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Sonntag, 13. März
Programmwoche 11/2011
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6:00
Stereo-Ton

Vom hohen Ross

Die Naturreportage aus der Schweiz

Moderation: Andreas Moser

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Das Pferd hatte schon immer eine große Bedeutung für den Menschen. In der Steinzeit wurden Pferde gejagt und gegessen, später wurden sie zum zahmen Haustier, das man als Last- und Reittier oder auch zum Ziehen von Kampfwagen nutzte. Was für ein Wesen steckt in diesem ...

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Das Pferd hatte schon immer eine große Bedeutung für den Menschen. In der Steinzeit wurden Pferde gejagt und gegessen, später wurden sie zum zahmen Haustier, das man als Last- und Reittier oder auch zum Ziehen von Kampfwagen nutzte. Was für ein Wesen steckt in diesem Tier von Natur aus?
Der Film beobachtet eine Herde halbwilder Pferde auf den sumpfigen Weiden der Camargue in Südfrankreich und zeigt, welche Rolle jedes Tier in der Herde spielt. Ergänzt werden diese Aufnahmen durch filmische Dokumente des Berner Verhaltensforschers Beat Tschanz.

Sie sind Statussymbol, Fortbewegungsmittel und nicht nur die Leidenschaft vieler junger Mädchen: Beim 3sat-Thementag "Pferdewelten" dreht sich alles um Lipizzaner, Isländer und Trakehner.


7:00

Welt der Pferde (1/2)

Vom Urpferd zum Mustang

Film von Michael Schumacher

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Urahn aller Pferderassen war der Eohippus. Das nur etwa fuchsgroße Pferdchen lebte vor etwa 58 Millionen Jahren in Amerika. Der Eohippus wuchs, veränderte seine Zehen zu Hufen und wanderte über die Beringstraße nach Asien und Europa aus. Vor etwa 6.000 Jahren wurde das ...
(ARD/NDR)

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Urahn aller Pferderassen war der Eohippus. Das nur etwa fuchsgroße Pferdchen lebte vor etwa 58 Millionen Jahren in Amerika. Der Eohippus wuchs, veränderte seine Zehen zu Hufen und wanderte über die Beringstraße nach Asien und Europa aus. Vor etwa 6.000 Jahren wurde das Pferd für Arbeitstier, Fortbewegungsmittel und Freund.
Erster Teil des zweiteiligen Films über die Geschichte der Pferde.

Den zweiten Teil von "Welt der Pferde" zeigt 3sat im Anschluss, um 7.45 Uhr.
(ARD/NDR)


7:45

Welt der Pferde (2/2)

Vom Streitross zum Rennpferd

Film von Michael Schumacher

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Pferde spielten im mittelalterlichen Europa eine große Rolle: Ein Ritter ohne Schlachtross war kaum denkbar, und auch die Bedeutung von Pferden in der Kunst war erheblich. Kaiser Maximilian I., der letzte Ritter, sah mit Besorgnis, wie die Ideale des Rittertums um 1500 ...
(ARD/NDR)

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Pferde spielten im mittelalterlichen Europa eine große Rolle: Ein Ritter ohne Schlachtross war kaum denkbar, und auch die Bedeutung von Pferden in der Kunst war erheblich. Kaiser Maximilian I., der letzte Ritter, sah mit Besorgnis, wie die Ideale des Rittertums um 1500 mehr und mehr verloren gingen. Er ließ Turniere veranstalten und hoffte auf deren erzieherische Wirkung auf die Ritterschaft.
Zweiter Teil des zweiteiligen Films über die Geschichte der Pferde.
(ARD/NDR)


8:30
Stereo-Ton16:9 Format

Einsatz im Sattel

Die Polizeireiterstaffel im Einsatz

Film von Inken Pallas

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Bei Demonstrationen, Fußballspielen oder Show-Auftritten: Iwan bleibt immer gelassen. Er ist eines von 22 Pferden der Polizeireiterstaffel in Stuttgart. Polizeipferde strahlen Sicherheit und Disziplin aus, sind Sympathieträger, dabei aber gleichzeitig sehr ...
(ARD/SWR)

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Bei Demonstrationen, Fußballspielen oder Show-Auftritten: Iwan bleibt immer gelassen. Er ist eines von 22 Pferden der Polizeireiterstaffel in Stuttgart. Polizeipferde strahlen Sicherheit und Disziplin aus, sind Sympathieträger, dabei aber gleichzeitig sehr respekteinflößend. Polizeitaktisch, so heißt es, gilt ein Pferd als Ersatz für einen Zug mit 30 Beamten. Mit einem vierbeinigen Ordnungshüter kann man bei Großveranstaltungen randalierende Gruppen abdrängen oder trennen, bei Such- und Fahndungseinsätzen ist ein Polizeireiter in unwegsamen Gebieten schneller, beweglicher und hat die bessere Übersicht. Iwan und sein Reiter, Polizeihauptmeister Werner Goller, sind täglich unterwegs.
Der Film begleitet die Reiterstaffel Stuttgart auf Streife, beim Fußballeinsatz und bei einem Show-Auftritt der Polizeitruppe.
(ARD/SWR)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

Haflinger - Soldaten mit vier Hufen

Film von Eva-Maria Berger

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Haflinger-Pferde können bei jedem Wetter und zu jeder Tageszeit eingesetzt werden und sind daher für Aufgaben beim österreichischen Bundesheer bestens geeignet. Sie sind im unwegsamen Gelände ein ideales Transportmittel und fast genauso beweglich wie ein Mensch. Bei ...
(ORF/3sat)

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Haflinger-Pferde können bei jedem Wetter und zu jeder Tageszeit eingesetzt werden und sind daher für Aufgaben beim österreichischen Bundesheer bestens geeignet. Sie sind im unwegsamen Gelände ein ideales Transportmittel und fast genauso beweglich wie ein Mensch. Bei alpinen Einsätzen versorgen sie die Basislager der Soldaten. Die Militärpferde sind Teil der 6. Jägerbrigade und im Tiroler Ort Hochfilzen zuhause. Dort, in den Tiroler Bergen, werden sie für den Ernstfall ausgebildet.
Der Film beobachtet Haflinger im Militäreinsatz.
(ORF/3sat)


9:30
Stereo-Ton16:9 Format

Das Geheimnis der Pferdesprache

Film von Bettina Witte und Heinz von Matthey

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Pferde sind Fluchttiere. Um sie als Reittier nutzen zu können, muss man die hochsensiblen Tiere zähmen und einreiten. Das geschieht oft mit Gewalt. Doch es gibt auch andere Methoden, mit Pferden zu arbeiten. Pferdetrainer Hans-Jürgen Neuhauser erwirbt für seine Methode ...

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Pferde sind Fluchttiere. Um sie als Reittier nutzen zu können, muss man die hochsensiblen Tiere zähmen und einreiten. Das geschieht oft mit Gewalt. Doch es gibt auch andere Methoden, mit Pferden zu arbeiten. Pferdetrainer Hans-Jürgen Neuhauser erwirbt für seine Methode des "Ganzheitlichen Reitens" das Vertrauen der Tiere. Die Pferde-Verhaltenstherapeutin Brigitte Schulz dagegen kommuniziert mit den Tieren in deren eigener Sprache, der Pferdesprache. Sie geht davon aus, dass sich der Mensch für intelligenter als das Pferd hält - folgerichtig müssen die Reiter die Sprache der Pferde erlernen. Hans-Jürgen Neuhauser hingegen setzt voll auf seine ausgefeilte Körpersprache. Er und Brigitte Schulz haben zwar unterschiedliche Vorgehensweisen, um mit den Pferden zu kommunizieren, doch beide verfolgen das gleiche Ziel: sicheres Reiten für Mensch und Tier.
Der Film eröffnet alternative Perspektiven des Reitens und stellt Menschen vor, denen es gelingt, über Kommunikation mit dem Pferd ein echtes Vertrauensverhältnis aufzubauen.


10:10

Das Glück im Sattel

Frauen und Pferde

Film von Karin Reiss

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Reiten gehört zu den beliebtesten Sportarten beim weiblichen Geschlecht. Für viele ist dabei nicht nur der sportliche Aspekt entscheidend, sondern auch die Nähe zum Pferd. Für Frauen scheint das Pferd ein treuer Partner zu sein, der geduldig zuhören kann und ein ...
(ARD/NDR)

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Reiten gehört zu den beliebtesten Sportarten beim weiblichen Geschlecht. Für viele ist dabei nicht nur der sportliche Aspekt entscheidend, sondern auch die Nähe zum Pferd. Für Frauen scheint das Pferd ein treuer Partner zu sein, der geduldig zuhören kann und ein ideales Streichelobjekt abgibt. Für reitende Mädchen ist der Vierbeiner oft das letzte Kuscheltier. Die Reitlehrerin Sabine Renschler weiß aus Erfahrung, dass das Interesse am Pferd häufig erlischt, sobald der erste Freund auftaucht. Manchmal bleibt die Liebe zum Pferd jedoch auch eine Liebe fürs Leben. Auch wenn man sie so spät entdeckt wie die Hamburger Ärztin Angelika Biewener. Sie fand das Glück im Sattel erst, als sie schon fast 50 war. Der Reitsport und die Pferde sind für sie der ideale Ausgleich zum anstrengenden Beruf und geben ihrem Leben einen neuen Sinn. Kerstin Meyer, Bauersfrau und Mutter von drei kleinen Kindern, hat ihre Pferdepassion zur Profession gemacht. Zusammen mit ihrem Mann züchtet sie Holsteinerpferde. Mit viel Zeit und Geduld erzieht Kerstin Meyer ungestüme Fohlen zu nervenstarken Reitpferden. Auch bei Andrea Kutsch, die von dem Amerikaner Monty Roberts das "Pferdeflüstern" gelernt hat, dreht sich alles ums Pferd. Sie zeigt in ihrem "Learning Center" in Alveslohe, wie man ohne Gewalt auch das störrischste Ross im Zaume hält. Vorausgesetzt, man versteht wie sie die Sprache der Pferde. Für die erfolgreiche Dressurreiterin Nadine Capellmann gehören Pferde zum Leben dazu. Mit ihrem Wallach Farbenfroh gewann sie Mannschaftsgold bei den Olympischen Spielen in Sydney und die Einzelweltmeisterschaft im spanischen Jerez 2002. Ein Leben ohne Pferde können sich auch vier alte Damen, die sich in Krefeld einmal pro Woche zum Reiten treffen, nicht vorstellen. Die älteste, Anneliese Droste, ist 1912 geboren. Alle vier sind sich einig: Reiten hält gesund und munter.
In dem Film über ihre Beziehung zu Pferden erzählen Frauen und Mädchen, was sie auf die Reiterhöfe treibt.
(ARD/NDR)


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10:55
Stereo-Ton16:9 Format

Gefühle im Galopp

Erlebnisse auf einem Reiterhof

Film von Frieder Käsmann

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Viele Menschen sind der Meinung, dass Reittherapie etwas Unnötiges sei. Doch diese Einschätzung ist falsch, denn die sensiblen Tiere erziehen Menschen zu Konzentration, Disziplin und zugleich Entspannung. Gerade Menschen mit psychischen oder physischen Problemen können ...
(ARD/BR)

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Viele Menschen sind der Meinung, dass Reittherapie etwas Unnötiges sei. Doch diese Einschätzung ist falsch, denn die sensiblen Tiere erziehen Menschen zu Konzentration, Disziplin und zugleich Entspannung. Gerade Menschen mit psychischen oder physischen Problemen können bei der Reittherapie neues Lebensglück erfahren.
Der Film beobachtet eine Reittherapie.
(ARD/BR)


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11:25
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Wildpferde für zu Hause

Film von Stefan Weiße

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Der traditionelle Wildpferdefang bei Dülmen ist jedes Jahr eine besondere Attraktion. Viele tausend Besucher strömen zur Arena und verfolgen, wie die einjährigen Hengste aus der Herde gefangen und anschließend versteigert werden. Brigitte Schulte-Walter aus Münster ...
(ARD/WDR)

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Der traditionelle Wildpferdefang bei Dülmen ist jedes Jahr eine besondere Attraktion. Viele tausend Besucher strömen zur Arena und verfolgen, wie die einjährigen Hengste aus der Herde gefangen und anschließend versteigert werden. Brigitte Schulte-Walter aus Münster hatte noch nie ein eigenes Pferd, doch jetzt ersteigert sie gleich zwei Wildpferde. Bald wird der stolzen Besitzerin klar, dass ihre Pferde völlig unterschiedlich sind. So lässt sich eines der beiden Tiere auch nach mehreren Wochen nur mit einem Besenstiel samt selbst gebastelter Stoffhand berühren. Da ist es noch ein weiter Weg bis zum Hof-Krippenmarkt am 1. Advent, an dem die neuen Pferde präsentiert werden sollen. Schritt für Schritt werden die Tiere darauf vorbereitet: Das erste Striegeln, die erste Begegnung mit dem Hufschmied, die langsame Gewöhnung an raschelnde Plastiktüten, laute Menschen und natürlich an die Weihnachtsmusik. Ehepaar Kindinger aus Viersen hat ein Dülmener Wildpferd für 800 Euro gekauft. Es soll für ihren kleinen Sohn Marco sein, der sich ein Reitpferd gewünscht hat. Nach den ersten Eindrücken ist klar: Es soll "kleiner Donner" heißen.
Der Film begleitet die ersteigerten Wildpferde und zeigt die Schwierigkeiten, die auf sie und die neuen Besitzer zukommen.
(ARD/WDR)


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11:55
16:9 Format

Der Pferdehändler

Jeder Handschlag ein Geschäft

Film von Stefan Lütke Wissing

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Jeden Monat gehen Dutzende von Rössern durch die Hände des Pferdehändlers Franz Lürwer aus dem westfälischen Nordwalde. "Die Tiere und das Handeln, das liegt mir einfach im Blut. Ich kann nicht anders", meint der Pferdehändler, dessen Familie schon seit über 100 ...
(ARD/SWR)

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Jeden Monat gehen Dutzende von Rössern durch die Hände des Pferdehändlers Franz Lürwer aus dem westfälischen Nordwalde. "Die Tiere und das Handeln, das liegt mir einfach im Blut. Ich kann nicht anders", meint der Pferdehändler, dessen Familie schon seit über 100 Jahren in dem Gewerbe tätig ist. Jeden Monat gehen Dutzende von Rössern durch Lürwers Hände: edle Tiere für betuchte Reiter und alte Klepper für die Wurst. Auf der Suche nach neuer Ware ist Lürwer ständig unterwegs - in ganz Deutschland. Wird er fündig, laufen die Geschäfte zwischen ihm und den anderen Händlern noch nach den alten Regeln des Gewerbes ab: Um jeden Euro wird zäh gefeilscht, und Verträge sind nicht nötig. Handschlag und Ehrenwort zählen als Kaufvertrag, bezahlt wird in bar. Lürwer weiß, dass sein Beruf immer noch ein schlechtes Image hat, doch das stört ihn wenig. "Das war schon immer so", sagt er, "und das wird auch wahrscheinlich so bleiben." Damit muss wohl auch sein Sohn Michael leben. Er hat gerade seine Ausbildung zum Pferdehändler begonnen.
Der Film gibt Einblick in die Welt des Pferdehandels.
(ARD/SWR)


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12:25
Stereo-Ton16:9 Format

Kanada - Mit Rodeo-Cowboys unterwegs

Film von Kai Henkel

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Die Rodeo-Saison ist hart. Einen langen Sommer sind Jeremy Harden und seine Freundin Kirsty White mit ihren drei Pferden auf Achse. Mit einem großen Ziel: die Canadian Finals in Edmonton, dort wo es das große Geld zu gewinnen gibt - für den Truck, die Pferde, das ...
(ARD/SWR)

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Die Rodeo-Saison ist hart. Einen langen Sommer sind Jeremy Harden und seine Freundin Kirsty White mit ihren drei Pferden auf Achse. Mit einem großen Ziel: die Canadian Finals in Edmonton, dort wo es das große Geld zu gewinnen gibt - für den Truck, die Pferde, das Futter, die Motels und für die nächste Saison. Tausende von Kilometern spulen sie ab, um sich bei Kleinstadtturnieren zu qualifizieren. Wenn alles gut geht, schaffen sie es in ihren Disziplinen unter die zwölf besten Rodeo-Reiter des Landes und dürfen dann ins große Finale. Jeremy und Kirsty gehören zu der Gruppe von ein paar Hundert Rodeo-Cowboys und Cowgirls, die wie ein Wanderzirkus durch die Arenen ziehen. Ihr Zuhause ist ein umgebauter Anhänger, in dem sie zusammen mit den Pferden leben. Bei jedem Turnier riskieren Jeremy Harden und Kirsty White Kopf und Kragen, aber es macht sie glücklich. Rodeo ist in Kanada ein Volkssport: Wenn das lokale Rodeo ausgetragen wird, werden abgeschiedene Dörfer einmal im Jahr zum Nabel der Welt. Das, was sich heute als Sport in den Arenen abspielt, geht zurück auf den harten Alltag der Cowboys zur Zeit der großen Viehtriebe Ende des 19. Jahrhunderts. Damals wollten die Cowboys wissen, wer der schnellere Kälberfänger oder der bessere Wildpferdereiter war. Die ersten Wettbewerbe fanden inoffiziell statt. 1882 war es Buffalo Bill Cody, der mit der ersten Wild-West-Show in Amerika das Rodeo für die Cowboys auch finanziell interessant machte. Heute sind die Canadian Finals eine riesige faszinierende Show, ein Stück kanadische Kultur mit jeder Menge Countrymusic, Cowboy-Poesie, mit Moderatoren und Clowns, mit großen Helden und tragischen Verlierern.
Ein Film über das Leben der Rodeo-Cowboys in Kanada.
(ARD/SWR)


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13:10
Stereo-Ton16:9 Format

Der Herr der Wildpferde

Als Cowboy in den Australischen Alpen

Film von Alan Lindsay

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Halbwüsten, lichte Eukalyptuswälder, in denen Koalas und Kängurus leben, Ayers Rock und Didgeridoo spielende Aborigines: Das ist für viele Deutsche das Bild, das sie von Australien haben. Dass es auch Regenwälder und schneebedeckte Berge auf dem fünften Kontinent ...
(ARD/NDR)

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Halbwüsten, lichte Eukalyptuswälder, in denen Koalas und Kängurus leben, Ayers Rock und Didgeridoo spielende Aborigines: Das ist für viele Deutsche das Bild, das sie von Australien haben. Dass es auch Regenwälder und schneebedeckte Berge auf dem fünften Kontinent gibt, wird so manchen überraschen. Die Berge des Bundesstaats Victoria sind nur wenigen bekannt. In dem abgelegenen Landstrich lebt der 30-jährige Craig Orchard mit seiner Freundin Tahnee. Die beiden haben etwas Land geerbt und wollen hoch oben in den Bergen ein Holzhaus bauen. Viel Geld haben sie nicht, und so müssen sie eigenhändig Bäume fällen und das Holz zuschneiden. Andere Materialen wie Blech für das Dach besorgen sie sich von halbverfallenen, verlassenen Häusern. Craig verdient ein wenig Geld bei der Nationalparkbehörde. Seine Aufgabe ist es, die Zahl der Wildpferde unter Kontrolle zu halten, denn ein zu hoher Bestand würde die Grasnarbe zerstören und das Leben vieler anderer Tierarten gefährden. Die schönsten Wildpferde fängt er, um sie zu zähmen. Auf einer Auktion kann er mit einem zugerittenen Pferd ein gutes Zubrot verdienen.
Der Film beschreibt das harte Leben eines Cowboys in einer weitgehend unbekannten Region Australiens.
(ARD/NDR)


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13:55
Stereo-Ton16:9 Format

Gefangen, gezähmt, gerettet

Vom Überlebenskampf der amerikanischen Mustangs

Film von Udo Lielischkies

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Robert stemmt seine Absätze in den Boden, aber sein Mustang Artista schleift ihn mühelos durch den Staub. Der Cowboy lässt die Leine los, das Pferd bockt, läuft weg und bleibt dann doch stehen. Es ist mühsam, ein Wildpferd zu zähmen. Die Mustangs in den Weiten des ...
(ARD/WDR)

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Robert stemmt seine Absätze in den Boden, aber sein Mustang Artista schleift ihn mühelos durch den Staub. Der Cowboy lässt die Leine los, das Pferd bockt, läuft weg und bleibt dann doch stehen. Es ist mühsam, ein Wildpferd zu zähmen. Die Mustangs in den Weiten des amerikanischen Westen sind Teil des amerikanischer Mythos'. Doch inzwischen sind sie auch ein Problem: 30.000 wilde Mustangs stehen auf den Ländereien im Bundesbesitz - und es werden immer mehr. Die Pferde müssen sich die kargen Weideflächen mit Rindern von Viehzüchtern teilen. Der Bundesbehörde geht das Geld aus, Tausende der Wildpferde sollten deshalb eingeschläfert werden. Als das bekannt wurde, ging ein Schrei der Empörung durchs Land. Die rettende Idee: 200 Cowboys haben 100 Tage Zeit, die Wildpferde zu zähmen. Am Ende steht ein Wettbewerb in Fort Worth, Texas, bei dem die besten Cowboys prämiert und die Mustangs versteigert werden sollen.
Der Film begleitet vier der Teilnehmer bis zum großen Finale.
(ARD/WDR)


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14:25

Black Beauty

Spielfilm, Deutschland/Spanien 1970

Darsteller:
Marie HackenschmidtUschi Glas
Joe EvansMark Lester
Leutnant GervaisePeter Lee Lawrence
Lady AnneMaria Rohm
Sam GreenerPatrick Mower
Zirkusdirektor HackenschmidtWalter Slezak
u.a.
Regie: James Hill
Länge: 81 Minuten

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Der kleine Joe Evans erhält von seinem Vater ein Fohlen als Geschenk. Joe gibt ihm den Namen "Black Beauty". Als aber der unsympathische Gutsherr die Pacht für den Hof erhöht, wird der gesamte Besitz der Evans, inklusive des edlen Hengstes, gepfändet. Für Black Beauty ...

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Der kleine Joe Evans erhält von seinem Vater ein Fohlen als Geschenk. Joe gibt ihm den Namen "Black Beauty". Als aber der unsympathische Gutsherr die Pacht für den Hof erhöht, wird der gesamte Besitz der Evans, inklusive des edlen Hengstes, gepfändet. Für Black Beauty beginnt eine Zeit voller Abenteuer, während der er viele gute, aber auch schlechte Erfahrungen mit Menschen macht. Der Zufall will es, dass Jahre später der mittlerweile erwachsene Joe Evans seinem alten Freund wieder begegnet.
Anna Sewells gleichnamiger Bestseller "Black Beauty" (1877) wurde von James Hill mit populären Darstellern verfilmt. Spannung, Rührung und Aktionsreichtum prägen den kurzweiligen Familienfilm.


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15:45
Stereo-Ton16:9 Format

Im Bann der Pferde - Island

Film von Lisa Eder

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Island, die größte Vulkaninsel der Welt, ist bekannt für ihre grandiose Landschaft, für Geysire und Gletscher. Noch berühmter ist sie für ihre Pferde. Islandpferde gelten als die spritzigsten und zugleich ausdauerndsten Pferde in ganz Europa. In stürmischem Tölt ...
(ARD/SWR/NDR)

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Island, die größte Vulkaninsel der Welt, ist bekannt für ihre grandiose Landschaft, für Geysire und Gletscher. Noch berühmter ist sie für ihre Pferde. Islandpferde gelten als die spritzigsten und zugleich ausdauerndsten Pferde in ganz Europa. In stürmischem Tölt rennen sie über Mooskissen und Lavagestein. Unerschrocken ziehen sie durch Flüsse, über Gletscher und Geröllfelder. In der nordischen Mythologie kommen die Rösser gleich nach den Recken. Von Beginn der Kolonisierung an waren die Isländer so eng mit ihren Pferden verbunden wie sonst nur die Reitervölker Zentralasiens. Bis heute ist etwas geblieben von dieser Liebe zu den Pferden. Auch für Haukur Goroarsson wäre ein Leben ohne seine Pferde undenkbar. Er lebt mit seiner Familie im Vatnsdalur, einem fruchtbaren Tal im Norden Islands, vier Autostunden von der Hauptstadt Reykjavik entfernt. Haukur Goroarsson betreibt Pferdezucht und bietet Ausritte für Gäste aus aller Welt an. Jedes Jahr im Juli treibt er einen Großteil der Pferde auf die Hochweiden. Damit folgt er einer jahrhundertealten Tradition. Drei Monate lang können die Tiere dort in absoluter Freiheit verbringen. Erst im Herbst, wenn im Tal oft schon Schnee liegt, ist "Rettir", der Abtrieb der Pferde. Überall im Land werden dann die Tiere wieder zusammengetrieben, gezählt und zu den Heimathöfen gebracht.
Der Film führt in die Welt am Rande des Polarkreises und porträtiert Familie Goroarsson bei ihrer Arbeit mit den Islandpferden.

Zwei weitere Filme aus der Reihe "Im Bann der Pferde" zeigt 3sat im Anschluss, ab 16.30 Uhr.
(ARD/SWR/NDR)


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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

Im Bann der Pferde - Argentinien

Film von Thomas Wartmann

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Nirgendwo werden so viele Fohlen geboren, kein Land exportiert so viele Pferde, und nirgendwo ist die Welt der Pferde so vielseitig wie in Argentinien. In den Weiten der argentinischen Grassteppen gibt es sie auch heute noch: Gauchos, Männer, die 60 Stunden in der Woche ...
(ARD/SWR)

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Nirgendwo werden so viele Fohlen geboren, kein Land exportiert so viele Pferde, und nirgendwo ist die Welt der Pferde so vielseitig wie in Argentinien. In den Weiten der argentinischen Grassteppen gibt es sie auch heute noch: Gauchos, Männer, die 60 Stunden in der Woche im Sattel sitzen, denn viele Ecken der Rinderfarmen sind nur zu Pferd erreichbar. Der 2004 geborene Juan ist der jüngste Reiter auf San Juan Poriahu, einem Landgut mit 4.000 Rindern und über 300 Pferden. Sein Vater ist dort für die Doma, die Zähmung von Wildpferden, zuständig, und auch Juan soll das Handwerk von Grund auf lernen. Das Leben von Polospieler und Pferdezüchter José Lartirigoyen ist mit dem der Gauchos kaum vergleichbar. Polo ist Nationalsport in Argentinien, ein knallhartes Geschäft. Auf sogenannten "Embryofarmen" werden Polopferde durch künstliche Befruchtung gezeugt und von Leihmüttern ausgetragen. Argentinische Pferde gehen als Exportschlager in die ganze Welt. Doch in Argentinien sind Pferde kein Privileg der Oberschicht. In einer Wellblechhütte am Stadtrand von La Plata leben Pitu und Marina mit fünf Kindern und der Stute Negra. Ohne Negra könnte die Familie nicht überleben. Jeden Abend schleppt sie nach Hause, was andere wegwerfen. Negra gehört zu den Pferden der Karton- und Müllsammler, der Cartoneros. Rund 800 Pferde, Ponys und Maultiere bilden die Existenzgrundlage des gesamten Viertels. Tierärztin Doctora Oliva lehrt eigentlich an der Veterinärfakultät, aber seit fünf Jahren sind Cartonero-Pferde ein weiterer Lebensinhalt für sie. Einmal wöchentlich kümmert sie sich um die durch Stöße, Schläge oder falsches Anschirren verletzten Tiere.
Der Film führt in drei sehr unterschiedliche Pferdewelten Argentiniens: zu den Gauchos in der Pampa, in die exklusive Welt des Polo und zum tagtäglichen Überlebenskampf der Müllsammler in der Mega-City Buenos Aires.
(ARD/SWR)


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17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Im Bann der Pferde - Indien

Film von Ilka Franzmann

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Stolze Eleganz, seidig glänzendes Fell und ein anmutiger, kräftiger Körperbau - die edlen Marwari-Pferde werden in Indien seit Jahrtausenden als magische Wesen verehrt. Es heißt, sie stammen direkt von den Göttern ab: Als diese am Feuer saßen, sagt man, qualmte es so ...
(ARD/SWR)

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Stolze Eleganz, seidig glänzendes Fell und ein anmutiger, kräftiger Körperbau - die edlen Marwari-Pferde werden in Indien seit Jahrtausenden als magische Wesen verehrt. Es heißt, sie stammen direkt von den Göttern ab: Als diese am Feuer saßen, sagt man, qualmte es so stark, dass ein Gott weinen musste. Eine Träne des rechten Auges verwandelte sich in einen Hengst, aus dem linken Auge floss eine Stute. Daher glauben die Menschen in Rajasthan, dass Pferde Götter sind. Jedes Jahr im November verwandelt sich die kleine, karge Wüstenoase Pushkar zum Pilgerort für Millionen Inder. Auf der Pushkar Mela, dem turbulenten Markt für über 50.000 Pferde und Kamele, trifft sich, was in Rajasthans Pferdewelt Rang und Namen hat: Maharajas, Züchter und Pferdemeister. Pushkar ist der Ort, wo sie ihre Geschäfte mit den legendären Marwaris machen. Der 14-jährige Sonaram träumt seit Jahren davon, sein ganzes Leben mit Pferden zu verbringen. Er hat als Stallbursche in einem Gestüt angeheuert und bekommt die Chance, gemeinsam mit dem alten Pferdemeister für seinen Züchter eines der seltenen "heiligen Fohlen" zu kaufen. Diese "Panch Kalian"-Pferde haben fünf weiße Flecken im Fell, eine Zeichnung, die ihrem Besitzer fünffaches Glück bringen soll. Die beiden machen sich auf den Weg in die Wüste Thar, um solch ein "heiliges Pferd" zu kaufen.
Der Film begleitet den Stallburschen Sonaram auf seiner mühsamen Reise mit Motorrad und Kamelkutsche durch Sand und Hitze, um eines der seltenen "heiligen Fohlen" zu kaufen.
(ARD/SWR)


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Der Pferdedoktor

80 Hengste in zwei Tagen

Film von Jela Henning

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Ein Gesundheitscheck von 80 Hengsten in zwei Tagen, das bedeutet viel Stress für Tierarzt Werner Jahn. Doch das ist sein Job, der Schleswig-Holsteiner ist Vertrauensarzt des Holsteiner Verbandes und entscheidet, welcher Hengst zur Körung, einer Vorauswahl für die Zucht, ...
(ARD/NDR)

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Ein Gesundheitscheck von 80 Hengsten in zwei Tagen, das bedeutet viel Stress für Tierarzt Werner Jahn. Doch das ist sein Job, der Schleswig-Holsteiner ist Vertrauensarzt des Holsteiner Verbandes und entscheidet, welcher Hengst zur Körung, einer Vorauswahl für die Zucht, zugelassen wird und welcher nicht. Außerdem muss er sich um die Patienten in seiner Pferdeklinik und um deren Besitzer kümmern. "Manchmal", sagt Tierarzt Werner Jahn, "ist es schwieriger, die Besitzer zu beruhigen als eine komplizierte Operation am Pferd durchzuführen." Doch gerade das macht den Reiz seines Berufes aus: fachliche Kompetenz auf der einen und menschliche Begegnungen auf der anderen Seite.
Der Film begleitet Tierarzt Werner Jahn während des alljährlichen Gesundheitschecks der Zuchthengste.
(ARD/NDR)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Diamanten, Mist und Stallgeruch

Film von Anja Nitizki

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Was für viele junge Mädchen der Traumberuf ist, entpuppt sich in Wirklichkeit als Knochenjob: der Beruf Pferdewirt. Viele brechen bereits im ersten Lehrjahr die Ausbildung ab. Nicht so Christin Langer aus Prussendorf in Sachsen-Anhalt. Sie hat nach dem Abitur sogar zwei ...
(ARD/MDR)

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Was für viele junge Mädchen der Traumberuf ist, entpuppt sich in Wirklichkeit als Knochenjob: der Beruf Pferdewirt. Viele brechen bereits im ersten Lehrjahr die Ausbildung ab. Nicht so Christin Langer aus Prussendorf in Sachsen-Anhalt. Sie hat nach dem Abitur sogar zwei Fachrichtungen in diesem Beruf abgeschlossen und obendrauf noch eine Ausbildung als Pferde-Physiotherapeutin gemacht. Etwas anderes kam für die junge Frau nie in Frage. Zu ihrem Job gehören Mut und Hartnäckigkeit. Alles hängt davon ab, ob Christin fit und gesund bleibt. Der Tag beginnt morgens um halb sechs und endet oft abends um halb zehn mit dem letzten Stallrundgang. Dazwischen liegen Reiten im Akkord, dem Tierarzt zur Hand gehen, Pferdepflege. Höhepunkt für jeden Bereiter ist das Anreiten eines jungen Pferdes, auf dessen Rücken noch nie jemand saß. Für Privatleben bleibt wenig Zeit.
Der Film begleitet die ehrgeizige Reiterin Christin Langer bei ihrer Arbeit.
(ARD/MDR)



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19:15

Der Pferdetänzer - Pferd und Mensch als Kunstwerk

Film von Birgit und Timm Ellwart

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Die berühmten barocken Reitfiguren, mit denen schon der französische Sonnenkönig Ludwig XIV. brillierte, kommen wieder in Mode. Ab 1650 unterhielten alle Königs- und Fürstenhöfe die "hohe Reitkunst" an ihren Regierungssitzen, ob in Kopenhagen, Versailles, Wien oder ...

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Die berühmten barocken Reitfiguren, mit denen schon der französische Sonnenkönig Ludwig XIV. brillierte, kommen wieder in Mode. Ab 1650 unterhielten alle Königs- und Fürstenhöfe die "hohe Reitkunst" an ihren Regierungssitzen, ob in Kopenhagen, Versailles, Wien oder im spanischen Jerez de la Frontera. Anmutige Figuren, edle Pferde, imposantes Erscheinungsbild: Im Barock wollten die Fürsten repräsentieren. Zurzeit erlebt die Barockreiterei eine einzigartige Renaissance. Im historischen Reitsaal wird elegant piaffiert, getrabt, gesprungen und galoppiert. Anspruch der Barockreiterei ist es, die Pferde nur in ihren natürlichen Bewegungsarten zu schulen und nichts von ihnen zu verlangen, was nicht ihrem Wesen entspricht. Barockreiter setzen auf die sanfte Art des Lernens, darauf, dass Pferd und Reiter harmonisch zu einer Figur verschmelzen.
Der Film führt in die bunte Reitwelt des Barock: an die königlich andalusische Hofreitschule in Jerez de la Frontera und an den Hof des Sonnenkönigs Ludwig XIV.



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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Die Pferde der Queen

Film von Wolfgang Wegner

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Im Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland sind Pferde ein wichtiger Bestandteil des höfischen Lebens. Vor allem bei der Wahrnehmung zeremonieller Aufgaben wie bei der jährlichen Parade anlässlich des Geburtstages der Königin sind sie nicht ...
(ARD/NDR)

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Im Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland sind Pferde ein wichtiger Bestandteil des höfischen Lebens. Vor allem bei der Wahrnehmung zeremonieller Aufgaben wie bei der jährlichen Parade anlässlich des Geburtstages der Königin sind sie nicht fortzudenken und spielen viel mehr als eine Statistenrolle. Wo kommen die Pferde her? Wer sucht sie aus, kauft sie ein und bildet sie aus? Und wie sieht der Alltag der Pferde und der königlichen Kavallerieregimenter aus? Auch im modernen Zeitalter der Globalisierung haben diese Offiziere und Soldaten die gleiche Aufgabe wie ihre Kollegen vor 200 Jahren: den Pferden, der Queen von England und der königlichen Familie zu dienen. Hunderttausende bewundern Jahr für Jahr den Wachwechsel der berittenen Garden in London. Viele Zuschauer denken in erster Linie an eine Touristenattraktion, wenn sie die glänzenden Stiefel, die historischen Uniformen und blitzenden Säbel bestaunen, doch um eine Operetten-Kulisse handelt es sich hier nicht. Die Darsteller sind Soldaten ihrer Britischen Majestät; und für so manche heißt der nächste Einsatzort im Marschbefehl nach einem oder zwei friedlichen Jahren mit den Pferden "Afghanistan".
Der Film gewährt einen Blick hinter die Kulissen und beobachtet, welche harte Arbeit hinter dem perfekten und farbenprächtigen Zusammenspiel von Reitern und Pferden steckt.
(ARD/NDR)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

Das weiße Ballett - Die Spanische Hofreitschule

Film von Peter Hackl

Erstausstrahlung

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2010 wurde die "hohe Schule der klassischen Reitkunst", wie sie seit mehr als 430 Jahren in der Spanischen Hofreitschule gelehrt und von Generation zu Generation weitergegeben wird, in die UNESCO-Liste der immateriellen Kulturgüter der Welt aufgenommen. Einst geliebtes ...
(ORF/3sat)

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2010 wurde die "hohe Schule der klassischen Reitkunst", wie sie seit mehr als 430 Jahren in der Spanischen Hofreitschule gelehrt und von Generation zu Generation weitergegeben wird, in die UNESCO-Liste der immateriellen Kulturgüter der Welt aufgenommen. Einst geliebtes Prestigeobjekt und Amüsement der österreichischen Kaiser und über Jahrhunderte dem Hochadel vorbehalten, haben die Lipizzaner und die Spanische Hofreitschule etwas geschafft, was den Habsburgern verwehrt blieb: den erfolgreichen Fortbestand bis zum heutigen Tag. Was aber macht die Faszination und den Mythos der dressierten weißen Hengste aus, dass sie mittlerweile zum Selbstbildnis und Verständnis der Österreicher gehören wie Stephansdom, Walzer und Sachertorte?
Der Film begibt sich auf Spurensuche: ins Bundesgestüt Piber, wo die Fohlen zur Welt kommen und ihre ersten drei Lebensjahre auf der Alm verbringen, weiter zur neuen Ausbildungsstätte am Niederösterreichischen Heldenberg und in die historischen Stallungen der Hofburg in Wien. Außerdem gibt der Film Eindrücke vom Alltag der Pferde, der Trainingsarbeit und der wissenschaftlichen Arbeit, die mit dem Erhalt der Lipizzaner verbunden ist. Denn weltweit gibt es nur noch knapp 3.800 Exemplare dieser gutmütigen und klugen Pferde.
(ORF/3sat)


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21:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die Pferdeinsel

Spielfilm, Deutschland 2006

Darsteller:
Nils PetersonHannes Jaenicke
Katja SteinfurthMuriel Baumeister
Lukas SteinfurthMaurice Teichert
GregorPierre Besson
Helene WiegandKatja Studt
u.a.
Regie: Josh Broecker
Länge: 85 Minuten

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Auf den ersten Blick hat die attraktive Katja Steinfurth alles, was man sich wünschen kann: einen aufgeweckten Sohn, einen charmanten Freund und einen verantwortungsvollen Job in einer Unternehmensberatung. Aber der Schein trügt. Ihr Freund Gregor ist verheiratet, und ...
(ARD)

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Auf den ersten Blick hat die attraktive Katja Steinfurth alles, was man sich wünschen kann: einen aufgeweckten Sohn, einen charmanten Freund und einen verantwortungsvollen Job in einer Unternehmensberatung. Aber der Schein trügt. Ihr Freund Gregor ist verheiratet, und die Firma steht kurz vor einer feindlichen Übernahme. Ihrem Sohn Lukas, der seinen Vater nicht kennt, bedeuten Pferde mehr als alles andere. Lukas erträumt sich einen Vater, der Pferde genauso liebt wie er. Als eines Tages Lukas' Lieblingspferd Tibor eingeschläfert werden soll, weil es sich seit einem Unfall aggressiv und unberechenbar verhält, wird das fragile seelische Gleichgewicht des Jungen erschüttert. Katja, die ihrem Sohn helfen möchte, findet heraus, dass der Pferdeflüsterer Nils Peterson Tibor retten könnte. Trotz der unsicheren Situation in ihrer Firma reist Katja mit Lukas und Tibor auf die sogenannte Pferdeinsel in der Nordsee, wo Peterson lebt. Zunächst fällt es der Städterin schwer, sich auf dem urwüchsigen Eiland ohne jeden Komfort zurechtzufinden. Mit der Zeit aber bringen die Abgeschiedenheit der Insel und die urwüchsige Natur sie dazu, über ihr bisheriges Leben nachzudenken. Fasziniert beobachtet sie die Fortschritte, die der sensible Nils mit Tibor macht, und auch Lukas fühlt sich jeden Tag wohler. Aber gerade als sich Katja und Nils vorsichtig näher kommen, taucht überraschend Gregor auf der Pferdeinsel auf. Er hat sich entschlossen, endlich zu seinem Sohn und zu Katja zu stehen und mit ihnen in Berlin ein gemeinsames Leben zu beginnen. Der Abschied von der Pferdeinsel und von Nils fällt Mutter und Sohn schwer. Zurück in der Stadt, spüren beide, dass sie in den letzten Wochen an einem anderen Ort ein Zuhause gefunden haben.
Romantischer Liebesfilm mit Muriel Baumeister und Hannes Jaenicke.
(ARD)


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23:10
Stereo-Ton

Monty Roberts

Der wahre Pferdeflüsterer

Film von Klaus Schwagrzinna

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Monty Roberts, Jahrgang 1935, reist noch immer unermüdlich um die Welt. In seinen "Join-up"-Vorführungen zähmt er wilde und verstörte Pferde und predigt den Menschen seinen wichtigsten Glaubenssatz: "Gewalt ist niemals eine Lösung".
Der Film begleitet Monty ...
(ARD/WDR)

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Monty Roberts, Jahrgang 1935, reist noch immer unermüdlich um die Welt. In seinen "Join-up"-Vorführungen zähmt er wilde und verstörte Pferde und predigt den Menschen seinen wichtigsten Glaubenssatz: "Gewalt ist niemals eine Lösung".
Der Film begleitet Monty Roberts an verschiedene Stationen seines Lebens, wo der Pferdeflüsterer unter anderem erzählt, wie er die Queen kennenlernte und wie sein Leben als erfolgreicher Rodeoreiter war.
(ARD/WDR)


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23:55
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Von Zockern, Ladies und Rennpferden

Film von Petra Storch

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Ob Kupferfeder wirklich laufen kann? Sie sei zum ersten Mal in ihrem Leben reif für die Bahn, sagt ihr Trainer Sascha Smrzcek. 66 Rennpferde trainiert er in Düsseldorf-Grafenberg. Bei den Dreijährigen ist es immer eine Gefühlssache, ob man sie schon starten lässt. Man ...
(ARD/WDR)

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Ob Kupferfeder wirklich laufen kann? Sie sei zum ersten Mal in ihrem Leben reif für die Bahn, sagt ihr Trainer Sascha Smrzcek. 66 Rennpferde trainiert er in Düsseldorf-Grafenberg. Bei den Dreijährigen ist es immer eine Gefühlssache, ob man sie schon starten lässt. Man wolle sie ja nicht überfordern, sagt der Trainer. Prinz Flori, der Star im Stall, ist siegreich und viel Wert: eine Million so etwa. Manfred Rundt ackert seit vielen Jahren mit seinem Trecker über die Bahn, eggt und füllt Sand auf. Am 12. April, an dem der Düsseldorfer Stutenpreis ausgetragen wird, fährt er die Startmaschine. Dann kommen alle, die es nicht lassen können: die Besitzer und auch die Zocker.
Der Film begleitet das Training in einem Düsseldorfer Pferde-Rennstall.
(ARD/WDR)


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0:25
Stereo-Ton16:9 Format

Ein Pferderennen wie das Leben

Der Palio in Siena

Film von Sabine Coen und Alessandro Nasini

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Wenn heute ein normaler Tag wäre, würde Niccolò sein Restaurant schließen und mit den letzten Gästen vielleicht noch einen Grappa trinken. Aber es ist kein normaler Tag in Siena, sondern vier Tage vor dem Palio. Bei dem großen Pferderennen in der italienischen ...
(ARD/WDR)

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Wenn heute ein normaler Tag wäre, würde Niccolò sein Restaurant schließen und mit den letzten Gästen vielleicht noch einen Grappa trinken. Aber es ist kein normaler Tag in Siena, sondern vier Tage vor dem Palio. Bei dem großen Pferderennen in der italienischen Toskana geht es darum, für das eigene Viertel, die Contrade, den großen Sieg zu erringen und die Konkurrenten der anderen Viertel so weit wie möglich zu blamieren. Deswegen schläft Niccolò ab heute im Stall, um zu verhindern, dass das Pferd seiner Contrade schon vorher mit irgendwelchen Mitteln lahmgelegt wird. Das kann vorkommen - und auch, dass Jockeys beim Rennen mit ihren Peitschen statt auf ihre Pferde aufeinander einschlagen. Denn wenn sich am Renntag Tausende in der Altstadt von Siena zusammendrängen und die Pferde über das mittelalterliche Pflaster der Piazza del Campo rasen, geht es vor allem um die Ehre, um den Sieg, von dem alle ein Jahr lang geträumt haben.
Der Film begleitet die Vorbereitungen zu dem Pferderennen in Siena.
(ARD/WDR)


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0:55

Schnell wie der Wind

Dokumentarfilm von Regina Götze, Deutschland 1998

Länge: 81 Minuten

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Es gibt Menschen, die haben ihr Leben den Rennpferden verschrieben. Im Gestüt Isarland am Starnberger See werden Vollblüter gezüchtet: hochbeinige, edle Pferde, die Noblesse und Eleganz ausstrahlen. Doch man erwartet von ihnen auch Härte, Kampfgeist und Siegeswillen. ...
(ARD/BR)

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Es gibt Menschen, die haben ihr Leben den Rennpferden verschrieben. Im Gestüt Isarland am Starnberger See werden Vollblüter gezüchtet: hochbeinige, edle Pferde, die Noblesse und Eleganz ausstrahlen. Doch man erwartet von ihnen auch Härte, Kampfgeist und Siegeswillen. Dabei sind die Galopper gleichzeitig exklusives Sportgerät und empfindsame Wesen.
Der Dokumentarfilm "Schnell wie der Wind" beobachtet den Alltag im Gestüt Isarland am Starnberger See, das tägliche Training im Rennstall und den großen Auftritt beim Rennen. Prominente Pferdebesitzer wie Fritz Wepper und Helmut Finck, Jockeys und Züchter erlauben einen Blick hinter die Kulissen der elitären Turfgesellschaft. Sieg und Niederlage, Höhen und Tiefen, Pferdenarren, Amateure und Kenner und nicht zuletzt die Pferde selbst werden im Verlauf des Rennjahres 1998 begleitet.
(ARD/BR)


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2:15
Stereo-Ton16:9 Format

Auf dem Rücken der Pferde

Steppenreiter in Kirgistan

Film von Thomas Wartmann

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Die Bewohner Kirgistans verstehen sich als Nachfahren des großen Mongolenfürsten Dschingis Khan. Sie behaupten von sich, ihre Söhne könnten reiten, bevor sie laufen lernen. Mehr als 3.000 Jahre lang züchteten sie Pferde, die in ihrer Genügsamkeit an die rauen ...
(ARD/SWR/WDR)

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Die Bewohner Kirgistans verstehen sich als Nachfahren des großen Mongolenfürsten Dschingis Khan. Sie behaupten von sich, ihre Söhne könnten reiten, bevor sie laufen lernen. Mehr als 3.000 Jahre lang züchteten sie Pferde, die in ihrer Genügsamkeit an die rauen Bedingungen des Nomadenlebens ideal angepasst sind. Aber 70 Jahre Kommunismus haben tiefe Spuren in der kulturellen Identität des zentralasiatischen Landes hinterlassen. Unter den Sowjets konnte das zierliche Kirgisenpferd nicht einmal mehr als Fleischlieferant bestehen. Pferderennen und Reiterspiele wurden ebenso abgeschafft wie die umherziehenden Barden und ihre typische Musik. Die französische Pferdeexpertin Jacqueline Ripart bemüht sich nun darum, die Zucht des kirgisischen "Urpferdes" neu zu beleben. Damit die Besitzer von Stuten und Hengsten zusammenfinden, veranstaltet sie am Issyk-Kul, einem der höchsten und schönsten Bergseen der Welt, alljährlich ein großes Reiterfestival. Berittene Bogenschützen, Bänkelsänger und die Jagd mit Adlern und Hunden gehören ebenso zum Programm wie der Ringkampf auf Pferden und natürlich Ausdauerrennen über Stock und Stein.
Der Film begleitet die Pferdeexpertin Jacqueline Ripart bei ihren Bemühungen, die Zucht des kirgisischen "Urpferdes" neu zu beleben.
(ARD/SWR/WDR)


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3:00
Stereo-Ton

Solange der Wind uns trägt - Im Land des Dschingis Khan

Film von Gundi Lamprecht und Marion Mayer-Hohdahl

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In der mongolischen Steppe tränkt Sanginyamin wie jeden Morgen seine Herde. Die Pferde sind sein ganzer Stolz, doch das traditionelle Nomadenleben ist gefährdet. Nicht nur durch Naturkatastrophen, sondern auch durch die schrittweise Privatisierung des Bodens und den ...
(ORF)

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In der mongolischen Steppe tränkt Sanginyamin wie jeden Morgen seine Herde. Die Pferde sind sein ganzer Stolz, doch das traditionelle Nomadenleben ist gefährdet. Nicht nur durch Naturkatastrophen, sondern auch durch die schrittweise Privatisierung des Bodens und den Ausverkauf des Landes an Interessenten aus China, Russland und Kanada. Seit dem Zusammenbruch des Sowjetregimes fehlt die Unterstützung von Seiten des Staates. Landflucht und Abdriften ins Landproletariat sind die Folge. Die Zahl der Straßenkinder in der Hauptstadt Ulan Bator nimmt dramatisch zu. Illegaler Gold- und Kohleabbau sind oft die einzige Möglichkeit zu überleben.
Der Film zeigt die Situation der Nomaden sowie die sozialen und politischen Schwierigkeiten, mit denen die mongolische Gesellschaft zu kämpfen hat.
(ORF)


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3:45
Stereo-Ton16:9 Format

Schwaiganger

Ein Jahr mit den Pferden

Film von Martin Lippl

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In Schwaiganger, dessen Geschichte urkundlich bis 955 zurückreicht, werden seit mehr als 1.000 Jahren Pferde gehalten und gezüchtet. Schwaiganger ist heute Bayerns Haupt- und Landesgestüt. Neben den rund 400 Pferden beheimatet es Kuh- und Schafrassen, die vom Aussterben ...
(ARD/BR)

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In Schwaiganger, dessen Geschichte urkundlich bis 955 zurückreicht, werden seit mehr als 1.000 Jahren Pferde gehalten und gezüchtet. Schwaiganger ist heute Bayerns Haupt- und Landesgestüt. Neben den rund 400 Pferden beheimatet es Kuh- und Schafrassen, die vom Aussterben bedroht sind. Die Hauptaufgabe Schwaigangers liegt in der Zucht und Aufzucht von Hengsten der Rassen Warmblut, Haflinger und Süddeutsches Kaltblut. Im Werdenfelser Land, am Fuße des Heimgartens liegend, umfasst das Haupt- und Landesgestüt Schwaiganger 1.090 Hektar Betriebsfläche. Eberhard Senckenberg ist Leiter dieser Anlage. Sein Bestreben ist es, die bayerische Pferdezucht in ihrer Vielfalt einem großen Publikum vorzustellen und mit gezielter Zucht das bayerische Warmblut auch in der Zukunft höchsten Ansprüchen gerecht werden zu lassen.
Der Film berichtet von der Arbeit auf dem bayerischen Haupt- und Landesgestüt Schwaiganger.
(ARD/BR)


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4:30
Stereo-Ton

Spiele der Welt (1/3)

Frauenrodeo in den USA

Film von Walter Tauber

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In Jeans und Hut sehen die zierlichen Reiterinnen aus wie echte Cowboys, aber es sind Cowgirls, die am Rodeo teilnehmen. In den USA blicken die Reiterinnen auf eine ebenso lange Tradition zurück wie ihre männlichen Kollegen. Denn auch die Frauen beteiligten sich an der ...
(ARD/SWR)

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In Jeans und Hut sehen die zierlichen Reiterinnen aus wie echte Cowboys, aber es sind Cowgirls, die am Rodeo teilnehmen. In den USA blicken die Reiterinnen auf eine ebenso lange Tradition zurück wie ihre männlichen Kollegen. Denn auch die Frauen beteiligten sich an der Eroberung des Wilden Westens. Es waren meist Amerikanerinnen aus der Mittel- und Oberklasse, da die Reise der Pioniere teuer war. Dabei wuchs ein neuer Frauentypus heran: stark, selbstbewusst und unabhängig. Auf der Ranch mussten sie genauso anpacken wie die Männer. Die überlieferten Ansichten über den Haushalt, über Arbeitsteilung und die Rolle der Frau waren bei den Pionieren nicht aufrecht zu erhalten. Heute treten Frauen in zwei Arten von Rodeos an: bei den großen Männer-Rodeos im "Barrel Racing", einem besonders populären Rennen, bei dem es um Geschick und Wendigkeit im Reiten geht, und bei reinen Frauen-Rodeos, wo Frauen auch in den "harten" Disziplinen antreten, auf Stieren und wilden Hengsten.
Der erste Teil der dreiteiligen Reihe "Spiele der Welt" stellt Cowgirls unterschiedlichen Alters vor. Zu ihnen gehört die ehemalige Weltmeisterin Marlene McRae, die ihre Pferde trainiert und nebenbei ihre Viehranch in Colorado managt. Auch Leigh Ann Billingsley zieht während der Saison mit Mann und Kind unermüdlich im Wohnwagen von Rodeo zu Rodeo, im harten Kampf um das Preisgeld. Ihre Spezialität ist "Calf Roping" - Kälber mit dem Lasso einfangen.

Zwei weitere Beiträge der Reihe "Spiele der Welt" zeigt 3sat im Anschluss, ab 5.00 Uhr.
(ARD/SWR)


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5:00
Stereo-Ton16:9 Format

Spiele der Welt (2/3)

El Pato in Argentinien

Film von Sabine Willkop

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In Argentinien zählt eine Pferdesportart zum nationalen Kulturgut: Bei dem Reiterspiel El Pato, das 1610 erstmals urkundlich erwähnt wird, stritten sich abenteuerlustige und verwegene Gauchos um eine Ente. Wer das Tier vor den gierigen Zugriffen der Mitstreiter ...
(ARD/SWR)

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In Argentinien zählt eine Pferdesportart zum nationalen Kulturgut: Bei dem Reiterspiel El Pato, das 1610 erstmals urkundlich erwähnt wird, stritten sich abenteuerlustige und verwegene Gauchos um eine Ente. Wer das Tier vor den gierigen Zugriffen der Mitstreiter verteidigen und seiner Liebsten überreichen konnte, galt als Held. 1822 wurde das blutige Spektakel verboten, doch heimlich lebte es weiter - allerdings in zivilisierter Form: Heute ist es ein seriöser Sport mit festen Spielregeln, den sich nur Wohlhabende leisten können, denn Pato-Pferde sind teuer.
Der zweite Teil der dreiteiligen Reihe "Spiele der Welt" beobachtet den Pferdezüchter Martin Salaberry, der einer der Stars im El Pato ist, bei der Arbeit.
(ARD/SWR)


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5:30
Stereo-Ton16:9 Format

Spiele der Welt (3/3)

Polo in Pakistan

Film von Rolf Stephan

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Polo ist der wohl älteste Mannschaftssport der Welt. Seine Ursprünge werden auf die Zeit um 600 vor Christus datiert und in Zentralasien vermutet. Anfangs war sein Zweck die militärische Ausbildung von Reiterkriegern. Aber schon bald wurde das Spiel zum Spiel der ...
(ARD/SWR)

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Polo ist der wohl älteste Mannschaftssport der Welt. Seine Ursprünge werden auf die Zeit um 600 vor Christus datiert und in Zentralasien vermutet. Anfangs war sein Zweck die militärische Ausbildung von Reiterkriegern. Aber schon bald wurde das Spiel zum Spiel der Könige - Alexander der Große und Dschingis Khan sollen begeisterte Polo-Spieler gewesen sein. Im Norden Pakistans wird Polo noch heute in seiner ursprünglichen Form gespielt. Auf dem Shandur-Pass treten einmal im Jahr die beiden weit auseinander liegenden Dörfer Gilgit und Chitral gegeneinander an. Der Gewinner genießt hohes Ansehen in der Region.
Der letzte Teil der dreiteiligen Reihe "Spiele der Welt" zeigt die Einwohner Gilgits bei den Vorbereitungen auf das alljährliche Spiel.
(ARD/SWR)

Sendeende: 6:00 Uhr