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Mittwoch, 20. Juli
Programmwoche 29/2011
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6:30
Stereo-Ton16:9 Format

Tonspur - der Soundtrack meines Lebens (2/10)

Nina Brunner im Gespräch mit Stefanie Heinzmann

(Wh.)


7:00
Stereo-Ton16:9 Format

Traumhäuser (7/10)

Ein Passivhaus mit Tradition

(Wh.)


(ARD/BR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)



9:15
Stereo-Ton16:9 Format

Tonspur - der Soundtrack meines Lebens (2/10)

Nina Brunner im Gespräch mit Stefanie Heinzmann

(Wh.)


9:45
Stereo-Ton16:9 Format

Traumhäuser (7/10)

Ein Passivhaus mit Tradition

(Wh.)


(ARD/BR)


10:15

Pferde - der Schatz der Mongolen

Film von Bettina Witte

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Ohne die kleinen, zähen Mongolenpferde geht gar nichts in der Mongolei. Drei Viertel der zwei Millionen Einwohner leben in der Steppe. Zum Überleben brauchen sie die Tiere. Jede Familie besitzt eine kleine Herde, benutzt die Pferde als Reit- und Transporttiere, trinkt ...

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Ohne die kleinen, zähen Mongolenpferde geht gar nichts in der Mongolei. Drei Viertel der zwei Millionen Einwohner leben in der Steppe. Zum Überleben brauchen sie die Tiere. Jede Familie besitzt eine kleine Herde, benutzt die Pferde als Reit- und Transporttiere, trinkt die Stutenmilch Ayrak, isst das Fleisch und flicht Seile aus den Haaren der Mähne. Auch in der mongolischen Malerei, in der Poesie und in den Liedern steht das Pferd im Mittelpunkt.
Der Film "Pferde - der Schatz der Mongolen" stellt die Reittiere der Steppe und ihre Besitzer vor.


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10:30
Stereo-Ton16:9 Format

Country Roads

Mit Margaret Durante ("Maybe Tonight"), Rosehill
("Dream It All Over Again"), Jerrod Niemann ("What
Do You Want"), Jessica Ridley ("Flaming Red"),
Hermann Lammers Meyer ("Home of the Damned"),
Daisy Mallory ("Don't Grow Up Too Fast"), McBride &
The Ride ("No More Cryin'"), Little Texas ("Kick
a Little"), Pearl River ("Hello, Goodbye"), Wayne
Mills Band ("The Last Honky Tonk"), Carter's Chord
("A Little Less Comfortable"), Indian Rodeo ("That's
What Happens"), Carrie Underwood ("Mama's Song"),
Thompson Square ("I Got You"), Lee Brice ("Beautiful
Every Time"), Mark Wills ("Looking For America"),
The Grascals with Dolly Parton ("I Am Strong"),
Annika Bruhns ("Breathe"), Sierra Hull ("Easy Come,
Easy Go"), Charlie Major ("I Do It For the Money"),
Sara Evans ("A Little Bit Stronger"), Easton Corbin
("I Can't Love You Back"), Lane Brody ("Flame's Turned
Blue") und Due West ("When the Smoke Clears")

Erstausstrahlung


In "Country Roads" steht Countrymusic aus den USA im Mittelpunkt. Neben altbekannten Künstlern der Szene werden auch Newcomer vorgestellt.


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12:00
Stereo-Ton16:9 Format

Live zeitversetzt

Eröffnung der Bregenzer Festspiele 2011

Großes Festspielhaus, Bregenz

Regie: Roland Weber

Moderation: Manfred Welte

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Die Bregenzer Festspiele haben Mut zum Risiko: Auf der imposanten Bühne am Bodensee wird die nahezu unbekannte Oper "André Chénier" des italienischen Komponisten Umberto Giordano aufgeführt. Erzählt wird die Geschichte des gleichnamigen französischen Dichters, der ...
(ORF/3sat)

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Die Bregenzer Festspiele haben Mut zum Risiko: Auf der imposanten Bühne am Bodensee wird die nahezu unbekannte Oper "André Chénier" des italienischen Komponisten Umberto Giordano aufgeführt. Erzählt wird die Geschichte des gleichnamigen französischen Dichters, der von einem glühenden Anhänger der Französischen Revolution zu einem Verfolgten wurde. Im Festspielhaus wird die Oper "Achterbahn" der britischen Komponistin Judith Weir uraufgeführt, ein Auftragswerk der Festspiele. Die Eröffnung der Bregenzer Festspiele gibt bereits einen Überblick über das Festival-Programm, abwechslungsreich und kurzweilig inszeniert von Intendant David Pountney. Es spielen die Wiener Symphoniker.
3sat zeigt die einstündige Eröffnungsfeier im Festspielhaus, zu der über 1.700 Festgäste erwartet werden, live zeitversetzt.
(ORF/3sat)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
VPS 13:14

Stereo-Ton

Mein Venedig (1/2)

Perücken, Paläste, Powerboote

Mit Gerd Helbig unterwegs


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14:00
VPS 13:59

Stereo-Ton

Mein Venedig (2/2)

Gondeln, Gold und Gummistiefel

Mit Gerd Helbig unterwegs


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14:45
Stereo-Ton16:9 Format

Der Weg der Diamanten (1/3)

Ein Traum

Film von Nisha Pahuja und John Kramer

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Dem größten Diamantenkonzern der Welt, De Beers, ist es im 20. Jahrhundert durch eine geschickte Marketingstrategie gelungen, eine große Nachfrage für Edelsteine zu schaffen. Doch während die einen bei diesem Geschäft reich werden, verdienen andere gerade einmal ...

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Dem größten Diamantenkonzern der Welt, De Beers, ist es im 20. Jahrhundert durch eine geschickte Marketingstrategie gelungen, eine große Nachfrage für Edelsteine zu schaffen. Doch während die einen bei diesem Geschäft reich werden, verdienen andere gerade einmal ihren bescheidenen Lebensunterhalt.
Der erste Teil der dreiteiligen Dokumentation "Der Weg der Diamanten" dokumentiert das Marketing, das die Edelsteine erst zu dem macht, was sie für viele Menschen bedeuten. Der Film stellt aber auch Diamantenschürfer aus Sierra Leone vor, einen kanadischen Indianerhäuptling, der eine Diamantenmine auf dem Land seines Volks besucht, einen US-amerikanische General, der eine Firma zur Herstellung künstlicher Diamanten gegründet hat, sowie den Unternehmer Martin Rapaport, der sich für einen fairen Diamantenhandel engagiert.

Die weiteren Teile der dreiteiligen Dokumentation "Der Weg der Diamanten" zeigt 3sat im Anschluss, ab 15.30 Uhr.


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15:30
Stereo-Ton16:9 Format

Der Weg der Diamanten (2/3)

Geheimnisse von Diamantenhändlern

Film von Nisha Pahuja und John Kramer

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Zwölf Milliarden Dollar werden allein jährlich in den USA, dem größten Diamantenmarkt der Welt, mit dem Verkauf der Edelsteine umgesetzt.
Der zweite Teil der dreiteiligen Dokumentation "Der Weg der Diamanten" begleitet Diamantenhändler und blickt hinter die ...

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Zwölf Milliarden Dollar werden allein jährlich in den USA, dem größten Diamantenmarkt der Welt, mit dem Verkauf der Edelsteine umgesetzt.
Der zweite Teil der dreiteiligen Dokumentation "Der Weg der Diamanten" begleitet Diamantenhändler und blickt hinter die schillernden Kulissen der Diamantenwelt.


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16:10
Stereo-Ton16:9 Format

Der Weg der Diamanten (3/3)

Am Ziel

Film von Nisha Pahuja und John Kramer

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Dem Fair-Trade-Projekt von Martin Rapaport werden Widerstände entgegengebracht. Andy Cohen und Jacob Zupnick verkaufen ihre Diamanten. Der 13-jährige Manoj Bawaji will in Surat Diamantenschleifer werden. Akshay Mehta aus der indischen Diamantendynastie Blue Star heiratet ...

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Dem Fair-Trade-Projekt von Martin Rapaport werden Widerstände entgegengebracht. Andy Cohen und Jacob Zupnick verkaufen ihre Diamanten. Der 13-jährige Manoj Bawaji will in Surat Diamantenschleifer werden. Akshay Mehta aus der indischen Diamantendynastie Blue Star heiratet in eine andere "Diamantenfamilie" ein und zieht nach Antwerpen.
Der letzte Teil der dreiteiligen Dokumentation "Der Weg der Diamanten" stellt Menschen vor, die die wertvollen Steine zum Endverbraucher bringen.


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17:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Hitlers Österreich (1/2)

Der "Anschluss"

Film von Jörg Müllner

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Am 12. März 1938 ließ Adolf Hitler Soldaten der Wehrmacht und Polizisten, insgesamt 105.000 Mann, teils schwer bewaffnet in Österreich einmarschieren. Drei Tage später, am 15. März, jubelte eine große Menschenmenge auf dem Heldenplatz in Wien ihrem früheren ...

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Am 12. März 1938 ließ Adolf Hitler Soldaten der Wehrmacht und Polizisten, insgesamt 105.000 Mann, teils schwer bewaffnet in Österreich einmarschieren. Drei Tage später, am 15. März, jubelte eine große Menschenmenge auf dem Heldenplatz in Wien ihrem früheren Landsmann zu, der "den Eintritt meiner Heimat in das Deutsche Reich" verkündete. Der sogenannte "Anschluss" Österreichs an Hitler-Deutschland wurde in kürzester Zeit vollzogen. Wie konnte es dazu kommen? War es ein friedlicher Anschluss oder eine Annexion? Warum gab es keinen erkennbaren Widerstand? Wäre eine Auflehnung zwecklos gewesen? Wie groß war die Zustimmung tatsächlich?
Die zweiteilige Dokumentation "Hitlers Österreich" spiegelt die Rolle Österreichs in der NS-Zeit. Im ersten Teil geht es um den Anschluss Österreichs.

Den zweiten Teil der Dokumentation "Hitlers Österreich" zeigt 3sat im Anschluss, um 17.45 Uhr.


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17:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Hitlers Österreich (2/2)

Der Krieg

Film von Jörg Müllner

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Am 12. März 1938 ließ Adolf Hitler Soldaten der Wehrmacht und Polizisten, insgesamt 105.000 Mann, teils schwer bewaffnet in Österreich einmarschieren. Drei Tage später, am 15. März, jubelte eine große Menschenmenge auf dem Heldenplatz in Wien ihrem früheren ...

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Am 12. März 1938 ließ Adolf Hitler Soldaten der Wehrmacht und Polizisten, insgesamt 105.000 Mann, teils schwer bewaffnet in Österreich einmarschieren. Drei Tage später, am 15. März, jubelte eine große Menschenmenge auf dem Heldenplatz in Wien ihrem früheren Landsmann zu, der "den Eintritt meiner Heimat in das Deutsche Reich" verkündete. Der sogenannte "Anschluss" Österreichs an Hitler-Deutschland wurde in kürzester Zeit vollzogen. Wie konnte es dazu kommen? War es ein friedlicher Anschluss oder eine Annexion? Warum gab es keinen erkennbaren Widerstand? Wäre eine Auflehnung zwecklos gewesen? Wie groß war die Zustimmung tatsächlich?
Die zweiteilige Dokumentation "Hitlers Österreich" spiegelt die Rolle Österreichs in der NS-Zeit. Der zweite Teil reflektiert die Rolle Österreichs im Zweiten Weltkrieg bis zur Kapitulation 1945.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Traumhäuser (8/10)

Ein alter Hof mit neuer Energie

Film von Carina Bauer

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Die Erhaltung gewachsener Strukturen, die Sanierung historischen Baubestandes und die städtebauliche Nachverdichtung - auch das sind Aspekte von Nachhaltigkeit. Eine Bauherrengemeinschaft renovierte und erweiterte den Aubachhof in Regensburg. Als Bauherrin Sonja Grayer ...
(ARD/BR)

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Die Erhaltung gewachsener Strukturen, die Sanierung historischen Baubestandes und die städtebauliche Nachverdichtung - auch das sind Aspekte von Nachhaltigkeit. Eine Bauherrengemeinschaft renovierte und erweiterte den Aubachhof in Regensburg. Als Bauherrin Sonja Grayer und ihr Mann Christian das verlassene und völlig heruntergekommene Gehöft entdeckten, wussten sie, dort könnte etwas ganz Besonderes entstehen. Ihr Plan: Aus der seit 600 Jahren bestehenden Hofstätte eine moderne, energieeffiziente Wohnanlage für mehrere Familien zu machen und dabei das bäuerliche Erbe und den Geist des Ortes zu erhalten. Für die Grayers begann ein anstrengender, oft Nerven aufreibender Bauprozess. Aber es war alle Mühen wert, da sind sich die Grayers und die vier anderen Familien, die dort wohnen, einig.
Der achte Teil der zehnteiligen Reihe "Traumhäuser" berichtet über die gelungene Renovierung.
(ARD/BR)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit kompakt


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Das 3sat-Magazin "Kulturzeit" macht Sommerpause. In dieser Zeit zeigt 3sat "Kulturzeit kompakt": Acht Minuten täglich von Montag bis Freitag mit Nachrichten und Reporterstücken, die über aktuelle Kulturereignisse informieren, ergänzt durch "Kulturzeit"-Tipps zu ...

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Das 3sat-Magazin "Kulturzeit" macht Sommerpause. In dieser Zeit zeigt 3sat "Kulturzeit kompakt": Acht Minuten täglich von Montag bis Freitag mit Nachrichten und Reporterstücken, die über aktuelle Kulturereignisse informieren, ergänzt durch "Kulturzeit"-Tipps zu Festivals und Lesungen sowie Veranstaltungen und Events des Kultursommers. "Kulturzeit kompakt" wird nicht moderiert.

"Kulturzeit" ist bis einschließlich Freitag, 12. August, in Sommerpause.


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19:25
Stereo-Ton16:9 Format

Tonspur - der Soundtrack meines Lebens (3/10)

Nina Brunner im Gespräch mit Sven Regener

Eine musikalische Spurensuche

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In der Sendung "Tonspur - der Soundtrack meines Lebens" erstellt eine bekannte Persönlichkeit eine Liste mit Musiktiteln, die ihr Leben geprägt haben. Nina Brunner erfährt im Gespräch mit dem Gast, was er mit diesen Titeln verbindet. Parallel dazu rätselt ein ...

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In der Sendung "Tonspur - der Soundtrack meines Lebens" erstellt eine bekannte Persönlichkeit eine Liste mit Musiktiteln, die ihr Leben geprägt haben. Nina Brunner erfährt im Gespräch mit dem Gast, was er mit diesen Titeln verbindet. Parallel dazu rätselt ein "Profiler"-Team, was für ein Mensch sich hinter der Playlist verbirgt.
In der dritten Folge ist der Schriftsteller und Sänger Sven Regener zu Gast. Sven Regener, 1961 in Bremen geboren, spielt bei der Band "Element of Crime" Gitarre, Trompete, er singt und schreibt auch die meisten Texte für die Band. Einen Überraschungserfolg landete Regener 2001 mit seinem Debüt-Roman "Herr Lehmann", der 2003 verfilmt wurde. Dafür verfasste Regener das Drehbuch und wurde dafür mit dem Deutschen Filmpreis in Gold und den Deutschen Drehbuchpreis ausgezeichnet. 2004 folgte "Neue Vahr Süd", 2008 mit "Der kleine Bruder" der dritte Teil der "Herr Lehmann"-Trilogie. Im Gespräch mit Nina Brunner erzählt Regener, welche Musik bei seinen Eltern immer zu Weihnachten lief, weshalb er immer dachte, bei "Penny Lane" von den Beatles handle es sich um eine Frau und durch welchen Musiker er die Trompete lieben lernte.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Die Hippos vom Rhein

Film von Herbert Ostwald

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Die Flusspferde des Kölner Zoos ziehen um. Genau 150 Jahre nach der Gründung des Tierparks am Rhein dürfen die Dickhäuter das älteste Gebäude mit großem Aufwand verlassen. Ihre neue Heimat ist der Hippodom, die modernste Anlage ihrer Art in Europa. In dem als ...
(ARD/WDR)

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Die Flusspferde des Kölner Zoos ziehen um. Genau 150 Jahre nach der Gründung des Tierparks am Rhein dürfen die Dickhäuter das älteste Gebäude mit großem Aufwand verlassen. Ihre neue Heimat ist der Hippodom, die modernste Anlage ihrer Art in Europa. In dem als afrikanische Flusslandschaft konzipierten Haus haben die Hippos viel mehr Platz als zuvor, sollen sich wieder vermehren und als Botschafter der Wildnis Werbung machen für den Schutz ihrer bedrohten Artgenossen in Afrika. Die Besucher können die Tiere durch dicke Glasscheiben auch unter Wasser bestaunen. Die Geschichte der Flusspferde in der Domstadt am Rhein spiegelt nicht nur den Wandel eines der größten Tierparks Europas wieder - die Umsiedlung der Hippos steht auch für die Umgestaltung vieler Zoos von der traditionellen Tierschau zu einer modernen Naturschutzeinrichtung.
Der Film "Die Hippos vom Rhein" begleitet den Neubau des Hippodoms über ein Jahr lang und zeigt die schwierigen Vorbereitungen ebenso wie die bangen Momente des Umzugs der Flusspferde.
(ARD/WDR)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

Kescher, Kisten und ein Krokodil

Das Dresdner Tropenhaus zieht um

Film von Adina Rieckmann

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Anfang Juli 2010 ist es soweit: Das im Dresdner Zoo neu gebaute "Prof. Brandes-Haus" öffnet seine Pforten. Die als Tropenhaus konzipierte Anlage beherbergt nun neben verschiedenen Affenarten auch Faultiere, Schönhörnchen und ein Gürteltier. Einer der bekanntesten ...
(ARD/MDR)

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Anfang Juli 2010 ist es soweit: Das im Dresdner Zoo neu gebaute "Prof. Brandes-Haus" öffnet seine Pforten. Die als Tropenhaus konzipierte Anlage beherbergt nun neben verschiedenen Affenarten auch Faultiere, Schönhörnchen und ein Gürteltier. Einer der bekanntesten Dresdner Zoobewohner aber ist Max, das über 4,50 Meter lange Leistenkrokodil. Max lebt seit über 40 Jahren in seiner Anlage, das Bassin jedoch ist klein und dunkel, seine neue "Wohnung" dagegen groß und hell, mit viel Grün. Doch sein Umzug stellt die Pfleger vor eine große Herausforderung. Monatelang wird Max an eine Holzkiste gewöhnt. Sie wiegt eine Tonne und wurde im Wasser versenkt. Mit leckeren Häppchen wird Max in die Kiste gelockt. Immer wieder proben die Tierpfleger für den Umzugstag, denn eins wissen alle Beteiligten: Krokodile sind mehr als alle anderen Zoobewohner Gewohnheitstiere, die allergisch auf Stress reagieren.
Die Reportage "Kescher, Kisten und ein Krokodil" beobachtet den Umzug von Max und den anderen Tieren im Dresdner Zoo.
(ARD/MDR)


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21:30
Stereo-Ton16:9 Format

Bauerfeind

Moderation: Katrin Bauerfeind

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Musik, Web, Politik, Unterhaltung - Popkultur ist überall und Katrin Bauerfeind ist mittendrin. Auf ihrem Touchscreen präsentiert die gebürtige Schwäbin alle zwei Wochen Schönes, Fragwürdiges und Abseitiges und sorgt für Denkanstöße.
In dieser Ausgabe von ...

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Musik, Web, Politik, Unterhaltung - Popkultur ist überall und Katrin Bauerfeind ist mittendrin. Auf ihrem Touchscreen präsentiert die gebürtige Schwäbin alle zwei Wochen Schönes, Fragwürdiges und Abseitiges und sorgt für Denkanstöße.
In dieser Ausgabe von "Bauerfeind" trifft Katrin Bauerfeind Michael Sebastian Kurth oder kurz "Curse". "Curse" ist ein deutscher Rapper. Oder besser: Er war ein deutscher Rapper. Vor Jahren schon schrieb er die Zeile "Ich rap nicht mehr, keine einzige scheiß Zeile". Jetzt wandelt er mit "The Achtung Achtung" auf ElektroPopPunkRock-Wegen, von denen er selber noch nicht weiß, wo sie ihn hinführen werden. Katrin Bauerfeind spricht mit "Curse" über die Gründe für seinen radikalen Umbruch. Weitere Themen in "Bauerfeind" sind das Wiener Kunstprojekt "Stadt:klang" und die Sängerin Cäthe.


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Zweikanal-Ton16:9 Format

Tonino Delli Colli & Sergio Leone - Gauner des Augenblicks

Film von Carsten Maaz

(aus der ARD-Reihe "Kinomagazin")

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Am 17. August 2005 starb Tonino Delli Colli, einer der berühmtesten Kameramänner des italienischen Kinos. Er arbeitete mit fast allen großen Regisseuren Italiens zusammen, darunter Federico Fellini, Pier Paolo Pasolini, Luchino Visconti und Sergio Leone. Gemeinsam mit ...
(ARD/WDR)

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Am 17. August 2005 starb Tonino Delli Colli, einer der berühmtesten Kameramänner des italienischen Kinos. Er arbeitete mit fast allen großen Regisseuren Italiens zusammen, darunter Federico Fellini, Pier Paolo Pasolini, Luchino Visconti und Sergio Leone. Gemeinsam mit Delli Colli als Kameramann schuf Sergio Leone so unvergessene Meisterwerke wie "Spiel mir das Lied vom Tod" und "Es war einmal in Amerika". Diese Filme erzählen von korrupten und brutalen Schurken in einer noch viel korrupteren und brutaleren Welt.
"Gauner des Augenblicks" von Carsten Maaz ist ein Porträt der Zusammenarbeit des Kameramanns Tonino Delli Colli mit Sergio Leone. Maaz besuchte Tonino Delli Colli in Rom und sprach außerdem mit Freunden, Verwandten und Mitarbeitern von Sergio Leone, unter ihnen seine Ehefrau Carla und sein Produzent Albert Grimaldi.
(ARD/WDR)


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22:55
Stereo-Ton

Kroko

Fernsehfilm, Deutschland 2003

Darsteller:
KrokoFranziska Jünger
ThomasAlexander Lange
EddieHinnerk Schönemann
RolleDanilo Bauer
MichaHarald Schrott
u.a.
Länge: 92 Minuten

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Julia, genannt Kroko, ist Anführerin einer Mädchen-Gang im Berliner Stadtteil Wedding. Ob mit verbalen Attacken oder mit physischer Aktion, Kroko weiß sich durchzusetzen. Mit dem Organisieren von Ladendiebstählen, mit Rumhängen, Aufstylen und Partys vertreibt sie sich ...
(ARD/SWR/HR/RBB)

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Julia, genannt Kroko, ist Anführerin einer Mädchen-Gang im Berliner Stadtteil Wedding. Ob mit verbalen Attacken oder mit physischer Aktion, Kroko weiß sich durchzusetzen. Mit dem Organisieren von Ladendiebstählen, mit Rumhängen, Aufstylen und Partys vertreibt sie sich die Zeit, immer im Zeichen ihrer Coolness. Beim Joy-Ride im einem geklauten Wagen verursacht sie jedoch einen Unfall und wird zum Sozialdienst in einer Behinderten-WG verurteilt. Kroko hat überhaupt keine Lust auf die "Spastis" und setzt ihre ganze Unangreifbarkeit zur Abwehr ein. Die Behinderten aber, allen voran Rollstuhlfahrer Thomas, lassen sich von ihrer Attitüde nicht beeindrucken und behandeln sie wie jeden anderen auch. Langsam weicht Krokos Abwehrhaltung auf. Obwohl im Kiez ihr Status als Anführerin in Gefahr ist, scheint es so, als würde sie etwas finden, was ihr bisher gefehlt hat. Kroko wird klar, dass sie entscheiden muss, was sie mit ihrem Leben anfangen will.
In dem Fernsehfilm "Kroko" spielt Franziska Jünger die Hauptrolle.
(ARD/SWR/HR/RBB)


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0:25
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:55
VPS 00:54

Mit Audiodeskription16:9 FormatVideotext Untertitel

37 Grad: Mein Vater sitzt im Knast

Wenn Strafe auch die Kinder trifft

Film von Clara Walther und Alessandro Nasini

(Zweikanalton: Originalfassung/ Originalfassung mit akustischer Bildbeschreibung)


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1:25
Stereo-Ton16:9 Format

Schwierige Mädchen

Das Heim als letzte Chance

Film von Ulrike Baur

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Martinas Schrank hat keine Türen. Der Tisch ist am Fußboden festgeschraubt. Es gibt keinen Stuhl im Zimmer, nur einen großen Ball, auf dem man sitzen kann. Er eignet sich nicht als Wurfgeschoss. "Manche Mädchen zertrümmern eben alles, wenn sie wütend sind", sagt sie ...
(ARD/SWR)

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Martinas Schrank hat keine Türen. Der Tisch ist am Fußboden festgeschraubt. Es gibt keinen Stuhl im Zimmer, nur einen großen Ball, auf dem man sitzen kann. Er eignet sich nicht als Wurfgeschoss. "Manche Mädchen zertrümmern eben alles, wenn sie wütend sind", sagt sie entschuldigend. Die Kölnerin lebt seit sieben Monaten in der Niefernburg bei Pforzheim, in einer von drei geschlossenen Wohngruppen. Das heißt: kaum Kontakte nach außen und ein Alltag, der strengen Regeln unterworfen ist.
Martina, Marie, Sabrina - drei "schwierige" Mädchen - durfte Filmautorin Ulrike Baur in der Niefernburg monatelang immer wieder besuchen, bei Ausgängen begleiten. Sechs bis zwölf Monate dauert in der Regel der Heimaufenthalt, der teuer ist und den immer ein Familiengericht anordnen muss. Wie verändern sich die Mädchen, gibt es einen Neuanfang mit den Eltern, neue eigene Ziele, Wünsche, Lebenspläne? Was können Erzieherinnen, Pädagogen, Psychologen in dieser erzwungenen Auszeit bewirken, weit weg vom alten Leben?
(ARD/SWR)


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2:10
Stereo-Ton16:9 Format

Ab in den Knast? - Wenn Mädchen straffällig werden

Film von Cathérine Menschner

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Olla, Emira, Alina, Fatma und Chadiye sind jugendliche Mehrfachstraftäterinnen aus Hannover. Ihre Straftaten reichen von Schule schwänzen, Diebstahl bis hin zu schwerer Körperverletzung. Sie alle standen schon oft vor dem Jugendrichter. Verurteilt wurden sie zu sozialen ...
(ARD/NDR)

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Olla, Emira, Alina, Fatma und Chadiye sind jugendliche Mehrfachstraftäterinnen aus Hannover. Ihre Straftaten reichen von Schule schwänzen, Diebstahl bis hin zu schwerer Körperverletzung. Sie alle standen schon oft vor dem Jugendrichter. Verurteilt wurden sie zu sozialen Trainingsmaßnahmen, Sozialstunden und Freizeitarrest. Jugendstrafrecht kann und wird in der Regel in Deutschland bis zum vollendeten 21. Lebensjahr angewendet. Einer der wichtigsten Aspekte des Jugendstrafrechtes lautet: "Erziehung vor Strafe". Auch im französischen Jugendstrafrecht ist dieser Grundsatz verankert. Doch anders als in Deutschland sind Jugendliche in Frankreich mit 18 voll strafmündig und können sogar schon nach Erwachsenenstrafrecht verurteilt werden. Diese Erfahrung hat auch Jessica aus Marseille gemacht.
Der Film "Ab in den Knast? - Wenn Mädchen straffällig werden" begleitet jugendliche Straftäterinnen in Deutschland und Frankreich in ihrem Alltag und bei den Trainingsmaßnahmen zur Resozialisation.
(ARD/NDR)


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2:45
Stereo-Ton16:9 Format

Die Kinder von Berne

Dokumentarfilm von Timo Großpietsch, Deutschland 2010

Länge: 59 Minuten

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"Ich habe meinem Vater beim Spritzen zugesehen", erzählt Anja, 16, "dann ging das nicht mehr" fügt ihr Bruder Ricardo, zehn, hinzu. Anja und Ricardo sind zwei von 25.000 Kindern, die jedes Jahr vom Jugendamt von ihren Eltern getrennt werden.
Der Dokumentarfilm "Die ...
(ARD/NDR)

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"Ich habe meinem Vater beim Spritzen zugesehen", erzählt Anja, 16, "dann ging das nicht mehr" fügt ihr Bruder Ricardo, zehn, hinzu. Anja und Ricardo sind zwei von 25.000 Kindern, die jedes Jahr vom Jugendamt von ihren Eltern getrennt werden.
Der Dokumentarfilm "Die Kinder von Berne" zeigt den Alltag von fünf Kindern aus Hamburg Berne, die ohne die Unterstützung ihrer Eltern aufwachsen. Über zwei Jahre begleitet der Videojournalist Timo Großpietsch ihr Leben in einem sozialen Wohnprojekt und ihren Weg in ein eigenständiges Leben. Die Kinder berichten offen von ihren ersten Jahren. Timo Großpietsch beschränkt sich dabei nicht darauf, die Abgründe zu beschreiben. Er zeigt auch, dass das, was allzu oft als "Sozialromantik" verunglimpft wird, für diese Kinder eine wirkliche Chance ist: engagierte Pädagogen, die Brücken bauen.
(ARD/NDR)


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3:45

Vergewaltigt, geschlagen, wohnungslos

Wenn Frauen auf der Straße leben

Film von Catherine von Westernhagen

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Eine heile Kindheit hatte kaum eine von ihnen: Sie wurden misshandelt, geschlagen und gedemütigt - die Frauen, die im Café Haltepunkt in Trier Hilfe und Unterkunft suchen. Zum Beispiel die 49-jährige Assunta, die nach der Scheidung von ihrem vermögenden Ehemann in ...
(ARD/SWR)

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Eine heile Kindheit hatte kaum eine von ihnen: Sie wurden misshandelt, geschlagen und gedemütigt - die Frauen, die im Café Haltepunkt in Trier Hilfe und Unterkunft suchen. Zum Beispiel die 49-jährige Assunta, die nach der Scheidung von ihrem vermögenden Ehemann in Luxemburg plötzlich mittellos und ohne Wohnung ist, oder Ingrid, Mutter von vier Kindern, die in einer Nacht- und Nebelaktion ihren alkoholabhängigen Mann verlassen hat.
Der Film "Vergewaltigt, geschlagen, wohnungslos" zeigt den Alltag im Café Haltepunkt.
(ARD/SWR)


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4:15

Hinschauen, wo's weh tut

Film von Claus Strigel

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Susanne Korbmacher ist Sonderschullehrerin im Hasenbergl, einer Trabantensiedlung am Rande Münchens. Dort leben auf engstem Raum Menschen unterschiedlichster Nationen: Griechen, Türken, Kosovo-Albaner, Sinti und Deutsche. Auch außerhalb der Schulstunden stehen für ...
(ARD/BR)

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Susanne Korbmacher ist Sonderschullehrerin im Hasenbergl, einer Trabantensiedlung am Rande Münchens. Dort leben auf engstem Raum Menschen unterschiedlichster Nationen: Griechen, Türken, Kosovo-Albaner, Sinti und Deutsche. Auch außerhalb der Schulstunden stehen für Susanne die Kinder dieses Viertels im Mittelpunkt: Mit ihrem Verein "Ghettokids" kümmert sie sich um sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche. Sie hilft ihnen, ihren Selbstwert zu entdecken. "Die Stärken stärken" ist das Grundprinzip ihrer Arbeit, auch als Lehrerin: Die Probleme ihrer Klienten kennt sie aus eigener Erfahrung: Ihre Kindheit verbrachte sie unter schwierigen Verhältnissen. In der äußerlich gutbürgerlichen Kaufmannsfamilie tyrannisiert der alkoholkranke, depressive und gewalttätige Vater Frau und Kinder. Erst ein Schüleraustauschprogramm verschafft ihr die nötige Distanz, um sich von ihrer Familie zu lösen.
Der Film "Hinschauen, wo's weh tut" porträtiert die engagierte Sonderschullehrerin Susanne Korbmacher und begleitet sie bei ihrer Arbeit.
(ARD/BR)


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5:00
Stereo-Ton16:9 Format

Ich bin raus

Aussteiger aus der rechtsradikalen Szene

Film von Dora Heinze

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Sie sind um die 30 Jahre alt. Schon als Schüler gehörten sie zur rechtsextremen Szene. Sie bereiteten sich für das vierte Deutsche Reich vor, schlugen zu, verbreiteten Angst und versuchten mit Sozialarbeit und Lagerfeuerromantik neue Anhänger zu werben. Der Junge aus ...
(ARD/MDR)

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Sie sind um die 30 Jahre alt. Schon als Schüler gehörten sie zur rechtsextremen Szene. Sie bereiteten sich für das vierte Deutsche Reich vor, schlugen zu, verbreiteten Angst und versuchten mit Sozialarbeit und Lagerfeuerromantik neue Anhänger zu werben. Der Junge aus Westdeutschland hörte Heldengeschichten der Großväter aus dem Zweiten Weltkrieg. Schon als Kind war ihm somit das nationalsozialistische Denken vertraut. Dagegen bewegte den ehemaligen Jungpionier aus der DDR-Provinz der Fall des "antifaschistischen Schutzwalls" gegen die BRD zum Umdenken. Nun wollte er auch zum Land der "Faschisten" gehören. Übers Internet, durch NPD-Zeitschriften und Schulungen erfuhr er, dass man der deutschen Demokratie nicht trauen dürfe. Mithilfe der Organisation "EXIT" haben es die beiden jedoch geschafft, sich von ihrem alten Leben zu lösen. Heute erzählen sie in Schulen von ihrer Neonazizeit.
Der Film "Ich bin raus" porträtiert die beiden Aussteiger und berichtet von ihrem heutigen Engagement.
(ARD/MDR)


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5:30
Stereo-Ton16:9 Format

Bühne frei für böse Buben

Theater im sächsischen Strafvollzug

Film von Heike Römer-Menschel

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Das erste Mal in U-Haft war Jeffry Kyburg schon mit 17. Insgesamt sieben Jahre saß der heute 28-Jährige bisher im Knast. Die Delikte: Sachbeschädigung, Autodiebstahl, Fahren ohne Führerschein, zuletzt Körperverletzung. Kyburg ist sicher kein Schöngeist - und im ...
(ARD/MDR)

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Das erste Mal in U-Haft war Jeffry Kyburg schon mit 17. Insgesamt sieben Jahre saß der heute 28-Jährige bisher im Knast. Die Delikte: Sachbeschädigung, Autodiebstahl, Fahren ohne Führerschein, zuletzt Körperverletzung. Kyburg ist sicher kein Schöngeist - und im Theater war er noch nie. Dennoch probt der junge Mann derzeit an Dantes "Göttlicher Komödie", er soll sogar die Hauptrolle spielen. Das alles hinter Gittern. Durch Theaterprojekte sollen Grenzen zwischen Inhaftierten und Gesellschaft überwunden werden. Jeffry hofft, dass eine ehemalige Freundin kommen wird. Mit ihr will er nach seiner Entlassung einen Neuanfang versuchen. Der Premiere fiebert auch Erik Wannhoff entgegen. Dann sieht seine Mutter, dass auch er etwas anderes kann, als mit EC-Karten zu betrügen oder einzubrechen. Erik Wannhoff ist 26 und hat schon mit 13 das erste Mal Drogen genommen.
Die Reportage "Bühne frei für böse Buben" berichtet über den Versuch, Inhaftierte mit Theaterprojekten zu resozialisieren.
(ARD/MDR)

Sendeende: 6:05 Uhr