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Freitag, 6. Januar
Programmwoche 01/2012
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6:30
16:9 Format

Blaue Bohnen für ein Halleluja

(Little Rita nel West)

Spielfilm, Italien 1967

Darsteller:
Big Little JaneRita Pavone
Texas JoeTerence Hill
FrancisLucio Dalla
SheriffTeddy Reno
BarmannPinuccio Ardia
u.a.
Regie: Ferdinando Baldi
Länge: 99 Minuten

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Die kesse Revolverheldin Little Jane kommt einer Gangsterbande bei dem Überfall auf eine Postkutsche in die Quere. Den geraubten Goldschatz will sie in das Indianerdorf ihres Freundes, Häuptling "Gereizter Büffel", bringen. Im Lauf einer abenteuerlichen Reise durch den ...
(ARD)

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Die kesse Revolverheldin Little Jane kommt einer Gangsterbande bei dem Überfall auf eine Postkutsche in die Quere. Den geraubten Goldschatz will sie in das Indianerdorf ihres Freundes, Häuptling "Gereizter Büffel", bringen. Im Lauf einer abenteuerlichen Reise durch den Wilden Westen muss sie die heiß begehrte Beute gegen so manchen gefürchteten Ganoven verteidigen. Aber sie trifft auch den umwerfenden Texas-Joe, in den sie sich sofort verliebt. Gemeinsam bringen sie das Gold in das Indianerdorf, wo allerdings auch Texas-Joe einen Alleingang mit dem verheißungsvollen Schatz versucht. Doch am Ende kommt er zu der Einsicht, dass allein die Liebe zählt.
"Blaue Bohnen für ein Halleluja" bietet eine ebenso amüsante wie eigenwillige Mischung aus Italowestern-Parodie und Musical, mit liebevollen Anspielungen auf Genre-Konventionen und -Klassiker. In der Hauptrolle glänzt Italo-Star Rita Pavone als singende Revolverheldin. An ihrer Seite ist Terence Hill in einer frühen Westernrolle zu sehen.
(ARD)


8:05
16:9 Format

Eine Braut für sieben Brüder

(Seven Brides for Seven Brothers)

Spielfilm, USA 1954

Darsteller:
AdamHoward Keel
BenjaminJeff Richards
GideonRuss Tamblyn
FrankTommy Rall
DanielMarc Platt
u.a.
Regie: Stanley Donen
Länge: 98 Minuten

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Oregon um die Mitte des 19. Jahrhunderts: Der ledige Farmer Adam Pontipee ist der Typ Mann, dem alles gelingt, was er sich vornimmt. Das Einzige, was Adam nicht in den Griff bekommt, ist die häusliche Männerwirtschaft: Seine sechs jüngeren, ebenfalls unverheirateten ...
(ARD)

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Oregon um die Mitte des 19. Jahrhunderts: Der ledige Farmer Adam Pontipee ist der Typ Mann, dem alles gelingt, was er sich vornimmt. Das Einzige, was Adam nicht in den Griff bekommt, ist die häusliche Männerwirtschaft: Seine sechs jüngeren, ebenfalls unverheirateten Brüder haben sich bisher noch jedem Zivilisierungsversuch widersetzt. Adam Pontipee sieht nur eine Lösung für das Problem: Eine Frau muss her. Tatsächlich gelingt es Adam, bei einem seiner seltenen Ausflüge in die Stadt die hübsche und patente Köchin Milly zu einer Blitzhochzeit zu überreden. Bei ihr ist es Liebe auf den ersten Blick, doch als sie das Haus der Pontipees betritt, erkaltet ihre Leidenschaft merklich: Adam hat verschwiegen, dass ein Teil ihrer ehelichen Pflichten darin bestehen wird, eine Ruine zu sanieren und einen Haufen Männer zu versorgen. Schon um die Rowdys los zu werden, beschließt Milly, ihnen so viel Anstand beizubringen, dass sie sich selbst nach passenden Ehefrauen umsehen können. Und ihr pädagogisches Konzept scheint aufzugehen. Ein Richtfest in der Stadt endet zwar mit einer Prügelei, aber die Töchter der örtlichen Honoratioren finden die ungestümen Pontipees durchaus charmant. Bis Adam auf die Idee kommt, das übliche Verfahren der Brautwerbung drastisch abzukürzen: Inspiriert von Millys zerfledderter Plutarch-Ausgabe, in der die Geschichte vom "Raub der Sabinerinnen" erzählt wird, entführen die Pontipees ihre auserwählten Mädchen.
Metro-Goldwyn-Mayer hatte den Film als B-Movie eingeplant. Unter der Regie von Stanley Donen ("Singin' in the Rain", "Ein süßer Fratz"), mit eingängigen Melodien und den perfekt in die Handlung integrierten dynamischen Choreografien entwickelte sich das Musical aber zu einem Überraschungserfolg und schließlich zum Filmklassiker.
(ARD)


9:45

Die Marx Brothers: Go West

Spielfilm, USA 1940

Darsteller:
S. Quentin QualeGroucho Marx
Joe PanelloChico Marx
"Rusty" PanelloHarpo Marx
Terry TurnerJohn Carroll
Eve WilsonDiana Lewis
u.a.
Regie: Edward Buzzell
Länge: 78 Minuten

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1870: Der windige New Yorker Geschäftsmann S. Quentin Quale will in den Wilden Westen aufbrechen, um dort sein Glück zu machen. Das Gleiche haben die Brüder Joe und "Rusty" Panello vor. Die beiden Trickdiebe nehmen Quale gleich am Bahnhof aus. Mit dem Geld schlagen sie ...
(ARD)

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1870: Der windige New Yorker Geschäftsmann S. Quentin Quale will in den Wilden Westen aufbrechen, um dort sein Glück zu machen. Das Gleiche haben die Brüder Joe und "Rusty" Panello vor. Die beiden Trickdiebe nehmen Quale gleich am Bahnhof aus. Mit dem Geld schlagen sie sich zu einem alten Goldgräber durch, der ihnen die Urkunde für ein scheinbar wertloses Stück staubiger Prärie überlässt. Die listigen Panellos bekommen Ärger, als sie im nächsten Saloon das Bierglas des raubeinigen "Red" Baxter an sich nehmen. Um Baxter zu beruhigen, überlassen sie ihm die Landurkunde. Sie ahnen nicht, dass Baxter und sein Partner Beecher hinter der Urkunde her sind, um ein Riesengeschäft mit der Eisenbahngesellschaft zu machen. Das erfahren sie erst von Eve Wilson, der Enkelin des Goldgräbers. Ihr Verlobter, der Bahnangestellte Terry Turner, hat die Neubaustrecke eigens über dieses Grundstück umgeleitet. Inzwischen hat auch Quale von dem Geschäft erfahren. Gemeinsam mit den Panellos stiftet er in Baxters Saloon ein Chaos, in dessen Verlauf sie die Urkunde an sich bringen können. Auf der Flucht gerät das Trio in die Fänge eines Indianerstamms, den Rusty mit einer lieblichen Harfenmelodie auf einem Webrahmen gnädig stimmt. Baxter und Beecher sind ihnen jedoch dicht auf den Fersen. So entführen die drei Männer kurzerhand einen Zug. Während der tollkühnen Verfolgungsjagd werden Häuser versetzt, und der ganze Zug verwandelt sich in voller Fahrt zu Brennholz.
Hingebungsvoll demontieren die Marx Brothers die Mythen des Westernfilms. Das furiose Finale auf der entfesselten Dampflok zitiert Buster Keatons Eisenbahn-Klassiker "Der General".
(ARD)


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11:05
16:9 Format

Der Wilde von Montana

(Mail Order Bride)

Spielfilm, USA 1963

Darsteller:
Will LaneBuddy Ebsen
Lee CareyKeir Dullea
Annie BoleyLois Nettleton
JaceWarren Oates
MariettaBarbara Luna
u.a.
Regie: Burt Kennedy
Länge: 80 Minuten

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Montana im Jahr 1890: Der alternde Revolverheld Will Lane hat seinem verstorbenen Freund Carey versprochen, sich um dessen missratenen Sohn Lee zu kümmern. Will ist ein zäher Bursche, der schon einiges erlebt hat, doch dieser Job geht an seine Grenzen. Der erfahrene ...
(ARD)

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Montana im Jahr 1890: Der alternde Revolverheld Will Lane hat seinem verstorbenen Freund Carey versprochen, sich um dessen missratenen Sohn Lee zu kümmern. Will ist ein zäher Bursche, der schon einiges erlebt hat, doch dieser Job geht an seine Grenzen. Der erfahrene Sheriff Jess Linley ist sogar der Meinung, dass Lees Erziehung eine "Mission Impossible" sei. Denn der junge Lee ist ein Taugenichts, wie er im Buche steht. Während er die väterliche Farm verkommen lässt, verbringt er seine Zeit mit der Prostituierten Marietta und lässt sich bei Whiskey und Poker systematisch ausnehmen. Um den verzogenen Halbstarken auf Vordermann zu bringen, greift der alte Haudegen Will zu einer radikalen Maßnahme: Per Zeitungsannonce sucht er eine geeignete Frau, die dem jungen Herumtreiber Manieren beibringen soll. Als Will mit der hübschen Annie Boley auf der Farm erscheint, willigt Lee zähneknirschend in die Heirat ein. Lee hofft, auf diese Weise sein Erbe nicht zu verlieren, über das der Alte vertraglich verfügt. Um Will zu täuschen, spielt Lee für eine Weile den fleißigen und verantwortungsbewussten Ehemann. Die neue Situation bleibt Lees falschem Freund Jace nicht verborgen. Als sich Jace Lees gesamten Besitz unter den Nagel reißen will, kommt es zu einer schicksalhaften Begegnung.
"Der Wilde von Montana" ist ein liebenswürdig und mit pointiertem Humor inszenierter Film, der nach einem misslungenen Debüt die zweite Karriere von Burt Kennedy ("Die Rückkehr der glorreichen Sieben") als einem der führenden Regisseure von Westernkomödien der 1960er und frühen 1970er Jahre einläutete.
(ARD)


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12:25

Spuren im Sand

(Three Godfathers)

Spielfilm, USA 1948

Darsteller:
Robert Marmaduke HightowerJohn Wayne
Pedro Roca Fuerte "Pete"Pedro Armendáriz
William Kearney "Kid"Harry Carey jr.
Perley Sweet "Buck"Ward Bond
Mrs. SweetMae Marsh
u.a.
Regie: John Ford
Länge: 91 Minuten

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Die Desperados Robert Hightower, Pedro "Pete" Roca Fuerte und William Kearney, genannt "Kid", befinden sich auf der Flucht durch die Mojave-Wüste. Mit den letzten Tropfen Wasser und dem verletzten Kid können sie sich gerade noch vor einem gefährlichen Sandsturm in ...
(ARD)

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Die Desperados Robert Hightower, Pedro "Pete" Roca Fuerte und William Kearney, genannt "Kid", befinden sich auf der Flucht durch die Mojave-Wüste. Mit den letzten Tropfen Wasser und dem verletzten Kid können sie sich gerade noch vor einem gefährlichen Sandsturm in Sicherheit bringen, doch anderntags müssen sie feststellen, dass ihre Pferde verschwunden sind. Nach einem kräftezehrenden Fußmarsch findet das Trio eine Wasserstelle, doch die Tanks sind zerstört worden. In einem Planwagen liegt eine sterbende Frau. Sie bittet die Männer darum, sich um ihr neugeborenes Baby zu kümmern. Statt vor dem Sheriff und seinen Helfern zu fliehen, beschäftigen sich die Desperados erst einmal mit ungewohnten Dingen wie der Babyhygiene. Kid findet bei der inzwischen verstorbenen Mutter eine Bibel, in der von einem Jesuskind die Rede ist, das nach Jerusalem gebracht wurde. Er überredet seine Komplizen, sich auf den weiten Weg nach Neu-Jerusalem zu begeben und den Sternen zu folgen.
Peter B. Kynes Erzählung von den drei barmherzigen Desperados wurde mehrfach verfilmt. John Ford gelang eine atmosphärisch dichte und zugleich ironische Version. Eindrucksvolle Landschaftsbilder, das augenzwinkernde Spiel mit Western- und Bibelmotiven sowie John Wayne in der ungewohnten, aber überzeugenden Rolle des linkischen Pflegevaters sorgen für gefühlvolle Spannung. Ford widmete den Film seinem Freund Harry Carey senior, mit dem er den Stoff bereits 1919 als "Marked Man" verfilmt hatte. Careys Sohn ist in der Rolle des "Kid" zu sehen.
(ARD)


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13:55

Der letzte Bandit

(Billy the Kid)

Spielfilm, USA 1941

Darsteller:
Billy BonneyRobert Taylor
Jim SherwoodBrian Donlevy
Eric KeatingIan Hunter
Edith KeatingMary Howard
Dan HickeyGene Lockhart
u.a.
Regie: David Miller
Länge: 91 Minuten

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Der Revolverheld Billy Bonney alias Billy the Kid lässt sich von dem zwielichtigen Rinderzüchter Hickey anheuern, um mit dessen Bande die Herde des Ranchers Keating zu vertreiben. Der Überfall gelingt, doch plötzlich erkennt Billy seinen Jugendfreund Jim Sherwood ...
(ARD)

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Der Revolverheld Billy Bonney alias Billy the Kid lässt sich von dem zwielichtigen Rinderzüchter Hickey anheuern, um mit dessen Bande die Herde des Ranchers Keating zu vertreiben. Der Überfall gelingt, doch plötzlich erkennt Billy seinen Jugendfreund Jim Sherwood wieder, der als Vormann für Keating arbeitet. Jim kennt die tragische Vergangenheit Billys, der aus Rache für seinen ermordeten Vater zum Desperado wurde. Er überredet Billy, sein unstetes Leben aufzugeben und auf Keatings Ranch zu arbeiten. Bald kommt es zu neuen Auseinandersetzungen mit Hickeys Bande, bei denen einer von Keatings Männern stirbt. Als dann auch noch Billys mexikanischer Freund Pedro und Keating selbst ermordet werden, macht Billy sich auf eigene Faust daran, Rache zu nehmen.
Walter Noble Burns' 1926 veröffentlichter Roman über Billy the Kid entsprach nicht ganz den historischen Fakten, doch damit etablierte er nachhaltig die Legende des tragischen Desperados, die in den Outlaw-Western der 1940er Jahre populär wurde. Robert Taylor brilliert in der Rolle des charismatischen und verzweifelten Einzelgängers. David Miller inszenierte ein fesselndes Drama, das durch seine eindringliche Atmosphäre und die brillanten Landschaftsaufnahmen in Technicolor überzeugt.
(ARD)


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15:25

Land der Gottlosen

(Santa Fe Trail)

Spielfilm, USA 1940

Darsteller:
Jeb StuartErrol Flynn
Kit HallidayOlivia de Havilland
John BrownRaymond Massey
George CusterRonald Reagan
Tex BellAlan Hale
u.a.
Regie: Michael Curtiz
Länge: 106 Minuten

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Die Kadetten Jeb Stuart und George Custer absolvieren die Abschlussklasse der berühmten Militärakademie Westpoint. Aufgrund seiner Herkunft aus den Südstaaten wird Stuart bei einer hitzigen Debatte von dem Kadetten Rader als Sklavenhalter beschimpft. Es kommt zur ...
(ARD)

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Die Kadetten Jeb Stuart und George Custer absolvieren die Abschlussklasse der berühmten Militärakademie Westpoint. Aufgrund seiner Herkunft aus den Südstaaten wird Stuart bei einer hitzigen Debatte von dem Kadetten Rader als Sklavenhalter beschimpft. Es kommt zur Schlägerei, worauf Rader unehrenhaft entlassen wird. Stuart und Custer erhalten nach bestandener Abschlussprüfung ein Kommando in Kansas, wo der amerikanische Bürgerkrieg seine Schatten vorauswirft. Der religiöse Fanatiker John Brown überfällt mit seinen Leuten eine Frachtkarawane und erbeutet Waffen, die dem Kampf um die Sklavenbefreiung dienen sollen. Der abtrünnige Rader hat sich als militärischer Berater auf Browns Seite geschlagen. Bei dem Versuch, die erbeuteten Waffen wiederzubeschaffen, fällt Stuart in die Hände von Browns Leuten und entgeht nur mit knapper Not dem Galgen. Obwohl Browns Pläne von einflussreichen Geschäftsleuten finanziell massiv unterstützt werden, weigert er sich, den versprochenen Sold an seine Leute auszuzahlen. Rader wechselt daraufhin wieder die Seiten und bietet den Unionstruppen seine Dienste als Spion an. Der fanatische Brown stürmt derweil mit seinen Gefolgsleuten ein Waffenarsenal, um das bald eine blutige Schlacht geführt wird.
"Land der Gottlosen" ist ein effektvoller und aufwendig inszenierter Western mit Starbesetzung und nicht wenigen packenden Action- und Verfolgungsszenen. Regie führte Michael Curtiz, der nicht zuletzt durch "Casablanca" Filmgeschichte schrieb. Die Hauptrollen spielen Errol Flynn, Ronald Reagan, Olivia de Havilland und Raymond Massey.
(ARD)


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17:10
16:9 Format

Vera Cruz

Spielfilm, USA 1954

Darsteller:
Benjamin TraneGary Cooper
Joe ErinBurt Lancaster
Gräfin Marie DuvarreDenise Darcel
Marquis de LabordereCesar Romero
DonneganErnest Borgnine
u.a.
Regie: Robert Aldrich
Länge: 90 Minuten

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Zu den Abenteurern und Glücksrittern, die 1866 aus den USA nach Mexiko strömen, gehört auch der ehemalige Südstaaten-Oberst Benjamin Trane. Er hat seine Ideale im Bürgerkrieg verloren; in Mexiko will er sich von einer der kämpfenden Parteien für gutes Geld anwerben ...
(ARD)

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Zu den Abenteurern und Glücksrittern, die 1866 aus den USA nach Mexiko strömen, gehört auch der ehemalige Südstaaten-Oberst Benjamin Trane. Er hat seine Ideale im Bürgerkrieg verloren; in Mexiko will er sich von einer der kämpfenden Parteien für gutes Geld anwerben lassen. Die gleiche Absicht hat auch Joe Erin, den Trane im Grenzgebiet kennen lernt. Dieser Erin ist ein Gauner, wie er im Buche steht, dennoch findet Trane Gefallen an ihm. In einem kleinen Dorf befreien sie die junge Mexikanerin Nina aus den Händen zudringlicher Strolche. Nun versuchen sowohl General Ramirez als auch der Marquis de Labordere, ein Gefolgsmann des Kaisers Maximilian, die US-Amerikaner für sich zu gewinnen. Da der Marquis mehr zu bieten hat, schließen sie sich der kaiserlichen Partei an. In Mexiko-Stadt ist Kaiser Maximilian sehr beeindruckt von den Schießkünsten der beiden. Er bietet ihnen 500.000 Dollar, wenn sie die Gräfin Duvarre mit einer Kavallerie-Eskorte sicher nach Vera Cruz bringen. Trane und Erin bleibt nicht lange verborgen, warum Maximilian so besorgt um die Gräfin ist. In ihrer Kutsche ist Gold im Wert von drei Millionen Dollar versteckt; damit sollen in Europa Hilfstruppen für den Kaiser angeworben werden. Die Gräfin hat jedoch insgeheim längst beschlossen, sich mit dem Schatz abzusetzen. Als sie merkt, dass Trane und Erin das Gleiche vorhaben, erklärt sie sich bereit, mit ihnen zu teilen. Keiner der drei traut fortan den anderen über den Weg.
"Vera Cruz" ist einer der berühmtesten Filme von Robert Aldrich ("Apache", "Rattennest"); die glänzende Partnerschaft zweier so unterschiedlicher Stars wie Burt Lancaster und Gary Cooper sorgte für eine Popularität, die aus dem Thema von US-amerikanischen Glücksrittern in Mexikos Revolutionskriegen ein ganzes Western-Genre entstehen ließ.
(ARD)


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18:40
16:9 Format

Über den Todespass

(The Far Country)

Spielfilm, USA 1954

Darsteller:
Jeff WebsterJames Stewart
Ronda CastleRuth Roman
Renee VallonCorinne Calvet
Ben TatemWalter Brennan
Mr. GannonJohn McIntire
u.a.
Regie: Anthony Mann
Länge: 93 Minuten

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Unter großen Mühen hat Jeff Webster mit seinem Freund Ben Tatem eine Herde Rinder bis nach Skagway getrieben. Ihr Ziel ist Dawson City, wo die beiden mit dem Verkaufserlös Schürfrechte im dortigen Goldgebiet erwerben wollen. Doch sie werden aufgehalten. Als Jeff die ...
(ARD)

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Unter großen Mühen hat Jeff Webster mit seinem Freund Ben Tatem eine Herde Rinder bis nach Skagway getrieben. Ihr Ziel ist Dawson City, wo die beiden mit dem Verkaufserlös Schürfrechte im dortigen Goldgebiet erwerben wollen. Doch sie werden aufgehalten. Als Jeff die Tiere durch die Hauptstraße von Skagway treibt und dabei eine Hinrichtung stört, gerät er in Konflikt mit dem zwielichtigen, selbst ernannten Gesetzeshüter Gannon. Der Schurke nutzt die Gelegenheit und "beschlagnahmt" die komplette Viehherde. Jeff vermeidet die offene Auseinandersetzung und führt im Auftrag von Ronda Castle die ihn vor Gannons Galgen bewahrt, einen Treck in die Goldgräberstadt Dawson, wo Ronda einen Saloon eröffnen will. Durch einen Trick gelingt es Jeff, wieder in Besitz seiner Viehherde zu gelangen und die Tiere in Dawson wie geplant zu verkaufen. Binnen kurzer Zeit haben er und Ben so viel Gold geschürft, dass sie sich endlich zur Ruhe setzen könnten. Doch da trifft Gannon in Begleitung eines Revolverhelden in Dawson ein. Mit Gewalt eignet er sich nach und nach die Schürfrechte aller Goldsucher an. Die verängstigten Männer wollen Jeff zu ihrem Sheriff machen, damit er sie vor Gannon beschützt - doch er lehnt ab. Als Jeff sein Gold in Sicherheit bringen will, gerät er in einen Hinterhalt, in dem sein Freund Ben erschossen wird. Schwer verletzt stellt Jeff sich Gannon und seinen Männern.
"Über den Todespass" ist ein spannender Genre-Klassiker von Anthony Mann, der den Western um Beiträge wie "Winchester 73" und "Nackte Gewalt" bereicherte. Der vielschichtige Film überzeugt nicht zuletzt durch eindrucksvoll fotografierte Landschaftspanoramen. In der Hauptrolle spielt James Stewart einen pragmatischen, misstrauischen Antihelden, der sich am Ende gegen seinen Willen in den Dienst der Gemeinschaft stellt und gemäß Westernmythos als heroischer Gründer fungiert.
(ARD)


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20:15
16:9 Format

Der letzte Scharfschütze

(The Shootist)

Spielfilm, USA 1976

Darsteller:
John Bernard BooksJohn Wayne
Bond RogersLauren Bacall
Gillom RogersRon Howard
Dr. HostetlerJames Stewart
SweeneyRichard Boone
u.a.
Regie: Don Siegel
Länge: 95 Minuten

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In Carson City fahren schon Autos und Pferdebahnen, als John Bernard Books in abgewetzter Westernkluft ankommt und Dr. Hostetler aufsucht. Der betagte Arzt sagt dem Revolverhelden offen, woher seine Schmerzen rühren: Books hat Krebs im fortgeschrittenen Stadium. Er nimmt ...
(ARD)

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In Carson City fahren schon Autos und Pferdebahnen, als John Bernard Books in abgewetzter Westernkluft ankommt und Dr. Hostetler aufsucht. Der betagte Arzt sagt dem Revolverhelden offen, woher seine Schmerzen rühren: Books hat Krebs im fortgeschrittenen Stadium. Er nimmt daraufhin ein Zimmer in der Pension der Witwe Bond Rogers. Als ihr Sohn Gillom entdeckt, wer Books ist, möchte die verhärmte Frau ihn loswerden und ruft Marshal Thibido. Books sagt ihm widerstrebend, wie es um ihn steht, und darf bleiben. Aus der Abneigung von Mrs. Rogers wird Mitgefühl für den todkranken Mann. Dagegen versuchen andere, noch rasch Geschäfte mit Books zu machen. Angewidert und von wachsenden Schmerzen gequält, hat Books schließlich nur noch den Wunsch, sich einen angemessenen Abgang zu verschaffen. Durch Gillom lässt er drei Männer in den Saloon bestellen, um gegen sie zu seinem letzten Showdown anzutreten.
Don Siegel hat seinen Film "Der letzte Scharfschütze" als eine melancholische Reise durch die Hollywood-Legenden des Western inszeniert, wobei er John Wayne mit weiteren Altstars wie James Stewart, Lauren Bacall und John Carradine umgab. Das Kino-Bild vom strahlenden Gunfighter wird unbarmherzig demontiert, wenn auch das offensichtlich von John Wayne beeinflusste Ende, ein furioser Kampf im Saloon, in scheinbarem Widerspruch dazu steht. Wayne - er starb im Juni 1979 - war zur Zeit der Dreharbeiten schon stark leidend; er beeindruckt durch besonders nuanciertes Spiel. Sein filmischer Abschied war bemerkenswert nah am Leben. Don Siegel wiederum bewies erneut, dass er mehr war als einer der besten Action-Regisseure Hollywoods.
(ARD)


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21:50
16:9 Format

Als Jim Dolan kam

(Rough Night in Jericho)

Spielfilm, USA 1966

Darsteller:
Alex FloodDean Martin
DolanGeorge Peppard
Ben HickmanJohn McIntire
u.a.
Regie: Arnold Laven
Länge: 100 Minuten

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Mit Hilfe seiner Banditen kontrolliert der ehemalige Sheriff Alex Flood das Städtchen Jericho. Flood ist an allen Unternehmungen der Umgebung beteiligt. Nichts geschieht gegen seinen Willen. Nur bei Mollie Lang, die eine Express-Kutschen-Linie unterhält, kann Flood ...

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Mit Hilfe seiner Banditen kontrolliert der ehemalige Sheriff Alex Flood das Städtchen Jericho. Flood ist an allen Unternehmungen der Umgebung beteiligt. Nichts geschieht gegen seinen Willen. Nur bei Mollie Lang, die eine Express-Kutschen-Linie unterhält, kann Flood nichts erreichen. Sie weigert sich beharrlich, ihn an ihrem Geschäft zu beteiligen. Und privat will die hübsche Frau auch nichts von ihm wissen. Die Situation ändert sich mit dem Auftauchen eines Fremden: Jim Dolan, ein früherer U.S. Marshall, der sich jetzt als Berufsspieler sein Geld verdient. Zunächst mischt sich Dolan noch nicht ein und pokert in aller Ruhe gegen Flood, während in einem Nachbarhaus eine Gruppe rebellischer Geschäftsleute in einen tödlichen Hinterhalt gelockt werden. Aber als Flood auch Molly handgreiflich unter Druck setzt, greift Dolan ein und verletzt ihn daraufhin an seiner empfindlichsten Stelle: Er sprengt seine Gewinn bringende Mine in die Luft. Nun kommt es zum offenen Kampf zwischen Flood und Dolan ...
Spannender Western und Liebes-Dreiecksgeschichte, in der Dean Martin erstmals gegen sein bisheriges sympathisches Image besetzt wurde und Gelegenheit erhielt, "Abgründe" zu zeigen.


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23:30
16:9 Format

Django

Spielfilm, Italien/Spanien 1966

Darsteller:
DjangoFranco Nero
General Hugo RodríguezJosé Bódalo
MariaLoredana Nusciak
NatanieleÁngel Álvarez
Major JacksonEduardo Fajardo
u.a.
Regie: Sergio Corbucci
Länge: 88 Minuten

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Nach Beendigung des amerikanischen Sezessionskriegs bekämpfen sich im abgelegenen Grenzgebiet zwischen den USA und Mexiko zwei Banditenbanden. Unter dem Kommando des verbrecherischen Major Jackson vertreiben die sogenannten "roten Kapuzenmänner" alle mexikanischen ...
(ARD)

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Nach Beendigung des amerikanischen Sezessionskriegs bekämpfen sich im abgelegenen Grenzgebiet zwischen den USA und Mexiko zwei Banditenbanden. Unter dem Kommando des verbrecherischen Major Jackson vertreiben die sogenannten "roten Kapuzenmänner" alle mexikanischen Siedler. Die mexikanischen Rebellen unter General Hugo Rodríguez leisten erbitterten Widerstand, sind jedoch schlechter ausgerüstet als Jacksons Männer. Eines Tages taucht ein Ex-Soldat auf, der für die Nordstaaten gekämpft hat. Er nennt sich "Django" und kommt zu Fuß in Begleitung einer Frau namens Maria, die er aus den Fängen der Banditen befreit hat. Django schleppt einen Sarg hinter sich her, in dem sich ein Maschinengewehr befindet, mit dem er Major Jackson und seine Leute überrumpelt. Zum Schein schlägt Django sich auf die Seite von General Hugo Rodríguez, dem er verspricht, Waffen für seine Revolution zu besorgen. Doch tatsächlich hat Django ganz andere Pläne.
"Django" ist ein virtuos in Szene gesetzter Western mit Kultfilm-Status von Sergio Corbucci ("Leichen pflastern seinen Weg"). Die vom japanischen Samuraifilm inspirierte Titelfigur wirkte stilbildend auf den sogenannten Italowestern.
(ARD)


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0:55
16:9 Format

Todesmelodie

(Giù la testa)

Spielfilm, Italien 1971

Darsteller:
Juan MirandaRod Steiger
Sean MalloryJames Coburn
Dr. VillegaRomolo Valli
AdolitaMaria Monti
SanternaRik Battaglia
u.a.
Regie: Sergio Leone
Länge: 147 Minuten

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Juan Miranda bekommt einiges von dem zu hören, was feine Herrschaften über ihn und seinesgleichen denken, als der abgerissene Mexikaner ausnahmsweise in eine komfortable Reisekutsche zusteigen darf. Es dauert allerdings nicht lange, da zittert die hochnäsige ...
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Juan Miranda bekommt einiges von dem zu hören, was feine Herrschaften über ihn und seinesgleichen denken, als der abgerissene Mexikaner ausnahmsweise in eine komfortable Reisekutsche zusteigen darf. Es dauert allerdings nicht lange, da zittert die hochnäsige Gesellschaft vor ihm, denn Juan entpuppt sich als Bandit, der sich mit den männlichen Mitgliedern seiner Sippe als Wegelagerer durchschlägt. Kurz darauf lernt Juan auf spektakuläre Weise Sean Mallory kennen. Der irische Ex-Revolutionär knattert auf einem Motorrad durch die Gegend, mit so viel Dynamit und Nitroglyzerin am Leibe, dass er ganz Mexiko in die Luft jagen könnte. Nach anfänglichen Schwierigkeiten im Umgang miteinander ist Juan begeistert und will Mallory unbedingt dafür gewinnen, mit ihm die Bank in Mesa Verde auszurauben. Zunächst hält der Ire gar nichts davon. Als die beiden dann doch zusammenkommen und Mallory ihm den Weg zu den vermeintlichen Schätzen freisprengt, erlebt Juan bestürzt, dass der Ex-Revolutionär ihn an der Nase herumgeführt hat. Immerhin wird er zusammen mit Mallory bald als revolutionärer Held gefeiert, obwohl der schlitzohrige Mexikaner gar nichts von der Revolution hält.
Die Mexikanische Revolution bietet den effektvollen Hintergrund für diese Geschichte einer Freundschaft zwischen zwei sehr unterschiedlichen Männern. Regisseur Sergio Leone ("Spiel mir das Lied vom Tod") hat sie in ein Panorama spektakulärer Aktionen eingebettet. James Coburn imponiert in der Rolle des desillusionierten Revolutionärs; Rod Steiger spielt die Entwicklung vom naiven Strauchdieb zum engagierten Kämpfer nicht weniger überzeugend.
(ARD)


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3:25

Spuren im Sand

Spielfilm, USA 1948

(Wh.)

Länge: 91 Minuten


(ARD)


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4:55
16:9 Format

Der Wilde von Montana

Spielfilm, USA 1963

(Wh.)

Länge: 80 Minuten


(ARD)

Sendeende: 6:15 Uhr