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Sonntag, 8. Januar
Programmwoche 02/2012
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6:15

Die ZERO Gruppe - Künstleravantgarde der Nachkriegszeit

Film von Werner Raeune

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Die Gruppe ZERO, 1957 von Otto Piene und Heinz Mack gegründet, revolutionierte die Kunst der Nachkriegszeit. 1961 kam Günter Ücker hinzu. "Zero" stand nicht für den Zusammenbruch, das Nichts, sondern für Aufbruch und Neubeginn. Die drei Düsseldorfer Künstler ...

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Die Gruppe ZERO, 1957 von Otto Piene und Heinz Mack gegründet, revolutionierte die Kunst der Nachkriegszeit. 1961 kam Günter Ücker hinzu. "Zero" stand nicht für den Zusammenbruch, das Nichts, sondern für Aufbruch und Neubeginn. Die drei Düsseldorfer Künstler arbeiteten mit neuen Materialien und Methoden, schufen mit seriellen Nagel-, Raster- und Feuerbildern, Lichtskulpturen und dynamischen Raumkonstruktionen eine neue Bild- und Formensprache. Die Aufbruchstimmung, die die Gruppe mit ihrem "Lichtraum" auch auf der Documenta 1964 verbreitete, wurde binnen weniger Jahre zu einer europäischen Bewegung.
Der Film "Die ZERO Gruppe - Künstleravantgarde der Nachkriegszeit" porträtiert die heute über 70-jährigen Mitglieder der Gruppe.


6:45
Stereo-Ton16:9 Format

Tele-Akademie

Prof. Dr. Hermann Nicolai: Quantengravitation

Physik ohne Raum und Zeit?

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Eines der zentralen ungelösten Probleme der modernen Physik ist die Tatsache, dass Quantentheorie und Relativitätstheorie nicht zusammenpassen. Es scheint, dass sich die Widersprüche nur im Rahmen einer Theorie der Quantengravitation auflösen lassen, welche beide ...
(ARD/SWR)

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Eines der zentralen ungelösten Probleme der modernen Physik ist die Tatsache, dass Quantentheorie und Relativitätstheorie nicht zusammenpassen. Es scheint, dass sich die Widersprüche nur im Rahmen einer Theorie der Quantengravitation auflösen lassen, welche beide Theorien als Grenzfälle enthält. Vermutlich aber kann eine solche Vereinigung nur mit einer radikalen Revision der physikalischen Konzepte von Raum und Zeit gelingen.
Professor Dr. Hermann Nicolai führt in diesem "Tele-Akademie"-Vortrag in die Problemstellung ein und stellt einige der gegenwärtig verfolgten Ansätze vor. Er ist Direktor am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Potsdam.
(ARD/SWR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

100(0) Meisterwerke

Christian Krohg: Der Fischer Niels Gaihede

beim Mittagsschlaf


In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

Wie ein Astronom die Welt sieht

Barbara Bleisch im Gespräch mit Roland Buser

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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Der Blick in einen klaren Sternenhimmel berührt Menschen seit Urzeiten. Nicht selten ist dieser Blick auch Anlass für existenzielle Fragen: Woher kommen wir? Wie lässt sich Unendlichkeit denken? Gibt es außerhalb der Erde Leben? Der Astronom Roland Buser hat durch die ...

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Der Blick in einen klaren Sternenhimmel berührt Menschen seit Urzeiten. Nicht selten ist dieser Blick auch Anlass für existenzielle Fragen: Woher kommen wir? Wie lässt sich Unendlichkeit denken? Gibt es außerhalb der Erde Leben? Der Astronom Roland Buser hat durch die größten Teleskope der Welt geblickt und das Weltall erforscht. Astronomie ohne Philosophie ist für ihn undenkbar.
In "Sternstunde Philosophie" will Barbara Bleisch von Roland Buser wissen, wie er den Kosmos, das Leben und den Tod sieht - und weshalb er glaubt, dass die schlimmste Krankheit unserer Gesellschaft jene ist, dass wir nicht zur Ruhe kommen können.


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Literaturclub

Thema: "Die Vergangenheit der Zukunft"

Gast: Miriam Meckel
Folgende Bücher werden vorgestellt:
- "Next. Erinnerungen an eine Zukunft ohne uns"
von Miriam Meckel
- "Jeder stirbt für sich allein" von Hans Fallada
- "Der Friedhof in Prag" von Umberto Eco
und "Mittelreich" von Josef Bierbichler

Moderation: Iris Radisch


Unter der Leitung der Literaturkritikerin Iris Radisch diskutiert das "Literaturclub"-Team in spannenden Streitgesprächen über Neuerscheinungen im Buchhandel.


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11:30
Stereo-Ton16:9 Format

Plácido Domingo - meine schönsten Rollen

Film von Chris Hunt

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Plácido Domingo blickt auf eine phänomenale Karriere zurück. Er hat alle bedeutenden Rollen seines Fachs exemplarisch bewältigt und verfügt heute über ein ehrfurchtgebietendes Repertoire von mehr als 130 Bühnenrollen. Auch außerhalb des "ernsten" Metiers hat er ...

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Plácido Domingo blickt auf eine phänomenale Karriere zurück. Er hat alle bedeutenden Rollen seines Fachs exemplarisch bewältigt und verfügt heute über ein ehrfurchtgebietendes Repertoire von mehr als 130 Bühnenrollen. Auch außerhalb des "ernsten" Metiers hat er Erstaunliches zu bieten und flirtet gern mit der unterhaltsamen Seite des Musiktheaters. Was auch immer er anfasst, gestaltet er mit Musikalität, Bühnenpräsenz und darstellerischer Kraft zu einem großen Erlebnis. Kennzeichnend ist die Aussage von Rolando Villazón: "Ich bin Opernsänger geworden, weil er mich inspiriert hat: Maestro Domingo singen zu hören, reißt mir die Brust auf, geht direkt ans Herz."
In dem Porträt "Plácido Domingo - meine schönsten Rollen" des britischen Filmemachers und Produzenten Chris Hunt erinnert sich der Sänger an seine schönsten Opernrollen und die wichtigsten Stationen seines Lebens. Ausschnitte aus einem Dutzend aufwendiger Opernproduktionen zeigen Plácido Domingo auf der Höhe seines Könnens.


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Stereo-Ton16:9 Format

Rückkehr ins Paradies - Schloss Hof

Prinz Eugen und das Barock

Film von Christian Puluj

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Der Begeisterung für das architektonische Glanzstück feierte Prinz Eugen von Savoyen schon während der Bauzeit in den Jahren von 1725 bis 1730 große Feste auf Schloss Hof in Niederösterreich. Dazu gehörten der Barockgarten im französischen Stil, über sieben ...
(ORF)

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Der Begeisterung für das architektonische Glanzstück feierte Prinz Eugen von Savoyen schon während der Bauzeit in den Jahren von 1725 bis 1730 große Feste auf Schloss Hof in Niederösterreich. Dazu gehörten der Barockgarten im französischen Stil, über sieben Terrassen abfallend, das Barockschloss, erbaut vom berühmten Architekten Johann Lucas von Hildebrandt, ausgestaltet von den namhaftesten Künstlern seiner Zeit, sowie der barocke Meierhof, ein architektonisches Gesamtkunstwerk und Herberge des botanischen Raritätenschatzes Prinz Eugens. 280 Jahre danach erwachte Schloss Hof erneut zu Leben: Der Garten wurde nach dem historischen Vorbild rekonstruiert. Die in alle Welt verstreuten Möbel, Bilder und das Schlossinventar wurden zurückgeholt, ja selbst die damals bevorzugten Pferderassen wurden wieder in die alten Stallungen des barocken Meierhofes gestellt.
"Rückkehr ins Paradies - Schloss Hof" dokumentiert die Renovierung dieses "Werden der Schönheit" vom Beginn der Arbeiten bis zum rauschenden Fest, das bei der Wiedereröffnung gefeiert wurde.
(ORF)


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13:55
16:9 FormatVideotext Untertitel

Schloss zu verkaufen

Reportage von Helmut Manninger

(aus der ORF-Reihe "Am Schauplatz")

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Der Geldadel aus dem Osten entdeckt seine Liebe zu feudalen Gemäuern in Österreich: Das Waldschlössl am Attersee soll ein russischer Milliardär gekauft haben, in das Schloss Ebenfurth zieht eine serbische Popsängerin ein, und ein fast 1.000 Jahre altes Schloss nahe ...
(ORF)

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Der Geldadel aus dem Osten entdeckt seine Liebe zu feudalen Gemäuern in Österreich: Das Waldschlössl am Attersee soll ein russischer Milliardär gekauft haben, in das Schloss Ebenfurth zieht eine serbische Popsängerin ein, und ein fast 1.000 Jahre altes Schloss nahe St. Pölten gehört seit Kurzem einem ukrainischen Oligarchen. Geld spielt keine Rolle - anders als bei vielen österreichischen Schlossbesitzern. Die können sich die teure Erhaltung der alten Gebäude oft nicht leisten und müssen verkaufen.
Die Reportage aus der Reihe "Am Schauplatz" nimmt den Verkauf österreichischer Schösser an betuchte Interessenten aus dem Osten ins Visier.
(ORF)


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14:35
Stereo-Ton16:9 Format

My home is my castle

Bewohnte Burgen in Nord- und Südtirol

Film von Teresa Andreae

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Die einen träumen davon, in einem Schloss oder in einer mittelalterlichen Burg zu leben, die anderen stöhnen, weil sie die schwer zu heizenden Gemächer erhalten müssen. Der venezianische Graf Ernesto Rubin de Cervin Albrizzi zum Beispiel lebt im Sommer auf Schloss Enn ...
(ORF)

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Die einen träumen davon, in einem Schloss oder in einer mittelalterlichen Burg zu leben, die anderen stöhnen, weil sie die schwer zu heizenden Gemächer erhalten müssen. Der venezianische Graf Ernesto Rubin de Cervin Albrizzi zum Beispiel lebt im Sommer auf Schloss Enn in Montan bei Bozen und im Winter in einem seiner Palazzi in Venedig. Sein Schloss verschließt der Musiker vor Schaulustigen. Ulrich Graf Goess Enzenberg hingegen vermarktet sein Schloss Tratzberg als touristische Attraktion. Er hat daraus ein "historisches Disneyland" mit Bummelzug und sprechendem Ritter gemacht. Nur so kann er die Erhaltungskosten aufbringen. Architekt Werner Tscholl hat sich einen Kindheitstraum erfüllt, einen mittelalterlichen Turm im Vinschgau erworben und für sich umgestaltet. Auch der angesehene Neurologe Leopold Saltuari hat eine Burg gekauft: Wangen-Bellermont am Eingang zum Sarntal.
"My home is my castle" zeigt originelle Burgbewohner und kunsthistorische Kostbarkeiten.
(ORF)


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15:20

Fidelio

Spielfilm, Österreich 1955

Darsteller:
Leonore/FidelioClaude Nollier
FlorestanRichard Holm
RoccoGeorg Wieter
MarcellineSonja Schöner
PizarroHannes Schiel
JaquinoFritz Berger
u.a.
Regie: Walter Felsenstein
Länge: 85 Minuten

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Im Gefängnis von Sevilla wird Florestan von Don Pizarro widerrechtlich festgehalten. Als eine Inspektion droht, will Don Pizarro den Gefangenen beseitigen. Doch Leonore, die Frau von Florestan, verkleidet sich als Mann und schmuggelt sich unter dem Namen "Fidelio" im ...
(ORF)

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Im Gefängnis von Sevilla wird Florestan von Don Pizarro widerrechtlich festgehalten. Als eine Inspektion droht, will Don Pizarro den Gefangenen beseitigen. Doch Leonore, die Frau von Florestan, verkleidet sich als Mann und schmuggelt sich unter dem Namen "Fidelio" im Kerker ein, um ihn zu retten.
Walter Felsenstein, der langjährige Intendant der Ostberliner Komischen Oper und Reformer des internationalen Musiktheaters, legte mit dieser Beethoven-Inszenierung seinen ersten großen Opernfilm vor. Ihm gelang eine intelligente und opulente und zugleich sozialkritische Verfilmung der Oper.
(ORF)


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16:45
Stereo-Ton16:9 Format

Schnee in Dubai

Film von Martina Schönfeld

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Ski fahren in Dubai ist derzeit mit das "Coolste", was man in der verschwenderischen Metropole am Golf unternehmen kann. So groß wie drei Fußballfelder ist die Skihalle mit fünf Pisten - der größte Indoor-Snowpark der Welt. Auch sonst ist Dubai eine Stadt der ...

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Ski fahren in Dubai ist derzeit mit das "Coolste", was man in der verschwenderischen Metropole am Golf unternehmen kann. So groß wie drei Fußballfelder ist die Skihalle mit fünf Pisten - der größte Indoor-Snowpark der Welt. Auch sonst ist Dubai eine Stadt der Superlative: Gleich nebenan befindet sich ein Fünf-Sterne-Luxushotel mit über 400 Betten und die größte Einkaufsmall außerhalb der USA.
"Schnee in Dubai" bietet Einblicke in das Leben einer Ausnahmestadt. Im neuen Skiparadies begegnet sie einer arabischen Familie mit drei Kindern, die zum ersten Mal in ihrem Leben Schnee sehen, und einer deutsche Familie, die derzeit in Dubai lebt. Die beiden Familien stellen "ihr" Dubai vor und lassen daran teilhaben, wie sie das Leben in dieser alle Dimensionen sprengenden Weltstadt empfinden.


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17:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

ARD-exclusiv: Alt, arm, arbeitslos

Film von Oliver Heinsch und Thomas Reutter

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Die Bundesregierung malt ein rosiges Bild: Die Älteren seien die Gewinner am Arbeitsmarkt. Immer mehr ältere Arbeitnehmer seien in Beschäftigung, wie Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen gern betont. Rente mit 67 - kein Problem! Sogar über die Rente mit 69 wird ...
(ARD)

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Die Bundesregierung malt ein rosiges Bild: Die Älteren seien die Gewinner am Arbeitsmarkt. Immer mehr ältere Arbeitnehmer seien in Beschäftigung, wie Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen gern betont. Rente mit 67 - kein Problem! Sogar über die Rente mit 69 wird mittlerweile offen diskutiert. Doch stimmt die Erfolgsgeschichte überhaupt? Es gibt offenbar auch eine andere Wahrheit: Der Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt ist gerade an vielen älteren Arbeitslosen vorbeigegangen. Und das, obwohl sie gut qualifiziert, hochmotiviert und ständig auf Jobsuche sind. "Das sagt einem keiner, aber ich bin einfach zu alt", beschreibt einer der Arbeitslosen seinen Frust. Wer über 50 ist und seine Stelle verliert, gilt trotz aller Klagen über Fachkräftemangel noch immer als kaum noch vermittelbar. Neue Untersuchungen zeigen, dass Ältere bei den Unternehmen nicht gefragt sind.
"ARD-exclusiv: Alt, arm, arbeitslos" begleitet ältere Arbeitslose im Alltag zwischen Jobcenter, Jobsuche und Minijob.
(ARD)


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

Reisen in ferne Welten: Nepal

Empore der Götter

Film von Carsten Heider

Erstausstrahlung

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Im Sandwich zwischen Indien und China, den beiden bevölkerungsreichsten Ländern weltweit, ist das lang gestreckte Nepal sozusagen das Gurkenscheibchen. Bemerkenswert ist der enorme Höhenunterschied der ehemaligen Monarchie. Das Land erstreckt sich von 70 Höhenmetern im ...
(ARD/SR/3sat)

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Im Sandwich zwischen Indien und China, den beiden bevölkerungsreichsten Ländern weltweit, ist das lang gestreckte Nepal sozusagen das Gurkenscheibchen. Bemerkenswert ist der enorme Höhenunterschied der ehemaligen Monarchie. Das Land erstreckt sich von 70 Höhenmetern im Terai, einer Tiefebene an der Grenze zu Indien, bis zum 8.848 Meter über dem Meeresspiegel thronenden Mount Everest, dem höchsten Punkt der Erde. Die sozialen Unterschiede und die Umweltprobleme im Land sind vergleichbar groß. Am niedrigsten Punkt des Landes fährt Nepals einzige Eisenbahn durch eine touristisch unerschlossene Gegend mit extremer Armut. Die Bahnstrecke von Janakpur ins indische Jaynagar ist nur 29 Kilometer lang und wird mit maximal 15 Kilometern pro Stunde befahren. Besonders voll wird es Anfang Oktober, wenn indische Pilger nach Janakpur strömen, um Dashain, eines der wichtigsten hinduistischen Feste zu feiern. Knapp 200 Kilometer entfernt liegt eine der ursprünglichsten Regionen des Landes: der Chitwan-Nationalpark. Dort ist man stolz darauf, einer der letzten Zufluchtsorte des Rhinozeros' zu sein. Kathmandu ist Nepals wirtschaftliche Boom-Region. Der Kontrast zum umliegenden Bergland, der "Empore der Götter", kann größer kaum sein: Als "Lastwagen der Berge" versorgen Träger das Hochland mit allem, was zum Leben wichtig ist.
Die Dokumentation aus der Reihe "Reisen in ferne Welten" führt nach Nepal.
(ARD/SR/3sat)


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18:15
Stereo-Ton16:9 Format

Reisen in ferne Welten: Melbourne

Australiens neue Boomtown

Film von Stephan Düfel

Erstausstrahlung

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Ein britisches Wirtschaftsmagazin kürte Melbourne 2011 zur lebenswertesten Stadt der Welt, bereits vorher landete die Hauptstadt des kleinen australischen Bundesstaates Victoria bei Umfragen auf den vorderen Plätzen. Woran liegt das? In rund 200 Jahren Stadtgeschichte ...
(ARD/SR/3sat)

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Ein britisches Wirtschaftsmagazin kürte Melbourne 2011 zur lebenswertesten Stadt der Welt, bereits vorher landete die Hauptstadt des kleinen australischen Bundesstaates Victoria bei Umfragen auf den vorderen Plätzen. Woran liegt das? In rund 200 Jahren Stadtgeschichte ist Melbourne zu einer Millionenmetropole angewachsen, Bürotürme dominieren die Innenstadt. An hektischem Großstadtleben haben die Melbourner jedoch kein Interesse. Das Lebensgefühl ist eher ein entspanntes. In punkto Lebensqualität hat die Stadt in den letzten 20 Jahren mächtig zugelegt. In kleinen dunklen Gassen, in denen früher Waren angeliefert wurden und Mülleimer standen, sorgen heute Läden und Lokale für mehr Leben. Viele Gassen sind echte Sehenswürdigkeit geworden - dank ausgefallener Straßenkunst. Ungewöhnlich ist auch das Wetter. Im Gegensatz zu anderen, eher heißen und trockenen australischen Regionen ist das Klima in Melbourne fast mitteleuropäisch. Und dann gibt es noch die unglaubliche Natur: Direkt vor den Toren der Stadt liegen beeindruckende Landschaften mit unverbauten Küstenstrichen, gewaltigen Steilklippen und großen, nach Eukalyptus duftenden Regenwäldern. Wer Tiere wie Pinguine, Koalabären und Kängurus in freier Wildbahn erleben will, wird mit ein wenig Glück nur ein, zwei Autostunden von Melbourne entfernt fündig.
Der Film aus der Reihe "Reisen in ferne Welten" führt nach Melbourne.
(ARD/SR/3sat)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Bend of the Boyne, Irland

Hügelgräber an der Biegung des Flusses

Film von Goggo Gensch

Erstausstrahlung

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Das Hügelgrab Newgrange, nördlich der irischen Hauptstadt Dublin an einer Biegung des Flusses Boyne gelegen, ist aus der Jungsteinzeit und etwa 5.000 Jahre alt - älter als die ägyptischen Pyramiden und das antike Babylon, die Mutter aller Städte. Newgrange wurde ...
(ARD/SWR/3sat)

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Das Hügelgrab Newgrange, nördlich der irischen Hauptstadt Dublin an einer Biegung des Flusses Boyne gelegen, ist aus der Jungsteinzeit und etwa 5.000 Jahre alt - älter als die ägyptischen Pyramiden und das antike Babylon, die Mutter aller Städte. Newgrange wurde zufällig entdeckt. Erst in den 1960er Jahren erkannte man seine Bedeutung und die astronomische Ausrichtung: Um die Wintersonnenwende am 21. Dezember dringt für wenige Minuten Licht in das ewige Dunkel des Grabes von Newgrange, das als einziges für Besucher zugänglich ist. In der Umgebung finden sich zwei weitere Grabstätten, die wie Newgrange von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurden: Das Hauptgrab der Grabanlage Knowth ist umgeben von Satellitengräbern, und Dowth, die dritte Anlage, zeigt sich so, wie die Grabhügel im Mittelalter wahrgenommen wurden: als scheinbar natürlich gewachsener Teil der Landschaft. Die Gräber gehören zu den wichtigsten archäologischen Landmarken dieser Erde und werden aufgrund ihrer Lage am Fluss auch "Bend of the Boyne" genannt. Wer wurde in diesen Gräbern bestattet? Wie lange wurden die Gräber benutzt? Wie dachten die Menschen in der Jungsteinzeit über den Tod: Glaubten sie an ein Leben im Jenseits? Sicher ist, "Brú na Bóinne", der "Palast des Boyne", wie die Iren dieses Welterbe nennen, war schon immer ein wichtiger Teil der irischen Mythologie: Sitz der Elfen und Heimstatt der Götter.
Der Film aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" stellt die Hügelgräber an der Biegung des Flusses Boyne vor.
(ARD/SWR/3sat)


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19:30
Stereo-Ton

Alle Zeit der Welt (6/6)

Alles relativ ...

Film von Hans Jürgen von der Burchard

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Wie kommt der Mensch dazu, die Zeit zu messen? Wieso teilt er die Zeit ein in Sekunden, Stunden und Tage? Existiert eine absolute Zeit? Oder ist sie relativ - abhängig von physikalischen Phänomenen und subjektiven Wahrnehmungen? Gibt es einen Anfang und vielleicht auch ...
(ARD/SWR)

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Wie kommt der Mensch dazu, die Zeit zu messen? Wieso teilt er die Zeit ein in Sekunden, Stunden und Tage? Existiert eine absolute Zeit? Oder ist sie relativ - abhängig von physikalischen Phänomenen und subjektiven Wahrnehmungen? Gibt es einen Anfang und vielleicht auch ein Ende der Zeit? Die sechsteilige Reihe "Alle Zeit der Welt" sucht Antworten auf diese Fragen.
Die sechste und letzte Folge der Reihe behandelt die Relativitätstheorie Albert Einsteins. Einstein kam unter anderem zu der Erkenntnis, dass Uhren umso langsamer gehen, je schneller sie bewegt werden. Das führt zu einer paradox erscheinenden Konsequenz: Rast ein Raumschiff annähernd mit Lichtgeschwindigkeit durchs All, altert die Besatzung merklich langsamer. Nach Einstein besteht also mindestens theoretisch die Möglichkeit, die Zeit so zu manipulieren, dass weit entfernte Galaxien in einem Menschenalter erreichbar sind. Derartige Gedankenspiele beflügeln bis heute die Fantasie der Science-Fiction-Autoren.
(ARD/SWR)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Panamericana (1/7)

Von Alaska nach Feuerland

Moderation: Reto Brennwald

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Der Schweizer Fernsehmoderator Reto Brennwald nimmt das Publikum mit auf ein großes Abenteuer: In der siebenteiligen Reihe "Panamericana" bereist er den amerikanischen Kontinent von Nord nach Süd, von Alaska nach Feuerland - eine Annäherung an Nord- und Südamerika, ...

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Der Schweizer Fernsehmoderator Reto Brennwald nimmt das Publikum mit auf ein großes Abenteuer: In der siebenteiligen Reihe "Panamericana" bereist er den amerikanischen Kontinent von Nord nach Süd, von Alaska nach Feuerland - eine Annäherung an Nord- und Südamerika, gekennzeichnet durch Begegnungen mit Menschen und Landschaften. Die erste Etappe führt von Wainwright in Alaska bis nach Atlin in Kanada.
Reto Brennwald begleitet die Ureinwohner Alaskas, die Inupiat, auf der Jagd und gewinnt Einblicke in ein Leben am äußersten Rand des amerikanischen Kontinents. Mit dem Truck reist er weiter auf einem der einsamsten Highways der USA durch die Tundra nach Süden. In Bettles trifft er die Pilotin Jamie Klaes, die mit dem Appenzeller Sven Haltmann zusammenlebt. In diesem Teil Alaskas geschieht alles mit dem Flugzeug, selbst der Transport von Svens Schlittenhunden. Auch Cordova weiter südlich ist nur per Flugzeug oder Schiff zu erreichen. Die Stadt im Prince Williams Sound lebt vom Lachsfang und ist umgeben von einer faszinierenden Gletscherlandschaft. Ein Besuch am Childs Gletscher illustriert das auf eindrückliche Art. Schließlich reist Reto Brennwald mit dem Zug über die Grenze nach Kanada. Am Whitepass verfolgt er die Spuren des Goldrauschs des 19. Jahrhunderts und trifft im Goldsuchernest Atlin auf die moderne Variante dieser Glücksritter.

Den zweiten Teil der siebenteiligen Reihe "Panamericana" zeigt 3sat im Anschluss, um 20.55 Uhr. Die Teile drei und vier sowie die Teile fünf und sechs sind am Montag, 9. Januar, sowie am Dienstag, 10. Januar, jeweils ab 20.15 Uhr als zwei weitere Doppelfolgen in 3sat zu sehen. Den siebten und letzten Teil sendet 3sat am Mittwoch, 11. Januar, um 20.15 Uhr.


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20:55
Stereo-Ton16:9 Format

Panamericana (2/7)

Von Alaska nach Feuerland

Moderation: Reto Brennwald

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Ron Smallwood spielt Golf in der Goldmine des Goldsuchernests Atlin. Der Exzentriker verbringt seine Ferien auf der Jagd nach dem raren Edelmetall. Der Banff Nationalpark ist berühmt für seine Wölfe und Bären. Der Schweizer Peter Dettling fotografiert sie in freier ...

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Ron Smallwood spielt Golf in der Goldmine des Goldsuchernests Atlin. Der Exzentriker verbringt seine Ferien auf der Jagd nach dem raren Edelmetall. Der Banff Nationalpark ist berühmt für seine Wölfe und Bären. Der Schweizer Peter Dettling fotografiert sie in freier Natur und nimmt Reto Brennwald mit auf eine Fotosafari. Weiter östlich spricht man Deutsch: bei den Hutterern, einer Täufergemeinde mit Wurzeln im Südtirol. Ihr strenges aber heiteres Leben in Gütergemeinschaft beeindruckt Reto Brennwald. Südlich der Grenze zu den USA folgt ein landschaftlicher Höhepunkt: der Yellowstone Nationalpark, der auf einem brodelnden Supervulkan liegt. Die USA und ihre momentane wirtschaftliche Verfassung sind Thema auf der Fahrt in die Region San Francisco, Kalifornien. Reto Brennwald besucht Vallejo, die erste Stadt, die offiziell Konkurs ging. Feuerwehr und Polizeidienste wurden reduziert, dazu kommen persönliche Schicksale wie das von Sandra Berrios, die ihr Haus verlor, weil sie die Hypozinsen nicht mehr bezahlen konnte. Matt Shotwell, der einen medizinischen Marihuana-Shop führt, ist einer der wenigen, dessen Branche boomt.
Zwei Kontinente, zehn Länder, 20.000 Kilometer: Die zweite Etappe der siebenteiligen Reihe "Panamericana" führt von Atlin in Kanada bis San Francisco in den USA.


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21:35
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Dokumentarfilmzeit

Finding Fidel

Die Reise des Erik Durschmied

Dokumentarfilm von Bay Weyman, Österreich 2010

Länge: 90 Minuten

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Der 1930 in Wien geborene Kriegsberichterstatter Erik Durschmied emigrierte nach dem Zweiten Weltkrieg nach Kanada. Dort wurde er berühmt als "der Mann, der als erster Castro fotografierte": In den Bergen der Sierra Maestre drehte er den ersten Film über den damaligen ...
(ORF)

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Der 1930 in Wien geborene Kriegsberichterstatter Erik Durschmied emigrierte nach dem Zweiten Weltkrieg nach Kanada. Dort wurde er berühmt als "der Mann, der als erster Castro fotografierte": In den Bergen der Sierra Maestre drehte er den ersten Film über den damaligen kubanischen Rebellen. Später berichtete er aus Krisengebieten wie Kuba, Afghanistan, Vietnam, Iran, Irak und Nordirland.
Der Dokumentarfilm "Finding Fidel" von Bay Weyman erzählt die Geschichte des Fotografen Erik Durschmied und ist damit eine vielschichtige Reise durch die Zeitgeschichte. Für Durschmied sind es sehr persönliche Erinnerungen, aber auch eine Gelegenheit, über die Bedeutung und Wichtigkeit seiner eigenen Karriere als Kriegsberichterstatter nachzudenken. Außerdem reflektiert er den gegenwärtigen Status der Kubanischen Revolution im Kontrast zu den frühen Zielen und Idealen, die Castro 1958 vertrat.
(ORF)


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23:10
Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Petra

Fernsehfilm, DDR 1982

Darsteller:
Oberleutnant ReichenbachFriedemann Eberle
Leutnant SchreiberKlaus Nietz
Petra LangerKarin Düwel
Michael GrandelJürgen Heinrich
Jürgen WittstockDieter Bellmann
Elvira GrandelBrigitte Heinrich
u.a.
Länge: 87 Minuten

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Unten spiegelt sich das Wasser, oben auf der Klippe steht ein Trabi. Ein Mann stößt das Auto über die Böschung, er wird dabei von einem Anrainer beobachtet, der sofort die Polizei verständigt. Als der Wagen später herausgezogen wird, findet man auf dem Rücksitz eine ...
(ARD/MDR)

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Unten spiegelt sich das Wasser, oben auf der Klippe steht ein Trabi. Ein Mann stößt das Auto über die Böschung, er wird dabei von einem Anrainer beobachtet, der sofort die Polizei verständigt. Als der Wagen später herausgezogen wird, findet man auf dem Rücksitz eine Tote, Petra Langer. Der Mann, der den Wagen versenken wollte, so stellt sich bald heraus, war ihr Bruder Jürgen. Er ist seit Jahren in Autoschiebereien verwickelt und hatte Streit mit Petra, die ihn auf den rechten Weg bringen wollte. Aber ist Jürgen der Mörder seiner Schwester? Oder ist es Michael Grandel, der den Autoschwarzhandel zusammen mit Jürgen betrieb und mit Petra kurze Zeit eine Affäre hatte? Oder sogar Michaels Frau Elvira, die ebenfalls in die Schiebereien verstrickt war und befürchtete, ihren Mann an Petra zu verlieren? Oberleutnant Reichenbach stößt bei seinen Ermittlungen auf ein kompliziertes Beziehungsgeflecht aus Liebe, Freundschaft und Verrat.
Ein Film der traditionsreichen Krimireihe "Polizeiruf 110".
(ARD/MDR)


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0:35
Stereo-Ton16:9 Format

Modigliani

Spielfilm, USA/Frankreich/Deutschland 2004

Darsteller:
Amedeo ModiglianiAndy Garcia
Jeanne HébuterneElsa Zylberstein
Maurice UtrilloHippolyte Girardot
Pablo PicassoOmid Djalili
Olga, Picassos FrauEva Herzigova
Max JacobUdo Kier
u.a.
Regie: Mick Davis
Länge: 119 Minuten

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Paris 1919, zur Zeit der Avantgarde. Während weite Teile Europas noch unter den Verlusten des Ersten Weltkriegs leiden, entsteht in Paris ein kunterbuntes Nachtleben. Die Künstlerszene trifft sich im Café La Rotonde. Dort begegnen, belustigen und streiten sich die zwei ...

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Paris 1919, zur Zeit der Avantgarde. Während weite Teile Europas noch unter den Verlusten des Ersten Weltkriegs leiden, entsteht in Paris ein kunterbuntes Nachtleben. Die Künstlerszene trifft sich im Café La Rotonde. Dort begegnen, belustigen und streiten sich die zwei Malergenies Pablo Picasso und Amedeo Modigliani. Während Picasso mit seinen Werken immer größere Erfolge feiert, leben Modigliani und seine Geliebte Jeanne Hébuterne in erdrückender Armut. Gegen den Rat der Eltern hält Jeanne zu ihrem Geliebten. Den Höhepunkt der Konkurrenz zwischen den Malern markiert ein hochdotierter Wettbewerb, der ein für alle Mal entscheiden soll, wer der bessere Künstler ist.
Mick Davis' Film "Modigliani" erzählt auf ebenso anschauliche wie unterhaltsame Weise von Leben und Nöten der Pariser Künstler-Bohème Anfang des 20. Jahrhunderts. Auch wenn Davis das eine oder andere Künstler-Klischee streift: "Modigliani" ist keine beflissene Biografie eines namhaften Künstlers und seines Werks, sondern das lebendige Porträt eines rastlosen Menschen, der in dieser turbulenten Epoche durch die Bedingungslosigkeit einer großen Liebe seinen wichtigsten Halt fand. So lebt dieser Film auch ganz vom beeindruckenden Spiel Andy Garcias, der der Titelfigur eine abweisende, egoistische Note verleiht, aber mit seiner frech-charmanten Ausstrahlung auch die nötigen Sympathien weckt. Elsa Zylberstein verkörpert auf bezaubernde Weise Jeanne Hébuterne.


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2:35

Das Mädchen aus der Streichholzfabrik

(Tulitikkutehtaan tyttö)

Spielfilm, Finnland 1989

Darsteller:
IrisKati Outinen
MutterElina Salo
AarneVesa Vierikko
StiefvaterEsko Nikkari
BruderSilu Seppälä
u.a.
Regie: Aki Kaurismäki
Länge: 64 Minuten

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Stunde für Stunde, Tag für Tag steht das Mauerblümchen Iris am Fließband in der Streichholzfabrik. So öde wie die Arbeit ist auch das Familienleben. Die Mutter und der trunksüchtige Stiefvater leben von dem Geld, das Iris mit nach Hause bringt. Als Iris eines Tages ...

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Stunde für Stunde, Tag für Tag steht das Mauerblümchen Iris am Fließband in der Streichholzfabrik. So öde wie die Arbeit ist auch das Familienleben. Die Mutter und der trunksüchtige Stiefvater leben von dem Geld, das Iris mit nach Hause bringt. Als Iris eines Tages einen netten Herrn kennenlernt, scheint ein Märchen wahr zu werden. Doch der Prinz erweist sich als brutaler Egoist und verlässt die bald von ihm schwangere Iris. Daraufhin fasst das Mädchen aus der Streichholzfabrik einen Entschluss: Sie wird sich an ihren Peinigern rächen.
"Das Mädchen aus der Streichholzfabrik", ein gewaltiges, suggestives Drama um Liebe, Einsamkeit, Leid und verlorene Hoffnung, gilt als eines der Meisterwerke des finnischen Regisseurs Aki Kaurismäki. Mit eindringlichen Bildern nur wenigen Dialogzeilen gelang Kaurismäki ein lakonischer Geniestreich, der die Kritiker zu überschwänglichen Lobeshymnen inspirierte.


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3:40
Stereo-Ton16:9 Format

Modigliani

Spielfilm, USA/Frankreich/Deutschland 2004

(Wh.)

Länge: 119 Minuten

Sendeende: 5:40 Uhr