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Dezember 2017
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Dienstag, 8. Mai
Programmwoche 19/2012
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6:20
Stereo-Ton16:9 Format

7:00
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Hart aber fair

Die Quittung - Wenn Wähler wählen was sie wirklich wollen!

Moderation: Frank Plasberg


Moderator Frank Plasberg diskutiert mit seinen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. In der Sendung ist Thema, was die Menschen bewegt und aufregt. Filme und Reportagen liefern wichtige Hintergründe und beleuchten das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln.
(ARD/WDR)


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11:30
Stereo-Ton16:9 Format

Reiseziel Ponza



(ARD)


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11:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Thema

Themen:
- Mysteriöser Tod eines Libyers in Wien
- Sklavenarbeit - angestellt im Diplomatenhaushalt
- Adoption: Echte Mütter oder nicht?
- Life Ball-Projekte in Sansibar:
Hoffnung für HIV-positive Menschen

Moderation: Christoph Feurstein

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Das Magazin aus Österreich informiert über aktuelle Ereignisse und außergewöhnliche Schicksale. Nach der Top-Story mit einer aktuellen Reportage und einem weiterführenden Hintergrundbericht folgt das Schwerpunktthema der Woche. Bunte, exotische Geschichten aus aller ...
(ORF)

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Das Magazin aus Österreich informiert über aktuelle Ereignisse und außergewöhnliche Schicksale. Nach der Top-Story mit einer aktuellen Reportage und einem weiterführenden Hintergrundbericht folgt das Schwerpunktthema der Woche. Bunte, exotische Geschichten aus aller Welt runden die Sendung ab.
(ORF)


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12:30
Stereo-Ton16:9 Format

über:morgen - China süß-sauer (1/2)

(Wh.)


(ORF/3sat)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Burgen und Schlösser in Europa

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Zahlreiche Burgen und Schlösser in Europa gehören zum UNESCO-Welterbe: Hoch über der Stadt Granada thront die schönste Burganlage Europas, die Alhambra. Im Südwesten Frankreichs findet sich zwischen Montpellier und Toulouse eine der am besten erhaltenen ...
(ARD)

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Zahlreiche Burgen und Schlösser in Europa gehören zum UNESCO-Welterbe: Hoch über der Stadt Granada thront die schönste Burganlage Europas, die Alhambra. Im Südwesten Frankreichs findet sich zwischen Montpellier und Toulouse eine der am besten erhaltenen Festungsanlagen Europas: Carcassonne ist eines der schönsten Touristenziele Frankreichs. Die Schlösser im Loire-Tal zeugen von der Pracht und dem Repräsentationsbedürfnis der französischen Könige. Das englische Schloss Blenheim mit seinen 200 Zimmern und einem großen Park ist ein Beispiel für die Landschaftsarchitektur der englischen Romantik. Und auch Lednice-Valtice in Tschechien gehört zu den großen Gesamtkunstwerken Europas.
Filme aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" zeigen die Vielfalt und kulturhistorische Bedeutung von Schlössern und Burgen in Europa.
(ARD)


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Sankt Petersburg - Lebenslust auf Russisch

Film von Anne Gellinek

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Eine Stadt feiert ihr Comeback: 20 Jahre nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion zelebriert Sankt Petersburg wieder seine imperiale Vergangenheit. Während der Weißen Nächte, in denen die Sonne für nur zwei Stunden untergeht, liebt Brückenmeister Sergej Matwejew seinen ...

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Eine Stadt feiert ihr Comeback: 20 Jahre nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion zelebriert Sankt Petersburg wieder seine imperiale Vergangenheit. Während der Weißen Nächte, in denen die Sonne für nur zwei Stunden untergeht, liebt Brückenmeister Sergej Matwejew seinen Job besonders: Jede Nacht klappt er die beiden tonnenschweren Flügel der Schlossbrücke hoch, um den Schiffsverkehr durchzulassen. Ein Spektakel, das die ganze Stadt auf beiden Ufern der Newa mit einer Riesen-Party feiert. "Schlafen können wir auch im Winter", sagen die Petersburger. Tanzlehrerin Irina trainiert mit ihren Schülern Polonaise und Haltung für den Jubiläumsball der Adelsgesellschaft. Auch die jungen Performance-Künstler von "Art-Vojna" agieren hauptsächlich nachts. Seit sie einen Riesenphallus auf die Zugbrücke vor der Petersburger Geheimdienstzentrale gepinselt haben, sind die Kunst-Rowdys in ganz Russland berühmt. Ihre Aktionen richten sich gegen das autoritäre Putin-Russland. Sankt Petersburg sagen sie, sei der ideale Ort für die nächste Revolution.
"Sankt Petersburg - Lebenslust auf Russisch" lädt zu einem Tag- und Nachtspaziergang durch eine Stadt ein, die wieder zu altem Ruhm zurückkehren will und sich dabei neu erfindet.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano spezial: Arbeitnehmer 50plus

Themen:
Generation 50 plus
- Durch individuelles Training bleiben Körper
und Geist länger jung
- Altersgerechte Fortbildung
Ältere Menschen lernen nicht schlechter, sondern anders
- Anonymisierte Bewerbungsverfahren
Erhöhen die Chancen der Arbeitnehmer 50 plus

Moderation: Yve Fehring

Erstausstrahlung

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In einer Prognose des Statistischen Bundesamtes sollen in Deutschland zwischen 2017 und 2023 zirka 40 Prozent der Erwerbspersonen über 50 Jahre alt sein. Mit ausgesuchten Projekten und regionalen Beschäftigungspakten versucht Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen, ...

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In einer Prognose des Statistischen Bundesamtes sollen in Deutschland zwischen 2017 und 2023 zirka 40 Prozent der Erwerbspersonen über 50 Jahre alt sein. Mit ausgesuchten Projekten und regionalen Beschäftigungspakten versucht Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen, auf diese Entwicklung zu reagieren und die Zahl der älteren Arbeitnehmer zu steigern. Doch die Wirklichkeit sieht oft anders aus: Die meisten Unternehmen bevorzugen bei der Einstellung jüngere Arbeitnehmer und die Situation von Arbeitssuchenden über 50 ist nach wie vor problematisch. "Jung" bedeutet für viele leistungsfähig und "alt" gleich "weniger belastbar". Doch gerade mit dieser Haltung räumt der aktuelle Fortschrittsreport "Altersgerechte Arbeitswelt" des Ministeriums auf und bescheinigt älteren Arbeitnehmern keine geringere Leistungsfähigkeit als den jüngeren Kollegen. Ist bei den Arbeitgebern also noch nicht angekommen, was gesellschaftliche Tatsachen und wissenschaftliche Fakten seit längerer Zeit belegen? Oder geben die Erfahrungen aus der unmittelbaren Praxis vielleicht doch Anlass, an der Produktivität der Älteren zu zweifeln?
"nano spezial: Arbeitnehmer 50plus" hat bei großen Unternehmen, aber auch in kleinen Betrieben nachgefragt, ob und wie diese für den demografischen Wandel gerüstet sind und mit welchen Strategien sie in Zukunft ältere Mitarbeiter effektiv einsetzen wollen. Dabei zeigt sich, dass ein sinnvoller Einsatz von Erwerbstätigen jenseits der 50 für alle ein Gewinn ist.


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19:00

3sat thema: Der Bürokrat des Holocaust

Der Mann, der Adolf Eichmanns Asche ins Meer streute

Die unglaubliche Geschichte des Michael Gilead

Film von Georg M. Hafner und Esther Schapira

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In der Nacht zum 1. Juni 1962 wurde Adolf Eichmann, Leiter des gefürchteten Referats IV 64 im Reichssicherheitshauptamt, gehängt und seine Leiche noch in dieser Nacht verbrannt. Michael Gilead war dabei. Er war es auch, der als offizieller Vertreter des Staates Israel ...
(ARD/HR)

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In der Nacht zum 1. Juni 1962 wurde Adolf Eichmann, Leiter des gefürchteten Referats IV 64 im Reichssicherheitshauptamt, gehängt und seine Leiche noch in dieser Nacht verbrannt. Michael Gilead war dabei. Er war es auch, der als offizieller Vertreter des Staates Israel anschließend kurz vor Sonnenaufgang Eichmanns Asche vor Tel Aviv ins Meer streute. Letzter Akt der Tragödie zweier Leben, die auf dramatische Weise miteinander verknüpft waren. Auf der einen Seite: Michael Gilead, der zusammen mit seinem Bruder als einzige einer 70-köpfigen Familie Auschwitz überlebt haben. Auf der anderen Seite: Adolf Eichmann, der die Endlösung der Judenfrage verbreitete, gnadenlos exekutierte und Millionen Juden in den Tod schickte. Plötzlich saßen sich diese beiden Männer gegenüber. Michael Gilead verhörte an einem geheimen Ort als israelischer Polizeioffizier den Massenmörder Adolf Eichmann. Der Auschwitzüberlebende hatte in diesem Moment die Macht über den Mann, dem er einst so hilflos ausgeliefert war.
In dem Film "Der Mann, der Adolf Eichmanns Asche ins Meer streute" gibt Michael Gilead detailreich Auskunft über Adolf Eichmann, über den Prozess und über Eichmanns Tod. Er erzählt vor dem Hintergrund des selbst durchlittenen Grauens in Auschwitz. Ein eindringliches Dokument über Leid und Rache, über Schmerz und Vergeltung.

Mit dem "3sat Thema" setzt 3sat neben seinen Thementagen und Themenwochen einen neuen Akzent in seinem Programm. Die Zuschauer erhalten einen kompakten Über- und Einblick in ein kulturrelevantes Thema unserer Zeit. Am 8. Mai geht es einen Abend lang ab 19.00 Uhr um den "Bürokraten des Holocaust", den NS-Kriegsverbrecher Adolf Eichmann. Im Anschluss an "Der Mann, der Adolf Eichmanns Asche ins Meer streute" folgen um 19.45 Uhr "Der Eichmann-Faktor", um 20.15 Uhr "Eichmanns Ende", um 21.45 Uhr das Dokumentarische Fernsehspiel "Die Wannsee-Konferenz" und um 23.10 Uhr der Dokumentarfilm "Ein Spezialist".
(ARD/HR)


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19:45
Stereo-Ton16:9 Format

3sat thema: Der Bürokrat des Holocaust

Der Eichmann-Faktor

Film von Gerhard Jelinek

Erstausstrahlung

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Vor 50 Jahren, am 31. Mai 1962, wurde das Todesurteil an Adolf Eichmann vollstreckt. Der Prozess, der dieser Hinrichtung in Israel vorangegangen war, brachte das Jahrhundertverbrechen des Holocaust noch einmal ans Licht der internationalen Öffentlichkeit. Zu diesem ...
(ORF/3sat)

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Vor 50 Jahren, am 31. Mai 1962, wurde das Todesurteil an Adolf Eichmann vollstreckt. Der Prozess, der dieser Hinrichtung in Israel vorangegangen war, brachte das Jahrhundertverbrechen des Holocaust noch einmal ans Licht der internationalen Öffentlichkeit. Zu diesem Zeitpunkt hatten viele, auch in Deutschland, mit der Aufarbeitung der Vergangenheit bereits abgeschlossen. Eichmanns Berufung auf Befehle, Pflicht und Obrigkeit trug maßgeblich dazu bei, dass diese Begriffe von der jungen Generation abgelehnt wurden. Die aufkeimende Studentenbewegung stellte ihre neuen Ideale von Gewissen und Freiheit dagegen. So wurde der Eichmann-Prozess einer der Motoren der "68er". Auch im internationalen Recht bildete der Eichmann-Prozess, wie zuvor schon die Nürnberger Prozesse, eine Zäsur. Denn mit seiner Verteidigung, er hätte sich nur an die in der Hitlerzeit geltenden NS-Gesetze gehalten, kam Eichmann vor Gericht nicht durch. Der Schutz der Menschenwürde müsse immer über der staatlichen Gesetzgebung stehen. Auf diesem Verständnis fußen alle späteren internationalen Verfahren gegen Diktatoren und Kriegsverbrecher.
Die Dokumentation "Der Eichmann-Faktor" von Gerhard Jelinek erklärt die geistesgeschichtlichen Zusammenhänge vom Jahr 1962 bis in die Gegenwart.
(ORF/3sat)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

3sat thema: Der Bürokrat des Holocaust

Eichmanns Ende

Liebe, Verrat, Tod

Film von Raymond Ley

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Adolf Eichmann, Cheforganisator der Judendeportationen in die Vernichtungslager und einer der größten Kriegsverbrecher im "Dritten Reich", taucht nach Kriegsende unter. 1950 setzt er sich nach Argentinien ab. Die deutsche Gemeinde in Buenos Aires besteht aus Nazis und ...
(ARD/NDR/SWR)

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Adolf Eichmann, Cheforganisator der Judendeportationen in die Vernichtungslager und einer der größten Kriegsverbrecher im "Dritten Reich", taucht nach Kriegsende unter. 1950 setzt er sich nach Argentinien ab. Die deutsche Gemeinde in Buenos Aires besteht aus Nazis und Juden, aus Tätern und Opfern. Auch Lothar Hermann, Jude und KZ-Überlebender, hat sich 1942 dorthin in Sicherheit gebracht. Seine Tochter Silvia verliebt sich in Nick, ohne zu wissen, dass es sich dabei um Eichmanns Sohn Klaus handelt. Als Nick dem Vater seiner Freundin Silvia begegnet, erfährt der fast erblindete Lothar Hermann, dass der Vater des jungen Mannes an einem Buch über seine Tätigkeit im "Dritten Reich" arbeitet. Hermann nimmt Kontakt zum hessischen Generalstaatsanwalt Fritz Bauer auf, der sich in Deutschland für die strafrechtliche Verfolgung ehemaliger Nazis engagiert. Bauer entscheidet sich zu einem ungewöhnlichen Schritt: Er informiert die Israelis, weil er der deutschen Polizei und Justiz nicht traut. Um Hermanns Informationen zu überprüfen, schickt der israelische Geheimdienst Mossad einen Agenten nach Argentinien. Doch es bleiben Zweifel, dass ausgerechnet ein Blinder den gesuchten Eichmann finden konnte. Lothar Hermann schickt deshalb seine Tochter ein letztes Mal zu Nick, um einen endgültigen Beweis zu finden. Sie identifiziert Nicks Vater zweifelsfrei als den Kriegsverbrecher Adolf Eichmann. Damit ist Eichmanns Schicksal besiegelt. Am 11. Mai 1960 entführt der Mossad Eichmann nach Israel, wo er 1962 nach einem weltweit aufsehenerregenden Prozess hingerichtet wird.
"Eichmanns Ende" erzählt in einer dichten Verschränkung von historischem Bildmaterial, Zeitzeugenberichten sowie dokumentarischen Spielszenen, die fast unglaubliche Geschichte von der Entdeckung und Ergreifung des Organisators der Massendeportationen europäischer Juden. Die Spielszenen sind mit Herbert Knaup, Ulrich Tukur und Axel Milberg hochkarätig besetzt.
(ARD/NDR/SWR)


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21:45

3sat thema: Der Bürokrat des Holocaust

Die Wannseekonferenz

Dokumentarisches Fernsehspiel, BRD 1983

Darsteller:
Reinhard HeydrichDietrich Mattausch
Heinrich MüllerFriedrich G. Beckhaus
Adolf EichmannGerd Böckmann
Alfred MeyerHarald Dietl
Georg LeibbrandtJochen Busse
Roland FreislerRainer Steffen
Buch: Paul Mommertz
Regie: Heinz Schirk

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Am 20. Januar 1942 lud Reinhard Heydrich, SS-Obergruppenführer, Chef des Reichssicherheitshauptamts und engster Mitarbeiter Heinrich Himmlers, in Berlin14 leitende Repräsentanten des nationalsozialistischen Regimes zu einer Geheimkonferenz am Großen Wannsee ein. Der ...
(ARD/BR/ORF)

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Am 20. Januar 1942 lud Reinhard Heydrich, SS-Obergruppenführer, Chef des Reichssicherheitshauptamts und engster Mitarbeiter Heinrich Himmlers, in Berlin14 leitende Repräsentanten des nationalsozialistischen Regimes zu einer Geheimkonferenz am Großen Wannsee ein. Der einzige Punkt der Tagesordnung war die sogenannte "Endlösung der Judenfrage". Während der knapp eineinhalbstündigen Sitzung wurde bei Kognak und Häppchen die systematische Vernichtung der europäischen Juden diskutiert. Es ging um das Für und Wider schon erprobter oder noch in Erprobung stehender Vernichtungsmethoden, die Organisation des Transports der Opfer an den Ort ihrer Vernichtung und um Kompetenzrangeleien zwischen einzelnen Instanzen. Heydrich verteilte Lob und Rüge, während er den reibungslosen Ablauf und die perfekte Organisation des Massenmordes einforderte, bei dem alle Beteiligten "ihr Bestes" leisten sollten. Der Völkermord wurde zur Organisations- und Verwaltungsaufgabe.
Anhand der Originalprotokolle rekonstruieren Autor Paul Mommertz und Regisseur Heinz Schirk in dem preisgekrönten dokumentarischen Fernsehspiel "Die Wannseekonferenz" den Ablauf dieses monströsen Geheimtreffens. Konsequent folgen sie dabei den klassischen Regeln von der Einheit des Ortes und der Zeit. Knapp eineinhalb Stunden dauerte vor 70 Jahren diese folgenreiche Konferenz, knapp eineinhalb Stunden dauert auch ihre Rekonstruktion, mit der die von Hannah Arendt beschriebene "Banalität des Bösen" anschaulich vor Augen geführt wird.
(ARD/BR/ORF)


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23:10
schwarz-weiss monochromStereo-Ton

3sat thema: Der Bürokrat des Holocaust

Ein Spezialist

Die Banalität des Bösen am Beispiel Adolf Eichmann

Dokumentarfilm von Eyal Sivan und Rony Brauman,

Deutschland/Frankreich/Belgien/Österreich/Israel 1998

Länge: 124 Minuten

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Am 23. Mai 1960 gab der israelische Ministerpräsident Ben Gurion vor der Knesset bekannt, dass israelische Sicherheitskräfte einen der größten Naziverbrecher, Adolf Eichmann, gefunden haben. Von April bis Dezember 1961 fand in Jerusalem der Prozess gegen Eichmann ...
(ORF)

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Am 23. Mai 1960 gab der israelische Ministerpräsident Ben Gurion vor der Knesset bekannt, dass israelische Sicherheitskräfte einen der größten Naziverbrecher, Adolf Eichmann, gefunden haben. Von April bis Dezember 1961 fand in Jerusalem der Prozess gegen Eichmann statt. Die Anklage umfasste in 15 Punkten Verbrechen gegen das jüdische Volk, Verbrechen gegen die Menschheit und die Mitgliedschaft in verbrecherischen Organisationen. Eichmann, der sich in keinem der 15 Punkte für schuldig befand, wurde am 15. Dezember 1961 zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde im Mai 1962 vollstreckt.
Der Eichmann-Prozess ist das einzige Verfahren gegen einen Kriegs- und Naziverbrecher, das in voller Länge in Bild und Ton aufgezeichnet wurde. Die Video-Aufzeichnungen von mehreren hundert Stunden lieferten das Material für den Film "Ein Spezialist". Der Film, der keine Zusammenfassung des Verfahrens sein will, konzentriert sich völlig auf den Täter. Eichmanns Verhalten in dem äußerst fair geführten Verfahren erlaubte Eyal Sivan und Rony Brauman eine eindrückliche Darstellung dessen, was Hannah Arendt die "Banalität des Bösen" nannte: Die Abwesenheit von Denken und Moral. 2001 wurde der Regisseur Eyal Sivan in der Sparte "Information und Kultur" mit einem "Adolf Grimme-Preis" in Gold ausgezeichnet. In der Begründung der Jury heißt es: "'Ein Spezialist' ist eine bedrückende Dokumentation über die Normalität der Mörder. Aber seine Wirkung verdankt der Film vor allem der künstlerischen Freiheit, die sich Sivan in gestalterischer Bearbeitung des Dokumentarmaterials genommen hat. Um die Wahrheit herauszuarbeiten, ist hier alles manipuliert und der Eichmann-Prozess zur Kenntlichkeit komprimiert. Der ,Spezialist' ist einer zum Fürchten, ein Film, der in seiner modernen Machart das Vergangene ins Heute zurückholt."
(ORF)


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1:10
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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1:40
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Edelweiß

Fernsehfilm, Österreich 2001

Darsteller:
Vera DorfmeisterErni Mangold
Erich DorfmeisterHeinrich Schweiger
IsoldeKitty Speiser
AnnaStefanie Dvorak
SidneyTim Bergmann
Paul RichterKonstantin Wecker
u.a.
Drehbuch: Ulli Schwarzenberger
Regie: Xaver Schwarzenberger
Länge: 89 Minuten

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Vera und Erich Dorfmeister haben vom Nationalsozialismus profitiert. Die Zeiten haben sich zwar geändert, ihre Gesinnung aber ist geblieben. Besonders Tochter Isolde hat darunter gelitten, ihre Ehe mit dem Jazzer Paul Richter ging deshalb in die Brüche. Nun kehrt deren ...
(ORF)

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Vera und Erich Dorfmeister haben vom Nationalsozialismus profitiert. Die Zeiten haben sich zwar geändert, ihre Gesinnung aber ist geblieben. Besonders Tochter Isolde hat darunter gelitten, ihre Ehe mit dem Jazzer Paul Richter ging deshalb in die Brüche. Nun kehrt deren Tochter Anna in Begleitung von ihrem jüdischen Freund Sidney nach einem Auslandsjahr heim.
Eine "Bestandsaufnahme konkreter österreichischer Befindlichkeiten" nennen Ulli und Xaver Schwarzenberger ihr Filmwerk "Edelweiß". Der Film skizziert drei Generationen mit drei unterschiedlichen Einstellungen: die Unbelehrbaren, die Verdränger und die Ahnungslosen.
(ORF)


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3:10
schwarz-weiss monochromStereo-Ton

Ein Spezialist

(Wh.)

Länge: 124 Minuten


(ORF)


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5:15
Stereo-Ton16:9 Format

Der Eichmann-Faktor

(Wh.)


(ORF)

Sendeende: 5:45 Uhr