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Sonntag, 25. März
Programmwoche 13/2012
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6:45
16:9 Format

Tele-Akademie

Prof. Wulf Daseking: Demografische Entwicklung -

Antworten der Stadtplanung

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Stadtplanung und Stadtentwicklung benötigen vorausschauende Visionen, lang angelegte Strategien und Kontinuität. Städte, so Wulf Daseking, sind das Ergebnis ihrer politischen Kultur, ihrer Fachleute, ihrer Institutionen und der Bürgerschaft, die sich darin engagiert. ...
(ARD/SWR)

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Stadtplanung und Stadtentwicklung benötigen vorausschauende Visionen, lang angelegte Strategien und Kontinuität. Städte, so Wulf Daseking, sind das Ergebnis ihrer politischen Kultur, ihrer Fachleute, ihrer Institutionen und der Bürgerschaft, die sich darin engagiert. Immer stärker muss dabei - auch und gerade für die Gestaltung des öffentlichen Raumes - in den Blick genommen werden, dass die Gesellschaft älter und in der breiten Masse auch ärmer werden wird. Wulf Daseking beleuchtet in seinem Vortrag die Möglichkeiten einer Stadt, der Stadtteile, der kulturellen und sozialen Durchmischung und der Ressourcenschonung. Professor Wulf Daseking ist Oberbaudirektor und Leiter des Stadtplanungsamtes der Stadt Freiburg.
In der Reihe "Tele-Akademie" spricht Wulf Daseking über "Demografische Entwicklung - Antworten der Stadtplanung".
(ARD/SWR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

100(0) Meisterwerke

Arshile Gorky: Im Jahr der Wolfsmilch


In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

Risiko!

Gerd Gigerenzer und Kirsten Meyer über das Leben in

unsicheren Zeiten im Gespräch mit Barbara Bleisch

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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Moderne Technologien bergen Risiken - das hat die Atomkatastrophe in Fukushima im März 2011 deutlich vor Augen geführt. Risiken zu minimieren heißt in vielen Fällen allerdings auch, Chancen zu kappen. Die Ethikerin Kirsten Meyer von der Humboldt-Universität zu Berlin ...

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Moderne Technologien bergen Risiken - das hat die Atomkatastrophe in Fukushima im März 2011 deutlich vor Augen geführt. Risiken zu minimieren heißt in vielen Fällen allerdings auch, Chancen zu kappen. Die Ethikerin Kirsten Meyer von der Humboldt-Universität zu Berlin verlangt deshalb, dass transparent und demokratisch über gesellschaftliche Risiken gesprochen wird: Wen darf man in Zukunft welchen Risiken aussetzen? Welche Unsicherheiten können kommenden Generationen aufgebürdet werden? Müssen jene, die von Technologien profitieren, auch mehr Risiken auf sich nehmen? Gerd Gigerenzer, Direktor des Max-Planck-Instituts in Berlin, behauptet, das gefühlte Risiko habe mit dem statistischen Risiko ohnehin wenig zu tun. Er will die Bevölkerung deshalb mit Statistik vertraut machen. Und er fordert Mut zu einer Fehlerkultur, denn sicher ist nahezu nichts.
In "Sternstunde Philosophie" spricht Barbara Bleisch mit Kirsten Meyer und Gerd Gigerenzer über das Leben in unsicheren Zeiten.


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Literatur im Foyer - extra

Felicitas von Lovenberg im Gespräch mit Thea Dorn,

Martin Lüdke und Denis Scheck

Erstausstrahlung


In der "extra"-Ausgabe von "Literatur im Foyer" diskutieren Thea Dorn und Felicitas von Lovenberg mit ihren Literaturkritiker-Kollegen Denis Scheck und Ijoma Mangold über Martin Walsers Werk und Leben. 3sat sendet das Gespräch anlässlich des 85. Geburtstags des Schriftstellers.
(ARD/SWR/3sat)


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11:15
Stereo-Ton16:9 Format

Literaturclub

Thema: "Fremd in der Welt"

Gast: Ralph Dutli
Folgende Bücher werden vorgestellt:
- "Imperium" von Christian Kracht
- "Die sterblich Verliebten" von Javier Marías
- "Der Russe ist einer, der Birken liebt" von Olga Grjasnowa
- "Im Café der verlorenen Jugend" von Patrick Modiano

Moderation: Iris Radisch


Unter der Leitung der Literaturkritikerin Iris Radisch diskutiert das "Literaturclub"-Team in spannenden Streitgesprächen über Neuerscheinungen im Buchhandel.


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12:30
Stereo-Ton16:9 Format

Die Wiederentdeckung der Freiheit

Puch 500

Film von Christian Reichhold

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1957 wurde in Österreich eine Kleinwagenlegende geboren: der "Puch 500". Das winzige Gefährt aus Steyr wurde eine Begleiterscheinung des österreichischen Wohlstands in den 1950er und 1960er Jahren. Selbst im Rallye-Sport hatte der Wagen erstaunliche Erfolge.
Der ...
(ORF)

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1957 wurde in Österreich eine Kleinwagenlegende geboren: der "Puch 500". Das winzige Gefährt aus Steyr wurde eine Begleiterscheinung des österreichischen Wohlstands in den 1950er und 1960er Jahren. Selbst im Rallye-Sport hatte der Wagen erstaunliche Erfolge.
Der Film "Die Wiederentdeckung der Freiheit" zeigt Aufnahmen aus den Jahren 1957 bis 1975 und lässt ehemalige Fahrer des Wagens zu Wort kommen.
(ORF)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

WasserLeben - Rund um den Millstätter See

Film von Gernot Stadler

(aus der ORF-Reihe "Erlebnis Österreich")

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Der Millstätter See liegt bei Spittal in Österreich und ist der wärmste sowie wasserreichste See Kärntens. Noch immer gibt es dort stille unberührte Natur. Seit Ende des 18. Jahrhunderts kommen Fremde an seine Ufer um sich zu erholen und die Umgebung zu genießen. ...
(ORF)

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Der Millstätter See liegt bei Spittal in Österreich und ist der wärmste sowie wasserreichste See Kärntens. Noch immer gibt es dort stille unberührte Natur. Seit Ende des 18. Jahrhunderts kommen Fremde an seine Ufer um sich zu erholen und die Umgebung zu genießen. Aber auch die Einheimischen lieben ihren See.
In der Dokumentation "WasserLeben - Rund um den Millstätter See" erzählen Bootsbauern, Fischer und Hoteliers von ihrem Leben am See.
(ORF)


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13:30
16:9 Format

Jaffa - Geschichten aus der ältesten Hafenstadt der Welt

Film von Gerd Helbig

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Jaffa ist eine uralte Stadt. Es ist kaum zu beschreiben, wer sie alles erobert und verloren hat. Vor allem wegen ihres Hafens, dessen Geschichte 4.000 Jahre zurückreicht. Archäologen versuchen heute, herauszufinden, wo er lag - denn dort, wo heute ein Segel- und ...

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Jaffa ist eine uralte Stadt. Es ist kaum zu beschreiben, wer sie alles erobert und verloren hat. Vor allem wegen ihres Hafens, dessen Geschichte 4.000 Jahre zurückreicht. Archäologen versuchen heute, herauszufinden, wo er lag - denn dort, wo heute ein Segel- und Fischerhafen ist, war er keinesfalls.
Gerd Helbig stellt in "Jaffa - Geschichten aus der ältesten Hafenstadt" die Stadt und ihre Bewohner vor, die versuchen, die christlichen, jüdischen und moslemischen Elemente zu bewahren.


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14:00
Stereo-Ton16:9 Format

Inseln des Mittelmeeres (1/2)

Korsika

Film von Sven Rech

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Kalliste, "die schöne Insel", so haben einst griechische Seefahrer Korsika genannt. Napoleon beteuerte, seine Heimat sogar allein am Duft erkennen zu können. Für Patrizia Gattaceca, Sängerin, Korsin von Geburt und aus Überzeugung, ist die "Schöne Insel" allerdings ...
(ARD/SWR)

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Kalliste, "die schöne Insel", so haben einst griechische Seefahrer Korsika genannt. Napoleon beteuerte, seine Heimat sogar allein am Duft erkennen zu können. Für Patrizia Gattaceca, Sängerin, Korsin von Geburt und aus Überzeugung, ist die "Schöne Insel" allerdings zum Gefängnis geworden. Weil sie einen gesuchten Mordverdächtigen bei sich versteckt hat, darf sie Korsika nicht verlassen, bevor das Gerichtsverfahren gegen sie beendet ist. Der populären Sängerin erscheint ihre Tat als die natürlichste der Welt: "In Korsika achten wir das Gastrecht", sagte sie stolz vor dem Richter. Die Ansicht, dass es über der nationalen Ordnung noch eine weitere, viel ältere, urkorsische Ordnung gibt, teilen viele Korsen mit ihr.
Der erste Teil der zweiteiligen Dokumentation "Inseln des Mittelmeeres" geht der Frage nach, was genau "korsisch" ist, und trifft dabei auf der Insel auf eine alte, aber höchst lebendige Kultur.

Den zweiten Teil der Reisedokumentation "Inseln des Mittelmeeres" über Zypern sendet 3sat im Anschluss um 14.45 Uhr.
(ARD/SWR)


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14:45
Stereo-Ton16:9 Format

Inseln des Mittelmeeres (2/2)

Zypern

Film von Jochen Frank

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"Der Gedanke an die Teilung meiner Heimat hat schon immer meine künstlerische Arbeit beeinflusst", erklärt Larkos Larkou. Der 1973 geborene Musiker gründete nach Öffnung der Demarkationslinie im Jahr 2003 die gemischt-zyprische Band Kyprogenia. Für ihn ist die Musik ...
(ARD/SWR)

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"Der Gedanke an die Teilung meiner Heimat hat schon immer meine künstlerische Arbeit beeinflusst", erklärt Larkos Larkou. Der 1973 geborene Musiker gründete nach Öffnung der Demarkationslinie im Jahr 2003 die gemischt-zyprische Band Kyprogenia. Für ihn ist die Musik ein Weg mit der Teilung seiner Heimat umzugehen. Seit 1974 ist die drittgrößte Insel des Mittelmeeres in eine griechische Süd- und eine türkisch besetzte Nordhälfte geteilt. Als Geburtsstätte der Liebesgöttin Aphrodite hielt Zypern Eingang in die großen Mythen der Antike. Die Insel, Brückenkopf zwischen Orient und Okzident, wurde über Jahrtausende von Eroberern begehrt: Griechen, Römer, Byzantiner, Kreuzfahrer und Osmanen bis hin zu den Briten haben ihre Spuren hinterlassen. Zypern bietet zudem eine beeindruckende Naturkulisse: zerklüftete Küstenabschnitte, Sandbuchten und malerische Häfen.
Der zweite Teil der Dokumentation "Inseln des Mittelmeeres" zeigt den Alltag der Menschen in Nord- und Südzypern.
(ARD/SWR)


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15:30
Stereo-Ton16:9 Format

hitec: Unser Wald in 100 Jahren

Förster mit Weitblick

Film von Bernd Reufels

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Forscher und Förster müssen sich bereits heute Gedanken darüber machen, welchen Anforderungen der deutsche Wald in 50, 100 oder sogar in 300 Jahren gerecht werden muss: Gibt es aufgrund des erwarteten Klimawandels mehr Stürme? Wird es weniger regnen? Wie entwickeln ...

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Forscher und Förster müssen sich bereits heute Gedanken darüber machen, welchen Anforderungen der deutsche Wald in 50, 100 oder sogar in 300 Jahren gerecht werden muss: Gibt es aufgrund des erwarteten Klimawandels mehr Stürme? Wird es weniger regnen? Wie entwickeln sich die Böden? Die Neupflanzung ist eine Wette auf die Zukunft, denn heute wird für das Klima des 22. Jahrhunderts gepflanzt. Wer die falschen Bäume setzt, kann die Wette verlieren. Immerhin hat der Wald im Vergleich zu anderen Vegetationsformen den höchsten Wasserverbrauch. An warmen Sommertagen verdunstet er in Deutschland bis zu 60.000 Liter Wasser pro Hektar. Bis heute weiß niemand genau, wie das komplexe Ökosystem eines Waldes im Detail wirklich funktioniert. Ein wesentliches Ergebnis der Forschung aber ist, dass vor allem die Baumart über die Höhe der Grundwasserneubildung im Boden unter dem Wald entscheidet. Die Zusammensetzung des Forsts lässt sich aber auch nicht radikal verändern - ergänzen doch die Neupflanzungen nur ein bestehendes Ökosystem. Zuerst muss also die Bestandsaufnahme stehen.
Die "hitec"-Dokumentation "Unser Wald in 100 Jahren" begleitet einen Inventurtrupp sowie Wissenschaftler, die den Wald von den höchsten Wipfel der Baumkronen bis in die Wurzelspitzen beobachten und analysieren.


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16:00
Stereo-Ton16:9 Format

Das Gold der Ostsee - Bernstein

Film von Monika von Behr

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Bernstein ist das 40 bis 60 Millionen Jahre alte versteinerte Harz einer Zedernart. Der berühmteste und einzige Ort, wo Bernstein im Tagebau gewonnen wird, ist Jantary nahe Kaliningrad. Bis zum Zusammenbruch der UdSSR arbeiteten dort 2.500 Menschen, dann versank das ...

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Bernstein ist das 40 bis 60 Millionen Jahre alte versteinerte Harz einer Zedernart. Der berühmteste und einzige Ort, wo Bernstein im Tagebau gewonnen wird, ist Jantary nahe Kaliningrad. Bis zum Zusammenbruch der UdSSR arbeiteten dort 2.500 Menschen, dann versank das Kombinat, größter Arbeitgeber am Ort, in Korruption und Misswirtschaft.
Die Dokumentation "Das Gold der Ostsee - Bernstein" zeigt, wie sich inzwischen unterschiedliche Initiativen in der Region bilden und zaghaft die Hoffnung aufkeimt, das Gold der Ostsee doch noch zur Grundlage eines besseren Lebens machen zu können.


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16:40
Stereo-Ton16:9 Format

Notizen aus dem Ausland

Frankreich: Altersarmut


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16:50
Stereo-Ton16:9 Format

Eine Schwalbe macht den Sommer

(Une hirondelle a fait le printemps)

Spielfilm, Frankreich 2000

Darsteller:
AdrienMichel Serrault
Sandrine DumezMathilde Seigner
JeanJean-Paul Roussillon
GérardFrédéric Pierrot
StéphaneMarc Berman
Sandrines MutterFrançoise Bette
u.a.
Regie: Christian Carion
Länge: 99 Minuten

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Sandrine ist 30, gutaussehend, erfolgreich als Internet-Spezialistin und - unzufrieden. Sie träumt vom Wind der Felder auf ihrer Haut und von einem Horizont ohne langweilige Dächer. Des Großstadtlebens überdrüssig, entschließt sie sich, Paris zu verlassen und ...

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Sandrine ist 30, gutaussehend, erfolgreich als Internet-Spezialistin und - unzufrieden. Sie träumt vom Wind der Felder auf ihrer Haut und von einem Horizont ohne langweilige Dächer. Des Großstadtlebens überdrüssig, entschließt sie sich, Paris zu verlassen und Farmerin zu werden. Ihr Umfeld reagiert mit Unverständnis, doch mit eisernem Willen beginnt Sandrine ihren Traum zu verwirklichen. Nach einem Kurs an der Landwirtschaftsakademie findet sie in dem Hof des eigenbrötlerischen Adrien mitten in den französischen Alpen Ihre Vorstellung von Heimat. Sie kauft das Anwesen und beginnt unter den argwöhnischen Blicken des Alten, ihre Ideen vom Landleben tatkräftig umzusetzen. Doch Adrien ist so viel Lebensmut ein Dorn im Auge. Der frühe Tod seiner Frau hat den Mann verbittert, und auch Sandrines behutsame Freundschaftsbekundungen prallen an ihm ab. Der Sommer ist vorbei, und langsam beginnt für Sandrine eine Zeit einsamer Tage und Nächte. Außerdem versucht Adrien, mittlerweile fest entschlossen, das Feld auf keinen Fall zu räumen, Sandrine mit fiesen Tricks vom Hof zu ekeln. Was ihm auch beinahe gelingt. Doch Sandrine gibt nicht auf. Und am Ende des Winters entdecken beide etwas ganz Erstaunliches: Sie sind Freunde geworden.
In wunderschönen Bildern und mit ausgezeichneten Charakterdarstellern erzählt Christian Carion in seinem Film "Eine Schwalbe macht den Sommer" von Freundschaft, Freiheit und dem Recht auf Träume.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Exclusiv - Die Reportage: Kiffen, klauen, zustechen

Fahnder im Einsatz gegen Jugendgewalt

Film von Sebastian Bellwinkel

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Billstedt ist überall. Der Stadtteil im Hamburger Osten steht für viele Orte in Deutschland, die in den Medien meistens erst dann auftauchen, wenn es um kriminelle Jugendbanden, Gewalt und soziales Elend geht. Die Polizisten vom Kommissariat 42 haben es täglich mit ...
(ARD/NDR)

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Billstedt ist überall. Der Stadtteil im Hamburger Osten steht für viele Orte in Deutschland, die in den Medien meistens erst dann auftauchen, wenn es um kriminelle Jugendbanden, Gewalt und soziales Elend geht. Die Polizisten vom Kommissariat 42 haben es täglich mit jungen Messerstechern und Drogendealern zu tun. Im Jugendarrest offenbaren sich die Kids, die als Intensivtäter schon ihren "eigenen" Staatsanwalt haben, in Drogenberatung und Therapiegesprächen: Ein 16-Jähriger erzählt vom ersten Joint mit neun, angeboten vom eigenen Vater. Weil Drogen teuer sind, dealen und stehlen die Kids.
Reporter Sebastian Bellwinkel hat Zivilfahnder bei ihrer Arbeit begleitet.
(ARD/NDR)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:25
VPS 19:10

Stereo-Ton16:9 Format

Museums-Check mit Markus Brock

Städel Museum Frankfurt

Erstausstrahlung

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Rote Wände für italienische Malerei, blaue Wände für niederländische Werke, grüne für die deutschen Meister: Ein Rundgang durch das frisch sanierte Städel Museum in Frankfurt ist ein Fest der Farben, natürlich nicht nur der bunten Wände wegen. Hier bündeln sich ...
(ARD/SWR/3sat)

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Rote Wände für italienische Malerei, blaue Wände für niederländische Werke, grüne für die deutschen Meister: Ein Rundgang durch das frisch sanierte Städel Museum in Frankfurt ist ein Fest der Farben, natürlich nicht nur der bunten Wände wegen. Hier bündeln sich 700 Jahre Kunstgeschichte, Spitzenwerke aus jeder Epoche von Albrecht Dürer bis Daniel Richter. 1815 legte der Frankfurter Handelsmann Johann Friedrich Städel (1728 - 1816) den Grundstein. Er stiftete das Städelsche Kunstinstitut samt Vermögen und seiner Kunstsammlung, die seither stetig wuchs. Bis heute profitiert das Städel als älteste kulturelle Bürgerstiftung Deutschlands von privaten Förderern, auch der Umbau wurde erst durch zahlreiche private Spenden möglich. Für die Wiedereröffnung des sanierten Altbaus Ende 2011 wurden alte Schätze aus dem Depot geholt und die Sammlungen "Kunst der Moderne" und "Alte Meister" komplett neu gehängt und geordnet. Die neu gebaute unterirdische Museumshalle unter dem Städelgarten erweitert die Ausstellungsfläche um 3.000 Quadratmeter. Sie wird Ende Februar 2012 eröffnet. Hier wird das Städel erstmals umfassend Gegenwartskunst zeigen, 80 Prozent der Exponate sind Neuerwerbungen.
Der Direktor des Museums, Max Hollein, steht Markus Brock im "Museums-Check" Rede und Antwort. Der Kunsthistoriker und Betriebswirt ist zugleich ein erfolgreicher Museumsmanager, der es trotz knapper Kassen immer wieder schafft, bedeutende Werke für die Sammlung zu gewinnen. Hollein begreift die Institution Museum als einen "Ort des Innehaltens, des Verlangsamens und Fokussierens" in einer schnelllebigen Zeit.
(ARD/SWR/3sat)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die größten Naturschauspiele der Erde (3/6)

Das große Fressen

Film von Hugh Pearson und Joe Stevens

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Die Natur hält viele wundersame Schauspiele parat, die man oft als Massenphänomene wahrnimmt. Diese grandiosen Ereignisse werden meist durch die wechselnden Jahreszeiten ausgelöst. In der Tierwelt führen die Massenaufläufe an einigen Orten zu dramatischen Ereignissen ...
(ARD/WDR)

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Die Natur hält viele wundersame Schauspiele parat, die man oft als Massenphänomene wahrnimmt. Diese grandiosen Ereignisse werden meist durch die wechselnden Jahreszeiten ausgelöst. In der Tierwelt führen die Massenaufläufe an einigen Orten zu dramatischen Ereignissen und beeinflussen das Leben und Überleben vieler Populationen.
Die sechsteilige Dokumentation "Die größten Naturschauspiele der Erde" zeigt diese beeindruckenden Naturereignisse an unterschiedlichen Orten der Erde. Bei allen Filmaufnahmen wird deutlich, dass sich die Natur verändert. Ereignisse, die mehr oder weniger jahrzehnte-, jahrhundertelang einem gleichen Muster folgten, verschieben sich und präsentieren sich in einem anderen Verlauf: Die Klimaveränderung zeigt sich auch hier. Der dritte Teil führt an die nördliche Pazifikküste Südalaskas und Britisch Kolumbiens. Im Frühling präsentieren sich die Gewässer im Norden des Pazifiks als der produktivste Meeresteil der Erde. Aus 6.000 Kilometern Entfernung kommen die mächtigen Buckelwale dorthin. Zusammen mit ihren Neugeborenen nehmen die Riesen der Meere die lange und beschwerliche Reise auf sich, weil dort gerade Algenblüte herrscht. Dieses Plankton - klitzekleine pflanzliche und tierische Organismen - lockt Heerscharen von Lebewesen an. Ganze Küstenabschnitte im Norden zeigen sich dann weiß vom Laich. Milliarden Heringe legen ihre Eier zeitentsprechend ab, damit der Nachwuchs, der genau zur Algenblüte schlüpft, genügend Nahrung findet. Anfangs tun sich jedoch andere gütlich, denen schon der Laich ein Festmahl liefert, ehe später das ganz große Fressen einsetzt: Daran beteiligen sich auch die großen Tiere der Meere, wie Seelöwen, Delfine und Wale.
(ARD/WDR)


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21:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die größten Naturschauspiele der Erde (4/6)

Die große Eisschmelze

Film von Justin Anderson

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Die Natur hält viele wundersame Schauspiele parat, die man oft als Massenphänomene wahrnimmt. Diese grandiosen Ereignisse werden meist durch die wechselnden Jahreszeiten ausgelöst. In der Tierwelt führen die Massenaufläufe an einigen Orten zu dramatischen Ereignissen ...
(ARD/WDR)

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Die Natur hält viele wundersame Schauspiele parat, die man oft als Massenphänomene wahrnimmt. Diese grandiosen Ereignisse werden meist durch die wechselnden Jahreszeiten ausgelöst. In der Tierwelt führen die Massenaufläufe an einigen Orten zu dramatischen Ereignissen und beeinflussen das Leben und Überleben vieler Populationen.
Die sechsteilige Dokumentation "Die größten Naturschauspiele der Erde" zeigt diese beeindruckenden Naturereignisse an unterschiedlichen Orten der Erde. Bei allen Filmaufnahmen wird deutlich, dass sich die Natur verändert. Ereignisse, die mehr oder weniger jahrzehnte-, jahrhundertelang einem gleichen Muster folgten, verschieben sich und präsentieren sich in einem anderen Verlauf: Die Klimaveränderung zeigt sich auch hier. Der vierte Teil führt in die Polarregion der Arktis. Da die lange Polarnacht allmählich weicht und die Sonne nicht nur Licht, sondern auch Wärme bringt, beginnen für die Eisbären die Probleme, denn für die Robbenjagd brauchen sie die Eisschollen. Dagegen kehren Millionen Vögel zum Brüten zurück. Ebenso tauchen Grönlandwale, Weißwale und Narwale zum Paaren und Fressen in den arktischen Gebieten auf. Für sie alle herrschen bei schmelzendem Eis ideale Bedingungen. Auch Robben, Füchsen und anderen Säugetieren bekommen die wärmeren Temperaturen gut.
(ARD/WDR)


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21:45
Stereo-Ton16:9 Format

Dokumentarfilmzeit

Alpen-Monopoly in Andermatt

Film von Alain Godet, Schweiz 2011

Länge: 93 Minuten

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Andermatt, das war bislang ein leicht verschlafener Schweizer Touristenort im Gotthardgebiet. Als das Militär wegzog, verschwanden mit ihm viele Arbeitsplätze. Da kam der ägyptische Milliardär Samih Sawiris wie gerufen. Für 1,8 Milliarden Franken plant er einen ...

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Andermatt, das war bislang ein leicht verschlafener Schweizer Touristenort im Gotthardgebiet. Als das Militär wegzog, verschwanden mit ihm viele Arbeitsplätze. Da kam der ägyptische Milliardär Samih Sawiris wie gerufen. Für 1,8 Milliarden Franken plant er einen Touristenkomplex mit Hotels, Appartementhäuser und Nobelvillen inklusive Golfplatz. Das Bergdorf soll ein attraktiver Urlaubsort werden. Das Prunkstück des ägyptischen Investors, ein Fünfsterne-Hotelkomplex, steht bereits im Rohbau. Doch Sawiris hat plötzlich mit unvorhersehbaren Schwierigkeiten zu kämpfen: Die Revolution in Ägypten brachte politische Instabilität und Einbrüche im Tourismusgeschäft, der starke Schweizer Franken behinderte den Immobilienverkauf in Andermatt, und schließlich stellte sich ein Urner dem Vorhaben in den Weg: Franz Steinegger, politisches Urgestein, wehrt sich gegen die massiven Ski-Ausbaupläne des Investors. Kann Sawiris sein Projekt "Andermatt Swiss Alps" trotzdem wie geplant realisieren?
Der Dokumentarfilm "Alpen-Monopoly in Andermatt" von Alain Godet berichtet vom Großprojekt des Investors Samih Sawiris in der Schweiz.


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23:15
Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Der Selbstbetrug

Fernsehfilm, DDR 1983

Darsteller:
Oberleutnant HübnerJürgen Frohriep
Hauptmann StrahlWolfgang Dehler
Abschnittsbevollmächtigter (ABV)Werner Godemann
Karl-Heinz SchreinerGünter Grabbert
Inge SchreinerAnnemone Haase
u.a.
Länge: 78 Minuten

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Nach einem Brand wird die Leiche von Jürgen Schreiner unter den Trümmern einer ausgebrannten Lagerhalle gefunden. Die Brandursache ist schnell geklärt und der Brandstifter ermittelt. Die gerichtsmedizinische Untersuchung aber stellt Oberleutnant Hübner vor neue Fragen, ...
(ARD/MDR)

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Nach einem Brand wird die Leiche von Jürgen Schreiner unter den Trümmern einer ausgebrannten Lagerhalle gefunden. Die Brandursache ist schnell geklärt und der Brandstifter ermittelt. Die gerichtsmedizinische Untersuchung aber stellt Oberleutnant Hübner vor neue Fragen, denn Jürgen Schreiner war schon tot, ehe er in der Lagerhalle verbrannt ist. Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Brandstiftung und dem Tod von Jürgen Schreiner? Für den Vater des Toten, Karl-Heinz Schreiner, steht fest, dass sein Sohn ermordet wurde. Aber alle Spuren, die Oberleutnant Hübner verfolgt, bringen keinen Beweis für einen Mord. Also doch Selbstmord, aber warum? Nur mühsam und gegen den Willen vieler im Dorf findet Oberleutnant Hübner die Wahrheit heraus. Doch Karl-Heinz Schreiner ist nicht bereit an einen Selbstmord seines Sohnes zu glauben. Er versucht auf eigene Faust den Mörder zu finden.
Ein Film der traditionsreichen Krimireihe "Polizeiruf 110".
(ARD/MDR)


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0:35
VPS 00:34

schwarz-weiss monochrom16:9 Format

Stille Tage in Clichy

(Stille Dage i Clichy)

Spielfilm, Dänemark 1969

Darsteller:
JoeyPaul Valjean
CarlWayne Rodda
ChristineSusanne Krage
ColetteElsebeth Reingaard
NysUlla Lemwigh-Müller
MaraAvi Sagild
u.a.
Regie: Jens Jørgen Thorsen
Länge: 91 Minuten

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Die beiden Freunde Joey und Carl teilen sich eine Wohnung im Pariser Stadtteil Clichy. Während sich der Amerikaner Joey als Autor versucht, jagt Carl in Cafés, Clubs und auf den Straßen hinter jungen Mädchen und Frauen her. Zusammen erleben die beiden eine unbeschwerte ...

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Die beiden Freunde Joey und Carl teilen sich eine Wohnung im Pariser Stadtteil Clichy. Während sich der Amerikaner Joey als Autor versucht, jagt Carl in Cafés, Clubs und auf den Straßen hinter jungen Mädchen und Frauen her. Zusammen erleben die beiden eine unbeschwerte Zeit der freien Liebe und sexuellen Abenteuer. Eines Tages glaubt Joey, in Nys die Frau seiner Träume gefunden zu haben. Nach einer leidenschaftlichen Nacht ist er sogar bereit, ihr sein letztes Geld zu leihen - nur um kurz darauf selbst mit knurrendem Magen im Bett zu liegen. Doch auch Nys bleibt nur eine kurze Episode, und die "stillen Tage in Clichy" sind noch lange nicht zu Ende.
"Stille Tage in Clichy" ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Henry Miller ("Wendekreis des Krebses") aus dem Jahr 1940, der das Leben eines Bohemiens im Paris der 1930er Jahre schildert. Miller selbst spiegelt sich in der Figur des Joey, dargestellt von Paul Valjean. Der dänische Regisseur Jens Jørgen Thorsen verlagert das Geschehen in die ausgehenden 1960er Jahre und reichert es mit Versatzstücken der Popästhetik an, bezieht aber auch Stilelemente der Nouvelle vague mit ein.


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2:05
Stereo-Ton16:9 Format

Das Massaker von Luxor

Film von Fritz Muri

(aus der SF-Reihe "Als die Schweiz den Atem anhielt")

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Am 17. November 1997 griffen in Ägypten im Totentempel der Hatschepsut bei Luxor sechs Terroristen der Gruppe Al-Dschama'a al-islamyya eine Touristengruppe an. 62 Personen wurden bei diesem Anschlag getötet. Die Angreifer starben bei einem späteren Gefecht mit der ...

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Am 17. November 1997 griffen in Ägypten im Totentempel der Hatschepsut bei Luxor sechs Terroristen der Gruppe Al-Dschama'a al-islamyya eine Touristengruppe an. 62 Personen wurden bei diesem Anschlag getötet. Die Angreifer starben bei einem späteren Gefecht mit der Polizei oder begingen Selbstmord. Der Zürcher Unternehmer Stephan Kopp verlor bei dem Massaker seine Ehefrau. Er selbst überlebte das Attentat nur, weil die Terroristen ihn wegen einer stark blutenden Schusswunde für tot hielten.
Die Dokumentation "Das Massaker von Luxor" begleitet Stephan Kopp auf seiner ersten Reise nach Ägypten nach dem schrecklichen Geschehen. Kopp will für seine Trauerarbeit noch einmal an jenen Ort zurück, an dem seine Frau ermordet wurde.


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2:45
Stereo-Ton16:9 Format

Im Fadenkreuz des Terrors

Film von Fritz Muri

(aus der SF-Reihe "Als die Schweiz den Atem anhielt")

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Am 6. September 1970 entführten palästinensische Luftpiraten drei Flugzeuge der Swissair, der TWA und BOAC in die Wüste von Jordanien. Eine Woche lang hielt die Welt den Atem an. Die palästinensischen Kämpfer drohten, die Maschinen samt den rund 400 Passagieren in die ...

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Am 6. September 1970 entführten palästinensische Luftpiraten drei Flugzeuge der Swissair, der TWA und BOAC in die Wüste von Jordanien. Eine Woche lang hielt die Welt den Atem an. Die palästinensischen Kämpfer drohten, die Maschinen samt den rund 400 Passagieren in die Luft zu sprengen. Sie forderten die Freilassung von drei Attentätern, die auf dem Flughafen Zürich-Kloten kurz zuvor ein EL-AL-Flugzeug angegriffen und einen Piloten getötet hatten. Es war klar, dass die Terroristen entschlossen waren, aufs Ganze zu gehen. In der jordanischen Wüste entwickelte sich ein zermürbender Nervenkrieg. Das Drama endete glimpflich: Die Schweiz und andere Staaten sahen keine andere Wahl, als die inhaftierten Terroristen freizulassen. Die Passagiere wurden ebenfalls freigelassen und mussten zusehen, wie ihre Flugzeuge in der Wüste in einem gewaltigen Feuerball verglühten.
Autor Fritz Muri zeigt in seiner Dokumentation "Im Fadenkreuz des Terrors" die Hintergründe und Folgen jener spektakulären Geiselnahme, bei der die Schweiz erstmals ins Fadenkreuz international tätiger Terroristen geriet. Er sprach mit Augenzeugen, die 1970 in Jordanien eine Woche lang unter Todesangst bei mehr als 50 Grad Hitze in der engen Flugzeugkabine der Swissair ausharren mussten.


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3:20
Stereo-Ton16:9 Format

Das Jahrhundert-Hochwasser im Berner Oberland

Film von Felice Zenoni

(aus der SF-Reihe "Als die Schweiz den Atem anhielt")

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Im August 2005 brachten heftige Unwetter Tod und Verwüstung über die Schweiz. Mehrere Menschen kamen zu Tode, und die materiellen Schäden beliefen sich auf rund drei Milliarden Franken. Besonders heftig traf das Hochwasser den Kanton Bern. Eine Spur der Verwüstung hat ...

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Im August 2005 brachten heftige Unwetter Tod und Verwüstung über die Schweiz. Mehrere Menschen kamen zu Tode, und die materiellen Schäden beliefen sich auf rund drei Milliarden Franken. Besonders heftig traf das Hochwasser den Kanton Bern. Eine Spur der Verwüstung hat das Unwetter auch in Oey im Diemtigtal zurückgelassen. Der Bach Chirel wälzte sich tagelang durch das 2000-Seelen-Dorf. 200 Personen mussten per Helikopter evakuiert werden. Schlamm, Geröll und Schwemmholz machten einen Großteil der Häuser unbewohnbar.
Filmautorin Felice Zenoni besuchte für ihre Dokumentation "Das Jahrhunder-Hochwasser im Berner Oberland" Betroffene in Brienz und im Diemtigtal und fragte, wie sie das Drama erlebt und wie sie in den Alltag zurückgefunden haben.


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4:00
Stereo-Ton16:9 Format

Das Canyoning-Drama im Saxetbach

Film von Liz Horowitz

(aus der SF-Reihe "Als die Schweiz den Atem anhielt")

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Am 27. Juli 1999 starben im Saxetbach bei Wilderswil 21 junge Menschen - eine Flutwelle in Folge eines Gewitters riss sie während des Canyonings im Bergbach in den Tod. Journalisten aus aller Welt reisten ins Berner Oberland und fragten, wie es zu einer solchen ...

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Am 27. Juli 1999 starben im Saxetbach bei Wilderswil 21 junge Menschen - eine Flutwelle in Folge eines Gewitters riss sie während des Canyonings im Bergbach in den Tod. Journalisten aus aller Welt reisten ins Berner Oberland und fragten, wie es zu einer solchen Katastrophe kommen konnte. Acht Guides führten die 45 jungen Gäste einer internationalen Reisegruppe - und es gab eine Gewitterwarnung.
Die Dokumentation erinnert an das "Das Canyoning-Drama im Saxetbach" und berichtet, wie man auf das Unglück reagierte.


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4:40
Stereo-Ton16:9 Format

Der Erdrutsch von Gondo

Film von Fiona Strebel

(aus der SF-Reihe "Als die Schweiz den Atem anhielt")

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Am 14. Oktober 2000 kam es im Wallis und im Tessin zu verheerenden Unwettern. Am schlimmsten traf es Gondo: Ein Erdrutsch zerstörte einen Drittel des Walliser Grenzdörfchens und riss 13 Menschen in den Tod. Die Solidarität der Landesbevölkerung nach der Katastrophe ...

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Am 14. Oktober 2000 kam es im Wallis und im Tessin zu verheerenden Unwettern. Am schlimmsten traf es Gondo: Ein Erdrutsch zerstörte einen Drittel des Walliser Grenzdörfchens und riss 13 Menschen in den Tod. Die Solidarität der Landesbevölkerung nach der Katastrophe war riesig. In einer zuvor nie da gewesenen Höhe spendeten sie knapp 76 Millionen Franken für die Unwetteropfer im Wallis, im Tessin und in den angrenzenden Regionen. Für die Einwohner von Gondo war nach der Katastrophe ein Weiterleben in ihrem Dorf vorerst nicht möglich. Die meisten kamen die ersten Wochen bei Freunden und Verwandten im Nachbardorf unter. Bald wurden Stimmen laut, die sagten, es bringe nichts, Gondo wieder aufzubauen. Aber die Einwohner des 150-Seelen-Örtchens kämpften für ihr Heimatdorf.
Der Film "Der Erdrutsch von Gondo" erinnert an die Katastrophe und geht der Frage nach, wie die Überlebenden zurück in den Alltag fanden und welche Lehren die Verantwortlichen aus dem Ereignis gezogen haben.


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5:15
Stereo-Ton16:9 Format

Der Brand von Schweizerhalle

Film von Belinda Sallin

(aus der SF-Reihe "Als die Schweiz den Atem anhielt")

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Am 1. November 1986 versetzte ein Großbrand auf dem Firmenareal des damaligen Chemiekonzerns Sandoz bei Schweizerhalle die Bevölkerung der Region Basel in Angst und Schrecken. Später wurde bekannt, dass die Feuerwehr sie vor einer schlimmen Katastrophe bewahrt hat. Nach ...

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Am 1. November 1986 versetzte ein Großbrand auf dem Firmenareal des damaligen Chemiekonzerns Sandoz bei Schweizerhalle die Bevölkerung der Region Basel in Angst und Schrecken. Später wurde bekannt, dass die Feuerwehr sie vor einer schlimmen Katastrophe bewahrt hat. Nach dem Unfall war der Rhein bis nach Rotterdam vergiftet, Abertausende von Fischen starben.
die Dokumentation "Der Brand von Schweizerhalle" zeigt, welche Folgen die Brandkatastrophe noch heute für die Bevölkerung der Region Basel und auch für die Chemie- und Pharmaindustrie in der Schweiz hat.

Sendeende: 5:55 Uhr