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Dezember 2017
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Sonntag, 15. Januar
Programmwoche 03/2012
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6:15
16:9 Format

Die legendäre "Ruta 40"

(Wh.)


6:45
16:9 Format

Tele-Akademie

Dr. Ulrich Warnke: Information und Energie -

die Grundbausteine des Lebens

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Der Mensch verfügt über weit mehr Möglichkeiten, als die traditionellen Wissenschaften ihm zugestehen. Um diese Ressourcen zu aktivieren, so Dr. Ulrich Warnke, müssen die Erkenntnisse der Quantenphilosophie - ein Begriff Carl Friedrich von Weizsäckers - und alte ...
(ARD/SWR)

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Der Mensch verfügt über weit mehr Möglichkeiten, als die traditionellen Wissenschaften ihm zugestehen. Um diese Ressourcen zu aktivieren, so Dr. Ulrich Warnke, müssen die Erkenntnisse der Quantenphilosophie - ein Begriff Carl Friedrich von Weizsäckers - und alte Weisheiten zusammengeführt werden. Die Trennung von Naturwissenschaft und Philosophie würde dabei aufgehoben. Information als codierte Energie bedeute, subjektives Bewusstsein beeinflusst die Materie. Erst wer diesen Wirkmechanismus verstanden hat, könne das Wesen des Lebens verstehen und sein eigenes Leben verbessern.
Der Vortrag von Dr. Ulrich Warnke aus der Reihe "Tele-Akademie" informiert über Information und Energie als Grundbausteine des Lebens. Dr. Ulrich Warnke lehrte bis 2010 Biologie an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken und war Leiter der dortigen Arbeitsgruppe für Technische Biomedizin und Bionik.
(ARD/SWR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

100(0) Meisterwerke

Peter Krøyer: Sommerabend am Südstrand von Skagen


In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

Die Revolution der Großmütter

Die Historikerin Heidi Witzig im Gespräch

mit Norbert Bischofberger

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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Die Großmütter rebellieren. Sie verlangen mehr Anerkennung für die Betreuung ihrer Enkel und Angehörigen. Angesichts immenser gesellschaftlicher Umwälzungen stellen sich mit dem Älterwerden auch grundlegende neue Fragen: Welchen gesellschaftlichen Rahmen braucht es ...

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Die Großmütter rebellieren. Sie verlangen mehr Anerkennung für die Betreuung ihrer Enkel und Angehörigen. Angesichts immenser gesellschaftlicher Umwälzungen stellen sich mit dem Älterwerden auch grundlegende neue Fragen: Welchen gesellschaftlichen Rahmen braucht es für ein Alter in Würde und Freude? Wie haben sich der Alltag im Alter und die Rollenverteilung von Mann und Frau in den letzten 100 Jahren verändert, und was geschieht in Zukunft angesichts der höheren Lebenserwartung? Und wie organisieren sich eigentlich die Großväter?
In "Sternstunde Philosophie" berichtet die Historikerin Heidi Witzig, 67, von der Rebellion der Großmütter und vom aktiven Altern.


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Literatur im Foyer

Thea Dorn im Gespräch mit Hanns-Josef Ortheil

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Er ist einer der bedeutendsten Autoren der Gegenwart: Hanns-Josef Ortheil. Zuletzt mit seinem autobiografischen Roman "Erfindung des Lebens" gefeiert, schließt sein neues Buch eine Trilogie ab, die sich dem Thema "Liebe" widmet. Nach "Die große Liebe" und das "Verlangen ...
(ARD/SWR)

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Er ist einer der bedeutendsten Autoren der Gegenwart: Hanns-Josef Ortheil. Zuletzt mit seinem autobiografischen Roman "Erfindung des Lebens" gefeiert, schließt sein neues Buch eine Trilogie ab, die sich dem Thema "Liebe" widmet. Nach "Die große Liebe" und das "Verlangen nach Liebe" folgt jetzt der Roman "Liebesnähe", in dem es darum geht, wie Lesende zu Liebenden werden.
Anlässlich seines 60. Geburtstags am 5. November 2011 sprach Thea Dorn in "Literatur im Foyer" mit Hanns-Josef Ortheil unter anderem über die Frage: "Kann man Schreiben lernen?"
(ARD/SWR)


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10:45
Dolby-Digital AudioDolby-Digital 5.1 Audio16:9 Format

60. Internationaler Musikwettbewerb der ARD

Preisträger 2011 stellen sich vor

Philharmonie im Gasteig, München

Orchester: Symphonieorchester des

Orchester: Bayerischen Rundfunks
Musikalische Leitung: Sebastian Tewinkel
Fernsehregie: Ruth Käch

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Der internationale Musikwettbewerb ARD unter der Obhut des Bayerischen Rundfunks in München zählt weltweit zu den bekanntesten und härtesten Prüfungen für talentierte Musikerinnen und Musiker. Für viele Künstler ist München das Sprungbrett zur internationalen ...
(ARD/BR)

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Der internationale Musikwettbewerb ARD unter der Obhut des Bayerischen Rundfunks in München zählt weltweit zu den bekanntesten und härtesten Prüfungen für talentierte Musikerinnen und Musiker. Für viele Künstler ist München das Sprungbrett zur internationalen Karriere: Jessye Norman, Thomas Quasthoff, Robert Holl, Anne-Sofie von Otter, das Tokyo String Quartet, Christoph Eschenbach, Yuri Bashmet, Heinz Holliger, und das Quatuor Ebène gehören zu den bisherigen Preisträgern. Für 2011, den 60. Wettbewerb, hatten sich 446 Musikerinnen und Musiker aus 47 Ländern beworben. Oboe, Trompete, Klavier und Orgel standen im Mittelpunkt.
3sat zeigt Ausschnitte aus dem Abschlusskonzert der Preisträger 2011 mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Sebastian Tewinkel aus der Philharmonie in München. Dazu gibt es Filmporträts der Preisträger und eine Rückschau zum Jubiläum "60 Jahre Internationaler Musikwettbewerb der ARD".
(ARD/BR)


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12:15
Stereo-Ton16:9 Format

Steinzeithöhlen im Süden Frankreichs



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12:30
Stereo-Ton16:9 Format

zdf.kulturpalast

Performing Arts & More

Moderation: Pegah Ferydoni

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Moderatorin Pegah Ferydoni lässt das Publikum einmal wöchentlich an dem teilhaben, was ihr in der vergangenen Woche an Kritiken, Internetschnipseln, Zeitungs- und Fernsehbeiträgen begegnet ist. Die Sendung wird zu einer subjektiven, amüsanten und vielschichtigen, ...

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Moderatorin Pegah Ferydoni lässt das Publikum einmal wöchentlich an dem teilhaben, was ihr in der vergangenen Woche an Kritiken, Internetschnipseln, Zeitungs- und Fernsehbeiträgen begegnet ist. Die Sendung wird zu einer subjektiven, amüsanten und vielschichtigen, manchmal auch bösen Erzählung aus der Welt der Performing Arts.


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die Entdeckung der Langsamkeit - Die Mariazellerbahn

Film von Helmut Manninger

(aus der ORF-Reihe "Erlebnis Österreich")

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Die Strecke der Mariazellerbahn führt mehr als 85 Kilometer lang zwischen St. Pölten und Mariazell durch eine herrliche Landschaft: Der mächtig aufragende Ötscher gehört ebenso dazu wie weidende Schafe, Kühe und Pferde, viele landschaftliche Schönheiten sowie ...
(ORF)

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Die Strecke der Mariazellerbahn führt mehr als 85 Kilometer lang zwischen St. Pölten und Mariazell durch eine herrliche Landschaft: Der mächtig aufragende Ötscher gehört ebenso dazu wie weidende Schafe, Kühe und Pferde, viele landschaftliche Schönheiten sowie zahlreiche Tunnel und Viadukte. Schon Kaiser Franz Joseph ist mit Österreichs längster Schmalspurbahn unterwegs gewesen. Auch Josef Ratzinger, ein Namensvetter von Papst Benedikt XVI., liebt sie - und war bereits hunderte Male in Mariazell. Denn Ratzinger ist Lokführer auf der Mariazellerbahn. Der zwölfjährige Lukas, der nur wenige Meter neben der Bahn aufgewachsen und so etwas wie "Zug-süchtig" ist, begrüßt mit Schaffnermütze und eigener Signalscheibe jeden Zug, der an seinem Haus vorbeifährt. Die "1099er" beispielsweise erkennt Lukas schon am Pfeifton: Es ist die weltweit älteste Wechselstrom-Lokomotive, die noch im Planbetrieb eingesetzt wird. Bald wird sie das 100-jährige Bestehen feiern. Ersatzteile gibt es schon viele Jahrzehnte nicht mehr. Sollte einmal etwas kaputt gehen, dann muss jedes einzelne Teil in der betriebseigenen Gießerei nachgebaut werden.
Die Dokumentation "Der Reiz der Langsamkeit - Leben entlang der Mariazellerbahn" ist ein Plädoyer für den Erhalt dieses Stückes österreichischer Zeitgeschichte.
(ORF)


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13:30

Marleneken (1/2)

Fernsehfilm, Deutschland 1989

Darsteller:
MarilenaHannelore Hoger
Marilena als JugendlicheNina Hoger
Marilena als KindDaniela Scheicher
MargaKarin Baal
Marga als JugendlicheTherese Lohner
u.a.
Buch: Eva Maria Mieke
Regie: Karin Brandauer
Länge: 93 Minuten

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November 1989: Eine Frau fährt auf der Autobahn kurz vor der Grenze zur DDR. Eine fast endlose Kette von Trabis kommt ihr entgegen. Das ist nicht die erste Wende im Leben der 50-jährigen Marilena. Sie ist auf dem Weg zu ihrer todkranken Mutter in einer Kleinstadt der ...

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November 1989: Eine Frau fährt auf der Autobahn kurz vor der Grenze zur DDR. Eine fast endlose Kette von Trabis kommt ihr entgegen. Das ist nicht die erste Wende im Leben der 50-jährigen Marilena. Sie ist auf dem Weg zu ihrer todkranken Mutter in einer Kleinstadt der DDR. Unterwegs erinnert sie sich an ihre Kindheit, die sie dort verbracht hat.
"Marleneken" ist ein zweiteiliger Fernsehfilm mit Hannelore Hoger in der Hauptrolle.

Den zweiten Teil des Fernsehfilms "Marleneken" zeigt 3sat im Anschluss um 15.00 Uhr.


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15:00

Marleneken (2/2)

Fernsehfilm, Deutschland 1989

Darsteller:
MarilenaHannelore Hoger
Marilena als JugendlicheNina Hoger
MargaKarin Baal
Marga als JugendlicheTherese Lohner
Carla, ihre MutterAgnes Fink
Carla, jüngerElisabeth Trissenaar
Egon FolkmannHans-Michael Rehberg
u.a.
Buch: Eva Maria Mieke
Regie: Karin Brandauer
Länge: 105 Minuten

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Marilena wird von ihrer Schwester Marga begrüßt, einer geschiedenen Schuldirektorin, die sich nie von der Mutter lösen konnte. 28 Jahre lang wollte die parteifromme Marga ihre Schwester nicht sehen. Zwei Welten - charakterlich und politisch - prallen aufeinander. Die ...

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Marilena wird von ihrer Schwester Marga begrüßt, einer geschiedenen Schuldirektorin, die sich nie von der Mutter lösen konnte. 28 Jahre lang wollte die parteifromme Marga ihre Schwester nicht sehen. Zwei Welten - charakterlich und politisch - prallen aufeinander. Die gegensätzlichen Erfahrungen dreier Jahrzehnte lassen sich nicht einfach wegschieben. Aber schließlich finden die beiden Schwestern einen Weg zueinander, und auch mit der Mutter kann sich Marilena versöhnen.
Zweiter Teil des Fernsehfilms "Marleneken" mit Hannelore Hoger in der Hauptrolle.


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16:45
Stereo-Ton16:9 Format

Momente der Geschichte

1945: Flucht und Vertreibung

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"Momente der Geschichte" blickt zurück auf 100 Wendepunkte des 20. Jahrhunderts - vom Ersten Weltkrieg 1914 über die Jahre des Nationalsozialismus bis zur Gründung der BRD und der DDR, von den 1950er Jahren über die wilden 1970er bis zu Mauerfall und Einheit. ...

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"Momente der Geschichte" blickt zurück auf 100 Wendepunkte des 20. Jahrhunderts - vom Ersten Weltkrieg 1914 über die Jahre des Nationalsozialismus bis zur Gründung der BRD und der DDR, von den 1950er Jahren über die wilden 1970er bis zu Mauerfall und Einheit.

Im Anschluss, ab 16.50 Uhr, zeigt 3sat zwei weitere Folgen von "Momente der Geschichte".


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17:00
Stereo-Ton16:9 Format

ARD-exclusiv: Mutter Schulzen

Ackern wie vor hundert Jahren

Film von Stefan Weiße

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In einen Supermarkt geht Gisela Schulz so gut wie nie. Die Bäuerin aus Levenstorf in Mecklenburg-Vorpommern ist weitgehend Selbstversorgerin. Sie lebt von ihrem Vieh und ihrem Gemüse. Mit ihrem Mann Friedrich bewohnt sie ein baufälliges Haus am Rande des ...
(ARD/NDR)

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In einen Supermarkt geht Gisela Schulz so gut wie nie. Die Bäuerin aus Levenstorf in Mecklenburg-Vorpommern ist weitgehend Selbstversorgerin. Sie lebt von ihrem Vieh und ihrem Gemüse. Mit ihrem Mann Friedrich bewohnt sie ein baufälliges Haus am Rande des 122-Seelen-Dorfs. Er würde gern mal renovieren, aber dafür fehlt das Geld. Zu DDR-Zeiten arbeitete Friedrich als Maurer und Viehpfleger. Gisela war jahrzehntelang Melkerin in einer LPG. Nach der Wende wurden beide arbeitslos. Jetzt reicht ihre Rente kaum zum Überleben. Doch "Mutter Schulzen", wie Gisela im Dorf genannt wird, klagt nicht. Regelmäßig schlachtet sie ihre "Borstenviecher", um "nicht zu verhungern". Gisela Schulz lebt einfach und mag es schlicht. Stets trägt sie ihre blaue Arbeitskluft mit Käppi. Aber an ihrem 64. Geburtstag macht sie sich fein. Sie zieht ihre rosa Lieblingsbluse an, empfängt Kinder und Enkel und schwingt in der alten Bauernküche mit Ehemann Friedrich das Tanzbein zur Radiomusik.
Stefan Weiße zeigt in seiner Reportage aus der Reihe "ARD-exclusiv" den täglichen Überlebenskampf eines mecklenburgischen Originals, das so manche überraschende Lebensweisheit von sich gibt.
(ARD/NDR)


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

über:morgen

Nährstoff Müll

Film von Rob van Hattum

Moderation: Hubert Nowak

Erstausstrahlung

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Unsere Welt ist ständig in Bewegung, gesellschaftliche Veränderungen geschehen immer schneller. Die Menschen drohen, den Überblick in ihrer eigenen Lebenswelt zu verlieren. Das Zukunftsmagazin "über:morgen" will eine Orientierungshilfe sein. Jede Woche greift die ...
(ORF/3sat)

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Unsere Welt ist ständig in Bewegung, gesellschaftliche Veränderungen geschehen immer schneller. Die Menschen drohen, den Überblick in ihrer eigenen Lebenswelt zu verlieren. Das Zukunftsmagazin "über:morgen" will eine Orientierungshilfe sein. Jede Woche greift die Redaktion ein anderes Thema auf, das von besonderer Relevanz für die Zukunft ist. Die Themenpalette reicht von A wie Arbeit bis Z wie Zukunft.
In dieser Ausgabe geht es um den "Nährstoff Müll". "über:morgen" stellt den deutschen Chemiker Michael Braungart vor. Braungart will eine neue industrielle Revolution einleiten, um die Umwelt zu retten und den Klimawandel zu stoppen. Die ökologische Krise, so Braungart, beruht darauf, dass in der Produktion Stoffe verwendet werden, die in der natürlichen Umwelt nicht abgebaut werden können. Man müsse lernen, Produkte intelligenter zusammenzusetzen. "Cradle to Cradle" nennt Braungart sein Konzept: Von der Wiege zur Wiege. Bislang habe man "Cradle to grave" produziert, von der Wiege zum Grabe, zur Mülldeponie. In seiner Beratungsfirma tüftelt Braungart unentwegt an Produkten, die sich nahtlos in den natürlichen Kreislauf einschmiegen. So hat er für ein Schweizer Textilunternehmen, einen der größten Ausstatter von Flugzeugsitzbezügen, ein Patent für biologisch verwertbare Möbelbezugsstoffe entwickelt: Aus den Textilabfällen wird Filz produziert, mit dem Bauern im Winter ihre Erdbeerpflanzen abdecken. Der Filz löst sich vollständig auf und wird somit zur Nahrung für die Pflanzen. Braungarts Buch "Einfach intelligent produzieren" hat in den USA längst Furore gemacht. Schauspieler Brad Pitt ist ein Fan und Starregisseur Steven Spielberg plant einen Film über das Thema.
(ORF/3sat)


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Seelsorge

Film von Ursula Bischof Scherer

(aus der Reihe "NZZ Format")

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In einer Zeit von Hektik und schneller Kommunikation ist die Seelsorge heute wichtiger denn je und dem Zuhören und Unterstützen verpflichtet. Die Seelsorger nehmen sich auf vielfältige Weise Zeit, Menschen in ihrer Würde zu bestärken und ihnen Wertschätzung ...

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In einer Zeit von Hektik und schneller Kommunikation ist die Seelsorge heute wichtiger denn je und dem Zuhören und Unterstützen verpflichtet. Die Seelsorger nehmen sich auf vielfältige Weise Zeit, Menschen in ihrer Würde zu bestärken und ihnen Wertschätzung entgegenzubringen.
Der Film aus der Reihe "NZZ Format" begleitet die Schweizer Seelsorge bei Gesprächen in der Bahnhofskirche Zürich, beim Gottesdienst für Erstklässler, in der Spitalseelsorge im Inselspital Bern und bei den Einkehrtagen im Kloster Beuron.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Museums-Check mit Markus Brock

Alte und Neue Pinakothek, München

Erstausstrahlung

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"Als Luxus darf die Kunst nicht betrachtet werden", sagte Ludwig I. von Bayern 1846 bei der Grundsteinlegung der Neuen Pinakothek in München. Der schwärmerische König glaubte, dass der Mensch nur durch die Kunst wahrhafte Bildung erfahre. Der Bau der Alten Pinakothek ...
(ARD/SWR/3sat)

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"Als Luxus darf die Kunst nicht betrachtet werden", sagte Ludwig I. von Bayern 1846 bei der Grundsteinlegung der Neuen Pinakothek in München. Der schwärmerische König glaubte, dass der Mensch nur durch die Kunst wahrhafte Bildung erfahre. Der Bau der Alten Pinakothek 1836 und später der Neuen Pinakothek war Teil seiner Mission als Förderer der Künste und Wissenschaften. In den Pinakotheken wollte er die Kunstsammlung des Wittelsbacher Adels und seine eigenen Schätze der Öffentlichkeit zugänglich machen. Heute umfasst die Sammlung der Alten und Neuen Pinakothek zusammen etwa 10.000 Meisterwerke aus sieben Jahrhunderten. Die Alte Pinakothek zeigt Europäische Malerei vom 14. bis zum 18. Jahrhundert: darunter Werke von Albrecht Dürer, Peter Paul Rubens, Rembrandt, Diego Velázquez. Sie gibt einen nahezu vollständigen Überblick über die europäische Malerei dieser Zeit und zählt damit zu den bedeutendsten Museen der Welt. Die Neue Pinakothek wurde 1853 als erstes Museum in Europa eröffnet, das ausschließlich der zeitgenössischen Kunst gewidmet war. Heute umfasst die Sammlung unter anderem Meisterwerke von Francisco Goya, Caspar David Friedrich, Claude Monet, Vincent van Gogh und Pablo Picasso.
Markus Brock macht einen Rundgang durch die beiden direkt gegenüber liegenden Museen und zieht im "Museums-Check" sein eigenes Fazit zur Alten und Neuen Pinakothek. Begleitet wird er dabei diesmal von der Schauspielerin Sophie von Kessel.
(ARD/SWR/3sat)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
Stereo-Ton16:9 Format

Die Kunst der Hausmusik

Film von Werner Boote

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Dass Österreich ein Musikland ist, merkt man auch in vielen Haushalten. Denn das gemeinsame Musizieren daheim ist vor allem zu Festtagen ein lang gepflegter Brauch. Da kommt es nicht darauf an, dass die Darbietungen perfekt sind: Das holprig gespielte "Ave Maria", ein ...
(ORF)

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Dass Österreich ein Musikland ist, merkt man auch in vielen Haushalten. Denn das gemeinsame Musizieren daheim ist vor allem zu Festtagen ein lang gepflegter Brauch. Da kommt es nicht darauf an, dass die Darbietungen perfekt sind: Das holprig gespielte "Ave Maria", ein geleiertes "Für Elise" und eine bis zur Unkenntlichkeit verunstaltete Mondscheinsonate sind Fixpunkte bei Familienfeiern.
Der Film "Die Kunst der Hausmusik" gewährt einen Einblick in die musikalischen Stuben Österreichs und spannt einen amüsanten Bogen von Brauchtumspflege bis zu Lady Gaga.
(ORF)


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19:40
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Wrangel Island, Russland

Treibhaus der Arktis

Film von Thomas Martin

Erstausstrahlung

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"Wir wissen mehr über die dunkle Seite des Mondes als über die Eiswüsten der Arktis": Selten hat das Bonmot der Polarforscher mehr Gültigkeit als auf der "Ostrova Wrangel", einem abgelegenen Archipel am nordöstlichen Ende der Welt. Verborgen hinter ganzjährigen ...
(ARD/SWR/3sat)

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"Wir wissen mehr über die dunkle Seite des Mondes als über die Eiswüsten der Arktis": Selten hat das Bonmot der Polarforscher mehr Gültigkeit als auf der "Ostrova Wrangel", einem abgelegenen Archipel am nordöstlichen Ende der Welt. Verborgen hinter ganzjährigen Blizzards und einer monatelangen Polarnacht liegt Wrangel Island nur wenige Seemeilen vor der arktischen Packeisgrenze. Es ist das letzte unberührte Naturparadies nordwestlich der Beringstraße. Bei Wintertemperaturen bis unter 40 Grad Celsius leben mehr als 1.000 Polarbären, Moschusochsen und Rentiere neben Walrosskolonien, Robbenfamilien, Polarfüchsen, Wölfen und unzähligen kleineren endemischen Tier- und Pflanzenarten auf einer 7.608 Quadratkilometer großen "Arche Noah" der letzten Eiszeit. Zahlreiche Fossilienfunde belegen, dass auf der Wrangel Insel noch bis vor knapp 3.500 Jahren das Mammut in der arktischen Tundra graste und in der Abgeschiedenheit der Tschuktschensee 6.000 Jahre länger überlebte als im restlichen Eurasien. 2004 erklärt die UNESCO das Gebiet um die Wrangel-Insel schließlich zum nördlichsten Weltnaturerbe. Heute gilt das Eiland als letztes völlig unberührtes Biotop für Polarbären, dort bekommen sie ihre Jungen und haben keine natürlichen Feinde. Doch die Zeiten, in denen der Polarbär lediglich mit den Herausforderungen seines Ökosystems konfrontiert war, sind längst vorüber. Der mächtigste Räuber des Nordens hat den Kampf um Lebensraum - und damit womöglich um seine Existenz - schon längst verloren. Allein in den vergangenen zehn Jahren hat sich die Packeisgrenze in den Sommermonaten um über 100 Kilometer nach Norden verschoben, das Eis kehrt jedes Jahr später zurück. Die Klimaerwärmung entzieht so dem "König der Arktis" die Nahrungsplattform. Das Eis schmilzt den Bären buchstäblich unter den Tatzen weg.
Der Film aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" stellt Wrangel Island, das "Treibhaus der Arktis", vor.
(ARD/SWR/3sat)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Kirchen, Kühe und Kalaschnikows

Rund um Moskau auf Landstraßen und Feldwegen

Eine Reise mit Gerd Ruge

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"Ein Leben ohne Auto - unmöglich!", ruft die junge Frau, die Gerd Ruge von Auto zu Auto in einem der gigantischen Moskauer Staus interviewt. Als die Sowjetunion zusammenbrach, gab es 350.000 Pkw - heute sind es dreieinhalb Millionen. Das eigene Auto hat das Lebensgefühl ...
(ARD/WDR)

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"Ein Leben ohne Auto - unmöglich!", ruft die junge Frau, die Gerd Ruge von Auto zu Auto in einem der gigantischen Moskauer Staus interviewt. Als die Sowjetunion zusammenbrach, gab es 350.000 Pkw - heute sind es dreieinhalb Millionen. Das eigene Auto hat das Lebensgefühl von Millionen Russen verändert. Trotzdem sind die meisten mit dem neuen Leben nach der Sowjetzeit nicht zufrieden. Eine Familie von Häuslebauern zieht in ihre fensterlose Banja, das russische Schwitzbad, ein - weil in der Wirtschaftskrise das Geld für den Hausbau ausgegangen ist. Ein altes Ehepaar fährt mit dem Auto auf die Weide, um ihre einzige Kuh zu melken. Ein Bankier kauft ein Kloster, renoviert es und kommt sonntags mit eigenem Geistlichen aus der Hauptstadt, um einen Privatgottesdienst abzuhalten. Und auf dem Arm des riesigen Lenin-Denkmals am Moskau-Wolga-Kanal lässt sich ein Mann beim Turnen fotografieren.
Gerd Ruge ist diesen Menschen begegnet - an Landstraßen und auf Feldwegen. Sein Film "Kirchen, Kühe und Kalaschnikows" führt nicht ins Moskau der Millionäre und der Mächtigen, sondern ins weite Umland der Hauptstadt. Er hat sich bei jungen Leuten auf der Piste eines riesigen künstlichen Skitunnels umgehört und 20 Kilometer entfernt davon bei Frauen, die in einem verfallenden Kulturhaus ihre viel zu knappe Rente abholen. Ruge spürt Rechtsextreme im Wald auf, die mit der Kalaschnikow Bürgerkrieg üben, und er trifft Rock-Fans, von deren Musik sich Ministerpräsident Vladimir Putin gesellschaftsbildende Kraft erhofft. In einem Kloster exerzieren kleine Jungen und lernen ihre Kalaschnikow zu lieben.
(ARD/WDR)


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21:45
Stereo-Ton16:9 Format

Dokumentarfilmzeit

Toumast

Zwischen Gitarre und Kalaschnikow

Dokumentarfilm von Dominique Margot, Schweiz 2010

Länge: 87 Minuten

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Die Tuareg, das Nomadenvolk in der größten Wüste der Welt, der Sahara, sind seit dem einstigen Einmarsch der Franzosen einen weiten Weg gegangen, der gezeichnet ist von Unterdrückung, Dürrezeiten und Rebellionen. Trotzdem gelten sie heute weltweit als eines der besten ...

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Die Tuareg, das Nomadenvolk in der größten Wüste der Welt, der Sahara, sind seit dem einstigen Einmarsch der Franzosen einen weiten Weg gegangen, der gezeichnet ist von Unterdrückung, Dürrezeiten und Rebellionen. Trotzdem gelten sie heute weltweit als eines der besten Beispiele dafür, wie sich ein Nomadenstamm durch Kultur, Ausbildung und Musik in der Moderne seinen Platz schaffen kann - als islamisches Volk in einer der unwirtlichsten Landschaften der Erde. So ist zum Beispiel der aus dem Niger stammende Tuareg Moussa Ag Keyna gemeinsam mit seiner Band Toumast zur international bekannten Rock-Stimme der Tuareg geworden.
Wie kam es dazu, dass nach Jahrzehnten der Unterdrückung und des bewaffneten Kampfes, die Tuareg ihre Waffen niederlegten und sich heute mit politischen und kulturellen Mitteln für ihre Rechte einsetzen? In "Toumast" begleitet die Zürcher Dokumentarfilmerin Dominique Margot Moussa Ag Keyna und seine Band auf ihren Reisen.


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23:15
Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Der Rettungsschwimmer

Fernsehfilm, DDR 1982

Darsteller:
Oberleutnant HübnerJürgen Frohriep
Unterleutnant DaimlerReiner-Horst Scheibe
HeinrichJörg Hengstler
HansGünter Wolf
HeikeHeike Schroetter
LiloRegine Heintze
u.a.
Buch: Percy Dreger
Regie: Lothar Hans
Länge: 65 Minuten

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Der junge Bademeister Heinrich hat Schwierigkeiten mit sich selbst und seinen Vorgesetzten und kommt immer wieder zu spät zum Dienst. Eines Tages ist er trotzdem der Erste im Einsatz, als es darum geht, ein ertrinkendes junges Mädchen zu retten, aber seine Hilfe kommt zu ...
(ARD/MDR)

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Der junge Bademeister Heinrich hat Schwierigkeiten mit sich selbst und seinen Vorgesetzten und kommt immer wieder zu spät zum Dienst. Eines Tages ist er trotzdem der Erste im Einsatz, als es darum geht, ein ertrinkendes junges Mädchen zu retten, aber seine Hilfe kommt zu spät. Auf den ersten Blick scheint die Ursache für den Tod des Mädchens lediglich ein tragischer Badeunfall zu sein. Zweifel an dieser Version kommen bei Oberleutnant Hübner aber auf, als die Ermittlungen ergeben, dass Heike ein Verhältnis zu zwei Männern gleichzeitig hatte. Der Bademeister Heinrich war mit ihr eng befreundet, doch gegenüber der Polizei hat er sein Verhältnis zu Heike verschwiegen. Und weshalb war Heikes eifersüchtiger Verlobter zum Zeitpunkt des Unfalls am Strand und nicht in seinem Büro, wo er an einer wichtigen Besprechung hätte teilnehmen müssen?
Ein Film der traditionsreichen Krimireihe "Polizeiruf 110".
(ARD/MDR)


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0:20
Stereo-Ton16:9 Format

Amour fou

Meine Heldin

(L'Ennui)

Spielfilm, Frankreich 1998

Darsteller:
MartinCharles Berling
CéciliaSophie Guillemin
SophieArielle Dombasle
MeyersRobert Kramer
Mutter von CéciliaAlice Grey
u.a.
Regie: Cédric Kahn
Länge: 117 Minuten

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Der geschiedene Philosophiedozent Martin, ein Mann Anfang 40, steckt in einer Lebens- und Sinnkrise. Unter tragischen Umständen lernt er ein blutjunges Modell namens Cécilia kennen. Aus einem ersten sexuellen Abenteuer mit dem unschuldig-naiv wirkenden Mädchen wird ...

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Der geschiedene Philosophiedozent Martin, ein Mann Anfang 40, steckt in einer Lebens- und Sinnkrise. Unter tragischen Umständen lernt er ein blutjunges Modell namens Cécilia kennen. Aus einem ersten sexuellen Abenteuer mit dem unschuldig-naiv wirkenden Mädchen wird rasch eine Liaison, in der der Kopfmensch wie ein kleiner Marquis de Sade seine erotischen Wünsche mit der jungen Geliebten inszeniert und jene bereitwillig gehorcht. Doch als die 17-Jährige sich ganz selbstverständlich einen zweiten, jüngeren Liebhaber zulegt, kennt Martins Eifersucht keine Grenzen. Verstrickt in ein Labyrinth aus sexueller Hörigkeit verliert er den letzten Rest von Souveränität und Selbstachtung.
Regisseur Cédric Kahn hat "Meine Heldin", das skandalträchtige Opus des italienischen Romanciers Alberto Moravia, in das Paris der Gegenwart verlegt. In den Hauptrollen: Charles Berling und Sophie Guillemin, die ihre Rolle nicht als nymphomanische Lolita anlegt, sondern eine rätselhafte Sphinx darstellt.

Als nächster Film der Reihe "Amour fou" folgt am Mittwoch, 18. Januar, um 22.25 Uhr "Was will ich mehr" von Silvio Soldini.


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2:15

Vorname Carmen

(Prénom Carmen)

Spielfilm, Frankreich 1983

Darsteller:
Carmen XMaruschka Detmers
JosephJacques Bonnaffé
MyriemMyriem Roussel
ChefChristophe Odent
Onkel JeanJean-Luc Godard
FredHippolyte Girardot
u.a.
Regie: Jean-Luc Godard
Länge: 81 Minuten

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Die junge, attraktive Carmen braucht die Hilfe ihres nervenkranken Onkels Jean. Sie verspricht dem kauzigen Regisseur, ihm mit ihren Freunden eine neue Filmproduktion zu ermöglichen. Die Dreharbeiten sollen jedoch nur als Tarnung für die Entführung der Tochter eines ...

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Die junge, attraktive Carmen braucht die Hilfe ihres nervenkranken Onkels Jean. Sie verspricht dem kauzigen Regisseur, ihm mit ihren Freunden eine neue Filmproduktion zu ermöglichen. Die Dreharbeiten sollen jedoch nur als Tarnung für die Entführung der Tochter eines Großindustriellen dienen. Während eines Überfalls verliebt sich der einsame Polizist Joseph in die verführerische und eiskalte Carmen und bricht mit allen Pflichten. So entwickelt sich auf der Flucht eine selbstzerstörerische Amour fou. Schließlich wird Joseph gefasst, vor Gericht aber freigesprochen. Am Tag der Dreharbeiten in der Halle des Pariser Hotels, in dem die Entführung ablaufen soll, unternimmt Joseph einen letzten Versuch, Carmen wiederzugewinnen. Im Show-Down stehen sich die beiden Protagonisten mit gezückten Revolvern gegenüber
1983, im Jahr der preisgekrönte Ballettversion des "Carmen"-Stoffes von Carlos Saura, brachte Jean-Luc Godard seine Vision einer modernen "Carmen" auf die Leinwand. Drei Jahre nach seinem Kino-Comeback mit "Rette sich, wer kann (das Leben)" präsentiert er in "Vorname Carmen" ein weiteres filmisches Puzzle, in dem Elemente des traditionellen Genre-Kinos mit vielfältigen visuellen und sprachlichen Assoziationen und philosophischen Exkursen verknüpft werden, die Godard selbst in der Rolle des Onkel Jean vorträgt. Die Oper Bizets spielt kaum eine Rolle, denn die Musik im Film schrieb Ludwig van Beethoven. Die Musiker, die Ausschnitte aus fünf Streichquartetten Beethovens spielen, werden durch Parallelmontage in das Filmgeschehen eingebaut. Von Godard mit vielen anderen akustischen Elementen gemischt, unterbricht, kommentiert oder kontrapunktiert Beethovens Musik die Handlung. Indem er oft Ton und Bild trennt, durchbricht Godard eingefahrene Hör- und Sehgewohnheiten und schafft neue Erlebnisräume für die Fantasie der Zuschauer. "Vorname Carmen" wurde bei den Filmfestspielen in Venedig mit dem "Goldenen Löwen" und Spezialpreisen für Ton und Kamera (Raoul Coutard) ausgezeichnet.


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3:40
Stereo-Ton16:9 Format

Meine Heldin

Spielfilm, Frankreich 1998

(Wh.)

Länge: 117 Minuten


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5:35

Stürmische Leidenschaft

Leben und Überleben im Wattenmeer

Film von Jobst Thomas

(aus der ZDF-Reihe "37 Grad")

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Hartwig Binge ist auf Hallig Hooge geboren, im schleswig-holsteinischen Wattenmeer. Mit der Fähre ist die Hallig rund eine Stunde vom Festland entfernt. Uwe Jessel unterrichtet auf Hooge seit über 20 Jahren die Grund- und Hauptschüler. Ursprünglich wollte der Sylter ...

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Hartwig Binge ist auf Hallig Hooge geboren, im schleswig-holsteinischen Wattenmeer. Mit der Fähre ist die Hallig rund eine Stunde vom Festland entfernt. Uwe Jessel unterrichtet auf Hooge seit über 20 Jahren die Grund- und Hauptschüler. Ursprünglich wollte der Sylter nur ein paar Jahre bleiben.
Der Film "Stürmische Leidenschaft" stellt Menschen vor, die auf Hallig Hooge zu Hause sind, und schildert, was es bedeutet, mitten im Wattenmeer zu leben.

Sendeende: 6:05 Uhr