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Mittwoch, 1. Dezember
Programmwoche 48/2010
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6:07

Städtebilder

Santiago de Compostela


(ORF)


6:20
Stereo-Ton16:9 Format

7:00
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Lanz kocht



Markus Lanz begrüßt Spitzenköche, die bei ihm ein leckeres Fünf-Gänge-Menü zubereiten.


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11:30
Stereo-Ton

Country Roads Special: 44. CMA Awards

Die große Auszeichnung der Country-Musik 2010

Mit Alan Jackson, Keith Urban, Reba McEntire,
George Strait, Tim McGraw, Vince Gill, Kid Rock u.a.

Erstausstrahlung

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In Nashville ging am 10. November 2010 die 44. Verleihung der Country-Oscars über die Bühne. Gleich vier Awards gewann die Sängerin Miranda Lambert: "Female Vocalist of the Year", "Album of the Year", "Song of the Year" und "Video of the Year". Mit "Male Vocalist of the ...

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In Nashville ging am 10. November 2010 die 44. Verleihung der Country-Oscars über die Bühne. Gleich vier Awards gewann die Sängerin Miranda Lambert: "Female Vocalist of the Year", "Album of the Year", "Song of the Year" und "Video of the Year". Mit "Male Vocalist of the Year" und dem Award für den "Musical Event" für die Zusammenarbeit mit Trace Adkins im witzigen Song "Hillbilly Bone" gewann ihr Verlobter Blake Shelton zwei Preise. Den Top-Award "Entertainer of the Year" erhielt Sänger und Entertainer Brad Paisley, der den Abend zusammen mit Carrie Underwood moderierte. Weitere Gewinner sind Lady Antebellum mit zwei Awards und Sugarland als "Vocal Duo of the Year".
3sat zeigt die Verleihung der CMA Awards 2010.


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Das Dorfwunder

Reportage von Mona Friis Bertheussen

(aus der ORF-Reihe "Am Schauplatz")


Sorgfältig recherchierte, feinfühlige Reportagen bietet "Am Schauplatz" aus Österreich. Im Mittelpunkt steht der Mensch und sein Alltag, die Themenpalette reicht von Sozialreportagen bis zu ungewöhnlichen Lebensgeschichten.
(ORF)


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13:45
Stereo-Ton16:9 Format

ECO

Das Wirtschaftsmagazin

Themen:
- Ausländer und die AHV/IV
- AET - die windigen Geschäfte einer Staatsfirma
- Der Traum vom neuen Fliegen

Moderation: Reto Lipp


Das Wirtschaftsmagazin aus der Schweiz wirft einen eigenständigen Blick auf das Wirtschaftsleben - mit Hintergründen, Analysen, Unternehmerporträts und Reportagen.


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14:15
Stereo-Ton16:9 Format

Genie & Geometrie

Stonehenge und die Vermessung der Welt

Film von Ronald P. Vaughan

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In Europa sind rund 50.000 Steinmonumente aus der Vorgeschichte registriert. Orte wie Stonehenge, Carnac, Gizeh und Chartres stehen für geniale Bauwerke mit geheimnisvoller Symbolik und vielfältigen Verbindungen zur Erde und dem Kosmos. Können neue Spuren aus der ...
(ORF/3sat)

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In Europa sind rund 50.000 Steinmonumente aus der Vorgeschichte registriert. Orte wie Stonehenge, Carnac, Gizeh und Chartres stehen für geniale Bauwerke mit geheimnisvoller Symbolik und vielfältigen Verbindungen zur Erde und dem Kosmos. Können neue Spuren aus der Frühgeschichte mit Landkarten, Kombinatorik und mit dem Computer entdeckt werden? Ronald P. Vaughan, Initiator des Projektes "Genie und Geometrie", ist der Überzeugung, dass in allen Anordnungen von sakralen Bauplätzen eine Systematik, Mathematik und nachvollziehbare Geometrie liegt. Auf der Suche nach bemerkenswerten Spuren aus der Frühzeit reist Vaughan mit der Kamera quer durch Mitteleuropa. Die Suche führt von den Kreisgrabenanlagen von Avebury, die rund 5.000 vor Christus errichtet wurden, über Stonehenge bis zur barocken Stadtplanung von Karlsruhe.
Der Film stellt geniale Bauwerke unserer geometrisch orientierten Vorfahren in den Mittelpunkt. In der Dokumentation kommen der englische Forscher und Bestsellerautor Paul Devereux, der Wiener Archäologieprofessor und Kreisgraben-Pionier Wolfgang Neubauer und der Landvermesser und Entdecker der mittelalterlichen Kirchenausrichtungen Erwin Reidinger zu Wort.
(ORF/3sat)


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15:05
Stereo-Ton16:9 Format

Die Teeroute (1/5)

Im Reich des grünen Goldes

Film von Michel Noll

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In der Provinz Yunnan im Südwesten Chinas leben 25 der 56 offiziellen chinesischen Ethnien. Manche begründen dies damit, dass Minoritäten in dieser abgelegenen Region ihr alt überliefertes Brauchtum unbehelligt von den chinesischen Behörden pflegen und weitergeben ...

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In der Provinz Yunnan im Südwesten Chinas leben 25 der 56 offiziellen chinesischen Ethnien. Manche begründen dies damit, dass Minoritäten in dieser abgelegenen Region ihr alt überliefertes Brauchtum unbehelligt von den chinesischen Behörden pflegen und weitergeben können. In dieser Grenzregion zwischen Vietnam, Laos, Birma und China bestimmen die subtropischen Regenwälder Südostasiens das Landschaftsbild. Seit Jahrtausenden wird dort der berühmte Pu-Erh-Tee angebaut, der auch auf dem Markt von Lhasa Absatz findet. Um an die Blätter von wildem Tee zu kommen, müssen die meist männlichen Pflanzer in die hohen Teebäume klettern. Auf Teeplantagen werden die jungen Triebe dagegen überwiegend von Frauen von den Sträuchern gepflückt. Die nächsten Etappen der Teeproduktion sind das Sortieren der Blätter, die Fermentation beziehungsweise die heute gängige industrielle Oxidation, verschiedene Trocknungsverfahren, das Pressen zu Fladen oder Barren zu je 357 Gramm und die unzähligen Arten der Teezubereitung.
Von Yunnan im Südwesten Chinas bis in die tibetische Hauptstadt Lhasa reicht die jahrtausendealte Teestraße, auf der die kostbare Fracht einst mit Pferden oder Yaks an ihre Bestimmungsorte transportiert wurde. Die fünfteilige Dokumentation zeigt das Leben der Menschen am Rande der 4.000 Kilometer langen Route. Erster Teil.

Die nächste Folge von "Die Teeroute" zeigt 3sat im Anschluss, um 15.50 Uhr.


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15:50
Stereo-Ton16:9 Format

Die Teeroute (2/5)

Das Abenteuer der Reise

Film von Michel Noll

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In China wird die Teestraße auch "Straße des Tees und der Pferde" genannt, denn das eine wäre ohne das andere nicht denkbar. Shiping ist eine der wichtigsten Stationen auf der Teestraße. Zum alljährlichen Frühjahrsfest kommen Besucher aus der ganzen Provinz und aus ...

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In China wird die Teestraße auch "Straße des Tees und der Pferde" genannt, denn das eine wäre ohne das andere nicht denkbar. Shiping ist eine der wichtigsten Stationen auf der Teestraße. Zum alljährlichen Frühjahrsfest kommen Besucher aus der ganzen Provinz und aus anderen Regionen her. Dann wimmelt es in den Karawansereien vor Betriebsamkeit, arbeiten die Handwerker doppelt so schnell und sind die Geschäfte Tag und Nacht geöffnet. Der ganze Ort fiebert dem Höhepunkt des Festes entgegen: der Stelzenparade. Bei diesem Umzug stellen prächtig ausstaffierte Ritter auf riesigen Stelzen in den engen Dorfgassen die legendären Kämpfe der drei Königreiche nach.
Von Yunnan im Südwesten Chinas bis in die tibetische Hauptstadt Lhasa reicht die jahrtausendealte Teestraße, auf der die kostbare Fracht einst mit Pferden oder Yaks an ihre Bestimmungsorte transportiert wurde. Die fünfteilige Dokumentation zeigt das Leben der Menschen am Rande der 4.000 Kilometer langen Route. Der zweite Teil von "Die Teeroute" zeigt diesen Umzug und stellt die einzige noch bewirtschaftete Karawanserei vor, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde.

Die drei letzten Folgen von "Die Teeroute" zeigt 3sat am Donnerstag, 2. Dezember, ab 15.05 Uhr.


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16:30

Mandelblüte auf Mallorca

Die Lieblingsinsel der Deutschen im Aufbruch

Film von Julia Morgenthaler

(aus der ZDF-Reihe "reiselust")

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Massentourismus, Sonne und überfüllte Badestrände - dieses Bild haben viele von der Baleareninsel Mallorca. Doch Mallorca hat auch eine andere Seite. Nach Ansehensverlusten und verheerenden Unwettern kämpft die Insel um ein neues Image: mit erweiterten Stränden, ...

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Massentourismus, Sonne und überfüllte Badestrände - dieses Bild haben viele von der Baleareninsel Mallorca. Doch Mallorca hat auch eine andere Seite. Nach Ansehensverlusten und verheerenden Unwettern kämpft die Insel um ein neues Image: mit erweiterten Stränden, uralten Traditionen und neuen Ideen.
Der Film zeigt die unbekannten Seiten einer weithin bekannten Urlaubsinsel.


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17:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Einsatz im Dschungel

Film von Marion Pöllmann

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In den Baumkronen des Regenwalds im südamerikanischen Guyana existiert eine einzigartige Flora und Fauna. Die komplexen Zusammenhänge im Kronendach sind kaum entschlüsselt, die Bündnisse und Konkurrenzen zwischen den Arten oft unbekannt. Eins jedoch ist sicher: Dieser ...

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In den Baumkronen des Regenwalds im südamerikanischen Guyana existiert eine einzigartige Flora und Fauna. Die komplexen Zusammenhänge im Kronendach sind kaum entschlüsselt, die Bündnisse und Konkurrenzen zwischen den Arten oft unbekannt. Eins jedoch ist sicher: Dieser Lebensraum steht vor ungeahnten Veränderungen. Denn eine Pflanzengruppe scheint den Kampf ums Licht zu gewinnen. Lianen übernehmen im Regenwald mehr und mehr die Herrschaft. Der Einfluss dieser Veränderung auf das Weltklima kann bisher nur erahnt werden. Dr. Jörg Salzer von der Universität Ulm ist dem Phänomen auf der Spur. Auslöser des verstärkten Lianenwachstums, so vermuten Salzer und seine Kollegen, sind die Klimaerwärmung und der ansteigende Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre. Seit mehr als sieben Jahren lebt der junge Wissenschaftler auf einer kleinen, offenen Plattform - gerade groß genug für eine Hängematte, einen Minitisch und einen Kocher mit ein paar Vorräten inmitten der Urwaldriesen. Sein Arbeitsplatz ist in Schwindel erregender Höhe, fast 50 Meter über dem Boden. Für die wissenschaftliche Erforschung des vermehrten Lianen-Wachstums muss er Blätter von Lianen und Bäumen im Dach des Dschungels sammeln. Der Wettbewerb um Licht, Wasser und Nährstoffe hat sich im Regenwald bereits deutlich verschärft. Eine Tatsache, die Jörg Salzer vor allem dann bemerkt, wenn er die nachwachsenden Pflanzen betrachtet. Unter dem Gewicht der Schlingpflanzen brechen die Äste der Bäume, und die Lianen sperren das Sonnenlicht aus. Dadurch sterben die Urwaldriesen langsam ab. Nachwachsende junge Triebe können nicht die gleichen Mengen des Treibhausgases Kohlendioxid aufnehmen, sodass der positive Einfluss des Regenwalds auf das Weltklima gestört wird.
Der Film beobachtet den Wissenschaftler Dr. Jörg Salzer im Regenwald Guyanas bei der Arbeit.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Bilder aus Deutschland

Moderation: Juana Perke

Erstausstrahlung


Das Magazin "Bilder aus Deutschland" bietet Informationen über Deutschland in einer großen Bandbreite: Landschaftsporträts, aktuelle Ereignisse, Kultur, Soziales, Land und Leute.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Themen:
Dreckiger Atomstrom
Brennstäbe aus dem russischen Mayak
setzen Schweizer Kraftwerksbetreiber unter Druck
Bezahlbare Pillen
Tansania will mit eigener Medikamentenproduktion den
HIV-Patienten im Land helfen
Stadt des Lichts
Mit einem modernen Lichtkonzept will Lyon in
neuem Glanz erstrahlen und dabei Energie sparen

Moderation: Kristina zur Mühlen


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Woody Allen - ein Stadtneurotiker wird 75

Moderation: Tina Mendelsohn


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
VPS 20:14

Stereo-Ton16:9 Format

Wir sind doch Kinder

Dokumentation von Manfred Karremann

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Schockierende Berichte über Fälle von Kindesmisshandlung und Kindstötung haben die Öffentlichkeit sehr verstört: Was treibt Eltern dazu, ihre Kinder zu quälen? Was bewegt Mütter dazu, ihre Neugeborenen schutzlos auszusetzen oder zu töten? Warum schütteln Eltern ...

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Schockierende Berichte über Fälle von Kindesmisshandlung und Kindstötung haben die Öffentlichkeit sehr verstört: Was treibt Eltern dazu, ihre Kinder zu quälen? Was bewegt Mütter dazu, ihre Neugeborenen schutzlos auszusetzen oder zu töten? Warum schütteln Eltern ihre Babys zu Tode? Das alles geschieht weit häufiger, als man denkt: Zwei Drittel aller nicht natürlichen Todesursachen von Babys zwischen sechs und zwölf Monaten gehen darauf zurück. Was ist los mit unserer saturierten Gesellschaft, dass in ihrer Mitte immer wieder Verbrechen an Kindern scheinbar unbemerkt begangen werden können, und was verbirgt sich tatsächlich hinter den polizeilichen und juristischen Fachtermini an menschlichem Schicksal und Leid?
Auf verschiedenen Ebenen versucht Manfred Karremann die Problematik in ihrer Vielschichtigkeit zu ergründen. So besucht er zwei verurteilte Mütter im Gefängnis und befragt sie ausführlich zu ihren Beweggründen, zur Vorgeschichte und den Umständen ihrer Taten. Gemeinsam mit Polizeikommissaren sucht er Tatorte auf und erhält Einblicke in Fälle aus der Perspektive der Ermittler. Die bestehende Gesetzeslage wird auf Probleme und Lücken hin diskutiert, und ein Neurobiologe gibt Antworten auf die Frage, was Eltern zu Tätern werden lassen kann.

Im Anschluss, um 21.00 Uhr, zeigt 3sat mit "Fass mich nicht an!" eine Dokumentation, die den Umgang mit Menschen, die Kinder missbraucht haben, zum Thema macht.


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21:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Fass mich nicht an!

Kontaktverbot zu Kindern

Film von Manfred Karremann

(aus der ZDF-Reihe "37 Grad")

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Über 1.000 Täter sind in Deutschland wegen des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern in Haft und Verwahrung. Die meisten davon werden irgendwann wieder entlassen. Das geschieht in aller Stille, denn keiner will "so jemanden" als Nachbarn haben.
Manfred ...

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Über 1.000 Täter sind in Deutschland wegen des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern in Haft und Verwahrung. Die meisten davon werden irgendwann wieder entlassen. Das geschieht in aller Stille, denn keiner will "so jemanden" als Nachbarn haben.
Manfred Karremann spricht mit Gefängnisinsassen und solchen, die schon entlassen worden sind. Er recherchiert anhand von Beispielen, ob Sexualstraftäter den Weg in die Gesellschaft zurückgefunden haben oder wieder rückfällig geworden sind.


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21:30
Stereo-Ton16:9 Format

Bauerfeind

Moderation: Katrin Bauerfeind

Erstausstrahlung

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In ihrem Magazin "Bauerfeind" schaut sich Katrin Bauerfeind an, was der junge Kulturmarkt so hervorbringt. Es geht um alles, was das Alltagsleben prägt. Dazu gehört auch die Gesprächskultur fernab der Eintönigkeit von Talkshows. Dabei benutzt Katrin Bauerfeind den ...

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In ihrem Magazin "Bauerfeind" schaut sich Katrin Bauerfeind an, was der junge Kulturmarkt so hervorbringt. Es geht um alles, was das Alltagsleben prägt. Dazu gehört auch die Gesprächskultur fernab der Eintönigkeit von Talkshows. Dabei benutzt Katrin Bauerfeind den TV-Bildschirm wie eine Computeroberfläche: Sie öffnet Fenster, startet Beiträge, wiederholt einzelne Passagen, kommentiert und bearbeitet sie. Jeder Beitrag ist gleichzeitig ein "Making-of" seiner selbst.


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Stereo-Ton16:9 Format

Sweet and Lowdown

Spielfilm, USA 1999

Darsteller:
Emmet RaySean Penn
HattieSamantha Morton
BlancheUma Thurman
EllieGretchen Mol
Mr. HaynesJohn Waters
Woody AllenWoody Allen
u.a.
Regie: Woody Allen
Länge: 89 Minuten

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Emmet Ray ist ein begnadeter Gitarrist, der in den 1930er Jahren unermüdlich durch Amerika tourt. Seine Alkoholexzesse, Spielleidenschaft und notorische Unzuverlässigkeit verhindern jedoch den ganz großen Durchbruch. Der Exzentriker lebt stets auf großem Fuß, dank ...
(ARD)

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Emmet Ray ist ein begnadeter Gitarrist, der in den 1930er Jahren unermüdlich durch Amerika tourt. Seine Alkoholexzesse, Spielleidenschaft und notorische Unzuverlässigkeit verhindern jedoch den ganz großen Durchbruch. Der Exzentriker lebt stets auf großem Fuß, dank seines virtuosen Gitarrenspiels erhält er immer neuen Kredit und neue Auftritte. Leider gilt er nur als der nach Django Reinhardt "zweitbeste Gitarrist der Welt" - der wunde Punkt in Emmets bewegtem Musikerdasein. Emmet ist ein eitler Geck, ein notorischer Angeber, gelegentlicher Zuhälter und Kleptomane. Die zahlreichen Frauen in seinem Leben haben meist kein Verständnis für Emmets Marotten - bis er die stumme und duldsame Wäscherin Hattie trifft. Doch als wahres Genie liebt Emmet nur seine Kunst und verlässt Hattie. Niemand weiß so genau, warum er danach die mondäne Möchtegern-Schriftstellerin Blanche heiratet, die sich von seinem halbkriminellen Background faszinieren lässt. Als sie ihn mit dem Profikiller Al Torrio betrügt, verlässt Emmet auch Blanche und will zu Hattie zurückkehren. Doch diese ist inzwischen verheiratet.
"Sweet and Lowdown" ist eine virtuos inszenierte, prachtvoll ausgestattete Tragikomödie, in der Komikerstar Woody Allen nach "Zelig" (1983) und "Broadway Danny Rose" (1984) zum dritten Mal eine fiktive Künstlerbiografie entwickelt. Voller Anspielungen auf Erlebnisse realer Jazzer aus der Zeit des Swings, reiht Allen Episoden und Anekdoten aneinander, die beständig zwischen hintergründigem Witz und zarter Melancholie changieren. Sean Penn und Samantha Morton wurden für ihre Darstellungen jeweils für einen Oscar nominiert.
(ARD)


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23:55
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:25
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Mongolei - Die Karawane (1/4)

Aufbruch in eine fremde Welt

Reisedokumentation von Thomas Radler und Volker Schmidt

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Sechs Frauen und sechs Männer aus allen Teilen Deutschlands, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten: von der Herzchirurgin über die professionelle Märchenerzählerin bis zum Hartz-IV-Empfänger. Gemeinsam mit ihren mongolischen Begleitern gehen die zwölf ...

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Sechs Frauen und sechs Männer aus allen Teilen Deutschlands, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten: von der Herzchirurgin über die professionelle Märchenerzählerin bis zum Hartz-IV-Empfänger. Gemeinsam mit ihren mongolischen Begleitern gehen die zwölf Deutschen auf ihre bisher größte Reise: Zehn Wochen lang durchqueren sie die Mongolei auf uralten Handelsrouten und bringen dabei 720 Kilometer hinter sich, größtenteils zu Fuß. Sechs Teilnehmer starten das Abenteuer Mongolei mit ihren sieben mongolischen Begleitern und 15 Kamelen in der Wüste Gobi. Die Sanddüne von Khongorin flirrt bei 40 Grad Hitze. Nach einer herzlichen Begrüßung beginnt der Aufbau der Jurten, der traditionellen Zelte der Nomaden, zum ersten Mal. Im Norden, dicht an der russischen Grenze, startet die zweite Karawane: Die sechs Deutschen und ihre mongolischen Begleiter sind mit Yaks unterwegs. Das erste Camp liegt an einem der schönsten Flecken der Mongolei, dem Khovsgol-See. Noch Anfang Juni ist er mit Eis bedeckt, und nachts fällt das Thermometer regelmäßig unter den Gefrierpunkt. Nicht die Menschen bestimmen den Rhythmus des Reisens, sondern das harsche Klima und die Gesundheit der Tiere. Übernachtet wird gemeinsam in der Jurte. Beide Karawanen eint das große Ziel: durchhalten und ankommen in Karakorum, Zentrum des einstigen Weltreichs von Dschingis Khan. Und beide Karawanen sind mit landestypischen Waren ausgestattet: Lederstiefel und Seide, Holzsättel und Seife. Alles muss im Verlauf der Reise gegen Lebensmittel getauscht werden.
In der ersten Folge der vierteiligen Reisedokumentation brechen die zwei Karawanen in die fremde Welt auf.

Die weiteren Teile des vierteiligen Films "Mongolei - Die Karawane" zeigt 3sat im Anschluss, ab 1.10 Uhr.


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1:10
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Mongolei - Die Karawane (2/4)

Leben wie die Nomaden

Reisedokumentation von Thomas Radler und Volker Schmidt

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Über zwei Wochen sind die beiden Karawanen nun unterwegs, haben die ersten 200 Kilometer ihrer Reise hinter sich. Die anfängliche Euphorie legt sich langsam. Die Teilnehmer beginnen zu begreifen, was es heißt, wie Nomaden zu leben. In den Bergen im Norden haben die Yaks ...

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Über zwei Wochen sind die beiden Karawanen nun unterwegs, haben die ersten 200 Kilometer ihrer Reise hinter sich. Die anfängliche Euphorie legt sich langsam. Die Teilnehmer beginnen zu begreifen, was es heißt, wie Nomaden zu leben. In den Bergen im Norden haben die Yaks Probleme. Seit Tagen scheuern die schweren Lastkarren, die sie ziehen müssen, ihre Nacken wund. Taiwan, Chef und Besitzer der Tiere, beschließt, sie auszutauschen. Sie sind seine Existenzgrundlage. Hoch im Norden preschen riesige Herden von Wildpferden durch die endlose Steppe. Der Anblick ist atemberaubend für die deutschen Nomaden auf Zeit und reichlicher Lohn für den anstrengenden Fußmarsch durchs Gebirge. Seit den Zeiten Dschingis Khans sind Pferde der ganze Stolz der Mongolen. Ein altes Sprichwort sagt: "Ein Mann ohne Pferd ist wie ein Vogel ohne Flügel". Schon mit zwei Jahren werden Kinder dort das erste Mal aufs Pferd gesetzt. Auch die Südkarawane erlebt das Nomadenleben hautnah: Arndt soll eine Ziege schlachten - auf mongolische Art. Dabei stößt der sonst so selbstbewusste Mann aus dem Ruhrgebiet ganz unerwartet an seine Grenzen. Panik liegt in seiner Stimme, als er einen der mongolischen Begleiter bittet, die Arbeit für ihn zu Ende zu bringen. Das ganze Südteam ist dabei, als Norman zu seinem ersten Ringkampf mit Einheimischen antritt. Für die Nachfahren des großen Khans ist der Ringkampf Volkssport Nummer 1. Der weitgereiste ostdeutsche Bankangestellte wird von den Top-Athleten der Provinz wieder und wieder aufs Kreuz gelegt - zum großen Vergnügen des einheimischen Publikums. Doch aufgeben, das kommt für ihn nicht in Frage. Am Ende kann auch er jubeln.
In der zweiten Folge der vierteiligen Reisedokumentation "Mongolei - Die Karawane" lernen die zwei Karawanen das Nomadenleben kennen.


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1:55
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Mongolei - Die Karawane (3/4)

Am Ende der Kräfte

Reisedokumentation von Thomas Radler und Volker Schmidt

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Die deutsch-mongolische Karawane hat nun gut die Hälfte des Wegs geschafft. Man sieht den Teilnehmern die Anstrengung der wochenlangen Fußmärsche an: Der 31-jährige Arndt hat schon acht Kilo abgenommen. Auch die Kamele verändern ihr Aussehen. Zwar wird die Landschaft ...

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Die deutsch-mongolische Karawane hat nun gut die Hälfte des Wegs geschafft. Man sieht den Teilnehmern die Anstrengung der wochenlangen Fußmärsche an: Der 31-jährige Arndt hat schon acht Kilo abgenommen. Auch die Kamele verändern ihr Aussehen. Zwar wird die Landschaft seit dem Verlassen der Wüste Gobi mit jedem Tag grüner, aber das Gras in den endlosen Ebenen hat nicht genug Nährwert. So fallen die Höcker der Kamele langsam ein. Die Tiere verbrauchen jetzt die Fettreserven, die sie für magere Zeiten gespeichert haben. Als wären die Probleme nicht schon groß genug, geht es jetzt ins Gebirge. Drei Passüberquerungen stehen der Südkarawane auf dem Weg durch das Hangaj-Massiv bevor - bis auf knapp 3.000 Höhenmeter geht es hinauf. Der Aufstieg ist hart und kräftezehrend, aber wirklich gefährlich wird der Weg hinunter ins Tal. Selbst der erfahrene Kamelführer Batgaa ist besorgt, und auch die energische Herzchirurgin Nasti hat Angst: "45 Grad Gefälle, und da müssen wir mit den Tieren runter". Während sich das Süd-Team durch das Gebirge quält, hat die Nordkarawane ihre Yaks "geparkt". Deutsche und Mongolen genießen gemeinsam drei Tage lang das größte Fest des Jahres: Naadam. Im ganzen Land kommen Mitte Juli die Menschen zusammen, um zu feiern und sich im Sport zu messen - Ringen, Bogenschießen und Reiten. Hunderte Vollblutpferde jagen im gestreckten Galopp durch die Steppe. Alle Jockeys sind Kinder, viele reiten ohne Sattel, einige sogar ohne Schuhe, 30 Kilometer in atemberaubendem Tempo. Unterdessen werden im Süden die Lebensmittel knapp. Nasti verwaltet die Vorräte: "Wir haben kein Fleisch mehr. Wir haben noch fünf Kilo Mehl, fünf Kilo Reis und etwas Tomatenmark - und das war's." So die niederschmetternde Bestandsaufnahme. Jetzt müssen die Männer Beute machen, sonst fallen die Mahlzeiten mager aus. Zum Glück entpuppt sich Arndt als wahrer Meisterangler. Gemeinsam mit Norman zieht er mehr als 20 Fische aus dem glasklaren Wasser des Olchon-Flusses.
Dritte Folge der vierteiligen Reisedokumentation.


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2:40
Stereo-Ton16:9 Format

Mongolei - Die Karawane (4/4)

Das große Treffen

Reisedokumentation von Thomas Radler und Volker Schmidt

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Noch 300 Kilometer trennen die beiden Karawanen voneinander. Die Freude auf das Wiedersehen wächst. Aber auch die Sorgen und Zweifel: Wie werden sich die anderen geschlagen haben? Werden sich Yaks und Kamele vertragen und, wie geplant, gemeinsam weiterziehen? Was erwartet ...

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Noch 300 Kilometer trennen die beiden Karawanen voneinander. Die Freude auf das Wiedersehen wächst. Aber auch die Sorgen und Zweifel: Wie werden sich die anderen geschlagen haben? Werden sich Yaks und Kamele vertragen und, wie geplant, gemeinsam weiterziehen? Was erwartet die Teilnehmer am Ziel der Reise, in Karakorum, der ehemaligen Hauptstadt des legendären Mongolenherrschers Dschingis Khan? In die Freude auf das Wiedersehen mischt sich jetzt auch Wehmut. Denn nach dem Treffen kommt der Abschied von den anderen Deutschen, vor allem aber von den neuen mongolischen Freunden. Arndt hat in Kamelführer Batgaa nach neun Karawanenwochen einen Ersatzvater gefunden und kann sich eine Trennung kaum mehr vorstellen. Doch erst einmal gibt es Glücksgefühle pur: An einer Brücke über dem Orchon-Fluss treffen sich die Karawanen. Anne vom Südteam und Lena vom Nordteam liegen sich als Erste in den Armen. Arndt begrüßt die Yak-Karawane stilecht auf mongolisch, und Oliver analysiert sofort die Unterschiede in den beiden Teams. "Bei uns im Norden ist alles sehr strukturiert abgelaufen", fasst der Hauptmann der Reserve zusammen. Arndt kann da nur staunen: Küchendienst und Nachtwachen, ein strammes Regiment. Im Süden undenkbar. Dort haben Deutsche und Mongolen eher improvisiert, eben mongolisch gelebt, wie Arndt nicht ohne Stolz berichtet. Und dann ist es soweit. Am Horizont das Ziel: Karakorum. Die Reise ist zu Ende, das große Karawanenabenteuer bestanden. Alle haben die 750 Kilometer geschafft. Weinen und Lachen liegen eng beieinander am Abend, beim großen Abschiedsfest. Wenige Tage später geht es dann heimwärts. Die Mongolen marschieren zu Fuß zurück zu ihren Familien, die Deutschen machen sich per Flugzeug auf. Eines steht für sie fest: Die zehn Wochen in der Mongolei war die Reise ihres Lebens, die Erfüllung eines langersehnten Traums.
Letzte Folge der vierteiligen Reisedokumentation.


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3:25
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Traumstädte: Vancouver

Die "Coole" am Pazifik

Film von Uwe Kröger

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Für Jessica Beach gibt es keine bessere Stadt als Vancouver. Geboren in Toronto, lebt die 30-Jährige seit Jahren in der hippen Metropole am Pazifik. Dort ist ihr künstlerisches Sprungbrett, und sie mag den direkten Kontakt mit dem Publikum - in "The Cellar" zum ...

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Für Jessica Beach gibt es keine bessere Stadt als Vancouver. Geboren in Toronto, lebt die 30-Jährige seit Jahren in der hippen Metropole am Pazifik. Dort ist ihr künstlerisches Sprungbrett, und sie mag den direkten Kontakt mit dem Publikum - in "The Cellar" zum Beispiel, einem der vielen Clubs, der eine Live-Plattform bietet. In Vancouver haben sich viele junge Kreative angesiedelt, angelockt durch eine multikulturelle Gesellschaft und einen entspannten Lebensstil. Es ist wie ein kleines New York, doch weniger aufgeregt, ohne den Lärm, die Hetzerei, die Geldbesessenheit. Das Grandiose an Vancouver ist die Lage: im Rücken das Gebirge mit weißen Gipfeln, zu Füßen der Pazifik. Vancouver ist stark asiatisch geprägt: Vor über 100 Jahren kam der erste Einwandererschub aus China, billige Arbeitskräfte, die beim Bau der kanadischen Eisenbahnen halfen. Sie haben sich ihre Eigenheiten bewahrt. Viele von ihnen leben in chinesischen Enklaven der vielgestaltigen und ausufernden Stadt. Im Westen ist Vancouver Island vorgelagert, mit uralten Regenwäldern und dramatischen Küsten, umringt von einer Vielzahl kleiner Inseln. Dort versucht Indianerin Michele, die Traditionen ihrer Kultur mit denen der kanadischen Gegenwart zu versöhnen. Ihr kleines Unternehmen ist dem Ökotourismus verpflichtet. In traditionellen Kanus, die ihr Vater nach uraltem indianischem Design noch selbst herstellt, bringt sie Naturfans dorthin, wo sich die Wale im Pazifik tummeln.
Der Film aus der Reihe "Traumstädte" stellt die kanadische Stadt Vancouver und ihre Bewohner vor.


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4:10
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Traumstädte: Paris

Europas Elegante

Film von Stephan Merseburger

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Paris, Stadt des Luxus und des Geldes: Die Wohnungen sind so teuer, dass Mittelstandsfamilien in die Vororte fliehen und die Innenstadt zum Getto der Reichen wird. Tanzt man im Lido, dem berühmten Cabaret auf den Champs-Elysées, hat man keine Geldsorgen. Dort haben ...

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Paris, Stadt des Luxus und des Geldes: Die Wohnungen sind so teuer, dass Mittelstandsfamilien in die Vororte fliehen und die Innenstadt zum Getto der Reichen wird. Tanzt man im Lido, dem berühmten Cabaret auf den Champs-Elysées, hat man keine Geldsorgen. Dort haben deutsche Tänzerinnen Tradition: In den 1970er Jahren begeisterten dort die Kessler-Zwillinge das Publikum, in den letzten Jahren Sabine Hettlich und Diane Böge. Zurzeit tanzen dort drei deutsche Schönheiten, darunter Elena Maier. In den noblen Boutiquen von Dior, Chanel, Prada und Gucci ist zweimal im Jahr Ausverkauf. Dann beginnt die Schnäppchenjagd. Doch das Beste ist meist schon weg, denn für Eingeweihte und Verlesene gibt es vorher einen Privatausverkauf. Teuer und exklusiv lieben es auch die Gebrüder Costes: In der Seine-Metropole haben sie zuerst ein Hotel eröffnet, dann folgten Restaurants und Cafés. Mamodou, ein illegaler Einwanderer aus Mali, arbeitet in der Küche eines ihrer schicken Restaurants. 50 Stunden die Woche und mehr für nicht einmal 1.300 Euro im Monat. Damit ist Mamodou nicht allein: Zehntausende Afrikaner arbeiten illegal in den Pariser Restaurants, ihre gefälschten Aufenthaltsbewilligungen kaufen sie. Sie zahlen sogar Sozialabgaben und Steuern, denn Ärger mit dem Staat können sie sich nicht leisten.
Stephan Merseburger zeigt das luxuriöse Paris und das Paris ganz unten. Eine Gratwanderung zwischen Himmel und Hölle, Mythos und Wirklichkeit.


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4:55
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Traumstädte: Kapstadt

Die afrikanische Verführung

Film von Marcus Niehaves und Carsten Behrendt

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Kapstadt, malerisch gelegen zwischen Tafelberg und dem Atlantischen Ozean, ist ein Schmelztiegel der Kulturen. Heimat für Tausende Deutsche, die dort ihr Glück suchen, und spätestens seit dem Ende der Apartheid auch Touristenhochburg. Die südafrikanische Metropole ist ...

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Kapstadt, malerisch gelegen zwischen Tafelberg und dem Atlantischen Ozean, ist ein Schmelztiegel der Kulturen. Heimat für Tausende Deutsche, die dort ihr Glück suchen, und spätestens seit dem Ende der Apartheid auch Touristenhochburg. Die südafrikanische Metropole ist eine Stadt der Kontraste - auf der einen Seite leben die Reichen in ihren Luxusappartements, auf der anderen Seite haust der Großteil der Bevölkerung in den Blechhütten der Townships. Für die einen ist Kapstadt ein einziges Erholungsgebiet, für andere ein Hort der Kriminalität.
Der Film beobachtet den Rhythmus der Stadt und stellt seine Bewohner vor.


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5:40
Stereo-Ton16:9 Format

Kostbarkeiten im Nebelwald

Von Brillenbären und Kolibris

Film von Hans Giffhorn

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Nur wenige Sonnenstrahlen durchdringen die moosverhangenen Nebelwälder an den Abhängen der Anden. Schillernde Kolibris sammeln Nektar von seltsam geformten Blüten und fremdartigen Orchideen, Brillenbären durchforsten das Unterholz.
Hans Giffhorn beobachtet das ...

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Nur wenige Sonnenstrahlen durchdringen die moosverhangenen Nebelwälder an den Abhängen der Anden. Schillernde Kolibris sammeln Nektar von seltsam geformten Blüten und fremdartigen Orchideen, Brillenbären durchforsten das Unterholz.
Hans Giffhorn beobachtet das Heranwachsen von drei jungen Bären, beschreibt die Besonderheiten von Flora und Fauna der Anden-Wälder und stellt die Tsáchila vor, einen der wenigen kleinen Indianerstämme, der dem Wüten der spanischen Konquistadoren entkommen konnte.

Sendeende: 6:10 Uhr