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Sonntag, 5. Dezember
Programmwoche 49/2010
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6:15
Stereo-Ton16:9 Format

vivo

(Wh.)


6:45
16:9 Format

Tele-Akademie

Prof. Dr. Klaus Bartels: Von den frühen Griechen zu

Kopernikus -

vom geozentrischen zum heliozentrischen Weltbild

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Vor ungefähr 400 Jahren entdeckte Galileo Galilei die vier großen Jupitermonde und verhalf damit der Kopernikanischen Astronomie zum Durchbruch. Von den frühen griechischen Denkern bis zu Ptolemäus und schließlich dem deutschen Nikolaus Kopernikus hat sich das ...
(ARD/SWR)

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Vor ungefähr 400 Jahren entdeckte Galileo Galilei die vier großen Jupitermonde und verhalf damit der Kopernikanischen Astronomie zum Durchbruch. Von den frühen griechischen Denkern bis zu Ptolemäus und schließlich dem deutschen Nikolaus Kopernikus hat sich das astronomische Weltbild im steten Widerspiel zwischen philosophischer und theologischer Spekulation und zunehmend genauerer Himmelsbeobachtung fortentwickelt.
Der Vortrag von Professor Dr. Klaus Bartels zeichnet diesen wissenschaftsgeschichtlichen Prozess bis in die frühe Neuzeit nach. Bartels unterrichtete bis 1998 Latein, Griechisch und Philosophie an der Züricher Kantonsschule.
(ARD/SWR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

100(0) Meisterwerke

Emilio Vedova: Bild der Zeit - Sperre


In der Reihe "100(0)" Meisterwerke wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

Der Unbequeme

Nationalbank-Chef Philipp Hildebrand im Gespräch

mit Roger de Weck

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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Er ruft die Großbanken zur Ordnung und zur Vernunft: Philipp Hildebrand. Den Präsidenten des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank wollten schon manche Banker der Zürcher Bahnhofstraße gerne abservieren - ohne Erfolg.
In "Sternstunde Philosophie" spricht ...

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Er ruft die Großbanken zur Ordnung und zur Vernunft: Philipp Hildebrand. Den Präsidenten des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank wollten schon manche Banker der Zürcher Bahnhofstraße gerne abservieren - ohne Erfolg.
In "Sternstunde Philosophie" spricht Roger de Weck mit Philipp Hildebrand. In dem Gespräch schont Hildebrand niemanden: weder sich selbst, die Regulatoren und die Aufsichtsbehörden, die vor der Finanzkrise falsche Regeln aufstellten, noch die UBS und die Credit Suisse, deren Geschäftsmodell seiner Meinung nach ein Misserfolg ist. Hildebrand blickt zurück auf die schlimmsten Krisentage und in die Zukunft: Was ist die Strategie für den Finanzplatz Schweiz?


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Literatur im Foyer

Thea Dorn im Gespräch Ralf König und Hans Traxler


Gespräche über neue, aktuelle und interessante Bücher und Themen. Abwechselnd diskutieren Thea Dorn und Felicitas von Lovenberg mit Autoren und Kritikern über Belletristik, Sachbücher, Lyrik.
(ARD/SWR)


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10:45
Stereo-Ton16:9 Format

Deutscher Theaterpreis - DER FAUST 2010

Preisgala aus dem Aalto-Theater Essen

Moderation: Wolfram Koch

Moderation: Samuel Finzi

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Zum fünften Mal wird am Samstag, 27. November 2010, 20.00 Uhr, der Deutsche Theaterpreis "Der Faust" vergeben. Nach Essen 2006, München 2007, Stuttgart 2008 und Mainz 2009 kehrt der Preis an die Stätte zurück, an der er vor fünf Jahren erstmals vergeben wurde - in das ...

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Zum fünften Mal wird am Samstag, 27. November 2010, 20.00 Uhr, der Deutsche Theaterpreis "Der Faust" vergeben. Nach Essen 2006, München 2007, Stuttgart 2008 und Mainz 2009 kehrt der Preis an die Stätte zurück, an der er vor fünf Jahren erstmals vergeben wurde - in das Aalto Theater Essen. "Der Faust" ist ein nationaler, undotierter Preis, der auf die große Vielfalt des Theaters aufmerksam machen will und Künstler auszeichnet, deren Arbeit wegweisend für das deutsche Theater sein kann. Ausrichter des "Faust" sind der Deutsche Bühnenverein, die Kulturstiftung der Länder und die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste. Die Vergabe erfolgt in den Kategorien "Regie Schauspiel", "Darstellerische Leistung Schauspiel", "Regie Musiktheater", "Sängerdarsteller Musiktheater", "Choreografie", "Darstellerische Leistung Tanz", "Regie Kinder- und Jugendtheater" und "Ausstattung Kostüm/Bühne". Dazu wird der "Preis für das Lebenswerk" und der "Preis des Präsidenten" verliehen. Der Preis für das Lebenswerk erhält in diesem Jahr Wilfried Minks, einer der herausragenden ästhetischen Erneuerer im Bereich Bühnenbild. Der Preis des Präsidenten geht an die 24 deutschen Landesbühnen als unverzichtbare Theatervermittler fernab der großen Städte. Moderiert wird der Abend von den Schauspielern Wolfram Koch und Samuel Finzi.


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Erwin Kräutler - Bischof am Xingu

Anwalt und Hoffnungsträger für die Armen

Film von Johannes Schmidle

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Der in Österreich geborene und seit Jahrzehnten in Brasilien tätige Bischof Erwin Kräutler ist einer der vier Preisträger des Alternativen Nobelpreises 2010. Der Bischof der brasilianischen Diözese Xingu wird für seinen lebenslangen Einsatz für die Rechte der ...
(ORF)

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Der in Österreich geborene und seit Jahrzehnten in Brasilien tätige Bischof Erwin Kräutler ist einer der vier Preisträger des Alternativen Nobelpreises 2010. Der Bischof der brasilianischen Diözese Xingu wird für seinen lebenslangen Einsatz für die Rechte der indigenen Völker und für sein Engagement geehrt, "den Urwald des Amazonas vor der Zerstörung zu bewahren". Erwin Kräutler will ein Bischof ganz nah bei seinem Volk sein: Dieses Motto wurde mit seiner Berufung zum Bischof der Diözese Xingu in Brasilien vor fast 30 Jahren zu seiner Lebensaufgabe. 1965 kam Erwin Kräutler als 26-jähriger Pater der Missionare vom Kostbaren Blut nach Amazonien. Sein Eintreten für die indigenen Völker führte dazu, dass deren Grundrechte 1988 in die neue brasilianische Verfassung aufgenommen wurden. Sein konsequenter Einsatz für die Ärmsten der Armen hat ihn mehrfach in Lebensgefahr gebracht. Nach der Ermordung mehrerer Mitarbeiter steht Bischof Kräutler seit drei Jahren unter permanentem Polizeischutz. Paradoxerweise schützt ihn heute jene Militärpolizei, die ihn 1983 anlässlich einer Solidaritätsaktion mit Zuckerrohrpflanzern, denen der Lohn vorenthalten wurde, krankenhausreif geschlagen hat.
Der Film stellt den Bischof Erwin Kräutler vor.
(ORF)


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13:30
Stereo-Ton16:9 Format

Druckfrisch

Neue Bücher mit Denis Scheck


Das Magazin mit Denis Scheck hilft bei der Orientierung im Bücherdschungel. Scheck besucht Schriftsteller, stellt Neuerscheinungen vor und spart dabei nicht mit Lob und Kritik.
(ARD/HR)


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14:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Der Hochschwab - Von der Höll' zur Himmelsleiter

Film von Waltrau Paschinger und Franz Posch

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Schroff und steil ragen die grauen Kalkwände der vielen Gipfel empor. Dazwischen erstrecken sich weitläufige Hochplateaus und sanfte Bergrücken, auf denen Vieh weidet. Dieser Kontrast macht die Schönheit des Bergmassivs aus. Vom Präbichl im Westen bis zum ...
(ORF)

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Schroff und steil ragen die grauen Kalkwände der vielen Gipfel empor. Dazwischen erstrecken sich weitläufige Hochplateaus und sanfte Bergrücken, auf denen Vieh weidet. Dieser Kontrast macht die Schönheit des Bergmassivs aus. Vom Präbichl im Westen bis zum Seebergsattel im Osten reicht das gewaltige Massiv des Hochschwab. "Das Steirische Gebirg" wird es im Volksmund genannt. So kontrastreich wie die Landschaft sind auch die Menschen, die am Hochschwab leben. Die Sennerin Hilde von der Hörndlalm verbringt seit 44 Jahren jeden Sommer ohne Strom und fließend Wasser auf der Alm im westlichen Teil des Hochschwabmassivs. Sie weiß um die Gefahren alpiner Regionen: "Man darf am Berg nichts herausfordern", erzählt sie. Aber fast im gleichen Atemzug stellt sie fest, dass der Berg die Menschen zufrieden und glücklich macht.
Der Film widmet sich den Naturschönheiten und Naturgewalten des steirischen Hochschwab und erzählt von den Menschen, die dort leben. Er erzählt vom Reiz, den der Hochschwab auf Alpinisten ausübt, von der Arbeit der Hüttenwirte, von Bergrettung im nächtlichen Einsatz und Europas größtem zusammenhängenden Gämsenrevier.
(ORF)


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14:25
Stereo-Ton16:9 Format

Hinter den sieben Bergen

Das Lesachtal

Film von Werner Freudenberger

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Knapp an der Grenze zu Italien, am südwestlichsten Rand von Kärnten liegt ein landschaftliches Juwel: das Lesachtal. Rund 1.500 Einwohner leben in 34 Dörfern und Weilern in diesem etwa 30 Kilometer langen Hochtal. Die Gegend in den Ostalpen war bis zur Mitte des 20. ...
(ORF/3sat)

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Knapp an der Grenze zu Italien, am südwestlichsten Rand von Kärnten liegt ein landschaftliches Juwel: das Lesachtal. Rund 1.500 Einwohner leben in 34 Dörfern und Weilern in diesem etwa 30 Kilometer langen Hochtal. Die Gegend in den Ostalpen war bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts schwer zugänglich, elektrisches Licht gibt es dort erst seit 1957. Während die meisten Kärntner Gegenden schon lange vom Tourismusboom profitierten, blieb der entlegene Landstrich von einer modernen Entwicklung ausgeschlossen. Mitte der 1980er Jahre setzte eine starke Abwanderungswelle ein. Doch schon wenig später kürte der Verein "Naturfreunde - Internationale" das Tal zur "Landschaft des Jahres", der sanfte Tourismus wurde zum Zukunftsmodell für die Alpenregionen. Abgesehen von einem größeren Wellnesshotel, in dem die Gäste mit Wasser einer bekannten Heilquelle verwöhnt werden, ist es vor allem der "Urlaub am Bauernhof", den die Urlauber dort buchen.
Der Film stellt die verschiedenen Lebenswelten des Tales vor: von der Landwirtschaft, dem Handwerk, den Bräuchen, den kulinarischen Besonderheiten bis hin zur Landschaft, die das Leben der Menschen dort prägt.
(ORF/3sat)


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15:10
Stereo-Ton16:9 Format

Arlberg - Der weiße Rausch

Film von Peter Beringer

(aus der ORF/3sat-Reihe "Geschichten aus Österreich")

Erstausstrahlung

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Der Arlberg gilt als Inbegriff des "weißen Rauschs", des Skisports: dort wurde 1901 der erste Skiclub der Welt gegründet, von dort stammt der erste alpine Skistar, der Stubener Skilehrer Hannes Schneider, und in der Bundesskiakademie St. Christoph wurden das Wedeln, der ...
(ORF/3sat)

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Der Arlberg gilt als Inbegriff des "weißen Rauschs", des Skisports: dort wurde 1901 der erste Skiclub der Welt gegründet, von dort stammt der erste alpine Skistar, der Stubener Skilehrer Hannes Schneider, und in der Bundesskiakademie St. Christoph wurden das Wedeln, der Jetschwung und andere Skistile entwickelt, die weltweit Schule gemacht haben. Die fünf Orte St. Anton, St. Christoph, Stuben, Zürs und Lech gelten als mondän und exklusiv.
In dem Film über den Arlberg als Wintersportregion kommt unter anderem der fast 80-jährige Skilehrer Rudi Mathies zu Wort, der seine Millionärsfreunde von einst immer noch über Pisten und Tiefschneehänge führt. Adi Werner, der Wirt des Arlberg-Hospizes auf der Passhöhe, wird vorgestellt. Er tischt seinen betuchten Gästen Weine im Wert von Zehntausenden Euro auf, und der Dorfschullehrer von Lech, Herbert Sauerwein, erzählt von den Anfängen des Tourismus, die er noch selbst erlebt hat. Über die "Schneemacherindustrie" sprechen der "Pistenmacher" von Lech, Sepp Moser, und der Ingenieur Hannes Steinlechner, der die Hochtechnologie der neuen Galzig-Bergbahn in St. Anton erklärt.
(ORF/3sat)



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16:25
Stereo-Ton16:9 Format

neues

... aus der digitalen Welt

Themen: Underdog - der ewige Zweite u.a.

Moderation: Yve Fehring

Erstausstrahlung

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Linux gegen Windows, AMD gegen Intel: Linux und AMD sind "Underdogs", die dazu verdammt scheinen, im Schatten eines Monopolisten die zweite Geige bei den Usern zu spielen. Von vielen Underdogs geht aber auch ein besonderer Reiz aus. Sie haben oft eine treue Fangemeinde, ...

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Linux gegen Windows, AMD gegen Intel: Linux und AMD sind "Underdogs", die dazu verdammt scheinen, im Schatten eines Monopolisten die zweite Geige bei den Usern zu spielen. Von vielen Underdogs geht aber auch ein besonderer Reiz aus. Sie haben oft eine treue Fangemeinde, die ganz bewusst das erfolgreichere Massenprodukt ablehnt und ihre Individualität ausdrücken will. Auch die Medien greifen Geschichten, wie die von Hobby-Entwicklern, die mit selbstgemachten Programmen mehr Umsatz machen als riesige Firmen, gerne auf. Das wissen auch die Marketingstrategen von Firmen wie Apple, Google und Nintendo, die schon längst keine Underdogs mehr, sondern Marktführer sind. Doch auch sie kultivieren gerne das positive Image des sympathischen David, der es mit Goliath aufnimmt.
Das 3sat-Magazin "neues" beleuchtet das Phänomen und stellt die echten Underdogs der heutigen Technikwelt vor.


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16:55
Stereo-Ton16:9 Format

Freiheit auf vier Pfoten

Der Kampf für Tiere

Gruppenreportage


In Thailand werden die Elefanten von der Straße verbannt, das Auto hat dort Vorfahrt. Doch wohin mit den großen Tieren? In Australien sind wilde Kamele zur Landplage geworden und werden zum Abschuss freigegeben.
Eine Gruppenreportage über den Kampf für Tiere.
(ARD/WDR)


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17:25
Stereo-Ton16:9 Format

Arche Noah

Ein tierisches Magazin

Thema: Das liebe Federvieh

Aus dem Zoo Augsburg, dem Nationalpark Bayerischer Wald

und dem Zoo Nürnberg
Moderation: Anke Neuzerling

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Sie sind verwandt mit Reptilien und fast die einzigen Tiere, die fliegen können: Vögel sind eine besondere Tierklasse.
"Arche Noah" berichtet in dieser Ausgabe über Laufvogelarten wie Emus und Nandus ebenso wie über heimische Vogelarten. "Arche Noah"-Moderatorin ...

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Sie sind verwandt mit Reptilien und fast die einzigen Tiere, die fliegen können: Vögel sind eine besondere Tierklasse.
"Arche Noah" berichtet in dieser Ausgabe über Laufvogelarten wie Emus und Nandus ebenso wie über heimische Vogelarten. "Arche Noah"-Moderatorin Anke Neuzerling beobachtet unter anderem, wie junge Habichtskäuze gezüchtet werden, die dann über eine Auswilderungsstation im Bayerischen Wald auf ihr Leben in Freiheit vorbereitet werden. Dabei erfährt sie viel Neues über die gefährdete Eulenart, die nur durch solche Kooperationen vom Aussterben bewahrt werden kann.


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17:50
Stereo-Ton16:9 Format

Von der Kuh zum Schuh

Film von Beat Rauch

(aus der Reihe "NZZ Format")

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Leder ist eigentlich ein Abfallprodukt. Es wird aus den Häuten von Tieren gewonnen, die in erster Linie zur Milch- und Fleischproduktion gezüchtet werden: von Kühen, Schafen, Ziegen, Schweinen. Das war schon in den Urzeiten der Menschheit so, als die ersten Jäger die ...

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Leder ist eigentlich ein Abfallprodukt. Es wird aus den Häuten von Tieren gewonnen, die in erster Linie zur Milch- und Fleischproduktion gezüchtet werden: von Kühen, Schafen, Ziegen, Schweinen. Das war schon in den Urzeiten der Menschheit so, als die ersten Jäger die Häute der erlegten Tiere zu Kleidungsstücken verarbeiteten. Damals wurden erste Techniken der Gerbung angewendet. Später, als diese verfeinert wurden, entwickelte sich Leder zu einem wichtigen Gebrauchswerkstoff. Dank moderner Gerbmethoden ist Leder heute wieder ein wichtiger Werkstoff der Bekleidungsindustrie, aus dem vom robustesten Bergschuh bis zum feinsten Handschuh für alle Körperteile funktionelle oder luxuriöse Produkte hergestellt werden.
Der Film aus der Reihe "NZZ Format" beobachtet die Verarbeitung von Leder für die Schuh- und Bekleidungsindustrie.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Museums-Check mit Markus Brock

Kunsthaus Zürich

Mit den Gästen Sibylle Canonica und Werner Spies

Erstausstrahlung

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Vor 100 Jahren wurde das Kunsthaus Zürich eröffnet, das heute zu den wichtigsten Museen in Europa zählt. Eine große Picasso-Ausstellung ist der Höhepunkt des Jubiläumsprogramms. Die großartige Sammlung des Kunsthauses Zürich bietet einen eindrucksvollen Überblick ...
(ARD/SWR/3sat)

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Vor 100 Jahren wurde das Kunsthaus Zürich eröffnet, das heute zu den wichtigsten Museen in Europa zählt. Eine große Picasso-Ausstellung ist der Höhepunkt des Jubiläumsprogramms. Die großartige Sammlung des Kunsthauses Zürich bietet einen eindrucksvollen Überblick der Kunstgeschichte vom Mittelalter bis heute: Skulpturen der Renaissance, Gemälde von Vincent van Gogh, Paul Cézanne und Edvard Munch, raumgreifende Seerosenbilder von Claude Monet, amerikanische Popart, Werke von Joseph Beuys, Sigmar Polke und A. R. Penck. Ein Schwerpunkt liegt auf der Schweizer Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts. Um möglichst viele Bilder der umfangreichen Sammlung zeigen zu können, soll das Kunsthaus Zürich um einen Museumsbau erweitert werden. Stararchitekt David Chipperfield lieferte bereits den Entwurf, bis 2015 soll er realisiert werden.
Markus Brock hat sich vor und hinter den Kulissen des Kunsthauses Zürich umgesehen. Als seine Gäste begrüßt er die Schweizer Schauspielerin Sibylle Canonica und den Picasso-Experten Werner Spies, der den Künstler persönlich kannte.
(ARD/SWR/3sat)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
Stereo-Ton16:9 Format

heute-show

Nachrichtensatire mit Oliver Welke


Die "heute-show" stellt die Welt der TV-Nachrichten auf den Kopf: Satirisch, bissig und weitgehend unbestechlich kommentiert Anchorman Oliver Welke die aktuellen Fernsehbilder aus Politik und Nachrichtensendungen.


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19:40
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Ilha de Mocambique, Mosambik

Portugals Sprungbrett nach Indien

Film von Eva Witte

Erstausstrahlung

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Im ausgehenden 15. Jahrhundert hatten die Portugiesen es geschafft: Afrikas Südspitze war umschifft. Jetzt trennten sie nur noch der Ozean und seine Monsunwinde von den ersehnten Schätzen Indiens. Als Vasco da Gama und seine Männer auf der Ilha de Moçambique vor der ...
(ARD/SWR/3sat)

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Im ausgehenden 15. Jahrhundert hatten die Portugiesen es geschafft: Afrikas Südspitze war umschifft. Jetzt trennten sie nur noch der Ozean und seine Monsunwinde von den ersehnten Schätzen Indiens. Als Vasco da Gama und seine Männer auf der Ilha de Moçambique vor der ostafrikanischen Küste im heutigen Mosambik landeten, staunten sie über fein gekleidete Menschen, arabische Händler und über reich beladene Schiffe im Hafen. Auf der Ilha de Moçambique wollten sie Proviant laden, die Boote reparieren lassen und mit Hilfe der arabischen Seefahrer die Route nach Indien finden, die "Carreira da India". Bis Ende des 19. Jahrhunderts war Ilha de Moçambique die Hauptstadt der Portugiesen in Ostafrika. Das riesige Fort Sao Sebastiao an der Nordspitze der Insel bezeugt bis heute die Stellung der Ilha de Moçambique im Handelsdreieck Europa-Afrika-Asien - ein Meisterwerk der Renaisssance-Architektur.
Der Film aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" stellt die Geschichte der Ilha de Moçambique vor.
(ARD/SWR/3sat)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Dolby-Digital AudioDolby-Digital 5.1 Audio16:9 Format

Satire Gipfel

von und mit Mathias Richling

Mit den Gästen Dave Davis, Frank Lüdecke, Christoph Sieber und
Olaf Schubert

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Scharfzüngig und anspruchsvoll, bissig und hintergründig, unterhaltsam und witzig - Kabarett und Comedy treffen sich beim "Satire Gipfel". Mathias Richling und seine Gäste machen sich satirische Gedanken zum politischen Geschehen in Deutschland.
In dieser Folge ...
(ARD/BR/RBB)

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Scharfzüngig und anspruchsvoll, bissig und hintergründig, unterhaltsam und witzig - Kabarett und Comedy treffen sich beim "Satire Gipfel". Mathias Richling und seine Gäste machen sich satirische Gedanken zum politischen Geschehen in Deutschland.
In dieser Folge sind bei Mathias Richling Dave Davis, Frank Lüdecke, Christoph Sieber und Olaf Schubert zu Gast.
(ARD/BR/RBB)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

Krömer - Die internationale Show

Comedytalk

Mit den Gästen Hans Meiser, Matthias Egersdörfer und Mia Ming

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Kurt Krömer präsentiert die teuerste Briefmarke der Welt, die zufällig sein Konterfei trägt. Dann lernt er in München, wie man eine Weißwurst verzehrt, auf der Pfand ist. Danach begrüßt Krömer Hans Meiser, den Mann, "der bei RTL 14 Jahre lang den Notruf blockiert ...
(ARD/RBB)

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Kurt Krömer präsentiert die teuerste Briefmarke der Welt, die zufällig sein Konterfei trägt. Dann lernt er in München, wie man eine Weißwurst verzehrt, auf der Pfand ist. Danach begrüßt Krömer Hans Meiser, den Mann, "der bei RTL 14 Jahre lang den Notruf blockiert hat." Nach einem äußerst munteren Talk bringt Krömer als erster Showmaster der Fernsehgeschichte seinen Gast persönlich zum Bus. Über eine Rolltreppe in eine neue Welt berichtet anschließend Comedy-Shooting-Star Matthias Egersdörfer. Krömer macht ein Auto abwrackfertig und empfängt danach die "Schlechter Sex"-Autorin Mia Ming.
"Krömer - Die internationale Show" lädt zu einem unterhaltsamen Abend mit den Gästen Hans Meiser, Mia Ming und Matthias Egersdörfer ein.
(ARD/RBB)


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21:45
Stereo-Ton16:9 Format

Dokumentarfilmzeit

Matchmaker

Auf der Suche nach dem koscheren Mann

Dokumentarfilm von Gabrielle Antosiewicz, Schweiz 2006

Länge: 71 Minuten

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Weiblich, ledig, jung sucht koscheren Mann: Für eine 30-jährige jüdische Singlefrau in der Schweiz ist es nicht gerade einfach, einen Partner zu finden. Denn unter den rund 9.000 männlichen Schweizer Juden gibt es gerade einmal ein paar Dutzend heiratswillige ...

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Weiblich, ledig, jung sucht koscheren Mann: Für eine 30-jährige jüdische Singlefrau in der Schweiz ist es nicht gerade einfach, einen Partner zu finden. Denn unter den rund 9.000 männlichen Schweizer Juden gibt es gerade einmal ein paar Dutzend heiratswillige potenzielle Kandidaten in ihrem Alter. Und die sind so unterschiedlich, wie Juden nur sein können. Von säkular bis ultraorthodox ist alles dabei.
Im Selbstversuch macht sich Regisseurin Gabrielle Antosiewicz auf die Suche nach dem perfekten Partner. Um gleich auch die Handfertigkeiten der Kandidaten zu testen, bittet sie die jungen Männer in ihre Küche und bäckt mit ihnen das traditionelle Brot für Sabbat - mit ganz unterschiedlichen Resultaten. Unterschiedlich sind auch die Einsichten über Religion, Tradition und Partnerschaft, die sie dabei gewinnt. Diese humorvollen Dates bilden den Erzählrahmen, in den drei Familienporträts eingebettet sind: Da ist die orthodoxe Mutter, die über die Stellung der Frau im Judentum philosophiert, ohne dabei den Besen aus der Hand zu legen. Der Vater einer liberalen Familie versucht, sein Judentum mit seinem vorwiegend nichtjüdischen Alltag zu kombinieren. Der ultraorthodoxe Käsehändler geht völlig in der Tradition auf, sieht aber trotzdem gewisse Gefahren in ihr: Judentum bedeutet viele Hochzeiten, und Hochzeiten werden mit viel gutem Essen gefeiert. Das schlägt natürlich auf die Linie. Diese drei Porträts zeigen die Diversität Schweizerischen Judentums und die Fremdheit, welche die einzelnen Strömungen füreinander empfinden. Im Vordergrund stehen aber immer die Partnersuche und die Liebe.


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22:55

Eine Frau ist eine Frau

(Une femme est une femme)

Spielfilm, Frankreich/Italien 1961

Darsteller:
AngélaAnna Karina
Emile RecamierJean-Claude Brialy
Alfred LubitschJean-Paul Belmondo
SuzanneNicole Paquin
ZazieCatherine Demongeot
u.a.
Regie: Jean-Luc Godard
Länge: 80 Minuten

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Die attraktive Dänin Angéla jobbt in einem drittklassigen Pariser Striplokal als Tänzerin. Ihr Partner Emile ist Buchhändler. Die beiden bewohnen ein großzügiges, aber nicht luxuriöses Pariser Appartement und leben sorglos in den Tag hinein. Das ändert sich ...
(ARD)

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Die attraktive Dänin Angéla jobbt in einem drittklassigen Pariser Striplokal als Tänzerin. Ihr Partner Emile ist Buchhändler. Die beiden bewohnen ein großzügiges, aber nicht luxuriöses Pariser Appartement und leben sorglos in den Tag hinein. Das ändert sich radikal, als Angéla sich entschließt, ein Kind zu bekommen. Emile ist von dieser Idee ganz und gar nicht begeistert, er versucht erst einmal, Zeit zu gewinnen. Doch Angélas Entscheidung steht bereits fest: Sie hat sich alles genau überlegt, es muss jetzt sein. Die Drohung, er müsse ja nicht unbedingt der Erzeuger sein, nimmt Emile zunächst nicht ernst. Doch als Angéla sich an den gemeinsamen Freund Alfred Lubitsch wendet, gibt er vor, dass er einverstanden wäre. Zumal Alfred heimlich in Angéla verliebt ist.
Nicht die erotische Dreiecksgeschichte ist das Entscheidende an "Eine Frau ist eine Frau", sondern die fantasievolle Art des Erzählens. Von Hollywoods gefühlvollen Romanzen und Musicals der 1930er Jahre inspiriert, setzt Jean-Luc Godard in seinem ersten Farbfilm seine spätere Ehefrau Anna Karina effektvoll im Cinemascope-Format ins Bild. Mit spielerischer Leichtigkeit brennt der Nouvelle-Vague-Regisseur in dieser Komödie ein skurriles Feuerwerk an Wortwitz und filmischen Experimenten ab. Erstmals werden Wörter und Sätze als selbstironischer Kommentar eingeblendet, die Akteure sprechen direkt in die Kamera oder fahren während der Dialoge mit dem Fahrrad durchs Bild.

Im Anschluss, ab 0.15 Uhr, setzt die Jean-Luc-Godard-Reihe zum 80. Geburtstag des französischen Filmemachers am 3. Dezember mit "Elf Uhr nachts" fort. Um 2.00 Uhr folgt "Die Außenseiterbande" und um 3.35 Uhr "Weekend".
(ARD)


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0:15
16:9 Format

Elf Uhr nachts

(Pierrot le fou)

Spielfilm, Frankreich/Italien 1965

Darsteller:
FerdinandJean-Paul Belmondo
MarianneAnna Karina
FredDirk Sanders
DevosRaymond Devos
MariaGraziella Galvani
Erster GangsterRoger Dutoit
u.a.
Regie: Jean-Luc Godard
Länge: 106 Minuten

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Eigentlich führt Ferdinand ein Leben, von dem viele Menschen träumen: Er hat eine reiche Frau und verbringt seine Zeit vor allem damit, sich auf gesellschaftlichen Empfängen den neuesten Klatsch erzählen zu lassen. Eines Tages aber erträgt Ferdinand dieses ...
(ARD)

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Eigentlich führt Ferdinand ein Leben, von dem viele Menschen träumen: Er hat eine reiche Frau und verbringt seine Zeit vor allem damit, sich auf gesellschaftlichen Empfängen den neuesten Klatsch erzählen zu lassen. Eines Tages aber erträgt Ferdinand dieses oberflächliche und monotone Dasein nicht länger. Als er auf einer Party seine Exfreundin Marianne wieder trifft, die ihm von ihrem aufregenden Leben jenseits der Legalität erzählt, ergreift Ferdinand die Chance und entflieht mit ihr seiner gediegenen Bürgerlichkeit. Sie stehlen einen Wagen und fahren nach Südfrankreich, wo Marianne ihren Bruder treffen will. Dann verschlägt es die beiden auf eine idyllische südfranzösische Insel, wo sie für eine Weile ein friedliches Leben inmitten einer paradiesischen Natur führen. Es dauert allerdings nicht lange, bis Marianne auch von diesem Zustand, den sie eher als ein Zwischenspiel betrachtet, gelangweilt ist. Sie verschwindet von der Insel, nur um Ferdinand wenig später um Hilfe zu bitten, damit er sie aus dem Unterweltmilieu, in das sie abermals geraten ist, befreit. Ferdinand folgt ihrem Hilferuf, muss aber, nachdem er einige lebensgefährliche Situationen überstanden hat, erkennen, dass Mariannes "Bruder" in Wahrheit ihr Liebhaber ist. Erst jetzt wird Ferdinand klar, dass die verführerische Femme fatale ihn die ganze Zeit nur ausgenutzt und hintergangen hat. Er verfolgt die beiden in ihr Versteck auf der Insel, erschießt sie und fasst anschließend den Plan, auch seinem eigenen Leben ein Ende zu setzen.
Mit "Elf Uhr nachts" hat Regielegende Jean-Luc Godard ein Meisterwerk der französischen Nouvelle Vague inszeniert. Längst ist die eigenwillig erzählte Hommage an den Film noir und das amerikanische Genrekino zum Kultfilm unter Cineasten avanciert. Auch für Frankreichs Schauspiel-Ikone Jean-Paul Belmondo, damals noch am Anfang seiner Karriere, markiert der Film einen Höhepunkt seines künstlerischen Schaffens.
(ARD)


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2:00
schwarz-weiss monochrom

Die Außenseiterbande

(Bande a part)

Spielfilm, Frankreich 1964

Darsteller:
OdileAnna Karina
FranzSami Frey
ArthurClaude Brasseur
Madame SeghersLouisa Colpeyn
Arthurs TanteChantal Darget
u.a.
Regie: Jean-Luc Godard
Länge: 92 Minuten

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Die junge Dänin Odile lebt als Au-pair-Mädchen in der heruntergekommenen Villa von Madame Seghers in einem Pariser Vorort. Dort hat sie in einem Wandschrank einen unverschlossenen Koffer voll mit 1.000-Franc-Scheinen entdeckt. In ihrer Naivität erzählt sie zwei jungen ...
(ARD)

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Die junge Dänin Odile lebt als Au-pair-Mädchen in der heruntergekommenen Villa von Madame Seghers in einem Pariser Vorort. Dort hat sie in einem Wandschrank einen unverschlossenen Koffer voll mit 1.000-Franc-Scheinen entdeckt. In ihrer Naivität erzählt sie zwei jungen Männern davon, die sie in der Sprachschule kennenlernt. Arthur und Franz sind ohne Familie aufgewachsen und schon früh auf die schiefe Bahn geraten, vor allem Arthur hat seine Vorstellungen vom Leben weitgehend aus Gangsterfilmen und Kriminalromanen bezogen. Er möchte nach Amerika gehen und dort Karriere in der Unterwelt machen. Dazu braucht er natürlich Geld, genauso wie Franz, der von einer ruhmreichen Laufbahn als Rennfahrer träumt. Odiles Erzählung von dem Vermögen im Wandschrank erscheint den beiden daher wie ein Wink des Schicksals. Weiteren Hinweisen des Mädchens glauben sie entnehmen zu können, dass das viele Geld entweder gestohlen worden ist oder dunklen Zwecken dient. Aus diesem Grund, so folgern sie, werde Madame Seghers sich hüten, bei einem Einbruch in die Villa Anzeige zu erstatten. Bei ihren Vorbereitungen versäumen sie kein Detail, das in einschlägigen Krimis für solche Fälle vorgesehen ist. Leider verläuft das Unternehmen weniger glatt, als Arthur und Franz sich das vorgestellt haben. Die Dame des Hauses, die sich störend bemerkbar macht, wird zwar nach bewährter Gangstermanier gefesselt, geknebelt und in einen Schrank verfrachtet, aber damit beginnt eine Kettenreaktion peinlicher Pannen.
Wie auch die anderen Werke Jean-Luc Godards besticht "Die Außenseiterbande" durch seinen skeptischen, kühlen Stil und das Raffinement, mit dem er Wirklichkeit und Fiktion verschmelzenm lässt.
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3:35
16:9 Format

Weekend

Spielfilm, Frankreich/Italien 1967

Darsteller:
CorinneMireille Darc
RolandJean Yanne
FLSO-FührerJean-Pierre Kalfon
Mädchen bei AutounfallJuliet Berto
AnhalterJean Eustache
Joseph BalsamoDaniel Pommereulle
PianistPaul Gégauff
Regie: Jean-Luc Godard

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Die Ehe des Pariser Paares Corinne und Roland ist längst gescheitert, die beiden verbindet nur noch die Geldgier. Gemeinsam wollen sie Corinnes Vater beerben, dessen Ableben sie seit geraumer Zeit mit Gift beschleunigen. Doch ihre Fahrt zu den Schwiegereltern nach ...
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Die Ehe des Pariser Paares Corinne und Roland ist längst gescheitert, die beiden verbindet nur noch die Geldgier. Gemeinsam wollen sie Corinnes Vater beerben, dessen Ableben sie seit geraumer Zeit mit Gift beschleunigen. Doch ihre Fahrt zu den Schwiegereltern nach Oinville gerät zum endlosen Horrortrip: Rücksichtslos kämpft Roland sich auf der Landstraße durch einen Stau, Autowracks und Leichen säumen den Wegrand, die Zivilisation scheint sich aufzulösen. Mit vorgehaltener Pistole erzwingt der militante Anhalter Balsamo die Mitfahrt. Als sie ihren Wagen zu Schrott fahren, kämpfen sie sich zu Fuß weiter durch. Sie begegnen Gestalten aus Geschichte und Literatur, die ihnen den Weg nach Oinville nicht weisen können. Auch als Tramper haben die beiden keinen Erfolg, bis ein Konzertpianist sie aufliest, ihnen aber einen ermüdenden Monolog über Mozart und die Beatles hält. Endlich in Oinville angekommen, erstechen sie Corinnes Mutter und tarnen ihren Tod als Verkehrsunfall. Mit ihrem Geld können sie aber nichts mehr anfangen, denn sie werden von einer kannibalischen Guerilla-Truppe gefangen genommen und in einen Wald verschleppt. Als Corinne erfährt, dass das Fleisch, auf dem sie gerade kaut, von ihrem Mann stammt, verlangt sie gierig ein Stück mehr.
"Weekend" ist ein albtraumhaftes, allegorisches Roadmovie über die entfesselte Zerstörungskraft der bürgerlichen Gesellschaft, die sich buchstäblich selbst zerfleischt. Mit großer inszenatorischer Fantasie setzt Jean-Luc Godard in seinem wohl radikalsten Film die Gesetze des Kinos und des guten Geschmacks außer Kraft - und erschafft dabei immer wieder faszinierende, anspielungsreiche und poetische Bilder. Allein die über siebenminütige Kamerafahrt entlang einer Autokolonne auf einer Landstraße, untermalt von einem ohrenbetäubenden Hupkonzert, gehört zu den unvergesslichen Sequenzen der Filmgeschichte.

Mit "Weekend" beendet 3sat die fünfteilige Filmreihe zum 80. Geburtstag des französischen Filmemachers Jean-Luc Godard am 3. Dezember.
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5:15
Stereo-Ton16:9 Format

Freiheit auf vier Pfoten

(Wh.)


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5:45
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Ilha de Mocambique, Mosambik

(Wh.)


(ARD/SWR/3sat)

Sendeende: 6:00 Uhr