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Sonntag, 18. September
Programmwoche 38/2011
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6:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Petrus und die Päpste

Film von Piotr Dziubak

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Simon Petrus, ein einfacher Fischer aus Kapernaum im Heiligen Land, gehörte zum engeren Kreis der Jünger von Jesus. Die Evangelien schildern ihn als einsatzbereit und impulsiv, aber auch als unbedacht und labil. Unter den zwölf Aposteln nahm er, auch gegenüber Jesus ...
(ARD/BR/ORF)

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Simon Petrus, ein einfacher Fischer aus Kapernaum im Heiligen Land, gehörte zum engeren Kreis der Jünger von Jesus. Die Evangelien schildern ihn als einsatzbereit und impulsiv, aber auch als unbedacht und labil. Unter den zwölf Aposteln nahm er, auch gegenüber Jesus selbst, eine Sonderstellung als Wortführer ein. Nach kirchlicher Überlieferung starb er während der Christenverfolgung durch Kaiser Nero in Rom den Märtyrertod. Was haben die Macht und der Glanz des römischen Papsttums mit dem Leben des einfachen jüdischen Fischers Simon Petrus zu tun? Wird der Thron der Päpste zu Recht als "Stuhl Petri" bezeichnet? Welche historischen und archäologischen Erkenntnisse gibt es über das Wirken des Apostels in Rom? Wie haben die Päpste im Verlauf ihrer wechselvollen Geschichte dieses Erbe interpretiert? Wie kann ihr "Petrusdienst" in Zukunft aussehen, wenn das Ziel Ökumene heißt?
In der Dokumentation "Petrus und die Päpste" geht Pjotr Dziubak diesen Fragen nach. Er lässt die biblischen Zeugnisse in Spielszenen lebendig werden und zeichnet den Wandel des Papstbildes nach, beginnend mit den Ausgrabungen in der Nekropolis unterhalb von St. Peter bis hin zur Amtseinführung Papst Benedikts XVI.

Die Geschichte der Päpste ist eines der spannendsten und geheimnisvollsten Kapitel in der Kirchenhistorie. Der Nachfolger des Apostels Paulus ist nicht nur oberster Glaubenshüter der römischkatholischen Kirche und Oberhaupt des reichen Vatikanstaats, sondern auch einer der einflussreichsten Männer der Welt. Deshalb ist die Geschichte der Päpste schon immer eine wechselvolle, bestimmt durch politische Tragödien wie auch durch menschliches Versagen. Einen Tag lang beleuchtet 3sat in Dokumentationen und Filmen die Rolle der Päpste, ihr Wirken und die Folgen.
(ARD/BR/ORF)


6:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Michelangelo Superstar

Ein Querkopf mit magischen Händen

Film von Wolfgang Ebert

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Kaum einer hinterließ der Nachwelt ein so gewaltiges künstlerisches Erbe wie Michelangelo Buonarroti. Er war nicht nur einer der größten Bildhauer, sondern auch einer der größten Maler und Architekten aller Zeiten. Unter anderem schuf er die berühmten Deckengemälde ...

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Kaum einer hinterließ der Nachwelt ein so gewaltiges künstlerisches Erbe wie Michelangelo Buonarroti. Er war nicht nur einer der größten Bildhauer, sondern auch einer der größten Maler und Architekten aller Zeiten. Unter anderem schuf er die berühmten Deckengemälde der Sixtinischen Kapelle. Michelangelo aber war zerrissen zwischen stürmischem Schaffensdrang und lähmender Schwermut. War eine Krankheit der Motor für seine Schaffenskraft? War das Genie ein Autist, der durch die Obsession auf einen eng begrenzten Lebensbereich geprägt war, wie Wissenschaftler behaupten?
Des Film "Michelangelo Superstar" stellt den Künstler und seine Werke vor.


7:45
Stereo-Ton16:9 Format

Der Petersdom

Film von Axel Radler und Ingo Langner

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1506 traf Papst Julius II. die Entscheidung, die konstantinische Basilika, die 319 auf dem Grab des Apostels Petrus errichtet wurde, durch einen Neubau zu ersetzen. Doch erst 1626 wurde Neu-St. Peter vollendet. Die berühmtesten Architekten und Künstler jener Zeit waren ...

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1506 traf Papst Julius II. die Entscheidung, die konstantinische Basilika, die 319 auf dem Grab des Apostels Petrus errichtet wurde, durch einen Neubau zu ersetzen. Doch erst 1626 wurde Neu-St. Peter vollendet. Die berühmtesten Architekten und Künstler jener Zeit waren an dem Bau beteiligt, darunter Bramante, Michelangelo und Bernini.
Der Film "Der Petersdom" erzählt die Geschichte dieser Kirche und spürt der Faszination nach, die von der Basilika ausgeht.


8:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Index - Die schwarze Liste des Vatikan (1/2)

mit Wolf von Lojewski

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Über Jahrhunderte entschied die katholische Kirche über richtig und falsch, erlaubte oder verhinderte Fortschritt. Als die Erfindung des Buchdrucks es ermöglichte, Gedanken zu verbreiten, die im Widerspruch zur Kirche standen, erfand der Vatikan den Index, die Liste der ...

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Über Jahrhunderte entschied die katholische Kirche über richtig und falsch, erlaubte oder verhinderte Fortschritt. Als die Erfindung des Buchdrucks es ermöglichte, Gedanken zu verbreiten, die im Widerspruch zur Kirche standen, erfand der Vatikan den Index, die Liste der verbotenen Bücher.
Die zweiteilige Dokumentation "Index - Die schwarze Liste des Vatikan" rollt die wichtigsten geheimen Prozesse auf, die im Kampf um das Seelenheil der Menschheit geführt wurden. Immer wieder geht es um entscheidende Wendepunkte in der Geschichte, deren Diskussion bis heute nicht an Brisanz verloren hat.

Den zweiten Teil von "Index - Die schwarze Liste des Vatikans" zeigt 3sat im Anschluss, um 9.15 Uhr.


9:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Index - Die schwarze Liste des Vatikan (2/2)

mit Wolf von Lojewski

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Die Französische Revolution ist der Beginn einer neuen Epoche. Nicht mehr die Kirche, sondern Gott selbst wird infrage gestellt. Der Vatikan steht in der Moderne vor den großen neuen Herausforderungen Liberalismus, Kommunismus und Nationalsozialismus.
Im zweiten ...

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Die Französische Revolution ist der Beginn einer neuen Epoche. Nicht mehr die Kirche, sondern Gott selbst wird infrage gestellt. Der Vatikan steht in der Moderne vor den großen neuen Herausforderungen Liberalismus, Kommunismus und Nationalsozialismus.
Im zweiten Teil von "Index - Die schwarze Liste des Vatikan" will der Journalist Wolf von Lojewski unter anderem wissen, warum Heinrich Heine auf dem Index landete. Gemeinsam mit dem Kirchenhistoriker Hubert Wolf durchsucht er die Archive auch nach Dokumenten, die Auskunft geben über die Schriften von Karl Marx und Adolf Hitler.


9:55
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Imperium der Päpste (1/3)

Duell zwischen Kreuz und Krone

Film von Jens-Peter Behrend

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König oder Papst - wer ist Herrscher über die Welt? Mit dem berühmten "Gang nach Canossa" kommt es zum Showdown im Kampf über die lang schwelende Frage. Auf der Bergfestung Canossa unterwirft sich der deutsche König dem Papst. So entsteht ein Reizmythos, der die ...

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König oder Papst - wer ist Herrscher über die Welt? Mit dem berühmten "Gang nach Canossa" kommt es zum Showdown im Kampf über die lang schwelende Frage. Auf der Bergfestung Canossa unterwirft sich der deutsche König dem Papst. So entsteht ein Reizmythos, der die Deutschen seit 1.000 Jahren beschäftigt. Man denkt an Schmach und Erniedrigung. Aber stimmt diese Geschichte? Hat nicht vielleicht der deutsche König Heinrich IV. ein egoistisches Spiel vor den Mächtigen der Welt gespielt, um Kaiser werden zu können?
Die dreiteilige Reihe "Imperium der Päpste" dokumentiert Aufstieg und Fall des Papsttums von der größten weltlichen Macht bis zum drohenden Untergang. Der Schauspieler Maximilian Schell führt als Erzähler durch die Handlung. Die erste Folge untersucht den "Fall Canossa" und rekonstruiert mithilfe von Wissenschaftlern die wahren Begebenheiten.

Die beiden weiteren Folgen der dreiteiligen Reihe "Imperium der Päpste" zeigt 3sat im Anschluss, ab 10.40 Uhr.


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10:40
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Imperium der Päpste (2/3)

Verschwörung im Vatikan

Film von Luise Wagner-Roos und Jan Peter

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Nach der Katastrophe von Avignon beginnt die Zeit der Papstkönige. Sixtus IV. will Rom zum neuen Oberhaupt der Welt machen und lässt die Sixtinische Kapelle bauen, eines der größten Heiligtümer der Christenheit, in dem bis heute das Konklave abgehalten wird. Doch der ...

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Nach der Katastrophe von Avignon beginnt die Zeit der Papstkönige. Sixtus IV. will Rom zum neuen Oberhaupt der Welt machen und lässt die Sixtinische Kapelle bauen, eines der größten Heiligtümer der Christenheit, in dem bis heute das Konklave abgehalten wird. Doch der fromme Franziskaner stürzt den Vatikan in eine erbitterte Fehde gegen den mächtigen und schillernden Clan der Medici: Die Familienoberhäupter sollten durch Francesco de Pazzi und Girolamo Riario, einem Neffen von Papst Sixtus IV., ersetzt werden. Am 26. April 1478 wird Giuliano de Medici Opfer der Pazzi-Verschwörung.
Die zweite Folge der dreiteiligen Reihe "Imperium der Päpste" rekonstruiert die jahrelangen Recherchen des italienischen Historikers Marcello Simonetta, der anhand eines verschlüsselten Briefs enthüllte, welche Rolle der Papst bei der Pazzi-Verschwörung spielte.


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11:25
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Imperium der Päpste (3/3)

Flammen über Rom

Film von Michael Gregor

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Martin Luther erhebt sich zum furchtlosen Gegenspieler der Heiligen Väter. Der gelehrte Theologe kritisiert den Ablasshandel, mit dem das Geld für das ausschweifende Leben der Päpste beschafft werden soll - und für den Neubau des Petersdoms. Papst Leo X. hält ...

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Martin Luther erhebt sich zum furchtlosen Gegenspieler der Heiligen Väter. Der gelehrte Theologe kritisiert den Ablasshandel, mit dem das Geld für das ausschweifende Leben der Päpste beschafft werden soll - und für den Neubau des Petersdoms. Papst Leo X. hält prunkvoll Hof wie ein Renaissancefürst und beschäftigt die berühmtesten Künstler seiner Zeit wie Raffael. Das Erbe seiner verschwendungssüchtigen Vorgänger wird Clemens VII. zum Verhängnis. Er verwickelt sich in eine Folge politischer Fehlentscheidungen - bis er am Ende aus Rom fliehen muss. Doch das Papsttum überlebt die "Schreckensjahre" des 16. Jahrhunderts, weil im Vatikan eine erfolgreiche Fehlerkorrektur betrieben wird, die in der Petersdomkuppel Michelangelos ihr strahlendes Symbol findet.
In der dritten Folge der dreiteiligen Reihe "Imperium der Päpste" begibt sich Maximilian Schell auf eine Zeitreise zu den "letzten Tagen von Rom". Der Leiter der Päpstlichen Historiker-Kommission, Walter Brandmüller, analysiert das persönliche Fehlverhalten der Renaissancepäpste, das entscheidend zur Spaltung der Kirche beitrug.


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12:05
VPS 12:04

Stereo-Ton16:9 Format

Frauen im Vatikan

Film von Günter Schilhan

(aus der ORF-Reihe "Kreuz & Quer")

Moderation: Doris Appel

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Entgegen der weitverbreiteten Vorstellung, nur Männer seien im Vatikan beschäftigt, gibt es auch Frauen, die dort arbeiten.
Die Dokumentation "Frauen im Vatikan" zeigt den weiblichen Alltag im kleinsten Staat der Welt. Er stellt acht Frauen und verschiedene Berufe ...
(ORF)

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Entgegen der weitverbreiteten Vorstellung, nur Männer seien im Vatikan beschäftigt, gibt es auch Frauen, die dort arbeiten.
Die Dokumentation "Frauen im Vatikan" zeigt den weiblichen Alltag im kleinsten Staat der Welt. Er stellt acht Frauen und verschiedene Berufe vor, in denen Frauen für Papst und Kirche arbeiten, und zeigt, dass selbst ein Familienleben hinter den Vatikanmauern möglich ist. Außerdem hinterfragt der Film die Grenzen der Aufstiegsmöglichkeiten für Frauen in der Vatikanverwaltung sowie das weibliche Rollenbild der katholischen Kirche.
(ORF)


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12:45
Stereo-Ton16:9 Format

Heiliger Zorn im Vatikan

Film von Roland Huber

(aus der SF-Reihe "Die 7 Todsünden")

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Zorn galt im Mittelalter als eine Todsünde. Noch heute fordert er Opfer. Wie den Kommandanten der Schweizergarde Alois Estermann und dessen Ehefrau, die 1998 im Vatikan ermordet wurden. Der mutmaßliche Mörder, ein junger Gardist, brachte sich am Tatort selbst um. Ein ...

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Zorn galt im Mittelalter als eine Todsünde. Noch heute fordert er Opfer. Wie den Kommandanten der Schweizergarde Alois Estermann und dessen Ehefrau, die 1998 im Vatikan ermordet wurden. Der mutmaßliche Mörder, ein junger Gardist, brachte sich am Tatort selbst um. Ein Drama mit biblischen Dimensionen.
Der Film "Heiliger Zorn im Vatikan" rollt diesen aufsehenerregenden Fall auf.


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13:15

Zwischen uns die Berge

Spielfilm, Schweiz 1956

Darsteller:
Beat MatterHannes Schmidhauser
Jacqueline EscherNelly Borgeaud
DominikPeter Arens
PosthalterHeinrich Gretler
Korporal RémyFred Tanner
EscherHeinz Woester
u.a.
Buch: Richard Schweizer
Regie: Franz Schnyder
Länge: 90 Minuten

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Der junge Walliser Beat Matter entschließt sich, zwei Jahre bei der Schweizergarde in Rom zu dienen. Kurz vor der Abreise verliebt er sich allerdings in die hübsche Freiburgerin Jacqueline, die Verlobte seines besten Freundes Dominik. Als dieser ihn zur Rede stellt, ...

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Der junge Walliser Beat Matter entschließt sich, zwei Jahre bei der Schweizergarde in Rom zu dienen. Kurz vor der Abreise verliebt er sich allerdings in die hübsche Freiburgerin Jacqueline, die Verlobte seines besten Freundes Dominik. Als dieser ihn zur Rede stellt, kommt es zu einem Handgemenge mit gravierenden Folgen.
Franz Schnyder drehte den Heimatfilm "Zwischen uns die Berge" an Originalschauplätzen im Kanton Wallis und in Rom. Die Hauptrolle verkörpert der Schweizer Kinostar Hannes Schmidhauser.


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14:50
16:9 Format

Das Jahr der drei Päpste

Wie die Ära Wojtyla/Ratzinger begann

Film von Martin Posselt

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1978 fanden binnen weniger Wochen zwei Papstwahlen statt. Joseph Ratzinger war kaum ein Jahr zuvor zum Kardinal erhoben worden und nahm an beiden Konklaven teil. Die Weichenstellung, die das Kollegium der Kardinäle in der Sixtinischen Kapelle vornahm, wirkt sich bis heute ...
(ARD/BR)

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1978 fanden binnen weniger Wochen zwei Papstwahlen statt. Joseph Ratzinger war kaum ein Jahr zuvor zum Kardinal erhoben worden und nahm an beiden Konklaven teil. Die Weichenstellung, die das Kollegium der Kardinäle in der Sixtinischen Kapelle vornahm, wirkt sich bis heute aus: Man könnte die jüngste Geschichte der Katholischen Kirche unter den Päpsten Wojtyla und Ratzinger auch als die "mitteleuropäische Ära" des Papsttums bezeichnen. Als Papst Paul VI. im August 1978 starb, gab es nur wenige Kardinäle, die sich vorstellen konnten, einen Nichtitaliener zum nächsten Papst zu wählen. Schon am ersten Tag einigte sich das Konklave auf den Patriarchen von Venedig, Albino Luciani. Nur 33 Tage später war er tot, zerbrochen unter der Last einer Aufgabe, die über seine Kräfte ging. Wieder kamen die Kardinäle in Rom zusammen. Wieder begannen sie ihre Suche nach dem geeigneten Kandidaten in Italien. Nach einer unruhigen Nacht vollzog sich die Wende. Drei Wahlgänge später, am Nachmittag des 16. Oktober 1978, war Karol Wojtyla Papst. Warum gerade er? Was gab für ihn den Ausschlag?
Martin Posselt rekonstruiert in seinem Film "Das Jahr der drei Päpste", wie es zur sensationellen Wahl des polnischen Papstes kam. Er befragte Zeitzeugen wie Kardinal Ratzinger, den heutigen Papst Benedikt XVI., Kardinal Franz König, inzwischen bereits verstorben, und Ex-US-Sicherheitsberater Zbigniew Brzezinski.
(ARD/BR)


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15:35
Stereo-Ton16:9 Format

In den Schuhen des Fischers

Spielfilm, USA 1968

Darsteller:
Kyril LakotaAnthony Quinn
Ministerpräsident KamenevLaurence Olivier
David TelemondOskar Werner
George FaberDavid Janssen
Kardinal RinaldiVittorio de Sica
u.a.
Regie: Michael Anderson
Länge: 148 Minuten

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Kyril Lakota, Erzbischof von Lemberg, ist als politischer Häftling durch viele Niederungen des Lebens gegangen, als er nach 20 Jahren aus einem Arbeitslager in Sibirien freikommt. Sein Glaube und seine Menschlichkeit sind dadurch jedoch nur gefestigt worden. Als Kyril im ...
(ARD)

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Kyril Lakota, Erzbischof von Lemberg, ist als politischer Häftling durch viele Niederungen des Lebens gegangen, als er nach 20 Jahren aus einem Arbeitslager in Sibirien freikommt. Sein Glaube und seine Menschlichkeit sind dadurch jedoch nur gefestigt worden. Als Kyril im Vatikan eintrifft, ernennt ihn der Papst zum Kardinal. Seine Kollegen, die Kardinäle Rinaldi und Leone, lernen ihn schätzen. Er selbst fühlt sich zu dem jungen Theologen David Telemond hingezogen. Dieser Priester vertritt in Anlehnung an Teilhard de Chardin Auffassungen, die ihn mit den römischen Kirchenbehörden in Konflikt gebracht haben. Als der Papst stirbt, geht Kyril aus dem Konklave überraschend als Nachfolger hervor. Seine ungewöhnliche Art befremdet bald die Traditionalisten in der Kurie. Die erste große Bewährungsprobe des neuen Papstes kommt, als er sich entschließt, in einer gefährlichen politischen Situation als Vermittler nach Moskau zu reisen, wo er mit dem sowjetischen Ministerpräsidenten Kamenev und dem chinesischen Parteivorsitzenden Peng zusammentrifft. In China herrscht eine schwere Hungersnot; die daraus resultierenden Spannungen drohen, einen neuen Weltkrieg auszulösen. Kyril gelingt es zunächst, eine Zuspitzung des Konflikts zu verhindern. Die Krönung seiner Bemühungen erfolgt bei der feierlichen Amtseinführung, als er der Welt verkündet, die Kirche werde ihr ganzes Vermögen zur Linderung des Hungers hingeben.
Michael Andersons prächtige Verfilmung des Erfolgsromans "In den Schuhen des Fischers" beeindruckt nicht zuletzt durch Anthony Quinns schauspielerische Leistung, mit der er einen "modernen" Papst glaubwürdig verkörpert.
(ARD)


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18:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Heinrich und der Papst

Film von Friederike Haedecke

(aus der ZDF-Reihe "Die Deutschen")

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Es ist der Moment der tiefsten Erniedrigung: Barfuß im Büßergewand kniet der deutsche König Heinrich IV. im Schnee vor der Burg Canossa und fleht um die Aufhebung des Kirchenbanns, den der Papst über ihn verhängt hat. Hatte so viel Demut das deutsche Königtum nicht ...

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Es ist der Moment der tiefsten Erniedrigung: Barfuß im Büßergewand kniet der deutsche König Heinrich IV. im Schnee vor der Burg Canossa und fleht um die Aufhebung des Kirchenbanns, den der Papst über ihn verhängt hat. Hatte so viel Demut das deutsche Königtum nicht beschädigt? Vielleicht war es auch eine historische Tat, mit der Heinrich IV. sein "regnum teutonicum" zusammenhielt. Womöglich hätte der deutsche Hochadel das einende Band gelöst, falls der Monarch sich nicht unterworfen hätte. Heinrichs Rechnung jedenfalls ging auf. Indem er sich selbst erniedrigt hatte, rettete er seine Macht als deutscher König. Seinen Kontrahenten unter den Fürsten, den "Gegenkönig" Rudolf von Rheinfelden, bezwang er auf dem Schlachtfeld.
Die Dokumentation "Die Deutschen" zeichnet den berühmten "Gang zu Canossa" nach.


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18:45

Vatikan - Die Macht der Päpste

Pius XII. und der Holocaust

Film von Guido Knopp, Maurice Philip Remy und Henry Köhler

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"Was wird die Geschichte wohl zu meinem Schweigen sagen?", fragte Papst Pius XII. (1876 - 1958) seinen Mitarbeiter Angelo Giuseppe Roncalli, den späteren Nachfolger im Amt. Die Geschichte urteilt hart über den Stellvertreter Christi. Von den Gläubigen wie ein Heiliger ...

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"Was wird die Geschichte wohl zu meinem Schweigen sagen?", fragte Papst Pius XII. (1876 - 1958) seinen Mitarbeiter Angelo Giuseppe Roncalli, den späteren Nachfolger im Amt. Die Geschichte urteilt hart über den Stellvertreter Christi. Von den Gläubigen wie ein Heiliger verehrt, von den Kritikern gebrandmarkt als tatenloser Mitwisser des Holocaust. Von Anfang an ist der Weg des Kirchenfürsten mit dem Aufstieg und Fall Hitlers verstrickt. Pacelli hört den Demagogen schon vor 1923 in München sprechen, verhandelt in Berlin mit dessen Gegnern und schmiedet schließlich in Rom das Konkordat der Kirche mit Hitlers Reich. 1939 wird er Papst. Als Pius XII. versucht er den Frieden in Europa noch zu retten - vergeblich. Ein halbes Jahr nach der Papstkrönung beginnt Hitler den Zweiten Weltkrieg. Schon frühzeitig hört der Papst von deutschen Kriegsverbrechen. Doch er schweigt. Ging es ihm darum, Schlimmeres zu verhindern?
Der Film "Vatikan - Die Macht der Päpste" gibt Antworten auf diese Frage.


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19:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Mythos Konklave

Machtkampf im Vatikan

Film von Andrea Oster und Volker Schmidt-Sondermann

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Das Konklave, die Papstwahl, zählt zu den am strengsten geheim gehaltenen Ereignissen der Welt. Streng abgeschottet wählen in der Sixtinischen Kapelle im Vatikan die Kardinäle nach dem Tod eines Papstes dessen Nachfolger. Die Öffentlichkeit wird über die ...

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Das Konklave, die Papstwahl, zählt zu den am strengsten geheim gehaltenen Ereignissen der Welt. Streng abgeschottet wählen in der Sixtinischen Kapelle im Vatikan die Kardinäle nach dem Tod eines Papstes dessen Nachfolger. Die Öffentlichkeit wird über die Wahlergebnisse mit schwarzem und weißem Rauch aus dem Kamin der Kapelle informiert. Wer Details der Wahl preisgibt, muss mit hohen Kirchenstrafen rechnen. Trotzdem wurde nach dem letzten Konklave, in dem im April 2005 Papst Benedikt XVI. gewählt wurde, das geheime Tagebuch eines Kardinals veröffentlicht.
Anhand dieses Dokuments rekonstruiert der Film "Mythos Konklave" den Verlauf der letzten Papstwahl. Dabei wird deutlich, dass Joseph Ratzinger zwar ein aussichtsreicher Kandidat der Konservativen war, dass es aber auch einen progressiven Gegenkandidaten gab: den Argentinier Jorge Mario Bergoglio. Er hatte so viele Anhänger, dass sie mit einer Sperrminorität die Wahl Ratzingers hätten verhindern können.


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20:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Vatikan

Die verborgene Welt

Film von Richard Ladkani

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Der Vatikan ist seit fast 2.000 Jahren das Zentrum der katholischen Kirche. An der Spitze dieser "absoluten Monarchie" steht Papst Benedikt XVI. als spirituelles Oberhaupt von über einer Milliarde Katholiken und als weltlicher Souverän eines der ältesten Staaten der ...
(ARD/BR)

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Der Vatikan ist seit fast 2.000 Jahren das Zentrum der katholischen Kirche. An der Spitze dieser "absoluten Monarchie" steht Papst Benedikt XVI. als spirituelles Oberhaupt von über einer Milliarde Katholiken und als weltlicher Souverän eines der ältesten Staaten der Welt. Ein eigenes Universum, das von der Öffentlichkeit weitgehend abgeschottet ist.
Die Dokumentation "Vatikan" gewährt einen einzigartigen Einblick in eine Welt, die normalerweise nicht zugänglich ist. Im Zentrum stehen acht Menschen, die diesen Apparat tragen und die ihre Arbeit nicht nur als Beruf, sondern als Mission begreifen - vom Bodyguard des Papstes bis zum Kardinal, quer durch alle Hierarchien und Tätigkeitsbereiche. Mit ihren individuellen Geschichten geben sie einen sehr persönlichen Einblick in das "Universum Vatikan". Der Film "Vatikan" beleuchtet auch die weibliche Sicht auf den "Priesterstaat". Denn, was kaum jemand weiß: Der Vatikan beschäftigt heute 15 Prozent weibliche Mitarbeiter, darunter die Journalistin Gudrun Sailer und die Restauratorin Stefania Pandozy. Eine ganz andere Perspektive bieten auch die Ministranten, die dort leben. Neben dem persönlichen Zugang zu den Menschen wird diese Reise in den Vatikan durch aufwendig gedrehte Bilder und durch eine von Enjott Schneider komponierte und mit Orchester und Chor aufgenommene Filmmusik zu einem emotionalen Erlebnis. Atemberaubende Luftperspektiven und Kamerafahrten zeigen den Vatikan in noch nie dagewesenen Bildern.
(ARD/BR)


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21:45
Stereo-Ton16:9 Format

Der deutsche Papst

Film von Ute-Beatrix Giebel

Erstausstrahlung

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"Habemus Papam. Dominum Josephum Cardinalem Ratzinger" - nach fast 500 Jahren wieder ein deutscher Papst! Die Welt jubelte. "Wir sind Papst", verkündete stolz die "Bild"-Zeitung. "Oh Gott" titelte die "taz" auf pechschwarzer Seite. Gerade in Deutschland spaltete die Wahl ...
(ARD/SWR/3sat)

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"Habemus Papam. Dominum Josephum Cardinalem Ratzinger" - nach fast 500 Jahren wieder ein deutscher Papst! Die Welt jubelte. "Wir sind Papst", verkündete stolz die "Bild"-Zeitung. "Oh Gott" titelte die "taz" auf pechschwarzer Seite. Gerade in Deutschland spaltete die Wahl Josef Ratzingers die Gläubigen. Wie haben die deutsche Geschichte und vor allem die bayerische Herkunft Ratzingers Denken und Handeln geprägt?
Der Film "Der deutsche Papst" zeichnet den Weg und das Denken Josef Ratzingers nach und macht die divergenten Reaktionen auf den deutschen Papst verständlich. Professor Elisabeth Gössmann erzählt von den gemeinsamen Studienjahren in München, von Ratzingers Jugend im "Dritten Reich" und seiner Liebe zur Poesie. Mit Professor Hans Küng werden die Zeit des Konzils und die gemeinsamen Jahre an der Universität Tübingen analysiert. Der Film geht dabei der Frage nach, ob es damals zu einem Bruch kam, der den jungen Hoffnungsträger Ratzinger zum Inquisitor mutieren ließ. Die poetische Sprache, die hohe Sensibilität für Liturgie und die strengen Lehrentscheidungen werden ebenso unter die Lupe genommen wie Josef Ratzingers Kirchenbild. Der amerikanische Vatikankenner und Autor John Allen ergänzt die Spurensuche mit Erfahrungen und Kenntnissen seiner außereuropäischen Sicht.
(ARD/SWR/3sat)


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22:30
Dolby-Digital Audio16:9 FormatVideotext Untertitel

Papst Johannes Paul II.

Spielfilm, Italien/USA/Polen 2005

Darsteller:
Papst Johannes Paul II.Jon Voight
Karol Wojtyla (jung)Cary Elwes
Kardinal Adam Stefan SapiehaJames Cromwell
Kardinal Stefan WyszýnskiChristopher Lee
Kardinal Agostino CasaroliBen Gazzara
Stanislaw DziwiszWenanty Nosul
u.a.
Regie: John Kent Harrison
Länge: 125 Minuten

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Am 13. Mai 1981 gibt der türkische Rechtsextremist Ali Agca auf dem Petersplatz in Rom vor den Augen tausender Gläubiger mehrere Schüsse auf Papst Johannes Paul II. ab. Auf dem Krankenbett lässt der Papst sein bisheriges Leben an sich vorüberziehen. 1938 will der ...
(ARD)

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Am 13. Mai 1981 gibt der türkische Rechtsextremist Ali Agca auf dem Petersplatz in Rom vor den Augen tausender Gläubiger mehrere Schüsse auf Papst Johannes Paul II. ab. Auf dem Krankenbett lässt der Papst sein bisheriges Leben an sich vorüberziehen. 1938 will der junge Pole Karol Wojtyla noch Schauspieler werden. Erst mit der Besetzung seines Heimatlandes durch die Nazis im Jahr 1939 ändern sich seine Ziele: Er ist überzeugt, dass man der Grausamkeit der Deutschen religiöse Überzeugung und Nächstenliebe entgegensetzen muss und nimmt ein heimliches Studium bei seinem Mentor, Erzbischof Sapieha, auf. Zugleich engagiert er sich im gewaltfreien Widerstand. Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs übernehmen die Kommunisten das Ruder, die der katholischen Kirche kaum weniger ablehnend gegenüberstehen. In Rom beendet Karol sein Priesterstudium. Nach seiner Rückkehr nach Polen wird er im Alter von 38 Jahren zum Kardinal von Krakau ernannt. 1978 folgt der Höhepunkt seiner Laufbahn: Karol Wojtyla wird zum Papst gewählt und nennt sich fortan Johannes Paul II. Durch sein Charisma und seine Fähigkeit, die Massen zu begeistern, avanciert er zu einem regelrechten Star - ohne dadurch seine Integrität zu verlieren. Er besucht Israel und seine polnische Heimat, wo er die Arbeiterbewegung "Solidarnosc" unterstützt und damit zum Fall des Kommunismus beiträgt. Auch der Balkankonflikt, der Erste Golfkrieg und der 11. September 2001 fallen in sein 27 Jahre währendes Pontifikat. Am 2. April 2005 stirbt Johannes Paul II. nach schwerer Krankheit in seinen Privaträumen im Vatikan.
Im Stil einer klassischen Filmbiografie erzählt "Papst Johannes Paul II." vom Leben und Wirken des gleichnamigen Oberhaupts der katholischen Kirche. Dabei gelingt es dem preisgekrönten Drehbuchautor und Regisseur John Kent Harrison, auch die inneren Konflikte Karol Wojtylas nachfühlbar zu machen. Oscar-Preisträger Jon Voight ("Asphalt Cowboy", "Heat") liefert in der Titelrolle eine bemerkenswerte Leistung.
(ARD)


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0:35
Dolby-Digital Audio16:9 Format

Das Konklave

Spielfilm, Kanada/Deutschland 2006

Darsteller:
Rodrigo BorgiaManu Fullola
Kardinal PiccolominiBrian Blessed
Kardinal d'EstoutevilleJames Faulkner
Kardinal BessarionRolf Kanies
Kardinal Alain d'AvignonHolger Kunkel
Kardinal Latino OrsiniPeter Guinness
u.a.
Regie: Christoph Schrewe
Länge: 93 Minuten

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Im Jahr 1458 ist die Lage in Rom angespannt. Eine existenzielle Krise, entstanden durch die Spaltung der Kirche und die Wahl eines Gegenpapstes, konnte gerade erst überwunden werden. Und gerade fünf Jahre ist es her, dass Konstantinopel von den Osmanen erobert wurde. In ...
(ARD)

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Im Jahr 1458 ist die Lage in Rom angespannt. Eine existenzielle Krise, entstanden durch die Spaltung der Kirche und die Wahl eines Gegenpapstes, konnte gerade erst überwunden werden. Und gerade fünf Jahre ist es her, dass Konstantinopel von den Osmanen erobert wurde. In dieser Situation wird der junge Kardinalvizekanzler Rodrigo Borgia ans Sterbebett seines Onkels, Papst Calixtus III., gerufen. Mit dem Tod des Papstes schwebt dessen Günstling Rodrigo plötzlich in tödlicher Gefahr. Jene politischen Gegner, die durch den Machtzuwachs der aus Spanien stammenden Familie Borgia ihre Privilegien einbüßten, warten nur darauf, endlich zurückzuschlagen. Während sein Bruder Pedro aus Rom flieht, hält Rodrigo sich so lange versteckt, bis das Konklave beginnt. Als Kardinalvizekanzler müsste er eigentlich den Vorsitz bei der Papstwahl führen. Doch er gesteht seine Unerfahrenheit ein und überlässt die Aufgabe dem dienstältesten Kardinal, dem Franzosen Guillaume d'Estouteville. Dieser kühl berechnende Machtstratege, der sich durch Bestechung die Abstimmungsmehrheit sichern will, rechnet fest damit, als nächster Papst den Thron zu besteigen. Doch sein Gegenspieler, Kardinal Piccolomini, gewinnt an Einfluss. Rodrigo, dessen Leben davon abhängt, dass der neue Papst ihm wohlgesinnt ist, schlägt sich durch geschicktes Taktieren zunächst auf die Seite d'Estoutevilles. Doch als drei Wahlgänge in eine Pattsituation münden, muss Rodrigo eine riskante Entscheidung treffen.
In seinem kammerspielartigen Film "Das Konklave" zeichnet Christoph Schrewe ein düsteres, aber zugleich auch humorvolles Bild der katholischen Kirche und nimmt sich bei der Darstellung der historischen Figuren künstlerische Freiheiten heraus. Dank des Einsatzes moderner Techniken gelingen beeindruckende Blicke in den Vatikan. Neben seiner bemerkenswerten Visualisierung lebt der Film von den Rededuellen zwischen d'Estouteville und Kardinal Piccolomini - dem späteren Pius II. -, denen James Faulkner und Brian Blessed Leben einhauchen.
(ARD)


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2:10
Stereo-Ton16:9 Format

Wahl im Vatikan

Das Konklave

Film von Ute-Beatrix Giebel

Erstausstrahlung

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Das Papsttum ist die älteste Wahlmonarchie der Welt mit ununterbrochener Herrscherreihe von der Antike bis ins 21. Jahrhundert. 2.000 Jahre Erfahrung stecken daher in dem Verfahren, den Stellvertreter Jesu Christi auf Erden zu küren. Keine andere Wahl ist so von ...
(ARD/SWR/3sat)

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Das Papsttum ist die älteste Wahlmonarchie der Welt mit ununterbrochener Herrscherreihe von der Antike bis ins 21. Jahrhundert. 2.000 Jahre Erfahrung stecken daher in dem Verfahren, den Stellvertreter Jesu Christi auf Erden zu küren. Keine andere Wahl ist so von Geheimnissen umwoben wie die Wahl eines neuen Papstes: Was geschieht hinter verschlossenen Türen in den Tagen zwischen dem Tod des alten und der Wahl eines neuen Papstes? Wer regiert die Kirche in dieser Zeit? "Sede Vacante", diese Münze der wenigen papstlosen Tage ist das Glück aller Numismatiker. Doch warum treibt der Vatikan diesen Aufwand? Wie läuft der Wahlkampf, wenn es offiziell keinen geben darf? Im Laufe der Jahrhunderte wurde immer wieder trickreich aus Politik und Wirtschaft versucht, den neuen Papst mitzubestimmen. Wie kann im Zeitalter von Handy und Internet eine tagelange geheime Wahl funktionieren?
Der Film "Wahl im Vatikan" blickt ins Innere des Vatikans in Zimmer und Flure, die Besucher nicht betreten dürfen. Er befragt hochrangige Mitarbeiter nach den Regeln und Geheimnissen der Wahl eines Pontifex Maximus.
(ARD/SWR/3sat)


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2:40
16:9 Format

Papst Johanna

Spielfilm, Großbritannien 1972

Darsteller:
Papst JohannaLiv Ullmann
ÄbtissinOlivia de Havilland
CeciliaLesley-Anne Down
Papst LeoTrevor Howard
Joans VaterJeremy Kemp
Joans MutterNatasa Nicolescu
u.a.
Regie: Michael Anderson
Länge: 106 Minuten

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Schon als Kind erregt Johanna, Tochter eines gottesfürchtigen englischen Predigers, Aufsehen. Sie kann, was zu ihrer Zeit eine Seltenheit ist, lesen und ist auch der Bibel mächtig. Dank ihrer Klugheit und Frömmigkeit wird sie bald zu einer Berühmtheit. Nach dem Tod ...
(ARD)

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Schon als Kind erregt Johanna, Tochter eines gottesfürchtigen englischen Predigers, Aufsehen. Sie kann, was zu ihrer Zeit eine Seltenheit ist, lesen und ist auch der Bibel mächtig. Dank ihrer Klugheit und Frömmigkeit wird sie bald zu einer Berühmtheit. Nach dem Tod ihres Vaters geht sie ins Kloster und wird heimlich die Geliebte des lebenslustigen Maler-Mönchs Adrian. Als ein blutiger Machtkampf um die Nachfolge des verstorbenen Kaisers ausbricht, wird auch das Kloster überfallen und gebrandschatzt. Dank Adrians Hilfe entkommt Johanna mit knapper Not. Sie lässt sich die Haare schneiden und verkleidet sich als Mönch. Gemeinsam mit Adrian schlägt sie sich so bis nach Athen durch, wo sie ihr Studium vertieft. Nach ihrer Ankunft in Rom erregt Johanna alias Bruder Johannes bald Aufsehen wegen ihrer leidenschaftlichen Predigten. Sogar Papst Leo ist beeindruckt. Nicht ahnend, dass der bibelfeste junge Mönch in Wahrheit eine Frau ist, ernennt er Johanna zum Kardinal. Nach dem Tod des siechen Papstes wird Johanna zu seinem Nachfolger ernannt. Auf die "Päpstin" wartet eine schwierige politische Aufgabe. Um den drohenden Zerfall des Reiches zu verhindern, muss sie den erbitterten Zwist zwischen Prinz Karl und dessen Bruder Ludwig schlichten, der inzwischen den Kaiserthron bestiegen hat. Dank ihres strategischen Geschicks kann Johanna erfolgreich zwischen kirchlicher und weltlicher Macht vermitteln. Doch bei einer feierlichen Prozession in den Straßen Roms kommt es zur Katastrophe.
Michael Anderson ("In 80 Tagen um die Welt") inszenierte ein aufwendig ausgestattetes Historiendrama basierend auf der schillernden Legende der Päpstin Johanna, die als Mönch verkleidet Leo IV. angeblich auf den päpstlichen Stuhl folgte und nach zweijährigem Pontifikat in den Straßen Roms bei der Geburt ihres Kindes starb. Der Film bettet die Legende ein in ein nuanciert gezeichnetes historisches Zeitkolorit während des Verfalls des Imperiums von Karl dem Großen. In der Titelrolle überzeugt Liv Ullmann.
(ARD)


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4:25
Dolby-Digital Audio16:9 Format

Das Konklave

Spielfilm, Kanada/Deutschland 2006

(Wh.)

Länge: 93 Minuten


(ARD)

Sendeende: 6:00 Uhr