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Dienstag, 8. Februar
Programmwoche 06/2011
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6:20
Stereo-Ton16:9 Format

7:00
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Kölner Treff

Mit den Gästen Hannes Jaenicke, Denis Scheck, Kim Fisher,
Jürgen Todenhöfer, Olivia Jones und Konstanze Kuchenmeister

Moderation: Bettina Böttinger


Prominente Gäste und Menschen, die nicht tagtäglich im Rampenlicht stehen, aber eine außergewöhnliche und bewegende Lebensgeschichte haben, kommen zum Gespräch zu Bettina Böttingers "Kölner Treff".
(ARD/WDR)


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11:45
Stereo-Ton16:9 Format

Baha'i - Religion für eine neue Zeit

Film von Pia Patricia Schweizer

(aus der ORF-Reihe "Kreuz & Quer")

Moderation: Doris Appel

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Für die fünf Millionen Anhänger der Baha'i-Religion sind die israelischen Nachbarstädte Haifa und Akká die heiligsten Orte auf Erden. Dort liegt das administrative und spirituelle Zentrum ihrer weltweiten Gemeinde, das alljährlich Tausende Baha'i-Pilger aus aller ...
(ORF)

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Für die fünf Millionen Anhänger der Baha'i-Religion sind die israelischen Nachbarstädte Haifa und Akká die heiligsten Orte auf Erden. Dort liegt das administrative und spirituelle Zentrum ihrer weltweiten Gemeinde, das alljährlich Tausende Baha'i-Pilger aus aller Welt besuchen. Über 700 Baha'i sind in diesem Weltzentrum tätig. Die Baha'i vertreten eine handlungsorientierte Ethik, die sich einer humanitären Vision des sozialen Fortschritts verpflichtet fühlt. Es gibt wenige Riten, Adressat fast aller Gebote ist das Individuum. Was zählt ist die geistige Grundhaltung, nicht die äußere Form. Frieden hat einen sehr hohen Stellenwert in ihrem Glauben. Die Baha'i werden im Iran, dem Ursprungsland ihrer Religion, diskriminiert und verfolgt. Seit der Islamischen Revolution 1979 wurden mehr als 200 Baha'i getötet, seit mehr als zwei Jahren ist das ehemalige Führungsgremium der iranischen Baha'i-Gemeinde im berüchtigten Evin-Gefängnis inhaftiert - trotz internationaler Proteste seitens der UNO und der EU.
Der Film erzählt die Geschichte der Baha'i-Religion und stellt Anhänger der Baha'i vor.
(ORF)


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12:30
Stereo-Ton16:9 Format

Tel Aviv - Leben zwischen Himmel und Hölle

Film von Renata Schmidtkunz

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"Was so traurig an dem Leben hier ist, ist, dass wir eine Insel mitten in der Hölle sind. Denn draußen ist es höllisch. Und ich weiß nicht, wie lange wir das überleben können", sagt der Schriftsteller Yoram Kaniuk, der 1930 in Tel Aviv geboren wurde. Angefangen hat ...
(ORF)

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"Was so traurig an dem Leben hier ist, ist, dass wir eine Insel mitten in der Hölle sind. Denn draußen ist es höllisch. Und ich weiß nicht, wie lange wir das überleben können", sagt der Schriftsteller Yoram Kaniuk, der 1930 in Tel Aviv geboren wurde. Angefangen hat alles auf den Dünen, ein paar Kilometer nördlich der 4.000 Jahre alten Stadt Jaffa. 66 jüdische Einwandererfamilien erwarben im April 1909 per Los das Land, umgeben von arabischen Dörfern, um eine Gartenstadt zu errichten. Sie träumten von einer Stadt ohne Araber und nach europäischem Vorbild. In den 1930er Jahren kamen viele deutsche und österreichische Immigranten nach Tel Aviv, und aus der kleinen Siedlung in den Dünen wurde das kulturelle und politische Zentrum des Landes. Aus Europa geflüchtete Architekten und Architektinnen brachten den Bauhaus-Stil mit in die Stadt am Mittelmeer, die deshalb seit 2003 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Am 14. Mai 1948 rief David Ben Gurion in Tel Aviv den Staat Israel aus. Bis 1981 war Tel Aviv die Hauptstadt des jungen Staats. Bis heute sind die meisten ausländischen Botschaften in Tel Aviv angesiedelt, ebenso wie der Geheimdienst Mossad und das Hauptquartier der israelischen Armee. Noch 100 Jahre nach seiner Gründung ist Tel Aviv ein Synonym für eine offene, moderne und freie Stadt, eine "Stadt ohne Konzept", die ständig in Bewegung und ein Anziehungspunkt für junge Leute aus der ganzen Welt ist.
Der Film stellt Tel Aviv und Menschen, die dort leben, vor. Zu Wort kommen neben Yoram Kaniuk auch die Journalistin Nilly Landsmann, der Filmemacher, Autor und Musiker Dani Dothan und Rifaat Tourk, der einzige arabische Israeli, der jemals in der israelischen Fußball-Nationalmannschaft gespielt hat.
(ORF)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Auf nach Afrika (5/6)

Affentheater

Film von Gabriele Wengler

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Die Volontäre auf Harnas bekommen Verstärkung aus Deutschland. Marius war schon einmal dort und hat dabei besonders die zwei jungen Löwen Zion und Trust sowie das Zebra Zebe ins Herz geschlossen. Auf seine Initiative hin versuchen Gabriel und er das nun eingesperrte und ...
(ARD/WDR)

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Die Volontäre auf Harnas bekommen Verstärkung aus Deutschland. Marius war schon einmal dort und hat dabei besonders die zwei jungen Löwen Zion und Trust sowie das Zebra Zebe ins Herz geschlossen. Auf seine Initiative hin versuchen Gabriel und er das nun eingesperrte und etwas lustlos wirkende Zebra wieder für ein Leben in Freiheit zu begeistern. Auch Claras Mangustenherde bekommt ein neues Mitglied. Ellie wird von ihrem Pavianzögling Jakob auf Trab gehalten. Um Ellie etwas zu entlasten, erklärt sich Danica bereit, Jakob für eine Nacht bei sich aufzunehmen.
Fünfter Teil der sechsteiligen Reihe über freiwillige Tierschutzhelfer auf einer Farm in Namibia.
(ARD/WDR)


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13:45
Stereo-Ton16:9 Format

Auf nach Afrika (6/6)

Schwerer Abschied

Film von Gabriele Wengler

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Die Zeit auf der namibischen Tierfarm Harnas neigt sich für die Volontäre aus Deutschland langsam dem Ende zu. Inzwischen erledigen sie alle Arbeiten auf der Farm routiniert und ohne Hilfe der einheimischen Farmfamilie. Doch es ist auch schwer, sich von den geliebten ...
(ARD/WDR)

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Die Zeit auf der namibischen Tierfarm Harnas neigt sich für die Volontäre aus Deutschland langsam dem Ende zu. Inzwischen erledigen sie alle Arbeiten auf der Farm routiniert und ohne Hilfe der einheimischen Farmfamilie. Doch es ist auch schwer, sich von den geliebten Tieren zu trennen und zu verabschieden. Sie unternehmen alles, um diese gut versorgt zu wissen. Marius sucht für das Zebra Zebe eine neue Freundin. Nadine und Danica richten für den kleinen Pavian Jakob ein Gehege ein, in dem er sich austoben kann. Als Nadine Jakob seiner neuen Pflegemutter anvertrauen will, möchte dieser sie kaum loslassen, und auch Nadine tut sich sichtlich schwer, Abschied zu nehmen. Wenn Gabriel Harnas verlässt, kann er sicher sein, dass seine geliebten Luchse sich in Freiheit befinden. Die Luchse werden mit der entsprechenden Dosierung betäubt und zuerst in ein Freigehege gebracht, in dem sie sich an die Freiheit gewöhnen dürfen. Als Abschiedsgeschenk dürfen die Volontäre die letzte Nacht im Freien mit den beiden Junglöwen Zion und Trust verbringen. Den Löwen tut der Freilauf sichtlich gut und auch die Helfer sind verzaubert vom wilden Hauch der Natur. Manche Freiwillige sind so begeistert vom Aufenthalt in Harnas, dass sie sich fest vorgenommen haben, wiederzukommen.
Letzter Teil der sechsteiligen Reihe über freiwillige Tierschutzhelfer auf einer Farm in Namibia.
(ARD/WDR)


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14:15
Stereo-Ton16:9 Format

Verschollen in der Arktis

Film von Hans Fricke und Carola Meyer

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Am 7. Januar 1913 sendet eine Funkstation auf Spitzbergen Hilferufe nach Deutschland. Polarforscher unter dem jungen Leutnant Schröder-Stranz sind im Packeis eingeschlossen. Ihr Ziel: die Durchquerung der Nordostpassage. Kaiser Wilhelm II. liebt diese Idee, verspricht er ...
(ARD/NDR)

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Am 7. Januar 1913 sendet eine Funkstation auf Spitzbergen Hilferufe nach Deutschland. Polarforscher unter dem jungen Leutnant Schröder-Stranz sind im Packeis eingeschlossen. Ihr Ziel: die Durchquerung der Nordostpassage. Kaiser Wilhelm II. liebt diese Idee, verspricht er sich doch Vorteile für den deutschen Seehandel. Der Leutnant lässt sich mit drei seiner Männer auf dem Packeis absetzen, um auf dem Landweg die Westküste Spitzbergens zu erreichen. Dort sollte das Schiff "Herzog Ernst" auf sie warten. Doch Schröder-Stranz erreicht sein Ziel nie, ein Kampf um Leben und Tod gegen die klirrende Kälte beginnt. Um die Männer der größten Polarexpedition des Deutschen Reiches zu retten, machen sich zahlreiche Teams auf die Suche nach Leutnant Schröder-Stranz und seinen Männern - doch alle scheitern.
Der Film begibt sich auf Spurensuche nach einer im Jahr 1913 verschollenen deutschen Polarexpedition.
(ARD/NDR)


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15:00
Stereo-Ton16:9 Format

Mit Shackleton in der Antarktis

Der Fotograf Frank Hurley

Film von Anna Cater und Simon Nasht

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Es war ein Wettrennen zu einem der unwirtlichsten Orte der Erde - die Expeditionen zum Südpol von Amundsen, Scott und Shackleton. Shackleton verlor, aber seine Expedition schrieb Geschichte. Das verdankt er vor allem den dramatischen Fotos von Frank Hurley (1885 - 1962). ...
(ARD/NDR)

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Es war ein Wettrennen zu einem der unwirtlichsten Orte der Erde - die Expeditionen zum Südpol von Amundsen, Scott und Shackleton. Shackleton verlor, aber seine Expedition schrieb Geschichte. Das verdankt er vor allem den dramatischen Fotos von Frank Hurley (1885 - 1962). Die "Endurance" blieb im Januar 1915 im Packeis des Wedellmeers stecken, wurde vom Eis zerquetscht und sank. Frank Hurleys Fotos dokumentieren den ungleichen Kampf zwischen Schiff und Packeis, zeigen, wie die "Endurance" kippt und wie Rumpf und Masten unter dem Druck der Eismassen zersplittern. Hurley hatte die schweren Glasnegative nach dem qualvollen Überwintern auf Elephant Island retten können. Für den Australier Frank Hurley war die Shackleton-Expedition der Beginn einer Weltkarriere. Als Fotograf im Ersten Weltkrieg in Flandern, als Erforscher von Papua-Neuguinea in den 1920er Jahren und als Dokumentarist Australiens hat er sich in die Geschichte der Fotografie eingetragen. Einen ebenso großen Ruf hatte er allerdings auch als Manipulator. Auf der Suche nach dem perfekten Abbild griff er auf Montagetechniken und das Reinszenieren von Ereignissen zurück. Seine Papua-Expedition, die er mit allen technischen Möglichkeiten seiner Zeit - Flugzeug und Funkgeräten - durchführte, trug auch mit dazu bei, eine einmalige Kultur zu zerstören. Weltberühmt geworden begleitete er auch noch den Zweiten Weltkrieg als Chronist und zog sich nach dem Krieg wieder nach Australien zurück. Seine Fotos von der Südpol-Expedition galten lange als verschollen und wurden 1998 zu Sensationspreisen versteigert.
Ein Film über den Fotografen Frank Hurley, der zahlreiche bedeutende Ereignisse des 20. Jahrhunderts dokumentierte.
(ARD/NDR)


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15:45
Stereo-Ton16:9 Format

Wettlauf mit dem Eis (1/2)

Mit Arved Fuchs durch die Nordwestpassage

Film von Gunther Scholz

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500 Jahre lang haben Menschen versucht, eine Passage durch die kanadische Arktis zu finden, um den zeitraubenden Seeweg nach Asien zu verkürzen. Hunderte Seeleute kamen dabei ums Leben. 100 Jahre nach der Erstdurchsegelung durch den Norweger Roald Amundsen will der ...
(ARD/SWR)

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500 Jahre lang haben Menschen versucht, eine Passage durch die kanadische Arktis zu finden, um den zeitraubenden Seeweg nach Asien zu verkürzen. Hunderte Seeleute kamen dabei ums Leben. 100 Jahre nach der Erstdurchsegelung durch den Norweger Roald Amundsen will der Abenteurer Arved Fuchs die Nordwestpassage mit einem Segelschiff bezwingen. Temperaturen bis minus 40 Grad, Stürme und ein Gewirr aus Inseln und Eisfeldern machen die 2.800 Seemeilen lange Nordwestpassage zu einer Herausforderung selbst für den erprobten Abenteurer. Die Route führt durch den nördlichsten Teil Kanadas, entlang des Polarkreises. Im Winter unpassierbar, öffnet sich die Passage im Sommer während eines ungefähr sechs Wochen langen Zeitfensters, in der das Eis taut und Rinnen freimacht. Dann wechselt auch die Landschaft ihren Charakter und wird von einer Eiswüste zu einer beeindruckend weiten braungrünen Tundra, die von Rentieren, Eisbären, Moschusochsen, Füchsen, Hasen und anderen Tieren bevölkert ist.
Der Film schildert in zwei Teilen die Expedition von Arved Fuchs. Im September 2003 beginnt die Expedition in der Beringstraße und führt über zwei Drittel der Strecke, bevor ihr Schiff, die "Dagmar Aaen", plötzlich vom Eis eingeschlossen wird. In einer dramatischen Rettungsaktion kommt sie mit Hilfe eines Eisbrechers frei und kann einen Winterhafen ansteuern. Die Expedition ist jedoch für fast ein Jahr unterbrochen. Die Abenteurer sitzen in Cambridge Bay fest, einer der wenigen festen Siedlungen der Inuit in der Region. Im Juni 2004 beginnen die Vorbereitungen für einen erneuten Versuch. Arved Fuchs und die Crew hoffen darauf, dass diesmal die Bedingungen besser sind. Als Mitte August in Cambridge Bay der Anker gelichtet wird, schwebt die Crew der "Dagmar Aaen" zwischen Bangen und Hoffen.

Den zweiten Teil des Films "Wettlauf mit dem Eis" zeigt 3sat im Anschluss um 16.30 Uhr.

(ARD/SWR)


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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

Wettlauf mit dem Eis (2/2)

Mit Arved Fuchs durch die Nordwestpassage

Film von Gunther Scholz

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500 Jahre lang haben Menschen versucht, eine Passage durch die kanadische Arktis zu finden, um den zeitraubenden Seeweg nach Asien zu verkürzen. Hunderte Seeleute kamen dabei ums Leben. 100 Jahre nach der Erstdurchsegelung durch den Norweger Roald Amundsen will der ...
(ARD/SWR)

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500 Jahre lang haben Menschen versucht, eine Passage durch die kanadische Arktis zu finden, um den zeitraubenden Seeweg nach Asien zu verkürzen. Hunderte Seeleute kamen dabei ums Leben. 100 Jahre nach der Erstdurchsegelung durch den Norweger Roald Amundsen will der Abenteurer Arved Fuchs die Nordwestpassage mit einem Segelschiff bezwingen. Temperaturen bis minus 40 Grad, Stürme und ein Gewirr aus Inseln und Eisfeldern machen die 2.800 Seemeilen lange Nordwestpassage zu einer Herausforderung selbst für den erprobten Abenteurer. Die Route führt durch den nördlichsten Teil Kanadas, entlang des Polarkreises. Im Winter unpassierbar, öffnet sich die Passage im Sommer während eines ungefähr sechs Wochen langen Zeitfensters, in der das Eis taut und Rinnen freimacht. Dann wechselt auch die Landschaft ihren Charakter und wird von einer Eiswüste zu einer beeindruckend weiten braungrünen Tundra, die von Rentieren, Eisbären, Moschusochsen, Füchsen, Hasen und anderen Tieren bevölkert ist.
Der Film schildert in zwei Teilen die Expedition von Arved Fuchs. Nach dem ersten vergeblichen Versuch, die Nordwestpassage zu durchqueren und einem erzwungenen Aufenthalt von fast einem Jahr in Cambridge Bay, fällt im August 2004 der erneute Startschuss. Von Anfang an ist die Expedition nicht nur ein Kraftakt, sondern auch ein strategisches Spiel um die richtige Route zur richtigen Zeit. Die Prognosen sind schlecht, das Eis taut nicht in dem Maße, wie es um diese Jahreszeit sollte. Viele Kanäle sind noch zugefroren, immer wieder verliert die Crew Zeit durch Warten. Als dann auch noch der Winter früher als erwartet einbricht, zweifelt fast jeder auf dem Schiff, dass sie noch durchkommen werden. Die Temperatur fällt, neues Eis bildet sich bereits auf dem Wasser. Die Gefahr einer Überwinterung mitten in der Arktis droht. Doch Arved Fuchs setzt alles auf eine Karte. Seine Hoffnung ist ein aufziehender Sturm, der das Eis aufwirbelt und Rinnen freimacht.
(ARD/SWR)


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17:15
Stereo-Ton

Eis, Zeit und Wind

Der Abenteurer Arved Fuchs

Film von Uwe Agnes und Bernd Seiring

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Bekannt ist Arved Fuchs vor allem durch seine Expeditionen: Seit 1977 bereist der Abenteurer die kältesten Regionen der Erde.
Uwe Agnes und Bernd Seiring haben Arved Fuchs und seine Lebensgefährtin Brigitte Ellerbrock auf die Malediveninsel Machchafushi begleitet. ...
(ARD/WDR)

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Bekannt ist Arved Fuchs vor allem durch seine Expeditionen: Seit 1977 bereist der Abenteurer die kältesten Regionen der Erde.
Uwe Agnes und Bernd Seiring haben Arved Fuchs und seine Lebensgefährtin Brigitte Ellerbrock auf die Malediveninsel Machchafushi begleitet. Dort zeigt sich der abgebrühte Abenteurer als tiefsinniger Philosoph.
(ARD/WDR)


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18:00
Stereo-Ton

Gefangen im Eis

Deutsche Frachter am Polarkreis

Film von Andreas Orth

(aus der Reihe "ARD-exclusiv")

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Kapitän Rudolf Schapers hat es wieder einmal gewagt. Als einer der ersten versucht er, sich mit seinem Schiff im Februar durch das Packeis der Ostsee zu schlagen. An Bord der "Thamesis" mit Heimathafen Duisburg ist eine Ladung Holz und Papier, die von Finnland nach ...
(ARD/WDR)

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Kapitän Rudolf Schapers hat es wieder einmal gewagt. Als einer der ersten versucht er, sich mit seinem Schiff im Februar durch das Packeis der Ostsee zu schlagen. An Bord der "Thamesis" mit Heimathafen Duisburg ist eine Ladung Holz und Papier, die von Finnland nach Deutschland gebracht werden muss. Die Kunden warten schon drauf und die Fahrt bringt gutes Geld. Trotz Eiswarnung sind jeden Winter die kleinen deutschen Frachter unterwegs. Obwohl vorher Eiskarten studiert und Hubschrauberflüge zur Erkundung gestartet wurden, frieren die Schiffe immer wieder fest. Dann kann die Besatzung ungeplanten Urlaub machen, kleine Skitouren rund um das Schiff unternehmen und die wunderbaren Eislandschaften bei blauem Himmel genießen. Doch oft geraten die Männer und das Schiff auch in große Gefahr, wenn sich plötzlich "Presseis" bildet und die Bordwand hoch friert. Trotz höchster Eisklasse der Schiffe droht dann, alles im Eis zermalmt zu werden. Besonders nachts sind die tückischen Eisbarrieren in der weißen Einöde kaum auszumachen. Auch der "Thamesis" kann diesmal wieder nur der finnische Eisbrecher "Otso" mit seinen 20.000 Pferdestärken helfen. Dumpf polternd bahnt er sich seinen Weg zum deutschen Frachter. Schiffe im Presseis haben Priorität, erst dann wird anderen die Fahrrinne freigebrochen. Wenn es ganz dick kommt, müssen sie mitten im Eismeer auf den Haken genommen werden. Eine Tortur für Mensch und Maschine. Erst nach einer Woche hat Kapitän Schapers es geschafft und die freie See Richtung Kiel erreicht.
Der Film begleitet die die gefährliche Schifffahrt durch das Packeis der Ostsee.
(ARD/WDR)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

- Bio für Afrika
Projekt eines Schweizer Journalisten soll biologischen
Anbau fördern
- Kampf der Heuschrecke
Pheromone sollen Krabbeltiere fernhalten
- Fliegen wie ein Vogel
Neuartige Fluganzüge sollen Menschen fliegen lassen

Moderation: Kristina zur Mühlen


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Wen die Götter lieben - zum 80. Geburtstag von James Dean

Moderation: Andrea Meier


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Toter Mann

Fernsehfilm, Deutschland 2002

Darsteller:
LeylaNina Hoss
ThomasAndré Hennicke
BlumSven Pippig
RichardHeinrich Schmieder
SophieKathrin Angerer
u.a.
Länge: 89 Minuten

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In einem Stuttgarter Hallenbad beobachtet der Rechtsanwalt Thomas Richter Leyla, eine junge Frau, die im Wasser ihre Bahnen zieht. Als er Leyla wenig später zufällig wieder trifft, verliebt er sich in sie. Nach ihrer ersten Nacht verschwindet Leyla, um in einer anderen ...

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In einem Stuttgarter Hallenbad beobachtet der Rechtsanwalt Thomas Richter Leyla, eine junge Frau, die im Wasser ihre Bahnen zieht. Als er Leyla wenig später zufällig wieder trifft, verliebt er sich in sie. Nach ihrer ersten Nacht verschwindet Leyla, um in einer anderen Stadt wieder aufzutauchen. Dort arbeitet sie in der Kantine einer Fabrik und lernt einen anderen Mann kennen: den Mörder Blum, der sich nach 14 Jahren Psychiatrie und Gefängnis in einem Resozialisierungsprogramm bewähren muss. Thomas sucht Leyla. Die Spur, die er findet, führt zu Blum, seinem Klienten. Als ihm der Zusammenhang klar wird, sind Leyla und Blum verschwunden.
Fernsehfilm mit Nina Hoss und André Hennicke.


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21:45
Stereo-Ton16:9 Format

Kinotipp

Von Maik Platzen

Erstausstrahlung


"Kinotipp" gibt eine qualitative Empfehlung für eine aktuelle Kinoproduktion.


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Stereo-Ton16:9 Format

Berg und Geist

Film von Beat Kuert und Michael Lang

Erstausstrahlung


Prominente Zeitgenossen aus den 3sat-Ländern zeigen in der intimen Gesprächssendung ihre Lieblingsplätze in den Schweizer Bergen und erzählen aus ihrem Leben und von ihrem Bezug zum Mythos Berg.


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22:55
schwarz-weiss monochrom

Berlinale

Die Stunde des Wolfs

Spielfilm, Schweden 1966

Darsteller:
AlmaLiv Ullmann
Johan BorgMax von Sydow
Baron von MerkensErland Josephson
Corinne von MerkensGertrud Fridh
Frau von MerkensGudrun Brost
Ernst von MerkensBertil Anderberg
Veronika VoglerIngrid Thulin
Regie: Ingmar Bergman
Länge: 84 Minuten

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Alma, die Ehefrau des Malers Johan Borg, erinnert sich mit Hilfe seines Tagebuchs an das Schicksal ihres verschwunden Mannes: Die Geschichte beginnt, als Alma und Johan auf eine Insel ziehen, wo Johan in Ruhe arbeiten will. Aber schon bald wird der sensible Künstler von ...

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Alma, die Ehefrau des Malers Johan Borg, erinnert sich mit Hilfe seines Tagebuchs an das Schicksal ihres verschwunden Mannes: Die Geschichte beginnt, als Alma und Johan auf eine Insel ziehen, wo Johan in Ruhe arbeiten will. Aber schon bald wird der sensible Künstler von Alpträumen und Obsessionen geplagt. Alma sieht eines Tages im Traum eine alte Frau, die Alma rät, Johans Tagebuch zu lesen. Alma tut es und wird mehr und mehr in die düstere Welt Johans hineingezogen. Johan begegnet am Strand seiner früheren Geliebten Veronika, und er trifft Baron von Merkens, der ihn und seine Frau auf sein Schloss einlädt. Dort werden Johan und Alma mit einer grotesken Abendgesellschaft konfrontiert, die offenbar Johans Vorleben kennt und ihn mit intimen Fragen quält. Am Meer nähert sich Johan eines Tages auch ein Junge, in dem der Maler einen Dämon zu erkennen glaubt und den er nach einem erbitterten Kampf über die Klippen stürzt. Dann wird Johan zu einem Rendezvous mit Veronika noch einmal ins Schloss geladen. Alma will ihn zurückhalten, aber halb von Sinnen schießt er auf sie und erlebt dann im Schloss seinen schlimmsten Alptraum.
"Die Stunde des Wolfs" bildet zusammen mit "Schande" (1968) und "Passion" (1969) eine Spielfilm-Trilogie Ingmar Bergmans. In den drei Filmen geht es um die Liebe und um die Bedrohung der Lebensgemeinschaft eines Paares durch äußere und innere Konflikte. Alle drei Filme spielen auf einer Insel, und immer wird das Paar von Liv Ullmann und Max von Sydow dargestellt. Dieser scheinbar einfachen Konstellation hat Ingmar Bergman erstaunliche Nuancierungen abgewonnen. "Die Stunde des Wolfs" hat Bergman mit seinem kongenialen Kameramann Sven Nykvist in einer suggestiven Bildsprache inszeniert, die teilweise an Filme von Luis Buñuel und Andrej Tarkowski erinnert.

Am Mittwoch, 9. Februar, 22.25 Uhr, setzt 3sat sein Programm zur diesjährigen Berlinale mit der Erstausstrahlung des Spielfilms "The Saddest Music in the World" von Guy Maddin fort, in dem Isabella Rossellini, die Jury-Präsidentin der Berlinale 2011, in der Hauptrolle zu sehen ist.


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0:20
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:50
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Toter Mann

Fernsehfilm, Deutschland 2002

(Wh.)

Länge: 89 Minuten


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2:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Ein halbes Leben

Fernsehfilm, Österreich 2008

Darsteller:
Peter GrabowskiMatthias Habich
Ulrich LenzJosef Hader
Marianne GrabowskiFranziska Walser
Max HauerWolfgang Böck
Frau MolnarIngrid Burkhard
u.a.
Länge: 88 Minuten

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Der U-Bahn-Fahrer Ulrich Lenz hat vor 20 Jahren eine junge Frau vergewaltigt, sie anschließend umgebracht und alle Spuren beseitigt. Der Mord wurde nie aufgeklärt. Lenz blieb all die Jahre unbehelligt, niemand kam ihm auf die Schliche. Er konnte sich sogar eine neue ...
(ORF/ZDF)

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Der U-Bahn-Fahrer Ulrich Lenz hat vor 20 Jahren eine junge Frau vergewaltigt, sie anschließend umgebracht und alle Spuren beseitigt. Der Mord wurde nie aufgeklärt. Lenz blieb all die Jahre unbehelligt, niemand kam ihm auf die Schliche. Er konnte sich sogar eine neue Identität, ein neues Leben aufbauen. Er hat geheiratet und ist Vater geworden. Jetzt scheint er ein netter, unauffälliger Bürger. Peter Grabowski, der Vater der Getöteten, und Max Hauer, der damals ermittelnde Kommissar von der Mordkommission, der nun pensioniert ist, hatten all die Jahre verzweifelt versucht, den Täter ausfindig zu machen - ohne Erfolg. Als ein neuartiges Verfahren der DNA-Analyse den Täter eindeutig identifiziert und ihm einen Namen gibt, ist die Jagd auf den Mörder wieder eröffnet. Aber den Mörder zu überführen und seiner gerechten Strafe zuzuführen bedeutet gleichzeitig, eine intakte Familie zu zerstören. Wie werden die involvierten Personen auf die neuen Umstände reagieren?
Im österreichischen Fernsehfilm von Nikolaus Leytner spielt Josef Hader den Sexualstraftäter Ulrich Lenz.
(ORF/ZDF)


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3:45
Mit Audiodeskription16:9 FormatVideotext Untertitel

Die Geschworene

Fernsehfilm, Österreich 2006

Darsteller:
Hanni WinterChristiane Hörbiger
Hubert ÖhlerErwin Steinhauer
Laszlo VargaHary Prinz
KarinFranziska Weisz
Richter PrammerPeter Matic
u.a.
Buch: Susanne Freund
Regie: Nikolaus Leytner
(Zweikanalton: Originalfassung/ Originalfassung mit akustischer Bildbeschreibung)
Länge: 89 Minuten

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Für die gewissenhafte Hausfrau Hanni Winter ist die Tätigkeit als Geschworene in einem Prozess um einen Prostituiertenmord eine spannende Unterbrechung ihres Alltags. Nach dem mit nur einer Gegenstimme erfolgten Schuldspruch kehrt ihr Leben aber nicht in die gewohnten ...
(ORF/ARD/NDR)

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Für die gewissenhafte Hausfrau Hanni Winter ist die Tätigkeit als Geschworene in einem Prozess um einen Prostituiertenmord eine spannende Unterbrechung ihres Alltags. Nach dem mit nur einer Gegenstimme erfolgten Schuldspruch kehrt ihr Leben aber nicht in die gewohnten Bahnen zurück. Denn als sie von einer Freundin zufällig mit Ungereimtheiten in der Beweisführung konfrontiert wird, befallen Hanni zunehmend Zweifel, mit dem Zuhälter und ehemaligen Motorradrennfahrer Laszlo Varga den Richtigen ins Gefängnis gebracht zu haben. Sie beginnt, den Fall neu aufzurollen. Einer ihrer Mitgeschworenen, der Juryobmann und Zivilingenieur Hubert Öhler, steht Hanni nach anfänglicher Skepsis bald zur Seite. Stück für Stück kommen die beiden einem veritablen Justizskandal auf die Spur, der von falschen und erzwungenen Zeugenaussagen, fragwürdigen Alibis, vorenthaltenen Tatsachen und korrupten Polizisten bis zum Verdacht eines durch den Richter manipulierten Prozesses reicht. Auch von persönlichen Drohungen während der Recherchen lässt sich Hanni nicht beirren. Von Vargas Unschuld überzeugt, setzt sie alle Hebel in Bewegung, um eine Wiederaufnahme des Prozesses zu erwirken. Als jedoch sämtliche legalen Mittel im Kampf um die Gerechtigkeit scheitern, fasst Hanni Winter einen Plan, den der einst schüchternen Hausfrau niemand zugetraut hätte.
In dem Fernsehfilm nach dem gleichnamigen Roman von Katharina Zara spielt Christiane Hörbiger die Hauptrolle.
(ORF/ARD/NDR)


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5:15
Stereo-Ton16:9 Format

Sex als Schwerarbeit

Reportage von Christine Grabner und Julia Kovarik

(aus der ORF-Reihe "Am Schauplatz")

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Jeder dritte Mann, so Schätzungen, geht regelmäßig zu einer Prostituierten. Vor allem in Wien können sich zahlungswillige Männer wie im Sexparadies fühlen: Immer mehr Frauen aus Osteuropa, aber auch Asylbewerberinnen aus Afrika, sind bereit, viel zu bieten - und dies ...
(ORF)

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Jeder dritte Mann, so Schätzungen, geht regelmäßig zu einer Prostituierten. Vor allem in Wien können sich zahlungswillige Männer wie im Sexparadies fühlen: Immer mehr Frauen aus Osteuropa, aber auch Asylbewerberinnen aus Afrika, sind bereit, viel zu bieten - und dies wegen der hohen Konkurrenz für immer weniger Geld. Offiziell sind in der Hauptstadt etwa 1.300 Prostituierte gemeldet, ihre Zahl wird aber auf bis zu 7.000 geschätzt. Trotzdem ist das Thema noch immer ein großes Tabu. Kaum jemand weiß, was sich wirklich abspielt im Zwielicht zwischen Nobelpuff und Straßenstrich. Die Leidtragenden sind dabei die Frauen - in einer Gesellschaft, die sich mit der Entscheidung schwer tut, ob Prostitution ein ganz normaler Job sein soll oder nicht. In Österreich ist Prostitution eigentlich "sittenwidrig". Trotzdem gibt es Landesgesetze, die dieses Gewerbe regeln. In der Praxis führt das dazu, dass die Frauen geduldet sind und Steuern zahlen. Rechte haben sie jedoch keine. "Ich habe nie gewusst, ob ich wieder lebendig nach Hause komme, wenn ich in das Auto eines Freiers gestiegen bin", sagt Anna, eine Ex-Prostituierte aus der Slowakei. Jasmin, eine ehemalige Sexarbeiterin, die heute für die rechtliche Gleichstellung der Prostitution mit anderen Berufen kämpft, moniert: "Die Frauen dürfen nicht einmal ihren Verdienst vor Gericht einklagen, wenn ein Mann nicht bezahlt, schließlich gilt die Geschäftsbeziehung offiziell als sittenwidrig". In Deutschland ist Prostitution erlaubt - in Norwegen und Schweden hingegen verboten. In Österreich gibt es nur selten Ansätze, sich überhaupt ernsthaft mit dem Thema zu beschäftigen.
Eine Reportage über Prostitution in Österreich.
(ORF)

Sendeende: 5:50 Uhr