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1. Advent - Sonntag, 28. November
Programmwoche 48/2010
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6:05
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die große Lust

Eine kulinarische Zeitreise

Film von Maria Magdalena Koller und Burgl Czeitschner

Moderation: Ann-Kathrin Kramer

Moderation: Harald Krassnitzer

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Knochenfunde beweisen, dass die Bergleute der Hallstattkultur gut genährt waren. Ihre Leibspeise ist das heute noch in Kärnten und in der Steiermark geschätzte Ritschert - ein kalorienreiches Gericht aus Rollgerste und Gemüse, verfeinert mit Schinken. Im Mittelalter ...
(ORF)

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Knochenfunde beweisen, dass die Bergleute der Hallstattkultur gut genährt waren. Ihre Leibspeise ist das heute noch in Kärnten und in der Steiermark geschätzte Ritschert - ein kalorienreiches Gericht aus Rollgerste und Gemüse, verfeinert mit Schinken. Im Mittelalter waren mehr als 150 Tage des Jahres Fastentage. Fisch wurde zum Hauptnahrungsmittel. Aber die mittelalterliche Küche war bei jenen, die es sich leisten konnten, vielfältig und üppig. Der aufkommende Gewürzhandel tat ein Übriges dazu. Maßlose Schauessen prägten das Barock. Nicht nur in Frankreich bogen sich die Tafeln unter Schlemmereien, der Wiener Hof lieferte sich mit der französischen Konkurrenz kulinarische Schlachten. Im Übergang zur Moderne erfuhr die Lust am Essen deutliche Einbrüche. Erste Essstörungen wurden bekannt - als berühmteste Beispiele gelten Kaiserin Elisabeth I. und ihr Cousin Ludwig II. von Bayern. Die Kaiserin, die sich in Wien ihre Wespentaille mit Veilcheneis erhielt, langte nur bei ihren Verwandten in Bayern tüchtig zu. Und Ludwig II., der sich als Kind nie satt essen durfte, ließ sich in all seinen Schlössern einen eigenen Essensaufzug bauen, um beim Essen allein zu sein. Das "gemeine" Volk hatte wenig Zeit für Extravaganzen, und es dauerte noch Jahrzehnte, bis Essen zum allgemeinen Vergnügen wurde.
Der Streifzug durch die Geschichte des Essens und der Esskultur beginnt vor 3.500 Jahren in der Eisenzeit und führt bis in die Gegenwart mit Haubenköchen und Fast Food. Markante Ereignisse der Geschichte werden auf ihren kaum bekannten kulinarischen Hintergrund hin betrachtet. Durch den Film führt das Schauspielerpaar Ann-Kathrin Kramer und Harald Krassnitzer.

Der eine liebt Kaviar und Trüffel, der andere Burger und Kohlrouladen: Über Geschmacksfragen lässt sich bekanntlich nicht streiten. Deshalb widmet sich 3sat am Thementag "Reine Geschmackssache" 24 Stunden lang in zahlreichen Dokumentationen, Reportagen, Spiel- und Dokumentarfilmen den vielen Facetten des Genusses.
(ORF)


6:45

Der lange Weg zum Mund

Tafelsitten - Tischmanieren

Film von Christian Romanowski

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In den Tischsitten einer jeweiligen Kultur sind gesellschaftliche Hierarchien und Beziehungen zu erkennen. Das gemeinsame Essen kann man als eine kulturelle "Inszenierung" begreifen. Vergleicht man das Mahl einer bäuerlichen Großfamilie mit einem Fast-Food-Essen bei ...
(ARD/SWR)

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In den Tischsitten einer jeweiligen Kultur sind gesellschaftliche Hierarchien und Beziehungen zu erkennen. Das gemeinsame Essen kann man als eine kulturelle "Inszenierung" begreifen. Vergleicht man das Mahl einer bäuerlichen Großfamilie mit einem Fast-Food-Essen bei McDonalds, wird die soziale Funktion des Essens deutlich.
Der Film stellt Tafelsitten und Gebräuche der Deutschen vor.
(ARD/SWR)


7:15
Stereo-Ton16:9 Format

Tassen, Teller, Tischkultur

Film von Gabriele Damasko

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Tischkultur und Sonntagsbraten waren früher fest miteinander verbunden. Sonntags gab es nicht nur das bessere Essen, sondern auch das feinere Geschirr. Porzellan, Tischdekoration und Leinentischdecke kennzeichneten besondere Tage. Ein wertvolles Geschirr begleitet manche ...
(ARD/SWR)

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Tischkultur und Sonntagsbraten waren früher fest miteinander verbunden. Sonntags gab es nicht nur das bessere Essen, sondern auch das feinere Geschirr. Porzellan, Tischdekoration und Leinentischdecke kennzeichneten besondere Tage. Ein wertvolles Geschirr begleitet manche Menschen fast ein Leben lang. Doch was früher in der familiären Gemeinschaft weitergegeben worden ist, muss heute häufig gelernt werden. Tischkultur ist deshalb auch Thema von Benimmseminaren für künftige Manager sowie ein Unterrichtsfach in mancher Grundschule.
Der Film stellt deutsche Tischkultur und ihre Geschichte vor.
(ARD/SWR)


7:45
Stereo-Ton16:9 Format

Hochzeitsmahl und Leichenschmaus

Vom Speisen bei Familienfeiern

Film von Reinhard Kungel

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Taufe, Hochzeit, Leichenschmaus - es sind die Familienfeste, die unter anderem ein Leben strukturieren. Hochzeitsnudeln, Geburtstagstorte, Sonntagsbraten - die Auswahl an Speisen für Familienfeiern hat Tradition und ist groß. Das Essen spielt bei solchen Feiern immer ...
(ARD/SWR)

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Taufe, Hochzeit, Leichenschmaus - es sind die Familienfeste, die unter anderem ein Leben strukturieren. Hochzeitsnudeln, Geburtstagstorte, Sonntagsbraten - die Auswahl an Speisen für Familienfeiern hat Tradition und ist groß. Das Essen spielt bei solchen Feiern immer auch eine bedeutende Rolle: Man will es sich und seinen Gästen gut gehen lassen. Früher hatte die Hochzeit einen bestimmten kulinarischen Ablauf: Suppe, Saures, Leberwurst, Fleisch, Bratwurst mit Brot. Solche Gepflogenheiten haben sich verändert. Gefeiert wird meist im Wirtshaus, immer weniger zuhause. Und wer doch in den eigenen vier Wänden Gäste einlädt, lässt zunehmend Caterer kommen.
Der Film stellt Essenstraditionen bei Familienfesten vor.
(ARD/SWR)


8:15
Stereo-Ton16:9 Format

Torten, Tanten, Tratsch?

Der Kaffeeklatsch und seine Geschichte(n)

Film von Simone Reich

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Als sich vor rund 300 Jahren die ersten "Damenkränzchen" bildeten, hatten anständige Frauen im Kaffeehaus nichts zu suchen. Also trafen sie sich regelmäßig und reihum privat. Da übten sich junge Hausfrauen als Gastgeberinnen, heiratsfähige Töchter wurden ...
(ARD/SWR)

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Als sich vor rund 300 Jahren die ersten "Damenkränzchen" bildeten, hatten anständige Frauen im Kaffeehaus nichts zu suchen. Also trafen sie sich regelmäßig und reihum privat. Da übten sich junge Hausfrauen als Gastgeberinnen, heiratsfähige Töchter wurden vorgestellt, und gemeinsam wurde fleißig gestickt. Aber die Frauen diskutierten auch und erfuhren Solidarität. Misstrauische Ausgeschlossene machten das Ganze lächerlich. Das Klischee hält sich bis heute. Doch gibt es überhaupt noch das klassische Kaffeekränzchen mit bestickter Tischdecke und Likörchen?
Der Film begibt sich auf Spurensuche und zeigt zwischen Rokokorezepten, Ersatzkaffee und Buttercremetorte ein Ritual, das es in sich hat.
(ARD/SWR)


8:45
Stereo-Ton16:9 Format

"In München steht ein Hofbräuhaus"

Das berühmteste Wirtshaus der Welt

Film von Birgit Eckelt

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München, Bier und Hofbräuhaus, das gehört schon seit über 400 Jahren zusammen. Doch erst im Jahr 1897 entstand aus der einfachen Brau- und Schankstätte der legendäre Bierpalast. Seither gilt das Hofbräuhaus als Inbegriff bayerischen Lebensgefühls und als Stammtisch ...
(ARD/BR)

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München, Bier und Hofbräuhaus, das gehört schon seit über 400 Jahren zusammen. Doch erst im Jahr 1897 entstand aus der einfachen Brau- und Schankstätte der legendäre Bierpalast. Seither gilt das Hofbräuhaus als Inbegriff bayerischen Lebensgefühls und als Stammtisch für die ganze Welt. Von frühmorgens bis spät in die Nacht wird dort seit über 100 Jahren bayerische Lebensart zelebriert.
Der Film führt zu den bekannten Schauplätzen vor und hinter den Kulissen der Bierhochburg. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die dort tagtäglich ein- und ausgehen, und ihre ganz persönlichen Geschichten, die sie mit diesem Münchner Wahrzeichen verbinden.
(ARD/BR)


9:30

Geschmackssachen

Von Europas Gewürzen

Film von Edith Gerhards

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Die bekanntesten einheimischen Gewürze Deutschlands und Frankreichs gehören zugleich auch zu den gebräuchlichsten und delikatesten in Europa. Wildkräuter, Dill, Majoran, Senf, Meerrettich und Knoblauch wachsen zum Beispiel in den Alpen, im Spreewald, im Harz, im ...
(ARD/NDR)

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Die bekanntesten einheimischen Gewürze Deutschlands und Frankreichs gehören zugleich auch zu den gebräuchlichsten und delikatesten in Europa. Wildkräuter, Dill, Majoran, Senf, Meerrettich und Knoblauch wachsen zum Beispiel in den Alpen, im Spreewald, im Harz, im Frankenland, in Südfrankreich und im Baskenland.
Der Film unternimmt eine kulinarische Reise auf den Spuren von Europas Gewürzen.
(ARD/NDR)


10:15
VPS 10:14

Stereo-Ton16:9 Format

Die Salzbauern vom Atlantik

Film von Hilde Bechert


(ARD/SR)


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11:00
Stereo-Ton16:9 Format

Frische Fische auf St. Pauli

Nachts im Großmarkt

Film von Thomas Karp

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Helmut Steier arbeitet seit 50 Jahren auf dem Hamburger Fischgroßmarkt. Schon seine Eltern und Großeltern haben in den Hallen von St. Pauli Dorsch und Rotbarsch verkauft. Doch die Zeiten, als die Kutter direkt am Elbufer anlandeten, sind längst vorbei. Die Frischware ...
(ARD/NDR)

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Helmut Steier arbeitet seit 50 Jahren auf dem Hamburger Fischgroßmarkt. Schon seine Eltern und Großeltern haben in den Hallen von St. Pauli Dorsch und Rotbarsch verkauft. Doch die Zeiten, als die Kutter direkt am Elbufer anlandeten, sind längst vorbei. Die Frischware kommt aus aller Welt per Flugzeug und Lkw in die Hansestadt: Blauflossenthunfisch aus dem Mittelmeer, Hummer aus Kanada und Papageienfische aus dem Indischen Ozean. 200 Tonnen Frischware landen jede Nacht auf dem Fischmarkt in St. Pauli. Großhändler Steier lässt es sich nicht nehmen, die Lieferungen persönlich zu kontrollieren. Trotz seiner 70 Jahre kommt der Fischprofi Tag für Tag pünktlich um ein Uhr nachts zur Arbeit. Seine Kunden sind Restaurantbesitzer, Köche und Marktbeschicker. Der Großhändler kennt seine Kunden und weiß, wie er ihnen seine Ware schmackhaft machen kann. An den rauen Umgangston beim Feilschen haben sich alle längst gewöhnt. Und wenn der Boss mittags nach elf Stunden Feierabend macht, sei er meist der Letzte, der die Hallen verlässt, erzählen die Kollegen. Er brauche den Markt wie andere die Luft zum Atmen. Steiers Frau hat sich in all den Ehejahren an den anstrengenden Lebensrhythmus ihres Mannes gewöhnt. Wenn es nach ihrem Mann ginge, meint sie, stünden jeden Tag Meerestiere auf dem Speiseplan. Selbst in seiner kurzen Freizeit beschäftigt sich der Großhändler mit Fisch: Dann sitzt er zur Entspannung vor seinem Aquarium.
Thomas Karp hat den Marktsenior vom Fischmarkt mit einem Kamerateam mehrere Tage begleitet.
(ARD/NDR)


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11:30
Stereo-Ton16:9 Format

... die im Dunkeln sieht man nicht!

Missverständnisse und Glücksfälle rund um die Kartoffel

Film von Gustav W. Trampitsch

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Über der Erde ist die Kartoffelpflanze schön und giftig, unter der Erde unansehnlich, dafür aber nahrhaft und gesund. Daraus wurde in Europa fast zwangsläufig eine Geschichte der Missverständnisse und Fehleinschätzungen.
Der Film erzählt Geschichten rund um die ...
(ORF/3sat)

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Über der Erde ist die Kartoffelpflanze schön und giftig, unter der Erde unansehnlich, dafür aber nahrhaft und gesund. Daraus wurde in Europa fast zwangsläufig eine Geschichte der Missverständnisse und Fehleinschätzungen.
Der Film erzählt Geschichten rund um die heute so selbstverständliche, lange Zeit aber verkannte Wunderknolle und dokumentiert zugleich einen wesentlichen Aspekt europäischer Wirtschafts-, Sozial- und Kulturgeschichte. Die Spurensuche beginnt auf einer kleinen Pazifikinsel im Süden Chiles und führt über Irland bis ins österreichische Marchfeld.
(ORF/3sat)


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12:15
Stereo-Ton16:9 Format

Ein Sonntag ohne Klöße ...

Die Geschichte vom Thüringer Kloß

Film von Heike Opitz

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Ein Sonntag ohne Klöße "verlöre viel von seiner Größe", sagt man in Thüringen, wenn es um das liebste Festtagsessen geht. Dabei hat der Thüringer Kloß noch keine lange Tradition. Das erste Rezept wurde vor 200 Jahren von Timotheus Heym aus Effelder aufgeschrieben. ...
(ARD/MDR)

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Ein Sonntag ohne Klöße "verlöre viel von seiner Größe", sagt man in Thüringen, wenn es um das liebste Festtagsessen geht. Dabei hat der Thüringer Kloß noch keine lange Tradition. Das erste Rezept wurde vor 200 Jahren von Timotheus Heym aus Effelder aufgeschrieben. Der Kartoffelkloß entstand aus der Not heraus: Schlechte Ernten und immer teureres Getreide machten die Frauen im Thüringer Wald erfinderisch. Sie versuchten zunächst mit wenig Erfolg, aus Kartoffeln Brot zu backen, ersetzten dann das Getreide durch geriebene und gekochte Kartoffelmasse. Das war die Geburtsstunde des Thüringer Kloßes, der in Windeseile zum Thüringer Nationalgericht aufstieg. In Bettenhausen in der Rhön gibt es längst kein anderes Sonntagsessen mehr als handgemachte "Hütes mit Brüh". Industrielle Hilfe bietet die Kloßmanufaktur Heichelheim in der Nähe von Weimar. Jährlich werden dort Millionen Klöße hergestellt. In Heichelheim gibt es auch das weltweit einzige Kloßmuseum.
Der Film erzählt die Geschichte des Thüringer Kloßes.
(ARD/MDR)


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12:45
Dolby-Digital AudioDolby-Digital 5.1 Audio16:9 Format

Der Mehlspeis-Adel

Film von Maria Magdalena Koller

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Nirgendwo sonst kommt die Sinnlichkeit und Genussfreudigkeit der Österreicher besser zum Ausdruck als in ihrer reichen Mehlspeisen-Kultur. In nobler Atmosphäre lässt es sich besonders stilvoll schlemmen. Ob im barocken Ambiente des "Demel" in Wien, wo der Gast noch mit ...
(ORF)

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Nirgendwo sonst kommt die Sinnlichkeit und Genussfreudigkeit der Österreicher besser zum Ausdruck als in ihrer reichen Mehlspeisen-Kultur. In nobler Atmosphäre lässt es sich besonders stilvoll schlemmen. Ob im barocken Ambiente des "Demel" in Wien, wo der Gast noch mit einem untertänigen "Haben schon gewählt?" begrüßt wird, oder im "Tomaselli" in Salzburg, wo man sich mit Marzipanapferln, Nougatschifferln und Fürstinnenschnitten verwöhnen lassen kann. Das gediegene Interieur dieser Luxustempel bietet das ideale Ambiente, in dem sich Geschichten über Torten, Kuchen und Baisers entfalten können. Doch auch abseits der noblen Etablissements wird man mit unwiderstehlichen Gaumenfreuden verwöhnt, beim traditionellen Mohnfest im Waldviertel beispielsweise.
Der Film "Der Mehlspeis-Adel" ist eine Hommage an Österreichs Zuckerbäcker.
(ORF)


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13:40
schwarz-weiss monochrom

Die Leibköche seiner Majestät

(Nothing but Trouble)

Spielfilm, USA 1944

Darsteller:
StanStan Laurel
OllieOliver Hardy
Elvira HawkleyMary Boland
Basil HawkleyHenry O´Neill
König Christopher von OrlandiaDavid Leland
u.a
Regie: Sam Taylor
Länge: 67 Minuten

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Während der großen Depression ist es nicht leicht, in Amerika einen Job als Hauspersonal für die "feine Gesellschaft" zu finden. Stan und Ollie weiten deshalb ihre Arbeitssuche auf Europa und Asien aus. Nach Jahren erfolgloser Vorstellungsgespräche, die aufgrund ...
(ARD)

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Während der großen Depression ist es nicht leicht, in Amerika einen Job als Hauspersonal für die "feine Gesellschaft" zu finden. Stan und Ollie weiten deshalb ihre Arbeitssuche auf Europa und Asien aus. Nach Jahren erfolgloser Vorstellungsgespräche, die aufgrund mangelnder Fremdsprachenkenntnisse recht einseitig verlaufen, kehren die beiden frustriert in ihre Heimat zurück. Dort hat sich die wirtschaftliche Lage inzwischen verbessert, Köche und Butler werden händeringend gesucht. Ehe sie sich versehen, dürfen Stan und Ollie ihre Kompetenz bei der neureichen Elvira Hawkley unter Beweis stellen. Gleich das erste Dinner mit Ehemann Basil und dem geladenen Exilprinzen Saul von Orlandia gerät jedoch zum Fiasko, und das Arbeitsverhältnis endet schnell wieder. Immerhin haben der glücklose Koch Ollie und der ungeschickte Butler Stan dabei den jugendlichen Exilkönig von Orlandia, Christopher, kennengelernt. Schon bald finden die beiden Diener in dem luxuriösen Domizil der orlandischen Exilregierung ein neues Zuhause. Doch ihre Freude über den plötzlichen Statusgewinn legt sich, als sie erkennen müssen, dass sich der junge König durch seine demokratischen Ideen den Hass des Prinzen Saul zugezogen hat: Dieser will ihn während einer exklusiven Dinnerparty vergiften lassen. Stan und Ollie setzen ihre geballte Tollpatschigkeit ein, um den jungen Freund zu retten.
Stan Laurel und Oliver Hardy, auch als "Dick und Doof" bekannt, haben ganze Generationen von Zuschauern mit ihrem Humor für sich gewonnen. Der 1944 von den MGM-Studios produzierte Film besticht durch das Regietalent von Komödienspezialist Sam Taylor.
(ARD)


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14:45
Stereo-Ton

Der Gourmet-Gipfel

Wettstreit der Sterne-Köche

Film von Jürgen Flettner

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Bis vor einigen Jahren traf sich die Feinschmeckerszene einmal im Jahr zur "Mitteltaler Tafelrunde" im Hotel Bareiss in Baiersbronn. Wenn sich die Gäste bei der nächtlichen Küchenparty, dem Highlight der "Tafelrunde", durch die engen Gänge der Hotelküche schoben, um ...
(ARD/SWR)

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Bis vor einigen Jahren traf sich die Feinschmeckerszene einmal im Jahr zur "Mitteltaler Tafelrunde" im Hotel Bareiss in Baiersbronn. Wenn sich die Gäste bei der nächtlichen Küchenparty, dem Highlight der "Tafelrunde", durch die engen Gänge der Hotelküche schoben, um den Sterneköchen direkt auf die Finger und in Töpfe und Pfannen zu schauen, dann waren Küchendirektor Oliver Ruthard, Hotelmanagerin Uta Schlagenhauf und Sommelier Jürgen Fendt zufrieden. Während die Gastköche aus ganz Deutschland die Herde in Besitz nahmen und Viktualien aus aller Welt auspackten, musste die Kochmannschaft des Luxushotels in die kleine High-Tech-Küche von Sternekoch Claus-Peter Lumpp umziehen, um dort die Menüs für rund 200 Hotelgäste zuzubereiten. Kein leichtes Unfangen.
Der Film blickt hinter die Kulissen und zeigt, wie sich das Hotel auf die 20. Tafelrunde 2004 vorbereitet hat.
(ARD/SWR)


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15:15
Stereo-Ton

Ein Gourmet geht in die Luft

Sterne-Küche über den Wolken

Film von Jürgen Flettner

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Kabeljau im Fenchelsud mit Sternanis: ein Leckerbissen für Gourmets, serviert 10.000 Meter über dem Atlantik. Sternekoch Jörg Sackmann hat hochfliegende Pläne, im wahrsten Sinne des Wortes: ein Menü für Feinschmecker, das hundertfach hergestellt werden soll. Was ...
(ARD/SWR)

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Kabeljau im Fenchelsud mit Sternanis: ein Leckerbissen für Gourmets, serviert 10.000 Meter über dem Atlantik. Sternekoch Jörg Sackmann hat hochfliegende Pläne, im wahrsten Sinne des Wortes: ein Menü für Feinschmecker, das hundertfach hergestellt werden soll. Was Sackmann in seiner Küche in Baiersbronn im Schwarzwald kreiert, will die Lufthansa später auf ihren Flügen anbieten. "Connaisseurs on board " heißt das Programm, das Thomas Stets, Koch und Chef-Menü-Designer bei der Lufthansa-Tochter LSG Sky Chefs, dem weltgrößten Catering-Unternehmen, aufgelegt hat. Dafür hat er schon Kochstars wie etwa Paul Bocuse als Teilnehmer gewonnen. Jetzt also soll ein Gericht von Jörg Sackmann von Nordamerika aus in die Luft gehen. Doch ist das ausgefeilte Fischgericht von Meisterkoch Jörg Sackmann überhaupt flugtauglich?
Der Film begleitet das Projekt von den ersten Menüentwürfen über das Probekochen in Sackmanns Küche und den gemeinsamen Einkauf auf dem nächtlichen Fischmarkt in New York bis zur Menüpräsentation auf dem Flug.
(ARD/SWR)


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15:45
16:9 Format

Kurier der Köche

Auf Delikatessenjagd in Paris

Film von Annette Hilsenbeck und Andreas Klinner

(aus der Reihe "ZDF.reportage")

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"Wir brauchen dringend zehn Loups de Mer. Wolfsbarsch, bester Qualität, fangfrisch - und zwar spätestens bis morgen Abend!" Es ist kurz nach 18.00 Uhr, als der Hamburger Sternekoch seinen Großhändler in Köln anruft. Der ist die letzte Rettung, denn er liefert Fisch ...

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"Wir brauchen dringend zehn Loups de Mer. Wolfsbarsch, bester Qualität, fangfrisch - und zwar spätestens bis morgen Abend!" Es ist kurz nach 18.00 Uhr, als der Hamburger Sternekoch seinen Großhändler in Köln anruft. Der ist die letzte Rettung, denn er liefert Fisch aus Frankreich auch mal in weniger als 24 Stunden. Für Chefeinkäufer Thierry ist der Feierabend mit diesem Anruf verschoben. Er hängt sich ans Telefon und jagt dem bestellten Fisch hinterher. Er kennt die besten Lieferanten. Schließlich fährt er nach Paris. Der Rungis Markt in der französischen Hauptstadt ist der Umschlagplatz schlechthin für Lebensmittel in Europa. Direkt vor Ort kann Thierry selbst die Qualität begutachten und die Waren so schnell wie möglich nach Deutschland schaffen. 40 Hallen, in denen es alles gibt, was in Frankreich angebaut, gezüchtet und gefangen wird: Fisch, Geflügel, Fleisch, Obst und Gemüse. Anderthalb Millionen Tonnen Waren werden dort im Jahr gehandelt. Thierry lässt zweimal die Woche Waren nach Deutschland liefern - bis zu zehn Tonnen Köstlichkeiten. Denn immer häufiger wünschen sich die Köche ungewöhnliche Delikatessen. Diesmal entdeckt Thierry in einer Kiste gelben Thunfisch. Seine Augen glänzen, er greift zu. Um 5.00 Uhr muss die Ware an dem Terminal sein, an dem der Laster des Gourmetlogistikers abfährt - zusammen mit den anderen Delikatessen, die Thierry bereits vorab telefonisch bestellt hat. 29 Lieferungen sind bis 5.00 Uhr am Verladeterminal - nur der geangelte Wolfsbarsch fehlt. Wird er es schaffen? Pünktlich um 6.00 Uhr muss der Kühltransporter die Rampe Richtung Deutschland verlassen.
Der Film begleitet den Chefeinkäufer bei seiner aufregenden Tour.


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16:15
Stereo-Ton16:9 Format

Beruf: Foodhunter

Auf kulinarischer Schatzsuche in Asien

Film von Bernd Girrbach und Rolf Lambert

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Mark Brownstein ist Foodhunter. Er unternimmt Streifzüge in abgelegene Regionen Asiens und sucht dort nach hierzulande unbekannten Speisen und Nahrungsmitteln, um sie Spitzenköchen in aller Welt zugänglich zu machen. Seine Suche führt von Bergdörfern, Garküchen und ...
(ARD/SWR)

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Mark Brownstein ist Foodhunter. Er unternimmt Streifzüge in abgelegene Regionen Asiens und sucht dort nach hierzulande unbekannten Speisen und Nahrungsmitteln, um sie Spitzenköchen in aller Welt zugänglich zu machen. Seine Suche führt von Bergdörfern, Garküchen und Dschungelmärkten direkt in urbane Sternerestaurants. In Laos stößt er auf eine Gewürzliane und eine wild wachsende Pfeffersorte, im Mekongdelta auf die ultimative Fischsauce. Nachdem er seine Funde zur Probe gekocht und veredelt hat, bietet er sie kreativen Köchen an.
Der Film begleitet den Foodhunter Mark Brownstein auf der Suche nach unentdeckten Geschmacksnoten durch Laos, Hongkong, Thailand und Vietnam.
(ARD/SWR)


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17:00
16:9 Format

1000 Köstlichkeiten

Eine kulinarische Reise durch China

Film von Jochen Graebert

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In China ist schon die Bestellung hohe Kunst. Scharf und mild, bitter und süß-sauer, Fleisch und Fisch, kalt und heiß: Beim Essen gilt die alte Lehre von Yin und Yang, die harmonische Verbindung der Gegensätze. Und weil Chinesen am liebsten in großer Gesellschaft ...
(ARD/NDR)

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In China ist schon die Bestellung hohe Kunst. Scharf und mild, bitter und süß-sauer, Fleisch und Fisch, kalt und heiß: Beim Essen gilt die alte Lehre von Yin und Yang, die harmonische Verbindung der Gegensätze. Und weil Chinesen am liebsten in großer Gesellschaft essen, gerät auch der einfache Mittagstisch zum opulenten Mahl.
Der Film besucht Nudelmacher im nordchinesischen Shanxi, reiste in die Runddörfer der Hakka-Minderheit, begleitet Fischer im südchinesischen Meer und schaut Pekings bestem Entenkoch über die Schulter. Eine kulinarische Reise durch das Reich der Mitte mit seiner schier unermesslichen Vielfalt faszinierender Speisen.
(ARD/NDR)


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17:30
16:9 FormatVideotext Untertitel

Mahlzeit Deutschland (1/3)

Von der Hungerküche zur Fresswelle

Film von Katarina Schickling

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Der Geschmackssinn funktioniert wie eine Zeitreise in die Vergangenheit: Stärker noch als Bilder in einem Fotoalbum rufen Geschmacksempfindungen Erinnerungen hervor, lassen längst vergessen geglaubte Ereignisse und Personen wieder lebendig werden.
In der ...
(ARD/WDR/NDR/BR)

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Der Geschmackssinn funktioniert wie eine Zeitreise in die Vergangenheit: Stärker noch als Bilder in einem Fotoalbum rufen Geschmacksempfindungen Erinnerungen hervor, lassen längst vergessen geglaubte Ereignisse und Personen wieder lebendig werden.
In der dreiteiligen Reihe geht es unter anderem darum, warum viele ältere Menschen Nahrungsmittel bunkern, wie Döner, Hamburger und Pizza die Ernährung der Deutschen verändert haben und wie sich deutsche Speisezettel in Ost und West während der Zeit der Teilung und nach der Wiedervereinigung entwickelt haben. Neben Prominenten wie Joachim Fuchsberger, Tim Mälzer, Gerit Kling und Judith Rakers kommen auch Hausfrauen, Hobbyköche, Feinschmecker und Fast-Food-Fans zu Wort. Teil eins.

Die weiteren zwei Folgen von "Mahlzeit Deutschland" zeigt 3sat im Anschluss, um 18.15 Uhr und um 19.10 Uhr.
(ARD/WDR/NDR/BR)


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18:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Mahlzeit Deutschland (2/3)

Vom Eisbein zur Pizza

Film von Katarina Schickling

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Der Geschmackssinn funktioniert wie eine Zeitreise in die Vergangenheit: Stärker noch als Bilder in einem Fotoalbum rufen Geschmacksempfindungen Erinnerungen hervor, lassen längst vergessen geglaubte Ereignisse und Personen wieder lebendig werden.
In der ...
(ARD/WDR/NDR/BR)

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Der Geschmackssinn funktioniert wie eine Zeitreise in die Vergangenheit: Stärker noch als Bilder in einem Fotoalbum rufen Geschmacksempfindungen Erinnerungen hervor, lassen längst vergessen geglaubte Ereignisse und Personen wieder lebendig werden.
In der dreiteiligen Reihe geht es unter anderem darum, warum viele ältere Menschen Nahrungsmittel bunkern, wie Döner, Hamburger und Pizza die Ernährung der Deutschen verändert haben und wie sich deutsche Speisezettel in Ost und West während der Zeit der Teilung und nach der Wiedervereinigung entwickelt haben. Neben Prominenten wie Joachim Fuchsberger, Tim Mälzer, Gerit Kling und Judith Rakers kommen auch Hausfrauen, Hobbyköche, Feinschmecker und Fast-Food-Fans zu Wort. Teil zwei.
(ARD/WDR/NDR/BR)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Mahlzeit Deutschland (3/3)

Vom Saumagen zu Sushi

Film von Katarina Schickling

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Der Geschmackssinn funktioniert wie eine Zeitreise in die Vergangenheit: Stärker noch als Bilder in einem Fotoalbum rufen Geschmacksempfindungen Erinnerungen hervor, lassen längst vergessen geglaubte Ereignisse und Personen wieder lebendig werden.
In der ...
(ARD/WDR/NDR/BR)

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Der Geschmackssinn funktioniert wie eine Zeitreise in die Vergangenheit: Stärker noch als Bilder in einem Fotoalbum rufen Geschmacksempfindungen Erinnerungen hervor, lassen längst vergessen geglaubte Ereignisse und Personen wieder lebendig werden.
In der dreiteiligen Reihe geht es unter anderem darum, warum viele ältere Menschen Nahrungsmittel bunkern, wie Döner, Hamburger und Pizza die Ernährung der Deutschen verändert haben und wie sich deutsche Speisezettel in Ost und West während der Zeit der Teilung und nach der Wiedervereinigung entwickelt haben. Neben Prominenten wie Joachim Fuchsberger, Tim Mälzer, Gerit Kling und Judith Rakers kommen auch Hausfrauen, Hobbyköche, Feinschmecker und Fast-Food-Fans zu Wort. Teil drei.
(ARD/WDR/NDR/BR)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Super Size me

Dokumentarfilm von Morgan Spurlock, USA 2004

Länge: 97 Minuten

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Am Anfang steht eine einfache Frage: Warum sind US-Amerikaner so dick? Immerhin zwei Drittel der Erwachsenen im Land der unbegrenzten Ernährungsmöglichkeiten sind übergewichtig, seit 1980 hat sich ihre Zahl sogar verdoppelt. Jeder ahnt, dass Fast Food eine der Ursachen ...
(ARD)

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Am Anfang steht eine einfache Frage: Warum sind US-Amerikaner so dick? Immerhin zwei Drittel der Erwachsenen im Land der unbegrenzten Ernährungsmöglichkeiten sind übergewichtig, seit 1980 hat sich ihre Zahl sogar verdoppelt. Jeder ahnt, dass Fast Food eine der Ursachen ist. Nicht umsonst investieren die großen Konzerne wie McDonalds extreme Summen in Kampagnen, die das positive Image des Fast Food fest im Bewusstsein des Durchschnittsamerikaners verankern sollen.
Der New Yorker Dokumentarfilmer Morgan Spurlock drehte in seinem ersten Kinoprojekt "Super Size Me" den Spieß einfach um: Gemäß dem amerikanischen Prinzip, nach dem der Verursacher für den Schaden aufkommen muss, sollen Fast-Food-Vertriebe dingfest gemacht werden. Spurlock erlegte sich auf, einen ganzen Monat lang dreimal täglich ein Menü von McDonalds zu essen. Vor Beginn des Selbstversuchs ließ er sich gründlich medizinisch durchchecken - und war kerngesund. Der gesamte Essmarathon stand unter strenger Aufsicht dreier Fachärzte, die das Experiment mit wachsender Besorgnis beobachteten. Bereits nach zwölf Tagen hatte Spurlock acht Kilo zugenommen, und schon bald riet der Internist zum Abbruch. Spurlock klagte über Niedergeschlagenheit und nächtliches Herzrasen. Durch eine intelligent montierte Mischung von Hintergrundgesprächen mit Wissenschaftlern sowie Bildern von Operationen fettleibiger Patienten hält Spurlock in seinem Film geschickt die Balance zwischen Realsatire und Infotainment. "Super Size Me" wurde 2004 beim Sundance-Festival mit dem Regiepreis ausgezeichnet und 2005 für den Oscar als bester Dokumentarfilm nominiert.
(ARD)


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21:50
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Aufgetischt und abserviert

Die Tricks der Lebensmittelindustrie

Film von Britta Buchholz und Kai Dietrich

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Jedes Jahr werden Hunderte neuer Lebensmittel "erfunden", darunter sind Kreationen wie "Formschinken" oder "Analogkäse". Oftmals ist solch ein Lebensmittelschwindel ganz legal. Da gibt es den Physalis-Tee, der ganz ohne Physalis auskommt, dafür mit Aromastoffen versehen ...

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Jedes Jahr werden Hunderte neuer Lebensmittel "erfunden", darunter sind Kreationen wie "Formschinken" oder "Analogkäse". Oftmals ist solch ein Lebensmittelschwindel ganz legal. Da gibt es den Physalis-Tee, der ganz ohne Physalis auskommt, dafür mit Aromastoffen versehen ist. Oder die Fertigsauce, die mit "verbesserter Rezeptur" wirbt, obwohl die Zutaten minderwertiger geworden sind. Es gibt ganze Produktpaletten, die vom Vorgaukeln falscher Tatsachen leben, wie beispielsweise das Etikett "Light": Die Werbung spiegelt vor, man könnte schlank werden dank solcher Produkte. Doch weniger Fett bedeutet mehr Zucker - und umgekehrt. Professor Michael Hermanussen geht sogar noch einen Schritt weiter und sagt: "Das Problem ist die Regulation des Appetits. Wir selbst müssen uns sagen, wir sind satt, wir sind nicht satt. Dieses Gefühl hat uns die Industrie abtrainiert." Ein Inhaltsstoff ist dafür mitverantwortlich: der Geschmacksverstärker Glutamat. Er gilt als "Dickmacher". Oft wird er durch glutamathaltigen Hefeextrakt ersetzt - denn der muss nicht als Geschmacksverstärker deklariert werden.
Der Film beschäftigt sich mit Ernährungsfragen und spürt auf, wo in Deutschland mehr getan werden müsste, um den Interessen von Verbrauchern entgegenzukommen.


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22:35
Dolby-Digital Audio16:9 Format

Unser täglich Brot

Dokumentarfilm von Nikolaus Geyrhalter, Österreich 2005

Länge: 90 Minuten

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Brot ist seit Jahrtausenden Sinnbild von Nahrung, von körperlicher und seelischer Kraft. "Unser täglich Brot gib uns heute" heißt es in einem Gebet nach Matthäus 6.11, das Millionen Christen beten. In dem Dokumentarfilm "Unser täglich Brot" lässt Regisseur Nikolaus ...

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Brot ist seit Jahrtausenden Sinnbild von Nahrung, von körperlicher und seelischer Kraft. "Unser täglich Brot gib uns heute" heißt es in einem Gebet nach Matthäus 6.11, das Millionen Christen beten. In dem Dokumentarfilm "Unser täglich Brot" lässt Regisseur Nikolaus Geyrhalter ("Das Jahr nach Dayton", "Pripyat", "Elsewhere") den Zuschauer Zeuge einer ganz eigenen, anderen Schöpfungsgeschichte werden: der Lebensmittelproduktion.
Zum Rhythmus von Fließbändern und riesigen Maschinen zeigt der Film Orte in Europa, in denen Nahrungsmittel produziert werden: Monumentale Räume, surreale Landschaften und bizarre Klänge - eine kühle industrielle Umgebung, die wenig Raum für Individualität lässt. Menschen, Tiere, Pflanzen und Maschinen erfüllen die Funktion, die ihnen die Logistik zuschreibt. In geschlossenen Räumen, aseptisch wie eine Prozessoren-Fabrik, schlüpfen Küken, computerüberwacht. Ein riesiger Schlauch saugt Lachse aus einem Fjord. Metallene Zähne fressen sich durch chemisch termingerecht zum Verblühen gebrachte Sonnenblumenfelder. Im Sekundentakt und vollautomatisch werden Hühner zerteilt, Schweine von ihren Gedärmen befreit, nur für Rinder braucht sie etwas länger: die industrielle Nahrungsmittelerzeugung und Hightech-Landwirtschaft. Für Menschen ist in diesen futuristisch anmutenden Räumen wenig Platz, sie wirken wie Fehler im System, falsch dimensioniert, klein, verletzlich, auch wenn sie sich bestmöglich anpassen: hygienische Kleidung, Kopfhörer, Schutzhelme. Der Film zeigt die industrielle Nahrungsmittelproduktion als Spiegelbild unseres gesellschaftlichen Wertekanons: viel, einfach, schnell. Kommentarlos entfaltet er sich auf der Leinwand wie ein irritierender Traum - ein insistierender Blick, begleitet vom Flirren, Rattern, Schlagen, Schlürfen, hydraulischen Atmen der Maschinen. "Unser täglich Brot" wurde unter anderem für den Europäischen Filmpreis 2006 nominiert und mit einem Grimme-Preis 2008 ausgezeichnet.


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0:10
Stereo-Ton16:9 Format

Essen im 21. Jahrhundert (1/2)

Mit Hightech auf den Tisch

Film von Christian Schulz

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Genug zum Essen zu haben ist ein kostbares Gut, das bei der rasant wachsenden Weltbevölkerung für immer mehr Menschen unerreichbar ist. Doch Essen ist nicht nur Nahrungsaufnahme, Essen ist auch Kultur, manchmal gar Kunst - und es ist ein Wirtschaftsfaktor. So ist der ...
(ARD/MDR)

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Genug zum Essen zu haben ist ein kostbares Gut, das bei der rasant wachsenden Weltbevölkerung für immer mehr Menschen unerreichbar ist. Doch Essen ist nicht nur Nahrungsaufnahme, Essen ist auch Kultur, manchmal gar Kunst - und es ist ein Wirtschaftsfaktor. So ist der Kampf in der Lebensmittelindustrie um Aufmerksamkeit für bewährte und immer neue Produkte knallhart.
An den Schnittpunkten von Wissenschaft und Industrie zeigt der zweiteilige Film, wie Lebensmittel immer weiter optimiert werden, um einerseits immer vielfältigere Produkte für die immer anspruchsvoller werdenden Verbraucher zu entwickeln und andererseits Alternativen für eine bessere Verwertung der klassischen Rohstoffe Fleisch, Getreide und Fisch für die weltweite Ernährungslage zu schaffen. Teil eins.

Den zweiten Teil von "Essen im 21. Jahrhundert" zeigt 3sat im Anschluss, um 0.50 Uhr.
(ARD/MDR)


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0:50
Stereo-Ton16:9 Format

Essen im 21. Jahrhundert (2/2)

Trend und Visionen

Film von Christian Schulz

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Genug zum Essen zu haben ist ein kostbares Gut, das bei der rasant wachsenden Weltbevölkerung für immer mehr Menschen unerreichbar ist. Doch Essen ist nicht nur Nahrungsaufnahme, Essen ist auch Kultur, manchmal gar Kunst - und es ist ein Wirtschaftsfaktor. So ist der ...
(ARD/MDR)

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Genug zum Essen zu haben ist ein kostbares Gut, das bei der rasant wachsenden Weltbevölkerung für immer mehr Menschen unerreichbar ist. Doch Essen ist nicht nur Nahrungsaufnahme, Essen ist auch Kultur, manchmal gar Kunst - und es ist ein Wirtschaftsfaktor. So ist der Kampf in der Lebensmittelindustrie um Aufmerksamkeit für bewährte und immer neue Produkte knallhart.
An den Schnittpunkten von Wissenschaft und Industrie zeigt der zweiteilige Film, wie Lebensmittel immer weiter optimiert werden, um einerseits immer vielfältigere Produkte für die immer anspruchsvoller werdenden Verbraucher zu entwickeln und andererseits Alternativen für eine bessere Verwertung der klassischen Rohstoffe Fleisch, Getreide und Fisch für die weltweite Ernährungslage zu schaffen. Teil zwei.
(ARD/MDR)


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1:35
Stereo-Ton

Kali, Pfeffi, Blauer Würger

Film von Andreas Kuno Richter

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Alkohol war in der DDR keine Mangelware, einfache Schnäpse füllten die Regale. Hochprozentiges wurde gerne mit Spitznamen versehen: Es gab zum Beispiel den "blauen Würger", den "Kali" und den "Pfeffi". 1957 hatte ein Großversuch mit Gerstenflocken das Ende des ...
(ARD/MDR)

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Alkohol war in der DDR keine Mangelware, einfache Schnäpse füllten die Regale. Hochprozentiges wurde gerne mit Spitznamen versehen: Es gab zum Beispiel den "blauen Würger", den "Kali" und den "Pfeffi". 1957 hatte ein Großversuch mit Gerstenflocken das Ende des Deutschen Reinheitsgebotes für manche Biere in der DDR besiegelt. Aus Gründen der Sparsamkeit durfte Malz durch Gerstenflocken, Reis- und Maisgrieß sowie Zucker ersetzt werden. Trugen die bekannten Biersorten den Zusatz "Export", so war das leider meist sehr wörtlich zu nehmen. Radeberger und Wernesgrüner fand man fast nie in den heimischen Kaufhallen. Richtiges Geld durfte die staatliche Plankommission hin und wieder für "Blitzimporte" einsetzen: So sorgte die "Aktion Weihnachtsteller" für Wein und Sekt aus Spanien, Frankreich oder Westdeutschland. Da die DDR sich sonst aber kaum auf dem internationalen Spirituosenmarkt bedienen konnte, folgte die einheimische Industrie den internationalen Getränkemoden. Neben den klassischen Spirituosen wie "Kristall"-Wodka oder "Nordhäuser Doppelkorn", die die Wende überdauerten, warben exotische Kreationen wie "Sambalita" und "Sabrina Tropic" um die Gunst des Verbrauchers. Obwohl die DDR sich als "nüchterne Republik" verstand, stieg der Alkoholverbrauch in den 1960er Jahren so alarmierend, dass in den Berichten der Partei "gesundheitsgefährdende Ausmaße" befürchtet wurden. Am 1. Februar 1971 reagierte der DDR-Ministerrat mit einer saftigen Preissteigerung für "harte" Getränke. Mit wenig Erfolg.
Der Film erzählt ein Stück ostdeutscher Konsumgeschichte.
(ARD/MDR)


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2:20
Stereo-Ton16:9 Format

Flaschengeister

Von kleinen und großen Weinen

Film von Michael Busse und Maria-Rosa Bobbi

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"Niemand hat Probleme mit industriell hergestellten Weinen", meint Moselwinzer Löwenstein selbstbewusst. "Aber so, wie sich ein Poster von einem Original unterscheidet, liegen auch Welten zwischen einem Industriewein und einem individuell gemachten Terroirwein." Als ...
(ARD/WDR)

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"Niemand hat Probleme mit industriell hergestellten Weinen", meint Moselwinzer Löwenstein selbstbewusst. "Aber so, wie sich ein Poster von einem Original unterscheidet, liegen auch Welten zwischen einem Industriewein und einem individuell gemachten Terroirwein." Als Terroirweine bezeichnet man Weine bestimmter Anbauregionen und genau benannter Weinlagen. Und die produziert der Renommierwinzer von der Terrassenmosel. Im Supermarkt sieht das Angebot oft anders aus: In den Regalen stehen industriell gestylte Weine aus aller Welt - nivelliert im Geschmack, aber günstig im Preis. Sie machen vielen Winzern das Leben schwer. "Plastikweine" sagen sie abfällig dazu, dabei ist unverkennbar, dass der Billigwein von heute meist besser ist als früher.
Der Film stellt einen erfolgreichen Terroirwinzer vor, dem die Konkurrenz der internationalen Standardweine nichts anhaben kann, weil er ein Spezialprodukt kreiert. Ihm stehen die Massenweinproduzenten des französischen Languedoc entgegen, die für einen Hungerlohn arbeiten, und dann doch in ihren Überschüssen zu ertrinken drohen.
(ARD/WDR)


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3:05
Stereo-Ton16:9 Format

Im Universum des Weins

Vom Wein für den Kult zum Kult um den Wein

Film von Robert Neumüller

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Wein ist ein wesentlicher Bestandteil der Kulturgeschichte des Menschen. In der Literatur beweisen unzählige Zitate bedeutender Dichter und Schriftsteller den hohen Stellenwert, und auch in die Musik findet der Wein Eingang.
Der Film zeigt die große Spannweite der ...
(ORF)

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Wein ist ein wesentlicher Bestandteil der Kulturgeschichte des Menschen. In der Literatur beweisen unzählige Zitate bedeutender Dichter und Schriftsteller den hohen Stellenwert, und auch in die Musik findet der Wein Eingang.
Der Film zeigt die große Spannweite der Welt des Weins - von der einfachen landwirtschaftlichen Arbeit bis zur Confrérie des Chevaliers du Tastevin in Burgund, vom Neustifter Kirtag bis zur Vinotherapie in Bordeaux, vom Weingott Dionysos bis zum christlichen Kult um den Wein.
(ORF)


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3:55
VPS 03:54

16:9 Format

Zimt - Das Aroma aus dem Garten der Sinne

Film von Holger Preuße


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4:40
Stereo-Ton

Marzipan - Süße Versuchung

Film von Andreas Gräfenstein

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Die Herstellung von Marzipan hat eine lange Tradition. Dennoch ist bis heute unklar, wer zuerst die süße Masse aus Mandeln, Zucker und Rosenwasser gemischt hat. In den drei Marzipanmetropolen Lübeck, Toledo und Aix en Provence ranken sich viele Sagen um diese Frage. Bis ...
(ARD/NDR)

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Die Herstellung von Marzipan hat eine lange Tradition. Dennoch ist bis heute unklar, wer zuerst die süße Masse aus Mandeln, Zucker und Rosenwasser gemischt hat. In den drei Marzipanmetropolen Lübeck, Toledo und Aix en Provence ranken sich viele Sagen um diese Frage. Bis heute strickt man dort an der jeweils eigenen Legende vom Marzipan. Eine Besonderheit sind die französischen "Calissons", die sich von dem deutschen und spanischen Marzipan unterscheiden: Den kleinen Konfekten aus Südfrankreich werden kandierte Früchte, Melonen oder Orangen, zugegeben. Im Orient genoss man die süße Speise noch als Haremskonfekt, denn sie hatte den Ruf, ein Potenzmittel zu sein. Im 15. Jahrhundert wurde es als Heilmittel eingesetzt: Nicht Konditoren, sondern Apotheker hatten das Vorrecht seiner Herstellung. An den barocken Fürstenhöfen modellierte man wahre Wunderwerke aus der Mandelmasse. Traditionell war Marzipan den Wohlhabenden vorbehalten, denn die Zutaten, vor allem Mandeln und Rosenwasser, waren teuer.
Der Film stellt die Geschichte des Marzipans vor.
(ARD/NDR)


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5:25
Stereo-Ton16:9 Format

Paradiesische Verführung

Die Feige

Film von Marlinde Krebs

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Dunkelviolett wie Samt, bedeckt mit perlenden Tautropfen: Schon der Anblick frischer, gekühlter Feigen lässt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Die Feige ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt, älter als Datteln und Oliven, Trauben, Weizen und Gerste. ...
(ARD/SR)

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Dunkelviolett wie Samt, bedeckt mit perlenden Tautropfen: Schon der Anblick frischer, gekühlter Feigen lässt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Die Feige ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt, älter als Datteln und Oliven, Trauben, Weizen und Gerste. Durch die Jahrtausende gehört die Frucht zu den Grundnahrungsmitteln, reich an Vitaminen und Kohlenhydraten wurde sie vor allem in ihren Ursprungsländern rund ums Mittelmeer und in den Regionen des nahen Osten angebaut. Die Türkei ist weltweit der größte Feigenproduzent. Dort wird sie vor allem im Hinterland von Izmir, im Mäandertal, angebaut. Seit mehr als 200 Jahren spielt die Familie von Menashe Gabay eine führende Rolle im Feigenhandel. Seine Vorfahren kamen vor über 500 Jahren aus Spanien nach Smyrna, dem heutigen Izmir.
Film über die Geschichte und Bedeutung der Feige.
(ARD/SR)

Sendeende: 6:10 Uhr