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Mittwoch, 29. Dezember
Programmwoche 52/2010
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6:00

Wenn Weiden zu Wüsten werden (1/3)

Die Sahara im Nord-Sudan

Film von Wolfram Schiebener

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Mehr als 70 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachgebieten gehen an der Universität Köln der Frage nach, welche Einflüsse die großen Wüstengebiete in den vergangenen 12.000 Jahren verändert und welche Strategien Menschen entwickelt haben, ...
(ARD/WDR)

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Mehr als 70 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachgebieten gehen an der Universität Köln der Frage nach, welche Einflüsse die großen Wüstengebiete in den vergangenen 12.000 Jahren verändert und welche Strategien Menschen entwickelt haben, um sich den zum Teil dramatisch veränderten Lebensbedingungen anzupassen.
In der ersten Folge der dreiteiligen Reihe "Wenn Weiden zu Wüsten werden" begleiten Wolfram Schiebener und sein Kamerateam eine Expedition unter Leitung des Geologen Stefan Kröpelin fast 3.000 Kilometer weit durch den nahezu unerforschten Nordwesten des Sudans. Überraschende archäologische Funde, unerwartete Erkenntnisse über die Veränderungen dieses Saharagebiets in den vergangenen Jahrtausenden und Begegnungen mit Wüstenbewohnern stehen im Mittelpunkt der ersten Folge.

Am Thementag "Naturgewalten" beschäftigt sich 3sat 24 Stunden lang mit der zerstörerischen Kraft der Natur und fragt, wie der Mensch sich vor ihr schützen kann. Der Thementag widmet sich aber auch der Schönheit und dem Artenreichtum der Erde und zeigt, wie der Mensch die Natur beeinflusst hat und was getan wird, um die natürlichen Lebensräume weltweit zu erhalten. Im Anschluss, ab 6.45 Uhr, zeigt 3sat die beiden weiteren Folgen des dreiteiligen Films "Wenn Weiden zu Wüsten werden".
(ARD/WDR)


6:45

Wenn Weiden zu Wüsten werden (2/3)

Das Kaokoveld in Namibia

Film von Wolfram Schiebener

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Im Kaokoveld, einer Halbwüste im Südwesten Afrikas, leben die Ovahimba als Hirten und Viehzüchter im Einklang mit der Natur. Der Ethnologe Michael Bollig zeichnet seit Jahren die außergewöhnlichen Lebensgewohnheiten des letzten traditionell lebenden Hirtenvolks auf. ...
(ARD/WDR)

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Im Kaokoveld, einer Halbwüste im Südwesten Afrikas, leben die Ovahimba als Hirten und Viehzüchter im Einklang mit der Natur. Der Ethnologe Michael Bollig zeichnet seit Jahren die außergewöhnlichen Lebensgewohnheiten des letzten traditionell lebenden Hirtenvolks auf.
Wissenschaftler unterschiedlicher Fachgebiete erforschen an der Universität Köln, welche Einflüsse die großen Wüsten in den vergangenen 12.000 Jahren verändert haben und wie die Menschen auf die veränderten Lebensbedingungen reagierten. Wolfram Schiebener begleitet in seinem dreiteiligen Film einige von ihnen auf ihre Expeditionen. Im zweiten Teil stellt das Filmteam das Leben der Ovahimba vor. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie es ihnen gelingt, in dem fragilen Ökosystem der Halbwüste als Viehzüchter zu überleben.
(ARD/WDR)


7:30

Wenn Weiden zu Wüsten werden (3/3)

Von der Sahara in die Namib

Film von Wolfram Schiebener

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Was unterscheidet die wenige Jahrtausende "junge" Wüste Sahara und die Jahrmillionen alte Namib - und was lässt sich daraus lernen? Bei einer Expedition in Ägypten stoßen Forscher auf zahlreiche Funde, die die bisher immer wieder bezweifelte intensive Besiedlung der ...
(ARD/WDR)

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Was unterscheidet die wenige Jahrtausende "junge" Wüste Sahara und die Jahrmillionen alte Namib - und was lässt sich daraus lernen? Bei einer Expedition in Ägypten stoßen Forscher auf zahlreiche Funde, die die bisher immer wieder bezweifelte intensive Besiedlung der Sahara westlich des Nils vor der Zeit der ägyptischen Hochkultur belegen. In der Namib hingegen lässt sich verfolgen, wie sich Lebensformen durch extreme Anpassung lange Zeit erhalten haben, die in der Sahara dem dramatischen Klimawandel zum Opfer gefallen sind.
Wissenschaftler unterschiedlicher Fachgebiete erforschen an der Universität Köln, welche Einflüsse die großen Wüsten in den vergangenen 12.000 Jahren verändert haben und wie die Menschen auf die veränderten Lebensbedingungen reagierten. Wolfram Schiebener begleitet in seinem dreiteiligen Film einige von ihnen auf ihre Expeditionen. Im dritten Teil beobachten Schiebener und sein Team Wissenschaftler bei ihrer Arbeit in der Sahara und in der Namib.
(ARD/WDR)


8:10
Stereo-Ton16:9 Format

Die Gesetze der Wüste

Durch die Namib, die älteste Wüste der Welt

Film von Richard Klug

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Seit Millionen von Jahren spült der Atlantik Sand an die Küsten des afrikanischen Südwestens. Seit Millionen von Jahren schiebt die Brandung den Sand immer weiter ins Landesinnere. So entstanden die höchsten Dünen der Welt, bei Sossusvlei in Namibia, und die älteste ...
(ARD/SWR)

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Seit Millionen von Jahren spült der Atlantik Sand an die Küsten des afrikanischen Südwestens. Seit Millionen von Jahren schiebt die Brandung den Sand immer weiter ins Landesinnere. So entstanden die höchsten Dünen der Welt, bei Sossusvlei in Namibia, und die älteste Wüste der Welt, die Namib. Neuere Forschungen besagen, dass von dort, dem afrikanischen Südwesten und nicht aus Ostafrika, die ersten Menschen kamen. Ihre direkten Nachfahren, die Buschmänner, leben heute noch dort. Manche von ihnen wollen in der Wüste Namib die alten Sitten und Gebräuche, nach denen ihre Urväter gelebt haben, zum Leben erwecken. Sie nennen die Namib-Wüste den "Ort, wo nichts ist". Die Namib hat ein Klima der Kontraste: Im Landesinneren herrschen bis zu 60 Grad Celsius, an der Küste ist es oft neblig. An dieser Küste landeten im 19. Jahrhundert deutsche Abenteurer, um später dort eine der wenigen deutschen Kolonien zu gründen: Deutsch-Südwest. Die Küstenstadt Swakopmund, an der Nebelseite der Namib-Wüste gelegen, ist noch heute eine deutsch wirkende Siedlung. Gleich hinter Swakopmund geht es in die "Mondlandschaft" der Wüste Namib, in der Jahrtausende alte Pflanzen mit wenigen Tropfen Wasser pro Monat auskommen.
Eine Reise durch die Namib.
(ARD/SWR)


8:40
Stereo-Ton

Der Katastrophen-Warner

Hansruedi Keusen und die rutschenden Berge

Film von Beat Häner

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Wissenschaftliche Erkenntnisse, Erfahrung, aber auch Intuition liegen den Prognosen des Schweizer Katastrophen-Warners Hansruedi Keusen zugrunde. Keusen berät in Fachkommissionen den Bundesrat und wird auch im Ausland als Sachverständiger herangezogen. Er muss ...

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Wissenschaftliche Erkenntnisse, Erfahrung, aber auch Intuition liegen den Prognosen des Schweizer Katastrophen-Warners Hansruedi Keusen zugrunde. Keusen berät in Fachkommissionen den Bundesrat und wird auch im Ausland als Sachverständiger herangezogen. Er muss beurteilen, ob von einem Berg eine Katastrophe droht und entsprechende Maßnahmen veranlassen. Ständig setzt sich der Geologe mit Betroffenen auseinander. Lösungen müssen gemeinsam gefunden werden, es muss entschieden werden, ob ganze Gebiete umgesiedelt, Bewohner evakuiert, ein Stück Fels gesprengt, eine Straße gesperrt oder ein Schutzdamm gebaut werden soll. Oft gerät Keusen deshalb in Clinch mit der ansässigen Bevölkerung.
Der Film begleitet Hansruedi Keusen auf mehreren Inspektionsreisen im Berner Oberland.


9:30
Stereo-Ton

Im Banne der Lawinen

Film von Gieri Venzin

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17 Todesopfer, 300 Millionen Franken Schaden, 1.000 Schadenlawinen: die Bilanz des dramatischen Schweizer Winters 1999. Am stärksten betroffen war das Wallis. Riesige Lawinen zerstörten zahlreiche Ferienhäuser und drangen bis in die alten Siedlungen vor. In Evolène ...

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17 Todesopfer, 300 Millionen Franken Schaden, 1.000 Schadenlawinen: die Bilanz des dramatischen Schweizer Winters 1999. Am stärksten betroffen war das Wallis. Riesige Lawinen zerstörten zahlreiche Ferienhäuser und drangen bis in die alten Siedlungen vor. In Evolène kamen elf Menschen ums Leben. Das Goms war tagelang von der Umwelt abgeschnitten.
In einer Langzeitbeobachtung zeigt Gieri Venzin, wie sich das Wallis auf einen neuen Winter vorbereitet hat.


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10:25
Stereo-Ton16:9 Format

Rätsel der Berge (1/3)

Mont Blanc - Gefahr im Gletscher

Film von Liesl Clark

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"Der Tsunami, der aus dem Gletscher kommt" - was wie eine reißerische Schlagzeile klingt, ist die begründete Sorge von Wissenschaftlern vor einer neuen, alpinen Gefahr. Sie warnen davor, dass die dicht besiedelten Täler der Alpen von einer Naturkatastrophe bedroht sind, ...
(ARD/SWR)

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"Der Tsunami, der aus dem Gletscher kommt" - was wie eine reißerische Schlagzeile klingt, ist die begründete Sorge von Wissenschaftlern vor einer neuen, alpinen Gefahr. Sie warnen davor, dass die dicht besiedelten Täler der Alpen von einer Naturkatastrophe bedroht sind, wie man sie bislang noch nicht kennt: den "poches d'eau", zu deutsch "Wassertaschen". Das Phänomen dieser riesigen Schmelzwasserseen im Innern von Gletschern ist so gut wie unerforscht. Die vom Eis eingeschlossenen Wassermassen bewegen sich mit dem Gletscher langsam nach unten. Normalerweise entleeren sie sich auf diesem Weg. Was aber passiert, wenn sie das nicht tun? Am 11. Juli 1892 riss am Fuß des Montblanc eine riesige Flutwelle das ganze Kurgebiet des kleinen Städtchens St. Gervais mit sich fort. In 3.200 Metern Höhe hatte ein Schmelzwassersee im Innern des Tête-Rousse-Gletschers explosionsartig die obere Eisschicht weggesprengt, wodurch eine dicke Fontäne mit Wasser herausschoss und sich innerhalb von Stunden zu einer gewaltige Wasserwand aufbaute, die sich unbemerkt ins Tal wälzte: 200 Opfer forderte diese Wasserwelle. Die globale Erwärmung mit dem Abschmelzen der Alpengletscher könnte nun dafür sorgen, dass diese Form der Naturkatastrophe vermehrt auftreten könnte, befürchten Gletscherforscher.
In der ersten Folge der dreiteiligen Reihe über "Rätsel der Berge" geht es um alpine Katastrophen.

Im Anschluss, ab 11.10 Uhr, zeigt 3sat die beiden weiteren Folgen der Reihe "Rätsel der Berge".
(ARD/SWR)


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11:10
Stereo-Ton16:9 Format

Rätsel der Berge (2/3)

Expeditionen ins ewige Eis

Film von Liesl Clark

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Im höchsten Norden und im tiefsten Süden der Erde sind zwei wissenschaftliche Expeditionen auf der Suche nach einer Antwort auf dieselbe Frage: Inwieweit bestimmen die Bedingungen in den Polargebieten das Weltklima? Eine Expedition amerikanischer Wissenschaftler ist dazu ...
(ARD/SWR)

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Im höchsten Norden und im tiefsten Süden der Erde sind zwei wissenschaftliche Expeditionen auf der Suche nach einer Antwort auf dieselbe Frage: Inwieweit bestimmen die Bedingungen in den Polargebieten das Weltklima? Eine Expedition amerikanischer Wissenschaftler ist dazu in die Antarktis gereist und besteigt den Mount Vinson. Er ist mit 5.140 Metern der höchste Berg der Antarktis. Schneeproben sollen Aufschluss über ein berüchtigtes Phänomen geben, den "Rapid Climate Change", den "schnellen Klimawechsel", der innerhalb weniger Jahre das Klima zum Kippen bringen könnte. 16.000 Kilometer weiter nördlich, in Grönland, sucht der deutsche Geophysiker Heinz Miller ebenfalls nach Erklärungen für das Klimageschehen. Das Erstaunliche dabei: Die beiden Regionen sind klimatisch eng miteinander verbunden, durch Meeresströmungen, die zwischen den Polen hin- und hergepumpt werden und dabei Wärme über tausende Kilometer transportieren. Was passiert aber, wenn dieser Mechanismus gestört wird oder sich verändert? Zunächst untersuchen die beiden Forschergruppen am jeweils anderen Ende der Welt die Schneedecke. Die in vielen Jahrtausenden zu dünnen und dünnsten Eisschichten zusammengepressten Schneekristalle sind ein gewaltiges Klimaarchiv, das durch Bohrungen nach oben geholt wird: Aus den Bohrkernen lassen sich Naturkatastrophen ebenso herauslesen wie die Umweltsünden der Menschheit. Die Forscher wollen damit verstehen, was war, um dann - im nächsten Schritt - Vorhersagen entwickeln zu können für das, was auf uns zukommen wird.
Die zweite Folge der dreiteiligen Reihe über "Rätsel der Berge" begleitet die beiden Forschergruppen bei ihrer Arbeit.
(ARD/SWR)


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11:55
Stereo-Ton16:9 Format

Rätsel der Berge (3/3)

Kilimandscharo - der schlafende Vulkan

Film von Hugh Tomson

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In einer gewaltigen Kraterlandschaft steht ein Mann und misst mit einer Sonde die Bodentemperatur. Das Ergebnis: "Hier ist es so heiß, dass nur wenige Zentimeter unter meinen Füßen Wasser kochen würde." Das besondere dabei: Der Würzburger Vulkanologe Volker Lorenz ...
(ARD/SWR)

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In einer gewaltigen Kraterlandschaft steht ein Mann und misst mit einer Sonde die Bodentemperatur. Das Ergebnis: "Hier ist es so heiß, dass nur wenige Zentimeter unter meinen Füßen Wasser kochen würde." Das besondere dabei: Der Würzburger Vulkanologe Volker Lorenz steht an einem Ort, an dem man eigentlich große Kälte erwarten würde, auf einem 5.500 Meter hochgelegenen Gebirgsplateau kurz unterhalb des Gipfels des Kilimandscharos, mit 5.892 Metern der höchste Berg Afrikas. Eine Gruppe von Wissenschaftlern will untersuchen, ob der mystische Berg mit der charakteristischen weißen Gletscherhaube ein sogenannter "schlafender Vulkan" ist. Würde sich das bewahrheiten, wäre der Kilimandscharo plötzlich ein unkalkulierbarer Risikofaktor für Millionen von Menschen, die am und vom Berg leben. Doch bei ihrer Forschungsarbeit geht es nicht nur um die ostafrikanische Region: Ungefähr 15 Prozent der gesamten Menschheit lebt am Fuß oder auf den Hängen von gefährlichen Vulkanen. Die Wissenschaft muss in der Lage sein, zu verstehen, was sich im Erdinneren abspielt, um Methoden zu entwickeln, die eine rechtzeitige Warnung erlauben. Für die Forscher ebenso wichtig: Hat die Temperatur des Bergs in den letzten Jahrzehnten zugenommen? Ist sie möglicherweise die Ursache für den galoppierenden Rückgang der Kilimandscharogletscher, die in den kommenden 20 bis 30 Jahren völlig verschwunden sein werden? Welche Folgen wird das für die Menschen in den fruchtbaren unteren Ebenen haben, wenn plötzlich das Schmelzwasser von oben ausbleibt?
Die letzte Folge der dreiteiligen Reihe über "Rätsel der Berge" begleitet eine Gruppe von Wissenschaftlern auf den Kilimandscharo.
(ARD/SWR)


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12:40
Stereo-Ton

Der weiße Tod

Geschichte der Lawinenkatastrophen

Film von Gieri Venzin

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Im Winter 1951 verzeichnete man 1.200 Lawinen im Alpenraum. 97 Menschen wurden damals verschüttet und 600 Gebäude zerstört. In der Folge wurde der Kampf gegen die Lawinen intensiviert. Gefährdete Hänge wurden verbaut und aufgeforstet. Dann verblasste die Erinnerung an ...

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Im Winter 1951 verzeichnete man 1.200 Lawinen im Alpenraum. 97 Menschen wurden damals verschüttet und 600 Gebäude zerstört. In der Folge wurde der Kampf gegen die Lawinen intensiviert. Gefährdete Hänge wurden verbaut und aufgeforstet. Dann verblasste die Erinnerung an den Schreckenswinter. Unter Lawinenhängen entstanden neue Siedlungen. Doch in jeder weiteren Dekade schlug der weiße Tod erneut zu: 1968 in Davos, 1970 in Reckingen, 1984 in Disentis.
Der Film blickt auf die Geschichte der Schweizer Lawinenkatastrophen zurück.


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13:05
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die Biblischen Plagen (1/3)

Duell am Nil

Film von Sandra Papadopoulus und Gabriele Wengler

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Kaum eine Geschichte der Bibel ist so im Gedächtnis der Menschheit verankert wie die Schilderung der Zehn Plagen. Selbst im Vergleich zum 21. Jahrhundert überbieten die Biblischen Plagen alles bisher Dagewesene. Verunreinigungen, Verwüstungen, Seuchen und Tod - jede ...

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Kaum eine Geschichte der Bibel ist so im Gedächtnis der Menschheit verankert wie die Schilderung der Zehn Plagen. Selbst im Vergleich zum 21. Jahrhundert überbieten die Biblischen Plagen alles bisher Dagewesene. Verunreinigungen, Verwüstungen, Seuchen und Tod - jede Plage erreicht ein beispielloses Ausmaß und trifft die Menschen am Nil härter als die vorherige. Seit Langem versuchen Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen herauszufinden, ob die Plagen auf wahren Begebenheiten beruhen oder pure Legende sind. Schließlich gelang der Beweis, dass der Bericht über die Plagen auf tatsächliche Ereignisse zurückzuführen ist. Vor über 3.000 Jahren wurde das sensible Ökosystem des Nils immer wieder durch extreme Hochwasser und Dürreperioden aus dem Gleichgewicht geworfen. Die Folgen für die Bevölkerung waren verheerend, denn die gesamte Landwirtschaft des Reiches hing am Tropf des mächtigen Stroms. Noch Jahrhunderte nach den Schicksalsschlägen der Natur kursierten die Geschichten über jene dunklen Zeiten im Alten Vorderen Orient.
Die erste Folge der dreiteiligen Reihe "Die Biblischen Plagen" stellt die aufsehenerregenden Ergebnisse jüngster Untersuchungen vor und präsentiert Antworten auf eines der größten Rätsel der Bibel.

Die weiteren Folgen der dreiteiligen Reihe "Die Biblischen Plagen" zeigt 3sat im Anschluss, ab 13.50 Uhr.


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13:50
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Die Biblischen Plagen (2/3)

Finsternis über Ägypten

Film von Sandra Papadopoulos und Gabriele Wengler

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Schon lange versuchen Naturwissenschaftler zu beweisen, dass neun der zehn biblischen Plagen, die das Alte Testament schildert, auf eine gigantische Klimakatastrophe verweisen. Die meisten Paläoklimatologen gehen inzwischen davon aus, dass massive Feucht- und ...

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Schon lange versuchen Naturwissenschaftler zu beweisen, dass neun der zehn biblischen Plagen, die das Alte Testament schildert, auf eine gigantische Klimakatastrophe verweisen. Die meisten Paläoklimatologen gehen inzwischen davon aus, dass massive Feucht- und Trockenphasen dem Alten Ägypten zu schaffen machten. Im Jahr 2003 brachte ein einzigartiger Fund neue Bewegung in die Ursachenforschung der Plagen: Etwa 800 Kilometer nördlich von Ägypten entdeckten Geologen unweit der Stadt Akrotiri auf der Kykladeninsel Santorin den verkohlten Ast eines Olivenbaums. Der einstige Handelsplatz der Minoer verschwand vor über 3.500 Jahren nach einem gewaltigen Vulkanausbruch. Die erste Analyse ergab, dass die Pflanze exakt zum Zeitpunkt des Ausbruchs abstarb. Paläobotaniker konnten sogar den Todeszeitraum des Baumes bestimmen und damit auch, wann der Vulkan auf Santorin explodierte. Mit einer Wahrscheinlichkeit von über 95 Prozent ereignete sich das Naturschauspiel zwischen 1620 und 1600 vor Christus. Ein Resultat, das seither weltweit für Aufsehen sorgt, weil es der bislang anerkannten Datierung zwischen 1530 und 1500 vor Christus widerspricht. Detaillierte Klimakurven, die im Institut für Umweltphysik der Heidelberger Akademie für Wissenschaften erstellt wurden, bestätigen das Ergebnis. Schließlich stieß der kanadische Biologe Siro Trevisanato bei seiner Arbeit an medizinischen Papyri aus der mittleren und späten Bronzezeit auf Rezepturen gegen schwere Verätzungen und weiße Brandblasen, die durch "rotes Wasser" entstanden waren. Lange wusste er keine Erklärung für die merkwürdigen Verletzungen. Schließlich wagte sich der Biologe an die Rekonstruktion des biblischen Szenarios und legte verblüffende Erkenntnisse vor: Der Vulkanausbruch von Santorin könnte der Auslöser der Klimakatastrophe gewesen sein.
Die zweite Folge der dreiteiligen Reihe "Die Biblischen Plagen" stellt aktuelle Forschungsergebnisse zum Auslöser der Zehn Plagen vor.


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14:35
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Die Biblischen Plagen (3/3)

Flucht aus dem Pharaonenreich

Film von Sandra Papadopoulos und Gabriele Wengler

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Mit dem Exodus der Juden endet die Kette der Zehn Plagen. Noch heute feiern die Juden das Passahfest in Erinnerung an den Auszug aus Ägypten und die Befreiung aus der Knechtschaft als Geburtsstunde ihres Volkes. Allein 600.000 Männer führte Moses laut Bibel durch die ...

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Mit dem Exodus der Juden endet die Kette der Zehn Plagen. Noch heute feiern die Juden das Passahfest in Erinnerung an den Auszug aus Ägypten und die Befreiung aus der Knechtschaft als Geburtsstunde ihres Volkes. Allein 600.000 Männer führte Moses laut Bibel durch die Wüste. Eine utopische Zahl, wie die moderne Wissenschaft festgestellt hat - vermutlich waren es nur 6.000 Menschen. Die Frage, ob "der Exodus" überhaupt als historisches Großereignis zu werten ist, diskutieren Fachleute nach wie vor kontrovers. Auf dem gesamten Sinai, den die Wanderer auf dem Weg ins Gelobte Land durchqueren mussten, fanden Archäologen keine Spuren, die auf die Auswanderer schließen ließen. Aber ägyptische Papyri, Tempelreliefs und Inschriften dokumentieren die Anwesenheit von Ausländern im Nilland. Nachweislich lebten auch Hebräer dort. Doch wenn die Gefahr der Überfremdung stieg, reagierten die Herrscher mit Ausweisung. Die spektakulärste Vertreibungsaktion machte Pharao Ahmose I. berühmt: 1532 vor Christus konnte er die Hyksos, die "Herrscher der Fremdländer", endgültig aus dem Reich jagen. Als Eroberer oder Einwanderer hatten sie zunächst eine lokale Dynastie errichtet und später die Macht über ganz Ägypten übernommen. Ihre Metropole Auaris bauten sie zum reichen Wirtschafts- und Handelszentrum aus. Vieles weist darauf hin, dass Facetten aus der Geschichte der Hyksos in den biblischen Bericht vom Exodus eingeflossen sind. Den einen großen Exodus aus Ägypten gab es zwar sicher nicht. Doch dass verschiedene Gruppen aus Kanaan zu verschiedenen Zeiten in Ägypten lebten und von dort entweder vertrieben wurden oder flohen, daran lässt die Forschung keinen Zweifel.
Die letzte Folge der dreiteiligen Reihe "Die Biblischen Plagen" stellt wissenschaftliche Untersuchungen des Auszugs der Juden aus Ägypten vor.


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15:15

Sturmjäger

Blitze, Donner und Tornados

Reportage von Detlev Koßmann

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Thies Stillhahn und Marco Kaschuba sind zwei von rund 100 Sturmjägern in Deutschland. Besonders günstig ist für sie die Zeit ab Anfang Juni, wenn sich die atlantische Großwetterlage auf die Sommerzeit in Mitteleuropa einpendelt. Auf dem Computer verfolgen sie dann ...
(ARD/SWR)

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Thies Stillhahn und Marco Kaschuba sind zwei von rund 100 Sturmjägern in Deutschland. Besonders günstig ist für sie die Zeit ab Anfang Juni, wenn sich die atlantische Großwetterlage auf die Sommerzeit in Mitteleuropa einpendelt. Auf dem Computer verfolgen sie dann laufend Wetterradar, Wettermodelle und Wettervorhersagen, um schließlich im richtigen Moment in das Innere von Hagelschauern oder Schwergewitterzellen zu starten.
Detlev Koßmann begleitet die Sturmjäger bei ihrer Arbeit.
(ARD/SWR)


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15:45
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Im Auge des Sturms (1/2)

Die Macht des Hurrikans

Film von Marvin Entholt und Jens Monath

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Die Monitore im Hurricane Center in Miami lassen Ungutes erwarten: Hurrikan Frances rast auf Florida zu. Frances ist nicht nur ungeheuer schnell, er ist auch ungewöhnlich groß und mächtig. Die Behörden geben Evakuierungswarnungen heraus: Die Bewohner sollen so schnell ...

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Die Monitore im Hurricane Center in Miami lassen Ungutes erwarten: Hurrikan Frances rast auf Florida zu. Frances ist nicht nur ungeheuer schnell, er ist auch ungewöhnlich groß und mächtig. Die Behörden geben Evakuierungswarnungen heraus: Die Bewohner sollen so schnell wie möglich ihre Häuser verlassen und in sichere Unterkünfte ziehen. Familie Rich hat wenig Lust auf Stunden, vielleicht sogar Tage in einer großen Turnhalle, gemeinsam mit Tausenden von Hurrikan-Flüchtigen. Entgegen der Warnungen der Behörden entscheiden sie sich zu bleiben und ihr Haus nicht im Stich zu lassen. Paris Rich vernagelt die Fenster mit Spanplatten. Jim Edds hingegen zieht es gerade dorthin, wo es am gefährlichsten ist: Mit Hilfe seiner Satellitenantennen steuert er direkt ins Auge des Sturms. Er möchte Filmaufnahmen für die großen amerikanischen Fernsehsender machen, die schon längst kein eigenes Team mehr ins Zentrum der großen Stürme schicken. Und er hat noch eine andere Mission: Er stellt seine Bilder den großen Forschungsinstituten zur Verfügung. Die wollen ergründen, warum immer öfter gewaltige Hurrikans aus der Karibik das amerikanische Festland heimsuchen. Während sich Jim am Boden dem Auge des Sturms nähert, fliegt Tom Strong mit seinem 30 Jahre alten Spezialflugzeug mitten ins Zentrum des Hurrikans hinein. Im Auge selbst ist es ruhig, das Problem sind die Winde am Rand, die ein Flugzeug zum Absturz bringen können. Im Mittelpunkt des Sturms werfen die Mitglieder der Crew sogenannte Wetterbomben ab, Messinstrumente, die Daten über die Stärke des Sturms in die Zentrale nach Miami schicken. Frances wird in Florida ein Meer der Verwüstung hinterlassen. Danach wird der Monstersturm nach Norden ziehen.
Der erste Teil der zweiteiligen Dokumentation "Im Auge des Sturms" begleitet Hurrikans von ihrer Entstehung bis zu ihrer Umwandlung in außertropische Tiefdruckgebiete.

Den zweiten Teil von "Im Auge des Sturms" zeigt 3sat im Anschluss um 16.30 Uhr.


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16:30
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Im Auge des Sturms (2/2)

Sturmflut und Monsterwellen

Film von Marvin Entholt und Jens Monath

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Im Herbst 1995 bricht die "Queen Elizabeth 2" von Southampton in England nach New York auf. "Heute Abend wird es etwas stürmischer", informiert Kapitän Warwick die Passagiere. Die Menschen an Bord ahnen noch nicht, was ihnen bevorsteht. Beim Abendessen im Salon fliegen ...

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Im Herbst 1995 bricht die "Queen Elizabeth 2" von Southampton in England nach New York auf. "Heute Abend wird es etwas stürmischer", informiert Kapitän Warwick die Passagiere. Die Menschen an Bord ahnen noch nicht, was ihnen bevorsteht. Beim Abendessen im Salon fliegen die Gläser vom Tisch, bei der anschließenden "Hurrikan-Party" können die Musiker nicht mehr auf ihren Instrumenten spielen. Alle müssen in die Kabinen. Mitten in der Nacht rast eine Monsterwelle auf das Schiff zu, einige Passagiere glauben, dass sie den nächsten Tag nicht mehr erleben werden. Doch das Kreuzfahrtschiff läuft einige Tage später mit starken Beschädigungen in New York ein. Für die Wissenschaftler war die "Beinahe-Katastrophe" der "Queen Elizabeth 2" der Beweis für die Existenz von Riesenwellen. Lange Zeit als Seemannsgarn abgetan, erbrachte eine Messboje in der Nähe der "Queen Elizabeth 2" die Gewissheit: Die Welle, die auf das Kreuzfahrtschiff zurollte, war über 30 Meter hoch. Wissenschaftler betrachten die Monsterwellen als Vorboten der Klimakatastrophe. Mit den zunehmenden Stürmen wird das Meer unruhiger, und mit der Klimaerwärmung steigt auch der Meeresspiegel. Dass irgendetwas mit dem Wetter nicht mehr stimmt, ahnt Frerk Johannson schon lang. Er ist Bauer auf der Hallig Langeneß in der Nordsee. Er erinnert sich, wie am 3. Dezember 2000 das Sturmtief Anatol heranfegte und bereits bei Ebbe die Wellen an die Deichkronen schlagen ließ. Anatol war einer der stärksten Stürme, die Deutschland jemals heimgesucht haben. Die Bewohner rechneten schon mit dem Schlimmsten, da zog sich der Wind im allerletzten Moment zurück.
Der letzte Teil der zweiteiligen Dokumentation "Im Auge des Sturms" beschäftigt sich mit Wetteränderungen im Nordatlantik und in Europa.


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17:15
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Tsunami - Eine Welle erschüttert die Welt

Film von Wolfram Giese

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Am frühen Sonntagmorgen des zweiten Weihnachtsfeiertags 2004 erschütterte ein Seebeben Sumatra. Das Epizentrum lag 66 Kilometer vor der indonesischen Insel. Die dort aneinandergrenzenden Erdplatten hatten sich plötzlich um wenige Meter gegeneinander verschoben. So ...

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Am frühen Sonntagmorgen des zweiten Weihnachtsfeiertags 2004 erschütterte ein Seebeben Sumatra. Das Epizentrum lag 66 Kilometer vor der indonesischen Insel. Die dort aneinandergrenzenden Erdplatten hatten sich plötzlich um wenige Meter gegeneinander verschoben. So begann die größte Naturkatastrophe der letzten 100 Jahre, in deren Verlauf über 300.000 Menschen ums Leben kamen.
In dem Film berichten Augenzeugen über ihre Erlebnisse, weltweit führende Forscher auf dem Gebiet der Tsunamiforschung geben Einblick in die wissenschaftlichen Zusammenhänge, ordnen die Katastrophe historisch ein und zeigen mögliche Wege in die Zukunft der Frühwarnsysteme auf.


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18:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Grüne Insel im Taifun

Film von Michael Schlamberger und Nick Upton

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Die Insel Taiwan hat eine wechselvolle Naturgeschichte hinter sich - ständig umstürmt vom launenhaften Chinesischen Meer und regelmäßig erschüttert von einer hoch aktiven geologischen Nahtstelle. Dort haben sich die Kontinentalplatten zu Südostasiens höchsten ...
(ORF)

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Die Insel Taiwan hat eine wechselvolle Naturgeschichte hinter sich - ständig umstürmt vom launenhaften Chinesischen Meer und regelmäßig erschüttert von einer hoch aktiven geologischen Nahtstelle. Dort haben sich die Kontinentalplatten zu Südostasiens höchsten Gipfeln überworfen, über die Tropenstürme Regenmengen von mehreren Metern innerhalb weniger Stunden ergießen. Zu Erdbeben und Taifunen kam in den letzten Jahrzehnten noch eine starke Besiedlung und Industrialisierung. Doch in den schwer zugänglichen Bergregionen im Zentrum der Insel konnte sich eine enorm vielfältige Tierwelt erhalten.
Der Film berichtet von der grünen Insel im Taifun.
(ORF)


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18:45
Stereo-Ton16:9 Format

Blitzgewitter - Himmel unter Strom

Film von Manfred Christ

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Wolkentürme in stahlblau und tintenschwarz, kilometerlange Blitze, die sich für Sekunden wie ein Spinnennetz über den Himmel legen, unheimliches Grollen und Donnerschläge, all das begleitet von Regen, Sturm und Hagel: Gewitter sind nicht nur eine überirdische Show. ...
(ORF)

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Wolkentürme in stahlblau und tintenschwarz, kilometerlange Blitze, die sich für Sekunden wie ein Spinnennetz über den Himmel legen, unheimliches Grollen und Donnerschläge, all das begleitet von Regen, Sturm und Hagel: Gewitter sind nicht nur eine überirdische Show. Blitz und Donner mischen auch maßgeblich am globalen Wetter und Klima mit. Das Beobachten und Analysieren von Blitzen stellt Wissenschaftler vor zwei große Herausforderungen: Erstens dauert ein Blitz maximal eine Sekunde lang, ist also mit bloßem Auge nur bedingt zu sehen, zweitens ist es lebensgefährlich, ihm zu nahe zu kommen. Mit extrem lichtempfindlichen Hochgeschwindigkeitskameras jagen Wissenschafter in aller Welt geisterhaften, bunten Blitzen in der oberen Atmosphäre hinterher - sogenannten Sprites, Elfen und Blue Jets. Noch weiß niemand, wieso sie entstehen, sicher ist bisher nur: Gewitter sind nicht nur spektakuläre Naturschauspiele, sie beeinflussen auch das Klima der Erde entscheidend mit.
Der Film entführt in die Welt der Gewitterforschung.
(ORF)


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19:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Wilder Planet: Gefahr für Lissabon

Film von Martin Papirowski

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

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Wenn es nicht ausgerechnet an Allerheiligen geschehen wäre, hätte an jenem 1. November 1755 die Katastrophe in Lissabon sicher kein so verheerendes Ausmaß angenommen. Das Seebeben ist eine der zerstörerischsten Naturkatastrophen in der Geschichte Europas. Und noch ...

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Wenn es nicht ausgerechnet an Allerheiligen geschehen wäre, hätte an jenem 1. November 1755 die Katastrophe in Lissabon sicher kein so verheerendes Ausmaß angenommen. Das Seebeben ist eine der zerstörerischsten Naturkatastrophen in der Geschichte Europas. Und noch immer ist nicht genau bekannt, wo genau das Epizentrum des Bebens war und ob von dort neue Gefahr droht. Es beginnt unmerklich am frühen Morgen. Irgendwo südwestlich vor der portugiesischen Küste erschüttert ein starkes Erdbeben den Meeresgrund. Innerhalb nur weniger Minuten erreichen die Schockwellen Lissabon. Drei Viertel aller Gebäude werden zerstört. Tausende sterben in den Kirchen, wo sich die Gläubigen gerade zum Gottesdienst versammelt haben. Die Überlebenden flüchten zum Hafen, dem größten freien Platz der Stadt - eine verhängnisvolle Entscheidung. Denn ausgelöst durch das Seebeben jagen zehn Meter hohe Tsunami-Wellen die Flussmündung des Tejo hinauf und überfluten den Uferkai sowie die angrenzende Baixa, die dicht besiedelte Unterstadt. Damit nicht genug. Umgestürzte Leuchter in den Kirchen und Kathedralen, die an diesem Feststag mit Tausenden von Kerzen hell erleuchtet sind, und verlassene Herdfeuer lösen verheerende Brände aus. Bis heute weiß niemand, wie viele Menschen wirklich durch das Beben starben. Schätzungen sprechen von bis zu 100.000 Toten. Nur wenig ist über die Ursachen bekannt. Deshalb durchsucht ein Forscherteam im Rahmen eines internationalen Tsunami-Projekts mit Hilfe modernster Messgeräte den Golf von Cadiz nach verräterischen Spuren. Auf dem Grund des Atlantiks stoßen gleich mehrere Kontinentalplatten aneinander, es herrscht verstärkte Erdbebengefahr. Ziel der Wissenschaftler ist die Einrichtung eines effektiven Tsunami-Frühwarnsystems.
Der Film aus der Reihe "Terra X" begleitet das Forscherteam bei seiner Expedition.


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20:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Wilder Planet: Mit Feuer und Flut

Film von Klaus Kafitz

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

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Naturgewalten sind unberechenbar. Das ist fast immer der Grund für die gewaltigen Schäden und die große Anzahl von Toten. Sobald die Naturgewalt Wetter ihre gewohnten Bahnen verlässt, ist sie im Stande regelrechte Katastrophen auszulösen - auch Europa blieb von ...

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Naturgewalten sind unberechenbar. Das ist fast immer der Grund für die gewaltigen Schäden und die große Anzahl von Toten. Sobald die Naturgewalt Wetter ihre gewohnten Bahnen verlässt, ist sie im Stande regelrechte Katastrophen auszulösen - auch Europa blieb von solchen Schicksalsschlägen in der jüngsten Vergangenheit nicht verschont. Orkane, Starkniederschläge, extreme Hitze- und Kälteperioden, all das hat es auch in Europa gegeben. Wissenschaftler mahnen: Wetterdesaster können sich in Zukunft häufen. Noch nie war die Erde so dicht besiedelt und waren so viele Menschen vom Wetter abhängig wie heute. Droht Europa eine bislang ungeahnte Wetterkatastrophe, und wie wahrscheinlich ist eine solche Katastrophe? Im Leibniz-Institut für Meereswissenschaften Geomar in Kiel geht ein Wissenschaftlerteam von internationalem Rang diesen Fragen nach. Die Forscher begeben sich auf eine Spurensuche in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Sie ergründen die Gefahrenpotenziale, die in der Urgewalt Wetter stecken. Auf der Grundlage tatsächlichen Wettergeschehens entwerfen die Wissenschaftler ein realistisches Szenario. Sie spielen durch, wie sich einzelne Extremwetter-Ereignisse binnen weniger Monate zu einer fatalen Kombination reihen und ein Megadesaster von kontinentalem Ausmaß verursachen können.
Der Film begleitet die Arbeit der Wissenschaftler.


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21:00
Stereo-TonVideotext Untertitel

Erdbeben in New York

(Earthquake in New York)

Spielfilm, USA/Deutschland 1998

Darsteller:
John RykkerGreg Evigan
Laura RykkerCynthia Gibb
Captain Paul StenningMichael Moriarty
Eric SteadmanGötz Otto
Dr. Marilyn BlakeMelissa Anderson
u.a.
Regie: Terry Ingram
Länge: 87 Minuten

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John Rykker ist ein vorbildlicher Polizist und Familienvater. Zusammen mit seinen Kindern und seiner Frau Laura lebt er in einem Vorort von Los Angeles. Sein Leben erfährt eine tragische Wendung, als er bei einem Erdbeben wegen eines Katastropheneinsatzes seine Familie im ...
(ARD)

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John Rykker ist ein vorbildlicher Polizist und Familienvater. Zusammen mit seinen Kindern und seiner Frau Laura lebt er in einem Vorort von Los Angeles. Sein Leben erfährt eine tragische Wendung, als er bei einem Erdbeben wegen eines Katastropheneinsatzes seine Familie im Stich lassen muss und nicht verhindern kann, dass sein jüngster Sohn ums Leben kommt. Aus Furcht vor weiteren Beben übersiedelt die Familie nach New York, doch der Tod ihres Sohnes steht auch dort zwischen den beiden Ehepartnern. John stürzt sich daraufhin stärker in seine Arbeit und erwirbt zusammen mit seinem Partner Eric Steadman den Ruf eines obsessiven Verbrecher-Jägers. Nur den Psychopathen Mallik konnten die beiden noch nicht dingfest machen. Als John und Eric gerade die Spur des Killers aufnehmen, bricht mitten in der Hauptverkehrszeit ein schweres Erdbeben über New York herein und verwüstet große Teile Manhattans. Johns Frau Laura ist mit ihrer Tochter Carla in einem verschütteten U-Bahn-Schacht eingeschlossen. Hin- und hergerissen zwischen seiner Pflicht als Polizist und der Sorge um seine Familie, kämpft John sich zusammen mit seinem Partner Eric und der Seismologin Dr. Marilyn Blake durch die verwüstete U-Bahn vor. Der Killer Mallik nützt das Chaos aus und folgt John in den Untergrund.
Das Szenario eines starken Erdbebens ist Hintergrund für den aktionsreich und spannend inszenierten Katastrophenfilm "Erdbeben in New York" von Terry Ingram.
(ARD)


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22:25
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Krakatau - Ein Vulkan verändert die Welt

Film von Jeremy Hall

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Am 27. August 1883 explodiert die Vulkaninsel Krakatau vor den Küsten Indonesiens. Es war einer der gewaltigsten Vulkanausbrüche der Neuzeit. Asche und Gestein wurden kilometerhoch in die Luft geschleudert. Zwei Drittel der Insel versanken im Meer und lösten einen ...

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Am 27. August 1883 explodiert die Vulkaninsel Krakatau vor den Küsten Indonesiens. Es war einer der gewaltigsten Vulkanausbrüche der Neuzeit. Asche und Gestein wurden kilometerhoch in die Luft geschleudert. Zwei Drittel der Insel versanken im Meer und lösten einen verheerenden Tsunami aus. Die Flutwelle war doppelt so hoch wie diejenige vom Dezember 2004 und überrollte die Küsten von Java und Sumatra. 36.000 Menschen kamen ums Leben. Die Katastrophe passierte fernab der Zentren westlicher Zivilisation, und doch waren ihre Folgen weltweit spürbar. Die Explosion war so laut, dass sie noch im über 2.000 Kilometer entfernten Australien zu hören war. Im Roten Meer regnete es Asche, in Washington spielten die Barometer verrückt, und über Europa konnte man ungewöhnlich farbenprächtige Sonnenuntergänge beobachten. Der Ausbruch des Krakataus war die erste Naturkatastrophe, die zu einem globalen Medienereignis wurde. Möglich war dies durch ein erdumspannendes Telegrafennetz, das erst einige Jahre zuvor eingerichtet wurde. Wenige Stunden nach der verheerenden Explosion verbreiteten sich die ersten Nachrichten rund um die Welt. Erschreckend deutlich sind die Parallelen zur Flutkatastrophe in Indonesien 2004.
Der Film "Krakatau - Ein Vulkan verändert die Welt" zeigt die Ereignisse vor und nach der vernichtenden Explosion. Mit Spielszenen und Computeranimationen zeichnet der Film die genaue Chronik der Katastrophe nach.


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23:25

Das letzte Geheimnis von Pompeji

Film von Gero von Boehm und Riccardo de Sanctis

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Pompeji ist ein Wallfahrtsort für Bildungspilger, ein Muss für Tagestouristen und gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Einst war Pompeji eine wohlhabende blühende Stadt. Als 79 nach Christus der Vesuv ausbrach und alles Leben unter Lava und Asche begrub, entstand eine ...

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Pompeji ist ein Wallfahrtsort für Bildungspilger, ein Muss für Tagestouristen und gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Einst war Pompeji eine wohlhabende blühende Stadt. Als 79 nach Christus der Vesuv ausbrach und alles Leben unter Lava und Asche begrub, entstand eine einzigartige Momentaufnahme antiken städtischen Lebens - und eine wichtige Quelle für die Wissenschaft. Nach über 250 Jahren Ausgrabungsgeschichte birgt die Erde Pompejis noch immer große Schätze. So hat ein internationales Team von Wissenschaftlern einen Wohnkomplex mit angeschlossener Mühle und Brotfabrik ausgegraben und bis ins Detail analysiert. Dabei kam ein antikes "Grand Hotel" mit atemberaubend schönen Fresken ans Tageslicht.
Der Film "Das letzte Geheimnis von Pompeji" begleitet die Arbeit der Wissenschaftler.


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0:10

Caprona - Das vergessene Land

(The Land That Time Forgot)

Spielfilm, Großbritannien 1974

Darsteller:
Bowen TylerDoug McClure
Kapitän Von SchoenvortsJohn McEnery
Lisa ClaytonSusan Penhaligon
BradleyKeith Barron
DietzAnthony Ainley
BorgGodfrey James
Regie: Kevin Connor
Länge: 82 Minuten

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Die an einer englischen Küste angespülte Blechdose mit einer alten Nachricht bringt eine unglaubliche Geschichte an den Tag: Nachdem ein britischer Frachter von einem deutschen U-Boot des Ersten Weltkriegs torpediert worden ist, gelingt es einigen Schiffbrüchigen, unter ...

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Die an einer englischen Küste angespülte Blechdose mit einer alten Nachricht bringt eine unglaubliche Geschichte an den Tag: Nachdem ein britischer Frachter von einem deutschen U-Boot des Ersten Weltkriegs torpediert worden ist, gelingt es einigen Schiffbrüchigen, unter Führung des Amerikaners Bowen Tyler, an Bord des U-Boots zu gelangen und das Kommando an sich zu reißen. Der deutsche Kapitän kann jedoch den Kompass verstellen, und so nimmt das Schiff Kurs auf die Antarktis. Der gemeinsame Kampf ums Überleben macht die Kriegsgegner bald zu Kameraden. Die Besatzung wird in den Südatlantik verschlagen und entdeckt dort das von James Cook erstmals gesichtete Caprona. Die Insel ist nur durch einen unterirdischen Fluss zu erreichen und zeigt sich zunächst als blühendes Paradies. Doch der Frieden wird bald durch Dinosaurier und Eingeborene gestört. Während die Mannschaft mit dem Filtern eines Erdölvorkommens beschäftigt ist, bricht ein Vulkan aus. Einzig Tyler und die englische Biologin Lisa Clayton überleben das Inferno. Sie machen sich auf, die geheimnisvolle Insel zu erforschen.
Liebevoll gestalteter Fantasyfilm nach einem Roman des "Tarzan"-Schöpfers Edgar Rice Burroughs mit beachtlichen Tricks.


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1:30

Ein Leben mit den Feuerbergen

Nach einer Idee von Frank Lazi

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Der international renommierte Vulkanfotograf Wolfgang Müller ist ein Grenzgänger, der das Inferno aus rotglühender, aufschießender Lava und flimmernder, heißer Schwefelluft sucht. Die Hölle der anderen ist sein Himmelreich. Immer wieder macht er sich auf die Suche ...
(ARD/SWR)

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Der international renommierte Vulkanfotograf Wolfgang Müller ist ein Grenzgänger, der das Inferno aus rotglühender, aufschießender Lava und flimmernder, heißer Schwefelluft sucht. Die Hölle der anderen ist sein Himmelreich. Immer wieder macht er sich auf die Suche nach neuen Begegnungen mit dem Vulkan.
In eindrucksvollen Bildern zeigt die Dokumentation Wolfgang Müller bei der Arbeit. Im Mittelpunkt des Films steht die Besteigung des Ol Doinyo Lengai in Tansania, eine waghalsige Expedition zu einem der faszinierendsten Vulkane weltweit. Außerdem wurde auf der italienischen Insel Vulcano und am Pu'u O'o auf Hawaii gedreht.
(ARD/SWR)


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2:15
Stereo-Ton

Der Lawinengraben

Eine düstere Geschichte aus dem Wallis

Film von Gieri Venzin

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Im Februar 1999 ging eine Lawine auf die Walliser Dörfer Biel und Selkingen nieder. Wenn gegen die Lawinen keine Dämme gebaut würden, so glaubten die Menschen damals, hätten sie in ihren Dörfern keine Zukunft. Vier Jahre später schützen zwei 20 Meter hohe Dämme die ...

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Im Februar 1999 ging eine Lawine auf die Walliser Dörfer Biel und Selkingen nieder. Wenn gegen die Lawinen keine Dämme gebaut würden, so glaubten die Menschen damals, hätten sie in ihren Dörfern keine Zukunft. Vier Jahre später schützen zwei 20 Meter hohe Dämme die beiden Dörfer vor der Lawine. Doch niemand hätte gedacht, wie einschneidend sie das Dorfleben verändern sollten: Inzwischen wissen alle, wie hoch der Preis ist, den sie für ihre vermeintliche Sicherheit bezahlen müssen. Das Dorfbild hat schwer gelitten, und zwischen den Bewohnern klafft ein tiefer Graben.
Filmautor Gieri Venzin hat von 1999 bis 2003 die Entwicklung der beiden Gomser Dörfer Biel und Selkingen festgehalten.


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3:05
Stereo-Ton

Tauwetter

Eine Reportage aus der Antarktis, der Südsee und China

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Das Klima kippt, und der Mensch ist schuld daran. Alle wissen das, aber Länder wie Russland, China und die USA wollen es nicht wahrhaben, weil sie durch ein Umdenken bei Energieverbrauch und -produktion das Wachstum ihrer eigenen Wirtschaften gefährdet sehen.
Der ...
(ARD/WDR)

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Das Klima kippt, und der Mensch ist schuld daran. Alle wissen das, aber Länder wie Russland, China und die USA wollen es nicht wahrhaben, weil sie durch ein Umdenken bei Energieverbrauch und -produktion das Wachstum ihrer eigenen Wirtschaften gefährdet sehen.
Der Film begleitet Klimaforscher bei ihrer Arbeit im ewigen Eis der Antarktis, in der Südsee und in China.
(ARD/WDR)


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3:35
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die Biblischen Plagen (1/3)

(Wh.)


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4:20
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die Biblischen Plagen (2/3)

(Wh.)


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5:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die Biblischen Plagen (3/3)

(Wh.)


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5:45
16:9 Format

Blauer Himmel über Moskau

Film von Anne Gellinek

Sendeende: 6:00 Uhr