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Sonntag, 21. August
Programmwoche 34/2011
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Hary rennt wieder

Film von Michael Dittrich

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Er ist Saarlands Sportler des Jahrhunderts, er ist Deutschlands einziger Olympiasieger über 100 Meter, er war 1960 der schnellste Mann der Welt: Armin Hary. Hary, geboren im saarländischen Quierschied, feierte am 22. März 2007 seinen 70. Geburtstag. Doch von Ausruhen ...
(ARD/SR)

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Er ist Saarlands Sportler des Jahrhunderts, er ist Deutschlands einziger Olympiasieger über 100 Meter, er war 1960 der schnellste Mann der Welt: Armin Hary. Hary, geboren im saarländischen Quierschied, feierte am 22. März 2007 seinen 70. Geburtstag. Doch von Ausruhen kann bei ihm noch lange keine Rede sein. Statt Aschenbahn heißt es jetzt Büro und Telefon. Hary hat mit seiner AHA-F eine bundesweite Initiative zur kommunalen Förderung junger Sporttalente ins Leben gerufen. Der einstige Weltrekordler will drei Kindern pro Gemeinde Chancen zur sportlichen Höchstleistung geben - egal in welcher Disziplin. Er will ihren Ehrgeiz wecken und ein gutes Beispiel geben. Der Star von gestern sucht bundesweit Stars von morgen.
"Hary rennt wieder" ist eine Dokumentation über das außergewöhnliche Leben des saarländischen Spitzensportlers Armin Hary.

Mit "Hary rennt wieder" beginnt der Thementag "Schneller, höher, weiter" in 3sat. 24 Stunden lang geht es dabei in Dokumentationen, Reportagen und Spielfilmen um die Jagd nach Rekorden.
(ARD/SR)


6:30

Faszination Sprint

Oder: Von der Mühe, die Zeit zu schlagen

Film von Friedrich Bohnenkamp

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"Wer ist der schnellste Mensch der Welt?" Linford Christie, Olympiasieger im Sprint, weiß, dass binnen knapp zehn Sekunden entschieden wird, ob jahrelanges Training belohnt wird - durch den Triumph, der erste am Zielstrich zu sein, aber natürlich auch durch die Millionen ...
(ARD/SWR)

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"Wer ist der schnellste Mensch der Welt?" Linford Christie, Olympiasieger im Sprint, weiß, dass binnen knapp zehn Sekunden entschieden wird, ob jahrelanges Training belohnt wird - durch den Triumph, der erste am Zielstrich zu sein, aber natürlich auch durch die Millionen Dollar, die dem Champion durch Verträge und Startprämien winken - oder eben auch nicht. Seit mehr als 100 Jahren wurde der Weltrekord gerade um etwas mehr als eine Sekunde verbessert. 100 Jahre, in denen die Sportler verbissen um Hundertstelsekunden rangen: Mithilfe neuer Starttechniken und Schuhe, mit Biomechanik und Doping.
In "Faszination Sprint" gewährt der Sprinter Linford Christie Einblicke in die Welt des Spitzensports und beschreibt die Rituale vor dem Start, die Angst vor dem Versagen. Seine ebenso simple wie verblüffende Antwort auf die Frage, weshalb noch nie ein weißer Sprinter schneller als 10,00 Sekunden gelaufen ist: "Für uns Schwarze ist es eben schwieriger, einen Job bei der Bank von England zu bekommen."
(ARD/SWR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Aus eigener Kraft

Wie Sportler Schicksalsschläge überwinden

Film von Hannes Schalle

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Die österreichischen Spitzensportler Niki Lauda, Thomas Muster und Hermann Maier hatten alle schwere Unfälle und wurden durch ihre Comebacks zu Legenden. Aber es gibt aber auch Sportler, denen kein Comeback gelang. Für diese Menschen spricht die Ärztin Therese ...
(ORF/3sat)

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Die österreichischen Spitzensportler Niki Lauda, Thomas Muster und Hermann Maier hatten alle schwere Unfälle und wurden durch ihre Comebacks zu Legenden. Aber es gibt aber auch Sportler, denen kein Comeback gelang. Für diese Menschen spricht die Ärztin Therese Schwarzenberg, die nach einem Skiunfall querschnittsgelähmt war und nach zwei Jahren wieder laufen konnte.
Der Film "Aus eigener Kraft" stellt Therese Schwarzenberg und Sportgrößen wie Niki Lauda, Thomas Muster, Hermann Maier vor, die in sehr persönlichen Interviews ihre Erlebnisse schildern.
(ORF/3sat)


8:15
Stereo-Ton16:9 Format

Schneller, höher, weiter

Lebenselixier Sport

Film von Heike Nikolaus und Johannes Meier

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Sie nerven ihre Angehörigen, schinden ihre Körper, opfern ihre Freizeit und kriegen noch nicht einmal Geld dafür: Hobbysportler. Margarete und Klaus sind 84 und 91Jahre alt, distinguierte Hamburger Hanseaten und kennen sich vom Sport. Gemeinsam reisen sie zur ...
(ARD/NDR)

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Sie nerven ihre Angehörigen, schinden ihre Körper, opfern ihre Freizeit und kriegen noch nicht einmal Geld dafür: Hobbysportler. Margarete und Klaus sind 84 und 91Jahre alt, distinguierte Hamburger Hanseaten und kennen sich vom Sport. Gemeinsam reisen sie zur Leichtathletik-WM der Senioren nach Italien: Im Hochsprung will Margarete ihren Weltmeistertitel verteidigen, und Klaus will im Speerwurf sein Glück versuchen. Die 47-jährige Kettenraucherin Hilke wohnt zwar in der flachen Lüneburger Heide, hat aber ausgerechnet fürs Klettern ihre Leidenschaft entdeckt. Hans, 73, klettert auch, aber auf mannshohe Gymnastikbälle. Auf ihnen kann der pensionierte Polizist stundenlang balancieren. Wenn alle so balancieren würden wie er, davon ist er überzeugt, wäre die Welt besser im Gleichgewicht. Aber schon bei seiner Frau versagt seine Überzeugungskraft.
Der Film "Schneller, höher, weiter" berichtet über Menschen, die in ihrem Leben auf Sport nicht verzichten wollen.
(ARD/NDR)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

Rekordjagd in eisigen Höhen

Welche Frau erklimmt alle Achttausender?

Film von Victor Grandits

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Als die Südkoreanerin Oh Eun-Sun am 27. April 2010 den Gipfel der 8.091 Meter hohen Annapurna im Himalaja erreichte, ging sie damit in die alpine Geschichte ein: Als erste Frau war es ihr gelungen, alle 14 Achttausender der Welt zu besteigen. Live übertrug das ...
(ARD/BR)

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Als die Südkoreanerin Oh Eun-Sun am 27. April 2010 den Gipfel der 8.091 Meter hohen Annapurna im Himalaja erreichte, ging sie damit in die alpine Geschichte ein: Als erste Frau war es ihr gelungen, alle 14 Achttausender der Welt zu besteigen. Live übertrug das südkoreanische Fernsehen, wie die 44-Jährige die Flagge ihres Heimatlandes in den Schnee steckte. Oh Eun-Sun war damit die Siegerin eines am Ende fast dramatischen Wettlaufs: Über Jahre hatte die Österreicherin Gerlinde Kaltenbrunner in beeindruckender Weise die höchsten Gipfel der Erde erstiegen, und zwar "by fair means", also ohne Verwendung von Flaschensauerstoff in der dünnen Höhenluft. Doch dann holte die spanische Spitzenbergsteigerin Edurne Pasaban beim Achttausendersammeln auf, und plötzlich erschien die Südkoreanerin auf der Bildfläche. Bei ihrer Rekordjagd half Oh Eun-Sun allerdings der finanzielle Megaaufwand ihrer Sponsoren: Sie ließ sich mit dem Hubschrauber von Basislager zu Basislager fliegen und benutzte Sauerstoff aus der Flasche, wann immer es hilfreich erschien.
"Rekordjagd in eisigen Höhen" ist ein Film über den Wettbewerb zwischen den Bergsteigerinnen Oh Eun-Sun, Gerlinde Kaltenbrunner und Edurne Pasaban.
(ARD/BR)


9:45
VPS 09:44

Stereo-Ton16:9 Format

Der Wettlauf zum Südpol: Amundsen gegen Scott

Film von Oliver Halmburger

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Der Norweger Roald Amundsen wollte 1911 eigentlich als erster Mensch zum Nordpol aufbrechen, Robert Falcon Scott zur gleichen Zeit zum Südpol. Doch als gleich zwei amerikanische Forscher unabhängig voneinander behaupten, den Nordpol bereits erreicht zu haben, nimmt ...

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Der Norweger Roald Amundsen wollte 1911 eigentlich als erster Mensch zum Nordpol aufbrechen, Robert Falcon Scott zur gleichen Zeit zum Südpol. Doch als gleich zwei amerikanische Forscher unabhängig voneinander behaupten, den Nordpol bereits erreicht zu haben, nimmt Amundsen mit seinem Schiff Kurs nach Süden. Der Norweger organisiert seine Expedition aufs Genaueste. Amundsen wählt einen völlig unerforschten Weg von der Küste zum Pol, rund 120 Kilometer kürzer als Scotts Route. Während die Norweger mit ihren Hundeschlitten manchmal mehr als 50 Kilometer am Tag vorwärts stürmen, kommt Scott mit seinen mitgebrachten Ponys und Motorschlitten nur mühsam voran. Als die Motoren bald ihren Geist aufgeben und die Ponys vor Erschöpfung nicht mehr weiter können, müssen die Männer ihre schweren Schlitten selbst auf das 3.000 Meter hoch gelegene Polarplateau ziehen. Als Amundsen das Ziel am 14. Dezember 1911 als Erster erreicht, liegen schwere Strapazen hinter ihm. Die tiefe Enttäuschung seines Konkurrenten Scott, der 35 Tage nach Amundsen an den Pol kommt, kann man nur erahnen. Scott und seine Männer sehen die Heimat nie wieder; sie sterben auf dem Rückweg im ewigen Eis. Während der eine als strahlender Sieger des Wettlaufs das Feld verlässt, wird der andere zum tragischen Helden einer ganzen Generation. Das minutiöse Tagebuch, das später bei dem Toten gefunden wird, dokumentiert auf dramatische Weise Hoffnung, Verzweiflung und Scheitern der britischen Abenteurer. Die österreichische Skilegende Hermann Maier reizte es, auf den Spuren von Amundsen und Scott unterwegs zu sein. 100 Jahre nach der ersten Südpolexpedition, liefern sich ein deutsches und ein österreichisches Team einen Wettlauf an das südliche Ende der Welt - in Erinnerung an das historische Rennen, das im Oktober 1911 zwischen dem Norweger Roald Amundsen und dem Engländer Robert Falcon Scott begann.
Der Film begibt sich auf die Spuren der historischen Expedition.


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10:30
Stereo-Ton16:9 Format

Die Goldmacher

Sport in der DDR

Dokumentarfilm, Deutschland 2008

Länge: 94 Minuten

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"The Miracle Machine" nannten ausländische Sportfunktionäre voller Ehrfurcht und Neid den DDR-Sport. Circa 4.000 Medaillen waren es am Ende - bei Olympia, Europa- oder Weltmeisterschaften. Ziemlich viel für ein 17-Millionen-Volk. "Da wundert man sich schon, wenn man ...

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"The Miracle Machine" nannten ausländische Sportfunktionäre voller Ehrfurcht und Neid den DDR-Sport. Circa 4.000 Medaillen waren es am Ende - bei Olympia, Europa- oder Weltmeisterschaften. Ziemlich viel für ein 17-Millionen-Volk. "Da wundert man sich schon, wenn man heute drüber nachdenkt, dass schon auf der Kinder- und Jugendsportschule die Nachtspeicheröfen in den Stuben verwanzt waren", sagt ein Olympiasieger lapidar. Aber wegen der sonst optimalen Bedingungen für die Sportler habe er diese Form der Überwachung in Kauf genommen. So sieht Jens Weissflog "seine" DDR, zwei Jahrzehnte nach dem Mauerfall. Militärisch - in Ton und Organisation - sei der Sport gewesen, anders seien solche Leistungen nicht zu erzielen, meint sein Kollege, der Olympiasieger Hans-Georg Aschenbach. In einem System von Befehl und Gehorsam wurde die Einnahme von Dopingmitteln nicht kritisch hinterfragt. "War doch toll, der Muskelzuwachs in wenigen Wochen, für einen jungen Burschen wie mich", erzählt der Handballer Wolfgang Böhme.
Der Dokumentarfilm "Die Goldmacher" blickt auf über 40 Jahre deutsche Teilung zurück - und damit auch auf 40 Jahre geteilten Sport. Olympiasieger, Funktionäre, Mediziner und Trainer berichten von der Erfolgsgeschichte des DDR-Sports, aber auch von den Schattenseiten.


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12:00
Stereo-Ton16:9 Format

Wissenschaft im Spitzensport

Film von Beat Rauch

(aus der Reihe "NZZ Format")

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Das Institut für Biomechanik der Universität von Calgary in Kanada wurde 1981 im Hinblick auf die Olympischen Spiele 1988 ins Leben gerufen - heute gehört es zu den renommiertesten der Welt. Spektakuläre Verbesserungen beim Leistungsmonitoring, an Sportschuhen und ...

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Das Institut für Biomechanik der Universität von Calgary in Kanada wurde 1981 im Hinblick auf die Olympischen Spiele 1988 ins Leben gerufen - heute gehört es zu den renommiertesten der Welt. Spektakuläre Verbesserungen beim Leistungsmonitoring, an Sportschuhen und -geräten begründeten seinen Ruf, und noch heute gelingen dort immer weitere Optimierungen.
Der Film berichtet über "Wissenschaft im Spitzensport".


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12:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Mission X - Durchbruch bei Suez

Film von Axel Engstfeld

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Am Morgen des 25. April 1859 führt der Franzose Ferdinand de Lesseps den ersten Spatenstich zum Baubeginn des Suezkanals aus. Eine Wasserstraße, die Asien mit Europa verbindet, Schiffen aller Länder offen steht, Frieden und Wohlstand schafft: Das ist de Lesseps Vision. ...

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Am Morgen des 25. April 1859 führt der Franzose Ferdinand de Lesseps den ersten Spatenstich zum Baubeginn des Suezkanals aus. Eine Wasserstraße, die Asien mit Europa verbindet, Schiffen aller Länder offen steht, Frieden und Wohlstand schafft: Das ist de Lesseps Vision. Es wird die größte Baustelle des Jahrhunderts. Am 17. November 1869 wird der Kanal eröffnet.
Der Film "Mission X - Durchbruch bei Suez" berichtet über das ehrgeizige Bauprojekt - den Suezkanal.


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Atlantropa - Der Traum vom neuen Kontinent

Film von Michael Morales und Harald Rauser

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In den 1920er Jahren entwickelte der deutsche Architekt Hermann Sörgel den Plan, einen gewaltigen Staudamm in der Straße von Gibraltar zu bauen. Mit diesem Damm wollte er das Mittelmeer vom Atlantik abriegeln und es langsam austrocknen. Sörgel war überzeugt, dass er so ...
(ARD/WDR/NDR/BR/ORF)

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In den 1920er Jahren entwickelte der deutsche Architekt Hermann Sörgel den Plan, einen gewaltigen Staudamm in der Straße von Gibraltar zu bauen. Mit diesem Damm wollte er das Mittelmeer vom Atlantik abriegeln und es langsam austrocknen. Sörgel war überzeugt, dass er so große Probleme wie Hungersnot, Energieknappheit und Überbevölkerung auf einen Schlag würde lösen können. Denn nach seinen Berechnungen könnte der über 30 Kilometer lange Staudamm gewaltige Energiemengen produzieren, zudem könnten die Wüsten Afrikas bewässert werden. Das wichtigste Ziel für ihn war aber Europa und Afrika zu vereinen - zu "Atlantropa". Bei aller Gigantomanie fanden Sörgels Pläne bei Fachleuten im In- und Ausland durchaus Beachtung und Zuspruch. Sein Traum überdauerte Jahrzehnte, bis zu seinem geheimnisvollen Unfalltod am 25. Dezember 1952.
"Atlantropa - Der Traum vom neuen Kontinent" ist eine Dokumentation über das wahnwitzige Projekt des deutschen Architekten Hermann Sörgel, der das Mittelmeer absenken wollte, um einen neuen Kontinent zu erschaffen.
(ARD/WDR/NDR/BR/ORF)


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14:00
Stereo-Ton16:9 Format

Das größte Kreuzfahrtschiff der Welt

Mit der "Oasis" auf Jungfernfahrt

Film von Tilo Knops und Kirsten Waschkau

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Als in Florida eine schwarze Wolkenwand den Hafen von Fort Lauderdale verdunkelt und ein höllischer Sturm mit Blitzen und Donner losbricht, hindert das den Kapitän des nagelneuen und größten Kreuzfahrtschiffes der Welt, Bill Wright, nicht daran, pünktlich zur ...
(ARD/NDR)

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Als in Florida eine schwarze Wolkenwand den Hafen von Fort Lauderdale verdunkelt und ein höllischer Sturm mit Blitzen und Donner losbricht, hindert das den Kapitän des nagelneuen und größten Kreuzfahrtschiffes der Welt, Bill Wright, nicht daran, pünktlich zur Jungfernfahrt das Kommando "Leinen los!" zu geben. Die meisten der rund 7.000 Menschen an Bord bemerken es nicht einmal, dass sich die "Oasis of the Seas" bewegt, so groß ist sie. Mit 360 Metern Länge und 65 Metern Breite bietet die "Oasis" neue Superlative der Schifffahrt: Es gibt einen "Central Park" mit echten Bäumen und Pflanzen im Innern des Schiffes, den größten Frischwasserpool an Bord eines Kreuzfahrtschiffes, der auch noch höhenverstellbar ist, ein Amphitheater mit Wasserspielen, ein Musicaltheater sowie die Möglichkeit, an einer Zip-Line über einen 20 Meter tiefen Abgrund zu schweben. Man kann an Bord Eislaufen, eine riesige Kletterwand besteigen und über eine lange Einkaufsmeile flanieren.
Für ihre Reportage "Das größte Kreuzfahrtschiff der Welt" bekamen die Autoren Tilo Knops und Kirsten Waschkau die Gelegenheit, zwei deutsche Paare auf der Jungfernfahrt der "Oasis" zu begleiten.
(ARD/NDR)


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14:30
Stereo-Ton16:9 Format

200 Tonnen heben ab - Wie ein Luftfahrtrekord

geschafft wird

Reportage von Thomas Mosebach

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Mit der legendären "Antonov 225", dem größten Frachtflugzeug der Welt, wird 2009 das schwerste Luftfrachtpaket aller Zeiten transportiert: ein fast 200 Tonnen schwerer Generator für ein Gaskraftwerk in Armenien. Für dieses Ereignis ist sogar der Besitzer aus Kiew zum ...
(ARD/SWR)

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Mit der legendären "Antonov 225", dem größten Frachtflugzeug der Welt, wird 2009 das schwerste Luftfrachtpaket aller Zeiten transportiert: ein fast 200 Tonnen schwerer Generator für ein Gaskraftwerk in Armenien. Für dieses Ereignis ist sogar der Besitzer aus Kiew zum Flughafen Frankfurt Hahn angereist. Begleitet wird er von einem Mitarbeiter der "Guinness-Buch"-Redaktion aus London, der den Weltrekord dokumentieren soll. Der Transport ist für das Flughafenteam um Michael Rössel sowie Kranmeister Erich Scherer eine große Herausforderung. Der Generator ist fast vier Meter hoch und breit sowie sechs Meter lang - viel Gewicht auf kleiner Fläche. Wenn der Generator nicht sicher verpackt ist und ohne einen Transportrahmen in der "Antonov" abgesetzt wird, dann bricht das Flugzeug in der Mitte durch.
Die Reportage "200 Tonnen heben ab - Wie ein Luftfahrtrekord geschafft wird" berichtet von den Vorbereitungen zum Transport des schwersten Luftfrachtpakets aller Zeiten.
(ARD/SWR)


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15:00
Stereo-Ton16:9 Format

Der Supervogel - A 380

Film von Andreas Graf

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80 Meter breit, 500 Tonnen schwer und Platz für 526 Passagiere: Die "A 380" schlägt alle Rekorde in der internationalen Luftfahrt. Sie ist größer, schneller, breiter und leiser als die "Boeing 747" und bietet fast jeden Luxus auf ihrem Flug in zehn Kilometern Höhe. ...
(ARD/HR)

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80 Meter breit, 500 Tonnen schwer und Platz für 526 Passagiere: Die "A 380" schlägt alle Rekorde in der internationalen Luftfahrt. Sie ist größer, schneller, breiter und leiser als die "Boeing 747" und bietet fast jeden Luxus auf ihrem Flug in zehn Kilometern Höhe. Über ein Jahr hat der Bau der ersten Maschine gedauert. Heiner Krämer, der Chefingenieur von Lufthansa, ist verantwortlich für die Endmontage der "A 380" in Hamburg. 3,5 Millionen Teile muss er kontrollieren, testen und auf seiner Liste abhaken. Erst wenn alles funktioniert, wird er die 300 Million Dollar überweisen lassen, erst dann gehört die Maschine Lufthansa. In Frankfurt trainiert die Crew: Stewardessen müssen im Notfall 526 Passagiere evakuieren, das muss geprobt werden. Aber auch das Betanken, Reinigen und Abfertigen des Fliegers muss straff organisiert sein. 1.000 Koffer, 600 Essen, 320 Tonnen Sprit in nur 90 Minuten, länger soll eine "A 380" später nicht am Boden stehen.
Der Film "Der Supervogel - A 380" begleitet den Weg vom Bau bis zum Start der Maschine.
(ARD/HR)


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15:30
Dolby-Digital AudioDolby-Digital 5.1 Audio16:9 FormatVideotext Untertitel

Der erste Flug

Wer fliegt besser, Mensch oder Natur?

Film von Alfred Vendl und Steve Nicholls

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Am 17. Dezember 1903 erfüllten die Gebrüder Wright einen uralten Menschheitstraum - den Traum vom Fliegen. Sie flogen ganze zwölf Sekunden lang und nur über eine Strecke von knapp 30 Metern, aber sie flogen! Sie waren natürlich nicht die ersten Lebewesen, die den ...
(ORF)

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Am 17. Dezember 1903 erfüllten die Gebrüder Wright einen uralten Menschheitstraum - den Traum vom Fliegen. Sie flogen ganze zwölf Sekunden lang und nur über eine Strecke von knapp 30 Metern, aber sie flogen! Sie waren natürlich nicht die ersten Lebewesen, die den Luftraum eroberten, die Natur erfand das Fliegen gleich viermal unabhängig voneinander: Die ersten Flieger waren Insekten, dann kamen Flugsaurier, Vögel und - bereits 50 Millionen Jahre vor den Gebrüdern Wright - Fledermäuse. Das Fliegen war eine der erfolgreichsten Innovationen der Evolution und sollte sich auch für den Menschen als großer Entwicklungsschritt herausstellen. Die Weiterentwicklung war atemberaubend: Orville Wright (1871 - 1948) erlebte noch die ersten Düsenjäger, und nach nur sechs Jahrzehnten stand der erste Mensch auf dem Mond.
Die Dokumentation "Der erste Flug" aus der Reihe "Universum" zeigt die triumphalsten Sternstunden und heillosesten Bruchpiloten der Luftfahrtgeschichte sowie Bewegungsstudien aus der Natur.
(ORF)


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16:15
Stereo-Ton

Rekorde im Tierreich (1/3)

Tiefenrausch und Höhenflug

Film von Martin Hugh-Games

Moderation: Steve Leonard

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Welches Tier taucht am tiefsten hinab? Welches springt am weitesten? Welches fliegt über den Himalaja ohne Atemnot? Um die Höchstleistungen der Tierwelt zu veranschaulichen, begibt sich Tierarzt Steve Leonard in Extremsituationen rund um den Erdball. Er trainiert ...
(ARD/NDR)

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Welches Tier taucht am tiefsten hinab? Welches springt am weitesten? Welches fliegt über den Himalaja ohne Atemnot? Um die Höchstleistungen der Tierwelt zu veranschaulichen, begibt sich Tierarzt Steve Leonard in Extremsituationen rund um den Erdball. Er trainiert tagelang mit der Weltmeisterin im Freitauchen das Luftanhalten. Dann kann er sich mit Delphinen in ihr Element wagen. Er segelt mit einem Gleitschirm zwischen Geiern über das "Dach der Welt". Er kriecht durch die Riesengänge australischer Wombats, den Weltmeistern im Graben. Er springt mit Halbaffen auf Madagaskar zwischen Baumwipfeln in schwindelerregender Höhen umher.
Der erste Teil der dreiteiligen Reihe "Rekorde im Tierreich" berichtet über erstaunliche Leistungen in den Fortbewegungsarten von Tieren.

Teil zwei und drei der dreiteiligen Reihe "Rekorde im Tierreich" zeigt 3sat im Anschluss, ab 17.00 Uhr.
(ARD/NDR)


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17:00
Stereo-Ton

Rekorde im Tierreich (2/3)

Todeskampf und Marathon

Film von Martin Hugh-Games

Moderation: Steve Leonard

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Welches Tier verbringt 97 Prozent seines Lebens schwebend in der Luft? Und welches legt die weitesten Distanzen im Laufe seines Lebens zurück? Tierarzt Steve Leonard mischt sich unter die See-Elefanten und beobachtet fasziniert, mit wie viel Ausdauer und Stärke die ...
(ARD/NDR)

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Welches Tier verbringt 97 Prozent seines Lebens schwebend in der Luft? Und welches legt die weitesten Distanzen im Laufe seines Lebens zurück? Tierarzt Steve Leonard mischt sich unter die See-Elefanten und beobachtet fasziniert, mit wie viel Ausdauer und Stärke die Bullen bis zu 90 Tagen um die Gunst der Weibchen kämpfen. Er erforscht die physiologische und psychologische Ausdauer der Huskys und begibt sich in Alaska auf eine rasante und abenteuerliche Schlittenfahrt. Er fährt zu den Brutgebieten der Albatrosse und verfolgt von dort ein Muttertier auf seiner zehntägigen Reise vom Südatlantik nach Brasilien, einzig mit dem Ziel, frischen Fisch für den Nachwuchs zu besorgen. Auch Lachse schwimmen mehrere Wochen gegen die Strömung eines reißenden Bergflusses, um am Ende der Reise an der Quelle des Bergbachs ihren Laich abzulegen. Mit dem Kajak versucht Steve Leonard es ihnen gleich zu tun, was er aber nach 30 Minuten völlig entkräftet aufgeben muss.
Der zweite Teil der dreiteiligen Reihe "Rekorde im Tierreich" berichtet von Ausdauer-Phänomenen in der Tierwelt.
(ARD/NDR)


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17:45
Stereo-Ton

Rekorde im Tierreich (3/3)

Kälteschock und Hitzeschlag

Film von Martin Hugh-Games

Moderation: Steve Leonard

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Welches Tier überlebt arktische Temperaturen? Und welches fühlt sich in glühendheißen Wüsten erst so richtig wohl? Um dies herauszufinden, wagt sich Tierarzt Steve Leonard in die kältesten und heißesten Regionen der Welt. Er taucht bei minus 45 Grad mit Bartrobben, ...
(ARD/NDR)

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Welches Tier überlebt arktische Temperaturen? Und welches fühlt sich in glühendheißen Wüsten erst so richtig wohl? Um dies herauszufinden, wagt sich Tierarzt Steve Leonard in die kältesten und heißesten Regionen der Welt. Er taucht bei minus 45 Grad mit Bartrobben, kommt einem Schwarzbären im Winterschlaf gefährlich nahe und läuft über glühende Kohlen, um nachzuempfinden, wie sich eine Ameise fühlt, wenn sie über den heißen Wüstensand läuft. Nur mit solchen Extremtouren, so Steve Leonard, kann man wirklich begreifen, welche Leistungen Tiere vollbringen.
Der letzte Teil der dreiteiligen Reihe "Rekorde im Tierreich" berichtet darüber, wie Tiere mit Extremtemperaturen umgehen.
(ARD/NDR)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano spezial: Schneller, höher, weiter

Moderation: Ingolf Baur

Erstausstrahlung

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"Höher, schneller, weiter", das ist das Motto in allen sportlichen Disziplinen, in denen Athleten um immer neue Höchstleistungen kämpfen. Aber auch die Wissenschaft beschäftigt sich mit diesem Phänomen: Warum streben bestimmte Menschen nach Rekorden, sind geradezu ...
(ARD/SWR)

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"Höher, schneller, weiter", das ist das Motto in allen sportlichen Disziplinen, in denen Athleten um immer neue Höchstleistungen kämpfen. Aber auch die Wissenschaft beschäftigt sich mit diesem Phänomen: Warum streben bestimmte Menschen nach Rekorden, sind geradezu besessen vom Drang, immer neue Extremleistungen zu vollbringen? Ein Beispiel ist der Raumfahrt-Pionier Joseph Kittinger. Er probierte im Selbstversuch, ob man sich bei einem missglückten Raketenstart auch noch aus 30.000 Metern Höhe mit dem Fallschirm retten kann. Joseph Kittinger überlebte den hochriskanten Sprung und hält damit bis heute den Weltrekord für den höchsten und längsten Fallschirmsprung aller Zeiten.
"nano" beschäftigt sich in einer "spezial"-Ausgabe mit Extremleistungen und Rekorden.
(ARD/SWR)


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19:00
Stereo-Ton16:9 Format

Titanic

Der Bau des Superschiffs

Film von Bill Jones und Neil McKay

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Am 15. April 1912 riss der größte und modernste Passagierdampfer seiner Zeit, die "Titanic", mehr als 1.500 Menschen in die eiskalten Fluten des Nordatlantik. Doch die wahre Bedeutung dieses Schiffes liegt nicht in seinem Untergang: Die "Titanic" gilt als Meisterwerk des ...
(ARD/NDR)

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Am 15. April 1912 riss der größte und modernste Passagierdampfer seiner Zeit, die "Titanic", mehr als 1.500 Menschen in die eiskalten Fluten des Nordatlantik. Doch die wahre Bedeutung dieses Schiffes liegt nicht in seinem Untergang: Die "Titanic" gilt als Meisterwerk des modernen Handelsschiffbaus zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Die Dokumentation "Titanic" verfolgt die Entstehungsgeschichte des riesigen Transatlantikdampfers. In einer Kombination aus historischen Fotos und Filmen, Grafiken, Computeranimationen und Spielszenen wird sie aus dem Blickwinkel derjenigen erzählt, die das Schiff gebaut haben. Das erlaubt nicht nur einen Einblick in den Schiffbau jener Tage, sondern auch in die sozialen und politischen Verhältnisse, innerhalb derer sich die handelnden Personen in der nordirischen Schiffbauindustrie kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges bewegten.
(ARD/NDR)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Joe and Max - Rivalen im Ring

Spielfilm, USA/Deutschland 2002

Darsteller:
Joe LouisLeonard Roberts
Max SchmelingTil Schweiger
Anny OndraPeta Wilson
Jack BlackburnRichard Roundtree
John RoxboroughJohn Toles-Bey
Joe JacobsDavid Paymer
u.a.
Regie: Steve James
Länge: 107 Minuten

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Am 19. Juni 1936 steigt der deutsche Box-Europameister Max Schmeling gegen den Afroamerikaner Joe Louis in den Ring. Das amerikanische Publikum gibt keinen Pfifferling auf das "importierte Fallobst" aus Deutschland, denn der "braune Bomber" Louis hat bislang keinen ...
(ARD)

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Am 19. Juni 1936 steigt der deutsche Box-Europameister Max Schmeling gegen den Afroamerikaner Joe Louis in den Ring. Das amerikanische Publikum gibt keinen Pfifferling auf das "importierte Fallobst" aus Deutschland, denn der "braune Bomber" Louis hat bislang keinen einzigen Kampf verloren. Obwohl Schmeling neun Jahre älter ist als sein Kontrahent, gelingt dem Deutschen das Unmögliche: Er steckt die Schläge des hart kämpfenden Louis weg und schickt ihn in der zwölften Runde sogar auf die Bretter. Eine Sensation. Ganz Amerika ist geschockt, und Louis stürzt nach der bitteren Niederlage in eine tiefe Krise. In Deutschland wird der smarte Max Schmeling unterdessen als strahlender Held gefeiert. Die NS-Führung stilisiert Schmelings sportlichen Erfolg zum propagandawirksamen Sinnbild "arischer Überlegenheit" über "den Neger" hoch. Man legt Schmeling nahe, sich von der tschechischen Filmdiva Anny Ondra scheiden zu lassen und sich von seinem jüdischen Boxpromoter Joe Jacobs zu trennen. Schmeling widersetzt sich und versteckt sogar während der Reichspogromnacht den befreundeten jüdischen Schneider David Lewin vor den Nazi-Schergen. Als es 1938 in New York zum Rückkampf kommt, ist Joe Louis inzwischen Weltmeister im Schwergewicht, und der "deutsche Übermensch" gilt in den Augen der Amerikaner als Stellvertreter Hitlers. Diesmal schlägt Louis den Deutschen schon nach 124 Sekunden k.o. Während die jubelnden Amerikaner den symbolischen Sieg über den "Nazi" feiern, besucht Louis seinen übel zugerichteten Gegner im Krankenhaus. Die beiden Ausnahmeboxer werden Freunde fürs Leben.
Mit "Joe and Max - Rivalen im Ring" inszenierte Steve James ("Flüchtiger Ruhm") einen spannenden und anrührenden Film über die politisch-ideologischen Hintergründe eines der bekanntesten Boxduelle der Sportgeschichte. Schmeling-Darsteller Til Schweiger bereitete sich durch intensives Boxtraining auf seine Rolle vor. Sein Gegner wird von Leonard Roberts gespielt, und "Shaft"-Darsteller Richard Roundtree verkörpert Louis' Trainer Jack.
(ARD)


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

Man on wire - Der Drahtseilakt

Dokumentarfilm von James Marsh,

Großbritannien 2008

Länge: 91 Minuten

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Am 7. August 1974 balancierte der Franzose Philippe Petit auf einem Drahtseil zwischen den Zwillingstürmen des World Trade Centers in New York, den damals höchsten Türmen der Welt. Nachdem er eine Stunde lang ohne Netz oder Sicherheitsgurt auf dem Drahtseil tanzte, ...
(ORF/ARD/WDR)

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Am 7. August 1974 balancierte der Franzose Philippe Petit auf einem Drahtseil zwischen den Zwillingstürmen des World Trade Centers in New York, den damals höchsten Türmen der Welt. Nachdem er eine Stunde lang ohne Netz oder Sicherheitsgurt auf dem Drahtseil tanzte, wurde er festgenommen und ins Gefängnis gesteckt. Petit und seine Komplizen hatten den illegalen "Coup" monatelang vorbereitet.
James Marshs Dokumentarfilm "Man on wire - Der Drahtseilakt" erzählt das unglaubliche Abenteuer des Seiltänzers Philippe Petit. Berichte aller beteiligten Konspiranten veranschaulichen die einmalige und wunderschöne Performance, die als "das künstlerische Verbrechen des Jahrhunderts" in die Geschichte einging. "Man on wire" wurde auf dem Karlovy Vary Filmfest 2008 in Karlbad als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet, erhielt auf dem Filmfest Edinburgh 2008 und dem Los Angeles Filmfest 2008 den Publikumspreis sowie den Großen Preis der Jury, den Publikumspreis beim Sundance Filmfest 2008 und 2009 den Oscar.
(ORF/ARD/WDR)


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23:30
Stereo-Ton16:9 Format

Der Traum vom Weltrekord

Film von Irene Marty

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Die Rennfahrer Ruedi Steck und Markus Saegesser aus der Region Zürich haben das, was es braucht für große Taten: Leidenschaft, Beharrlichkeit, Ausdauer - und darüber hinaus auch eine tüchtige Portion Risikobereitschaft. Anfang September 2007, ein Jahr, nachdem die ...

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Die Rennfahrer Ruedi Steck und Markus Saegesser aus der Region Zürich haben das, was es braucht für große Taten: Leidenschaft, Beharrlichkeit, Ausdauer - und darüber hinaus auch eine tüchtige Portion Risikobereitschaft. Anfang September 2007, ein Jahr, nachdem die "Schnapsidee Weltrekord" geboren wurde, ist es endlich soweit: Ein ganzer Tross reist von Zürich nach Utah, USA, um den großen Moment mitzuerleben, in dem die Schweizer auf dem Salzsee von Bonneville zum ersten Mal Vollgas geben. "Swissperformance goes for the World Record" heißt das Unternehmen offiziell. Mit Geschwindigkeiten um die 300 Stundenkilometer sollen die maßgeschneiderten Rennmaschinen von Ruedi Steck und Markus Saegesser über die legendären "Saltflats" jagen.
Die Dokumentation "Der Traum vom Weltrekord" zeigt die beiden Motorrad-Freaks beim Umbau ihrer Rennmaschinen sowie beim Training und begleitet sie in die USA.


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0:20
Stereo-Ton16:9 Format

Der Alleinsegler

Film von Christoph Felder

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"Das Meer ist die einzige Gegend, wo ich mich nicht als Fremder fühle - es nimmt alle Sinne in Anspruch." 1968 war Wilfried Erdmann der erste Deutsche, der allein eine Weltumseglung schaffte. Fast 40 Jahre später segelt er erneut allein und gegen den Wind 343 Tage um die ...

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"Das Meer ist die einzige Gegend, wo ich mich nicht als Fremder fühle - es nimmt alle Sinne in Anspruch." 1968 war Wilfried Erdmann der erste Deutsche, der allein eine Weltumseglung schaffte. Fast 40 Jahre später segelt er erneut allein und gegen den Wind 343 Tage um die Welt. 31.362 Seemeilen von Cuxhaven nach Cuxhaven auf einem 10,6 Meter langen und 3,25 Meter breiten Aluminiumboot, seiner "Kathena nui". Fast ein ganzes Jahr lang nur Wind und Wellen, weites Meer und Horizont, Sturm und Flaute, Hitze und Kälte.
Im Film "Der Alleinsegler" wird das Abenteuer des Alleinseglers mithilfe von Interviews, Logbüchern, Tagebuchaufzeichnungen, Filmaufnahmen, Fotos, Zeichnungen und penibel geführten Listen noch einmal lebendig.


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0:50
Stereo-Ton16:9 Format

Die Basejumper von Lauterbrunnen

Sportler, Spinner, Süchtige

Film von Michael Bühler

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Fallschirmspringen von Gebäuden, Brücken und Felsen: Basejumpen ist der wohl gefährlichste Sport, den es gibt. In einem Jahr kamen dabei in Lauterbrunnen im Berner Oberland drei Menschen ums Leben. Trotzdem kommen immer mehr Basejumper aus der ganzen Welt dorthin, um ...

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Fallschirmspringen von Gebäuden, Brücken und Felsen: Basejumpen ist der wohl gefährlichste Sport, den es gibt. In einem Jahr kamen dabei in Lauterbrunnen im Berner Oberland drei Menschen ums Leben. Trotzdem kommen immer mehr Basejumper aus der ganzen Welt dorthin, um von den Felswänden zu springen. Sportler, die sich auf jeden Sprung akribisch vorbereiten und die für den Adrenalinkick ihr Leben riskieren. Solche, die beim Basejumpen ihre besten Freunde verloren haben und trotzdem weiter springen, und solche, die davon überzeugt sind, dass sie selbst eines Tages beim Basejumpen sterben werden.
Der Film "Die Basejumper von Lauterbrunnen" zeigt spektakuläre Sprünge, aber auch, was bei Unfällen passieren kann.


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1:35
Stereo-Ton16:9 Format

Die Klippenspringer

Frei sein wie ein Vogel

Reportage von Stefan Lütke Wissing

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"Das ist jedes Mal so, als ob man einen mittleren Verkehrsunfall hat, aber es ist irre schön", meint Anna Bader, wenn sie ihre Sportart beschreibt: Sie ist leidenschaftliche Klippenspringerin und inzwischen sogar dreifache Europameisterin in dieser Disziplin. Seit vier ...
(ARD/SWR)

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"Das ist jedes Mal so, als ob man einen mittleren Verkehrsunfall hat, aber es ist irre schön", meint Anna Bader, wenn sie ihre Sportart beschreibt: Sie ist leidenschaftliche Klippenspringerin und inzwischen sogar dreifache Europameisterin in dieser Disziplin. Seit vier Jahren betreibt die zierliche Studentin die gefährliche Sportart, bei der man sich in freier Natur aus über 20 Metern Höhe in nur wenige Meter tiefes Wasser stürzt. Dabei führt man wie beim klassischen Turmspringen Figuren vor, die von Experten bewertet werden. Aber Anna Baders Sport ist ungleich riskanter als das olympische Springen im Schwimmbad. Sie musste schon von Rettungstauchern geborgen werden, weil sie falsch eingetaucht war: Mit schweren Prellungen und Wirbelsäulenproblemen kam sie vergleichsweise glimpflich davon. Trotzdem denkt die 24-jährige Mainzerin gar nicht daran, ihren Sport aufzugeben.
Der Film "Die Klippenspringer" stellt die Szene der deutschen "High-Diver" vor und begleitet Anna Bader und ihre Kollegen beim Training, bei Show-Auftritten und der Europameisterschaft.
(ARD/SWR)


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2:05

Die Wüste des Todes

Wettlauf durch den australischen Busch

Film von Wolfgang Ebert und Richard Dennison

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Seit Jahrzehnten zeigt der naturbesessene Draufgänger Rüdiger Nehberg seinen Fans schon, wie man in den Wüsten Afrikas oder im Dschungel des Amazonasgebiets, auf den sturmgepeitschten Wellen des Atlantik oder einfach auf den Landstraßen zwischen Flensburg und Füssen ...

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Seit Jahrzehnten zeigt der naturbesessene Draufgänger Rüdiger Nehberg seinen Fans schon, wie man in den Wüsten Afrikas oder im Dschungel des Amazonasgebiets, auf den sturmgepeitschten Wellen des Atlantik oder einfach auf den Landstraßen zwischen Flensburg und Füssen gefährliche Abenteuer überlebt. Seine Publicity nutzt der selbstbewußte Bäckermeister im Ruhestand zugunsten bedrohter Völker. Beim "Human Race", dem "Rennen für die Menschlichkeit", legte er mit zwei anderen Abenteurern 600 Kilometer Fußmarsch durch den australischen Busch zurück. Keine Jagd nach Rekorden war geplant, eher ein Test, wie sich zwei weiße Zivilisten unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Fähigkeiten im Gegensatz zu einem Aborigine von ihren Urfähigkeiten beim Daseinskampf in der Wildnis entfernt haben.
Die Dokumentation "Die Wüste des Todes" berichtet über Rüdiger Nehbergs Aktion im Nordwesten Australiens.


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2:50

Die Rekordjäger

Auf dem Weg ins Guinness-Buch

Film von Pavel Schnabel

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Annika faltet die längste Papierkette der Welt, auch wenn es Jahrzehnte dauern sollte. Rainer baut den höchsten Kürbisturm ganz ohne Schraubverbindung. Falk sägt die kleinsten Möbel mit der größten Säge. Ralf wendet Pfannkuchen nahe Lichtgeschwindigkeit. Chu-Tan ...
(ARD/HR)

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Annika faltet die längste Papierkette der Welt, auch wenn es Jahrzehnte dauern sollte. Rainer baut den höchsten Kürbisturm ganz ohne Schraubverbindung. Falk sägt die kleinsten Möbel mit der größten Säge. Ralf wendet Pfannkuchen nahe Lichtgeschwindigkeit. Chu-Tan Cuong trennt sich niemals von seiner Reisschüssel. Und Jacek - der lässt den Ball im Netz tanzen, aber mit Köpfchen. Sie alle wollen den Weltruhm im Buch der Bücher, dem "Guinness-Buch der Rekorde".
"Die Rekordjäger" ist ein Film über ganz normale Menschen, die davon träumen in irgendeinem Bereich unschlagbar zu sein.
(ARD/HR)


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3:20
Stereo-Ton16:9 Format

Schief, schiefer, am schiefsten

Die Bad Frankenhäuser Oberkirche und ihre Konkurrenz

Film von Daniel Baumbach

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Wo steht der schiefste Kirchturm der Welt? Die Suurhuser denken in Ostfriesland, die Bad Frankenhäuser in Bad Frankenhausen am Kyffhäuser. Oder steht er doch in Pisa? Im "Guinness-Buch der Rekorde" ist der Streit seit 2008 entschieden. Dort hat die Suurhuser Kirche mit ...
(ARD/MDR)

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Wo steht der schiefste Kirchturm der Welt? Die Suurhuser denken in Ostfriesland, die Bad Frankenhäuser in Bad Frankenhausen am Kyffhäuser. Oder steht er doch in Pisa? Im "Guinness-Buch der Rekorde" ist der Streit seit 2008 entschieden. Dort hat die Suurhuser Kirche mit einem Neigungswinkel von 5,19 Grad die Spitze deutlich vorn. Doch der Turm der Oberkirche in Bad Frankenhausen holt stetig auf. Jedes Jahr neigt er sich um weitere sechs Zentimeter. Seit Jahren herrscht akute Einsturzgefahr.
In seiner Reportage "Schief, schiefer, am schiefsten" vergleicht Daniel Baumbach die schiefen Türme von Bad Frankenhausen, Suurhusen und Pisa.
(ARD/MDR)


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3:50

Der Hochseilartist

Rekordversuch an der Loreley

Reportage von Kai Diezemann

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Johann Traber will auf einem Motorrad zusammen mit seinem Sohn über ein Stahlseil fahren - 160 Meter über dem Rhein. Von der Loreley bis nach Maria Ruh auf der anderen Rheinseite. Mittendrin werden die beiden versuchen, sich 14 Mal um das Seil zu drehen. Der Sohn oben ...
(ARD/SWR)

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Johann Traber will auf einem Motorrad zusammen mit seinem Sohn über ein Stahlseil fahren - 160 Meter über dem Rhein. Von der Loreley bis nach Maria Ruh auf der anderen Rheinseite. Mittendrin werden die beiden versuchen, sich 14 Mal um das Seil zu drehen. Der Sohn oben auf dem Motorrad, der Vater unten im Trapez. Das wäre ein Weltrekord.
Der Film "Der Hochseilartist" begleitet den Artisten Johann Traber eine Woche an der Loreley bei den Vorbereitungen zum Rekordversuch.
(ARD/SWR)


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4:20
Stereo-Ton

Der Schnauzenadel

Auf der schwersten Hundeprüfung der Welt

Film von Lutz G. Wetzel

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Alle zwei Jahre treffen sich irgendwo in Europa besonders ehrgeizige Hundebesitzer, um ihre besonders edlen Lieblinge testen zu lassen. Es geht um "Deutsch Kurzhaar", eine Rasse, die als Elite der Jagdhunde gilt - sie ist "edel, vielseitig, zuverlässig" und hat "feine ...
(ARD/NDR)

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Alle zwei Jahre treffen sich irgendwo in Europa besonders ehrgeizige Hundebesitzer, um ihre besonders edlen Lieblinge testen zu lassen. Es geht um "Deutsch Kurzhaar", eine Rasse, die als Elite der Jagdhunde gilt - sie ist "edel, vielseitig, zuverlässig" und hat "feine Manieren am Wild", so steht es in der Zuchtordnung. Aus allen Kontinenten kommen die Kandidaten zu der "Dr. Kleemann-Ausleseprüfung", benannt nach einem Jagdhund-Forscher. Sie ist die schwerste der Welt, denn teilnehmen darf nur, wer alle anderen fünf Jagdhundprüfungen mit "sehr gut" durchlaufen hat. Der Hund, der die "Kleemann" besteht, ist so wertvoll wie ein Rennpferd.
Der Film "Der Schnauzenadel" begleitet zwei Hunde aus dem Emsland und ihre Besitzer bei den Vorbereitungen zur Prüfung.
(ARD/NDR)


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4:50

Big Boy

(aus der SWR-Reihe "Eisenbahn-Romantik")

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Es gibt auf der Welt eine Reihe von Dampflokomotiven, die einen legendären Ruf besitzen. Die "Rocket" gehört dazu, der "Adler", die "Mallard" und vor allem der "Big Boy". Die Lok mit dem Spitznamen "großer Junge" ist die größte Dampflokomotive der Welt. Sie wurde von ...
(ARD/SWR)

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Es gibt auf der Welt eine Reihe von Dampflokomotiven, die einen legendären Ruf besitzen. Die "Rocket" gehört dazu, der "Adler", die "Mallard" und vor allem der "Big Boy". Die Lok mit dem Spitznamen "großer Junge" ist die größte Dampflokomotive der Welt. Sie wurde von Union Pacific in den 1940er Jahren auf die Schiene gesetzt und war gleichzeitig Höhepunkt und Abschluss des Dampflokbaus in Amerika. 25 "Big Boys" wurden gebaut. Bereits Ende der 1950er Jahre kam das Aus. Man hat die 6.000 PS-starken Dampfungetüme durch Dieselloks ersetzt. Nur acht "Big Boys" haben überlebt. Allerdings ist keine der Loks mehr betriebsfähig.
Der Film aus der Reihe "Eisenbahn-Romantik" stellt die Dampflokomotive "Big Boy" vor.
(ARD/SWR)


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5:20
Stereo-Ton16:9 Format

Hary rennt wieder

(Wh.)


(ARD/SR)

Sendeende: 5:50 Uhr