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Montag, 27. Dezember
Programmwoche 52/2010
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6:05
Stereo-Ton

Bis ans Ende der Welt

Eine Pilgerwanderung durch die Schweiz

Film von Marion Bornschier

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Die Kirchen sind leer, aber Pilgerwanderungen erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Um den zahlreichen Anfragen nachzukommen, wandert der Zürcher Pfarrer Theo Bächtold, selbst ein passionierter Pilger, den Jakobsweg mit Gruppen. Ziel dieses mittelalterlichen Pilgerwegs ...

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Die Kirchen sind leer, aber Pilgerwanderungen erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Um den zahlreichen Anfragen nachzukommen, wandert der Zürcher Pfarrer Theo Bächtold, selbst ein passionierter Pilger, den Jakobsweg mit Gruppen. Ziel dieses mittelalterlichen Pilgerwegs ist das Grab des Jüngers Jacobus im spanischen Santiago de Compostela. Dorthin zogen die Menschen, um sich von ihren Sünden zu befreien, aus Angst vor der Pest und vor religiöser Verfolgung, aber auch, wie heute, auf der Suche nach spiritueller Erfahrung.
Der Film dokumentiert die Schweizer Etappe mit dem Besuch historischer Pilgerstätten wie etwa der Beatushöhlen über dem Thunersee, der St.-Jakobs-Kapelle in Tafers und der alten Pilgerherberge in Fribourg.

Ob Transport, Handel oder Reisen - alles folgt bestimmten Pfaden, Bahnen, Wegen, Wasserläufen und Seerouten. Diese wurden vor Jahrhunderten in erster Linie zum Transport von Handelswaren erkundet und angelegt. Verkehrswege verbinden aber auch Menschen, sie machen Kommunikation erst möglich, überwinden Grenzen, dienen zur Flucht. Manche von ihnen sind so in die Geschichte eingegangen. 3sat macht sich am Thementag "Weite Wege" auf, um 24 Stunden lang Routen auf der ganzen Welt zu erkunden.


6:35
Stereo-Ton16:9 Format

Auf dem Jakobsweg mit Paolo Coelho

(Wh.)


(ORF)


7:15

Die Gewürzstraße (1/2)

Film von John Lawton

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Sie war eine der bedeutendsten und am heftigsten umkämpften Handelsstraßen der Welt: die Gewürzstraße, die jahrhundertelang den Fernen Osten mit der Welt des Westens verband. Sie führte von den fernen Inselparadiesen der Molukken über die Küsten Chinas und Indiens ...
(ARD/NDR)

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Sie war eine der bedeutendsten und am heftigsten umkämpften Handelsstraßen der Welt: die Gewürzstraße, die jahrhundertelang den Fernen Osten mit der Welt des Westens verband. Sie führte von den fernen Inselparadiesen der Molukken über die Küsten Chinas und Indiens bis nach Afrika und in den europäischen Mittelmeerraum. Es ist der Weg, den die kostbaren Gewürze einst nahmen, bevor sie in Europa auf die Tische der Reichen kamen. Nelken und Zimt beispielsweise waren so wertvoll, dass sie mit Gold aufgewogen wurden, und es galt als Zeichen besonderen Reichtums, wenn man das Essen, das man seinen Gästen vorsetzte, völlig überwürzte.
Erste Folge des zweiteiligen Films über die Gewürzstraße und ihre Geschichte.

Die zweite Folge der zweiteiligen Dokumentation "Die Gewürzstraße" zeigt 3sat im Anschluss, um 8.00 Uhr.
(ARD/NDR)


8:00

Die Gewürzstraße (2/2)

Film von John Lawton

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Sie war eine der bedeutendsten und am heftigsten umkämpften Handelsstraßen der Welt: die Gewürzstraße, die jahrhundertelang den Fernen Osten mit der Welt des Westens verband. Sie führte von den fernen Inselparadiesen der Molukken über die Küsten Chinas und Indiens ...
(ARD/NDR)

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Sie war eine der bedeutendsten und am heftigsten umkämpften Handelsstraßen der Welt: die Gewürzstraße, die jahrhundertelang den Fernen Osten mit der Welt des Westens verband. Sie führte von den fernen Inselparadiesen der Molukken über die Küsten Chinas und Indiens bis nach Afrika und in den europäischen Mittelmeerraum. Es ist der Weg, den die kostbaren Gewürze einst nahmen, bevor sie in Europa auf die Tische der Reichen kamen. Nelken und Zimt beispielsweise waren so wertvoll, dass sie mit Gold aufgewogen wurden, und es galt als Zeichen besonderen Reichtums, wenn man das Essen, das man seinen Gästen vorsetzte, völlig überwürzte.
Zweite Folge des zweiteiligen Films über die Gewürzstraße und ihre Geschichte.
(ARD/NDR)


8:45
Stereo-Ton

Die schnellsten Straßen der Welt?

Die Geschichte der Autobahn

Film von Christian Romanowski

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Die Autobahn ist für die Deutschen mehr als nur ein Verkehrswegesystem und sie beanspruchen die Erfindung der Autobahn gern für sich, auch wenn das erste längere Teilstück einer "kreuzungsfreien Piste mit getrennten Fahrspuren" 1924 in Italien eingeweiht wurde, ...
(ARD/SWR)

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Die Autobahn ist für die Deutschen mehr als nur ein Verkehrswegesystem und sie beanspruchen die Erfindung der Autobahn gern für sich, auch wenn das erste längere Teilstück einer "kreuzungsfreien Piste mit getrennten Fahrspuren" 1924 in Italien eingeweiht wurde, zwischen Mailand und Varese. Dass die Autobahn auch heute noch mit Deutschland identifiziert wird, hat mit der Konsequenz zu tun, mit der diese in den 1930er Jahren von den Nationalsozialisten als "nationale Bauaufgabe" in Angriff genommen wurde - und mit den propagandistischen Parolen dieser frühen Zeit, die die Autobahn bis heute zu einem unantastbaren Sinnbild für Fortschritt und Wirtschaftswachstum gemacht haben. "Freie Fahrt für freie Bürger", dieses Motto beschreibt die Seelenlage deutscher Autofahrer und erklärt ihre innige Beziehung zu "ihrer" Autobahn: Die Sehnsucht nach Freiheit und Individualismus scheint nur auf der Autobahn in Erfüllung zu gehen. So ist es bislang auch keiner deutschen Regierung gelungen, ein generelles Tempolimit einzuführen. Die Realität zeigt allerdings täglich, dass die "freie Fahrt" in eine Sackgasse führt.
Ein Film über die Autobahn - zwischen dem Mythos der grenzenlosen Mobilität und der Realität des täglichen Verkehrswahnsinns.
(ARD/SWR)


9:30
Stereo-Ton16:9 Format

Heiße Fahrt ins Ungewisse

Schweizer Oldtimerfans zwischen Peking und Paris

Film von Helen Stehli Pfister

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1907 absolvierten fünf verwegene Abenteurer die erste Rallyefahrt der Welt, von Peking nach Paris. Sieger der legendären Rallye wurde der italienische Fürst Scipione Borghese mit seiner "Itala". Genau 100 Jahre später fahren 30 Oldtimerteams, vorwiegend aus der ...

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1907 absolvierten fünf verwegene Abenteurer die erste Rallyefahrt der Welt, von Peking nach Paris. Sieger der legendären Rallye wurde der italienische Fürst Scipione Borghese mit seiner "Itala". Genau 100 Jahre später fahren 30 Oldtimerteams, vorwiegend aus der Schweiz, denselben Weg. Das "Borghese Memorial Peking-Paris 1907 - 2007" war für sie Herausforderung und Wagnis zugleich. Fast zwei Jahre lang bereiteten sich die meisten Fahrerinnen und Fahrer auf diese 16.000 Kilometer lange Reise vor und machten ihre Wagen flott. Mindestens 40 Jahre alt mussten die Autos sein, um teilnehmen zu dürfen. Am 10. Juni 2007 starteten 30 Oldtimer in Peking, Paris erreichten fast alle am 10. August - wie vor 100 Jahren der italienische Fürst. Die meisten Schweizer Oldtimerfans haben noch nie in ihrem Leben eine solche Distanz bewältigt. Der Weg ist das Ziel, lautete ihre Devise in Basel, wo sie im April 2007 ihre kostbaren Oldtimer für das große Abenteuer in Container verschifften.
Der Film begleitet die Autonomaden auf ihrer Reise.


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10:20
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Zug der Träume (1/2)

Auf der Route der Kamele

Mit Wolf von Lojewski durch Australien

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In Australien gibt es einen berühmten Zug, den "Ghan". Einmal wöchentlich verkehrt dieser - von Mai bis Juli auch zweimal wöchentlich - zwischen Adelaide im Süden und Darwin im Norden. Der "Ghan", der in seinem Wappen ein Kamel führt, erinnert an Kameltreiber aus ...

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In Australien gibt es einen berühmten Zug, den "Ghan". Einmal wöchentlich verkehrt dieser - von Mai bis Juli auch zweimal wöchentlich - zwischen Adelaide im Süden und Darwin im Norden. Der "Ghan", der in seinem Wappen ein Kamel führt, erinnert an Kameltreiber aus Asien, die im 19. Jahrhundert nach Australien angeworben wurden, um das Outback, das weite, unwegsame Landesinnere, zu erschließen. Erst zogen diese Pioniere eine Telegrafenlinie von Süden nach Norden, dann eine Straße und schließlich eine Eisenbahnlinie. Kein anderes Transportmittel wäre in der Lage gewesen, mit schweren Lasten durch die Wüsten und die Weite des Buschlands zu ziehen - nur das genügsame, an Temperaturen von 40 und 50 Grad gewöhnte Kamel. Vor wenigen Jahren erst wurde die Eisenbahnverbindung fertiggestellt. Alle Versuche zuvor waren gescheitert. Die kurzen und seltenen, dann aber heftigen Regenfälle hatten immer wieder Brücken und Gleise fortgespült, Termiten hatten die Holzschwellen gefressen, Buschfeuer unterbrachen den Verkehr.
Im ersten Teil des zweiteiligen Films "Zug der Träume" geht es von Adelaide ins Zentrum Australiens, nach Alice Springs und zum roten Felsen Uluru auch Ayers Rock genannt. Der Zug macht auf der 1.500 Kilometer langen Strecke keinen Halt. Wolf von Lojewski und sein Team haben deshalb die Route noch einmal mit dem Geländewagen abgefahren. In Coober Pedy, wo Opale abgebaut werden, besuchten sie "Crocodile Harry", einen lettischen Baron, der kein weniger bewegtes Leben führte als der Filmheld Crocodile Dundee. Auf der Anna Creek Cattle Station, einer Ranch, die größer ist als Belgien, filmten sie die Menschen bei ihrer Arbeit. Sie trafen sich mit den Nachfahren der asiatischen Kameltreiber und mit Neil und Jane Waters, die heute Kamele züchten, um das Fleisch in arabische Länder zu exportieren. Immer wieder fangen sie auch freilaufende Kamele, von denen etwa 500.000 im Inneren Australiens leben.

Den zweiten Teil von "Zug der Träume" sendet 3sat im Anschluss um 11.05 Uhr.


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11:05
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Zug der Träume (2/2)

Nach Darwin - 1000 Meilen geradeaus

Mit Wolf von Lojewski durch Australien

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Der "Ghan" hat sich wieder in Bewegung gesetzt: zum zweiten Teil einer insgesamt 3.000 Kilometer langen Reise von Alice Springs nach Darwin. Die Passagiere haben sich im Zentrum Australiens für vier Stunden die Beine vertreten, jetzt rüsten sie sich für die zweite ...

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Der "Ghan" hat sich wieder in Bewegung gesetzt: zum zweiten Teil einer insgesamt 3.000 Kilometer langen Reise von Alice Springs nach Darwin. Die Passagiere haben sich im Zentrum Australiens für vier Stunden die Beine vertreten, jetzt rüsten sie sich für die zweite Nacht. Ab hier ist die Streckenführung neu, das Geschaukel hat spürbar abgenommen. Der Blick aus dem Fenster zeigt nicht viel Neues: Buschland, Wüste, Termitenhügel, stahlblauen Himmel und weiten Horizont.
Wolf von Lojewski und sein Team haben die Strecke, an der der Express vorbeigebraust ist, noch einmal mit dem Geländewagen abgefahren. Die Route führt den Stewart Highway entlang. An der Raststätte Dunmarra ist das Team mit Adele Liebelt verabredet. Sie und ihre Familie haben einst dieses "Roadhouse" im australischen Busch betrieben. Einmal jährlich kommt Adele Liebelt an ihren früheren Wohnort zurück: an jenem Tag im Herbst, an dem sich vor zwölf Jahren ihr damals achtjähriger Sohn Clinton in der Wildnis verirrte und starb. Es war ein Schicksalsschlag, an dem ganz Australien Anteil nahm. Weiter nach Norden kommt das Team an einer Oase und Warmwasserquelle vorbei. Hunderttausende Fledermäuse haben sich den Palmenhain als Schlafstelle ausgesucht. In Larrimah träumt man in einer malerischen Kneipe vor sich hin: 40 Grad im Schatten, eine Bierflasche in der Hand, den Blick auf ein paar Kamele oder auf verrostete Eisenbahngleise, eine typisch australische Outback-Idylle. Im Kakadu-Park wimmelt es von Krokodilen und exotischen Vogelarten. Im Arnheim-Land, einem Reservat der australischen Ureinwohner, trifft das Team einen der großen Sänger des Landes: Manduway Yunupingu. Er versucht, den Glauben - den Traum - seines Volks zu erläutern: "Wir Menschen müssen lernen, in Harmonie mit der Natur zu leben!" Am Ziel des Zugs in Darwin residiert Ted Egan - ein dichtender, singender Gouverneur Ihrer Majestät Elizabeth II. Er ist einer der wenigen weißen Australier, die die Sprache der Ureinwohner sprechen.


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11:50
Stereo-Ton16:9 Format

Traumzug durch Afrika (1/2)

Von Kapstadt zum Krüger Park

Film von Christian Gramstadt und York Pijahn

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Ein Mal im Jahr durchquert ein viktorianischer Zug, genannt "Pride of Africa", den afrikanischen Kontinent vom Atlantik bis zum Indischen Ozean, von Kapstadt nach Daressalam. Die Reise führt durch Südafrika, Simbabwe, Sambia und Tansania: eine Abenteuerreise durch ...
(ARD/NDR)

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Ein Mal im Jahr durchquert ein viktorianischer Zug, genannt "Pride of Africa", den afrikanischen Kontinent vom Atlantik bis zum Indischen Ozean, von Kapstadt nach Daressalam. Die Reise führt durch Südafrika, Simbabwe, Sambia und Tansania: eine Abenteuerreise durch Steppen und Savannen, vorbei an immergrünen Weinlandschaften und schroffen Bergen, klaren Seen und tosenden Wasserfällen, durch Täler und berühmte Nationalparks. Insgesamt sind es gut 6.000 Kilometer. Der "Stolz von Afrika" gleicht einem rollenden Fünf-Sterne-Hotel mit 37 Suiten, zwei Restaurants, einer Lounge und einem Aussichtwagen: Afrika zum Greifen nah und doch in sicherem Abstand.
Der erste Teil der Traumreise führt von Kapstadt zum Krüger Nationalpark.

Den zweiten Teil von "Traumzug durch Afrika" zeigt 3sat im Anschluss, um 12.30 Uhr.
(ARD/NDR)


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12:30
Stereo-Ton16:9 Format

Traumzug durch Afrika (2/2)

Vom Krüger Park nach Daressalam

Film von Christian Gramstadt und York Pijahn

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Ein Mal im Jahr durchquert ein viktorianischer Zug, genannt "Pride of Africa", den afrikanischen Kontinent vom Atlantik bis zum Indischen Ozean, von Kapstadt nach Daressalam. Die Reise führt durch Südafrika, Simbabwe, Sambia und Tansania: eine Abenteuerreise durch ...
(ARD/NDR)

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Ein Mal im Jahr durchquert ein viktorianischer Zug, genannt "Pride of Africa", den afrikanischen Kontinent vom Atlantik bis zum Indischen Ozean, von Kapstadt nach Daressalam. Die Reise führt durch Südafrika, Simbabwe, Sambia und Tansania: eine Abenteuerreise durch Steppen und Savannen, vorbei an immergrünen Weinlandschaften und schroffen Bergen, klaren Seen und tosenden Wasserfällen, durch Täler und berühmte Nationalparks. Insgesamt sind es gut 6.000 Kilometer. Der "Stolz von Afrika" gleicht einem rollenden Fünf-Sterne-Hotel mit 37 Suiten, zwei Restaurants, einer Lounge und einem Aussichtwagen: Afrika zum Greifen nah und doch in sicherem Abstand.
Der zweite Teil der Traumreise führt vom Krüger Nationalpark nach Daressalam am Indischen Ozean.
(ARD/NDR)


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Mit dem Zug von Berlin nach Peking (1/2)

Film von Rita Knobel-Ulrich

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Wer mit Muße in die chinesische Hauptstadt reisen will, nimmt den Zug. Man steigt in Berlin ein, in Moskau um und rollt durch bis Peking: eine 10.000 Kilometer lange Reise über fünf Grenzen und sieben Zeitzonen - zunächst durch Polen, dann durch die Wälder ...
(ARD/NDR)

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Wer mit Muße in die chinesische Hauptstadt reisen will, nimmt den Zug. Man steigt in Berlin ein, in Moskau um und rollt durch bis Peking: eine 10.000 Kilometer lange Reise über fünf Grenzen und sieben Zeitzonen - zunächst durch Polen, dann durch die Wälder Weißrusslands. Man überquert den Ural, durchfährt die Taiga Sibiriens, reist am Baikalsee entlang, braust durch die Steppen der Mongolei und die Wüste Gobi und fährt schließlich an der Großen Mauer und an chinesischen Dörfern entlang bis nach Peking. Zehn Tage Transsibirische Eisenbahn heißt: Zeit zum Schauen, Träumen, Lesen, Schlafen, Feiern auf der längsten und legendärsten Eisenbahnstrecke der Welt. Man lernt Menschen kennen, die man im Flugzeug nie getroffen hätte, sieht Landschaften, über die man sonst nur hinübergerauscht wäre, und am Ende finden alle Reisenden, dass es sich gelohnt hat.
Erste Folge des zweiteiligen Films über die ungewöhnliche Zugreise mit der Transsibirischen Eisenbahn.

Die zweite Folge von "Mit dem Zug von Berlin nach Peking" zeigt 3sat im Anschluss, um 14.00 Uhr.
(ARD/NDR)


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14:00
Stereo-Ton16:9 Format

Mit dem Zug von Berlin nach Peking (2/2)

Film von Rita Knobel-Ulrich

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Wer mit Muße in die chinesische Hauptstadt reisen will, nimmt den Zug. Man steigt in Berlin ein, in Moskau um und rollt durch bis Peking: eine 10.000 Kilometer lange Reise über fünf Grenzen und sieben Zeitzonen - zunächst durch Polen, dann durch die Wälder ...
(ARD/NDR)

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Wer mit Muße in die chinesische Hauptstadt reisen will, nimmt den Zug. Man steigt in Berlin ein, in Moskau um und rollt durch bis Peking: eine 10.000 Kilometer lange Reise über fünf Grenzen und sieben Zeitzonen - zunächst durch Polen, dann durch die Wälder Weißrusslands. Man überquert den Ural, durchfährt die Taiga Sibiriens, reist am Baikalsee entlang, braust durch die Steppen der Mongolei und die Wüste Gobi und fährt schließlich an der Großen Mauer und an chinesischen Dörfern entlang bis nach Peking. Zehn Tage Transsibirische Eisenbahn heißt: Zeit zum Schauen, Träumen, Lesen, Schlafen, Feiern auf der längsten und legendärsten Eisenbahnstrecke der Welt. Man lernt Menschen kennen, die man im Flugzeug nie getroffen hätte, sieht Landschaften, über die man sonst nur hinübergerauscht wäre, und am Ende finden alle Reisenden, dass es sich gelohnt hat.
Zweite Folge des zweiteiligen Films über die ungewöhnliche Zugreise mit der Transsibirischen Eisenbahn.
(ARD/NDR)


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14:45
Stereo-Ton16:9 Format

Abschied vom ewigen Eis

Unterwegs durch die Nord-West-Passage

Film von Klaus-Peter Siegloch

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Schon vor 150 Jahren träumten Entdecker von einem Seeweg durch die Arktis, der die Fahrt von Europa nach Asien um rund 6.000 Seemeilen verkürzt. Diesen Traum von der "Nord-West-Passage" haben Hunderte Menschen mit ihrem Leben bezahlt. Doch nun taut das "ewige Eis" in ...

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Schon vor 150 Jahren träumten Entdecker von einem Seeweg durch die Arktis, der die Fahrt von Europa nach Asien um rund 6.000 Seemeilen verkürzt. Diesen Traum von der "Nord-West-Passage" haben Hunderte Menschen mit ihrem Leben bezahlt. Doch nun taut das "ewige Eis" in Rekordtempo. 2009 war die drittgrößte Eisschmelze in den vergangenen 30 Jahren. Viele früher zugefrorene Wasserwege in der Arktis waren in diesem Sommer fast eisfrei. Während den Eisbären ihre Lebensgrundlage unter den Tatzen wegtaut, stellen sich die menschlichen Bewohner der Arktis auf einen kommenden Boom ein: Der Klimawandel macht es möglich, die kostbaren Bodenschätze von Diamanten über Uran bis zu Öl und Gas zu nutzen. Denn in nicht allzu ferner Zukunft könnte die Nord-West-Passage mehrere Monate im Jahr schiffbar sein.
Klaus-Peter Siegloch hatte die Gelegenheit, auf dem größten kanadischen Eisbrecher, der "Louis S. St. Laurent", durch die sagenumwobene Passage zu fahren - zusammen mit führenden Polarforschern aus den USA und Kanada. Die dabei entstandene Reportage "Abschied vom ewigen Eis" zeigt die Hoffnungen und Gefahren, die der Klimawandel in der Arktis mit sich bringt.


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15:15
Stereo-Ton16:9 Format

Kreuzfahrt durch ein Weltwunder

15 Stunden auf dem Panama-Kanal

Film von J. Michael Schumacher

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Gut 13.000 Schiffe sind jährlich auf dem Panama-Kanal unterwegs - eine Passage vom Atlantik in den Pazifik. Während der Fahrt kann man die fünf Milliarden Dollar teure Erweiterung des "achten Weltwunders" bestaunen. Der Kanal wird bis 2014, zum 100-jährigen Bestehen, ...
(ARD/WDR)

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Gut 13.000 Schiffe sind jährlich auf dem Panama-Kanal unterwegs - eine Passage vom Atlantik in den Pazifik. Während der Fahrt kann man die fünf Milliarden Dollar teure Erweiterung des "achten Weltwunders" bestaunen. Der Kanal wird bis 2014, zum 100-jährigen Bestehen, mit Schwimmbaggern und viel Dynamit auf doppelte Breite und Tiefe gebracht. Künftig sollen Ozeanriesen mit einer Länge von 366 Metern und einem Tiefgang von 15 Metern durch den Kanal fahren können. Wasserspeicher des Kanals ist der waldumsäumte Gatun-See. Dort und entlang des Rio Chagres leben die Embera-Indianer, die sich vom Fischfang und Waldfrüchten ernähren und der Kanalerweiterung skeptisch gegenüber stehen. Die Panama Canal Authority ist der größte Arbeitgeber eines Landes, in dem ein Drittel der Bevölkerung unter der Armutsgrenze lebt, sich mit bescheidener Landwirtschaft und dem Anfertigen der berühmten Panama-Hüte durchschlägt.
Der Film begleitet die Panama-Kanal-Passage eines Katamarans und einen Lotsen hoch oben auf der Brücke seines Containerfrachters.
(ARD/WDR)


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15:50
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Mission X - Durchbruch bei Suez

Film von Axel Engstfeld

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Am Morgen des 25. April 1859 versammelt sich eine Handvoll Menschen in der Wüste Ägyptens. Der Franzose Ferdinand de Lesseps führt den ersten Spatenstich zum Baubeginn des Suezkanals aus. Eine Wasserstraße, die Asien mit Europa verbindet, Schiffen aller Länder offen ...

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Am Morgen des 25. April 1859 versammelt sich eine Handvoll Menschen in der Wüste Ägyptens. Der Franzose Ferdinand de Lesseps führt den ersten Spatenstich zum Baubeginn des Suezkanals aus. Eine Wasserstraße, die Asien mit Europa verbindet, Schiffen aller Länder offen steht, Frieden und Wohlstand schafft - das ist de Lesseps Vision. Das Projekt wird 200 bis 300 Millionen Franc verschlingen und die größte Baustelle des Jahrhunderts werden: 160 Kilometer durch die Wüste, von Port Said im Norden bis Suez im Süden. Die Wasserversorgung der Arbeiter stellt eines der Hauptprobleme dar. So wird eigens ein Süßwasserkanal vom Nil bis zur Kanaltrasse gebaut, um die Arbeiterheere mit dem kostbaren Nass zu versorgen. Bis zu 50.000 Fellachen treiben den kleinen Arbeitskanal in mörderischer Handarbeit durch die Wüste. Immer wieder droht das Projekt zu scheitern. Die Engländer versuchen alles, um den Kanal zu verhindern, Choleraepidemien grassieren, doch nie verliert de Lesseps den Glauben an seine Vision. Schließlich gelingt es ihm, genügend Kapital zu beschaffen, um die umfassende Mechanisierung des Kanalprojekts vornehmen zu können. Er lässt dampfbetriebene Bagger und Kräne heranschaffen, Mischmaschinen, Lokomobile, Wasserpumpen, Dampfboote und Förderbänder. In Frankreich entwickeln Ingenieure gigantische Schwimmbagger, für die es keine Vorbilder gibt. Nach zehn Jahren, am 17. November 1869, ist der große Tag gekommen: Die gekrönten Häupter Europas haben sich in Port Said versammelt. Frankreichs Kaiserin Eugenie, Kaiser Franz Josef von Österreich, Kronprinz Friedrich von Preußen, Großfürst Michael aus Russland und Tausende von Ehrengästen sind zur feierlichen Eröffnung des Kanals erschienen. De Lesseps ist zu diesem Zeitpunkt 64 Jahre alt. Jetzt endlich werden ihm Anerkennung und Ehre zuteil.
Der Film erinnert an den historischen Durchbruch bei Suez.


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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

Auf der Datumsgrenze durch die Südsee (1/2)

Mit Klaus Scherer auf Inseltour

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Entlang des 180. Längengrads von Norden nach Süden durch den Pazifischen Ozean verläuft die Datumsgrenze. Geht man in Ost-West-Richtung über diese Grenze, so ist das Datum um einen Tag voraus, und man muss in seiner Zeitrechnung einen ganzen Tag überspringen. ...
(ARD/NDR)

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Entlang des 180. Längengrads von Norden nach Süden durch den Pazifischen Ozean verläuft die Datumsgrenze. Geht man in Ost-West-Richtung über diese Grenze, so ist das Datum um einen Tag voraus, und man muss in seiner Zeitrechnung einen ganzen Tag überspringen. Überquert man die Datumsgrenze in West-Ost-Richtung, also der Sonne entgegen, so gelangt man in den Vortag zurück. Die 60.000 Kilometer lange Route führte über Neuseeland und die Cookinseln, nach Pukapuka, vom weltgrößten Korallenfelsen Niue ins Königreich Tonga und in die ehemalige deutsche Kolonie Samoa, schließlich von den Fidschis über das französische Übersee-Territorium Wallis in die einsamen Weiten Kiribatis, auf die Marshall-Inseln, um das atomtestgeschädigte Bikini-Atoll und zu den Westinseln Hawaiis.
Erste Folge der zweiteiligen Reportage über Klaus Scherers Reise entlang der internationalen Datumsgrenze, auf der der Filmemacher Piloten kennenlernt, denen zwischen den Zeitzonen schon einmal Weihnachten verloren ging.

Den zweiten Teil von "Auf der Datumsgrenze durch die Südsee" zeigt 3sat im Anschluss um 17.15 Uhr.

(ARD/NDR)


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17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Auf der Datumsgrenze durch die Südsee (2/2)

Mit Klaus Scherer auf Inseltour

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Entlang des 180. Längengrads von Norden nach Süden durch den Pazifischen Ozean verläuft die Datumsgrenze. Geht man in Ost-West-Richtung über diese Grenze, so ist das Datum um einen Tag voraus, und man muss in seiner Zeitrechnung einen ganzen Tag überspringen. ...
(ARD/NDR)

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Entlang des 180. Längengrads von Norden nach Süden durch den Pazifischen Ozean verläuft die Datumsgrenze. Geht man in Ost-West-Richtung über diese Grenze, so ist das Datum um einen Tag voraus, und man muss in seiner Zeitrechnung einen ganzen Tag überspringen. Überquert man die Datumsgrenze in West-Ost-Richtung, also der Sonne entgegen, so gelangt man in den Vortag zurück. Die 60.000 Kilometer lange Route führte über Neuseeland und die Cookinseln, nach Pukapuka, vom weltgrößten Korallenfelsen Niue ins Königreich Tonga und in die ehemalige deutsche Kolonie Samoa, schließlich von den Fidschis über das französische Übersee-Territorium Wallis in die einsamen Weiten Kiribatis, auf die Marshall-Inseln, um das atomtestgeschädigte Bikini-Atoll und zu den Westinseln Hawaiis.
Zweite Folge der zweiteiligen Reportage über Klaus Scherers Reise entlang der internationalen Datumsgrenze, auf der der Filmemacher Piloten kennenlernt, denen zwischen den Zeitzonen schon einmal Weihnachten verloren ging.
(ARD/NDR)


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18:00
Stereo-Ton

Die fantastische Reise mit dem Golfstrom (1/2)

Europa im Wärmebad

Film von Volker Arzt und Sigurd Tesche

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Jede Sekunde transportiert der Golfstrom, wissenschaftlich korrekt der "Nordatlantische Strom", 50 Millionen Kubikmeter Wasser - 30 Mal mehr als alle Flüsse der Erde zusammen. Von den Tropen bis in die eisige Arktis legt er 10.000 Kilometer zurück. Der Golfstrom ...
(ARD/WDR)

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Jede Sekunde transportiert der Golfstrom, wissenschaftlich korrekt der "Nordatlantische Strom", 50 Millionen Kubikmeter Wasser - 30 Mal mehr als alle Flüsse der Erde zusammen. Von den Tropen bis in die eisige Arktis legt er 10.000 Kilometer zurück. Der Golfstrom beliefert uns kostenlos mit der Energie von einer Million Kernkraftwerken. Ihm sind bis hinauf nach Skandinavien saftige Wiesen, reiche Getreidefelder und üppige Wälder zu verdanken. Käme er zum Erliegen, was eine Reihe von Wissenschaftlern befürchtet, würde es arktisch kalt in Europa, und gewaltige Eisberge kreuzten vor unseren Küsten.
Der zweiteilige Film verfolgt den Lauf des Golfstroms. Der erste Reiseabschnitt führt aus dem Golf von Mexiko bis nach Europa, an die französische Küste. Vor Floridas Küste beobachten die Filmemacher frisch geschlüpfte Schildkröten, bei Kap Hatteras erklären sie, warum der Golfstrom dort einen Haken schlägt, den Atlantik überquert und Kurs auf Europa nimmt, und vor den Azoren taucht das Team auf den Meeresgrund und erlebt, wie der Strom dort Wärme aus dem Innern der Erde tankt.

Den zweiten Teil von "Die fantastische Reise mit dem Golfstrom" zeigt 3sat im Anschluss, um 18.45 Uhr.
(ARD/WDR)


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18:45
Stereo-Ton

Die fantastische Reise mit dem Golfstrom (2/2)

Absturz im Eismeer

Film von Volker Arzt und Sigurd Tesche

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Jede Sekunde transportiert Der Golfstrom, wissenschaftlich korrekt der "Nordatlantische Strom", 50 Millionen Kubikmeter Wasser - 30 Mal mehr als alle Flüsse der Erde zusammen. Von den Tropen bis in die eisige Arktis legt er 10.000 Kilometer zurück. Der Golfstrom, ...
(ARD/WDR)

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Jede Sekunde transportiert Der Golfstrom, wissenschaftlich korrekt der "Nordatlantische Strom", 50 Millionen Kubikmeter Wasser - 30 Mal mehr als alle Flüsse der Erde zusammen. Von den Tropen bis in die eisige Arktis legt er 10.000 Kilometer zurück. Der Golfstrom, beliefert uns kostenlos mit der Energie von einer Million Kernkraftwerken. Ihm sind bis hinauf nach Skandinavien saftige Wiesen, reiche Getreidefelder und üppige Wälder zu verdanken. Käme er zum Erliegen, was eine Reihe von Wissenschaftlern befürchtet, würde es arktisch kalt in Europa, und gewaltige Eisberge kreuzten vor unseren Küsten.
Der zweiteilige Film verfolgt den Lauf des Golfstroms. Im zweiten Teil ihrer Reise folgen die Autoren einem geheimnisvollen Sog, der den wärmenden Strom weiter nach Norden zieht. Er lässt Korallenriffe vor Norwegens Küste erblühen, dirigiert den Kurs der Eisberge vor Grönland und lässt Spitzbergens Gletscher schmelzen. Erst in den kalten Wintermonaten, wenn die Schneestürme über die Wellen jagen, verliert der Strom seine letzte Kraft und Wärme: Dann stürzen seine Wassermassen 3.000 Meter tief bis auf den Meeresboden. Doch auch dort kommen sie nicht zur Ruhe: Als kalter Tiefenstrom treten sie eine neue Reise an, die sie bis in den Pazifik führt und erst nach 1.000 Jahren wieder zurückbringt vor die Küsten Europas.
(ARD/WDR)


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19:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Fahrten ins Ungewisse

Abora - letzte Position Atlantik

Film von Rudolf Herzog

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Mit einem prähistorischen Schilfboot wagen sich elf Mann auf den offenen Atlantik. Am 11. Juli 2007 sticht das Steinzeitgefährt von New York aus in See. Kurs: Kanarische Inseln. Über 35 Jahre nach Thor Heyerdahls berühmter Atlantiküberquerung mit der "RA II" im Jahr ...

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Mit einem prähistorischen Schilfboot wagen sich elf Mann auf den offenen Atlantik. Am 11. Juli 2007 sticht das Steinzeitgefährt von New York aus in See. Kurs: Kanarische Inseln. Über 35 Jahre nach Thor Heyerdahls berühmter Atlantiküberquerung mit der "RA II" im Jahr 1970 sorgt der junge deutsche Experimentalarchäologe Dominique Görlitz mit diesem Vorhaben für Schlagzeilen. Mit 17 Tonnen Schilf und einem Leinensegel nehmen der Forscher und seine Crew den unberechenbaren Kampf gegen Stürme und Strömungen auf. Sie wollen mit ihrer ambitionierten Tour auf der "Abora III" beweisen, dass es Jahrtausende vor den Wikingern möglich war, von Amerika bis an die spanische Küste zu gelangen. Dominique Görlitz segelt damit gegen die Meinung der Fachwelt an. Bislang gehen Archäologen und Historiker davon aus, dass frühe Seefahrer Europa niemals auf der extrem schwer befahrbaren atlantischen Nordroute erreichen konnten.
Der Film begleitet die abenteuerliche Expedition und zeigt, wie die Crew quälende Flauten und extreme Unwetter auf dem offenen Meer übersteht.


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20:15
Dolby-Digital Audio16:9 FormatVideotext Untertitel

So weit die Füße tragen

Spielfilm, Deutschland 2001

Darsteller:
Clemens ForellBernhard Bettermann
Dr. StaufferMichael Mendl
KamenevAnatoly Kotenyov
IrinaIrina Pantaeva
KathrinIris Böhm
u.a.
Regie: Hardy Martins
Länge: 117 Minuten

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Der deutsche Oberstleutnant Clemens Forell wird 1945 von einem russischen Kriegsgericht zu 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt und zusammen mit 3.000 deutschen Soldaten in ein entlegenes sibirisches Straflager am Kap Deshnev deportiert. Im Gegensatz zu vielen Mitgefangenen ...
(ARD)

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Der deutsche Oberstleutnant Clemens Forell wird 1945 von einem russischen Kriegsgericht zu 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt und zusammen mit 3.000 deutschen Soldaten in ein entlegenes sibirisches Straflager am Kap Deshnev deportiert. Im Gegensatz zu vielen Mitgefangenen kommt Clemens lebend in Sibirien an. Dort, am Ende der Welt und inmitten einer endlosen Eiswüste, sind nicht einmal Wachen nötig, um die Gefangenen an der Flucht zu hindern. Die Funktion des deutschen Lagerarztes Dr. Stauffer beschränkt sich auf das Ausstellen von Totenscheinen: Denn durch die auszehrende Arbeit in den Bleiminen werden die gefangenen Soldaten langsam vergiftet - falls sie nicht zuvor verhungern. Auch der Arzt selbst ist bereits an Krebs erkrankt und verwirft daher seinen detailliert ausgetüftelten Fluchtplan. Er schenkt Clemens seine heimlich zusammengestellte Ausrüstung, mit der dieser wenigstens eine minimale Chance hat, nach Hause zu kommen. Tatsächlich gelingt Clemens im zweiten Anlauf im Oktober 1949 die Flucht. Verfolgt vom Lagerkommandanten Kamenev beginnt eine drei Jahre währende Odyssee durch die Eiswüsten, Tundren und Wälder Russlands, die nach insgesamt 14.208 Kilometern endet. Zuvor wird der Flüchtling, nachdem er in Teheran den sowjetischen Machtbereich hinter sich gelassen hat, unter Spionageverdacht erneut inhaftiert, kann aber nach Identifizierung durch seinen Onkel 1952 - nach acht Jahren in der Fremde - endlich heimkehren.
Josef Martin Bauers 1955 erschienener Tatsachenroman "So weit die Füße tragen" war ein Welterfolg, der den Nerv der Zeit traf und in 15 Sprachen übersetzt wurde. In Hardy Martins' spannender Kinoversion wird der Russlandflüchtling Clemens Forell wieder lebendig.
(ARD)


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22:10
Stereo-Ton

Die große Flucht

Das Schicksal der Vertriebenen

Von Annette Tewes und Christian Deick

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In der Winteroffensive am 13. Januar 1945 schlug der Hass, den der Diktator Adolf Hitler und seine Schergen säten, auf die Ostdeutschen, auf Ostpreußen, Pommern, Schlesier und Sudetendeutsche, zurück. Die NS-Behörden hatten die Katastrophe zwar vorhergesehen, blieben ...

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In der Winteroffensive am 13. Januar 1945 schlug der Hass, den der Diktator Adolf Hitler und seine Schergen säten, auf die Ostdeutschen, auf Ostpreußen, Pommern, Schlesier und Sudetendeutsche, zurück. Die NS-Behörden hatten die Katastrophe zwar vorhergesehen, blieben aber untätig, bis es für eine geordnete Evakuierung schließlich zu spät war. Beim Exodus der Ostdeutschen verloren 14 Millionen Menschen ihre Heimat, mehr als zwei Millionen ihr Leben.
Der Film rekonstruiert die traumatischen Ereignisse auf Grundlage neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse und ordnet sie in die aktuelle Debatte ein. In zahlreichen Interviews mit Zeitzeugen kommen nicht nur Deutsche zu Wort, die ihre Heimat verloren haben, sondern auch Russen, Polen und Tschechen, die ihre Erinnerungen schildern. Dazu wurden in osteuropäischen Archiven bislang unentdeckte Filmaufnahmen aufgespürt, und Kamerateams machten sich an den Schauplätzen der Tragödie auf Spurensuche.


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23:40
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tibet - Reise durch ein verbotenes Land (1/2)

Das Geheimnis des heiligen Berges

Film von Steffen Bayer

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Vieles hat sich verändert, seit Heinrich Harrer (1912 - 2006) und Peter Aufschnaiter (1899 - 1973) Mitte des 20. Jahrhunderts durch Westtibet gewandert sind. Irgendwo im Grenzgebiet zu Indien liegt ein Dorf, in dem die beiden rasteten, nachdem sie erstmals tibetischen ...

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Vieles hat sich verändert, seit Heinrich Harrer (1912 - 2006) und Peter Aufschnaiter (1899 - 1973) Mitte des 20. Jahrhunderts durch Westtibet gewandert sind. Irgendwo im Grenzgebiet zu Indien liegt ein Dorf, in dem die beiden rasteten, nachdem sie erstmals tibetischen Boden betreten hatten - heute ein Ort mit Plattenbauten. "Das alte Dorf gibt es nicht mehr", erzählt die Bäuerin Pema, "die Menschen wurden umgesiedelt." Pema ist froh, denn nun hat sie fließendes Wasser und viel Platz. Doch der Schuldenberg drückt, jahrzehntelang werden Pema und ihr Mann für das neue Haus bezahlen müssen. Auf die Frage, ob die Umsiedlung freiwillig war, gibt es keine Antwort - aus Angst vor den chinesischen Besatzern. Ein paar Kilometer weiter, in Tholing, wurde eine andere Plattenbausiedlung errichtet. Dort tragen chinesische Männer auf der Hauptstraße Billardturniere aus, und in den Seitengassen locken tibetische Prostituierte die Zuwanderer aus dem "Mutterland". Die wenigen Mönche im Ort leben im Schatten dieser neuen Welt. Ihr Kloster wurde weitgehend zerstört, für einen Wiederaufbau fehlt das Geld. "Zur Linken zieht der Kailash mit seiner prächtigen Schneepyramide unsere ganze Aufmerksamkeit auf sich", schrieb Aufschnaiter beim Anblick des für die Buddhisten heiligsten aller Berge. Wer heute in diese Gegend reisen will, muss fünf innertibetische Passkontrollen passieren. So ist es den Chinesen gelungen, den Pilgerstrom zum Kailash einzuschränken.
Im Vorfeld der Olympischen Spiele in Peking 2008 schaffte es Autor Steffen Bayer, Regionen im seit 60 Jahren durch die Chinesen besetzten Tibet zu bereisen, die normalerweise für Journalisten unzugänglich sind. Als Reiseführer dienten Tagebücher von Heinrich Harrer und Peter Aufschnaiter. Erste Folge des zweiteiligen Reiseberichts "Tibet - Reise durch ein verbotenes Land".

Den zweiten Teil von "Tibet - Reise durch ein verbotenes Land" zeigt 3sat im Anschluss, um 0.25 Uhr.


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0:25
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tibet - Reise durch ein verbotenes Land (2/2)

Das Kloster der versteckten Kinder

Film von Steffen Bayer

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Vor den Toren von Tibets Hauptstadt Lhasa kampierten Heinrich Harrer (1912 - 2006) und Peter Aufschnaiter (1899 - 1973), bevor sie als Nomaden verkleidet in die für Ausländer verbotene Stadt gelangten. Wo früher das alte Stadttor stand, rollen heute Blechkolonnen auf ...

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Vor den Toren von Tibets Hauptstadt Lhasa kampierten Heinrich Harrer (1912 - 2006) und Peter Aufschnaiter (1899 - 1973), bevor sie als Nomaden verkleidet in die für Ausländer verbotene Stadt gelangten. Wo früher das alte Stadttor stand, rollen heute Blechkolonnen auf einer vierspurigen Schnellstraße am Potala vorbei. Doch trotz aller Neuerungen haben die Tibeter ihren Glauben bewahrt. Von morgens bis tief in die Nacht umrunden Gläubige den Yokhang-Tempel in der Altstadt. "Wenn der Dalai Lama aus dem Exil wiederkommen dürfte, würden Hunderttausende ihn begrüßen", meint ein alter Mann, während er seine Gebetsmühle dreht. Seinen Namen will er nicht nennen - aus Angst vor den chinesischen Besatzern. Als Harrer nach sieben Jahren Aufenthalt aus Tibet fliehen musste, besuchte er das Kloster Tashilhünpo, eine der wichtigsten heiligen Stätten des Landes. Inzwischen wurden viele der alten Tempelgebäude von den Chinesen zerstört. Wo früher Tausende von Mönchen lebten, sind es jetzt nur noch ein paar Hundert. Auch der Abt des Klosters, Panchen Lama, fehlt. Zwei Kinder kommen als Nachfolger in Frage, doch die werden von den Chinesen versteckt. "Tibet gehört zu China", sagen die chinesischen Touristen, die täglich aus Peking nach Tibet strömen. Sie sind stolz auf ihr Land und auf die neue Eisenbahnlinie, die das "Schneeland" an das "Mutterland" anbindet. Sie glauben der Propaganda, dass die Bewohner auf dem Dach der Welt gerne mit den Besatzern zusammenleben. Was die Tibeter davon halten, können sie nicht offen sagen.
Im Vorfeld der Olympischen Spiele in Peking 2008 ist es Autor Steffen Bayer gelungen, Regionen im seit 60 Jahren durch die Chinesen besetzten Tibet zu bereisen, die normalerweise für Journalisten unzugänglich sind. Als Reiseführer dienten Tagebücher von Heinrich Harrer und Peter Aufschnaiter, deren Lebensgeschichten durch den Film "Sieben Jahre in Tibet" bekannt wurde. Zweite Folge des zweiteiligen Reiseberichts "Tibet - Reise durch ein verbotenes Land".


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1:10

Reisewege Alpenpässe (1/3)

Julier und Maloja

Film von Birgitta Ashoff

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Man weiß heute, dass der Julierpass im schweizerischen Graubünden seit 2.000 Jahren begangen und befahren wird. Wahrscheinlich zogen schon vor den Römern Menschen über den Pass. Inzwischen ist der Julierpass ganzjährig befahrbar und die Hauptroute in die beliebten ...
(ARD/SR)

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Man weiß heute, dass der Julierpass im schweizerischen Graubünden seit 2.000 Jahren begangen und befahren wird. Wahrscheinlich zogen schon vor den Römern Menschen über den Pass. Inzwischen ist der Julierpass ganzjährig befahrbar und die Hauptroute in die beliebten Nobel-Skiorte St. Moritz und Pontresina. Westlich davon liegen der Wintersportort Sils Maria und der Malojapass. Der Pass führt in das Bergell und an die Grenze zu Italien. Die Gemeinde Soglio, die im Bergell liegt, wurde von Giovanni Giacometti, dem Vater des berühmten Bildhauers und Malers Alberto Giacometti "die Schwelle zum Paradies" genannt. Die Familie Giacometti stammt aus Stampa, gleich neben Soglio. Viele Künstler lebten und arbeiteten in der Region: unter anderen Friedrich Nietzsche, Rainer Maria Rilke, Thomas Mann, Hermann Hesse, Marcel Proust, Stefan Zweig und Kurt Tucholsky.
Erste Folge der dreiteiligen Reihe über Schweizer Alpenpässe.

Die beiden weiteren Folgen von "Reisewege Alpenpässe" zeigt 3sat im Anschluss, ab 1.55 Uhr.
(ARD/SR)


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1:55
Stereo-Ton

Reisewege Alpenpässe (2/3)

San Bernardino

Film von Hans Emmerling

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Touristen, die schnell in den Süden wollen, wählen ihn als bequemen Übergang: den San-Bernardino-Pass. Wer die Schnellstraße und den Tunnel benutzt, kommt zwar bald ans Ziel, verpasst aber eine der interessantesten Regionen der Schweiz. Denn es lohnt sich, sich Zeit ...
(ARD/SR)

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Touristen, die schnell in den Süden wollen, wählen ihn als bequemen Übergang: den San-Bernardino-Pass. Wer die Schnellstraße und den Tunnel benutzt, kommt zwar bald ans Ziel, verpasst aber eine der interessantesten Regionen der Schweiz. Denn es lohnt sich, sich Zeit für die Fahrt durch Graubünden zu nehmen und genau hinzusehen und hinzuhören: Rätoromanisch, eine Sprache, die einst auch nördlich der Alpen gesprochen wurde, hat sich dort als vierte offizielle Sprache der Schweiz erhalten. Aber auch die Walser, deutschsprachige "Einwanderer", haben den Kanton, in dessen südlichem Teil italienisch gesprochen wird, und seine urige Kultur geprägt.
Die zweite Folge der dreiteiligen Reihe über Schweizer Alpenpässe lädt zu einer Tour über den San Bernardino ein. Sie beginnt entlang des Rheintals am Bodensee und endet am Lago Maggiore im Tessin.
(ARD/SR)


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2:40
Stereo-Ton

Reisewege Alpenpässe (3/3)

Bernina

Film von Birgitta Ashoff

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Als den "Festsaal der Alpen" bezeichnen Bergliebhaber das Gebiet um den Bernina mit seinen Gletschern, Gipfeln und den weltberühmten Skiorten St. Moritz und Pontresina. Spleenige Engländer erfanden dort Mitte des 19. Jahrhunderts den Wintersport, als dessen Wiege das ...
(ARD/SR)

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Als den "Festsaal der Alpen" bezeichnen Bergliebhaber das Gebiet um den Bernina mit seinen Gletschern, Gipfeln und den weltberühmten Skiorten St. Moritz und Pontresina. Spleenige Engländer erfanden dort Mitte des 19. Jahrhunderts den Wintersport, als dessen Wiege das mondäne St. Moritz gilt. Im Oberengadin, dem Beginn der Bernina-Route, ist im März Saison. Bernina, Piz Palü, Corvatsch und Diavolezza sind für alle fortgeschrittenen Ski- und Bergspezialisten die erklärten Traumziele. Auch Richard Wagner und Richard Strauss hat die Landschaft inspiriert. Gian Saratz, der Grandseigneur unter den Schweizer Hoteliers, der noch in den 1940er Jahren mit Richard Strauss in Pontresina Skat spielte, kann viel über die skurrilen Gäste und die Entwicklung der Grand-Hotel-Architektur erzählen, die dort ihren Anfang nahm. Auf den schmalen Spuren des feuerroten "Bernina-Express", einem Meisterwerk der Ingenieurskunst, geht der Reiseweg von St. Moritz nach Pontresina. Unterwegs geleiten erfahrene Piloten und Bergführer tief in die gefährliche Gletscherwelt von Bernina, Muottas Muragl und Morteratsch.
Die letzte Folge der dreiteiligen Reihe über Schweizer Alpenpässe stellt die Region rund um den Berninapass vor.
(ARD/SR)


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3:25
Stereo-Ton

Der Gotthard

Oder die späte Rache des Teufels

Film von Gieri Venzin

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Der Gotthard ist alles in einem: Pass, Wasserschloss, Bollwerk, die kürzeste Nord-Süd-Verbindung im Herzen Europas, heiliger Berg und, seit der Eröffnung des Straßentunnels 1980, Symbol für Fortschritt und Unabhängigkeit. Er ist aber auch ein Symbol für ...

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Der Gotthard ist alles in einem: Pass, Wasserschloss, Bollwerk, die kürzeste Nord-Süd-Verbindung im Herzen Europas, heiliger Berg und, seit der Eröffnung des Straßentunnels 1980, Symbol für Fortschritt und Unabhängigkeit. Er ist aber auch ein Symbol für Verkehrschaos und Umweltprobleme.
Der Film stellt den legendären Pass und seine Geschichte vor: Er erzählt vom Kampf um Macht und Geld, von den großen Pioniertaten am Gotthard und von den grandiosen Tunneldurchstichen und Festungen, in denen sich die Armee im Zweiten Weltkrieg verschanzte.


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4:15
Stereo-Ton16:9 Format

mare TV - Alaska

Auf der Wasserstraße der Goldgräber

Film von Jan Hinrik Drevs

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In Südost-Alaska haben Küstengebirge und Tausende von Inseln fast jeden Straßenbau verhindert. Die wichtigste Verkehrsader ist die "Inside Passage": ein geschützter Wasserweg, auf dem um 1900 Massen von Goldsuchern zu den Claims am Yukon und Klondike pilgerten. Eine ...
(ARD/NDR)

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In Südost-Alaska haben Küstengebirge und Tausende von Inseln fast jeden Straßenbau verhindert. Die wichtigste Verkehrsader ist die "Inside Passage": ein geschützter Wasserweg, auf dem um 1900 Massen von Goldsuchern zu den Claims am Yukon und Klondike pilgerten. Eine spektakuläre Landschaft aus Gletschern, Fjorden und dicht bewaldeten Inseln, in der Indianer, Russen und zahlreiche Abenteurer ihre Spuren hinterlassen haben. Wo früher Dampfschiffe kreuzten, ist heute der "Alaska Marine Highway" - eine Nationalstraße auf dem Wasser. Auf den Fähren kampieren die Gäste an Deck, um Wale, Bären und Weißkopfseeadler beobachten zu können. Wasserflugzeuge beliefern die Bewohner der Inseln, zu denen auch der Aussteiger Beaver zählt, der mit seiner Frau auf einem Floß in einer einsamen Bucht lebt. Oder eine Gruppe Holzfäller, die wertvolle Zedernstämme verarbeiten. In Sitka feiern die Nachfahren russischer Einwanderer Seite an Seite mit Tlingit-Indianern die russisch-orthodoxe Messe. Vor 200 Jahren kämpften beide Gruppen noch erbittert um dieses Land.
Der Film aus der Reihe "mare TV" folgt der Spur der Goldsucher von Ketchikan nahe der kanadischen Grenze bis zu den Gletschermassiven im Norden von Alaskas Hauptstadt Juneau.
(ARD/NDR)


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5:00
Stereo-Ton16:9 Format

Venedig - Triest

Im Kahn auf historischen Wasserwegen

Film von Rolf Günter

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Von Venedig sollen verschlungene und geheimnisvolle Wasserwege bis nach Triest führen, der norditalienischen Hafenstadt an der Adria. Hinter den Badestränden von Jesolo existiert im Landesinnern tatsächlich ein uraltes Netz von Kanälen und Flüssen. Mit einem ...

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Von Venedig sollen verschlungene und geheimnisvolle Wasserwege bis nach Triest führen, der norditalienischen Hafenstadt an der Adria. Hinter den Badestränden von Jesolo existiert im Landesinnern tatsächlich ein uraltes Netz von Kanälen und Flüssen. Mit einem traditionellen Kahn mit Stehrudern geht die Fahrt durch verschlungene Wasserwege. So fuhren schon die Schiffe der Etrusker, der Langobarden, Römer, Venezier und Österreicher. Nach der Fahrt durch das einmalige Naturschutzgebiet steuert der Kahn den kürzesten Fluss der Welt an: Der Timavo tritt aus dem Fels und mündet nach zwei Kilometern im Meer. Er galt einst als eine der Pforten zur mythologischen Unterwelt, zum Reich des Todes. Auf seiner abenteuerlichen Reise ankert der Kahn am Schloss Duino, Besitz der Familie von Thurn und Taxis, einst eine der mächtigsten Familien in Europa. Schlossherr Prinz Carlo Alessandro empfängt Ruderkapitän Rolf Günter. Nach drei Wochen erreicht der Kahn schließlich Triest.
Der Film lädt zu einer Reise durch die Wasserstraßen von Venedig nach Triest ein.

Sendeende: 5:55 Uhr