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Dezember 2017
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Sonntag, 13. Februar
Programmwoche 07/2011
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6:15
Stereo-Ton16:9 Format

vivo

(Wh.)


6:45
Stereo-Ton16:9 Format

Tele-Akademie

Prof. Dr. Jörg Hacker: Pathogene Mikroben -

100 Jahre nach Robert Koch

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Infektionen haben die Menschheit seit alters her begleitet. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts gab es viele Interpretationen im Hinblick auf die Ursache von Infektionskrankheiten. Die Vertreter der "Goldenen Ära der Mikrobiologie", vor allem Robert Koch in Berlin und Louis ...
(ARD/SWR)

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Infektionen haben die Menschheit seit alters her begleitet. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts gab es viele Interpretationen im Hinblick auf die Ursache von Infektionskrankheiten. Die Vertreter der "Goldenen Ära der Mikrobiologie", vor allem Robert Koch in Berlin und Louis Pasteur in Paris, haben das Auftreten von Infektionskrankheiten auf sogenannte "pathogene Agentien", also Mikroben wie Bakterien, Viren oder pathogene Pilze, zurückführen können.
In seinem Vortrag erläutert Professor Jörg Hacker die Historie, die aktuelle Erforschung und die klinische Relevanz pathogener Mikroben. Hacker leitete bis 2008 das Institut für Molekulare Infektionsbiologie an der Universität Würzburg. Danach war er Präsident des Robert-Koch-Instituts in Berlin. Seit 2010 ist er Präsident der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina in Halle.
(ARD/SWR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

100(0) Meisterwerke

Hugo Simberg: Der verletzte Engel


In der Reihe "100(0)" Meisterwerke wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

Entzaubert die Hirnforschung den Menschen?

Richard David Precht im Gespräch mit Thomas Metzinger

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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Die Hirnforschung zertrümmert den Mythos des Selbst, behauptet der Philosoph Thomas Metzinger und demontiert damit unser Verständnis des menschlichen Bewusstseins. Die neuen Theorien verlangen ein radikales Umdenken und werfen neue Fragen auf: Verändern die Erkenntnisse ...

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Die Hirnforschung zertrümmert den Mythos des Selbst, behauptet der Philosoph Thomas Metzinger und demontiert damit unser Verständnis des menschlichen Bewusstseins. Die neuen Theorien verlangen ein radikales Umdenken und werfen neue Fragen auf: Verändern die Erkenntnisse der modernen Hirnforschung unser Bild vom Menschen? Könnten sich Begriffe wie Geist, Seele, Individualität und Willensfreiheit, die für unser Selbstverständnis prägend sind, auflösen? Und wenn ja, was wären die Konsequenzen? Wird der Mensch entzaubert?
In "Sternstunde Philosophie" diskutiert Richard David Precht mit dem Philosophen Thomas Metzinger.

"Entzaubert die Hirnforschung den Menschen" ist das erste von vier Gesprächen, das der Bestsellerautor und Philosoph Richard David Precht im Rahmen von "Sternstunde Philosophie" führt. Die weiteren drei Gespräche sendet 3sat an den folgenden Sonntagen, jeweils um 9.15 Uhr, die Sendung am 6. März beginnt bereits um 9.05 Uhr.


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Literatur im Foyer

Thea Dorn im Gespräch mit Margriet de Moor

und Gisela von Wisocky


Gespräche über neue, aktuelle und interessante Bücher und Themen. Abwechselnd diskutieren Thea Dorn und Martin Lüdke mit Autoren und Kritikern über Belletristik, Sachbücher, Lyrik.
(ARD/SWR)


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10:45
Stereo-Ton16:9 Format

Literaturclub

Gast: Lutz Jäncke

Moderation: Iris Radisch


Unter der Leitung der Literaturkritikerin Iris Radisch diskutiert das "Literaturclub"-Team in spannenden Streitgesprächen über Neuerscheinungen im Buchhandel.


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12:00

Die Feuer - und die Wasserprobe

Ein Gespräch mit Thomas Bernhard

Film von Norbert Beilharz

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Der österreichische Schriftsteller Thomas Bernhard (1931 - 1989) gibt Auskunft über seine Kindheit, seine Jugend, sein Leben in Österreich und seine schriftstellerische Bewältigung des Sterbens - seines eigenen Sterbens und des Sterbens der Kultur seiner Zeit. Für ihn ...
(ARD/SR)

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Der österreichische Schriftsteller Thomas Bernhard (1931 - 1989) gibt Auskunft über seine Kindheit, seine Jugend, sein Leben in Österreich und seine schriftstellerische Bewältigung des Sterbens - seines eigenen Sterbens und des Sterbens der Kultur seiner Zeit. Für ihn ist das österreichische Sterben das Schlimmste. Er spricht nur für sich, er missioniert nicht für eine Weltanschauung, er hebt nicht das Persönliche ins Allgemeine. Zwar ist er davon überzeugt, dass zu allen Zeiten die Menschen die gleichen Fehler machen, doch hält er ihnen diese Fehler nicht vor. Er lebt allein und arbeitet die Ängste seiner Kindheit auf. Für sich, aber auch für alle, die das Trauma von unverschuldetem Unglück nicht in Worte fassen können. Das Theater interessiert ihn nicht, die Literatur interessiert ihn nicht, die Menschen, die sie produzieren, interessieren ihn nicht. Ihn interessiert, wie lange er noch mit diesem Desinteresse Literatur zu produzieren imstande ist. Er arbeitet wie ein Klausner in seinem schönen Bauernhof, einer Literaturabtei, die ihm das Schreiben als Selbstgeißelung auferlegt. Thomas Bernhard ist ein fleißiger Apostel des Unglaubens, seine Unfreundlichkeit ist durch Misstrauen geschärft, darum ist er so aufmerksam. Seine Verweigerung ist eine Art Betroffenheit über die zermalmende Betriebsamkeit des Kulturkarussells.
Ein Gespräch mit Thomas Bernhard.
(ARD/SR)


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12:45
Stereo-Ton16:9 Format

Legende unter weißen Segeln

Mit der Sea Cloud unterwegs in der Karibik

Film von Thomas Radler

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Die "Sea Cloud", die "Königin der Segelschiffe", wie sie auch genannt wird, 1931 in Kiel als Privatjacht gebaut, hat Platz für maximal 60 Passagiere. Für diese ist eine Reise auf der "Sea Cloud" durch die Karibik über viele "Pirateninseln" ein besonderes Ereignis. In ...

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Die "Sea Cloud", die "Königin der Segelschiffe", wie sie auch genannt wird, 1931 in Kiel als Privatjacht gebaut, hat Platz für maximal 60 Passagiere. Für diese ist eine Reise auf der "Sea Cloud" durch die Karibik über viele "Pirateninseln" ein besonderes Ereignis. In den individuell mit Originalmöbeln ausgestatteten Eignerkabinen finden die Gäste ein luxuriöses Zuhause. Eine Reise an Bord der "Sea Cloud" ist auch ein kulinarischer Genuss für Hochseegourmets. Für eine entspannt-legere Atmosphäre sorgt die norddeutsche Cruise-Direktorin Angelika Schwitzer als Ansprechpartnerin für die Passagiere. Genau wie der deutsche Chief Engineer Eric Arndt ist sie schon seit Jahren an Bord. Beide sind leidenschaftliche Segler und haben mit der "Sea Cloud" ihr Traumschiff gefunden. Der Großsegler kann Ankerplätze ansteuern, die herkömmlichen Kreuzfahrtschiffen schon aufgrund ihrer Größe verwehrt bleiben.
Der Film zeigt, wie es ist, auf einem Segelschiff wie der "Sea Cloud" zu arbeiten: Wie sieht der Alltag der Besatzungsmitglieder aus, und welcher Aufwand ist nötig, um die Gäste so opulent zu umsorgen?


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Stereo-Ton16:9 Format

Von Eiskristallen und Glasbläsern

Winter im Waldviertel

Film von Sabine Daxberger

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Glasbläser und das größte private Glasmuseum in Altnagelberg, die Tradition der Glaserzeugung nahe der tschechischen Grenze, die letzten noch verbliebenen Kristallglas-Schleifer und die Herstellung von Tiffany-Glas in Gmünd durch Glasfusion: Besucher des ...
(ORF)

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Glasbläser und das größte private Glasmuseum in Altnagelberg, die Tradition der Glaserzeugung nahe der tschechischen Grenze, die letzten noch verbliebenen Kristallglas-Schleifer und die Herstellung von Tiffany-Glas in Gmünd durch Glasfusion: Besucher des österreichischen Waldviertels können diese Glastraditionen noch heute hautnah erleben und sogar selbst ausprobieren.
Der Film unternimmt einen Streifzug durch die Glasregion Waldviertel.
(ORF)


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13:30
Stereo-Ton16:9 Format

Land im Gezeitenstrom (3/4)

Friesland zwischen Weser und Jade

Film von Manfred Schulz

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Bei Cuxhaven mündet die Elbe in die Nordsee. Südlich davon liegt das Land Wursten am östlichen Ufer des Mündungstrichters der Weser - dort, wo ein findiger Fischer die Krabbenpulmaschine erfand. Die Krabben heißen dort Granat, gefangen von einer bunten Kutterflotte ...
(ARD/NDR)

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Bei Cuxhaven mündet die Elbe in die Nordsee. Südlich davon liegt das Land Wursten am östlichen Ufer des Mündungstrichters der Weser - dort, wo ein findiger Fischer die Krabbenpulmaschine erfand. Die Krabben heißen dort Granat, gefangen von einer bunten Kutterflotte aus den kleinen Sielhäfen. Ihr Revier ist das Wattenmeer. Bei Niedrigwasser kommt man trockenen Fußes über den Meeresgrund, begegnet Austernfischern auf den Salzwiesen und findet im Hinterland Röhrkohl: eine seltene Delikatesse, die früher zum Alltag gehörte. In Bremerhaven hütet die "Schifffahrts-Compagnie Bremerhaven e.V." Oldtimer aus der großen Zeit der Dampfschiffe, wie den Dampfeisbrecher "Wal", der seit 70 Jahren noch immer in Fahrt ist. Weseraufwärts geht es zur alten Hansestadt Bremen. Bis dorthin, rund 80 Kilometer weit, reichen Ebbe und Flut, der Puls des Meeres, der auch in die Nebenflüsse hinein schlägt, wie in die Hunte. Auf ihr können Frachtschiffe nur bei Hochwasser fahren, nach Oldenburg zum Beispiel. Sogar das Zwischenahner Meer, das eigentlich ein See ist, hat Verbindung zur Nordsee. Über die Jade gelangt man von Oldenburg zum Jadebusen mit dem weltweit einzigen schwimmenden Moor, weiter zur Halbinsel Butjadingen und zum Künstler-Ort Dangast. Mitten im Jadebusen steht der Leuchtturm Arngast. Die Minsener Oog ist eine kleine, unbewohnte Insel mit Vogelschutzstation. Wilhelmshaven mit seinen mächtigen alten Marineanlagen, der moderne Tiefwasserhafen Jade-Weser-Port und das verträumte Hooksiel liegen ebenfalls in dieser ganz eigenen Region im Strom der Gezeiten.
Die vierteilige Reihe zeigt das Leben im Norden Deutschlands von Hamburg bis nach Ostfriesland. Der dritte Teil führt entlang der Nordseeküste und der Weser von Bremerhaven nach Hooksiel.
(ARD/NDR)


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14:30
Videotext Untertitel

Diese Drombuschs (5/6)

Der Verlierer

Darsteller:
Vera DrombuschWitta Pohl
Onkel LudwigGünter Strack
Dr. Martin SandersMichael Degen
Oma DrombuschGrete Wurm
MarionSabine Kaack
ChrisMick Werup
TinaMarion Kracht
ThomiEike Hagen Schweikhardt
u.a.
Buch: Robert Stromberger
Regie: Michael Meyer

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Dr. Martin Sanders folgt seiner Frau in deren Schweizer Landhaus. Ein Fehler, wie sie herausstellt, als der Scheidungstermin ansteht. Am Ende erfolgt ein Urteil mit fatalen Folgen für ihn. Statt dies jedoch realistisch zu sehen, lässt er sich in seinem Stolz dazu ...
(ZDF/ORF)

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Dr. Martin Sanders folgt seiner Frau in deren Schweizer Landhaus. Ein Fehler, wie sie herausstellt, als der Scheidungstermin ansteht. Am Ende erfolgt ein Urteil mit fatalen Folgen für ihn. Statt dies jedoch realistisch zu sehen, lässt er sich in seinem Stolz dazu verleiten, seine Stellung beim "Darmstädter Echo" fristlos zu kündigen. Der neue Chefredakteur hatte auf provozierende Weise in seine Entscheidung eingegriffen. Er versucht, die Niederlage Vera gegenüber mit männlich selbstsicherem Verhalten zu überspielen und schlägt ihr Angebot aus, zu ihr zu ziehen. Das bedeutet zwangsläufig eine Art Trennung. Vera hofft jedoch, dass diese Demonstration der Stärke nicht von Dauer sein wird.
Fünfte von sechs Folgen der Kultserie mit Witta Pohl, Günter Strack und Michael Degen.
(ZDF/ORF)



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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

neues

... aus der digitalen Welt

Themen: Kunst digital u.a.

Moderation: Yve Fehring

Erstausstrahlung

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Was Kunst ist, darüber lässt sich hervorragend streiten. Schließlich fällt unter Kunst mehr als ein Ölbild an der Wand. Neue Medien wie Videospiele und das Internet sind längst Teil der Kunstszene. Atmosphärische Schwarz-Weiß-Welten, komplexe Themen wie Tod und ...

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Was Kunst ist, darüber lässt sich hervorragend streiten. Schließlich fällt unter Kunst mehr als ein Ölbild an der Wand. Neue Medien wie Videospiele und das Internet sind längst Teil der Kunstszene. Atmosphärische Schwarz-Weiß-Welten, komplexe Themen wie Tod und Verlust und überzeugende Naturdarstellungen: All das findet sich in künstlerischen Videospiel-Welten wieder, die auf dem "A Maze"-Festival in Berlin vorgestellt werden. Workshops, Vorträge, Ausstellungen und interaktiven Kunst-Installationen zeigen die Konvergenz von Computerspielen und Kunst.
Das 3sat-Magazin "neues" stellt spannende digitale Kunst und ihre Macher vor.


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17:00
Stereo-Ton16:9 Format

Hoffungsstrahlen

Heidelberger Ärzte im Kampf gegen Krebs

Film von Hannes Karnick und Wolfgang Richter

Erstausstrahlung

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Alle Hoffnungen von Gerhard Hoppe ruhen auf den Ärzten des Universitätsklinikums Heidelberg. Bei dem 63-jährigen Ingenieur wurde vor einigen Monaten ein gefährlicher Hirntumor entdeckt. Es folgte eine schwere Operation, doch die bösartige Geschwulst liegt nahe an ...
(ARD/SWR/3sat)

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Alle Hoffnungen von Gerhard Hoppe ruhen auf den Ärzten des Universitätsklinikums Heidelberg. Bei dem 63-jährigen Ingenieur wurde vor einigen Monaten ein gefährlicher Hirntumor entdeckt. Es folgte eine schwere Operation, doch die bösartige Geschwulst liegt nahe an lebenswichtigen Nerven und Organen und konnte nicht vollständig entfernt werden. Radioaktive Atomteilchen sollen nun die Reste der wuchernden Zellen zerstören. In Heidelberg steht dem Ärzteteam um Professor Jürgen Debus seit Kurzem der erste europäische Schwerionenbeschleuniger für Krebsbehandlungen zur Verfügung. 120 Millionen Euro und 20 Jahre Forschung stecken in der High-Tech-Anlage, die zum Schutz vor gefährlichen Strahlen tief unter der Erde installiert ist. Mit starken Magnetfeldern werden die Teilchen auf Touren gebracht, um krankes Gewebe mit weltweit einmaliger Präzision zu zerstören. Gerhard Hoppe wird eine eng anliegende Gesichtsmaske angepasst und kommt auf den Bestrahlungstisch. Wie von Geisterhand gesteuert fährt die Roboterliege in die vorher programmierte Position. Doch wenn der Strahl kommt, ist der Patient ganz alleine. Abgeschirmt hinter meterdickem Beton überwachen Ärzte, Physiker und MTAs im Kontrollraum den Ablauf der Behandlung. Jeden Tag zwängt sich der Patient in die Maske. Eine gute halbe Stunde sieht er nichts, hört nur die Geräusche der Roboter und Röntgengeräte. Aus der Anspannung wird nach ein paar Tagen Alltag. Insgesamt wird der Tumor 20 Mal mit Schwerionen bestrahlt.
Der Film begleitet Patienten und Ärzte bei der Therapie und wirft einen Blick ins Innerste der Anlage.
(ARD/SWR/3sat)


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

über:morgen

Was kann die Zukunftsforschung?

Mit dem Gast Mathias Horx

Moderation: Hubert Nowak

Erstausstrahlung

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3sat startet das neue wöchentliche Magazin "über:morgen". Das Magazin greift wöchentlich alle Themen auf, die von besonderer Relevanz für die Zukunft sind und will in unserer Welt mit ihren permanenten gesellschaftlichen Veränderungen eine Orientierungshilfe sein. Die ...
(ORF/3sat)

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3sat startet das neue wöchentliche Magazin "über:morgen". Das Magazin greift wöchentlich alle Themen auf, die von besonderer Relevanz für die Zukunft sind und will in unserer Welt mit ihren permanenten gesellschaftlichen Veränderungen eine Orientierungshilfe sein. Die Herausforderungen reichen von Fragen der Energieversorgung oder dem Umweltschutz über Veränderungen in unseren Alters- und Sozialstrukturen, der Migration oder dem Umgang mit der Armut, bis hin zu den Themenkreisen Bildung, Mobilität und Wirtschaft. "über:morgen" zeigt auf, wie mögliche Zukunftsszenarien aussehen können, welche Probleme bestehen, aber auch, welche Lösungen und Entwicklungen sich abzeichnen. Moderator der Sendung ist Hubert Nowak.
Die erste Ausgabe des neuen Magazins "über:morgen" fragt, was die Zukunftsforschung wirklich kann und zeigt, welche Vorstellung man noch in den 1970er Jahren von heute hatte. Denn in dieser Zeit wurden zukünftige Entwicklungen als lineare Fortschreibung des Jetzt gesehen. Geburtenrückgang und Pensionsproblematik waren bereits ein Thema, Klimawandel und eine vernetzte Kommunikation dagegen nicht. Heute ist die Wissenschaft in der Lage, durch systematische Erfassung von großen Datenmengen interdisziplinär vorzugehen. Zukunft wird ganzheitlich begriffen, die Zukunftsforschung ist eine Kombination von vielen Wissenschaften geworden. Zu Gast im Studio bei Hubert Nowak ist der Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx, der den Wissenschaftsansatz der modernen Zukunftsforschung erklärt.

3sat zeigt "über:morgen" immer sonntags, um 17.30 Uhr, die Wiederholung ist mittwochs, um 12.30 Uhr, zu sehen.
(ORF/3sat)


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Große Hoffnung, leere Batterien

Die Anfänge des Elektromobils

Film von Kurt Widmer

(aus der SF-Reihe "NZZ Format")

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Selbst Thomas Edison (1847 - 1931) gab dem Elektroantrieb für Autos die bessere Chance als dem Verbrennungsmotor. Über 100 Jahre später stürzt sich die Autoindustrie zur Rettung vor dem drohenden Klimakollapsauf das Elektromobil.
Der Film verfolgt die Spuren der ...

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Selbst Thomas Edison (1847 - 1931) gab dem Elektroantrieb für Autos die bessere Chance als dem Verbrennungsmotor. Über 100 Jahre später stürzt sich die Autoindustrie zur Rettung vor dem drohenden Klimakollapsauf das Elektromobil.
Der Film verfolgt die Spuren der elektrobetriebenen und leisen Straßenkutschen, der ersten Porsche-Konstruktionen, des "Oma-Duck-Mobils", der wuchtigen und wendigen Nutzfahrzeuge und der englischen "Milk Floats" für die tägliche Flasche Milch.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Museums-Check mit Markus Brock

Kunstsammlung NRW, Düsseldorf

K20 K21

Mit Katharina Franck

Erstausstrahlung

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Sie wird als die "heimliche Nationalgalerie" Deutschlands bezeichnet und feiert 2011 ihren 50. Geburtstag: die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. Untergebracht in zwei imposanten Museen im Herzen der Landeshauptstadt - im K20 und im K21 -, verraten diese ...
(ARD/SWR/3sat)

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Sie wird als die "heimliche Nationalgalerie" Deutschlands bezeichnet und feiert 2011 ihren 50. Geburtstag: die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. Untergebracht in zwei imposanten Museen im Herzen der Landeshauptstadt - im K20 und im K21 -, verraten diese Abkürzungen bereits, dass sich dort alles um Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts dreht. Ein Meisterwerk reiht sich an das andere, darunter viele Hauptwerke der Klassischen Moderne und des Surrealismus von Paul Klee, Pablo Picasso, Joan Miró, Fernand Léger, Georges Braque, René Magritte, Max Ernst und Wassily Kandinsky. Wichtige Amerikaner wie Andy Warhol, Robert Rauschenberg und Jackson Pollock sind ebenso vertreten wie Künstlerinnen und Künstler der Gegenwart, etwa Nam June Paik, Katharina Fritsch, Andreas Gursky und Joseph Beuys.
Markus Brock nimmt die Sammlung NRW in Düsseldorf unter die Lupe. Außerdem trifft er Marion Ackermann, seit 2009 an der Spitze der Kunstsammlung NRW, und als Überraschungsgast die gebürtige Düsseldorfer Sängerin Katharina Franck, deren Karriere Ende der 1980er Jahre mit der Band Rainbirds und dem Hit "Blueprint" ihren Anfang nahm.
(ARD/SWR/3sat)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Lamu, Kenia

Die magische Steinstadt

Film von Christian Romanowski

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Die Insel Lamu liegt vor der ostafrikanischen Küste im Indischen Ozean und ist geprägt von afrikanischen, arabischen und indischen Einflüssen. Schon im 9. Jahrhundert traten arabische Kaufleute mit den Küstenbewohnern in Handelsbeziehungen, ließen sich nieder und ...
(ARD/SWR)

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Die Insel Lamu liegt vor der ostafrikanischen Küste im Indischen Ozean und ist geprägt von afrikanischen, arabischen und indischen Einflüssen. Schon im 9. Jahrhundert traten arabische Kaufleute mit den Küstenbewohnern in Handelsbeziehungen, ließen sich nieder und bauten ein Fernhandelsnetz auf. Dass durch sie nicht nur Wohlstand, sondern auch der Islam nach Lamu kam, bezeugt der orientalische Baustil der Häuser aus jener Zeit, die mit schönen Innenhöfen und offenen Räumen ausgestattet sind. Heute ist die Altstadt jedoch vom Verfall bedroht.
Ein Film über die Altstadt von Lamu und ihre Geschichte.
(ARD/SWR)


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19:25
Stereo-Ton16:9 Format

Berlinale

Kulturzeit extra: Die Zwischenbilanz

Moderation: Tina Mendelsohn

Erstausstrahlung

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Das Eröffnungswochenende der Berlinale 2011 (10. - 20.2.2011) ist vorbei. Die großen Stars, die sich in der Regel zu Beginn des Festivals in Berlin versammeln, haben ihre glanzvollen Spuren hinterlassen.
"Kulturzeit extra" zieht eine Zwischenbilanz.

Als ...

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Das Eröffnungswochenende der Berlinale 2011 (10. - 20.2.2011) ist vorbei. Die großen Stars, die sich in der Regel zu Beginn des Festivals in Berlin versammeln, haben ihre glanzvollen Spuren hinterlassen.
"Kulturzeit extra" zieht eine Zwischenbilanz.

Als nächsten Beitrag zur Berlinale 2011 zeigt 3sat am Montag, 14. Februar, um 0.05 Uhr die dritte Ausgabe vom "Berlinale-Studio".


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Dolby-Digital AudioDolby-Digital 5.1 Audio16:9 Format

film, food and taste

Chocolat

Spielfilm, USA/Großbritannien 2000

Darsteller:
Vianne RocherJuliette Binoche
Armande VoizinJudi Dench
Comte de ReynaudAlfred Molina
Josephine MuscatLena Olin
RouxJohnny Depp
Caroline ClairmontCarrie-Anne Moss
Anouk RocherVictoire Thivisol
u.a.
Regie: Lasse Hallström
Länge: 113 Minuten

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An einem kalten Tag im Jahr 1959 weht der Nordwind zwei vermummte Gestalten in das abgelegene Städtchen Lansquenet-sous-Tannes. Die Schokoladen-Expertin Vianne, schöne Tochter eines französischen Apothekers und einer mexikanischen Mestizin, und ihre kleine Tochter Anouk ...

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An einem kalten Tag im Jahr 1959 weht der Nordwind zwei vermummte Gestalten in das abgelegene Städtchen Lansquenet-sous-Tannes. Die Schokoladen-Expertin Vianne, schöne Tochter eines französischen Apothekers und einer mexikanischen Mestizin, und ihre kleine Tochter Anouk ziehen in einen angemieteten Laden im Zentrum des Ortes. Ein Laden, der schnell zum kulinarischen Mittelpunkt der Stadt wird und auf unterschiedliche Weise die Gemüter ihrer neuen Mitbürger erregt, denn es handelt sich um eine Ausgeburt des Luxus, eine Chocolaterie. Einen Skandal wittert der selbsternannte Sittenwächter, Kirchenvorstand und Patron des Gemeinwesens, Comte de Reynaud. Freiheit dagegen sucht und findet die von ihrem Mann misshandelte Josephine im Schokoladen-Paradies ihrer neuen Arbeitgeberin Vianne. Ob vernachlässigte Hausfrauen auf der Suche nach schokoladigen Aphrodisiaka oder schüchterne Liebhaber, die zartschmelzende Geschenke brauchen: Für jeden ihrer Kunden findet Vianne mit schlafwandlerischer Sicherheit genau die Praline, die seinen Vorlieben entspricht. Dass sich die respektlose Vianne schließlich auch noch mit Zigeunern einlässt, bringt in den gräflichen Augen das Fass zum Überlaufen.
Nach der John-Irving-Verfilmung "Gottes Werk und Teufels Beitrag" brachte der schwedische Regisseur Lasse Hallström ("Gilbert Grape - Irgendwo in Iowa") mit Joanne Harris' "Chocolat" wieder einen Erfolgsroman auf die Leinwand. Hochkarätig besetzt, bietet der Film genau die Art von Unterhaltung, bei der man mühelos "die Seele baumeln lassen kann": eine aufwendig gemachte, märchenhafte Hommage an die befreiende Wirkung sinnlicher Genüsse im Allgemeinen und die besonderen Verzückungen, in die wirklich gute Schokolade selbst abgehärtete Asketen versetzen kann.

Als nächste Filme der Reihe "film, food and taste" zeigt 3sat im Anschluss, ab 22.10 Uhr, den Dokumentarfilm "Food, Inc. - Was essen wir wirklich?" sowie die beiden Spielfilme "Das große Fressen" und "In the Mood For Love - Der Klang der Liebe".


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22:10
Stereo-Ton16:9 Format

Dokumentarfilmzeit: film, food and taste

Food, Inc. - Was essen wir wirklich?

Dokumentarfilm von Robert Kenner, USA 2008

Länge: 89 Minuten

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47.000 Produkte führt ein durchschnittlicher amerikanischer Supermarkt. Das Angebot scheint grenzenlos. Doch betrachtet man die augenscheinliche Vielfalt genauer, zeichnen dafür nur eine Handvoll Firmen verantwortlich. Wenige große Konzerne beherrschen den Markt. ...
(ARD/WDR)

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47.000 Produkte führt ein durchschnittlicher amerikanischer Supermarkt. Das Angebot scheint grenzenlos. Doch betrachtet man die augenscheinliche Vielfalt genauer, zeichnen dafür nur eine Handvoll Firmen verantwortlich. Wenige große Konzerne beherrschen den Markt. Beispiel Fleisch: Gab es 1970 noch Tausende von Schlachthöfen in den USA, gibt es heute gerade noch 13. Hühner werden heute in der Hälfte der Zeit wie vor 50 Jahren doppelt so schwer. Die Tiere nehmen so schnell zu, dass die Knochen die Fleischmassen nicht tragen können und sie alle paar Schritte umkippen. Hühnerhalter werden durch hohe Kredite abhängig von den großen Fleischkonzernen. Wer die Tiere nicht nach deren Vorgaben hält, nämlich in riesigen Hallen ohne Tageslicht, dem wird der Vertrag gekündigt. Die gleichen Zustände herrschen auf dem Saatgutmarkt. 90 Prozent aller Sojabohnen in den USA enthalten Gene, auf die die Firma Monsanto ein Patent hat. Ehemalige Monsanto-Mitarbeiter, die in die Politik gewechselt sind, waren federführend an der Entscheidung beteiligt, gentechnisch veränderte Produkte nicht zu kennzeichnen. Mit dem Ergebnis, dass heute 70 Prozent aller verarbeiteten Produkte in einem amerikanischen Supermarkt gentechnisch veränderte Zutaten enthalten. Mit aller Macht verhindern große Konzerne in Amerika, dass Verbraucher erfahren, wie ihr Essen hergestellt wird. Kritiker werden mit Prozessen überzogen und so mundtot gemacht.
"Es geht nicht nur darum, was wir essen oder um unsere Gesundheit, sondern darum, was wir wissen dürfen." Dieses Zitat stellen der Regisseur Robert Kenner und die Journalisten Eric Schlosser und Michael Pollan an den Anfang ihres Filmes. Am Ende ziehen sie den Schluss: "Einer der wichtigsten Kämpfe der Verbraucher ist der Kampf um das Wissen, was in unserem Essen ist und wie es hergestellt wurde."
(ARD/WDR)


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23:35
16:9 Format

film, food and taste

Das große Fressen

(La grande bouffe)

Spielfilm, Frankreich/Italien 1973

Darsteller:
MichelMichel Piccoli
UgoUgo Tognazzi
MarcelloMarcello Mastroianni
PhilippePhilippe Noiret
AndreaAndréa Ferréol
AnneFlorence Giorgetti
u.a.
Regie: Marco Ferreri
Länge: 125 Minuten

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Vier Männer mittleren Alters verabschieden sich aus ihrem bürgerlichen Leben: der Pilot Marcello, der Koch Ugo, der Fernsehredakteur Michel und der Richter Philippe. Sie treffen sich an einem Wochenende in einer alten Villa, die Philippes Vater vor etlichen Jahren ...

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Vier Männer mittleren Alters verabschieden sich aus ihrem bürgerlichen Leben: der Pilot Marcello, der Koch Ugo, der Fernsehredakteur Michel und der Richter Philippe. Sie treffen sich an einem Wochenende in einer alten Villa, die Philippes Vater vor etlichen Jahren gekauft hat. Die Villa - mit ansprechendem Interieur - ist geräumig, gemütlich und liegt relativ abgelegen in einem Außenbezirk von Paris. Dort wollen die lebensmüden Männer ihre eigene Selbstzerstörung durch eine Überdosis Sex und Essen zelebrieren. Das Personal wird fortgeschickt, drei Freudenmädchen dienen dem Lustgewinn. Die Lehrerin Andréa stößt hinzu und wird zum einzigen Dauergast. Bald schon steigert sich die endlose Zubereitung kulinarischer Köstlichkeiten zum widerwärtigen großen Fressen. Andréa gibt sich sowohl den vier Herren als auch der gnadenlosen Völlerei willig hin. Ab sofort heißt es: Wer stirbt zuerst?
Eine Mixtur des Ekels: Fress-Orgien, derbe Sprüche und junge, nackte, dralle Frauen, die lüsterne, alternde Männer bedienen. Regisseur Marco Ferreri will - wie so oft - schockieren und schreckt in "Das große Fressen" vor keiner Geschmacklosigkeit zurück. Und doch ist der Film vor allem als allegorische Provokation zu verstehen. Zentrale Themen sind der Zerfall der Zivilisation, der Abgesang auf die Bourgeoisie und die zerstörerische Beziehung von Mann und Frau. Der lustvolle Suizid erscheint als einzige Alternative, um dem drohenden Verderben zu entkommen. So gesehen ist "Das große Fressen", trotz seiner unappetitlichen Geschichte, eine groteske schwarze Komödie. Ferreri wählte für seinen Film ein hochkarätiges Darsteller-Quartett, das er um die damals neu entdeckte Andréa Ferréol bereicherte. 1973 erhielt der Film auf dem Festival von Cannes den FIPRESCI-Preis der internationalen Filmkritik.


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1:40
Stereo-Ton16:9 Format

film, food and taste

In the Mood For Love - Der Klang der Liebe

(Fa yeung nin wa)

Spielfilm, Hongkong 2000

Darsteller:
Li-zhenMaggie Cheung
ChowTony Leung
Mrs. SuenRebecca Pan
Mr. HoLai Chen
Ah-pingSiu Ping-Iam
u.a.
Regie: Wong Kar-wai
Länge: 94 Minuten

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Hongkong 1962: Der ambitionierte Zeitungsredakteur Chow und die scheue Sekretärin Li-zhen gehören zu den zahlreichen Immigranten, die nach der Eroberung Shanghais durch kommunistische Truppen in die britische Kronkolonie geflüchtet sind. Obwohl beide verheiratet sind ...

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Hongkong 1962: Der ambitionierte Zeitungsredakteur Chow und die scheue Sekretärin Li-zhen gehören zu den zahlreichen Immigranten, die nach der Eroberung Shanghais durch kommunistische Truppen in die britische Kronkolonie geflüchtet sind. Obwohl beide verheiratet sind und ein reguläres Gehalt beziehen, können sie sich wegen der Wohnungsnot in Hongkong nur ein untervermietetes Zimmer bei einer fremden Familie leisten. Zufälligerweise ziehen sie am gleichen Tag in dasselbe Mietshaus ein und wohnen Tür an Tür. Tagtäglich begegnen Chow und Li-zhen sich auf dem Flur. Da ihre Ehepartner fast nie zu Hause sind, entwickelt sich allmählich eine von unterschwelliger Sehnsucht geprägte Freundschaft zwischen ihnen. Schließlich finden sie heraus, dass Chows Frau und Li-zhens Mann eine heimliche Affäre haben. Obwohl auch Chow sich leidenschaftlich in seine schöne Nachbarin verliebt, ist an Revanche nicht zu denken. Nur unfreiwillig verbringen sie eine einzige gemeinsame Nacht in einem Hotelzimmer. Schüchtern und schuldbewusst bleiben die beiden Liebenden dabei jedoch auf Distanz. Um der traurigen Situation zu entgehen, bleibt Chow schließlich nur der Umzug in eine andere Stadt.
Wong Kar-wais bitter-süßes Melodram "In the Mood For Love - Der Klang der Liebe" erzählt eine klassische Liebesgeschichte über ein Paar, das keine Zukunft hat. Dieser große Film der kleinen Gesten überzeugt durch Bilder höchster ästhetischer Brillanz, die vom Schmerz über den Ehebruch, von der Einsamkeit und der Einschüchterung durch gesellschaftlich-moralische Konventionen der 1960er Jahre in Hongkong erzählen. Durch seine hypnotische Langsamkeit und Zeitlupenaufnahmen schlägt der Film den Zuschauer in Bann.

Als nächsten Film der Reihe "film, food and taste" zeigt 3sat am Dienstag, 15. Februar, um 23.00 Uhr den Dokumentarfilm "Unser täglich Brot".


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3:15
Dolby-Digital AudioDolby-Digital 5.1 Audio16:9 Format

Chocolat

Spielfilm, USA/Großbritannien 2000

(Wh.)

Länge: 113 Minuten


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5:10
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Aufgetischt und abserviert

Die Tricks der Lebensmittelindustrie

Film von Britta Buchholz und Kai Dietrich

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Jedes Jahr werden Hunderte neuer Lebensmittel "erfunden", darunter Kreationen wie "Formschinken" und "Analogkäse". Oftmals ist solch ein Lebensmittelschwindel ganz legal. Da gibt es den Physalis-Tee, der ganz ohne Physalis auskommt, dafür mit Aromastoffen versehen ist. ...

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Jedes Jahr werden Hunderte neuer Lebensmittel "erfunden", darunter Kreationen wie "Formschinken" und "Analogkäse". Oftmals ist solch ein Lebensmittelschwindel ganz legal. Da gibt es den Physalis-Tee, der ganz ohne Physalis auskommt, dafür mit Aromastoffen versehen ist. Oder die Fertigsauce, die mit "verbesserter Rezeptur" wirbt, obwohl die Zutaten minderwertiger geworden sind. Es gibt ganze Produktpaletten, die vom Vorgaukeln falscher Tatsachen leben, wie beispielsweise das Etikett "Light": Die Werbung spiegelt vor, man könnte schlank werden dank solcher Produkte. Doch weniger Fett bedeutet mehr Zucker - und umgekehrt. Professor Michael Hermanussen geht sogar noch einen Schritt weiter und sagt: "Das Problem ist die Regulation des Appetits. Wir selbst müssen uns sagen, wir sind satt, wir sind nicht satt. Dieses Gefühl hat uns die Industrie abtrainiert." Ein Inhaltsstoff ist dafür mitverantwortlich: der Geschmacksverstärker Glutamat. Er gilt als "Dickmacher". Oft wird er durch glutamathaltigen Hefeextrakt ersetzt - denn der muss nicht als Geschmacksverstärker deklariert werden.
Der Film beschäftigt sich mit Ernährungsfragen und spürt auf, wo in Deutschland mehr getan werden müsste, um den Interessen von Verbrauchern entgegenzukommen.

Sendeende: 5:55 Uhr