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Sonntag, 11. Dezember
Programmwoche 50/2011
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6:15
Stereo-Ton16:9 Format

vivo

Thema: Schneeidylle in den Alpen adé - eine Frage des

Klimawandels?

(Wh.)


6:45
16:9 Format

Tele-Akademie

Prof. Dr. Hartmann Römer:

Ist die Quantentheorie auch außerhalb der Physik anwendbar?

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Die Quantentheorie hat uns den Blick dafür geöffnet, dass es in der physikalischen Welt oft ganz anders zugeht, als es der an Gegenständen wie Steinen und Bäumen geschulte "gesunde Menschenverstand" vermuten lässt. Man nimmt jedoch gewöhnlich an, dass solch bizarre ...
(ARD/SWR)

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Die Quantentheorie hat uns den Blick dafür geöffnet, dass es in der physikalischen Welt oft ganz anders zugeht, als es der an Gegenständen wie Steinen und Bäumen geschulte "gesunde Menschenverstand" vermuten lässt. Man nimmt jedoch gewöhnlich an, dass solch bizarre Quantenphänomene wie Komplementarität und Verschränkung im Wesentlichen auf die Mikrowelt der Atome, Moleküle und Elementarteilchen beschränkt seien. Allerdings war schon Niels Bohr, einer der Väter der Quantentheorie, davon überzeugt, dass Komplementarität eine Struktur von universeller Bedeutung sei.
"Ist die Quantentheorie auch außerhalb der Physik anwendbar?", fragt Professor Dr. Hartmann Römer in seinem Vortrag aus der Reihe "Tele-Akademie". Hartmann Römer lehrte bis 2008 Theoretische Physik an der Universität Freiburg.
(ARD/SWR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

100(0) Meisterwerke

Viggo Johansen: Kücheninterieur


In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

George Steiner. Die Schule des Lesens

George Steiner im Gespräch mit Juri Steiner

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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George Steiner ist ein Universalgelehrter. Es gibt kaum ein Feld des Geistes, das der 1929 in Paris geborene Schriftsteller, Philosoph und Kulturkritiker in seinen zahlreichen Büchern nicht behandelt hat: Religion, Malerei, Philosophie, Literatur, Mathematik. Zu den ...

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George Steiner ist ein Universalgelehrter. Es gibt kaum ein Feld des Geistes, das der 1929 in Paris geborene Schriftsteller, Philosoph und Kulturkritiker in seinen zahlreichen Büchern nicht behandelt hat: Religion, Malerei, Philosophie, Literatur, Mathematik. Zu den Büchern, die George Steiner in den letzten 50 Jahren geschrieben hat, gehören "Sprache und Schweigen. Essays über Sprache, Literatur und das Unmenschliche" (1967), "Von realer Gegenwart. Hat unser Sprechen Inhalt?" (1989) und "Im Raum der Stille. Lektüren" (2011). Die Deutung des Judentums und die Shoah ziehen sich als Leitmotive durch sein gesamtes Werk. George Steiner ist der Meinung, die Menschen seien im Bezug auf die zentralen Fragen ihrer Existenz in den letzen 3.000 Jahren keinen Schritt weitergekommen.
In "Sternstunde Philosophie" spricht Juri Steiner mit George Steiner über den Beruf des Briefträgers, Sprachen und Kulturen, neues Denken ohne Bücher, das Denken über das Denken - und darüber, wie man unter Wasser atmet.


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Literatur im Foyer

Thea Dorn im Gespräch mit Eva Mattes und Oskar Roehler


Gespräche über neue, aktuelle und interessante Bücher und Themen. Abwechselnd diskutieren Thea Dorn und Felicitas von Lovenberg mit Autoren und Kritikern über Belletristik, Sachbücher, Lyrik.
(ARD/SWR)


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10:45
Stereo-Ton16:9 Format

Zum 50. Todestag des Schweizer Malers Amiet

Amiet

Film von Cornelia Strasser und Iwan Schumacher

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Viele seiner Bilder wirken so frisch, als wären sie von heute: Der Schweizer Maler Cuno Peter Amiet (1868 - 1961) war zusammen mit Ferdinand Hodler und Giovanni Giacometti ein Wegbereiter der Moderne in der Schweiz. Beeinflusst war Amiet zunächst durch Maler des ...

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Viele seiner Bilder wirken so frisch, als wären sie von heute: Der Schweizer Maler Cuno Peter Amiet (1868 - 1961) war zusammen mit Ferdinand Hodler und Giovanni Giacometti ein Wegbereiter der Moderne in der Schweiz. Beeinflusst war Amiet zunächst durch Maler des Nachimpressionismus, unter anderen durch Paul Gauguin und Emile Bernard. Aber auch bei einigen jungen Malern in Deutschland fanden seine Werke Anerkennung, und nach einer an ihn gerichteten Anfrage, trat er der expressionistischen Künstlergruppe "Brücke" um Erich Heckel und Ernst Ludwig Kirchner bei. Es ist bezeichnend für Amiets einzigartige Stellung, dass er Mitglied sowohl von Gauguins Kreis in Pont-Aven als auch der "Brücke" war.
In dem Künstlerporträt "Amiet" kommen eine Kunstsammlerin und zwei Kunstsammler zu Wort, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Umgeben von ihren Gemälden erzählen sie in Dallas, Texas, Genf und Studen bei Biel, was ihnen ihre Werke von Amiet bedeuten.

Mit dem Künstlerporträt "Amiet" erinnert 3sat an den 50. Todestag des Schweizer Malers im Jahr 2011.


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11:40
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit extra: Die Schätze, die Insel und wir

Public Viewing mit Fernbedienung

Mit Klaus-Dieter Lehmann (ehem. Präsident
der Stiftung Preußischer Kulturbesitz),
Prof. Hermann Parzinger (heutiger Präsident) und
Prof. Günther Schade (zu DDR-Zeiten für die Insel
und ihre Schätze verantwortlich)

Erstausstrahlung

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Ein Fernsehexperiment: Drei Stühle in der Humboldt-Box, einem der innovativsten Ausstellungsorte in Berlin, der Blick auf das Alte Museum, in der Mitte des Raums ein Fernsehgerät. Auf den Stühlen: Drei Männer, deren Leben mit der Berliner Museumsinsel auf das engste ...

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Ein Fernsehexperiment: Drei Stühle in der Humboldt-Box, einem der innovativsten Ausstellungsorte in Berlin, der Blick auf das Alte Museum, in der Mitte des Raums ein Fernsehgerät. Auf den Stühlen: Drei Männer, deren Leben mit der Berliner Museumsinsel auf das engste verknüpft sind - Klaus-Dieter-Lehmann, zehn Jahre lang Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Professor Hermann Parzinger, ihr heutiger Präsident, und Professor Günther Schade, der zu DDR-Zeiten für die Insel und ihre Schätze verantwortlich war. Sie haben sich zum gemeinsamen Fernsehen verabredet, zum Public Viewing in der Humboldt-Box. Zunächst lauschen sie der Bilanz, die Carola Wedel zieht - die Autorin, die über die Jahre hinweg den Wiederaufbau mit ihren Filmen für das ZDF begleitet hat. Dann schalten die drei den Fernseher an. Es läuft "Die Museumsinsel - Schatzkammer Berlins", ein Fundstück aus der Zeit des DDR-Fernsehens, das im August 1983 erstmals gesendet wurde. Dieser Film liefert den Gesprächsstoff für die kulturhistorische Expertenrunde. Wer über das soeben gesehene reden will, stoppt den Film, und dann wird diskutiert. Ist alles gesagt, darf es mit dem Film weitergehen.
Mit "Die Schätze, die Insel und wir" wagt 3sat ein Experiment des Gesprächsfernsehens an einem prominenten Ort: ein Gespräch, das ohne Moderator stattfindet, nur mit drei Protagonisten und der Fernbedienung in ihrer Hand.


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Wollbäder und Loamwickl

Heilmethoden der alten Volksmedizin

Film von Klaus Huber

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Neben der hoch entwickelten, modernen Schulmedizin behaupten sich jahrhundertealte Heilmethoden der Volksmedizin, gespeist aus überliefertem Wissen, Astrologie und Aberglauben. Kräuter helfen mit ihren natürlichen Wirkstoffen, Heilung bringt aber oft auch die Intuition ...
(ORF)

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Neben der hoch entwickelten, modernen Schulmedizin behaupten sich jahrhundertealte Heilmethoden der Volksmedizin, gespeist aus überliefertem Wissen, Astrologie und Aberglauben. Kräuter helfen mit ihren natürlichen Wirkstoffen, Heilung bringt aber oft auch die Intuition des Heilers.
"Wollbäder und Loamwickel" stellt Heilmethoden der alten Volksmedizin vor.
(ORF)


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13:30
Stereo-Ton16:9 Format

Druckfrisch

Neue Bücher mit Denis Scheck


Das Magazin mit Denis Scheck hilft bei der Orientierung im Bücherdschungel. Scheck besucht Schriftsteller, stellt Neuerscheinungen vor und spart dabei nicht mit Lob und Kritik.
(ARD/WDR)


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14:00
Stereo-Ton16:9 Format

Auf Zehenspitzen durch die Schweiz

Zeitreise mit einem Traktor

Film von Fabio Calvi

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Auf einem Schrottplatz fand er drei farbige Scheiben und eine Glastür von fast vier Metern Höhe - wer weiß, woher sie kamen. Doch Michail, einen alten Schweizer Roma, erinnerten sie an etwas ganz Bestimmtes: an den Wagen, in dem er die Welt kennenlernte und der ...

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Auf einem Schrottplatz fand er drei farbige Scheiben und eine Glastür von fast vier Metern Höhe - wer weiß, woher sie kamen. Doch Michail, einen alten Schweizer Roma, erinnerten sie an etwas ganz Bestimmtes: an den Wagen, in dem er die Welt kennenlernte und der jahrelang sein Zuhause war. Mit Hilfe seiner Frau Martha baut sich Michail mit viel Mühe einen altertümlichen Wohnwagen zusammen und verwirklicht seinen Traum: So leben wie einst, gemächlich reisend und mit offenem Blick auf die Welt. Und so fahren sie los. Wohin auch immer. Da Pferde auf unseren Straßen keinen Platz mehr haben, ersetzt ein altersschwacher Traktor die Hufe so gut es geht.
Die Dokumentation "Auf Zehenspitzen durch die Schweiz" begleitet die abenteuerliche Reise von Michail und Martha.


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14:55
Stereo-Ton16:9 Format

Hinterm Horizont geht´s weiter

Weltwunder Wattenmeer

Film von Annette Hoth

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Im Spätsommer spielt sich in den Weiten des Wattenmeers ein spektakuläres Naturschauspiel ab: Zwölf Millionen Zugvögel machen dort Rast. Das Feuchtgebiet an der deutschen Nordseeküste ist seit Kurzem nicht mehr nur ein schönes Ferienziel: Im Juni erklärte die UNESCO ...

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Im Spätsommer spielt sich in den Weiten des Wattenmeers ein spektakuläres Naturschauspiel ab: Zwölf Millionen Zugvögel machen dort Rast. Das Feuchtgebiet an der deutschen Nordseeküste ist seit Kurzem nicht mehr nur ein schönes Ferienziel: Im Juni erklärte die UNESCO das Wattenmeer zum Weltnaturerbe.
Die Dokumentation "Hinterm Horizont geht's weiter" stellt Watt, Zugvögel und die Menschen, die am Wattenmeer leben, vor.


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15:10
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Windstärke 9 - Höllenritt der Hochseefischer (1/3)

Gefährlicher Fang

Film von Antje Boehmert, Sigrun Laste und Birgit Tanner

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Hochseefischer setzen ihr Leben jeden Tag aufs Spiel. Der Kampf gegen die Naturgewalten macht ihren Beruf zu einem der gefährlichsten Jobs der Welt, mit Toten und Verletzten jedes Jahr. Fritz Flindt, Manfred Rahr und Stefan Koskowski gehören zur letzten deutschen ...

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Hochseefischer setzen ihr Leben jeden Tag aufs Spiel. Der Kampf gegen die Naturgewalten macht ihren Beruf zu einem der gefährlichsten Jobs der Welt, mit Toten und Verletzten jedes Jahr. Fritz Flindt, Manfred Rahr und Stefan Koskowski gehören zur letzten deutschen Hochseeflotte und haben ihr Leben der unberechenbaren See verschrieben. Die rauen Gewässer Norwegens sind ihr Revier, Seelachs ihre Beute. Doch die Jagd nach dem kostbaren Fisch macht die Kapitäne, die eigentlich Kollegen sind, zu Rivalen. Wenn es um Seelachs geht, gelten harte, schlichte Regeln: Geld verdient nur, wer Fisch fängt. Wer am meisten Fisch fängt, ist der Beste - und das will jeder der drei Kapitäne sein.
Die dreiteilige Reihe "Windstärke 9 - Höllenritt der Hochseefischer" dokumentiert, wie drei Kapitäne und ihre Crews unter extremen Bedingungen ihrem aussterbenden Beruf nachgehen. "Gefährlicher Fang" ist die erste Folge der dreiteiligen Reihe.

Die zweite und dritte Folge der Dokumentation "Windstärke 9 - Höllenritt der Hochseefischer" zeigt 3sat im Anschluss ab 15.50 Uhr.


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15:50
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Windstärke 9 - Höllenritt der Hochseefischer (2/3)

Razzia auf dem Meer

Film von Antje Boehmert, Sigrun Laste und Birgit Tanner

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Die Schiffe der letzten deutschen Hochseeflotte nehmen Kurs auf den Skagerrak. Dort erhoffen sich Fritz Flindt, "Manni" Rahr und "Kosi" Koskowski den ersehnten Fangerfolg. Doch Manni scheint vom Pech verfolgt: Das Material eines neuen Test-Netzes ist zu flexibel, sodass ...

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Die Schiffe der letzten deutschen Hochseeflotte nehmen Kurs auf den Skagerrak. Dort erhoffen sich Fritz Flindt, "Manni" Rahr und "Kosi" Koskowski den ersehnten Fangerfolg. Doch Manni scheint vom Pech verfolgt: Das Material eines neuen Test-Netzes ist zu flexibel, sodass der gefangene Fisch unter Wasser wieder entkommt. Auch Fritz hat Sorgen: Die Seetauglichkeit von Praktikant Manuel steht sehr in Frage. Ob er auf der "Seewolf" bleiben will und kann, ist zweifelhaft. Richtige Probleme bekommen alle drei Schiffe, als die norwegische Küstenwache an Bord kommt. Manni kann seine Fangmengen nicht nachweisen, und Fritz bekommt Ärger wegen sogenannten Beifangs - Fische, die er eigentlich gar nicht fangen darf. Wenn die Zentrale in Cuxhaven nicht hilft, drohen hohe Strafen - bis hin zum Festhalten des Schiffs in einem norwegischen Hafen.
"Razzia auf dem Meer" ist der zweite Teil der dreiteiligen Reihe "Windstärke 9 - Höllenritt der Hochseefischer".


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16:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Windstärke 9 - Höllenritt der Hochseefischer (3/3)

Sehnsucht der harten Kerle

Film von Antje Boehmert, Sigrun Laste und Birgit Tanner

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Es ist die letzte Tour der Saison, und ein letztes Mal wollen die drei Kapitäne Fritz Flindt, "Manni" Rahr und "Kosi" Koskowski abräumen. Doch der launische Seelachs macht allen zu schaffen. Niemand weiß, wo er abgeblieben ist. Dass sie selbst ein Teil der Ursache sein ...

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Es ist die letzte Tour der Saison, und ein letztes Mal wollen die drei Kapitäne Fritz Flindt, "Manni" Rahr und "Kosi" Koskowski abräumen. Doch der launische Seelachs macht allen zu schaffen. Niemand weiß, wo er abgeblieben ist. Dass sie selbst ein Teil der Ursache sein könnten, ahnen sie nicht. Denn alle sind mit ihren Gedanken schon nicht mehr richtig auf See.
"Sehnsucht der harten Kerle" ist der letzte Teil der dreiteiligen Reihe "Windstärke 9 - Höllenritt der Hochseefischer".


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17:00
Stereo-Ton16:9 Format

ARD-exclusiv: Stille Gewalt - Schülermobbing im Internet

Film von Lena Rumler

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Chantal, 17, wollte einfach nur dazugehören: Sie stellte ihr Profil im online-Netzwerk schülerVZ ein. Die Möglichkeit, übers Internet zu klatschen und zu flirten, fand sie toll. Bis sie eine zweite Seite über sich bei schülerVZ fand. Ihr Foto war dort zur ...
(ARD/WDR)

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Chantal, 17, wollte einfach nur dazugehören: Sie stellte ihr Profil im online-Netzwerk schülerVZ ein. Die Möglichkeit, übers Internet zu klatschen und zu flirten, fand sie toll. Bis sie eine zweite Seite über sich bei schülerVZ fand. Ihr Foto war dort zur Hitler-Karikatur verfremdet, zusätzlich standen dort unwahre Dinge: dass sie eine Streberin und lesbisch sei. Einige Tage später erreichten sie über schülerVZ Gewaltandrohungen. Chantals Fall ist kein Einzelfall: Über soziale Netzwerke wie schülerVZ mit knapp vier Millionen Schülern wird in großem Stil gemobbt. Mit nur einem Mausklick kann ein Schüler anonym vor der gesamten Schülerschaft diffamiert werden.
"ARD-exclusiv" begleitet Chantal auf ihrem schwierigen Weg, sich gegen die Diffamierungen im Internet zu wehren.
(ARD/WDR)


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

über:morgen

Zum Glück

Film von Monica Ladurner

Moderation: Hubert Nowak

Erstausstrahlung

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Das Magazin "über:morgen" will in einer Welt der permanenten gesellschaftlichen Veränderungen eine Orientierungshilfe sein. Jede Woche widmet es sich einem anderen Thema, das von besonderer Relevanz für die Zukunft ist. Die Themenpalette ist dabei weit gefasst: Es geht ...
(ORF/3sat)

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Das Magazin "über:morgen" will in einer Welt der permanenten gesellschaftlichen Veränderungen eine Orientierungshilfe sein. Jede Woche widmet es sich einem anderen Thema, das von besonderer Relevanz für die Zukunft ist. Die Themenpalette ist dabei weit gefasst: Es geht um Fragen der Energieversorgung und des Umweltschutzes, um Veränderungen in den Alters- und Sozialstrukturen, um die Problematik der Migration und um den Umgang mit Armut. Themen, die in Bildung und Wissenschaft, Wirtschaft und Politik für Aufsehen und Diskussionsstoff sorgen. "über:morgen" zeigt auf, wie mögliche Zukunftsszenarien aussehen können und welche Entwicklungen sich abzeichnen.
In dieser Ausgabe geht "über:morgen" der Frage nach: Was macht glücklich? Die neuesten Ergebnisse der Hirnforschung widersprechen zumindest in einer Hinsicht ganz klar den Annahmen der klassischen Wirtschaftswissenschaft: Die Befriedigung von Bedürfnissen führt keineswegs immer zu höherer Zufriedenheit und mehr Glück. Deshalb entscheiden sich immer mehr Menschen, bescheidener und bewußter zu leben, etwa der ehemalige Multimillionär Karl Rabeder, der eine 20 Quadratmeter kleine Hütte in den Tiroler Bergen bewohnt, oder der preisgekrönte Gastwirt Josef Floh, der nur solche Lebensmittel verarbeitet, die im Radius von 66 Kilometern rund um sein Wirtshaus gedeihen. Und noch etwas haben Hirnforscher und Sozialpsychologen herausgefunden: Nicht die Intensität des Gefühls ist entscheidend, sondern die Häufigkeit der Empfindung. Sie versuchen zu beweisen, dass man das Gehirn trainieren kann, positive Emotionen intensiver und häufiger wahrzunehmen. An die Erlernbarkeit der Glücksfähigkeit glauben zunehmend auch Pädagogen. In London wurde "Glück" als Schulfach eingeführt. Seitdem beschäftigen sich auch im deutschsprachigen Raum immer mehr Schulen im Unterricht mit diesem Thema.
(ORF/3sat)


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Südtiroler Küche: Das Beste aus zwei Welten

Film von Gerti Maader

(aus der Reihe "NZZ Format")

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Die Südtiroler kochen ihr eigenes Süppchen. In der nördlichsten Provinz Italiens
trifft die österreichisch geprägte, traditionelle, bodenständige, alpine Küche auf die leichtere italienische, mediterrane Kochkunst mit ihrer südländischen Raffinesse. Am ...

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Die Südtiroler kochen ihr eigenes Süppchen. In der nördlichsten Provinz Italiens
trifft die österreichisch geprägte, traditionelle, bodenständige, alpine Küche auf die leichtere italienische, mediterrane Kochkunst mit ihrer südländischen Raffinesse. Am Schnittpunkt zweier Esskulturen setzt man seit den 1980er-Jahren ganz bewusst auf Qualität. Naturnahe, einheimische Produkte spielen dabei eine zentrale Rolle, egal ob in einer wildromantischen Berghütte, in einer Hofschänke oder in einem eleganten Haubenlokal serviert. Wenn Südtiroler Bäuerinnen Dampf machen und Südtiroler Spitzenköche herzhafte alpine Spezialitäten mit mediterraner Leichtigkeit kombinieren, so ist ein einmaliges Geschmackserlebnis garantiert.
Der Film aus der Reihe "NZZ Format" stellt die Südtiroler Küche vor.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Museums-Check mit Markus Brock

Jüdisches Museum Berlin

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Von wegen verstaubt: Museen sind heute sinnliche Erlebnisorte für die ganze Familie. In der Reihe "Museums-Check" stellt Moderator Markus Brock einzigartige Museen in Deutschland, Österreich und der Schweiz vor. So eröffnet er spannende Einblicke hinter die Kulissen und ...
(ARD/SWR)

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Von wegen verstaubt: Museen sind heute sinnliche Erlebnisorte für die ganze Familie. In der Reihe "Museums-Check" stellt Moderator Markus Brock einzigartige Museen in Deutschland, Österreich und der Schweiz vor. So eröffnet er spannende Einblicke hinter die Kulissen und trifft in jeder Folge einen prominenten Überraschungsgast. "Ich möchte Lust machen auf Museen und Schwellenangst nehmen", sagt er.
Diesmal besucht Markus Brock das Jüdische Museum Berlin. Schon allein durch die Architektur - ein Neubau von Daniel Libeskind, der an einen geborstenen Davidstern erinnert - wurde das Museum kurz nach seiner Eröffnung 2001 zu einem Besuchermagnet. 2.000 Jahre deutsch-jüdische Geschichte werden interaktiv präsentiert, zum Mitmachen und Staunen. Als prominenten Gast begrüßt Markus Brock den Schauspieler und Synchronsprecher Ulrich Matthes, selbst Berliner und ein bekennender Museumsfan.
(ARD/SWR)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
Stereo-Ton16:9 Format

Um den reinen Kern. Der Bildhauer Josef Schagerl

Film von Georg Lhotsky und Eva-Maria Stelljes

Erstausstrahlung

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Josef Schagerl, 1923 in Scheibbs in Niederösterreich geboren, hat neben dem Schulbesuch im Bildhaueratelier seines Vaters mitgearbeitet: "Schon im frühesten Kindesalter, im Atelier meines Vaters, umgeben von reich drapierten Heiligenfiguren, beschloss ich zum ersten Mal ...
(ORF/3sat)

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Josef Schagerl, 1923 in Scheibbs in Niederösterreich geboren, hat neben dem Schulbesuch im Bildhaueratelier seines Vaters mitgearbeitet: "Schon im frühesten Kindesalter, im Atelier meines Vaters, umgeben von reich drapierten Heiligenfiguren, beschloss ich zum ersten Mal Bildhauer zu werden." Faszinierend an Josef Schagerls Schaffen sind die enorme Präzision und der Formwille, der von der Symbolik des Geometrischen geprägt ist. Inzwischen hat Schagerl sein "Gesamtkunstwerk", die gotische Johanniskapelle an der Grenze zwischen Wein- und Waldviertel, dem Land Niederösterreich geschenkt. Es soll ein Museum werden.
Ein Porträt des österreichischen Bildhauers Josef Schagerl.
(ORF/3sat)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Heißkalt: Die extremsten Orte der Welt

Film von Udo Maurer

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Mittlerweile besteht kein Zweifel mehr: Es wird heiß auf unserem Planeten. Die Temperatur der Erde hat sich in den vergangenen 100 Jahren um 0,8 Grad Celsius erhöht und ist weiter im Ansteigen begriffen. Aber wie gehen Menschen, die schon jetzt an Orten leben, wo Luft ...
(ORF)

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Mittlerweile besteht kein Zweifel mehr: Es wird heiß auf unserem Planeten. Die Temperatur der Erde hat sich in den vergangenen 100 Jahren um 0,8 Grad Celsius erhöht und ist weiter im Ansteigen begriffen. Aber wie gehen Menschen, die schon jetzt an Orten leben, wo Luft und Erde glühen, mit der Hitze um? Wie widerstehen Tiere und Pflanzen extremen Temperaturen?
Die Dokumentation "Heißkalt: Die extremsten Orte der Welt" zeigt mit Hilfe von Wärmebildkameras, durch geschickte Bildkompositionen und mit starken Teleobjektiven, wie es aussieht, wenn Menschen, Tiere und Pflanzen extreme Hitze ertragen müssen. Sie führt aber auch ins kälteste aller bewohnten Gebiete der Erde: ins Hochland von Oimjakon in Nordostsibirien, wo die beiden rund 600 Kilometer voneinander entfernten Orte Werchojansk und Oimjakon seit mehr als 100 Jahren um den Titel des "kältesten Orts der Erde" konkurrieren. Werden die Bewohner dieser sibirischen Dörfer zu den wenigen Gewinnern der Klimaerwärmung zählen?
(ORF)


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21:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Extrem! Von höchsten Höhen bis unters Meer

Film von Udo Maurer

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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In naher Zukunft werden sich durch die Klimaerwärmung einige Siedlungsgebiete als unbewohnbar erweisen, andere werden neu erschlossen werden müssen. Wo liegen für den Menschen die Grenzen des Möglichen?
Die Dokumentation "Extrem! Von höchsten Höhen bis unters ...
(ORF)

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In naher Zukunft werden sich durch die Klimaerwärmung einige Siedlungsgebiete als unbewohnbar erweisen, andere werden neu erschlossen werden müssen. Wo liegen für den Menschen die Grenzen des Möglichen?
Die Dokumentation "Extrem! Von höchsten Höhen bis unters Meer" vergleicht das Leben auf Meereshöhe mit dem in den höchsten Gebirgen der Welt. Er führt von den Lagunen und Palmenstränden der Südseeinseln, deren höchste Erhebung oft nur wenige Meter beträgt, auf 4.000 Meter ins Hochland von Äthiopien, von den seit Urzeiten besiedelten Ufern des Toten Meeres, die 408 Meter unter dem Meeresspiegel liegen, auf 5.400 Meter Höhe in das Goldgräberstädtchen La Rinconada in den peruanischen Anden - der höchste bewohnte Ort der Welt.
(ORF)


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21:45
Stereo-Ton16:9 Format

Dokumentarfilmzeit: Unser Ich

Hacker

Dokumentarfilm von Alexander Biedermann, Deutschland 2010

Länge: 80 Minuten

Erstausstrahlung

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Mit 19 Jahren gilt Paul-Sebastian Ziegler aus Berlin beim Bundesnachrichtendienst bereits als "Elitehacker". Auch der amerikanische Geheimdienst NSA hat schon Interesse an dem jungen Mann signalisiert, dem Schule und frühmorgendliches Aufstehen immer ein Greuel waren und ...

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Mit 19 Jahren gilt Paul-Sebastian Ziegler aus Berlin beim Bundesnachrichtendienst bereits als "Elitehacker". Auch der amerikanische Geheimdienst NSA hat schon Interesse an dem jungen Mann signalisiert, dem Schule und frühmorgendliches Aufstehen immer ein Greuel waren und der sich gerne als "Computersicherheitstechniker" vorstellt. Seit den 1970er Jahren hat sich die Hackerszene von der "galaktischen Vereinigung ohne feste Strukturen", wie sie der Gründer des Chaos Computer Clubs, Wau Holland, einst nannte, zur gefürchteten wie umworbenen Spezialistenkaste gewandelt. Die 2007 umgesetzte Verschärfung des deutschen "Hackerparagrafen", der das Benutzen bestimmter Programme mit Gefängnisstrafe belegt, bewog Ziegler zur Emigration nach Japan. Die in Deutschland verbliebenen Akteure bewegen sich in schizophrenen Zwischenwelten. Der IT-Sicherheitsberater Marko Rogge etwa, der mit Vorträgen über Handy-Viren und Bluetooth-Hacking sein Geld verdient, stand bereits wegen Industriespionage vor Gericht.
Beide Protagonisten des Dokumentarfilms sind Hacker aus Leidenschaft und ständig auf der Suche nach neuen Problemen und ihren Lösungen. Sie leben in einem unendlich anmutenden Beschleunigungszustand von Daten und Informationen, dem sich der junge Leipziger Filmemacher Alexander Biedermann für die Zeit des Films angeglichen hat. Dabei sind ihm erstaunliche Einblicke in eine Szene gelungen, in die der "gemeine User" sonst nie vordringt. Biedermann wurde 1975 in Leipzig geboren und studierte zunächst Betriebswirtschaft, dann Philosophie und Psychologie sowie Kommunikations- und Medienwissenschaften an der Universität seiner Heimatstadt. Bis 2006 arbeitete er als Produzent und Aufnahmeleiter unter anderem bei der UFA, seither freiberuflich als Filmautor. Matt Sweetwood, der neben dem Schnitt auch am Buch des Dokumentarfilms "Hacker" beteiligt war, studierte am Film- und Fernsehinstitut der Calfifornia State University in San Diego. Er war Koautor des Dokumentarfilms "Homemade Hillbilly Jam", der auf zahlreichen Festivals und auch im Kino lief.


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23:05
Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Schranken

Fernsehfilm, DDR 1982

Darsteller:
Hauptmann FuchsPeter Borgelt
Leutnant BergerHolger Mahlich
Renate MüllerPetra Kelling
Hans MüllerGünter Junghans
Ilona BrückIlona Grandtke
u.a.
Buch: Hans-Werner Honert
Regie: Richard Engel
Länge: 76 Minuten

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Hauptmann Fuchs und Leutnant Berger werden zu einem Unfall gerufen. Klaus Born, der den Unfall als Beifahrer nicht überlebt hat, steht im Verdacht an einem Verbrechen beteiligt zu sein. Die Indizien sprechen auch dafür: Der Wagen wurde als gestohlen gemeldet, ein Teil ...
(ARD/MDR)

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Hauptmann Fuchs und Leutnant Berger werden zu einem Unfall gerufen. Klaus Born, der den Unfall als Beifahrer nicht überlebt hat, steht im Verdacht an einem Verbrechen beteiligt zu sein. Die Indizien sprechen auch dafür: Der Wagen wurde als gestohlen gemeldet, ein Teil der Ladung fehlt, und vom zweiten Beteiligten an dieser Straftat, dem Fahrer des Unfallwagens, fehlt jede Spur. Doch Hauptmann Fuchs findet bald Anhaltspunkte, die ihn an dieser Version zweifeln lassen. Born, der gerade aus der Haft entlassen wurde, wollte ein neues Leben beginnen. Seine Pläne und Vorbereitungen dafür passen nicht zu dieser Tat. Bei Menschen, die Born nahe standen, stößt Hauptmann Fuchs auf Abwehr, und er hat das Gefühl, dass auch Zeugen ihm wichtige Dinge verschweigen.
Ein Film aus der traditionsreichen Krimireihe "Polizeiruf 110".
(ARD/MDR)


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0:25

Die Maske des Dimitrios

(The Mask of Dimitrios)

Spielfilm, USA 1944

Darsteller:
Mr. PetersSydney Greenstreet
Cornelius LeydenPeter Lorre
DimitriosZachary Scott
IranaFaye Emerson
GrodekVictor Francen
Madame ChavezFlorence Bates
u.a.
Regie: Jean Negulesco
Länge: 92 Minuten

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Istanbul, 1938: Der Polizei-Colonel Haki zeigt dem berühmten Kriminalautoren Cornelius Leyden die Leiche des international gesuchten Meisterspions und Mörders Dimitrios. Leyden ist von der Laufbahn des Toten so fasziniert, dass er zu einer Spurensuche in dessen ...
(ARD)

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Istanbul, 1938: Der Polizei-Colonel Haki zeigt dem berühmten Kriminalautoren Cornelius Leyden die Leiche des international gesuchten Meisterspions und Mörders Dimitrios. Leyden ist von der Laufbahn des Toten so fasziniert, dass er zu einer Spurensuche in dessen Vergangenheit aufbricht, um Stoff für ein neues Buch zu sammeln. In Athen findet er erste Kriminalakten, in denen Dimitrios als Raubmörder auftaucht. In Sofia besucht Leyden die Barbesitzerin Madame Chavez. Sie erinnert sich an die furchteinflößenden Auftritte ihres Ex-Liebhabers und an ein Attentat auf den damaligen bulgarischen Premierminister, das Dimitrios 1923 beging. Als Leyden ins Hotel zurückkehrt, wird er von dem mysteriösen Mr. Peters bedroht, der ihn schon seit der Abreise aus Istanbul verfolgt. Peters scheint Dimitrios sehr gut zu kennen und auch geheime Gründe zu haben, um dessen Spuren aufzunehmen.
"Die Maske des Dimitrios" ist ein spannend und atmosphärisch packender Film noir nach dem 1938 veröffentlichten gleichnamigen Kriminalroman des Autors Eric Ambler.
(ARD)


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1:55
Stereo-Ton16:9 Format

Kein Ort

Dokumentarfilm von Kerstin Nickig, Deutschland/Polen 2009

Länge: 98 Minuten

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Der tschetschenische Journalist Ali wartet mit seiner Familie in Polen auf eine Entscheidung über seinen Asylantrag. Er ist in seiner Heimat gefoltert worden und kann nicht zurück. Eine Entscheidung aber wird immer wieder verzögert. Tamara und Ali haben es bis Wien ...

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Der tschetschenische Journalist Ali wartet mit seiner Familie in Polen auf eine Entscheidung über seinen Asylantrag. Er ist in seiner Heimat gefoltert worden und kann nicht zurück. Eine Entscheidung aber wird immer wieder verzögert. Tamara und Ali haben es bis Wien geschafft, doch nun sind sie von einer Abschiebung bedroht. Sie befürchten, dass ihre behinderte Tochter eine Ausweisung oder gar die Rückführung nicht verkraften würde. Schon einmal sind sie abgeholt worden, konnten der Abschiebung jedoch noch entgehen. Wacha, ein ehemaliger tschetschenischer Untergrundoffizier, der eine Exekution knapp überlebte, ist ebenfalls in Wien und inzwischen mit einer Österreicherin verheiratet. Er kämpft um seinen Sohn, der aus der russischen Armee desertiert und in Litauen aufgegriffen worden ist, wo ihm ebenfalls die Abschiebung droht. Urslan schließlich ist auf der Flucht von Schleppern betrogen worden und lebt illegal mit seiner Familie in der Ukraine, wo ihm der Aufenthalt verwehrt wird. Nun sucht er einen Weg, die EU-Grenze zu überwinden.
Der Dokumentarfilm "Kein Ort" zeigt den Kreislauf von Flucht, Asylsuche und Abschiebung und damit die Ausweglosigkeit der Asylregelungen und der Flüchtlingspolitik der EU.


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3:35
Stereo-Ton16:9 Format

In Dir muss brennen

Dokumentarfilm von Katharina Pethke, Deutschland 2009

Länge: 65 Minuten

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Die modernen Gesellschaften sind von einem wachsenden Widerspruch geprägt. Mit Begriffen wie Freiheit und Flexibilität wird ein Arbeits- und Privatleben beworben, das Unabhängigkeit und Selbstverwirklichung verheißt. Gleichzeitig registrieren Ärzte, Krankenkassen und ...

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Die modernen Gesellschaften sind von einem wachsenden Widerspruch geprägt. Mit Begriffen wie Freiheit und Flexibilität wird ein Arbeits- und Privatleben beworben, das Unabhängigkeit und Selbstverwirklichung verheißt. Gleichzeitig registrieren Ärzte, Krankenkassen und Arbeitgeber eine grundlegende psychische Verunsicherung: Immer mehr Menschen fühlen sich gestresst und überfordert, leiden unter Depressionen, Angstzuständen und Burn-out-Syndromen.
In ihrem essayistischen Dokumentarfilm "In Dir muss brennen" entwirft die Nachwuchsfilmemacherin Katharina Pethke ein Bild von der Entgrenzung der Arbeit und den Unsicherheiten, die diese hervorruft. "In Dir muss brennen" zeigt Situationen, in denen Menschen Hilfestellung suchen: Seminare und Coachings, in denen Trainer und Coaches die Führung zur Selbst-Führung übernommen haben.


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4:40
Stereo-Ton

Geschichten vom Essen

Dokumentarfilm von Hans-Dieter Grabe, Deutschland 2008

Länge: 61 Minuten

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"Geschichten vom Essen" erzählt von fünf Menschen in verschiedenen Ländern.
Die erste Geschichte zeigt hart arbeitende Frauen in einer Zeit, in der "5 Kartoffeln" - so der Titel - ein großes Geschenk sein können. "Rote Rüben" beschafft sich heimlich ein ...

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"Geschichten vom Essen" erzählt von fünf Menschen in verschiedenen Ländern.
Die erste Geschichte zeigt hart arbeitende Frauen in einer Zeit, in der "5 Kartoffeln" - so der Titel - ein großes Geschenk sein können. "Rote Rüben" beschafft sich heimlich ein zehnjähriges Mädchen für seine zwei kranken Brüder. Die Schwester weiß: Wenn sie erwischt wird, warten harte Strafen auf sie."Hefeklöße" - die Freude darüber, wie gut sie ihm schmeckten, obwohl wenige Stunden davor sein Elternhaus in Flammen aufgegangen ist, hat der damals acht Jahre alte Dokumentarfilmer bis heute nicht vergessen. "Brot" - um nichts anderes kreist jahrelang das Denken eines Häftlings. "Vom Sattessen" träumt ein Mann, der zwar genug zu essen hat, dessen zerstörter Körper aber auf die geringste Gewichtszunahme mit unerträglichen Schmerzen reagiert. Hans-Dieter Grabes Film ist aus dem Material für fünf Dokumentarfilme entstanden, die der Filmemacher zwischen 1967 und 1998 drehte. Grabe, der im und nach dem Zweiten Weltkrieg am eigenen Körper den Hunger erlebt hat, hofft, dass sein Werk dazu beiträgt, "die Flut von Koch- und Ess-Shows im Unterhaltungsfernsehen durch eine etwas andere, nämlich nachdenklichere und bewusstere Sichtweise auf Nahrungsmittel und die Bedeutung des Essens zu ergänzen."


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5:40

Die Weltfabrik

Wo Kinderbücher und Herrensocken entstehen

Film von Dara Hassanzadeh und Philipp Müller

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Immer mehr Alltagsgüter werden global produziert und reisen dabei um die ganze Welt. So beginnt in Benin, Westafrika, die lange Reise einer deutschen Herrensocke. Bis sie schließlich im Vertrieb landet, passiert sie insgesamt dreimal die Straße von Gibraltar. Doch der ...

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Immer mehr Alltagsgüter werden global produziert und reisen dabei um die ganze Welt. So beginnt in Benin, Westafrika, die lange Reise einer deutschen Herrensocke. Bis sie schließlich im Vertrieb landet, passiert sie insgesamt dreimal die Straße von Gibraltar. Doch der logistische Wahnsinn rechnet sich.
Die Reportage "Die Weltfabrik" zeigt anhand von Alltagsgütern, wer wo wie an den globalen Fertigungsprozessen beteiligt ist.

Sendeende: 6:10 Uhr