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Karfreitag - Freitag, 22. April
Programmwoche 16/2011
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6:20
Stereo-Ton16:9 Format

7:00
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Wo Gott hockt

Ein nicht ganz irdischer Heimatfilm

Film von Pino Aschwanden

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Der liebe Gott dürfte mit den Schweizern sehr zufrieden sein: Eine überwältigende Mehrheit glaubt fest an ihn. 90 Prozent der Bevölkerung betet, 39 Prozent fast täglich. Sogar jene, die aus der Kirche ausgetreten sind, fühlen sich mit Gott verbunden.
Was für ...

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Der liebe Gott dürfte mit den Schweizern sehr zufrieden sein: Eine überwältigende Mehrheit glaubt fest an ihn. 90 Prozent der Bevölkerung betet, 39 Prozent fast täglich. Sogar jene, die aus der Kirche ausgetreten sind, fühlen sich mit Gott verbunden.
Was für ein Gott ist das, an den hier so tief geglaubt wird? Pino Aschwanden sprach mit gläubigen Schweizerinnen und Schweizern über ihre ganz persönliche Beziehung zu Gott. Sein Film "Wo Gott hockt" porträtiert Menschen, die Heimat in Gott gefunden haben. Zu Wort kommen keine Berufsgläubigen, sondern Menschen, die ihren Glauben still und unmissionarisch leben. Entstanden ist ein eindrücklicher, aber keineswegs frömmelnder Film aus einem wenig beachteten Teil des Schweizer Alltags.


10:00

Wunderwelt Wald

Film von Dietmar Keil

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Wenn man den Umfragen glauben darf, ist der Wald des Deutschen liebstes Kind. Dietmar Keil bannt ihn mit seiner unnachahmlichen Kameraführung auf Film. Und zwar in einer Länge, die selbst die normale Spielfilmlänge bei weitem übertrifft: 130 Minuten lang zeigt er den ...
(ARD/SWR)

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Wenn man den Umfragen glauben darf, ist der Wald des Deutschen liebstes Kind. Dietmar Keil bannt ihn mit seiner unnachahmlichen Kameraführung auf Film. Und zwar in einer Länge, die selbst die normale Spielfilmlänge bei weitem übertrifft: 130 Minuten lang zeigt er den deutschen Wald in seiner idealen Form. Die Waldtiere und -pflanzen sind die Hauptdarsteller eines Werkes, das allen Tendenzen unserer Zeit zu Kürze und Schnelligkeit zuwiderläuft.
(ARD/SWR)


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12:10
Stereo-Ton16:9 Format

Johannes Brahms - Ein deutsches Requiem

nach Worten der Heiligen Schrift

für Soli, Chor und Orchester op. 45

Kölner Philharmonie, Dezember 2009

Mit Camilla Tilling (Sopran) und Markus Butter (Bariton)
Chor: NDR Chor
Chor: WDR Rundfunkchor Köln
Orchester: WDR Sinfonieorchester Köln
Musikalische Leitung: Semyon Bychkov
Erstausstrahlung

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Als "Ein deutsches Requiem" von Johannes Brahms 1869 in Leipzig erstmals vollständig aufgeführt wurde, war ein fast anderthalb Jahrzehnte währender Entstehungsprozess beendet. Viel Lebenserfahrung ist in diese Musik eingegangen, viel Trauerarbeit im Gedenken an ...
(ARD/WDR/3sat)

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Als "Ein deutsches Requiem" von Johannes Brahms 1869 in Leipzig erstmals vollständig aufgeführt wurde, war ein fast anderthalb Jahrzehnte währender Entstehungsprozess beendet. Viel Lebenserfahrung ist in diese Musik eingegangen, viel Trauerarbeit im Gedenken an Menschen, die dem Komponisten nahe standen - so etwa die Mutter und der väterliche Freund Robert Schumann. Die Auswahl biblischer Texte stellt aber weniger die Toten in den Mittelpunkt als die Lebenden: Es sind die Leidtragenden und Trostbedürftigen, denen die besondere Anteilnahme des Komponisten gilt.
Bei dem Mitschnitt einer Aufführung in der Kölner Philharmonie sind die Solisten Camilla Tilling (Sopran) und Markus Butter (Bariton) sowie die Rundfunkchöre des WDR und des NDR zu erleben. Semyon Bychkov leitet das WDR Sinfonieorchester Köln.
(ARD/WDR/3sat)


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13:30
Stereo-Ton16:9 Format

Schöpfungsmythen

Erzählungen vom Anfang der Menschheit

Film von Jochen Richter

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Fragen nach der Entstehung der Welt und nach dem Ursprung seiner Existenz haben den Menschen seit seiner Bewusstwerdung beschäftigt. In den Geschehnissen der ihn umgebenden Natur fand er Zeichen, die ihm eine Vorstellung vom Uranfang vermittelten. Allmählich entstanden ...
(ARD/BR)

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Fragen nach der Entstehung der Welt und nach dem Ursprung seiner Existenz haben den Menschen seit seiner Bewusstwerdung beschäftigt. In den Geschehnissen der ihn umgebenden Natur fand er Zeichen, die ihm eine Vorstellung vom Uranfang vermittelten. Allmählich entstanden im Legendenschatz aller Völker und Kulturen Erzählungen, die eine schlüssige Erklärung dafür zu formulieren suchten, wie der Kosmos und das Leben auf unserem Planeten entstanden sein könnten. Wie eine ursprüngliche, vor aller Zeit existierende - meist göttliche - Macht die Welt, alle Dinge und letztlich auch den Menschen erschaffen haben könnte. So kennen viele Legenden die Leere und das Chaos des Anfangs, das Erscheinen des Lichts, die große Flut, die Vorstellung von Himmel und Erde als Liebespaar, das schrittweise Sich-Herausbilden des Menschseins.
Der Film besucht im Jahr 2008 zwölf indigene Völker rund um den Globus. Neun "Schöpfungsmythen" aus Nord- und Südamerika, Afrika, Grönland, Australien und Asien werden erzählt.
(ARD/BR)


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15:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tod in Rom

Petrus - der Fels

Film von Martin Papirowski

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65 nach Christus brach über Rom eine gewaltige Katastrophe herein: eine Feuersbrunst von apokalyptischen Ausmaßen. Wer waren die Brandstifter? Handlanger des Kaisers oder die ersten Anhänger der "Jesussekte"? Die Christen werden verurteilt, unter ihnen auch der Apostel ...

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65 nach Christus brach über Rom eine gewaltige Katastrophe herein: eine Feuersbrunst von apokalyptischen Ausmaßen. Wer waren die Brandstifter? Handlanger des Kaisers oder die ersten Anhänger der "Jesussekte"? Die Christen werden verurteilt, unter ihnen auch der Apostel Petrus. Er wird in den Gärten des Vatikans gekreuzigt. Über seinem Grab erhebt sich heute eine der größten Kirchen der Christenheit: der Petersdom.
Für den Wissenschaftskrimi "Tod in Rom" öffnete der Vatikan seine unterirdische Stadt der Toten. Mit nachgestellten Szenen und Animationen rekonstruiert der Film die damaligen Ereignisse und zeichnet ein Bild des Mannes, der 2.000 Jahre menschlicher Kulturgeschichte maßgeblich prägte: Petrus.


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15:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Karol Wojtyla - Geheimnisse eines Papstes

Doku-Drama von Gero von Boehm

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Kein Papst vor ihm hat mehr Macht besessen, niemand hat wie Johannes Paul II. die Herzen der Menschen rund um den Globus erobert. Das bewegte und oft dramatische Leben des Karol Wojtyla, seine Kämpfe und Triumphe, spiegeln das gesamte 20. Jahrhundert mit all seinen ...

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Kein Papst vor ihm hat mehr Macht besessen, niemand hat wie Johannes Paul II. die Herzen der Menschen rund um den Globus erobert. Das bewegte und oft dramatische Leben des Karol Wojtyla, seine Kämpfe und Triumphe, spiegeln das gesamte 20. Jahrhundert mit all seinen Brüchen wider. In der Zeit des Zweiten Weltkriegs in seiner Heimat Polen und während der heißen Phase des Niedergangs der kommunistischen Systeme, als der Papst hinter den Kulissen der Weltpolitik agierte. Die geheimnisvolle Prophezeiung einer portugiesischen Madonna sagte nicht nur das Attentat auf den Papst voraus, sondern enthält auch jenen Auftrag, den Johannes Paul II. sich zu Eigen machte: Mitzuhelfen, den Kommunismus aus der Welt zu verbannen.
Das Dokudrama von Gero von Boehm mit Starbesetzung zeigt Karol Wojtyla in seinen größten Bewährungsproben. Michail Gorbatschow, Wojtech Jaruzelski, Zbignew Brzezinski, Helmut Kohl, aber auch zahlreiche Wegbegleiter aus dem privaten Leben des Karol Wojtyla kommen mit spannenden und erhellenden Aussagen zu Wort. Michael Mendl ist Johannes Paul II., Mario Adorf der Gärtner Peppino Mancuso, der dem Papst immer wieder in den vatikanischen Gärten begegnet. Der junge Karol Wojtyla wird gespielt von Devid Striesow, seine Jugendfreundin Halina von Cosma Shiva Hagen.


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16:45
Stereo-Ton16:9 Format

Pontius Pilatus - Der Mann, der Jesus töten ließ

Film von Andrew Chater

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Folgt man den Berichten der Evangelien, dann erscheint Pontius Pilatus als ein eher schwacher Charakter: als ein Mann, der sich von den Intrigen der jüdischen Priesterkaste beeinflussen lässt und Jesus am Ende nur widerwillig zur Kreuzigung verurteilt. Die Szene aus dem ...
(ARD/NDR)

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Folgt man den Berichten der Evangelien, dann erscheint Pontius Pilatus als ein eher schwacher Charakter: als ein Mann, der sich von den Intrigen der jüdischen Priesterkaste beeinflussen lässt und Jesus am Ende nur widerwillig zur Kreuzigung verurteilt. Die Szene aus dem Matthäus-Evangelium, in der Pilatus seine Hände in Unschuld wäscht und die Juden die Blutschuld auf sich nehmen, gilt als eine der wichtigsten Wurzeln des Jahrhunderte langen christlichen Antisemitismus. Anders als eine christlich orientierte Geschichtsschreibung schildern griechische und römische Historiker Pilatus jedoch ganz anders: als einen starken, brutalen und höchst effektiven römischen Verwalter. Die neuere Forschung geht davon aus, dass Pilatus ganz eigene Motive hatte, den Unruhestifter Jesus zu verurteilen und dessen Hinrichtung zur Festigung seiner eigenen uneingeschränkten Autorität zu nutzen.
Wer war Pilatus wirklich? Der Film "Pontius Pilatus - Der Mann, der Jesus töten ließ" präsentiert neue Antworten.
(ARD/NDR)


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

Bruder Schwester

Dokumentarfilm von Maria Mohr, Deutschland 2007

Länge: 90 Minuten

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Die Ordensfrau Schwester Ingrid Mohr gilt als "die deutsche Stimme des seligen Bruders Rafael", eines spanischen Mystikers (1911-1938), dessen Heiligsprechung von ihr und spanischen Katholiken seit Jahren betrieben wurde und im Oktober 2009 erfolgte. Geboren 1947, gehört ...

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Die Ordensfrau Schwester Ingrid Mohr gilt als "die deutsche Stimme des seligen Bruders Rafael", eines spanischen Mystikers (1911-1938), dessen Heiligsprechung von ihr und spanischen Katholiken seit Jahren betrieben wurde und im Oktober 2009 erfolgte. Geboren 1947, gehört sie dem Orden der "Schwestern vom Armen Kinde Jesu" an und lebte 16 Jahre lang in Spanien. Doch erst nach ihrer Rückkehr wurde sie auf die Werke des Trappistenbruders aufmerksam, die sie bald zu übersetzen begann. Seitdem nutzt sie jede Gelegenheit, um auf sein Wirken aufmerksam zu machen. Ihre Verehrung für Bruder Rafael ist mehr als Gläubigkeit. Sie hat den Charakter einer platonischen Liebesbeziehung angenommen.
In ihrem ersten langen Dokumentarfilm nimmt die Autorin Maria Mohr, Nichte von Schwester Ingrid, den kirchlichen Prozess der Heiligsprechung als Rahmen, um ihre Tante zu porträtieren und der Wirkung des seligen Bruders Rafael nachzugehen, der ihr Leben und das vieler anderer Gläubigen bestimmt. Sie unternehmen eine Reise durch Spanien an die Orte, die für Bruder Rafael, aber auch für Schwester Ingrid wichtig waren. Der atmosphärisch dichte Film ist eine persönliche Auseinandersetzung mit den Themen Religiosität und Spiritualität.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:15
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Welterbe in Gefahr

Moderation: Dieter Moor

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Am 9. November 1993 zerstörten kroatische Milizen die Brücke von Mostar, sie trennt den muslimischen und den christlichen Teil der Hauptstadt von Bosnien-Herzegowina. Am 12. März 2001 sprengten Taliban-Milizen die größten Buddha-Statuen der Welt im afghanischen ...
(ARD/SWR)

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Am 9. November 1993 zerstörten kroatische Milizen die Brücke von Mostar, sie trennt den muslimischen und den christlichen Teil der Hauptstadt von Bosnien-Herzegowina. Am 12. März 2001 sprengten Taliban-Milizen die größten Buddha-Statuen der Welt im afghanischen Bamiyan-Tal. Ein verheerendes Erdbeben zerstörte am 26. Dezember 2003 in der iranischen Stadt Bam die berühmte Zitadelle, ein Weltkulturerbe, und einen großen Teil der Stadt. Drei Beispiele, die deutlich machen, wie gefährdet die Welterbestätten sind. Der Titel "Welterbe" hilft nicht gegen rohe Gewalt, gegen Naturkatastrophen, Terrorismus und Krieg. Weder Terroristen noch Kriegsparteien lassen sich von so einem Titel nur ansatzweise beeindrucken.
Der Film aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" zeigt, welchen unterschiedlichen Gefahren Welterbestätten ausgesetzt sind. Er blickt zurück auf die Ursprünge der UNESCO-Welterbeliste: die Rettung der Ruinen von Abu Simbel in den 1960er Jahren. Insgesamt haben das Label "Welterbe" mittlerweile 911 Denkmäler aus 151 Ländern der Welt verliehen bekommen.
(ARD/SWR)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Dolby-Digital AudioDolby-Digital 5.1 Audio16:9 Format

Eine Frau in Berlin - Anonyma (1/2)

Nach den Tagebuchaufzeichnungen "Eine Frau in Berlin"

Fernsehfilm, Deutschland 2007

Darsteller:
AnonymaNina Hoss
Andrej RybkinEvgeny Sidikhin
WitweIrm Hermann
GerdAugust Diehl
EckhartRüdiger Vogler
Ilse HochUlrike Krumbiegel
u.a.
Drehbuch: Max Färberböck
Regie: Max Färberböck
Länge: 88 Minuten

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April 1945. Die Russen marschieren in Berlin ein. Den alltäglichen Kampf ums Überleben zwischen Luftangriffen, der Sorge um Essen und Trinken und notdürftiger Unterkunft, verbringt die Zivilbevölkerung in Notgemeinschaften der Luftschutzkeller und zerbombten Wohnungen. ...

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April 1945. Die Russen marschieren in Berlin ein. Den alltäglichen Kampf ums Überleben zwischen Luftangriffen, der Sorge um Essen und Trinken und notdürftiger Unterkunft, verbringt die Zivilbevölkerung in Notgemeinschaften der Luftschutzkeller und zerbombten Wohnungen. Die Rotarmisten nisten sich in Straßen und Häusern ein, betrunkene russische Horden marodieren durch die Stadt und vergewaltigen wahllos Mädchen und Frauen jedes Alters. Die Journalistin und Fotografin Anonyma spricht Russisch und hofft, sich und andere Frauen vor dem aggressiven Eroberungswillen der Soldaten und Offiziere schützen zu können, indem sie verhandelt. Sie wird bei dem russischen Major Andrej vorstellig und bittet um Hilfe. Doch vergeblich. Wider alle Vernunft versteckt sie außerdem ein junges Flüchtlingsmädchen und dessen Freund, einen bewaffneten Deserteur, in ihrer zerbombten Dachgeschosswohnung. Die Russen dulden keine versteckten Flüchtlinge, schon gar nicht den Besitz von Waffen. Ein Verstoß wird mit sofortigem Tod bestraft. Um sich und die vorwiegend weibliche Gemeinschaft, mit der sie seit der Zerstörung ihrer Wohnung lebt, davor zu schützen, Freiwild für jede marodierende Horde zu sein, fasst Anonyma einen Entschluss: obwohl sie mit einem deutschen Soldaten verlobt ist, der sich noch an der Front befindet, sucht sich die junge Frau einen russischen Offizier als Beschützer. In Oberleutnant Anatol scheint die junge Frau den Richtigen gefunden zu haben. Seine Männer gehen von nun an in der Wohnung, die sie mit einer älteren Witwe und anderen Hausbewohnern teilt, ein und aus. Sie bringen Schnaps und Essen mit. Auch Major Andrej taucht bei Anonyma auf. Dass er sich nicht wie die anderen benimmt, verstört sie. Sie provoziert ihn, er bleibt über Nacht.
Erster Teil des erschütternden Kriegsdramas von Max Färberbock, basierend auf den Tagebuchaufzeichnungen einer anonym gebliebenen Autorin. Nina Hoss brilliert in der Rolle der mutigen "Anonyma".

Den zweiten Teil von "Anonyma" zeigt 3sat im Anschluss um 21.40 Uhr. Um 23.10 Uhr folgt die Dokumentation zum Film "Anonyma - Die Frauen von Berlin".


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21:40
Dolby-Digital AudioDolby-Digital 5.1 Audio16:9 Format

Eine Frau in Berlin - Anonyma (2/2)

Nach den Tagebuchaufzeichnungen "Eine Frau in Berlin"

Fernsehfilm, Deutschland 2007

Darsteller:
AnonymaNina Hoss
Andrej RybkinEvgeny Sidikhin
WitweIrm Hermann
GerdAugust Diehl
EckhartRüdiger Vogler
Ilse HochUlrike Krumbiegel
u.a.
Drehbuch: Max Färberböck
Regie: Max Färberböck
Länge: 88 Minuten

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Die Russen, die in Anonymas Wohnung ein und ausgehen, scheinen nach den Jahren des unmenschlichen Kriegs, ohne Heimaturlaub und ohne Kontakt zu ihren Familien, vor allem eines zu suchen: Wärme und Gemeinschaft - und sei es im Hause des Feindes. Nur Major Andrej bleibt ...

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Die Russen, die in Anonymas Wohnung ein und ausgehen, scheinen nach den Jahren des unmenschlichen Kriegs, ohne Heimaturlaub und ohne Kontakt zu ihren Familien, vor allem eines zu suchen: Wärme und Gemeinschaft - und sei es im Hause des Feindes. Nur Major Andrej bleibt zurückhaltend. Der Offizier ist gebildet und sensibel, aber gleichzeitig von einer Härte, die ahnen lässt, was die Deutschen ihm und seiner Familie angetan haben. Anonyma ist verwirrt, irritiert von dem Mann, mit dem sie vieles verbindet doch von dem sie auch vieles trennt. Da entdecken russische Soldaten in Anonymas Wohnung die versteckten Flüchtlinge - ein Mädchen und ihr Freund, ein junger deutscher Deserteur. Sie erschießen sie. Da Anonyma das Verbot der Rotarmisten, Flüchtlinge und Waffen zu verstecken, ignoriert hat, droht auch ihr die Hinrichtung. Doch Major Andrej stellt sich auf ihre Seite und verhindert die Eskalation. Damit gefährdet der Offizier auch sich selbst. Da trifft die Nachricht ein, dass Berlin gefallen ist. Die Rote Armee hat gesiegt. Haben Anonyma und Major Andrej eine Zukunft? Anonymas Verlobter Gerd kehrt heim - zerstört und besiegt auch er. Sie gibt ihm ihre Tagebücher zu lesen, die sie in den Wochen der Belagerung minutiös geführt hat. Hitlers Krieg hat nicht nur Berlin zerstört.
Zweiter Teil des erschütternden Kriegsdramas von Max Färberbock, basierend auf den Tagebuchaufzeichnungen einer anonym gebliebenen Autorin. Nina Hoss brilliert in der Rolle der mutigen "Anonyma".


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23:10
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Anonyma - Die Frauen von Berlin

Film von Ingeborg Jacobs

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Berlin, 20. April 1945. Eine junge deutsche Journalistin und Fotografin beginnt ihr Tagebuch. Bis heute haben wir kein Bild von dieser Frau, kennen nur ihren Namen, Marta Hillers, und die Eckdaten ihres Lebens. 2003, zwei Jahre nach ihrem Tod, wird dieses Tagebuch ...

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Berlin, 20. April 1945. Eine junge deutsche Journalistin und Fotografin beginnt ihr Tagebuch. Bis heute haben wir kein Bild von dieser Frau, kennen nur ihren Namen, Marta Hillers, und die Eckdaten ihres Lebens. 2003, zwei Jahre nach ihrem Tod, wird dieses Tagebuch veröffentlicht. Es stürmt beinahe 60 Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkrieges unter dem Titel "Anonyma, eine Frau in Berlin'" die deutschen Bestseller-Listen. Mehr als sich selbst hat Marta Hillers damit den deutschen Frauen, insbesondere den Frauen in Berlin, die den Einmarsch der Roten Armee miterlebten, ein Denkmal gesetzt.
Begleitend zur Fernsehausstrahlung des Films erzählt die Dokumentation "Anonyma - Die Frauen von Berlin" die wahre Geschichte der Frauen von Berlin in den letzten Kriegstagen und ersten Wochen der Besatzung. Im Mittelpunkt stehen die lange tabuisierten Vergewaltigungen durch die Sieger, über die die Zeitzeuginnen ebenso berichten wie über die Kraft, mit der es ihnen gelang, mit den körperlichen und seelischen Verletzungen, die oft jahrzehntelang anhielten, umzugehen und weiterzuleben. Gleichzeitig zeigt die Dokumentation Beweggründe auf, die viele - bei weitem nicht alle - junge Rotarmisten dazu trieben, deutsche Frauen zu missbrauchen: Rache für die Verbrechen von SS und Wehrmacht in der Sowjetunion, Alkohol-Exzesse, das Fehlen durchsetzungsfähiger Kommandeure und das Gefühl, in diesem grausamen Krieg zwar der Sieger auf dem Schlachtfeld, aber der Verlierer der Geschichte zu sein.


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23:55
Stereo-Ton16:9 Format

Modigliani

Spielfilm, USA/Frankreich/Deutschland 2004

Darsteller:
Amedeo ModiglianiAndy Garcia
Jeanne HébuterneElsa Zylberstein
Maurice UtrilloHippolyte Girardot
Pablo PicassoOmid Djalili
Olga, Picassos FrauEva Herzigova
Max JacobUdo Kier
u.a.
Regie: Mick Davis
Länge: 119 Minuten

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Paris 1919 zur die Zeit der Avantgarde. Während weite Teile Europas noch unter den Verlusten des Ersten Weltkriegs leiden, entsteht in Paris ein kunterbuntes Nachtleben. Die Künstlerszene trifft sich im Café La Rotonde. Dort begegnen, belustigen und streiten sich die ...

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Paris 1919 zur die Zeit der Avantgarde. Während weite Teile Europas noch unter den Verlusten des Ersten Weltkriegs leiden, entsteht in Paris ein kunterbuntes Nachtleben. Die Künstlerszene trifft sich im Café La Rotonde. Dort begegnen, belustigen und streiten sich die zwei Malergenies Picasso und Modigliani. Während Picasso mit seinen Werken immer größere Erfolge feiert, leben Modigliani und seine Geliebte Jeanne Hébuterne in erdrückender Armut. Gegen den Rat der Eltern hält Jeanne zu ihrem Geliebten. Die Begegnungen der beiden außergewöhnlichen Künstler Picasso und Modigliani arten oft in spektakuläre Wortgefechte aus. Den Höhepunkt ihrer Konkurrenz markiert ein hochdotierter Wettbewerb, der ein für alle Mal entscheiden soll, wer der bessere Künstler ist. Gerade als Modigliani vor dem Triumph steht und beschlossen hat, Jeanne zu heiraten, wird er von Straßenräubern getötet. Die gerade erneut Mutter gewordene Jeanne folgt Modigliani später in den Tod.
Mick Davis' Film erzählt auf ebenso anschauliche wie unterhaltsame Weise vom Leben und den Nöten der Pariser Künstler-Bohème Anfang des 20. Jahrhunderts. Auch wenn Davis das eine oder andere Künstler-Klischee streift: "Modigliani" ist keine beflissene Biografie eines namhaften Künstlers und seines Werks, sondern das lebendige Porträt eines rastlosen Menschen, der in dieser turbulenten Epoche durch die Bedingungslosigkeit einer großen Liebe seinen wichtigsten Halt fand. So lebt dieser Film auch ganz vom beeindruckenden Spiel Andy Garcias, der der Titelfigur eine abweisende, egoistische Note verleiht, aber mit seiner frech-charmanten Ausstrahlung auch die nötigen Sympathien weckt. Elsa Zylberstein ("Van Gogh", "So viele Jahre liebe ich dich") verkörpert auf bezaubernde Weise Jeanne Hébuterne.


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1:55
Stereo-Ton16:9 Format

Vier Schüler gegen Stalin

Eine Nachkriegsgeschichte aus Altenburg

Film von Steffen Lüddemann und Hanno Brühl

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Am Abend des 20. Dezember 1949, pünktlich zur Festansprache von DDR-Präsident Wilhelm Pieck, senden vier Schüler mit ihrem selbst gebastelten Sender ein eigenes Programm. Ganz im Gegensatz zu den öffentlichen Lobpreisungen erklären sie, dass Stalin ein Massenmörder ...

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Am Abend des 20. Dezember 1949, pünktlich zur Festansprache von DDR-Präsident Wilhelm Pieck, senden vier Schüler mit ihrem selbst gebastelten Sender ein eigenes Programm. Ganz im Gegensatz zu den öffentlichen Lobpreisungen erklären sie, dass Stalin ein Massenmörder und Diktator sei.
Der Film rekonstruiert die damaligen Ereignisse.


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2:40
Dolby-Digital AudioDolby-Digital 5.1 Audio16:9 Format

Eine Frau in Berlin - Anonyma (1/2)

(Wh.)

Länge: 88 Minuten


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4:05
Dolby-Digital AudioDolby-Digital 5.1 Audio16:9 Format

Eine Frau in Berlin - Anonyma (2/2)

(Wh.)

Länge: 88 Minuten


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5:35
Stereo-Ton16:9 Format

ZDF-History

mit Guido Knopp

Hello Fräulein - Verbotene Liebe zwischen

Siegern und Besiegten

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Den alliierten Soldaten war nach Kriegsende 1945 der Kontakt zu Deutschen eigentlich streng verboten. Doch kein Gesetz konnte verhindern, dass sich Beziehungen zwischen den Siegern und deutschen "Fräuleins" entwickelten. Viele Frauen wurden von ihren Landsleuten dafür ...

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Den alliierten Soldaten war nach Kriegsende 1945 der Kontakt zu Deutschen eigentlich streng verboten. Doch kein Gesetz konnte verhindern, dass sich Beziehungen zwischen den Siegern und deutschen "Fräuleins" entwickelten. Viele Frauen wurden von ihren Landsleuten dafür als "Verräterinnen" und "Huren" beschimpft. Während Amerikaner und Briten das "Kontaktverbot" Ende 1945 lockerten, wurden sowjetische Soldaten, die eine deutsche Frau liebten, postwendend in die Sowjetunion zurückversetzt. Einige Liebesgeschichten verliefen tragisch, andere fanden ein glückliches Ende, etwa die von Lisa aus Thüringen und Iwan aus Sibirien. Im Sommer 1945 verliebten sich die beiden unsterblich ineinander - bis der KGB die Beziehung beendete. 60 Jahre nach ihrer erzwungenen Trennung haben sie sich jetzt wiedergefunden und in Krasnojarsk geheiratet.
Der Film aus der Reihe "ZDF-History" erzählt Liebesgeschichten zwischen Siegern und Besiegten.

Sendeende: 6:20 Uhr