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Donnerstag, 26. Januar
Programmwoche 04/2012
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6:20
Stereo-Ton16:9 Format

7:00
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Kölner Treff

Mit den Gästen Erol Sander (Schauspieler), Rosi Mittermaier
und Christian Neureuther (ehemalige Skiläufer),
Konstantin Wecker (Musiker), Gert Voss (Schauspieler),
Anita Hegerland (Sängerin) und Stefan Berg (Journalist)

Moderation: Bettina Böttinger


Prominente Gäste und Menschen, die nicht tagtäglich im Rampenlicht stehen, aber eine außergewöhnliche und bewegende Lebensgeschichte haben, kommen zum Gespräch zu Bettina Böttingers "Kölner Treff".
(ARD/WDR)


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11:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Ein Fall für Resetarits

Drohende Versteigerung

Reportagen von Elisabeth Pfneisl und Maria Zweckmayr


Peter Resetarits und Elisabeth Pfneisl dokumentieren in Reportageform pro Sendung zwei besonders spannende, tragische oder berührende Fälle, mit denen sich Zuschauer an den Sender gewandt haben, weil sie sich ungerecht behandelt fühlen.
(ORF)



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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Im Namen des Gesetzes

Einblicke in die Arbeit der Zürcher Staatsanwaltschaft

Film von Nathalie Rufer

Mitarbeit Bruno Meyer und Hanspeter Riklin

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Der Staat will, dass Vergehen und Verbrechen bestraft werden. Diesen Strafanspruch delegiert er an die Staatsanwälte. Ihre Verhöre von Angeklagten, Opfern und Zeugen sind geprägt von Ausflüchten, Lügen und Verzweiflung. Sie müssen aus dem Mosaik von Emotionen und ...

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Der Staat will, dass Vergehen und Verbrechen bestraft werden. Diesen Strafanspruch delegiert er an die Staatsanwälte. Ihre Verhöre von Angeklagten, Opfern und Zeugen sind geprägt von Ausflüchten, Lügen und Verzweiflung. Sie müssen aus dem Mosaik von Emotionen und Fakten die Wahrheit ermitteln, die Schuldigen bestrafen, sie in Untersuchungshaft nehmen oder vor Gericht bringen. Die Verhöre von Beteiligten aus allen Schichten und Kulturen fordern von ihnen hohe Sozialkompetenzen. Ihre Persönlichkeit, der Umgangston sowie die Fragetechnik beeinflussen das Ergebnis wesentlich.
Die Dokumentation "Im Namen des Gesetzes" hat einige der 160 Schweizer Staatsanwälte des Kantons Zürich auf ihrer Wahrheitssuche mit der Kamera begleitet. Er dokumentiert Ermittlungen und Verhöre, die normalerweise unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Entstanden ist ein Berufsporträt und eine berührende Momentaufnahme der menschlichen Dramen, die sich tagtäglich im Verborgenen abspielen.


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14:05
Stereo-Ton16:9 Format

Abfallgeschichten

(Wh.)


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14:30
16:9 Format

Ausverkauf im Paradies

Thailands "Meeresleute" zwischen Tradition und Tourismus

Film von Martin Niessen

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"Chao Le" werden sie von den Thailändern genannt - "Meeresleute". Sie gehören zu den letzten seminomadischen Seevölkern Asiens. Von den Stränden der Urlaubsregionen wie Phuket und Phi Phi wurden sie systematisch vertrieben. Im äußersten Süden Thailands, im Tarutao ...

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"Chao Le" werden sie von den Thailändern genannt - "Meeresleute". Sie gehören zu den letzten seminomadischen Seevölkern Asiens. Von den Stränden der Urlaubsregionen wie Phuket und Phi Phi wurden sie systematisch vertrieben. Im äußersten Süden Thailands, im Tarutao Nationalpark an der Grenze zu Malaysia, kämpfen die Chao Le nun um ihr letztes Rückzugsgebiet. Der Nationalpark ist ein tropisches Paradies, bestehend aus 51 Inseln, von denen Ko Lipe die einzig bewohnte ist. Doch mit dem Nationalpark kam Verbot über Verbot über die Chao Le: Sie dürfen zum Beispiel kein Holz mehr fällen, um Boote oder Häuser zu bauen. Außerdem ist ihr Dasein inzwischen auch dort durch den Tourismus gefährdet: Auf der Suche nach dem letzten Paradies drängen immer mehr Urlauber auf die Insel.
Die Dokumentation "Ausverkauf im Paradies" stellt die Chao Le vor und zeigt deren Kampf um ihre Existenz.


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15:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Jäger verlorener Schätze: Der Millionentraum

Film von Richard Dennison und Wolfgang Ebert

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1931 schrieb Harold Lasseter in einem Brief von gewaltigen Goldvorkommen im australischen Outback. Sein Brief löste einen Goldrausch sondergleichen aus. Tausende machten sich auf die Suche nach Eldorado. Die Glücksritter glaubten an den Schatz von Lasseter, aber viele ...

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1931 schrieb Harold Lasseter in einem Brief von gewaltigen Goldvorkommen im australischen Outback. Sein Brief löste einen Goldrausch sondergleichen aus. Tausende machten sich auf die Suche nach Eldorado. Die Glücksritter glaubten an den Schatz von Lasseter, aber viele Zweifler schimpften ihn einen Betrüger. Sein Sohn Bob Lasseter jagt noch heute nach dem Gold.
"Jäger verlorener Schätze: Der Millionentraum" erzählt die Geschichte der Goldgräber im australischen "Outback".


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15:45
Stereo-TonVideotext Untertitel

Gigant der Meere: Die Flotte des Admirals Zheng He

Film von Chen Quian

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Im Jahr 1405 verlässt eine der gewaltigsten Flotten der Welt ihren Heimathafen in Tai Ping: 300 Schiffe, beladen mit Seide, Porzellan und anderen Kostbarkeiten des chinesischen Kaiserreichs, brechen unter Admiral Zheng He in die unbekannte Welt jenseits des Chinesischen ...

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Im Jahr 1405 verlässt eine der gewaltigsten Flotten der Welt ihren Heimathafen in Tai Ping: 300 Schiffe, beladen mit Seide, Porzellan und anderen Kostbarkeiten des chinesischen Kaiserreichs, brechen unter Admiral Zheng He in die unbekannte Welt jenseits des Chinesischen Meeres auf und gelangen bis nach Afrika.
"Gigant der Meere: Die Flotte des Admirals Zheng He" stellt die friedliche Mission mithilfe von computergenerierten Szenen nach.


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16:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Odyssee zur Osterinsel

Die Floßfahrt des Inka-Fürsten

Film von Rolf Pflücke

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

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Bereits 1947 stellte Thor Heyerdahl die These auf, die Osterinsel im Stillen Ozean sei ursprünglich von Südamerika aus besiedelt worden. Der berühmte Seefahrtshistoriker segelte mit der legendären "Kontiki" von Peru aus Richtung Westen. Damit bewies er: Mit günstigen ...

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Bereits 1947 stellte Thor Heyerdahl die These auf, die Osterinsel im Stillen Ozean sei ursprünglich von Südamerika aus besiedelt worden. Der berühmte Seefahrtshistoriker segelte mit der legendären "Kontiki" von Peru aus Richtung Westen. Damit bewies er: Mit günstigen Winden und Strömungen kann ein einfaches Floß den Pazifik überqueren. Inzwischen steht jedoch für die Wissenschaft fest, dass es Polynesier waren, die sich bereits im 5. Jahrhundert auf der Osterinsel niederließen.
"Odyssee zur Osterinsel" fragt nach Indizien, die für den Besuch einer Inka-Delegation auf dem fernen Eiland sprechen.


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17:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Kolumbus letzte Reise - Spurensuche im Karibischen Meer

Film von Marc Brasse und Karl Vandenhole

(aus der ZDF-Reihe "Tauchfahrt in die Vergangenheit")

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Am 11. Mai 1502 bricht Christoph Kolumbus zu seiner vierten und letzten Reise auf. In der Neuen Welt sucht er eine Durchfahrt nach Westen. Seine Flotte stößt auf Maya-Indianer, die auf ihren Kanus Handel treiben und von Gold, Perlen und Gewürzen berichten. Die Spanier ...

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Am 11. Mai 1502 bricht Christoph Kolumbus zu seiner vierten und letzten Reise auf. In der Neuen Welt sucht er eine Durchfahrt nach Westen. Seine Flotte stößt auf Maya-Indianer, die auf ihren Kanus Handel treiben und von Gold, Perlen und Gewürzen berichten. Die Spanier folgen ihren Hinweisen und fahren weiter Richtung Süden. Kolumbus wähnt sich auf dem Weg nach China. Nach einer erfolglosen Suche nach Gold muss Kolumbus an der Küste des heutigen Panamas zwei seiner Schiffe zurücklassen. Krankheit, Stürme, sintflutartige Niederschläge, Schiffbruch, Übergriffe von Indianern und zuletzt die Meuterei der total erschöpften Matrosen lassen Kolumbus über zwei Jahre später geschwächt und krank nach Spanien zurückkehren. Nun weckt ein Wrack in der Karibik das Interesse von Historikern und Archäologen.
Fast zwei Jahre lang begleiteten Marc Brasse und Karl Vandenhole internationale Wissenschaftler vor Ort in Panama, unter Wasser und in den Laboratorien Europas bei der "Expedition Kolumbus".


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Ländermagazin

Heute aus Mecklenburg-Vorpommern

Themen:
- Astronomische Uhr Rostock
- Bismarckhering
- Schwerin per Rikscha
- Künstlerkolonie Ahrenshoop
- Nandu-Tour

Moderation: Sibylle Rothe

Erstausstrahlung


Das "Ländermagazin" berichtet aktuell aus den 16 deutschen Bundesländern. Die Themen reichen von politischen über kulturelle bis hin zu kuriosen Ereignissen.
(ARD/NDR/3sat)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano spezial: Essen ist relativ

Gast: Gunter Hirschfelder (Kulturwissenschaftler,
Uni Regensburg)
- Essen ist Kultur
Wie und was wir essen, bestimmt unser Umfeld
- Essen ist Täuschung
Essen ist nicht das, was wir glauben zu essen
- Essen ist Leben
Aber wie viel Essen brauchen wir zum Leben wirklich

Moderation: Ingolf Baur

Erstausstrahlung

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Selten isst ein Mensch das, was gut für ihn ist oder was sein Körper braucht: Seine Ernährung hat eher damit zu tun, wer er ist und wo er herkommt. Dabei sollte man annehmen, dass alle die gleichen Lebensmittel essen, um den Organismus gesund zu halten. Männer essen ...

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Selten isst ein Mensch das, was gut für ihn ist oder was sein Körper braucht: Seine Ernährung hat eher damit zu tun, wer er ist und wo er herkommt. Dabei sollte man annehmen, dass alle die gleichen Lebensmittel essen, um den Organismus gesund zu halten. Männer essen anders als Frauen, Kinder anders als Erwachsene, Naturvölker anders als Menschen in zivilisierten Gesellschaften. Essen ist Kultur und Verführung, eine Tatsache, die die Industrie ausnutzt: Kein Knacken im Keks, kein sämiges Fließverhalten von Fertigsoßen und noch nicht einmal die Raschelgeräusche einer Chipstüte entstehen zufällig. Bei allen geht es darum, die Menschen zum Essen zu animieren. Die Manipulationsmechanismen der industriellen "Hochkultur" und der Werbung beeinflussen die Bedürfnisse der Konsumenten. Dabei ist der menschliche Organismus eigentlich recht genügsam. Er muss nicht jeden Tag essen - und schon gar nicht Fleisch.
Die "spezial"-Ausgabe "Essen ist relativ" des 3sat-Wissenschaftsmagazins "nano" schaut zur Internationalen Grünen Woche in Berlin (20. - 29. Januar 2012) kritisch auf die Ernährung.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

"Mein Kampf" am Kiosk - Aufklärung oder
nur Geschäft?

Moderation: Ernst A. Grandits


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Duell in den Wolken: Der letzte Flug des kleinen Prinzen

Film von Florian Huber

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Im Jahr 2008 ging eine sensationelle Meldung durch die Presse. Eines der letzten großen Rätsel des Zweiten Weltkriegs war gelöst: das spurlose Verschwinden des berühmten Autors ("Der kleine Prinz") und Piloten Antoine de Saint-Exupéry. Von Anfang an kannten die ...

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Im Jahr 2008 ging eine sensationelle Meldung durch die Presse. Eines der letzten großen Rätsel des Zweiten Weltkriegs war gelöst: das spurlose Verschwinden des berühmten Autors ("Der kleine Prinz") und Piloten Antoine de Saint-Exupéry. Von Anfang an kannten die Spekulationen über Saint-Exupérys Schicksal keine Grenzen. Es hieß, er sei abgestürzt, zum Feind übergelaufen, er habe Selbstmord begangen oder gar auf mystische Weise den Planeten verlassen. 50 Jahre später findet sich die erste spektakuläre Spur: Ein Fischer vor Marseille hat das silberne Armband des Dichters in seinem Netz. Doch der Fundort ist fernab von Saint-Exupérys vermuteter Flugroute. Alle halten den Fischer für einen Scharlatan, nur der Taucher Luc Vanrell glaubt ihm. Bei seiner Suche stößt er vor der unbewohnten Ile de Riou auf Wrackteile eines Flugzeugs. Gegen die Widerstände von Behörden und Experten kann er beweisen, dass er Saint-Exupérys Maschine gefunden hat. Doch die Frage, wie und weshalb Saint Exupéry an dieser Stelle ums Leben kam, zieht Vanrell immer tiefer in das Rätsel hinein und führt ihn, gemeinsam mit dem deutschen Unterwasserarchäologen Lino von Gartzen, von einer mysteriösen Fährte zur nächsten. An der Absturzstelle entdecken die Forscher den Motor einer deutschen "ME 109". Kam es zu einem Luftkampf, bei dem beide Piloten ihr Ende fanden? Auf der Ile de Riou gibt es ein Grab, in dem während des Krieges Fischer einen Piloten bestattet haben sollen. War es Saint Exupéry? Oder sein Gegner? Das Grab ist leer. Der Schädel, so heißt es, sei im Besitz eines französischen Arztes. Aber der Arzt ist verstorben und der Schädel verschollen. Die Suche führt in die USA und schließlich zur Wahrheit: Saint Exupéry wurde am 31. Juli 1944 von dem deutschen Jagdpiloten Horst Rippert abgeschossen.
Die Dokumentation "Duell in den Wolken: Der letzte Flug des kleinen Prinzen" rollt die langjährige Spurensuche noch einmal auf - eine Geschichte voller merkwürdiger Funde und unfassbarer Zufälle.


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

scobel - Wie der Lärm die Welt verpestet

Mit den Gästen Prof. Dr. Thomas Münzel (Ärztlicher Direktor,
Uni Mainz), Prof. Dr. Brigitte Schulte-Fortkamp (Spezialistin
für Psychoakustik) und Prof. Felix Ekhardt (Jurist, Philosoph
und Soziologe, Uni Rostock)

Erstausstrahlung

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Lärm gilt mittlerweile als Umweltgefahr Nummer eins, so das Umweltbundesamt. Damit hat Lärm die Belastung durch Schadstoffe überholt. Die lauteste Stadt Deutschlands ist Hannover, die größte Ruhe findet man in Münster. In den östlichen Bundesländern geben rund 68 ...

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Lärm gilt mittlerweile als Umweltgefahr Nummer eins, so das Umweltbundesamt. Damit hat Lärm die Belastung durch Schadstoffe überholt. Die lauteste Stadt Deutschlands ist Hannover, die größte Ruhe findet man in Münster. In den östlichen Bundesländern geben rund 68 Prozent aller Erwachsenen an, dass ihnen die Verkehrsgeräusche in ihrer Umgebung auf die Nerven gehen. In den westlichen Bundesländern sind es etwa 62 Prozent. Fest steht: Lärm macht krank, gleich ob er als störend empfunden wird oder nicht. Der Körper reagiert auf Lärmereignisse und produziert Stresshormone mit deutlich nachweisbaren negativen Auswirkungen auf die Gesundheit. Fachleute sprechen von einer Zunahme des Herzinfarktrisikos um 20 bis 30 Prozent für Menschen, die in einer Region mit einem Dauerschallpegel von 65 Dezibel am Tag oder 55 Dezibel in der Nacht leben. Solche Werte werden im Umkreis von Flughäfen leicht erreicht. Eine weitere Folge ist, dass die Konzentrationsfähigkeit von Kindern in diesen Regionen nachweislich abnimmt. Immerhin 16 Prozent aller Menschen in Deutschland leben in lärmbelasteten Regionen. Soziologen befürchten die Verschiebung sozialer Strukturen in diesen Gebieten. Werden am Ende die die Lärmopfer bleiben, die sich das Leben in leiseren Regionen nicht leisten können? Was sagt der Gesetzgeber zum Schutz des Bürgers, und was meinen Mediziner, Psychologen und Philosophen?
Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen darüber, " Wie der Lärm die Welt verpestet".


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
16:9 Format

Das große Fressen

(La grande bouffe)

Spielfilm, Frankreich/Italien 1973

Darsteller:
MichelMichel Piccoli
UgoUgo Tognazzi
MarcelloMarcello Mastroianni
PhilippePhilippe Noiret
AndréaAndréa Ferréol
AnneFlorence Giorgetti
u.a.
Regie: Marco Ferreri
Länge: 125 Minuten

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Vier Männer mittleren Alters verabschieden sich aus ihrem bürgerlichen Leben: der Pilot Marcello, der Koch Ugo, der Fernsehredakteur Michel und der Richter Philippe. Sie treffen sich an einem Wochenende in einer alten Villa, die Philippes Vater vor etlichen Jahren ...

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Vier Männer mittleren Alters verabschieden sich aus ihrem bürgerlichen Leben: der Pilot Marcello, der Koch Ugo, der Fernsehredakteur Michel und der Richter Philippe. Sie treffen sich an einem Wochenende in einer alten Villa, die Philippes Vater vor etlichen Jahren gekauft hat. Die Villa - mit ansprechendem Interieur - ist geräumig, gemütlich und liegt relativ abgelegen in einem Außenbezirk von Paris. Dort wollen die lebensmüden Männer ihre eigene Selbstzerstörung durch eine Überdosis Sex und Essen zelebrieren. Das Personal wird fortgeschickt, drei Freudenmädchen dienen dem Lustgewinn. Die Lehrerin Andréa stößt hinzu und wird zum einzigen Dauergast. Bald schon steigert sich die endlose Zubereitung kulinarischer Köstlichkeiten zum widerwärtigen großen Fressen. Andréa gibt sich sowohl den vier Herren als auch der gnadenlosen Völlerei willig hin. Ab sofort heißt es: Wer stirbt zuerst?
Eine Mixtur des Ekels: Fress-Orgien, derbe Sprüche und junge, nackte, dralle Frauen, die lüsterne, alternde Männer bedienen. Regisseur Marco Ferreri will - wie so oft - schockieren und schreckt in "Das große Fressen" vor keiner Geschmacklosigkeit zurück. Und doch ist der Film vor allem als allegorische Provokation zu verstehen. Zentrale Themen sind der Zerfall der Zivilisation, der Abgesang auf die Bourgeoisie und die zerstörerische Beziehung von Mann und Frau. Der lustvolle Suizid erscheint als einzige Alternative, um dem drohenden Verderben zu entkommen. So gesehen ist "Das große Fressen", trotz seiner unappetitlichen Geschichte, eine groteske schwarze Komödie. Ferreri wählte für seinen Film ein hochkarätiges Darsteller-Quartett, das er um die damals neu entdeckte Andréa Ferréol bereicherte. 1973 erhielt der Film auf dem Festival von Cannes den FIPRESCI-Preis der internationalen Filmkritik.


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0:30
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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1:00
Stereo-Ton16:9 Format

Rundschau

Politik und Wirtschaft aus Schweizer Sicht

Themen:
- Hooligans an die kurze Leine: Jetzt greifen
 Polizei und Kantone durch
- Gesponserte Wissenschaft: Wie die beiden
ETH-Chefs um Millionen der Grossfirmen buhlen
- Europa in Gefahr: Timothy Garton Ash auf dem
Rundschau-Stuhl am WEF
- Enttäuschte Erwartungen: Schwarze Wähler
fühlen sich von Obama verraten

Moderation: Urs Leuthard


Die "Rundschau" bietet Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Das Magazin aus der Schweiz liefert Hintergrundberichte und Recherchen über aktuelle Ereignisse und Brennpunkte im In- und Ausland.



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2:10
VPS 02:09

Stereo-Ton16:9 Format

Zapp

Das Medienmagazin


(ARD/NDR)



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3:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Jäger verlorener Schätze: Der Millionentraum

(Wh.)


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4:00
Stereo-TonVideotext Untertitel

Gigant der Meere: Die Flotte des Admirals Zheng He

(Wh.)


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4:45
Stereo-Ton16:9 Format

Club 2

Thema: Rechtsextreme am Ball?

Mit Hans Magenschab (Ex-Pressesprecher von Thomas Klestil,
Autor des Buches "Die geheimen Drahtzieher"), Ariel Muzicant
(Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde), Wolfgang Jung
(Burschenschafter Albia Bad Ischl), Lothar Höbelt
(Historiker), Gerhard Botz (Professor für Zeitgeschichte),
Udo Guggenbichler (Vorsitzender des WKR-Ballkomitees) u.a.
Leitung: Eva Rossmann


"Club 2", das Talk-Format des ORF, hinterfragt vorgefertigte und dominierende Meinungen und Klischees. Diskutiert werden gesellschaftspolitische Themen ohne Tabus - mit Open End. Zu jeder Sendung sind circa sechs Gäste geladen, die etwas zu sagen haben.
(ORF)

Sendeende: 6:10 Uhr