7:30


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)
10:15


Markus Lanz begrüßt Spitzenköche, die bei ihm ein leckeres Fünf-Gänge-Menü zubereiten.
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Kloster Arenberg - Paradies für Leib und Seele
Seitenanfang13:15


Hexen, Heiler, Zauberer
Mythen und Aberglauben in Südafrika
Film von Marion Mayer-Hohdahl

In Südafrika sind Mythen und Aberglaube allgegenwärtig. Fast jeder Südafrikaner geht vor oder nach einem Hospitalbesuch zu einem der über 200.000 traditionellen Heiler, die in dem Land leben. Die Sangomas, die weiblichen Heiler, und die Inyangas, die männlichen, ...
(ORF/3sat)

In Südafrika sind Mythen und Aberglaube allgegenwärtig. Fast jeder Südafrikaner geht vor oder nach einem Hospitalbesuch zu einem der über 200.000 traditionellen Heiler, die in dem Land leben. Die Sangomas, die weiblichen Heiler, und die Inyangas, die männlichen, bekämpfen Krankheiten mit Salben, Kräutern, Tierhäuten und -knochen. Nun sollen die Heiler per Gesetz registriert und westlichen Ärzten gleichgestellt werden. Damit will man Scharlatanen das Handwerk legen. Zum Beispiel solchen, die behaupten, sie könnten auch die tödliche Immunkrankheit Aids heilen - eine Katastrophe in dem Land mit einer der höchsten Aidsraten der Welt. Manche der Infizierten glauben sogar, dass sie ihr "böses Blut" reinigen können, indem sie Kinder vergewaltigen. Nichtregierungsorganisationen bemühen sich um Aufklärung. Aber in den ländlichen Gebieten halten sich der Aberglauben und die Legenden hartnäckig.
Die Dokumentation "Hexen, Heiler, Zauberer" berichtet über Scharlatanerie und Aberglaube in Südafrika.
(ORF/3sat)
Seitenanfang14:00


Die Farben Afrikas
Die Häuser der Ndebele und Zulus
Film von Marion Mayer-Hohdahl

Der Stamm der Ndebele in Südafrika ist durch die farbenfrohen, geometrischen Malereien an seinen Häusern berühmt geworden. Die Ndebele spalteten sich im 16. Jahrhundert von den Zulu, der größten Volksgruppe im Lande, ab. Sie wanderten von Natal am Indischen Ozean ins ...
(ORF/3sat)

Der Stamm der Ndebele in Südafrika ist durch die farbenfrohen, geometrischen Malereien an seinen Häusern berühmt geworden. Die Ndebele spalteten sich im 16. Jahrhundert von den Zulu, der größten Volksgruppe im Lande, ab. Sie wanderten von Natal am Indischen Ozean ins Innere Südafrikas. Als zwei Jahrhunderte später die Buren die Region besiedelten, wurden die Ndebele vertrieben. Sie flüchteten in Höhlen und verteidigten sich gegen die Weißen. Fast die Hälfte der Ndebele starb dabei. Die Überlebenden mussten auf den Feldern der Buren Sklavenarbeit verrichten. Viele der Traditionen der Ndebele sind verloren gegangen. Aber einige haben sich erhalten, so in der Siedlung Mapoch bei Pretoria. Dort leben drei Großfamilien, die zusammen rund 270 Personen zählen. Aber auch bei ihnen zeigt sich, dass Kultur und Traditionen des Stamms gefährdet sind. Nur noch die Gogos, die Großmütter, kennen sie.
"Die Farben Afrikas" stellt die drei Großfamilien vor, die in Mapoch bei Pretoria leben.
(ORF/3sat)
Seitenanfang14:45


Die Wüstennomaden von Afar
Film von Gundi Lamprecht

Die Australierin Valerie Browning weiß, was es bedeutet, in einer der unwirtlichsten und ärmsten Regionen der Welt zu leben. Die Heimat der 60-Jährigen ist die Region Afar in Äthiopien - und das ist das heißeste Wüstengebiet weltweit. Bewohnt wird die Gegend von den ...
(ORF)

Die Australierin Valerie Browning weiß, was es bedeutet, in einer der unwirtlichsten und ärmsten Regionen der Welt zu leben. Die Heimat der 60-Jährigen ist die Region Afar in Äthiopien - und das ist das heißeste Wüstengebiet weltweit. Bewohnt wird die Gegend von den Afar-Nomaden, und seit Browning vor 21 Jahren einen Afar geheiratet hat, teilt sie ihr Leben mit dem moslemischen Hirtenvolk. Kilometerlange Tagesmärsche bei mehr als 50 Grad Hitze gehören nun zu ihrem Alltag. Auf Annehmlichkeiten des westlichen Lebens wie Sozialversicherung oder Pensionsvorsorge hat sie verzichtet. Der Kärntner Erfried Malle ist seit Jahren mit seiner Hilfsorganisation "SONNE international" in der Region tätig und arbeitet eng mit Valerie Brownings Organisation APDA zusammen. Die Projekte decken ein weites Spektrum ab: So werden Wasserspeicher gegraben, der Viehbestand nach Dürreperioden gezielt aufgestockt oder Gesundheitsbeauftragte ausgebildet, die Impfaktionen durchführen und Geburtshilfe leisten. Das wichtigste an der Arbeit sei aber, den Afar die Möglichkeit zu geben, ihre Entwicklung selbst in die Hand zu nehmen.
Die Dokumentation "Die Wüstennomaden von Afar" begleitet Erfried Malle und Valerie Browning bei ihrem Alltag in Äthiopien.
(ORF)
Seitenanfang15:30

Kinder der Steppe
Hoffnung für die Mongolei
Film von Tatjana Falath

Aufgrund der politischen Veränderungen, durch den langsamen Übergang vom Kommunismus zur Demokratie, hat die Mongolei, das Land zwischen Russland und China, mit gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen. Die Gewalt in Familien eskaliert ebenso wie ...
(ORF/3sat)

Aufgrund der politischen Veränderungen, durch den langsamen Übergang vom Kommunismus zur Demokratie, hat die Mongolei, das Land zwischen Russland und China, mit gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen. Die Gewalt in Familien eskaliert ebenso wie Alkoholmissbrauch, immer mehr Kinder landen auf der Straße. Einem österreichischen World-Vision-Hilfsprojekt ist es gelungen, 70 Prozent dieser Kinder von der Straße zu holen, in Wohngemeinschaften zu integrieren oder sie zurück zu ihren Familien zu bringen. Außerdem wurde das erste Jugendgefängnis der Mongolei eingerichtet. Die Insassen, meist nur Kleinkriminelle, werden nicht länger mit Mördern und Räubern gemeinsam untergebracht. Geholfen wird auch in der Steppe, durch das Programm "Mehr Kamele für die Wüste Gobi". Die Familien bekommen gesunde Leihkamele und lernen, Produkte wie Wolle, Milch und Käse gewinnbringend zu vermarkten.
Die Dokumentation "Kinder der Steppe" berichtet von der Arbeit des World-Vision-Hilfsprojekts in der Mongolei.
(ORF/3sat)
Seitenanfang16:00


In der Mitte ein Feuer
Film von Gernot Stadler

Die Mongolen nennen sie abschätzig "Tsaaten", "Rentierleute". Gemeint sind die turkstämmigen "Tuwiner", die sich selbst als "Tyva-Kisch" oder als "Tuwa" bezeichnen. Etwa 40 Familien sind es nur noch, die heute mit ihren Rentierherden im Norden der Mongolei leben. Ihre ...
(ORF)

Die Mongolen nennen sie abschätzig "Tsaaten", "Rentierleute". Gemeint sind die turkstämmigen "Tuwiner", die sich selbst als "Tyva-Kisch" oder als "Tuwa" bezeichnen. Etwa 40 Familien sind es nur noch, die heute mit ihren Rentierherden im Norden der Mongolei leben. Ihre Lebensweise hat sich seit der letzten Eiszeit kaum verändert. Der Fotograf Gernot Gleiss hat die Tuwa besucht - eine Reise in eine andere Welt, in eine andere Zeit. Der erste Aufenthalt war nur von kurzer Dauer, doch Gleiss zeigte sich nachhaltig beeindruckt. Zurück in Europa nahm er Kontakt mit Galsan Tschinag auf, dem wohl bekanntesten Tuwiner außerhalb der Mongolei. Tschinag hat in Leipzig Literatur studiert, ist Autor, Schamane und Stammesfürst. Für seine literarischen Werke wurde er mehrfach ausgezeichnet. Er führte Teile des verstreut lebenden Volkes der Tuwa in die alte Heimat, das Altai-Gebirge, zurück. Sein aktuelles Projekt ist die Wiederaufforstung der Mongolei.
Die Dokumentation "In der Mitte ein Feuer" von Gernot Stadler begleitet den Fotografen Gernot Gleiss und stellt das Projekt von Galsan Tschinag vor.
(ORF)
SeitenanfangPlitvice - Land der fallenden Seen
Film von Michael Schlamberger
(aus der ORF-Reihe "Universum")

16 Seen, in spektakulären Terrassen angeordnet, durch unzählige Wasserfälle und Stromschnellen verbunden, bilden die "fallenden Seen" von Plitvice in Kroatien, dem ersten Nationalpark Europas. Die Seen verdanken ihre Existenz einem faszinierenden biologischen Phänomen: ...
(ORF)

16 Seen, in spektakulären Terrassen angeordnet, durch unzählige Wasserfälle und Stromschnellen verbunden, bilden die "fallenden Seen" von Plitvice in Kroatien, dem ersten Nationalpark Europas. Die Seen verdanken ihre Existenz einem faszinierenden biologischen Phänomen: Das stark mit Kalk angereicherte Karstwasser aus dem Dinarischen Gebirge lagert sich an Moosen an, Pflanzen und Kalk bilden ein spezielles Gestein - Travertin. In Plitvice verwandelt sich Wasser zu Stein, es wird daher auch "Das Land, wo die Steine wachsen" genannt. Zwischen einem und drei Zentimeter pro Jahr wachsen die Travertin-Terrassen und schaffen ständig neue Becken und Barrieren, Wasserstürze und Kaskaden. Daran, dass Plitvice während des Balkankriegs Kampfgebiet war, erinnert heute nur noch wenig: In den riesigen Buchenwäldern finden sich neben der größten Braunbären-Populationen Europas auch Wölfe und Luchse, im Wasser tummeln sich Sumpfschildkröten.
"Plitvice - Land der fallenden Seen" stellt die Seenlandschaft in Kroatien vor.
(ORF)
SeitenanfangWilder Balkan
Film von Michael Schlamberger
(aus der ORF-Reihe "Universum")

Tiefe Schluchten, weite Sümpfe, dichte Wälder - der Südosten Europas ist noch wild und ursprünglich. Ein Land wie aus J. R. R. Tolkiens "Herr der Ringe". Orks und Elben gibt es dort zwar nicht, dafür aber Wölfe und Bären. Jahrtausende hindurch prägten kriegerische ...
(ORF)

Tiefe Schluchten, weite Sümpfe, dichte Wälder - der Südosten Europas ist noch wild und ursprünglich. Ein Land wie aus J. R. R. Tolkiens "Herr der Ringe". Orks und Elben gibt es dort zwar nicht, dafür aber Wölfe und Bären. Jahrtausende hindurch prägten kriegerische Auseinandersetzungen den Balkan. Erst seit Kurzem kommt das Pulverfass Europas zur Ruhe. Die gewalttätige Geschichte des Balkans verstellte lange den Blick auf den wahren Schatz dieser Gegend: die unglaublich schöne Landschaft. In der steinernen Wildnis der "Schwarzen Berge" in Montenegro befinden sich einige der letzten Urwälder Europas. Dort hat die Tara oder "Träne Europas", wie Einheimische den längsten Fluss Montenegros nennen, eine 1.300 Meter tiefe Schlucht ins Durmitor-Gebirge gegraben, nach dem Grand Canyon die zweitgrößte Schlucht der Welt. An der Mündung der Drau in die Donau liegt das Kopacki Rit, eines der weitläufigsten Sumpfgebiete Europas. Im Grenzgebiet zwischen Mazedonien und Griechenland befindet sich die gebirgige Hochebene Tikves. Abweisend, karg, von Menschen kaum bewohnt, bietet sie Lebensraum für die seltenen Gänsegeier. Das Gebiet zwischen Montenegro und Albanien mit dem Skuteri See, dem größten See auf dem Balkan, ist einer der letzten Süßwassersümpfe im Mittelmeerraum.
Die Dokumentation "Wilder Balkan" präsentiert eine Region der extremen Gegensätze mit kaum bekannten Landschaften und einer schwer zugänglichen Wildnis.
(ORF)
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Seitenanfang22:25


Vera Neubauer - Das ganze Leben im Zeichentrickfilm
Film von Maria Anna Tappeiner
(aus der ARD-Reihe "Kinomagazin")
Erstausstrahlung

Die in Tschechien geborene Regisseurin Vera Neubauer lebt und arbeitet in Großbritannien. Ihr Werk ist ebenso vielfältig wie provozierend: Sie experimentiert radikal mit narrativen Strukturen und innovativen Techniken, kombiniert Animation mit Realfilm, Collagen, ...
(ARD/WDR/3sat)

Die in Tschechien geborene Regisseurin Vera Neubauer lebt und arbeitet in Großbritannien. Ihr Werk ist ebenso vielfältig wie provozierend: Sie experimentiert radikal mit narrativen Strukturen und innovativen Techniken, kombiniert Animation mit Realfilm, Collagen, Scherenschnitten und gestrickten Elementen. Mit schrankenloser Neugier, manchmal bestürzender Fantasie und provozierendem Humor fragt sie, welchen Einfluss Ideologien, Mythen, Märchen, Geschichte und Politik darauf haben, wie gelebte Erfahrungen wiedergegeben werden. "Künstlerisch gesehen ist der Animationsfilm das Medium, dem es von Natur aus am leichtesten fällt, unterschiedliche Sichtweisen gleichzeitig unterzubringen", sagt Vera Neubauer. Die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen zeigen am 27., 29. und am 30. April 2012 eine Auswahl aus Vera Neubauers Filmschaffen.
In dem Beitrag der Reihe "Kinomagazin" erzählt die Künstlerin über die Entstehung und den Hintergrund ihrer Filme.
(ARD/WDR/3sat)
Seitenanfang1:20
VPS 21:50



Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:
Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.
Seitenanfang1:50


Die Lust der Frauen
Film von Gabriele Schweiger

Sie wollen ihn noch, den Sex, und sie haben ihn auch - und zwar in der Qualität, die Sex hat, wenn Erotik nicht mehr mit Jugend und Schönheit gekoppelt ist - oder gar verbunden wird. Sie nehmen sich den 40-jährigen Liebhaber, den manche 30-Jährige gerne hätte, sie ...
(ORF)

Sie wollen ihn noch, den Sex, und sie haben ihn auch - und zwar in der Qualität, die Sex hat, wenn Erotik nicht mehr mit Jugend und Schönheit gekoppelt ist - oder gar verbunden wird. Sie nehmen sich den 40-jährigen Liebhaber, den manche 30-Jährige gerne hätte, sie suchen im Internet nach Sexpartnern und sind auch verliebt. Oder sie entscheiden sich gegen den einen oder anderen Partner.
"Die Lust der Frauen" erzählt vom sexuellen Begehren von vier Frauen gehobenen Alters mit unterschiedlichen Biografien, Lebensumständen und Bedürfnissen.
(ORF)
SeitenanfangSex, Pille und Emanzipation
Film von Michaela Kirst
(aus der ORF-Reihe "Menschen & Mächte")

1951 gelingt es dem aus Österreich stammenden Wissenschafter Carl Djerassi erstmals, das Hormon Progesteron künstlich herzustellen, die Grundlage für die Antibabypille. Doch als die Pille 1960 auf den Markt kommt, kollidiert sie derart mit den damaligen ...
(ORF)

1951 gelingt es dem aus Österreich stammenden Wissenschafter Carl Djerassi erstmals, das Hormon Progesteron künstlich herzustellen, die Grundlage für die Antibabypille. Doch als die Pille 1960 auf den Markt kommt, kollidiert sie derart mit den damaligen Moralvorstellungen, dass sie von vielen Ärzten nur an verheiratete Frauen verschrieben wird. Das Jahr 1968 bringt neben politischen Unruhen auch die sexuelle Revolution, die ohne Pille so vermutlich nicht stattgefunden hätte. Als "Dr. Sommer" betreibt Dr. Martin Goldstein in der Zeitschrift "Bravo" Aufklärung. Heute boomen die Pornoseiten des Internets. Dass Sex früher nur der Fortpflanzung zu dienen hatte, scheint ewig her.
Die Dokumentation "Sex, Pille und Emanzipation" aus der ORF-Reihe "Menschen & Mächte" erzählt die Geschichte der Antibabypille und zeigt, welche gesellschaftlichen Veränderungen mit dem Verhütungsmittel einhergingen.
(ORF)