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Sonntag, 4. September
Programmwoche 36/2011
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6:45
Stereo-Ton16:9 Format

Tele-Akademie

Prof. Dr. Jürgen Wertheimer: Wie viel ist der Mensch wert?

Die Antworten der Literatur

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Tagtäglich stellen Rentenversicherungsanstalten, Krankenkassen und Börsen die Frage nach dem Wert eines Menschen. Auch Regierungen tun es, wenn sie um die Höhe von Lösegeldern verhandeln, Kliniken, wenn sie berechnen, welche Maßnahme sich für welchen Fall - noch - ...
(ARD/SWR)

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Tagtäglich stellen Rentenversicherungsanstalten, Krankenkassen und Börsen die Frage nach dem Wert eines Menschen. Auch Regierungen tun es, wenn sie um die Höhe von Lösegeldern verhandeln, Kliniken, wenn sie berechnen, welche Maßnahme sich für welchen Fall - noch - rechnet. Normalerweise wird dieser materialistische Kern unseres Alltags unter einer Menge humanistischer Floskeln verborgen.
Im Vortrag aus der Reihe "Tele-Akademie" fragt Professor Dr. Jürgen Wertheimer: "Wie viel ist ein Mensch wert?" . Wertheimer lehrt Komparatistik und Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Tübingen. Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift "arcadia" und Mitinitiator des Kooperationsprojekts "Werte Welten" in Tübingen.
(ARD/SWR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

100(0) Meisterwerke

Andrea Mantegna: Kreuzigung Christi


In der Reihe "100(0)" Meisterwerke wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

Joseph Deiss: Einfluss ohne Macht?

Der Präsident der UNO-Generalversammlung blickt zurück.

(aus der SF-Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie")


In der Gesprächssendung "Sternstunde Philosophie" aus der Schweiz diskutieren Philosophen, Wissenschaftler und Künstler Themen einer immer komplexer werdenden Welt.


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Literatur im Foyer

Felicitas von Lovenberg im Gespräch mit Thomas Gottschalk

und Daniel Kehlmann


(ARD/SWR)


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10:45
Stereo-Ton16:9 Format

Literaturclub

Thema: "Die Geister, die ich rief ..."

Mit dem Gast Sven Regener

Moderation: Iris Radisch

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Ein Blogger, der Gespräche mit einem Phantom führt, ein Outlaw, der für sein Recht rebelliert, eine Jugendliche auf Geistersuche in den Sümpfen Floridas und verschrobene Männer auf geheimnisvoller Jagd in den Bündner Bergen - das sind die Protagonisten im aktuellen ...

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Ein Blogger, der Gespräche mit einem Phantom führt, ein Outlaw, der für sein Recht rebelliert, eine Jugendliche auf Geistersuche in den Sümpfen Floridas und verschrobene Männer auf geheimnisvoller Jagd in den Bündner Bergen - das sind die Protagonisten im aktuellen "Literaturclub".
Iris Radisch, Traudl Bünger und Juri Steiner diskutieren mit Sven Regener über die Bücher der Sendung: "Meine Jahre mit Hamburg-Heiner. Logbücher" von Sven Regener, "Michael Kohlhaas" von Heinrich von Kleist, "Swamplandia" von Karen Russell und "Settembrini - Leben und Meinungen" von Leo Tuor.


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12:00
Stereo-Ton16:9 Format

Megacities

10v10 extra

Moderation: Daniela Lager

Erstausstrahlung

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Das Leben in den großen Städten ist heißer, dreckiger und krimineller als auf dem Lande und trotzdem strömen die Menschen weltweit in die Städte. Im Jahre 2050 - so schätzt die UNO - sollen bereits zwei von drei Menschen in Städten leben.
"Megacities" zeigt ein ...

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Das Leben in den großen Städten ist heißer, dreckiger und krimineller als auf dem Lande und trotzdem strömen die Menschen weltweit in die Städte. Im Jahre 2050 - so schätzt die UNO - sollen bereits zwei von drei Menschen in Städten leben.
"Megacities" zeigt ein Zukunftsmodell Stadt, das die Urbanisierung thematisiert sowie zwei Reportagen aus sogenannten Megacities, das sind Städte mit mehr als 10 Millionen Einwohnern. Los Angeles und die Megacity Rhein-Ruhr, mit Köln und Düsseldorf. Ein schwindelerregendes Bild der künftigen Megacities entwerfen schliesslich Zukunftsforscher. Sie denken sich etwa den Bauernhof in einem riesigen Hochhaus.


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12:30
Stereo-Ton16:9 Format

zdf.kulturpalast

Moderation: Pegah Ferydoni

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Moderatorin Pegah Ferydoni lässt das Publikum einmal wöchentlich an dem teilhaben, was ihr in der vergangenen Woche an Kritiken, Internetschnipseln, Zeitungs- und Fernsehbeiträgen begegnet ist. Die Sendung wird zu einer subjektiven, amüsanten und vielschichtigen, ...

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Moderatorin Pegah Ferydoni lässt das Publikum einmal wöchentlich an dem teilhaben, was ihr in der vergangenen Woche an Kritiken, Internetschnipseln, Zeitungs- und Fernsehbeiträgen begegnet ist. Die Sendung wird zu einer subjektiven, amüsanten und vielschichtigen, manchmal auch bösen Erzählung aus der Welt der Performing Arts.


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die Magie der Schwammerl

Film von Ulli Wolf

(aus der ORF-Reihe "Erlebnis Österreich")

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Salzburg ist ein Schwammerlland - vor allem im Pinzgau und im Lungau schwärmen im Spätsommer die Sammler aus, um die schmackhaften Pilze zu suchen. Die ertragreichen Fundorte werden meist streng geheim gehalten. Es gibt 300 genießbare Arten. Die Chance, auf einen ...
(ORF)

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Salzburg ist ein Schwammerlland - vor allem im Pinzgau und im Lungau schwärmen im Spätsommer die Sammler aus, um die schmackhaften Pilze zu suchen. Die ertragreichen Fundorte werden meist streng geheim gehalten. Es gibt 300 genießbare Arten. Die Chance, auf einen giftigen zu stoßen, ist aber groß, denn es gibt zehnmal mehr giftige als essbare Schwammerl.
Der Film "Die Magie der Schwammerl" berichtet von der Jagd auf den schmackhaften Pilz.
(ORF)


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13:30
Stereo-Ton16:9 Format

Druckfrisch

Moderation: Denis Scheck


Das Magazin mit Denis Scheck hilft bei der Orientierung im Bücherdschungel. Scheck besucht Schriftsteller, stellt Neuerscheinungen vor und spart dabei nicht mit Lob und Kritik.
(ARD/NDR)


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14:00
Stereo-Ton16:9 Format

Das schwimmende Krankenhaus von Sibirien

Film von Britta Hilpert

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Russlands Weiten sind vor allem im Sommer, wenn die Straßen im Matsch versinken, unwegsam. Zu den abgelegenen Dörfern entlang des Flusses Ob und seiner Nebenarme gelangen Ärzte dann nur per Schiff. Seit fünf Jahren schickt die Regionalregierung von Khanti-Mansiisk das ...

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Russlands Weiten sind vor allem im Sommer, wenn die Straßen im Matsch versinken, unwegsam. Zu den abgelegenen Dörfern entlang des Flusses Ob und seiner Nebenarme gelangen Ärzte dann nur per Schiff. Seit fünf Jahren schickt die Regionalregierung von Khanti-Mansiisk das Krankenhausschiff "Nikolaij Pirogow" in ihre tiefste Provinz, ausgestattet mit einem OP-Saal, Ultraschall- und Röntgengeräten und Ärzten verschiedener Fachrichtungen. In den kleinsten Dörfern wird ein bis zwei Tage Station gemacht, sehnsüchtig von den Menschen erwartet, denn das schwimmende Krankenhaus kommt nur einmal im Jahr vorbei.
Britta Hilpert ist für ihren Film "Das schwimmende Krankenhaus von Sibirien" sechs Tage auf dem Krankenhausschiff unterwegs und berichtet vom Nomadenleben der Ärzte und der Schiffsmannschaft.


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14:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Gernstls Deutschlandreise (7/15)

Von Basel zum Bodensee

Film von und mit Franz X. Gernstl

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Franz X. Gernstl, Kameramann HP Fischer und Tonmann Stefan Ravasz begeben sich auf eine Reise entlang des deutschen Grenzgebietes zu unseren neun Nachbarländern. Das Ziel: Sie wollen die Republik entlang der 3.621 Kilometer langen Grenze erkunden. Unterwegs trifft Gernstl ...
(ARD/BR)

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Franz X. Gernstl, Kameramann HP Fischer und Tonmann Stefan Ravasz begeben sich auf eine Reise entlang des deutschen Grenzgebietes zu unseren neun Nachbarländern. Das Ziel: Sie wollen die Republik entlang der 3.621 Kilometer langen Grenze erkunden. Unterwegs trifft Gernstl interessante und skurrile Menschen, die alle eine Geschichte zu erzählen haben.
In der siebten Folge der 15-teiligen Reihe "Gernstls Deutschlandreise" fahren die drei Filmemacher mit ihrem roten Bus vom deutsch-französisch-schweizerischen Dreiländereck bei Basel zum Bodensee. Sie besuchen Ivan M. Grill, einen Sammler und Kunstmaler. Seit der vor einigen Jahren einen leibhaftigen Engel am Fenster gesehen haben will, sammelt er Engelsfiguren. Inzwischen stehen in seiner Etagenwohnung über 10.000 Modelle. Ein ebenso eigenwilliger Künstler ist der Bildhauer Peter Lenk, der fantastische, satirische Steinskulpturen schafft, die für viel Aufsehen und gelegentlich für noch mehr Ärger sorgen.
(ARD/BR)


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15:15
Stereo-Ton16:9 Format

Üsi Badi - Ein Sommer am See (7/7)

Das Finale

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Während einiger Wochen leben und arbeiten mehrere Menschen mit geistiger Behinderung in einem idyllischen Strandbad am Bodensee - im Strandbad Bruggerhorn in Sankt Margrethen - zusammen mit dem Team, das dort immer tätig ist. Wie werden sich die neuen Mitarbeiter ...

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Während einiger Wochen leben und arbeiten mehrere Menschen mit geistiger Behinderung in einem idyllischen Strandbad am Bodensee - im Strandbad Bruggerhorn in Sankt Margrethen - zusammen mit dem Team, das dort immer tätig ist. Wie werden sich die neuen Mitarbeiter zurechtfinden, wie werden sie vom Team der Badeanstalt aufgenommen, wie reagieren die Gäste? Wie reibungslos erfolgt die Integration, und wie wird die Stimmung untereinander sein?
Die siebenteilige Dokumentationsreihe "Üsi Badi" begleitet das Projekt. Im letzten Teil heißt es Abschied nehmen von lieb gewonnenen Menschen, dem Bad und den spannenden Aufgaben. Doch noch wartet eine letzte große Herausforderung auf die Mitwirkenden: die Vorbereitungen für den Abschlussabend.



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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

Pixelmacher

Netzkultur

Moderation: Lukas Koch

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Ob sie pixelige Farmen hüten oder grafische Hochglanz-Welten besuchen: Jeder vierte Deutsche spielt - das sind zirka 21 Millionen. Mehr als die Hälfte der deutschen Spieler ist über 20 Jahre alt, mehr als ein Drittel davon weiblich. Spiele sind längst Kulturgut und ...

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Ob sie pixelige Farmen hüten oder grafische Hochglanz-Welten besuchen: Jeder vierte Deutsche spielt - das sind zirka 21 Millionen. Mehr als die Hälfte der deutschen Spieler ist über 20 Jahre alt, mehr als ein Drittel davon weiblich. Spiele sind längst Kulturgut und haben eine enorme Bandbreite entwickelt. Von "Minesweeper" bis "World of Warcraft", von "Moorhuhn" bis "Modern Warfare".
"Pixelmacher" gibt Einblick in die spannende Welt der Videospiele und taucht ein in die Untiefen der Netzkultur.


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17:00
Stereo-Ton16:9 Format

ARD-exclusiv: Verrückt nach Adrenalin

Film von Carsten Heider


"ARD-exclusiv" bietet spannende Geschichten aus den Themenbereichen Gesellschaft, Wissenschaft, Medizin, Technologie, Kriminalität oder Auto und Verkehr. Die Reportagen geben neue Einblicke und behandeln ein Thema mit einem außergewöhnlichen Zugang.
(ARD/SR)


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

über:morgen

Freiwillige vor!

Film von Danielle Proskar

Moderation: Hubert Nowak

Erstausstrahlung

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"Ehrenämtler" wollen etwas bewegen, wollen Spaß haben, dabei Kontakte knüpfen und natürlich einen Nutzen daraus ziehen: Freude und Genugtuung sind emotionale Komponenten, die nach erfolgreicher Hilfeleistung auftreten. Weil ehrenamtlich Tätige schon vor ihrem Einsatz ...
(ORF/3sat)

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"Ehrenämtler" wollen etwas bewegen, wollen Spaß haben, dabei Kontakte knüpfen und natürlich einen Nutzen daraus ziehen: Freude und Genugtuung sind emotionale Komponenten, die nach erfolgreicher Hilfeleistung auftreten. Weil ehrenamtlich Tätige schon vor ihrem Einsatz wissen, dass sie sich hinterher freuen, krempeln sie gerne die Arme hoch. Dennoch werden immer wieder Stimmen laut, die diese Hilfsbereitschaft hinterfragen. Der österreichische Philosoph Konrad Paul Liessmann beispielsweise kritisiert, dass Freiwillige in die Lücken springen müssten, die Politik und Gesellschaft aus Spargründen offen lassen: zum Beispiel die Betreuung von Asylbewerbern und Migranten, den Pflegebereich, den Bildungsbereich und die Kulturszene. Viele Freiwillige sehen zwar auch, dass sie Aufgaben erledigen, um die der Staat sich kümmern müsste, und das unbezahlt. Doch unterschiedliche Beweggründe hindern sie daran, das zu tun, was naheliegend scheint - nämlich aufzuhören. Andere sehen sich als Teil der Gesellschaft gefordert, ihren Beitrag zu leisten - einen Beitrag, der in seiner Qualität vermutlich durch kein staatliches Eingreifen zu ersetzen ist.
Die "über:morgen"-Dokumentation "Freiwillige vor!" beleuchtet im Europäischen Jahr der Freiwilligenarbeit, welche Trends und Verschiebungen im Bereich der Freiwilligenarbeit zu beobachten sind. Zu Wort kommen Freiwillige aller Berufs- und Gesellschaftsschichten, ehrenamtliche Mitarbeiter großer Trägerorganisationen ebenso wie die kleiner Vereine.
(ORF/3sat)


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Schweizer Loklegenden

Film von Kurt Widmer

(aus der SF-Reihe "NZZ Format")

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"Weltwunder" wurde sie vom Personal genannt und "Landilok" hieß sie im Volksmund, die stromlinienförmige Superlokomotive "11851". An der Landesausstellung 1939 war sie eine der Hauptattraktionen, zusammen mit dem "Roten Pfeil". Der war bei der SBB (Schweizerische ...

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"Weltwunder" wurde sie vom Personal genannt und "Landilok" hieß sie im Volksmund, die stromlinienförmige Superlokomotive "11851". An der Landesausstellung 1939 war sie eine der Hauptattraktionen, zusammen mit dem "Roten Pfeil". Der war bei der SBB (Schweizerische Bundesbahn) im Schnellzugverkehr so beliebt, dass ihm sein Platzmangel zum Verhängnis wurde. Die Königin unter den Schweizer Dampflokomotiven und eine Meisterleistung an Kraft und Eleganz ist die "A 3/5 705". Das legendäre "Krokodil", die erste elektrische Güterzugslokomotive der Schweiz, ist die grüne "Ce 6/8 2". Aus einem ebenfalls grün übertünchten Rosthaufen wurde das dampfstrotzende Prunkstück der Geschichte der Schweizer Lokomotivbaukunst: Die "Schwyz".
Der Film aus der Reihe "NZZ Format" stellt "Schweizer Loklegenden" vor.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Mädchengeschichten: Polly on the Rocks

Dokumentarfilm von Biljana Garvanlieva, Deutschland 2011

Länge: 29 Minuten

Erstausstrahlung

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Auf den ersten Blick wirkt Polly wie ein ganz normaler Teenager: Blonder Pferdeschwanz, cooles Outfit, loses Mundwerk. Erst wenn man sie besser kennt, spricht sie von ihren Brüchen, die oft auch Zusammenbrüche waren. Mit 16 Jahren ließ Polly für ein Jahr das behütete ...

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Auf den ersten Blick wirkt Polly wie ein ganz normaler Teenager: Blonder Pferdeschwanz, cooles Outfit, loses Mundwerk. Erst wenn man sie besser kennt, spricht sie von ihren Brüchen, die oft auch Zusammenbrüche waren. Mit 16 Jahren ließ Polly für ein Jahr das behütete Leben im Bremer Reihenhaus der Mutter hinter sich und flog zu einem Sozialprojekt nach Thailand. Dort half sie den Armen und Kranken und dabei auch sich selbst. Die Rückkehr in ihre alte Welt fiel ihr danach schwer: Daheim hatte sich nichts geändert. Wieder begann sie, sich in sich selbst zurückzuziehen, bis ihr Vater ihr den Traum vom Bergsteigen erfüllte. Die Probleme verschwanden zwar nicht, aber Polly wagte einen weiteren Schritt in Richtung Erwachsensein und zog von zu Hause aus.
Bereits in Biljana Garvanlievas mit renommierten Preisen ausgezeichneten früheren 3sat-Produktionen "Akkordeonspielerin" (Axel Springer Preis) und "Tabakmädchen" (Juliane Bartel Preis) bewies die Autorin großes Einfühlungsvermögen in die Seelenzustände Heranwachsender. Die Filmemacherin wurde 1973 in Skopje in Makedonien geboren, studierte Germanistik, Dramaturgie und Regie in ihrer Heimatstadt und kam als DAAD Stipendiatin 1995 nach Deutschland, wo sie heute in Berlin lebt.

"Polly on the Rocks" ist ein Beitrag der 3sat-Dokumentarfilmreihe "Mädchengeschichten". Die Filme porträtieren 17-jährige Mädchen aus verschiedenen Ländern der Welt.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:25
Stereo-Ton16:9 Format

Achtung Fälschung!

Film von Bosie Vincent

(aus der ORF-Reihe "art.genossen")

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Ein britisches Fälscherduo narrte die Kunstwelt über mehr als zehn Jahre lang: John Myatt und John Drewe produzierten völlig neue Bilder in der Handschrift berühmter Maler wie etwa Alberto Giacometti. Zusätzlich manipulierten sie das Archiv der Tate Gallery, sodass ...
(ORF)

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Ein britisches Fälscherduo narrte die Kunstwelt über mehr als zehn Jahre lang: John Myatt und John Drewe produzierten völlig neue Bilder in der Handschrift berühmter Maler wie etwa Alberto Giacometti. Zusätzlich manipulierten sie das Archiv der Tate Gallery, sodass jedes der Bilder eine authentisch wirkende Vorgeschichte bekam. So flossen hunderte "unbekannte Meisterwerke" auf den Kunstmarkt und wurden von den Käufern für echt gehalten.
Nach verbüßter Strafe erzählt der Meisterfälscher John Myatt in dem Film aus der Reihe "art.genossen" von seinen Coups.
(ORF)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die See der kleinen Monster

Film von Manfred Christ

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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In der südostasiatischen Inselwelt liegt Sulawesi, und gleich daneben die Insel Lembeh. Die schmale Wasserstraße, die Lembeh von der Hauptinsel trennt, beherbergt eine Vielzahl bizarrer Meerestiere. Es heißt, es gäbe nirgendwo sonst auf der Erde so viele ...
(ORF)

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In der südostasiatischen Inselwelt liegt Sulawesi, und gleich daneben die Insel Lembeh. Die schmale Wasserstraße, die Lembeh von der Hauptinsel trennt, beherbergt eine Vielzahl bizarrer Meerestiere. Es heißt, es gäbe nirgendwo sonst auf der Erde so viele unterschiedliche, bunte, skurrile und seltene Arten auf so kleinem Raum: Tintenfische, die nicht schwimmen, sondern mit ihren Fangarmen am Boden spazieren, Krabben, die sich zum Schutz vor Feinden Seeigel und Quallen aufsetzen, Anglerfische, die aussehen, als wären sie einem Science-Fiction-Film entsprungen, und alles verschlucken, was ihnen vors Maul schwimmt, sogar giftige Rotfeuerfische, und winzige, oft nur wenige Millimeter große Meeresorganismen, deren abenteuerliche Gestalten jeden Horrorfilm bereichern würde. Die Wiener Tierärzte Claudia und Manfred Hochleithner haben diesen außergewöhnlichen Lebensraum sieben Jahre lang unzählige Male besucht und dokumentiert.
Die "Universum"-Dokumentation "Die See der kleinen Monster" begleitet die Tierärzte Claudia und Manfred Hochleithner auf ihren Tauchtouren und zeigt eine ebenso schöne, wie grauenvolle Welt, in der es in erster Linie darum geht, zu fressen oder selbst gefressen zu werden.
(ORF)


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21:00
VPS 20:59

Dolby-Digital AudioDolby-Digital 5.1 Audio16:9 FormatVideotext Untertitel

Wilder Balkan

Film von Michael Schlamberger

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Tiefe Schluchten, weite Sümpfe, dichte Wälder - der Südosten Europas ist noch wild und ursprünglich. Ein Land wie aus J. R. R. Tolkiens "Herr der Ringe". Orks und Elben gibt es dort zwar nicht, dafür aber Wölfe und Bären. Jahrtausende hindurch prägten kriegerische ...
(ORF)

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Tiefe Schluchten, weite Sümpfe, dichte Wälder - der Südosten Europas ist noch wild und ursprünglich. Ein Land wie aus J. R. R. Tolkiens "Herr der Ringe". Orks und Elben gibt es dort zwar nicht, dafür aber Wölfe und Bären. Jahrtausende hindurch prägten kriegerische Auseinandersetzungen den Balkan. Erst seit Kurzem kommt das Pulverfass Europas zur Ruhe. Die gewalttätige Geschichte des Balkans verstellte lange den Blick auf den wahren Schatz dieser Gegend: die unglaublich schöne Landschaft. In der steinernen Wildnis der "Schwarzen Berge" in Montenegro befinden sich einige der letzten Urwälder Europas. Dort hat die Tara oder "Träne Europas", wie Einheimische den längsten Fluss Montenegros nennen, eine 1.300 Meter tiefe Schlucht ins Durmitor-Gebirge gegraben, nach dem Grand Canyon die zweitgrößte Schlucht der Welt. An der Mündung der Drau in die Donau liegt das Kopacki Rit, eines der weitläufigsten Sumpfgebiete Europas. Im Grenzgebiet zwischen Mazedonien und Griechenland befindet sich die gebirgige Hochebene Tikves, abweisend, karg, von Menschen kaum bewohnt, bietet sie Lebensraum für die seltenen Gänsegeier. Das Gebiet zwischen Montenegro und Albanien mit dem Skuteri See, dem größten See auf dem Balkan, ist einer der letzten Süßwassersümpfe im Mittelmeerraum.
Die Dokumentation "Wilder Balkan" präsentiert eine Region der extremen Gegensätze mit kaum bekannten Landschaften und einer schwer zugänglichen Wildnis.
(ORF)


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21:45
16:9 Format

Dokumentarfilmzeit - Anklage: Missbrauch

Wenn einer von uns stirbt, geh' ich nach Paris

Dokumentarfilm von Jan Schmitt, Deutschland 2009

Länge: 81 Minuten

Erstausstrahlung

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Der Autor Jan Schmitt versucht zu ergründen, warum sich seine Mutter 1996 das Leben genommen hat. Er sammelt zunächst die Fakten, trifft Freunde und Verwandte der Mutter, besucht Orte ihrer Kindheit und arbeitet sich durch Briefe und Tagebücher, die sie hinterlassen ...

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Der Autor Jan Schmitt versucht zu ergründen, warum sich seine Mutter 1996 das Leben genommen hat. Er sammelt zunächst die Fakten, trifft Freunde und Verwandte der Mutter, besucht Orte ihrer Kindheit und arbeitet sich durch Briefe und Tagebücher, die sie hinterlassen hat. Dabei stößt er auf ein Trauma, das seine Mutter versucht hat, aktiv zu bewältigen, das jedoch so schmerzhaft war, dass sie letztlich daran gescheitert ist: Mechthild wird 1942 geboren und wächst in einer streng katholischen Familie auf. Ein mit der Mutter befreundeter Jesuitenpater missbraucht sie regelmäßig - mit Wissen der Eltern. Sie wird zweimal schwanger. Ein Kind stirbt, das zweite wird zur Adoption gegeben. Mit 16 wird Mechthild, die das nicht mehr mitmachen will, in ein kirchlich geführtes Jugenddorf gegeben, wo sonst nur Waisen leben. Obwohl Mechthild zu einem "normalen" Leben findet, heiratet, eine Familie gründet und ihren Interessen folgt, lasten die Ereignisse auf ihr. Auch mit Therapien ist sie selbstmordgefährdet. Es ist die Erinnerung an einen weiteren Missbrauch im frühkindlichen Alter, die ihr nach dem Tod ihres zweiten Mannes den Lebensmut gänzlich raubt.
Mit seinem Film "Wenn einer von uns stirbt, geh' ich nach Paris" will Jan Schmitt den Bann brechen und die Familiengeheimnisse nicht weiter ruhen lassen, sondern die dramatischen Erfahrungen seiner Mutter zur Sprache bringen. Die radikale, mitunter schwer erträgliche Offenheit ist für ihn wie für viele andere der einzige Weg, den Schmerz zu lindern. 300.000 Kinder werden nach Schätzung des Bundeskriminalamts jährlich in Deutschland missbraucht. Indem sich Schmitt eines exemplarischen Falls annimmt, beleuchtet er die Realität hinter der Ziffer und liefert einen Beitrag zur gesellschaftlichen Aufarbeitung von Missbrauch durch Geistliche.

Mit "Wenn einer von uns stirbt, geh ich nach Paris" eröffnet 3sat den Themenschwerpunkt "Anklage Missbrauch", in dem durch Dokumentarfilme, Spielfilme und eine aktuelle "scobel"-Sendung Aspekte der Thematik beleuchtet werden und der Stand der gesellschaftlichen Debatte, die durch die Aufdeckung von massenhaftem Missbrauch in kirchlichen Einrichtungen 2009 und der reformpädagogischen Odenwaldschule 2010 ausgelöst wurde.


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23:05
Dolby-Digital Audio16:9 FormatVideotext Untertitel

Anklage: Missbrauch

Der Dämon in mir - The Woodsman

Spielfilm, USA 2004

Darsteller:
WalterKevin Bacon
VickieKyra Sedgwick
Sergeant LucasMos Def
CarlosBenjamin Bratt
BobDavid Alan Grier
u.a.
Regie: Nicole Kassell
Länge: 82 Minuten

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Wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger zu einer hohen Haftstrafe verurteilt, wird Walter nach zwölf Jahren aus dem Gefängnis entlassen. In einer ihm fremd gewordenen Welt versucht er, ein normales, unauffälliges Leben zu führen. In seiner kleinen Heimatgemeinde ...
(ARD)

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Wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger zu einer hohen Haftstrafe verurteilt, wird Walter nach zwölf Jahren aus dem Gefängnis entlassen. In einer ihm fremd gewordenen Welt versucht er, ein normales, unauffälliges Leben zu führen. In seiner kleinen Heimatgemeinde findet er schließlich ein Apartment und einen Job im Sägewerk. Dort weiß nur sein Chef Bob von Walters Vergangenheit. Walter bemüht sich sehr, nicht anzuecken. Doch die Menschen, die vom Grund seiner Haftstrafe erfahren, begegnen ihm mit Misstrauen, Ablehnung und offenem Hass - allen voran der schikanöse Polizei-Sergeant Lucas. Sogar Walters Schwester lehnt jeden Kontakt mit ihm ab. Als Walter sich mit der kleinen Robin, einem Mädchen aus der Nachbarschaft, anfreundet, droht die Situation außer Kontrolle zu geraten.
Nicole Kassell gelingt es in ihrem Kinodebüt "Der Dämon in mir - The Woodsman" meisterhaft, sich in die Psyche eines Triebtäters einzufühlen, ohne dabei um falsche Sympathien zu werben.

Als nächsten Beitrag des 3sat-Schwerpunkts "Anklage Missbrauch" folgt am Dienstag, 6. September, um 20.15 Uhr, der Dokumentarfilm "Und wir sind nicht die Einzigen".
(ARD)


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0:30
Stereo-Ton16:9 Format

The Bubble - Eine Liebe in Tel Aviv

(Ha-Buah)

Spielfilm, Israel 2006

Darsteller:
NoamOhad Knoller
AshrafYousef "Joe" Sweid
LuluDaniella Wircer
YaliAlon Freidmann
Ashrafs VaterHussein Yassin Mahajne
JihadShredy Jabarin
u.a.
Regie: Eytan Fox
Länge: 114 Minuten

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Noam und Ashraf sind ein schwules Liebespaar. Die Brisanz dabei: Der eine ist Israeli, der andere Palästinenser. Zunächst scheint die Liebe alle Grenzen zu überwinden. Doch dann wird die gesellschaftliche und politische Realität übermächtig.
Eytan Fox schuf mit ...

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Noam und Ashraf sind ein schwules Liebespaar. Die Brisanz dabei: Der eine ist Israeli, der andere Palästinenser. Zunächst scheint die Liebe alle Grenzen zu überwinden. Doch dann wird die gesellschaftliche und politische Realität übermächtig.
Eytan Fox schuf mit "The Bubble - Eine Liebe in Tel Aviv" ein intensives und ergreifendes Porträt junger Menschen im Nahost-Konflikt.


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2:25
Stereo-Ton

Poison

Spielfilm, USA 1990

Darsteller:
Felicia BeaconEdith Meeks
Dr. Tom GravesLarry Maxwell
Dr. Nancy OlsenSusan Norman
John BroomScott Renderer
Jack BoltonJames Lyons
u.a.
Regie: Todd Haynes
Länge: 86 Minuten

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Ein kleiner Junge erschießt seinen Vater. Ein Dieb verliebt sich im Knast in einen Mitinsassen. Ein Wissenschaftler infiziert sich versehentlich mit einem todbringenden Serum. In drei parallel erzählten Episoden verdichtet sich die Beziehung zwischen Eros und Todestrieb ...

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Ein kleiner Junge erschießt seinen Vater. Ein Dieb verliebt sich im Knast in einen Mitinsassen. Ein Wissenschaftler infiziert sich versehentlich mit einem todbringenden Serum. In drei parallel erzählten Episoden verdichtet sich die Beziehung zwischen Eros und Todestrieb Thanatos zu einem Filmpoem, das einem fiebrigen Traum gleicht, in dem filmische Realität und Fiktion verschmelzen.
Todd Haynes, bekannt geworden durch die Glam-Rock Hommage "Velvet Goldmine" (1998) und den Episodenfilm "I'm Not There" (2007) über Bob Dylan, gab 1990 mit "Poison" sein Spielfilmdebüt.


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3:50
Stereo-Ton16:9 Format

Die Ambulanz

(Hitna pomoc)

Spielfilm, Serbien/Deutschland 2009

Darsteller:
VeraVesna Trivalic
GoranNenad Jezdic
Tatjana LoncarNatasa Ninkovic
NadaSonja Kolacaric
Simo LoncarTanasije Uzunovic
MikiMarko Pavlovic
Mikis BruderPetar Sekulic
Sohn von Tatjana LoncarVuk Markicevic
u.a.
Regie: Goran Radovanovic
Länge: 81 Minuten

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Eine überbeanspruchte Notfallärztin, eine systemtreue Journalistin, ein lebensmüder Kriegsveteran, eine junge Behinderte und ein gläubiger Junge aus dem Kosovo erleben den gesellschaftlichen Umbruch in Serbien in Zusammenhang mit einem Notfallkrankenhaus in der ...

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Eine überbeanspruchte Notfallärztin, eine systemtreue Journalistin, ein lebensmüder Kriegsveteran, eine junge Behinderte und ein gläubiger Junge aus dem Kosovo erleben den gesellschaftlichen Umbruch in Serbien in Zusammenhang mit einem Notfallkrankenhaus in der Hauptstadt Belgrad.
"Die Ambulanz" ist das satirische, ironisch-sarkastische Spielfilmdebüt von Goran Radovanovic.


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5:15
VPS 05:14

Stereo-Ton16:9 Format

Myanmar - Reise in eine verlorene Zeit

Film von Roman Teufel

Sendeende: 6:00 Uhr