Programm-Übersicht
Kalender
Dezember 2017
Sendung suchen
Programmarchiv
Finden Sie Sendungen, die Sie in 3sat schon gesehen haben.

Mittwoch, 26. Januar
Programmwoche 04/2011
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:20
Stereo-Ton16:9 Format

7:00
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Lanz kocht



Markus Lanz begrüßt Spitzenköche, die bei ihm ein leckeres Fünf-Gänge-Menü zubereiten.


Seitenanfang
11:30
Dolby-Digital AudioDolby-Digital 5.1 Audio16:9 FormatVideotext Untertitel

Zusammen ist man weniger allein

Spielfilm, Frankreich 2007

(Wh.)

Länge: 90 Minuten


(ARD)


Seitenanfang
13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


Seitenanfang
13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Schauplatz Gericht

Erben in letzter Sekunde

Moderation: Peter Resetarits

Ganzen Text anzeigen
"Schauplatz Gericht" dokumentiert Prozesse über Nachbarschaftsstreitigkeiten, Ehescheidungen, Erbrechtsangelegenheiten oder Schadenersatz, ausgetragen vor österreichischen Gerichten. In dem Gerichtsmagazin kommen Kläger und Beklagte sowie deren Rechtsanwälte zu Wort. ...
(ORF)

Text zuklappen
"Schauplatz Gericht" dokumentiert Prozesse über Nachbarschaftsstreitigkeiten, Ehescheidungen, Erbrechtsangelegenheiten oder Schadenersatz, ausgetragen vor österreichischen Gerichten. In dem Gerichtsmagazin kommen Kläger und Beklagte sowie deren Rechtsanwälte zu Wort. Peter Resetarits präsentiert das Magazin.
(ORF)


Seitenanfang
13:45
Stereo-Ton16:9 Format

ECO

Das Wirtschaftsmagazin

Themen:
- Das neue Image von Vögele
- Russland zwischen Aufbruch und Stagnation
- Amac: Jet-Pflege für die Wirtschaftselite

Moderation: Reto Lipp


Das Wirtschaftsmagazin aus der Schweiz wirft einen eigenständigen Blick auf das Wirtschaftsleben - mit Hintergründen, Analysen, Unternehmerporträts und Reportagen.


Seitenanfang
14:15
Stereo-Ton16:9 Format

Verlorenes Land

Die politische Tragödie der "Buschmänner"

Film von Manuela Zips-Mairitsch und Werner Zips

Ganzen Text anzeigen
Einst erklangen ihre Lieder jede Nacht an unzähligen Lagerfeuern im südlichen Afrika. Die San, die Ureinwohner dieser Region, sangen von einem Leben in Freiheit. Heute schwingt darin Wehmut über die Vertreibung vom Land der Ahnen mit. Die San kämpfen gegen den ...
(ORF)

Text zuklappen
Einst erklangen ihre Lieder jede Nacht an unzähligen Lagerfeuern im südlichen Afrika. Die San, die Ureinwohner dieser Region, sangen von einem Leben in Freiheit. Heute schwingt darin Wehmut über die Vertreibung vom Land der Ahnen mit. Die San kämpfen gegen den Untergang der Natur und fordern ihr verlorenes Land zurück. Ihr erzwungener Rückzug begann mit der Einwanderung von Vieh züchtenden Bantuvölkern vor rund 2.000 Jahren. Doch erst die europäischen Eroberer schufen die heutigen Grenzen. Sie verdrängten die Jäger und Sammler in die unwirtlichsten Landstriche von Südafrika, Botsuana und Namibia. Heute führen die San als Tagelöhner, Land- und Arbeitslose ein tristes Leben an den Rändern ihrer früheren Lebensräume. Doch mit der Kultur der San gehen wertvolle Kenntnisse verloren - beispielsweise über Naturheilkunde und die Ökologie ihres Landes. In Botsuana hat eine Gruppe von San gerade einen großen Sieg errungen. Ein Urteil des höchsten botsuanischen Gerichts erklärte ihre Aussiedlung aus der Zentralkalahari für unrechtmäßig und gestattete ihnen die Rückkehr in das heutige Tierreservat. Viele sehen darin einen Meilenstein im lokalen Kampf um indigene Rechte. International brachte eine Erklärung der Vereinten Nationen den Durchbruch. Im September 2007 beschloss die Generalversammlung eine Deklaration über die Rechte indigener Völker. In Südafrika erhielt eine andere Gruppe Teile ihres alten Landes durch eine außergerichtliche Einigung zurück.
Der Film dokumentiert den Überlebenskampf der San und stellt ihre unterschiedlichen Lebenswelten im südlichen Afrika vor.
(ORF)


Seitenanfang
15:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die Reise der Störche (1/2)

Prinzeßchen und der Traum vom Fliegen

Film von Volker Schmidt und Katja Schupp

Ganzen Text anzeigen
Auf dem Weg in ihr Winterquartier legen die Weißstörche rund 10.000 Kilometer zurück: von Loburg in Sachsen-Anhalt bis nach Südafrika.
Unterstützt von zwei Vogelkundlern folgen Volker Schmidt und Katja Schupp dem Zug der Wildvögel ab August durch elf Länder und ...

Text zuklappen
Auf dem Weg in ihr Winterquartier legen die Weißstörche rund 10.000 Kilometer zurück: von Loburg in Sachsen-Anhalt bis nach Südafrika.
Unterstützt von zwei Vogelkundlern folgen Volker Schmidt und Katja Schupp dem Zug der Wildvögel ab August durch elf Länder und über drei Kontinente hinweg. Mit dabei ist ein Pilot, der den Vogelzug mit Ultraleichtfliegern und Gleitschirmen aus der Luft beobachtet. Sender und Satellitentechnik machen es möglich, "Hausstorch" Prinzeßchen via Internet zu verfolgen. Entstanden sind atemberaubende Flugaufnahmen - über den Karpaten, über dem Bosporus und über Israel. Millionen von Zugvögeln passieren dort jedes Jahr einen engen Korridor, um dann Richtung Süden auszuschwärmen, über Ägypten nach Ostafrika ins Okawango-Delta. Erster Teil des zweiteiligen Films.

Den zweiten Teil von "Die Reise der Störche" zeigt 3sat im Anschluss, um 15.45 Uhr.


Seitenanfang
15:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die Reise der Störche (2/2)

Mit Prinzeßchen nach Südafrika

Film von Volker Schmidt und Katja Schupp

Ganzen Text anzeigen
Weißstörchin Prinzeßchen rastet laut Satellitendaten irgendwo bei Istanbul. Dann führt ihre Reise weiter über den Bosporus nach Asien. Mitten im Anatolischen Hochland schließt sie sich einer riesigen Gruppe von Störchen an. Auf dem Weg von Syrien über den Libanon ...

Text zuklappen
Weißstörchin Prinzeßchen rastet laut Satellitendaten irgendwo bei Istanbul. Dann führt ihre Reise weiter über den Bosporus nach Asien. Mitten im Anatolischen Hochland schließt sie sich einer riesigen Gruppe von Störchen an. Auf dem Weg von Syrien über den Libanon bis nach Israel werden es immer mehr Störche. Vom Gazastreifen geht es weiter über die wasserarmen Gebiete Afrikas, 5.000 Kilometer bis in den Süden. Eine weitere Station auf der Reise ist das Okawango-Delta in Botswana. Endstation ist schließlich Südafrika. Am Indischen Ozean sucht die Storchendame Prinzeßchen schließlich ihr Winterquartier.
Unterstützt von zwei Vogelkundlern folgen Volker Schmidt und Katja Schupp dem Zug der Wildvögel ab August durch elf Länder und über drei Kontinente hinweg. Mit dabei ist ein Pilot, der den Vogelzug mit Ultraleichtfliegern und Gleitschirmen aus der Luft beobachtet. Zweiter Teil des Films.


Seitenanfang
16:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die Mongolen (1/2)

Im Reich des Dschingis Khan

Film von Christian Twente

Ganzen Text anzeigen
Das größte Weltreich aller Zeiten wurde von einem Nomadenvolk begründet. Aus einem kleinen Kerngebiet in der asiatischen Steppe begann im 13. Jahrhundert der Siegeszug der Mongolen unter ihrem legendären Herrscher Dschingis Khan. Seine Nachfolger stießen bis ins ...

Text zuklappen
Das größte Weltreich aller Zeiten wurde von einem Nomadenvolk begründet. Aus einem kleinen Kerngebiet in der asiatischen Steppe begann im 13. Jahrhundert der Siegeszug der Mongolen unter ihrem legendären Herrscher Dschingis Khan. Seine Nachfolger stießen bis ins christliche Abendland vor und wären mit Sicherheit bis an den Atlantik gelangt - doch sie verschwanden ebenso unvermittelt, wie sie gekommen waren. Der Mongolensturm aber hatte Europa in seinen Grundfesten erschüttert. Panische Angst vor den fremden Kriegern, "die aus der Hölle kamen", führte zur Legendenbildung, zu Klischees, die bis heute fortbestehen. Doch wo liegen die Grenzen zwischen Dichtung und Wahrheit? Im Jahr 1206 wird der Nomadenjunge Temudschin zum Dschingis Khan, zum "Ozeangleichen Herrscher" erhoben. Doch Dschingis Khan ist nicht nur ein erfolgreicher Kriegsherr, der seine Reiterarmee straff führt, sondern auch ein weitsichtiger Staatsmann. Er lässt ein einheitliches Recht schriftlich fixieren und übernimmt aus China die effiziente Bürokratie, gemäß dem Grundsatz: "Du kannst ein Reich vom Rücken eines Pferdes aus erobern, doch du kannst es nicht vom Rücken eines Pferdes aus verwalten." 1220 gründet Dschingis Khan die Stadt Karakorum. Derzeit graben deutsche Wissenschaftler die Grundmauern dieser einstigen Mongolen-Hauptstadt aus, deren Ruinen in der asiatischen Steppe seit Jahrhunderten in Vergessenheit geraten waren.
Der Film zeigt aufwändige Rekonstruktionen der Stadt Karakorum, schildert die Jugend und den Aufstieg des Nomadenjungen Temudschin und forscht dem Mythos des wilden Nomadenvolks nach.

Den zweiten Teil des Films "Die Mongolen", zeigt 3sat im Anschluss, um 17.15 Uhr.


Seitenanfang
17:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die Mongolen (2/2)

Die Erben des Dschingis Khan

Film von Christian Twente

Ganzen Text anzeigen
Der flandrische Franziskanermönch Willem von Rubruk brach 1253 in die Steppen Asiens auf, um das unbekannte Reitervolk der Mongolen zu christianisieren. Seine Mission scheiterte, doch sein Bericht "Reise zum Großkhan der Mongolen" ist ein einmaliges historisches Zeugnis: ...

Text zuklappen
Der flandrische Franziskanermönch Willem von Rubruk brach 1253 in die Steppen Asiens auf, um das unbekannte Reitervolk der Mongolen zu christianisieren. Seine Mission scheiterte, doch sein Bericht "Reise zum Großkhan der Mongolen" ist ein einmaliges historisches Zeugnis: Rubruk war der einzige Europäer, der Karakorum, die erste Hauptstadt des Mongolenreichs, mit eigenen Augen sah. Er gelangte sogar an den Hof von Dschingis Khan. Rubruk beschrieb nicht nur den Prunk des Weltherrschers, sondern auch das alltägliche Leben der Nomaden.
Vor atemberaubender Landschaft zeigt der zweite Teil des Films über die Mongolen das ursprüngliche Leben der Menschen, das sich auf dem Land seit damals kaum geändert hat. Sommer wie Winter leben sie in ihren Rundzelten, den Jurten, und ernähren sich von dem, was die Natur ihnen bietet. Schon von frühem Kindesalter an beherrschen die Mongolen den Umgang mit Pferden und lernen den Gebrauch von Pfeil und Bogen: Fähigkeiten, die sie vor 800 Jahren unbesiegbar machten. Nach jahrhundertelanger Unterdrückung - erst durch China, dann durch die Sowjetunion - hat die Erinnerung an Dschingis Khan den Mongolen heute zu neuem nationalen Selbstbewusstsein verholfen.


Seitenanfang
18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Bilder aus Deutschland

Moderation: Juana Perke

Erstausstrahlung


Das Magazin "Bilder aus Deutschland" bietet Informationen über Deutschland in einer großen Bandbreite: Landschaftsporträts, aktuelle Ereignisse, Kultur, Soziales, Land und Leute.


Seitenanfang
18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Stille Gefahr
Selbstentzündende Kohleflöze bedrohen in Indien ganze Dörfer

Moderation: Kristina zur Mühlen


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


Seitenanfang
19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


Seitenanfang
19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Abrahams Grab - wie Juden und Palästinenser um Hebron kämpfen

Moderation: Ernst A. Grandits


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


Seitenanfang
20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


Seitenanfang
20:15
Stereo-Ton16:9 Format

wissen aktuell: Das Tier in Dir

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
Wir ahnten es schon: Der Mensch ist nicht die Krone der Schöpfung. Aber was Evolutionsforscher mittlerweile aus den dunklen Tiefen unserer Abstammungsgeschichte zu Tage fördern, geht weit über die Erkenntniss von Charles Darwin hinaus. Denn in uns steckt nicht nur jede ...
(ARD/SWR/ZDF)

Text zuklappen
Wir ahnten es schon: Der Mensch ist nicht die Krone der Schöpfung. Aber was Evolutionsforscher mittlerweile aus den dunklen Tiefen unserer Abstammungsgeschichte zu Tage fördern, geht weit über die Erkenntniss von Charles Darwin hinaus. Denn in uns steckt nicht nur jede Menge Affe, unsere Verwandtschaft lässt sich von den Säugetieren über Reptilien, Amphibien und Fischen bis hin zu den Einzellern detailliert verfolgen. Unser Körper ist ein Archiv der Evolution. So verdanken wir etwa unsere Wirbelsäule Ur-Verwandten, die einst als Fische die Meere besiedelten. Arme und Beine stammen aus der Zeit, als unsere amphibischen Ahnen vor Millionen Jahren das Wasser verließen. Ohne das durchsichtige und stabilisierende Protein namens Kollagen, das Organismen erstmals zur Entstehungszeit der Quallen in ihren Körpern einzubauen begannen, könnten wir weder sehen noch gehen. Doch die Evolution hält auch allerlei Patente aus der Urzeit bereit, die dem modernen Menschen eher zu schaffen machen, als sein Leben zu verbessern, wie das noch junge und ebenso spannende Forschungsgebiet der Evolutionären Medizin zeigt.
3sat zeigt in einem außergewöhnlichen Film-Projekt, wieviel Tier im Menschen zu finden ist. Der Biologe und Wissenschaftsjournalist Axel Wagner, Paläontologe Oliver Sandrock und der Mediziner Aart Gisolf führen durch dreieinhalb Milliarden Jahre Erdgeschichte. Für das Projekt wurden unter anderem MR- und CT-Daten aus Universitätsklinken in Animationen übersetzt, die etwa den bewegten dreidimensionalen Blick in den Bauch einer Schwangeren und auf das Skelett des noch ungeborenen Menschen erlauben. Wo sonst Patienten untersucht werden, wurden Frösche, Haie, Schlammspringer und andere Verwandte gescannt, um ihre faszinierende Anatomie mit dem Menschen vergleichen zu können. Kostbare Fossilien wurden zudem mit der Kamera in 3D-Daten überführt, um sie in Zeitreisen auf anatomisch korrekte Weise wiederaufleben zu lassen.
(ARD/SWR/ZDF)


Seitenanfang
22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


Seitenanfang
22:25
Stereo-Ton16:9 Format

Amour fou

Im Bett

(En la cama)

Spielfilm, Chile 2005

Darsteller:
DanielaBlanca Lewin
BrunoGonzalo Valenzuela
Regie: Matías Bize
Länge: 82 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Ein Bett als Arena, als Nabel der Welt, in dem es gleich zur Sache geht: Ein Mann, Bruno, und eine Frau, Daniela, haben sich in ein Hotelzimmer zurückgezogen, um sich ganz dem ungebundenen Sex hinzugeben. Ein One-Night-Stand, ein schnelles Vergnügen - für beide Seiten ...

Text zuklappen
Ein Bett als Arena, als Nabel der Welt, in dem es gleich zur Sache geht: Ein Mann, Bruno, und eine Frau, Daniela, haben sich in ein Hotelzimmer zurückgezogen, um sich ganz dem ungebundenen Sex hinzugeben. Ein One-Night-Stand, ein schnelles Vergnügen - für beide Seiten ohne Konsequenzen. Doch so einfach ist es dann eben doch nicht. Was als flüchtige Nichtigkeit beginnt, gewinnt immer mehr an Bedeutung. Das austauschbare Zimmer im Stundenhotel wird zu einer Zuflucht vor der Realität. Die beiden entdecken nicht nur gegenseitig ihre Körper, sondern in Gesprächen auch immer mehr von der Welt des anderen. Obwohl sie wissen, dass diese Nacht irgendwann ein Ende haben muss, versuchen sie, die gemeinsame Zeit in die Länge zu ziehen.
In seinem Spielfilm "Im Bett" entwickelt der junge chilenische Regisseur Matías Bize eine Welt aus der denkbar einfachsten dramatischen Situation heraus: ein Paar, zwei nackte Körper. Zunächst ist da nur die grundlegende Anziehungskraft zwischen den beiden Geschlechtern. Doch aus der zufälligen Begegnung wird eine kompliziert verstrickte Beziehung. Die faszinierende Geschlechterstudie setzt dabei ganz auf die beiden Hauptdarsteller, deren großes Potenzial sich in dem intensiven Kammerspiel voll entfalten kann. Blanca Lewin wurde für ihre herausragende Leistung mehrfach als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Trotz der Ernsthaftigkeit der Dialoge zeichnet sich der Film durch eine märchenhafte Leichtigkeit aus, in die der Alltag immer wieder mit Gewalt einbricht. Dem Regisseur gelingt es dabei Intimität zu schaffen, ohne voyeuristisch zu sein; Nähe zu erzeugen, ohne auf Anbiederung und Effekte zu setzen. Nach seinem auch in Deutschland vielbeachteten Regiedebüt "Sábado - Das Hochzeitsvideo" (2003) entwirft Matías Bize mit "Im Bett" nicht nur eine subtile, zeitgenössische Bestandsaufnahme von Sexualität und Freundschaft sondern auch eine intensive und auf ein Minimum komprimierte Beziehungsstudie.

Als nächsten Beitrag der Filmreihe "Amour fou", zeigt 3sat am Freitag, 28. Januar, um 22.25 Uhr den Erotik-Thriller "Preis des Verlangens".


Seitenanfang
23:45
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


Seitenanfang
0:15
Stereo-Ton16:9 Format

Chronik eines verordneten Todes

Die Vernichtung einer deutschen Familie

Dokumentarfilm von Gorch Pieken, Deutschland 2004

Länge: 50 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Eine alte Dame begibt sich auf eine Zeitreise. Zum ersten Mal nach dem Krieg kehrt sie nach Berlin, in die Stadt ihrer Jugend zurück und redet über eine einzigartige Familie, der auch sie einst als Schwiegertochter angehörte. Heute ist sie die einzige Überlebende und ...

Text zuklappen
Eine alte Dame begibt sich auf eine Zeitreise. Zum ersten Mal nach dem Krieg kehrt sie nach Berlin, in die Stadt ihrer Jugend zurück und redet über eine einzigartige Familie, der auch sie einst als Schwiegertochter angehörte. Heute ist sie die einzige Überlebende und spricht über die schmerzhaften Erinnerungen nur, "weil einer ja die Geschichte erzählen muss" - die Geschichte der deutsch-jüdischen Familie Chotzen. Den vier Söhnen dieser Familie aus Berlin-Wilmersdorf schien es als "Halbjuden" möglich, in Nazi-Deutschland zu überleben. Doch dann holte sie die "Endlösung" ein, wie einer der Brüder in einem Brief lapidar vermerkt. Die Heirat mit ihren jüdischen Freundinnen, die sie mit der nicht-jüdischen Linie mütterlicherseits zu schützen wähnten, wurde ihnen zum Verhängnis. Drei der Brüder kamen mit ihren Frauen im KZ um. Vorausgegangen waren unzählige und zeitweise erfolgreiche Befreiungsversuche der Mutter, die auch an der legendären Rosenstraßen-Demonstration teilnahm. Ungewöhnlich an der Auslöschung dieser Familie ist der minutiös dokumentierte Verlauf. Das Deutsche Historische Museum, das den Fall für die große Holocaust-Ausstellung 2003 aufarbeitete, besitzt Briefe, Fotos, Postkarten sowie das Haushaltsbuch der Mutter. Darin notierte Else Chotzen akribisch die Ausgaben für Brot, Grabschmuck und das Porto nach Theresienstadt.
Der Autor und Historiker Gorch Pieken zeichnet den Weg dieser ganz normalen Familie nach, die den Zeiten des nationalen Wahnsinns zum Opfer fiel. Pieken machte sich mit Filmen zur Geschichte und Kunstgeschichte einen Namen.

Im Anschluss, um 1.05 Uhr, zeigt 3sat mit dem Dokumentarfilm "Entschädigt" einen weiteren Beitrag zum Holocaust-Gedenktag.


Seitenanfang
1:05
Stereo-Ton16:9 Format

Entschädigt

Dokumentarfilm von Lilly Engel, Deutschland 2006

Länge: 80 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Die Witwe des weltbekannten Geigers Shony Alex Braun hat seit ihrem Schlaganfall alles vergessen: ihre Lebensgeschichte, ihre Freunde, sogar wie sie ihren Mann kennen lernte. Nur die KZ-Nummer auf ihrem Arm weiß sie noch immer auswendig. Nach dem Zweiten Weltkrieg ...

Text zuklappen
Die Witwe des weltbekannten Geigers Shony Alex Braun hat seit ihrem Schlaganfall alles vergessen: ihre Lebensgeschichte, ihre Freunde, sogar wie sie ihren Mann kennen lernte. Nur die KZ-Nummer auf ihrem Arm weiß sie noch immer auswendig. Nach dem Zweiten Weltkrieg versuchte zum ersten Mal in der Geschichte mit der jungen Bundesrepublik Deutschland ein Staat, begangene Verbrechen gegen die Menschlichkeit "wieder gut zu machen". Im Jahr 1952 verabschiedete der Bundestag das von der Regierung unter Adenauer eingebrachte Bundesentschädigungsgesetz: Jeder KZ-Überlebende hat danach das Recht auf Entschädigung. Seinen Schaden muss er jedoch erst "beweisen", wofür er sich ärztlichen Untersuchungen unterziehen muss. Diese Untersuchungen fanden überall auf der Welt statt, wo Überlebende sich niedergelassen hatten, auch in Los Angeles.
Lilly Engel porträtiert mit Dr. Hallauer, Dr. König, Dr. Granzow und Dr. Jussek vier der Ärzte, die nach dem Krieg in die USA auswanderten und seit 1965 mit den Untersuchungen beauftragt wurden. Drei von ihnen waren bei der Wehrmacht. Sie erzählen, wie sie zu dieser Aufgabe kamen, wie ihr Verhältnis zu den Patienten war und wie sie die grausamen Geschichten verarbeiteten. Aber sie sprechen auch von ihrer eigenen Vergangenheit, davon, wie sie das "Dritte Reich" erlebten und mit welcher Ignoranz sie zunächst den Überlebenden begegneten. Lilly Engel trifft aber auch Überlebende, die von diesen Ärzten untersucht wurden, wodurch ihre Traumata der Vergangenheit wieder wachgerufen wurden. Sie beurteilen die Entschädigungszahlungen sehr unterschiedlich. Der Film beschreibt die Absurdität einer Wiedergutmachung für die NS-Verbrechen, die durch nichts wieder gut zu machen sind.

Mit dem essayistischen Dokumentarfilm "Aufschub" von Harun Farocki folgt im Anschluss ein weiterer Beitrag, der sich mit den nationalsozialistischen Verbrechen auseinandersetzt.


Seitenanfang
2:25
schwarz-weiss monochrom

Aufschub

Essayfilm von Harun Farocki, Südkorea/Deutschland 2007

Länge: 40 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Westerbork war zunächst ein Flüchtlingslager, das 1939 von der niederländischen Regierung für die aus Deutschland vertriebenen oder geflüchteten Juden eingerichtet worden war. 1940 überfielen die Deutschen die Niederlande, unterstellten das Lager dem Befehlshaber der ...

Text zuklappen
Westerbork war zunächst ein Flüchtlingslager, das 1939 von der niederländischen Regierung für die aus Deutschland vertriebenen oder geflüchteten Juden eingerichtet worden war. 1940 überfielen die Deutschen die Niederlande, unterstellten das Lager dem Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdiensts und benannten es in "Polizeiliches Judendurchgangslager Westerbork" um. Die SS blieb in Westerbork weitgehend im Hintergrund. Es waren jüdische Insassen, die die neu Eingelieferten registrierten, auf die Baracken verteilten und die Zwangsarbeit beaufsichtigten. Sie bildeten die Lagerpolizei und stellten die Deportationslisten zusammen. In Westerbork wurde nicht geschlagen und gemordet, niemand verhungerte. Die Insassen wurden nicht geschoren und durften Zivilkleidung tragen, es gab Zeitungen, eine Schule, ein Krankenhaus, Sportveranstaltungen und einmal die Woche einen Kulturabend. Jeden Dienstag fuhr von Westerbork ein Zug nach Bergen-Belsen, Theresienstadt, Auschwitz und Sobibor. Rund 100 Züge brachten etwa 100.000 Menschen in den Tod. Der Lagerleiter, SS-Mann Gemmeker, wollte über das Lager einen Film drehen lassen. Der Fotograf Rudolf Breslauer hat einige Monate lang mit einer 16-mm-Kamera Aufnahmen gemacht, den Film aber nie fertiggestellt. 90 Minuten stummer Szenen sind erhalten. Sie zeigen Menschen bei der Arbeit, der Entflechtung von Kabeln, Demontage von Flugapparaten, dem Zerkleinern von Batterien. Dreimal wird gezeigt, wie Menschen in dem Lagerbahnhof eingeliefert werden. Einmal besteigen sie den Zug nach Auschwitz. Das ist wohl die einzige Aufnahme, die es von einer Deportation nach Auschwitz gibt, eine Szene, die auch Alain Resnais in "Nacht und Nebel" zitiert hat.
Harun Farocki entdeckte die Aufnahmen aus dem Lager und ordnete sie auf seine Weise. Menschen in Wäschereien, tanzende Menschen, Menschen, die in Züge steigen und helfen, die Türen zu schließen. Dazwischen Schrifttafeln und der Schnitt als reflektierender Kontrapunkt.

Im Anschluss, um 3.10 Uhr, folgt mit dem Dokumentarfilm "Mendel Schainfelds zweite Reise nach Deutschland" ein weiterer Beitrag zum Holocaust-Gedenktag.


Seitenanfang
3:10

Mendel Schainfelds zweite Reise nach Deutschland

Dokumentarfilm von Hans-Dieter Grabe, Deutschland 1972

Länge: 43 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Mendel Szajnfelds erste Reise nach Deutschland war 1945, nachdem ihn russische Soldaten aus einem deutschen Arbeitslager in Polen befreit hatten. Eine freudlose Befreiung: Eltern, Verwandte und Freunde waren ermordet. Mendel Szajnfeld ging als Flüchtling nach ...

Text zuklappen
Mendel Szajnfelds erste Reise nach Deutschland war 1945, nachdem ihn russische Soldaten aus einem deutschen Arbeitslager in Polen befreit hatten. Eine freudlose Befreiung: Eltern, Verwandte und Freunde waren ermordet. Mendel Szajnfeld ging als Flüchtling nach Westdeutschland. Nach zwei Jahren Flüchtlingslager nahm Norwegen ihn auf. Er wurde Metallarbeiter. Immer häufiger musste er sich in ärztliche Behandlung begeben: Er litt an Schlafstörungen, Angstträumen, Schwächeanfällen, Gleichgewichtsstörungen, Kopf- und Rückenschmerzen. Die Ärzte erkannten darin die Folgen der Torturen, denen Mendel Szajnfeld in den Arbeits- und Konzentrationslagern ausgesetzt war. Sie bescheinigten ihm eine beträchtliche Minderung seiner Arbeitsfähigkeit. Vom Münchner Entschädigungsamt erhielt Szajnfeld daraufhin eine kleine Rente. Seine Krankheit verschlimmerte sich. Norwegische Gutachter bestätigten ihm den fast völligen Verlust seiner Arbeitsfähigkeit. Szajnfeld beantragte eine höhere Rente. Sein Antrag wurde abgelehnt. Deshalb fuhr er nach München, um sich dort einem weiteren, diesmal einem deutschen Gutachter zu stellen: Mendel Szajnfelds zweite Reise nach Deutschland.
Auf Deutsch, der Sprache, die er von seinem Vater und in den Lagern gelernt hat, schildert Mendel Szajnfeld auf dieser ungewöhnlichen Reise nach Deutschland seine besonderen Erfahrungen mit Deutschen. Als Hans-Dieter Grabe diesen bis heute aufsehenerregenden Dokumentarfilm drehte, kam er mit seinem Protagonisten überein, für den Titel die deutsche und nicht die polnische Schreibweise seines Namens zu wählen. Die Annäherung der deutschen Zuschauer an diesen wichtigen, unsere Vergangenheit behandelnden Film sollte nicht durch einen Namen im Titel, von dem die meisten nicht wissen, wie er auszusprechen ist, erschwert werden.

Im Anschluss, um 3.50 Uhr, zeigt 3sat mit "Mendel lebt" mehr über das Schicksal von Mendel Szajnfeld.


Seitenanfang
3:50

Mendel lebt

Dokumentarfilm von Hans-Dieter Grabe, Deutschland 1999

Länge: 99 Minuten

Ganzen Text anzeigen
1971 drehte Hans-Dieter Grabe "Mendel Schainfelds zweite Reise nach Deutschland", den ersten Film über den polnischen Juden Mendel Szajnfeld, der aufgrund gesundheitlicher Spätschäden als Folge der Haft in deutschen Lagern nicht mehr arbeitsfähig war. 27 Jahre später ...

Text zuklappen
1971 drehte Hans-Dieter Grabe "Mendel Schainfelds zweite Reise nach Deutschland", den ersten Film über den polnischen Juden Mendel Szajnfeld, der aufgrund gesundheitlicher Spätschäden als Folge der Haft in deutschen Lagern nicht mehr arbeitsfähig war. 27 Jahre später sahen sich beide wieder. Es entstand "Mendel lebt", Grabes Wiederbegegnung mit einem veränderten Mendel Szajnfeld.
Der Film zeigt Mendel Szajnfeld bei seinen alltäglichen Verrichtungen: beim Besuch seiner Frau im Krankenhaus, bei der Gartenarbeit und vor allem bei seiner Fahrt mit einer norwegischen Reisegruppe nach Auschwitz, wo er als Zeitzeuge Vorträge hält. Auf der Duisburger Filmwoche 1999 erhielt "Mendel lebt" den ARTE-Dokumentarfilmpreis/Preis der Deutschen Filmkritik. Mendel Szajnfeld ist am 21. Mai 2000 gestorben.

Im Anschluss, um 5.30 Uhr, zeigt 3sat mit "Aus der Hölle ins Leben" einen weiteren Beitrag zum Holocaust Gedenktag.


Seitenanfang
5:30
Stereo-Ton16:9 Format

Aus der Hölle ins Leben

Die Kinder von Indersdorf

Film von Bettina Witte und Anna Andlauer

Ganzen Text anzeigen
Der 23. April ist für sie ihr zweiter Geburtstag: An diesem Tag im Jahr 1945 wird eine Gruppe jüdischer Kinder, Überlebende aus dem Konzentrationslager Flossenbürg, von den Amerikanern befreit. In einem kleinen Ort in der bayerischen Oberpfalz werden sie von Bewohnern ...

Text zuklappen
Der 23. April ist für sie ihr zweiter Geburtstag: An diesem Tag im Jahr 1945 wird eine Gruppe jüdischer Kinder, Überlebende aus dem Konzentrationslager Flossenbürg, von den Amerikanern befreit. In einem kleinen Ort in der bayerischen Oberpfalz werden sie von Bewohnern aufgenommen und aufgepäppelt. Dann beginnt für die Kinder ein historisch einmaliges Experiment - sie kommen in das Kloster von Indersdorf im Landkreis Dachau. 1945 wurde dort unter US-Aufsicht eine Sammelstelle eingerichtet, die jüdischen Kindern aus Konzentrationslagern medizinische und psychologische Versorgung bieten sollte. Die Protokolle und Filmaufnahmen der jahrelangen Arbeit in Indersdorf zeigen, wie schwer der Weg aus der Hölle zurück ins Leben sein kann. 2009 trafen sich die Kinder von Indersdorf erstmals wieder - an dem Ort ihrer Befreiung, mit den Menschen, die ihnen damals geholfen haben.
Der Film dokumentiert die persönlichen Schicksale der Überlebenden ebenso wie das System der Todesmärsche von KZ-Insassen am Ende des Zweiten Weltkrieges. Im Interview erläutert die damalige Indersdorf-Psychologin Greta Fischer, wie schwierig die Aufarbeitung historischer Extremsituationen für die Betroffenen ist.

Am Donnerstag, 27. Januar, um 20.15 Uhr, zeigt 3sat mit "Nach Fahrplan in den Tod" einen weiteren Beitrag zum Holocaust Gedenktag.

Sendeende: 6:00 Uhr