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Dienstag, 29. Mai
Programmwoche 22/2012
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6:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Judenburg findet Stadt

Dokumentarfilm von Elfie Mikesch,

Österreich/Deutschland 2011

Länge: 75 Minuten

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Vor vier Jahrzehnten hat die Fotografin, Kamerafrau und Regisseurin Elfi Mikesch ihre Heimatstadt verlassen: Judenburg, eine steirische Kleinstadt, die anders ist als andere Kleinstädte, auch wenn man es ihr nicht auf den ersten Blick ansieht. Einerseits ist Judenburg ...
(ORF)

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Vor vier Jahrzehnten hat die Fotografin, Kamerafrau und Regisseurin Elfi Mikesch ihre Heimatstadt verlassen: Judenburg, eine steirische Kleinstadt, die anders ist als andere Kleinstädte, auch wenn man es ihr nicht auf den ersten Blick ansieht. Einerseits ist Judenburg eine Stadt mit knapp 10.000 Einwohnern, eine abgewirtschaftete Industriestadt an der Mur, der langsam die Menschen abhanden kommen. Andererseits ist es eine Stadt der Fotografie und der Musik, eine Provinzstadt, die sich der Welt öffnet. Eine Stadt, die gelitten hat und leidet, die sich an manches nicht erinnern mag und in der die Erinnerung doch zum Klingen gebracht wird, auf eine Art, die definitiv anders ist als andere Arten.
"Judenburg findet Stadt" ist das filmische Dokument einer Rückkehr und eines Aufbruchs, ein sehr persönlicher und höchst politischer Film: Elfi Mikesch kommt noch einmal zurück an den Ort, an dem sie aufgewachsen ist.
(ORF)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Schlurf - Im Swing gegen den Gleichschritt

Film von Wolfgang Beyer und Monica Ladurner

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Sie benahmen sich lässig und hatten lange Haare, sie liebten den Swing und den Jazz, sie hassten den Gleichschritt: die "Schlurfs". In Europa, aber speziell in Deutschland und Österreich, waren sie der jugendkulturelle Gegenpol zur Ideologie des "Dritten Reichs". Dafür ...
(ORF)

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Sie benahmen sich lässig und hatten lange Haare, sie liebten den Swing und den Jazz, sie hassten den Gleichschritt: die "Schlurfs". In Europa, aber speziell in Deutschland und Österreich, waren sie der jugendkulturelle Gegenpol zur Ideologie des "Dritten Reichs". Dafür mussten sie büßen.
Die Dokumentation "Schlurf - Im Swing gegen den Gleichschritt" erzählt von einer vergessenen Rebellion. Sie erteilt jenen das Wort, die - obgleich als Mitglied einer Jugendbewegung von den Nazis verfolgt - später niemals als NS-Opfer anerkannt wurden, für deren Geschichte sich bisher nur ein kleiner Kreis von Fachleuten interessiert hat.
(ORF)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Unsere Heimat (1/3)

Wo sind unsere Kinder?

Film von Jan Peter

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Im landschaftlich schönen Tannenbergsthal im sächsischen Vogtlandkreis ist die Geburtenrate sehr niedrig. Im Laufe der Jahre wurde die Strecke für den Schulbus deshalb immer länger. Wenn Busfahrer René Pöhland morgens die Kinder fährt, dann führt ihn sein Weg ...
(ARD/MDR)

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Im landschaftlich schönen Tannenbergsthal im sächsischen Vogtlandkreis ist die Geburtenrate sehr niedrig. Im Laufe der Jahre wurde die Strecke für den Schulbus deshalb immer länger. Wenn Busfahrer René Pöhland morgens die Kinder fährt, dann führt ihn sein Weg gleich an mehreren geschlossenen Schulen vorbei. Nachmittags nutzen vor allem Rentnerinnen den Bus. René Pöhland hört sich geduldig die Geschichten seiner Passagiere an und ist so auch ein wenig zum Seelsorger geworden.
Die dreiteilige Dokumentation "Unsere Heimat" erzählt Geschichten über Menschen in Mitteldeutschland, denen eines gemein ist: eine tiefe Liebe zu ihrer Region. Der erste Teil fragt: "Wo sind die Kinder?".

Die beiden weiteren Teile der dreiteiligen Dokumentation "Unsere Heimat" sendet 3sat im Anschluss, ab 10.45 Uhr.
(ARD/MDR)


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10:45
Stereo-Ton16:9 Format

Unsere Heimat (2/3)

Wo bleibt die Tradition?

Film von Jan Peter

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Die mitteldeutschen Regionen werden seit Jahren besonders stark durch den demografischen Wandel geprägt. Zudem bereitet die schwierige Arbeitsmarktlage vielen Menschen zusätzliche Probleme. In der Oberlausitz beklagt Chorleiter Jens Köhler, dass die Mundart immer ...
(ARD/MDR)

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Die mitteldeutschen Regionen werden seit Jahren besonders stark durch den demografischen Wandel geprägt. Zudem bereitet die schwierige Arbeitsmarktlage vielen Menschen zusätzliche Probleme. In der Oberlausitz beklagt Chorleiter Jens Köhler, dass die Mundart immer weniger gesprochen wird. Die Sprache und die Menschen bestimmen für ihn die Heimat. Dass viele Jugendliche der Region den Rücken gekehrt haben, davon können die Schäfers ein Lied singen. Sechs Kinder haben sie groß gezogen. Der Arbeit und der besseren Bezahlung wegen zogen fünf von ihnen in die alten Bundesländer. So trennen die Familie heute 700 Kilometer.
Die dreiteilige Dokumentation "Unsere Heimat" erzählt Geschichten über Menschen in Mitteldeutschland, denen eines gemein ist: eine tiefe Liebe zu ihrer Region. Der zweite Teil fragt: "Wo ist die Tradition?".
(ARD/MDR)


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11:15
Stereo-Ton16:9 Format

Unsere Heimat (3/3)

Wo ist die Arbeit?

Film von Jan Peter

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Die schwierige Lage auf dem Arbeitsmarkt bereitet vielen Menschen im Osten Deutschlands Probleme, auch denen, die im Mansfelder Land leben. Doch resignieren, das gilt nicht, sagt zumindest Uwe Giesicke: "Es muss irgendwo doch ein paar Verrückte geben, die überhaupt noch ...
(ARD/MDR)

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Die schwierige Lage auf dem Arbeitsmarkt bereitet vielen Menschen im Osten Deutschlands Probleme, auch denen, die im Mansfelder Land leben. Doch resignieren, das gilt nicht, sagt zumindest Uwe Giesicke: "Es muss irgendwo doch ein paar Verrückte geben, die überhaupt noch etwas machen." Jeden Freitag versammeln sich die Lüttchendorfer in der Truckerkneipe, um vier Stunden lang zur Countrymusik zu tanzen. Uwe Giesicke ist jemand, der zupackt und andere mitreißt: "Wir gehen hier nicht weg. Es können doch nicht nur noch die hoffnungslosen Fälle übrig bleiben." Das Wochenende genießt der Cowboy in seiner Heimat. Doch schon am Montag muss er wieder los. Gen Westen. Zur Montage. So wie viele andere.
Die dreiteilige Dokumentation "Unsere Heimat" erzählt Geschichten über Menschen in Mitteldeutschland, denen eines gemein ist: eine tiefe Liebe zu ihrer Region. Der letzte Teil fragt: "Wo ist die Arbeit?".
(ARD/MDR)


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11:45
Stereo-Ton16:9 Format

Böhmerwald - Wildnis im Herzen Europas

Film von Alfred Vendl

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Im Herzen Europas liegt das weitläufige Gebiet des Böhmerwalds. Jahrzehntelang durchschnitt der Todesstreifen des Eisernen Vorhangs dieses Gebiet. Was für die Menschen oft Verlust der Heimat und großes Leid bedeutete, war für Flora und Fauna eine ausgedehnte ...
(ORF)

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Im Herzen Europas liegt das weitläufige Gebiet des Böhmerwalds. Jahrzehntelang durchschnitt der Todesstreifen des Eisernen Vorhangs dieses Gebiet. Was für die Menschen oft Verlust der Heimat und großes Leid bedeutete, war für Flora und Fauna eine ausgedehnte Erholungspause. Heute umschließen Nationalparks die geschützten Bereiche des Böhmerwaldes an den Grenzen Oberösterreichs, Bayerns und Tschechiens. Wälder, Seen und Moore beherrschen die Landschaft, in der wieder Luchse, Wölfe und vereinzelt sogar Elche ihre Heimat gefunden haben.
Die "Universum"-Dokumentation über den Böhmerwald verfolgt das Leben einer Bauernfamilie inmitten dieser wiedergeborenen Natur.
(ORF)


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12:30
Stereo-Ton16:9 Format

über:morgen: Sport - Freizeitlust oder Alltagsfrust?

(Wh.)


(ORF/3sat)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Chinas Kampf gegen den Sand

Film von Klaus Feichtenberger

(aus der Reihe "Wüsten im Vormarsch")

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Weltweit dehnen sich durch Klimawandel und steigenden Wasserverbrauch die Wüstenflächen aus. Aber in keinem Land vollzieht sich die Austrocknung so rasant wie in China. Inzwischen sind verschiedene Regionen bereits unbewohnbar geworden. Um die fortschreitende Versteppung ...

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Weltweit dehnen sich durch Klimawandel und steigenden Wasserverbrauch die Wüstenflächen aus. Aber in keinem Land vollzieht sich die Austrocknung so rasant wie in China. Inzwischen sind verschiedene Regionen bereits unbewohnbar geworden. Um die fortschreitende Versteppung und Verwüstung weiter Teile Chinas einzudämmen, hat sich die Regierung entschlossen, mit tatkräftiger Unterstützung aus der Bevölkerung Milliarden von Bäumen zu pflanzen und weite Grünflächen anzulegen.
"Chinas Kampf gegen den Sand" dokumentiert diese Bemühungen.


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14:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Chinas Grenzen (1/2)

Abenteuer vom Ussuri bis zum Hindukusch

Tiger, Schmuggler, Festungsinsel

Film von Johannes Hano

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Sechs Monate lang ist Korrespondent Johannes Hano durch Chinas entlegenste Grenzprovinzen gereist. 20.000 Kilometer hat er dabei zurückgelegt - auf Landstraßen, Feldwegen, Sand- und Geröllpisten - und war an Orten, die noch nie ein Ausländer gesehen hat.
Im ersten ...

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Sechs Monate lang ist Korrespondent Johannes Hano durch Chinas entlegenste Grenzprovinzen gereist. 20.000 Kilometer hat er dabei zurückgelegt - auf Landstraßen, Feldwegen, Sand- und Geröllpisten - und war an Orten, die noch nie ein Ausländer gesehen hat.
Im ersten Teil der zweiteiligen Dokumentation "Chinas Grenzen" fährt Filmemacher Johannes Hano an Chinas Grenzen zu Russland und Nordkorea entlang und weiter in Richtung Süden bis nach Myanmar.

Den zweiten Teil von "Chinas Grenzen" zeigt 3sat im Anschluss, um 14.45 Uhr.


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14:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Chinas Grenzen (2/2)

Abenteuer vom Ussuri bis zum Hindukusch

Wüsten, Pässe, wilde Reiter

Film von Johannes Hano

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Sechs Monate lang ist Korrespondent Johannes Hano durch Chinas entlegenste Grenzprovinzen gereist. 20.000 Kilometer hat er dabei zurückgelegt - auf Landstraßen, Feldwegen, Sand- und Geröllpisten - und war an Orten, die noch nie ein Ausländer gesehen hat.
Der ...

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Sechs Monate lang ist Korrespondent Johannes Hano durch Chinas entlegenste Grenzprovinzen gereist. 20.000 Kilometer hat er dabei zurückgelegt - auf Landstraßen, Feldwegen, Sand- und Geröllpisten - und war an Orten, die noch nie ein Ausländer gesehen hat.
Der zweite Teil der Dokumentation "Chinas Grenzen" führt in den Westen Chinas bis an die pakistanische Grenze und hinauf in die Innere Mongolei.


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15:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die Macht der schönen Konkubine

Chinas Verbotene Stadt

Film von Christian Twente

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Hunderttausende Handwerker und eine Million Fronarbeiter haben sie in einer Bauzeit von nur 14 Jahren errichtet: die Verbotene Stadt in Beijing, die größte Palastanlage der Welt. Nach ihrer Vollendung 1421 war sie nahezu 500 Jahre lang die Residenz der feudalen Dynastien ...

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Hunderttausende Handwerker und eine Million Fronarbeiter haben sie in einer Bauzeit von nur 14 Jahren errichtet: die Verbotene Stadt in Beijing, die größte Palastanlage der Welt. Nach ihrer Vollendung 1421 war sie nahezu 500 Jahre lang die Residenz der feudalen Dynastien Chinas und Schauplatz der kaiserlichen Zeremonien. Für das gemeine Volk war die Anlage tabu. Nach geomantischen Prinzipien errichtet, stellt sie das irdische Spiegelbild der im Kosmos waltenden Ordnung dar und symbolisiert den Ort, an dem sich Himmel und Erde treffen - das Zentrum des Universums.
Die Dokumentation "Die Macht der schönen Konkubine" schildert den Verfall des Chinesischen Reichs, der in der Regentschaft der Kaiserin Chi Chi gipfelt: Realitätsfern inszenierte sie in der Verbotenen Stadt eskapistische Kunstwelten, während die westlichen Großmächte, die "Imperialisten", der 2.000 Jahre alten Kaiserherrschaft schließlich den Todesstoß versetzten.


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16:15
Stereo-Ton16:9 Format

Chinas wilder Westen (1/2)

Erben der Seidenstraße

Film von Klaus Kastenholz

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Der deutsche Radfahrer und Sinologe Volker Häring erkundet eine bisher unerforschte Region Chinas: Xinjiang, die nordwestlichste und größte Provinz der Volksrepublik. Aus Sicht vieler Chinesen gilt die riesige Region zwischen der Mongolei und Tibet als "Wilder Westen", ...

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Der deutsche Radfahrer und Sinologe Volker Häring erkundet eine bisher unerforschte Region Chinas: Xinjiang, die nordwestlichste und größte Provinz der Volksrepublik. Aus Sicht vieler Chinesen gilt die riesige Region zwischen der Mongolei und Tibet als "Wilder Westen", weit entfernt von Peking und der nationalen Einheit. Das ehemalige Ost-Turkestan und einstige "Land der Uiguren" ist ein Schmelztiegel unterschiedlichster Völker und Kulturen.
Die zweiteilige Dokumentation "Chinas wilder Westen" begleitet Volker Häring auf seiner Pionierfahrt. Im ersten Teil der Dokumentation geht er von Xinjiang bis zum Himmelssee im Tianshan-Gebirge, einem der größten Naturschutzgebiete Chinas, auf Erkundungstour.

Den zweiten Teil der Dokumentation "Chinas wilder Westen" zeigt 3sat im Anschluss um 17.00 Uhr.


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17:00
Stereo-Ton16:9 Format

Chinas wilder Westen (2/2)

Nachbarn der Wüste

Film von Klaus Kastenholz

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Der deutsche Radfahrer und Sinologe Volker Häring erkundet eine bisher unerforschte Region Chinas: Xinjiang, die nordwestlichste und größte Provinz der Volksrepublik. Aus Sicht vieler Chinesen gilt die riesige Region zwischen der Mongolei und Tibet als "Wilder Westen", ...

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Der deutsche Radfahrer und Sinologe Volker Häring erkundet eine bisher unerforschte Region Chinas: Xinjiang, die nordwestlichste und größte Provinz der Volksrepublik. Aus Sicht vieler Chinesen gilt die riesige Region zwischen der Mongolei und Tibet als "Wilder Westen", weit entfernt von Peking und der nationalen Einheit. Das ehemalige Ost-Turkestan und einstige "Land der Uiguren" ist ein Schmelztiegel unterschiedlichster Völker und Kulturen.
Die zweiteilige Dokumentation "Chinas wilder Westen" begleitet Volker Häring auf seiner Pionierfahrt. Im zweiten Teil der Dokumentation entdeckt Häring ein Land im Umbruch.


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17:45
16:9 Format

Gletscher, Wüsten und Vulkane

Abenteuer Anden

Film von Carsten Thurau

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Die Anden sind die längste Gebirgskette der Erde. Von Nord nach Süd erstreckt sich über eine Länge von 7.500 Kilometern eine einmalige Gebirgslandschaft: Vulkane, viele über 6.000 Meter hoch, Wüsten, Urwaldregionen und Gletscher, die in Gebirgsseen kalben. ...

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Die Anden sind die längste Gebirgskette der Erde. Von Nord nach Süd erstreckt sich über eine Länge von 7.500 Kilometern eine einmalige Gebirgslandschaft: Vulkane, viele über 6.000 Meter hoch, Wüsten, Urwaldregionen und Gletscher, die in Gebirgsseen kalben.
Carsten Thurau bereiste diesen einmaligen Natur- und Kulturraum: von Bolivien über Ecuador, Argentinien und Chile bis nach Peru. Die Reisereportage "Gletscher, Wüsten und Vulkane" berichtet vom letzten Eisschneider Ecuadors, der auf 5.000 Metern Höhe an den Hängen des Chimborazos arbeitet, von Carlos, einem Vulkanbeobachter, der jedes Rumoren "seines" Bergs kennt, vom mühevollen Salzabbau in den Wüsten Boliviens, vom 60 Kilomter langen Perito-Moreno-Gletscher in Patagonien und von der Verehrung der "Pachamama", der heiligen Mutter Erde.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Themen:
Unschuldsgesichter
Wie Kinder mit ihrer Mimik täuschen
Dreckschleudern
Gefährliche Luftschadstoffe aus Flugzeugen
Gleichstromnetze
Energie sparen auf der Langstrecke

Moderation: Yve Fehring


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Andrea Meier


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
16:9 Format

Romy Schneider

Die Dinge des Lebens

(Les choses de la vie / L'amante)

Spielfilm, Frankreich/Italien 1969

Darsteller:
Pierre BérardMichel Piccoli
HélèneRomy Schneider
Catherine BérardLea Massari
Bertrand BérardGérard Lartigau
Der ZänkerBoby Lapointe
AnhalterinDominique Zardi
u.a.
Regie: Claude Sautet
Länge: 82 Minuten

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Als Pierre, ein Architekt Mitte 40, mit seinem Auto einen schweren Unfall hat, durchlebt er auf dem Weg zum Krankenhaus sein Leben in Retrospektive. Kurz zuvor hat er seiner deutschen Geliebten Hélène einen Abschiedsbrief geschrieben, ihn jedoch nicht abgeschickt. Erst ...

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Als Pierre, ein Architekt Mitte 40, mit seinem Auto einen schweren Unfall hat, durchlebt er auf dem Weg zum Krankenhaus sein Leben in Retrospektive. Kurz zuvor hat er seiner deutschen Geliebten Hélène einen Abschiedsbrief geschrieben, ihn jedoch nicht abgeschickt. Erst auf dem Weg nach Rennes, wo sich der Unfall ereignete, ist ihm klargeworden, dass er sie heiraten will. Der Gedanke, dass Hélène den Brief jeden Moment finden könnte, quält ihn immer wieder, während er Stationen seines Lebens Revue passieren lässt. Sein Sohn, seine Frau Catherine und Hélène spielen dabei die Hauptrollen. Für Hélène hat er seine Familie verlassen, dennoch verbindet ihn immer noch eine gute Freundschaft mit Catherine, die inzwischen auch einen neuen Liebhaber hat. Eine echte Entscheidung zwischen Familie und Frau hatte Pierre noch nicht getroffen. Nun weiß er nicht, ob er noch die Gelegenheit dazu haben wird.
"Die Dinge des Lebens" ist eine feinfühlige Beobachtung der Zweifel, Widersprüche und Unsicherheiten des Lebens ohne moralische Wertungen. Die Unsicherheit darüber, was im Leben wirklich zählt, legt sich wie ein Schleier über das Geschehen. Michel Piccoli verleiht seinem Protagonisten Tiefgang und findet die Balance zwischen Schwermut und Leichtigkeit. "Die Dinge des Lebens" begründete die lange Zusammenarbeit von Romy Schneider und Regisseur Claude Sautet, den sie als einen ihrer Lieblingsregisseure bezeichnete und dessen dichte Erzählweise Schneiders schauspielerische Intensität perfekt ergänzte.

Als nächsten Beitrag der Romy-Schneider-Reihe zum 30. Todestag der Schauspielerin zeigt 3sat um 22.25 Uhr die Dokumentation "Romy - eine Frau in drei Noten".


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21:40
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Das Tal der Loire, Frankreich

Glanz und Elend der Frauen

Film von Christina Brecht-Benze

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Lange Zeit war das Tal der Loire Schauplatz erbitterter Kämpfe zwischen Frankreich und England um den französischen Königsthron. Ihr Höhepunkt war der Hundertjährige Krieg, der zwischen 1337 und 1437 an den Ufern des Flusses tobte. Die Franzosen würdigen bis heute ...
(ARD/SWR)

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Lange Zeit war das Tal der Loire Schauplatz erbitterter Kämpfe zwischen Frankreich und England um den französischen Königsthron. Ihr Höhepunkt war der Hundertjährige Krieg, der zwischen 1337 und 1437 an den Ufern des Flusses tobte. Die Franzosen würdigen bis heute die Verdienste des damals 17-jährigen Bauernmädchens Jeanne d'Arc, die das belagerte Orléans befreite und den Dauphin Karl VII. zur Krönung nach Reims führte. Jeanne d'Arc ist eine der vielen Frauen, die im Tal der Loire aktiv die Geschichte des französischen Königreiches mitbestimmt haben. Eine andere ist Katharina von Medici, die als Meisterin der Intrige gilt und der fast jedes Mittel recht war, dem Hause Valois die Krone zu erhalten. Neben diesen Frauen, die im Tal der Loire Politik gemacht haben, gab es aber auch solche, mit denen Politik gemacht wurde. Anne von Bretagne zum Beispiel war Ende des 15. Jahrhunderts gleich zweimal Spielball politischer Interessen: Als sie mit Karl VII. zwangsvermählt wurde, musste sie sich per Ehevertrag verpflichten, auch den Nachfolger Karls, Ludwig XII., zu ehelichen - damit die Bretagne Frankreich nicht verloren ging. Da solche Zwangsehen aus Staatsräson meist unglücklich waren, mussten diese verkauften Bräute später mit ansehen, wie sich ihre Ehemänner ganz öffentlich eine Zweitfrau nahmen - eine Mätresse, die geliebte Alternative zur ungeliebten Ehefrau. So musste beispielsweise Katharina von Medici akzeptieren, dass für ihren Mann Heinrich II. immer eine andere Königin war: Diana von Poitiers.
Der Film aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" erzählt Geschichten vom Glanz und Elend der Frauen an der Seite der französischen Herrscher. Über 300 Schlösser hinterließen sie an der Loire und ihren Nebenflüssen, eine in Europa beispielslose, gigantische Kulturlandschaft, die auch ein Stück Frauengeschichte dokumentiert.
(ARD/SWR)


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Romy Schneider

Romy Schneider- eine Frau in drei Noten

Dokumentarfilm von Frederick Baker, Österreich 2008

Länge: 91 Minuten

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Das Leben von Romy Schneider war kurz, aber ereignisreich. Sie war Österreichs Sissi und Frankreichs Femme fatale. Sie ging beruflich und privat bis an ihre Grenzen.
Der Dokumentarfilm "Romy Schneider - eine Frau in drei Noten" des preisgekrönten Regisseurs ...
(ORF)

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Das Leben von Romy Schneider war kurz, aber ereignisreich. Sie war Österreichs Sissi und Frankreichs Femme fatale. Sie ging beruflich und privat bis an ihre Grenzen.
Der Dokumentarfilm "Romy Schneider - eine Frau in drei Noten" des preisgekrönten Regisseurs Frederick Baker zeigt die Unterschiede zwischen Film und Realität, zwischen dem Mythos Romy und der Privatperson, geht aber auch den Parallelen nach. Er analysiert die geheimnisvolle Aura der Schauspielerin wie die Noten eines Parfums, das sich aus einer Kopf-, einer Herz- und einer Basisnote zusammensetzt. Romy Schneiders Lieblingsduft war das im Revolutionsjahr 1848 kreierte Parfum "Vanisia" von Creed, eine Kombination aus Zimt, Patschuli, weißer Rose, Jasmin, Iris, Sandelholz und Vanille. Diese Ingredienzien schienen mit Romy Schneiders Charakter hervorragend zu harmonisieren. Die Kopfnote in Romys Leben bilden Karriere und Lebenskampf. Sie war kein Kopfmensch, fällte selten rationale Entscheidungen, aber was sie sich vornahm, verfolgte sie mit Vehemenz. Getrieben von der Suche nach Vollkommenheit, kämpfte sie gegen ihr Sissi-Image, gegen Diskriminierung und Zensur, für moralische Werte und persönliche Freiheit. Ihre Schönheit und ihr Charisma verliehen ihr das nötige Durchsetzungsvermögen. Die Herznote steht für Liebe und Leidenschaft. Vor der Kamera entwickelte Romy sich vom süßen Mädchen zur verruchten Frau. Privat war sie ständig auf der Suche nach dem perfekten Glück, das sich jedoch nie einstellen wollte. Dreimal verschenkte sie ihr Herz: an Alain Delon, der sie nach Paris holte, an Harry Meyen, den Vater ihres Sohnes David, und an Daniel Biasini, den Vater ihrer Tochter Sarah. Ihre wahre Liebe aber galt ihren Kindern und der Schauspielerei. Die Basisnote umfasst biografische Details der Tochter aus einer berühmten Schauspielerfamilie. Ihre Mutter Magda Schneider, ihr Vater Wolf Albach-Retty und ihre Großmutter, die Burgschauspielerin Rosa Albach-Retty, haben ihr das schauspielerische Talent in die Wiege gelegt.

Als nächster Film in der 3sat-Filmreihe zu Romy Schneiders 30. Todestag folgt am Mittwoch, 30. Mai, um 22.25 "Das wilde Schaf".
(ORF)


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23:55
Mit Audiodeskription16:9 FormatVideotext Untertitel

37 Grad: "Suche Traumfrau!"

Männer auf der Jagd nach Liebe

Film von Iris Bettray

(Zweikanalton: Originalfassung/ Originalfassung mit akustischer Bildbeschreibung)

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Sie sind attraktiv, erfolgreich, sympathisch - aber Singles. Eigentlich dürfte es in Zeiten der Internet-Kontaktmöglichkeiten kein Problem sein, eine Partnerin zu finden. Was läuft schief bei den Männern im besten Alter? Immerhin sind sieben Millionen User in ...

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Sie sind attraktiv, erfolgreich, sympathisch - aber Singles. Eigentlich dürfte es in Zeiten der Internet-Kontaktmöglichkeiten kein Problem sein, eine Partnerin zu finden. Was läuft schief bei den Männern im besten Alter? Immerhin sind sieben Millionen User in Online-Portalen angemeldet. Soziologen meinen, dass die steigende Zahl von Dating-Möglichkeiten die Beziehungsfähigkeit eher blockiere als aktiviere. Ist das Internet zwar ein Paarungsbeschleuniger, aber kein Partnerschaftsfestiger?
Die Dokumentation "Suche Traumfrau!" aus der Reihe "37 Grad" begleitet Männer, die bisher vergeblich nach ihrer Traumfrau fahnden.


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0:25
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:55
Dolby-Digital Audio16:9 FormatVideotext Untertitel

Cop Land

Spielfilm, USA 1997

Darsteller:
Freddy HeflinSylvester Stallone
Ray DonlanHarvey Keitel
Moe TildenRobert de Niro
Gary FiggisRay Liotta
Joey RandonePeter Berg
u.a.
Regie: James Mangold
Länge: 96 Minuten

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Auf den ersten Blick wirkt das Städtchen Garrison in New Jersey wie ein beschaulicher Ort mit Einfamilienhäusern und gepflegten Vorgärten - bis man die dort lebenden Männer kennenlernt: Cops, die im nahen New York City arbeiten und Fremde sofort aus "ihrer" Stadt ...
(ARD)

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Auf den ersten Blick wirkt das Städtchen Garrison in New Jersey wie ein beschaulicher Ort mit Einfamilienhäusern und gepflegten Vorgärten - bis man die dort lebenden Männer kennenlernt: Cops, die im nahen New York City arbeiten und Fremde sofort aus "ihrer" Stadt vertreiben. Das hat einen guten Grund. Die Cops sind fast alle korrupt bis auf die Knochen. Mit Krediten einer Mafia-Bank haben sie ihre Häuser gekauft und sich ein kleines Reich geschaffen. Einer der wenigen, der von den krummen Geschäften nichts weiß, ist der örtliche Sheriff Freddy Heflin, den niemand ernst nimmt. Freddy bewundert den Großstadt-Cop Ray, der alle Fäden in der Hand hält. Dann aber kommt es zu einem folgenreichen Zwischenfall, und Freddy wird zur Zielscheibe der korrupten Cops.
Der Spielfilm "Cop Land" war für den Actionstar Sylvester Stallone die lang ersehnte Chance, sein Talent als Charakterdarsteller in der Rolle eines behäbigen Kleinstadtpolizisten fernab aller Heldenklischees unter Beweis zu stellen.
(ARD)


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2:30
Stereo-Ton

Nero

Spielfilm, Italien 1993

Darsteller:
FedericoSergio Castellitto
FrancescaChiara Caselli
ContadinoCarlo Colnaghi
D'AmbrosiLuis Molteni
Kommissar StranieroHugo Pratt
u.a.
Regie: Giancarlo Soldi
Länge: 97 Minuten

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Der Mailänder Müßiggänger Federico freut sich darüber, dass seine Geliebte Francesca bei ihm eingezogen ist. Nun möchte sie, dass er ihre Creme aus der Wohnung ihres Exfreunds holt - ein Liebesdienst mit fatalen Folgen. Als Federico in der Wohnung ankommt, findet er ...
(ARD)

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Der Mailänder Müßiggänger Federico freut sich darüber, dass seine Geliebte Francesca bei ihm eingezogen ist. Nun möchte sie, dass er ihre Creme aus der Wohnung ihres Exfreunds holt - ein Liebesdienst mit fatalen Folgen. Als Federico in der Wohnung ankommt, findet er nur noch die Leiche seines Nebenbuhlers. Entsetzt vermutet er, dass Francesca ihn im Streit getötet hat. Er beschließt, die Leiche und die Spuren zu beseitigen, doch dabei gerät er in ein albtraumhaftes Abenteuer. Fieberhaft versucht er, die Leiche loszuwerden. Dabei wird er jedoch beobachtet. Ein Erpressungsspiel beginnt.
Mit dem Spielfilm "Nero" gelang Giancarlo Soldi eine spannende und bis zum verblüffenden Schluss konsequente Satire auf das Genre der Psycho- und Horrorthriller. Dabei geht es weniger um spektakuläre Effekte, sondern um die eigenwillige kafkaeske Atmosphäre und das raffinierte Ineinanderfließen von realer und wahnhafter Wahrnehmung.
(ARD)


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4:10

Providence

Spielfilm, Frankreich 1977

Darsteller:
Clive LanghamJohn Gielgud
Sonia LanghamEllen Burstyn
Claude LanghamDirk Bogarde
Kevin WoodfordDavid Warner
Helen Weiner / Molly LanghamElaine Stritch
u.a.
Regie: Alain Resnais
Länge: 103 Minuten

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Clive Langham ist ein vom Tode gezeichneter Schriftsteller. In der Nacht kreisen seine vom Alkohol stimulierten und verwirrten Gedanken um sein letztes Buch. Als Vorbild für die Hauptfiguren dienen ihm seine Söhne Claude und Kevin sowie seine Schwiegertochter Sonia. ...
(ARD)

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Clive Langham ist ein vom Tode gezeichneter Schriftsteller. In der Nacht kreisen seine vom Alkohol stimulierten und verwirrten Gedanken um sein letztes Buch. Als Vorbild für die Hauptfiguren dienen ihm seine Söhne Claude und Kevin sowie seine Schwiegertochter Sonia. Claude vertritt im Roman die Anklage gegen einen jungen Soldaten mit den Zügen seines Halbbruders Kevin. Dieser hat einem Greis die Bitte um den Gnadentod erfüllt. Claudes Geliebte Helen ist das Ebenbild seiner Mutter und offenbart Langhams Schuldgefühle am Selbstmord seiner Frau. Zu diesem Abstieg ins persönliche Unbewusste gesellen sich andere albtraumhafte Bilder. Im strahlenden Sonnenlicht des nächsten Tages, seines 78. Geburtstages, scheinen im Kreise seiner liebevollen Familie die Schrecknisse der Nacht unendlich fern.
Mit dem Spielfilm "Providence" greift der französische Regisseur Alain Resnais wieder stärker auf filmische Mittel zurück, die seine ersten Spielfilme "Hiroshima, mon amour", "Letztes Jahr in Marienbad" und "Muriel" prägten.
(ARD)

Sendeende: 5:50 Uhr