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Sonntag, 27. Februar
Programmwoche 09/2011
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6:15
Stereo-Ton16:9 Format

vivo

(Wh.)


6:45
Stereo-Ton16:9 Format

Tele-Akademie

Prof. Dr. Jürgen Wertheimer: Wie viel ist der Mensch wert?

Die Antworten der Literatur

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"Wie viel ist ein Mensch wert?": Als ob man ein Menschenleben mit Geld aufwiegen könnte. Man kann es aber nicht nur, man tut es auch - tagtäglich. Rentenversicherungsanstalten, Krankenkassen und Börsen. Auch Regierungen tun es, wenn sie um die Höhe von Lösegeldern ...
(ARD/SWR)

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"Wie viel ist ein Mensch wert?": Als ob man ein Menschenleben mit Geld aufwiegen könnte. Man kann es aber nicht nur, man tut es auch - tagtäglich. Rentenversicherungsanstalten, Krankenkassen und Börsen. Auch Regierungen tun es, wenn sie um die Höhe von Lösegeldern verhandeln, Kliniken, wenn sie berechnen, welche Maßnahme sich für welchen Fall - noch - rechnet. Etwas in uns rechnet immer nach und fragt dauernd, wenngleich häufig fast unhörbar: "Lohnt sich das?" Normalerweise wird dieser materialistische Kern unseres Alltags unter einer Menge humanistischer Floskeln verborgen. Nur die Literatur führt nüchtern Bilanz über unser Kosten-Nutzen-Denken.
Professor Dr. Jürgen Wertheimer lehrt Komparatistik und Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Tübingen. Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift "arcadia" und Mitinitiator des Kooperationsprojekts "Werte Welten" in Tübingen.
(ARD/SWR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

100(0) Meisterwerke

Albert Edelfelt: Der Luxembourg Garten, Paris


In der Reihe "100(0)" Meisterwerke wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

WikiLeaks und Whistleblowing

oder: Kann Verrat gerecht sein?

Gespräch mit Julian Nida-Rümelin und Anne Schwöbel

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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Whistleblower scheinen die modernen Helden der Gesellschaft zu sein: Sie decken auf Plattformen wie WikiLeaks und OpenLeaks Missstände auf und riskieren dabei oft den eigenen Job. Dennoch haftet den Whistleblowern etwas Zweifelhaftes an - insbesondere, wenn ihre Motive ...

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Whistleblower scheinen die modernen Helden der Gesellschaft zu sein: Sie decken auf Plattformen wie WikiLeaks und OpenLeaks Missstände auf und riskieren dabei oft den eigenen Job. Dennoch haftet den Whistleblowern etwas Zweifelhaftes an - insbesondere, wenn ihre Motive nicht uneigennützig sind, sondern auf Rachegelüsten oder Geldnot fußen. Doch spielen die Motive der Whistleblower eine Rolle, wenn es um die Bewertung des Verrats geht? Unter welchen Umständen ist Verrat gerechtfertigt - oder sogar Pflicht? Sind Phänomene wie WikiLeaks der Demokratie zuträglich - oder gefährden sie diese?
In "Sternstunde Philosophie" fragt Barbara Bleisch den Philosophen Julian Nida-Rümelin und die Whistleblowing-Expertin Anne Schwöbel, ob es eine Ethik des "Verpfeifens" gibt und wie die Gesellschaft auf Phänomene wie Whistleblowing und WikiLeaks reagiert.


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Literatur im Foyer

Felicitas von Lovenberg im Gespräch mit Arno Geiger

und Uwe Timm

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Arno Geiger ist spätestens seit seinem Familienepos "Es geht uns gut" und dem großen Eheroman "Alles über Sally" als ebenso spannender wie exakt beobachtender Autor bekannt. In seinem neuen, überraschenden Buch "Der alte König in seinem Exil" berichtet er sehr ...
(ARD/SWR)

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Arno Geiger ist spätestens seit seinem Familienepos "Es geht uns gut" und dem großen Eheroman "Alles über Sally" als ebenso spannender wie exakt beobachtender Autor bekannt. In seinem neuen, überraschenden Buch "Der alte König in seinem Exil" berichtet er sehr präzise und trotzdem diskret von der Demenz seines Vaters, der bis heute in einem Vorort von Bregenz lebt. Auch Uwe Timm hat ein neues Werk vorgelegt: "Freitisch". Die Novelle spielt in den 1960er Jahren in Norddeutschland, erzählt von einer Freundschaft und vom kostenlosen Mittagessen in einer Versicherung genauso wie vom Aufbruch einer Generation und der Liebe zum Werk von Arno Schmidt. Uwe Timm hat von "Entdeckung der Currywurst" bis zu "Am Beispiel meines Bruders" immer wieder Geschichten erzählt, die die deutsche Geschichte spiegeln.
Felicitas von Lovenberg im Gespräch mit Arno Geiger und Uwe Timm.
(ARD/SWR)


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10:45
VPS 10:44

In memoriam Bernhard Luginbühl

Ein Fest für Ernesto

Der Künstler Bernhard Luginbühl und seine Familie

Film von Peter K. Wehrli

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Im Stationssignet des Schweizer Fernsehens DRS ist ein Mann zu sehen, aus dessen Kopf ein Vulkan Funken sprüht. Es stellt den berühmten Bildhauer Bernhard Luginbühl dar, dessen Werke in den wichtigen Museen der Welt stehen. Der zurzeit bekannteste Schweizer Künstler ...

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Im Stationssignet des Schweizer Fernsehens DRS ist ein Mann zu sehen, aus dessen Kopf ein Vulkan Funken sprüht. Es stellt den berühmten Bildhauer Bernhard Luginbühl dar, dessen Werke in den wichtigen Museen der Welt stehen. Der zurzeit bekannteste Schweizer Künstler öffnete dem Fernsehen die Tore seines Werkgeländes im bernischen Dorf Mötschwil, wo die Großplastik "Ernesto" entstand und anschließend in einem Feuerfest verbrannt wurde.
Ein Film über den am 19. Februar 2011 verstorbenen Bildhauer Bernhard Luginbühl und seine Familie.


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11:40
Stereo-Ton16:9 Format

Geysir und Goliath

Karl Geiser - Bildhauer, Zeichner, Fotograf

Filmportrait von Alexander J. Seiler

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Als "bedeutendster lebender Bildhauer der Schweiz" kam Karl Geiser (1898 - 1957) schon früh zu Ruhm und öffentlichen Aufträgen. "Geysir" nannten ihn seine Freunde, denn seine Gefühlsausbrüche waren gefürchtet und kaum voraussehbar. Geiser hat für sein Werk gelebt. ...

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Als "bedeutendster lebender Bildhauer der Schweiz" kam Karl Geiser (1898 - 1957) schon früh zu Ruhm und öffentlichen Aufträgen. "Geysir" nannten ihn seine Freunde, denn seine Gefühlsausbrüche waren gefürchtet und kaum voraussehbar. Geiser hat für sein Werk gelebt. Sein Atelier war Lebens- und Wohnort, war Zentrum seines Seins, seines Beziehungsgeflechts, in dem nur wenige Frauen ein- und ausgingen, dafür aber Knaben und Jünglinge, deren Schönheit er verehrte.
Der Film nähert sich dem ambivalenten Künstler in Ausschnitten aus seinem plastischen, grafischen und fotografischen Werk sowie aus seinen Briefen und Tagebüchern.


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12:30
Stereo-Ton16:9 Format

Ekstase für Video und Orchester

Mikhail Pletnev, Menuhin Festival Gstaad 2008

Eine Video-Inszenierung von Arthur Spirk

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Vor der Komposition seines "Poème de l'extase" für großes Orchester schrieb der russische Komponist Alexander Skrjabin (1872 - 1915) zuerst ein Gedicht mit dem gleichen Titel. Thema ist der schöpferische Mensch, der gegen feindliche Mächte kämpfen muss und ...

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Vor der Komposition seines "Poème de l'extase" für großes Orchester schrieb der russische Komponist Alexander Skrjabin (1872 - 1915) zuerst ein Gedicht mit dem gleichen Titel. Thema ist der schöpferische Mensch, der gegen feindliche Mächte kämpfen muss und schließlich in einem kosmischen Höhenflug den Sieg erringt. In seiner Komposition bringt Skrjabin den Prozess der schöpferischen Ekstase musikalisch zum Ausdruck. Dieses geistige Programm inspirierte den Regisseur Arthur Spirk zu einer Video-Inszenierung.
Aufzeichnung der Uraufführung beim Menuhin Festival Gstaad 2008, es spielte das russische Nationalorchester unter der Leitung von Mikhail Pletnev. Die Video-Projektion auf Großleinwand über dem Orchester fügt der Musik ein zusätzliches visuelles "Instrument" hinzu - ganz im Sinn Skrjabins, der schon 1910 sein Orchester um ein Farbenklavier erweitert sehen wollte.


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
VPS 13:04

So alt wie das Wort: Stottern

Film von Julieta Rudich


(ORF)


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13:30
Stereo-Ton16:9 Format

Gegessen wird immer

Die nächsten Fleischer von Rüdersdorf

Film von Daniel Gräber und Catrin Lüth

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Toni, Sascha und Matthias, zwei Brüder und ihr Cousin, sind Fleischer. So wie alle Männer der Familie Grießler. Sie leben und arbeiten zusammen in Rüdersdorf, einem kleinen Ostthüringer Ort, in dem das Handwerk noch geschätzt wird und Wurst sowieso. Als letzter ...
(ARD/MDR)

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Toni, Sascha und Matthias, zwei Brüder und ihr Cousin, sind Fleischer. So wie alle Männer der Familie Grießler. Sie leben und arbeiten zusammen in Rüdersdorf, einem kleinen Ostthüringer Ort, in dem das Handwerk noch geschätzt wird und Wurst sowieso. Als letzter Einkaufsladen im Ort versorgt die Fleischerei der Familie Grießler die Rüdersdorfer mit handgemachter Thüringer Wurst, und sie ist auch wichtiger sozialer Treffpunkt. Doch der Familienbetrieb spürt immer stärker, dass die Zeiten sich ändern: Die Konkurrenz durch Fleischindustrie und Billigangebote in Supermärkten ist gewachsen. Die nächsten Jahre werden nicht einfach. Toni, Sascha und Matthias gehen ganz unterschiedlich mit der unsicheren Zukunft um: Toni, der jüngste Sohn des Meisters, ist noch mit der Gesellenprüfung beschäftigt und macht sich wenig Gedanken. Matthias hofft, dass wieder mehr Leute Wurst bei ihnen statt aus dem Kühlregal kaufen. Und Sascha hat keine Lust auf das Leben, das sein Vater führt. Der steht oft mehr als zwölf Stunden am Tag in der Fleischerei.
Der Film begleitet die drei jungen Fleischer ein Jahr lang mit der Kamera und zeigt die Probleme handwerklicher Fleischereien.
(ARD/MDR)


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14:00
Stereo-Ton16:9 Format

Weinland (1/10)

Nahe

Film von Paul Weber

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Die Nahe kann steil sein, fast schon alpin, wie am Rotenfels. Sie kann aber auch flach sein wie in der Ebene nördlich von Bad Kreuznach. Die Böden im Anbaugebiet variieren von Schiefer bis Porphyr. Die Nahe ist abwechslungsreich. Lange Zeit galt sie als das ...
(ARD/SWR)

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Die Nahe kann steil sein, fast schon alpin, wie am Rotenfels. Sie kann aber auch flach sein wie in der Ebene nördlich von Bad Kreuznach. Die Böden im Anbaugebiet variieren von Schiefer bis Porphyr. Die Nahe ist abwechslungsreich. Lange Zeit galt sie als das Probierstübchen der deutschen Weinlande. Das bezieht sich vor allem auf die Vielfalt, die man im gut 4.100 Hektar großen Anbaugebiet antrifft. Der Riesling gibt den Ton an der Nahe an. Winzer wie Hermann Dönnhoff und Werner Schönleber bringen ihn zum klingen. Eine Region für Freunde feiner Weißweine.
Die erste Folge der zehnteiligen Reihe "Weinland" nimmt den Weinbau an der Nahe unter die Lupe. Sie zeigt die Charakteristika der Weinlandschaft: die obere Nahe rund um Monzingen, den Weinbau an Glan und Alsenz, die Riesling-Hochburgen an der unteren und mittleren Nahe und als finalen Höhepunkt die Weinberge zu Füßen des Rotenfels. Im Mittelpunkt steht dabei die Landschaft. Es geht um geografische Besonderheiten, das Klima und die Böden, die für den Charakter des Naheweines so prägend sind. Außerdem werden charismatische Winzerpersönlichkeiten wie Helmut Dönnhoff aus Oberhausen vorgestellt, der das Geheimrezept seines Erfolgs verrät.

Die zweite Folge der zehnteiligen Reihe "Weinland" zeigt 3sat am Sonntag, 6. März, um 14.00 Uhr.
(ARD/SWR)


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14:30
Stereo-Ton

Leben wie zu Gotthelfs Zeiten - Wintertage (1/3)

Der Bauernalltag im 19. Jahrhundert

Ein Fernsehexperiment

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Wie haben die Bauern im 19. Jahrhundert auf einem Hof im Emmental den Winter verbracht? Eine achtköpfige Hausgemeinschaft lebt und arbeitet von Mitte Dezember 2004 bis Anfang Januar 2005 im Haus Sahlenweidli im emmentalischen Röthenbach unter Bedingungen wie vor 150 ...

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Wie haben die Bauern im 19. Jahrhundert auf einem Hof im Emmental den Winter verbracht? Eine achtköpfige Hausgemeinschaft lebt und arbeitet von Mitte Dezember 2004 bis Anfang Januar 2005 im Haus Sahlenweidli im emmentalischen Röthenbach unter Bedingungen wie vor 150 Jahren. Der bäuerliche Alltag steht ganz im Zeichen von Forst- und Heimarbeiten, der Pflege der Tiere und des Haushaltens mit den mehr oder weniger knappen Lebensmitteln.
Erste Folge der dreiteiligen Reihe.

Die beiden weiteren Folgen der dreiteiligen Reihe "Leben wie zu Gotthelfs Zeiten - Wintertage" zeigt 3sat am Sonntag, 6. März, um 14.30 sowie am Sonntag, 20. März, um 14.25 Uhr.


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15:00
Stereo-Ton16:9 Format

Tierschutzgeschichten (1/11)

Katzen

Film von Andrea Tamfal

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Obwohl sie mittlerweile die beliebtesten Haustiere in Deutschland sind, landen gerade Katzen oft beim Tierschutz. Dort müssen sie manchmal mühsam aufgepäppelt werden. Auch in der Aachener Katzenbabystation müssen sich die Pfleger viele Nächte um die Ohren schlagen, ...
(ARD/WDR)

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Obwohl sie mittlerweile die beliebtesten Haustiere in Deutschland sind, landen gerade Katzen oft beim Tierschutz. Dort müssen sie manchmal mühsam aufgepäppelt werden. Auch in der Aachener Katzenbabystation müssen sich die Pfleger viele Nächte um die Ohren schlagen, bis aus Winzlingen richtige Stubentiger werden. Jede Menge Katzen suchen auch im Tierheim Essen und beim Tierschutzverein Katzenfreiheit ein Zuhause. Da ist jede gute Vermittlung ein Grund zur Freude. Vor allem, wenn ein besonderes Sorgenkind seine Familie findet. Zum Beispiel Kater "Schäbby", der als "hässlichste Katze des Tierheims" sogar das Herz von Comedian Ralf Schmitz rührt.
In der ersten Folge der elfteiligen Reihe "Tiergeschichten" dreht sich alles um Katzen.

Die zweite Folge der elfteiligen Reihe "Tierschutzgeschichten" zeigt 3sat im Anschluss, um 15.30 Uhr.
(ARD/WDR)


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15:30
Stereo-Ton16:9 Format

Tierschutzgeschichten (2/11)

Tierschutz International

Film von Andrea Tamfal

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Spanische Hunde haben es schwer. Das gilt nicht nur für Streuner, sondern auch für ausgediente Jagdhunde, die oft grausam getötet werden. Zum Glück gibt es Menschen, die sich für sie einsetzen. So wie die Tierschützer des spanischen Tierheims "Scooby". Auch Rennhunde ...
(ARD/WDR)

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Spanische Hunde haben es schwer. Das gilt nicht nur für Streuner, sondern auch für ausgediente Jagdhunde, die oft grausam getötet werden. Zum Glück gibt es Menschen, die sich für sie einsetzen. So wie die Tierschützer des spanischen Tierheims "Scooby". Auch Rennhunde in Irland brauchen solche Helfer. Denn hinter den dort so beliebten Windhundrennen steckt eine gnadenlose Industrie, die keinen Platz für Verlierer hat. Um ganz andere Verlierer kümmert sich der israelische Tierschützer Avi Kuzi: Mit vollem Einsatz rettet er in Tel Aviv Hunde, Katzen und sogar Kamele aus oft brenzligen Situationen. Ein deutsch-türkischer Tierschutzverein zeigt, wie internationaler Tierschutz funktionieren und auch langfristig die Situation der Vierbeiner verbessern kann.
Die zweite Folge der elfteiligen Reihe "Tiergeschichten" stellt Tierschutzprojekte für Hunde überall auf der Welt vor.

Die dritte und vierte Folge der elfteiligen Reihe "Tierschutzgeschichten" zeigt 3sat am Sonntag, 6. März, ab 15.00 Uhr.
(ARD/WDR)



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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

neues

... aus der digitalen Welt

Themen: Von Nerds und Narren u.a.

Moderation: Yve Fehring

Erstausstrahlung

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Albert Einstein hat einmal gesagt, Fantasie sei wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. Schaut man sich in der digitalen Welt um, so hat man manchmal das Gefühl, dass der Mensch immer mehr in den Hintergrund tritt und von der Technik beherrscht wird. Doch bei ...

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Albert Einstein hat einmal gesagt, Fantasie sei wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. Schaut man sich in der digitalen Welt um, so hat man manchmal das Gefühl, dass der Mensch immer mehr in den Hintergrund tritt und von der Technik beherrscht wird. Doch bei näherem Hinsehen entdeckt man in der Technikwelt Kreativität, Fantasie und Ideenreichtum. So ist kurioserweise ausgerechnet der Toaster ein bedeutendes Element für technikbegeisterte Menschen und in der Mashup-Szene werden Medieninhalte wie Text, Bild, Video und Musik zu kreativen Neuschöpfungen zusammen gemischt.
Das 3sat-Magazin "neues" geht in dieser Ausgabe kuriosen Phänomenen in der digitalen Welt nach.


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17:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

ARD-exclusiv: Hungrig

Essen aus dem Müll

Film von Susanne Jäger

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Franz läuft durch die Kölner Innenstadt, er hat Hunger. Vor einem Fastfood-Lokal findet er einen angebissenen Hamburger, einige kalte Pommes Frites und zwei halb gefüllte Cola-Becher. Unauffällig setzt er sich neben einen anderen Gast und fängt an zu essen. Franz ist ...
(ARD/WDR)

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Franz läuft durch die Kölner Innenstadt, er hat Hunger. Vor einem Fastfood-Lokal findet er einen angebissenen Hamburger, einige kalte Pommes Frites und zwei halb gefüllte Cola-Becher. Unauffällig setzt er sich neben einen anderen Gast und fängt an zu essen. Franz ist nicht der Einzige, der sich aus Geldmangel von Essensresten anderer Menschen ernährt. Auch Reinhard, ein ehemaliger Jurist, hat sich sein Essen schon aus dem Mülleimer geholt: "Hunger tut weh und ist oft stärker als Ekel." Allerdings achtet Reinhard darauf, dass das weggeworfene Essen noch abgepackt ist, so wie beispielsweise das Pausenbrot, das ein Schüler auf dem Heimweg entsorgt hat und Reinhard sich aus dem Abfalleimer fischt. Doch nicht bei allen, die sich von Abfällen zu ernähren, ist finanzielle Not die Motivation. Stefan hat einen gut bezahlten Job und isst trotzdem ausschließlich das, was andere wegwerfen. Er begründet sein Verhalten mit seinem Bedürfnis nach absolutem Konsumverzicht.
Der Film aus der Reihe "ARD-exclusiv" sucht in der Kölner Innenstadt Antworten auf die Frage, warum sich in Deutschland immer mehr Menschen von Abfällen ernähren, obwohl es Sozialstationen mit Essensausgaben gibt.
(ARD/WDR)


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

über:morgen

Digitales Gedächtnis

Film von Gottfried Derka

Moderation: Hubert Nowak

Erstausstrahlung

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Unsere Welt ist ständig in Bewegung, gesellschaftliche Veränderungen geschehen immer schneller. Die Menschen drohen, den Überblick in ihrer eigenen Lebenswelt zu verlieren. Das Zukunftsmagazin "über:morgen" will eine Orientierungshilfe sein. Jede Woche greift die ...
(ORF/3sat)

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Unsere Welt ist ständig in Bewegung, gesellschaftliche Veränderungen geschehen immer schneller. Die Menschen drohen, den Überblick in ihrer eigenen Lebenswelt zu verlieren. Das Zukunftsmagazin "über:morgen" will eine Orientierungshilfe sein. Jede Woche greift die Redaktion ein anderes Thema auf, das von besonderer Relevanz für die Zukunft ist. Die Themenpalette reicht von A wie Arbeit bis Z wie Zukunft.
(ORF/3sat)


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Wenn Angst krank macht

Film von Ursula Bischof Scherer

(aus der Reihe "NZZ Format")

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Ein Hafenarbeiter aus Basel kann nur unter Alkoholeinfluss arbeiten, weil er vor anderen Menschen Angst hat. Nun will er die Angst loswerden. Ein Sanitätsfahrer in München erlebt bei der Arbeit unverschuldet einen tödlichen Unfall. Seine Albträume werfen ihn fast aus ...

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Ein Hafenarbeiter aus Basel kann nur unter Alkoholeinfluss arbeiten, weil er vor anderen Menschen Angst hat. Nun will er die Angst loswerden. Ein Sanitätsfahrer in München erlebt bei der Arbeit unverschuldet einen tödlichen Unfall. Seine Albträume werfen ihn fast aus der Bahn. Eine Yogalehrerin wurde überfallen, Depressionen waren die Folge. Eine Traumatherapie hilft ihr. Ein Personalchef bekommt plötzlich Angst- und Panikattacken mit Todesängsten: Das Arbeiten wird ihm unmöglich. Angst ist ein Gefühl, das dem Menschen hilft, sicher durch das Leben zu kommen, Gefahren richtig einzuschätzen oder zu meiden. Angst kann aber auch unverhältnismäßig stark und am falschen Ort oder in der falschen Situation auftreten und die Betroffenen in ihrem Alltag stark behindern. Dann kann eine Therapie nötig sein.
Ein Film über Angst, die krank macht.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Recht brisant

Gerichtsreporter berichten


Mit Reportagen aus der Welt der Justiz liefert das Magazin fundierte, aktuelle und gründliche Informationen über alle Bereiche des Rechtswesens.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
Stereo-Ton16:9 Format

Vom Times Square um die Welt

Mit der Linie 7 durch New York City

Film von Anja Bröker

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In 30 Minuten um die ganze Welt. Los geht es am Times Square im Herzen New Yorks, vorbei am Grand Central Terminal und unter dem East River hindurch nach Queens. Wer eine Weltreise mitten in New York machen möchte, der nimmt die Linie 7. Menschen aus mehr als 100 Nationen ...
(ARD/WDR)

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In 30 Minuten um die ganze Welt. Los geht es am Times Square im Herzen New Yorks, vorbei am Grand Central Terminal und unter dem East River hindurch nach Queens. Wer eine Weltreise mitten in New York machen möchte, der nimmt die Linie 7. Menschen aus mehr als 100 Nationen leben auf dem gut 15 Kilometer langen Streifen entlang der U-Bahn. Es riecht nach China, schmeckt wie in Italien und lärmt wie in Südamerika.
Der Film lädt zu einer internationalen Fahrt durch New York ein. Er erzählt die Geschichten von schwarzen Straßenmusikerinnen, indischen Karrierefrauen, chinesischen Comic-Zeichnern, italienischen Boccia-Spielern und der Freundschaft unter Iren, bei denen die einen Polizisten und die anderen illegal eingewandert sind.
(ARD/WDR)


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19:40
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Sousse, Tunesien

Die Festung der Aghlabiden

Film von Ulrike Becker

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Das arabische Wort "Soussa" heißt übersetzt Seidenraupe. Sousse ist eine Hafenstadt im tunesischen Sahel, strategisch so günstig gelegen, dass jeder, der in dieser Region nach Macht strebte, um sie buhlte. In ihrer fast 3.000-jährigen Geschichte gehörte sie ...
(ARD/SWR)

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Das arabische Wort "Soussa" heißt übersetzt Seidenraupe. Sousse ist eine Hafenstadt im tunesischen Sahel, strategisch so günstig gelegen, dass jeder, der in dieser Region nach Macht strebte, um sie buhlte. In ihrer fast 3.000-jährigen Geschichte gehörte sie Phöniziern, Römern, Byzantinern, Arabern, Türken und Europäern. Ihr heutiges Gesicht gaben ihr im 9. Jahrhundert die Aghlabiden, eine jener Dynastien, die im Auftrag der Herrscher von Bagdad Nordafrika eroberten und zum Islam bekehrten. Die Aghlabiden bauten die heute noch fast vollständig erhaltene Stadtmauer von Sousse, gaben der Stadt eine prächtige Moschee, eine befestigte Zitadelle und den Ribat, ein imposantes Wehrkloster, in dem sich Rittermönche auf den Märtyrertod vorbereiteten. Die Entstehungszeit des heutigen Sousse war die Zeit des Heiligen Krieges. Die Araber schickten sich an, ihren Glauben auch jenseits des Mittelmeeres zu verbreiten. Von Sousse aus eroberten sie Sizilien. Die Altstadt von Sousse ist vorbildlich restauriert, die Wehrbauten ihrer frühen islamischen Zeit sind nahezu vollständig erhalten. Sousse wurde deshalb von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Der Film erzählt die Geschichte der tunesischen Stadt Sousse.
(ARD/SWR)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Volker Pispers und Gäste - LIVE

Mit Sebastian Pufpaff, Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie
und Heino Trusheim

Fernsehregie: Peter Schönhofer

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Volker Pispers, einer der erfolgreichsten und souveränsten deutschen Kabarettisten, stellt in 3sat junge Kollegen vor. Einer von ihnen ist Sebastian Pufpaff, der beim Prix Pantheon 2010 mit dem Publikumspreis gekürt wurde. Er kam über seinen Namen zum Kabarett. "Ich ...

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Volker Pispers, einer der erfolgreichsten und souveränsten deutschen Kabarettisten, stellt in 3sat junge Kollegen vor. Einer von ihnen ist Sebastian Pufpaff, der beim Prix Pantheon 2010 mit dem Publikumspreis gekürt wurde. Er kam über seinen Namen zum Kabarett. "Ich habe die seriöse Schiene ausprobiert, doch der Nachname war stärker und hat mich ziemlich schnell in die Welt des Humors entführt, wo ich endlich ernst genommen werde." Wiebke Eymess und Friedolin Müller sind ein "real-fiktives Liebespaar", das sich nach nächtelangen Diskussionen auf der heimischen Fensterbank den ungewöhnlichen Namen "Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie" gegeben haben. Mit witzigen Songs und intelligent-unterhaltsamen Pärchen-Kabbeleien erheitern sie ihr Publikum. Heino Trusheim will von der Genrezuordnung Kabarett oder Comedy nichts wissen, orientiert sich an englischen und amerikanischen Stand-up-Vorbildern und überschreitet lässig alle Grenzen.
Eine Live-Sendung aus Mainz mit Volker Pispers und Gästen.


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

Vermessene Wildnis

Film von Lisa Fässler

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Das Bergmassiv Cutucú im Süden des ecuadorianischen Amazonasgebietes ist ein Schutzwall gegen die ökologische Zerstörung, für die dort ansässigen Shuar-Indianer aber auch ein Hindernis. Der Straßenbau durch das Cutucú-Massiv ermöglicht ihnen nun Zugang zur ...

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Das Bergmassiv Cutucú im Süden des ecuadorianischen Amazonasgebietes ist ein Schutzwall gegen die ökologische Zerstörung, für die dort ansässigen Shuar-Indianer aber auch ein Hindernis. Der Straßenbau durch das Cutucú-Massiv ermöglicht ihnen nun Zugang zur modernen Welt. Doch für die Ureinwohner ist die neue Straße nicht nur ein Segen: Sie öffnet dem Holzhandel und damit der Rodung des Regenwaldes Tür und Tor. Möglicherweise zieht der Trans-Cutucú ein ökologisches Desaster nach sich.
Film über die Shuar-Indianer auf dem Weg in die Moderne.

Im Anschluss, um 21.45 Uhr, zeigt 3sat mit "Shuar" einen weiteren Film über die Shuar-Indianer.


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21:45

Dokumentarfilmzeit

Shuar

Volk der heiligen Wasserfälle

Dokumentarfilm von Lisa Faessler, Schweiz 1987

Länge: 86 Minuten

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Die Shuar, am westlichen Rand des tropischen Regenwaldes lebend, gehören zu den Ureinwohnern Ecuadors. Sie sind ein eigenständiges Volk, das familienweise Dörfer bildet und wie Nomaden herumzieht. Alle täglichen Verrichtungen in der Gemeinschaft haben Ritualcharakter. ...

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Die Shuar, am westlichen Rand des tropischen Regenwaldes lebend, gehören zu den Ureinwohnern Ecuadors. Sie sind ein eigenständiges Volk, das familienweise Dörfer bildet und wie Nomaden herumzieht. Alle täglichen Verrichtungen in der Gemeinschaft haben Ritualcharakter. So gehört zur Shuar- Kultur auch der Rausch, in den sich die Indianer mit Hilfe von Pflanzenextrakten mit halluzinogener Wirkung versetzen. Als Höhepunkt des Zeremoniells steigen die Männer zu den heiligen Wasserfällen auf, aus denen sie symbolisch Kraft schöpfen. 1964 gründeten die Shuar eine Föderation, um ihre Interessen gegenüber dem Staat und den Ölgesellschaften, die es auf ihr an Ölvorkommen reiches Land abgesehen haben, besser vertreten zu können.
Der Dokumentarfilm erzählt vom Lebens- und Kulturraum der Shuar-Indianer. Er stellt die Großfamilie Chiriap vor und dokumentiert einige wichtige Momente in deren Leben: Er zeigt eine Geburtszene, bei der die ganze Sippe anwesend ist, aber auch das gemeinsame Schlachten einer Kuh.


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23:10
Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Doppeltes Spiel

Fernsehfilm, DDR 1978

Darsteller:
Hauptmann FuchsPeter Borgelt
Leutnant WoltersdorfWerner Tietze
Anja BindseilKatarina Tomaschewsky
HopfererRolf Hoppe
Frau VogelHeidemarie Wenzel
u.a.
Buch: Horst Angermüller
Regie: Ingrid Sander
Länge: 84 Minuten

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Auf einer Großbaustelle wird unter Bauschutt die Leiche von Anna Bindseil gefunden. Hauptmann Fuchs und Leutnant Woltersdorf ermitteln in diesem Fall. Die gerichtsmedizinische Untersuchung bestätigt den Verdacht, dass die junge Frau ermordet wurde. Tatverdächtig ist der ...
(ARD/MDR)

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Auf einer Großbaustelle wird unter Bauschutt die Leiche von Anna Bindseil gefunden. Hauptmann Fuchs und Leutnant Woltersdorf ermitteln in diesem Fall. Die gerichtsmedizinische Untersuchung bestätigt den Verdacht, dass die junge Frau ermordet wurde. Tatverdächtig ist der verheiratete Heinz Caster. Anja Bindseil hatte von ihm verlangt, sich scheiden zu lassen. Doch Heinz Caster wollte offensichtlich nicht auf seinen gewohnten Lebensstandard verzichten. Kam es deshalb zum Streit, der tödlich endete? Oder gibt es einen Zusammenhang zwischen Anja Bindseils Tod und einer groß angelegten Unterschlagung, auf die die Kommissare bei ihren Ermittlungen stoßen? Mit der Hilfe des Hauptbuchhalters Hopfer, Anjas Chef, wird der Umfang der Unterschlagung aufgedeckt. Dass Anja Bindseil von den finanziellen Manipulationen profitiert hat, ist sicher, aber auch, dass sie eine Unterschlagung in diesem Umfang nicht allein bewerkstelligen konnte. Doch wer war ihr Komplize, und ist er auch ihr Mörder?
Eine Folge der traditionsreichen Krimiserie.
(ARD/MDR)


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0:40
16:9 Format

Sacramento

(Ride the High Country)

Spielfilm, USA 1961

Darsteller:
Steve JuddJoel McCrea
Gil WestrumRandolph Scott
Elsa KnudsenMariette Hartley
Richter TolliverEdgar Buchanan
Heck LongtreeRonald Starr
u.a.
Regie: Sam Peckinpah
Länge: 90 Minuten


(ARD)


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2:10
schwarz-weiss monochrom

Gefundene Jahre

(Random Harvest)

Spielfilm, USA 1942

Darsteller:
CharlesRonald Colman
PaulaGreer Garson
Dr. Jonathan BenetPhilip Dorn
KittySusan Peters
Dr. SimsHenry Travers
u.a.
Regie: Mervyn LeRoy
Länge: 122 Minuten

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England 1918: Charles Rainier hat als Major im Krieg eine schwere Amnesie erlitten und kann sich nicht mehr an seine Herkunft erinnern. In einem Pflegeheim hofft er vergebens darauf, dass ihn seine Verwandten entdecken und abholen. Während der Jubelfeiern zum Kriegsende ...
(ARD)

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England 1918: Charles Rainier hat als Major im Krieg eine schwere Amnesie erlitten und kann sich nicht mehr an seine Herkunft erinnern. In einem Pflegeheim hofft er vergebens darauf, dass ihn seine Verwandten entdecken und abholen. Während der Jubelfeiern zum Kriegsende gelingt es Charles, aus dem Heim zu entkommen. In einer Kneipe wird die Revuetänzerin Paula Ridgeway auf den scheuen und verloren wirkenden Charles aufmerksam und verliebt sich in ihn. Sie gibt ihren Beruf auf, um den von der Polizei gesuchten Flüchtling in einem einsamen Landhotel zu verstecken. Charles wird durch die Güte und Zuneigung seiner fürsorglichen Pflegerin aus seiner Lethargie geholt. Er heiratet sie, und sie bekommen einen Sohn. Es scheint, als habe Charles sein Glück gefunden, da wird er eines Tages auf einer Reise nach Liverpool von einem Auto angefahren. Der Unfallschock schließt plötzlich eine Tür in Charles' Gedächtnis. Die drei glücklichen Jahre mit Paula sind wie ausradiert, dafür erinnert sich Charles wieder an sein früheres Leben als Unternehmer. Er kehrt zu seiner Familie zurück und nimmt die Geschäfte wieder auf. Paula gelingt es jedoch, den Mann ihres Lebens wiederzufinden. Sie lässt sich unter falschem Namen als seine Privatsekretärin anstellen, um Charles' Liebe neu zu wecken. Dieser erliegt wiederum fast dem Liebeswerben der jungen Kitty, doch etwas hält ihn davon zurück, sie zu heiraten. In seiner Einsamkeit fühlt er sich immer mehr zu Paula hingezogen, die ihm auch als engste Vertraute bei seiner Kandidatur für das Parlament hilft.
Greer Garson und Ronald Colman verkörpern überzeugend das tragische Liebespaar in Mervyn LeRoys packendem Melodram über eine Kriegsgeneration.
(ARD)


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4:15
schwarz-weiss monochrom

Jagd auf James A.

(I am a Fugitive From a Chain Gang)

Spielfilm, USA 1932

Darsteller:
James AllenPaul Muni
Marie WoodsGlenda Farrell
HelenHelen Vinson
PetePreston Foster
Zweiter AufseherEdward J. McNamara
u.a.
Regie: Mervyn LeRoy
Länge: 89 Minuten

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Der Kriegsheimkehrer James Allen will nicht wieder in der Fabrik arbeiten. Doch seine ambitionierten Pläne, Ingenieur für Brückenbau zu werden, scheitern. Immer auf der Suche nach Arbeit, wandert James durch die Staaten, bis er die Bekanntschaft des kleinen Ganoven Pete ...
(ARD)

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Der Kriegsheimkehrer James Allen will nicht wieder in der Fabrik arbeiten. Doch seine ambitionierten Pläne, Ingenieur für Brückenbau zu werden, scheitern. Immer auf der Suche nach Arbeit, wandert James durch die Staaten, bis er die Bekanntschaft des kleinen Ganoven Pete macht, der ihn in einen dilettantischen Raubüberfall auf eine Imbissbude verwickelt. James wird gefangen genommen und zu zehn Jahren Strafarbeit in einer Kolonie von Kettensträflingen verurteilt. Ihm gelingt jedoch die Flucht, und er kann in einem anderen Bundesstaat Fuß fassen und sich in einer Baufirma unter falschem Namen langsam hocharbeiten. Seine Wirtin Marie erfährt jedoch von seiner Vorgeschichte und zwingt ihn zur Heirat, um so den inzwischen gut verdienenden Ingenieur finanziell auszubeuten. Als James sich in Helen verliebt und Mary bittet, ihn gehen zu lassen, verrät sie ihn an die Behörden, die sich vergeblich um eine Begnadigung des inzwischen zu einem angesehenen und verdienstvollen Bürger aufgestiegenen James bemühen. James geht auf das Angebot ein, für 90 Tage in die Strafkolonie zurückzukehren, bis die in Aussicht gestellte Begnadigung rechtswirksam wird. Doch da er der Presse von den unmenschlichen Haftbedingungen der Kettensträflinge berichtet hat, wird seine Begnadigung abgelehnt. Erneut wagt James die Flucht.
Mervyn LeRoys "Jagd auf James A." ist ein spannender und in allen Details überzeugender sozialkritischer Gangsterfilm, der zu Recht als Klassiker seines Genres gilt. Der in realistischem Reportage-Stil gedrehte Film zählt zu den wenigen Hollywood-Produktionen, die auf ein Happy End verzichten - zugunsten einer harschen Kritik am Straf- und Justizsystem der ausgehenden 1920er Jahre. Der Film basiert auf autobiografischen Texten von Robert Elliot Burns, der selbst aus einer Strafkolonie flüchten, sich als erfolgreicher Journalist etablieren konnte und dabei ständig in der Angst leben musste, entdeckt zu werden.
(ARD)

Sendeende: 5:45 Uhr