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Mittwoch, 2. März
Programmwoche 09/2011
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6:20
Stereo-Ton16:9 Format

7:00
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Lanz kocht



Markus Lanz begrüßt Spitzenköche, die bei ihm ein leckeres Fünf-Gänge-Menü zubereiten.


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11:30
Stereo-Ton16:9 Format

ECO

Das Wirtschaftsmagazin

Themen:
- Swiss Life: Das verlorene Jahrzehnt
- Steve Jobs: Der Perfektionist, der die Welt veränderte

Moderation: Reto Lipp


Das Wirtschaftsmagazin aus der Schweiz wirft einen eigenständigen Blick auf das Wirtschaftsleben - mit Hintergründen, Analysen, Unternehmerporträts und Reportagen.


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12:00
Stereo-Ton16:9 Format

Newton

Extreme Touren - Grenzerfahrung für jedermann?

Neues aus der Welt der Wissenschaft

Moderation: Markus Mooslechner


Das österreichische Wissenschaftsmagazin informiert aus Labors, Forschungsstätten und von anderen Schauplätzen der Wissenschaft über das Neueste aus Wissenschaft und Forschung.
(ORF)


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12:30
Stereo-Ton16:9 Format

über:morgen

(Wh.)


(ORF)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15

Herberge der Harmonie

Der Tawaraya-Ryokan in Kyoto

Film von Gert Anhalt

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Das "Tawaraya" in Kyoto gehört zu den exklusivsten und feinsten Gasthäusern der Welt. Es ist ein Ryokan, eine traditionelle japanische Herberge mit Geschichte. Das "Tawaraya" hat nur 18 Zimmer - doch jedes ist ein Kunstwerk für sich. Dekoriert mit erlesenen ...

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Das "Tawaraya" in Kyoto gehört zu den exklusivsten und feinsten Gasthäusern der Welt. Es ist ein Ryokan, eine traditionelle japanische Herberge mit Geschichte. Das "Tawaraya" hat nur 18 Zimmer - doch jedes ist ein Kunstwerk für sich. Dekoriert mit erlesenen Antiquitäten, die sich unaufdringlich zu Bildern perfekter Schönheit und Harmonie zusammenfügen. Statt Betten gibt es Futons. "Alles nur vom Feinsten" ist die Devise des Besitzers, Herrn Sato, der dieses ganz besondere Haus in der zwölften Generation leitet. Aber der Luxus wird dem Gast nicht aufgedrängt, denn die raffinierte Eleganz ist Japans höchster Genuss. Die kunstvoll arrangierten Ikebana-Gestecke, das spektakuläre Essen, der zauberhafte Garten, in den sich jeder Raum öffnet, das bis ins kleinste Detail ausgefeilte Ritual der Teezeremonie - alles ist mit größter Sorgfalt und hoher Kunstfertigkeit aufeinander abgestimmt. Hier soll der Gast Ruhe, Einkehr und Frieden finden. Könige und Geistesgrößen, Filmstars und Schriftsteller haben im "Tawaraya" übernachtet: Carl Gustav und Sylvia von Schweden, Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir, Leonard Bernstein und Barbra Streisand. Marlon Brando hatte für eine Woche gebucht - verlängerte aber seinen Aufenthalt um einen ganzen Monat. Zu den japanischen Hauptreisezeiten, zur Kirschblüte und zu Neujahr, ist die Herberge schon Monate im Voraus ausgebucht. Das gilt auch für den Herbst, wenn die prachtvolle Färbung des Novemberlaubs die 2.000 Tempel und Klöster der alten Kaiserstadt umrahmt. Für Japaner ist dies der Gipfel der Schönheit und des Genusses, denn nichts berührt sie tiefer als die Vergänglichkeit.
Japanologe und Asienkorrespondent Gert Anhalt hat die Herberge der Harmonie im Kyotoer Herbst besucht. In Zen-Gärten und auf Antiquitätenmärkten, in Töpfereien, Tofu-Küchen und den stillen Fluren und Zimmern des "Tawaraya" spürt er dem höchsten Ideal der japanischen Ästhetik nach: dem Zauber der Schlichtheit.


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14:00
Stereo-Ton16:9 Format

Hamam - In den Badehäusern von Istanbul

Film von Elke Sasse

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Die Strahlen der Sonne werden durch zahlreiche runde und sternenförmige Öffnungen in der Kuppel gebrochen. Auf einem großen Marmorstein liegen Frauen. Sie schöpfen aus kleinen Wasserbecken kaltes und heißes Wasser, mischen es und schütten es sich über Kopf und ...

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Die Strahlen der Sonne werden durch zahlreiche runde und sternenförmige Öffnungen in der Kuppel gebrochen. Auf einem großen Marmorstein liegen Frauen. Sie schöpfen aus kleinen Wasserbecken kaltes und heißes Wasser, mischen es und schütten es sich über Kopf und Körper. Dabei lachen und reden sie unaufhörlich, schreien quer durch den Raum und bekommen als Antwort ein schallendes Lachen. Reinigung des Körpers, Bad für die Seele - es ist Badetag im Hamam. Für Frauen ist das Hamam Badestube, Kosmetikstudio, Friseursalon, Massagepraxis, Gruppentherapie und Partnerschaftsberatung in einem. In der Männerabteilung, die streng von der der Frauen getrennt ist, geht es ruhiger zu. Die Männer möchten nur entspannen. Ohne viel zu reden, wollen sie den Stress des Alltags, die Verkrampfungen oder das Rheuma loswerden. Bademeister helfen ihnen dabei mit zupackenden Massagen und Seifenbehandlungen. Das Hamam ist für die Männer der "stumme Arzt", wie das Bad auch genannt wird. Seitdem in Istanbul immer mehr Menschen ein eigenes Bad zu Hause haben, ist die Hamam-Kultur gefährdet. Die Zahl der öffentlichen Badeanstalten in der Türkei und in den arabischen Ländern ist in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen. Nur wenige alte Hamams können sich halten, weil Touristen kommen.
Der Film taucht ein in den Alltag dreier Badehäuser in Istanbul und zeigt, dass ein traditionelles türkisches Hamam nichts gemein hat mit den Dampfbädern, die heute in Hotels und Fitnessstudios verbreitet sind.


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14:45
VPS 14:44

Stereo-Ton16:9 Format

Alte Meister - Neuer Glanz

Orient und Okzident auf der Suche nach dem legendären

Rembrandt-Lack

Film von Annette Heinrich und Christian Hestermann


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15:30
VPS 14:45

Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Macht der Wunder

Die Geheimnisse des Vatikans (1/3)

Wenn Madonnen weinen

Film von Volker Schmidt-Sondermann und Peter Sydow

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13. Mai 1981: Während der Mittwochsaudienz auf dem Petersplatz in Rom wird Papst Johannes Paul II. lebensgefährlich angeschossen. Er überlebt und wird bis zu seinem Lebensende davon überzeugt sein, dass ihn die Muttergottes gerettet und das Attentat schon 1917 im ...

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13. Mai 1981: Während der Mittwochsaudienz auf dem Petersplatz in Rom wird Papst Johannes Paul II. lebensgefährlich angeschossen. Er überlebt und wird bis zu seinem Lebensende davon überzeugt sein, dass ihn die Muttergottes gerettet und das Attentat schon 1917 im portugiesischen Fátima vorhergesagt wurde. Fortan erfahren im Pontifikat von Johannes Paul II. Wunder einen neuen Stellenwert. Sie könnten jedem Menschen überall auf der Welt widerfahren, so seine Überzeugung. In der Glaubenskongregation, früher Sitz der Heiligen Inquisition, stapeln sich Hunderte solcher Fälle in den Archiven. Sie werden akribisch geprüft. Denn die katholische Kirche muss Wunder von Betrug und Fälschung unterscheiden. Ein ungeklärter Fall ereignete sich in Civitavecchia, 70 Kilometer nördlich von Rom, am 2. Februar 1995: Im Garten der Familie Gregori weint eine kleine Madonnenstatue Blut, an fünf Tagen hintereinander. Die Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer und zieht Tausende Pilger nach Civitavecchia. Die geheimnisvolle Geschichte sorgt für viel Unmut im Vatikan. Die Statue wird beschlagnahmt und gerichtsmedizinisch untersucht. Betrug kann nicht nachgewiesen werden. Bis heute ist das Wunder von Civitavecchia offiziell nicht bestätigt. Aber die Madonna, die in der Kirche hinter Panzerglas steht, wird nach wie vor von den Menschen aufgesucht. Auch Papst Johannes Paul II. soll sie verehrt haben - allen Anfeindungen zum Trotz.
Dreiteiliger Film über die Macht der Wunder in der katholischen Kirche.

3sat zeigt die weiteren zwei Folgen von "Macht der Wunder" im Anschluss ab 15.30 Uhr.


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16:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Macht der Wunder

Die Geheimnisse des Vatikans (3/3)

Wer mit dem Teufel kämpft

Film von Volker Schmidt-Sondermann und Peter Sydow

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Rom, 16. Juli 2002: Der Petersplatz kann die Menschenmenge kaum fassen. Fast eine Million Gläubige wollen miterleben, wie Papst Johannes Paul II. den Kapuziner-Mönch Padre Pio heilig spricht. Zuvor hatten vier Päpste - Benedikt XV., Pius XI., Pius XII. und Johannes Paul ...

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Rom, 16. Juli 2002: Der Petersplatz kann die Menschenmenge kaum fassen. Fast eine Million Gläubige wollen miterleben, wie Papst Johannes Paul II. den Kapuziner-Mönch Padre Pio heilig spricht. Zuvor hatten vier Päpste - Benedikt XV., Pius XI., Pius XII. und Johannes Paul XXIII. - aus ihrer Überzeugung, Padre Pio sei ein Schwindler und Betrüger, keinen Hehl gemacht. Angeblich ließ der Vatikan unter Papst Benedikt XV. den Pater im April 1920 vom päpstlichen Arzt, Professor Agostino Gemelli, untersuchen. Sein Urteil: "Er ist ein Schwachsinniger, er ist ein Armer im Geiste nach den Evangelien, von seinen Leuten instrumentalisiert, die Profit aus dem schlagen wollen, was falsche Wunden sind." Der Vatikan verbot daraufhin Padre Pio zeitweise, öffentlich Messen zu lesen. Und erkannte erst recht nicht an, dass Padre Pio mit dem Teufel selbst gekämpft haben soll. Nach angeblich so durchkämpften Nächten fanden die Mitbrüder Padre Pio oft geschunden am Boden liegend in seiner Klosterzelle. Der Exorzist Don Gabriele Nanni, der an einer päpstlichen Universität in Rom heute Exorzisten ausbildet, hat keinen Zweifel an diesen Berichten. Für ihn ist das Böse allgegenwärtig. Er reist immer wieder zum Monte Sant' Angelo - unweit des Ortes, an dem Padre Pio jahrzehntelang wirkte. Dort soll der Erzengel Michael der Legende nach den gefallenen Engel Luzifer auf die Erde gestoßen haben. Der Berg ist ein Treffpunkt für alle Exorzisten, um Kraft zu schöpfen. Als Papst Benedikt XVI. noch Präfekt der Glaubenskongregation und oberster Wächter des katholischen Glaubens war, kannte man ihn als sehr kritischen Geist, was Wunder im Allgemeinen und die des Padre Pio im Besonderen anging. Im Juni 2009 reist der deutsche Papst unter großer Anteilnahme nach San Giovanni Rotondo und betet mit Gläubigen am gläsernen Sarg des heiligen Padre Pio.
Letzter Teil des dreiteiligen Films über die Macht der Wunder in der katholischen Kirche.


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17:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Auf der Spur des Prussia-Schatzes

Film von Gisela Graichen und Peter Prestel

(aus der ZDF-Reihe "Schliemanns Erben")

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Sie gaben denen ihren Namen, die sie vernichteten. Die Prussen tauchen erst in der überlieferten Historie auf, als sie mit Feuer und Schwert blutig vom Deutschen Orden im 12. und 13. Jahrhundert christianisiert wurden. Das Volk, das den Preußen ihren Namen gab, ging ...

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Sie gaben denen ihren Namen, die sie vernichteten. Die Prussen tauchen erst in der überlieferten Historie auf, als sie mit Feuer und Schwert blutig vom Deutschen Orden im 12. und 13. Jahrhundert christianisiert wurden. Das Volk, das den Preußen ihren Namen gab, ging unter. Zwar hinterließen die Prussen keine Schriftzeugnisse, aber archäologische Spuren. Das 1865 bei dem kleinen Ort Wiskiauten im Samland entdeckte mittelalterliche Gräberfeld von 500 Hügelgräbern wird heute von russischen Archäologen ausgegraben. Auf die Suche nach der zugehörigen Siedlung hat sich seit drei Jahren ein interdisziplinäres Forscherteam begeben, unter der Leitung von Professor Claus von Carnap-Bornheim vom Archäologischen Landesmuseum Schleswig. Die Archäologen stoßen auf dem Gebiet der Prussen auf einen bisher unbekannten großen multiethnischen Knotenpunkt des internationalen Ostseehandels vom Atlantik bis Byzanz, vergleichbar der Wikingersiedlung Haithabu bei Schleswig. Die Bedeutung der Erfolge der russisch-deutschen Grabung wird nur verständlich vor dem Hintergrund der abenteuerlichen Geschichte der legendären Prussia-Sammlung. Die Königsberger Prussia-Sammlung mit den archäologischen Funden aus dem ehemaligen Ostpreußen, seit 1844 zusammengetragen, stellte vor dem Zweiten Weltkrieg eine der bedeutendsten und faszinierendsten Altertumssammlungen Europas dar. Bis in die jüngste Vergangenheit wie das Bernsteinzimmer als verschollen geltend, ist sie selbst zum Gegenstand archäologischer Suche und Ausgrabungen geworden.
Der Film begibt sich auf die Spuren der Prussen.


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17:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Goldpyramiden im Inka-Reich

Film von Gisela Graichen und Michael Tauchert

(aus der ZDF-Reihe "Schliemanns Erben")

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Eine Legende, die im 16. Jahrhundert von spanischen Chronisten aufgezeichnet wurde, besagt, dass im Jahr 750 nach Christus an der Pazifikküste von Peru eine Flotte aus dem Norden landete. Der Name des Anführers war Naymlap. Neben den Militärs begleiteten ihn hohe ...

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Eine Legende, die im 16. Jahrhundert von spanischen Chronisten aufgezeichnet wurde, besagt, dass im Jahr 750 nach Christus an der Pazifikküste von Peru eine Flotte aus dem Norden landete. Der Name des Anführers war Naymlap. Neben den Militärs begleiteten ihn hohe Adelige als Beauftragte seiner Sänfte, seiner Bäder, seiner Federgewänder und auserwählte Untergebene, die den Weg ihres Herrn mit Muschelpulver bestreuten. Die von Naymlap gegründete Dynastie wird zum reichsten Goldimperium der Neuen Welt aufsteigen, das die Goldverarbeitung wie kaum ein anderes Volk beherrscht, die monumentalsten Pyramiden der Erde errichtet und nach 600 Jahren untergeht. Ein deutscher Forscher entriss die Ahnen der Inka der Vergessenheit: Hans Hinrich Brüning, ein junger Ingenieur aus Bordesholm. Er heuerte 1875 auf einer Hacienda in der nordperuanischen Region Lambayeque an. In der flachen Landschaft fielen ihm "Berge" auf, die nicht in die Region passen. Brüning entdeckte als erster, dass sie künstlich, von Menschenhand geschaffen sind: Pyramiden, die voluminösesten der Welt mit bis zu 700 Metern Länge, dreimal so lang wie die Cheops Pyramide. Brüning fotografiert sie auf Tausenden von Glasplatten, die heute im Hamburger Völkerkundemuseum liegen, und er sammelt Hunderte von Goldobjekten der Lambayeque-Kultur, wie sie heute genannt wird. Professor Bernd Schmelz, Ethnologe am Hamburger Völkerkundemuseum, ist Brünings Erbe. Er sichtet den umfangreichen Nachlass und begibt sich im Norden Perus auf Brünings Spuren. Er will das Rätsel um den legendären Dynastiegründer Naymlap knacken, seinen Tempel, seinen Palast und sein Grab finden. Denn das berühmte "Gold der Inka" stammt zu 85 Prozent aus dem Lambayequereich. Es handelt sich um unermesslich reiche Schätze von höchster Handwerkskunst.
Der Film aus der Reihe "Schliemanns Erben" erzählt vom sagenhaften "Gold der Inka".


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Themen:
- Elektroden im Gehirn
Parkinsonpatienten können sich besser bewegen
- Knochen im Labor
Skelettfunde in Berlin verraten die
Lebensbedingungen des Mittelalters

Moderation: Ingolf Baur


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Tina Mendelsohn


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Die Kapuzinergruft - Grabstätte einer Dynastie

Film von Andreas Merkl

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In der Kapuzinergruft in der Wiener Innenstadt sind zwölf Habsburger-Kaiser begraben, insgesamt ruhen dort knapp 140 Mitglieder jener Familie, die die Geschicke Europas über 700 Jahre bestimmte. 1618 legte Kaiserin Anna in ihrem Testament die Gründung der Gruft fest, ...
(ORF)

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In der Kapuzinergruft in der Wiener Innenstadt sind zwölf Habsburger-Kaiser begraben, insgesamt ruhen dort knapp 140 Mitglieder jener Familie, die die Geschicke Europas über 700 Jahre bestimmte. 1618 legte Kaiserin Anna in ihrem Testament die Gründung der Gruft fest, der Baustart folgte drei Jahre später. Nach der Fertigstellung im Jahr 1633 wurden die Särge von Kaiserin Anna und ihrem Gemahl Kaiser Matthias in die Gruft überführt. Weil jede Generation die Gruft unter der Kapuzinerkirche am Neuen Markt erweitert hat, sind in den inzwischen neun unterirdischen Grabräumen kunsthistorisch einzigartige Prunkgräber aus Zinn, Blei und Kupfer zu finden, die jeden Tag an die 1.000 Besucher sehen wollen.
Der Film stellt die Kapuzinergruft in Wien vor.
(ORF)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

Kurfürst Karl Albrecht

Der Kaiser aus Bayern

Film von Christian Lappe

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Zweimal in der Geschichte haben bayerische Herrscher die Kaiserkrone des Heiligen Römischen Reiches getragen. Die Krönung von Kaiser Ludwig dem Bayern lag bereits 414 Jahre zurück, als 1742 mit Kurfürst Karl Albrecht wiederum ein Wittelsbacher als Karl VII. zum Kaiser ...
(ARD/BR)

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Zweimal in der Geschichte haben bayerische Herrscher die Kaiserkrone des Heiligen Römischen Reiches getragen. Die Krönung von Kaiser Ludwig dem Bayern lag bereits 414 Jahre zurück, als 1742 mit Kurfürst Karl Albrecht wiederum ein Wittelsbacher als Karl VII. zum Kaiser gewählt wurde. Karl Albrecht, der 1697 in Brüssel geborene Sohn des bayerischen Kurfürsten Max Emmanuel, war klug, gebildet, fromm, geschmackssicher und persönlich bescheiden. Ihm fehlte jedoch der unbändige Tatendrang, die Härte im Einstecken von Niederlagen und die Rücksichtslosigkeit im Vorgehen, die seinen Vater bis heute populär gemacht haben. Mit seinem Regierungsantritt 1726 ging er daran, dessen immense Staatsschulden abzutragen und überfällige Reformen einzuleiten. In der Regierungszeit Karl Albrechts nahmen Kunst und Wissenschaft einen ungeheuren Aufschwung, Wirtschaft und Handel Bayerns standen in voller Blüte. Seine Untertanen liebten ihn und sprachen von ihm voller Verehrung und echter Sympathie. Nach dem Tod des letzten männlichen Habsburgers, Kaiser Karl VI., erhob Karl Albrecht den doppelten Anspruch auf die Kaiserwürde und eines großen Teils der österreichischen Erblande. Allein zu schwach, um seine Ansprüche durchzusetzen, blieb er zeitlebens auf fremde Unterstützung angewiesen. Seine wichtigsten Verbündeten, vor allem Frankreich und Preußen, verfolgten damit jedoch eigene Ziele. Am Tag seiner Krönung in Frankfurt besetzten österreichische Truppen München. Trenck der Pandur und andere Freikorps zogen sengend und raubend durch Bayern. Der Kaiser, Karl VII., musste ohnmächtig mit ansehen, wie sein "blühendes Bayernland" ausgeplündert und verwüstet wurde. Er erhielt immer gerade nur so viel Hilfe von seinen Verbündeten, dass er sich halten konnte. Sein früher Tod 1745 beendete das "Experiment" des Wittelsbachschen Kaisertums.
Der Film erzählt die Geschichte des Wittelsbacher Kaisers Karl Albrecht.
(ARD/BR)


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21:30
Stereo-Ton16:9 Format

Bauerfeind

Themen: Die Macht der Algorithmen - wie berechenbar

sind wir?

Moderation: Katrin Bauerfeind

Erstausstrahlung

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Warum weiß Amazon so genau, welches Buch oder welche CD einen interessieren könnte? Warum weiß der Internet-Sender Last-fm, welche Songs einem gefallen? Und wie kann es sein, dass Moviepilot einem auf Anhieb eine Reihe von Filmen präsentiert, die man ganz bestimmt ...

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Warum weiß Amazon so genau, welches Buch oder welche CD einen interessieren könnte? Warum weiß der Internet-Sender Last-fm, welche Songs einem gefallen? Und wie kann es sein, dass Moviepilot einem auf Anhieb eine Reihe von Filmen präsentiert, die man ganz bestimmt mögen wird? Weil man Geschmack berechnen kann - mit dem Algorithmus.
Katrin Bauerfeind nimmt gewollte und ungewollte Entscheidungshilfen im Internet ins Visier. Außerdem trifft sie den deutschen Musiker, Schlagerkomponisten und Musikproduzenten Ralph Siegel. Der "Macher" von Nicole und Dschingis Khan war Mr. Grand Prix, als der Eurovision Song Contest noch so hieß, die unangefochtene Nummer Eins in der deutschen Musikbranche - bis Stefan Raab ihm 1998 einen Strich durch die Rechnung machte.


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage

Fernsehfilm, Rumänien 2007

Darsteller:
GabitaLaura Vasiliu
OtiliaAnamaria Marinca
Domnu BebeVlad Ivanov
AdiAlex Potocean
Doamna RaduLuminita Gheorghiu
u.a.
Buch: Cristian Mungiu
Länge: 107 Minuten

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Rumänien 1987: Die Technik-Studentinnen Otilia und Gabita teilen sich ein Zimmer im Wohnheim einer Kleinstadt. Das kommunistische Regime unter Ceausescu liegt in den letzten Zügen, das Leben ist für die Menschen täglich eine neue Herausforderung. Zigaretten, ...

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Rumänien 1987: Die Technik-Studentinnen Otilia und Gabita teilen sich ein Zimmer im Wohnheim einer Kleinstadt. Das kommunistische Regime unter Ceausescu liegt in den letzten Zügen, das Leben ist für die Menschen täglich eine neue Herausforderung. Zigaretten, Süßwaren, Kosmetik, überhaupt alle schönen Dinge des Lebens sind Mangelware, der Schwarzmarkt blüht. Gabita ist schwanger und weiß nicht, wie sie sich und ein Kind ohne Ehemann durchbringen soll. Sie beschließt nach langem Zögern abzutreiben und verlässt sich ganz auf die Hilfe ihrer pragmatischen Freundin Otilia. Doch Abtreibungen sind seit 1960 illegal, und der Vorgang muss wie eine Geheimoperation geplant werden. In einem Hotelzimmer erwarten die beiden Freundinnen den unheimlichen Dr. Bebe. Als dieser erfährt, dass Gabita bereits im vierten Monat ist und die Frauen nicht genug Geld haben um ihn zu bezahlen, stellt er Bedingungen.
"4 Monate, 3 Wochen, 2 Tage" wurde in Cannes 2007 mit der Goldenen Palme ausgezeichnet. Der Film erhielt im Rahmen des Festivals noch zwei weitere Auszeichnungen: den "Preis der internationalen Filmkritik" (FIPRESCI) und den "Prix de l'Éducation nationale". Ferner erhielt er den Europäischen Filmpreis als bester Film, und Cristian Mungiu wurde als bester Regisseur ausgezeichnet. Die Hauptdarstellerin Anamaria Marinca war Shooting Star der Berlinale 2008.


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0:10
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:40
Mit Audiodeskription16:9 FormatVideotext Untertitel

37 Grad: Die Rebellin vom Schloss

Leas Traum von einer besseren Welt

Film von Michael Petsch

(Zweikanalton: Originalfassung/ Originalfassung mit akustischer Bildbeschreibung)

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Eine Vollmondnacht im April 2008: Lea Hinze klettert durch einen aufgeschnittenen Zaun, mit ihr noch fünf weitere Feldbefreier , wie sie sich nennen. Die Aktion ist genau geplant. Gemeinsam heben sie ihre Rübenhacken und durchpflügen und zerstören die noch nicht ...

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Eine Vollmondnacht im April 2008: Lea Hinze klettert durch einen aufgeschnittenen Zaun, mit ihr noch fünf weitere Feldbefreier , wie sie sich nennen. Die Aktion ist genau geplant. Gemeinsam heben sie ihre Rübenhacken und durchpflügen und zerstören die noch nicht ausgereiften gentechnisch veränderten Weizenähren. Eine halbe Stunde später werden Lea und die anderen verhaftet. Sie sind dennoch zufrieden, denn ihr Ziel haben sie erreicht: Das Versuchsfeld in Sachen-Anhalt ist verwüstet, der Versuch für die Forschung nicht auswertbar. Lea ist 31 und alleinerziehende Mutter. Um Konsum schert sie sich nicht, ihr geht es um mehr: Sie will sich engagieren gegen Genweizen, ökologisch bewusst leben, zusammen mit anderen sein, die genauso denken. Gefunden hat sie ihr Lebensideal auf Schloss Tonndorf am Rande des Thüringer Waldes. In dem über 1.000 Jahre alten Gemäuer lebt sie mit 35 Erwachsenen und 16 Kindern. Fast alles, was die Bewohner zum Leben benötigen, bauen sie selbst an. Geheizt wird mit dem Bruchholz aus dem dazugehörigen Wald, Abwasser und Fäkalien werden durch eine selbstgebaute Teichkläranlage entsorgt. Dennoch sehen sie sich nicht als Radikalaussteiger, machen, wo nötig, auch Abstriche: Fünf sparsame Autos haben sie angeschafft, nutzen sie selbstverständlich gemeinsam. Trotz gemeinschaftlichen Lebens ist für die Schlossbewohner ein Rückzug in die eigenen vier Wänden möglich.
Am Beispiel von Lea Hinze, ihrem umweltpolitischen Engagement und ihrem Alltag im Schloss beobachtet der Film aus der Reihe "37 Grad" über den Zeitraum eines Jahres, wie und ob dieses andere Leben funktioniert: Was hält eine solche Gemeinschaft zusammen, wie gehen sie mit Konflikten um, wie konsequent kann man so ein Öko-Leben überhaupt durchhalten?


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1:10
VPS 01:09

Stereo-Ton16:9 Format

Der Aufreißer

Kurzfilm, Deutschland 2007

Darsteller:
OlliSteffen Groth
YvonneChantal Hourticolon
LauraNina Weniger
Regie: Steffen Weinert
Regie: Holger Haase
Länge: 14 Minuten


(ARD/SWR)


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1:25
VPS 01:10

Die Nestbauer

Männer in anderen Umständen

Film von Susanne Müller und Andreas Coerper

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Moritz Reichelt ist gerade 50 geworden. Dass er schon bald nach diesem runden Geburtstag ein Regal für Babywindeln bauen würde, hatte sich der freischaffende Künstler nicht träumen lassen. Wie und wo er von der Schwangerschaft erfahren hat, darüber streiten seine Frau ...
(ARD/SWR)

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Moritz Reichelt ist gerade 50 geworden. Dass er schon bald nach diesem runden Geburtstag ein Regal für Babywindeln bauen würde, hatte sich der freischaffende Künstler nicht träumen lassen. Wie und wo er von der Schwangerschaft erfahren hat, darüber streiten seine Frau Katja und er immer noch: War es im Büro oder vor dem Kühlschrank? Auf jeden Fall war es früh am Morgen, und Moritz hat die frohe Botschaft nach eigener Aussage "mit Fassung" getragen. Auch Alexander Jägers Vaterschaft war nicht von langer Hand geplant. Der 35-Jährige kennt seine Freundin erst seit neun Monaten. Jetzt haben Alexander und Sabine vor der Niederkunft nur noch wenig Zeit, sich das Jawort zu geben und eine größere Wohnung zu suchen. Doch mit dem Umzug vom Junggesellen- ins Familienleben scheint sich Alexanders Lebenstraum zu erfüllen. Während die Bäuche ihrer Frauen wachsen, sind die Männer auf der Suche nach einer neuen Rolle: Das Basteln von Regalen und das Fotografieren des runden Bauchs gehören zu den beliebten Aktivitäten, mit denen "schwangere Väter" versuchen, die Zeit des Wartens auf die Niederkunft zu überbrücken. Doch auch der in Schwangerschaftskursen gedrillte Mann muss dann, wenn die ersten Wehen anfangen, feststellen, dass sein aktiver Anteil an der Geburt begrenzt ist.
Der Film begleitet zwei werdende Väter durch die Zeit der Schwangerschaft ihrer Frauen.
(ARD/SWR)


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2:10
Stereo-Ton16:9 Format

Notfall - Familien

Eltern auf Zeit

Film von Ulrike Steiger


(ARD/WDR)


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2:55
Stereo-Ton16:9 Format

Zu früh ins Leben

Zwei Berliner Familien und ihre Babys

Film von Karin Teufel


(ARD/RBB)


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3:25
Stereo-Ton16:9 Format

Ich werd' das Kind schon schaukeln

Teenagermütter in Berlin

Film von Christel Sperlich

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Aller Aufklärung zum Trotz hat in Deutschland die Zahl der unter 15-Jährigen, die schwanger werden, stark zugenommen. Es gibt acht bis neun Schwangere pro tausend Mädchen unter 18. Die Teenagermütter haben meist weder eine abgeschlossene Schul- oder Berufsausbildung ...
(ARD/RBB)

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Aller Aufklärung zum Trotz hat in Deutschland die Zahl der unter 15-Jährigen, die schwanger werden, stark zugenommen. Es gibt acht bis neun Schwangere pro tausend Mädchen unter 18. Die Teenagermütter haben meist weder eine abgeschlossene Schul- oder Berufsausbildung noch eine eigene Wohnung. Viele sind Einzelgängerinnen, weil sie sich von gleichaltrigen Freunden durch ihre besonderen Lebensumstände entfernt haben. Wenn Teenagermütter um die Häuser ziehen, endet das seltener in der Disko, öfter auf dem Spielplatz.
Die Reportage begleitet minderjährige Mütter in ihrem Alltag zwischen Baby und Berufsausbildung.
(ARD/RBB)


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3:50
Stereo-Ton16:9 Format

Babys in Not

Unterwegs mit der Familienhebamme

Film von Carsten Rau und Hauke Wendler

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Die Familienhebamme Christina Rims aus Hamburg-Wilhelmsburg hilft nicht nur dabei Kinder auf die Welt bringen, sondern kümmert sich im Auftrag des Jugendamts auch um überforderte und zum Teil gewalttätige Mütter und Familien.
Die Reportage begleitet Christina Rims ...
(ARD/NDR)

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Die Familienhebamme Christina Rims aus Hamburg-Wilhelmsburg hilft nicht nur dabei Kinder auf die Welt bringen, sondern kümmert sich im Auftrag des Jugendamts auch um überforderte und zum Teil gewalttätige Mütter und Familien.
Die Reportage begleitet Christina Rims bei ihrer Arbeit und dokumentiert den Alltag der 21-jährigen Mutter Steffi und der vierköpfigen Familie Ragus.
(ARD/NDR)


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4:20
Stereo-Ton16:9 Format

Notfall Kindeswohl

Ein Jugendamt gewährt Einblick

Film von Peter Schran

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Experten schätzen, dass jährlich mehr als 100.000 Kinder unter zehn Jahren von ihren Eltern misshandelt oder vernachlässigt werden. Sie gehen außerdem davon aus, dass Straftaten an Kindern in den letzten Jahren um 50 Prozent gestiegen sind. Deutschland befindet sich ...
(ARD/SWR)

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Experten schätzen, dass jährlich mehr als 100.000 Kinder unter zehn Jahren von ihren Eltern misshandelt oder vernachlässigt werden. Sie gehen außerdem davon aus, dass Straftaten an Kindern in den letzten Jahren um 50 Prozent gestiegen sind. Deutschland befindet sich offenbar im Erziehungsnotstand. "Wenn ich von neuen Todesfällen lese", sagt eine Jugendamtsmitarbeiterin in Bad Ems, "denke ich immer: Gott sei Dank - das war nicht mein Bezirk!" Ein Kollege ergänzt resigniert: "Todesfälle können auch hier passieren - jederzeit! Wir sind leider nicht allmächtig!" Immer wieder stehen die Spezialisten des Jugendamts vor einem Dilemma: Entscheidungen für das Kindeswohl sind oft Entscheidungen gegen das Elternrecht. Jede Fehleinschätzung gefährdet ein Kinderleben. Viele Familien kennen die Sozialpädagogen seit Jahren - "Stammgäste, bei denen es ab und zu hochkocht". Doch heikel wird es, wenn ständig neue Notfälle den Arbeitsplan durcheinanderwerfen, wie im Fall der Familie G.: Die alleinerziehende Mutter muss ins Gefängnis. Aus Angst vor den Behörden sind sieben von elf Kindern in der Gegend von Koblenz untergetaucht. Jetzt müssen die Mitarbeiter schnell reagieren. Aber wie? Parallel zu den wachsenden Belastungen hat die Politik seit Jahren die finanziellen Mittel gekürzt.
Der Film zeigt den Alltag im Kreisjugendamt des Rhein-Lahn-Kreises in Bad Ems, das im Gegenzug zu anderen Jugendämter, die sich der öffentlichen Kontrolle weitgehend entziehen, ein mutiges Signal setzte: Ein Filmteam durfte drei Monate lang die aufreibende Arbeit der Mitarbeiter begleiten.
(ARD/SWR)


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5:05

"Das Einfachste von der Welt"

Nestwärme für Kinder in Not

Film von Astrid Schwarzenberger

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Sieben Uhr morgens: Die Kinderpflegerinnen Ramona Löber und Gülten Ötztürk nehmen ihre Schützlinge im "Kinderglobus" in Empfang. Erst einmal gibt es ein gemeinsames Frühstück, dann wird gespielt. Der Tag beginnt wie in vielen anderen Kindergärten auch. Aber der ...
(ARD/BR)

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Sieben Uhr morgens: Die Kinderpflegerinnen Ramona Löber und Gülten Ötztürk nehmen ihre Schützlinge im "Kinderglobus" in Empfang. Erst einmal gibt es ein gemeinsames Frühstück, dann wird gespielt. Der Tag beginnt wie in vielen anderen Kindergärten auch. Aber der "Kinderglobus" am südöstlichen Rand von München ist eine ganz besondere Einrichtung: Als Modell für multikulturelle Förderung werden in diesem städtischen Zentrum etwa 100 Kinder vom Säuglings- bis zum Schulalter betreut. Viele von ihnen kommen aus Familien, denen es finanziell schlecht geht und die es sozial schwer haben. Schon von klein auf werden die Kinder mit Geldsorgen, Suchtproblemen und Gewalt konfrontiert. Wenn sie es in ihrem Leben einmal besser haben sollen, dann muss von Außen geholfen werden. Das versucht der "Kinderglobus". Die viel beschworene und immer wieder geforderte Integration ist dort Alltagsarbeit. Für Ramona Löber ist ihr Engagement etwas ganz Normales: "Es ist das Einfachste von der Welt, Kindern Liebe zu geben."
Der Film zeigt den Alltag im Münchener "Kinderglobus".
(ARD/BR)


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5:35
Stereo-Ton16:9 Format

"Das vergisst man nie!"

Kindheit im Heim

Film von Alexia Späth und Christian Dröse


(ARD/BR)

Sendeende: 6:05 Uhr