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Sonntag, 16. Januar
Programmwoche 03/2011
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6:15
Stereo-Ton16:9 Format

vivo

(Wh.)


6:45
Stereo-Ton16:9 Format

Tele-Akademie

Prof. Dr. Michael Soyka: Kritisches zu Neuro-Enhancement

aus psychiatrischer Sicht

Dr. Johann S. Ach: Cognitive Enhancement - was spricht
dagegen?

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Ende 2009 sorgte das Memorandum einer deutschen Expertengruppe zum sogenannten Neuro-Enhancement für Aufsehen. Darunter versteht man die Einnahme psycho-pharmakologischer Medikamente mit dem Ziel, die Leistungsfähigkeit des Gehirns zu verbessern. Unter amerikanischen ...
(ARD/SWR)

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Ende 2009 sorgte das Memorandum einer deutschen Expertengruppe zum sogenannten Neuro-Enhancement für Aufsehen. Darunter versteht man die Einnahme psycho-pharmakologischer Medikamente mit dem Ziel, die Leistungsfähigkeit des Gehirns zu verbessern. Unter amerikanischen Studenten beispielsweise ist der Konsum von Ritalin inzwischen weit verbreitet. Auch in Deutschland haben laut einer anonymen Umfrage der DAK bereits etwa zwei Millionen Menschen mindestens einmal versucht, ihre Leistungsfähigkeit mittels entsprechender Psychopharmaka zu verbessern. Ein großer Markt für die Pharma-Unternehmen tut sich auf. Aber welche Nebenwirkungen hat die Einnahme dieser Medikamente? Verändern sie langfristig möglicherweise die Persönlichkeit? Und warum scheint es vielen nötig, den natürlichen Rahmen des eigenen Leistungsvermögens zu sprengen?
In dieser "Tele-Akademie"-Sendung stellen zwei Vorträge von Professor Dr. Michael Soyka und Dr. Johann S. Ach das Pro und Contra der aktuellen Diskussion vor: Michael Soyka lehrt Psychiatrie an der Universität München und ist Ärztlicher Direktor der Privatklinik Meiningen. Johann S. Ach ist Geschäftsführer des Zentrums für Bioethik der Universität Münster.
(ARD/SWR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

100(0) Meisterwerke

William McTaggart: Der Sturm


In der Reihe "100(0)" Meisterwerke wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

Vom Rauschen und Schweigen der Welt -

oder: Eine Philosophie des Lärms

Die Publizistin Sieglinde Geisel im Gespräch mit

Barbara Bleisch

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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Technomusik, Kindergeschrei, ein tropfender Wasserhahn: Das Lärmempfinden ist sehr individuell. Dies hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass Lärm im Kopf entsteht - dies zumindest behauptet die Publizistin Sieglinde Geisel, die eine Art Philosophie des Lärms verfasst ...

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Technomusik, Kindergeschrei, ein tropfender Wasserhahn: Das Lärmempfinden ist sehr individuell. Dies hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass Lärm im Kopf entsteht - dies zumindest behauptet die Publizistin Sieglinde Geisel, die eine Art Philosophie des Lärms verfasst hat. Darin vertritt sie die These, dass es in der Welt zwar viele Geräusche, jedoch keinen Lärm gebe. Denn Lärm sei nichts anderes, als ein Geräusch, das uns auf die Nerven geht. Lärm kann sogar krank machen. Als heilsam erfahren hingegen viele die Stille, die sich in unserer Welt allmählich zu verflüchtigen scheint. Oder lässt sich gerade mitten im tosenden Lärm Stille am besten erfahren?
Barbara Bleisch unterhält sich mit Sieglinde Geisel über das Rauschen und Raunen der Welt, über nervtötenden Lärm und über die Sehnsucht nach Stille.


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Literatur im Foyer

Thea Dorn im Gespräch mit Alain Claude Sulzer

und Adolf Muschg


Gespräche über neue, aktuelle und interessante Bücher und Themen. Abwechselnd diskutieren Thea Dorn und Martin Lüdke mit Autoren und Kritikern über Belletristik, Sachbücher, Lyrik.
(ARD/SWR)


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10:45
Stereo-Ton16:9 Format

... wo ich noch nie war

Der Komponist Helmut Lachenmann

Film von Bettina Ehrhardt

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Der Komponist Helmut Lachenmann war ein Schüler des italienischen Komponisten Luigi Nono.
Der Film zeigt Helmut Lachenmann bei der Arbeit. Im Mittelpunkt stehen die Proben und die Uraufführung von Lachenmanns Stück "Concertini", geschrieben für das Ensemble ...
(ARD/WDR)

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Der Komponist Helmut Lachenmann war ein Schüler des italienischen Komponisten Luigi Nono.
Der Film zeigt Helmut Lachenmann bei der Arbeit. Im Mittelpunkt stehen die Proben und die Uraufführung von Lachenmanns Stück "Concertini", geschrieben für das Ensemble Modern, sowie die Uraufführung "Double" für 48 Streicher, gespielt vom Lucerne Festival Orchestra. Das japanische Lotus String Quartet probt in einer Meisterklasse unter Anleitung des Komponisten dessen zweites Streichquartett "Reigen seliger Geister".
(ARD/WDR)


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12:15
Stereo-Ton

Phänomen Karajan

Gioacchino Rossini: Guillaume Tell - Ouvertüre

Aus der Berliner Philharmonie, 1983 - Karajan-Nachlass

Orchester: Berliner Philharmoniker

Musikalische Leitung: Herbert von Karajan

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"Guillaume Tell" nach dem Schauspiel "Wilhelm Tell" von Friedrich Schiller ist die letzte Oper Gioachino Rossinis und wurde 1829 in Paris uraufgeführt.
3sat zeigt eine Aufzeichnung aus der Berliner Philharmonie 1983. Es spielen die Berliner Philharmoniker unter der ...
(ORF)

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"Guillaume Tell" nach dem Schauspiel "Wilhelm Tell" von Friedrich Schiller ist die letzte Oper Gioachino Rossinis und wurde 1829 in Paris uraufgeführt.
3sat zeigt eine Aufzeichnung aus der Berliner Philharmonie 1983. Es spielen die Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Herbert von Karajan
(ORF)


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12:30
Stereo-Ton16:9 Format

Jammern ist ungesund

Hans Magnus Enzensberger im Gespräch mit Katja Gasser

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Es gibt kaum ein gesellschaftspolitisches Thema, mit dem er sich nicht beschäftigt hätte, kein literarisches Genre, in dem er sich nicht betätigt hätte. Allerdings ist ihm auch keine politische Zuordnung erspart geblieben: Hans Magnus Enzensberger gehört zu den ...
(ORF)

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Es gibt kaum ein gesellschaftspolitisches Thema, mit dem er sich nicht beschäftigt hätte, kein literarisches Genre, in dem er sich nicht betätigt hätte. Allerdings ist ihm auch keine politische Zuordnung erspart geblieben: Hans Magnus Enzensberger gehört zu den renommiertesten und umstrittensten deutschen Schriftstellern und Intellektuellen der Gegenwart. Der Bestsellerautor unter den deutschen Lyrikern war vom 22. bis zum 23. Oktober 2010 Stargast der Veranstaltung "Literatur im Nebel" in Heidenreichstein - einem Festival, das sich innerhalb weniger Jahre zu einem der erfolgreichsten Literatur-Events im deutschsprachigen Raum entwickelt hat.
Dort sprach Katja Gasser mit Hans Magnus Enzensberger.
(ORF)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Stereo-Ton16:9 Format

Per Schiff und Kutsche quer durch Europa

Das Salzburg Panorama

Film von Renate Lachinger

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Ein riesiges Panoramagemälde der Stadt Salzburg erregte in der Zeit des Biedermeiers Aufsehen: Der Maler Johann Michael Sattler (1786 - 1847) reiste mit seinem fünf Meter hohen und 26 Meter langen, zerlegbaren Werk per Schiff und Kutsche zehn Jahre lang quer durch Europa ...
(ORF)

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Ein riesiges Panoramagemälde der Stadt Salzburg erregte in der Zeit des Biedermeiers Aufsehen: Der Maler Johann Michael Sattler (1786 - 1847) reiste mit seinem fünf Meter hohen und 26 Meter langen, zerlegbaren Werk per Schiff und Kutsche zehn Jahre lang quer durch Europa und stellte es in verschiedensten Städten zur Schau. Sattler machte nicht nur Reklame in eigener Sache - er war auch der erste Tourismuswerber für Salzburg und erbrachte der Stadt damit einen unschätzbaren Dienst.
Der Film dokumentiert die Entstehung des Panoramabildes und die strapaziöse Reise Johann Michael Sattlers.
(ORF)


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13:30
Stereo-Ton16:9 Format

Pilgerpfad zum Nordkap - Norwegen E6

Film von Friedrich Bohnenkamp

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Das Nordkap hat feste Öffnungszeiten und ist im Winter praktisch geschlossen. Das ahnt kaum jemand, und die wenigsten wissen auch, dass der berühmte Ort mit der bekannten stählernen Weltkugel nicht wirklich Europas nördlichster Punkt ist. Der Felsen auf der ...
(ARD/SWR)

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Das Nordkap hat feste Öffnungszeiten und ist im Winter praktisch geschlossen. Das ahnt kaum jemand, und die wenigsten wissen auch, dass der berühmte Ort mit der bekannten stählernen Weltkugel nicht wirklich Europas nördlichster Punkt ist. Der Felsen auf der norwegischen Insel Mageroya ist eine "Mogelpackung", die pro Jahr rund 200.000 Touristen anzieht. Sie kommen per Bus, Auto, Wohnmobil, Motorrad und Fahrrad - oder zu Fuß wie der 46-jährige Vidar Forlyd, der vom Süden Norwegens bis zum Nordkap 103 Tage gebraucht hat. Er ist 3.000 Kilometer gewandert und hat dabei über 20 Kilo abgenommen. Die meisten Besucher kommen jedoch über die E6, die sich von Schweden gen Norden zieht. Die E6 ist der Zubringer, gut ausgebaut und modern. Wenn man es eilig hat und Pech dazu, dann macht man an ihrem Rand die Bekanntschaft mit Helge Horne. Horne ist Polizist und mit einer Laserpistole auf der Jagd nach Temposündern. 800 Kronen sind schnell fällig, wenn das Gaspedal zu stark belastet wurde. Horne ist freundlich und nett, aber gnadenlos. Wer nicht zahlen will oder kann, der muss seinen Wagen stehen lassen. Salamon Salamonsen lebt seit 92 Jahren weit nördlich des Polarkreises. Von seinem Fenster aus sieht er auf die Lyngsalpen und sein Fischerboot. Im Sommer fährt er noch immer hinaus und fischt. Ein paar hundert Kilometer weiter nördlich residiert der nördlichste Harley-Davidson-Club der Welt, im eigenen Klubhaus, direkt am Strand. Allerdings müssen die Biker um ihr Quartier bangen, die Stadt erlebt einen Boom, und die Ufergrundstücke sind sehr begehrt. Denn vor Hammerfest entsteht eine riesige Erdgasverflüssigungsanlage, ein gigantisches Projekt. Das bringt Geld, aber auch Probleme mit sich.
Der Film beobachtet das Leben an der E6 in der Nachsaison. Im September, wenn die Tage wieder kürzer und das Licht milder werden, wenn die Touristen wieder zuhause sind und man unter sich ist, hinter dem Polarkreis.
(ARD/SWR)


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14:30

Diese Drombuschs (2/6)

Späte Einsicht

Darsteller:
Vera DrombuschWitta Pohl
Onkel LudwigGünter Strack
Dr. Martin SandersMichael Degen
Oma DrombuschGrete Wurm
MarionSabine Kaack
ChrisMick Werup
TinaMarion Kracht
ThomiEike Hagen Schweikhardt
u.a.
Buch: Robert Stromberger
Regie: Michael Meyer

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Nach Veras Abschied im Zorn ist das Zerwürfnis mit Martin Sanders nicht aus der Welt. Vera macht sich auf den Weg in sein Appartement, um sich bei ihm zu entschuldigen. Doch kaum ist sie eingetroffen, erscheint Frau Sanders, die ihre Tochter vom Bahnhof abgeholt hat und ...

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Nach Veras Abschied im Zorn ist das Zerwürfnis mit Martin Sanders nicht aus der Welt. Vera macht sich auf den Weg in sein Appartement, um sich bei ihm zu entschuldigen. Doch kaum ist sie eingetroffen, erscheint Frau Sanders, die ihre Tochter vom Bahnhof abgeholt hat und nun ihren Mann zu einem Familienabend einladen möchte. Vera bleibt nur ein peinlicher Rückzug, den ihr Martin keinesfalls erleichtert. Das wird Vera ihm nicht so schnell vergessen. Durch Oma Drombuschs Alarmruf hat sie jedoch wenig Zeit, darüber nachzudenken: Marion, die den Bruch mit Dr. Wollinski weder emotional noch finanziell verwindet, hat Schlaftabletten genommen, um für einige Zeit alles zu vergessen.
Zweite Folge der sechsteiligen Serie.


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16:00
Stereo-Ton16:9 Format

hitec: Die Wolkenschieber

Konzept und Bearbeitung: Katharina Finger


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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

neues

... aus der digitalen Welt

Themen: Sprechen Sie Technik? u.a.

Moderation: Yve Fehring

Erstausstrahlung

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Amerikaner mochten lange Zeit vor allem grazile Klapp-Handys, Europäer bevorzugten eher die Riegelform. Ein Videospiel mit düsterem Science-Fiction-Setting hätte in China keine Chance, dafür sind kulleräugige Ninja-Kämpfer in Deutschland weniger beliebt. Auf ...

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Amerikaner mochten lange Zeit vor allem grazile Klapp-Handys, Europäer bevorzugten eher die Riegelform. Ein Videospiel mit düsterem Science-Fiction-Setting hätte in China keine Chance, dafür sind kulleräugige Ninja-Kämpfer in Deutschland weniger beliebt. Auf spielbegeisterte Japaner nahmen Entwickler insofern Rücksicht, als dass sie aus einem Actionspiel mit Endzeit-Story für die japanische Version eine Atombombenexplosion entfernten. Bei moderner Unterhaltungselektronik gibt es kulturelle Unterschiede, und so müssen Unternehmen, die weltweit agieren, ihre Produkte "lokalisieren". Das heißt, nicht nur die Handbücher und die Menüs müssen übersetzt, sondern womöglich müssen ganze Geräteklassen angepasst werden.
Das 3sat-Magazin "neues" schaut in dieser Ausgabe auf die unterschiedlichen Technikkulturen der Welt.


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17:00
Stereo-Ton16:9 Format

Bauer sucht Kultur (2/3)

Unterwegs mit Dieter Moor

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Dieter Moor ist begeisterter Biobauer mit eigenem Hof. In "Bauer sucht Kultur" reist er durch Brandenburg und trifft auf Künstler, Maler, Schriftsteller: Menschen, die wie er auf das Land gezogen sind. Er spricht mit ihnen über die Faszination des Landlebens und lässt ...
(ARD/RBB)

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Dieter Moor ist begeisterter Biobauer mit eigenem Hof. In "Bauer sucht Kultur" reist er durch Brandenburg und trifft auf Künstler, Maler, Schriftsteller: Menschen, die wie er auf das Land gezogen sind. Er spricht mit ihnen über die Faszination des Landlebens und lässt sich von ihnen ihre Gegend, ihre Gärten und Häuser zeigen.
In der zweiten Folge ist Dieter Moor wieder mit seinem "Froschauto" unterwegs. Er besucht diesmal die Schauspielerin Ursula Karusseit. Mitten im Wald zeigt sie ihm ihr Holzhaus, ihre Karpfen und ihren Campingbus. Am Schwielowsee lädt Andreas Dresen zu einer Segeltour ein. Der Regisseur so bekannter Filme wie "Sommer vorm Balkon" (2005) und "Wolke 9" (2008) outet sich als Flautensegler und Kinoheuler. Evan Christ, in Las Vegas aufgewachsen, begeistert als junger Generalmusikdirektor am Staatstheater Cottbus. Er erzählt über sein Leben als Amerikaner in der Lausitz. Wie viel Spaß Traditionspflege machen kann, erfährt Dieter Moor bei den Flößern in Lychen. Zum Schluss empfängt ihn der ehemalige "Tatort"-Kommissar Jochen Senf in einem Haus am Beetzsee, wo er vor idyllischer Kulisse seine mörderischen Krimis schreibt.
(ARD/RBB)


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17:40
Stereo-Ton16:9 Format

Luxus, Glamour und Legenden

Vom Leben im Grand Hotel

Film von Barbara Lueg und Martina Morawietz

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Das "Vier Jahreszeiten" ist Münchens erste Adresse. Maximilian II. hat sich vor gut 150 Jahren in "seiner" Straße das nobelste Hotel der Stadt bauen lassen. Die Maximilianstraße ist noch heute die Prachtstraße Münchens und das "Vier Jahreszeiten" seither eine noble ...

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Das "Vier Jahreszeiten" ist Münchens erste Adresse. Maximilian II. hat sich vor gut 150 Jahren in "seiner" Straße das nobelste Hotel der Stadt bauen lassen. Die Maximilianstraße ist noch heute die Prachtstraße Münchens und das "Vier Jahreszeiten" seither eine noble Institution. Das Fünf-Sterne-Hotel lebt von seinen Stammgästen aus der ganzen Welt, seiner langen Tradition, seinen Legenden, aber vor allem natürlich von den Menschen, die diesem Ort seinen Glanz verleihen.
Der Film wirft einen Blick hinter die Kulissen des Fünf-Sterne-Hotels.


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17:55
Stereo-Ton16:9 Format

Safran, Salz und Sauerampfer

Die Welt der Gewürze (1/2)

Film von Annette Frei Berthoud

(aus der Reihe "NZZ Format")

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Kaum ein anderes Lebensmittel hat die Geschichte der Menschheit so sehr geprägt wie die Gewürze: Pfeffer, Muskatnuss, Safran, Zimt und Nelken gehören neben Seide, Gold und Edelsteinen zu den ältesten Handelsgütern der Erde und spielten jahrtausendelang eine so ...

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Kaum ein anderes Lebensmittel hat die Geschichte der Menschheit so sehr geprägt wie die Gewürze: Pfeffer, Muskatnuss, Safran, Zimt und Nelken gehören neben Seide, Gold und Edelsteinen zu den ältesten Handelsgütern der Erde und spielten jahrtausendelang eine so bedeutende wirtschaftliche und politische Rolle wie heute das Erdöl. Der Gewürzhandel löste in der Vergangenheit manchen Krieg aus und war entscheidend für die Entdeckung Amerikas. Gewürze sind zudem wahre Wundermittel, wenn es um die Gesundheit geht.
Erster Teil einer Reise in die Geschichte und um die Welt - nach Madagaskar, Indien, Mexiko und in andere Länder, in denen Gewürze produziert werden. Viele Rezepte machen Lust, die Gewürze in der eigenen Küche auszuprobieren.

Den zweiten Teil der Reise in "Die Welt der Gewürze" zeigt 3sat am Sonntag, 23. Januar, um 17.55 Uhr.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Fremde Kinder: Der Netzwerker

Dokumentarfilm von Shaheen Dill-Riaz, Deutschland 2010

Länge: 29 Minuten

Erstausstrahlung

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Als einziger Junge unter fünf Schwestern hat es der 14-jährige Sohel aus Dhaka nicht leicht. Seit der Vater die Familie verlassen hat, um eine neue zu gründen, kommt die Familie nur mit Mühe zurecht. Sohel ist Hoffnungsträger und Hauptverdiener in einem, denn in dem ...

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Als einziger Junge unter fünf Schwestern hat es der 14-jährige Sohel aus Dhaka nicht leicht. Seit der Vater die Familie verlassen hat, um eine neue zu gründen, kommt die Familie nur mit Mühe zurecht. Sohel ist Hoffnungsträger und Hauptverdiener in einem, denn in dem größtenteils muslimischen Land, bleiben die Frauen traditionell zu Hause. Und Sohel scheint für den Überlebenskampf gewappnet, hat ihn der Vater doch mit einem mobilen Telefongerät der älteren Generation ausgestattet, das in Bangladesch, einem der ärmsten Länder Asiens, dennoch für Bewunderung sorgt. Die Ausfüge auf die eine Tagesreise entfernten Schwemminseln liefern Sohel nicht nur die nötigen Einnahmen, sie rücken auch sein Weltbild zurecht. Den Schwestern kann er berichten, dass es viele Menschen gibt, die noch ärmer sind als die eigene Familie und noch viel verlassener. Sohel lässt aber nicht nur sein Elternhaus zurück, er verabschiedet sich auch Schritt für Schritt von seiner Kindheit.
Regisseur Shaheen Dill-Riaz wurde 1969 in Dhaka geboren. Als Sechsjähriger kam er auf ein Militärinternat und wurde nur nicht als Berufssoldat verpflichtet, weil er die entsprechende Körpergröße nicht aufweisen konnte. Stattdessen entschied er sich für das Studium der Philosophie und arbeitete nebenbei als Filmjournalist. Über ein Stipendium des Goethe-Instituts kam er 1992 nach Deutschland und absolvierte ein Kamerastudium an der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" in Potsdam-Babelsberg. Seine Filme "Eisenfresser" (Adolf-Grimme-Preis) und "Korankinder" liefen bereits äußerst erfolgreich auf internationalen Festivals.

Die 3sat-Dokumentarfilmreihe "Fremde Kinder" widmet sich Jungen und Mädchen bis zu 14 Jahren aus allen Ländern der Welt in ihren oftmals schwierigen Lebenssituationen, ergreift für sie Partei und verleiht ihnen eine Stimme.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
Stereo-Ton16:9 Format

Kein Weg zu weit

Mit Almaz Böhm durch Äthiopien

Film von Monica Ladurner

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Äthiopien fasziniert durch seine bizarren Landschaften, seine kulturelle Vielfalt, seine jahrtausendealte Geschichte - aber es beschämt auch durch seine bittere Armut. Die Lebenserwartung dort liegt gerade einmal bei 48 Jahren, die Menschen fristen ihr Dasein mit ...
(ORF)

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Äthiopien fasziniert durch seine bizarren Landschaften, seine kulturelle Vielfalt, seine jahrtausendealte Geschichte - aber es beschämt auch durch seine bittere Armut. Die Lebenserwartung dort liegt gerade einmal bei 48 Jahren, die Menschen fristen ihr Dasein mit durchschnittlich weniger als 100 Dollar im Jahr. Die gebürtige Äthiopierin Almaz Böhm hat vor Kurzem die Leitung von "Menschen für Menschen" von ihrem Ehemann, dem Schauspieler Karlheinz Böhm, übernommen und führt sein Lebenswerk engagiert weiter: Kein Weg ist ihr zu weit, um auf unbefestigten Schotterpisten oder in stundenlangen Fußmärschen zu den Ärmsten der Armen zu gelangen, ihnen zu helfen und ihnen Mut und Hoffnung zu machen. Neben Agrarprojekten, Schulen und medizinischer Versorgung widmet sich Almaz Böhm vor allem den Mädchen: Wenn sie nicht mehr sechs Stunden lang steile Abhänge erklimmen müssen, um eine Kalebasse Wasser zu holen, können sie in die Schule gehen. Dies wiederum schützt die Mädchen vor früher Zwangsverheiratung und gibt ihnen die Chance, aus der Armutsspirale herauszukommen. Durch Mikro-Kreditprogramme werden sie dann zur Selbstständigkeit ermutigt.
Der Film begleitet Almaz Böhm quer durch Äthiopien und stellt das Land mit seiner Geschichte, seiner Mythologie und seinen Ritualen vor.
(ORF)


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19:40
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Die Seidenbörse in Valencia, Spanien

Ein Tempel für die Seide

Film von Christian Romanowski

Erstausstrahlung

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Auf den ersten Blick erscheint sie mit ihrem wuchtigen Turm wie eine zinnengekrönte Burg inmitten der Altstadt von Valencia: die Seidenbörse, La Lonja de la Seda. Doch wer den Fuß über die Schwelle eines der drei riesigen Portale mit den reich verzierten, gotischen ...
(ARD/SWR/3sat)

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Auf den ersten Blick erscheint sie mit ihrem wuchtigen Turm wie eine zinnengekrönte Burg inmitten der Altstadt von Valencia: die Seidenbörse, La Lonja de la Seda. Doch wer den Fuß über die Schwelle eines der drei riesigen Portale mit den reich verzierten, gotischen Spitzbögen setzt, glaubt eine Kathedrale zu betreten. Spiralförmig gewundene Säulen ragen in der dreischiffigen Basilika über 17 Meter hoch auf. Der ehemalige Geschäftstempel der Seidenhändler ist der wohl bedeutendste gotische Profanbau Spaniens. Erbaut wurde die Lonja Ende des 15. Jahrhunderts, als die Kaufleute durch den Seidenhandel reich geworden waren, und die Stadt ihren Wohlstand architektonisch demonstrieren wollte. 25.000 Menschen webten damals an diesem Reichtum. Die Hafenstadt Valencia war zu einer Hochburg der Seidenproduktion herangewachsen und exportierte den begehrten glänzenden Stoff über das Mittelmeer in alle Welt. Die Verträge schlossen die Händler in der Säulenhalle der Lonja, im "Sala de la Contratacion". Sie konnten sich bei ihren Verhandlungen im Patio, einem kleinen Hofgarten, erholen. Vom Patio aus gelangt man über eine Treppe hinauf zum "Consular del Mar", einer Halle, in der alle Fragen und Streitigkeiten, die den Seehandel betrafen, geregelt wurden: ein Saal mit einer pompösen, vergoldeten Holzdecke. Unehrliche Kaufleute konnten im Turm der Lonja festgesetzt werden. Die Wendeltreppe des Turms zählt zu den Meisterwerken der gotischen Steinmetzkunst. Ohne Mittelstütze schrauben sich 142 Stufen in die Höhe. Oben kann man durch die Zinnen des Turms die gesamte Altstadt überblicken, und wenn man an einem Festtag hinunterblickt, kann man eine Prozession von Frauen in farbenprächtigen Seidenkleidern an der Lonja vorüberziehen sehen, denn auf ihr traditionelles Festkleid aus Seide will in der drittgrößten spanischen Stadt keine Frau, die es sich leisten kann, verzichten.
Der Film stellt die Seidenbörse La Lonja de la Seda im spanischen Valencia damals und heute vor.
(ARD/SWR/3sat)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Kriegskinder (1/4)

Vater muss jetzt an die Front

Film von Martin Hübner

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Die vierteilige Reihe "Kriegskinder" geht dem Schicksal einer Generation auf den Grund, die bislang kaum über ihre traumatischen Erlebnisse gesprochen hat. Ganz bewusst beschränkt sich die Reihe nicht auf die 15 Millionen deutschen Kinder.
Im ersten Teil geht es um ...
(ARD/MDR/SWR)

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Die vierteilige Reihe "Kriegskinder" geht dem Schicksal einer Generation auf den Grund, die bislang kaum über ihre traumatischen Erlebnisse gesprochen hat. Ganz bewusst beschränkt sich die Reihe nicht auf die 15 Millionen deutschen Kinder.
Im ersten Teil geht es um den Kriegsbeginn. Für die Kinder in Deutschland ist der Krieg zu Anfang ein Abenteuer. Vom Einmarsch in Polen erfahren sie im heimischen Wohnzimmer aus dem Volksempfänger. In der Schule ist von Siegen und Heldentaten der Soldaten zu hören. Auf der Landkarte markieren kleine Fähnchen ein immer größer werdendes Deutschland. Nur die Großeltern und Eltern sind, zur Überraschung der Pimpfe, manchmal nicht begeistert. Besonders dann, wenn der Einberufungsbefehl für den Vater ankommt. In Großbritannien erfahren gleich zu Beginn Hunderttausende Kinder, was es bedeutet, in Kellern zu hocken und wehrlos den Bomben ausgeliefert zu sein. Die erste groß angelegte Evakuierung der gefährdeten Kinder aus den südenglischen Industriemetropolen in sichere ländliche Regionen beginnt schon im Herbst 1939 - und damit eine Trennung von den Eltern auf unbestimmte Zeit. Für die Kinder in Polen und in Frankreich ist der Krieg von Anfang an verbunden mit Terror, Gewalt und Tod. Jan Kapinski, damals zwölf Jahre alt, wird von seinen Eltern getrennt und landet allein im Getto von Krakau. Stephanie Santamaria aus dem französischen Abbevillle verliert bei einem Bombenangriff ihre Mutter und ihren linken Arm. Die Kinder in Stuttgart und Leipzig aber fiebern nach wie vor jeden Sonntag mit der "Wochenschau" im Kino mit, plappern von "Lebensraum" und "Untermenschen" und singen "Bomben auf Engeland".

Die weiteren drei Teile der vierteiligen Reihe "Kriegskinder" zeigt 3sat am Montag, 17. Januar, am Donnerstag, 20. Januar sowie am Freitag, 21. Januar jeweils um 20.15 Uhr.

(ARD/MDR/SWR)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

Verlorenes Land

Die politische Tragödie der "Buschmänner"

Film von Manuela Zips-Mairitsch und Werner Zips

Erstausstrahlung

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Einst erklangen ihre Lieder jede Nacht an unzähligen Lagerfeuern im südlichen Afrika. Sie erzählten von einem Leben der San, der Ureinwohner dieser Region, in Freiheit. Heute schwingt in den Liedern Wehmut über die Vertreibung vom Land der Ahnen mit. Ihr erzwungener ...
(ORF/3sat)

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Einst erklangen ihre Lieder jede Nacht an unzähligen Lagerfeuern im südlichen Afrika. Sie erzählten von einem Leben der San, der Ureinwohner dieser Region, in Freiheit. Heute schwingt in den Liedern Wehmut über die Vertreibung vom Land der Ahnen mit. Ihr erzwungener Rückzug begann mit der Einwanderung von Vieh züchtenden Bantuvölkern vor rund 2.000 Jahren. Doch erst die europäischen Eroberer schufen die heutigen Grenzen. Sie verdrängten die Jäger und Sammler in die unwirtlichsten Landstriche von Südafrika, Botsuana und Namibia. Heute führen die San als Tagelöhner, Land- und Arbeitslose ein tristes Leben an den Rändern ihrer früheren Lebensräume. Doch die San kämpfen gegen den Untergang ihrer Kultur und fordern ihr verlorenes Land zurück. In Botsuana hat eine Gruppe von San gerade einen großen Sieg errungen: Ein Urteil des botsuanischen Höchstgerichts erklärte ihre Aussiedlung aus der Zentralkalahari für unrechtmäßig und gestattete ihnen die Rückkehr in das heutige Tierreservat. Viele sehen darin einen Meilenstein im lokalen Kampf um indigene Rechte. In Südafrika erhielt eine andere Gruppe Teile ihres einstigen Landes durch eine außergerichtliche Einigung zurück. International brachte eine Erklärung der Vereinten Nationen den Durchbruch. Im September 2007 beschloss die Generalversammlung eine Deklaration über die Rechte indigener Völker.
Der Film dokumentiert den Überlebenskampf des San und stellt ihre unterschiedlichen Lebenswelten im südlichen Afrika vor.
(ORF/3sat)


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21:45
Stereo-Ton16:9 Format

Dokumentarfilmzeit

Endstation der Sehnsüchte

Dokumentarfilm von Sung-Hyung Cho, Deutschland 2009

Länge: 96 Minuten

Erstausstrahlung

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In den 1960er Jahren hatte der koreanische Diktator Chung-Hee Park Tausende junger Krankenschwestern nach Deutschland entsandt, um an Devisen für das damals noch arme Land zu kommen. Ohne ein Wort Deutsch zu sprechen, lernten diese jungen Frauen ihr Gastland über Alte ...

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In den 1960er Jahren hatte der koreanische Diktator Chung-Hee Park Tausende junger Krankenschwestern nach Deutschland entsandt, um an Devisen für das damals noch arme Land zu kommen. Ohne ein Wort Deutsch zu sprechen, lernten diese jungen Frauen ihr Gastland über Alte und Kranke, vor allem aber über harte Arbeit kennen. Drei von ihnen landeten im hessischen Vordertaunus und lieferten mit ihren deutschen Ehemännern schnell Beispiele gelungener Integration. Doch die Sehnsucht nach der Heimat überdauerte. So machten sich drei ältere Damen 30 Jahre später auf den Weg zurück, im Gepäck nicht nur die Gatten, sondern auch deutsche Stilmöbel und Sitten. Sie konnten nicht ahnen, dass ihr Altersruhesitz auf der koreanischen Insel Namhae in dem putzigen Dorf Dogil Maul zur Touristenattraktion der Festlandkoreaner werden sollte. Während die koreanischen Touristen, die sich im Vorgarten tummeln, höflichst gebeten werden, nicht in die Blumenbeete zu treten, haben sich im Innern der Einfamilienhäuser in langen Ehejahren die kulturellen Unterschiede längst verflüchtigt. Die koreanischen Ehefrauen zeigen sich in puncto Pflichtgefühl, Akkuratesse und Disziplin "deutscher" als ihre deutschen Männer und lassen den Gegensatz der Kulturen im täglichen Kleinkrieg der Geschlechter vergessen.
Nach ihrem Erfolgsfilm "Full Metal Village" über die Heavy-Metal-Szene in der norddeutschen Provinz, stellt die Koreanerin Sung-Hyung Cho mit "Endstation der Sehnsüchte" ihren zweiten "Heimatfilm" vor, der dieses Mal tief in der Vergangenheit ihres Landes wurzelt. In Erinnerung gerufen werden die Schicksale dreier Frauen, die den Übergang von der alten in die neue Welt und wieder zurück mit großer Kraft und unbändigem Lebenswillen meisterten. "Endstation der Sehnsüchte" entführt mit viel Gespür für Humor und Situationskomik in eine Welt des gelebten Multikulturalismus mit all seinen Brüchen.


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23:20
Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Bonnys Blues

Fernsehfilm, DDR 1978

Darsteller:
Oberleutnant HübnerJürgen Frohriep
Leutnant WoltersdorfWerner Tietze
BonnyKurt Goldstein
AnnemarieJenny Gröllmann
Wilhelm GerlachGeorg Leopold
u.a.
Buch: C.U. Wiesner
Buch: Eberhard Görner
Regie: Peter Vogel
Länge: 78 Minuten

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Der Fensterputzer Bonny singt in einer Amateurjazzband, die sich auf einen wichtigen Auftritt vorbereitet. Seine Freundin Annemarie registriert Bonnys besessene Liebe zur Musik mit zunehmendem Ärger. Ihr wäre es lieber, wenn Bonny sich für ein geordnetes ruhiges ...
(ARD/MDR)

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Der Fensterputzer Bonny singt in einer Amateurjazzband, die sich auf einen wichtigen Auftritt vorbereitet. Seine Freundin Annemarie registriert Bonnys besessene Liebe zur Musik mit zunehmendem Ärger. Ihr wäre es lieber, wenn Bonny sich für ein geordnetes ruhiges Familienleben mit ihr und ihrem zehnjährigen Sohn entscheiden könnte. Als Annemarie eine Entscheidung verlangt - "Entweder die Musik oder ich" - verliert sie Bonny, der sich durch diese Forderung eingeengt fühlt. Bonny sucht Trost bei der Musiklehrerin Christa und greift immer wieder zu Alkohol und Tabletten. Am Tag des wichtigsten Auftritts erscheint Bonny dann nicht: Er liegt tot in einem Hotelzimmer. War es ein Unfall, Selbstmord oder Mord? Auf diese Frage sucht Oberleutnant Hübner eine Antwort.
Ein Film der traditionsreichen Krimireihe.
(ARD/MDR)


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0:35
Stereo-Ton16:9 Format

Titus

Spielfilm, USA/Italien 1999

Darsteller:
Titus AndronicusAnthony Hopkins
TamoraJessica Lange
SaturninusAlan Cumming
ChironJonathan Rhys-Myers
LaviniaLaura Fraser
BassianusJames Frain
u.a.
Regie: Julie Taymor
Länge: 156 Minuten

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Nach einem siegreichen Feldzug gegen die Goten und dem Verlust zahlreicher Söhne kehrt der römische Feldherr Titus Andronicus nach Rom zurück. Als Gefangene begleiten ihn die Gotenkönigin Tamora und ihre beiden jüngsten Söhne. Den Ältesten ließ Titus aus Rache für ...

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Nach einem siegreichen Feldzug gegen die Goten und dem Verlust zahlreicher Söhne kehrt der römische Feldherr Titus Andronicus nach Rom zurück. Als Gefangene begleiten ihn die Gotenkönigin Tamora und ihre beiden jüngsten Söhne. Den Ältesten ließ Titus aus Rache für den Verlust der eigenen Söhne hinrichten. Trotz seiner Ansprüche als Triumphator und Liebling des Volks verzichtet Titus nach dem Tod des Kaisers auf den römischen Thron und rät sogar gegen jede Vernunft zur Wahl des geckenhaften und verschlagenen Kaisersohns Saturnius. Selbst als dieser seinem Bruder Bassianus die Braut, Titus' Tochter Lavinia, wegnimmt, ist Titus bereit, der Staatsräson zu gehorchen. Doch als Bassianus mit Lavinia flieht und Saturnius ausgerechnet die nach Vergeltung dürstende Tamora zur Mitregentin macht, gerät Titus ins Zentrum einer blutrünstigen Intrige, der ebenso viele Schuldige wie Unschuldige zum Opfer fallen. Als sich Titus' vier verbliebene Söhne gegen ihn stellen, schreckt er nicht davor zurück, auch gegen sie mit aller Härte vorzugehen. Bald darauf bietet Saturnius seinem Bruder und Lavinia die sichere Rückkehr nach Rom an. Tamora und ihr Diener und heimlicher Liebhaber Aaron haben jedoch einen teuflischen Plan ausgeheckt, um Titus und seine gesamte Sippe endgültig ins Verderben zu stürzen.
Die Regisseurin Julie Taymor ("Frida"), die zuvor mit ihrer Broadway-Inszenierung des Musicals "The Lion King" aufgefallen war, hatte William Shakespeares blutrünstiges Stück "Titus Andronicus" zunächst für ein Off-Broadway-Theater entdeckt und zu einem Erfolg gemacht. Taymor, die für ihren Film "Across the Universe" (2007) für einen Golden Globe nominiert wurde, inszenierte "Titus" als Gesamtkunstwerk, das die Kraft der literarischen Vorlage widerspiegelt. Obwohl Newcomerin im Filmgeschäft, gelang es ihr, Anthony Hopkins als Hauptdarsteller zu gewinnen.


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3:15
Stereo-Ton16:9 Format

Das verborgene Schwert

(Kakushi Ken: Oni no Tsume)

Spielfilm, Japan 2004

Darsteller:
Munezo KatagiriMasatoshi Nagase
KieTakako Matsu
Yaichiro HazamaYukiyoshi Ozawa
Samon ShimadaHidetaka Yoshioka
Kansai TodaMin Tanaka
HoriKen Ogata
u.a.
Regie: Yoji Yamada
Länge: 133 Minuten

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Japan in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts: Die politische Öffnung zum Westen bewirkt Veränderungen der Wirtschafts- und Militärstrategien. Nicht jeder Samurai kann sich etwa mit den neuen Feuerwaffen anfreunden. Aber auch in vielen Bereichen des alltäglichen ...

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Japan in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts: Die politische Öffnung zum Westen bewirkt Veränderungen der Wirtschafts- und Militärstrategien. Nicht jeder Samurai kann sich etwa mit den neuen Feuerwaffen anfreunden. Aber auch in vielen Bereichen des alltäglichen Lebens ist eine Neuorientierung nötig. Mit alten, verkrusteten Traditionen wird der Samurai Katagiri konfrontiert, der sich in die junge Kie verliebt, eine einfache Hausdienerin. Als er sie bei sich aufnimmt, weil sie von ihrem Herrn unmenschlich behandelt wird, verstößt er gegen gängige Normen und wird dafür angefeindet. In einen weiteren Gewissenskonflikt gerät er durch seinen in Ungnade gefallenen Freund und Kampfgefährten Hazama. Dieser war bei einem Aufstand beteiligt und muss nun dafür büßen. Ausgerechnet Katagiri soll ihn in seinem Versteck aufsuchen, zum Aufgeben bewegen oder ihn mittels eines Tricks töten. Obwohl Katagiri damit gegen seinen eigenen Ehrenkodex verstößt, führt er den Auftrag aus und tötet den widerspenstigen einstigen Freund. Doch dann muss er erkennen, dass er zum Spielball eines skrupellosen Mannes geworden sind, für den nur sein eigener Vorteil zählt.
Das stilvolle Historiendrama erinnert mit seinem elegischen Stil und der Farbdramaturgie an einen amerikanischen Western der 1950er Jahre und bewegt sich somit, was seine Einflüsse betrifft, selbst in einem Spannungsverhältnis zwischen Westen und Fernost. In einem prachtvoll ausgestatteten Bilderreigen beschreibt Yoji Yamada, einer der wichtigsten Regisseure Japans, die sich abzeichnende Zeitenwende in subtilen Details und Andeutungen und legt dabei besonderes Augenmerk auf das Verhältnis der Geschlechter zueinander. Der außergewöhnliche Samurai-Film gestattet jenseits aller Klischees und en passant Einblicke in japanische Traditionen und Geschichte. Er basiert wie auch Yamadas vorhergehender Film "Twilight Samurai" auf einer Kurzgeschichte von Shuhei Fujisawa.


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5:25
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Schliemanns Gold - Das Gold der Samurai

Film von Gisela Graichen und Peter Prestel

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Zwei übermannshohe goldene Fische locken im Frühjahr 2005 Hunderttausende Besucher nach Nagoya in eine Ausstellung, in der sich alles um diese goldenen Schutzsymbole für die Burg der japanischen Stadt dreht. Diese Massenbegeisterung hat zwei Gründe: Die Japaner ...

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Zwei übermannshohe goldene Fische locken im Frühjahr 2005 Hunderttausende Besucher nach Nagoya in eine Ausstellung, in der sich alles um diese goldenen Schutzsymbole für die Burg der japanischen Stadt dreht. Diese Massenbegeisterung hat zwei Gründe: Die Japaner verehren Gold als Glücksbringer, und außerdem steht die Burg von Nagoya, auf deren Dach die Fische nach der Restaurierung und der Ausstellung wieder Platz finden werden, für eine ganz besondere Epoche in der Geschichte des Landes: Zu Beginn des 16. Jahrhunderts musste der japanische Kaiser machtlos zusehen, wie die Kriegsherren und die Schwerter ihrer Samurai herrschten. Blutige Kämpfe zerrissen damals das Land. Es ging um Macht, und es ging um Gold - um die Schätze und Reichtümer in den Burgen der Feudalherren, bewacht von den Samurai.
Die Zeitreise ins 16. Jahrhundert führt zu einer der einschneidendsten Epochen in der Geschichte Japans.

Sendeende: 6:10 Uhr