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Sonntag, 8. Mai
Programmwoche 19/2011
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6:05
Stereo-Ton16:9 Format

Vermisst, gesucht, gefunden

Die Geschichte des Kirchlichen Suchdienstes

Film von Tamara Spitzing

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Die 82-jährige Ulla Kraft traute ihren Augen nicht, als sie ein Schreiben des Kirchlichen Suchdienstes Stuttgart in den Händen hielt. Man habe ihren jüngeren Bruder Helmut gefunden, las sie. Ulla Kraft hatte ihn in den Wirren des Zweiten Weltkriegs verloren, seither ...
(ARD/SWR)

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Die 82-jährige Ulla Kraft traute ihren Augen nicht, als sie ein Schreiben des Kirchlichen Suchdienstes Stuttgart in den Händen hielt. Man habe ihren jüngeren Bruder Helmut gefunden, las sie. Ulla Kraft hatte ihn in den Wirren des Zweiten Weltkriegs verloren, seither lebte er unter anderem Namen in Polen. Einer von unzähligen Fällen, den der Kirchliche Suchdienst Stuttgart in den vergangenen Jahren lösen konnte. Doch noch immer ist das Schicksal von mehr als 60.000 Menschen aus den ehemaligen Vertreibungsgebieten ungeklärt. Während die traumatisierte Kriegsgeneration eher schweigt, suchen vor allem die Enkel und Urenkel nach ihren Wurzeln. Seit dem Fall der Mauer treffen verstärkt Anfragen ein.
Der Film "Vermisst, gesucht, gefunden" stellt bewegende Einzelschicksale vor, die hinter den Millionen Karteikarten und Datensätzen stehen.

Der 8. Mai 1945 war das Ende des Zweiten Weltkriegs und der Tag der Befreiung für die vom NS-Regime Verfolgten. Der Thementag "SchicksalsZeiten" erinnert an die Menschen, die die Stunde Null erlebt haben und nach Flucht und Vertreibung mutig ein neues Leben begannen.

(ARD/SWR)


6:35
Stereo-TonVideotext Untertitel

Die Sterne verlöschen nicht

Überleben im Versteck

Film von Helene Maimann

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Im Rahmen der Aktion "A Letter To The Stars. Österreichische Schüler schreiben Geschichte" vom Verein "Lernen aus der Zeitgeschichte" beschäftigten sich Jugendliche 2004 mit den Überlebenden des NS-Regimes. Vier von ihnen, Tanja Pitter, Marie-Theres Fehringer, Aaron ...
(ORF)

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Im Rahmen der Aktion "A Letter To The Stars. Österreichische Schüler schreiben Geschichte" vom Verein "Lernen aus der Zeitgeschichte" beschäftigten sich Jugendliche 2004 mit den Überlebenden des NS-Regimes. Vier von ihnen, Tanja Pitter, Marie-Theres Fehringer, Aaron Friesz und Florian Sommer, alle zwischen 14 und 17 Jahre alt, haben vier Menschen kennen gelernt, befragt und während der Filmarbeiten zu "Die Sterne verlöschen nicht" begleitet. Ein weiterer junger Biograf ist Bernhard Rammerstorfer, der das Schicksal von Leopold Engleitner, einem Überlebenden des NS-Terrors, vor dem Vergessen bewahrt hat.
Der Film "Die Sterne verlöschen nicht" erzählt von Mut und Zivilcourage, von Verfolgten und ihren Helfern, von geretteten Leben.
(ORF)


7:20
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Flucht ins Ungewisse

Film von Robert Gokl und Tom Matzek

(aus der ORF-Reihe "Menschen & Mächte)

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Über Nacht waren sie vogelfrei, befanden sich plötzlich in Lebensgefahr, wurden ihres Vermögens beraubt: 130.000 jüdische Bürger und politische Gegner überlebten Terror, Verfolgung und Holocaust nur, weil ihnen nach dem sogenannten "Anschluss" Österreichs die Flucht ...
(ORF)

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Über Nacht waren sie vogelfrei, befanden sich plötzlich in Lebensgefahr, wurden ihres Vermögens beraubt: 130.000 jüdische Bürger und politische Gegner überlebten Terror, Verfolgung und Holocaust nur, weil ihnen nach dem sogenannten "Anschluss" Österreichs die Flucht gelang. Wo sie nach der gefährlichen Odyssee strandeten, erwartete sie kein gelobtes Land, sondern eine fremde Welt. Ob erfolgreicher Neubeginn oder nicht: Für die meisten blieben Entwurzelung, Heimat- und Kulturverlust ein lebenslanges Trauma.
An verschiedenen Beispielen beschreibt die Dokumentation "Flucht ins Ungewisse" den gefährlichen und abenteuerlichen Lebensweg vertriebener Österreicher.
(ORF)


8:05

Grüningers Fall

Film von Richard Dindo

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Zu den späten Helden des Zweiten Weltkriegs gehört der 1972 verstorbene Sankt-Galler Polizeihauptmann Paul Grüninger. Dieser hat durch den Verstoß gegen die offizielle Flüchtlingspolitik - auch nach August 1938 - Hunderten von hauptsächlich österreichischen Juden ...

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Zu den späten Helden des Zweiten Weltkriegs gehört der 1972 verstorbene Sankt-Galler Polizeihauptmann Paul Grüninger. Dieser hat durch den Verstoß gegen die offizielle Flüchtlingspolitik - auch nach August 1938 - Hunderten von hauptsächlich österreichischen Juden die Einreise in die Schweiz ermöglicht: durch Empfehlungsschreiben und das Vordatieren von Einreisedaten. Grüninger wurde deshalb aus seinem Amt entlassen und 1941 gerichtlich verurteilt. Nach seiner Entlassung fand er jahrelang keine Arbeit. Er starb 1972, erst 1996 wurde er rehabilitiert.
Der Film "Grüningers Fall" spielt im Bezirksgericht von Sankt Gallen, in dem Paul Grüninger im Oktober 1940 der Prozess gemacht wurde. Ehemalige jüdische Emigrantinnen und Emigranten, die aus der ganzen Welt herbeigereist sind, legen Zeugnis ab über den Mann, der ihnen seinerzeit das Leben rettete und von dessen weiterem Schicksal sie erst zu spät erfuhren.


9:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

"Heil Hitler, Herr Lehrer"

Jugend unterm Hakenkreuz

Film von Peter Liska

(aus der ORF-Reihe "Menschen & Mächte")

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Tausende zum Volkssturm eingezogene Jugendliche fanden in den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs den Tod. Adolf Hitlers Jugend, die letzte Reserve, diente gemäß der Parole "Kampf bis zum letzten Mann" als Kanonenfutter.
Die Dokumentation "'Heil Hitler, Herr ...
(ORF)

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Tausende zum Volkssturm eingezogene Jugendliche fanden in den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs den Tod. Adolf Hitlers Jugend, die letzte Reserve, diente gemäß der Parole "Kampf bis zum letzten Mann" als Kanonenfutter.
Die Dokumentation "'Heil Hitler, Herr Lehrer'" schildert das Leben in der Hitlerjugend und dem Bund deutscher Mädchen sowie die Methoden, den Geist der Menschen im Dienste der "arischen Volksgemeinschaft" zu manipulieren und zu kollektivieren und die Körper der jungen Männer "hart wie Krupp-Stahl" und damit kriegstüchtig zu machen. Sie analysiert die ideologische Verstaatlichung sozialer und privater Beziehungen der damals jungen Generation, beleuchtet Strategien der ideellen Gleichschaltung, den Abbau des Individualismus sowie den Aufbau von Feindbildern und die Betonung soldatischer Tugenden wie Kampfgeist, Tapferkeit, blinder Gehorsam und Opferbereitschaft.
(ORF)


9:50
Stereo-Ton16:9 Format

Zur Reifepfrüfung an die Front

Film von Ulrike Nitzschke

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Die vier Männer sind sehr aufgeregt, und das ist in ihrem Alter nicht so richtig gesund. Aber es steht ein ganz besonderer Moment an - ein erstes Wiedersehen mit alten Schulkameraden. Ihr Treffpunkt ist der Meininger Bahnhof. Dort waren sie an ihrem ersten Schulmorgen ...
(ARD/MDR)

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Die vier Männer sind sehr aufgeregt, und das ist in ihrem Alter nicht so richtig gesund. Aber es steht ein ganz besonderer Moment an - ein erstes Wiedersehen mit alten Schulkameraden. Ihr Treffpunkt ist der Meininger Bahnhof. Dort waren sie an ihrem ersten Schulmorgen 1939 angekommen, nach vielen Fahrradkilometern oder Bahnfahrten aus den Heimatdörfern in der näheren und weiteren Umgebung. Von dort aus wollen sie noch einmal ihren einstigen Schulweg gehen, gemeinsam vorbei an Stationen, die sie geprägt haben.
Der Film "Zur Reifeprüfung an die Front" erzählt von vier Freunden, über ein Leben in Krieg, von Gefangenenlagern, Besatzungszonen, zwei deutschen Staaten und dem vereinten Deutschland.
(ARD/MDR)


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10:20

Kinder, Mütter und ein General

Spielfilm, BRD 1954

Darsteller:
Frau AsmussenHilde Krahl
Der GeneralEwald Balser
Mutter BergmannTherese Giehse
Die ÄrztinUrsula Herking
Die PastorinAlice Treff
Hauptmann DornbergBernhard Wicki
u.a.
Regie: Laszlo Benedek
Länge: 104 Minuten

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Deutschland, März 1945: Die Front rückt immer näher. Auf einem kleinen Bahnhof östlich von Stettin kommen Frauen an, um ihre Söhne zu holen, die mit einer Schule hierher evakuiert worden sind. Doch der Lehrer gesteht den Müttern, daß mehrere Schüler ausgerückt ...
(ORF)

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Deutschland, März 1945: Die Front rückt immer näher. Auf einem kleinen Bahnhof östlich von Stettin kommen Frauen an, um ihre Söhne zu holen, die mit einer Schule hierher evakuiert worden sind. Doch der Lehrer gesteht den Müttern, daß mehrere Schüler ausgerückt sind, um an der Front mitzukämpfen. Sechs Frauen schlagen sich zum Divisionsgefechtsstand durch und verlangen von dem verblüfften General die vierzehn- und fünfzehnjährigen Kinder zurück. Aber der Kommandant kann nicht helfen, die Verbindung zu dem Bataillon ist abgebrochen. Die Mütter suchen weiter und finden schließlich ihre Söhne in der vordersten Linie der Front. Doch die Jungen wollen nicht zurück. Verzweifelt appellieren zwei Frauen an Hauptmann Dornberg, die Jungen aus dem aussichtslosen Kampf zu nehmen. Nach einem Angriff entschließt sich Dornberg, mit seinen Leuten gegen ausdrücklichen Befehl zurückzugehen, um die Überlebenden zu retten. Aber der Krieg ist noch nicht zu Ende.
Der als Autor erfolgreicher Fernsehkriminalserien bekannte Herbert Reinecker schrieb nach seinem gleichnamigen Roman auch das Drehbuch zu dieser Produktion, die zu den bemerkenswerten bundesdeutschen Spielfilmen der 1950er Jahre gehört. Regisseur Laszlo (Laslo) Benedek, 1907 in Budapest geboren, machte in Hollywood mit Filmen wie "Tod eines Handlungsreisenden" (1951) und dem Marlon-Brando-Film "Der Wilde" (1953) Karriere. Trotz der Star-Besetzung blieben bei "Kinder, Mütter und ein General" die deutschen Kinos leer. Neun Jahre nach Kriegsende mochte man wohl noch keine so realistische Darstellung des Kriegsgeschehens auf der Leinwand sehen.
(ORF)


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12:05
Stereo-Ton

Die große Flucht

Das Schicksal der Vertriebenen

Von Annette Tewes und Christian Deick

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Am 13. Januar 1945 schlug der Hass, den Adolf Hitler säte, auf die Ostdeutschen zurück. Die NS-Behörden hatten die Katastrophe zwar vorhergesehen, blieben aber untätig, bis es für eine Evakuierung zu spät war. Beim Exodus der Ostdeutschen verloren 14 Millionen ...

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Am 13. Januar 1945 schlug der Hass, den Adolf Hitler säte, auf die Ostdeutschen zurück. Die NS-Behörden hatten die Katastrophe zwar vorhergesehen, blieben aber untätig, bis es für eine Evakuierung zu spät war. Beim Exodus der Ostdeutschen verloren 14 Millionen Menschen ihre Heimat, mehr als zwei Millionen ihr Leben.
Der Film "Die große Flucht" rekonstruiert die Ereignisse.


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13:35
Stereo-Ton16:9 Format

Butterkinder - Überleben nach dem Krieg

Film von Katharina Geyer und Alois Hawlik

(aus der ORF-Reihe "Menschen & Mächte")

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In den Notjahren nach dem Zweiten Weltkrieg war die Hälfte der österreichischen Kinder unterernährt. Verschiedene Organisationen führten "Kinderverschickungen" durch: Die "Butterkinder" sollten durch einen mehrmonatigen Aufenthalt im Ausland Gewicht zulegen. Auch in ...
(ORF)

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In den Notjahren nach dem Zweiten Weltkrieg war die Hälfte der österreichischen Kinder unterernährt. Verschiedene Organisationen führten "Kinderverschickungen" durch: Die "Butterkinder" sollten durch einen mehrmonatigen Aufenthalt im Ausland Gewicht zulegen. Auch in Ländern, die noch kurz zuvor besetzt waren, fanden sich Gastfamilien.
Der Film begleitet ehemalige "Butterkinder" nach Spanien und Belgien und dokumentiert eine erste europäische Solidaritätsaktion, die bis heute über die Grenzen hinweg Spuren hinterlassen hat.
(ORF)


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14:15
Stereo-Ton

Rama dama

Spielfilm, Deutschland 1990

Darsteller:
Kati ZeilerDana Vavrova
Hans StadlerWerner Stocker
Hans SchulerFelix Zeiler
Ivana ChylkovaLeni Seifert
Dr. BiseniusJosef Kemr
u.a.
Regie: Joseph Vilsmaier
Länge: 103 Minuten

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München, Zweiter Weltkrieg: Die junge Kati Zeiler führt einen kleinen Friseurladen. Ihr Ehemann Felix kämpft an der Ostfront. So zieht Kati ihre Tochter Marie allein groß. Bei einem Bombenangriff werden Laden und Wohnung zerstört. Kati flieht aufs Land, wo sie ihr ...
(ORF)

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München, Zweiter Weltkrieg: Die junge Kati Zeiler führt einen kleinen Friseurladen. Ihr Ehemann Felix kämpft an der Ostfront. So zieht Kati ihre Tochter Marie allein groß. Bei einem Bombenangriff werden Laden und Wohnung zerstört. Kati flieht aufs Land, wo sie ihr zweites Kind zur Welt bringt. Nach Kriegsende kehrt sie in die Stadt zurück. Felix bleibt jedoch in Russland verschollen. Da verliebt sie sich allmählich in den Heimkehrer Hans Schuler.
Die Hauptrolle in dem Spielfilm von Joseph Vilsmaier spielt die tschechisch-deutsche Schauspielerin Dana Vavrova (1967 - 2009), die 1986 seine Frau wurde.
(ORF)


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16:00

Mütter, Töchter, Trümmerfrauen

Film von Andreas Novak

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Man kennt die Architekten der Zweiten Republik, die Männer der Stunde Null im Jahr 1945. Doch auch viele namenlos gebliebene Frauen leisteten einen großen Beitrag zum Wiederaufbau.
Der Film ruft den Alltag der Trümmerfrauen und ihren täglichen Überlebenskampf in ...
(ORF)

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Man kennt die Architekten der Zweiten Republik, die Männer der Stunde Null im Jahr 1945. Doch auch viele namenlos gebliebene Frauen leisteten einen großen Beitrag zum Wiederaufbau.
Der Film ruft den Alltag der Trümmerfrauen und ihren täglichen Überlebenskampf in Erinnerung. Zeitzeuginnen erzählen über einen Nachkriegsalltag, der in der heutigen Konsumgesellschaft kaum mehr vorstellbar erscheint.
(ORF)


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16:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Annas Heimkehr

Fernsehfilm, Österreich/Deutschland 2003

Darsteller:
Anna SchweighoferVeronica Ferres
Franziska GoldbergJulia Krombach
Helene SchweighoferJulia Stemberger
Gregor BrunnerKarl Markovics
Toni SchweighoferHerbert Knaup
u.a.
Regie: Xaver Schwarzenberger
Länge: 89 Minuten

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Zehn Jahre nachdem Anna Schweighofer ihr Heimatdorf im Streit mit ihrer Familie verlassen hat, kehrt sie nun, mitten im Zweiten Weltkrieg, nach Drachselreuth zurück. In ihrer Begleitung ist Franziska, ein kleines Mädchen, das sie als ihr uneheliches Kind ausgibt. ...
(ORF)

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Zehn Jahre nachdem Anna Schweighofer ihr Heimatdorf im Streit mit ihrer Familie verlassen hat, kehrt sie nun, mitten im Zweiten Weltkrieg, nach Drachselreuth zurück. In ihrer Begleitung ist Franziska, ein kleines Mädchen, das sie als ihr uneheliches Kind ausgibt. Standhaft verweigert Anna jede Auskunft über Franziskas Vater. Denn das Mädchen ist in Wahrheit die Tochter eines jüdischen Ehepaares, das Anna vor dem Zugriff der Gestapo bewahrt hat.
In dem Film von Xaver Schwarzenberger stehen neben Veronica Ferres unter anderen auch Julia Krombach, Herbert Knaup, Julia Stemberger und Karl Markovics vor der Kamera.
(ORF)


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18:15
Stereo-Ton16:9 Format

Die Causa Löhner

Der verzweifelte Kampf einer Frau

Film von Ulrike Schmitzer und Matthias Widter

Erstausstrahlung

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Im Jahr 1932 kauft der Librettist - und Jude - Fritz Löhner-Beda die "Villa Felicitas" in Bad Ischl für seine Frau Helene. Die Sommermonate verbringt die Wiener Familie in dem geschichtsträchtigen Haus, in dem einst Kaiser Franz Joseph und Katharina Schratt ihre ...
(ORF/3sat)

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Im Jahr 1932 kauft der Librettist - und Jude - Fritz Löhner-Beda die "Villa Felicitas" in Bad Ischl für seine Frau Helene. Die Sommermonate verbringt die Wiener Familie in dem geschichtsträchtigen Haus, in dem einst Kaiser Franz Joseph und Katharina Schratt ihre heimliche Liebschaft pflegten, doch die Idylle endet mit der nationalsozialistischen Herrschaft. Fritz Löhner-Beda wird ins Konzentrationslager Dachau deportiert, seine Frau Helene enteignet. Kaum eine "Causa" der NS-Zeit ist so gut dokumentiert wie diese Enteignung. Eine Fülle von Briefen zeugt heute noch von dem Unrecht, dem sich diese starke Frau nicht beugen wollte.
Der Film "Die Causa Löhner" erzählt die Geschichte Helene Löhners und zeigt die andere Seite der Kaiseridylle Bad Ischl.
(ORF/3sat)


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19:00
Stereo-Ton16:9 Format

Die Kinder kamen nicht zurück

Dokumentarfilm von Hannes Gellner,

Österreich/Frankreich 2010

Länge: 72 Minuten

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Auf Initiative des Vichy-Regimes wurden mehr als 11.400 jüdische Kinder aus Frankreich nach Auschwitz deportiert. Das Kinderheim in Izieu bei Lyon beherbergte mehr als 100 jüdische Kinder verschiedener Nationalitäten, deren Eltern bereits von den Nazis deportiert waren. ...
(ORF)

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Auf Initiative des Vichy-Regimes wurden mehr als 11.400 jüdische Kinder aus Frankreich nach Auschwitz deportiert. Das Kinderheim in Izieu bei Lyon beherbergte mehr als 100 jüdische Kinder verschiedener Nationalitäten, deren Eltern bereits von den Nazis deportiert waren. Am Morgen des 6. April 1944 wurden 44 Kinder und ihre Erzieherinnen und Erzieher auf Befehl von Klaus Barbie, dem Leiter der Lyoner Gestapo, festgenommen, deportiert und ermordet.
Der Film "Die Kinder kamen nicht zurück" behandelt das Schicksal jüdischer Kinder unter dem Vichy-Regime. Die "Nazijäger" Beate und Serge Klarsfeld, unter anderem verantwortlich für die Verhaftung von Klaus Barbie, präsentieren darin Materialien aus jahrzehntelangen Recherchen, in denen jedes Einzelschicksal dokumentiert ist.
(ORF)


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20:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die Flucht (1/2)

Spielfilm, Deutschland 2007

Darsteller:
Lena von MahlenbergMaria Furtwängler
François BeauvaisJean-Yves Berteloot
Heinrich von GernstorffTonio Arango
BabetteGabriela Maria Schmeide
Berthold von MahlenbergJürgen Hentsch
Victoria "Vicky"Stella Kunkat
Graf Rüdiger von GernstorffHanns Zischler
u.a.
Regie: Kai Wessel
Länge: 91 Minuten

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Nach jahrelanger Abwesenheit kehrt Gräfin Lena von Mahlenberg im Juni 1944 aus Berlin auf den Familiensitz in Ostpreußen zurück, um sich endlich mit ihrem schwerkranken Vater auszusöhnen. Der kann ihr nicht verzeihen, dass sie sich vor Jahren auf eine Mesalliance ...
(ARD)

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Nach jahrelanger Abwesenheit kehrt Gräfin Lena von Mahlenberg im Juni 1944 aus Berlin auf den Familiensitz in Ostpreußen zurück, um sich endlich mit ihrem schwerkranken Vater auszusöhnen. Der kann ihr nicht verzeihen, dass sie sich vor Jahren auf eine Mesalliance eingelassen und ein uneheliches Kind bekommen hat. Noch will kaum jemand wahrnehmen, dass der Krieg auch in Ostpreußen immer näher rückt. Lena unterbindet rigoros die Versuche der Kriegsgefangenen auf Gut Mahlenberg, allen voran die des ihr überaus sympathischen Franzosen François, für den Ernstfall zu planen und Wagen für die Flucht zu bauen. Als Graf Heinrich von Gernstorff, der älteste Sohn der befreundeten Nachbarsfamilie, um ihre Hand anhält, willigt sie ein. Als jedoch die Front immer näher rückt, lässt schließlich auch Lena eiligst alle Vorbereitungen zur Flucht treffen. Gemeinsam ziehen die Trecks der beiden Adelsfamilien Mahlenberg und Gernstorff im Januar 1945 los, in den harten Ostpreußischen Winter.
Erster Teil des zweiteiligen Films über die Flucht vor der heranrückenden Kriegsfront von einem ostpreußischen Landgut nach Bayern.

Den zweiten Teil des zweiteiligen Films "Die Flucht" zeigt 3sat im Anschluss, um 21.45 Uhr.
(ARD)


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21:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die Flucht (2/2)

Spielfilm, Deutschland 2007

Darsteller:
Lena von MahlenbergMaria Furtwängler
François BeauvaisJean-Yves Berteloot
Heinrich von GernstorffTonio Arango
BabetteGabriela Maria Schmeide
FritzJosef Mattes
Victoria "Vicky"Stella Kunkat
Graf Rüdiger von GernstorffHanns Zischler
u.a.
Regie: Kai Wessel
Länge: 89 Minuten

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Lena musste nicht nur ihren Vater zurücklassen, der sich geweigert hatte mitzukommen, sie verliert auch ihre Tochter in den Wirren der Flucht. Sie findet Vicky schließlich unbeschadet in den Händen des Kriegsgefangenen François wieder. François, der nur mit viel ...
(ARD)

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Lena musste nicht nur ihren Vater zurücklassen, der sich geweigert hatte mitzukommen, sie verliert auch ihre Tochter in den Wirren der Flucht. Sie findet Vicky schließlich unbeschadet in den Händen des Kriegsgefangenen François wieder. François, der nur mit viel Glück ein Erschießungskommando überlebt hat, hilft dem Flüchtlingstreck auf seinem Weg über das Haff. Die Gräfin und er gestehen sich nun endlich ihre Liebe zueinander ein. Als der Treck zunächst Thüringen, dann Bayern erreicht, sind die, die überlebt haben, nicht mehr dieselben wie zuvor. Sie alle haben sich verändert, und Lena hat sich entschlossen, den Mitläufer Heinrich von Gernstorff nicht zu heiraten. Doch auch ein gemeinsames Leben mit François bleibt ihr verwehrt. Während er wieder in seine Heimat zurückkehrt, bleiben Lena und ihre Tochter in Bayern.
Zweiter Teil des zweiteiligen Films über die Flucht vor der heranrückenden Kriegsfront von einem ostpreußischen Landgut nach Bayern.
(ARD)


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23:15

Trümmerjugend

Dokumentarfilm von Ludwig Metzger, Deutschland 2000

Länge: 90 Minuten

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Am Ende des Zweiten Weltkriegs waren sie zwischen sechs und 16 Jahre alt. Sie hatten die Schrecken des Krieges erfahren, ohne jedoch an Kampfhandlungen beteiligt gewesen zu sein. Zu ihrem Alltag zählten Nahrungsmittelsuche in verschütteten Kellern oder Hamstern auf dem ...
(ARD/WDR)

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Am Ende des Zweiten Weltkriegs waren sie zwischen sechs und 16 Jahre alt. Sie hatten die Schrecken des Krieges erfahren, ohne jedoch an Kampfhandlungen beteiligt gewesen zu sein. Zu ihrem Alltag zählten Nahrungsmittelsuche in verschütteten Kellern oder Hamstern auf dem Lande, im Winter das Besorgen von Heizmaterial. Daneben war das Leben in den Trümmern auch Abenteuer, verbunden mit dem Gefühl fast völliger Freiheit. Die Kinder wurden von den Eltern sich selbst überlassen - von den Müttern, die als Trümmerfrauen arbeiten mussten, und von den Vätern, die aus dem Krieg nicht mehr zurückgekommen waren oder sich in Kriegsgefangenschaft befanden.
In dem Dokumentarfilm "Trümmerjugend" kommen Zeitzeugen zu Wort, die sich als Kinder und Jugendliche in den ersten Nachkriegsjahren in deutschen Großstädten durchschlagen mussten.
(ARD/WDR)


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0:45
Stereo-Ton

Flucht nach Shanghai

Als Fotograf im Ghetto

Film von Dietmar Schulz

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Für 20.000 Juden aus Deutschland und Österreich gab es Ende der 1930er Jahre nur ein Fluchtziel: Shanghai. Es war der einzige Ort auf der Welt, wo sie ohne Visum problemlos einreisen und bleiben konnten. Unter ihnen war die Berliner Familie Eisfelder.
Der Film ...

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Für 20.000 Juden aus Deutschland und Österreich gab es Ende der 1930er Jahre nur ein Fluchtziel: Shanghai. Es war der einzige Ort auf der Welt, wo sie ohne Visum problemlos einreisen und bleiben konnten. Unter ihnen war die Berliner Familie Eisfelder.
Der Film "Flucht nach Shanghai" begleitet den Fotografen Horst Eisfelders zurück in die Stadt seines Exils.


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1:30

Die lange Nacht der Zeitzeugen

Die letzten Zeugen

Wenn Oma und Opa von Hitler erzählen

Film von Ursula Böhm und Ulrich Knödler

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Die Zeit drängt: In einigen Jahren wird es niemanden mehr geben, der aus eigener Erfahrung über den Alltag in der Zeit des Nationalsozialismus erzählen kann. Das haben auch die Medien, allen voran das Fernsehen, erkannt. Das wertvollste Gut der zahlreichen historischen ...
(ARD/SWR)

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Die Zeit drängt: In einigen Jahren wird es niemanden mehr geben, der aus eigener Erfahrung über den Alltag in der Zeit des Nationalsozialismus erzählen kann. Das haben auch die Medien, allen voran das Fernsehen, erkannt. Das wertvollste Gut der zahlreichen historischen Fernsehdokumentationen sind die Zeitzeugen. Schon gibt es Agenturen, die sich auf das Vermitteln und Betreuen dieser Menschen spezialisiert haben. Guido Knopp schickte von 1998 bis 2003 den "Jahrhundertbus" auf Reisen. Das rollende Studio sammelte im ganzen Land O-Töne zur deutschen Vergangenheit - eine gigantische Zeitzeugen-Datenbank entstand.
Der Film "Die letzten Zeugen" zeigt die Arbeit im Jahrhundertbus. Er stellt eine Berliner Zeitzeugenagentur vor und begleitet Mitteilungswillige bei ihren Auftritten. Zugleich ist der Film auch ein Stück Medienkunde: Er gewährt Einblicke in das "Making of" des Fernsehens, zeigt die Gesetzmäßigkeiten des Mediums und die ihm anhaftende Darstellungsproblematik.
(ARD/SWR)


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2:15
Stereo-Ton16:9 Format

... die Heimat bleibt immer im Herzen

Flucht und Vertreibung

Film von Nicola Bauer

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1946 kamen rund zwölf Millionen Vertriebene nach Westdeutschland und in das Gebiet der DDR. Meistens besaßen sie nur noch das, was sie auf dem Leib trugen. In wochenlangen Märschen kamen sie aus Osteuropa, Schlesien, Ostpreußen, Pommern und dem Sudetenland - aus ...
(ARD/BR)

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1946 kamen rund zwölf Millionen Vertriebene nach Westdeutschland und in das Gebiet der DDR. Meistens besaßen sie nur noch das, was sie auf dem Leib trugen. In wochenlangen Märschen kamen sie aus Osteuropa, Schlesien, Ostpreußen, Pommern und dem Sudetenland - aus Gebieten, in denen sie seit Jahrhunderten friedlich gelebt und gearbeitet hatten. Oft krank, am Ende ihrer Kräfte und seelisch wie körperlich schwer verletzt, versuchten sie ein neues Leben anzufangen. Im Großraum Nürnberg fanden viele eine neue Heimat: Die Zahl der Vertriebenen und Aussiedler und deren Nachkommen wird mit rund 25 Prozent der Bevölkerung Nürnbergs angegeben. Keine andere Stadt in Deutschland hat so viele Menschen aufgenommen. Jedes Jahr an Pfingsten wird am Sudetendeutschen Tag mit einer Großkundgebung dieser Vertriebenen gedacht.
Der Film beschäftigt sich mit den Schicksalen Vertriebener und zeigt, wie Missachtung, Ausgrenzung, materielle Not und familiäre Zerrissenheit das Leben der Flüchtlinge belastet haben.
(ARD/BR)


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3:00
Stereo-Ton16:9 Format

Leben ohne Jugend

Deportierte Frauen und ihre Hoffnungen

Film von Karl-Heinz Bahls

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Am Ende des Zweiten Weltkrieges büßten sie für das Unrecht Nazideutschlands: Frauen aus dem ehemaligen Osten Deutschlands traf der ganze Hass jener, die vorher unter Adolf Hitler gelitten hatten. Sie wurden gedemütigt, vergewaltigt und verschleppt. Zum Teil noch halbe ...
(ARD/MDR)

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Am Ende des Zweiten Weltkrieges büßten sie für das Unrecht Nazideutschlands: Frauen aus dem ehemaligen Osten Deutschlands traf der ganze Hass jener, die vorher unter Adolf Hitler gelitten hatten. Sie wurden gedemütigt, vergewaltigt und verschleppt. Zum Teil noch halbe Kinder, mussten diese Frauen unter schlimmsten Bedingungen viele Jahre in Arbeitslagern in der Sowjetunion und in Polen verbringen, wurden für den Wiederaufbau der von Hitlerdeutschland zerstörten Länder genutzt. Bis heute wird das Schicksal dieser Frauen in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. In der DDR war es ein Tabuthema. Trotz ihres großen Leids wurden sie kaum jemals entschädigt.
Der Film "Leben ohne Jugend" erinnert an das Schicksal dieser Frauen.
(ARD/MDR)


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3:30
Stereo-Ton16:9 Format

Nordhausen - Die letzten Zeugen

Film von Andreas Meißner

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Hamburg, Köln, Dresden: Noch in den letzten Kriegsmonaten Anfang 1945 wurden diese Großstädte von alliierten Bombern zerstört. Doch auch kleinere, nicht so bekannte Städte waren Ziel massiver Bombardierungen. Nordhausen war eine davon. Für die Alliierten, so dachten ...
(ARD/MDR)

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Hamburg, Köln, Dresden: Noch in den letzten Kriegsmonaten Anfang 1945 wurden diese Großstädte von alliierten Bombern zerstört. Doch auch kleinere, nicht so bekannte Städte waren Ziel massiver Bombardierungen. Nordhausen war eine davon. Für die Alliierten, so dachten die Nordhäuser, war ihre kleine Stadt völlig unbedeutend. Doch vor den Stadtgrenzen hatten die Nationalsozialisten das Konzentrationslager "Mittelbau - Dora" errichtet. Die Häftlinge mussten unter unmenschlichen Bedingungen ein unterirdisches Stollensystem ausbauen, in dem ab Ende 1943 die von der Propaganda als "Vergeltungswaffen" ausgerufene Rakete V2 und die Flügelbombe V1 produziert wurden. Als alliierte Aufklärungsflugzeuge 1944 Teile der Raketenproduktion entdeckten, wurde auch der Raum Nordhausen zum "Target", zum Ziel für großflächige Luftangriffe.
Der Film "Nordhausen - Die letzten Zeugen" zeigt mit Film- und Fotodokumenten das Leben in Nordhausen seit Anfang der 1930er Jahre bis zur Bombardierung 1945.
(ARD/MDR)


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4:00
Stereo-Ton

Die Nacht der Zeitzeugen

Andreas Bönte im Gespräch mit Sally Perel, Werner Jung,

Batsheva Dagan, Eva Stichova und Lisa Mikova

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Sally Perel lebte als Schaf im Wolfspelz: Der Sohn jüdischer Eltern rettete sein Leben als Hitlerjunge Josef.
In "Die Nacht der Zeitzeugen" aus dem Münchner Volkstheater berichtet Sally Perel von aberwitzigen Erlebnissen und spricht auch über seine bis heute ...
(ARD/BR)

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Sally Perel lebte als Schaf im Wolfspelz: Der Sohn jüdischer Eltern rettete sein Leben als Hitlerjunge Josef.
In "Die Nacht der Zeitzeugen" aus dem Münchner Volkstheater berichtet Sally Perel von aberwitzigen Erlebnissen und spricht auch über seine bis heute bestehende innere Zerrissenheit. Gemeinsam mit seinem ehemaligen HJ-Kameraden Werner Jung erzählt er von einer Vergangenheit, in der die Rassenlehre auf dem Stundenplan zweier junger Männer stand, von denen einer ein gefährliches Geheimnis bewahrte und der andere nichts davon ahnte. Weitere Gäste sind die Jüdinnen Batsheva Dagan, Eva Stichová und Lisa Miková. Jede von ihnen blickt auf eine Odyssee durch verschiedene Konzentrationslager zurück, die sie als junge Frauen erdulden mussten.
(ARD/BR)


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5:00
Stereo-Ton16:9 Format

Zur Reifeprüfung an die Front

(Wh.)


(ARD/MDR)


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5:30
Stereo-Ton16:9 Format

Butterkinder - Überleben nach dem Krieg

(Wh.)


(ORF)

Sendeende: 6:15 Uhr