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Dezember 2017
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2. Weihnachtsfeiertag - Sonntag, 26. Dezember
Programmwoche 52/2010
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6:55
Stereo-Ton

Die wilde Jagd geht um

Raunachtsbrauchtum in Oberösterreich

Film von Sandra Galatz

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Vielfältiges Brauchtum, Orakel, Magie und Aberglaube ranken sich um die Raunächte zwischen dem 24. Dezember und dem 6. Januar. Aus den einstigen Dutzend Raunächten sind vier Hauptraunächte erhalten geblieben, in denen nach altem Volksglaube das "Wilde Gjoad" umherzieht ...
(ORF)

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Vielfältiges Brauchtum, Orakel, Magie und Aberglaube ranken sich um die Raunächte zwischen dem 24. Dezember und dem 6. Januar. Aus den einstigen Dutzend Raunächten sind vier Hauptraunächte erhalten geblieben, in denen nach altem Volksglaube das "Wilde Gjoad" umherzieht - eine Horde verdammter Gestalten, ein Geister- und Totenheer unter seinem Anführer Wotan. Gegen diese umtriebigen Gestalten glaubte man sich durch verschiedene Abwehrrituale schützen zu müssen. In der Weihnachtsnacht, der Silvesternacht und der Dreikönigsraunacht wird auch heute noch "geräuchert": Weihrauch, Weihwasser und geweihtes Brot, das an das Vieh verfüttert wird, sollen Unglück abwenden. Im Salzkammergut soll der Glockenlärm der weiß gekleideten Glöckler böse Geister und die Finsternis vertreiben und das unter der Erde schlummernde Getreide aufwecken. Die Raunächte sind aber auch ein idealer Zeitpunkt, um einen Blick in die Zukunft zu werfen: Mit Orakelbräuchen wie dem "Hütelheben" und "Apfelkernzählen", die sich längst zur geselligen Unterhaltung gewandelt haben, hofft man, Vorhersagen treffen zu können.
Der Film von Sandra Galatz stellt das vielfältige Brauchtum zur Zeit der Raunächte vor.
(ORF)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Meisterin der Boshaftigkeit

Die Schriftstellerin Brigitte Kronauer

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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Die preisgekrönte deutsche Schriftstellerin Brigitte Kronauer sieht die vornehmliche Aufgabe des Autoren-Daseins darin, die Welt schreibend zu verstehen. Das ist auch das Ziel der Philosophie. Bei der Beobachtung und Beschreibung des menschlichen Alltags fördert die ...

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Die preisgekrönte deutsche Schriftstellerin Brigitte Kronauer sieht die vornehmliche Aufgabe des Autoren-Daseins darin, die Welt schreibend zu verstehen. Das ist auch das Ziel der Philosophie. Bei der Beobachtung und Beschreibung des menschlichen Alltags fördert die Autorin - passend zu ihrem Image als "Meisterin der Boshaftigkeit" - manche Ungereimtheit und manchen Widerspruch zutage.
In "Sternstunde Philosophie" erläutert Brigitte Kronauer, wie stark sich das wirkliche Leben in der Literatur spiegelt.


10:05
Stereo-Ton16:9 Format

Mein Anker

Albert Anker

Film von Renata Münzel

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Vorurteile und ideologische Missverständnisse scheinen dem Schweizer Maler Albert Anker (1831-1910) anzuhaften. Dabei lohnt es sich in vieler Hinsicht, ihn heute neu zu entdecken. Die Geschichte von Ankers Leben und Werk ist auch ein Stück Schweizer Geschichte: ein ...

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Vorurteile und ideologische Missverständnisse scheinen dem Schweizer Maler Albert Anker (1831-1910) anzuhaften. Dabei lohnt es sich in vieler Hinsicht, ihn heute neu zu entdecken. Die Geschichte von Ankers Leben und Werk ist auch ein Stück Schweizer Geschichte: ein Stück heile Welt vor dem Hintergrund rasanter Industrialisierung. Er galt als äußerst begabter, aber auch vorsichtiger Mensch, ein gebildeter Zeitzeuge und weltgewandter Europäer, der aus wirtschaftlichen Gründen immer wieder zwischen Auftragsarbeit und persönlichem künstlerischem Ausdruck zerrissen wurde.
Im Film sprechen unter anderen Kunstbuchverleger Patrick Frey, Alt-Bundesrat Christoph Blocher und Drehbuchautorin Katja Früh über den Schweizer Maler Albert Anker.


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11:00
Stereo-Ton16:9 Format

Steinzeithöhlen im Süden Frankreichs



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11:10

Beau Brummell - Rebell und Verführer

(Beau Brummell)

Spielfilm, Großbritannien 1954

Darsteller:
Beau BrummellStewart Granger
Lady PatriciaElizabeth Taylor
Prince of WalesPeter Ustinov
König Georg III.Robert Morley
Lord Edwin MercerJames Donald
u.a.
Regie: Curtis Bernhardt
Länge: 107 Minuten

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Der rebellische Captain George "Beau" Brummell wird nach einem Disput mit dem Prinzen von Wales unehrenhaft aus der Armee entlassen. Als Mann mit Prinzipien und politischen Visionen gewinnt Brummell jedoch das Vertrauen des labilen Thronfolgers, um als dessen kluger und ...
(ARD)

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Der rebellische Captain George "Beau" Brummell wird nach einem Disput mit dem Prinzen von Wales unehrenhaft aus der Armee entlassen. Als Mann mit Prinzipien und politischen Visionen gewinnt Brummell jedoch das Vertrauen des labilen Thronfolgers, um als dessen kluger und weitsichtiger Berater Karriere zu machen. Nachdem Brummell der Versuchung erlegen ist, seinen Einfluss auf den Prinzen für persönliche Zwecke zu missbrauchen, zerbricht die langjährige Freundschaft.
"Beau Brummell - Rebell und Verführer" ist ein aufwendig und elegant inszeniertes Kostümdrama mit Stewart Granger, Peter Ustinov und Elizabeth Taylor.
(ARD)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:10
Stereo-Ton16:9 Format

Mit dem Bischof bei den Barbaren

Reisenotizen von Paolo Santonino

Film von Werner Freudenberger

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Kärnten südlich der Drau und Teile der ehemaligen Steiermark gehörten viele Jahrhunderte lang zum Patriarchat Aquilea. Drei der Visitationsreisen, die der Bischof von Caorle in den Jahren 1485 bis 1487 dorthin unternahm, wurden von seinem Sekretär Paolo Santonino ...
(ORF)

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Kärnten südlich der Drau und Teile der ehemaligen Steiermark gehörten viele Jahrhunderte lang zum Patriarchat Aquilea. Drei der Visitationsreisen, die der Bischof von Caorle in den Jahren 1485 bis 1487 dorthin unternahm, wurden von seinem Sekretär Paolo Santonino ausführlich dokumentiert. Paolo Santonino beschreibt in seinen Reisenotizen, wie es der kleinen Reisegesellschaft bei den Barbaren ergangen ist. Galt doch das Land hinter den schroffen Bergen damals für einen wohlhabenden Bürger Udines, zu denen auch Paolo Santonino zählte, als unterentwickelt und bemitleidenswert. Santonino beschreibt nicht nur Festakte wie Taufen, Firmungen und Weihen von Kirchen, die zuvor von den Türken zerstört wurden. Er schildert auch die Menschen und ihre Eigenheiten und beschreibt ausführlich die opulenten Tafelfreuden, die der prominenten Reisegesellschaft zuteil wurden. Seine Aufzeichnungen zählen zu den interessantesten Dokumenten dieser Zeit.
Die Dokumentation von Werner Freudenberger folgt Paolo Santoninos Spuren.
(ORF)


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13:30
Stereo-Ton16:9 Format

Auf dem Jakobsweg mit Paolo Coelho

Film von Einar Matre

(aus der ORF-Reihe "Kreuz & Quer")

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Der 700 Kilometer lange Pfad von den Pyrenäen bis nach Santiago de Compostela, der letzte Abschnitt des sogenannten Jakobswegs, galt im Mittelalter neben den Wallfahrten nach Rom und Jerusalem als wichtigster Pilgerweg.
Der brasilianische Schriftsteller Paolo Coelho ...
(ORF)

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Der 700 Kilometer lange Pfad von den Pyrenäen bis nach Santiago de Compostela, der letzte Abschnitt des sogenannten Jakobswegs, galt im Mittelalter neben den Wallfahrten nach Rom und Jerusalem als wichtigster Pilgerweg.
Der brasilianische Schriftsteller Paolo Coelho führt den Jakobsweg entlang. Dabei philosophiert er über seine Fehler, Schwächen und Hürden in seinem Leben, die ihn oft verzweifeln ließen. Auf seiner Pilgerschaft hat er erfahren, "dass der Weg der Erkenntnis allen Menschen offensteht und bei den einfachen Dingen beginnt."
(ORF)


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14:15
16:9 Format

Hotel International

(The V.I.P.'s)

Spielfilm, Großbritannien 1963

Darsteller:
Frances AndrosElizabeth Taylor
Paul AndrosRichard Burton
Max BudaOrson Welles
Les MangamRod Taylor
Herzogin von BrightonMargaret Rutherford
u.a.
Regie: Anthony Asquith
Länge: 114 Minuten

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Filmproduzent Max Buda und sein Star Gloria Gritti gehören zu den prominenten Fluggästen, die Empfangschef Sanders im Londoner Flughafen hofiert. In der VIP-Lounge treffen sie mit Frances Andros zusammen, die ihr Mann, der Großindustrielle Paul Andros, in seinem  ...
(ARD)

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Filmproduzent Max Buda und sein Star Gloria Gritti gehören zu den prominenten Fluggästen, die Empfangschef Sanders im Londoner Flughafen hofiert. In der VIP-Lounge treffen sie mit Frances Andros zusammen, die ihr Mann, der Großindustrielle Paul Andros, in seinem Privathubschrauber zum Flughafen gebracht hat. Dorthin kommt auch eine aufgeregte alte Dame, die noch nie geflogen ist: Die Herzogin von Brighton ist zwar von hohem Adel, ihre finanziellen Verhältnisse lassen allerdings sehr zu wünschen übrig, weshalb sie sich dazu entschlossen hat, in einem Hotel in Florida eine Stelle zu übernehmen. Auch Les Mangam, ein Selfmademan aus Australien, drängt sich mit seiner Sekretärin Miss Mead in die Prominenten-Lounge. Er will zu wichtigen geschäftlichen Verhandlungen nach New York. Als starker Nebel den Start der Maschine an diesem Abend unmöglich macht, geraten fast alle Fluggäste aus der VIP-Lounge in Schwierigkeiten: Die schöne Frances Andros sieht sich von ihrem Mann angegriffen, der entdeckt hat, dass seine Frau ihn wegen eines jungen Playboys verlassen will. Produzent Buda droht aus steuerlichen Gründen der Ruin, falls er England nicht bis Mitternacht den Rücken gekehrt hat, und Mangam muss damit rechnen, wegen eines ungedeckten Schecks vor Gericht zu landen. Im "Hotel International", wo die Fluggesellschaft ihre prominenten Gäste untergebracht hat, entscheidet sich in dramatischen nächtlichen Stunden deren Schicksal.
Filmdrama von Regisseur Anthony Asquith (1902 - 1968) aus dem Jahr 1963. Margaret Rutherford erhielt für ihre liebenswerte Darstellung der Herzogin von Brighton 1963 den Oscar als beste weibliche Nebendarstellerin.
(ARD)


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16:05
Stereo-Ton16:9 Format

Giuseppe Superstar

Ein zwölfjähriger Schweizer erobert die amerikanische

Theaterwelt

Film von Marion Friedrich Honegger

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Viele Menschen wünschen sich, einmal ein Star zu sein und auf der Bühne unter dem tosenden Applaus des Publikums im Rampenlicht zu stehen. Für Giuseppe Bausilio ist dieser Wunsch seit April 2010 Wirklichkeit: Der zwölfjährige Berner tanzt und spielt in Chicago die ...

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Viele Menschen wünschen sich, einmal ein Star zu sein und auf der Bühne unter dem tosenden Applaus des Publikums im Rampenlicht zu stehen. Für Giuseppe Bausilio ist dieser Wunsch seit April 2010 Wirklichkeit: Der zwölfjährige Berner tanzt und spielt in Chicago die Hauptrolle im Erfolgsmusical "Billy Elliot", basierend auf dem gleichnamigen Film von Stephen Daldry.
Der Film begleitet Giuseppe Bausilio von Bern auf die Bretter der Chicagoer Broadway-Bühne. Er zeigt unter anderem, wie Giuseppe aufwuchs, wo er klassisches Ballett lernte und zur Schule ging und wie er vom Turnverein Belp in die Geheimnisse des Flickflacks eingeführt wurde, den er für seine Rolle im Musical können muss. Zur Premiere des Musicals in Chicago schreitet Giuseppe schließlich mit Weltstar Elton John über den roten Teppich. Zu Wort kommen neben Giuseppe und seiner Familie auch seine Schulkameraden in Bern, seine Lehrer in den USA und "Billy Elliot"-Regisseur Stephen Daldry.


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16:45
Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Mädchen in Uniform

Spielfilm, BRD/Frankreich 1958

Darsteller:
Manuela von MeinhardisRomy Schneider
Fräulein von BernburgLilli Palmer
OberinTherese Giehse
Fräulein von RacketBlandine Ebinger
Ilse von WesthagenSabine Sinjen
u.a.
Regie: Géza von Radványi
(Zweikanalton: Originalfassung/ Originalfassung mit akustischer Bildbeschreibung)
Länge: 91 Minuten

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Nach dem Tod ihrer geliebten Mutter muss die zarte Manuela von Meinhardis in ein Stift für adelige Mädchen. Dort leidet sie unter dem militärischen Zwang. Der einzige Lichtblick im düsteren Drill ist Fräulein von Bernburg, zu deren Gruppe auch Manuela gehört. Die ...
(ARD)

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Nach dem Tod ihrer geliebten Mutter muss die zarte Manuela von Meinhardis in ein Stift für adelige Mädchen. Dort leidet sie unter dem militärischen Zwang. Der einzige Lichtblick im düsteren Drill ist Fräulein von Bernburg, zu deren Gruppe auch Manuela gehört. Die gütige Erzieherin hat Verständnis für das sensible Mädchen, und bald ist Manuela nur noch auf sie fixiert. Fräulein von Bernburg beunruhigt das zwar, sie entzieht sich dem Mädchen aber nicht. Bei einer Festaufführung von "Romeo und Julia" wirkt auch Manuela maßgeblich mit und hat großen Erfolg. Das wird mit - ungewohntem - Punsch begossen. Beflügelt durch den Alkohol steigert sich Manuela in eine Liebeserklärung an die Erzieherin - genau in dem Augenblick, als die Oberin den Raum betritt. Diese ist empört und will Manuela aus dem Stift weisen. Fräulein von Bernburg macht Beschwichtigungsversuche, nur um zu erfahren, dass ihre Erziehungsmethoden nichts taugen. Die Lehrerin zieht die Konsequenzen und verlässt das Stift. Über die Folgen ihrer Offenbarung ist Manuela so entsetzt, dass sie versucht, sich das Leben zu nehmen.
Géza von Radványi inszenierte 1958 die Neuverfilmung eines Bühnenstücks von Christa Winsloe über die Starrheit des preußischen Erziehungsdrills, dessen Erstverfilmung von Leontine Sagan (1931) in die Filmgeschichte einging. Géza von Radványis Film überzeugt durch seine präzise Milieuzeichnung und weist eine beachtliche Garde namhafter deutscher Schauspielerinnen auf, allen voran Lilli Palmer (1914 - 1986) und Romy Schneider (1938 - 1982).
(ARD)


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18:15
Stereo-Ton16:9 Format

Reisen in ferne Welten: Tel Aviv

Israels weiße Stadt am Meer

Film von Stephan Düfel

Erstausstrahlung

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Tel Aviv wird gern als "Miami Beach des Mittelmeers" bezeichnet. Der breite feine Sandstrand und die fast immer scheinende Sonne machen Israels Metropole besonders für Städtetouristen interessant, die Sightseeing mit einem Sprung ins Meer verbinden wollen. Berühmt ist ...
(ARD/SR/3sat)

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Tel Aviv wird gern als "Miami Beach des Mittelmeers" bezeichnet. Der breite feine Sandstrand und die fast immer scheinende Sonne machen Israels Metropole besonders für Städtetouristen interessant, die Sightseeing mit einem Sprung ins Meer verbinden wollen. Berühmt ist die gut 100 Jahre alte Stadt vor allem für ihre vielen Bauhausbauten aus den 1930er Jahren. Allerdings ist die "weiße Stadt" aufgrund der salzhaltigen Luft und mangelnder Pflege zum Teil in einem desolaten Zustand. Tel Aviv ist nicht unbedingt eine schöne Stadt, aber dafür eine sehr lebendige. Doch in puncto Nachtleben kann sie mit jeder europäischen Metropole mithalten. Ständig eröffnen neue Clubs, Bars und Restaurants, was Menschen aus ganz Israel anzieht. Im Gegensatz zum religiösen Jerusalem ist Tel Aviv eine sehr weltliche und liberale Stadt. Lebensfreude wird dort groß geschrieben, und die Angst vor möglichen Konflikten mit den arabischen Nachbarn wird, so gut es geht, ignoriert.
Der Film fängt das Lebensgefühl Tel Avivs ein. Er führt in die Gassen der arabischen Vorstadt Jaffa, besucht das jemenitische Viertel und stellt den israelischen Volkssport Matkot vor. In Interviews kommen unter anderen eine Rabbinerin, eine Straßenkünstlerin, zwei Modedesigner, ein Partypromoter und ein Architekt zu Wort. Ein Städteporträt zwischen Strandleben, Humus und wilden Partys.
(ARD/SR/3sat)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
Stereo-Ton16:9 Format

St. Moritz - ein Wintermärchen (3/3)

Film von Barbara Bosshard

Verzuckerte Festtage

Moderation: Mona Vetsch

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Der Schneefall kurz nach Weihnachten verwandelt die Landschaft rund um St. Moritz in ein Winterparadies, doch für die Pisten-Patrouilleure birgt der weiße Zauber große Gefahren. Bereits morgens um fünf Uhr macht sich Linard Godly auf ins Skigebiet für erste ...

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Der Schneefall kurz nach Weihnachten verwandelt die Landschaft rund um St. Moritz in ein Winterparadies, doch für die Pisten-Patrouilleure birgt der weiße Zauber große Gefahren. Bereits morgens um fünf Uhr macht sich Linard Godly auf ins Skigebiet für erste Sprengungen. Der Druck auf ihn und sein Team ist groß, denn die Skipisten sollen rechtzeitig betriebsbereit sein. Für Starkoch Reto Mathis dagegen laufen die Festtage ganz nach seinen Vorstellungen: Gerade rechtzeitig sind über zehn Kilogramm weißer Trüffel aus Frankreich eingetroffen.
Letzter Teil der dreiteiligen Reihe mit Moderatorin Mona Vetsch.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
16:9 Format

Die Spaziergängerin von Sans-Souci

(La passante du Sans-Souci)

Spielfilm, Frankreich/BRD 1982

Darsteller:
Elsa Wiener / LinaRomy Schneider
Max BaumsteinMichel Piccoli
Michel WienerHelmut Griem
R. von Leggaert / Federico LegoMathieu Carrière
Anna HellwigMaria Schell
Maurice BouillardGerard Klein
u.a.
Regie: Jacques Rouffio
Länge: 109 Minuten

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Max Baumstein, Präsident der humanitären Hilfsorganisation "Solidarité Internationale", begeht in Paris ein spektakuläres Attentat: Er konfrontiert den Botschafter Paraguays mit der Anschuldigung, dass er 1933 unter dem Namen Ruppert von Leggaert Mitglied der deutschen ...
(ARD)

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Max Baumstein, Präsident der humanitären Hilfsorganisation "Solidarité Internationale", begeht in Paris ein spektakuläres Attentat: Er konfrontiert den Botschafter Paraguays mit der Anschuldigung, dass er 1933 unter dem Namen Ruppert von Leggaert Mitglied der deutschen Botschaft in Paris gewesen sei und Beziehungen zu einer jungen Frau namens Elsa Wiener hatte. Als der Diplomat dies zögernd zugibt, zieht Baumstein eine Pistole und erschießt ihn. Danach stellt er sich der Polizei. In der Untersuchungshaft vertraut Baumstein seiner fassungslosen Frau Lina an, warum er den Botschafter getötet hat. Im anschließenden Prozess erfährt Lina Baumstein das ganze Ausmaß der Ereignisse, die in der Kindheit ihres Mannes 1933 in Berlin begannen: Dort bekam der junge Jude Max den Terror der an die Macht gekommenen Nazis grausam zu spüren, bevor sich das Ehepaar Wiener des misshandelten Jungen annahm. Elsa Wiener suchte bald darauf mit Max Zuflucht in Paris; ihr Mann Michel wollte ihnen folgen, sobald er seinen Verlag verkauft hätte, wurde zuvor jedoch von den Nazis in ein KZ deportiert. Um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können, musste seine Frau als Sängerin in einem Nachtclub auftreten. Dort sah Ruppert von Leggaert sie und nutzte ihre Angst um ihren Mann schamlos aus. Das alles erfährt Lina Baumstein während der Gerichtsverhandlung, und sie erfährt auch, dass sie das Ebenbild jener unglücklichen Elsa Wiener ist.
Als "Die Spaziergängerin von Sans-Souci" im November 1982 in die deutschen Kinos kam, war Romy Schneider schon fast ein halbes Jahr tot. In der eindrucksvollen Doppelrolle konnte sie zum letzten Mal ihr großartiges schauspielerisches Können zeigen.
(ARD)


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22:05

Das wilde Schaf

(Le mouton enrage/Il motone infuriato)

Spielfilm, Frankreich/Italien 1973

Darsteller:
Roberte GroultRomy Schneider
Nicolas MalletJean-Louis Trintignant
Claude FabreJean-Pierre Cassel
Marie-PauleJane Birkin
FloraFlorinda Bolkan
u.a.
Regie: Michel Deville
Länge: 102 Minuten

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Einem Spruch zufolge gliedert sich die Menschheit in Wölfe und Schafe. Nicolas Mallet scheint zu den Schafen zu gehören. Als der kleine Bankangestellte eines Tages die hübsche Marie-Paule anspricht, beginnt jedoch sein Ausbruch, und bald entdeckt Nicolas ungeahnte ...
(ARD)

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Einem Spruch zufolge gliedert sich die Menschheit in Wölfe und Schafe. Nicolas Mallet scheint zu den Schafen zu gehören. Als der kleine Bankangestellte eines Tages die hübsche Marie-Paule anspricht, beginnt jedoch sein Ausbruch, und bald entdeckt Nicolas ungeahnte Qualitäten an sich. Dazu bedarf es allerdings entschiedener Nachhilfe durch seinen Freund, den Schriftsteller Fabre. Als Nicolas ihm gesteht, mit Marie-Paule nur ein Flittchen erobert zu haben, setzt Fabre den jungen Mann auf die schöne Roberte an. Die Frau eines konservativen Philosophie-Professors ist mit Nicolas viel glücklicher als mit ihrem ahnungslosen Mann. Sie bleibt aber nicht seine einzige Eroberung. Von Fabre planmäßig gelenkt, steigt Nicolas von einem Bett ins andere und in der sogenannten besseren Gesellschaft steil aufwärts. Er macht Politik, Revolverjournalismus und ist schließlich für jede Form der Korruption zu haben.
Michel Deville hat sich als Regisseur intelligenter Unterhaltungsfilme einen Namen gemacht, darunter "Die Vorleserin" und "Eine Sommernacht in der Stadt". In der mit Jean-Louis Trintignant, Jean-Pierre Cassel und Romy Schneider herausragend besetzten Gesellschaftskomödie "Das wilde Schaf" kommt noch eine gehörige Portion frivoler Bosheit dazu.
(ARD)


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23:45
Mit Audiodeskription16:9 FormatVideotext Untertitel

Vom Suchen und Finden der Liebe

Liebesfilm von Helmut Dietl, Deutschland 2005

Darsteller:
Mimi NachtigallMoritz Bleibtreu
Venus MorgensternAlexandra Maria Lara
Theo StokowskiUwe Ochsenknecht
Helena StokowskiAnke Engelke
HermesHeino Ferch
u.a.
Als Gäste: Henry Bissinger und Harald Schmidt
Drehbuch: Helmut Dietl, Patrick Süskind
nach einer Idee von Helmut Dietl
Regie: Helmut Dietl
(Zweikanalton: Originalfassung/ Originalfassung mit akustischer Bildbeschreibung)
Länge: 104 Minuten

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Obwohl ihn sein älterer Freund, der Musikprofessor Theo Stokowski, immer wieder eindringlich davor gewarnt hatte, sich einer romantisch-exaltierten Liebesbeziehung hinzugeben, macht der etwas chaotische Komponist Mimi Nachtigal genau das und geht eine obsessive Amour fou ...

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Obwohl ihn sein älterer Freund, der Musikprofessor Theo Stokowski, immer wieder eindringlich davor gewarnt hatte, sich einer romantisch-exaltierten Liebesbeziehung hinzugeben, macht der etwas chaotische Komponist Mimi Nachtigal genau das und geht eine obsessive Amour fou mit der Sängerin Venus Morgenstern ein, für die er jahrelang seine schönsten Lieder schrieb. Nach sieben Jahren trennt sich das Traumpaar. Aber weder Mimi noch Venus kommen wirklich von einander los. Keinem gelingt es, sich ein neues Leben aufzubauen. Vor allem Mimi leidet so extrem, dass er Selbstmord begeht - im Ferienhaus seines väterlichen Freundes Theo auf einer griechischen Insel. Venus, die zu spät erkennt, dass sie nur Mimi liebt, ist zu allem entschlossen: Sie will ihren Liebsten aus dem Totenreich Hades zurückholen, so wie einst Orpheus seine Euridike. Und wirklich, wie im griechischen Mythos bekommen die beiden eine letzte Chance für ihre "ewige Liebe". Doch Mimi und Venus können auch diese nicht nutzen.
Patrick Süskind und Helmut Dietl erzählen voller Fabulierlust, Poesie und Augenzwinkern eine emotional anrührende Liebesgeschichte. In den Hauptrollen sind Moritz Bleibtreu, Alexandra Maria Lara, Uwe Ochsenknecht, Anke Engelke und Heino Ferch zu sehen.


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1:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Heute heiratet mein Mann

Fernsehfilm, Österreich/Deutschland 2007

Darsteller:
CarolineAglaia Szyszkowitz
RobertWalter Sittler
Georg LünemannFriedrich von Thun
JanoschRoland Koch
YvonneNadeshda Brennicke
u.a.
Buch: Markus Mayer
Regie: Michael Kreihsl
Länge: 89 Minuten

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Caroline und Robert Petersen sind offensichtlich glücklich und zufrieden voneinander geschieden. Die Tatsache, dass Robert, ein erfolgreicher Architekt, wieder heiraten will, wirft die chaotische Buchhändlerin, die seit der Scheidung mit ihrer Freundin Ulla und deren ...
(ORF/ARD/SWR)

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Caroline und Robert Petersen sind offensichtlich glücklich und zufrieden voneinander geschieden. Die Tatsache, dass Robert, ein erfolgreicher Architekt, wieder heiraten will, wirft die chaotische Buchhändlerin, die seit der Scheidung mit ihrer Freundin Ulla und deren Tochter Tina zusammenwohnt, aber mehr aus der Bahn, als sie gedacht hätte. Das Schicksal will es so, dass die beiden einander immer wieder über den Weg laufen und Robert Caroline sogar zu seiner Verlobungsfeier mit der jüngeren, attraktiven Bankerin Yvonne einlädt. Enttäuschung und Trauer gemischt mit Wut und unterdrückter Eifersucht veranlassen Caroline dazu, mit ihrem angeblichen neuen Liebhaber, dem Antiquitätenhändler Janosch - einem von Ulla arrangierten Blind Date -, auf dem Fest im ehemaligen gemeinsamen Haus aufzutauchen. Ihr Auftritt sorgt für Aufregung und Chaos: Nicht nur bei Roberts Braut und deren Familie - vor allem bei Vater Georg, der ein Verhältnis mit Caros Freundin Ulla hat und die Bloßstellung durch Caro fürchtet - sondern auch bei Robert, bei dem nicht mehr vorhanden geglaubte Gefühle und Zweifel hochkommen. War die Scheidung vielleicht doch etwas voreilig? Und wieso ist er eifersüchtig auf diesen Janosch? Als Caro ihre Heimat verlassen will, um mit Janosch nach New York zu ziehen, fühlt sich Robert hin und her gerissen.
Die Hauptrollen in Michael Kreihsls Wiederauflage des deutschen Klassikers "Heute heiratet mein Mann" (1956) spielen Aglaia Szyszkowitz und Walter Sittler.
(ORF/ARD/SWR)


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3:00
Dolby-Digital Audio16:9 Format

Mein Vater, meine Frau und meine Geliebte

Fernsehfilm, Österreich/Ungarn 2004

Darsteller:
ErnstFlorian Stetter
VallyGerti Drassl
MutterBirgit Doll
MaximilianFriedrich von Thun
Dr. MohraunerUlrich Tukur
DirektorinEmmy Werner
u.a.
Regie: Michael Kreihsl
Länge: 91 Minuten

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Das Leben von Ernst bestimmen drei Menschen: der patriarchalische, autoritäre Vater, ein berühmter Augenarzt, Vally, das ehemalige Dienstmädchen seiner Eltern, das ihn mit einer vorgetäuschten Schwangerschaft zur Heirat zwingt, und seine Geliebte, eine polnische ...
(ORF)

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Das Leben von Ernst bestimmen drei Menschen: der patriarchalische, autoritäre Vater, ein berühmter Augenarzt, Vally, das ehemalige Dienstmädchen seiner Eltern, das ihn mit einer vorgetäuschten Schwangerschaft zur Heirat zwingt, und seine Geliebte, eine polnische Komtess. Nach dem Ersten Weltkrieg wird Ernst Arzt. Als er miterleben muss, dass ihn der eigene Vater um den Ruhm einer medizinischen Entdeckung bringt, überwirft er sich mit ihm. Dann trifft er seine Jugendliebe wieder, die polnische Komtesse Evelyne, und es scheint als würde nun alles gut werden. Doch als Evelyne bei der Geburt ihrer Tochter stirbt, stellt sich heraus, dass das Kind nicht von Ernst ist. Trotz allem gelingt es Ernst schließlich, mit seinem Elternhaus, seiner Ehefrau und dem adoptierten Kind der verstorbenen Geliebten Frieden zu schließen.
Nach Motiven des 1936 erschienenen Romans "Der arme Verschwender" von Ernst Weiß, den Literaten wie Alfred Döblin oder Thomas Mann mit Joseph Roths "Radetzkymarsch" und Stefan Zweigs "Die Welt von gestern" verglichen, erzählt der Film "Mein Vater, meine Frau und meine Geliebte" die Geschichte eines jungen Arztes zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Dramatische Verwirrungen um Liebe und Tod, Treue und Verrat spiegeln den Niedergang einer Epoche wider. Friedrich von Thun, Grimme-Preis-Träger Florian Stetter und die mit dem Theaterpreis Nestroy ausgezeichnete Gerti Drassl spielen die Hauptrollen.
(ORF)


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4:30

Feuerwerk

Komödie, BRD 1954

Darsteller:
Iduna ObolskiLilli Palmer
Alexander ObolskiKarl Schönböck
Anna OberholzerRomy Schneider
Robert BuschClaus Biederstaedt
Albert OberholzerWerner Hinz
u.a.
Regie: Kurt Hoffmann
Länge: 94 Minuten

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Albert Oberholzer, erfolgreicher Fabrikant von Gartenzwergen, fühlt sich überfahren: Völlig unerwartet erscheint zu seinem 50. Geburtstag sein vor 20 Jahren durchgebrannter Bruder Alexander. Als Direktor des berühmten Wanderzirkus Obolski sorgt dieser mit seinen ...
(ORF)

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Albert Oberholzer, erfolgreicher Fabrikant von Gartenzwergen, fühlt sich überfahren: Völlig unerwartet erscheint zu seinem 50. Geburtstag sein vor 20 Jahren durchgebrannter Bruder Alexander. Als Direktor des berühmten Wanderzirkus Obolski sorgt dieser mit seinen Artisten für allerhand Aufregung in der biederen Welt der spießbürgerlichen Kleinstädter.
Komödie mit Lilli Palmer, Karl Schönböck und Romy Schneider.
(ORF)

Sendeende: 6:05 Uhr