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Sonntag, 4. März
Programmwoche 10/2012
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6:45
Stereo-Ton16:9 Format

Tele-Akademie

Prof. Dr. Hermann Nicolai: Quantengravitation

Physik ohne Raum und Zeit?

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Eines der zentralen ungelösten Probleme der modernen Physik ist die Tatsache, dass Quantentheorie und Relativitätstheorie nicht zusammenpassen. Es scheint, dass sich die Widersprüche nur im Rahmen einer Theorie der Quantengravitation auflösen lassen, welche beide ...
(ARD/SWR)

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Eines der zentralen ungelösten Probleme der modernen Physik ist die Tatsache, dass Quantentheorie und Relativitätstheorie nicht zusammenpassen. Es scheint, dass sich die Widersprüche nur im Rahmen einer Theorie der Quantengravitation auflösen lassen, welche beide Theorien als Grenzfälle enthält. Vermutlich aber kann eine solche Vereinigung nur mit einer radikalen Revision der physikalischen Konzepte von Raum und Zeit gelingen.
Professor Dr. Hermann Nicolai führt in diesem "Tele-Akademie"-Vortrag in die Problemstellung ein und stellt einige der gegenwärtig verfolgten Ansätze vor. Hermann Nicolai ist Direktor am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Potsdam.
(ARD/SWR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

100(0) Meisterwerke

Asger Jorn: Im Flügelschlag der Schwäne


In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

Lars Feld: Europa in der Schuldenfalle

Lars Feld im Gespräch mit Katja Gentinetta

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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Der 1966 in Saarbrücken geborene Lars Feld wird zu den weltweit einflussreichsten Ökonomen gerechnet. Er gilt als meinungsfreudig, aber differenziert. Als Leiter des Walter Eucken Instituts ist er für das Erbe und die Weiterführung der Sozialen Marktwirtschaft ...

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Der 1966 in Saarbrücken geborene Lars Feld wird zu den weltweit einflussreichsten Ökonomen gerechnet. Er gilt als meinungsfreudig, aber differenziert. Als Leiter des Walter Eucken Instituts ist er für das Erbe und die Weiterführung der Sozialen Marktwirtschaft zuständig - eine Aufgabe, die er als Mitglied des Sachverständigenrats für Deutschland und damit auch für Europa wahrnimmt.
In dieser Ausgabe der Reihe "Sternstunde Philosophie" spricht Katja Gentinetta mit Lars Feld über den Ruf nach mehr Demokratie in Europa, die Bringschuld seines Fachs und die Frage, warum man Klassiker lesen sollte.


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Alice Schwarzer

Zwei Journalisten, ein Gast

(aus der Reihe "NZZ Standpunkte")


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11:00
Stereo-Ton

Tessiner Geschichten

(aus der Reihe "NZZ Format")

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Die Kastanie ist so etwas wie die Nationalfrucht der Tessinerinnen und Tessiner, der Erhalt der jahrhundertealten Bäume eine Wissenschaft für sich. Aber auch neben der Kastanie und ihren vielen Zubereitungsarten ist die Tessiner Küche reich an Überraschungen: ...

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Die Kastanie ist so etwas wie die Nationalfrucht der Tessinerinnen und Tessiner, der Erhalt der jahrhundertealten Bäume eine Wissenschaft für sich. Aber auch neben der Kastanie und ihren vielen Zubereitungsarten ist die Tessiner Küche reich an Überraschungen: Schokomousse wird mit Olivenöl zubereitet, die Ziegenwurst Cicitt und Risotto sind im Tessin beheimatet.
Der Beitrag des Fernsehmagazins "NZZ Format" der "Neuen Zürcher Zeitung" erzählt "Tessiner Geschichten".


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11:30
Stereo-Ton16:9 Format

Die Gräfin aus Ostpreußen

Das Leben der Marion Dönhoff

Film von Ingo Helm

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Marion Gräfin Dönhoff (1909 - 2002) gehört zu den bemerkenswertesten deutschen Frauen des 20. Jahrhunderts. Als Mitglied des deutschen Hochadels, aufgewachsen im ostpreußischen Schloss Friedrichstein bei Königsberg, kam die junge Gutsherrin früh in Kontakt zum ...
(ARD/NDR)

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Marion Gräfin Dönhoff (1909 - 2002) gehört zu den bemerkenswertesten deutschen Frauen des 20. Jahrhunderts. Als Mitglied des deutschen Hochadels, aufgewachsen im ostpreußischen Schloss Friedrichstein bei Königsberg, kam die junge Gutsherrin früh in Kontakt zum Widerstand gegen Adolf Hitler. Anfang 1945 floh sie auf ihrem Pferd durch klirrenden Frost 1.200 Kilometer weit nach Westen. Schriftstellerisches Können, eine klare politische Haltung, ein kluger analytischer Verstand, aber auch Zufälle halfen dabei, dass sie zur führenden deutschen Publizistin, Chefredakteurin und Mitherausgeberin der Wochenzeitung "Die Zeit" sowie Bestseller-Autorin wurde. Eine Frau mit großem Einfluss. Der Verlust ihrer Heimat blieb für sie ein bewegendes Thema, aber auch die politische und menschliche Überwindung der Feindschaft zwischen Deutschen und Polen.
Die Dokumentation "Die Gräfin aus Ostpreußen" rekonstruiert das ungewöhnliche Leben Marion Gräfin Dönhoffs und zeigt überraschende Zusammenhänge zwischen frühen Prägungen und ihrem "zweiten Leben" nach dem Krieg.

3sat zeigt die Dokumentation "Die Gräfin aus Ostpreußen" anlässlich des zehnten Todestags der Publizistin Marion Gräfin Dönhoff am 11. März.
(ARD/NDR)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Stadt. Land. Wald - Die Grenzstadt Köszeg

Film von Walter Reiss

(aus der ORF-Reihe "Erlebnis Österreich")

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Die kleine ungarische Grenzstadt Köszeg, zu Deutsch: Güns, gilt als besonders sehenswert im Gebiet um den Naturpark Geschriebenstein und als eine besondere Attraktion Westungarns. Die gut erhaltene barocke Innenstadt schmiegt sich an die historisch bedeutende ...
(ORF)

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Die kleine ungarische Grenzstadt Köszeg, zu Deutsch: Güns, gilt als besonders sehenswert im Gebiet um den Naturpark Geschriebenstein und als eine besondere Attraktion Westungarns. Die gut erhaltene barocke Innenstadt schmiegt sich an die historisch bedeutende Jurisics-Burg. Die Verteidigung der Burg gegen die Türken im Jahr 1532 wird alljährlich von den Günsern bei einem historischen Spektakel nachgestellt. Im Herbst wird ebenfalls opulent gefeiert, und zwar beim zweisprachigen Weinfest. Nicht nur für Weinexperten interessant ist das historische Rebenbuch: Seit Jahrhunderten zeichnen die Weinbauern junge Reben verschiedenster Sorten detailgetreu ab. An frühere Bewohner erinnern noch die Steirerhäuser. Im 18. Jahrhundert wurden dort Förster aus der Steiermark angesiedelt.
Die Dokumentation "Stadt. Land. Wald - Die Grenzstadt Köszeg" stellt den ungarischen Ort vor.
(ORF)


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13:30
Stereo-Ton16:9 Format

Druckfrisch

Neue Bücher mit Denis Scheck


Das Magazin mit Denis Scheck hilft bei der Orientierung im Bücherdschungel. Scheck besucht Schriftsteller, stellt Neuerscheinungen vor und spart dabei nicht mit Lob und Kritik.
(ARD/WDR)


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14:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Kathedralen der Steinzeit

Europas frühe Monumente

Film von Wolfgang Würker

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Es sind geheimnisvolle Spuren aus der Vergangenheit. In Deutschland, Österreich, Tschechien, Polen und Ungarn entdeckten Archäologen rätselhafte Ringe: kreisrunde Gräben mit einem Durchmesser von bis zu 200 Metern. Man weiß inzwischen, dass sie fast 7.000 Jahre alt ...

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Es sind geheimnisvolle Spuren aus der Vergangenheit. In Deutschland, Österreich, Tschechien, Polen und Ungarn entdeckten Archäologen rätselhafte Ringe: kreisrunde Gräben mit einem Durchmesser von bis zu 200 Metern. Man weiß inzwischen, dass sie fast 7.000 Jahre alt und am Ende der Steinzeit entstanden sind, doch Bedeutung und Funktionen der Monumente sind noch immer umstritten. Waren es Fliehburgen oder Krale, in denen Vieh zusammengetrieben wurde? Oder dienten sie als Versammlungsort, als Opferplatz oder anderweitige Kultstätte? Waren sie eine Art steinzeitlicher Kathedralen, oder waren es Orte, an denen der Himmel beobachtet wurde, um den besten Zeitpunkt für Aussaat oder Ernte abzulesen?
"Kathedralen der Steinzeit" fragt nach der ursprünglichen Bestimmung dieser Monumente.


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14:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Jenseits von Eden: Lifestyle in der Steinzeit

Film von Gerhard Thiel

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1994 findet der Archäologe Klaus Schmidt in Anatolien Überreste einer steinzeitlichen Kultanlage, die vor etwa 11.000 Jahren entstanden ist. Die bisher anerkannte Theorie, erst sesshaft gewordene Bauern hätten mit dem Hausbau begonnen und damit die neolithische ...

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1994 findet der Archäologe Klaus Schmidt in Anatolien Überreste einer steinzeitlichen Kultanlage, die vor etwa 11.000 Jahren entstanden ist. Die bisher anerkannte Theorie, erst sesshaft gewordene Bauern hätten mit dem Hausbau begonnen und damit die neolithische Revolution angezettelt, fällt damit in sich zusammen.
Die Dokumentation "Jenseits von Eden: Lifestyle in der Steinzeit" erzählt vom Leben unserer Vorfahren.


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15:30
Stereo-Ton16:9 Format

hitec: 60 Minuten zwischen Leben und Tod

Die goldene Stunde der Rettungsdienste

Film von Thomas Hies und Daniela Hoyer

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Die Notfallversorgung in Deutschland gilt als vorbildlich. Doch Kostendruck und Ärztemangel gefährden den hohen Standard. Mit ausgeklügelten Rettungskonzepten und technischen Innovationen versuchen die Lebensretter gegenzusteuern. Sollen sie den Patienten schon vor Ort ...

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Die Notfallversorgung in Deutschland gilt als vorbildlich. Doch Kostendruck und Ärztemangel gefährden den hohen Standard. Mit ausgeklügelten Rettungskonzepten und technischen Innovationen versuchen die Lebensretter gegenzusteuern. Sollen sie den Patienten schon vor Ort mit Maximalaufwand behandeln, auch wenn das Zeit kostet? Oder ist es besser, wenn der Patient nur notdürftig stabilisiert und dann schnell in ein Krankenhaus gebracht wird? Wissenschaftliche Erkenntnisse legen gar einen dritten Weg nahe, den Professor Christian Lackner vom Münchner Institut für Notfallmedizin und Medizinmanagement so beschreibt: "Wir haben erkennen müssen, dass beide Konzepte allein nicht zielführend sind. Die richtige Klinik in der richtigen Zeit zu finden, ist heute das Ziel." Denn die Notfallversorgung in den ersten 60 Minuten entscheidet über Leben und Tod des Patienten.
"hitec" begleitet deutsche Notfallmediziner und Experten für Rettungsmanagement, die nach Wegen suchen, um auch mit schrumpfenden Budgets und weniger Personal eine perfekte Notfallversorgung sicherstellen zu können.


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16:00

Aranui - Straße der Kulturen

Kunst und Natur in Französisch-Polynesien

Film von Thomas Hocke

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Die Gesellschaftsinseln in Französisch-Polynesien - Tahiti, Bora-Bora, Moorea und die Marquesas - sind berühmt für ihre landschaftliche Schönheit: Gauguin nannte sie "Inseln des Paradieses".
Die Dokumentation "Aranui - Straße der Kulturen" porträtiert einige von ...

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Die Gesellschaftsinseln in Französisch-Polynesien - Tahiti, Bora-Bora, Moorea und die Marquesas - sind berühmt für ihre landschaftliche Schönheit: Gauguin nannte sie "Inseln des Paradieses".
Die Dokumentation "Aranui - Straße der Kulturen" porträtiert einige von ihnen und berichtet von den Bemühungen der Einheimischen, trotz ihrer Abhängigkeit vom Tourismus die eigene Identität zu bewahren.


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17:00
Stereo-Ton16:9 Format

O'Horten

Spielfilm, Norwegen/Deutschland/Frankreich 2007

Darsteller:
Odd HortenBaard Owe
FloBjørn Floberg
Fru ThøgersenGhita Nørby
Trygve SissenerEspen Skjønberg
SveaHenny Moan
u.a.
Regie: Bent Hamer
Länge: 85 Minuten

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Odd Horten ist Eisenbahnfahrer in Norwegen. Die Pensionierung nach fast 40 Jahren nimmt ihm den Hauptinhalt seines Lebens. Als er wegen eines kaputten Türöffners nicht auf dem regulären Weg zu der Abschiedsfeier gelangen kann, die seine Kollegen für ihn organisiert ...

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Odd Horten ist Eisenbahnfahrer in Norwegen. Die Pensionierung nach fast 40 Jahren nimmt ihm den Hauptinhalt seines Lebens. Als er wegen eines kaputten Türöffners nicht auf dem regulären Weg zu der Abschiedsfeier gelangen kann, die seine Kollegen für ihn organisiert haben, sucht er einen Alternativweg über ein Baugerüst, trifft dabei einen kleinen Jungen und verspricht ihm, an dessen Bett zu warten bis er einschläft. Wegen der nächtlichen Bewachungsaktion verpasst er am nächsten Morgen schließlich auch noch seine letzte Dienstfahrt. Endgültig pensioniert, versucht Horten nun, sein Leben neu zu ordnen. Das Rentnerdasein wird für ihn zur Herausforderung, durch so manche zwischenmenschliche Begegnung aber auch aufregender als gedacht.
Nach "Kitchen Stories" und einem Abstecher in die USA mit "Factotum" (2005) kehrt Bent Hamer, bekannt für seinen minimalistisch düsteren Stil und seinen trockenen Humor, wieder nach Norwegen zurück. "O'Horten" lebt von den kleinen Momenten, skurrilen Charakteren und komischen Situationen. Der Film lief in der Rubrik "Un certain regard" beim 61. Filmfestival in Cannes und gewann den Preis für die "Beste Regie" beim Filmfestival Ghent.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Schwerverletzt und fern der Heimat

Nach Hause mit dem Rettungsflieger

Film von Jörg Altekruse und Lutz Reinhard

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Tragisches Ende einer Ferienreise in die Türkei: Ein Lastwagen nimmt einer Familie aus Deutschland die Vorfahrt. Es gibt eine Tote und zwei Schwerverletzte. In der Einsatzzentrale des ADAC wird der Rücktransport der Urlauber organisiert. Am frühen Morgen startet in ...
(ARD/NDR)

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Tragisches Ende einer Ferienreise in die Türkei: Ein Lastwagen nimmt einer Familie aus Deutschland die Vorfahrt. Es gibt eine Tote und zwei Schwerverletzte. In der Einsatzzentrale des ADAC wird der Rücktransport der Urlauber organisiert. Am frühen Morgen startet in Nürnberg ein Rettungsjet - ausgerüstet wie eine Intensivstation, an Bord ein Arzt und drei Sanitäter. Der Familienvater hat 23 Knochenbrüche erlitten. Er bekommt ständig Infusionen und muss überwacht werden. Nur unter Schmerz- und Beruhigungsmitteln kann er den Rücktransport überstehen. Auch das Baby, das wie durch ein Wunder unverletzt blieb, wird die Crew mit nach Hause bringen. Etwa 4.000 Menschen werden jedes Jahr von Reiseversicherern im Rettungsflieger nach Deutschland zurückgeflogen. Der ADAC gehört zu einem guten Dutzend Anbietern die weltweite Rückholaktionen durchführen.
Die Reportage "Schwerverletzt und fern der Heimat" begleitet mehrere Rückholaktionen und besucht die ADAC-Zentrale in München.
(ARD/NDR)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
VPS 19:09

Stereo-Ton16:9 Format

Die Architekten Herzog & de Meuron

Das Spiel der Baumeister

Film von Silvia Livio

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Längst bevor sie das Nationalstadion für die Olympischen Spiele 2008, das "Bird's Nest", in Peking gebaut haben, waren sie auf dem Olymp der Architektur angekommen: Jacques Herzog und Pierre de Meuron. Den internationalen Durchbruch schafften sie mit dem Projekt für die ...

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Längst bevor sie das Nationalstadion für die Olympischen Spiele 2008, das "Bird's Nest", in Peking gebaut haben, waren sie auf dem Olymp der Architektur angekommen: Jacques Herzog und Pierre de Meuron. Den internationalen Durchbruch schafften sie mit dem Projekt für die "Tate Gallery of Modern Art" in London, die im Jahr 2000 eingeweiht wurde. Seither werden sie laufend mit Auszeichnungen dekoriert, so auch mit dem renommierten Pritzker-Preis. Einen wiedererkennbaren Stil pflegen Herzog & de Meuron nicht. Jeder Bau sieht anders aus. Die Architekten experimentieren mit den unterschiedlichsten Formen und reizen Materialien aus. Ist das ihr Erfolgsrezept? Oder ist es das kompromisslose Umsetzen ihrer immer neuen Visionen, die gesellschaftliche Prozesse, aktuelle Bedürfnisse und ein Stück Zukunft in ihre Baukunst einschließen? Und wie gehen die beiden Star-Architekten mit Kritik um, die vor allem beim Bau des Pekinger Olympiastadions und bei der Elbphilharmonie in Hamburg aufkam?
Die Dokumentation "Die Architekten Herzog & de Meuron" geht diesen Fragen nach und stellt die wichtigsten Bauten der beiden Star-Architekten vor.


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19:40
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Wladimir, Susdal und Kideksha, Russland

Die Wiege Russlands

Film von Christian Romanowski

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Susdal, ein Ort mit 20.000 Einwohnern, liegt 180 Kilometer von Moskau entfernt. Enten und Gänse schnattern auf einem kleinen Fluss, Hühner scharren, eine Frau hütet ihre Ziegen. Die Menschen wohnen in bunt bemalten windschiefen Holzhäuschen. Im 11. Jahrhundert lag dort ...
(ARD/SWR)

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Susdal, ein Ort mit 20.000 Einwohnern, liegt 180 Kilometer von Moskau entfernt. Enten und Gänse schnattern auf einem kleinen Fluss, Hühner scharren, eine Frau hütet ihre Ziegen. Die Menschen wohnen in bunt bemalten windschiefen Holzhäuschen. Im 11. Jahrhundert lag dort die Residenz des mächtigen Fürstentums Wladimir-Susdal. Moskau gab es noch nicht. Der Fürst von Wladimir hatte am Ufer des Flüsschens Kamenka eine neue Burg - den Kreml von Susdal - bauen lassen. 1238 fielen die Tataren ein, und die Völker Russlands lebten über zwei Jahrhunderte unter ihrem Joch. Dann erstarkte Moskau. Wladimir und Susdal verloren an Bedeutung, blieben aber religiöse Zentren. Nach der Revolution 1917 ließen die neuen Machthaber Kirchen und Klöster verfallen oder einreißen. Nur wenige der einstmals über 30 Klöster haben den "Bildersturm" der Kommunisten überdauert. Heute sind die Gotteshäuser wieder von Gebeten und Gesängen erfüllt.
Der Film aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" stellt russische UNESCO-Welterbestätten vor.
(ARD/SWR)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die Magie der Mongolei

Film von Heinz Leger

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Isoliert von den undurchdringlichen Wäldern Sibiriens im Norden und der Chinesischen Mauer im Süden, hat sich im Herzen Asiens eine der schönsten und unberührtesten Naturlandschaften der Erde erhalten: die Mongolei. Das Land bietet einer Vielzahl selten gewordener ...
(ORF)

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Isoliert von den undurchdringlichen Wäldern Sibiriens im Norden und der Chinesischen Mauer im Süden, hat sich im Herzen Asiens eine der schönsten und unberührtesten Naturlandschaften der Erde erhalten: die Mongolei. Das Land bietet einer Vielzahl selten gewordener Tierarten Platz und Rückzugsmöglichkeit. Im Norden, in den Bergen, teilen sich das mächtige Argali-Schaf, der Steinbock und der Schneeleopard das felsige Revier. Im Südwesten liegt das Zuhause der Takhis, der Vorfahren der Hauspferde. Etwas tiefer in der Wüste Gobi ziehen Wildkamele von Oase zu Oase. Im Osten liegt das größte zusammenhängende Grasland Asiens. Im späten Frühjahr wimmelt es dort nur so von Gazellenherden. Ein Spektakel, das auch von den allgegenwärtigen Wölfen nicht unbeachtet bleibt.
Die Dokumentation "Die Magie der Mongolei" unternimmt einen Streifzug durch die unberührte Natur und die atemberaubende Landschaft im Herzen Asiens.
(ORF)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

In der Mitte ein Feuer

Film von Gernot Stadler

Erstausstrahlung

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Die Mongolen nennen sie abschätzig "Tsaaten", "Rentierleute". Gemeint sind die turkstämmigen "Tuwiner", die sich selbst als "Tyva-Kisch" oder als "Tuwa" bezeichnen. Etwa 40 Familien sind es nur noch, die heute mit ihren Rentierherden im Norden der Mongolei leben. Ihre ...
(ORF/3sat)

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Die Mongolen nennen sie abschätzig "Tsaaten", "Rentierleute". Gemeint sind die turkstämmigen "Tuwiner", die sich selbst als "Tyva-Kisch" oder als "Tuwa" bezeichnen. Etwa 40 Familien sind es nur noch, die heute mit ihren Rentierherden im Norden der Mongolei leben. Ihre Lebensweise hat sich seit der letzten Eiszeit kaum verändert. Der Fotograf Gernot Gleiss hat die Tuwa besucht - eine Reise in eine andere Welt, in eine andere Zeit. Der erste Aufenthalt war nur von kurzer Dauer, doch Gleiss zeigte sich nachhaltig beeindruckt. Zurück in Europa nahm er Kontakt mit Galsan Tschinag auf, dem wohl bekanntesten Tuwiner außerhalb der Mongolei. Tschinag hat in Leipzig Literatur studiert, ist Autor, Schamane und Stammesfürst. Für seine literarischen Werke wurde er mehrfach ausgezeichnet. Er führte Teile des verstreut lebenden Volkes der Tuwa in die alte Heimat, das Altai-Gebirge, zurück. Sein aktuelles Projekt ist die Wiederaufforstung der Mongolei.
Die Dokumentation "In der Mitte ein Feuer" von Gernot Gleiss stellt das neue Projekt von Galsan Tschinag vor.
(ORF/3sat)


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21:45
Stereo-Ton16:9 Format

Dokumentarfilmzeit

Die Grundschüler

Dokumentarfilm von Beatrix Wilmes, Deutschland 2011

Länge: 92 Minuten

Erstausstrahlung

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Die Schulen in Deutschland stehen in der Kritik: Die Kinder würden zu früh und zu stark unter Druck gesetzt, Integration und Chancengleichheit seien mangelhaft. Björn, Jamilia, Lennard und Veronica sind vier Grundschüler an der Gemeinschaftsgrundschule in Köln-Poll. ...
(ARD/WDR/3sat)

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Die Schulen in Deutschland stehen in der Kritik: Die Kinder würden zu früh und zu stark unter Druck gesetzt, Integration und Chancengleichheit seien mangelhaft. Björn, Jamilia, Lennard und Veronica sind vier Grundschüler an der Gemeinschaftsgrundschule in Köln-Poll. Björns Eltern sind arbeitslos und kämpfen mit finanziellen Schwierigkeiten. Jamilia lebt allein mit ihrer Mutter, die ganztags als Kindergärtnerin arbeitet und deshalb nur wenig Zeit für ihre Tochter hat. Lennard hat noch drei ältere Geschwister, die alle hochbegabt sind. In Veronicas Familie wird meist nur Italienisch gesprochen, und deshalb kann sich Veronica nur schlecht auf Deutsch verständigen. Schon das erste Grundschuljahr verläuft für Björn, Jamilia, Lennard und Veronica nicht reibungslos: Björn hat 256 Fehlstunden im Zeugnis stehen, Jamilias Mutter ist gestresst von ihrem Ganztagsjob und der Erziehung ihrer selbstbewussten Tochter, der überdurchschnittlich begabte Lennard findet keine Freunde in der Klasse, und Veronica wird zur Außenseiterin. Die Klassenlehrerin Michaela Durdel versucht allen Kindern gerecht zu werden. Das ist nicht einfach. Die Gemeinschaftsgrundschule hat ein besonderes Konzept: Alle Schüler, auch Hochbegabte und Kinder mit Lernstörungen, werden gemeinsam und jahrgangsübergreifend unterrichtet. Eine Sonderpädagogin unterstützt die Klassenlehrer. Als Veronica von Jamilia gemobbt wird und Björns Eltern zwangsgeräumt werden, verschärft sich der Druck für die Schüler.
Der Dokumentarfilm "Die Grundschüler" von Beatrix Wilmes begleitet vier Grundschüler vom Tag der Einschulung bis zum Ende der vierten Klasse. Er zeigt, wie die Kinder trotz aller Hindernisse ihren eigenen, oftmals überraschenden Weg ins Leben finden.
(ARD/WDR/3sat)


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23:15
Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Es ist nicht immer Sonnenschein

Fernsehfilm, DDR 1983

Darsteller:
Hauptmann FuchsPeter Borgelt
Leutnant ArndtSigrid Göhler
Oberleutnant HübnerJürgen Frohriep
Oberleutnant ZimmermannLutz Riemann
ABVWilfried Pucher
u.a.
Länge: 81 Minuten

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Fetzer, Ali und Ghandi, drei Jugendliche aus Ost-Berlin, langweilen sich und sind auf der Suche nach Abwechslung. In einem Park wollen sie einen alten Mann erschrecken. Sie umkreisen ihn mit ihren Motorrädern, kommen ihm immer näher und jagen ihm Angst ein. Aber ...
(ARD/MDR)

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Fetzer, Ali und Ghandi, drei Jugendliche aus Ost-Berlin, langweilen sich und sind auf der Suche nach Abwechslung. In einem Park wollen sie einen alten Mann erschrecken. Sie umkreisen ihn mit ihren Motorrädern, kommen ihm immer näher und jagen ihm Angst ein. Aber plötzlich wird aus ihrem gefährlichen Spiel tödlicher Ernst: Nachdem ihn Fetzer angefahren hat, bricht der alte Mann zusammen und bleibt regungslos liegen. Erschrocken flüchten die Drei auf ihren Motorrädern. Der alte Mann bleibt bewusstlos zurück. Zeugenaussagen liefern der Kriminalpolizei nur einen einzigen Anhaltspunkt, um den Jugendlichen auf die Spur zu kommen: den Spitznamen Ghandi. In ganz Ost-Berlin beginnt die Kriminalpolizei nach den drei jugendlichen Motorradfahrern zu fahnden, die sich in Sicherheit wähnen und schon ihre nächste "Aktion" besprechen. Aber diesmal ist ihnen die Polizei schon dicht auf den Fersen.
Ein Film der traditionsreichen Krimireihe "Polizeiruf 110".
(ARD/MDR)


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0:35
Stereo-Ton

Doppelte Tarnung

(Profil Bas)

Spielfilm, Frankreich 1993

Darsteller:
Julien SegalPatrick Bruel
ClaireSandra Speichert
CarreDidier Bezace
PianaJean Yanne
LudoArnaud Giovaninetti
RocheJean-Louis Tribes
u.a.
Regie: Claude Zidi
Länge: 105 Minuten

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Als der Drogenboss Roche, der offenbar vorgewarnt wurde, wieder einmal der Verhaftung entgeht, erhält der umstrittene Polizist Julien Segal von seinem Vorgesetzten Carre eine reizvolle Aufgabe: Um herauszufinden, von welchem Polizisten die Drogendealer ihre Informationen ...
(ARD)

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Als der Drogenboss Roche, der offenbar vorgewarnt wurde, wieder einmal der Verhaftung entgeht, erhält der umstrittene Polizist Julien Segal von seinem Vorgesetzten Carre eine reizvolle Aufgabe: Um herauszufinden, von welchem Polizisten die Drogendealer ihre Informationen beziehen, soll Julien sich als verdeckter Ermittler in einen Rauschgiftring einschleusen. Dabei verliebt er sich in die hübsche Claire, die ihm verrät, dass man in der Szene über ihn längst informiert sei. Als er kurz darauf nur durch Zufall einem Mordanschlag entgeht, erfährt er, dass sein eigener Vorgesetzter Carre auf der Gehaltsliste der Unterwelt steht und ihn verraten hat. Carre wollte Julien töten lassen, damit es so aussieht, als sei er der korrupte Polizist. Julien beschließt, Carre unter Druck zu setzen, und zieht sein eigenes Doppelspiel auf.
"Doppelte Tarnung" ist ein spannend und intelligent inszenierter Action-Krimi, der dem Genre durch das Verwischen der Grenzen zwischen Gut und Böse neue Züge abgewinnt.
(ARD)


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2:20
schwarz-weiss monochrom

Accattone - Wer nie sein Brot mit Tränen aß

Spielfilm, Italien 1961

Darsteller:
AccattoneFranco Citti
MaddalenaSilvana Corsini
StellaFranca Pasut
AscenzaPaola Guidi
AmoreAdriana Asti
u.a.
Regie: Pier Paolo Pasolini
Länge: 111 Minuten

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Müßiggang und Gewalttätigkeit bestimmen den Alltag der sogenannten "Bulli" - der "Halbstarken" - in einer heruntergekommenen Vorstadt von Rom. Der Lauteste unter ihnen ist Vittorio, genannt "Accattone". Der Name bedeutet "Bettler", und dies erfüllt Vittorio mit einem ...
(ARD)

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Müßiggang und Gewalttätigkeit bestimmen den Alltag der sogenannten "Bulli" - der "Halbstarken" - in einer heruntergekommenen Vorstadt von Rom. Der Lauteste unter ihnen ist Vittorio, genannt "Accattone". Der Name bedeutet "Bettler", und dies erfüllt Vittorio mit einem gewissen Stolz. Er hat seine Frau und kleinen Kinder verlassen und wohnt mit Maddalena, einem Mädchen, das für ihn anschafft, bei der Ehefrau seines Freundes Ticio, der gerade eine Haftstrafe verbüßt. Auch Maddalena landet im Gefängnis, und Accattone muss für sich selbst aufkommen. Als er der unschuldigen Stella begegnet, will er ein neues Leben beginnen und versucht es mit richtiger Arbeit. Weil aber das Geld nicht reicht, verlegt er sich schließlich auf Diebstahl. Auf der Flucht vor der Polizei verunglückt Accattone tödlich.
Pier Paolo Pasolinis Debütfilm "Accattone - Wer nie sein Brot mit Tränen aß" ist ein bestürzendes Sozialdrama im Stil des italienischen Neorealismus. Er wirkt sehr authentisch, weil er mit Laiendarstellern besetzt ist, die alle aus dem im Film dargestellten Milieu stammen.

Im Anschluss, um 4.15 Uhr Uhr, zeigt 3sat mit "Gastmahl der Liebe" einen weiteren Spielfilm von Pier Paolo Pasolini.
(ARD)


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4:15
schwarz-weiss monochrom

Gastmahl der Liebe

(Comizi d'amore)

Spielfilm, Italien 1963

Regie: Pier Paolo Pasolini

Länge: 89 Minuten

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Mit Tonband und Kamera ist der Schriftsteller und Filmemacher Pier Paolo Pasolini 1963 quer durch Italien gezogen. An den noblen Badestränden Venedigs, vor den Fabriktoren Mailands, auf den Feldern Siziliens und in den düsteren Hinterhöfen Palermos hat er Menschen ...
(ARD)

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Mit Tonband und Kamera ist der Schriftsteller und Filmemacher Pier Paolo Pasolini 1963 quer durch Italien gezogen. An den noblen Badestränden Venedigs, vor den Fabriktoren Mailands, auf den Feldern Siziliens und in den düsteren Hinterhöfen Palermos hat er Menschen verschiedenen Alters gefragt, was sie über Prostitution, Homosexualität und Scheidung denken. Im ersten Abschnitt werden die Männer über ihr sexuelles Imponiergehabe befragt. Im zweiten Abschnitt bringen Menschen beiderlei Geschlechts ihre Haltung gegenüber Homosexualität zum Ausdruck. Die Frage, ob die Ehe alle sexuellen Probleme löse, bildet das Thema des dritten Teils. Im letzten Kapitel kreisen die Gespräche um die strittige Abschaffung der Bordelle.
Mit unbefangener Fragetechnik und unaufdringlicher Schlagfertigkeit gelingt es Pier Paolo Pasolini mit "Gastmahl der Liebe", ein aufschlussreiches Sittenbild Italiens in den 1960er Jahre zu zeichnen.
(ARD)

Sendeende: 5:45 Uhr