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Sonntag, 22. April
Programmwoche 17/2012
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6:45
16:9 Format

Tele-Akademie

Prof. Dr. Lars P. Feld: Verschuldung in Deutschland und

der EU als Problem der Generationengerechtigkeit

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Die Schuldenkrise der Industrieländer hält seit zwei Jahren die Finanzmärkte in Atem und gefährdet den wirtschaftlichen Aufschwung. In Europa versuchen überschuldete Staaten ihre Haushalte zu konsolidieren, Strukturreformen durchzuführen oder sich durch Kredite ...
(ARD/SWR)

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Die Schuldenkrise der Industrieländer hält seit zwei Jahren die Finanzmärkte in Atem und gefährdet den wirtschaftlichen Aufschwung. In Europa versuchen überschuldete Staaten ihre Haushalte zu konsolidieren, Strukturreformen durchzuführen oder sich durch Kredite europäischer Partner helfen zu lassen. Die bisherigen Schritte scheinen für viele Beobachter, trotz langfristig angelegter Reformmaßnahmen, nicht geeignet zur Beendigung der Liquiditätskrise.
Professor Dr. Lars P. Feld analysiert in seinem Vortrag aus der Reihe "Tele-Akademie" die Verschuldungsprobleme in Europa und Deutschland und führt aus, dass nur durch Konsolidierung eine übermäßige Belastung zukünftiger Generationen verhindert werden kann. Lars P. Feld ist Leiter des Walter Eucken Instituts in Freiburg im Breisgau und Professor für Wirtschaftspolitik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.
(ARD/SWR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

100(0) Meisterwerke

Franz Kline: C & O


In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15
VPS 09:14

Stereo-Ton16:9 Format

Alfred Grosser. Grande Nation - was nun?

Der Publizist Alfred Grosser im Gespräch mit Juri Steiner

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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Frankreich wählt seinen Präsidenten. Ob es der Alte, ein Neuer oder gar eine Neue sein wird, die Beziehung zu Deutschland wird eine Konstante bleiben. Der 1925 in Deutschland geborene französische Politologe und Publizist Alfred Grosser zählt zu den wichtigsten ...

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Frankreich wählt seinen Präsidenten. Ob es der Alte, ein Neuer oder gar eine Neue sein wird, die Beziehung zu Deutschland wird eine Konstante bleiben. Der 1925 in Deutschland geborene französische Politologe und Publizist Alfred Grosser zählt zu den wichtigsten Wegbereitern der Annäherung zwischen Deutschland und Frankreich nach dem Zweiten Weltkrieg. Seine unkonventionelle Art, sein Charme und seine meisterhafte Rhetorik haben Grosser in beiden Ländern zu einer Institution gemacht.
In der Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie" spricht Juri Steiner mit Alfred Grosser über Klischees und Vorurteile auf beiden Seiten, über das Anders-Sein der Franzosen, seine eigene Lebensbilanz und über die Freuden des Tischtennisspielens.


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Literatur im Foyer

Thea Dorn im Gespräch mit Bernd Cailloux und

Friedrich Christian Delius

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Der Schriftsteller Friedrich Christian Delius erhielt 2011 mit dem Büchner-Preis die wichtigste literarische Auszeichnung Deutschlands. Seine Memoiren "Als die Bücher noch geholfen haben" (2012) erinnern an die Studentenrevolte in den 1960er Jahren, die ...
(ARD/SWR)

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Der Schriftsteller Friedrich Christian Delius erhielt 2011 mit dem Büchner-Preis die wichtigste literarische Auszeichnung Deutschlands. Seine Memoiren "Als die Bücher noch geholfen haben" (2012) erinnern an die Studentenrevolte in den 1960er Jahren, die Auseinandersetzung mit der RAF und an Weggefährten von Wolf Biermann bis Herta Müller. Bernd Cailloux erzählt in seinem neuen Buch "Gutgeschriebene Verluste" die Geschichte eines namenlosen Helden, der in einem übrig gebliebenen Hippie-Café in Westberlin sitzt und die nicht eben siegreichen, aber turbulenten Zeiten zwischen Politik, Abwasch und Drogen bilanziert.
Was war eigentlich links? In dieser Ausgabe von "Literatur im Foyer" erinnern sich zwei Weggefährten der 1968er-Revolte im Gespräch mit Thea Dorn an die Heldentaten und Niederlagen ihrer Generation.
(ARD/SWR)


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10:45
Stereo-Ton16:9 Format

Literaturclub

Thema: "Was bleibt?"

Gäste: Thea Dorn und Péter Nàdas
Folgende Bücher werden vorgestellt:
- "Die deutsche Seele" von Thea Dorn und Richard Wagner
- "Blaue Stunden" von Joan Didion
- "Beginners. Uncut" von Raymond Carver
- "Das Jahr, in dem ich aufhörte, mir Sorgen zu machen,
und anfing zu träumen" von Thomas von Steinaecker

Moderation: Iris Radisch


Unter der Leitung der Literaturkritikerin Iris Radisch diskutiert das "Literaturclub"-Team in spannenden Streitgesprächen über Neuerscheinungen im Buchhandel.


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12:00
Stereo-Ton16:9 Format

Im Tal der tausend Götter - die Tempelretter von Kathmandu

Film von Gudrun Lamprecht

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Nur wenige Länder üben so eine magische Anziehungskraft auf die Menschen in der westlichen Welt aus wie der Himalajastaat Nepal. Das Tal rings um Kathmandu liegt zwischen sattgrünen Reisfeldern und den schneebedeckten Riesen des Himalaja Gebirges. Eine Trennung zwischen ...
(ORF)

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Nur wenige Länder üben so eine magische Anziehungskraft auf die Menschen in der westlichen Welt aus wie der Himalajastaat Nepal. Das Tal rings um Kathmandu liegt zwischen sattgrünen Reisfeldern und den schneebedeckten Riesen des Himalaja Gebirges. Eine Trennung zwischen dem Heiligen und dem Profanen existiert dort nicht. Kaum eine andere Gegend hat ihre spirituelle Seele und jahrhundertealte Schönheit bewahrt wie diese. Als der heute 91-jährige emeritierte Wiener Harvardprofessor und Architekt Eduard Sekler 1962 im Zuge einer Weltreise nach Nepal kam und die Tempel und Kunstschätze sah, war er beeindruckt. Um das architektonische Erbe des Tales nachhaltig zu schützen, gründete Professor Sekler gemeinsam mit seinem Kollegen Erich Theophil den "Kathmandu Valley Preservation Trust" (KVPT). Bis heute hat der Trust unzählige bedeutende Gebäude gerettet, unter anderem den ehemaligen Königspalast der Stadt Patan mit den davor gelegenen Tempelanlagen.
Die Dokumentation "Im Tal der tausend Götter - die Tempelretter von Kathmandu" berichtet über die Bemühungen, die architektonischen Schätze des Kathmandutals zu schützen.
(ORF)


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12:45

Literatur am Schiff

H.C. Artmann liest aus "Im Schatten der Burenwurst"


(ORF)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Das blaue Sofa

Literatur mit Wolfgang Herles


In "Das blaue Sofa" stellt Wolfgang Herles wichtige belletristische Neuerscheinungen zur Diskussion.


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13:35
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Goldpyramiden im Inka-Reich

Film von Gisela Graichen und Michael Tauchert

(aus der ZDF-Reihe "Schliemanns Erben")

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Eine Legende, die im 16. Jahrhundert von spanischen Chronisten aufgezeichnet wurde, besagt, dass im Jahr 750 nach Christus an der Pazifikküste von Peru eine Flotte aus dem Norden landete. Der Name des Anführers war Naymlap. Die von Naymlap gegründete Dynastie sollte zum ...

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Eine Legende, die im 16. Jahrhundert von spanischen Chronisten aufgezeichnet wurde, besagt, dass im Jahr 750 nach Christus an der Pazifikküste von Peru eine Flotte aus dem Norden landete. Der Name des Anführers war Naymlap. Die von Naymlap gegründete Dynastie sollte zum reichsten Goldimperium der Neuen Welt aufsteigen.
Die Dokumentation "Goldpyramiden im Inka-Reich" erzählt vom sagenhaften Gold der Inka.


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14:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Der schwarze Schrein von Goa

Film von Gisela Graichen und Peter Prestel

(aus der ZDF-Reihe "Schliemanns Erben")

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In Il Jesù, der Mutterkirche des Jesuitenordens, ist ein Arm ausgestellt, den Reliquienjäger vor Hunderten von Jahren nach Rom brachten. Das Besondere: Er verwest nicht, seit 450 Jahren. In den Archiven der Jesuiten lagern alte Schriften über die "heilige Hand". ...

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In Il Jesù, der Mutterkirche des Jesuitenordens, ist ein Arm ausgestellt, den Reliquienjäger vor Hunderten von Jahren nach Rom brachten. Das Besondere: Er verwest nicht, seit 450 Jahren. In den Archiven der Jesuiten lagern alte Schriften über die "heilige Hand". Enthüllen sie einen Kirchenfrevel, ein Sakrileg?
Die Dokumentation "Der schwarze Schrein von Goa" begibt sich auf die Spur der Reliquie. Sie führt nach Indien, nach Goa, einst reichste Kolonie Portugals.


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15:00
16:9 Format

Die legendäre "Ruta 40"



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15:30
Stereo-Ton16:9 Format

hitec: Regional statt global

Film von John A. Kantara

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Die Ökonomie der Globalisierung ändert sich rapide. Grund dafür sind technische, klimatische und finanzielle Umwälzungen. Selbst in Schwellenländern steigen die Energie-, Transport- und Arbeitskosten ständig. Rechnet man noch das Risiko von politischen Unruhen, ...

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Die Ökonomie der Globalisierung ändert sich rapide. Grund dafür sind technische, klimatische und finanzielle Umwälzungen. Selbst in Schwellenländern steigen die Energie-, Transport- und Arbeitskosten ständig. Rechnet man noch das Risiko von politischen Unruhen, technischen Unfällen und Naturkatastrophen mit ein, wirkt die Idee der globalen Just-in-Time-Produktion naiv. Mancher deutsche Hersteller von Industrie- oder Konsumgütern ist bei der Suche nach immer günstigeren Produktionsbedingungen einmal um den Globus gewandert - um am Ende wieder zu Hause anzukommen, weil die Transportwege und damit die Lieferzeiten zu lang, die Qualität zu unbeständig und die Betriebsabläufe zu kompliziert waren. Was für den Produktbereich gilt, lässt sich ähnlich auch für Nahrungsmittel und Dienstleistungen sagen: Viele Lebensmittel verderben schon auf dem Weg zum Verbraucher, und die Anonymität ihrer Herkunft sorgt bei Lebensmittelskandalen für Unsicherheit. Ein oder zwei belastete Gurken können eine ganze Branche in die Krise stürzen. Wer selbst Gemüse anbaut oder einen Bauern seines Vertrauens kennt, kann sich glücklich schätzen. Doch geht das auch in Großstädten? Müssen Shrimps aus Thailand eingeflogen werden - kann man die nicht auch in Deutschland züchten? Und dürfen Hotels, die ihre Gäste zu sparsamem Handtuchverbrauch anhalten, ihre Wäsche nach Polen zum Waschen fahren? Wie lässt sich das mit dem Klimawandel vereinbaren? Nach Jahrzehnten des Offshorings erlebt die regionale Wertschätzung gegenwärtig eine Renaissance.
Filmautor und Journalist John A. Kantara besucht für "hitec: Regional statt global" die erste Containerfarm Deutschlands in Berlin, einen Garnelen-Züchter in Norddeutschland und einen mittelständischen Autobauer in Bayern.


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16:00
Stereo-Ton16:9 Format

Korsika - Mit dem Zug von Calvi nach Ajaccio

Film von Julia Leiendecker

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Es wackelt und holpert ganz ordentlich, wenn sich der "Trinighellu", der kleine Zug Korsikas, auf den Weg macht. Die Korsen lieben ihre Schmalspurbahn, die mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 42 Stundenkilometern über die Insel rattert. Mal führt die Strecke ...
(ARD/SR)

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Es wackelt und holpert ganz ordentlich, wenn sich der "Trinighellu", der kleine Zug Korsikas, auf den Weg macht. Die Korsen lieben ihre Schmalspurbahn, die mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 42 Stundenkilometern über die Insel rattert. Mal führt die Strecke direkt am Meer entlang, dann wieder geht es über tiefe Schluchten, vorbei an spektakulären Abhängen. Korsika mit dem Zug - das ist ein Erlebnis, ein Stück Eisenbahnnostalgie.
Für ihren Film "Korsika - Mit dem Zug von Calvi nach Ajaccio" machte Julia Leiendecker eine Reise über die Insel und lässt Einheimische, darunter den Schaffner Francois und den Bergführer André, das Lebensgefühl der Korsen vermitteln.
(ARD/SR)


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16:25
Stereo-Ton16:9 Format

Mädchengeschichten: Die Ballkönigin

Dokumentarfilm von Sandra Prechtel und Anna Stylinska,

Deutschland 2011

Länge: 29 Minuten

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In der polnischen Hauptstadt Warschau, auf der anderen Seite der Weichsel gegenüber der Altstadt, liegt der Stadtteil Praga. Das Leben ist schwer, wenn man dort aufwächst, am Rand der polnischen Gesellschaft. Erst recht mit einem Traum, der sich für ein Mädchen nicht ...

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In der polnischen Hauptstadt Warschau, auf der anderen Seite der Weichsel gegenüber der Altstadt, liegt der Stadtteil Praga. Das Leben ist schwer, wenn man dort aufwächst, am Rand der polnischen Gesellschaft. Erst recht mit einem Traum, der sich für ein Mädchen nicht gehört: Karolina will Fußballspielerin werden. Hartnäckig trainiert die 17-Jährige, um im nächsten Schuljahr an der Sportschule aufgenommen zu werden. Nach vielen Wochen Training ist es endlich soweit: Karolina geht in Begleitung ihres Bruders zur Aufnahmeprüfung. Sie ist aufgeregt, es steht viel für sie auf dem Spiel. Das Ergebnis bekommt sie per SMS - es macht sie sprachlos.
Sandra Prechtels Dokumentarfilm "Die Ballkönigin" aus der Reihe "Mädchengeschichten" zeigt, was es heißt, den eigenen Traum vor den Vorurteilen der Umgebung zu schützen.

"Die Ballkönigin" ist ein Beitrag der 3sat-Dokumentarfilmreihe "Mädchengeschichten". Die Filme porträtieren 17-jährige Mädchen aus verschiedenen Ländern der Welt.


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16:55
Stereo-Ton16:9 Format

Ponette

Spielfilm, Frankreich 1996

Darsteller:
PonetteVictoire Thivisol
VaterXavier Beauvois
MutterMarie Trintignant
TanteClaire Nebout
Ponettes CousinMatiaz Bureau Caton
u.a.
Regie: Jacques Doillon
Länge: 94 Minuten

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Nach dem Unfalltod ihrer Mutter ist die kleine Ponette verzweifelt. Ihre Tante versucht sie zu trösten, indem sie ihr vom Jüngsten Gericht und der Auferstehung der Toten erzählt, doch Ponette will nicht so lange auf ein Wiedersehen mit ihrer Mutter warten. In innigen ...

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Nach dem Unfalltod ihrer Mutter ist die kleine Ponette verzweifelt. Ihre Tante versucht sie zu trösten, indem sie ihr vom Jüngsten Gericht und der Auferstehung der Toten erzählt, doch Ponette will nicht so lange auf ein Wiedersehen mit ihrer Mutter warten. In innigen Gebeten fleht sie zu Gott, der doch alles kann, er möge ihr ihre Mutter zurückgeben. Niemand, auch nicht ihr atheistischer Vater, der sie brutal mit der Realität konfrontiert, kann Ponette davon abbringen, Gott um die Erfüllung ihres Wunsches zu bitten. In einem Ferienlager unterzieht sie sich Mutproben, die ihr ein Mädchen mit angeblich direktem Draht zu Gott auferlegt. Doch auch diese bringen Ponette ihrem Ziel nicht näher, sodass sie schließlich verzweifelt von Zuhause wegläuft. Da endlich scheint Gott ihre Bitte zu erhören.
Jacques Doillon zeigt in seinem Film "Ponette" die Bandbreite von Gottesvorstellungen aus der naiven Sicht eines kleinen Mädchens, das paradoxe religiöse Sachverhalte mit unverdorbener kindlicher Logik hinterfragt. Für ihre fesselnde Darstellung der kleinen Ponette wurde die damals vierjährige Victoire Thivisol mit dem Preis als beste Hauptdarstellerin bei den Filmfestspielen in Venedig ausgezeichnet.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Exclusiv - Die Reportage: DurchZug -

Lärmterror im Rheintal

Film von Christoph Würzburger

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Lärmterror durch die Bahn am Mittelrhein: Durch die idyllischen Städtchen rollen die Güter der globalisierten Welt - mit 100 Dezibel an der Schmerzgrenze. Ausgerechnet das UNESCO-Weltkulturerbe Mittelrhein gehört zur neuen europäischen "Alpentransversale" der Bahn, ...
(ARD/WDR/SWR)

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Lärmterror durch die Bahn am Mittelrhein: Durch die idyllischen Städtchen rollen die Güter der globalisierten Welt - mit 100 Dezibel an der Schmerzgrenze. Ausgerechnet das UNESCO-Weltkulturerbe Mittelrhein gehört zur neuen europäischen "Alpentransversale" der Bahn, die von Rotterdam bis nach Genua führt. Für Gerhard Köhnen und Elly Schneider aus Filsen am Rhein bedeutet das: Alle fünf Minuten bebt die Erde, klirren Gläser, wackeln Wände und Türen. Rund 400 Züge donnern täglich durch das Rheintal - fünf Meter an ihrem Haus vorbei. Beladen auch mit jeder Menge Gefahrgut. Nirgendwo sonst in Europa fahren mehr Züge, nirgendwo sonst ist der Bahnlärm lauter, näher und bedrohlicher. Seit Jahren sind Bürger erbost. Sie werden krank, ihre Häuser sind nichts mehr wert, wer kann, zieht weg.
Der Beitrag der Reihe "Exclusiv - Die Reportage" begleitet Menschen am Mittelrhein bei ihrem Kampf gegen den Bahnlärm.
(ARD/WDR/SWR)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
Stereo-Ton16:9 Format

Museums-Check mit Markus Brock

Museum Rietberg, Zürich

Ein Schweizer Juwel in der europäischen Museumslandschaft

Film von Ute Hoffarth

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Schon die Aussicht ist atemberaubend. Hoch oben über dem Zürichsee thront das Museum Rietberg in einer über 100 Jahre alten Parklandschaft. Einst verbrachten dort Berühmtheiten wie Richard Wagner ihre Mußestunden. Nicht nur Geschichte atmen kann man im Museum ...
(ARD/SWR)

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Schon die Aussicht ist atemberaubend. Hoch oben über dem Zürichsee thront das Museum Rietberg in einer über 100 Jahre alten Parklandschaft. Einst verbrachten dort Berühmtheiten wie Richard Wagner ihre Mußestunden. Nicht nur Geschichte atmen kann man im Museum Rietberg, sondern direkt eine kleine Weltreise machen. Das historische Villenanwesen aus dem 19. Jahrhundert wurde 2007 in eine Art unterirdische Schatzkammer verwandelt, der Erweiterungsbau spektakulär in die Erde hinein versenkt. Die Sammlung außereuropäischer Kunst ist einzigartig: Sie umfasst afrikanische Holzmasken, buddhistische Bronzen bis hin zu Skulpturen aus Ozeanien.
Für den "Museums-Check" macht Markus Brock begleitet von der Schweizer Sängerin und Stimmakrobatin Erika Stucky einen Rundgang durch das Museum Rietberg.
(ARD/SWR)


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19:40
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Hawaii, USA

Heimat der Feuergöttin Pele

Film von Werner Meyer

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Vor mehr als elf Millionen Jahren - lange bevor Menschen die Erde bewohnten - riss tief im Ozean der Meeresboden, und Lava strömte heraus. So formten sich über Jahrtausende die Inseln von Hawaii. Eine hawaiianische Legende besagt, dass die Göttin des Feuers, Pele, durch ...
(ARD/SWR)

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Vor mehr als elf Millionen Jahren - lange bevor Menschen die Erde bewohnten - riss tief im Ozean der Meeresboden, und Lava strömte heraus. So formten sich über Jahrtausende die Inseln von Hawaii. Eine hawaiianische Legende besagt, dass die Göttin des Feuers, Pele, durch die Vereinigung von Himmel und Erde geboren wurde. Dann musste sie vor ihrer eifersüchtigen Schwester, der Meeresgöttin, fliehen. Auf der "großen Insel" von Hawaii fand Pele in einem Krater eine sichere Heimat. Von dort aus spuckt sie noch heute flüssige Lava. Manchmal zeigt sie sich auch in den Feuern des Kilauea, dem aktivsten Vulkan der Erde. Seit 1983 sprudelt die Lava dort ununterbrochen und hat bereits über 65 Quadratkilometer von Hawaii unter sich begraben. Der Kilauea hat aber nicht nur Regenwälder, Strände und Häuser zerstört, er hat auch mehr als zwei Quadratkilometer neues Land geschaffen.
Der Film aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" erzählt die Geschichte und die Legenden der Insel Hawaii.
(ARD/SWR)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Malaysias Regenwald (1/2)

Garten der Sonne

Film von Pauli Hien und Alexandra Bürger

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Malaysias Regenwald ist ein fantastisches, gefährliches und zugleich gefährdetes Paradies. Majestätische Waldelefanten, bizarre Insekten, gefährliche Schlangen, urtümliche Echsen, giftige Pflanzen und die höchsten Dschungelbäume der Welt - nirgendwo sonst gibt es ...
(ARD/BR)

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Malaysias Regenwald ist ein fantastisches, gefährliches und zugleich gefährdetes Paradies. Majestätische Waldelefanten, bizarre Insekten, gefährliche Schlangen, urtümliche Echsen, giftige Pflanzen und die höchsten Dschungelbäume der Welt - nirgendwo sonst gibt es eine größere Vielfalt an Tieren und Pflanzen. Die tropische Sonne ist der Motor dieses Ökosystems. Allein auf einem einzigen Hektar malaysischen Dschungels finden sich mehr Tierarten als in ganz Europa: Tempel-Vipern, Mäusehirsche, Gottesanbeterinnen, Warane. Hunderte von Arten sollen zudem noch gar nicht entdeckt worden sein. Die Überlebensstrategien sind vielfältig: Es gibt Tiere, die sich als Blätter tarnen, andere warnen mit auffälligen Drohgebärden vor ihrem gefährlichen Gift.
Der erste Teil der zweiteilige Dokumentation "Malaysias Regenwald" taucht ein in die Geheimnisse und Schönheit des Dschungels.

Den zweiten Teil von "Malaysias Regenwald" sendet 3sat im Anschluss ab 21.00 Uhr.
(ARD/BR)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

Malaysias Regenwald (2/2)

Ströme des Lebens

Film von Pauli Hien und Alexandra Bürger

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Malaysias Regenwald ist ein fantastisches, gefährliches und zugleich gefährdetes Paradies. Dort herrscht die größte Artenvielfalt der Erde, und es wimmelt an exotischen Tieren und Pflanzen. Doch so faszinierend der Regenwald auch ist, er ist auch ein Ort voller ...
(ARD/BR)

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Malaysias Regenwald ist ein fantastisches, gefährliches und zugleich gefährdetes Paradies. Dort herrscht die größte Artenvielfalt der Erde, und es wimmelt an exotischen Tieren und Pflanzen. Doch so faszinierend der Regenwald auch ist, er ist auch ein Ort voller Gefahren: Vogelspinnen lauern auf Beute und schlagen blitzschnell zu. Ein junger Python trifft auf eine aggressive Affenhorde. Bindenwarane, die längsten Echsen der Welt, kämpfen um Weibchen und um Nahrung. Vor dem regenreichen Tropenwald liegen aber auch die schönsten Korallenriffe Malaysias. Fast die Hälfte aller Fischarten der Erde leben dort. So auch der Anemonenfisch, der sich zwischen den tödlichen Nesselzellen der Anemone versteckt und als einziger Meeresbewohner immun gegen ihr Gift ist.
Der zweite Teil der Dokumentation "Malaysias Regenwald" taucht ein in die Geheimnisse und Schönheit des Dschungels und der Korallenriffe.
(ARD/BR)


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21:45
Stereo-Ton16:9 Format

Men on the Bridge

(Köprüdekiler)

Spielfilm, Deutschland/Türkei/Niederlande 2009

Darsteller:
FikretFikret Portakal
MuratMurat Tokgöz
UmutUmut Ilker
CemileCemile Ilker
Murats FreundSerkan Özcan
u.a.
Regie: Asli Özge
Länge: 85 Minuten

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Ohne voneinander zu wissen, kreuzen sich täglich die Lebenswege der unterschiedlichsten Menschen mit ihren eigenen Geschichten, Träumen und Hoffnungen auf der Bosporusbrücke. Mit gestyltem Haar und Ohrring hat der 17-jährige Fikret etwas von einem Don Juan. Im ...

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Ohne voneinander zu wissen, kreuzen sich täglich die Lebenswege der unterschiedlichsten Menschen mit ihren eigenen Geschichten, Träumen und Hoffnungen auf der Bosporusbrücke. Mit gestyltem Haar und Ohrring hat der 17-jährige Fikret etwas von einem Don Juan. Im Dauerstau auf der Bosporusbrücke, die Istanbuls europäischen mit dem asiatischen Teil verbindet, verkauft er illegal Rosen. Gleichzeitig bemüht er sich im alten Zentrum der Stadt um einen "richtigen" Job. Umut, 28, fährt Sammeltaxi und passiert täglich die Bosporusbrücke. Er ist auf der Suche nach einer besseren Wohnung, doch den Ansprüchen seiner Frau kann er mit seinem Einkommen nicht gerecht werden. Der 24-jährige Murat ist als Verkehrspolizist auf der Bosporusbrücke stationiert und fühlt sich zwischen den langen Autoschlangen einsam. Jeden Tag nach Feierabend sucht er in Chatrooms online nach der Liebe.
Regisseurin Asli Özge, 1975 in Istanbul geboren, studierte Regie an der Film- und Fernsehakademie der Marmara-Universität Istanbul. "Men on the Bridge" ist Asli Özges erster Kinofilm. Der Film wurde als "Bester Film" des "Internationalen Istanbul Film Festival" in Istanbul ausgezeichnet und lief unter anderem auf den Filmfestivals in Locarno und Toronto. Seit 2000 lebt und arbeitet Asli Özge in Berlin.


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23:10
Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Polizeiruf 110: Auskünfte in Blindenschrift

Fernsehfilm, DDR 1982

Darsteller:
Oberleutnant HübnerJürgen Frohriep
Leutnant SchimpfMichael Pan
Gernot SiebenkornDieter Mann
Marion SiebenkornRenate Geißler
Anna MöllerChristine Schorn
u.a.
Buch: Jens Bahre
Buch: Peter Vogel
Regie: Peter Vogel
(Zweikanalton: Originalfassung/ Originalfassung mit akustischer Bildbeschreibung)
Länge: 85 Minuten

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Auf einer Baustelle stürzt ein Betonträger ein. Die Teile begraben den Bauarbeiter Gernot Siebenkorn unter sich. Er überlebt den Unfall, verliert jedoch sein Augenlicht. Durch die Unterstützung seiner Frau Marion und der ebenfalls erblindeten Anna, lernt Siebenkorn ...
(ARD/MDR)

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Auf einer Baustelle stürzt ein Betonträger ein. Die Teile begraben den Bauarbeiter Gernot Siebenkorn unter sich. Er überlebt den Unfall, verliert jedoch sein Augenlicht. Durch die Unterstützung seiner Frau Marion und der ebenfalls erblindeten Anna, lernt Siebenkorn langsam mit seiner Behinderung umzugehen. Auch sein Freund und Kollege Kampe kümmert sich um ihn. Dann geschieht jedoch ein zweiter Unfall, bei dem erneut ein Arbeiter verletzt wird. Oberleutnant Hübner und Leutnant Schimpf von der Kriminalpolizei nehmen die Ermittlungen auf und versuchen herauszufinden, woher die fehlerhaften Teile kamen. Im Betonwerk ebenso wie in den Zwischenlagern will man von den maroden Trägern mit gefälschten Kontrollnummern nichts wissen. Einige Tage später erhält Gernot einen Briefumschlag, in dem sich 1.000 Mark befinden. Sein Verdacht, Opfer einer größer angelegten Schieberei geworden zu sein, verstärkt sich. Er hatte ab und zu schwarz für seinen Freund Kampe gearbeitet, der ein Zwischenlager für Bauelemente betreibt. Siebenkorn schreibt diesen Verdacht in Blindenschrift auf, kann sich jedoch nicht dazu überwinden, seinen Freund bei der Polizei anzuzeigen.
Ein Film der traditionsreichen Krimireihe "Polizeiruf 110".
(ARD/MDR)


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0:35
Dolby-Digital AudioDolby-Digital 5.1 Audio16:9 Format

Das Imperium der Wölfe

(L'empire des loups)

Spielfilm, Frankreich 2005

Darsteller:
Jean-Louis SchifferJean Reno
Anna HeymesArly Jover
Paul NerteauxJocelyn Quivrin
Mathilde UranoLaura Morante
u.a.
Regie: Chris Nahon
Länge: 124 Minuten

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Ein vornehmes Stadtviertel in Paris: Anna, Gattin eines hohen Regierungsbeauftragten, leidet unter Ängsten und Halluzinationen. Eine Testreihe, der sie sich im wissenschaftlichen Labor des Verteidigungsministeriums unterzieht, bringt nur wenig Aufschluss und macht ihr ...

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Ein vornehmes Stadtviertel in Paris: Anna, Gattin eines hohen Regierungsbeauftragten, leidet unter Ängsten und Halluzinationen. Eine Testreihe, der sie sich im wissenschaftlichen Labor des Verteidigungsministeriums unterzieht, bringt nur wenig Aufschluss und macht ihr eher Angst, dass sie nach und nach einer perfiden Gehirnwäsche unterzogen werden könnte. Im heruntergekommenen türkischen Viertel von Paris findet der unerfahrene Kommissar Nerteaux zur selben Zeit bereits die dritte verstümmelte Frauenleiche, und noch ist kein Ende der rätselhaften Mordserie in Sicht. Zunehmend ratlos wendet sich Nerteaux an den ruppigen ehemaligen Polizisten Schiffer, der aufgrund seiner skrupellosen Methoden den Polizeidienst verlassen musste und sich mit den kriminellen Strukturen im türkischen Viertel bestens auskennt. Bei ihren gemeinsamen Ermittlungen wird den ungleichen Kollegen bald klar, dass der Killer im Auftrag einer geheimen Organisation, der "Grauen Wölfe", handelt. Und die hat es auf Anna abgesehen.
Autor Jean-Christophe Grangé ("Die purpurnen Flüsse") und Regisseur Chris Nahon ("Kiss of the Dragon") sind für spannendes und actionreiches Kino bekannt. Der französische Schauspielstar Jean Reno glänzt in der Rolle des rauhbeinigen Pariser Ermittlers.


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2:35
Stereo-Ton16:9 Format

Ponette

Spielfilm, Frankreich 1996

(Wh.)

Länge: 94 Minuten


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4:10
Stereo-Ton

Neun Monate

(Neuf Mois)

Spielfilm, Frankreich 1993

Darsteller:
MathildePhilippine Leroy-Beaulieu
DominiqueCatherine Jacob
SamuelPatrick Braoudé
GeorgesDaniel Russo
MarcPatrick Bouchitey
u.a.
Regie: Patrick Braoudé
Länge: 102 Minuten

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Paris, Anfang der 1990er Jahre: Mathilde und Samuel sind ein junges intellektuelles Paar, dass die Möglichkeiten der modernen Großstadt ausgiebig genießt. Als Mathilde schwanger wird, bricht für Samuel eine Zeit der Schreckensvisionen an. Je größer die Rundung von ...

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Paris, Anfang der 1990er Jahre: Mathilde und Samuel sind ein junges intellektuelles Paar, dass die Möglichkeiten der modernen Großstadt ausgiebig genießt. Als Mathilde schwanger wird, bricht für Samuel eine Zeit der Schreckensvisionen an. Je größer die Rundung von Mathildes Bauch wird und je wohlmeinender die Ratschläge von "außen", desto abgründiger und bizarrer werden seine Fantasien. Fassungslos blickt er auf Dominique und Georges, ein befreundetes, total uncooles Ehepaar, das glücklich und entspannt mit drei Töchtern fertig wird und bereits weiteren Nachwuchs erwartet. Manche Hindernisse sind bis zum Ende der neun Monate noch zu bewältigen.
"Neun Monate" ist eine charmante, typisch französische Komödie, die aus der männlichen Perspektive ebenso anschaulich wie augenzwinkernd demonstriert, welch unterschiedliche Emotionen eine Schwangerschaft auslösen kann.

Sendeende: 5:50 Uhr