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Dienstag, 3. Januar
Programmwoche 01/2012
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6:20
Stereo-Ton16:9 Format

Aloha im Dreivierteltakt

Dokumentarfilm von Christian Riehs und Wolfgang Peschl,

Österreich 2007

Mit den Schauspielern Dick O'Harry, Markus Siebert,
Daniel Cronin und Nina Petz

Länge: 71 Minuten

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Dass im Pavillon vor dem Königspalast von Honolulu die "Royal Hawaiian Band" jeden Freitag Walzer spielt, freut nicht nur die Touristen. Die Hawaiianer selbst lieben ihn. Der Dreivierteltakt zählt zu ihrem Volksgut. Der Walzer wird hier nicht getanzt, sondern gesungen, ...
(ORF)

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Dass im Pavillon vor dem Königspalast von Honolulu die "Royal Hawaiian Band" jeden Freitag Walzer spielt, freut nicht nur die Touristen. Die Hawaiianer selbst lieben ihn. Der Dreivierteltakt zählt zu ihrem Volksgut. Der Walzer wird hier nicht getanzt, sondern gesungen, so wie ursprünglich auch im fernen Europa. Die Geschichte dahinter findet ihren Ursprung im Wien des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Und dass hier auf Hawaii der Hula überhaupt getanzt werden darf, daran sind die Wiener auch nicht schuldlos.
Der Dokumentarfilm "Aloha im Dreivierteltakt" von Christian Riehs und Wolfgang Peschl erzählt, wie der Walzer nach Hawaii kam, und spannt einen historischen Bogen vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die unmittelbare Gegenwart.
(ORF)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Der ewige Dienstmann

Hans Moser im Porträt

Film von Wolfgang Liemberger

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Begnadeter Schauspieler, Komiker und Filmstar mit zeitloser Popularität, legendärer Wienerlieder-Interpret und liebenswürdiger Grantler mit Hang zum Geiz: So bleibt der in Wien geborene Johann Julier alias Hans Moser (1880 - 1964) vielen in Erinnerung. Aber wie war Hans ...
(ORF)

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Begnadeter Schauspieler, Komiker und Filmstar mit zeitloser Popularität, legendärer Wienerlieder-Interpret und liebenswürdiger Grantler mit Hang zum Geiz: So bleibt der in Wien geborene Johann Julier alias Hans Moser (1880 - 1964) vielen in Erinnerung. Aber wie war Hans Moser wirklich?
Der Film zeichnet ein differenziertes Bild des privaten Menschen Hans Moser.

Mit "Wiener G'schichten" im Anschluss um 9.55 Uhr und "Hallo Dienstmann" um 13.15 Uhr zeigt 3sat zwei Komödien mit dem österreichischen Schauspieler Hans Moser.
(ORF)


9:55
schwarz-weiss monochrom16:9 FormatVideotext Untertitel

Wiener G'schichten

Komödie, Deutschland 1940

Darsteller:
JosefHans Moser
Christine LechnerMarte Harell
FerdinandPaul Hörbiger
MizziOlly Holzmann
StangelbergerOskar Sima
u.a.
Regie: Géza von Bolváry
Länge: 92 Minuten

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Wien, 1905: Das "Café Fenstergucker" wird von der schönen Witwe des Besitzers geführt. Ihre beiden Zahlkellner, Ferdinand und Josef, sind die Stützen des Geschäfts. Sie stehen aber nicht nur in einem beruflichen Konkurrenzkampf, sondern buhlen auch um die Gunst der ...
(ORF)

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Wien, 1905: Das "Café Fenstergucker" wird von der schönen Witwe des Besitzers geführt. Ihre beiden Zahlkellner, Ferdinand und Josef, sind die Stützen des Geschäfts. Sie stehen aber nicht nur in einem beruflichen Konkurrenzkampf, sondern buhlen auch um die Gunst der attraktiven Caféhausbesitzerin, die das nicht ungern sieht. Während Kellner Josef ein Traditionsbewahrer und ewiger Raunzer ist, ist Ferdinand sein "Gegenspieler": ein dem Fortschritt verbundener Bruder Leichtfuß.
Im Mittelpunkt des von Géza von Bolváry inszenierten Lustspiels steht das bekannte "Café Fenstergucker" in Wien. In "Wiener G'schichten" waren die beiden beliebten Schauspieler Paul Hörbiger und Hans Moser erstmals in gleichwertigen Rollen zu sehen. Die Lieder "Der Wiener braucht sein Stammcafé" und "Ja, das sind halt Wiener G'schichten" unterstützten die Popularität des Films.
(ORF)


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11:30
Stereo-Ton16:9 Format

Die Russen sind da!

Film von Ute Gebhardt

(aus der ORF-Reihe "art.genossen")

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"Die Russen" haben in Österreich einen enormen Imagewandel hinter sich: Einst ungeliebte Besatzer, dann über Jahrzehnte kommunistische Apparatschiks, die allenfalls durch die Hervorbringung einiger Schachweltmeister von sich reden machten, sind sie heute als ...
(ORF)

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"Die Russen" haben in Österreich einen enormen Imagewandel hinter sich: Einst ungeliebte Besatzer, dann über Jahrzehnte kommunistische Apparatschiks, die allenfalls durch die Hervorbringung einiger Schachweltmeister von sich reden machten, sind sie heute als Schickimicki-Jetset mit Geld im Überfluss gut zahlende Gäste. Doch die Gaskrise hat alte Ressentiments gegen "die Russen" wieder zum Leben erweckt: über ihre angebliche Brutalität, ihren angeblich hohen Wodka-Konsum und über ihre "dunkle Seele".
Der Film "Die Russen sind da!" nimmt die gängigen Klischees von "den Russen" unter die Lupe.
(ORF)


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12:00
Stereo-Ton16:9 Format

Trödelfieber (2/4)

Liebe auf zwei Rädern

Film von Alexander Zimmeck

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Der Konstrukteur und Erfinder Adrian Schulschenk aus Nordhausen ist leidenschaftlicher Sammler von Fahrrädern der Marke Opel. Jetzt hat sogar das Stammhaus von Opel in Rüsselsheim angefragt, das ein besonders wertvolles Exponat entdeckt hat: das einmillionste Opelrad. ...
(ARD/MDR)

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Der Konstrukteur und Erfinder Adrian Schulschenk aus Nordhausen ist leidenschaftlicher Sammler von Fahrrädern der Marke Opel. Jetzt hat sogar das Stammhaus von Opel in Rüsselsheim angefragt, das ein besonders wertvolles Exponat entdeckt hat: das einmillionste Opelrad. Adrian soll das stark lädierte Rad begutachten und wenn möglich restaurieren. Wie und wo kann er die Ersatzteile besorgen? Gabriele Oehm hat möglicherweise einen Schatz zu Hause: einen kleinen Koffer voller Spitzen. Sie hat den Koffer von ihrem Vater übernommen. Dieser wiederum erhielt ihn in den 1950er Jahren von einer alten Dame, und die hatte ihn einst ihrerseits von ihrem Vater bekommen. Handelt es sich vielleicht um Brüsseler Spitze oder sogar um Plauener?
In der zweiten Folge der vierteiligen Reihe "Trödelfieber" lässt Experte Thomas Wolff seine Kontakte spielen, um Adrian Schulschenk bei der Fahrradrestaurierung zu helfen. Und: Welchen Preis wird er für die Spitzen von Gabriele Oehm erzielen können?
(ARD/MDR)


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12:30
Stereo-Ton16:9 Format

Der Spurensucher (2/4)

Geheimnisvolle Brieftasche

Film von Kerstin Hoppenhaus

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Jeder hat eine Familie - und jede Familie hat ihre Geheimnisse. Rätselhafte Vorfahren, über die man nicht spricht, Verwandte, die niemand kennt, ein Stammbaum, der im Nirgendwo endet. Doch früher oder später kommen die Fragen auf den Tisch: Was ist damals passiert? Und ...
(ARD/SWR)

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Jeder hat eine Familie - und jede Familie hat ihre Geheimnisse. Rätselhafte Vorfahren, über die man nicht spricht, Verwandte, die niemand kennt, ein Stammbaum, der im Nirgendwo endet. Doch früher oder später kommen die Fragen auf den Tisch: Was ist damals passiert? Und warum? Und was bedeutet das heute für mich und mein Leben? "Spurensucher" André Bechtold hilft bei der Lösung von Familienrätseln. Er fahndet in Archiven und Kirchenbüchern, in Aktenschränken und Grundbüchern und, wenn es sein muss, auch schon mal im Keller des Pfarramts oder im Gen-Labor.
In der zweiten Folge der vierteiligen Reihe "Der Spurensucher" findet Herr Hamann, der als Waisenkind aufwuchs, plötzlich im Familienbesitz die Brieftasche seines Vaters. Rätselhafte Dokumente und Fotos von jungen Frauen geben Raum für Spekulationen. Die Frage nach dem Leben des Vaters führt den Spurensucher André Bechtold nach Belgien, in die Zeit der deutschen Besatzung und zur Reichsbahn.
(ARD/SWR)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
schwarz-weiss monochrom

Hallo Dienstmann

Komödie, Österreich 1951

Darsteller:
AntonHans Moser
GodaiPaul Hörbiger
RosaAnnie Rosar
RumannRichard Eybner
Frau BrandstätterMaria Andergast
Susi, Godais geschiedene FrauSusi Nicoletti
u.a.
Regie: Franz Antel
Länge: 101 Minuten

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Professor Ferdinand Godai, Leiter der Operettenklasse an der Wiener Musikakademie, hat sich für einen Maskenball als Dienstmann verkleidet. Sein Kostüm findet viel Anklang, selbst Godais geschiedene Frau Susi ist beeindruckt und will wieder mit ihm anbandeln. Als Godai ...
(ORF)

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Professor Ferdinand Godai, Leiter der Operettenklasse an der Wiener Musikakademie, hat sich für einen Maskenball als Dienstmann verkleidet. Sein Kostüm findet viel Anklang, selbst Godais geschiedene Frau Susi ist beeindruckt und will wieder mit ihm anbandeln. Als Godai frühmorgens, noch immer in Dienstmannuniform, in einem nahe gelegenen Bahnhofslokal weiterfeiert, wirkt er so glaubwürdig, dass ihn der echte Dienstmann Anton Lischka für einen Kollegen hält. Er fordert den falschen Dienstmann auf, ihm beim Transport schwerer Gepäckstücke zu helfen. Sie gehören Professorin Gaby Brandstätter, die eine Stelle an der Akademie antreten wird, an der auch Godai unterrichtet. Godai hat davon keine Ahnung, aber da ihm die Dame ausnehmend gut gefällt, entschließt er sich, seine Rolle weiterzuspielen, und willigt ein.
Die österreichische Komödie "Hallo Dienstmann" von Franz Antel wartet mit einer prominenten Besetzung auf, allen voran Hans Moser und Paul Hörbiger.
(ORF)


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15:05

König der Piraten

(Raiders of the Seven Seas)

Spielfilm, USA 1953

Darsteller:
Kapitän BarbarossaJohn Payne
Gräfin AlidaDonna Reed
Barbarossas AdjutantLon Chaney jr.
SalcedoGerald Mohr
RenzoAnthony Caruso
u.a.
Regie: Sidney Salkow
Länge: 85 Minuten

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Marokko im 17. Jahrhundert: Auf einer seiner Fahrten kapert Kapitän Barbarossa das Schiff der schönen jungen Gräfin Alida, weil er glaubt, für sie ein hohes Lösegeld erpressen zu können. Damit beginnt für ihn ein Abenteuer mit Intrigen, Verrätern, Mord und der ...
(ARD)

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Marokko im 17. Jahrhundert: Auf einer seiner Fahrten kapert Kapitän Barbarossa das Schiff der schönen jungen Gräfin Alida, weil er glaubt, für sie ein hohes Lösegeld erpressen zu können. Damit beginnt für ihn ein Abenteuer mit Intrigen, Verrätern, Mord und der großen Liebe.
Den italienischen Spitznamen Barbarossa trug nicht nur der Stauferkaiser Friedrich I.: Auch einige sarazenische Korsarenfürsten wurden unter dem Namen "Rotbart" bekannt. Von ihnen wurde der Beiname für den Helden der Freibeuterromanze entlehnt, den die Liebe besiegt. Regisseur Sidney Salkow hat die abenteuerliche Geschichte mit John Payne und Donna Reed in den Hauptrollen schwungvoll inszeniert.
(ARD)


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16:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Rom - Marmor, Macht und Märtyrer (2/4)

Der Aufstieg zur Kaiserstadt

Film von Elli G. Kriesch

Moderation: Vinzenz Brinkmann

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Kaum ein Ort in Europa kann auf eine so reiche und bewegte Geschichte zurückblicken wie Rom. Die Überreste aus einer fast 3.000-jährigen Geschichte ziehen nach wie vor die Besucher in ihren Bann. Der Aufstieg und die Entwicklung der Stadt von einfachen Hüttendörfern ...
(ARD/BR)

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Kaum ein Ort in Europa kann auf eine so reiche und bewegte Geschichte zurückblicken wie Rom. Die Überreste aus einer fast 3.000-jährigen Geschichte ziehen nach wie vor die Besucher in ihren Bann. Der Aufstieg und die Entwicklung der Stadt von einfachen Hüttendörfern auf sieben Hügeln zum "Haupt der Welt", zur Metropole eines Weltreiches, ist ein Spiegelbild der damaligen Herrschaftsverhältnisse. Von Rom aus erstreckte sich strahlenförmig ein gut ausgebautes Straßennetz bis in die letzten Winkel des Reichs, das eine rasche Truppenverschiebungen erlaubte sowie die Handelsströme und den kulturellen Austausch zwischen den Provinzen und der Hauptstadt förderte.
Die zweite Folge aus der Reihe "Rom - Marmor, Macht und Märtyrer" spannt den Bogen vom Charisma Cäsars über die Expansion des römischen Weltreichs bis zur Friedensherrschaft des Kaisers Augustus. Er war es, der die Stadt aus Ziegeln zu einer Weltstadt aus Marmor machte.
(ARD/BR)


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17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Akwaaba Ghana - Willkommen in Afrika

Film von Mouhcine El Ghomri

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Ghana liegt im Westen Afrikas, an der sogenannten Goldküste. Ghana ist ein Land mit lebendigen Traditionen und einer vielfältigen kulturellen Identität, aber auch ein Land der Gegensätze. Hitze, Staub, Armut und eine oft unzureichende Wasser- und Stromversorgung sind ...
(ARD/SWR)

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Ghana liegt im Westen Afrikas, an der sogenannten Goldküste. Ghana ist ein Land mit lebendigen Traditionen und einer vielfältigen kulturellen Identität, aber auch ein Land der Gegensätze. Hitze, Staub, Armut und eine oft unzureichende Wasser- und Stromversorgung sind an der Tagesordnung. Dennoch zieht das Land viele Europäer an, die dort eine neue Heimat suchen. So wie vier Europäer aus der Schweiz, aus Frankreich und aus Deutschland, die sich bewusst für ein Leben in Ghana entschieden haben. Sie sind mit dem festen Ziel gekommen, ihren Lebenstraum in Afrika zu verwirklichen. Aber für jeden von ihnen sieht dieser Traum anders aus. "Akwaaba" sagt man in Ghana, wenn man jemanden willkommen heißt.
Die Dokumentation "Akwaaba Ghana - Willkommen in Afrika" begleitet vier Europäer in ihrem Alltag, fragt nach den Schwierigkeiten, mit denen sie sich konfrontiert sehen, und zeigt, inwieweit sich ihr Traum von Afrika erfüllt hat.
(ARD/SWR)


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18:15
Stereo-Ton16:9 Format

Reisen in ferne Welten: Im Dschungel von West-Papua

Expedition auf Heinrich Harrers Spuren

Film von Burkhard Vorländer

Erstausstrahlung

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"Die Forschungsreise nach Papua war meine schwerste, entbehrungsreichste, aber auch faszinierendste. Die Strapazen waren größer, die Stämme feindlicher, die Ernährung problematischer, und meine sonst erprobte Ausrüstung war unzulänglich", schrieb der österreichische ...
(ARD/SR/3sat)

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"Die Forschungsreise nach Papua war meine schwerste, entbehrungsreichste, aber auch faszinierendste. Die Strapazen waren größer, die Stämme feindlicher, die Ernährung problematischer, und meine sonst erprobte Ausrüstung war unzulänglich", schrieb der österreichische Entdecker Heinrich Harrer in sein Tagebuch. 50 Jahre später macht sich eine Expedition unter Leitung des deutschen Papua Kenners Dr. Werner Weiglein auf die Spuren des Abenteurers. Dazu gehören Silke und Andreas aus Erfurt, die schon zum dritten Mal in Papua unterwegs sind. Neben dem Expeditionsleiter besteht die Forschungsgruppe aus vier weiteren Europäern und rund 15 Trägern. Gemeinsam kämpfen sie sich zwei Wochen lang durch den dichten Bergregenwald. Die Expedition hat mit denselben Schwierigkeiten zu kämpfen wie damals Harrer: extreme körperliche Anstrengung, mangelhafte Verpflegung und ständige Probleme mit den Trägern. Zudem geraten die Teilnehmer zwischen die Fronten einer kriegerischen Auseinandersetzung zwischen zwei Stämmen.
Der Film aus der Reihe "Reisen in ferne Welten" begleitet die Expedition im Dschungel von West Papua auf Heinrich Harrers Spuren.
(ARD/SR/3sat)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton

Alle Zeit der Welt (2/6)

Die Uhr in uns

Film von Hans Jürgen von der Burchard

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Wie kommt der Mensch dazu, die Zeit zu messen? Wieso teilt er die Zeit ein in Sekunden, Stunden und Tage? Existiert eine absolute Zeit? Oder ist sie relativ - abhängig von physikalischen Phänomenen und subjektiven Wahrnehmungen? Gibt es einen Anfang und vielleicht auch ...
(ARD/SWR)

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Wie kommt der Mensch dazu, die Zeit zu messen? Wieso teilt er die Zeit ein in Sekunden, Stunden und Tage? Existiert eine absolute Zeit? Oder ist sie relativ - abhängig von physikalischen Phänomenen und subjektiven Wahrnehmungen? Gibt es einen Anfang und vielleicht auch ein Ende der Zeit? Die sechsteilige Reihe "Alle Zeit der Welt" sucht Antworten auf diese Fragen.
Die zweite Folge begibt sich auf die Spurensuche nach den inneren Taktgebern des Menschen. Und findet heraus: Jeder Mensch hat seine eigene "innere Zeit". In den Genen ist festgelegt, wie diese Uhr tickt. Darum können manche ganz leicht die Nacht zum Tag machen, sind dafür aber morgens todmüde. Andere kommen früh aus den Federn, wollen aber auch früh zu Bett. Grundsätzlich aber sind Menschen tagaktive Wesen. Ihnen fällt Nachtarbeit schwer. Der natürliche Wechsel von Tag und Nacht, von hell und dunkel, stellt die innere Uhr täglich neu und steuert so Aktivitäts- und Erholungsphasen, Stoffwechseltätigkeit und Immunabwehr. Alle Körperfunktionen, von der Temperatur bis zum Herzschlag, folgen diesem natürlichen Rhythmus. Doch die moderne Gesellschaft nimmt darauf kaum Rücksicht. Nacht- und Schichtarbeit zwingen viele zu einem Leben gegen die eigene Zeitsteuerung. Das führt auf Dauer zu Übermüdung, mindert die Leistungsfähigkeit und macht im Extremfall krank.
(ARD/SWR)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Papa und Mama (1/2)

Fernsehfilm, Deutschland 2005

Darsteller:
Dr. Peter UllrichFritz Karl
Katja UllrichSilke Bodenbender
Julia UllrichAnna Hausburg
Philipp UllrichWolf-Niklas Schykowski
Mutter MarthaRosel Zech
Charly HupachPeter Weck
Ruth HupachGisela Schneeberger
u.a.
Länge: 91 Minuten

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Der mit allen Wassern gewaschene Scheidungsanwalt Peter Ullrich führt ein vorbildliches Familienleben. Seine Ehe gilt als glücklich und gefestigt. Es trifft ihn daher wie ein Blitzschlag aus heiterem Himmel, als ihn plötzlich seine Frau Katja verlässt und mit den ...

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Der mit allen Wassern gewaschene Scheidungsanwalt Peter Ullrich führt ein vorbildliches Familienleben. Seine Ehe gilt als glücklich und gefestigt. Es trifft ihn daher wie ein Blitzschlag aus heiterem Himmel, als ihn plötzlich seine Frau Katja verlässt und mit den gemeinsamen Kindern auszieht. Peter verheimlicht die Trennung vor seinen Kollegen. Lediglich seinen Referendar Thomas Hupach weiht er ein. Thomas, intelligent, strebsam und ohne Freundin, steckt selbst in Schwierigkeiten. Als seine Mutter eines Abends weinend vor seiner Haustür steht, weil der Vater fremdgeht und noch am selben Abend in seine Studentenbude einzieht, sieht er alle Möglichkeiten schwinden, jemals ein Mädchen kennenzulernen. Fortan ist er mit den Beziehungsproblemen der Eltern derart beschäftigt, dass er für eigene Beziehungen gar keine Zeit findet. Zudem muss er sich um Julia und Philipp, die Kinder seines Chefs, kümmern. Thomas besucht mit Julia und Philipp seinen Vater Charly, der draußen vor der Stadt auf seinem Speditionshof eine kleine Menagerie von Tieren um sich versammelt hat. Dort fühlen sich die Kinder wohl, und Thomas entdeckt, wie viel ihn mit Julia und Philipp verbindet. Wie sie leidet auch er unter der Trennung seiner Eltern, wie sie empfindet er seine Situation als "Vertreibung aus dem Paradies". Als Peter herausfindet, dass seine Frau inzwischen eine neue Beziehung zu einem gemeinsamen Freund eingegangen ist, kommt es zu einer Kurzschlussreaktion.

Den zweiten Teil des Zweiteilers "Papa und Mama" zeigt 3sat am Mittwoch, 4. Januar 2011, um 20.15 Uhr.


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Stereo-Ton16:9 Format

Die Ehre der Paten - Russlands Mafia

Dokumentarfilm von Alexander Gentelev, Deutschland 2010

Länge: 89 Minuten

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Leonid Bilunov hat insgesamt 18 Jahre im Gefängnis verbracht, Vitalij Djomotschka zwölf Jahre, Alimzhan Tochtachunov fünf Jahre. Die drei sehr unterschiedlichen Männer haben eines gemeinsam: Sie nehmen beziehungsweise nahmen führende Positionen innerhalb der ...
(ARD/SWR)

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Leonid Bilunov hat insgesamt 18 Jahre im Gefängnis verbracht, Vitalij Djomotschka zwölf Jahre, Alimzhan Tochtachunov fünf Jahre. Die drei sehr unterschiedlichen Männer haben eines gemeinsam: Sie nehmen beziehungsweise nahmen führende Positionen innerhalb der russischen Mafia ein und sind durch illegale und halblegale Geschäfte reich geworden. Verbrecherbosse, die seit Jahren in Russland als angesehene Geschäftsleute und Politiker agieren, sogenannte "Diebe im Gesetz". Und nicht nur in ihrer Heimat: Längst agiert die russische Mafia weltweit. Seit Ende der 1990er Jahre hat sich auch die Art ihres Vorgehens geändert: Kriminelle und legale Geschäfte sind zum Teil eng miteinander verwoben. Die Beweisführung, dass verbrecherische Aktionen durchgeführt werden, ist sehr schwierig. Die "Diebe im Gesetz" sind in die respektierte Oberschicht der russischen Gesellschaft aufgestiegen. Nirgendwo sonst ist es der kriminellen Welt gelungen, die Gesellschaft so stark zu infiltrieren und einen so gigantischen Machtbereich aufzubauen.
Der Dokumentarfilm "Die Ehre der Paten - Russlands Mafia" von Alexander Gentelev porträtiert drei in der russischen Mafia-Struktur hierarchisch hoch stehende Männer. Sie reden verblüffend offen über ihre Verbindungen zum organisierten Verbrechen in Russland und machen deutlich, auf welche Weise und in welchem Umfang sie und ihre mafiöse Organisation Einfluss auf die Wirtschaft und die Politik des Landes nehmen. Ein erhellender und aufschlussreicher Blick auf Russland.
(ARD/SWR)


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23:55
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:25
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die eiskalte Zarin

Film von Luise Wagner-Roos

(aus der ZDF-Reihe "Sphinx")

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Die deutsche Prinzessin Sophie Auguste Friederike von Anhalt-Zerbst wollte schon als Kind Königin werden. Mit 15 Jahren war sie fast am Ziel: 1744 reiste sie nach Russland, als Braut für den Thronfolger Peter von Holstein. Doch die Ehe wurde zu einem Martyrium. Ihr ...

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Die deutsche Prinzessin Sophie Auguste Friederike von Anhalt-Zerbst wollte schon als Kind Königin werden. Mit 15 Jahren war sie fast am Ziel: 1744 reiste sie nach Russland, als Braut für den Thronfolger Peter von Holstein. Doch die Ehe wurde zu einem Martyrium. Ihr infantiler und trunksüchtiger Ehemann spielte mit Puppensoldaten. Sie stellte sich als warmherzige Mutter aller Russen dar, die ihr Volk von der Leibeigenschaft befreien wollte. Nach einem Staatsstreich bestieg sie als Katharina II. den Zarenthron. Ihre Gegner verteufelten sie schon zu Lebzeiten als eiskalte Thronräuberin, die ihren Mann töten ließ, um selbst die Krone zu tragen. Auch den "Kinderzaren" Iwan VI. soll Katharina durch einen kühl kalkulierten Mord aus dem Weg geräumt haben. Beweise dafür gibt es jedoch nicht.
Für den Film "Die eiskalte Zarin" hat die Kriminalpsychologin und Profilerin Gaby Dubbert den "Fall Katharina" untersucht.


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1:10
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Russlands Küsten - Russlands Sehnsucht (1/3)

Die Straße der Eisberge

Mit Dirk Sager auf der Nord-Ost-Passage

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Der nördliche Seeweg von der Barentssee zum Pazifik ist ein alter russischer Traum. Mit dem Ende der Sowjetunion fehlte es an Geld, die Flotte der Atom-Eisbrecher zu betreiben. Seitdem neue Erdölfelder entdeckt wurden, lebt der Mythos vom Sieg über Sturm, Eis und Frost ...

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Der nördliche Seeweg von der Barentssee zum Pazifik ist ein alter russischer Traum. Mit dem Ende der Sowjetunion fehlte es an Geld, die Flotte der Atom-Eisbrecher zu betreiben. Seitdem neue Erdölfelder entdeckt wurden, lebt der Mythos vom Sieg über Sturm, Eis und Frost wieder auf. Heute brechen die Atom-Eisbrecher ein Fahrwasser für Frachter auf dem Weg von Murmansk nach Dudinka, eine Hafenstadt etwa auf der Hälfte des Wegs zum Pazifik. Auch dieser Kurs ist noch Abenteuer genug: In wenigen Minuten schlägt das Wetter um, treibt der Sturm mächtige Eisfelder zusammen. In solchen Situationen verlässt "Sevmorput"-Kapitän Oreschko die Brücke für keinen Moment. Die "Sevmorput" ist ein atombetriebener Spezialfrachter, der kostbare Metalle aus Sibirien nach Murmansk bringen soll. Es gilt nicht nur, das Schiff vor Schaden zu bewahren, sondern auch, den Atomreaktor unter Kontrolle zu halten.
Für den ersten Teil der dreiteiligen Reihe "Russlands Küsten - Russlands Sehnsucht" hat Dirk Sager die 9.000 Kilometer lange Küste am Polarmeer bereist.

Die beiden weiteren Teile der dreiteiligen Reihe "Russlands Küsten - Russlands Sehnsucht" zeigt 3sat im Anschluss ab 1.55 Uhr.


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1:55

Russlands Küsten - Russlands Sehnsucht (2/3)

Durch Feuer und Eis

Mit Dietmar Schumann im vergessenen Osten

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Für das weltberühmte Institut für Vulkanologie auf der Halbinsel Kamtschatka hat Moskau nur wenige Rubel übrig. Es gibt weder Geld für einen Hubschrauber noch für Treibstoff oder den Unterhalt der seismologischen Stationen. Längere Touren zu den Vulkanen sind nicht ...

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Für das weltberühmte Institut für Vulkanologie auf der Halbinsel Kamtschatka hat Moskau nur wenige Rubel übrig. Es gibt weder Geld für einen Hubschrauber noch für Treibstoff oder den Unterhalt der seismologischen Stationen. Längere Touren zu den Vulkanen sind nicht möglich. Deshalb wartet der Vulkanologe Sergej Chabunaja jedes Jahr, wenn der Schnee schmilzt, auf Touristen, Wissenschaftler oder Journalisten aus dem Ausland, die er auf die Vulkane begleiten kann. Ohne finanzielle Hilfen, ohne Investitionen aus den USA, Japan und Südkorea wäre die Not der Russen an der Pazifikküste noch größer. Im küstennahen Meeresboden vor der Insel Sachalin beuten multinationale Konzerne die riesigen Erdölvorkommen aus, ohne Rücksicht auf die einzigartige Tierwelt. Wo sich früher jedes Jahr im Juni über 10.000 Bärenrobben zur Paarung einfanden, sind es in diesem Frühsommer nur einige Dutzend.
Für den zweiten Teil der dreiteiligen Reihe "Russlands Küsten - Russlands Sehnsucht" waren Dietmar Schumann und Kameramann Heinz Kerber an der russischen Pazifikküste unterwegs.


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2:40

Russlands Küsten - Russlands Sehnsucht (3/3)

Die Riviera der Roten Zaren

Mit Anne Gellinek am Schwarzen Meer

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Für den Aufstieg des russischen Reichs zur Weltmacht war ihre Eroberung ein Meilenstein, heute zeigt sie die Zerrissenheit der nachsowjetischen Unordnung: die Schwarzmeerküste. Jahrhundertelang umkämpft, verkörpert die Küste alles, was Russland nicht ist: Palmen, ...

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Für den Aufstieg des russischen Reichs zur Weltmacht war ihre Eroberung ein Meilenstein, heute zeigt sie die Zerrissenheit der nachsowjetischen Unordnung: die Schwarzmeerküste. Jahrhundertelang umkämpft, verkörpert die Küste alles, was Russland nicht ist: Palmen, tropische Vegetation, Freiheit - ein Paradies für Zaren, Sowjetbürger und neue Russen. Bis jetzt ist die Nordküste des Schwarzen Meeres ein Objekt nicht endender russischer Sehnsüchte, auch wenn Odessa und die Krim heute Teil der unabhängigen Ukraine sind und das kaukasische Ufer zu Georgien gehört. Der Hafen Sewastopol ist nach wie vor Ankerplatz der Schwarzmeerflotte - nur, dass es nach ihrer Teilung jetzt zwei Flotten gibt: die ukrainische und die russische. Unweit von dort tummeln sich die letzten Kampfdelfine Europas. Nur zwei der Meeressäuger werden noch aktiv trainiert, um feindliche Taucher zu töten oder das Schwarze Meer nach Minen abzusuchen.
Im letzten Teil der dreiteiligen Reihe "Russlands Küsten - Russlands Sehnsucht" stellt Anne Gellinek die "Riviera der Roten Zaren" vor.


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3:25
Stereo-TonVideotext Untertitel

Das Gold der Zaren (1/3)

Glanz und Blut

Film von Gudrun Ziegler, Miroslaw Bork und Malgorzata Bucka

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Der Reichtum, der Moskau in kürzester Zeit so strahlend werden ließ, kam durch die Heirat der byzantinischen Prinzessin Zoe ins Land, die in ihrem Gepäck einen kostbaren Thron aus Elfenbein und manch andere wertvolle Kleinodien hatte. Üppige Gastgeschenke und die ...

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Der Reichtum, der Moskau in kürzester Zeit so strahlend werden ließ, kam durch die Heirat der byzantinischen Prinzessin Zoe ins Land, die in ihrem Gepäck einen kostbaren Thron aus Elfenbein und manch andere wertvolle Kleinodien hatte. Üppige Gastgeschenke und die Unterwerfung und Plünderung der reichen Handelsstadt Nowgorod sorgten für ein weiteres Anwachsen dieses Vermögens. Als Iwan IV. den Moskauer Thron bestieg, vergrößerte er sein glänzendes Erbe schnell. Er eroberte die Stadt Kasan und machte die riesigen Weiten Sibiriens zur Schatzkammer des späteren Reiches.
Erster Teil der dreiteiligen Reihe "Das Gold der Zaren", die auf die Suche nach den Quellen des unermesslichen Reichtums der russischen Zaren geht.

Die beiden weiteren Folgen der dreiteiligen Reihe "Das Gold der Zaren" sendet 3sat im Anschluss ab 4.05 Uhr.


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4:05
Stereo-TonVideotext Untertitel

Das Gold der Zaren (2/3)

Schätze und Intrigen

Film von Gudrun Ziegler, Miroslaw Bork und Malgorzata Bucka

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Ende des 17. Jahrhunderts verlieh Peter der Große Russland imperiale Züge und legte einen weiteren Grundstein für das Zarenvermögen. Während seiner Regierungszeit gab es kaum friedliche Jahre. Sein Zarengold bekam einen zweifelhaften Glanz durch die weitere Eroberung ...

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Ende des 17. Jahrhunderts verlieh Peter der Große Russland imperiale Züge und legte einen weiteren Grundstein für das Zarenvermögen. Während seiner Regierungszeit gab es kaum friedliche Jahre. Sein Zarengold bekam einen zweifelhaften Glanz durch die weitere Eroberung Sibiriens, durch die ersten Sammlungen kostbarer Stücke und durch den Bau einer neuen Hauptstadt: St. Petersburg. Bis 1917 war St. Petersburg Hauptstadt und Sitz der Zaren. Ganz Russland war am Bau beteiligt - durch Steuerabgaben und Frondienste. Fiskale durchstöberten das Land auf der Suche nach immer neuen Geldquellen. St. Petersburg begann zu strahlen - unter anderem durch ein Geschenk Friedrich Wilhelms I.: das "Bernsteinzimmer". Peters Vermächtnis war sein Zarengold. Die nach ihm kamen, verschleuderten oder vermehrten es auf ihre Weise.
Zweiter Teil der dreiteiligen Reihe "Das Gold der Zaren", die auf die Suche nach den Quellen des unermesslichen Reichtums der russischen Zaren geht.


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4:50
Stereo-TonVideotext Untertitel

Das Gold der Zaren (3/3)

Rausch und Elend

Film von Gudrun Ziegler, Miroslaw Bork und Malgorzata Bucka

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Nach der Niederlage Napoleons in Moskau war die alte Hauptstadt des Zarenreichs schwer in Mitleidenschaft gezogen und der Kreml geplündert. Doch viele wertvolle Kunstschätze konnten in Sicherheit gebracht werden. Fernab von St. Petersburg war Sibirien auf dem besten Weg, ...

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Nach der Niederlage Napoleons in Moskau war die alte Hauptstadt des Zarenreichs schwer in Mitleidenschaft gezogen und der Kreml geplündert. Doch viele wertvolle Kunstschätze konnten in Sicherheit gebracht werden. Fernab von St. Petersburg war Sibirien auf dem besten Weg, zum größten Gefängnis der Welt zu werden. Gleichzeitig versetzten Goldfunde das ganze Land in einen Rausch. Das Zarengold bekam durch die Kunstfertigkeit eines Juweliers besonderen Glanz: Carl Fabergé. Seine kostbaren Stücke gehören zu den wertvollsten Pretiosen der Welt. Vor allem die berühmten Fabergé-Eier, von denen heute nur noch wenige in Russland zu finden sind, halfen mit, die Magie des "Zarengoldes" zu erhöhen.
Letzter Teil der dreiteiligen Reihe "Das Gold der Zaren", die auf die Suche nach den Quellen des unermesslichen Reichtums der russischen Zaren geht.


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5:35
Stereo-Ton16:9 Format

Roter Oktober - Moskaus Herz aus Schokolade

Film von Roland Strumpf

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"Aljonka" hieß die wohl bekannteste und auch begehrteste Schokolade der ehemaligen Sowjetunion. Das Erkennungsmerkmal auf der Packung ist ein pausbäckiges Mädchen mit Kopftuch. "Aljonka" gibt es auch im heutigen Russland noch, sie ist das Vorzeigeprodukt der Moskauer ...

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"Aljonka" hieß die wohl bekannteste und auch begehrteste Schokolade der ehemaligen Sowjetunion. Das Erkennungsmerkmal auf der Packung ist ein pausbäckiges Mädchen mit Kopftuch. "Aljonka" gibt es auch im heutigen Russland noch, sie ist das Vorzeigeprodukt der Moskauer Schokoladenfabrik Roter Oktober. Doch nach über 100 Jahren ist die Fabrik in die Jahre gekommen und aus dem Stadtzentrum verbannt. "Aljonka" wird heute am Stadtrand in Tafeln gegossen. Das ehemalige Fabrikgebäude Roter Oktober, direkt gegenüber dem Kreml gelegen, wurde mittlerweile zur Nobelimmobilie mit schicken Restaurants, Boutiquen und einer Fernsehstation.
Eine Dokumentation über die Schokoladenfabrik Roter Oktober in Moskau.

Sendeende: 5:50 Uhr