Programm-Übersicht
Kalender
Oktober 2017
Sendung suchen
Programmarchiv
Finden Sie Sendungen, die Sie in 3sat schon gesehen haben.

Donnerstag, 30. Dezember
Programmwoche 52/2010
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Gerhard Schröder - Kanzlerjahre

Film von Jürgen Leinemann und Michael Wech

Ganzen Text anzeigen
1998 bis 2005 - sieben Jahre, die Deutschland prägten. Als deutscher Bundeskanzler schickte Gerhard Schröder deutsche Soldaten auf Friedensmission ins Ausland - weigerte sich aber, George Bush bei seinem Irak-Feldzug zu unterstützen. Er kündigte statt blühender ...
(ARD/NDR)

Text zuklappen
1998 bis 2005 - sieben Jahre, die Deutschland prägten. Als deutscher Bundeskanzler schickte Gerhard Schröder deutsche Soldaten auf Friedensmission ins Ausland - weigerte sich aber, George Bush bei seinem Irak-Feldzug zu unterstützen. Er kündigte statt blühender Landschaften den dornigen Weg der Agenda 2010 an und provozierte mit Luxus-Maßanzug und Havanna-Zigarre. Ein Mann der Gegensätze, der sich aus kleinen Verhältnissen nach oben gekämpft hat und diesen Kampfgeist nie verlor - um dann doch überraschend die Flinte ins Korn zu werfen, denn seine Entscheidung für Neuwahlen war der Anfang vom Ende seiner Kanzlerschaft.
Was hat ihn getrieben, wo hat er erfolgreich Politik gestalten können, wo ist er gescheitert? 2006, ein Jahr nach dem Wechsel, sprach Gerhard Schröder mit dem Journalisten Jürgen Leinemann offen über die Zeit an der Macht und sein Leben als Exkanzler. Prominente Weggefährten - von Joschka Fischer bis Madeleine Albright - kommentieren seine großen Entscheidungen und kleinen Macken. Außerdem besucht der Film Schröder in seinem Büro unter den Linden in Berlin und an seinem Wohnort Hannover und begleitet ihn auf seinen Reisen als politischer Berater und Redner nach Damaskus, Moskau und Tschechien.

Die Finanzkrise erschütterte den Globus, die Fragen der Energie und des Klimawandels beschäftigten die Menschen. Der IPOD war in aller Ohren und Fußball in aller Munde. Mit Benedikt XVI hat die katholische Kirche seit Jahrhunderten wieder einen deutschen Papst und Barack Obama wurde der erste schwarze Präsident seit Gründung der USA. Tief bestürzt sah die Welt am 9. September 2001 nach New York und beweinte die Opfer des Anschlages auf das World Trade Center: In vielen Dokumentationen und Reportagen präsentiert 3sat am Thementag "Wendepunkte" die wichtigsten Ereignisse des letzten Jahrzehnts.
(ARD/NDR)


6:45
Stereo-Ton16:9 Format

Merkels Macht

Auf den Spuren der Kanzlerin

Film von Stephan Lamby und Michael Rutz

Ganzen Text anzeigen
Das Jahr 2007 beginnt glänzend für Bundeskanzlerin Angela Merkel: Als EU-Ratspräsidentin und G8-Präsidentin fühlt sie sich auf den roten Teppichen der Gipfeltreffen sichtbar wohl. Verhandlungserfolge wie in Heiligendamm und Brüssel lassen ihr Ansehen wachsen. Angela ...
(ARD/NDR)

Text zuklappen
Das Jahr 2007 beginnt glänzend für Bundeskanzlerin Angela Merkel: Als EU-Ratspräsidentin und G8-Präsidentin fühlt sie sich auf den roten Teppichen der Gipfeltreffen sichtbar wohl. Verhandlungserfolge wie in Heiligendamm und Brüssel lassen ihr Ansehen wachsen. Angela Merkel - Superstar? Zuhause in Deutschland läuft 2007 nicht alles nach Plan. Vor allem der Umgang mit dem Koalitionspartner SPD ist deutlich rauer geworden. Bei Themen wie Mindestlohn und Bahnreform wirkt Angela Merkel weit weniger souverän als im Umgang mit Staats- und Regierungschefs. Schon werden Stimmen hörbar, der Reformeifer der Kanzlerin sei erlahmt, inzwischen sei sie hauptsächlich am Erhalt ihrer Macht interessiert. Wie steht es 2007 wirklich um Merkels Macht? Was sind ihre Möglichkeiten, was ihre Grenzen? Wie versteht es die Kanzlerin, selbst hart gesottenen politischen Gegnern immer wieder Kompromisse abzuhandeln? Was sind ihre Strategien, auch ihre Tricks? Die erste Frau im Bundeskanzleramt hat einen Stil entwickelt, der im Regierungsgeschäft neu ist: Sie ist nie laut, immer sachlich, fast unpersönlich. Sie setzt sich - anders als Helmut Kohl und Gerhard Schröder - als leidenschaftslose Managerin in Szene, als Antityp eines Machtmenschen. Das alles hilft, ihren Erfolg zu verstehen. Aber Bescheidenheit allein reicht als Erklärung für das "Phänomen Merkel" nicht aus. Hinter den Kulissen tritt die Kanzlerin anders auf, setzt sie ihren Machtanspruch spürbarer durch. Freunde wie Konkurrenten attestieren Angela Merkel einen ganz eigenen Umgang mit der Macht: außen weich, innen hart.
Der Film begleitet die Kanzlerin ein Jahr lang in ihrem Alltag. In Interviews sprechen internationale Politiker wie George W. Bush und Tony Blair sowie deutsche Politiker wie Wolfgang Schäuble und Gregor Gysi über die Kanzlerin.
(ARD/NDR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Der Turmbau zu Brüssel

Europas Selbstbetrug

Film von Susanne Biedenkopf und Wolfgang Herles

Ganzen Text anzeigen
Am Anfang standen die Sehnsucht nach Frieden und die Überzeugung, dass es nie wieder Krieg geben dürfe auf europäischem Boden. Sie führten zur Gründung der Europäischen Union. Mehr als ein halbes Jahrhundert ist das nun her. Wirtschaftliche Zusammenarbeit war die ...

Text zuklappen
Am Anfang standen die Sehnsucht nach Frieden und die Überzeugung, dass es nie wieder Krieg geben dürfe auf europäischem Boden. Sie führten zur Gründung der Europäischen Union. Mehr als ein halbes Jahrhundert ist das nun her. Wirtschaftliche Zusammenarbeit war die Grundlage der neuen Gemeinsamkeit und der Beginn einer grandiosen Erfolgsgeschichte. Mit den Jahren wurde der Wunsch nach wirtschaftlichem Wohlstand mehr und mehr zum Motor des gemeinsamen Handelns. Beflügelt vom Erfolg des historisch einmaligen Projektes wurden dessen Ziele im Verlauf der Jahre immer mehr erweitert. Auf die Wirtschafts- und Montanunion folgten der gemeinsame Binnenmarkt, der Euro und die Erweiterung der Union auf 27 Mitglieder. Das Europäische Haus wurde ausgebaut, vergrößert - doch an der Statik wurde wenig getan. Die Politik war blind für die Widersprüche zwischen Vertiefung und Erweiterung, gefangen in dem Glauben, die politische Integration werde den neuen Realitäten schon folgen.
Wie kann das historisch einmalige Projekt Europa lebensfähig bleiben und für die Bürger attraktiver werden? Der Film zeigt die Ursachen der gegenwärtigen Krise der Europäischen Union und fragt nach den Werten, die Europas Fundament in Zukunft bilden könnten.


8:00
Stereo-Ton16:9 Format

Euro - Teuro - Steuro

5 Jahre nach der Deutschen Mark

Fim von Steffen Hengst

Ganzen Text anzeigen
Mit der Ablösung der Deutschen Mark durch den Euro waren große Erwartungen verbunden: Man freute sich auf Auslandseisen ohne lästigen Geldumtausch, auf fälschungssichere Geldscheine und eine niedrige Inflationsrate. Doch dann kam die Enttäuschung: Viele meinen, seit ...
(ARD/MDR)

Text zuklappen
Mit der Ablösung der Deutschen Mark durch den Euro waren große Erwartungen verbunden: Man freute sich auf Auslandseisen ohne lästigen Geldumtausch, auf fälschungssichere Geldscheine und eine niedrige Inflationsrate. Doch dann kam die Enttäuschung: Viele meinen, seit dem 1. Januar 2002 sei alles teurer geworden. Eva-Maria Stiller, Hausfrau aus Chemnitz, behauptet sogar, fast alles sei "eins zu eins" umgerechnet worden. Den Beweis tritt sie mit dem Einkaufskorb an. Auch Georg Prenzel aus Bautzen führt seit 50 Jahren gewissenhaft Haushaltsbuch und kennt die schlimmsten Preistreiber. Vermögensverwalter Johannes Führ, der in Frankfurt am Main arbeitet, bestätigt: "Ein Euro ist eine DM wert." Im Sächsischen Landesamt für Statistik lehnt man solche Aussagen rundweg ab. Es handele sich lediglich um "gefühlte Inflation", in Wirklichkeit halte sich die Preissteigerung in Grenzen. Für den amtlichen "Warenkorb" durchkämmen die Mitarbeiter jeden Monat Supermärkte und Geschäfte in Dörfern und Städten und kommen zu dem Schluss, die Einführung des Euro habe das Leben nicht überdurchschnittlich teurer gemacht. Bei Lebensmitteln seien viele Preise inflationsbereinigt gleich geblieben oder sogar gesunken. Dennoch waren viele Menschen voller Hoffnungen, als es hieß, Finanzminister Eichel hätte in kleiner Runde über die Abschaffung des Euro philosophiert. Uneins sind sich die Anhänger der D-Mark nur über den richtigen Kurs der Rückumrechnung. Dass die ganze Diskussion überhaupt wieder hoch kocht, hat mit der größten Mehrwertsteuererhöhung aller Zeiten im Jahr 2007 zu tun. Obwohl zuvor schon Vieles schleichend teurer wurde, zücken die Kunden in den letzten Tagen dieses Jahres die Geldbörsen, um sich einzudecken, bevor die 19-Prozent-Keule zuschlägt.
Fünf Jahre nach der Einführung des Euro zieht der Film Bilanz.
(ARD/MDR)


8:30
Stereo-Ton16:9 Format

Ich, der Euro

Währung in der Krise

Film von Frank Bethmann, Christian Kirsch und Thomas Walde

Ganzen Text anzeigen
Der Euro ist zum Spielball von Spekulanten geworden, nachdem Griechenland Richtung Staatsruin trudelte. Die EU-Partnerländer schnürten ein gigantisches Rettungspaket in Höhe von fast einer Dreiviertelbillion Euro zur Rettung Griechenlands und zur Stabilisierung der ...

Text zuklappen
Der Euro ist zum Spielball von Spekulanten geworden, nachdem Griechenland Richtung Staatsruin trudelte. Die EU-Partnerländer schnürten ein gigantisches Rettungspaket in Höhe von fast einer Dreiviertelbillion Euro zur Rettung Griechenlands und zur Stabilisierung der Gemeinschaftswährung. Es ächzt im Gebälk der Währungsunion. Die Mitgliedsstaaten driften in ihrer ökonomischen Leistungsfähigkeit immer weiter auseinander. Das führt zu einer Zerreißprobe, wie sie die Eurozone noch nicht erlebt hat.
Die Wirtschaftsdokumentation von Frank Bethmann, Christian Kirsch und Thomas Walde zeigt, dass der Euro viele Erleichterungen und Vorteile gebracht hat, dass die Währungsunion aber nicht zu Ende gedacht worden ist. Es fehlt eine europäische Wirtschaftspolitik aus einem Guss. In der Krise zeigt sich nun schonungslos dieses Defizit. Kleinere Länder am Rande der Union haben über ihre Verhältnisse gelebt und es versäumt, ihre Sozialsysteme, die Arbeitsmärkte und Staatshaushalte in Ordnung zu bringen. Unter der Decke der einheitlichen Währung lebte der alte Schlendrian fort. Die Defizitländer wie Griechenland, Italien oder Portugal stehen vor der Wahl, entweder ihre Schuldenpolitik aufzugeben - oder den Euro.


9:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Das Milliardenspiel

Wer verzockte unser Geld?

Film von Reinhard Laska und Christian Rohde

Ganzen Text anzeigen
Die Welt erlebt gegenwärtig die größte Finanzkrise seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Was als Einbruch auf dem amerikanischen Immobilienmarkt begonnen hat, ist längst zu einer globalen Bedrohung des Wohlstands geworden - Deutschland bleibt da nicht verschont.
Die ...

Text zuklappen
Die Welt erlebt gegenwärtig die größte Finanzkrise seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Was als Einbruch auf dem amerikanischen Immobilienmarkt begonnen hat, ist längst zu einer globalen Bedrohung des Wohlstands geworden - Deutschland bleibt da nicht verschont.
Die Dokumentation von Reinhard Laska und Christian Rohde geht der Frage nach, warum die internationale Finanzkrise gerade auch Deutschland mit solcher Wucht trifft und wer dafür die Verantwortung trägt. Insider aus der Banken- und Investmentbranche erklären die verhängnisvolle Rolle der Landesbanken und der halbstaatlichen IKB, die zusammen dreistellige Milliardenbeträge in hochspekulative Papiere investiert und verloren haben - zu Lasten der Steuerzahler. Der Film macht aber auch deutlich, wie die Finanzmarktreform der rot-grünen Bundesregierung unter Kanzler Schröder deutschen Banken den Weg ebnete, sich nahezu unkontrolliert an der gigantischen Zockerei zu beteiligen. Die Autoren fragen Experten, wie der gigantische Schuldenberg abgetragen werden soll, den die Bundesrepublik angehäuft hat.


10:00
Stereo-Ton16:9 Format

Der Fall der Giganten - Inside the Meltdown

Film von Michael Kirk

Ganzen Text anzeigen
Die weltweite Wirtschaftskrise begann, als die US-Regierung beschloss, das Traditionshaus Lehmann Brothers nicht vor dem Zusammenbruch zu retten. Mit dem Konkurs der amerikanischen Investmentbank entstand durch die Vernetzung der internationalen Märkte ein Dominoeffekt ...
(ORF)

Text zuklappen
Die weltweite Wirtschaftskrise begann, als die US-Regierung beschloss, das Traditionshaus Lehmann Brothers nicht vor dem Zusammenbruch zu retten. Mit dem Konkurs der amerikanischen Investmentbank entstand durch die Vernetzung der internationalen Märkte ein Dominoeffekt unbeschreiblicher Größe und Geschwindigkeit, der immer mehr Unternehmen zu Fall und Millionen Menschen um Arbeitsplatz und Einkommen brachte. Die Folgen dieser Wallstreet-Krise sind mittlerweile für fast jeden persönlich spürbar. Wann dem "Crash" der Aufschwung folgen wird, das wagt derzeit kaum jemand zu prophezeien.
Spannend wie ein Krimi analysiert die Dokumentation die Zusammenhänge und die Hintergründe der aktuellen und schlimmsten ökonomischen Krise seit 70 Jahren. Wie konnte der gesamte US-Finanzmarkt innerhalb kürzester Zeit so dramatisch einbrechen und damit die gesamte Welt in eine tiefe Rezession stürzen?
(ORF)


Seitenanfang
10:55
Stereo-Ton16:9 Format

Schmierige Geschäfte

Amerika und die Öl-Katastrophe

Film von Heike Slansky

Ganzen Text anzeigen
20. April 2010: Mit einer Explosion auf der BP-Ölplattform vor der Küste Louisianas beginnt die größte Umweltkatastrophe der USA - 70 Kilometer vor der Küste Louisianas. Flammen schlagen hoch in den Himmel, elf Menschen kommen ums Leben. Unvorstellbare Mengen an ...

Text zuklappen
20. April 2010: Mit einer Explosion auf der BP-Ölplattform vor der Küste Louisianas beginnt die größte Umweltkatastrophe der USA - 70 Kilometer vor der Küste Louisianas. Flammen schlagen hoch in den Himmel, elf Menschen kommen ums Leben. Unvorstellbare Mengen an Rohöl strömen über drei Monate hinweg in den Golf von Mexiko. Das Ökosystem in den betroffenen Gebieten kollabiert, und die Menschen an den Küsten von Louisiana, Alabama, Mississippi, Florida und Texas wissen nicht mehr, wovon sie leben sollen. Die Fischerei der Küstenstaaten steht vor dem Aus, der Tourismus erlebt einen dramatischen Einbruch, und Privatleute können nichts dagegen tun, dass der Wert ihrer Häuser und Wohnungen über Nacht auf einen Bruchteil zusammenschmilzt. Fassungslos beobachtet Amerika, wie BP die Katastrophe herunterspielt und Politiker bis hin zum Präsidenten zögerlich reagieren und offenkundig nicht Herr der Lage sind. Und noch immer steht nicht bis ins Detail fest, wie es zu diesem Desaster kommen konnte.
Heike Slansky, Auslandskorrespondentin in Washington, fragt: Wie sehr bestimmen die Ölmultis die amerikanische Politik? Warum hat die US-Regierung keine vernünftigen Sicherheitskonzepte verlangt? Mit welchen Methoden schaffen es die Konzerne, ihre Interessen durchzusetzen? Und: Wie sicher sind eigentlich Tiefseebohrungen? Das Protokoll einer Katastrophe, die zu verhindern gewesen wäre.


Seitenanfang
11:40
Stereo-Ton16:9 Format

Der Supervogel - A 380

Film von Andreas Graf

(aus der ARD-Reihe "Hessenreporter")

Ganzen Text anzeigen
80 Meter breit, 500 Tonnen schwer und Platz für 526 Passagiere: Die Lufthansa bekommt ihre erste A 380, das größte Passagierflugzeug der Welt. Die A 380 schlägt alle Rekorde in der internationalen Luftfahrt: Sie ist größer, schneller, breiter und leiser als der ...
(ARD/HR)

Text zuklappen
80 Meter breit, 500 Tonnen schwer und Platz für 526 Passagiere: Die Lufthansa bekommt ihre erste A 380, das größte Passagierflugzeug der Welt. Die A 380 schlägt alle Rekorde in der internationalen Luftfahrt: Sie ist größer, schneller, breiter und leiser als der Jumbojet, die Boeing 747. Die Maschine bietet fast jeden Luxus auf ihrem Flug in zehn Kilometern Höhe. Über ein Jahr hat der Bau der ersten Maschine gedauert. Heiner Krämer, der Chefingenieur von Lufthansa, ist verantwortlich für die Endmontage der A 380 in Hamburg. 3,5 Millionen Teile muss er kontrollieren, testen und auf seiner Liste abhaken. Erst wenn alles funktioniert, wird er die 300 Million Dollar überweisen lassen, erst dann gehört die Maschine Lufthansa. In Frankfurt trainiert die Crew: Stewardessen müssen im Notfall 526 Passagiere evakuieren. Das muss genauso geprobt werden wie der Service an Bord. Aber auch das Betanken, Reinigen und Abfertigen des Fliegers muss straff organisiert sein 1.000 Koffer, 600 Essen, 320 Tonnen Sprit in nur 90 Minuten, länger soll später eine A 380 nicht am Boden stehen. Ingo Meyerdierks ist einer der ersten A-380-Piloten bei Lufthansa. Er wird die neue Maschine in Hamburg abholen. Doch für den Supervogel braucht er eine Fluglizenz. Deshalb trainiert er stundenlang im Flugsimulator in Frankfurt.
Der Film begleitet den langen Weg vom Bau bis zum Start der Maschine.
(ARD/HR)


Seitenanfang
12:10
Stereo-Ton

Die iPod-Revolution

Film von Sean Casey, Eugenie Vink und Matt Sharp

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
Steve Jobs gilt als Magier der modernen Elektronik. So gut wie alles, was er anfasst, wird zu Gold. Jobs kann von sich sagen, der ersten Dekade des 21. Jahrhunderts eine Benutzeroberfläche gegeben zu haben. Vom iPod über das iPhone bis zum iPad - alle Produkte der Firma ...
(ORF/3sat)

Text zuklappen
Steve Jobs gilt als Magier der modernen Elektronik. So gut wie alles, was er anfasst, wird zu Gold. Jobs kann von sich sagen, der ersten Dekade des 21. Jahrhunderts eine Benutzeroberfläche gegeben zu haben. Vom iPod über das iPhone bis zum iPad - alle Produkte der Firma Apple waren sexy und begehrt. Jobs zählte zu den ersten, die verstanden, wie das neue Musikbusiness nach dem Ende der CD funktionieren würde. Der iPod war die Antwort darauf - ein Miniaturgerät, auf das die Songs eines ganzen Lebens passen. Der iPod gilt als ein Meilenstein der Technikgeschichte wie seinerzeit der Walkman. Er veränderte die Art, wie die Welt Musik konsumiert. Vor Oktober 2001 teilten sich fünf Firmen die Marktanteile für digitale Audio Player. Ein Jahr später hatte Apple mit dem iPod 75 Prozent des US-Markts erobert. Wie begann diese rasante Erfolgsgeschichte? Im Januar 2001 startete Apple die Software iTunes, um sich im Zuge der Musiktauschbörse Napster auf dem lukrativen digitalen Musikmarkt zu positionieren. Zur selben Zeit veröffentlichte der Softwareentwickler Tony Fadell das Konzept eines MP3-Players, auf den online Musik heruntergeladen werden konnte. Apple griff zu und entwickelte den iPod in nur neun Monaten.
Der Film rollt am Beispiel des iPods die Erfolgsgeschichte von Apple auf.
(ORF/3sat)


Seitenanfang
13:00
Stereo-Ton

Russlands Alptraum - Der Untergang der Kursk

Film von Christian Schulz

Ganzen Text anzeigen
Im August 2000 beginnt die russische Nordmeerflotte das größte Manöver seit zehn Jahren. Auch die "Kursk" ist im Manöverplan eingeschlossen - eines der größten U-Boote der Welt und eine der bestgehüteten Waffen Russlands, ausgerüstet mit Marschflugkörpern, ...
(ARD/WDR)

Text zuklappen
Im August 2000 beginnt die russische Nordmeerflotte das größte Manöver seit zehn Jahren. Auch die "Kursk" ist im Manöverplan eingeschlossen - eines der größten U-Boote der Welt und eine der bestgehüteten Waffen Russlands, ausgerüstet mit Marschflugkörpern, Torpedos und Antischiffsraketen. Monatelang kann dieses Boot unentdeckt unter Wasser bleiben. Am 12. August, dem ersten Tag des Manövers, hat die "Kursk" nur eine Aufgabe: Sie soll eine Rakete vom Typ Granit erfolgreich abfeuern. Um 9.00 Uhr registrieren die Funker der Leitstelle den letzten Kontakt mit der "Kursk". Eine dramatische Kette von Fehlern verursacht einen russischen Alptraum.
Der Film rekonstruiert den Untergang der "Kursk".
(ARD/WDR)


Seitenanfang
13:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tsunami - Eine Welle erschüttert die Welt

(Wh.)


Seitenanfang
14:30

Hilflose Supermacht

Das Chaos von New Orleans

Film von Armin Coerper, Claudia Rüggeberg, Michael Renz

und Winfried Schnurbus

Ganzen Text anzeigen
Fast zwei Wochen nachdem der Hurrikan "Katrina" im August 2005 über die Südstaaten der USA hinweggefegt ist, sinkt im am härtesten getroffenen New Orleans erstmals der Pegelstand. Die gebrochenen Deiche werden repariert, immer mehr Hilfslieferungen erreichen das ...

Text zuklappen
Fast zwei Wochen nachdem der Hurrikan "Katrina" im August 2005 über die Südstaaten der USA hinweggefegt ist, sinkt im am härtesten getroffenen New Orleans erstmals der Pegelstand. Die gebrochenen Deiche werden repariert, immer mehr Hilfslieferungen erreichen das Krisengebiet. Aber auch das wahre Ausmaß der Katastrophe wird sichtbar. Mehr als eine Million Menschen sollen ihr Zuhause verloren haben. Mit bis zu 10.000 Todesopfern rechnet Ray Nagin, der Bürgermeister von New Orleans. "Es wird die Nation aufwecken", prophezeit er. Eine Nation, die als die letzte Supermacht der Welt gilt und doch so schlecht auf "Katrina" vorbereitet war.
Der Film zeigt ein Land im Schockzustand mit traumatisierten Menschen, die nicht wissen, was ihnen geblieben ist, ob ihre Nachbarn, Verwandte, Freunde noch leben, die aber auch nicht wissen, ob sie jemals zurückkehren können. Neben Verzweiflung herrscht Wut: Die Regierung hatte keinen Plan. Die Ärmsten waren zunächst sich selbst überlassen, und die Hilfsmaßnahmen liefen nur sehr schleppend an. Momentaufnahme einer Katastrophe, die sich als die schlimmste Naturkatastrophe der USA herausstellen könnte.


Seitenanfang
15:00
Stereo-Ton16:9 Format

Angriff auf das Paradies

Mikronesien vor dem Untergang?

Film von Johannes Hano

Ganzen Text anzeigen
13.000 Kilometer von Deutschland entfernt, mitten im Pazifik, liegen die Atolle der Marshall-Inseln und der föderierten Staaten Mikronesiens. Was die meisten Menschen in Europa oder den USA bislang nur aus abstrakten Zahlen oder Analysen kennen, ist für die Inselbewohner ...

Text zuklappen
13.000 Kilometer von Deutschland entfernt, mitten im Pazifik, liegen die Atolle der Marshall-Inseln und der föderierten Staaten Mikronesiens. Was die meisten Menschen in Europa oder den USA bislang nur aus abstrakten Zahlen oder Analysen kennen, ist für die Inselbewohner längst zur Realität geworden: Durch den Klimawandel steigt der Meeresspiegel, die Atolle drohen zu versinken.
Die Reportage zeigt, wie ernst die Situation für die Bewohner der Marshall-Inseln geworden ist und wie sie damit umgehen.


Seitenanfang
15:45
Stereo-Ton16:9 Format

Pinguine, Pop und Politik

Die Klimakampagne des Al Gore

Film von Carola Lichtenberg

(Erstsendung 30.8.2007)

Ganzen Text anzeigen
"Die Erde hat keinen PR-Agenten und keine Lobby. Mit der größten Party der Welt werde ich das ändern", sagt Al Gore und lässt die besten Popstars der Welt für über zwei Milliarden Menschen rocken. "Live Earth" - acht Konzerte auf allen Kontinenten, 24 Stunden ...

Text zuklappen
"Die Erde hat keinen PR-Agenten und keine Lobby. Mit der größten Party der Welt werde ich das ändern", sagt Al Gore und lässt die besten Popstars der Welt für über zwei Milliarden Menschen rocken. "Live Earth" - acht Konzerte auf allen Kontinenten, 24 Stunden Musikgenuss, der die Menschen nicht nur unterhalten soll, sondern sie ermutigen will, über die Klimakrise nachzudenken, mit anzupacken. Es ist eine gigantische Werbekampagne für das Klima. Al Gore will Bewusstsein schaffen - nicht auf einer der unzähligen Klimakonferenzen, sondern mit einem globalen Medienkonzept. Al Gore ist ein Phänomen auf Welttournee, er zieht alle Register, um sein Ziel zu erreichen. Er war einmal fast Präsident der USA - doch er verlor die Wahl unter mysteriösen Umständen. Genau jenes Wahldebakel aus dem Jahr 2000 ist es, was Al Gore als interessante Figur erscheinen lässt. Und das macht er sich zu Nutze. Angst vor leeren Hallen muss er nicht haben: Mit seinem aufwendigen Diavortrag warnte er rund um den Globus vor dem Klimawandel. Sein Tour-Tagebuch wurde verfilmt und mit zwei "Oscars" ausgezeichnet. "Eine unbequeme Wahrheit" heißt der Kinofilm und zeigt Al Gore unterwegs mit seiner multimedialen Präsentation, die in einer Mischung aus Humor, Cartoons und wissenschaftlichen Fakten vor den dramatischen Folgen der globalen Erwärmung warnt. Einen amerikanischen Namen hat Klimaschutz schon jetzt: Al Gore. Selbst seine Kritiker können nur staunen, wie der Polit- und Medienprofi die Medienklaviatur bedient. Dabei ist er ein Meister der Selbstinszenierung.
Der Film fragt, wie es weitergehen wird nach Al Gores Feldzug gegen den Klimawandel: Kann das neue Klimabewusstsein nun auch in reale Klimapolitik umgesetzt werden?


Seitenanfang
16:30
Stereo-Ton16:9 Format

"Schland oh Schland"

Deutschland im Fußballfieber zwischen Jubel und

Enttäuschung

Film von Frank Diederichs, Maria Försching
und Tom Theunissen

Ganzen Text anzeigen
Deutschland im Sommer 2010: Seit Wochen feiert das Land eine Dauerparty. Zehntausende sammeln sich während der Fußballweltmeisterschaft vor Riesenleinwänden und Minifernsehern, in Schrebergärten und auf Privatfesten, gewandet in Schwarz-Rot-Gold, das ...
(ARD/WDR)

Text zuklappen
Deutschland im Sommer 2010: Seit Wochen feiert das Land eine Dauerparty. Zehntausende sammeln sich während der Fußballweltmeisterschaft vor Riesenleinwänden und Minifernsehern, in Schrebergärten und auf Privatfesten, gewandet in Schwarz-Rot-Gold, das Deutschlandfähnchen am Auto, das "Schland"-Lied auf den Lippen. Die Sehnsucht nach Siegen ist groß, eine Niederlage hingegen kann schnell zur persönlichen Tragödie werden. Wie bei Jakob Euler aus Köln-Mülheim: Der 61-Jährige lebt für den Fußball. Immer wenn die Nationalelf verliert, bricht für ihn die ganze Welt zusammen.
Der Film liefert ein Stimmungsbild vom Fußballsommer 2010.
(ARD/WDR)


Seitenanfang
17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Sportclub-Stars: Michael Schumacher

Film von Andreas Becker

Ganzen Text anzeigen
Beim Comeback des Rennfahrers Michael Schumacher im Jahr 2010 steht von Beginn an die Frage: Warum macht er das? Ist es Langeweile, eine Midlife-Crisis - oder ist es am Ende doch das Geld, das lockt? Nach den mäßigen Erfolgen zu Saisonbeginn stellt sich zudem die Frage, ...
(ARD/NDR)

Text zuklappen
Beim Comeback des Rennfahrers Michael Schumacher im Jahr 2010 steht von Beginn an die Frage: Warum macht er das? Ist es Langeweile, eine Midlife-Crisis - oder ist es am Ende doch das Geld, das lockt? Nach den mäßigen Erfolgen zu Saisonbeginn stellt sich zudem die Frage, ob der siebenmalige Formel-1-Weltmeister seinen guten Ruf mit seinem erneuten Engagement ruiniert. Schumacher selbst gibt sich bislang unbeeindruckt. Er sei zufrieden und es mache unheimlich Spaß, wiederholt er immer wieder. Aber die Beobachtungen in der Boxengasse sprechen eine andere Sprache: Schumacher wirkt nach den mäßigen Platzierungen zum Saisonauftakt angespannt. Vor allem, weil er Mühe hat, an seinem jungen Teamkollegen Nico Rosberg vorbeizukommen.
Ist Michael Schumacher noch ein ernst zu nehmender Rennfahrer oder nur noch eine Rennen fahrende Werbefigur? Die Dokumentation befragt zwei Menschen, die Michael Schumacher und seine Familie gut kennen: seinen Entdecker und langjährigen Förderer Gerhard Noack und seinen Manager Willi Weber. "Er kann nicht einfach aufhören, es ist wie eine Droge", sagt Noack. Und Weber erklärt, für Schumacher sei das entspannte Leben als Privatier einfach zu langweilig geworden. "Er will das machen, was er am besten kann, und das ist Rennen fahren. Solch ein Mensch kann die Füße nicht stillhalten." Dass er Gefahr läuft, seinen Nimbus des Unbesiegbaren zu verspielen und zurückzufallen in den Status des ganz normalen Rennfahrers interessiere ihn "nicht die Bohne", so Noack.
(ARD/NDR)


Seitenanfang
17:45
Stereo-Ton16:9 Format

Auf den Spuren Benedikts

Der Papst und seine Wurzeln

Film von Jürgen Erbacher und Andreas Schilling

Ganzen Text anzeigen
Mit der Wahl Joseph Ratzingers im April 2005 wurde der erste "deutsche" Papst seit 500 Jahren zum Oberhaupt der katholischen Kirche erklärt. Benedikt XVI. zog vor 25 Jahren nach Rom, damals war er noch Kardinal. Doch Deutschland und besonders seiner bayerischen Heimat ist ...

Text zuklappen
Mit der Wahl Joseph Ratzingers im April 2005 wurde der erste "deutsche" Papst seit 500 Jahren zum Oberhaupt der katholischen Kirche erklärt. Benedikt XVI. zog vor 25 Jahren nach Rom, damals war er noch Kardinal. Doch Deutschland und besonders seiner bayerischen Heimat ist er immer eng verbunden geblieben. Abgesehen von seinen öffentlichen Auftritten lebt er weithin zurückgezogen, nur engste Vertraute haben Zugang zu seinem Privatleben.
Der Film gewährt einen Blick auf den Menschen Joseph Ratzinger.


Seitenanfang
18:30
Zweikanal-Ton16:9 Format

Obama hautnah

Sein Weg ins Weiße Haus

Film von Amy Rice und Alicia Sams

Deutsche Bearbeitung: Andrea Gries

Ganzen Text anzeigen
Als das Wahlergebnis verkündet wird, verliert Ronnie Cho die Fassung - haltlos weinend bricht er auf einem Stuhl zusammen. Zu groß war die Anspannung in den Wochen und Monaten vor der Wahl, zu groß auch die Arbeitsbelastung für den jungen Mitarbeiter im engsten ...

Text zuklappen
Als das Wahlergebnis verkündet wird, verliert Ronnie Cho die Fassung - haltlos weinend bricht er auf einem Stuhl zusammen. Zu groß war die Anspannung in den Wochen und Monaten vor der Wahl, zu groß auch die Arbeitsbelastung für den jungen Mitarbeiter im engsten Berater-Team Barack Obamas. Es ist der 4. November 2008. Die historische US-Wahl ist entschieden, das Ergebnis eine Sensation: Mit Barack Obama haben die USA zum ersten Mal in ihrer Geschichte einen Schwarzen zum Präsidenten gewählt.
Der Film begleitet Barack Obama von Februar 2007 bis zum Wahlergebnis. Er zeigt nicht nur den immer gutgelaunten Kandidaten und überragenden Sieger, sondern auch seine inneren und äußeren Kämpfe, seine Erschöpfung, seine Zweifel und seine Tränen. Man sieht, wie Obamas Mitarbeiterstab arbeitet, und erfährt etwas über Obamas Familienleben mit Ehefrau Michelle und den beiden Töchtern Malia und Sasha. Außerdem enthält der Film Interviews mit Barack Obama, mit seiner Familie und seinen wichtigsten Beratern.


Seitenanfang
19:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Der 11. September 2001

Mythos und Wahrheit

Film von Michael Renz und Guy Smith

Ganzen Text anzeigen
Die Dimension des Terrors unfassbar: Verkehrsflugzeuge wurden am 11. September 2001 zu fliegenden Bomben und erschütterten die Supermacht USA in ihren Grundfesten. Die Täter hatte man schnell ausgemacht, die Hintermänner gelten als bekannt: 19 junge Muslime im Auftrag ...

Text zuklappen
Die Dimension des Terrors unfassbar: Verkehrsflugzeuge wurden am 11. September 2001 zu fliegenden Bomben und erschütterten die Supermacht USA in ihren Grundfesten. Die Täter hatte man schnell ausgemacht, die Hintermänner gelten als bekannt: 19 junge Muslime im Auftrag des saudischen Terrorfürsten Osama bin Laden und seiner Organisation al-Qaida. Doch von Anfang an gab es Zweifel. Immer mehr Menschen vermuten andere Mächte hinter den Anschlägen. Für sie ist offensichtlich, dass das Pentagon nicht von einem Flugzeug, sondern von einer Rakete getroffen wurde: Wie sonst lasse sich das kleine Einschlagloch erklären? Und warum hat die mächtige US Air Force die langsamen Passagiermaschinen nicht ganz einfach abgefangen? Wie kann es sein, dass Stunden nach den Einschlägen im World Trade Center in New York ein drittes Gebäude einstürzt, das gar nicht von Flugzeugen getroffen wurde? Ist das alles ein Komplott amerikanischer Geheimdienste, um der Bush-Regierung Tür und Tor zu öffnen, den entscheidenden Krieg ums Öl im Irak zu führen? Mehr als 50 solcher Verschwörungstheorien zu dem beispiellosen Terrorakt gibt es inzwischen. Sie kursieren in Büchern, Zeitungsartikeln, dem Internet und in Filmen.
Der Film begibt sich auf die Spur einiger verblüffender Theorien. Die Autoren des Films sprachen mit Skeptikern, Experten und Augenzeugen der Anschläge vom 11. September.


Seitenanfang
20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Die Jagd nach Osama bin Laden

Mythos und Wahrheit

Film von Michael Renz und Mike Rudin

Ganzen Text anzeigen
Er ist der meistgesuchte Mann der Welt. Auf seinen Kopf ist eine Belohnung von 27 Millionen Dollar ausgesetzt. An seine Fersen haben sich die Eliteeinheiten der Welt geheftet. Es wurden Armeen mobilisiert, Informanten bestochen und Gefangene gefoltert. Über zehn Jahre ...

Text zuklappen
Er ist der meistgesuchte Mann der Welt. Auf seinen Kopf ist eine Belohnung von 27 Millionen Dollar ausgesetzt. An seine Fersen haben sich die Eliteeinheiten der Welt geheftet. Es wurden Armeen mobilisiert, Informanten bestochen und Gefangene gefoltert. Über zehn Jahre dauert die Jagd nun schon, und noch immer ist Osama bin Laden nicht gefasst. Stets scheint der saudische al-Qaida-Chef seinen Häschern einen Schritt voraus, finden sie nur leere Höhlen und verlassene Verstecke. Ist Bin Laden so schlau? Immer mehr Menschen vermuten hinter seiner Flucht mehr als bloßes Versagen seiner Verfolger. Ist ein freier Osama bin Laden nicht viel nützlicher als ein gefangener oder toter? Dient er doch als Begründung für Amerikas Feldzüge gegen den Terror. Wollen ihn die Amerikaner aus diesem Grund vielleicht gar nicht fangen? Wie sonst lässt sich erklären, dass einer der bekanntesten Menschen einfach verschwindet. Oder ist Bin Laden schon tot, und nur die CIA hält ihn mit gefälschten Video- und Audiobotschaften künstlich am Leben?
Der Film stellt die wichtigsten Theorien rund um die bisher vergebliche Jagd nach Bin Laden vor. Die Autoren sprachen mit namhaften Kritikern der offiziellen Version, interviewten Jäger und Gejagte. Zu Wort kommt auch ein Mitglied der geheimen Spezialeinheit Delta Force, und ehemalige Weggefährten Bin Ladens erklären, wie er es offenbar immer wieder schafft, seinen Jägern zu entkommen. Der Film hinterfragt auch, ob der Mann auf den Videos tatsächlich der Mann ist, der Amerika schon lange vor dem 11. September 2001 den Krieg erklärte.


Seitenanfang
21:00
Stereo-Ton16:9 Format

Bowling for Columbine

Spielfilm, USA/Kanada/Deutschland 2002

Mit George W. Bush, Charlton Heston, Marilyn Manson,
Michael Moore u.a.

Regie: Michael Moore

Länge: 113 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Am 20. April 1999 verüben Dylan Klebold und Eric Harris aus Littleton, Colorado, an der Columbine High School ein Massaker, bei dem zwölf Schüler und ein Lehrer sterben. Sie verwenden automatische Waffen und Munition aus dem Supermarkt. Schulmorde sind in den USA keine ...
(ARD)

Text zuklappen
Am 20. April 1999 verüben Dylan Klebold und Eric Harris aus Littleton, Colorado, an der Columbine High School ein Massaker, bei dem zwölf Schüler und ein Lehrer sterben. Sie verwenden automatische Waffen und Munition aus dem Supermarkt. Schulmorde sind in den USA keine Seltenheit, und so ziehen die "Experten" ihre üblichen Erklärungen aus den Schubladen: Gewaltfilme seien schuld.
Der Dokumentarfilmer Michael Moore ("Fahrenheit 9/11") macht sich seinen eigenen Reim. Aus einer Vielzahl von Perspektiven nähert er sich der Frage, warum in den USA jährlich rund 11.000 Menschen erschossen werden, während in anderen Ländern, in denen nicht weniger Gewaltfilme konsumiert werden, maximal 300 durch Feuerwaffen umkommen. Mit lakonischer Ironie und beißendem Witz begibt sich Moore auf eine Reise ins Herz der amerikanischen Finsternis: Er interviewt Menschen, die mit einer 44er Magnum unterm Kopfkissen schlafen, jugendliche Bombenleger und Scharfschützen von der Bürgerwehr. Aus einer Fülle an Fakten destilliert Moore schließlich eine "entwaffnend" einfache Schlussfolgerung heraus: Während die Zahl der Gewaltverbrechen nachweisbar abnimmt, steigern reißerische Nachrichten und Reportagen in den USA das Gefühl der Bedrohung - derweil in Kanada die Menschen nicht einmal ihre Haustür abschließen. Nutznießer der Paranoia ist die "National Rifle Association", deren Vorsitzender Charlton Heston nur zehn Tage nach dem Massaker in Columbine eine flammende Rede über die amerikanische Bürgerpflicht, sich zu bewaffnen, hielt. Im "Showdown" des Films besucht Moore den Hollywood-Star und Waffenaktivisten, um ihn mit dem Bild eines sechsjährigen Mädchens zu konfrontieren, das von einem Mitschüler erschossen wurde. Moores grandioser Kritiker- und Publikumserfolg war nach 46 Jahren der erste Dokumentarfilm, der zum Filmfestival nach Cannes eingeladen wurde, wo er unter Standing Ovations den Spezialpreis erhielt. Außerdem wurde er 2003 unter anderem mit dem "Oscar" und dem "César" ausgezeichnet.
(ARD)


Seitenanfang
22:55
Stereo-Ton

Being W

Die überhaupt nicht autorisierte Biografie des

George W. Bush

Film von Karl Zéro und Michel Royer

Ganzen Text anzeigen
Was wäre der Amtsantritt des neuen US-Präsidenten Barack Obama ohne eine Bilanz der Amtszeit seines Vorgängers George W. Bush?
Der französische Star-Komiker Karl Zéro und Filmemacher Michel Royer präsentieren mit ihrem Dokumentarfilm "Being W" ein ...

Text zuklappen
Was wäre der Amtsantritt des neuen US-Präsidenten Barack Obama ohne eine Bilanz der Amtszeit seines Vorgängers George W. Bush?
Der französische Star-Komiker Karl Zéro und Filmemacher Michel Royer präsentieren mit ihrem Dokumentarfilm "Being W" ein satirisch-entlarvendes und deshalb keinesfalls autorisiertes Selbstporträt Bushs. Aus Sicht des Satireduos ist dieser US-Präsident der größte amerikanische Schauspieler aller Zeiten. Ein Mann aus Texas, der es acht Jahre lang schaffte, Funk und Fernsehen rund um die Uhr und rund um den Globus zu monopolisieren und zu dessen größten Stärken es gehört, die Menschen die unglaublichsten Dinge glauben zu lassen. Darunter sind Momente haarsträubender Bonmots, absurder Entscheidungen, peinlicher Pannen, lächerlicher Auftritte und handfester Lügen.


Seitenanfang
0:30
Stereo-Ton16:9 Format

Die Michael Jackson Story

Film von Steve Coles

Ganzen Text anzeigen
Gerade als Michael Jackson (1958 - 2009) vor einem Jahr einen neuen Karriere-Anlauf wagen wollte, erreichte seine Fangemeinde die Nachricht von seinem Tod. Das Leben des "King of Pop" hätte sich kein Drehbuchschreiber schillernder ausdenken können: von der schwierigen ...
(ORF)

Text zuklappen
Gerade als Michael Jackson (1958 - 2009) vor einem Jahr einen neuen Karriere-Anlauf wagen wollte, erreichte seine Fangemeinde die Nachricht von seinem Tod. Das Leben des "King of Pop" hätte sich kein Drehbuchschreiber schillernder ausdenken können: von der schwierigen Kindheit über den frühen kometenhaften Aufstieg bis zum tiefen Fall.
In dem Film kommen unter anderem Mitglieder von Michael Jacksons Familie, sein Entdeckerin Gladys Knight, sein Ex-Manager Jim Morey und seine Freundin Liza Minnelli zu Wort.
(ORF)


Seitenanfang
1:10
Stereo-Ton16:9 Format

Körperlust und Schönheitsfrust

Film von Gerald Teufel

(aus der ORF-Reihe "art.genossen")

Ganzen Text anzeigen
Aussehen und Körpergewicht sind wichtige Parameter in einer zusehends ästhetisch genormten Gesellschaft. Mit den "Weight Watchers" fing vor Jahrzehnten alles vergleichsweise harmlos an. Heute leiden viele Menschen unter dem Schlankheitswahn, und nicht wenige Models sind ...
(ORF)

Text zuklappen
Aussehen und Körpergewicht sind wichtige Parameter in einer zusehends ästhetisch genormten Gesellschaft. Mit den "Weight Watchers" fing vor Jahrzehnten alles vergleichsweise harmlos an. Heute leiden viele Menschen unter dem Schlankheitswahn, und nicht wenige Models sind bereits ihrer Magersucht erlegen. Herausstehende Rippen und hervortretende Backenknochen haben seither viel von ihrem Charme verloren. Längst hat sich eine Gegenbewegung zu dem quasi verordneten Schlankheitswahn gebildet: Hatte früher unter dem Motto "Rund is g'sund" nur eine vergleichsweise kleine Gruppe gegen die Schönheitsstandards der Modeindustrie aufbegehrt, so ist heute in der gesamten Gesellschaft ein Gesinnungswandel zu spüren.
Der Film geht den Ursprüngen des Schlankheitswahns nach: Liegt die Macht über die Idealmaße am Ende in der Hand einiger weniger internationaler Designer? Was bedeutet es in unserer Gesellschaft, von den vorgegebenen Normen abzuweichen? Zu Wort kommt unter anderen der italienische Starfotograf Oliviero Toscani, der mit seiner Bilderkampagne über Magersucht weltweit schockierte Reaktionen ausgelöst hat.
(ORF)


Seitenanfang
1:40
Stereo-Ton16:9 Format

Faltenfrei über Mittag - Botox "to go"

Film von Nicole Florié und Martina Treuter

Ganzen Text anzeigen
Herr Seestern und seine Frau kommen alle vier Monate in die Stuttgarter Sophienklinik. Eine faltenfreie Stirn sei genauso wichtig wie geputzte Schuhe, sagt der 41-jährige Banker. Überhaupt wollen immer mehr Männer jünger wirken und lassen sich dafür auch schon mal das ...
(ARD/SWR)

Text zuklappen
Herr Seestern und seine Frau kommen alle vier Monate in die Stuttgarter Sophienklinik. Eine faltenfreie Stirn sei genauso wichtig wie geputzte Schuhe, sagt der 41-jährige Banker. Überhaupt wollen immer mehr Männer jünger wirken und lassen sich dafür auch schon mal das Bauchfett absaugen. Während die Faltenspezialistin Dr. Annette Kotzur Seesterns Stirn mit einer Botox-Injektion glättet, drängen sich am Tresen drei gepflegte ältere Damen. "Ohne unsere Falten-Spritzen", scherzen sie, "wollen wir nicht in den Urlaub fahren". Die ambulante Stuttgarter Klinik unter Leitung von Annette Kotzur profitiert von dem Jugendwahn. Vor allem das Jahresendgeschäft boomt. "Faltenfrei unterm Weihnachtsbaum" heißt der neue Geschenktipp.
Der Film sieht sich in der Stuttgarter Sophienklinik um und hinterfragt den Trend zur schnellen Schönheitskorrektur.
(ARD/SWR)


Seitenanfang
2:10
Stereo-Ton16:9 Format

Schöner als ein Aff´

Film von Ute Gebhardt

Ganzen Text anzeigen
"Schöner als ein Aff' ..." muss ein Mann sein, mehr denn je. Ob er schön ist, erfassen Frauen in Sekundenbruchteilen. Die Hässlichen übersehen sie gnadenlos. Haaransatz implantieren und Brusthaar rasieren, Nase operieren und Kinn korrigieren, Falten straffen und Fett ...
(ORF)

Text zuklappen
"Schöner als ein Aff' ..." muss ein Mann sein, mehr denn je. Ob er schön ist, erfassen Frauen in Sekundenbruchteilen. Die Hässlichen übersehen sie gnadenlos. Haaransatz implantieren und Brusthaar rasieren, Nase operieren und Kinn korrigieren, Falten straffen und Fett absaugen - das alles ist deshalb bereits Männeralltag. Der Mann des 21. Jahrhunderts rüstet auf in Sachen Schönheit. Galt ein gepflegter Mann vor ein paar Jahren noch als homosexuell, ist ein ungepflegter Vertreter seiner Gattung heute ein Verlierer.
Was ist ein schöner Mann? Hat sich zwischen dem biblischen David und David Beckham das männliche Schönheitsideal gewandelt? Welche Bedeutung hat das Aussehen bei Männern für ihre Karriere? Hat Schönheit mit Macht zu tun? Ein filmischer Streifzug durch Vergangenheit und Gegenwart männlicher Schönheit, der überraschende Einsichten und Aussichten gewährt. Es äußern sich unter anderen Kulturhistoriker, Ethnologen und Schönheitschirurgen.
(ORF)


Seitenanfang
2:40
Stereo-Ton16:9 Format

Clips des Jahrzehnts

Videomusik - Musikvideos

Gestaltung: Anita Dollmanits

(aus der ORF/3sat-Reihe "clip")
Mit Christina Stürmer, Lena Meyer-Landrut, Bon Sinclair,
Shakira, Bon Jovi, Crazytown, Uncle Kracker, Katy Perry,
Tokio Hotel, Rihanna, Lady Gaga u.a.

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
Es war das Jahrzehnt der Casting-Shows und Fußballereignisse. Deutschland gewann den Eurovision-Songcontest und in Amerika kritisierten Musiker die Bush-Regierung.
Der film aus der Reihe "Clips" zeigt die wichtigsten Musikvideos der vergangenen zehn Jahre, unter ...
(ORF/3sat)

Text zuklappen
Es war das Jahrzehnt der Casting-Shows und Fußballereignisse. Deutschland gewann den Eurovision-Songcontest und in Amerika kritisierten Musiker die Bush-Regierung.
Der film aus der Reihe "Clips" zeigt die wichtigsten Musikvideos der vergangenen zehn Jahre, unter anderem von Christina Stürmer, Lena Meyer-Landrut, Shakira, Pink, Eminem, den Black Eyed Peas, Katy Perry, Tokio Hotel, Rihanna, Madonna und Lady Gaga.
(ORF/3sat)

Sendeende: 6:00 Uhr