerade 18 Jahre alt geworden, kann das Schweigen über die Vergangenheit nicht mehr ertragen, er erfährt die Wahrheit über seinen Vater. Renate Bebensee aus Hamburg ist 17 Jahre alt und schwanger. Ihre Mutter fürchtet einen Skandal und zwingt sie zur Abtreibung. Doch eine Abtreibung ist ebenso verboten wie gefährlich. Hans-Georg Ullrich lebt in Magdeburg und träumt von einer Karriere als Fotograf und Kameramann. In der DDR will man aus ihm aber einen Melker machen. So sieht er keine Zukunft mehr in Magdeburg und will in den Westen, nach Berlin. Aber die Grenzen werden immer strenger kontrolliert. Heinz Oppermann findet nach über zehn Jahren Arbeitslager in der Sowjetunion ein neues Zuhause in Bonn. Dort trifft er seine zukünftige Frau, mit der er in den ersten Urlaub seines Lebens fährt.
Am Beispiel einzelner Familien rollt die sechsteilige Reihe "Unsere 50er Jahre - Wie wir wurden, was wir sind" das Leben der 1950er Jahre in beiden Teilen Deutschlands wieder auf. Teil sechs.
(ARD/HR)


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11:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Was bleibt?

Die Fünfziger im Stadtbild

Film von Hermann Sternath

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Die Wiener Stadthalle, ein Entwurf von Roland Rainer, war eines der größten Nachkriegsprojekte der Wiener Baugeschichte und aus mehreren Gründen ein Statement für ganz Österreich.
Die Dokumentation "Was bleibt?" zeigt, was von der Architektur der 1950er Jahre in ...
(ORF)

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Die Wiener Stadthalle, ein Entwurf von Roland Rainer, war eines der größten Nachkriegsprojekte der Wiener Baugeschichte und aus mehreren Gründen ein Statement für ganz Österreich.
Die Dokumentation "Was bleibt?" zeigt, was von der Architektur der 1950er Jahre in Wien erhalten geblieben ist, was niedergerissen wurde und was heute noch geschätzt wird.
(ORF)


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11:50
Stereo-Ton

Austria Wochenschau 1955

Ereignisse aus den mittleren 1950er Jahren

Staatsvertrag: Österreich ist frei (15. Mai) und

Eröffnung der Wiener Staatsoper (5. November)

Erstausstrahlung


Die "Austria Wochenschau" berichtet über Ereignisse aus den mittleren 1950er Jahren - Politik, Alltag, Kurioses.
(ORF/3sat)


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12:05
schwarz-weiss monochrom

Taxichauffeur Bänz

(Charmants garçons)

Spielfilm, Schweiz 1957

Darsteller:
Oscar BänzSchaggi Streuli
Toni SchellenbergMaximilian Schell
Irma BänzElisabeth Müller
Mutter SchellenbergElisabeth Barth
Dr. ZbindenFred Tanner
u.a.
Regie: Werner Düggelin
Regie: Hermann Haller
Länge: 90 Minuten

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Der verwitwete Taxifahrer Oscar Bänz vermietet ein Zimmer an den jungen Toni Schellenberg, der am Anfang einer Fußballerkarriere steht. Das Geld braucht Bänz für das Medizinstudium seiner Tochter Irma. Und die verliebt sich ausgerechnet in Toni, der mit den ...

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Der verwitwete Taxifahrer Oscar Bänz vermietet ein Zimmer an den jungen Toni Schellenberg, der am Anfang einer Fußballerkarriere steht. Das Geld braucht Bänz für das Medizinstudium seiner Tochter Irma. Und die verliebt sich ausgerechnet in Toni, der mit den Verlockungen der Großstadt nicht umgehen kann.
Nach den Erfolgen als "Polizischt Wäckerli" und als leutseliger Briefträger in "Oberstadtgass" schrieb sich Schaggi Streuli mit "Taxichauffeur Bänz" erneut eine Paraderolle auf den Leib. Zwei junge, talentierte Schweizer Darsteller wurden für die Rollen von Toni und Irma ausgewählt: Maximilian Schell, der die Schweizer und die österreichische Staatsangehörigkeit besitzt, hatte in Deutschland bereits mehrere Filme gedreht und war auf dem Sprung zum Film- und Bühnenstar. Elisabeth Müller war gerade aus Hollywood zurückgekommen, wo sie an der Seite von Robert Taylor vor der Kamera gestanden hatte.


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13:35
schwarz-weiss monochrom

Große Starparade

Spielfilm, BRD 1954

Darsteller:
PeterAdrian Hoven
RenateRenate Holm
HannesGunther Philipp
PaulPeter W. Staub
u.a.
Regie: Paul Martin
Länge: 98 Minuten

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Peter, Paul und Hannes sind zwar reich an Ideen, doch arm an Geld und Beziehungen. Dadurch bleiben ihre Bemühungen um einen Job beim Rundfunk zunächst erfolglos. Doch mit einem alten Sendegerät aus dem Krieg steigen sie abends nach Sendeschluss des offiziellen Programms ...

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Peter, Paul und Hannes sind zwar reich an Ideen, doch arm an Geld und Beziehungen. Dadurch bleiben ihre Bemühungen um einen Job beim Rundfunk zunächst erfolglos. Doch mit einem alten Sendegerät aus dem Krieg steigen sie abends nach Sendeschluss des offiziellen Programms selbst ins Geschäft mit ein. Mit dem "Liebessender X" verfolgt Peter freilich auch ganz private Interessen: Seiner geliebten Renate schickt er per Radio geheime Botschaften, die deren Vater, Fabrikant Winkelmann, nicht zulassen würde. Winkelmanns Einstellung zu dem Privatrundfunk-Unternehmen, dessen Hintermänner er nicht kennt, ist glücklicherweise positiv, da er kostenlose Werbung für seinen "Damenstrumpf des Jahrhunderts" erhält. Immer mehr Stars treten aus Solidarität und Bewunderung für die jungen Radiomacher im Programm auf, sodass schließlich sogar der offizielle Rundfunk auf sie aufmerksam wird. Doch die Jagd der Behörden auf den "Piratensender" ist schon in vollem Gange.
Fast alles, was im Musikfilm und auf dem Schlagermarkt der 1950er Jahre Rang und Namen hatte, ist in dem Film "Große Starparade" vereint: Renate Holm, Adrian Hoven, Gunther Philipp und Peter W. Staub als Darsteller. Cornelia Froboess, Caterina Valente, Peter Alexander, Evelyn Künneke, Sonja Ziemann, Rudolf Prack und das Hazy-Osterwald-Sextett sorgen mit musikalischen Darbietungen für nostalgische und schwungvolle Unterhaltung.


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15:15
Videotext Untertitel

Immer die Radfahrer

Spielfilm, BRD/Österreich 1958

Darsteller:
Fritz EilersHeinz Erhardt
Robby EilersPeter Kraus
MalchenMady Rahl
Ulrich SalandtHans-Joachim Kulenkampff
Johannes BüttnerWolf Albach-Retty
KoschyInge Meysel
u.a.
Regie: Hans Deppe
Länge: 94 Minuten

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Der Gymnasialprofessor Johannes Büttner schwelgt in Erinnerungen: Vor mehr als 20 Jahren machte er mit seinen Abiturfreunden Fritz und Ulrich eine Radtour in das idyllische Kärntner Städtchen Burgsteinach. Nun steht die 800-Jahr-Feier von Burgsteinach an, und Johannes ...
(ARD)

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Der Gymnasialprofessor Johannes Büttner schwelgt in Erinnerungen: Vor mehr als 20 Jahren machte er mit seinen Abiturfreunden Fritz und Ulrich eine Radtour in das idyllische Kärntner Städtchen Burgsteinach. Nun steht die 800-Jahr-Feier von Burgsteinach an, und Johannes will den unvergesslichen Urlaub wiederholen. Zunächst sind Fritz, mittlerweile ein erfolgreicher Eierlikör-Fabrikant, und Ulrich, der es zum Filmstar gebracht hat, von der Idee nicht begeistert. Aber dann besinnen sie sich anders und schwingen sich auf ihre Fahrräder. Es lockt der Urlaub fernab des Berufsalltags und vor allem - einer ohne Ehefrauen! Natürlich kommt es schon bald zu Komplikationen. Als sie endlich ihr Ziel erreichen, ist die Freude groß: Erinnerungen werden wach, es gibt ein Wiedersehen mit alten Jugendlieben - und auch sonst wimmelt es in Burgsteinach von hübschen Mädchen. Doch dann stören ihre Frauen die Idylle. Sie sind den Männern nachgefahren, um zu schauen, was die so treiben.
"Immer die Radfahrer" ist eine beschwingte Komödie über drei Männer im besten Alter, die noch einmal gehörig auf die Pauke hauen. Heinz Erhardt ist als ebenso linkischer wie gewitzter Familienvater in einer Paraderolle zu sehen, Hans-Joachim Kulenkampff glänzt als galanter Frauenheld.
(ARD)


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16:50
Stereo-Ton16:9 Format

Abrechnung mit Stalin

1956 - Aufbruch im Osten

Film von Daniel und Jürgen Ast

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Budapest, 23. Oktober 1956: Zehntausende Menschen versammeln sich am monumentalen Stalin-Denkmal. In Ungarn herrschte jahrelang das wahrscheinlich brutalste stalinistische System außerhalb der Sowjetunion. Doch an diesem Tag stürzen die Ungarn die Stalin-Statue: Der ...
(ARD/RBB)

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Budapest, 23. Oktober 1956: Zehntausende Menschen versammeln sich am monumentalen Stalin-Denkmal. In Ungarn herrschte jahrelang das wahrscheinlich brutalste stalinistische System außerhalb der Sowjetunion. Doch an diesem Tag stürzen die Ungarn die Stalin-Statue: Der Ungarnaufstand hat begonnen. Noch in der Nacht fordert die kommunistische Regierung militärische Hilfe aus Moskau an. Schon am nächsten Morgen rollen die sowjetischen Panzer durch Budapest. Die Abrechnung mit Stalin hatte bereits Monate zuvor begonnen. Am Ende des XX. Parteitags der sowjetischen Kommunisten, im Februar, hielt Kremlchef Nikita Chruschtschow in Moskau eine "Geheimrede". Er redete über seinen Vorgänger, stellte den "Gottgleichen" an den Pranger: Stalin sei ein Verbrecher, ein Wahnsinniger, ein Massenmörder gewesen. Chruschtschow hoffte mit der "Entstalinisierung" einen neuen Sozialismus aufbauen zu können. Doch als in Ungarn der Volksaufstand ausbricht, greift Moskau brutal ein. Aus dem Reformer Chruschtschow wird wieder der gelehrige Zögling Stalins.
Die Dokumentation "Abrechnung mit Stalin" rekonstruiert die dramatischen Ereignisse des Jahres 1956 in Ungarn.
(ARD/RBB)


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17:35
schwarz-weiss monochromZweikanal-Ton

Liebling, ich werde jünger

(Monkey Business)

Spielfilm, USA 1952

Darsteller:
Professor FultonCary Grant
Edwina FultonGinger Rogers
Oliver OxleyCharles Coburn
Lois LaurelMarilyn Monroe
HankHugh Marlowe
Siegfried KitzelHenri Letondal
u.a.
Regie: Howard Hawks
Länge: 93 Minuten

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Der namhafte Chemiker Barnabas Fulton arbeitet an einem Verjüngungselixier und vergisst darüber gelegentlich sogar seine temperamentvolle Frau Edwina. Eines Tages entkommt ein Affe in Fultons Labor aus seinem Käfig und mixt Flüssigkeiten aus verschiedenen ...
(ORF)

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Der namhafte Chemiker Barnabas Fulton arbeitet an einem Verjüngungselixier und vergisst darüber gelegentlich sogar seine temperamentvolle Frau Edwina. Eines Tages entkommt ein Affe in Fultons Labor aus seinem Käfig und mixt Flüssigkeiten aus verschiedenen Reagenzgläsern. Da die Mischung ihm nicht schmeckt, schüttet er sie in einen Trinkwasser-Behälter. Als Fulton später von diesem Wasser trinkt, vollzieht sich eine unglaubliche Wandlung mit ihm: Er fühlt sich plötzlich wieder jugendlich und benimmt sich auch so. Nach einem turbulenten Ausflug mit der hübschen Sekretärin Lois landet er wieder in seinem Labor, wo seine Frau ihn mit frech gestutzten Haaren und unverkennbaren Spuren von Lippenstift auf den Wangen antrifft. Barnabas' Erklärungen, wie es dazu kam, will sie selbst überprüfen. Also trinkt sie von dem Wasser. Es dauert nicht lange, bis auch sie sich verjüngt, albern wie ein Backfisch wird und unbedingt ihre Hochzeitsreise mit Barnabas wiederholen will.
"Liebling, ich werde jünger" gilt als die skurrilste aller Howard-Hawks-Komödien, überdreht, voller Gags und bissiger Pointen. Cary Grant und Ginger Rogers können sich hier, ganz untypisch, verrückt und verspielt geben. Marilyn Monroe ist dagegen in einer für die Frühzeit ihrer Karriere typischen Nebenrolle zu sehen: Als süßes Dummchen darf sie Cary Grant als verjüngter Professor mit ihren schönen Beinen entzücken.
(ORF)


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19:05
schwarz-weiss monochromStereo-Ton

Austria Wochenschau

Heiteres und Kurioses aus den späteren 1950er Jahren

Erstausstrahlung


Die "Austria Wochenschau" berichtet über Ereignisse aus den späten 1950er Jahren - Politik, Alltag, Kurioses.
(ORF/3sat)


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19:15
Stereo-Ton

Elvis ´56

Dokumentarfilm von Susan und Alan Raymond

Länge: 58 Minuten

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1956 machte sich ein 21-jähriger Lastwagenfahrer auf, die Musikszene zu revolutionieren und die Welt aus den Angeln zu heben: Elvis Presley, der spätere King of Rock 'n' Roll, arbeitete zielgerichtet auf seinen ersten großen Plattenvertrag hin und betrieb eine ...
(ORF)

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1956 machte sich ein 21-jähriger Lastwagenfahrer auf, die Musikszene zu revolutionieren und die Welt aus den Angeln zu heben: Elvis Presley, der spätere King of Rock 'n' Roll, arbeitete zielgerichtet auf seinen ersten großen Plattenvertrag hin und betrieb eine professionelle Vermarktungsstrategie seiner eigenen Person, wie sie bis dahin in der Musikbranche weitgehend unbekannt war. Dazu zählen auch seine ersten Schritte in Richtung einer Filmkarriere, die nicht den Hauptzweck hatte, Elvis zum Filmstar zu machen, sondern die das Produkt "Elvis" omnipräsent bekannt machen sollte.
Der Dokumentarfilm "Elvis '56" berichtet über das aufregende Jahr 1956, in dem sich der 21-jährige Lastwagenfahrer Elvis Presley aufmachte, der "King" zu werden.
(ORF)


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20:15

Das verflixte siebte Jahr

(The Seven Year Itch)

Komödie, USA 1955

Nach dem Theaterstück von George Axelrod

Darsteller:
Das MädchenMarilyn Monroe
Richard ShermanTom Ewell
Helen ShermanEvelyn Keyes
Tom MacKenzieSonny Tufts
KruhulikRobert Strauss
Mr. BradyDonald MacBride
u.a.
Regie: Billy Wilder
Länge: 101 Minuten

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Wie viele Ehemänner aus Manhattan schickt Richard Sherman seine Ehefrau und seinen Sohn im Hochsommer aufs Land, er selbst muss während der Hundstage in der Stadt bleiben und arbeiten. Er ist aber entschlossen, nicht wie die anderen Ehemänner seine Zeit mit Trinkgelagen ...
(ORF)

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Wie viele Ehemänner aus Manhattan schickt Richard Sherman seine Ehefrau und seinen Sohn im Hochsommer aufs Land, er selbst muss während der Hundstage in der Stadt bleiben und arbeiten. Er ist aber entschlossen, nicht wie die anderen Ehemänner seine Zeit mit Trinkgelagen und Liebeleien zu verschwenden. Seine guten Vorsätze wanken, als eine sinnliche Blondine in die Wohnung über ihm einzieht.
Billy Wilders "Das verflixte siebte Jahr" ist eine quirlige Komödie aus der eine der bekanntesten Szenen der Filmwelt stammt: Marilyn Monroe sucht während der Sommerhitze in New York im wirbelnden weißen Kleid über einem Luftschacht Erfrischung und entblößt ihre schönen Beine. Ihr Partner in diesem Streifen ist Tom Ewell, der für seine Darbietung mit einem Golden Globe ausgezeichnet wurde.
(ORF)


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22:00

Niagara

Spielfilm, USA 1952

Darsteller:
Rose LoomisMarilyn Monroe
George LoomisJoseph Cotten
Polly CutlerJean Peters
Ray CutlerCasey Adams
Inspektor StarkeyDenis O'Dea
Ted PatrickRichard Allan
u.a.
Regie: Henry Hathaway
Länge: 85 Minuten

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Polly und Ray Cutler verbringen ihre Flitterwochen in einem Motel an den Niagarafällen. Dort lernen sie die attraktive Rose Loomis und ihren Mann George kennen, der nervenkrank aus dem Koreakrieg heimgekehrt ist. Die ebenso aufreizende wie skrupellose Rose leidet unter ...
(ORF)

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Polly und Ray Cutler verbringen ihre Flitterwochen in einem Motel an den Niagarafällen. Dort lernen sie die attraktive Rose Loomis und ihren Mann George kennen, der nervenkrank aus dem Koreakrieg heimgekehrt ist. Die ebenso aufreizende wie skrupellose Rose leidet unter der Eifersucht ihres Mannes und plant mit ihrem Geliebten, ihn umzubringen. Der Tod soll nach einem Unfall aussehen. Doch der misstrauische George durchschaut die Absichten seiner Frau. Er tötet sowohl ihren Geliebten als auch sie und versucht zu fliehen. Dabei entführt er das Boot, auf dem Polly Cutler auf ihre Freunde wartet, um eine Vergnügungstour zu machen. Polly, die wider Willen in Georges Ehekrise hineingezogen wurde und von den Morden weiß, versucht vergeblich, ihn zur Aufgabe zu bewegen. Als das Boot auf die Wasserfälle zutreibt, gerät auch sie in Lebensgefahr.
Mit Henry Hathaways Melodram "Niagara" wurde Marilyn Monroe endgültig zum Star. Die Menschen strömten in die Kinos, um sie als kaltblütige Ehebrecherin zu sehen. Die Monroe absolviert darin mit ihrem berühmten hüftschwenkenden "Wiggle Walk" einen der längsten Gänge der Filmgeschichte.
(ORF)


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23:25
schwarz-weiss monochrom

Wienerinnen - Schrei nach Liebe

Spielfilm, Österreich 1952

Mit Elisabeth Stemberger, Hilde Rom, Maria Eis, Edith Prager,
Karlheinz Böhm u. a.

Regie: Kurt Steinwendner

Länge: 83 Minuten

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Ani verstrickt sich ahnungslos in eine inzestuöse Liebesbeziehung. Olga, eine anlehnungsbedürftigen Praterdirne, flüchtet sich vor dem verschlagenen Strizzi Anton in die Arme eines Donaukapitäns. Das sind nur zwei von vier Frauenschicksalen im Wien der 1950er Jahre. ...
(ORF)

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Ani verstrickt sich ahnungslos in eine inzestuöse Liebesbeziehung. Olga, eine anlehnungsbedürftigen Praterdirne, flüchtet sich vor dem verschlagenen Strizzi Anton in die Arme eines Donaukapitäns. Das sind nur zwei von vier Frauenschicksalen im Wien der 1950er Jahre.
Der Dokumentarfilm "Wienerinnen - Schrei nach Liebe", gedreht nach dem Vorbild des italienischen Neorealismus, erzählt exemplarisch von vier Frauenschicksalen und ist ein österreichischer Nachkriegsfilm mit Seltenheitswert. Regisseur Kurt Steinwendner greift in seinem Bemühen um Wirklichkeitsnähe zu ungewohnten Erzählmitteln: Er gliedert die vier Eifersuchtsdramen in allegorische Episoden, meidet das Film-Atelier und dreht mit Laien- und Profidarstellern an atmosphärischen Originalschauplätzen. Nicht die gängigen Wien-Drehorte stehen im Zentrum, sondern periphere, filmisch unerschlossene Stadtgebiete, etwa die kargen, verwinkelten Räume von Ziegelfabriken und Getreidesilos.
(ORF)


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0:45
schwarz-weiss monochrom

Wegbereiter und Beisitzer

Geschichten aus der Wiener Szene der 50er Jahre

Dokumentarfilm von Lorenz Gallmetzer und Adi Wallisch,

Österreich 1994

Länge: 47 Minuten

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Mit der Gründung des "Art Club" unter Albert Paris Gütersloh im Jahr 1946 begann in Wien die Auseinandersetzung mit internationalen Strömungen der zeitgenössischen Kultur. Die "Wiener Gruppe" und später die "Aktionisten" waren zwei authentisch-österreichische ...
(ORF)

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Mit der Gründung des "Art Club" unter Albert Paris Gütersloh im Jahr 1946 begann in Wien die Auseinandersetzung mit internationalen Strömungen der zeitgenössischen Kultur. Die "Wiener Gruppe" und später die "Aktionisten" waren zwei authentisch-österreichische Künstlergruppen, die gegen den damals herrschenden Konservativismus ankämpften.
Der Dokumentarfilm "Wegbereiter und Beisitzer" erzählt das Leben der Wiener Boheme der Nachkriegszeit in Original-Dokumenten und Berichten von Zeitzeugen. Darunter sind Padhi Frieberger, H.C. Artmann, Oswald Wiener und Elfriede Gerstl. Die Künstler sprechen über die Boheme-Atmosphäre der 1950er Jahre, die Publikationsprobleme der "Wiener Gruppe" und über die Rolle der Frau in der damaligen Zeit. Zu Wort kommen auch Leopold und Josefine Hawelka, Franz Hubmann, Ingrid Reder und es gibt eine letzte Begegnung mit dem Dichter Konrad Bayer.
(ORF)


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1:35
schwarz-weiss monochrom

Schäm dich, Brigitte

(Wir werden das Kind schon schaukeln)

Spielfilm, Österreich 1952

Darsteller:
Felix SchneiderHeinz Rühmann
Prof. StieglitzHans Moser
Paul FellmeyerTheo Lingen
Olga FellmeyerNadja Tiller
BrigitteBrigitte Ratz
u.a.
Regie: E. W. Emo
Länge: 84 Minuten

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Fräulein Brigitte Schneider wird von Mathematikprofessor Stieglitz im Unterricht ein pikanter Liebesbrief abgenommen. Ein Skandal um das frühreife Töchterchen eines Schönheitschirurgen liegt in der Luft. Der Brief stellt allerdings nicht nur Brigittes Lebenswandel in ...
(ORF)

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Fräulein Brigitte Schneider wird von Mathematikprofessor Stieglitz im Unterricht ein pikanter Liebesbrief abgenommen. Ein Skandal um das frühreife Töchterchen eines Schönheitschirurgen liegt in der Luft. Der Brief stellt allerdings nicht nur Brigittes Lebenswandel in Frage, sondern bringt auch den Papa, dessen Freund und schließlich sogar den Herrn Professor selbst in Untreueverdacht. Es kommt zu einer Reihe von Missverständnissen und kuriosen Anschuldigungen.
Heinz Rühmann, Hans Moser und Theo Lingen zeigen in der turbulenten Screwball-Komödie "Schäm dich, Brigitte" ihr Können. Ebenso komisches Talent beweisen Annie Rosar, Nadja Tiller und Fritz Heller.
(ORF)


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3:00

Das verflixte siebte Jahr

(The Seven Year Itch)

Komödie, USA 1955

(Wh.)

Länge: 101 Minuten


(ORF)


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4:40

Niagara

Spielfilm, USA 1952

(Wh.)

Länge: 85 Minuten


(ORF)

Sendeende: 6:05 Uhr