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Allerheiligen - Dienstag, 1. November
Programmwoche 44/2011
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6:15
Stereo-Ton16:9 Format

Himmelhoch und abgrundtief

Berlin von oben und von unten

Film von Peter Scholl

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Ein Fotograf begibt sich in den Himmel über Berlin und sucht dort die ganz besondere Perspektive, unter der Arena am Ostbahnhof herrscht unbemerkt von den Konzertbesuchern geschäftiges Treiben, über eine Straße donnert der Verkehr, darunter sanieren Kanalarbeiter das ...
(ARD/RBB)

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Ein Fotograf begibt sich in den Himmel über Berlin und sucht dort die ganz besondere Perspektive, unter der Arena am Ostbahnhof herrscht unbemerkt von den Konzertbesuchern geschäftiges Treiben, über eine Straße donnert der Verkehr, darunter sanieren Kanalarbeiter das Ziegelsteingewölbe. Hoch über Berlin schweben Industriekletterer an den Seilen und montieren Teile einer Dachkonstruktion, unten durchwandert ein Tunnelfreak Berlins Unterwelten. Ohne "die da oben" und "die da unten" läuft das Leben in der Großstadt nicht.
In "Himmelhoch und abgrundtief" wird aus dem besonderen Blickwinkel dieser beiden Extreme der ansonsten unsichtbare Rhythmus der deutschen Hauptstadt erlebbar. Ein Berlin-Porträt mit Menschen, die keine Höhenangst kennen, und mit solchen, die Berlins Unterwelten lieben.

Ebola, Schweinegrippe und zuletzt die EHEC-Seuche: Für das bloße Auge sind die Erreger dieser lebensbedrohlichen Krankheiten nicht sichtbar, ihre Auswirkungen und die Folgen umso mehr. Bakterien und Viren sind nur ein Aspekt, dem sich 3sat am Thementag "Unsichtbar" widmet. Im Fokus steht das Unsichtbare, Unbemerkte, das Verdeckte und Versteckte, beispielsweise Mikroorganismen, Nanopartikel, Höhlen und Minen oder das Leben in den Tiefen der Ozeane. 3sat beschäftigt sich 24 Stunden lang mit den Dingen, die wir im Alltag nicht sehen - die aber doch da sind.

(ARD/RBB)


7:00
Stereo-Ton16:9 Format

Ein Tag im Moskauer Untergrund

Film von Elisabeth Weyer

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Ein Russe und eine Deutsche - zwei Menschen, die einander nie begegnen werden. Nur eins verbindet sie: die Moskauer Metro, die schönste und schnellste U-Bahn der Welt. Igor ist U-Bahn-Fahrer, einer von 2.765 Fahrern der Metro, und Martina ist sein Fahrgast. Martina ist ...
(ARD/HR)

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Ein Russe und eine Deutsche - zwei Menschen, die einander nie begegnen werden. Nur eins verbindet sie: die Moskauer Metro, die schönste und schnellste U-Bahn der Welt. Igor ist U-Bahn-Fahrer, einer von 2.765 Fahrern der Metro, und Martina ist sein Fahrgast. Martina ist eine deutsche Journalistin. Sie lebt seit Jahren in Moskau und fährt jeden Tag mit der U-Bahn zu ihren Terminen ins Stadtzentrum - als eine von zehn Millionen Passagieren, die täglich von der Metro transportiert werden, und das meist im rasanten Dreiviertel-Sekunden-Takt.
Der Film "Ein Tag im Moskauer Untergrund" begleitet Fahrer Igor in die für Passagiere unsichtbare Welt der legendären Moskauer Metro. Er zeigt, wie Igor sich morgens aus dem Bett quält, warum er sich jedes Mal vor Schichtbeginn einem Gesundheits-Check unterziehen muss, wie schnell er durch den Untergrund rast und warum Fahrer bei der Metro zu sein ein heißbegehrter Job ist.
(ARD/HR)


7:25

Die Gedärme von Paris

Film von Gudrun Hanke-El Ghomri

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Ein über 2.000 Kilometer langes Kanalisationsnetz durchzieht den Pariser Untergrund. Die begehbaren, labyrinthartig verzweigten Abwasserkanäle sind ein unterirdisches Spiegelbild der Pariser Straßen, Avenuen und Boulevards. Jeder Straße entspricht ein Stollen, der wie ...
(ARD/SWR)

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Ein über 2.000 Kilometer langes Kanalisationsnetz durchzieht den Pariser Untergrund. Die begehbaren, labyrinthartig verzweigten Abwasserkanäle sind ein unterirdisches Spiegelbild der Pariser Straßen, Avenuen und Boulevards. Jeder Straße entspricht ein Stollen, der wie diese mit einem Straßenschild versehen ist. Die "Stadt unter der Stadt" ist nicht menschenleer: Täglich sind dort Kanalarbeiter im Einsatz. Ihre Aufgabe ist die Reinigung und Instandhaltung der Kanäle. Ihren Ursprung hat die heutige Pariser Abwasserversorgung in dem Konzept, das der Ingenieur Eugen Legrand 1850 im Auftrag des Baron Haussmann entwickelte und umsetzte. Seitdem ist das Pariser Netz kontinuierlich ergänzt und weiterentwickelt worden. Zwar werden auftretende Schäden in den Kanälen heute mithilfe modernster Computertechnologie registriert, aber es werden noch immer Reinigungsmethoden verwendet, die auf Legrand zurückgehen. Zum Schmutz, der ungesunden Luft und der beengten Räumlichkeit kommt die mangelnde Beleuchtung hinzu. Das einzige Licht spenden die kleinen Lämpchen auf den Schutzhelmen der Kanalarbeiter.
Der Film "Die Gedärme von Paris" dokumentiert die Arbeit der Kanalarbeiter.
(ARD/SWR)


8:25
Stereo-Ton16:9 Format

Die Schweiz von Innen

Film von Volker Schwenck

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Ein Bergmassiv wird fast 60 Kilometer lang durchbohrt, damit europäische Warenströme schnell von Nord nach Süd gelangen können. In echten und falschen Felsen verbergen sich Bunker und Kanonen, um mögliche Feinde in die Flucht zu schlagen. Und auch die Natur hält ...
(ARD/SWR)

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Ein Bergmassiv wird fast 60 Kilometer lang durchbohrt, damit europäische Warenströme schnell von Nord nach Süd gelangen können. In echten und falschen Felsen verbergen sich Bunker und Kanonen, um mögliche Feinde in die Flucht zu schlagen. Und auch die Natur hält versteckte Schätze bereit: natürliche Eishöhlen, imposant und flüchtig, weil schnell schmelzend. Gletscherspalten, gefürchtet bei Skiwanderern und Rettungs-Crews. Stollen und Höhlen, aus denen sogenannte "Strahler" - Kristall- und Mineraliensucher - prächtige Mineralien brechen. Manchmal kommt der Besucher an unverhoffter Stelle wieder an die gleißend schneebedeckte Oberfläche. Mitten in der berühmten Eiger Nordwand zum Beispiel oder auf dem Jungfraujoch.
Der Film bietet einen überraschenden Einblick: Unter der sichtbaren Oberfläche gibt es noch eine zweite Schweiz, "Die Schweiz von Innen".
(ARD/SWR)


8:55
Stereo-Ton16:9 Format

Geheimsache Gotthardfestung

Kathrin Winzenried auf den Spuren des "Réduit national"

Film von Nathalie Rufer

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Als am 1. September 1939 Deutschland mit dem Überfall auf Polen den Zweiten Weltkrieg begann, war die Schweizer Armee denkbar schlecht gerüstet. Gerade einmal 26 Panzer standen bereit, um den mächtigen Feind abzuwehren. Angst und Mutlosigkeit beherrschten das Land - bis ...

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Als am 1. September 1939 Deutschland mit dem Überfall auf Polen den Zweiten Weltkrieg begann, war die Schweizer Armee denkbar schlecht gerüstet. Gerade einmal 26 Panzer standen bereit, um den mächtigen Feind abzuwehren. Angst und Mutlosigkeit beherrschten das Land - bis einer kam, der dem Volk den Glauben an die eigene Stärke zurückgab: General Henri Guisan (1874 - 1960). Frankreich hatte bereits kapituliert, als Guisan den Offizieren seine neue Strategie vom Rückzug ins Réduit vorlegte: Die Armee sollte sich fortan in den Felsen der Alpen verbarrikadieren und von dort aus Widerstand leisten. In der Folge entstanden im ganzen Alpenraum unzählige Festungsanlagen, stets unter dem Siegel höchster Verschwiegenheit. Obwohl die sogenannte Réduit-Strategie das Mittelland preisgab, hat die Schweizer Bevölkerung sie goutiert. Mehr noch: Das Réduit wurde bis zum Ende des Kalten Kriegs zum nationalen Mythos erhoben.
Kathrin Winzenried begibt sich für die Dokumentation "Geheimsache Gotthardfestung" auf die Spuren des "Réduit national".


9:50
Stereo-Ton16:9 Format

Subterra Incognita

Film von Thomas Lindermayer


(ORF)


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10:35
Stereo-Ton16:9 Format

Mumien

Eine geheimnisvolle Reise durch ostdeutsche Grüfte

Film von Uta Kolano

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Andreas Ströbl ist Archäologe. Sein Spezialgebiet birgt Spannung, denn er ist Experte für Grüfte und Gruftanlagen. Vor allem in Ostdeutschland kann er seinem Forscherdrang nachgehen, denn zwischen dem 16. und 20. Jahrhundert ließen sich gutsituierte Bürger und Adlige ...
(ARD/MDR)

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Andreas Ströbl ist Archäologe. Sein Spezialgebiet birgt Spannung, denn er ist Experte für Grüfte und Gruftanlagen. Vor allem in Ostdeutschland kann er seinem Forscherdrang nachgehen, denn zwischen dem 16. und 20. Jahrhundert ließen sich gutsituierte Bürger und Adlige dort prächtige Begräbnisstätten errichten. Es entstanden monumentale Gruftanlagen wie der Wipertifriedhof in Quedlinburg. Aber auch in Kirchen wurden Grüfte gebaut. Grüfte, Särge und Grabbeigaben erzählen von Alltag, Gebräuchen und Sterberiten. Doch die Gräber bergen noch einen weiteren Schatz: Mumien. Über 1.000 mumifizierte Leichname sollen in ostdeutschen Grüften liegen. In der Kirche von Illmersdorf bei Cottbus beispielsweise kann man Mumien betrachten. In Illmersdorf ließ der Obristwachmann Caspar Ernst von Normann im 18. Jahrhundert die Gruft für sich und seine Gemahlin bauen. In vielen Kirchgemeinden, in deren Grüften man in jüngster Zeit ähnlich gut erhaltene Mumien gefunden hat, streitet man, ob man die Toten zur Schau stellen soll oder nicht. Ein schwieriges Erbe.
Die Dokumentation "Mumien" ist eine Expedition durch Kirchen, Grüfte und Grabanlagen in Ostdeutschland. Er sucht nach dem Geheimnis der Toten und stellt die Frage: Wann geht das öffentliche Interesse an den Mumien zu weit?
(ARD/MDR)


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11:05
Stereo-Ton

Als wären sie nicht von dieser Welt

Der unmögliche Lebenswandel der Schleimpilze

Film von Karlheinz Baumann und Volker Arzt

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Schleimpilze sind Außenseiter der Evolution: Sie pendeln zwischen dem Reich der Tiere und dem Reich der Pflanzen. Auf der Suche nach Nahrung kriechen sie über den Boden, doch für ihre Vermehrung verwandeln sie sich in zierliche, pflanzenähnliche Geschöpfe, deren ...
(ARD/WDR/MDR)

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Schleimpilze sind Außenseiter der Evolution: Sie pendeln zwischen dem Reich der Tiere und dem Reich der Pflanzen. Auf der Suche nach Nahrung kriechen sie über den Boden, doch für ihre Vermehrung verwandeln sie sich in zierliche, pflanzenähnliche Geschöpfe, deren eigenwillige Schönheit und schillernde Farbenpracht ihresgleichen sucht. Seit Jahren erforscht Karlheinz Baumann diese Wunderwesen: in den Nebelwäldern Kanadas, in den Kaiserlichen Gärten Tokios und im Wald vor seiner Haustür.
Der Film "Als wären sie nicht von dieser Welt" führt in eine ebenso fremde wie abenteuerliche Welt, die erst durch Zeitrafferaufnahmen wirklich sichtbar wird. Er ist international vielfach ausgezeichnet worden. Unter anderem erhielt er beim "Prix Leonardo Festival" 2003 in Parma, Italien, den "Grand Prix" für den "besten wissenschaftlichen Film" und den "Grand Prix" der Jugend-Jury für den "besten und originellsten Film" des Festivals.
(ARD/WDR/MDR)


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11:50
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Kluge Pflanzen

Film von Volker Arzt und Immanuel Birmelin

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Pflanzen sind wenig mitteilsame Zeitgenossen, sie sind an ihren Standort gefesselt und hilflose Opfer der übermächtigen Pflanzenfresser - soweit das gängige Bild der Flora. Dabei hat das "Grünzeug" verblüffende Fähigkeiten, die allerdings im Verborgenen blühen. ...
(WDR/ORF)

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Pflanzen sind wenig mitteilsame Zeitgenossen, sie sind an ihren Standort gefesselt und hilflose Opfer der übermächtigen Pflanzenfresser - soweit das gängige Bild der Flora. Dabei hat das "Grünzeug" verblüffende Fähigkeiten, die allerdings im Verborgenen blühen.
Der Film "Kluge Pflanzen" zeigt, wie sich Pflanzen aktiv gegen Angreifer wehren, woher sie wissen, wo "oben" ist, um in diese Richtung zu wachsen, und mit welchen Tricks sich die Gewächse fortpflanzen.
(WDR/ORF)


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12:35
Stereo-Ton16:9 Format

Die geheimen Tricks der Orchideen

Film von Annette Frei Berthoud

(aus der Reihe "NZZ Format")

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Orchideen haben eine Menge geheime Tricks auf Lager. Dazu zählt die sexuelle Täuschung durch Duft, Farbe und Maskerade.
Der Film "Die geheimen Tricks der Orchideen" zeigt, wie die schlauen Pflanzen ihre Bestäuber anlocken. Außerdem stellt der Film zwei ...

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Orchideen haben eine Menge geheime Tricks auf Lager. Dazu zählt die sexuelle Täuschung durch Duft, Farbe und Maskerade.
Der Film "Die geheimen Tricks der Orchideen" zeigt, wie die schlauen Pflanzen ihre Bestäuber anlocken. Außerdem stellt der Film zwei Orchideenzüchter vor, zeigt, wie in Holland Millionen Exemplare der Mode-Orchidee Phalaenopsis gezüchtet werden, und porträtiert einen Duftforscher, der Orchideendüfte entschlüsselt. Ein weiteres Thema sind Schutzmaßnahmen für einheimische Orchideen in der Schweiz.


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13:10
Dolby-Digital AudioDolby-Digital 5.1 Audio16:9 FormatVideotext Untertitel

Der Atem der Erde

Film von Alfred Vendl und John Capener

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Kaum etwas auf der Erde kann ohne Sauerstoff leben. Dieses unglaublich vielseitige Element hat den Planeten, wie er heute existiert, erst bewohnbar gemacht.
Die "Universum"-Dokumentation "Der Atem der Erde" verfolgt ein Sauerstoffatom über die Jahrmilliarden und ...
(ORF)

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Kaum etwas auf der Erde kann ohne Sauerstoff leben. Dieses unglaublich vielseitige Element hat den Planeten, wie er heute existiert, erst bewohnbar gemacht.
Die "Universum"-Dokumentation "Der Atem der Erde" verfolgt ein Sauerstoffatom über die Jahrmilliarden und zeigt in verblüffenden Bildern, wie die unsteten Sauerstoffteilchen zu treibenden Kräften des Lebens werden konnten.
(ORF)


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13:55
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die See der kleinen Monster

Film von Manfred Christ

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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In der südostasiatischen Inselwelt liegt Sulawesi, und gleich daneben die Insel Lembeh. Die schmale Wasserstraße, die Lembeh von der Hauptinsel trennt, beherbergt eine Vielzahl bizarrer Meerestiere. Es heißt, es gäbe nirgendwo sonst auf der Erde so viele ...
(ORF)

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In der südostasiatischen Inselwelt liegt Sulawesi, und gleich daneben die Insel Lembeh. Die schmale Wasserstraße, die Lembeh von der Hauptinsel trennt, beherbergt eine Vielzahl bizarrer Meerestiere. Es heißt, es gäbe nirgendwo sonst auf der Erde so viele unterschiedliche, bunte, skurrile und seltene Arten auf so kleinem Raum: Tintenfische, die nicht schwimmen, sondern mit ihren Fangarmen am Boden spazieren, Krabben, die sich zum Schutz vor Feinden Seeigel und Quallen aufsetzen, Anglerfische, die aussehen, als wären sie einem Science-Fiction-Film entsprungen, und alles verschlucken, was ihnen vors Maul schwimmt, sogar giftige Rotfeuerfische, und winzige, oft nur wenige Millimeter große Meeresorganismen, deren abenteuerliche Gestalten jeden Horrorfilm bereichern würde. Die Wiener Tierärzte Claudia und Manfred Hochleithner haben diesen außergewöhnlichen Lebensraum sieben Jahre lang unzählige Male besucht und dokumentiert.
Die "Universum"-Dokumentation "Die See der kleinen Monster" begleitet die Tierärzte Claudia und Manfred Hochleithner auf ihren Tauchtouren und zeigt eine ebenso schöne, wie grauenvolle Welt, in der es in erster Linie darum geht, zu fressen oder selbst gefressen zu werden.
(ORF)


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14:40
16:9 Format

Kapitän Nemo

(Captain Nemo and the Underwater City)

Spielfilm, Großbritannien 1969

Darsteller:
Kapitän NemoRobert Ryan
Senator FraserChuck Connors
Helena BecketNanette Newman
SwallowKenneth Connor
PhilipChristopher Hartstone
LomaxAllan Cuthbertson
BarnabyBill Fraser
u.a.
Regie: James Hill
Länge: 102 Minuten

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Auf der Fahrt von New York nach Bristol gerät eine Barke in ein schweres Unwetter und sinkt. Ein Teil der Passagiere kann sich in die Boote retten, andere springen über Bord. Sie scheinen verloren, als plötzlich Froschmänner auftauchen und die Schiffbrüchigen in ein ...
(ARD)

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Auf der Fahrt von New York nach Bristol gerät eine Barke in ein schweres Unwetter und sinkt. Ein Teil der Passagiere kann sich in die Boote retten, andere springen über Bord. Sie scheinen verloren, als plötzlich Froschmänner auftauchen und die Schiffbrüchigen in ein Tauchboot bringen. Es ist die "Nautilus" von Kapitän Nemo, der mit seinen Männern zufällig Zeuge der Schiffskatastrophe war. Nemo bringt sechs gerettete Passagiere in seine Stadt Templemere auf dem Meeresgrund. Dort kommen die Schiffsbrüchigen - Senator Fraser, Lomax, Barnaby, Swallow, Helena und ihr Sohn Philip - aus dem Staunen nicht mehr heraus: Templemere, von einer riesigen Glaskuppel überwölbt, scheint ein kleines Paradies zu sein. Man speist von goldenem Tafelgeschirr, achtet jedoch das Gold so wenig, dass es tonnenweise auf dem Schrottplatz herumliegt. Allerdings gibt es auch Gefahren für die 7.000 Meter unter dem Meeresspiegel liegende Stadt: Das Ungeheuer Mobula versucht immer wieder Templemere anzugreifen. Als Lomax flüchten will, beschwört er ums Haar eine Katastrophe herauf. Fraser gelingt es, Kapitän Nemos Vertrauen zu gewinnen. Dennoch zieht es ihn zurück an Land. Er ahnt nicht, in was für eine schwierige Lage er sich begibt, als er zusammen mit Barnaby und Swallow in einem Schwesterschiff der "Nautilus" zu entkommen versucht.
"Kapitän Nemo" ist ein britischer Spielfilm nach einem Roman von Jules Verne.
(ARD)


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16:20
Dolby-Digital Audio16:9 Format

Die Geister der Titanic

(Ghosts of the Abyss)

Dokumentarfilm von James Cameron, USA 2003

Länge: 87 Minuten

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Im Jahr 1997 brachte Regisseur James Cameron seinen Film "Titanic" in die Kinos - ein romantisches Epos, das sich nicht nur zu einem der erfolgreichsten Filme aller Zeiten entwickelte, sondern auch mit elf "Oscars" ausgezeichnet wurde. Der "Mythos Titanic" ließ Cameron ...
(ARD)

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Im Jahr 1997 brachte Regisseur James Cameron seinen Film "Titanic" in die Kinos - ein romantisches Epos, das sich nicht nur zu einem der erfolgreichsten Filme aller Zeiten entwickelte, sondern auch mit elf "Oscars" ausgezeichnet wurde. Der "Mythos Titanic" ließ Cameron nicht mehr los: Vier Jahre später organisierte er eine aufwendige Expedition, um sich dem Wrack des Luxusliners zu nähern, der 1912 im Nordatlantik gesunken war - ein Unglück, bei dem 1.500 Menschen ums Leben kamen. An Bord des Expeditionsschiffs "Akademik Mstislaw Keldysh", das sich 2001 auf den Weg zum Ort der Katastrophe macht, befinden sich neben Cameron selbst auch sein "Titanic"-Darsteller Bill Paxton sowie ein Team von Meereswissenschaftlern, Technikern und Historikern. Mit zwei Spezial-U-Booten und speziell angefertigten, neuartigen 3D-Kameras stößt die Gruppe immer wieder zum Wrack des Schiffes vor. Zwei ferngesteuerte Roboter liefern zudem spektakuläre Aufnahmen vom Inneren des Ozeanriesen.
Mit "Die Geister der Titanic" hat James Cameron einen atemberaubenden Dokumentarfilm inszeniert. Ursprünglich mit 3D-Technik für die IMAX-Kinos produziert, gelingt es dem Film auch im Fernsehformat, den "Mythos Titanic" auf zum Leben zu erwecken. Im Gegensatz zu der einstündigen Kinofassung sendet 3sat den rund 20 Minuten längeren "Director's Cut" des Films, der einmalige Aufnahmen vom wohl berühmtesten Schiffswrack der Seefahrtsgeschichte zeigt. Damit nicht genug: Um einen plastischeren Eindruck vom Leben an Bord zu vermitteln, legt Cameron im fertigen Film nachinszenierte Aufnahmen von Passagieren und der Crew auf die aktuellen Bilder vom Wrack der "Titanic" - ein Stilmittel, das Historie und Gegenwart, Forschung und Fiktion auf einmalige Weise miteinander verschmelzen lässt.
(ARD)


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17:50
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Atlantis der Nordsee

Film von Gabriele Wengler

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

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Was Mitte des 14. Jahrhunderts über die norddeutsche Küste hereinbricht, ist dort die verheerendste Sturmflut seit Menschengedenken - und eines der rätselhaften Ereignisse der deutschen Geschichte. Eine ganze Region versinkt in der Tiefe - samt der Stadt Rungholt, die ...

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Was Mitte des 14. Jahrhunderts über die norddeutsche Küste hereinbricht, ist dort die verheerendste Sturmflut seit Menschengedenken - und eines der rätselhaften Ereignisse der deutschen Geschichte. Eine ganze Region versinkt in der Tiefe - samt der Stadt Rungholt, die sagenhaft reich gewesen sein soll: ein Atlantis der Nordsee. Immer wieder ist versucht worden, das versunkene Rungholt zu finden, da gibt das Watt auf einmal seltsame Spuren frei. Und weit entfernt in einer Alpenhöhle machen Forscher eine Entdeckung, die mit zur Lösung des Rätsels führt. Wetterexperten ermitteln, wie es zu der Todesflut kommen konnte - mit alarmierendem Ergebnis.
Der Film aus der Reihe "Terra X" begleitet die Forscher bei der Lösung des Rätsels von Rungholt. Dabei wird deutlich, dass die Erkenntnisse über den Untergang vor langer Zeit auch auf Gefahren für die heutige Küste durch die Klimaerwärmung hinweisen.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano spezial: Geheimnisvolle Welten

- Nanopartikel
Winzlinge mit Risiko
- Gravitationslinsen
Licht auf der schiefen Bahn

- Wegweiser
Wie Fledermäuse Blüten finden

Moderation: Ingolf Baur

Erstausstrahlung

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Wir sehen nur einen winzigen Teil der Welt, die uns umgibt. Die elementaren Bausteine aller Materie - wie Moleküle oder extrem kleine Lebewesen wie Amöben - sind uns verborgen. Erst Mikroskope und andere technische Hilfsmittel machen für uns den Mikrokosmos sichtbar. ...
(ARD/SWR/3sat)

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Wir sehen nur einen winzigen Teil der Welt, die uns umgibt. Die elementaren Bausteine aller Materie - wie Moleküle oder extrem kleine Lebewesen wie Amöben - sind uns verborgen. Erst Mikroskope und andere technische Hilfsmittel machen für uns den Mikrokosmos sichtbar. Dasselbe gilt im Großen: Wenn wir nachts zum Himmel schauen, sehen wir nur einen unglaublich kleinen Teil der Milliarden Himmelskörper, nur einen verschwindend kleinen Ausschnitt des riesigen Kosmos. Den allergrößten Teil des Universums können ebenfalls nur moderne Instrumente sichtbar machen. Erst mit gigantischen Teleskopen gelingt der Blick in die Tiefen des Alls bis hin zu den Grenzen der Welt.
"nano spezial: Geheimnisvolle Welten" gibt Einblicke in verborgene Welten, die mithilfe moderner Technik und durch die Wissenschaft sichtbar gemacht werden können: Nanopartikel sind extrem kleine, mit bloßem Auge unsichtbare Teilchen, die seit einigen Jahren immer breitere Anwendung finden. "nano spezial" zeigt und erklärt, wie diese winzigen Partikel beschaffen sind, in welchen verschiedenen Bereichen sie eingesetzt werden, und thematisiert die Frage, welche Risiken mit ihrem Einsatz verbunden sind.
(ARD/SWR/3sat)


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19:00
Stereo-Ton16:9 Format

Winzlingen auf der Spur

Film von Harald Brenner

(aus der ARD-Reihe "total phänomenal")

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Um mysteriöse Todesfälle aufzuklären, hilft oft nur kriminalistischer Spürsinn und ein Blick durchs Mikroskop. Das Instrument gewährt Einblicke in einen Mikrokosmos, der für das menschliche Auge unsichtbar bleibt. Dort liegt die Wahrheit verborgen, und der ...
(ARD/SWR/WDR)

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Um mysteriöse Todesfälle aufzuklären, hilft oft nur kriminalistischer Spürsinn und ein Blick durchs Mikroskop. Das Instrument gewährt Einblicke in einen Mikrokosmos, der für das menschliche Auge unsichtbar bleibt. Dort liegt die Wahrheit verborgen, und der Kriminalbiologe Mark Benecke ist einer, der sie sucht. Seine Zeugen sind beispielsweise Insekten, die er an und in Leichen findet und die er mit Hilfe des Mikroskops genau untersuchen und bestimmen kann. Damit ist er dem Täter auf der Spur.
"Winzlingen auf der Spur" zeigt anhand eines Kriminalfalls, wie mit Hilfe eines Mikroskops Hinweise auf den Täter gefunden werden können.
(ARD/SWR/WDR)


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19:15
Stereo-Ton16:9 Format

Reise ins Innerste des Lebens

Die wunderbare Welt der Zelle

Film von Mikael Agaton

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Seine Fotos menschlicher Embryos machten ihn berühmt - jetzt ist der schwedische Medizinfotograf Lennart Nilsson mit einem neuen Ziel unterwegs: Er möchte in das winzig kleine Universum der menschlichen Zelle eintauchen und mit seinem Spezial-Equipment mikroskopische ...
(ARD/SWR/WDR)

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Seine Fotos menschlicher Embryos machten ihn berühmt - jetzt ist der schwedische Medizinfotograf Lennart Nilsson mit einem neuen Ziel unterwegs: Er möchte in das winzig kleine Universum der menschlichen Zelle eintauchen und mit seinem Spezial-Equipment mikroskopische Aufnahmen von den Vorgängen im Innern dieser kleinsten Bausteine des Lebens schießen. Höhepunkt seiner Reise in die Mikrowelt: Er will Vogelgrippe-Viren dabei fotografieren, wie sie in die Zelle eindringen, sich in ihr vermehren und sie dadurch zerstören. Dafür hat er sich mit führenden Wissenschaftlern des renommierten Karolinska-Instituts in Stockholm zusammengetan, die sich von seinen Aufnahmen neue Erkenntnisse bei der Bekämpfung von Viren erhoffen. Nilssons Fotos, die durch atemberaubende Computeranimationen ergänzt werden, machen in bisher nicht gesehener Weise verständlich, wie das Leben in einer Zelle funktioniert - und wie es durch mikroskopisch kleine Eindringlinge zerstört wird.
Der Film nimmt mit auf eine "Reise ins Innerste des Lebens".
(ARD/SWR/WDR)


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20:00
Stereo-Ton

Invasion der Viren

Film von Hans Jürgen von der Burchard

(aus der ARD-Reihe "total phänomenal")

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Viren sind weltweit verbreitete Krankheitserreger, die immer wieder schwere Seuchen auslösen. Immer noch unterschätzt wird das Influenzavirus, das schon Millionen von Menschen das Leben kostete. Experten warnen: Noch nie war die Gefahr so groß, dass ein neues ...
(ARD/SWR)

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Viren sind weltweit verbreitete Krankheitserreger, die immer wieder schwere Seuchen auslösen. Immer noch unterschätzt wird das Influenzavirus, das schon Millionen von Menschen das Leben kostete. Experten warnen: Noch nie war die Gefahr so groß, dass ein neues Influenzavirus eine globale Krankheitswelle auslöst. Brisante Virusvarianten können entstehen, wenn sich Influenzaviren von Vögeln, Schweinen und Menschen mischen. Besonders häufig geschieht das in asiatischen Regionen, in denen Mensch und Tier auf engstem Raum leben. Um ihrer Ausrottung zu entgehen, verändern die Influenzaviren immer wieder ihre Gestalt. Sie unterlaufen damit die Immunabwehr und nutzen die Zellen der Infizierten zur Vermehrung. Die Viren werden durch Husten und Niesen weitergegeben. Als wirksamster Schutz gilt die jährliche Grippeimpfung mit dem aktuellen Impfstoff.
"Invasion der Viren" zeigt mit anschaulichen Computeranimationen, was sonst unsichtbar ist: Wie eine Grippeimpfung wirkt und das Immunsystem gegen die winzigen Krankheitserreger aufrüstet.
(ARD/SWR)


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20:15
Dolby-Digital AudioVideotext Untertitel

Die Schreckensfahrt der Orion Star

(Voyage of Terror)

Spielfilm, USA/Deutschland 1998

Darsteller:
Dr. Stephanie TauberLindsay Wagner
McBrideMichael Ironside
Henry NorthcuttMartin Sheen
KapitänHorst Buchholz
Dr. Norman EllisyWilliam B. Davis
Aly TauberKatharine Isabelle
PräsidentBrian Dennehy
u.a.
Regie: Brian Trenchard-Smith
Länge: 88 Minuten

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Die vielbeschäftigte Seuchenexpertin Dr. Stephanie Tauber will sich während einer Karibik-Kreuzfahrt Zeit für ihre Tochter Aly nehmen. Als es an Bord zu einer Serie von mysteriösen Todesfällen kommt, ist es jedoch mit dem Urlaub vorbei. Dr. Tauber lässt Proben in das ...
(ARD)

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Die vielbeschäftigte Seuchenexpertin Dr. Stephanie Tauber will sich während einer Karibik-Kreuzfahrt Zeit für ihre Tochter Aly nehmen. Als es an Bord zu einer Serie von mysteriösen Todesfällen kommt, ist es jedoch mit dem Urlaub vorbei. Dr. Tauber lässt Proben in das Labor ihres Chefs Dr. Norman Ellisy vom "Center for Disease Control" bringen. Es stellt sich heraus, dass auf der "Orion Star" ein bisher unbekanntes, tödliches Virus grassiert. Dr. Tauber erhält das Kommando über das Schiff, das im Meer vor Miami zwangsweise unter Quarantäne gestellt wird. In einem verzweifelten Wettlauf mit der Zeit bemüht sie sich um die Entwicklung eines Serums. Der brüskierte Kapitän braucht einige Zeit, um sich mit der neuen Lage abzufinden. Er versucht verzweifelt, eine Panik an Bord zu verhindern. Aber es kommt zu immer mehr Todesfällen. Eine Passagierin stürzt sich von Deck, ein flüchtendes Pärchen wird von der Küstenwache erschossen. Der US-Präsident glaubt trotzdem, dass Dr. Tauber Erfolg haben wird. Sein Berater Henry Northcutt plant indes eine teuflische Intrige: Um die Wiederwahl des liberalen Politikers zu vereiteln, schürt er die Panik und will den Präsidenten aus angeblicher Sorge um das Land zum Versenken der "Orion Star" bewegen. Da spitzt sich die Lage weiter dramatisch zu: Dr. Taubers Tochter Aly liegt im Sterben, und der Maschinist McBride hat Teile der Mannschaft zur Meuterei angestiftet, um von der seit einem Monat vor Anker liegenden "Orion Star" zu fliehen. Als Dr. Ellisy ankündigt, dass er ein heilendes Serum an Bord bringen will, ist es fast zu spät.
"Die Schreckensfahrt der Orion Star" ist ein packendes Action-Drama. Als Virusforscherin ist Lindsay Wagner zu sehen, der 2003 verstorbene Horst Buchholz überzeugt mit melancholischem Charisma als abgesetzter Kapitän, und Martin Sheen verkörpert mit Hingabe den smarten und skrupellosen politischen Intriganten, während Brian Dennehy den ahnungslosen Präsidenten spielt.
(ARD)


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21:45
Stereo-TonVideotext Untertitel

Virus X - Die tödliche Falle

(Carriers)

Spielfilm, USA 1997

Darsteller:
Carmen TravisJudith Light
Colonel John BaileyPhilip Bosco
Captain David ArendsBill Nunn
MarthaCollin Wilcox Paxton
Frank SanbornNicholas Pryor
Alex ParkerElke Larson
Lucy ParkerKylie Larson
Holly ParkerPamela Reed
u.a.
Regie: Alan Metzger
Länge: 88 Minuten

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Ein aus Afrika eingeschlepptes unbekanntes Virus löst in den USA eine tödliche Epidemie aus. Major Carmen Travis vom USAMRIID, dem Seucheninstitut der Armee, reist in den Regenwald von Gabun, um den Erreger zu identifizieren. Sie stößt jedoch nur auf ausgestorbene ...
(ARD)

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Ein aus Afrika eingeschlepptes unbekanntes Virus löst in den USA eine tödliche Epidemie aus. Major Carmen Travis vom USAMRIID, dem Seucheninstitut der Armee, reist in den Regenwald von Gabun, um den Erreger zu identifizieren. Sie stößt jedoch nur auf ausgestorbene Dörfer, bis sie unterwegs auf die erschöpfte Amerikanerin Holly Parker trifft. Parker versucht, auf eigene Faust zu dem Dschungel-Fort zu gelangen, in dem ihr Mann Jonathan sowie ihre Töchter Lucy und Alex verschollen sind. Im Fort finden sie die Zwillinge als einzige Überlebende. Zurück in den USA, lässt Travis aus dem Blut der offenbar immunisierten Lucy ein Impfserum entwickeln, um deren erkrankte Schwester Alex zu retten und die Seuche zu stoppen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, bei dem Travis auf beunruhigende Fakten stößt. Ihr Partner Captain David Arends entdeckt auf einem verlassenen Armee-Testgelände eine Diskette, die auf ein illegales Experiment der US-Armee mit der Gentechnik-Firma Gensystems hindeutet, für die auch Jonathan Parker in Afrika tätig war. Gensystems und die Armee haben ein tödliches Virus zur biologischen Kriegsführung gezüchtet - das Projekt "Proteus". Bevor Travis den Chef von Gensystems zur Rede stellen kann, wird dieser erschossen. Durch ihre Ermittlungen gerät sie selbst in Lebensgefahr. Gerade als es ihren Forschern gelungen ist, das Antiserum erfolgreich an der kleinen Alex zu testen, muss Travis mit den Parker-Zwillingen und deren Mutter Holly fliehen: Sie werden vom skrupellosen Urheber des Projekts "Proteus" gejagt, der sich zu Travis' Entsetzen als ihr eigener Vorgesetzter Colonel John Bailey entpuppt. Dieser will sie nun um jeden Preis zum Schweigen bringen.
"Virus X - Die tödliche Falle" ist ein spannender und sorgfältig inszenierter Thriller, der nicht den sichtbaren Schrecken betont, sondern ein vielschichtiges Geflecht von Gefühlen in den Mittelpunkt stellt. Die Verfilmung des Bestsellers von Patrick Lynch erweist sich als kraftvolle Erzählung über Freundschaft und Pflicht, Liebe und Aufopferung.
(ARD)


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23:15
Stereo-Ton16:9 Format

Das Imperium der Viren (1/2)

Lautlose Killer

Film von Petra Höfer, Freddie Röckenhaus und

Francesca D'Amicis

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Im 20. Jahrhundert, so haben Wissenschaftler berechnet, wurden mehr Menschen durch Viren getötet als durch alle Kriege weltweit. Und das, davon sind viele Virologen überzeugt, war erst der Anfang. Denn zum einen wurden gegen die meisten Virusinfektionen bisher keine ...
(ARD/RB/WDR)

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Im 20. Jahrhundert, so haben Wissenschaftler berechnet, wurden mehr Menschen durch Viren getötet als durch alle Kriege weltweit. Und das, davon sind viele Virologen überzeugt, war erst der Anfang. Denn zum einen wurden gegen die meisten Virusinfektionen bisher keine Impfstoffe gefunden, zum anderen werden immer mehr bisher unbekannte Keime aus zuvor unberührten, entlegenen Regenwaldzonen in überbevölkerte Städte eingeschleppt. Meist gelingt es den unsichtbaren Viren dabei, von Tieren auf Menschen überzuspringen, deren Immunsystem keine Gegenmittel gegen diese lautlosen Killer hat. Der verstorbene amerikanische Nobelpreisträger Joshua Lederberg (1925 - 2008) brachte den ungleichen Kampf mit den unsichtbaren Killern auf die Formel: "Viren sind unsere einzigen Konkurrenten um die Herrschaft auf diesem Planeten."
Der erste Teil der zweiteiligen Reihe "Das Imperium der Viren" zeichnet in einer aufwendig nachinszenierten Spielhandlung exemplarisch den Ausbruch des SARS-Virus nach. Beeindruckende 3D-Animationen machen die für das Auge unsichtbaren Viren und ihren Zerstörungskampf gegen menschliche Zellen sichtbar. 2003 nahm das bis dahin unbekannte Virus von Hongkong aus Anlauf, die Welt zu erobern: Der chinesische Arzt Dr. Liu infizierte dabei innerhalb weniger Stunden 17 Hotelgäste, die das neue, tödliche Virus binnen weniger Tage über den Globus verteilten. Ob Hanoi, Toronto, Singapur oder Frankfurt - überall landete SARS im Körper infizierter Menschen und löst Epidemien aus. Zu den ersten Fahndern auf der Spur des wochenlang nicht identifizierbaren Virus gehörte der italienische Arzt Carlo Urbani, aber Urbani erkrankte selbst.

Den zweiten Teil von "Das Imperium der Viren" zeigt 3sat im Anschluss, um 0.00 Uhr.
(ARD/RB/WDR)


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0:00
Stereo-Ton16:9 Format

Das Imperium der Viren (2/2)

Der unsichtbare Feind

Film von Petra Höfer, Freddie Röckenhaus und

Francesca D'Amicis

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Biowaffen-Experten wie der Amerikaner C. J. Peters und der Exil-Russe Serguei Popov halten es für denkbar, dass Viren in Zukunft für Terroranschläge benutzt werden. Der nächste Schlag von Fanatikern könnte nicht mehr Wolkenkratzer zum Ziel haben, sondern die ...
(ARD/RB/WDR)

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Biowaffen-Experten wie der Amerikaner C. J. Peters und der Exil-Russe Serguei Popov halten es für denkbar, dass Viren in Zukunft für Terroranschläge benutzt werden. Der nächste Schlag von Fanatikern könnte nicht mehr Wolkenkratzer zum Ziel haben, sondern die Gesundheit der Menschen. In den Zeiten des Kalten Krieges rüsteten die Sowjetunion und die USA auch im Bereich der biologischen Kriegsführung mit Viren auf. Offiziell wurden die riesigen Bestände aus den Laboren der Großmächte großteils vernichtet. Virologen wie Serguei Popov aber, der selbst an der Produktion von Biowaffen beteiligt war, glauben, dass in der Zeit des Zusammenbruchs des kommunistischen Regimes alles zu Geld gemacht wurde. Auch Bestände von Pocken-Viren. Pocken gelten, als einzige Virenart, offiziell als ausgerottet. Deshalb sind nur noch die älteren Jahrgänge durch Impfung gegen Pocken geschützt. In wessen Händen die Viren heute sind, kann niemand sagen. Bei jedem Ausbruch von Killerviren wie Marburg oder Ebola befürchten Experten, dass Terrorgruppen sich von erkrankten Patienten in Afrika die Keime besorgen und sie anschließend synthetisch vermehren könnten.
Der zweite Teil der Reihe "Das Imperium der Viren" zeichnet in aufwendiger Spielhandlung ein Szenario nach, das in ähnlicher Form von Wissenschaftlern des Berliner Robert-Koch-Instituts durchgespielt wurde: Bei einem internationalen Kongress in Berlin gelingt es Terroristen, die Servietten am Büfett des Abschlussempfangs mit Pocken-Viren zu kontaminieren. Bei dem Anschlag werden unter anderem der New Yorker Virologe James Baldrin und die Dortmunder Medizin-Studentin Sammie Mahale angesteckt. Wenige Tage danach ist die Welt in Panik: In 37 Ländern brechen Pocken-Epidemien aus.
(ARD/RB/WDR)


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0:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Grenzen der Wahrnehmung

Film von Alfred Vendl und Steve Nicholls

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Die Jahrtausendwende ist eine magische Grenze - auch für das menschliche Wahrnehmungsvermögen. Zu Beginn des 3. Jahrtausends hat es der Mensch geschafft, den alten Traum der Griechischen Philosophen zu verwirklichen - ein Atom zu "sehen". Auch in die andere Richtung ...
(ORF)

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Die Jahrtausendwende ist eine magische Grenze - auch für das menschliche Wahrnehmungsvermögen. Zu Beginn des 3. Jahrtausends hat es der Mensch geschafft, den alten Traum der Griechischen Philosophen zu verwirklichen - ein Atom zu "sehen". Auch in die andere Richtung scheint der Blick des Menschen in fast unendliche Weiten zu gehen: Das Hubble-Teleskop erlaubt Einblicke in die entferntesten Galaxien.
Die Dokumentation "Grenzen der Wahrnehmung" lotet die Grenzen des menschlichen Wahrnehmungsvermögens aus - auf einer Zeitreise von den entferntesten Quasaren, Milliarden Lichtjahre von der Erde entfernt, über die Wunder unserer belebten Welt bis in die Tiefe des menschlichen Erbguts und in die Struktur eines Eisenatoms. Eine filmische Forschungsreise vom Mikro- in den Makrokosmos.
(ORF)


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1:30
Stereo-Ton16:9 Format

Das Himmelsauge aus Jena

Film von Jörg Pezold

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Sie galt als technisches Wunderwerk der 1970er Jahre. Sie konnte erstmals simultane Aufnahmen von sechs Kameras aus großer Höhe in brillanter Qualität liefern. Sie machte aus 350 Kilometern Entfernung Objekte auf der Erde sichtbar, die nur zehn Meter groß waren: Die ...
(ARD/MDR)

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Sie galt als technisches Wunderwerk der 1970er Jahre. Sie konnte erstmals simultane Aufnahmen von sechs Kameras aus großer Höhe in brillanter Qualität liefern. Sie machte aus 350 Kilometern Entfernung Objekte auf der Erde sichtbar, die nur zehn Meter groß waren: Die "MKF-6", die Multispektralkamera aus dem VEB Carl Zeiss Jena, war ein Meilenstein auf dem Weg der Fernerkundung. 1975 wurde sie durch Dr. Achim Zickler und rund 600 Kollegen entwickelt. Nach Tests in Flugzeugen wurde die "MKF-6" 1976 an Bord der "Sojus"-Kapsel, ab 1978 in der "Saljut"-Station eingesetzt und später in der Raumstation "MIR" von Sigmund Jähn bedient. Die Kamera diente neben militärischen auch zivilen Zwecken, so der Suche nach Bodenschätzen, der Beurteilung land- und forstwirtschaftlicher Kulturen und Flächen, der Kartografierung, der Beurteilung von Wasser- und Bodenqualität sowie der Umwelt- und Wetterforschung.
Der Film "Das Himmelsauge aus Jena" erzählt eine Episode deutscher Technologiegeschichte.
(ARD/MDR)


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2:00
Stereo-Ton16:9 Format

Sternenkuppel oder Showkugel

Planetarien im Digitalzeitalter

Film von Wolfram Klieme

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1922 ließ Walther Bauersfeld (1879 - 1959), Geschäftsführer bei Carl Zeiss, "eine Vorrichtung zum Projizieren von Gestirnen" patentieren. Sein Vorbild: der Gottorfer Globus. Mitte des 17. Jahrhunderts hatte Kurfürst Friedrich III. von Schleswig-Holstein eine begehbare ...
(ARD/MDR)

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1922 ließ Walther Bauersfeld (1879 - 1959), Geschäftsführer bei Carl Zeiss, "eine Vorrichtung zum Projizieren von Gestirnen" patentieren. Sein Vorbild: der Gottorfer Globus. Mitte des 17. Jahrhunderts hatte Kurfürst Friedrich III. von Schleswig-Holstein eine begehbare Kugel mit Sternbildern ausmalen lassen. Das Revolutionäre daran: Die Betrachter schauten von innen hinauf zum künstlichen Firmament, wie ein Sterngucker in einer klaren Nacht. Bauersfeld projizierte nun aus der Raummitte, über eine kompliziert berechnete Optik, Lichtpunkte auf eine dunkle Kuppelwand. Das Prinzip ging als "Wunder von Jena" in die Planetariumsgeschichte ein, das klassische Projektions-Planetarium begann seinen Siegeszug um die Welt. Später erweiterten Diaprojektoren und Videobeamer das Spektrum immens. Das Digitalzeitalter bietet nun erneut ungeahnte Möglichkeiten.
Der Film "Sternenkuppel oder Showkugel" nimmt diesen Umbruch ins Visier und fragt, ob das Planetarium astronomische Bildungseinrichtung bleibt oder zum Eventpalast mutiert.
(ARD/MDR)


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2:45
Stereo-Ton16:9 Format

Credo: Gott und Weltall

Die Forschung der Vatikanischen Sternwarte

Film von Juri Köster

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Noch vor Galileo Galilei (1564 - 1642) begann der Vatikan im 16. Jahrhundert, den Himmel zu erforschen. Seitdem richten Jesuiten ihre Fernrohre auf die Sterne - erst von Rom, dann vom Sommersitz des Papstes in Castel Gandolfo und schließlich von Arizona aus. Heute ...
(ARD/BR/ORF)

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Noch vor Galileo Galilei (1564 - 1642) begann der Vatikan im 16. Jahrhundert, den Himmel zu erforschen. Seitdem richten Jesuiten ihre Fernrohre auf die Sterne - erst von Rom, dann vom Sommersitz des Papstes in Castel Gandolfo und schließlich von Arizona aus. Heute betreiben sie auf einem Berg mitten in der Wüste ein modernes Hochleistungsteleskop. Astronomen untersuchen dort mit streng wissenschaftlichen Mitteln rätselhafte Himmelsphänomene wie zum Beispiel "Das Auge Gottes", eine Galaxie nicht weit von unserer Milchstraße entfernt.
Der Film "Gott und Weltall" stellt die Forschung der Vatikanischen Sternwarte vor und fragt, ob es überhaupt legitim ist, Erkenntnisse der Wissenschaft wie die der Astrophysik mit Fragen des Glaubens zu verbinden.
(ARD/BR/ORF)


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3:30
Stereo-Ton16:9 Format

Blick ins Weltall

Film von Harald Brenner

(aus der ARD-Reihe "total phänomenal")

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Oft sind interessante Himmelskörper Lichtjahre von der Erde entfernt - zu weit weg für das menschliche Auge. Beim trickreichen Blick ins Weltall mit großen Teleskopen und Satelliten erlebt man ein spannendes Schauspiel: Da explodieren Sterne, neue werden geboren, ...
(ARD/SWR/WDR)

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Oft sind interessante Himmelskörper Lichtjahre von der Erde entfernt - zu weit weg für das menschliche Auge. Beim trickreichen Blick ins Weltall mit großen Teleskopen und Satelliten erlebt man ein spannendes Schauspiel: Da explodieren Sterne, neue werden geboren, schwarze Löcher verschlingen alles, was ihrem gierigen Schlund zu nahe kommt. Und aus all dem kann man etwas über die eigene Herkunft lernen.
Der Film erlaubt einen "Blick ins Weltall".
(ARD/SWR/WDR)


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3:45
Dolby-Digital AudioVideotext Untertitel

Die Schreckensfahrt der Orion Star

Spielfilm, USA/Deutschland 1998

(Wh.)

Länge: 88 Minuten


(ARD)


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5:10
Stereo-Ton16:9 Format

Reise ins Innerste des Lebens

(Wh.)


(ARD/SWR/WDR)

Sendeende: 5:55 Uhr