Programm-Übersicht
Kalender
Dezember 2017
Sendung suchen
Programmarchiv
Finden Sie Sendungen, die Sie in 3sat schon gesehen haben.

Sonntag, 9. Januar
Programmwoche 02/2011
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Winter im Prättigau

Film von Heio Letzel

Ganzen Text anzeigen
Furna, ein Bergbauerndorf in 1.351 Metern Höhe im Prättigau in der Schweiz, ist ein beliebter Ort für Winterurlauber, die es ruhig mögen. Es ist auch ein Ort zwischen gestern und morgen. Während viele Dörfer in den Bergen ums Überleben kämpfen, hat die lebendige ...
(ARD/BR)

Text zuklappen
Furna, ein Bergbauerndorf in 1.351 Metern Höhe im Prättigau in der Schweiz, ist ein beliebter Ort für Winterurlauber, die es ruhig mögen. Es ist auch ein Ort zwischen gestern und morgen. Während viele Dörfer in den Bergen ums Überleben kämpfen, hat die lebendige Dorfgemeinschaft von Furna darum gekämpft, Einrichtungen wie Kirche, Schule und Wirtshaus zu erhalten, und es sind sogar neue dazugekommen.
Der Film zeigt den Winter im Prättigau.
(ARD/BR)


6:45
16:9 Format

Tele-Akademie

Prof. Dr. David Pilbeam: A Half-Century of Thinking about

Origins - Ein halbes Jahrhundert Forschung über den Ursprung

des Menschen

Ganzen Text anzeigen
In den letzten 50 Jahren hat sowohl die Menge als auch die Qualität von Fossilienfunden sogenannter Hominiden enorm zugenommen. Moderne Technik erlaubt es heute außerdem, diese zeitlich exakter als bisher einzuordnen. Dies führte zu einer veränderten Interpretation und ...
(ARD/SWR)

Text zuklappen
In den letzten 50 Jahren hat sowohl die Menge als auch die Qualität von Fossilienfunden sogenannter Hominiden enorm zugenommen. Moderne Technik erlaubt es heute außerdem, diese zeitlich exakter als bisher einzuordnen. Dies führte zu einer veränderten Interpretation und Rekonstruktion des Verhaltens unserer Vorfahren. Wo, wann, wie und warum hat sich die Stammlinie der Gattung Mensch von der eines affenähnlichen Vorfahren abgespalten? Professor Dr. David Pilbeam erläutert die Fortschritte, die bei der Beantwortung dieser Fragen gemacht wurden. David Pilbeam ist Paläoanthropologe an der amerikanischen Harvard University und Kurator am dortigen Peabody-Museum für Archäologie und Ethnologie. Er suchte in Afrika und Pakistan nach fossilen Menschenaffen und den Vorfahren der Hominiden.
3sat zeigt eine Aufzeichnung des Vortrags.
(ARD/SWR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

100(0) Meisterwerke

David Wilkie: William Bethune mit Frau und Tochter


In der Reihe "100(0)" Meisterwerke wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

Im Labyrinth - Friedrich Dürrenmatts Gedankenwelten

Heinz Ludwig Arnold und Martin Burkard im Gespräch

mit Barbara Bleisch

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

Ganzen Text anzeigen
Vor 20 Jahren ist mit Friedrich Dürrenmatt (1921 - 1990) einer der streitbarsten und renommiertesten Schweizer Schriftsteller gestorben. "Indem ich die Welt, in die ich mich ausgesetzt sehe, als Labyrinth darstelle, versuche ich sie ins Auge zu fassen wie ein Dompteur ein ...

Text zuklappen
Vor 20 Jahren ist mit Friedrich Dürrenmatt (1921 - 1990) einer der streitbarsten und renommiertesten Schweizer Schriftsteller gestorben. "Indem ich die Welt, in die ich mich ausgesetzt sehe, als Labyrinth darstelle, versuche ich sie ins Auge zu fassen wie ein Dompteur ein wildes Tier", schrieb Friedrich Dürrenmatt. Sein Schreiben und sein Malen waren ihm ein "unheimlicher Kampf" mit der Sinnlosigkeit der Welt, die nie überwunden werden kann. Dabei war Dürrenmatts Suche nie verzweifelt, sondern stets politisch engagiert, neugierig und humorvoll.
Die profunden Dürrenmatt-Kenner Heinz Ludwig Arnold und Martin Burkard begeben sich in "Sternstunde Philosophie" unter der Leitung von Barbara Bleisch auf die Reise durch Dürrenmatts labyrinthische Gedanken- und Bilderwelten.


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Literatur im Foyer

Thea Dorn im Gespräch mit Asfa-Wossen Asserate

und Reinhard Mohr


Gespräche über neue, aktuelle und interessante Bücher und Themen. Abwechselnd diskutieren Thea Dorn und Felicitas von Lovenberg mit Autoren und Kritikern über Belletristik, Sachbücher, Lyrik.
(ARD/SWR)


Seitenanfang
10:45
Stereo-TonVideotext Untertitel

Mit Gottes Segen in die Hölle - Der Dreißigjährige Krieg

(1/3)

Mythos Wallenstein

Film von Luise Wagner-Roos und Martin Papirowski

Ganzen Text anzeigen
Millionen Menschen sterben durch Gewalt, Seuchen und Hunger während des Dreißigjährigen Kriegs, der mit dem Prager Fenstersturz 1618 seinen Anfang nimmt. 1618 ist auch der Beginn einer unglaublichen Karriere, die einen einfachen böhmischen Adeligen zum mächtigsten ...

Text zuklappen
Millionen Menschen sterben durch Gewalt, Seuchen und Hunger während des Dreißigjährigen Kriegs, der mit dem Prager Fenstersturz 1618 seinen Anfang nimmt. 1618 ist auch der Beginn einer unglaublichen Karriere, die einen einfachen böhmischen Adeligen zum mächtigsten Mann seiner Zeit befördert: Albrecht von Wallenstein. Wallenstein wird zum Schwertarm des Kaisers und seiner Katholischen Liga. Er führt sein mehrere 100.000 Mann starkes Heer von Sieg zu Sieg, sammelt Titel und Fürstentümer. Was trieb und motivierte die Soldaten damals, offenen Auges in den Tod zu gehen: Das Gefühl, für eine gerechte Sache zu kämpfen, der Sold oder die Angst vor Strafe? Was trieb ihren Feldherren Wallenstein: War es allein sein Streben nach Ruhm, Ländereien oder Geld? Lässt ihn tiefer Glaube dieses Titanenstück vollbringen?
Wissenschaftliche Untersuchungen und Experimente, historische Recherchen und bewegende dokumentarische Bilder sind die Bausteine dieser dreiteiligen Dokumentation über den großen europäischen Krieg. Militärhistoriker rekonstruieren die Schlachten, die Bedeutungen der einzelnen Kampfgruppen, ihre Waffen und Strategien. Ein verschollen geglaubtes Dokument, das verblüffende Einsichten über den geheimnisvollen Generalissimus liefert, wird nach monatelanger hartnäckiger Recherche aufgespürt: Johannes Keplers Horoskop von Wallenstein ist ein faszinierendes Psychogramm des großen Feldherrn. Teil eins über den Mythos Wallenstein.

3sat sendet die beiden weiteren Teile der Dokumentation "Mit Gottes Segen in die Hölle - Der Dreißigjährige Krieg" im Anschluss, ab 11.30 Uhr.


Seitenanfang
11:30
Stereo-TonVideotext Untertitel

Mit Gottes Segen in die Hölle - Der Dreißigjährige Krieg

(2/3)

Kampf der Giganten

Film von Luise Wagner-Roos und Martin Papirowski

Ganzen Text anzeigen
Als mit Magdeburg während des Dreißigjährigen Krieges eine Hochburg des Protestantismus in einem Meer aus Feuer und Blut untergeht, fordern die Anhänger des reformierten Glaubens Vergeltung. Eine alte Prophezeiung kündet von einem Helden aus dem Norden, der den Kaiser ...

Text zuklappen
Als mit Magdeburg während des Dreißigjährigen Krieges eine Hochburg des Protestantismus in einem Meer aus Feuer und Blut untergeht, fordern die Anhänger des reformierten Glaubens Vergeltung. Eine alte Prophezeiung kündet von einem Helden aus dem Norden, der den Kaiser besiegen wird. Sie scheint mit Gustav Adolf II., König von Schweden, Wirklichkeit zu werden. Seine Anhänger feiern ihn als einen Messias, als Retter des Protestantismus, seine Gegner fürchten ihn als genialen Feldherrn. Nichts scheint seinen Triumphzug stoppen zu können. Die Schweden erobern Deutschland bis nach Bayern. Nur einer kann das Erzhaus Habsburg retten: Wallenstein. An der Spitze der größten Streitmacht, die das Deutsche Reich jemals sah, tritt er dem schwedischen Usurpator entgegen. Es kommt zum Kampf der Giganten. Schauplatz ist die mächtige Reichsstadt Nürnberg.
Der zweite Teil der dreiteiligen Dokumentation über den großen europäischen Krieg stellt die Wirklichkeit der einfachen Soldaten und ihrer Familien dar. Er endet mit der Schlacht von Lützen, dem letzten Duell zwischen dem kaiserlichen General und dem königlichen Feldherrn.


Seitenanfang
12:10
Stereo-TonVideotext Untertitel

Mit Gottes Segen in die Hölle - Der Dreißigjährige Krieg

(3/3)

Ende eines Rebellen

Film von Luise Wagner-Roos und Martin Papirowski

Ganzen Text anzeigen
Wallenstein ist auf dem Zenit seiner Macht. Seine Truppen und Kanonen eröffnen ihm alle Möglichkeiten, selbst die Kaiserkrone. Doch ein seltsamer Wahn ergreift den Mann, der seine Macht dem Krieg verdankt: Er verhandelt für den Frieden. Die einfachen Menschen leben in ...

Text zuklappen
Wallenstein ist auf dem Zenit seiner Macht. Seine Truppen und Kanonen eröffnen ihm alle Möglichkeiten, selbst die Kaiserkrone. Doch ein seltsamer Wahn ergreift den Mann, der seine Macht dem Krieg verdankt: Er verhandelt für den Frieden. Die einfachen Menschen leben in unfassbarem Elend, ganze Landstriche sind buchstäblich menschenleer, allerorten herrscht Hunger. In Niederösterreich verbergen sich die Bauern in unterirdischen Labyrinthen vor den plündernden und mordenden Soldaten. Um Wallenstein beginnt indes ein Intrigenspiel. Seine Gegner kennen keine Gnade: Wallenstein stirbt durch die Hand seiner früheren Getreuen. Fast 400 Jahre nach seinem Tod wird die Krankenakte Wallenstein wieder geöffnet. Ein pathologisches Gutachten liefert die Hintergründe für die seltsame Verwandlung des Feldherrn: Wallenstein litt unter Syphilis.
Der letzte Teil der dreiteiligen Dokumentation über den großen europäischen Krieg zeigt das alltägliche Elend der Menschen und die wachsende Furcht von Wallensteins Gegnern.


Seitenanfang
13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


Seitenanfang
13:05
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Der Csaterberg - Die kleine Weinidylle

Film von Walter Reiss

Ganzen Text anzeigen
Verborgen hinter Wäldern liegen im südburgenländischen Hügelland die Weinrieden des Csaterberges. Dieser verträumte Winkel gilt als Geheimtipp für romantische Kellerpartien und Wanderungen. Die kleinen, meist mustergültig renovierten, alten Kellerstöckel rufen den ...
(ORF)

Text zuklappen
Verborgen hinter Wäldern liegen im südburgenländischen Hügelland die Weinrieden des Csaterberges. Dieser verträumte Winkel gilt als Geheimtipp für romantische Kellerpartien und Wanderungen. Die kleinen, meist mustergültig renovierten, alten Kellerstöckel rufen den traditionellen Weinbau in Erinnerung. Im Erdreich unter den Weinreben liegt ein besonderer Schatz: Zu Opalen versteinertes Eichenholz, dessen Alter auf etwa zehn Millionen Jahre geschätzt wird. Ein kleines Steinmuseum präsentiert diese kostbaren Raritäten.
Der Film unternimmt einen Streifzug durch Geschichte und Leben am Csaterberg.
(ORF)


Seitenanfang
13:30

Sketchup (10/10)

Lachen mit Beatrice Richter und Diether Krebs

Ganzen Text anzeigen
Beatrice Richter und Diether Krebs schlüpfen in die unterschiedlichsten Rollen: Sie spielen Menschen allen Alters, aller Berufssparten und abstruseste Charaktere. Sie sprechen dabei die gesamte Bandbreite deutscher Dialekte.
Letzte von zehn "Sketchup"-Folgen, ein ...
(ARD/BR)

Text zuklappen
Beatrice Richter und Diether Krebs schlüpfen in die unterschiedlichsten Rollen: Sie spielen Menschen allen Alters, aller Berufssparten und abstruseste Charaktere. Sie sprechen dabei die gesamte Bandbreite deutscher Dialekte.
Letzte von zehn "Sketchup"-Folgen, ein Klassiker der Bildschirm-Comedy mit Beatrice Richter und Diether Krebs.
(ARD/BR)


Seitenanfang
13:55
Stereo-Ton16:9 Format

Notizen aus dem Ausland

Afghanistan: Skaten in Afghanistan


Seitenanfang
14:00
16:9 Format

Ägypten - Leben im Schatten der Pyramiden

Film von Dietmar Ossenberg

Ganzen Text anzeigen
In Kairo und Umgebung gibt es über 80 Pyramiden. Die bekanntesten sind Gizeh, Sakkara und Dahshur. Millionen von Touristen besuchen jährlich die Meisterwerke pharaonischer Baukunst. Doch die Weltwunder stehen nicht isoliert in der Wüste. Um sie herum findet der ganz ...

Text zuklappen
In Kairo und Umgebung gibt es über 80 Pyramiden. Die bekanntesten sind Gizeh, Sakkara und Dahshur. Millionen von Touristen besuchen jährlich die Meisterwerke pharaonischer Baukunst. Doch die Weltwunder stehen nicht isoliert in der Wüste. Um sie herum findet der ganz normale ägyptische Alltag statt. Im Schatten der Pyramiden leben hunderttausende Menschen - und dort wachsen auch die köstlichsten Datteln der Welt.
Auslandskorrespondent Dietmar Ossenberg besucht für den Film "Ägypten - Leben im Schatten der Pyramiden" unter anderem die Schlangenfängerfamilie Tolba, die diesem ungewöhnlichen Gewerbe schon seit 200 Jahren nachgeht. Er trifft die Deutsche Uta Brinckmann, die ihren Lebensabend bei Sakkara verbringen will, und den englischen Maler Hugh Sowdon, der sich in Dahshur einen kleinen Garten Eden geschaffen hat.


Seitenanfang
14:30
Videotext Untertitel

Diese Drombuschs (1/6)

Abschied im Zorn

Darsteller:
Vera DrombuschWitta Pohl
Onkel LudwigGünter Strack
Dr. Martin SandersMichael Degen
Oma DrombuschGrete Wurm
MarionSabine Kaack
ChrisMick Werup
TinaMarion Kracht
ThomiEike Hagen Schweikhardt
u.a.
Buch: Robert Stromberger
Regie: Michael Meyer

Ganzen Text anzeigen
Vera und Martin sind ein Paar und warten darauf, dass Martin geschieden werden kann. Vera ärgert sich allerdings, dass Martin sein Junggesellen-Appartement noch nicht aufgegeben hat. Ihre Beziehung gerät vollends in eine Krise, als Martins Frau Brigitte nach ...

Text zuklappen
Vera und Martin sind ein Paar und warten darauf, dass Martin geschieden werden kann. Vera ärgert sich allerdings, dass Martin sein Junggesellen-Appartement noch nicht aufgegeben hat. Ihre Beziehung gerät vollends in eine Krise, als Martins Frau Brigitte nach vierwöchigem, beruflichen Auslandsaufenthalt zurückkehrt und verkündet, dass sie im zweiten Monat schwanger sei. Wegen einer Störung der Blutgerinnung verbietet sich ein Schwangerschaftsabbruch. Brigitte, die nie aufgehört hat, Martin zu lieben, versucht nun mit allen Mitteln, ihren Mann zurückzugewinnen.
Erste von sechs Folgen der Kultserie mit Witta Pohl, Günter Strack und Michael Degen.

Die weiteren fünf Folgen der sechsteiligen Serie "Diese Drombuschs" sendet 3sat an den kommenden Sonntagen, jeweils um 14.30 Uhr.


Seitenanfang
16:00
Stereo-Ton16:9 Format

hitec: Bizeps, Trizeps & Co.

Wie unsere Muskeln unser Leben beeinflussen

Film von John A. Kantara

Ganzen Text anzeigen
Muskeln und Stoffwechsel des Menschen haben sich in den vergangenen 10.000 Jahren nicht mehr verändert. Das heißt, dass der menschliche Körper genetisch auf eine Inanspruchnahme wie vor 10.000 Jahren angepasst ist - mit dem Unterschied, dass wir heute nicht mehr so ...

Text zuklappen
Muskeln und Stoffwechsel des Menschen haben sich in den vergangenen 10.000 Jahren nicht mehr verändert. Das heißt, dass der menschliche Körper genetisch auf eine Inanspruchnahme wie vor 10.000 Jahren angepasst ist - mit dem Unterschied, dass wir heute nicht mehr so leben. Viele Menschen strengen sich nur noch selten körperlich an. Die Folge: Bluthochdruck, Depressionen, Diabetes, Fettsucht, Heuschnupfen, Krebs. Und das hat wiederum - überraschenderweise - etwas mit den Muskeln zu tun. Bislang galten die 640 Muskeln im menschlichen Körper als passive Befehlsempfänger, neue Forschungen zeigen jedoch, dass die Fasern eine weit wichtigere Rolle spielen. Muskeln senden eine Vielzahl von größtenteils noch unerforschten Botenstoffen aus und kommunizieren mit anderen Organen. "Der menschliche Skelettmuskel ist das wichtigste Stoffwechselorgan und bestimmt die Qualität und Dauer unseres Lebens", weiß Professor Heiko K. Strüder vom Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin an der Deutschen Sporthochschule in Köln.
Die "hitec"-Dokumentation von John A. Kantara beschäftigt sich mit molekularbiologischen und genetischen Studien, die die Funktionsweisen der Muskeln untersuchen. Wenn es stimmt, dass Botenstoffe des menschlichen Bewegungsapparates großen Einfluss auf das Immunsystem, auf Krankheiten wie Diabetes und Osteoporose sowie auf das Gehirn haben, sind dann Intelligenz, Gesundheit und gar ein glückliches Leben nur eine Frage der richtigen Bewegung?


Seitenanfang
16:30
Stereo-Ton16:9 Format

neues

... aus der digitalen Welt

Themen: Im Netz gesetzt - Trends 2011 u.a.

Moderation: Yve Fehring

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
Modetrends werden längst nicht mehr nur von Hochglanzzeitschriften wie "Vogue" bestimmt: Blogger reagieren schneller, kreativer und innovativer auf die Trends der Modewelt. Streetstyle-Blogs zeigen Menschen auf der Straße, die ihre Mode kreativ und stylish gestalten. ...

Text zuklappen
Modetrends werden längst nicht mehr nur von Hochglanzzeitschriften wie "Vogue" bestimmt: Blogger reagieren schneller, kreativer und innovativer auf die Trends der Modewelt. Streetstyle-Blogs zeigen Menschen auf der Straße, die ihre Mode kreativ und stylish gestalten. Täglich neue Impulse für Modefans, denen Laptop und Smartphone zum Alltagsbegleiter geworden sind und die womöglich mehr Einfluss auf Modeinteressierte haben als Fashionshows. Aber auch in technischen Bereichen haben Blogger oft die Nase vor - im Januar 2011 kann man das zum Beispiel auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas beobachten.
In der ersten Sendung des Jahres blickt das 3sat-Magazin "neues" voraus auf die Trends und die Trendsetter der digitalen Welt 2011.


Seitenanfang
17:00
Stereo-Ton16:9 Format

Bauer sucht Kultur (1/3)

Unterwegs mit Dieter Moor

Ganzen Text anzeigen
Moderator Dieter Moor ist begeisterter Biobauer mit eigenem Hof. In "Bauer sucht Kultur" reist er durch Brandenburg und trifft auf Künstler, Maler, Schriftsteller - Menschen, die wie er auf das Land gezogen sind. Er spricht mit ihnen über die Faszination des Landlebens ...
(ARD/RBB)

Text zuklappen
Moderator Dieter Moor ist begeisterter Biobauer mit eigenem Hof. In "Bauer sucht Kultur" reist er durch Brandenburg und trifft auf Künstler, Maler, Schriftsteller - Menschen, die wie er auf das Land gezogen sind. Er spricht mit ihnen über die Faszination des Landlebens und lässt sich von ihnen ihre Gegend, ihre Gärten und Häuser zeigen.
In der ersten Folge besucht Dieter Moor Michael Gwisdek. Der Schauspieler zeigt ihm sein selbstgebautes Blockhaus und erzählt von seiner Lust zu spielen und zu leben. Angela Fensch, einst Fotomodell in der DDR, heute Fotografin, nimmt Dieter Moor mit zum Porträtieren einer uckermärkischen Bauernfamilie. Abgeschieden im Haus am See, dort wo er seine Komödien schreibt, erklärt Regisseur Dani Levy, was jüdischer und brandenburgischer Humor gemeinsam haben. Außerdem lernt Dieter Moor modernen Tanz in einer Landgemeinschaft in Stolzenhagen und traditionelles Fischen am Plessower See.

Die nächsten zwei Folgen der dreiteiligen Reihe "Bauer sucht Kultur" mit Dieter Moor sendet 3sat an den folgenden Sonntagen, jeweils um 17.00 Uhr.
(ARD/RBB)


Seitenanfang
17:45
Stereo-Ton16:9 Format

Geheimnisse der Wüste

Die Höhlen des Oman


Seitenanfang
17:55
Stereo-Ton16:9 Format

Glanz der Vergangenheit: Alte Grand Hotels

Film von Kurt Widmer

(aus der Reihe "NZZ Format")

Ganzen Text anzeigen
Man traf sich zur Sommerfrische und war froh, wenn nicht zu viel Sonne die noble Blässe gefährdete. Selbst die Kaiser spannten aus, im "Wildbad", dem Luxushotel von Innichen im Südtirol. Doch der Glanz und Einfluss des Adels verblich, und damit verloren auch die von der ...

Text zuklappen
Man traf sich zur Sommerfrische und war froh, wenn nicht zu viel Sonne die noble Blässe gefährdete. Selbst die Kaiser spannten aus, im "Wildbad", dem Luxushotel von Innichen im Südtirol. Doch der Glanz und Einfluss des Adels verblich, und damit verloren auch die von der feinen Gesellschaft frequentierten Luxushotels an Bedeutung.
Der Film erzählt vom Niedergang und vom Verfall alter Grand Hotels.


Seitenanfang
18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Monseñor Romero

Spurensuche in El Salvador

Film von Otto C. Honegger und Oswald Iten

Ganzen Text anzeigen
Vor über 30 Jahren ist Erzbischof Romero in San Salvador während der Messe ermordet worden. Das Attentat gegen den unbequemen Mahner für Gerechtigkeit war der Startschuss für den Bürgerkrieg in El Salvador, der zwölf Jahre dauern und 75.000 Todesopfer, vor allem ...

Text zuklappen
Vor über 30 Jahren ist Erzbischof Romero in San Salvador während der Messe ermordet worden. Das Attentat gegen den unbequemen Mahner für Gerechtigkeit war der Startschuss für den Bürgerkrieg in El Salvador, der zwölf Jahre dauern und 75.000 Todesopfer, vor allem unter der Zivilbevölkerung, fordern sollte. Im Volk wird Romero längst als Märtyrer und Heiliger verehrt. Doch die Kirche tut sich mit seiner Seligsprechung schwer, weil er "von Katholiken ermordet wurde", wie der zuständige Bischof sagt.
Die Reportage folgt den Spuren von Monseñor Romero in San Salvador und zeigt den bis heute anhaltenden Einfluss des ermordeten Erzbischofs: Staatspräsident Mauricio Funes beispielsweise beruft sich auf ihn als Leitbild. Doch obwohl der Bürgerkrieg seit 20 Jahren zu Ende ist, fühlen sich die Salvadorianer längst noch nicht sicher. Berüchtigte Jugendbanden sorgen für die höchste Kriminalitätsrate in Lateinamerika, denn die großen sozialen Probleme sind weiterhin ungelöst.


Seitenanfang
19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


Seitenanfang
19:10
Stereo-Ton16:9 Format

Wer hat Angst vorm bösen Wolf?

Film von Axel Gomille

Ganzen Text anzeigen
Heimlich und fast unbemerkt sind Wölfe aus Polen wieder in den Osten Deutschlands eingewandert. Auf dem sächsischen Truppenübungsplatz Oberlausitz haben sie ein Rückzugsgebiet gefunden. Im Jahr 2000 kam ein Wurf im Schutz des militärischen Sperrgebiets zur Welt - es ...

Text zuklappen
Heimlich und fast unbemerkt sind Wölfe aus Polen wieder in den Osten Deutschlands eingewandert. Auf dem sächsischen Truppenübungsplatz Oberlausitz haben sie ein Rückzugsgebiet gefunden. Im Jahr 2000 kam ein Wurf im Schutz des militärischen Sperrgebiets zur Welt - es waren die ersten in Deutschland geborenen wilden Wölfe seit 150 Jahren. Zuvor waren sie systematisch ausgerottet worden, die Rückkehr der Wölfe ist deshalb eine Sensation. Inzwischen leben fünf Rudel im Osten Sachsens. Insgesamt dürften es 30 bis 40 Tiere sein - so genau weiß das keiner, denn Wölfe lassen sich nur schwer beobachten. Vor allem die jüngeren Wölfe machen sich auf die Suche nach neuen Revieren, aber sie sind äußerst scheu. Die Angst vorm bösen Wolf sitzt dennoch tief: Viele Lausitzer fühlen sich durch die Anwesenheit der Raubtiere gefährdet. Einer der wenigen, der schon Begegnungen mit Wölfen hatte, ist der Schäfer Frank Neumann. Er hat die Raubtiere bereits einige Dutzend Male an seiner Herde gesehen und hätte allen Grund, schlecht auf sie zu sprechen zu sein. Immerhin haben sie schon 45 seiner Tiere gerissen. Trotz solcher Verluste versucht der Schäfer, sich mit den Wölfen zu arrangieren. Pyrenäen-Berghunde, die speziell für das Hüten von Schafen gezüchtet sind, bewachen seine Herden. Viele Jäger der Region haben weniger Verständnis für die Wölfe, weil sie seltener zum Schuss kommen: Das Wild ist vorsichtiger, seit die Raubtiere wieder die Wälder durchstreifen, und einige gönnen dem Wolf nicht seinen Anteil an "ihrer" Jagdstrecke. Wölfe werden deshalb immer wieder illegal abgeschossen - obwohl sie streng geschützt sind. Dabei könnten sie Verbündete der Jäger sein, denn: Wo der Wolf jagt, wächst der Wald. Die Raubtiere reduzieren die Anzahl von Pflanzenfressern, deswegen können sich mehr Pflanzentriebe entfalten.
Der Film beobachtet die Wölfe in der Oberlausitz und widerlegt den Mythos vom "bösen Wolf".


Seitenanfang
19:40
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Klöster Haghpat und Sanahin, Armenien

Zwei ungleiche Geschwister

Film von Rudij Bergmann

Ganzen Text anzeigen
Die heutige Republik Armenien gilt als erstes Land, in dem das Christentum Staatsreligion wurde. Die Armenier identifizieren sich stark mit dem christlichen Glauben. Der äußere Ausdruck dafür sind Kirchen und Klöster, die ab dem 10. Jahrhundert nicht allein zu ...
(ARD/SWR)

Text zuklappen
Die heutige Republik Armenien gilt als erstes Land, in dem das Christentum Staatsreligion wurde. Die Armenier identifizieren sich stark mit dem christlichen Glauben. Der äußere Ausdruck dafür sind Kirchen und Klöster, die ab dem 10. Jahrhundert nicht allein zu religiösen, sondern auch zu geistigen, kulturellen und teilweise auch zu politischen Schaltstellen Armeniens wurden. Die Klöster Haghpat und Sanahin gehören zu den wichtigsten Bauwerken des Landes. Gegründet wurden beide nach 960 von Königin Chosrowanusch, die sie "für das Wohlergehen" ihrer Söhne Gurgen und Smbat erbauen ließ. Getrennt werden die beiden Klöster von der gewaltigen Debed-Schlucht. Sie wird überspannt von einer 19 Meter langen Brücke, eine technische Großtat aus dem 12. Jahrhundert und das älteste weltliche Baudenkmal Armeniens. Das Kloster Haghpat war ein Wehrkloster, das über dem gleichnamigen Ort von weitem sichtbar thront. Eingebettet in die Berglandschaft wirkt die Anlage, als wüchse sie aus der Erde empor. Das älteste sakrale Gebäude ist die Heilig-Kreuz-Kirche, auch "Kirche vom Heiligen Zeichen" genannt. Ihre mit strengen Ornamenten, Zeichen und Schriften geschmückte Außenfassade ist gekrönt von einer Abbildung der beiden Söhne der königlichen Klosterstifterin. Sanahin gilt als die vollkommenste Klosteranlage Armeniens. Die Legende erzählt, ein bedeutender Geistlicher habe der Klosteranlage den Namen gegeben: San-a-hin, was bedeutet "das ist älter" - und zwar älter als Haghpat. Mittelpunkt des Klosters ist die Bibliothek. Äußerlich unscheinbar, ist das Innere einmalig: Die Säulen sind sämtlich verschieden gestaltet und Theologie, Philosophie, den Künsten sowie der Mathematik gewidmet - jenen Wissenschaften, die dort gelehrt wurden.
Ein Film über die Geschichte der armenischen Klöster Haghpat und Sanahin, die gemeinsam zum UNESCO-Welterbe erklärt wurden.
(ARD/SWR)


Seitenanfang
20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


Seitenanfang
20:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Im Fokus: Kuba

Kubas Humboldt-Nationalpark (1/2)

Im Reich der Bienenelfe

Film von Cornelia Volk und Oliver Jähnel

Ganzen Text anzeigen
Bevor die Spanier Kuba eroberten, war die Insel fast vollständig von Wald bedeckt. Doch schon bald wurden die ersten Plantagen für Zuckerrohr und Tabak angelegt, wurde edles Tropenholz geplündert, um Paläste, Schiffe und Möbel zu bauen. Waren vor der Kubanischen ...
(ARD/MDR)

Text zuklappen
Bevor die Spanier Kuba eroberten, war die Insel fast vollständig von Wald bedeckt. Doch schon bald wurden die ersten Plantagen für Zuckerrohr und Tabak angelegt, wurde edles Tropenholz geplündert, um Paläste, Schiffe und Möbel zu bauen. Waren vor der Kubanischen Revolution nur noch 14 Prozent des gesamten Territoriums bewaldet, sind es jetzt nach umfangreicher Wiederaufforstung rund 25 Prozent. Mehr als 80 Naturschutzgebiete entstanden seit 1959. Ihre Fläche macht fast ein Viertel der Insel aus. Ganz im Osten des Landes liegt der "Parque Nacional Alejandro de Humboldt" mit seinen einmaligen Bergregen- und Trockenwäldern, Hochebenen, Flüssen, Mangrovenlandschaften und Korallenriffen, gut 700 Quadratkilometer Natur. Die Bienenelfe, nur sieben Millimeter lang und zwei Gramm schwer, ist der kleinste Vogel der Welt. Wie das Monte-Iberia-Fröschchen gehört sie zu den vielen endemischen Arten in Kuba. Auch Gundlachsperber sind selten geworden. Vermutlich leben kaum noch 400 dieser Greife in Kuba, ihrem einzigen Verbreitungsgebiet. Über 50 verschiedene Anolis-Arten bevölkern die Insel. Der Ritteranolis, eine mehr als einen halben Meter große Echse, betrachtet die Welt ausschließlich von Bäumen aus. In allen Sektoren von Kubas Nationalpark markiert der Tocororo lautstark sein Revier. Dieser Trogon ist Kubas Nationalvogel. Das Dorf Arroyo Bueno liegt mitten im Schutzgebiet. Es entstand vor gut 60 Jahren als Heimstatt für Holzfäller und Bergarbeiter. Noch bis 2005 wurde im Nationalpark unter Tage Chrom abgebaut. Viele ehemalige Minenarbeiter verdienen ihr Geld heute in der Stadt Moa. In deren Umfeld befinden sich bedeutende Nickelvorkommen. Fast die Hälfte vom derzeitigen Hauptexportgut Kubas wird dort gefördert. Es lagert auch unter der grünen Decke des Nationalparks. Aber für den würde Nickelbergbau das Aus bedeuten.
Erster Teil des zweiteiligen Films über den "Parque Nacional Alejandro de Humboldt" auf Kuba.

Der zweiteilige Film "Kubas Humboldt-Nationalpark" ist Auftakt zu der 3sat-Themenwoche "Im Fokus: Kuba", die bis 14. Januar Dokumentationen, Reiseberichte und Spielfilme zeigt. Der zweite Teil von "Kubas Humboldt-Nationalpark" folgt im Anschluss um 21.00 Uhr. Um 21.40 Uhr zeigt 3sat den Dokumentarfilm "Comandante" von Oliver Stone über Fidel Castro. Am Montag, 10. Januar, setzt 3sat die Themenwoche um 20.15 Uhr mit der Dokumentation "Das Geheimnis der Fledermaus" fort.
(ARD/MDR)


Seitenanfang
21:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Im Fokus: Kuba

Kubas Humboldt-Nationalpark (2/2)

Wo Kolumbus die Insel entdeckte

Film von Cornelia Volk und Oliver Jähnel

Ganzen Text anzeigen
Der Toa, der den "Parque Nacional Alejandro de Humboldt" im Osten durchzieht, ist der wasserreichste Fluss Kubas. An seinem Unterlauf wollten ausländische Firmen Mitte der 1990er Jahre ein Kraftwerk bauen. Devisen und Strom hätte das Land dringend benötigt, doch die ...
(ARD/MDR)

Text zuklappen
Der Toa, der den "Parque Nacional Alejandro de Humboldt" im Osten durchzieht, ist der wasserreichste Fluss Kubas. An seinem Unterlauf wollten ausländische Firmen Mitte der 1990er Jahre ein Kraftwerk bauen. Devisen und Strom hätte das Land dringend benötigt, doch die Folgen für die Natur wären katastrophal gewesen. Fidel Castro hat das Projekt gestoppt und dafür gesorgt, dass der bereits geplante Humboldt-Nationalpark Realität wurde. Unweit der Toa-Mündung ist gut 500 Jahre zuvor Christoph Kolumbus vor Anker gegangen. Wenig später gründeten die Spanier in der Barcoa-Bucht die erste Siedlung der Insel, die sich im Laufe der Zeit zur Küstenstadt Baracoa entwickelte. 40 Kilometer entfernt, an der Bahia de Taco, befindet sich heute das Besucherzentrum des Schutzgebietes. Angezogen vom Scheinwerferlicht umschwirren in der Dämmerung Tausende kleine Fledermäuse, die Blattnasen, die Büste Alexander von Humboldts. Schnecken, wie die farbenprächtige Polimita, benutzen die Ruinen der Villen als Schlafplatz. Auch der Polimita wegen ist das Schutzgebiet 1996 geschaffen worden. Vor wenigen Jahren galt die Kuba-Amazone als extrem bedroht, nicht zuletzt durch Wilderei. Die seltene Papageienart steht jetzt unter Schutz. Mangrovenwälder an der Küste gehören ebenfalls zum Nationalpark. Charakteristisch sind die Stelzwurzeln der Roten Mangrove. Wenn Raúl Matos Romero, der Chef vom Baracoa-Sektor, nicht im Nationalpark unterwegs ist, nutzt er die Bibliothek von Baracoa als Arbeitsplatz. Ein eigenes Direktionsbüro befindet sich bereits im Bau. Doch nach den letzten Hurrikans wird einige Zeit bis zum Einzug vergehen. So muss Romero die erste wissenschaftliche Expedition ins Korallenriff von der Bibliothek aus vorbereiten. Sein Stellvertreter Giovanis hat vor Kurzem den Tauchschein gemacht. Jetzt bricht er auf um zu ergründen, welche Kostbarkeiten das Meer hinter der Bahia de Taco birgt.
Zweiter Teil des Films über Kubas Humboldt-Nationalpark.
(ARD/MDR)


Seitenanfang
21:40
Stereo-TonVideotext Untertitel

Im Fokus: Kuba

Comandante

Dokumentarfilm von Oliver Stone, USA 2003

Länge: 95 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Der kubanische Staatspräsident Fidel Castro ist längst zum Mythos geworden.
Oliver Stone, der sich in seinen Filmen mit Vorliebe den Mythen amerikanischer Geschichte widmet und das politische Selbstverständnis der amerikanischen Gesellschaft hinterfragt, hatte drei ...
(ORF)

Text zuklappen
Der kubanische Staatspräsident Fidel Castro ist längst zum Mythos geworden.
Oliver Stone, der sich in seinen Filmen mit Vorliebe den Mythen amerikanischer Geschichte widmet und das politische Selbstverständnis der amerikanischen Gesellschaft hinterfragt, hatte drei Tage Zeit, sich diesem Mythos filmisch zu nähern. Der Dokumentarfilm "Comandante" entstand aus insgesamt 30 Stunden Videomaterial, gekürzt auf knapp 100 Minuten und angereichert mit historischem Bildmaterial. Stones Fragen berühren Politik, Philosophie und das Privatleben Castros. Die Antworten sind höflich, klug, humorvoll und selbstkritisch. Es geht um den Schriftsteller Ernest Hemingway, die Beziehung Castros zu Che Guevara, sein Verhältnis zu Richard Nixon und Nikita Chruschtschow, um das Debakel in der Schweinebucht und die Kuba-Krise, die 1962 die Welt an den Rand eines Nuklearkriegs gebracht hatte. Der US-Sender HBO, der Stone mit diesem Projekt beauftragte, lehnte es nach der Sichtung ab, den Film zu senden: Es mangele ihm an Distanz. In der Tat ist Stones Film kein neutrales Porträt Castros, sondern eine ganz persönliche Auseinandersetzung Stones mit seinem Idol.
(ORF)


Seitenanfang
23:20
Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Ein unbequemer Zeuge

Fernsehfilm, DDR 1977

Darsteller:
Oberleutnant FuchsPeter Borgelt
Leutnant Vera ArndtSigrid Göhler
BergemannPeter Reusse
RitaBarbara Dittus
Johannes TegnerFred Delmare
u.a.
Länge: 75 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Mit einem Trick haben sich zwei Gangster auf den Diebstahl von Haushaltsgeräten spezialisiert. Sie beobachten, wo neue Geräte geliefert werden, zum Beispiel Kühlschränke und Fernseher, und beschaffen sie sich, indem sie die Besitzer von einem Konstruktionsfehler ...
(ARD/MDR)

Text zuklappen
Mit einem Trick haben sich zwei Gangster auf den Diebstahl von Haushaltsgeräten spezialisiert. Sie beobachten, wo neue Geräte geliefert werden, zum Beispiel Kühlschränke und Fernseher, und beschaffen sie sich, indem sie die Besitzer von einem Konstruktionsfehler überzeugen. Bei einer ihrer Touren gerät ein kleines Mädchen beim Versteckspielen zufällig in ihren Lieferwagen. Was tun mit der kleinen, unbequemen Zeugin?
Ein Film der traditionsreichen Krimireihe.
(ARD/MDR)


Seitenanfang
0:35

Das Mörderschiff

Spielfilm, Großbritannien 1970

Darsteller:
Philip CalvertAnthony Hopkins
CharlotteNathalie Delon
Sir Anthony SkourasJack Hawkins
Onkel ArthurRobert Morley
HunslettCorin Redgrave
u.a.
Regie: Etienne Périer
Länge: 91 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Zwei Geheimagenten der britischen Marine erhalten von Sir Arthur Jones den Auftrag, das mysteriöse Verschwinden einiger Schiffe mitsamt ihrer Goldladung aufzuklären. Philip Calvert und Roy Hunslett entdecken eines der vermissten Schiffe unter neuer Flagge und neuem ...

Text zuklappen
Zwei Geheimagenten der britischen Marine erhalten von Sir Arthur Jones den Auftrag, das mysteriöse Verschwinden einiger Schiffe mitsamt ihrer Goldladung aufzuklären. Philip Calvert und Roy Hunslett entdecken eines der vermissten Schiffe unter neuer Flagge und neuem Namen. Bei einem heimlichen Besuch wird Calvert jedoch unsanft von Bord gebeten. Sein Kollege recherchiert derweil an Land. Auch entlang der schottischen Küste sind Fischerboote und ihre Besatzung verschwunden. Als Calvert eine Einladung auf die Jacht des zwielichtigen Millionärs Skouras annimmt, lernt er dessen Frau Charlotte kennen. Calvert lässt sich zwar von ihren Reizen überzeugen, nicht aber von ihrer Glaubwürdigkeit. Als Hunslett tot aufgefunden wird, setzt er alles auf eine Karte.
Etienne Périers Adaption eines zeitgenössischen Bestsellers von Alistair MacLean macht großzügige Anleihen bei James Bond und unterhält mit einer gut fotografierten, spannenden Agentenstory. Anthony Hopkins zeigt hier schon lange vor seiner Darstellung des Hannibal Lecter ("Das Schweigen der Lämmer", "Hannibal"), dass er ein Gespür für abgründige Charaktere hat.


Seitenanfang
2:05
Stereo-Ton16:9 Format

And Now ... Ladies & Gentlemen

Spielfilm, Frankreich/Großbritannien 2002

Darsteller:
ValentinJeremy Irons
Jane LesterPatricia Kaas
FrançoiseAlessandra Martines
ThierryThierry Lhermitte
Gräfin FalconettiClaudia Cardinale
Dr. LamyJean-Marie Bigard
Regie: Claude Lelouch
Länge: 106 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Valentin ist Engländer, Charmeur und ein höchst erfolgreicher Juwelendieb mit allerlei Verkleidungstricks. Der Arbeit müde und der Beziehung zu seiner Freundin Françoise überdrüssig, macht er sich allein zu einer Weltumseglung auf. Gleichzeitig scheint Jane, eine ...

Text zuklappen
Valentin ist Engländer, Charmeur und ein höchst erfolgreicher Juwelendieb mit allerlei Verkleidungstricks. Der Arbeit müde und der Beziehung zu seiner Freundin Françoise überdrüssig, macht er sich allein zu einer Weltumseglung auf. Gleichzeitig scheint Jane, eine hochtalentierte, ausdrucksstarke Sängerin, schon mit einem Fuß in der Royal Albert Hall zu stehen, als ihr eine Liebe das Herz bricht und sie wieder in Piano-Bars und auf Kreuzfahrtschiffe zurückwirft. Valentin wie auch Jane leiden zunehmend an Blackouts und stranden schließlich schicksalhaft in Marokko, wo sie einander als Seelenverwandte erkennen. Als in dem Hotel, in dem beide untergekommen sind, der Gräfin Falconetti wertvolle Diamanten abhanden kommen, beschafft die Sängerin Valentin spontan ein Alibi für die fragliche Tatzeit. Gemeinsam versuchen sie, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen, müssen dabei aber feststellen, dass offenbar eine ernsthafte Krankheit an ihren Blackouts schuld ist. Auf einer Art Wallfahrt durch die Wüste zum Grab einer Frau mit unerklärlichen Heilkräften kommen sie sich näher. Tatsächlich nehmen die Dinge eine wunderbare Wendung.
Claude Lelouchs Film ist eine stimmungsvoll fotografierte Mischung aus Diebeskomödie, Beziehungs- und Krankheitsdrama vor schillernder Landschaft. Wie in einem Märchen für Erwachsene geraten die Ereignisse in Bewegung, nehmen Wendungen jenseits von Wahrscheinlichkeiten und Erwartungen. Bemerkenswert sind Lelouchs fröhlich-unkonventionelle Inszenierung, das spielfreudige, hochkarätig besetzte Ensemble und die stimmungsvolle, jazzige Interpretation französischer Chansons. Neben Jeremy Irons ("Die Unzertrennlichen", "Lolita"), der typgerecht den Gentleman-Dieb verkörpert, gab die französische Sängerin Patricia Kaas unter der Regie von Claude Lelouch ("Ein Mann und eine Frau", "Ein Hauch von Zärtlichkeit") ihr Debüt als Schauspielerin. "And now ... Ladies and Gentlemen" war der Abschlussfilm der Filmfestspiele von Cannes 2002.


Seitenanfang
3:50
16:9 Format

Die Quereinsteigerinnen

Spielfilm, Deutschland 2005

Darsteller:
BarbaraNina Proll
KatjaClaudia Basrawi
StefanMario Mentrup
Harald WinterRainer Knepperges
KornKlaus Lemke
Frau FärberEva-Maria Hings
Regie: Rainer Knepperges
Regie: Christian Mrasek
Länge: 81 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Die Freundinnen Katja und Barbara entführen aus einer Laune heraus Harald Winter, den Chef eines deutschen Telefonkonzerns. Sie fordern die Wiederaufstellung der schönen alten gelben Telefonzellen. In einem abgelegenen Ferienhäuschen zwingen sie Harald zu unbeschwertem ...

Text zuklappen
Die Freundinnen Katja und Barbara entführen aus einer Laune heraus Harald Winter, den Chef eines deutschen Telefonkonzerns. Sie fordern die Wiederaufstellung der schönen alten gelben Telefonzellen. In einem abgelegenen Ferienhäuschen zwingen sie Harald zu unbeschwertem Müßiggang. Der ist zunächst empört über die Unprofessionalität der Entführung und ärgert sich, dass ihm sein freies Wochenende vermiest wird. Als aber seine zaghaften Fluchtversuche scheitern, findet er schnell Gefallen an den Abenden mit Spiel, Tanz und Eierlikör, zu denen Katja und Barbara ihn verführen. Besonders die bezaubernde Barbara lässt ihn sein altes Leben mehr und mehr vergessen. Statt Vorstandssitzungen macht er Kaffeepause, statt Bilanzen liest er Belletristik, und der Waldlauf ersetzt den Verhandlungsmarathon. Der erpresste Konzern scheint sich der Forderung zu beugen. Doch das Idyll ist bedroht, denn während die ersten gelben Telefonzellen aufgestellt werden, hat im Hintergrund bereits der skrupellose Sonderermittler Korn seine Arbeit aufgenommen.
So unterschiedliche Einflüsse wie Howard Hawks' leichthändiger Inszenierungsstil und die Blödeleien eines Helge Schneider vereinigen sich in dieser kleinen absurden Komödie über eine Randerscheinung der Globalisierung. Mit viel Geschick für Timing und Situationskomik entwickeln die Filmemacher Rainer Knepperges und Christian Mrasek aus einer auf den ersten Blick banalen Grundidee eine funkensprühende, augenzwinkernde Kinogeschichte mit zwei sympathisch bodenständigen "Anarchistinnen".


Seitenanfang
5:15
Stereo-Ton16:9 Format

Die geheimen Höhlen der Grafen Bégouën

(Wh.)