Programm-Übersicht
Kalender
Oktober 2017
Sendung suchen
Programmarchiv
Finden Sie Sendungen, die Sie in 3sat schon gesehen haben.

Sonntag, 18. Dezember
Programmwoche 51/2011
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:00
Stereo-Ton16:9 Format

In 24 Stunden um die Welt - Kulturerbe aus 3sat Land

Deutschland/Österreich/Schweiz

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
Es gibt viele UNESCO-Kulturerbestätten in den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz: Am Elbufer findet man die Schlösser Pillnitz und Übigau, die berühmte Dresdner Altstadt und das heutige Nobelhotel "Schloss Eckberg". In Wien gehört das Zentrum der ...
(ARD/SWR/3sat)

Text zuklappen
Es gibt viele UNESCO-Kulturerbestätten in den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz: Am Elbufer findet man die Schlösser Pillnitz und Übigau, die berühmte Dresdner Altstadt und das heutige Nobelhotel "Schloss Eckberg". In Wien gehört das Zentrum der über 600 Jahre währenden Habsburger Monarchie, die Hofburg, ebenso dazu wie die Augustinerkirche, in deren "Herzgrüfterl" die Herzen von 54 Habsburgern in Silberurnen bestattet wurden, und die Gruft der Michaelerkirche. Im Schweizerischen Bellinzona findet man die "Tre Castelli", drei mittelalterlichen Burgen, im Kanton Tessin, das über 1.200 Jahre alte Kloster St. Gallen mit seiner einmaligen Stiftsbibliothek. Das Stift Melk und die Benediktinerabtei am Göttweiger Berg in der Wachau in Niederösterreich gehört ebenso dazu wie in Deutschland Regensburg mit seiner Altstadt.
Eine Reise zu UNESCO-Kulturerbestätten aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz, moderiert von Dieter Moor.

Die Kathedrale von Reims, der Geiranger Fjord, die Tonsoldaten von Xian, das Wattenmeer - zum fünften Mal lädt 3sat mit dem Thementag "In 24 Stunden um die Welt" zu einer Reise zu UNESCO-Welterbestätten auf allen Kontinenten ein. Dieter Moor moderiert den Tag aus dem von dem Stararchitekten Norman Foster sanierten Hauptbahnhof Dresden und dem Eisenbahnmuseum Dresden-Altstadt. Im Laufe des Tages lässt er sich von Auslandskorrespondenten der vier 3sat-Partner ZDF, ORF, SRG und ARD über die Geschichte und den Alltag in ihren Gastländern berichten. Der 3sat-Thementag ist aus 15-minütigen Beiträgen aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" zusammengesetzt, die seit 17 Jahren weltweit gedreht werden. So ist ein filmisches Archiv des UNESCO-Welterbes entstanden.
(ARD/SWR/3sat)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Naturerbe aus 3sat Land

Deutschland / Österreich / Schweiz / Niederlande

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
Das Gartenreich von Dessau-Wörlitz, eingebettet in die Auenlandschaft der Elbe, umfasst sieben Schloss- und Parkanlagen auf einer Gesamtfläche von 145 Quadratkilometern. Das Weinbaugebiet Lavaux zwischen Lausanne und Vevey gilt als eine der schönsten Landschaften der ...
(ARD/SWR/3sat)

Text zuklappen
Das Gartenreich von Dessau-Wörlitz, eingebettet in die Auenlandschaft der Elbe, umfasst sieben Schloss- und Parkanlagen auf einer Gesamtfläche von 145 Quadratkilometern. Das Weinbaugebiet Lavaux zwischen Lausanne und Vevey gilt als eine der schönsten Landschaften der Schweiz. Die mächtigen Felswände der Savoyer- und Waadtländer Alpen schützen vor kalten Winden, und auch der über 300 Meter tiefe Lac Léman - der Genfer See - sorgt für ein mildes Klima. Im österreichischen Hallstatt befindet sich das älteste Salzbergwerk der Welt. Schon zu prähistorischen Zeiten bauten Menschen in einer hoch entwickelten Kultur das Weiße Gold ab, Zeugnisse ihrer Existenz sind im Salz konserviert. Der Neusiedlersee ist der drittgrößte See in Mitteleuropa. Ein Drittel der Fläche ist Schilf - bis zu drei Meter hoch und meist mehrere Kilometer breit. Von Österreich geht es in den Norden, zum Wattenmeer. Das Watt ist das weltweit artenreichste Biotop. Und es ist eine Landschaft, die sich ständig verändert.
UNESCO-Weltnaturerbestätten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind Thema der zweiten Etappe der Reise. Vom Hauptbahnhof Dresden aus kommentiert Dieter Moor gemeinsam mit Stephan Merseburger, Leiter des ZDF-Studios in Wien, die UNESCO-Stätten.
(ARD/SWR/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

Weltkultur Eisenbahn

Kanada / USA / Indien / Österreich / Schweiz

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
Einige UNESCO-Welterbestätten stehen in enger Verbindung mit der Geschichte der Eisenbahn, zum Beispiel im naturgeschützten Teil der kanadischen Rocky Mountains. Dort wurde Ende des 19. Jahrhunderts eine Eisenbahnlinie gebaut, die die Westküste mit dem übrigen Kanada ...
(ARD/SWR/3sat)

Text zuklappen
Einige UNESCO-Welterbestätten stehen in enger Verbindung mit der Geschichte der Eisenbahn, zum Beispiel im naturgeschützten Teil der kanadischen Rocky Mountains. Dort wurde Ende des 19. Jahrhunderts eine Eisenbahnlinie gebaut, die die Westküste mit dem übrigen Kanada verbinden sollte und die noch heute in Betrieb ist. In Indien findet man ein anderes Bauwerk, das in die Verkehrsgeschichte eingegangen ist: Victoria Terminus, ein Bahnhof im Zentrum Mumbais. Monumental in seinen Ausmaßen, reich verziert und im Detail verspielt, verband das Gebäude den neugotischen Stil der viktorianischen Zeit mit Elementen indischer Baukunst. Die Schmalspurbahn der "Darjeeling Himalayan Railway" erklimmt qualmend und ächzend über 2.000 Meter Höhe. Der Bau einer der ersten Gebirgsbahnen der Welt war eine technische Meisterleistung. 1881 fuhr der erste Dampfzug von der tropischen Ebene Bengalens ins Vorgebirge des Himalajas. Weitere Welterbestätten, die den Wunsch nach Mobilität in den vergangenen Jahrhunderten erfüllten, sind die 1854 vollendete Semmeringbahn, eine Hochgebirgsbahn, die auf 42 Kilometern die österreichische Hauptstadt Wien mit der Adria verbindet, sowie die Albula- und Berninastrecke der Rhätischen Bahn in der Schweiz.
Der Dresdner Hauptbahnhof dient als Moderationsstätte für die Sendug. Passend zum Thema begrüßt Dieter Moor in den Pausen den Leiter des Hauptbahnhofs Dresden Heiko Klaffenbach. Außerdem besucht er Jörg Baumgärtel, der dem Verein Eisenbahnmuseum Dresden-Altstadt vorsteht.
(ARD/SWR/3sat)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Vive la France

Frankreich

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
Ein Besuch der UNESCO-Welterberstätten Frankreichs kann an Arles nicht vorbeiführen. Römische Kultur und romanisches Erbe prägen das Stadtbild der ehemals zweitgrößten Stadt des römischen Imperiums. Von Paris wiederum meinte schon Karl V.: "Andere Städte sind ...
(ARD/SWR/3sat)

Text zuklappen
Ein Besuch der UNESCO-Welterberstätten Frankreichs kann an Arles nicht vorbeiführen. Römische Kultur und romanisches Erbe prägen das Stadtbild der ehemals zweitgrößten Stadt des römischen Imperiums. Von Paris wiederum meinte schon Karl V.: "Andere Städte sind Städte, Paris ist eine Welt." Durch alle Jahrhunderte haben Künstler - und solche, die sich dafür hielten - versucht, sich von dieser Stadt inspirieren zu lassen: Von ihren Prachtbauten, mit denen sich Adel und Kirche Denkmäler setzten, von ihren Plätzen und Straßen, in denen einfache Bürger um Freiheit und Gleichheit kämpften. Reist man von Paris weiter Richtung Osten, kommt man nach Reims. Die Kathedrale dort ist von Weltruf, voller Grazie und kunstvoller Eleganz. In ihrer 800-jährigen Geschichte ist in ihrem Gemäuer viel passiert: kirchliche Rituale, Papstbesuche, die Krönungszeremonien aller französischer Könige - aber auch Naturkatastrophen, Revolutionen, Kriege und Zerstörung.
Ein Streifzug zu den Welterberstätten Frankreichs. Zwischen den Filmen führt Dieter Moor sein Gespräch mit Stephan Merseburger, Leiter des ZDF-Studios in Wien, fort.
(ARD/SWR/3sat)


Seitenanfang
11:15
Stereo-Ton16:9 Format

Steinerne Zeichen unserer Vorfahren

Irland / Großbritannien

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
Newgrange in Irland - ein Hügelgrab aus der Jungsteinzeit, 5.000 Jahre alt, 70 Meter im Durchmesser und sieben Meter hoch - ist das erste Ziel eines Abstechers zu den UNESCO-Welterbestätten Irlands und Großbritanniens. Newgrange ist älter als die ägyptischen Pyramiden ...
(ARD/SWR/3sat)

Text zuklappen
Newgrange in Irland - ein Hügelgrab aus der Jungsteinzeit, 5.000 Jahre alt, 70 Meter im Durchmesser und sieben Meter hoch - ist das erste Ziel eines Abstechers zu den UNESCO-Welterbestätten Irlands und Großbritanniens. Newgrange ist älter als die ägyptischen Pyramiden und das antike Babylon. In seiner Umgebung finden sich noch zwei weitere Grabstätten, die zum UNESCO-Welterbe gehören: Knowth besteht aus einem Hauptgrab umgeben von mehreren Satellitengräbern. Dowth zeigt sich so, wie die Grabhügel im Mittelalter wahrgenommen wurden: als scheinbar natürlich gewachsener Teil der Landschaft. Eine weitere Welterbestätte im Vereinigten Königreich ist Orkney, eine Inselgruppe zwischen Nordsee und Atlantik, etwa zehn Meilen nördlich vom schottischen Festland entfernt. Dort gibt es baumloses Weide- und Ackerland, grün fast überall, durchzogen von blauen Fjorden, eingefasst mit scharfkantigen Klippen und steil abfallenden Küsten. 29 von 77 Inseln sind bewohnt. Die ersten Siedler kamen in der Jungsteinzeit. Sie waren Ackerbauern. Schriftliche Zeugnisse hinterließen sie nicht, aber Werkzeuge, Behausungen, Zeremonienplätze und Gräber in einer Fülle, wie sie woanders in Europa nicht zu finden ist.
Ein Besuch bei den "Steineren Zeichen unserer Vorfahren" in Irland und Großbritannien.
(ARD/SWR/3sat)


Seitenanfang
12:00
Stereo-Ton16:9 Format

Britanniens Industrieerbe

Großbritannien

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
Nicht weniger faszinierend als die Landschaft und das UNESCO-Kulturerbe Großbritanniens ist das Industrieerbe des Königreiches. Mitten in der englischen Kohleregion, dem "Black Country", das eigentlich grün war, sollte über das fünf Kilometer breite Tal des Severn ...
(ARD/SWR/3sat)

Text zuklappen
Nicht weniger faszinierend als die Landschaft und das UNESCO-Kulturerbe Großbritanniens ist das Industrieerbe des Königreiches. Mitten in der englischen Kohleregion, dem "Black Country", das eigentlich grün war, sollte über das fünf Kilometer breite Tal des Severn eine Brücke gebaut werden. Der Architekt Thomas Pritchard nahm die Herausforderung an und baute die erste Eisenbrücke der Welt. Sie war die größte frei schwebende Brückenkonstruktion der damaligen Zeit und aus Gusseisen. Mit ihrer Fertigstellung begann 1781 die neue "Eisenzeit". Das südwalisische Städtchen Blaenavon war Ausgangspunkt der Industriellen Revolution. Ende des 18. Jahrhunderts wandelte sich der verträumte Landstrich in eines der größten Industriezentren der Welt. Innerhalb weniger Jahre entstanden neue Verkehrswege: Schienen, Tunnel, Brücken. In der Tiefe der Erde wurden Kammern und Wege ausgehöhlt, und Unmengen von Kohle, Eisenerz und Gipserde gefördert. Im Süden Schottlands, am Wasserfall von Cora Lynn, steht ein weiteres Industrieerbe: Dort befindet sich die Geburtstätte der Arbeiterwohlfahrt, eine Kommune mit Modellcharakter, deren Grundwerte bis heute die Arbeitswelt prägen: New Lanark. "Ich wollte nicht bloß als Manager einer Baumwollspinnerei wirken, sondern das Leben der Menschen verbessern", schrieb der britische Unternehmer und Frühsozialist Robert Owen im 19. Jahrhundert. Er baute saubere Unterkünfte für die Mitarbeiter, reduzierte die Arbeitszeit auf zwölf Stunden, sorgte für eine Schulausbildung der Kinder und richtet eine Krankenstation ein.
Die Filme aus der Reihe "Schätze der Welt" besuchen "Britanniens Industrieerbe".
(ARD/SWR/3sat)


Seitenanfang
12:45
Stereo-Ton16:9 Format

Die faszinierende Natur des Nordens

Schweden / Norwegen / Island / Grönland / Russland

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
Der Norden Europas hat einen ganz eigenen Charakter, der sich im UNESCO-Weltnaturerbe widerspiegelt. Verlässt man das schwedische Festland mit seinen dichten Wäldern auf der Kalmarsundbrücke gen Osten, befindet man sich schlagartig in einer anderen, fast fremdartigen ...
(ARD/SWR/3sat)

Text zuklappen
Der Norden Europas hat einen ganz eigenen Charakter, der sich im UNESCO-Weltnaturerbe widerspiegelt. Verlässt man das schwedische Festland mit seinen dichten Wäldern auf der Kalmarsundbrücke gen Osten, befindet man sich schlagartig in einer anderen, fast fremdartigen Welt. Fast endlos zieht sich Stora Alvaret hin. Die baumlose große Felsebene im Süden der schwedischen Ostseeinsel Öland ist eine der bizarrsten Landschaften Nordeuropas, ein extremer und nur schwer zu besiedelnder Lebensraum. Unter den Fjorden Westnorwegens nimmt der Geiranger einen besonderen Rang ein. Wie kein anderer lockt der zwischen hohen Bergen gelegene Fjord seit weit über 100 Jahren Touristen an. Der isländische Nationalpark Thingvellir, der Eisfjord Ilulissat, 250 Kilometer nördlich des Polarkreises, die säbelförmige Halbinsel Kamtschatka und die Wrangelinsel zwischen der Ostsibirischen See und der Beringstraße sind weitere Beispiele der faszinierenden Natur des Nordens.
Begleitend zu dieser Etappe der Reise "In 24 Stunden um die Welt" begrüßt Dieter Moor im Hauptbahnhof Dresden Thomas Roth, Leiter des ARD-Studios in New York, und dessen ARD-Kollegen Tilmann Bünz, der fünf Jahre lang aus Skandinavien und dem Baltikum berichtete.
(ARD/SWR/3sat)


Seitenanfang
14:30
Stereo-Ton16:9 Format

Vom Klang der Freiheit

USA

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
Sie war ein Geburtstagsgeschenk der Franzosen zum 100. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung und wurde zur Ikone der Neuen Welt: die Statue of Liberty. Die Freiheitsstatue, die für die Einwanderer aus Europa die Hoffnung auf ein besseres Leben in Amerika ...
(ARD/SWR/3sat)

Text zuklappen
Sie war ein Geburtstagsgeschenk der Franzosen zum 100. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung und wurde zur Ikone der Neuen Welt: die Statue of Liberty. Die Freiheitsstatue, die für die Einwanderer aus Europa die Hoffnung auf ein besseres Leben in Amerika symbolisierte, ist der Ausgangspunkt einer Reise zu den UNESCO-Welterbestätten der USA. Sie führt unter anderem zum Geburtsort der Vereinigten Staaten, in die Unabhängigkeitshalle in Philadelphia, wo am 4. Juli 1776 die legendäre "Declaration of Independence" verabschiedet wurde. Der vielbeschworene "Klang der Freiheit" war dort gleich im doppelten Sinne zu hören: In der Resolution und in den Schlägen einer Turmglocke, welche die symbolträchtige Inschrift "Proclaim Liberty" trug. Mit seinem Landsitz Monticello, im Westen Virginias gelegen, schaffte der dritte Präsident der Vereinigten Staaten, Thomas Jefferson, einen Prototypen für eine neue Architektur. Am Neoklassizismus orientiert, sollte er sich stolz von dem, wie er sagte, "missgestalteten Haufen kolonialer Architektur" abheben. Das Haus wurde zum Sinnbild der politischen und ästhetischen Ideale des überzeugten Aufklärers. Das wahrscheinlich älteste Dorf der USA, Taos Pueblo, liegt im Tal des Rio Grande in New Mexico, rund 70 Meilen nördlich von Santa Fe. Im 10. Jahrhundert ließen sich dort Nachfahren der Anasazin-Indianer nieder. Seit damals hat sich dieser Ort kaum verändert.
Begleitend zur USA-Reise an Welterbestätten der UNESCO spricht Dieter Moor mit Thomas Roth, Leiter des ARD-Studios in New York, über den Alltag im Land der unbegrenzten Möglichkeiten und die Geschichte des Staates.
(ARD/SWR/3sat)


Seitenanfang
15:45
Stereo-Ton16:9 Format

China - Kulturerbe der neuen Supermacht

China

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
Zum UNESCO-Weltkulturerbe der boomenden Wirtschaftsmacht China gehört das etwa 40 Kilometer südwestlich von Peking gelegene Zhoukoudian. Dort wurde der "Pekingmensch" entdeckt. Die Große Mauer mit fast 5000 Kilometern Länge übertrifft alle von Menschen errichteten ...
(ARD/SWR/3sat)

Text zuklappen
Zum UNESCO-Weltkulturerbe der boomenden Wirtschaftsmacht China gehört das etwa 40 Kilometer südwestlich von Peking gelegene Zhoukoudian. Dort wurde der "Pekingmensch" entdeckt. Die Große Mauer mit fast 5000 Kilometern Länge übertrifft alle von Menschen errichteten Bauwerke. Das berühmteste Welterbe in China sind aber die Tonsoldaten des ersten Kaisers Qin Shi Huangdi, die seit 2.200 vor Christus sein Grab bewachen. Eine weitere Welterbestätte ist die Verbotene Stadt im Herzen von Peking. Hinter ihren Mauern regierte der chinesische Kaiser umgeben von seinem Hofstaat mit 4.000 Angehörigen. Die kleine Handelsstadt Pingyao wirkt wie ein Schaufenster in eine vergangene Zeit, denn sie sieht heute noch so aus wie fast alle chinesischen Städte vor 300 Jahren. Tulou ist die Bezeichnung für eine Hausform, die traditionell in der Provinz Fujian verwendet wird: mit meist drei bis fünf Stockwerken und Platz für bis zu 800 Personen. Der Sommerpalast an den Westbergen bei Peking ist der einzige noch erhaltene kaiserliche Garten: ein Traum der chinesischen Gartenarchitektur.
In dieser Etappe des Thementages "In 24 Stunden um die Welt" geht es um das einmalige Weltkulturerbe der Supermacht China. Dieter Moor spricht mit Cornelia Vospernik, Leiterin der ORF-Korrespondentenbüros für China und den fernöstlichen Raum, über die Geschichte und die Gegenwart im "Reich der Mitte".
(ARD/SWR/3sat)


Seitenanfang
17:45
Stereo-Ton16:9 Format

Eine Reise durch den Orient

Pakistan / Iran / Türkei

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
Die Reise durch Pakistan, Iran und die Türkei beginnt im Fort der pakistanischen Stadt Lahore. Nur wenige Kilometer von der Grenze zu Indien entfernt, war sie einst eine Prunkstadt des sagenhaften Mogulreiches. Für das damalige Europa galt sie als Symbol unermesslichen ...
(ARD/SWR/3sat)

Text zuklappen
Die Reise durch Pakistan, Iran und die Türkei beginnt im Fort der pakistanischen Stadt Lahore. Nur wenige Kilometer von der Grenze zu Indien entfernt, war sie einst eine Prunkstadt des sagenhaften Mogulreiches. Für das damalige Europa galt sie als Symbol unermesslichen Reichtums und grenzenloser Macht. Das iranische Isfahan wiederum sollte nach den Paradiesvorstellungen des Korans unter Schah Abbas Ende des 16. Jahrhunderts zu einer modernen Stadt umgebaut werden und wurde zu einem wichtigen Handelszentrum, in dem Religiosität und Kommerz die tragenden Säulen waren. Göreme im türkischen Hochland ist eine märchenhafte Vulkanlandschaft mit Tausenden von Kegeln, Pilzen, Kaminen, Türmchen und steinernen Ornamenten, in der Wind, Wasser und Kälte die Baumeister waren. Weitere Stationen der Reise sind die zentralanatolische Kleinstadt Safranbolu, ein Drehkreuz für die Handelskarawanen auf der Seidenstraße, und das historische Istanbul, das wie keine andere Metropole dazu bestimmt scheint, Ost und West zusammenzuführen.
Pakistan, Iran und die Türkei stehen in dieser Etappe der Reise "In 24 Stunden um die Welt" auf dem Programm. Was den Alltag in den islamistischen Länder bestimmt, berichtet Halim Hosny, Leiter der ZDF-Korrespondentenstelle in Istanbul.
(ARD/SWR/3sat)


Seitenanfang
19:00
Stereo-Ton16:9 Format

Arabien im Spiegel des Welterbes

Oman / Jemen / Jordanien / Syrien

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
In der Region Dhofar im Süden des Sultanats Oman wird bis heute Weihrauch geerntet. Die Tour durch Arabien folgt den Spuren der antiken Weihrauchstraße. Weiter geht es durch den Jemen, nach Shibam, fast 2.000 Jahre alt und einst reiche Hauptstadt der Oase Hadramaut. ...
(ARD/SWR/3sat)

Text zuklappen
In der Region Dhofar im Süden des Sultanats Oman wird bis heute Weihrauch geerntet. Die Tour durch Arabien folgt den Spuren der antiken Weihrauchstraße. Weiter geht es durch den Jemen, nach Shibam, fast 2.000 Jahre alt und einst reiche Hauptstadt der Oase Hadramaut. Shibam, das sind 500 Hochhäuser aus Lehm auf engstem Raum mit einer Skyline, die an Manhattan oder Chicago erinnert. Nur liegt Shibam in der Wüste. Sanaa, die Hauptstadt des Jemens, streitet sich mit Jericho um den Titel der ältesten bewohnten Stadt der Welt. Unbestritten aber ist die Altstadt von Sanaa die schönere von beiden: 6.000 reich verzierte Hochhäuser, 140 Moscheen, enge, verwinkelte Gassen voller Leben und ein Marktviertel, in dem das Handwerk blüht. Die nächste Station ist Petra in Jordanien. Vom dritten Jahrhundert vor Christus bis zur Übernahme durch das Römische Imperium im Jahre 106 vor Christus war Petra das Zentrum eines mächtigen Stammes im vorderen Orient, der Nabatäer. Damaskus, heute syrische Hauptstadt, war für die Karawanen zu jeder Zeit eine Oase. Sie wurden empfangen von üppigem Grün, sprudelnden Wasserfontänen und kühlender Architektur. Dichter haben die Stadt als die Geheimnisvolle, die Lebendige, die Mutter aller Städte, die Perle des mittleren Ostens gepriesen.
Esther Saoub, ARD-Hörfunkkorrespondentin in Kairo, und der Nahostkorrespondent André Marty sprechen zwischen den Etappen der Reise durch "Arabien im Spiegel des Welterbes" mit Dieter Moor über den Alltag in Arabien.
(ARD/SWR/3sat)


Seitenanfang
20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Von Kairo nach Marrakesch - Eine Reise durch Nordafrika

Ägypten / Libyen / Tunesien / Marokko

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
"Wer Kairo nicht gesehen hat, hat die Welt nicht gesehen. Ihre Erde ist aus Gold, ihr Nil ist ein Wunder, ihre Frauen sind wie schwarzäugige Jungfrauen aus dem Paradies, ihre Häuser sind Paläste, ihre Luft ist weich und duftend wie Aloeholz. Und wie könnte Kairo anders ...
(ARD/SWR/3sat)

Text zuklappen
"Wer Kairo nicht gesehen hat, hat die Welt nicht gesehen. Ihre Erde ist aus Gold, ihr Nil ist ein Wunder, ihre Frauen sind wie schwarzäugige Jungfrauen aus dem Paradies, ihre Häuser sind Paläste, ihre Luft ist weich und duftend wie Aloeholz. Und wie könnte Kairo anders sein, ist es doch die Mutter der Welt." So steht es in den Geschichten aus 1001 Nacht geschrieben. Die Königsstadt Theben, am Ostufer des Nils gelegen, beherrschte Ägypten vier Jahrhunderte lang und war zeitweilig Zentrum des östlichen Mittelmeerraumes. Von dort aus geht die Reise in eine Oase am Dreiländereck zu Algerien und Tunesien, ein legendärer Ort in der libyschen Sahara: Ghadames. Längst ist die Blütezeit der Stadt vergangen, als sich dort fünf Karawanenwege kreuzten und reiche Großhändler die Fäden des Saharahandels spannen. Kairouan, die nächste Station, ist die vierte heilige Stätte des Islam nach Mekka, Medina und Jerusalem. Als die Araber einst nach Afrika vordrangen, rammte dort der Heerführer Oqba Ibn Nafi seinen Speer in den unwirtlichen Steppenboden und gründete die erste arabische Stadt Afrikas. In der Altstadt von Tunis verschmolzen unter islamischem Vorzeichen viele kulturelle Traditionen: die von Berbern, Arabern, Türken und spanischen Muslimen. Aber auch jüdische Händler und christliche Seefahrer hinterließen ihre Spuren. Marrakesch, die Stadt der Berber und Nomaden, gilt als die schönste Marokkos.
Über die Reize Ägyptens, Libyens, Tunesiens und Marokkos spricht Dieter Moor mit Jörg Armbruster, ARD-Auslandskorrespondent für den Nahen Osten, Esther Saoub, ARD-Hörfunkkorrespondentin in Kairo, und André Marty, ehemaliger Schweizer Nahostkorrespondent.
(ARD/SWR/3sat)


Seitenanfang
22:00
Stereo-Ton16:9 Format

Afrikas Inselwelten

Senegal / Kenia / Mocambik / Madagaskar / Seychellen

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
Was mag die Franzosen nur bewogen haben, 1659 einen Sandhaufen zu besiedeln, den die Stämme am Kap Vert in Westafrika immer gemieden haben? Ein Sandhaufen, der nichts Nützliches hergab, wie der Duc de Lauzun im 18. Jahrhundert trocken bemerkte. Île Saint-Louis wurde der ...
(ARD/SWR/3sat)

Text zuklappen
Was mag die Franzosen nur bewogen haben, 1659 einen Sandhaufen zu besiedeln, den die Stämme am Kap Vert in Westafrika immer gemieden haben? Ein Sandhaufen, der nichts Nützliches hergab, wie der Duc de Lauzun im 18. Jahrhundert trocken bemerkte. Île Saint-Louis wurde der Ankerplatz der Franzosen, ihre Bastion auf der Handelsroute Indien - Südamerika. Eine rein strategische Entscheidung im Kampf der europäischen Mächte um die Reichtümer des afrikanischen Hinterlands - Gold, Elfenbein, Gummi arabicum. Île Saint-Louis ist die erste Station der Reise zu "Afrikas Inselwelten". Weitere Ziele sind unter anderem Lamu - eine Insel im Indischen Ozean vor der ostafrikanischen Küste, der nicht nur Afrika, sondern auch Arabien und Indien seinen Stempel aufgeprägt haben, sowie die Ilha de Moçambique an der ostafrikanischen Küste. Als der porugiesische Seefahrer Vasco da Gama und seine Mannen landeten, staunten sie über fein gekleidete Menschen, arabische Händler und über reich beladene Schiffe im Hafen. Das riesige Fort São Sebastião an der Nordspitze der Insel bezeugt bis heute die Stellung der Ilha de Moçambique im Handelsdreieck Europa-Afrika-Asien.
Begleitend zu den Filmen über "Afrikas Inselwelten" berichtet Dieter Moors Gast Peter Schreiber unter anderem von seiner Arbeit im ARD-Studio Nairobi. Schreiber arbeitet dort seit 2008 als Korrespondent.
(ARD/SWR/3sat)


Seitenanfang
23:15
Stereo-Ton16:9 Format

Das Erbe der Menschheit (1/2)

Senegal / Benin / Südafrika / Bolivien

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
Gorée, das ist eine kleine Insel im kapverdischen Meer, eine Idylle mit pastellfarbenen Kolonialhäusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Doch Gorée hat eine dunkle Vergangenheit: Dort war einer der Hauptumschlagplätze der Europäer für Sklaven. Auf der Insel wurden ...
(ARD/SWR/3sat)

Text zuklappen
Gorée, das ist eine kleine Insel im kapverdischen Meer, eine Idylle mit pastellfarbenen Kolonialhäusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Doch Gorée hat eine dunkle Vergangenheit: Dort war einer der Hauptumschlagplätze der Europäer für Sklaven. Auf der Insel wurden die entrechteten Menschen gesammelt, gebrandmarkt und verschifft. Der Sklavenhandel war nicht nur für die portugiesischen, holländischen und englischen Händler ein glänzendes Geschäft, sondern auch für die afrikanischen "Exporteure", darunter die Könige von Abomey. Jahrhundertelang schöpften sie Reichtum und Macht aus diesem Handel, bis er Ende des 19. Jahrhunderts weltweit verboten wurde. Die Kolonisierung durch Frankreich beendete schließlich die Herrschaft der Dynastie. Ein Welterbe der neueren Zeit ist Robben Island. "Dies ist die Insel. Hier werdet ihr sterben!": Mit diesen Worten wurde Nelson Mandela 1963 auf Robben Island empfangen. Aber Mandelas Widerstandskraft wurde auch von 27 Haftjahren nicht gebrochen. Potosí ist ein lebendiges Erbe der Menschheit. Es besteht aus einem kegelförmigen Berg in den Anden Boliviens, in dem es einmal die reichsten Silberminen der Welt gab. Am Fuß des Berges befindet sich die Stadt Potosí mit einem kunstvollen Bewässerungssystem und Aufbereitungsanlagen für das Silbererz.
UNESCO-Welterbestätten, die an Kriege, Zerstörung und Untergang - die dunklen Seiten der Menschheit - erinnern, stehen in der zweiteiligen Etappe der Reise "Das Erbe der Menschheit" auf dem Programm. Zwischen den Filmen unterhält sich Dieter Moor mit Peter Schreiber, Korrespondent im ARD-Studio Nairobi, Thomas Roth, Leiter des ARD-Studios in New York, und der Chefkorrespondentin des Schweizer Fernsehens in China, Barbara Lüthi. Im ersten Teil geht es in den Senegal, nach Benin, Südafrika und Bolivien.

3sat zeigt den zweiten Teil von "Das Erbe der Menschheit" im Anschluss um 0.30 Uhr.
(ARD/SWR/3sat)


Seitenanfang
0:30
Stereo-Ton16:9 Format

Das Erbe der Menschheit (2/2)

Japan / Marshall Inseln / Russland / Bosnien-Herzegowina

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
Das Bikini Atoll war lange Zeit so etwas wie ein Paradies. Doch 1946 versammelte US-Kommandant Wyatt die Bewohner und fragte, ob sie gewillt seien, ihre Heimat vorübergehend zu verlassen, damit die amerikanische Armee Atombomben testen könne, "um diese enorme und ...
(ARD/SWR/3sat)

Text zuklappen
Das Bikini Atoll war lange Zeit so etwas wie ein Paradies. Doch 1946 versammelte US-Kommandant Wyatt die Bewohner und fragte, ob sie gewillt seien, ihre Heimat vorübergehend zu verlassen, damit die amerikanische Armee Atombomben testen könne, "um diese enorme und zerstörerische Gewalt in etwas Gutes für die Menschheit zu verwandeln". Eine rhetorische Frage. Im Juli explodierten die ersten Atombomben auf dem Bikini Atoll. Die UNESCO hat das Atombombentestgebiet im Pazifischen Ozean 2010 auf die Welterbeliste aufgenommen. Seit 1996 gehört auch die Ruine der alten Industrie- und Handelskammer Hiroshimas zum UNESCO-Weltkulturerbe: eine kleine Ruine aus rostigem Stahl und bröckelndem Beton, der Atombombendom. Er ist das Wahrzeichen der Stadt Hiroshima. Die Solowetzky-Inseln im Weißen Meer am Eingang der Onegabucht sind nur 160 Kilometer vom Polarkreis entfernt. Als Alexander Solschenizyn den Begriff "Archipel Gulag" prägte, dachte er an den Archipel Solowki. Das Lager Solowki war Russlands erstes großes Häftlingslager, das Modell des sowjetischen Lagersystems. "Stari Most", die alte Brücke in der bosnischen Stadt Mostar wiederum, ist ein Symbol für "Wiederaufbau". Am 9. November 1993 wurde sie zerstört. Die Granaten der kroatischen Artillerie brachten sie zum Einsturz. Doch die UNESCO ging bei diesem Welterbe über ihre ursprüngliche Zielsetzung hinaus und unterstützte auch die Rekonstruktion des Denkmals.
UNESCO-Welterbestätten, die an die dunklen Seiten der Menschheit erinnern, stehen in der zweiteiligen Etappe der Reise "Das Erbe der Menschheit" auf dem Programm. Zwischen den Filmen unterhält sich Dieter Moor mit Peter Schreiber, Korrespondent im ARD-Studio Nairobi, Thomas Roth, Leiter des ARD-Studios in New York, und der Chefkorrespondentin des Schweizer Fernsehens in China, Barbara Lüthi. Im zweiten Teil geht es nach Japan, auf die Marshall Inseln, nach Russland und Bosnien-Herzegowina.
(ARD/SWR/3sat)


Seitenanfang
1:35
Stereo-Ton16:9 Format

Von Palladio zur Moderne - Meilensteine der

Architekturgeschichte (1/2)

Italien / Spanien / Belgien / Deutschland

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
"Città del Palladio" - so nennen die Bürger des italienischen Veneto stolz Vicenza. Andrea Palladio, der Meister der Hochrenaissance, hat unter anderem die "Basilica Palladina" gebaut. In Barcelona sind es unter anderem die Bauten Antonio Gaudís, die die ...
(ARD/SWR/3sat)

Text zuklappen
"Città del Palladio" - so nennen die Bürger des italienischen Veneto stolz Vicenza. Andrea Palladio, der Meister der Hochrenaissance, hat unter anderem die "Basilica Palladina" gebaut. In Barcelona sind es unter anderem die Bauten Antonio Gaudís, die die Architekturgeschichte prägten. Die belgische Hauptstadt Brüssel weist wunderschöne Jugendstilbauten auf. Der Architekt Victor Horta wurde zu Ende des 19. Jahrhunderts durch die Neuartigkeit seiner Wohnhäuser nicht nur in Belgien berühmt, sondern erregte internationales Aufsehen. Wer verstehen will, warum sechs Wohnsiedlungen der Berliner Moderne - die älteste entstand am Ende des Kaiserreichs, die jüngste am Ende der Weimarer Republik - die Weihe des Weltkulturerbes erlangt haben, darf nicht nur auf die Fassaden schauen. Es geht dabei weniger um die Anerkennung kühner Bauästhetik als um die Würdigung einer Idee: der Idee des genossenschaftlichen Wohnungsbaus. Die älteste der Siedlungen ist Bruno Tauts Gartenstadt.
UNSECO-Welterbestätten, die Meilensteine der Architekturgeschichte darstellen, stehen in der zweiteiligen Etappe der Reise "Von Palladio zur Moderne - Meilensteine der Architekturgeschichte" auf dem Programm. Der erste Teil führt nach Italien, Spanien, Belgien und Deutschland.

Den zweiten Teil von "Von Palladio zur Moderne - Meilensteine der Architekturgeschichte" zeigt 3sat im Anschluss um 2.50 Uhr.
(ARD/SWR/3sat)


Seitenanfang
2:50
Stereo-Ton16:9 Format

Von Palladio zur Moderne - Meilensteine der

Architekturgeschichte (2/2)

Niederlande / Mexiko / Brasilien / Australien

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
Am Rande der malerischen holländischen Stadt Utrecht liegt direkt neben einer Stadtautobahn ein kleines, würfelförmiges Häuschen. Als es gebaut wurde, war es für die meisten Menschen ein Skandal, für einige aber auch eine Sensation. Heute ist das ...
(ARD/SWR/3sat)

Text zuklappen
Am Rande der malerischen holländischen Stadt Utrecht liegt direkt neben einer Stadtautobahn ein kleines, würfelförmiges Häuschen. Als es gebaut wurde, war es für die meisten Menschen ein Skandal, für einige aber auch eine Sensation. Heute ist das Rietveld-Schröder-Haus eine Ikone der modernen Baukunst. Gerrit Rietveld, der eigentlich Kunsttischler war, entwarf es für die 35-jährige Anwaltswitwe Truus Schröder und ihre drei Kinder. Die Casa Luis Barragán, 1948 gebaut, in einem Vorort von Mexico City repräsentiert die Synthese eines ganzen Architektenlebens. Luis Barragán - 1902 in Guadalajara geboren - wird oft als "Vater der mexikanischen Moderne" bezeichnet. Weitere Bauwerke und Architekten, die in diesem Teil der Reise gewürdigt werden sind die Stadt Brasilia, geprägt von den Werken Lucio Costas und Oskar Niemeyers, sowie das Opernhaus von Sydney des dänischen Architekten Jørn Utzon.
UNESCO-Welterbestätten, die Meilensteine der Architekturgeschichte darstellen, stehen in der zweiteiligen Etappe der Reise "Von Palladio zur Moderne - Meilensteine der Architekturgeschichte" auf dem Programm. Der zweite Teil führt in die Niederlande, nach Mexiko, Brasilien und Australien.
(ARD/SWR/3sat)


Seitenanfang
3:50
Stereo-Ton16:9 Format

Vom technischen Fortschritt - Denkmäler der

Industriegeschichte (1/2)

Polen / Norwegen / Chile / Italien / Niederlande / Schweiz

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
Unter der polnischen Kleinstadt Wieliczka im Karpatenvorland liegt das Salzbergwerk von Wieliczka. Es ist eine fantastische Kunstwelt ganz aus Salz, die von Bergleuten in jahrhundertelanger Arbeit geschaffen wurde. Røros war 300 Jahre lang mit seinen zahlreichen ...
(ARD/SWR/3sat)

Text zuklappen
Unter der polnischen Kleinstadt Wieliczka im Karpatenvorland liegt das Salzbergwerk von Wieliczka. Es ist eine fantastische Kunstwelt ganz aus Salz, die von Bergleuten in jahrhundertelanger Arbeit geschaffen wurde. Røros war 300 Jahre lang mit seinen zahlreichen Kupferbergwerken das Zentrum des Kupferbergwerks in Zentralnorwegen. In den Bergwerken verdingten sich Einwohner und Arbeitskräfte aus Schweden und Deutschland als Tagelöhner. In einer der trockensten Gegenden der Erde, der nordchilenischen Pampa, steht die "Oficina Santa Laura", eine verlassene Salpeterfabrik. Eine andere Fabrik, die sich am Ende des 19. Jahrhunderts ihre eigene kleine Musterwelt aus Fabrik und Wohnhäusern leistete, war die "Crespi d'Adda". Auch wenn die Turbinen heute stillstehen, hat sich die Fabrikhalle mit Fliesen, Parkett und Wandmalereien ihre Faszination bewahrt. Im Norden der Niederlande, bei Lemmer, steht das größte dampfgetriebene Schöpfwerk der Welt. Es ist benannt nach seinem Konstrukteur Dirk Frederik Wouda, Ingenieur beim Wasserwirtschaftsamt der Provinz Frieslands. Auf den Höhenzügen des Schweizer Juras, 1.000 Meter über dem Meer, befindet sich mit La Chaux de Fonds und Le Locle die Wiege der Schweizer Uhrenindustrie.
Herausragende Industriedenkmäler stellen die beiden letzten zwei Etappen des Thementages "In 24 Stunden um die Welt" vor. Im ersten Teil geht es von Polen bis in die Schweiz.

Den zweiten Teil von "Vom technischen Fortschritt - Denkmäler der Industriegeschichte" sendet 3sat im Anschluss um 5.20 Uhr.
(ARD/SWR/3sat)


Seitenanfang
5:20
Stereo-Ton16:9 Format

Vom technischen Fortschritt - Denkmäler der

Industriegeschichte (2/2)

Belgien / Spanien / Deutschland

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
An den vier hydraulischen Schiffshebewerken auf dem Canal du Centre in der südbelgischen Provinz Hennegau kann man bis heute verfolgen, wie Schiffe Treppen steigen: Zuerst fahren sie in eine Art Riesen-Badewanne, während eine zweite so lange mit Wasser gefüllt wird, bis ...
(ARD/SWR/3sat)

Text zuklappen
An den vier hydraulischen Schiffshebewerken auf dem Canal du Centre in der südbelgischen Provinz Hennegau kann man bis heute verfolgen, wie Schiffe Treppen steigen: Zuerst fahren sie in eine Art Riesen-Badewanne, während eine zweite so lange mit Wasser gefüllt wird, bis sie minimal schwerer ist als die erste und dadurch einen Hebemechanismus auslöst. Bis heute ist die Schwebefähre "Puente Vizcaya" des Architekten Alberto de Palacio, die 1893 in Portugalete bei Bilbao ihren Betrieb aufnahm, eine der größten Attraktionen im Baskenland, auch weil sie noch immer funktioniert und ihre Gondel rund um die Uhr über den Fluss Nervíon schwebt. Die Zeche Zollverein in Essen ist die am vollständigsten erhaltene Zechenanlage in Europa. Sie wurde 1986 stillgelegt, aber schon lange vorher war geplant, die Zeche für künftige Generationen zu nutzen. Umwidmung und aufwendige Restauration sind die Stichwörter für einen neuen Umgang mit dem alten Industrierelikt: Der Weg führt von der Kohle zur Kunst. Im Kesselhaus der Zeche, wo einst der Dampfdruck für die Bewetterungsanlagen des Untertageabbaus erzeugt wurde, ist heute das Designmuseum Nordrheinwestfalen zu finden.
Der zweite Teil von "Vom technischen Fortschritt - Denkmäler der Industiegeschichte" führt nach Belgien, Spanien und Deutschland und bildet die letzte Etappe des Thementags "In 24 Stunden um die Welt".
(ARD/SWR/3sat)

Sendeende: 6:05 Uhr