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Mittwoch, 2. Februar
Programmwoche 05/2011
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6:20
Stereo-Ton16:9 Format

7:00
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Lanz kocht



Markus Lanz begrüßt Spitzenköche, die bei ihm ein leckeres Fünf-Gänge-Menü zubereiten.


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11:30
Stereo-Ton16:9 Format

ECO

Das Wirtschaftsmagazin

Themen:
- Charles Vögele: Fragwürdige Methoden
- China im Rückwärtsgang
- Staatskapitalismus: Interview Ian Bremmer
- Ulrich Bettermann: Deutsche Reklame für die Schweiz

Moderation: Reto Lipp


Das Wirtschaftsmagazin aus der Schweiz wirft einen eigenständigen Blick auf das Wirtschaftsleben - mit Hintergründen, Analysen, Unternehmerporträts und Reportagen.


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12:00
Stereo-Ton16:9 Format

Newton

Neues aus der Welt der Wissenschaft

Unsichtbare Welten - was unseren Augen verheimlicht wird

(Teil 1)

Moderation: Markus Mooslechner


Das österreichische Wissenschaftsmagazin informiert aus Labors, Forschungsstätten und von anderen Schauplätzen der Wissenschaft über das Neueste aus Wissenschaft und Forschung.
(ORF)


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12:30
Stereo-Ton16:9 Format

Reis - das goldene Korn

Film von Eduardo Univazo und Ulla Ebner

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Die Hände und Nägel des Reisbauern Bebot Puing aus der philippinischen Provinz Cotobato sind zerfressen vom Einsatz der Pestizide, das Saatgut für seinen Reis stammt von großen multinationalen Konzernen, und er ist hoch verschuldet beim örtlichen Zwischenhändler, dem ...
(ORF/3sat)

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Die Hände und Nägel des Reisbauern Bebot Puing aus der philippinischen Provinz Cotobato sind zerfressen vom Einsatz der Pestizide, das Saatgut für seinen Reis stammt von großen multinationalen Konzernen, und er ist hoch verschuldet beim örtlichen Zwischenhändler, dem er schließlich seine gesamte Ernte abliefern muss. Um den Eigenbedarf seiner Familie zu decken, kauft er Reis von anderen. Im Internationalen Reisforschungsinstitut in Manila präsentieren Wissenschafter die Verheißungen der umstrittenen Gentechnologie: Bringt der sogenannte "Golden Rice", eine genetisch manipulierte Reissorte, die Provitamin A enthält, die Erlösung von Hunger und Mangelernährung? Ist Gentechnik ein Segen für Bauern, Umwelt und Konsumenten? Der ehemalige "Chemiebauer" Franklin Agcaracar ist auf biologischen Reisanbau umgestiegen: ein mutiger Schritt. Er bekämpft Schädlinge höchst erfolgreich und ohne gesundheitliche Schäden mit Milch und Honig und züchtet eigenständig Saatgut für sich und andere Bauern, anstatt es von Konzernen zu kaufen. Er verkauft seine Ernte an wen er will, behält sich Saatgut und Reis für den Eigenbedarf zurück und konnte so sein Einkommen kontinuierlich steigern. Heute ist er schuldenfrei und entzieht sich der Abhängigkeit von Zwischenhändlern und Konzernen.
Am Beispiel der Philippinen beschäftigt sich der Film mit der Situation von Reisbauern im 21. Jahrhundert.
(ORF/3sat)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Mister & Missis.Sippi (1/3)

Mit dem Floß durch die Südstaaten

Film von Volker Strübing

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Patricia Schäfer, Journalistin und Moderatorin des ZDF-Morgenmagazins, und der Schriftsteller Volker Strübing folgen den Spuren Mark Twains: Für die dreiteilige Dokumentationsreihe "Mister & Missis.Sippi" rudern sie 2.000 Kilometer mit einem Holzfloß auf dem ...

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Patricia Schäfer, Journalistin und Moderatorin des ZDF-Morgenmagazins, und der Schriftsteller Volker Strübing folgen den Spuren Mark Twains: Für die dreiteilige Dokumentationsreihe "Mister & Missis.Sippi" rudern sie 2.000 Kilometer mit einem Holzfloß auf dem Mississippi. Wie einst Twains Protagonisten Huckleberry Finn und der Sklave Jim gehen Patricia Schäfer und Volker Strübing auf eine spannende Flussreise. Nur 37 Quadratmeter Floß teilen sie sich tagsüber mit der gesamten Crew auf dem Weg von St. Louis nach New Orleans - Hitze, hohe Luftfeuchtigkeit, Moskitos, Stürme, reichlich Schlamm und Alligatoren inklusive. An ihren Etappenzielen spüren sie der amerikanischen Geschichte nach und erleben den "American Way of Life".
St. Louis sei die "nördlichste südliche und die östlichste westliche Stadt der USA", sagen die Bürger über ihre Stadt und versuchen so zu beschreiben, was die Stadt prägt. Von dort aus startete im 18. Jahrhundert die berühmte "Lewis und Clark Expedition", um den weiten Westen zu erkunden. Auch Patricia Schäfer und Volker Strübing beginnen in St. Louis ihre Reise und lassen ihr Floß in den Mississippi gleiten. Auf der ersten Etappe nach Cairo erleben sie ihre Flusstaufe in Sturm und Regen, sammeln die ersten hundert Moskitostiche und Feuerholz für das abendliche Lager auf einsamen Sandbänken. Von Cairo sagen übrigens die Einwohner, die Stadt sei wie ein Cheeseburger: ungesund und frei von Nährwert, aber man steht eben total drauf.

Die zwei weiteren Folgen von "Mister & Missis.Sippi" zeigt 3sat im Anschluss, ab 14.00 Uhr.


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14:00
Stereo-Ton16:9 Format

Mister & Missis.Sippi (2/3)

Mit dem Floß durch die Südstaaten

Film von Volker Strübing

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Die beiden Floßbewohner Patricia Schäfer und Volker Strübing sind bereits einige Hundert Kilometer auf dem "Ol' Man River" unterwegs. Ihr nächstes Ziel ist Memphis. Die Stadt ist vor allem durch die Rock-'n'-Roll-Legende Elvis Presley bekannt geworden. Auch ein anderer ...

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Die beiden Floßbewohner Patricia Schäfer und Volker Strübing sind bereits einige Hundert Kilometer auf dem "Ol' Man River" unterwegs. Ihr nächstes Ziel ist Memphis. Die Stadt ist vor allem durch die Rock-'n'-Roll-Legende Elvis Presley bekannt geworden. Auch ein anderer berühmter Amerikaner ist, wenn auch auf tragische Weise, mit Memphis verbunden: Martin Luther King, der Bürgerrechtler, der dort 1968 ermordet wurde. Nach einem Aufenthalt in Memphis geht es weiter in Richtung Süden - die beiden Ruderer erreichen Vicksburg, die berühmte Bürgerkriegsstadt und ihr nächstes Etappenziel. Der Traum von der amerikanischen Freiheit ist dort sehr lebendig und zeigt sich vor allem an den steigenden Verkaufszahlen großkalibriger Waffen. Sengende Hitze begleitet die beiden auf dem Weg nach Süden. Das Katamaran-Floß treibt im braunen Wasser langsam den Mississippi entlang. Ruhe vor den Moskitos finden die beiden nur im Zelt auf winzigen Flussinseln.
Patricia Schäfer, Journalistin und Moderatorin des ZDF-Morgenmagazins, und der Schriftsteller Volker Strübing folgen für die dreiteilige Dokumentationsreihe "Mister & Missis.Sippi" den Spuren Mark Twains und rudern 2.000 Kilometer auf einem Holzfloß den Mississippi von St. Louis nach New Orleans hinunter. An ihren Etappenzielen spüren sie der amerikanischen Geschichte nach und erleben den "American Way of Life".


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14:45
Stereo-Ton16:9 Format

Mister & Missis.Sippi (3/3)

Mit dem Floß durch die Südstaaten

Film von Volker Strübing

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Auf den Spuren von Mark Twain folgen Patricia Schäfer und Volker Strübing weiter dem Lauf des Mississippis und fahren dem Golf von Mexiko entgegen. Ihre nächste Station ist St. Francisville. Eine Stadt, von der man denken könnte, sie sei das Vorbild für die fiktive ...

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Auf den Spuren von Mark Twain folgen Patricia Schäfer und Volker Strübing weiter dem Lauf des Mississippis und fahren dem Golf von Mexiko entgegen. Ihre nächste Station ist St. Francisville. Eine Stadt, von der man denken könnte, sie sei das Vorbild für die fiktive Stadt Springfield in der Zeichentrickserie "Die Simpons". Vom Alltag auf dem Floß gut trainiert, beobachten die beiden auf ihrer Weiterfahrt nach New Orleans ganz entspannt die Alligatoren. Nach 2.000 Kilometern auf dem Mississippi erreichen Patricia Schäfer und Volker Strübing ihr Ziel: New Orleans, auch genannt "The Big Easy". Dort ist man nicht nur stolz auf eine lange Geschichte, sondern auch darauf, dass man nicht so ist wie der Rest der USA. Auch nach Hurrikan Katrina gibt es hier immer noch die schönste Architektur der USA zu bestaunen.
Patricia Schäfer, Journalistin und Moderatorin des ZDF-Morgenmagazins, und der Schriftsteller Volker Strübing folgen für die dreiteilige Dokumentationsreihe "Mister & Missis.Sippi" den Spuren Mark Twains und rudern 2.000 Kilometer auf einem Holzfloß den Mississippi von St. Louis nach New Orleans hinunter. An ihren Etappenzielen spüren sie der amerikanischen Geschichte nach und erleben den "American Way of Life".


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15:30
Stereo-Ton16:9 Format

Katzenlektionen

Dokumentarfilm von Myriam Tonelotto,

Deutschland/Frankreich 2008

Länge: 88 Minuten

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Ein Klischee lautet: "Die Menschen lieben die Katzen, weil sie frei sind." Doch inwiefern sind sie frei und frei von was? Können Katzen den Menschen wirklich eine Lektion zum Thema "Freiheit" erteilen?
In dem kombinierten Dokumentar- und Zeichentrickfilm nehmen ein ...

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Ein Klischee lautet: "Die Menschen lieben die Katzen, weil sie frei sind." Doch inwiefern sind sie frei und frei von was? Können Katzen den Menschen wirklich eine Lektion zum Thema "Freiheit" erteilen?
In dem kombinierten Dokumentar- und Zeichentrickfilm nehmen ein junger schwarzer und ein alter grauer Kater den Zuschauer mit auf eine Abenteuerreise um die Welt und durch die Zeit. Eine Entwicklungsgeschichte des Begriffs der persönlichen Freiheit anhand spannender Katzengeschichten aus aller Herren Länder.


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17:00
Stereo-Ton

Guédelon - Burgenbau wie im 13. Jahrhundert

Film von Reinhard Kungel

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Über einen Zeitraum von circa 20 Jahren errichten im französischen Guédelon 50 Menschen eine Ritterburg. Die Bauarbeiten werden von Historikern, Medizinern und Archäologen begleitet und finden unter denselben Bedingungen wie vor 800 Jahren statt. So entsteht eine ...

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Über einen Zeitraum von circa 20 Jahren errichten im französischen Guédelon 50 Menschen eine Ritterburg. Die Bauarbeiten werden von Historikern, Medizinern und Archäologen begleitet und finden unter denselben Bedingungen wie vor 800 Jahren statt. So entsteht eine Zeitreise ins 13. Jahrhundert, die von Touristen miterlebt werden kann.
Film über den Burgenbau in Guédelon.


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17:45
16:9 Format

Expedition Schatzinsel

Film von Ina Knoboch

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Mitten im Südpazifik - 300 Seemeilen vor dem mittelamerikanischen Festland - liegt die zu Costa Rica gehörende Kokosinsel. Sie inspirierte Robert Louis Stevenson zu seinem berühmten Roman "Die Schatzinsel", denn zahlreiche Dokumente belegen, dass die Insel Quartier ...

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Mitten im Südpazifik - 300 Seemeilen vor dem mittelamerikanischen Festland - liegt die zu Costa Rica gehörende Kokosinsel. Sie inspirierte Robert Louis Stevenson zu seinem berühmten Roman "Die Schatzinsel", denn zahlreiche Dokumente belegen, dass die Insel Quartier vieler Piraten war. Auf mehr als 500 Expeditionen versuchten Schatzjäger ihr Glück. Doch der wahre Schatz der unbewohnten Insel ist ihre Natur. Bereits 1978 wurde die Kokosinsel zum Nationalpark erklärt und 1997 von der UNESCO zum Weltnaturerbe. Schatzexpeditionen sind seither strikt verboten. Eine Zwölf-Meilen-Schutzzone im Pazifik gehört ebenfalls zum Nationalpark und soll die einzigartige Unterwasserwelt um die Insel bewahren.
Filmemacherin Ina Knobloch und ihr Kamerateam begleiteten für ihren Film eine Gruppe Wissenschaftler auf und um die Kokosinsel. Mit großer Ausrüstung starten sie vom Fischereihafen Puntarenas in Costa Rica und erreichen nach 35 Stunden die Insel. Doch bereits an der Grenze zum Nationalpark haben die Naturschützer ihren ersten Einsatz: Bojen verraten tödliche Langleinen, an denen Hunderte von Angelschnüren mit riesigen Haken befestigt sind. Noch bevor das Expeditionsschiff ankert, ist die meilenlange Leine konfisziert. Dann beginnt die eigentliche Arbeit der Forscher: Mehrmals täglich und auch nachts machen sie ihre Tauchgänge, stellen Messgeräte auf, nehmen Proben und werten sie auf dem Schiff aus. Mit Hilfe eines Forschungs-U-Bootes dringen sie sogar in die sonst unerreichbar tiefen Regionen um die Insel vor. Ein Teil der Arbeitsgruppe arbeitet an Land, erforscht die Lebewesen an der Küste und besteigt den höchsten Gipfel der Insel, den 575 Meter hohen Cerro Iglesia. Verschlungene Dschungelpfade durch feuchte Nebelwälder und an baumhohen Farnen vorbei führen zur Bergspitze. Es ist ein bizarrer, archaischer Urwald, voll von kleinen Echsen, der aus einer anderen Zeit zu stammen scheint.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

- Grippemittel Tamiflu
Die Wirksamkeit des vermeintlichen Wundermittels ist
umstritten, gravierende Nebenwirkungen sind möglich
- C02-Speicher Feuchtgebiete
Deutsche Moore werden immer
noch trockengelegt, dabei sind sie von - schätzbarem - Wert!

Moderation: Ingolf Baur


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Instandbesetzt statt kaputtbesitzt -
das Ende der Ära der Hausbesetzer

Moderation: Ernst A. Grandits


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Auftrag: Zero Emission

Die Fabrik der Zukunft

Film von Claudia und Peter Giczy

Erstausstrahlung

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Vor nicht einmal 250 Jahren perfektionierte der Erfinder James Watt die ersten Dampfmaschinen. Mit Kohle befeuert betrieben sie die neuen Kraftmaschinen, die die Massenproduktion der Waren ermöglichten. Fabriken wurden gebaut. Von überallher strömten Menschen in die ...
(ORF/3sat)

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Vor nicht einmal 250 Jahren perfektionierte der Erfinder James Watt die ersten Dampfmaschinen. Mit Kohle befeuert betrieben sie die neuen Kraftmaschinen, die die Massenproduktion der Waren ermöglichten. Fabriken wurden gebaut. Von überallher strömten Menschen in die Städte. Aus Bauern wurden Fabrikarbeiter, aus der Agrargesellschaft eine Industriegesellschaft. Die Industrielle Revolution war einer der bedeutendsten Umbrüche in der Geschichte der Menschheit. Produktivität und Technologieentwicklung wurden immens beschleunigt. Doch schon bald zeigten sich auch die Negativfolgen. Bis heute wird auf Kosten der Umwelt produziert, werden die Ressourcen der Erde gnadenlos ausgeschöpft. Zusätzlich ist die Industrie verantwortlich für ein Drittel der weltweiten Emissionen. Dem nicht genug: Immer mehr der aufwendig hergestellten Waren landen in immer kürzerer Zeit auf den Mülldeponien. Es ist Zeit für eine neue Fabrik. Weltweit arbeiten Forscher an ihrer Realisierung.
Der Film berichtet über wegweisende Technologien und entwirft ein Zukunftsszenario einer nachhaltig produzierenden Industrie. Unter anderem stellt er Pilotprojekte zum Thema "Fabrik der Zukunft" vor, etwa die Errichtung der weltweit ersten Bioraffinerie in Oberösterreich, die Umstellung auf Nullemission in der metallverarbeitenden Industrie und High-Tech-Innovationen im Stahlwerk.
(ORF/3sat)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

Kambodscha - Die Kinder der Killing Fields

Film von Petra Schulz

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Vor nur 30 Jahren war Phnom Penh eine Geisterstadt - die verlassene Hauptstadt eines ausgebluteten Landes. 1975 wurden alle Städter aufs Land deportiert, um dort Feldarbeit zu leisten. Phnom Penh war innerhalb von 24 Stunden komplett entvölkert. Bis 1979 regierten die ...

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Vor nur 30 Jahren war Phnom Penh eine Geisterstadt - die verlassene Hauptstadt eines ausgebluteten Landes. 1975 wurden alle Städter aufs Land deportiert, um dort Feldarbeit zu leisten. Phnom Penh war innerhalb von 24 Stunden komplett entvölkert. Bis 1979 regierten die Roten Khmer mit grausamer Härte und brachten Kambodscha unvorstellbares Leid. In dem vierjährigen Terrorregime Pol Pots gab es keine Schulen und Krankenhäuser, und die gesamte geistige Elite des Landes wurde ermordet. Rund zwei Millionen Menschen kamen ums Leben, knapp ein Fünftel der Bevölkerung. Während die Kambodschaner auf die Bestrafung der Verantwortlichen hoffen, die heute vor einem internationalen Gerichtshof stehen, begegnet man in Phom Penh überall den Folgen des vierjährigen Terrorregimes. Es ist eine leise Armut - Bettler und vor allem Kinder, die versuchen, ein bisschen Geld zu verdienen, die stehlen und sich prostituieren. Kein Wunder, dass Kambodscha inzwischen das Land mit der höchsten HIV-Infektionsrate in ganz Asien ist. Vor allem die junge Generation, die zum Aufbau des Landes beitragen könnte, ist mit dem Virus infiziert.
Mit dem Maler Vann Nath, der die Folterkammern der Roten Khmer überlebt hat und heute gegen das Vergessen malt, besucht Petra Schulz das Foltergefängnis Tuol Sleng, fährt zum Vernichtungslager Choeung Ek, den berüchtigten Killing Fields. Außerdem schaut sie sich in einem vom deutschen Kindermissionswerk mitfinanzierten Projekt um, das HIV-infizierte Kinder und Aidswaisen betreut.


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21:30
Stereo-Ton16:9 Format

Bauerfeind

Moderation: Katrin Bauerfeind

Erstausstrahlung

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Mit dem Slogan "Zensus 2011 - Deutschland macht Inventur" wirbt das Statistische Bundesamt für die anstehende Volkszählung. Tatsächlich sammelt der Staat unentwegt Daten über seine Bürger, Einblick haben diese jedoch nicht. In den USA hat die ...

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Mit dem Slogan "Zensus 2011 - Deutschland macht Inventur" wirbt das Statistische Bundesamt für die anstehende Volkszählung. Tatsächlich sammelt der Staat unentwegt Daten über seine Bürger, Einblick haben diese jedoch nicht. In den USA hat die Open-Government-Initiative für Transparenz zwischen Staat und Bürgern gesorgt. Katrin Bauerfeind sinniert über die Lust am Stöbern in offenen Datenbanken: Was bringen offene Datenbanken, und taugen sie wirklich als Demokratiewerkzeuge? Elektroingenieur Andrej Mohar hatte sich so über das grelle störende Stadtlicht in der slowenischen Hauptstadt Ljubliana geärgert, dass er die Überstrahlung mit seiner Kamera dokumentierte und die Politiker schließlich davon überzeugten konnte, dass eine übertriebene Stadtbeleuchtung gesundheitsschädigend ist. Heute erstrahlt die Stadt in sanftem Gelb. Bauerfeind geht mit dem Lichtpolizist in Ljubliana auf Streife. Und Katrin Bauerfeind trifft "den Grafen" - den Kopf der Band Unheilig.
Aktuelle Ausgabe des Popmagazins "Bauerfeind".


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Stereo-Ton16:9 Format

Amour fou

Das Lächeln

Spielfilm, Frankreich 1994

Darsteller:
Pierre-FrançoisJean-Pierre Marielle
JeanjeanRichard Bohringer
OdileEmmanuelle Seigner
LoulouChantal Banlier
GabyNadia Barentin
u.a.
Regie: Claude Miller
Länge: 86 Minuten

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Nach einem Herzinfarkt glaubt der in die Jahre gekommene Psychiater Pierre-François am Ende zu sein. Er ist der sexuellen Obsessionen seiner Patientinnen überdrüssig, seine Ehe ist nur noch ein gegenseitiges Dulden. Da lernt er auf einer Zugfahrt die Tennisspielerin ...

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Nach einem Herzinfarkt glaubt der in die Jahre gekommene Psychiater Pierre-François am Ende zu sein. Er ist der sexuellen Obsessionen seiner Patientinnen überdrüssig, seine Ehe ist nur noch ein gegenseitiges Dulden. Da lernt er auf einer Zugfahrt die Tennisspielerin Odile kennen und verliebt sich in sie. Seine Lebensgeister scheinen neu zu erwachen. Er umwirbt sie und lässt es sich sogar gefallen, dass sie mehr mit ihm spielt, als ihn zu erhören. Sie träumt davon, in einer Stripshow von vielen Männern bewundert zu werden. Das erkennt auch Jeanjean, ein Jahrmarktsbudenbesitzer, der eine Stripshow betreibt und Odile für die Show eines Freundes anwerben will. Auf der Fahrt dorthin begleitet Pierre-François die beiden, leidet aber immer mehr daran, dass Odile seinem Drängen nicht nachgibt. Als er glaubt, es nicht mehr auszuhalten, kommt Odile doch überraschend zu ihm und schläft mit ihm. Am nächsten Tag erfüllt sie sich ihren Traum und tritt mit anderen Stripperinnen auf. Als während des Auftritts die Begierde der Männer sie dazu bringt, alle Hemmungen fallen zu lassen, geschieht etwas, das Pierre-François und Jeanjean verstört zurücklässt.
Claude Millers Tragikomödie erzählt von der Suche nach extremen Erfahrungen zur Steigerung des Lebensgefühls. Dies gilt sowohl für den alternden Psychiater, der ein letztes Mal Liebe und Begehren empfindet, wie für die junge Frau, die das Gefühl, begehrt zu werden, steigern will, indem sie sich den Blicken ausliefert. Miller erlaubt sich in diesem ungewöhnlichen und zu Unrecht wenig beachteten Film burleske und in ihrer Übertreibung an Federico Fellini erinnernde Inszenierungen des Milieus, aber auch einen fast dokumentarischen Exkurs zur Arbeit der Stripperinnen. Außerdem ist sein Film ein Seitenhieb auf Ingmar Bergman, dessen "Die Stunde des Wolfs" er zitiert. Getragen wird der zwischen Traumspiel, Roadmovie und Tragödie changierende Film von hervorragenden Darstellern, die Ironie und Drama geschickt ausbalancieren.

Als nächsten Beitrag der Spielfilmreihe "Amour fou" zeigt 3sat am Donnerstag, 3. Februar, um 22.25 Uhr "Coco Chanel und Igor Stravinsky".


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23:50
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:20
Mit Audiodeskription16:9 FormatVideotext Untertitel

37 Grad: Dann musst Du ins Heim!

Wenn Kinder ein neues Zuhause brauchen

Film von Miriam Puccitta und Michael Chauvistré

(Zweikanalton: Originalfassung/ Originalfassung mit akustischer Bildbeschreibung)

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Kevin, zehn, und sein Bruder Dominik, zwölf, leben seit drei Jahren im Kinderheim "Maria im Tann" in Aachen. Ihre Eltern kamen zu Hause einfach nicht mehr klar. Nicht mit den Kindern, nicht mit sich selbst und ihren eigenen Problemen. Der Vater war krank, die Mutter ...

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Kevin, zehn, und sein Bruder Dominik, zwölf, leben seit drei Jahren im Kinderheim "Maria im Tann" in Aachen. Ihre Eltern kamen zu Hause einfach nicht mehr klar. Nicht mit den Kindern, nicht mit sich selbst und ihren eigenen Problemen. Der Vater war krank, die Mutter fühlte sich völlig überfordert. Beide waren nicht in der Lage, sich verantwortungsvoll um ihre Kinder zu kümmern. Verzweifelt hatte die Mutter das Jugendamt verständigt. Die Mitarbeiter des Amts fanden die Kinder in einer komplett zugemüllten Wohnung, die beiden hatten tagelang nichts Richtiges zu essen. Meist gab es Toast mit Nutella. Die Kinder kamen ins Heim. Die Eingewöhnung fiel ihnen schwer, mittlerweile aber wissen sie die Vorzüge ihres neuen Zuhauses zu schätzen: Ihr Tag ist strukturiert, und ihre Erzieher kümmern sich liebevoll um sie und versuchen ihnen das Vertrauen zurückzugeben, das ihnen zu Hause verloren gegangen ist. Auch Eileen ist in "Maria im Tann" aufgewachsen. Als sie mit zehn Jahren dorthin kam, hatte sie schon schlimme Dinge erlebt. Mit Hilfe ihrer Erzieherin Irene gelang es ihr damals, sich einzugewöhnen. Jetzt, mit 18, muss sie das Kinderheim verlassen. Davor hat Eileen Angst, der Abschied aus der vertrauten Umgebung fällt ihr nicht leicht. Die Erzieher versuchen ihr zu helfen: Eileen darf die Selbstständigkeit erst üben und zieht dafür aus ihrer Gruppe allein in eine kleinen Wohnung im Heim.
Ein Jahr lang begleitet der Film aus der Reihe "37 Grad" Kevin, Dominik und Eileen, die versuchen mit dem, was ihnen bei ihren Eltern widerfahren ist, klarzukommen.


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0:50
Stereo-Ton16:9 Format

Katzenlektionen

(Wh.)

Länge: 88 Minuten


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2:20
Stereo-Ton16:9 Format

Das Lächeln

(Wh.)

Länge: 86 Minuten


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3:45
Stereo-Ton16:9 Format

Mister & Missis.Sippi (1/3)

(Wh.)


Seitenanfang
4:30
Stereo-Ton16:9 Format

Mister & Missis.Sippi (2/3)

(Wh.)


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5:15
Stereo-Ton16:9 Format

Mister & Missis.Sippi (3/3)

(Wh.)

Sendeende: 6:00 Uhr