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Dezember 2017
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Montag, 25. Oktober
Programmwoche 43/2010
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6:20
Stereo-Ton16:9 Format

7:00
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Tietjen und Hirschhausen



Die NDR-Talk-Illustrierte "Tietjen und Hirschhausen " lädt neben Prominenten aus Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft auch unbekannte Gäste ein. Moderatoren und Namensgeber der Sendung sind Bettina Tietjen und Eckart von Hirschhausen.
(ARD/NDR)


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12:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

sonntags

TV fürs Leben

mit Alexandra Vacano

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Im Mittelpunkt des Magazins "sonntags" stehen religiöse Lebenswelten, gesellschaftliche Wertvorstellungen und individuelle Lebensstile. Zum Themenspektrum gehören die Bereiche Religion, Kirche, Ethik, Psychologie und Gesellschaft, aber auch Boulevardthemen, Kultur und ...

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Im Mittelpunkt des Magazins "sonntags" stehen religiöse Lebenswelten, gesellschaftliche Wertvorstellungen und individuelle Lebensstile. Zum Themenspektrum gehören die Bereiche Religion, Kirche, Ethik, Psychologie und Gesellschaft, aber auch Boulevardthemen, Kultur und Grenzerfahrungen. Es geht um Fragen rund um das Leben.


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12:45
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Eine Zeitreise zur anatolischen Seidenstraße

(Wh.)


(ARD/SWR)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
VPS 15:35

Stereo-Ton16:9 Format

Landfrauenküche (2/7)

Eine kulinarische Reise

Schmitten, Freiburg

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Pia Jungo aus Schmitten im Kanton Freiburg bewirtschaftet zusammen mit ihrem Mann Thomas Jungo ihren Ackerbau- und Schweinemastbetrieb. Ihr hauseigenes "Stärkerli", das sogenannte "44erli", macht müde Helfer wieder munter. Pia Jungo geizt nicht mit ihren Kochtipps, und ...

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Pia Jungo aus Schmitten im Kanton Freiburg bewirtschaftet zusammen mit ihrem Mann Thomas Jungo ihren Ackerbau- und Schweinemastbetrieb. Ihr hauseigenes "Stärkerli", das sogenannte "44erli", macht müde Helfer wieder munter. Pia Jungo geizt nicht mit ihren Kochtipps, und was sie auf den Tisch bringt, lässt das Wasser im Mund zusammenlaufen. Ihr Drei-Gänge-Menü ist ein kulinarischer Genuss.
Siebenmal wird um die Wette gekocht: Bäuerinnen aus sieben Regionen der Deutschschweiz lassen die Zuschauer in ihre Töpfe blicken. Die siebenteilige Reihe "Landfrauenküche" porträtiert die jeweilige Gastgeberin, zeigt ihren Alltag und gibt Einblick in die Kulinarik der Region.


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14:00
VPS 13:15

Stereo-Ton16:9 Format

Zerrissen

Familienleben zwischen Troisdorf und Kongo

Film von Birgit Virnich und Claudia Ruby

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Teller, Tasse und Besteck hat Jean-Claude Kibala immer selbst dabei, und er isst nicht gerne, was Fremde ihm vorsetzen. Vergiften sei im Kongo eine beliebte Methode, Politiker aus dem Weg zu räumen, sagt er. Kein Präsident dort ist bislang eines natürlichen Todes ...
(ARD/WDR)

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Teller, Tasse und Besteck hat Jean-Claude Kibala immer selbst dabei, und er isst nicht gerne, was Fremde ihm vorsetzen. Vergiften sei im Kongo eine beliebte Methode, Politiker aus dem Weg zu räumen, sagt er. Kein Präsident dort ist bislang eines natürlichen Todes gestorben. Kibala könnte es ähnlich gehen: Bewaffnete Schmuggler wollen sich von ihm nicht ihr einträgliches Geschäft zerstören lassen. 17 Jahre lang lebte der Kongolese Kibala in Deutschland. Mit Christiane Bauer gründete er eine Familie und beobachtete den Absturz seines Landes aus der Ferne im rheinischen Troisdorf. Doch irgendwann konnte es Kibala nicht mehr ertragen, das Elend in seiner Heimat im Fernsehen zu verfolgen - 2007 ging er zurück. Er stellte sich zur Wahl und wurde Vize-Gouverneur in seiner Heimatprovinz Süd-Kivu. Auf Dauer möchte er jedoch nicht von seiner Familie getrennt leben. Kibala will, dass sie in den Kongo nachkommt. Doch Christiane Bauer hat Angst - vor der Veränderung, vor Kriminalität und Krieg, und sie sorgt sich um die Entwicklung ihrer Kinder. Während sie sich in Deutschland um Job, Haushalt und Kinder kümmert, managt Jean-Claude Kibala das kongolesische Chaos. Mit deutscher Gründlichkeit versucht er, mitten im Krieg Ordnung zu schaffen. Er will Straßen und Krankenhäuser bauen. Auch die Gorillas im "Kahuzi-Biéga National Park" liegen ihm am Herzen - während des Krieges wurden die Tiere abgeschlachtet und verspeist -, denn sie sind das Kapital der bitterarmen Region. In Friedenszeiten würden sie zu einer Touristenattraktion. Das Potenzial ist groß, doch tagtäglich scheitert Kibala an den Problemen des Alltags.
Der Film zeigt Jean-Claude Kibalas Kampf um Frieden und Familienglück.
(ARD/WDR)


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14:45
VPS 14:00

Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Warum Wunderkinder keine Wunder sind

Film von Rike Fochler

(aus der ORF-Reihe "Menschen & Mächte")

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Wer mit drei Jahren Zeitung liest, mit 14 Abitur macht und mit 22 an der Universität Chemie unterrichtet, kann nur ein "Wunderkind" sein.
Der Film fragt, wie das Leben dieser Kinder wirklich aussieht, was in den Köpfen mit einem IQ über 130 steckt und wie Eltern, ...
(ORF)

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Wer mit drei Jahren Zeitung liest, mit 14 Abitur macht und mit 22 an der Universität Chemie unterrichtet, kann nur ein "Wunderkind" sein.
Der Film fragt, wie das Leben dieser Kinder wirklich aussieht, was in den Köpfen mit einem IQ über 130 steckt und wie Eltern, Lehrer und die Gesellschaft damit umgehen: Werden "Wunderkinder" zu wenig oder zu viel gefördert, und wie sind ihre Zukunftsperspektiven?
(ORF)


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15:35
VPS 14:50

Videotext Untertitel

"Operation Menschenliebe"

Im Einsatz für Ärzte ohne Grenzen

Film von Udo Maurer und Klaus Hipfl

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Sie melden sich freiwillig und verzichten monatelang auf ihr Gehalt und die Annehmlichkeiten des Lebens in ihrer Heimat - Ärzte, Krankenschwestern und Techniker, die für die Organisation "Ärzte ohne Grenzen" im Einsatz sind. Ihre Arbeit sichert Tausenden das Überleben, ...
(ORF)

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Sie melden sich freiwillig und verzichten monatelang auf ihr Gehalt und die Annehmlichkeiten des Lebens in ihrer Heimat - Ärzte, Krankenschwestern und Techniker, die für die Organisation "Ärzte ohne Grenzen" im Einsatz sind. Ihre Arbeit sichert Tausenden das Überleben, sehr oft in vergessenen Krisengebieten der Welt. Die Organisation wurde 1999 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.
Der Film begleitet österreichische Helfer der Organisation "Ärzte ohne Grenzen" bei ihrer Arbeit.
(ORF)


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16:20
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Diesseits von Afrika - Entdeckung Lesachtal

Film von Harald Friedl

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Das Kärntner Lesachtal, das entlang der Karnischen Alpen verläuft, hat einen starken Bezug zur italienischen Lagunenstadt Venedig. Holz spielt bei dieser Verbindung eine wesentliche Rolle, denn Venedig steht zum Teil auf Baumstämmen aus dem Lesachtal.
Eine ...
(ORF)

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Das Kärntner Lesachtal, das entlang der Karnischen Alpen verläuft, hat einen starken Bezug zur italienischen Lagunenstadt Venedig. Holz spielt bei dieser Verbindung eine wesentliche Rolle, denn Venedig steht zum Teil auf Baumstämmen aus dem Lesachtal.
Eine Entdeckungsreise durch das Lesachtal, wo, geologisch gesehen, Afrika beginnt.
(ORF)


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17:20
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Kraftort Salzburg

Film von Manfred Baumann

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Geomantie beschäftigt sich mit unsichtbaren Kräften in der Natur, mit Energielinien und Kraftpunkten.
Der slowenische Geomant Marko Pogacnik, der auf der ganzen Welt Projekte zur Landschaftsheilung und Stadtgestaltung durchführt, zeigt, wie sich die Energieflüsse ...
(ORF)

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Geomantie beschäftigt sich mit unsichtbaren Kräften in der Natur, mit Energielinien und Kraftpunkten.
Der slowenische Geomant Marko Pogacnik, der auf der ganzen Welt Projekte zur Landschaftsheilung und Stadtgestaltung durchführt, zeigt, wie sich die Energieflüsse in der Stadtlandschaft von Salzburg entfalten, wo besondere Kraftpunkte zu finden sind und wie sich die energetische Ebene Salzburgs auf die Entwicklung und auch das Leben in der Stadt auswirken.
(ORF)


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17:40
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Mostviertel - Das Viertel der Verführung

Film von Barbara Puskas

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Im Herzen Österreichs, zwischen Donau und Alpen, liegt das Land der Birnbäume. Dort gedeihen 200 verschiedene Birnensorten. Aus den herben Früchten wird seit Jahrhunderten Most gewonnen. Im Lauf der Zeit hat die Mostproduktion eine so wichtige Rolle eingenommen, dass ...
(ORF)

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Im Herzen Österreichs, zwischen Donau und Alpen, liegt das Land der Birnbäume. Dort gedeihen 200 verschiedene Birnensorten. Aus den herben Früchten wird seit Jahrhunderten Most gewonnen. Im Lauf der Zeit hat die Mostproduktion eine so wichtige Rolle eingenommen, dass das Getränk zum Taufpaten der Region wurde. Da das Land klimatisch von Extremen verschont wird, ist es für viele Tiere eines der letzten Rückzugsgebiete Europas. In den mehr als 300.000 Mostobstbäumen nisten sich Rüsselkäfer ein, in ihre jungen Triebspitzen legen Birnentriebwespen Eier ab, und ihre Blüten werden von Heerscharen nektarliebender Insekten besucht. Der Höhepunkt der Invasion setzt im Herbst ein, wenn die überreifen Früchte auch die Bodenbewohner anlocken. 80 Prozent der Mostviertler Brutvögel nisten in den Streuobstwiesen. Denn zusätzlich zum reichlichen Nahrungsangebot sind die ungeschnittenen, naturbelassenen Mostobstbäume ideale Refugien für Höhlenbrüter.
Der Film von Barbara Puskas stellt das österreichische Mostviertel vor.
(ORF)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano spezial: Mobilität von morgen

Themen:
- Die neue Bahn
Wie mit modernen Konzepten der Verkehr
auch 2030 weiter fließen soll
- Individualverkehr
Warum individuelle Mobilität nicht
mehr nur das eigene Auto umfasst

Moderation: Ingolf Baur

Erstausstrahlung

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Die deutsche Bahn macht derzeit Schlagzeilen mit "Stuttgart 21". Viele sprechen von einem Prestige-Projekt, das viel zu teuer sei, und stellen obendrein den Nutzen für den Verkehr in Frage. Jedoch ist "Stuttgart 21" auch ein Teil der europäischen ...

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Die deutsche Bahn macht derzeit Schlagzeilen mit "Stuttgart 21". Viele sprechen von einem Prestige-Projekt, das viel zu teuer sei, und stellen obendrein den Nutzen für den Verkehr in Frage. Jedoch ist "Stuttgart 21" auch ein Teil der europäischen Hochgeschwindigkeitsstrecke Paris - Bratislava und wird von der EU gefördert. Ein anderer wichtiger Aspekt bei der Schiene ist der Nahverkehr. Dort könnte die Bahn viel mehr Personen befördern. Ein Beispiel aus dem Kreis Mettmann in Nordrhein-Westfalen belegt, dass Menschen bereit sind, auf ihr Auto zu verzichten: Der öffentliche Nahverkehr hat in Mettmann durch ein verbessertes Angebot die Fahrgastzahlen um über 3.000 Prozent zugelegt. 60 Prozent aller Fahrten mit dem Auto sind Kurzstrecken. Dort sehen Experten deshalb ein riesiges Potenzial, Autofahrten einzusparen oder auf Car-Sharing-Modelle umzusteigen.
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin "nano" schaut sich in einer "spezial"-Ausgabe nach Alternativen in der Mobilität um. So beim Projekt "Integrierter Eisenbahnraum Europa" der EU. Dieses Projekt hat zum Ziel, die Schiene wiederzubeleben und den Straßenverkehr zu entlasten. Außerdem zeigt "nano spezial" ein Projekt aus Algerien: In Constantine übernimmt die Seilbahn eine entscheidende Rolle im täglichen Pendlerverkehr.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Der Untergang des Abendlandes - wie die Band HGich.T verstört

Moderation: Ernst A. Grandits


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Ein Fisch macht Geschichte - der Kabeljau

Film von Ulrike Bremer

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Ihm ist die Entdeckung von Amerika zu verdanken, seinetwegen wurden einige Regionen der Erde überhaupt erst besiedelt, und im Kampf um ihn wurden sogar Kriege - der letzte 1976 - geführt: der Kabeljau. Es gibt ihn seit 120 Millionen Jahren, doch die Menschen haben den ...
(ARD/HR)

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Ihm ist die Entdeckung von Amerika zu verdanken, seinetwegen wurden einige Regionen der Erde überhaupt erst besiedelt, und im Kampf um ihn wurden sogar Kriege - der letzte 1976 - geführt: der Kabeljau. Es gibt ihn seit 120 Millionen Jahren, doch die Menschen haben den Fisch, dem sie so viel verdanken, fast ausgerottet. Dabei ist allein die Kulturgeschichte des Kabeljaus bedeutsam. Sie beginnt im 10. Jahrhundert, als die Wikinger den Kabeljauschwärmen nach Westen folgten. Den Wikingern folgten die Basken, die die Kunst des Einsalzens entdeckten. Danach trafen die Engländer ein, die Pilgerväter verdankten dem Fisch ihr Überleben. Doch in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde seine Existenz bedroht: Durch die Überfischung wurde er so rar, dass es zu den sogenannten Kabeljau-Kriegen kam, zum Beispiel zwischen den Engländern und den Isländern, die zum Schutz ihrer Fanggründe rund um ihre Insel kämpften. Biologen befürchten, der Fisch könnte in zehn Jahren ganz ausgerottet sein, wenn die Fangquoten nicht auf unbestimmte Zeit radikal gesenkt würden. Eine Hoffnung vor allem der Fischindustrie liegt auf dem "Fischfarming", auf der Zucht des Kabeljaus.
Für ihren Film bereist Ulrike Bremer die Meeres- und Küstenregionen an der Ostsee, in Norwegen, Island und Neufundland. Sie war an Bord von kleinen Kuttern und großen Fischtrawlern, besuchte Fischfarmen und ihre biologischen Labors und traf auch den Kabeljau-Historiker und Erzähler Mark Kurlansky.
(ARD/HR)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

extra 3

Das Satiremagazin mit Tobias Schlegl


Tobias Schlegl zeigt in seiner Satiresendung "extra-3" den Irrsinn der Woche. Immer bissig, frech und witzig.
(ARD/NDR)


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21:30
Stereo-Ton16:9 Format

hitec: Abenteuer Fallschirmforschung

Film von John A. Kantara

Erstausstrahlung

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Fallschirme sind unerlässlich für die Flugsicherheit und retten seit vielen Jahrzehnten Menschenleben: Die zivilen und militärischen Systeme entwickeln sich technisch rasant weiter. Ganze Flugzeuge hängen heute am seidenen Faden, automatisierte Spezialschirme bringen ...

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Fallschirme sind unerlässlich für die Flugsicherheit und retten seit vielen Jahrzehnten Menschenleben: Die zivilen und militärischen Systeme entwickeln sich technisch rasant weiter. Ganze Flugzeuge hängen heute am seidenen Faden, automatisierte Spezialschirme bringen tonnenschwere Lasten punktgenau ans Ziel. Eingesetzt werden Fallschirme etwa, um Sportmaschinen im Notfall sicher zur Erde zu bringen. Die Piloten müssen das Flugzeug nicht verlassen, denn die Schirme werden mit Hilfe einer Rakete herausgezogen und außerhalb des Flugzeuges gestreckt. So gleitet es sanft zu Boden. Bis zu 3,5 Tonnen können diese präzise zu steuernden Lastenfallschirme tragen.
Die "hitec"-Dokumentation "Abenteuer Fallschirmforschung" von John A. Kantara gibt einen Überblick über die aktuelle Fallschirmforschung und zeigt unter anderem Tests mit Lastenfallschirmen in der Wüste von Arizona.


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

"Better City, Better Life?"- Shanghai und die Expo 2010

Film von Monica Ladurner und Gerhard Roßka

(aus der ORF-Reihe "art.genossen")

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Das ehrgeizige Motto der Expo 2010 in Shanghai heißt "Better City, Better Life". Doch wie ernst nehmen die Verantwortlichen dieses beim rasanten Aus- und Umbau der Stadt? Denn die Gegensätze sind gewaltig: Zwischen Vorzeigevierteln wie Minhao und den Wohnbereichen der ...
(ORF)

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Das ehrgeizige Motto der Expo 2010 in Shanghai heißt "Better City, Better Life". Doch wie ernst nehmen die Verantwortlichen dieses beim rasanten Aus- und Umbau der Stadt? Denn die Gegensätze sind gewaltig: Zwischen Vorzeigevierteln wie Minhao und den Wohnbereichen der Zusiedler liegen Welten. Durch Umsiedlungen werden Familien zerstört und verschwinden Traditionen, daneben entstehen schicke Kunstmeilen.
Der Film berichtet von diesem rasanten Wandel und führt durch die Weltausstellung in Shanghai mit ihren spektakulären Pavillons im neuen Stadtteil am Huangpo-Fluss.
(ORF)


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22:25
Stereo-Ton16:9 Format

Vis-á-vis: W. Michael Blumenthal

Direktor Jüdisches Museum Berlin

befragt von Frank A. Meyer

Erstausstrahlung

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Nach einer vielseitigen und ungewöhnlichen Karriere als Wirtschaftsprofessor, Politiker, Manager und Autor ist W. Michael Blumenthal auf Einladung der Stadt Berlin seit 1997 Direktor des Jüdischen Museums Berlin. Blumenthal flüchtete im Jahr nach der Reichsprogromnacht ...

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Nach einer vielseitigen und ungewöhnlichen Karriere als Wirtschaftsprofessor, Politiker, Manager und Autor ist W. Michael Blumenthal auf Einladung der Stadt Berlin seit 1997 Direktor des Jüdischen Museums Berlin. Blumenthal flüchtete im Jahr nach der Reichsprogromnacht von 1938 mit seiner Familie von Berlin nach Schanghai. 1947 emigrierte er in die USA, nahm die amerikanische Staatsbürgerschaft an und lehrte als Wirtschaftsprofessor an der renommierten Princeton University. In den 1960er Jahren wechselte er in die Politik. Nach Beraterfunktionen unter den Präsidenten John F. Kennedy und Lyndon B. Johnson berief ihn 1977 Präsident Jimmy Carter als Finanzminister in sein Kabinett. 1979 trat W. Michael Blumenthal aus der Politik zurück und wechselte in die Wirtschaft. Die zunehmende Beschäftigung mit der Geschichte der deutschen Juden mündete 1998 im Buch "Die unsichtbare Mauer: Die dreihundertjährige Geschichte einer deutsch-jüdischen Familie". Seit er Direktor des Jüdischen Museums Berlin ist, befasst sich das Museum nicht mehr vorwiegend mit dem Schicksal der Berliner Juden, sondern zunehmend mit der gesamten deutsch-jüdischen Geschichte. Als Anerkennung für seine Arbeit wurde er immer wieder mit Preisen ausgezeichnet.
In "Vis-à-vis" ist W. Michael Blumenthal zu Gast bei Frank A. Meyer.


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23:25
Stereo-Ton16:9 Format

Kriminalfälle - Die 7 Todsünden (5/7)

Tödliche Eifersucht

Film von Denise Langenegger

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Eifersucht galt im Mittelalter als eine Todsünde. Noch heute fordert sie Opfer. Wie die Familie von Silvan S.: 1986 löschte der Vater das Leben seiner Ehefrau und seines älteren Sohns aus und richtete sich anschließend selbst hin. Der jüngste Sohn aber überlebte den ...

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Eifersucht galt im Mittelalter als eine Todsünde. Noch heute fordert sie Opfer. Wie die Familie von Silvan S.: 1986 löschte der Vater das Leben seiner Ehefrau und seines älteren Sohns aus und richtete sich anschließend selbst hin. Der jüngste Sohn aber überlebte den Kopfschuss, er ist seither blind. Die Tragödie ereignete sich in einem Dorf im Kanton Bern. Silvan S. war neun Jahre alt, als sein 34-jähriger Vater mit seiner Kleinkaliberpistole das Blutbad anrichtete. Nachbarn vermuteten damals, dass der Mann aus Eifersucht gehandelt hatte. Seit seine Ehefrau einen anderen Mann kennengelernt hatte, gab es in der Familie häufig Streit. Aus Angst vor ihrem Mann zog die Mutter mit ihren beiden Söhnen vorübergehend ins Frauenhaus nach Bern. Die Akte des Falls wurde inzwischen entsorgt.
Welche Umstände führten dazu, dass Silvans Vater zur Waffe griff? Die wahren Motive der Tat kennt Silvan S. nicht, von seinen Eltern und dem Bruder bleiben ihm nur bruchstückhafte Erinnerungen. Mit Filmautorin Denise Langenegger geht er der Frage nach, wer seine Eltern waren und wie Eifersucht seinen Vater zur schrecklichen Bluttat treiben konnte, die den damals neunjährigen blind und alleine zurückließ. Dank den Erinnerungen von Verwandten, Arbeitgebern, Bekannten, dem Ortspolizisten und Personen, die jene Schreckensnacht im Sommer 1986 miterlebt haben, kann er seine Lebensgeschichte vervollständigen.


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0:00
Stereo-Ton16:9 Format

Kriminalfälle - Die 7 Todsünden (6/7)

Der Todesraser

Film von Denise Chervet und Ruth Pierce

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"Carina wollte nur noch schnell Rübenkraut für ihre Schmetterlingsraupen holen. Sie war noch nicht lange weg, da bekam ich ein ungutes Gefühl", sagt Franziska Riedtmann. Ihr Mutterinstinkt trügte nicht: Carina überquerte die Landstraße im aargauischen Möhlin. Nur ...

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"Carina wollte nur noch schnell Rübenkraut für ihre Schmetterlingsraupen holen. Sie war noch nicht lange weg, da bekam ich ein ungutes Gefühl", sagt Franziska Riedtmann. Ihr Mutterinstinkt trügte nicht: Carina überquerte die Landstraße im aargauischen Möhlin. Nur einen halben Meter, bevor sie auf der andern Seite war, wurde sie von einem zu schnell fahrenden Porsche erfasst und getötet. Die Geschwindigkeit des Porschefahrers konnte nicht mehr genau festgestellt werden. Diverse Gutachten gingen jedoch von 90 bis 163 Stundenkilometer aus. Das Bezirksgericht Rheinfelden verurteilte den Fahrer im Herbst 2006 wegen fahrlässiger Tötung zu zwei Jahren Gefängnis unbedingt, zu einer Geldstrafe von 2.000 Franken und zu Opferentschädigung. Doch der Fahrer bestritt bis zuletzt, zu schnell gewesen zu sein, und legte Widerspruch ein. Im Februar 2008 wandelte das Obergericht in Aarau die unbedingte Gefängnisstrafe in eine bedingte um. Der Porschefahrer musste nicht mehr ins Gefängnis, sondern zahlte lediglich. Für Franziska Riedtmann, die Mutter von Carina, ist das ein Skandal. Im Todesjahr von Carina starben 546 Menschen auf Schweizer Straßen, die meisten wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen. Die Polizei regiert mit verstärkten Geschwindigkeitskontrollen. Die zahlreichen Raserunfälle haben auch Politiker, Behörden und die Öffentlichkeit sensibilisiert. Mittlerweile verurteilen Gerichte Raser nicht nur wegen fahrlässiger sondern wegen eventualvorsätzlicher Tötung zu hohen Strafen. Doch auch eine hohe Strafe könnte Franziska Riedtmann ihre Tochter Carina nicht zurückgeben.
Der sechste Teil der siebenteiligen Reihe rollt den Fall von Carina auf.


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0:35
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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1:05
Stereo-Ton16:9 Format

Aus Feind wird Freund?

Als die NVA die Waffen streckte

Film von Daniela Sonntag und Bernd Weisener

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Es war ein einmaliger Vorgang: Vor 20 Jahren hörte eine komplette Armee von einem Tag auf den anderen auf zu existieren. Am 3. Oktober 1990 wurde die Fahne der Nationalen Volksarmee (NVA) eingeholt. Die Deutsche Demokratische Republik wurde aufgelöst, das militärische ...

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Es war ein einmaliger Vorgang: Vor 20 Jahren hörte eine komplette Armee von einem Tag auf den anderen auf zu existieren. Am 3. Oktober 1990 wurde die Fahne der Nationalen Volksarmee (NVA) eingeholt. Die Deutsche Demokratische Republik wurde aufgelöst, das militärische Kommando in den NVA-Kasernen übernahm die Bundeswehr. Ein gewaltiges Waffenarsenal wechselte den Besitzer: 2.000 Kampfpanzer, 700 Flugzeuge, 1,3 Millionen Handwaffen und über drei Millionen Tonnen Munition wurden bei der NVA zuletzt gezählt. Am Ende übernahm die Bundeswehr davon gerade einmal 3,5 Prozent, das meiste davon wurde verkauft oder gleich verschrottet. Nur das von Russland gebaute Kampfflugzeug "MIG 29" flog noch bis 2003 im Dienst der Bundeswehr. Aus Feind wird Freund? 35 Jahre lang standen sich Nationale Volksarmee und Bundeswehr als Gegner gegenüber. Dann kam das Ende der DDR und damit das Ende der NVA. Dabei fiel kein Schuss, kein Soldat verlor sein Leben. Auch wenn das Aus der einen Armee und der Neuanfang der Bundeswehr in den neuen Ländern scheinbar in Harmonie und Frieden verliefen, gab es doch Gewinner und Verlierer.
Ein historischer Rückblick auf die Zeit, als die NVA die Waffen streckte.


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1:50
16:9 Format

Seitenblicke - Revue

Kult und Kultur des Beisammenseins


Die besten Beiträge der Woche des österreichischen Gesellschaftsmagazins "Seitenblicke".
(ORF)


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2:20

Hello Austria, hello Vienna

Ein Österreich-Magazin


Das wöchentliche Magazin liefert ein breites Spektrum an Informationen und Unterhaltung aus der österreichischen Hauptstadt.
(ORF)


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2:50
Stereo-Ton16:9 Format

24. Internationales Jazzfestival Viersen 2010 (1/2)

Steve Coleman & Five Elements

Mit Steve Coleman (Alto Saxophon), Jen Shyu (Gesang),
Jonathan Finlayson (Trompete), Miles Okazaki (Gitarre) und
David Bryant (Klavier)

Erstausstrahlung

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Als Nachkomme der großen afro-amerikanischen Musiker lotet Steve Coleman die Grenzen der Jazzmusik aus. Der Saxopfonist und Komponist , der seit mehr als 20 Jahren ein vielseitiges und schillerndes, nicht einzuordnendes Werk geschaffen hat, begeistert sich vor allem für ...
(ARD/WDR/3sat)

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Als Nachkomme der großen afro-amerikanischen Musiker lotet Steve Coleman die Grenzen der Jazzmusik aus. Der Saxopfonist und Komponist , der seit mehr als 20 Jahren ein vielseitiges und schillerndes, nicht einzuordnendes Werk geschaffen hat, begeistert sich vor allem für die klangliche Forschung. Ihn beflügelt der Wille, die Musik als eine Sprache zu benutzen, die das Wesen des Menschen ausdrückt. Seit 1981 bilden Steve Coleman & Five Elements eine großartige, energiereiche und erfinderische Band. Sie vollbringen einen meisterhaften Spagat zwischen ausgeklügelter Vertonung und völliger Freiheit.
Aufzeichnung eines Konzerts vom "24. Internationalen Jazzfestival Viersen 2010".

Im Anschluss, um 3.50 Uhr, zeigt 3sat ein weiteres Konzert vom "24. Internationalen Jazzfestival Viersen 2010".
(ARD/WDR/3sat)


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3:50
Stereo-Ton16:9 Format

24. Internationales Jazzfestival Viersen 2010 (2/2)

Klaus Doldinger feat. Uwe Ochsenknecht

Mit Klaus Doldinger (Saxophon), Michael Hornek (Keyboard),
Peter O´Mara (Gitarre), Patrick Scales (Bass),
Christian Lettner (Schlagzeug), Ernst Ströer (Percussion),
Biboul Darouiche (Percussion) und Cheri Hourmann (Gesang)

Erstausstrahlung

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Klaus Doldinger ist ein begnadeter Jazzmusiker, der den Jazz "Made in Germany" weltweit bekannt gemacht hat. Gleichzeitig ist er ein ideenreicher Komponist, der nie Angst davor hatte, auch "Populäres" zu machen und so einige der schönsten und erfolgreichsten deutschen ...
(ARD/WDR/3sat)

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Klaus Doldinger ist ein begnadeter Jazzmusiker, der den Jazz "Made in Germany" weltweit bekannt gemacht hat. Gleichzeitig ist er ein ideenreicher Komponist, der nie Angst davor hatte, auch "Populäres" zu machen und so einige der schönsten und erfolgreichsten deutschen Soundtracks geschaffen hat, darunter die Titelmelodie für den "Tatort" und die Musik für den mehrteiligen Fernsehfilm "Das Boot". In jedem Fall ist Klaus Doldinger ein echter Vollblutmusiker, der immer seinem Motto treu geblieben ist: "Was ich mache, mache ich mit Herz und Verstand." Beim "24. Internationalen Jazzfestival Viersen 2010" spielte er zusammen mit Sänger und Schauspieler Uwe Ochsenknecht, der sein Debütalbum "Uwe Ochsenknecht" 1992 veröffentlichte. "Weshalb in diesem Land immer gleich alle glauben, man müsse die eine Sache für die andere an den Nagel hängen, werde ich nie begreifen", meint er bezüglich vieler Fragen zu seinem Doppel-Engagement. Die Nachfolge-Platte "Girls Crossing" (1994) bot eine Mischung aus Balladen, Rhythm 'n' Blues und Rock. Für sein erstes Deutschrock-Album "O-Ton" schrieb ihm Rio Reiser den Text zum Song "Spiegelverkehrt". 2001 erschien das vierte Album "Singer".
3sat zeigt eine Aufzeichnung des Konzerts von Klaus Doldinger und Uwe Ochsenknecht vom "24. Internationalen Jazzfestival Viersen 2010".
(ARD/WDR/3sat)


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5:05
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tu felix Austria

Mythen der Alpen

Film von Manfred Corrine

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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In den Hochalpen, wo die Naturgewalten und die Bedürfnisse der Menschen besonders hart aufeinandertreffen, sind unzählige Sagen, Mythen und Legenden bis heute erhalten geblieben. Sie dienten dazu, die Kräfte der Natur begreifbar zu machen, in der Hoffnung, sie zähmen ...
(ORF)

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In den Hochalpen, wo die Naturgewalten und die Bedürfnisse der Menschen besonders hart aufeinandertreffen, sind unzählige Sagen, Mythen und Legenden bis heute erhalten geblieben. Sie dienten dazu, die Kräfte der Natur begreifbar zu machen, in der Hoffnung, sie zähmen und sich Untertan machen zu können. Opferplätze und Rituale sollten die Götter gnädig stimmen, heilige Quellen und Orte der Kraft versprachen Genesung. In engen Alpentälern, wo sich die Wintersonne oft nur für wenige Augenblicke am Tag zeigt, haben sich bis heute Fastnachtsbräuche erhalten, um die Dämonen des Winters auszutreiben. Im Vinschgau in Südtirol üben Jungbauern die Kunst des "Scheibenschlagens" aus. Dabei werden am ersten Fastensonntag auf weithin sichtbaren Anhöhen Lagerfeuer entzündet, die Scheiben von Birkenholzstämmen im Feuer zum Glühen gebracht und talwärts geschleudert. Dieses Ritual soll der Frühjahrssonne helfen, wieder an Kraft zu gewinnen. Doch nicht nur die höchsten Gipfel, sondern auch manche Seen gelten als mythische Orte. Die Legende vom heiligen Wolfgang und die von ihm geschlagene Quelle, der heilsame Wirkung nachgesagt wird, lockt bis heute Pilgerscharen nach St. Wolfgang am Wolfgangsee, seit dem ausgehenden Mittelalter das drittgrößte Wallfahrtszentrum der Christenheit.
Der Film aus der Reihe "Universum" geht auf Spurensuche und präsentiert längst in Vergessenheit geratene Kultplätze, Höhlen und Steintürme, erzählt Sagen von versunkenen Städten, tapferen Einsiedlern und geheimnisvollen Bergleuten und zeigt heute noch lebendiges Brauchtum.

Der 26. Oktober steht bei 3sat ganz im Zeichen des Österreichischen Nationalfeiertags, den 3sat mit dem Thementag "Tu felix Austria" begeht. Das Feiertagsprogramm beginnt um 5.05 Uhr mit der Dokumentation "Mythen der Alpen". Eines der Highlights des Tages ist um 20.15 Uhr der erste Teil des zweiteiligen Spielfilms "Sisi" von Xaver Schwarzenberger. Teil zwei ist am Samstag, 30. Oktober, um 20.15 Uhr in 3sat zu sehen.
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Sendeende: 5:55 Uhr