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Sonntag, 22. Juli
Programmwoche 30/2012
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Expedition Airport

Moderation: Sebastian Kisters

Erstausstrahlung

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Eine Stadt, die nie schläft, ein Rund-um-die-Uhr-Betrieb mit mehr als 71.000 Beschäftigten: Der Frankfurter Flughafen zählt zu den zehn größten Airports weltweit. 3sat wirft am Thementag "Expedition Airport" einen Blick auf diesen komplexen Mikrokosmos. 24 Stunden ...
(ARD/HR/3sat)

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Eine Stadt, die nie schläft, ein Rund-um-die-Uhr-Betrieb mit mehr als 71.000 Beschäftigten: Der Frankfurter Flughafen zählt zu den zehn größten Airports weltweit. 3sat wirft am Thementag "Expedition Airport" einen Blick auf diesen komplexen Mikrokosmos. 24 Stunden lang geben Dokumentationen und Reportagen Einblicke in das Leben am Flughafen, in die Logistik hinter Ticket-Countern, die verschlungenen Förderbandstraßen für den Gepäcktransfer, die nächtlichen Wartungen der Maschinen. Sie zeigen den Frankfurt International Airport als einen der größten lokalen Arbeitgeber und gehen auch auf die aktuellen Diskussionen um Lärmbelästigung und Nachtflugverbot ein.
(ARD/HR/3sat)


6:10
Stereo-Ton16:9 Format

Airport Frankfurt (1/3)

Hinter den Kulissen des Flughafens

Film von Bernd Isecke und Erika Kimmel

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Morgens früh, wenn die Sonne aufgeht, raucht schon sein Kopf. Der Dispatcher plant die Flugrouten und kämpft um jede Flugminute. Möglichst kurz und mit viel Rückenwind - so braucht das Flugzeug am wenigsten Sprit. Das genaue Rechnen lohnt sich, schließlich verfliegt ...
(ARD/HR)

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Morgens früh, wenn die Sonne aufgeht, raucht schon sein Kopf. Der Dispatcher plant die Flugrouten und kämpft um jede Flugminute. Möglichst kurz und mit viel Rückenwind - so braucht das Flugzeug am wenigsten Sprit. Das genaue Rechnen lohnt sich, schließlich verfliegt ein Jumbo pro Stunde zehn Tonnen Kerosin. Doch zu knapp darf er auch nicht kalkulieren, für plötzlich erforderliche Umwege oder Wetterveränderungen und das persönliche Sicherheitsgefühl des Kapitäns legt er noch einige Tonnen drauf. Unterdessen bereiten sich die Stewardessen und Piloten auf den Flug LH 462 nach Miami vor. Doch bis die Crew die Passagiere an Bord begrüßen und der Pilot starten kann, passiert noch viel. Es ist ein gigantisches Netzwerk, das den Frankfurter Flughafen am Leben hält. Mit seinen 57 Millionen Passagieren, 68.000 Mitarbeitern, 490.000 Flugbewegungen und 1,6 Millionen Tonnen Luftfracht pro Jahr funktioniert er wie eine Kleinstadt. Und das immer unter Zeitdruck. So müssen sich auch die Mitarbeiter des Betreuungsdienstes beeilen, ohne es sich anmerken zu lassen. Sie werden gerufen, um eine betagte Reisegruppe aus Amerika, die zu einer Mittelmeerkreuzfahrt reist, von Gate zu Gate zu bringen. Doch was sich so einfach anhört, birgt so manche Schwierigkeit, die lächelnd gemeistert werden will.
Erster Teil der dreiteiligen Doku-Serie "Airport Frankfurt", für die die Filmemacher Bernd Isecke und Erika Kimmel mehrere Wochen auf dem Frankfurter Flughafen unterwegs waren. Sie konnten hinter die Kulissen schauen und miterleben, wie der Weltflughafen funktioniert, wer und was hinter den einzelnen Abläufen steht und was passiert, wenn es irgendwo klemmt.

Die beiden weiteren Folgen der dreiteiligen Doku-Serie "Airport Frankfurt" zeigt 3sat um 7.15 und um 22.55 Uhr.

(ARD/HR)


6:40
Stereo-Ton16:9 Format

Countdown für einen Jumbo

Startklar im Minutentakt

Film von Sabine Elke, Oliver Feldforth und Stefan Jäger

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Wenn die Passagiere die "LH 503" verlassen, beginnt am Frankfurter Flughafen für das Bodenpersonal ein Wettlauf mit der Zeit. Die Lufthansa-Maschine kommt aus Sao Paulo und soll nach Mexiko City fliegen. Bloß keine Verspätung! 50 Menschen arbeiten Hand in Hand. Nur drei ...
(ARD/HR)

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Wenn die Passagiere die "LH 503" verlassen, beginnt am Frankfurter Flughafen für das Bodenpersonal ein Wettlauf mit der Zeit. Die Lufthansa-Maschine kommt aus Sao Paulo und soll nach Mexiko City fliegen. Bloß keine Verspätung! 50 Menschen arbeiten Hand in Hand. Nur drei Stunden bleiben für Reparaturen, Sicherheits-Checks, Gepäck und den Wechsel von Crew und Passagieren.
Was Passagiere nicht zu sehen bekommen, zeigt die Reportage "Countdown für einen Jumbo": Sie blickt auf das Rollfeld und in den Bauch des Jumbos "LH 503" - Bereiche, zu denen sonst nur Spezialisten Zutritt haben.
(ARD/HR)


7:15
Stereo-Ton16:9 Format

Airport Frankfurt (2/3)

Hinter den Kulissen des Flughafens

Film von Bernd Isecke und Erika Kimmel

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Als kleine blinkende Kennung taucht die Maschine auf dem Bildschirm der Flugsicherung auf. 90 Minuten ist sie dann noch von Frankfurt entfernt. Bis zur Landung bleibt sie unter ständiger Beobachtung der Fluglotsen und reiht sich ein in die lange Schlange der anfliegenden ...
(ARD/HR)

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Als kleine blinkende Kennung taucht die Maschine auf dem Bildschirm der Flugsicherung auf. 90 Minuten ist sie dann noch von Frankfurt entfernt. Bis zur Landung bleibt sie unter ständiger Beobachtung der Fluglotsen und reiht sich ein in die lange Schlange der anfliegenden Maschinen. Zur gleichen Zeit in der Warenannahme der Lufthansa Service GmbH (LSG), wo kontrolliert wird, was in der Küche verarbeitet und Stunden später im Flugzeug zum Essen serviert werden soll. Gerade trifft die erste Lieferung des Tages mit Erdbeeren, Salat und frischem Gemüse ein. Die Erdbeeren sollen möglichst alle die gleiche Größe haben, und der Salat darf keinerlei Druckstellen aufweisen. Die Konditoren und Köche sind Teil eines gigantischen Netzwerks, das den Frankfurter Flughafen am Leben hält. Während in der Küche die Mitarbeiter im Akkord deutsche und internationale Standard-Essen herstellen, die in kürzester Zeit zu den abflugbereiten Flugzeugen gebracht werden müssen, geht es wenige Räume weiter um das neueste Menü des Sternekochs Tillmann Hahn für die Gäste der ersten Klasse. Der Meister kommt selbst, um zu probieren, was die LSG-Köche aus seinen Vorgaben gemacht haben. Spannung auf allen Seiten - schließlich gelten in 10.000 Metern Höhe, bei Schräglage und ruppigem Wetter, andere Regeln als unter den eher beschaulichen Bedingungen eines Luxusrestaurants.
Zweiter Teil der dreiteiligen Doku-Serie "Airport Frankfurt", für die die Filmemacher Bernd Isecke und Erika Kimmel mehrere Wochen auf dem Frankfurter Flughafen unterwegs waren.
(ARD/HR)


7:50
Stereo-Ton16:9 Format

Hin und weg am Flughafen

Reisegeschichten

Film von Kai Diezemann und Holger Höbermann

Erstausstrahlung

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Zwei Dutzend Menschen stehen wartend vor einer Schiebetür des Frankfurter Flughafens. Jeden Moment müssen die Passagiere der Maschine aus Washington herauskommen. Manche haben lange auf das Wiedersehen warten müssen. Ansgar zum Beispiel: Der 19-Jährige hält eine Rose ...
(ARD/SWR/3sat)

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Zwei Dutzend Menschen stehen wartend vor einer Schiebetür des Frankfurter Flughafens. Jeden Moment müssen die Passagiere der Maschine aus Washington herauskommen. Manche haben lange auf das Wiedersehen warten müssen. Ansgar zum Beispiel: Der 19-Jährige hält eine Rose in der Hand. Für seine Freundin, die er seit vier Monaten nicht gesehen hat. Sie war als Au-pair-Mädchen für ein Jahr in den Vereinigten Staaten - eine lange Zeit für das junge Paar. Die letzte Nacht hat Ansgar vor Aufregung kein Auge zugemacht, erzählt er. Sich mitten in der großen Verliebtheit für so lange Zeit zu trennen, sei ganz schön schwer gewesen. Er war nicht sicher, ob die Beziehung das aushält. Dann öffnet sich die automatische Tür, und eine junge Frau schaut sich suchend um.
Die Reportage "Hin und weg am Flughafen" erzählt Reisegeschichten zwischen Ankunft und Abflug.
(ARD/SWR/3sat)


8:50
VPS 08:55

Stereo-Ton16:9 Format

Historie des Frankfurter Flughafens

Film von Harald Füner und Jens Kölker

Erstausstrahlung

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Der Frankfurter Flughafen wurde 1936 an seiner heutigen Stelle eröffnet. In den darauffolgenden 75 Jahren hat er sich zu einem Luftverkehrsdrehkreuz im Weltformat entwickelt. Eine Entwicklung, die auch immer wieder mit Protesten einherging. Mit über 56 Millionen ...
(ARD/HR/3sat)

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Der Frankfurter Flughafen wurde 1936 an seiner heutigen Stelle eröffnet. In den darauffolgenden 75 Jahren hat er sich zu einem Luftverkehrsdrehkreuz im Weltformat entwickelt. Eine Entwicklung, die auch immer wieder mit Protesten einherging. Mit über 56 Millionen Passagieren pro Jahr rangiert der Frankfurter Flughafen heute in Europa knapp hinter den Konkurrenten London-Heathrow und Paris-Charles-de-Gaulle.
Die Dokumentation "Historie des Frankfurter Flughafens" wirft einen Rückblick auf die Geschichte des Frankfurter Flughafens von seinen Anfängen in der NS-Zeit bis zur Jahrtausendwende. Die erste Jumbo-Landung, die Proteste rund um die Startbahn West sowie die Terminalerweiterung in den 1990er Jahren werden anhand von historischen Bilddokumenten dargestellt.
(ARD/HR/3sat)


9:10
Stereo-Ton16:9 Format

Flughafen Frankfurt - Geschichte der Proteste

Film von Manfred Mohl

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Die Planungen zur Startbahn 18 West am Frankfurter Flughafen stießen auf erhebliche Proteste und wurden zu einem der wichtigsten Bezugspunkte der deutschen Umweltbewegung der 1970er und 1980er Jahre.
"Flughafen Frankfurt - Geschichte der Proteste" erinnert an die ...
(ARD/HR)

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Die Planungen zur Startbahn 18 West am Frankfurter Flughafen stießen auf erhebliche Proteste und wurden zu einem der wichtigsten Bezugspunkte der deutschen Umweltbewegung der 1970er und 1980er Jahre.
"Flughafen Frankfurt - Geschichte der Proteste" erinnert an die Proteste im Rahmen des Baus der Startbahn 18 West. Historisches Filmmaterial, Interviews und Statements aus dieser Zeit bilden die Grundlage für die Aufarbeitung der damaligen Ereignisse. Ergänzungen aus heutiger Sicht vervollständigen das Bild. Dokumentarmaterial mit Original-Filmausschnitten zeigt Vertreter aller am Konflikt beteiligter Personen und Gruppen. Die Interviews mit Vertretern der Flughafen Frankfurt/Main AG (FAG), der politischen Parteien und der Bürgerinitiativen vermitteln die Denk- und Handlungsweisen vom Beginn der Auseinandersetzungen an, bis zur Inbetriebnahme der Startbahn 18 West.
(ARD/HR)


9:40
VPS 09:45

Stereo-Ton16:9 Format

Geschichte der Nordwestlandebahn

Film von Kim Selle

Erstausstrahlung

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Jeden Montag protestieren bis zu 4.000 Menschen aus dem Rhein-Main-Gebiet im Terminal 1 des Flughafens gegen die Lärmbelastung, der sie seit dem 21. Oktober 2011 ausgesetzt sind. An diesem Tag eröffnete Bundeskanzlerin Angela Merkel mit der Landung ihrer ...
(ARD/HR/3sat)

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Jeden Montag protestieren bis zu 4.000 Menschen aus dem Rhein-Main-Gebiet im Terminal 1 des Flughafens gegen die Lärmbelastung, der sie seit dem 21. Oktober 2011 ausgesetzt sind. An diesem Tag eröffnete Bundeskanzlerin Angela Merkel mit der Landung ihrer Regierungsmaschine die neue Nordwestlandebahn am Frankfurter Flughafen. Damit erweiterte sich der Kreis der durch Fluglärm betroffenen Menschen im Rhein-Main-Gebiet schlagartig. Bewohner von Flörsheim, Offenbach und Frankfurt-Sachsenhausen befanden sich plötzlich unter dem Lärmteppich der landenden Flugzeuge. Etwa einen Monat später begannen ihre organisierten Proteste am Frankfurter Flughafen. Daran hat auch das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig vom 4. April 2012 nichts ändern können. Zwar verhängte das Gericht ein Nachtflugverbot in der Zeit von 23.00 Uhr bis 5.00 Uhr. Gleichzeitig bestätigte das Bundesverwaltungsgericht den Ausbau des Flughafens um die Nordwestlandebahn.
Die Dokumentation "Geschichte der Nordwestlandebahn" wirft einen Blick auf die Entscheidung der deutschen Politiker für den Ausbau des Flughafens im Nordwesten des bestehenden Areals und stellt das Mediationsverfahren dar, mit dem blutige Proteste wie beim Ausbau der Startbahn West verhindert werden sollten. Sie zeigt die Probleme auf, die durch die Entscheidung verursacht wurden, beispielsweise die Verlegung eines gesamten Chemiewerks aus der Einflugschneise, und geht auch auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig ein.
(ARD/HR/3sat)


10:00
Stereo-Ton16:9 Format

Lärm greift an

Die unterschätzte Umweltgefahr

Film von Peter Gerhardt, Antonella Berta, Stefan Jäger,
Dorothea Kaden und Lutz Rentner

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Am Rhein-Main-Flughafen in Frankfurt formiert sich seit Oktober 2011 eine neue Bürgerbewegung: Jeden Montag protestieren sie gegen den Fluglärm. Im Mittelrheintal donnern die Güterzüge durch die Nacht - Lärmterror im Minutentakt. Die B1 durchschneidet Deutschland von ...
(ARD/HR)

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Am Rhein-Main-Flughafen in Frankfurt formiert sich seit Oktober 2011 eine neue Bürgerbewegung: Jeden Montag protestieren sie gegen den Fluglärm. Im Mittelrheintal donnern die Güterzüge durch die Nacht - Lärmterror im Minutentakt. Die B1 durchschneidet Deutschland von West nach Ost, durchquert zahlreiche Ortschaften - das Dröhnen der Lkws reißt kaum ab. Verebbt es am Samstagvormittag doch einmal, dann zerreißt garantiert das Kreischen einer elektrischen Heckenschere die Stille. In Zukunft werden sich Menschen in den Dörfern bei Berlin über Nacht mitten in der Einflugschneise des neuen Großflughafens wiederfinden. Genügend vorbereitet sind sie kaum. Vorbeugender Lärmschutz? Meistens Fehlanzeige. Nur ein Bruchteil der Anträge von berechtigten Anwohnern ist bislang bearbeitet worden. Krankenhäuser, Schulen, Altenheime - alle sind betroffen. Jeder Lärmschutz muss erkämpft werden. Millionen Menschen werden krank vom täglichen Krach.
Für die Dokumentation "Lärm greift an" reisten mehrere Filmemacher durch Deutschland und haben festgehalten, welche Folgen Lärm hat. Sie konfrontieren Politiker und Verantwortliche aus Wirtschaft und Verkehrswesen mit den Fakten und stellen fest, dass mit Lärm viel zu oft ein fahrlässiger Umgang herrscht. Renommierte Lärmforscher und Mediziner stellen ihre neuesten Untersuchungsergebnisse vor - darunter der Mainzer Kinderarzt Dr. Fischer, der in seiner Praxis immer häufiger kleine Patienten behandelt, die über Schlafstörungen, Kopfschmerzen und schlecht heilende Infektionen klagen - aussagen, die deutlich machen, dass Lärm mehr ist als "nur" eine Belästigung.
(ARD/HR)


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10:50
VPS 10:55

Stereo-Ton16:9 Format

Rund um die Welt in 66 Stunden

Im Cockpit der Cargo-Könige

Film von Sven Herold

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Sie starten auf dem Frankfurter Flughafen in Richtung Westen und kommen 66 Stunden später aus dem fernen Osten zurück. Sie transportieren Luxuslimousinen, Operationsbestecke, Pferde, Fußbälle, Obst, Turbinen, exotische Fische, Computerteile und Diamanten. Dreimal die ...
(ARD/HR)

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Sie starten auf dem Frankfurter Flughafen in Richtung Westen und kommen 66 Stunden später aus dem fernen Osten zurück. Sie transportieren Luxuslimousinen, Operationsbestecke, Pferde, Fußbälle, Obst, Turbinen, exotische Fische, Computerteile und Diamanten. Dreimal die Woche kurven Frachtflieger der Lufthansa rund um den Globus, mit Zwischenstopps in den USA, auf Hawaii, in Neuseeland, Australien, Malaysia, Pakistan und den Vereinigten Arabischen Emiraten, und alles nach einem minutengenauen Zeitplan. Mit fast 90 Tonnen Fracht - einem Gewicht, das 900 Passagieren entspricht - wird den Piloten sowohl beim Start als auch bei der Landung höchste Perfektion abverlangt.
Für die Reportage "Rund um die Welt in 66 Stunden" hat Sven Herold ein Frachtflugzeug 40.000 Kilometer rund um den Globus durch alle Zeit- und Klimazonen, durch Gewitter- und Sturmfronten begleitet.
(ARD/HR)


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11:35
Stereo-Ton16:9 Format

Airport Mission

Zwischenlandung beim Sozialdienst

Film von Rütger Haarhaus

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Eine verworrene Geschichte, die der junge Mann ihnen erzählt. Isabelle Haas und Anette Fitschen vom kirchlichen Sozialdienst am Frankfurter Flughafen werden nicht so richtig schlau aus ihm. Er sei Fußballspieler gewesen, meint er in gebrochenem Deutsch, und Box-Champion. ...
(ARD/SWR)

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Eine verworrene Geschichte, die der junge Mann ihnen erzählt. Isabelle Haas und Anette Fitschen vom kirchlichen Sozialdienst am Frankfurter Flughafen werden nicht so richtig schlau aus ihm. Er sei Fußballspieler gewesen, meint er in gebrochenem Deutsch, und Box-Champion. Er hat offenbar keinen festen Wohnsitz und lebt von dem, was Reisende am Flughafen wegwerfen. Der Sicherheitsdienst hatte ihn im Terminal 1 aufgegriffen, angeblich weil er Fluggäste belästigt habe. Jetzt soll sich die "Airport-Mission", der kirchliche Sozialdienst am Frankfurter Flughafen, um den Fall kümmern. Seit 30 Jahren gibt es diese Einrichtung. Träger sind die Kirchen. Der kirchliche Sozialdienst ist eine Anlaufstelle für Problemfälle jeder Art: Gestrandete Reisende kommen dorthin, aber auch Arme, Kranke, Obdachlose oder Menschen wie die junge Marathonläuferin von den Seychellen, die in Polen an einem Wettkampf teilgenommen hatte. Ihren Flug gestern hat sie verpasst - und jetzt fehlt ihr das Geld zum Umbuchen. Verzweifelt sitzt sie im Büro von Isabelle Haas und Anette Fitschen und hofft auf ihre Hilfe.
Filmemacher Rütger Haarhaus hat die Arbeit der Frauen von der "Airport-Mission" beobachtet. Ein Einblick in die "andere", weniger glamouröse Seite des Frankfurter Flughafens.
(ARD/SWR)


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12:10
Stereo-Ton16:9 Format

Angst vorm Fliegen

Hilfe für Reiselustige

Film von Marion Eichelmann

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Das Herz rast, die Beine werden schwer wie Blei: Claudia Joßberger steht im Boarding-Raum und schaut mit starrem Blick aus dem Fenster. Vor ihr ein Airbus 320 - in dieses Flugzeug soll sie in wenigen Minuten einsteigen. Das ist das Ziel des Flugangstseminars, das sie ...
(ARD/HR)

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Das Herz rast, die Beine werden schwer wie Blei: Claudia Joßberger steht im Boarding-Raum und schaut mit starrem Blick aus dem Fenster. Vor ihr ein Airbus 320 - in dieses Flugzeug soll sie in wenigen Minuten einsteigen. Das ist das Ziel des Flugangstseminars, das sie zusammen mit ihrer Leidensgenossin Angelika Rectanus besucht. Die beiden Frauen sind schon mehrmals geflogen, hatten aber jedes Mal panische Angst. Ein Flugangsttrainer soll nun helfen, diese zu überwinden. Mit Technikerklärungen, psychologischer Hilfe und Entspannungsübungen hat er sie vorbereitet. Jetzt müssen sie nur noch fliegen.
Die Dokumentation "Angst vorm Fliegen" begleitet die Zitterpartie.
(ARD/HR)


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12:40
Stereo-Ton16:9 Format

Ein Gourmet geht in die Luft

Sterne-Küche über den Wolken

Film von Jürgen Flettner

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Kabeljau im Fenchelsud mit Sternanis - ein Leckerbissen für Gourmets, serviert 10.000 Meter über dem Atlantik. Sternekoch Jörg Sackmann hat hochfliegende Pläne, im wahrsten Sinne des Wortes: ein Menü für Feinschmecker, das hundertfach hergestellt werden soll. Was ...
(ARD/SWR)

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Kabeljau im Fenchelsud mit Sternanis - ein Leckerbissen für Gourmets, serviert 10.000 Meter über dem Atlantik. Sternekoch Jörg Sackmann hat hochfliegende Pläne, im wahrsten Sinne des Wortes: ein Menü für Feinschmecker, das hundertfach hergestellt werden soll. Was Sackmann in seiner Küche in Baiersbronn im Schwarzwald kreiert, will die Lufthansa später auf ihren Flügen anbieten. "Connaisseurs on Board" heißt das Programm, das Thomas Stets, Koch und Chef-Menü-Designer bei der Lufthansa-Tochter LSG Sky Chefs, dem weltgrößten Catering-Unternehmen, aufgelegt hat. Dafür hat er schon Kochstars wie etwa Paul Bocuse als Teilnehmer gewonnen. Jetzt also soll ein Gericht von Jörg Sackmann von Nordamerika aus in die Luft gehen. Doch ist das ausgefeilte Fischgericht von dem Meisterkoch überhaupt flugtauglich?
Die Dokumentation "Ein Gourmet geht in die Luft" begleitet das Projekt von den ersten Menüentwürfen über das Probekochen in Sackmanns Küche und den gemeinsamen Einkauf auf dem nächtlichen Fischmarkt in New York bis zur Menüpräsentation auf dem Flug.
(ARD/SWR)


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Sterne, Streifen, Schokolade

60 Jahre Rhein-Main Air Base

Film von Oliver Schmid und Götz Schauder

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"Ami go home", riefen einst protestierende Studenten, und viele in Deutschland dachten wie sie und forderten den Abzug der "Besatzer". Dann war es soweit: 2005 wurde die Rhein-Main Air Base, der einst größte Flughafen der US-Armee in Europa, geschlossen. Nach 60 Jahren ...
(ARD/HR)

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"Ami go home", riefen einst protestierende Studenten, und viele in Deutschland dachten wie sie und forderten den Abzug der "Besatzer". Dann war es soweit: 2005 wurde die Rhein-Main Air Base, der einst größte Flughafen der US-Armee in Europa, geschlossen. Nach 60 Jahren ging damit eine Ära zu Ende. Von Anfang an war es eine Beziehung voller Widersprüche gewesen. Da waren jene, die die ersten GIs 1945 begeistert als Befreier begrüßten. Die meisten aber sahen in ihnen zunächst nur die Sieger und Besatzer. Auch die Amerikaner waren skeptisch. Sie wurden in ein Land geschickt, von dem sie nur wussten, dass es für die größte Barbarei des Jahrhunderts verantwortlich war. "Die Deutschen sind nicht eure Freunde" lautete die eindringliche Warnung an jeden US-Soldaten.
Zusammen mit Zeitzeugen, die das Geschehen auf der Rhein-Main Air Base über Jahrzehnte hinweg aus nächster Nähe verfolgen konnten, reisen Oliver Schmid und Götz Schauder für ihre Dokumentation "Sterne, Streifen, Schokolade" zu den Anfängen des US-Flughafens in Frankfurt und rufen über 60 Jahre deutsch-amerikanischen Lebens in Erinnerung.
(ARD/HR)


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14:00
VPS 14:05

Stereo-Ton16:9 Format

Vom Propeller zur Düse

Traumflug in der Super Conny

Film von Andrea Hauner und Nadine Klemens

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Während für heutige Geschäftsreisende und Urlauber das Fliegen zum Alltag gehört, war der erste Flug von Europa nach New York fast so spektakulär wie heute eine Reise zum Mond. In den 1950er Jahren begann mit der "Super Constellation", einem viermotorigen Flugzeugt ...

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Während für heutige Geschäftsreisende und Urlauber das Fliegen zum Alltag gehört, war der erste Flug von Europa nach New York fast so spektakulär wie heute eine Reise zum Mond. In den 1950er Jahren begann mit der "Super Constellation", einem viermotorigen Flugzeugt der Firma Lockheed, auch "Super Conny" genannt, der Interkontinentaltourismus.
In "Vom Propeller zur Düse" berichten Zeitzeugen über ihre Erlebnisse mit der "Super Conny". Wie sie ihren ersten Flug erlebt haben und was für sie der erste Aufenthalt in New York bedeutete, zeigen auch Super-8-Filme und Bilder, die sie aus dieser Zeit bewahrt und jetzt vom Dachboden geholt haben.


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15:00
Stereo-Ton16:9 Format

Goldfisch im Anflug

Die Tierstation am Frankfurter Flughafen

Film von Rütger Haarhaus

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Tierpflegerin Eva Schäfer erwartet ganz besondere Fluggäste in der Tierstation am Frankfurter Flughafen: Ein Rudel Wölfe aus Sibirien ist zur Zwischenlandung in Deutschland angemeldet. Die zwölf Tiere kommen mit ihren kanadischen Trainern Sally und Andrew Simpson von ...
(ARD/SWR/HR)

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Tierpflegerin Eva Schäfer erwartet ganz besondere Fluggäste in der Tierstation am Frankfurter Flughafen: Ein Rudel Wölfe aus Sibirien ist zur Zwischenlandung in Deutschland angemeldet. Die zwölf Tiere kommen mit ihren kanadischen Trainern Sally und Andrew Simpson von einem Filmdreh aus Russland. In der Animal Lounge der Lufthansa ist für sie eigens ein Trakt mit fünf Räumen freigemacht worden. Die Lufthansa Animal Lounge ist die größte und modernste Tierstation auf einem europäischen Flughafen und braucht den Vergleich mit einem mittelgroßen Zoo nicht zu scheuen. Vom Goldfisch bis zum Rennpferd kommt dort täglich so ziemlich alles rein, was fliegen, kriechen oder schwimmen kann. Die Lounge ist Start, Ziel und Zwischenstopp für viele tausend Tiere. Amtstierärztin Dr. Marie Luise Ludwig begutachtet und untersucht die Tiere bei der Ein- und Ausfuhr, damit keine ansteckenden Krankheiten eingeschleppt und die Tierschutzbestimmungen eingehalten werden. Denn Fliegen ist für sie oft mit erheblichem Stress verbunden, der leicht lebensbedrohlich werden kann. Zu den Gästen der Tierstation gehören jährlich mehr als 140.00 Hunde und Katzen, zirka 1.600 Rennpferde und 3.000 Tonnen Zierfische - von japanischen Kois über Zitterrochen bis zum "gemeinen" Goldfisch.
Für die Reportage "Goldfisch im Anflug" hat Rütger Haarhaus Tierärzte und Tierpfleger in der Animal Lounge am Flughafen Frankfurt bei der Arbeit beobachtet.
(ARD/SWR/HR)


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15:30
Stereo-Ton16:9 Format

Jagd auf Schmuggler

Beim Zoll am Frankfurter Flughafen

Film von Rütger Haarhaus

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Der Mann aus Ghana war ihnen bei der Einreise verdächtig erschienen. Ein Volltreffer für die Männer vom Zoll: 79 Päckchen Kokain zeigen sich auf dem Röntgenbild, im Darm dicht aneinandergereiht. Der Marktwert auf der Straße beträgt über 200.000 Euro. Sobald er ...
(ARD/HR)

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Der Mann aus Ghana war ihnen bei der Einreise verdächtig erschienen. Ein Volltreffer für die Männer vom Zoll: 79 Päckchen Kokain zeigen sich auf dem Röntgenbild, im Darm dicht aneinandergereiht. Der Marktwert auf der Straße beträgt über 200.000 Euro. Sobald er alles von sich gegeben hat, wird der Afrikaner dem Haftrichter vorgeführt. Der Frankfurter Flughafen ist einer der größten Flughäfen der Welt und einer der Hauptumschlagplätze im weltweiten illegalen Drogenhandel. Viel Arbeit also für die Mitarbeiter des Zollhauptamtes und ihre 27 Rauschgiftspürhunde. In nur zwei Tagen stellen sie zehn Kilo Kokain und mehrere Kilo Cannabis sicher. Sie entdecken zwei Körperschmuggler mit jeweils einem Kilo Kokain im Bauch. Enorme Kreativität zeigen die Schmuggler im Postversand: Buchdeckel aus Haschisch, Cornflakes voller Kokain oder Jeansjacken mit Drogenfracht, eingenäht im Rückenfutter - nichts ist unmöglich. Manchmal staunen selbst die erfahrenen Männer vom Zoll noch über neue Tricks und Techniken.
Die Dokumentation "Jagd auf Schmuggler" begleitet die Zöllner und ihre vierbeinigen Helfer im Dienst.
(ARD/HR)


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16:20
Stereo-Ton16:9 Format

Der Supervogel - A 380

Film von Andreas Graf

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80 Meter breit, 500 Tonnen schwer und Platz für 526 Passagiere: Die "A 380" schlägt alle Rekorde in der internationalen Luftfahrt. Sie ist größer, schneller, breiter und leiser als die "Boeing 747" und bietet fast jeden Luxus auf ihrem Flug in zehn Kilometern Höhe. ...
(ARD/HR)

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80 Meter breit, 500 Tonnen schwer und Platz für 526 Passagiere: Die "A 380" schlägt alle Rekorde in der internationalen Luftfahrt. Sie ist größer, schneller, breiter und leiser als die "Boeing 747" und bietet fast jeden Luxus auf ihrem Flug in zehn Kilometern Höhe. Über ein Jahr hat der Bau der ersten Maschine gedauert. Heiner Krämer, der Chefingenieur von Lufthansa, ist verantwortlich für die Endmontage der "A 380" in Hamburg. 3,5 Millionen Teile muss er kontrollieren, testen und auf seiner Liste abhaken. Erst wenn alles funktioniert, wird er die 300 Million Dollar überweisen lassen, erst dann gehört die Maschine Lufthansa. In Frankfurt trainiert die Crew: Stewardessen müssen im Notfall 526 Passagiere evakuieren, das muss geprobt werden. Aber auch das Betanken, Reinigen und Abfertigen des Fliegers muss straff organisiert sein. 1.000 Koffer, 600 Essen, 320 Tonnen Sprit in nur 90 Minuten, länger soll eine "A 380" später nicht am Boden stehen.
Die Dokumentation "Der Supervogel - A 380" begleitet den Weg vom Bau bis zum Start der Maschine.
(ARD/HR)


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16:50
VPS 16:55

Stereo-Ton16:9 Format

Eine Frau auf 380

Mit einer Airbus-Pilotin um die Welt

Film von Thomas Radler

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Schon als kleines Mädchen wollte Kerstin Felser hoch hinaus. Im pfälzischen Bellheim geboren, fuhr sie, wann immer es ging, mit ihrem Vater auf den Frankfurter Flughafen. Dort träumte sie auf der Besucherterrasse von einem Leben als Pilotin. Mittlerweile ist sie 37 ...
(ARD/SWR)

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Schon als kleines Mädchen wollte Kerstin Felser hoch hinaus. Im pfälzischen Bellheim geboren, fuhr sie, wann immer es ging, mit ihrem Vater auf den Frankfurter Flughafen. Dort träumte sie auf der Besucherterrasse von einem Leben als Pilotin. Mittlerweile ist sie 37 Jahre alt. Als sie nach dem Abitur tatsächlich mit der Fliegerei begann, war sie als Frau im Cockpit eine Exotin. In einer kleinen einmotorigen Cessna absolvierte sie die ersten Flugstunden, heuerte später als Frachtpilotin an und umkurvte regelmäßig in wenigen Tagen die ganze Welt. Später wechselte sie ins Passagiermaschinen-Cockpit. Nun erwartet sie die ganz große Herausforderung als Verkehrspilotin: Felser ist eine der ersten Frauen, die den neuen Riesenvogel fliegen, sie ist die Frau auf dem Airbus "A380". Der Flugtag beginnt lange vor dem Abheben. Alles ist bis auf die Minute durchgetaktet, jedes Briefing, jeder Handgriff in der Kabine. Wie ihre männlichen Kollegen trägt Kerstin Felser zum Anzug Krawatte. Ihre Fingernägel aber sind lackiert, die Lippen geschminkt. So viel Weiblichkeit darf sein, auch im Cockpit. Über 500 Passagiere sind mittlerweile an Bord, 1.200 Mahlzeiten verstaut, 190.000 Liter Kerosin getankt. Kerstin Felser gibt Vollgas.
"Eine Frau auf 380" porträtiert die Pilotin Kerstin Felser.
(ARD/SWR)


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17:25
Stereo-Ton16:9 Format

Wildnis unter Flugzeugriesen

Die Tierwelt des Frankfurter Flughafens

Film von Heribert Schöller

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Weltweit beherbergen Flughäfen eine Großzahl an Pflanzen und Tieren. Ein Beispiel ist der internationale Flughafen Frankfurt: Auf dem Flugfeld brüten neben den qualmenden Reifen der landenden Jets Lerchen, ziehen Füchse und Feldhasen ihre Jungen auf. Unter den ...
(ARD/HR)

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Weltweit beherbergen Flughäfen eine Großzahl an Pflanzen und Tieren. Ein Beispiel ist der internationale Flughafen Frankfurt: Auf dem Flugfeld brüten neben den qualmenden Reifen der landenden Jets Lerchen, ziehen Füchse und Feldhasen ihre Jungen auf. Unter den Abflugschneisen gebären Hirschkühe ihre Kälber, brüten Eisvogel, quaken Laubfrösche. In den Auwäldern leben Schwarzmilan und Waldohreule, Spechte und seltene Fledermäuse. Vom Aussterben bedrohte Großkäfer wie Heldbock und Hirschkäfer sind in und an den uralten Eichen der Auwälder zuhause. Ein unvergleichliches Neben-, Mit-, aber auch Gegeneinander. Doch die Natur dort ist zunehmend bedroht. Es ist fraglich, was von ihr in den nächsten Jahren übrig bleiben wird.
Die Dokumentation "Wildnis unter Flugzeugriesen" zeigt das Leben auf und am Flughafen Frankfurt im Spannungsfeld zwischen Natur und modernster Technik.
(ARD/HR)


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18:10
Stereo-Ton16:9 Format

Alarm für die Flughafenfeuerwehr

Einsatz am Airport Frankfurt

Film von Andreas Graf

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Gerade erst ist die Maschine gestartet, da kommt der Notruf aus dem Cockpit: Eine Warnlampe meldet Probleme mit den Tragflächen. Der Pilot kündigt an, dass er zurückkommt. Notlandung. Das bedeutet: Großeinsatz für die Frankfurter Flughafenfeuerwehr. Harald Trümpler ...
(ARD/HR)

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Gerade erst ist die Maschine gestartet, da kommt der Notruf aus dem Cockpit: Eine Warnlampe meldet Probleme mit den Tragflächen. Der Pilot kündigt an, dass er zurückkommt. Notlandung. Das bedeutet: Großeinsatz für die Frankfurter Flughafenfeuerwehr. Harald Trümpler ist diesmal der Einsatzleiter. Innerhalb von drei Minuten stehen seine Männer mit ihren Simbas, den großen, 46 Tonnen schweren Löschfahrzeugen, neben der Landebahn bereit. Sollte es eine Bruchlandung geben, liefe das Rettungsprogramm wie am Schnürchen. 5.500 Einsätze fährt die Flughafenfeuerwehr pro Jahr - mehr als manche Berufsfeuerwehr in einer Großstadt. Brennende Flugzeugreifen, Feuer im Triebwerk, verdächtiges Gefahrgut im Gepäck, Rauch aus dem Mülleimer im Büro, die Ursachen sind vielfältig. Oft gibt es auch Fehlalarme. Trotzdem hält der Job die 100 Männer auf dem größten deutschen Airport in Atem. 24 Stunden dauert eine Schicht. Schon beim ersten Anzeichen für einen Alarm fahren sie nachts aus den Betten. Sekunden später rennt das Einsatz-Team in voller Montur zu den Fahrzeugen.
Die Dokumentation "Alarm für die Flughafenfeuerwehr" begleitet eine Mannschaft der Frankfurter Flughafenfeuerwehr rund um die Uhr.
(ARD/HR)


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19:00
Stereo-Ton16:9 Format

Die größte Flughafenklinik der Welt

Noteinsätze am Frankfurter Airport

Film von Andreas Graf

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Sie werden zu den Flugzeugen gerufen oder ins Terminal, müssen Not-Operationen durchführen oder kleine Zipperlein behandeln: die Rettungsassistenten, Schwestern und Notärzte der Frankfurter Flughafenklinik. Frontalzusammenstoß zweier Follow-me-Wagen auf dem Rollfeld, ...
(ARD/HR)

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Sie werden zu den Flugzeugen gerufen oder ins Terminal, müssen Not-Operationen durchführen oder kleine Zipperlein behandeln: die Rettungsassistenten, Schwestern und Notärzte der Frankfurter Flughafenklinik. Frontalzusammenstoß zweier Follow-me-Wagen auf dem Rollfeld, Treppensturz im Jumbo, Entbindung in der Wartehalle, Erste Hilfe für Flüchtlinge aus Katastrophengebieten - für Dr. Rainer Hofmann und sein Team ist das der 24-Stunden-Alltag am Flughafen. 260 Patienten pro Tag, an manchen Tagen sogar doppelt so viele, "dann knallt's hier im Minutentakt", sagt der Notarzt. Prominente, die sich krankschreiben lassen, kollabierte Passagiere, Menschen mit Herzinfarkt oder Arbeitsunfall, Terroristen, Flugzeugentführer und Dealer, Rainer Hofmann hatte schon die ungewöhnlichsten Fälle in seiner Klinik. Bei 50 Millionen Passagieren pro Jahr und zehntausenden von Angestellten ist das kein Wunder.
Eine spannende Reportage über "Die größte Flughafenklinik der Welt".
(ARD/HR)


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19:35
Stereo-Ton16:9 Format

Lotsen der Lüfte

Die Akademie der Deutschen Flugsicherung in Langen

Film von Harald Füner und Diana Seiler

Erstausstrahlung

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In der Akademie der Deutschen Flugsicherung in Langen werden jährlich Hunderte Fluglotsen aus der ganzen Welt ausgebildet.
Die Dokumentation "Lotsen der Lüfte" zeigt die Akademie der Deutschen Flugsicherung in Langen. Sie beleuchtet die notwendigen Qualifikationen, ...
(ARD/HR/3sat)

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In der Akademie der Deutschen Flugsicherung in Langen werden jährlich Hunderte Fluglotsen aus der ganzen Welt ausgebildet.
Die Dokumentation "Lotsen der Lüfte" zeigt die Akademie der Deutschen Flugsicherung in Langen. Sie beleuchtet die notwendigen Qualifikationen, die Bewerber mitbringen müssen, und vermittelt einen guten Eindruck vom Berufsbild des Fluglotsen.
(ARD/HR/3sat)


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20:05
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Flug in die Nacht - Das Unglück von Überlingen

Fernsehfilm, Deutschland/Schweiz 2009

Darsteller:
Johann LendersKen Duken
Yuri BalkajewJevgenij Sitochin
Katharina RohlSophie von Kessel
Marita LendersSabine Timoteo
Albert SteigerPeter Jecklin
Peter AlthausMike Müller
u.a.
Buch: Don Bohlinger
Buch: Till Endemann
Regie: Till Endemann
Länge: 92 Minuten

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Fluglotse Johann Lenders hat am 1. Juli 2002 Nachtschicht im Flughafen-Tower. Zu spät bemerkt er eine Unregelmäßigkeit auf dem Radarschirm: Zwei Flugzeuge sind auf Kollisionskurs. Seine Bemühungen, den drohenden Zusammenstoß noch abzuwenden, scheitern. Ein russisches ...
(ARD/SWR)

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Fluglotse Johann Lenders hat am 1. Juli 2002 Nachtschicht im Flughafen-Tower. Zu spät bemerkt er eine Unregelmäßigkeit auf dem Radarschirm: Zwei Flugzeuge sind auf Kollisionskurs. Seine Bemühungen, den drohenden Zusammenstoß noch abzuwenden, scheitern. Ein russisches Passagierflugzeug und eine deutsche Frachtmaschine kollidieren, 71 Menschen kommen ums Leben. Währenddessen wartet Yuri Balkajew am Flughafen von Barcelona auf die Ankunft seiner Frau und seiner beiden Kinder - vergebens. Seine Familie gehört zu den Opfern des Unglücks von Überlingen. Unfähig, die Nachricht von seinem Verlust zu begreifen, macht er sich auf die Suche nach den Schuldigen. Auch Johann Lenders ist völlig verstört, er kann das Unglück kaum fassen. Es drängt ihn, sich bei den Angehörigen der Opfer zu entschuldigen, doch Katharina Rohl, Juristin bei der Flugsicherung, untersagt ihm dies im Auftrag des Firmenchefs - eine Entschuldigung könnte als Schuldanerkenntnis gesehen werden und Schadenersatzforderungen hervorrufen. Auf der Suche nach Verantwortung, Schuld und Vergeben kommt es schließlich zur Konfrontation zwischen Yuri Balkajew und Johann Lenders.
Der Fernsehfilm "Flug in die Nacht - Das Unglück von Überlingen" verarbeitet die Katastrophe, bei der am 1. Juli 2002 zwei Flugzeuge kurz vor Mitternacht über dem Bodensee kollidierten, zu einem eindringlichen Drama über persönliche Verantwortung, die Suche nach Erklärungen und dem Wunsch nach Vergebung.
(ARD/SWR)


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21:45
Stereo-Ton16:9 Format

Rund um die Welt in 66 Stunden

(Wh.)


(ARD/HR)


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22:20
VPS 22:15

Stereo-Ton16:9 Format

Frau Düsentrieb

Vom Bankschalter ins Cockpit

Film von Klaus Kastenholz

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Vier Tage nur atmet sie Mainzer Luft, dann schwebt Susanne Keimel wieder über den Wolken. Ihr Lebensrhythmus hat sich gehörig verändert, seit sie den Job als Bankkauffrau an den Nagel gehängt hat, um sich ihren Traum vom Fliegen zu erfüllen. Ein riskanter Schritt, ...
(ARD/SWR)

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Vier Tage nur atmet sie Mainzer Luft, dann schwebt Susanne Keimel wieder über den Wolken. Ihr Lebensrhythmus hat sich gehörig verändert, seit sie den Job als Bankkauffrau an den Nagel gehängt hat, um sich ihren Traum vom Fliegen zu erfüllen. Ein riskanter Schritt, doch er scheint sich gelohnt zu haben. Als Deutschlands jüngste Kopilotin auf einer Cargo-Maschine ist ihr Arbeitsplatz seither der Himmel. Doch anders als ihre Kollegen im Passagierverkehr sind die "Trucker der Lüfte" auf ihren Reisen oft bis zu zehn Tage lang unterwegs. Hongkong, Dubai, Kasachstan, Afrika - und zwischendurch immer nur kurz zu Hause. Nach vier Tagen sitzt Susanne wieder im Cockpit der riesigen MD-11, chauffiert Obst, Maschinenteile und bisweilen sogar Angelwürmer rund um den Globus. Ein Traumjob?
Die Dokumentation "Frau Düsentrieb" beobachtet den Alltag von Susanne Keimel, die den Sprung in ein neues Leben gewagt und ihren Traum vom Fliegen realisiert hat.
(ARD/SWR)


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22:55
Stereo-Ton16:9 Format

Airport Frankfurt (3/3)

Hinter den Kulissen des Flughafens

Film von Bernd Isecke und Erika Kimmel

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Sie haben den ganzen Flughafen im Blick - auch in der Nacht: die Mitarbeiter des Ramp Towers. Sie bestimmen, wann welches Flugzeug zu welchem Flugsteig rollt, welcher Schlepper und welches "Follow me"-Auto wann in Aktion tritt. Gerade müssen sie eingreifen, denn das ...
(ARD/HR)

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Sie haben den ganzen Flughafen im Blick - auch in der Nacht: die Mitarbeiter des Ramp Towers. Sie bestimmen, wann welches Flugzeug zu welchem Flugsteig rollt, welcher Schlepper und welches "Follow me"-Auto wann in Aktion tritt. Gerade müssen sie eingreifen, denn das gelbschwarze Lotsen-Auto fährt plötzlich davon, obwohl das Flugzeug noch gar nicht die endgültige Parkposition erreicht hat. Wenig später rollen die Baumaschinen aus ihrem Depot, denn der Ramp Tower hat die Freigabe zur Nachtsanierung einer der drei Rollbahnen gegeben. 15 Meter neuer Asphalt in nur acht Stunden - dann muss die Bahn fest sein für die Dauerbelastung eines ganzen Tages. Über den Runway nebenan bringen Schlepper einige Flugzeuge in die Wartungshalle zur Nachtüberprüfung. Technik-Check bis zum Abflug am nächsten Tag. Für den hat der Flughafen-Wetterdienst Nordost-Wind vorausgesagt. Das bedeutet Hochspannung im Ramp Tower und Staus an den Startbahnen, denn die Startbahn West ist bei dieser Windrichtung geschlossen. Auch bei der Gepäckbeförderung gibt es ein Problem: Ein Abschnitt der 41 Kilometer langen Anlage steht plötzlich still. Techniker schwärmen aus und versuchen, die Bänder möglichst schnell wieder zum Laufen zu bringen, damit es keine Verspätungen gibt. Die Passagiere merken davon ebenso wenig wie die Flugbegleiter, die im Rahmen ihrer Ausbildung gerade einen Service vorbereiten, denn ihre Maschine ist nur ein Simulator, und ihre Fluggäste sind Kollegen im Trainingseinsatz. Werden die zukünftigen Stewardessen alles richtig machen? Die Prüfung am Ende entscheidet, wer für Interkontinentalflüge zugelassen wird.
Letzter Teil der dreiteiligen Doku-Serie "Airport Frankfurt", für die die Filmemacher Bernd Isecke und Erika Kimmel mehrere Wochen auf dem Frankfurter Flughafen unterwegs waren.
(ARD/HR)


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23:30
Stereo-Ton16:9 Format

Der Supervogel - A 380

(Wh.)


(ARD/HR)


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0:05
Stereo-Ton16:9 Format

Alarm für die Flughafenfeuerwehr

(Wh.)


(ARD/HR)


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0:55
Stereo-Ton16:9 Format

Die größte Flughafenklinik der Welt

(Wh.)


(ARD/HR)


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1:25
Stereo-Ton16:9 Format

Rund um die Welt in 66 Stunden

(Wh.)


(ARD/HR)


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2:00
Stereo-Ton16:9 Format

Goldfisch im Anflug

(Wh.)


(ARD/SWR)


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2:30
Stereo-Ton16:9 Format

Sterne, Streifen, Schokolade

(Wh.)


(ARD/HR)


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3:15
Stereo-Ton16:9 Format

Hin und weg am Flughafen

(Wh.)


(ARD/SWR/3sat)


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4:15
Stereo-Ton16:9 Format

Jagd auf Schmuggler

(Wh.)


(ARD/HR)


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5:00
Stereo-Ton16:9 Format

Airport Frankfurt (1/2)

(Wh.)


(ARD/HR)


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5:35
Stereo-Ton16:9 Format

Airport Frankfurt (2/2)

(Wh.)


(ARD/HR)

Sendeende: 6:10 Uhr