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Samstag, 21. Juli
Programmwoche 30/2012
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6:30
Stereo-Ton16:9 Format

Siebter Himmel im Himalaya

Die Glücksformel von Bhutan

Film von Peter Kunz

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Bhutan, das kleine Königreich im Himalaya, strebt nicht zügellos nach Fortschritt, sondern seine Bewohner leben im Einklang mit Tradition und Natur, selbst unter Verzicht auf den einen und anderen Standard der Moderne. Diese Losung hat der Vater des neuen Königs von ...

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Bhutan, das kleine Königreich im Himalaya, strebt nicht zügellos nach Fortschritt, sondern seine Bewohner leben im Einklang mit Tradition und Natur, selbst unter Verzicht auf den einen und anderen Standard der Moderne. Diese Losung hat der Vater des neuen Königs von Bhutan ausgegeben und das Staatsziel "Bruttonationalglück" festgeschrieben. Bhutan war lange Zeit abgeschieden: Vor zehn Jahren wurde jede Nachricht noch über die Berge getragen - es gab kein Fernsehen, kein Radio, kein Telefon. Zwar ist das Fernsehen jetzt auch in Bhutan angekommen, aber Gewalt- und Modesender bleiben staatlich zensiert. Bhutan hat kaum befestigte Straßen und ist immer noch flächendeckend auf Schulspeisung durch die UN angewiesen. Aber welches Entwicklungsland kann schon von sich sagen, dass seine jungen Leute nach dem Studium im Ausland gern und fast vollzählig in die Heimat zurückkehren?
Die Dokumentation "Siebter Himmel im Himalaya" begibt sich auf Suche nach den Wurzeln des bhutanischen Glücks.


7:00
Stereo-Ton16:9 Format

Der Bauernhoftester (5/5)

Auf dem Knoglerhof im Chiemgau

(Wh.)


(ARD/BR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturplatz

Das Kulturmagazin des Schweizer Fernsehens

Moderation: Eva Wannenmacher

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Das Magazin berichtet sowohl über die wichtigen Kulturereignisse der Woche in der Schweiz, als auch über internationale Events. "Kulturplatz" analysiert Trends in den verschiedenen Kultursparten, behält die wichtigen Akteure der Schweizer Kulturszene im Auge und wirft ...

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Das Magazin berichtet sowohl über die wichtigen Kulturereignisse der Woche in der Schweiz, als auch über internationale Events. "Kulturplatz" analysiert Trends in den verschiedenen Kultursparten, behält die wichtigen Akteure der Schweizer Kulturszene im Auge und wirft einen Blick hinter die Kulissen des Kulturbetriebs.


9:35
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Kirchen, Klöster, Fürstenhöfe - Die Transromanica

Film von Werner Freudenberger

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Vor nahezu 1.000 Jahren, in der Romanik, sind viele der schönsten Sakralbauten Europas entstanden. Diese Stilepoche verbindet Europa, das schon damals vielschichtig und multikulturell war. In einem Gebiet mit unterschiedlichen Völkern, Reichen und Provinzen entstand eine ...
(ORF)

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Vor nahezu 1.000 Jahren, in der Romanik, sind viele der schönsten Sakralbauten Europas entstanden. Diese Stilepoche verbindet Europa, das schon damals vielschichtig und multikulturell war. In einem Gebiet mit unterschiedlichen Völkern, Reichen und Provinzen entstand eine Fülle von Bauwerken, die trotz ihrer Unterschiedlichkeit eine tiefe Einheit aufweisen. Die "Europäische Kulturstraße" Transromanica ist ein bis 2006 von der EU gefördertes Projekt, das seit 2007 als Verein fortgeführt wird. Es will die großen Baudenkmäler der Romanik europaweit kulturtouristisch vernetzen. Acht Länder sind durch diese Initiative bereits zu Partnern geworden. Kärnten ist als einziges österreichisches Bundesland maßgeblich beteiligt. Die Epoche der Romanik hat dort viele Spuren hinterlassen: vom Dom zu Gurk und dem Benediktinerstift St. Paul im Lavanttal bis zu Bauwerken in Friesach, Millstatt und Maria Wörth. Die Schauplätze der slowenischen Partner sind Koper, Sticna, und Ptuj, das ehemalige Pettau.
Die Dokumentation "Kirchen, Klöster, Fürstenhöfe - Die Transromanica" stellt sehenswerte Sakralbauten entlang der "Europäischen Kulturstraße" vor.
(ORF)


10:00
16:9 FormatVideotext Untertitel

Bio senza confini - Die Region Alpe-Adria

Film von Traude Wolfschwenger und Kurt Grünwald

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Das Bekenntnis zum biologischen Wirtschaften haben die Steiermark, Slowenien, Friaul und Kärnten gemeinsam - Regionen, die früher miteinander verbunden waren. Die Steiermark und Kärnten sind ihren Partnern in Slowenien und Italien in der Entwicklung und Verwirklichung ...
(ORF)

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Das Bekenntnis zum biologischen Wirtschaften haben die Steiermark, Slowenien, Friaul und Kärnten gemeinsam - Regionen, die früher miteinander verbunden waren. Die Steiermark und Kärnten sind ihren Partnern in Slowenien und Italien in der Entwicklung und Verwirklichung des Biogedankens zwar um einige Schritte voraus, können dadurch aber zu einem Aufschwung für alle Beteiligten beitragen. Ein Beispiel dafür, wie problemlos politische Grenzen überwunden werden können, liefert der ehemalige Radiomoderator Dieter Dorner: Nach seiner Pensionierung hat er sich ganz dem Bioweinbau verschrieben. Die Trauben für sein Weingut im steirischen Mureck kommen aus den slowenischen Weingärten jenseits der Mur.
Die Dokumentation "Bio senza confini - Die Region Alpe-Adria" besucht eine Region, die zwar durch politische Grenzen getrennt, aber durch historische und traditionelle Gemeinsamkeiten verbunden ist.
(ORF)


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10:45

Der Leihopa (1/8)

Ein Jahr danach

Fernsehserie Österreich/Deutschland 1987

Darsteller:
Waldemar HerzogAlfred Böhm
FranzHans Holt
Bürodiener NovakKurt Beck
BriefträgerLouis Strasser
Frau FreudenbergerBigi Fischer
WürstelmannWolfgang Böck
u.a.
Buch: Silke Schwinger
Regie: Otto Anton Eder

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Waldemar Herzog beschäftigt sich seit seiner Penionierung als "Leihopa". Die Geschäfte mit der Opa-Agentur kommen aber nur schleppend in Gang. Schließlich hat der Leihopa die Idee, sich als Begleiter für ältere Wien-Besucherinnen anzubieten.
Eine Folge der ...
(ORF)

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Waldemar Herzog beschäftigt sich seit seiner Penionierung als "Leihopa". Die Geschäfte mit der Opa-Agentur kommen aber nur schleppend in Gang. Schließlich hat der Leihopa die Idee, sich als Begleiter für ältere Wien-Besucherinnen anzubieten.
Eine Folge der Fernsehserie "Der Leihopa" mit Alfred Böhm.

Den zweiten Teil der achtteiligen Reihe "Der Leihopa" zeigt 3sat im Anschluss, um 11.35 Uhr. Die weiteren sechs Teile sind am Samstag, 28. Juli, ab 10.50 Uhr, am Samstag, 4. August, ab 10.50 Uhr sowie am Samstag, 11. August, ab 10.55 Uhr jeweils in Doppelfolgen zu sehen.
(ORF)


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11:35

Der Leihopa (2/8)

Ein Kuckucksei

Fernsehserie Österreich/Deutschland 1987

Darsteller:
Waldemar HerzogAlfred Böhm
FranzHans Holt
Bürodiener NovakKurt Beck
BriefträgerLouis Strasser
u.a.
Buch: Silke Schwinger
Regie: Otto Anton Eder

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Der Leihopa muss sich um David kümmern, einen Scheidungswaisen. Davids Vater lebt im Ausland, die Mutter in Wien, David selbst bei seinem Großvater in München. Nun möchte die Mutter, dass ihr Sohn nach Wien kommt, aber der Großvater ist entschieden dagegen. Waldemar ...
(ORF)

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Der Leihopa muss sich um David kümmern, einen Scheidungswaisen. Davids Vater lebt im Ausland, die Mutter in Wien, David selbst bei seinem Großvater in München. Nun möchte die Mutter, dass ihr Sohn nach Wien kommt, aber der Großvater ist entschieden dagegen. Waldemar versucht, zu Gunsten Davids zu vermittleln.
Eine Folge der Fernsehserie "Der Leihopa" mit Alfred Böhm.
(ORF)


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12:30
Stereo-Ton16:9 Format

Bilder aus Südtirol

Themen:
- "Börsenplatz" Bergbauernhof: Eine neue Vermarktungsidee
- Schloss Tirol: Ausstellung über die jüdischen Pioniere
im Alpinismus
- Kulinarischer Vergleich: Toskanische Chianina gegen
Laugenrind-Steak
- Historische Aufstiegsanlage: Die Vigiljochbahn feiert
100 Jahre
- Traumjob Pilot: Ausbildung am Bozner Flughafen
- Traditionsbewusst: Die Sarner setzen auf Altbewährtes
- Bergspaß im Sommer: Firngleiten auf dem letzten Schnee

Moderation: Sigrid Silgoner

Erstausstrahlung


Die Dokumentationen stellen die Kultur und das gesellschaftspolitische Geschehen in Südtirol vor.
(ORF/3sat)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:10
Stereo-Ton16:9 Format

Notizen aus dem Ausland

Laos: Touristen


Monothematische, kurze Beiträge über die gesellschaftliche oder politische Situation in einem Land der Welt.


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

quer

... durch die Woche mit Christoph Süß


Die Magazinsendung mit Christoph Süß - von Querköpfen für Querdenker, die in spannenden Reportagen, Gesprächen und Live-Schaltungen auf besondere Weise den Ereignissen der Woche auf den Grund geht.
(ARD/BR)


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14:00
16:9 Format

Kunst & Krempel

Familienschätze unter der Lupe


Renommierte Fachleute aus Museen und Kunsthandel analysieren Antiquitäten aus Familienbesitz. Die Experten erläutern den kunsthistorischen Aspekt und bewerten anschließend die mitgebrachten Objekte.
(ARD/BR)


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14:30
Stereo-Ton16:9 Format

Reisewege Südfrankreich

Künstlergärten der Provence

Film von Knut Meierfels

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"Zeig mir deinen Garten, und ich sage dir, wer du bist": So könnte das Motto lauten, unter dem sieben Künstler die Tore zu ihren Gärten in der Provence öffnen, die so vielschichtig sind wie sie selbst und ihre Werke. Diese sind mal launisch, mal exzentrisch, mal ...
(ARD/SR)

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"Zeig mir deinen Garten, und ich sage dir, wer du bist": So könnte das Motto lauten, unter dem sieben Künstler die Tore zu ihren Gärten in der Provence öffnen, die so vielschichtig sind wie sie selbst und ihre Werke. Diese sind mal launisch, mal exzentrisch, mal zurückhaltend und dann wieder impulsiv, humorvoll und mit viel Temperament gestaltet.
Die Dokumentation "Reisewege Südfrankreich" begleitet die Kunsthistorikerin Julia Droste-Hennings auf ihrer Reise durch die Provence zu sieben Künstlern und ihren Gärten.
(ARD/SR)


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15:15
Stereo-Ton16:9 Format

Ländermagazin

Heute aus Rheinland-Pfalz

Moderation: Lena Ganschow

Erstausstrahlung


Das "Ländermagazin" berichtet aktuell aus den 16 deutschen Bundesländern. Die Themen reichen von politischen über kulturelle bis hin zu kuriosen Ereignissen.
(ARD/SWR/3sat)


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15:45
Stereo-Ton16:9 Format

SCHWEIZWEIT

Sommerprogramm

Moderation: Nina Brunner

Erstausstrahlung


Das Magazin "SCHWEIZWEIT" berichtet aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport und zeichnet ein facettenreiches Bild der Schweiz.


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16:15
16:9 Format

Louis und seine verrückten Politessen

(Le Gendarme et les Gendarmettes)

Spielfilm, Frankreich 1982

Darsteller:
Ludovic CruchotLouis de Funès
Jérôme GerberMichel Galabru
BeaupiedMaurice Risch
TricardGuy Grosso
BerlicotMichel Modo
PerlinPatrick Prejean
u.a.
Regie: Tony Abonyantz
Regie: Jean Girault
Länge: 95 Minuten

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In der ansonsten verschlafenen Gendarmerie von Saint-Tropez ist der Teufel los, denn alles soll plötzlich im Zeichen des Fortschritts stehen. Erst hält die moderne Computertechnik ihren Einzug, dann werden der Dienststelle auch noch vier junge Politessen zugeteilt, die ...

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In der ansonsten verschlafenen Gendarmerie von Saint-Tropez ist der Teufel los, denn alles soll plötzlich im Zeichen des Fortschritts stehen. Erst hält die moderne Computertechnik ihren Einzug, dann werden der Dienststelle auch noch vier junge Politessen zugeteilt, die den Gendarmen den Kopf verdrehen. Allen voran Oberhauptwachtmeister Gerber, der unversehens seinen zweiten Frühling erlebt. Wirklich ins Schwitzen geraten Wachtmeister Cruchot und seine Mannen jedoch, als Unbekannte beginnen, eine ihrer charmanten Kolleginnen nach der anderen zu entführen. Für die Chaos-Truppe von der Côte d'Azur ist es eine Frage der Ehre und, die Damen zu befreien. Doch was sie nicht wissen: Jede Politesse trägt an ihrem Handgelenk einen Geheimcode, den die Gangster benötigen, um Zugang zu einem versteckten Raketendepot zu erlangen.
Chaos-Spezialist Louis de Funès gelingt es in "Louis und seine verrückten Politessen" wieder einmal, kein Fettnäpfchen auszulassen.


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17:50
Stereo-Ton16:9 Format

Reiseziel Gran Canaria



(ARD/SR)


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18:00
Stereo-TonVideotext Untertitel

Reisezeit - Madeira


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Die grünen Wälder und die angenehmen Temperaturen machen die Blumeninsel Madeira zu einem Wanderparadies. Beliebt sind etwa Wanderungen entlang der Levadas, des 5.000 Kilometer langen, verzweigten offenen Kanalnetzes im Norden der Insel. Vom 580 Meter hohen Cabo Girao, ...
(ORF)

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Die grünen Wälder und die angenehmen Temperaturen machen die Blumeninsel Madeira zu einem Wanderparadies. Beliebt sind etwa Wanderungen entlang der Levadas, des 5.000 Kilometer langen, verzweigten offenen Kanalnetzes im Norden der Insel. Vom 580 Meter hohen Cabo Girao, der zweithöchsten Klippe der Welt, erschließen sich herrliche Ausblicke über die Küste und das tiefblaue Meer.
Diese Folge der Reihe "Reisezeit" führt nach Madeira. Im Mittelpunkt stehen die Menschen und ihre Lebenskultur.
(ORF)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Südtiroler Küche: Das Beste aus zwei Welten

Film von Gerti Maader

(aus der Reihe "NZZ Format")

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Die Südtiroler kochen ihr eigenes Süppchen. In der nördlichsten Provinz Italiens
trifft die österreichisch geprägte, traditionelle, bodenständige, alpine Küche auf die leichtere italienische, mediterrane Kochkunst mit ihrer südländischen Raffinesse. Am ...

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Die Südtiroler kochen ihr eigenes Süppchen. In der nördlichsten Provinz Italiens
trifft die österreichisch geprägte, traditionelle, bodenständige, alpine Küche auf die leichtere italienische, mediterrane Kochkunst mit ihrer südländischen Raffinesse. Am Schnittpunkt zweier Esskulturen setzt man seit den 1980er-Jahren ganz bewusst auf Qualität. Naturnahe, einheimische Produkte spielen dabei eine zentrale Rolle, egal ob in einer wildromantischen Berghütte, in einer Hofschänke oder in einem eleganten Haubenlokal serviert. Wenn Südtiroler Bäuerinnen Dampf machen und Südtiroler Spitzenköche herzhafte alpine Spezialitäten mit mediterraner Leichtigkeit kombinieren, so ist ein einmaliges Geschmackserlebnis garantiert.
Der Bweitrag aus der Reihe "NZZ Format" stellt die Südtiroler Küche vor.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:25
Stereo-Ton16:9 Format

Der Volksmusiker - Matthias Kendlinger

sein Privatorchester

Film von Peter Beringer

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Matthias Kendlinger, Gründer der Beethoven-Tage im Tirolerischen Thiersee, beweist seit rund zehn Jahren als Dirigent, Volksmusiker, und Musikproduzent, dass man von und mit anspruchsvoller Orchester- und Chormusik fast subventionsfrei leben kann - indem man sich ...
(ORF)

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Matthias Kendlinger, Gründer der Beethoven-Tage im Tirolerischen Thiersee, beweist seit rund zehn Jahren als Dirigent, Volksmusiker, und Musikproduzent, dass man von und mit anspruchsvoller Orchester- und Chormusik fast subventionsfrei leben kann - indem man sich einerseits dem Publikumsgeschmack anpasst, andererseits beim Kunstanspruch jedes Zugeständnis verweigert. Kendlingers Geschichte ist erstaunlich: dem Autodidakten scheint eine Karriere zu gelingen, die sonst einer kleinen Elite akademisch Gebildeter vorbehalten ist. So wurde aus dem Volksmusiker Matthias Kendlinger der Leiter und Dirigent eines Orchesters, das erfolgreich durch die Welt tourt.
Die Dokumentation "Der Volksmusiker - Matthias Kendlinger und sein Privatorchester" stellt den Gründer der Beethoven-Tage in Thiersee vor.
(ORF)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Dolby-Digital AudioDolby-Digital 5.1 Audio16:9 Format

Festspielsommer

André Chénier

Oper in vier Akten von Umberto Giordano

Bregenzer Festspiele 2011

Darsteller:
André Chénier, ein DichterHéctor Sandoval
Carlo Gérard, ein DienerScott Hendricks
Maddalena di CoignyNorma Fantini
Bersi, ein MulattinTania Kross
Gräfin di Coigny/MadelonRosalind Plowright
Pietro Fléville/DumasTobias Hächler
Der Abt, ein DichterBengt-Ola Morgny
Incredibile, ein SpitzelPeter Bronder
Roucher, ein Freund ChéniersDavid Stout
Schmidt, ein KerkermeisterWieland Satter
Fouquier TinvilleRichard Angas
Mathieu, genannt "PopulusGiulio Mastrototaro
u.a.
Sprecher: Johannes Hoppe
Bühnenbild: David Fielding
Orchester: Wiener Symphoniker
Musikalische Leitung: Ulf Schirmer
Inszenierung: Keith Warner
Bildregie: Felix Breisach
Moderation: Barbara Rett

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"André Chénier" ist das berühmteste Werk des italienischen Komponisten Umberto Giordano. Im Zentrum steht der titelgebende französische Dichter, eine historische Figur, die in den Wirren der Französischen Revolution vom glühenden Anhänger zum erbarmungslos ...
(ORF)

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"André Chénier" ist das berühmteste Werk des italienischen Komponisten Umberto Giordano. Im Zentrum steht der titelgebende französische Dichter, eine historische Figur, die in den Wirren der Französischen Revolution vom glühenden Anhänger zum erbarmungslos Verfolgten wird und am Ende selbst auf der Guillotine endet. Uraufgeführt 1896 an der Mailänder Scala, ist die Oper beides: ein historisches Drama und eine menschliche Tragödie, packend gleichermaßen als Liebesdrama und als historischer Krimi. Tänze und Märsche aus der Zeit vor der Französischen Revolution ließ Giordano genauso in seine Musik einfließen wie bekannte Revolutionsklänge, darunter die "Marseillaise". Sie stehen neben bewegenden Arien und mitreißenden Duetten, die der Oper ihren einzigartigen Charakter verleihen. In den Jahren 2011 und 2012 steht Umberto Giordanos Oper "André Chénier" auf dem Spielplan der Bregenzer Festspiele. Die Seebühne verwandelt sich in ein Sinnbild von Frankreich im Jahr 1789. Der Adel feiert, die Bürger murren. Und zwischen allen Stühlen: der Dichter André Chénier. Geliebt von den Reichen für seine einfühlsamen Verse, im Herzen aber ein Revolutionär. "Es ist, als sei André Chénier nur für die Seebühne komponiert worden. Diese Oper bietet die perfekte Mischung für diesen Ort", ist Intendant David Pountney überzeugt.
3sat zeigt eine Aufführung des Dramas von den Bregenzer Festspielen 2011. In der Titelrolle glänzt Héctor Sandoval.

Im Rahmen des diesjährigen Festspielsommers überträgt 3sat am Mittwoch, 25. Juli, um 20.15 Uhr im Rahmen eines trimedialen Ereignisses live "Don Giovanni in Stuttgart".
(ORF)


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22:20
Stereo-Ton16:9 Format

Amy Winehouse

Videomusik - Musikvideos

Gestaltung: Anita Dollmanits

(aus der ORF/3sat-Reihe "clip")

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Die am 23. Juli 2011 erst 27-jährig gestorbene britische Sängerin und Songschreiberin Amy Winehouse brachte es schon früh an die Spitze der europäischen und internationalen Charts. Mit zwölf Jahren besuchte sie eine Schule für britische Nachwuchskünstler und war ...
(ORF/3sat)

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Die am 23. Juli 2011 erst 27-jährig gestorbene britische Sängerin und Songschreiberin Amy Winehouse brachte es schon früh an die Spitze der europäischen und internationalen Charts. Mit zwölf Jahren besuchte sie eine Schule für britische Nachwuchskünstler und war Mitglied einer Jazz-Band. Mit 18 Jahren erhielt sie ihren ersten Plattenvertrag von Island Records. Ihr Debütalbum "Frank", das 2003 erschienen ist, erhielt zwei Nominierungen für den Brit-Award sowie eine für den Ivor Novello Award, einem Preis für Songwriter und Komponisten. Drei Jahre später erschien ihr zweites Album "Back to Black" mit den mehrfach prämierten Hitsingles "Love Is a Losing Game" und "Rehab". Insgesamt erhielt das Album fünf Grammys in fünf Kategorien. Bei einigen Stücken auf diesem Album wurde Amy Winehouse von der amerikanischen Soul- und Funk-Band Dap-Kings begleitet. Die 1960er Jahre waren sowohl musikalisch als auch für das äußere Erscheinungsbild der Musikerin stilprägend. Winehouse sah sich selbst im Soul-Genre und nannte unter anderem Diana Washington, Sarah Vaughan, Minnie Riperton, Billy Holiday und Ella Fitzgerald als ihre musikalischen Vorbilder. Ihr Repertoire reichte aber weit über den Soul hinaus - bis hin zu R'n'B, Jazz, Pop und Ska.
Der Film aus der Reihe "clip" zeigt unter anderem ein Interview mit Amy Winehouse aus dem Jahr 2006 und bekannte Songs wie "Tears Dry on Their Own", "You Know I'm No Good", "Stronger Than Me" und "Monkey Man".

Mit dem Beitrag aus der Reihe "clip" erinnert 3sat an den 1. Todestag von Amy Winehouse am 23. Juli.
(ORF/3sat)


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22:50
Stereo-Ton16:9 Format

Tonspur - der Soundtrack meines Lebens (7/10)

Nina Brunner im Gespräch mit Annett Louisan

Eine musikalische Spurensuche

Erstausstrahlung

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Kann man aufgrund einer Musikliste einen Menschen erkennen? Genau das versucht die Sendung "Tonspur - der Soundtrack meines Lebens". Ausgangspunkt ist eine vom Gast erstellte "Playlist" von rund zehn Musiktiteln, die ihn in seinem Leben berührt und begleitet haben und mit ...

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Kann man aufgrund einer Musikliste einen Menschen erkennen? Genau das versucht die Sendung "Tonspur - der Soundtrack meines Lebens". Ausgangspunkt ist eine vom Gast erstellte "Playlist" von rund zehn Musiktiteln, die ihn in seinem Leben berührt und begleitet haben und mit denen er besondere Erlebnisse verbindet. Dieser Liste nimmt sich dann ein dreiköpfiges "Profiler"-Team an, ohne zu wissen, wer dahinter steckt: Chris von Rohr, Nubya und Tim Renner kommen dem bekannten Unbekannten näher, indem sie sich auf dessen "Tonspur" machen. Nina Brunner unterhält sich derweil mit dem jeweiligen Gast über "seine" Musik - und erfährt dabei oft unerwartete Aspekte aus seinem Leben. Dazwischen gibt es immer wieder Clips und Konzertausschnitte der ausgewählten Titel. Am Ende der Sendung stellen die Profiler ihr "Phantombild" vor - und erleben bei der Bekanntgabe des Gastes so manche Überraschung.
Die Sängerin Annett Louisan macht es den Profilern nicht leicht: Ob Jazz, Chanson oder Rockabilly, Louisan hat alles drauf. Auf sich aufmerksam machte die Sängerin 2004 mit ihrem vermeintlichen Lolita-Song, in dem sie "doch nur spielen wollte". Ihr erstes Album "Bohème" wurde zu einem der schnellstverkauften Debütalben der deutschen Musikindustrie. Es folgten ausverkaufte Tourneen, Gold- und Platinauszeichnungen, die Goldene Stimmgabel, der Deutsche Musikpreis ECHO als Künstlerin des Jahres. 2011 erschien das neueste Album "In meiner Mitte". Annett Päge, so ihr eigentlicher Name, verbrachte ihre Kindheit in einem beschaulichen Dorf an der Elbe, bevor sie als Zwölfjährige mit ihrer Mutter nach Hamburg übersiedelte. Dort finanzierte sie sich ein Kunststudium mit der Gage, die sie als Studiomusikerin erhielt. Schon da erarbeitete sie sich ihren eigenen Stil, eine Mischung aus Chanson und Pop.


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23:20
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Deutschland, deine Künstler: David Garrett

Film von Silvia Palmigiano

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Seit mehr als fünf Jahren tourt David Garrett ununterbrochen um die Welt und wird vom Publikum wie ein Rockstar gefeiert. Mit Anfang 30 hat er erreicht, woran viele andere gescheitert sind: den künstlerischen Spagat zwischen Klassik und Rock auf der Geige. Garrett liebt ...
(ARD/RB)

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Seit mehr als fünf Jahren tourt David Garrett ununterbrochen um die Welt und wird vom Publikum wie ein Rockstar gefeiert. Mit Anfang 30 hat er erreicht, woran viele andere gescheitert sind: den künstlerischen Spagat zwischen Klassik und Rock auf der Geige. Garrett liebt Metallica und Michael Jackson mit derselben Hingabe wie Mozart, Beethoven und Tschaikowsky. Mit drei Jahren macht der Sohn eines deutschen Juristen und einer amerikanischen Primaballerina seine ersten Versuche auf der Geige. Als Zehnjähriger gilt David als Wunderkind und steht bereits mit den Hamburger Philharmonikern auf der Bühne. Der Dirigent Zubin Mehta prophezeit dem zwölfjährigen David eine internationale Karriere. Doch David Garrett weicht von der vorgezeichneten Laufbahn ab. Er ist 17, als er seine Leidenschaft für die Klassische Musik verliert. Von einer Sinnkrise gepackt, zieht er gegen den Willen der Eltern und seiner Plattenfirma nach dem Abitur nach New York, um seine eigenen Wege zu gehen. Das Studium an der renommierten Juilliard School of Music finanziert er sich selbst. Dort erkennt er endgültig, dass er sich ein Leben ohne Geige nicht vorstellen kann. Seitdem ist Garrett mit seinen Cross-Over-Konzerten berühmt geworden, ohne je sein Herz für die klassische Musik zu verleugnen.
Die Dokumentation "Deutschland, deine Künstler: David Garrett" nähert sich dem Musiker während Proben und Konzerten in Deutschland und Amerika. Gezeigt wird ein Mensch, der sich den Weg an die Spitze und zu sich selbst erkämpft hat. Zu Wort kommen neben seinen Geschwistern Elena und Alexander Bongartz die Violinistin Ida Haendel, die ihn in jungen Jahren unterrichtete, sein Kompositionslehrer Eric Ewazen von der Juilliard School, Julien Quentin, Garretts langjähriger Pianist und Freund, sowie der russische Dirigent Vladimir Spivakov.
(ARD/RB)


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0:05
Stereo-Ton16:9 Format

lebens.art aus London

Moderation: Nadja Bernhard

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Das Kulturmagazin ist feuilletonistisch, hintergründig und reflexiv. Martin Traxl präsentiert Inhalte, die nicht nur vom Kulturkalender, sondern auch von gesellschaftlichen und kulturpolitischen Entwicklungen bestimmt werden. Neue und andere Sichtweisen erleichtern ...
(ORF)

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Das Kulturmagazin ist feuilletonistisch, hintergründig und reflexiv. Martin Traxl präsentiert Inhalte, die nicht nur vom Kulturkalender, sondern auch von gesellschaftlichen und kulturpolitischen Entwicklungen bestimmt werden. Neue und andere Sichtweisen erleichtern Zugang zu Literatur und Musik, Film und Theater, Architektur und bildender Kunst.
(ORF)


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1:05
Stereo-Ton16:9 Format

das aktuelle sportstudio

Moderation: Michael Steinbrecher


Das Neueste aus dem Sport - mit Spielergebnissen, Bewertungen und Hintergrundgesprächen mit Spitzensportlern und Funktionären.


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2:05
Stereo-Ton16:9 Format

Die Rache der arischen Ritter

Film von Simon Christen

(aus der SF-Reihe "Kriminalfälle - Schweizer

Verbrechen im Visier")

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Am 27. Januar 2001 wird der 19-jährige Marcel im Berner Oberland von vier Kollegen in eine perfide Falle gelockt - und mit einem Eisenrohr totgeschlagen. Anschließend verpacken die Männer ihn in Abfallsäcke und werfen ihn in den Thunersee. Die Ermittlungen ergeben, ...

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Am 27. Januar 2001 wird der 19-jährige Marcel im Berner Oberland von vier Kollegen in eine perfide Falle gelockt - und mit einem Eisenrohr totgeschlagen. Anschließend verpacken die Männer ihn in Abfallsäcke und werfen ihn in den Thunersee. Die Ermittlungen ergeben, dass Täter und Opfer Mitglieder eines rechtsradikalen Geheimbunds sind, der sich "Orden der arischen Ritter" nennt. Schweigen ist das oberste Gebot des Bunds. Marcel aber spracht über sein Geheimnis. Dafür wurde er mit dem Tot bestraft.
In der Folge der Reihe "Kriminalfälle - Schweizer Verbrechen im Visier" erinnern sich die damaligen Kantonspolizisten Peter Stettler und Paul Seiler daran, wie sie den Mord an Marcel aufklärten. Der Psychiater Volker Dittmann, der vor Gericht als Gutachter auftrat, erklärt, wie es möglich ist, eine solche Tat zu begehen, ohne dass eine psychische Störung diagnostiziert werden muss. Schließlich kommt auch Michael S., einer der Täter, zu Wort.


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2:40
Stereo-Ton16:9 Format

Der Elternmord von Wohlen

Film von Fiona Strebel

(aus der SF-Reihe "Kriminalfälle - Schweizer

Verbrechen im Visier")

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Es war ein spektakulärer Indizienprozess, der 1995 im aargauischen Bremgarten über die Bühne ging - mit drei Angeklagten: Romano Breitschmid, Artist und 31-jähriger Adoptivsohn des ermordeten Ehepaars, sein 65-jähriger italienischer Bühnenpartner Giorgio S. und ...

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Es war ein spektakulärer Indizienprozess, der 1995 im aargauischen Bremgarten über die Bühne ging - mit drei Angeklagten: Romano Breitschmid, Artist und 31-jähriger Adoptivsohn des ermordeten Ehepaars, sein 65-jähriger italienischer Bühnenpartner Giorgio S. und dessen 57-jähriger Bruder Riccardo. Bald stellte sich heraus, dass der Adoptivsohn der Breitschmids, Romano, eine zentrale Rolle in dem tödlichen Drama spielte. Doch Romano behauptete, den Mordauftrag an seinen Eltern annulliert zu haben.
In diesem Beitrag der Reihe "Kriminalfälle - Schweizer Verbrechen im Visier" äußern sich Gerichtspsychiater Josef Sachs, der Chef der Aargauer Kantonspolizei, Urs Winzenried, sowie Freunde von Romano und der Familie Breitschmid zum Fall. Sohn Christian Breitschmid, der damals seine Eltern ermordet auffand, erzählt, wie er den Schock verkraftete und warum er trotz allem lange zu seinem Bruder Romano hielt.


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3:20
Stereo-Ton16:9 Format

Der Ökoterrorist aus dem Bündnerland

Film von Denise Chervet

(aus der SF-Reihe "Kriminalfälle - Schweizer

Verbrechen im Visier")

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Marco Camenisch begann seine kriminelle Laufbahn 1979 mit Sprengstoffattentaten gegen Stromanlagen. 1989 ermordete er einen Grenzwächter. Es folgte ein Leben auf der Flucht und im Gefängnis. Camenisch polarisiert bis heute: Für die einen ist er ein Held und ...

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Marco Camenisch begann seine kriminelle Laufbahn 1979 mit Sprengstoffattentaten gegen Stromanlagen. 1989 ermordete er einen Grenzwächter. Es folgte ein Leben auf der Flucht und im Gefängnis. Camenisch polarisiert bis heute: Für die einen ist er ein Held und Umweltaktivist, für die anderen ein Verbrecher und Mörder.
Der Beitrag der Reihe "Kriminalfälle - Schweizer Verbrechen im Visier" führt zurück in die 1970er Jahre und zeichnet die Aufbruchstimmung jener Zeit nach. Frühere Weggefährten von Camenisch erzählen, wie sie diese Jahre erlebt haben und was für ein Mensch Camenisch damals war. Eindrücklich schildert Silva Semadeni, die Nichte des Pfarrers, bei dem Camenisch damals Unterschlupf fand, wie dieser Besuch das Leben ihres Onkels zerstörte. Der Verteidiger Bernard Rambert gibt Einblicke in die heutige Verfassung des scheinbar immer noch "ungebrochenen" Anarchisten Marco Camenisch, der frühestens im Jahr 2012 wieder freikommen wird.


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3:55
Stereo-Ton16:9 Format

Der Todespfleger aus der Innerschweiz

Film von Elvira Stadelmann

(aus der SF-Reihe "Kriminalfälle - Schweizer

Verbrechen im Visier")

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Im Juni 2001 wird Pfleger A. im Betagtenzentrum Eichhof in Luzern verhaftet. Er soll eine oder mehrere Patientinnen getötet zu haben. Bald darauf gesteht der 32-Jährige fünf Tötungen. Später kommt heraus: Pfleger A. hat über Jahre hinweg betagte und demente Menschen ...

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Im Juni 2001 wird Pfleger A. im Betagtenzentrum Eichhof in Luzern verhaftet. Er soll eine oder mehrere Patientinnen getötet zu haben. Bald darauf gesteht der 32-Jährige fünf Tötungen. Später kommt heraus: Pfleger A. hat über Jahre hinweg betagte und demente Menschen vergiftet und erstickt. 22 Fälle werden ihm nachgewiesen. Doch weil der Pfleger sich nicht mehr exakt erinnert, werden acht weitere Fälle wohl für immer ungeklärt bleiben. Nicht nur den Angehörigen der wehrlosen Opfer hat A. unermessliches Leid zugefügt, auch bei den Pflegenden war nach dem Fall A. nichts mehr so wie vorher. Der Fall hat viel ausgelöst: Spitäler und Betagtenzentren sind sensibilisiert und melden vermehrt Todesfälle mit Verdacht auf unnatürliche Todesursachen.
Dieser Beitrag der Reihe "Kriminalfälle - Schweizer Verbrechen im Visier" zeichnet die Geschichte des Todespflegers nach.


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4:30
Stereo-Ton16:9 Format

Der Hammermörder

Film von Michael Hegglin

(aus der SF-Reihe "Kriminalfälle - Schweizer

Verbrechen im Visier")

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Ende Mai 2005 fand die Zuger Polizei einen Mann, der sich selbst das Leben genommen hatte. Die Behörden fanden heraus, dass er aus dem Kanton Aargau stammte. Als die Polizei der Familie die Nachricht überbringen wollte, stellte sie fest, dass im Haus drei Leichen lagen, ...

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Ende Mai 2005 fand die Zuger Polizei einen Mann, der sich selbst das Leben genommen hatte. Die Behörden fanden heraus, dass er aus dem Kanton Aargau stammte. Als die Polizei der Familie die Nachricht überbringen wollte, stellte sie fest, dass im Haus drei Leichen lagen, die der 37-jährigen Frau und ihrer viereinhalb- und siebenjährigen Kinder. Sie waren alle mit einem Hammer umgebracht worden. Der Täter, so hieß es, habe einen Abschiedsbrief hinterlassen. Darin sei von beruflichen Problemen die Rede gewesen. Später kam heraus, dass das nicht die Gründe für die Tat gewesen sein konnten. Aber das wahre Motiv blieb im Dunkeln. Denn wenn ein Täter sich selbst umbringt und eine mögliche Dritteinwirkung ausgeschlossen werden kann, werden die Ermittlungen eingestellt.
In dem Beitrag der Reihe "Kriminalfälle - Schweizer Verbrechen im Visier" erzählen die Eltern der ermordeten Ehefrau, wie sie die Familie und insbesondere den Täter erlebt haben: Als einen Mann, der keiner Fliege etwas zuleide tat.


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5:05
Stereo-Ton16:9 Format

Der Lehrermord von St. Gallen

(aus der SF-Reihe "Kriminalfälle - Schweizer Verbrechen

im Visier")

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Im Januar 1999 wurde im schweizerischen St. Gallen der Lehrer Paul Spirig ermordet. Der Täter: Ded Gecaj, ein Kosovo-Albaner und Vater einer Schülerin. Nach der Tat setzte sich Gecaj in seine Heimat ab und entzog sich so der Schweizer Justiz. Paul Spirig unterrichtete ...

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Im Januar 1999 wurde im schweizerischen St. Gallen der Lehrer Paul Spirig ermordet. Der Täter: Ded Gecaj, ein Kosovo-Albaner und Vater einer Schülerin. Nach der Tat setzte sich Gecaj in seine Heimat ab und entzog sich so der Schweizer Justiz. Paul Spirig unterrichtete eine Realschul-Klasse mit 20 Jugendlichen. Eine seiner Schülerinnen war Besarta Gecaj, die Tochter von Ded Gecaj. Gecaj, ein katholischer Patriarch, isolierte seine Tochter und verbot ihr wiederholt die Teilnahme an Schulaktivitäten. Irgendwann muss Besarta dem Lehrer auch von dem sexuellen Missbrauch durch ihren eigenen Vater erzählt haben. Andy Prinzing, heute Leiter des Engelwies-Schulhauses, hält das Verbrechen deshalb nicht für ein Integrationsproblem, sondern für ein "Vertuschungsverbrechen, um eigene Schandtaten unter den Tisch zu wischen". Davon gehen auch die Ermittlungsbehörden aus.
Dieser Beitrag der Reihe "Kriminalfälle - Schweizer Verbrechen im Visier" rollt den Lehrermord von St. Gallen noch einmal auf.

Sendeende: 5:45 Uhr