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Oktober 2017
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Sonntag, 24. Oktober
Programmwoche 43/2010
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6:01

Städtebilder

Santiago de Compostela


(ORF)


6:15
Stereo-Ton16:9 Format

vivo

(Wh.)


6:45
16:9 Format

Tele-Akademie

Prof. Dr. Caroline Kramer: Alt werden und jung bleiben -

Wohnwünsche und Lebensstile der Generation 50 plus

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Die deutsche Gesellschaft, speziell die städtische, steht vor einer großen demographischen Veränderung, die vor allem mit den Stichworten "Schrumpfung" und "Alterung" zusammengefasst wird. Über die Lebensstile und Wohnansprüche der künftigen älteren Generation ist ...
(ARD/SWR)

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Die deutsche Gesellschaft, speziell die städtische, steht vor einer großen demographischen Veränderung, die vor allem mit den Stichworten "Schrumpfung" und "Alterung" zusammengefasst wird. Über die Lebensstile und Wohnansprüche der künftigen älteren Generation ist bislang wenig bekannt. Experten gehen jedoch davon aus, dass sie sich von denen der heute älteren Generation deutlich unterscheiden werden.
Caroline Kramer stellt in diesem Vortrag eine Studie vor, die am Beispiel der Stadtregionen München, Aachen und Karlsruhe die vorherrschenden und die zukünftigen Lebensstile älterer Menschen analysiert. Professor Dr. Caroline Kramer ist seit 2008 Leiterin des Instituts Geographie und Geo-Ökologie der Universität Karlsruhe. Sie ist spezialisiert auf Humangeographie, also Fragen nach der räumlichen Organisation menschlicher Lebensformen.
(ARD/SWR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

100(0) Meisterwerke

Lyonel Feininger: Vogelwolke


In der Reihe "100(0)" Meisterwerke wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

Deutsche Philosophen in Amerika

Michael Pfister im Gespräch mit Robert Pippin

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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Wer heute in Amerika Philosophie betreibt, ist meistens bodenständiger Pragmatist oder aber analytischer Sprachpolizist. Ganz anders Robert Pippin aus Chicago, einer der renommiertesten Philosophieprofessoren der USA. Pippin hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, die ...

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Wer heute in Amerika Philosophie betreibt, ist meistens bodenständiger Pragmatist oder aber analytischer Sprachpolizist. Ganz anders Robert Pippin aus Chicago, einer der renommiertesten Philosophieprofessoren der USA. Pippin hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, die Werke der berühmtesten deutschen Philosophen des späten 18. und des 19. Jahrhunderts zu untersuchen und zu interpretieren. Auf Hegel und den deutschen Idealismus, aber auch auf Kant und Nietzsche führt er die Lebens- und Denkbedingungen der Moderne zurück. Was bedeuten Freiheit und Selbstbestimmung für den Menschen nach der Aufklärung? Inwiefern ist das moderne Subjekt zerrissen und melancholisch? Wie könnte eine Moral der Moderne aussehen?
In "Sternstunde Philosophie" spricht Michael Pfister mit Robert Pippin.


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Literatur im Foyer

Felicitas von Lovenberg im Gespräch mit John Irving

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Am Anfang von John Irvings neuem Roman "Letzte Nacht in Twisted River" steht ein Missverständnis: Ein Junge erschlägt die Freundin seines Vaters mit einer Bratpfanne. Er hat sie für einen Bären gehalten, der den Vater bedroht. Und Bären erschlägt man mit Bratpfannen, ...
(ARD/SWR)

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Am Anfang von John Irvings neuem Roman "Letzte Nacht in Twisted River" steht ein Missverständnis: Ein Junge erschlägt die Freundin seines Vaters mit einer Bratpfanne. Er hat sie für einen Bären gehalten, der den Vater bedroht. Und Bären erschlägt man mit Bratpfannen, das hat er von seinem Vater gelernt. Dabei waren die beiden nur beim Sex. Noch schlimmer: Sie hat einen Freund, den miesen Ortspolizisten vom Flößercamp "Twisted River". Vater und Sohn fliehen nach Boston, ihre Odyssee beginnt. Ein Leben in Unsicherheit: Verlässlich sind nur Freunde wie der Flößer Ketchum. Vater Dominic ist ein anpassungs- und lernfähiger Koch, der seinen eigenen Stil hat. Sein Sohn Danny wird ein erfolgreicher Schriftsteller, ein gefeierter Bestsellerautor. Aber sobald sie irgendwo heimisch werden, kommt ihnen ein dummer Zufall in die Quere, und die Polizei ist auf ihrer Spur. John Irvings zwölfter Roman spielt in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er ist voller politischer Bezüge, vom Vietnamkrieg bis hin zu George W. Bush, und erzählt zugleich eine klassische Vater-Sohn-Geschichte. Auf was kann man sich verlassen in einer Welt voller Unfälle und Zufälle? Das ist die Frage, die Irving zu beantworten sucht. 20 Jahre hat er den Stoff mit sich herumgetragen, jetzt hat er ihn zu einem großen Werk gestaltet.
Felicitas von Lovenberg spricht mit dem Schriftsteller John Irving.
(ARD/SWR)


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10:45
Stereo-Ton16:9 Format

Kunst von innen

Art Brut - Die Kunst von geistig Behinderten

Film von Angelica Bäumer und Edith Bachkönig

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Der Heidelberger Psychiater Hans Prinzhorn entdeckte das künstlerische Potenzial psychisch Behinderter bereits in den 1920er Jahren. Jean Dubuffet prägte schließlich den Begriff "Art Brut - rohe, unverfälschte Kunst".
Der Film erzählt die Geschichte der Kunst von ...
(ORF)

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Der Heidelberger Psychiater Hans Prinzhorn entdeckte das künstlerische Potenzial psychisch Behinderter bereits in den 1920er Jahren. Jean Dubuffet prägte schließlich den Begriff "Art Brut - rohe, unverfälschte Kunst".
Der Film erzählt die Geschichte der Kunst von Außenseitern anhand von Beispielen außerordentlich begabter Künstlerinnen und Künstler in Österreich und blickt in Ateliers von Caritas, Lebenshilfe und Jugend am Werk.
(ORF)


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11:30
VPS 11:29

Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Märchen & Sagen (1/3)

Schneewittchen und der Mord in Brüssel

Film von Kirsten Hoehne und Claudia Moroni


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12:15
VPS 12:14

Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Märchen & Sagen (2/3)

Der Rattenfänger und die verschwundenen Kinder

Film von Kirsten Hoehne


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Ein bewegtes Leben - Erinnerungen in 8 mm

Film von Sonja Obexer

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Lotte Haggag hat ein bewegtes Leben hinter sich: Ihr Großvater machte vor 100 Jahren ein Vermögen mit Siam-Reis in Thailand. Sie selbst wurde auf einem Schloss in Österreich geboren und erlebte noch in relativem Wohlstand den Zweiten Weltkrieg. 16-mm-Filme ihres Vaters, ...
(ORF)

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Lotte Haggag hat ein bewegtes Leben hinter sich: Ihr Großvater machte vor 100 Jahren ein Vermögen mit Siam-Reis in Thailand. Sie selbst wurde auf einem Schloss in Österreich geboren und erlebte noch in relativem Wohlstand den Zweiten Weltkrieg. 16-mm-Filme ihres Vaters, die er während des Fronturlaubs in Kitzbühel drehte, sind Zeugen dieser Zeit. Nach dem Krieg übersiedelte sie über Paris nach Amerika und heiratet einen Ägypter. Heute lebt Lotte Haggag mit ihrem Sohn in bescheidenen Verhältnissen in Innsbruck.
Unterstützt von Vitrinen voller Fotos und Andenken sowie zahlreichen Filmdokumenten blickt Lotte Haggag in dem Film auf ihr Leben zurück.
(ORF)


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13:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die Vorleser

mit Amelie Fried und Ijoma Mangold


Amelie Fried und Ijoma Mangold geben in der Literatursendung "Der Vorleser" vielfältige Buchtipps. Jede Sendung hat ein besonderes Thema, zu dem Romane, Erzählungen und Sachbücher, von bekannten und noch zu entdeckenden Autoren, vorgestellt werden.


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14:00
VPS 18:30

Stereo-Ton16:9 Format

Die Schriftstellerin Agota Kristof

Eine Begegnung

Film von Eric Bergkraut

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Als Agota Kristof 1956 aus Ungarn in die Westschweiz floh, sprach sie kein Wort französisch. Heute sind ihre abgründigen, rätselhaften Texte in 35 Sprachen übersetzt und werden weltweit gefeiert.
Der Film stellt die Publikationen der Schriftstellerin vor. Kristof ...

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Als Agota Kristof 1956 aus Ungarn in die Westschweiz floh, sprach sie kein Wort französisch. Heute sind ihre abgründigen, rätselhaften Texte in 35 Sprachen übersetzt und werden weltweit gefeiert.
Der Film stellt die Publikationen der Schriftstellerin vor. Kristof erzählt von ihrer ersten Liebe, aber auch über Alkohol, Depression und Tod.


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14:30
VPS 14:29

Stereo-Ton16:9 Format

Das Gold des Himalaja

Normadenleben in Ladakh

Film von Thomas Wartmann


(ARD/SWR)


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15:15
Stereo-Ton16:9 Format

Schatzsuche in Asien

Das alte Goldland Srivijaya

Film von Tamara Spitzing


(ARD/SWR)



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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

neues spezial: Digital Natives - die Eingeborenen

des World Wide Web

Film von Gabi Glasstetter und Uta Meyer

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Eine Welt ohne Internet, Handys und MP3s kennen sie nur vom Hörensagen. Im Netz fühlen sie sich nicht nur zu Hause - sie sind das Netz. Die Rede ist von den nach 1980 Geborenen - den sogenannten "Digital Natives", den "Eingeborenen" des World Wide Web. Wie bewegen sie ...

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Eine Welt ohne Internet, Handys und MP3s kennen sie nur vom Hörensagen. Im Netz fühlen sie sich nicht nur zu Hause - sie sind das Netz. Die Rede ist von den nach 1980 Geborenen - den sogenannten "Digital Natives", den "Eingeborenen" des World Wide Web. Wie bewegen sie sich im Netz und in der digitalen Welt? Sind sie wirklich so anders als ihre analogen Vorfahren? Und wenn ja: Wie verändern sie unsere Gesellschaft? Manche Studie sieht bereits eine Generation heranwachsen, die auf die Print-Versionen von Zeitungen und Zeitschriften verzichten kann. Die Eingeborenen des Webs finden dies alles in digitaler Form. Der Computer wird zunehmend zum All-in-One-Medium, auch für Radio und Fernsehen. Die "Digital Natives" verfassen Facebook-Einträge, Wikipedia-Artikel und Twitter-News. So stellen sie bisherige Medienstrukturen auf den Kopf. Die Macht über Informationen müssen sich die etablierten Medien mit ihnen teilen.
"neues spezial: Digital Natives - die Eingeborenen des World Wide Web" begibt sich auf die Spuren der im Netz Heimischen. Wer sind sie, wie leben sie, was zeichnet sie aus, und wie sieht die von ihnen gestaltete Zukunft aus?


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17:00
VPS 16:59

Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Der afrikanische Wolf

Film von Eberhard Meyer


(ARD/BR)


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17:25
Stereo-Ton16:9 Format

Arche Noah

Thema: Auf den Spuren von Bernhard Grzimek

Aus dem Zoo Frankfurt

Moderation: Anke Neuzerling

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Vielleicht kann man ihn als Erfinder des Tier- und Naturfilms bezeichnen. Auf jeden Fall ist er eine Legende: Bernhard Grzimek war der einzige Zoodirektor, der auch Oscar-Preisträger war. Er hätte in diesem Jahr 100. Geburtstag gefeiert. Er war nicht nur der erste, der ...

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Vielleicht kann man ihn als Erfinder des Tier- und Naturfilms bezeichnen. Auf jeden Fall ist er eine Legende: Bernhard Grzimek war der einzige Zoodirektor, der auch Oscar-Preisträger war. Er hätte in diesem Jahr 100. Geburtstag gefeiert. Er war nicht nur der erste, der mit der Filmkamera die Serengeti bereiste, er baute auch den völlig zerstörten Stadtzoo in Frankfurt am Main wieder auf.
"Arche Noah"-Moderatorin Anke Neuzerling trifft im Frankfurter Stadtzoo den Enkel von Bernhard Grzimek, Christian Grzimek, und begibt sich mit ihm im Zoo auf Spurensuche. Dabei berichtet der in Frankfurt lebende Grzimek-Enkel von den Reisen mit seinem berühmten Großvater. Thema ist außerdem das Engagement Bernhard Grzimeks für den Artenschutz und für eine neuartige Präsentation der Tiere in Zoos. Angereichert mit Ausschnitten aus den berühmten Filmen "Kein Platz für wilde Tiere" und "Serengeti darf nicht sterben" ist diese "Arche Noah"-Folge eine liebevolle Hommage an den Vater aller Tiersendungen.


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17:55
Stereo-Ton16:9 Format

Die schönste Alpenbahn

Film von Beat Rauch

(aus der Reihe "NZZ Format")

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Vor über 100 Jahren, gleich nach dem Bau des Gotthardtunnels, vollbrachte die Schweiz eine weitere Pioniertat des Eisenbahnbaus: In weniger als vier Jahren entstand die Bahnlinie Thusis/Sankt Moritz und erschloss damit das Oberengadin für den Tourismus. Die Rhätische ...

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Vor über 100 Jahren, gleich nach dem Bau des Gotthardtunnels, vollbrachte die Schweiz eine weitere Pioniertat des Eisenbahnbaus: In weniger als vier Jahren entstand die Bahnlinie Thusis/Sankt Moritz und erschloss damit das Oberengadin für den Tourismus. Die Rhätische Bahn fährt bis heute über die gleichen Brücken und durch die gleichen Tunnel wie damals. Noch ambitiöser war der anschließende Bau der Bernina-Bahn. Keine andere Bahn der Erde überwindet ohne Zahnradhilfe so steile Abschnitte und so enge Kurven wie die zwischen Sankt Moritz, Berninapass und Tirano.
Der Film aus der Reihe "NZZ Format" stellt "Die schönste Alpenbahn" vor.


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18:30
VPS 18:29

Stereo-Ton16:9 Format

Berg und Geist: Nadja Räss

Die Jodlerin auf dem grossen Mythen

Film von Beat Kuert und Michael Lang

Erstausstrahlung

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Die Schweizerin Nadja Räss ist eine eine der vielseitigsten Jodlerinnen der heutigen Zeit. Sie interpretiert nicht nur neue und zum großen Teil eigene Kompositionen, sondern singt auch die verschiedensten Arten von traditionellen Schweizer Jodelliedern sowie Naturjodel. ...

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Die Schweizerin Nadja Räss ist eine eine der vielseitigsten Jodlerinnen der heutigen Zeit. Sie interpretiert nicht nur neue und zum großen Teil eigene Kompositionen, sondern singt auch die verschiedensten Arten von traditionellen Schweizer Jodelliedern sowie Naturjodel. Ihre Darbietungen der traditionellen Gesangsart ist lebendig und innovativ, manchmal etwas schräg, aber immer mit Achtung vor dem Genre. Eine zweite Leidenschaft, die Nadja Räss auszeichnet, ist ihre Tätigkeit als Pädagogin und Autorin: Sie vermittelt ihr fundiertes stimmpädagogisches Wissen an Erwachsene und Kinder in Kursen und Workshops an ihrer "Jodel-Academy Nadja Räss".
Michael Lang und Beat Kuert treffen Nadja Räss am Grossen Mythen nahe ihres Heimatorts Alphtal.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
Stereo-Ton16:9 Format

heute-show

Nachrichtensatire mit Oliver Welke


Die "heute-show" stellt die Welt der TV-Nachrichten auf den Kopf: Satirisch, bissig und weitgehend unbestechlich kommentiert Anchorman Oliver Welke die aktuellen Fernsehbilder aus Politik und Nachrichtensendungen.


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19:40
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Eine Zeitreise zur anatolischen Seidenstraße

Safranbolu, Türkei

Film von Martin Thoma

Erstausstrahlung

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Safran, die kostbare Blume und das Gewürz der Liebe, gab ihr einst den Namen: Fast 700 Jahre lang war die zentralanatolische Kleinstadt Safranbolu Drehkreuz für die Handelskarawanen auf der Seidenstraße. Knapp 200 Kilometer nördlich der heutigen Türkischen Metropole ...
(ARD/SWR/3sat)

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Safran, die kostbare Blume und das Gewürz der Liebe, gab ihr einst den Namen: Fast 700 Jahre lang war die zentralanatolische Kleinstadt Safranbolu Drehkreuz für die Handelskarawanen auf der Seidenstraße. Knapp 200 Kilometer nördlich der heutigen Türkischen Metropole Ankara gelegen, galt Safranbolu den Osmanen schon früh als "Hintergarten des Topkapi-Serail", des Herrscherpalastes am Bosporus. Seine Bewohner - Türken, Griechen und Juden - waren berühmt für ihre Handwerkskunst. Schmiede, Töpfer, Gerber und andere Handwerker bestimmten über Jahrhunderte hinweg das Alltagsbild. Viele arbeiteten am Sultanshof in Istanbul, manche stiegen gar in hohe Regierungsämter auf und schafften es wie der legendäre Izzet Mehmet Pascha zum Großwesir des Osmanischen Reiches. Das brachte Wohlstand und die nötigen Mittel für prächtige Stadtvillen. Zwei Großwesire stifteten Moscheen, sorgten für Infrastruktur, Stadtplanung und mit dem Bau des ersten Uhrenturmes im Osmanischen Reich auch für die Einkehr einer neuen Zeitrechnung. Die Segnungen der Moderne, breite Ausfallstraßen, große Geschäftsgebäude und Industriekomplexe, erreichten die kleine Stadt nie. Sie wurde schlicht vergessen. Doch dann realisierte man, dass dadurch ein einzigartiges Juwel ursprünglicher anatolischer Stadtkultur konserviert wurde. Seit 1994 wird das urbane Schmuckstück als Weltkulturerbe der UNESCO geschützt. Ein spätes Glück, das Safranbolu ein zweites Leben als "Echo des orientalischen Mittelalters" inmitten der Türkischen Moderne bescherte.
Der Film aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" stellt die zentralanatolische Stadt Safranbolu vor und erzählt ihre Geschichte.
(ARD/SWR/3sat)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Neues aus der Anstalt

Politsatire mit Priol und Pelzig

Mit den Gästen Helmut Schleich, Andreas Rebers und
Jürgen Becker

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Ein Neuer in "Neues aus der Anstalt": Erwin Pelzig begibt sich freiwillig in die Hände von Anstaltsleiter Urban Priol und kümmert sich in der Psychotherapeutischen Tagesklinik um die Öffentlichkeitsarbeit und die Interne Kommunikation. Auf der Suche nach dem Wahnsinn ...

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Ein Neuer in "Neues aus der Anstalt": Erwin Pelzig begibt sich freiwillig in die Hände von Anstaltsleiter Urban Priol und kümmert sich in der Psychotherapeutischen Tagesklinik um die Öffentlichkeitsarbeit und die Interne Kommunikation. Auf der Suche nach dem Wahnsinn stoßen die beiden Kabarettisten in die dunklen Abgründe der deutschen Spitzenpolitik vor und finden dabei immer wieder Hilfe im Humor. Bissig, brillant und befreiend wird analysiert und kommentiert, was Wählerherzen höher schlagen lässt.
Als Gäste in "Neues aus der Anstalt" werden diesmal Helmut Schleich, Andreas Rebers und Jürgen Becker begrüßt.


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21:15
Stereo-Ton16:9 Format

Krömer - Die internationale Show

Comedytalk

Mit den Gästen: Jasmin Tabatabai und Reiner Calmund

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Kurt Krömer begrüßt Reiner Calmund. Über das Geschenk des Fußballexperten - er hat ihm Laufschuhe mitgebracht - freut sich Krömer ein Loch in die Socke. Calmund zwangs-verpflichtet Krömer zu einem Marathonlauf und begräbt ihn unglücklicherweise beim ...
(ARD/RBB)

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Kurt Krömer begrüßt Reiner Calmund. Über das Geschenk des Fußballexperten - er hat ihm Laufschuhe mitgebracht - freut sich Krömer ein Loch in die Socke. Calmund zwangs-verpflichtet Krömer zu einem Marathonlauf und begräbt ihn unglücklicherweise beim "Extrem-Hüpfing" auf einer Hüpfburg unter sich. Nachdem im Einspielfilm die neue "Weltrekord"-DVD "Na, du alte Pissflitsche" präsentiert wird, bekommt Krömer Besuch von der schwangeren Schauspielerin Jasmin Tabatabai. Sie wird von ihrem Gastgeber liebevoll mit Kakao und Gurken verwöhnt. Dann lädt Krömer zu einem hochdramatischen Dart-Spiel ein - mit einer unter großen persönlichen Opfern erhitzten Scheibe Toast als Siegesprämie.
"Krömer - Die internationale Show" lädt zu einem unterhaltsamen Abend mit Reiner Calmund und Jasmin Tabatabai ein.
(ARD/RBB)


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

Dokumentarfilmzeit

Nach der Revolution

Dokumentarfilm von Marc Bauder und Dörte Franke,

Deutschland 2010

Länge: 92 Minuten

Erstausstrahlung

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November 1989: Während Deutschland und die ganze Welt den Mauerfall feiern, treffen sich in einer Wohnung in Ost-Berlin Vertreter von Oppositionsgruppen, um über die neue Lage zu beraten. Der "Zentrale Runde Tisch" als Vermittlungsinstanz zwischen Regierung und ...

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November 1989: Während Deutschland und die ganze Welt den Mauerfall feiern, treffen sich in einer Wohnung in Ost-Berlin Vertreter von Oppositionsgruppen, um über die neue Lage zu beraten. Der "Zentrale Runde Tisch" als Vermittlungsinstanz zwischen Regierung und Opposition wird ins Leben gerufen. Wie unter einem Brennglas bündeln sich hier fortan die Einschätzungen des epochalen Umbruchs von 1989/90. Die Utopie einer neuen Gesellschaftsordnung, die auch die bundesdeutsche verändern sollte, wurde von namhaften Intellektuellen aus Westdeutschland mitgetragen.
Das deutsch-deutsche Filmemacherpaar Marc Bauder und Dörte Franke rekonstruiert die historische Phase des Machtvakuums zwischen Mauerfall und Wiedervereinigung. Anhand von zum Teil unveröffentlichten Fundstücken aus persönlichen Archiven - darunter Aufnahmen von Klaus Freymuth, der als einziger die ersten beiden Sitzungen des "Runden Tisches" gefilmt hat - richten sie ihren Blick auf ein Stück Zeitgeschichte, das in besonderer Weise den Prozess der Wende in der DDR vom Herbst 1989 bis zur ersten - und letzten - freien Volkskammerwahl im März 1990 widerspiegelt. Was ist aus den Leuten geworden, die mit hohem Einsatz am Einsturz der SED-Diktatur mitwirkten und nach neuen Perspektiven suchten? Welche politischen Ziele verfolgten sie "nach der Revolution"? Wie bewerten sie diese im Rückblick von 20 Jahren? Der Film begleitet drei Teilnehmer des "Runden Tisches", die damals zu verschiedenen Gruppierungen der DDR-Bürgerbewegung gehörten. Trotz gemeinsamer Ziele waren die drei Protagonisten damals nicht immer einer Meinung und bewerten diese intensive Umbruchszeit auch nach 20 Jahren unterschiedlich. Marc Bauder, geboren 1974 in Stuttgart, und Dörte Franke, geboren 1974 in Leipzig, 1982 Ausreise in die BRD, leben als Autoren und Filmemacher in Berlin. Zu ihren gemeinsamen Filmen zählen auch "Keine verlorene Zeit" (2000) und "Jeder schweigt von etwas anderem" (2006).


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23:30
Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Kollision

Fernsehfilm, DDR 1977

Darsteller:
Oberleutnant FuchsPeter Borgelt
Leutnant Vera ArndtSigrid Göhler
Dr. BoelssenFred Düren
Inge BoelssenHelga Piur
Prof. Siegfried PreckwinkelOtto Mellies
u.a.
Buch: Claus-Ulrich Wiesner
Regie: Manfred Mosblech
Länge: 78 Minuten

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Veterinärmediziner Dr. Boelssen befindet sich in einer Krise: Nicht nur, dass sich seine Frau von ihm getrennt hat und die Scheidung will, auch mit seinem Institut hat er sich überworfen. Beides Gründe, die ihn auf eine Ostseeinsel führen, wo sich seine Frau ...
(ARD/MDR)

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Veterinärmediziner Dr. Boelssen befindet sich in einer Krise: Nicht nur, dass sich seine Frau von ihm getrennt hat und die Scheidung will, auch mit seinem Institut hat er sich überworfen. Beides Gründe, die ihn auf eine Ostseeinsel führen, wo sich seine Frau niedergelassen hat und wo er Professor Preckwinkel vom Institut findet. Preckwinkel hat eine biochemische Arbeit zur Veterinärmedizin veröffentlicht, in die Boelssen sein geistiges Eigentum eingebracht hat und nun nicht einmal als Mitautor genannt wird. Einen Tag nach seiner Ankunft auf der Insel liegt Dr. Boelssen tot am Ufer.
Folge der traditionsreichen Krimireihe.
(ARD/MDR)


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0:50
Stereo-Ton

Christoph Schlingensief

100 Jahre Adolf Hitler - Die letzte Stunde im Führerbunker

Spielfilm, BRD 1989

Darsteller:
Eva BraunBrigitte Kausch
Adolf HitlerUdo Kier
FegeleinVolker Sprengler
Hermann GöringAlfred Edel
Martha GoebbelsMargit Carstensen
Joseph GoebbelsDietrich Kuhlbrodt
Regie: Christoph Schlingensief
Länge: 52 Minuten

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30. April 1945: Berlin und das "Dritte Reich" fallen. Die Russen sind auf dem Vormarsch. Dessen ungeachtet feiert die Führungsriege um und mit Adolf Hitler im Führerbunker ausgelassen Weihnachten. Man begeht Inzest, schmiedet Intrigen und gibt sich ganz dem Wahnsinn hin, ...

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30. April 1945: Berlin und das "Dritte Reich" fallen. Die Russen sind auf dem Vormarsch. Dessen ungeachtet feiert die Führungsriege um und mit Adolf Hitler im Führerbunker ausgelassen Weihnachten. Man begeht Inzest, schmiedet Intrigen und gibt sich ganz dem Wahnsinn hin, als würden die Geschehnisse draußen niemanden etwas angehen. Als das unabwendbare Ende immer näher rückt, begeht Hitler Selbstmord. Die übrigen Anwesenden sind fassungs- und für kurze Zeit auch führerlos. Bis Eva Braun sich selbst zum neuen Führer ernennt und Magda Goebbels heiratet. Als diese sich ebenfalls das Leben nimmt, flieht die Führerin zusammen mit Hermann Göring in einem Schlauchboot über die Spree.
"100 Jahre Adolf Hitler - Die letzten Stunden im Führerbunker" bildet den Auftakt zu Christoph Schlingensiefs Deutschland-Trilogie. Schlingensief begibt sich bewusst zwischen alle Stühle. Er geht Adolf Hitler mit ästhetischen Mitteln frontal und offensiv an: respektlos, ohne Rücksicht auf historische Genauigkeit und meilenweit entfernt von didaktisch-küchenpsychologischen Auf- und Erklärungsversuchen. Schlingensief reißt Hitler erst aus dem Kontext und dann vor unseren Augen in Stücke. Bis nur noch ein Häuflein totes Fleisch in NS-Uniform in einer dunklen Ecke des Führerbunkers liegt und Eva Braun im Moment des Untergangs die Macht an sich reißt. "100 Jahre Adolf Hitler - Die letzten Stunden im Führerbunker" ist ein subversiver Underground-Film, der sich von einschlägigen Fernseh- und Kinoproduktionen der letzten Jahre distanziert und beispielhaft für Schlingensiefs Arbeitsweise ist.

3sat zeigt "100 Jahre Adolf Hitler - Die letzten Stunden im Führerbunker" als Auftakt einer Filmnacht anlässlich des Todes von Christoph Schlingensief am 21. August und seines 50. Geburtstags, den der Regisseur am 24. Oktober gefeiert hätte. Die beiden weiteren Teile von Schlingensiefs Deutschland-Trilogie folgen im Anschluss, ab 1.50 Uhr. Als letzter Film der Schlingensief-Nacht in 3sat ist um 4.10 Uhr "Menu total" zu sehen.


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1:50

Christoph Schlingensief

Das deutsche Kettensägenmassaker

Spielfilm, Deutschland 1990

Darsteller:
BrigitteBrigitte Kausch
ClaraKarina Fallenstein
JonnyUdo Kier
HankVolker Spengler
AlfredAlfred Edel
Regie: Christoph Schlingensief
Länge: 61 Minuten

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Clara aus Leipzig macht sich, nachdem sie ihren Ehemann ermordet hat, auf den Weg in den "goldenen Westen". Sie sehnt sich nach Wiedervereinigung, vor allem nach der körperlichen mit ihrem Lover. Doch schon an der ehemaligen Grenze nehmen die Probleme ihren Anfang. Fünf ...

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Clara aus Leipzig macht sich, nachdem sie ihren Ehemann ermordet hat, auf den Weg in den "goldenen Westen". Sie sehnt sich nach Wiedervereinigung, vor allem nach der körperlichen mit ihrem Lover. Doch schon an der ehemaligen Grenze nehmen die Probleme ihren Anfang. Fünf Ex-DDR-Grenzbeamte weigern sich anzuerkennen, dass die Grenze nunmehr ihre Gültigkeit verloren haben soll. In einem Moment der Unachtsamkeit gelingt Clara der Übertritt, doch sie gerät an eine westdeutsche Metzgerfamilie, die Ossis schlachtet und zu West-Wurst verarbeitet. Zu allem Überfluss verliebt sich auch noch die Tochter des Hauses, Margit, in Clara, der der Sinn aber nicht nach dem Austausch von Zärtlichkeiten steht, sondern nach blutiger Rache.
Christoph Schlingensiefs Filme sind Werke der Opposition, die sich einer Einordnung in Genre und Gattung entziehen. Spielerischen und experimentellen Impulsen sind sie mehr verpflichtet als gängigen Auffassungen davon, was Film ist und wie er zu sein hat. Eindeutig und unmissverständlich sind Schlingensiefs Filme hingegen in ihrem Gestus, mit tradierten Vorstellungen des Kinos radikal zu brechen, diese gar mit ästhetischen Mitteln zu zerstören. Dabei wandelt Schlingensief bewusst auf einem schmalen Grat zwischen Trash und Kunst. Kernstück seines filmischen Schaffens - neben dem frühen Frontalangriff "Menu Total" - ist seine Deutschland-Trilogie, die 3sat komplett vorstellt. Das "Kettensägenmassaker" bildet darin den Mittelteil. Der Wahnsinn, von dem diese Filme handeln, spiegelt sich in ihrer (Un-)Ästhetik, was dazu führt, dass Schlingensiefs Werk oftmals vorschnell als plumpe Provokation um der Provokation willen abgetan werden. Dabei gerät aus dem Blick, dass diese Filme nicht gefallen wollen, weil das, was sie verhandeln, per se nicht gefallen kann: Hierin sind sie aufrichtig und wahrhaftig.

3sat zeigt "Das deutsche Kettensägenmassaker" anlässlich des Todes von Christoph Schlingensief am 21. August und seines 50. Geburtstages, den der Regisseur am 24. Oktober gefeiert hätte.


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2:50

Christoph Schlingensief

Terror 2000 - Intensivstation Deutschland

Spielfilm, Deutschland 1992

Darsteller:
KörnPeter Kern
JabloUdo Kier
MargretMargit Carstensen
FrickeGary Indiana
BöslerAlfred Edel
Regie: Christoph Schlingensief
Länge: 73 Minuten

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Eine sensationsgeile Horde von Journalisten folgt zwei gestörten Geiselnehmern auf ihrer Flucht durch die Republik. Auch in andere Teilen des Landes regiert der Wahnsinn. Während in Rassau ein Asylbewerberheim brennt, feiern Neonazis ihren neuen Führer und die ...

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Eine sensationsgeile Horde von Journalisten folgt zwei gestörten Geiselnehmern auf ihrer Flucht durch die Republik. Auch in andere Teilen des Landes regiert der Wahnsinn. Während in Rassau ein Asylbewerberheim brennt, feiern Neonazis ihren neuen Führer und die Geburtsstunde des vierten Reiches. Der Sozialarbeiter Horst Fricke bleibt dabei auf der Strecke. Bei dem Versuch, eine polnische Familie nach Rassau zu bringen, wird er von Nazis ermordet und die Familie verschleppt. Inspektor Körn und seine Kollegin Margret nehmen die Ermittlungen auf und geraten in Rassau mitten hinein in einen braunen Sumpf der ideologischen und religiösen Idiotie.
"Terror 2000 - Intensivstation Deutschland", der letzte Teil von Christoph Schlingensiefs Deutschland-Trilogie, ist ein radikales Statement zur deutschen Befindlichkeit Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre: ein obszönes Hysterienspektakel, entstanden nach dem blutigen Ende des Geiseldramas von Gladbeck und den rassistischen Pogromen von Hoyerswerda, Rostock und Mölln.

3sat zeigt "Terror 2000 - Intensivstation Deutschland" anlässlich des Todes von Christoph Schlingensief am 21. August und seines 50. Geburtstages, den der Regisseur am 24. Oktober gefeiert hätte.


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4:10
schwarz-weiss monochrom16:9 Format

Christoph Schlingensief

Menu Total

Spielfilm, BRD 1986

Darsteller:
De PenDietrich Kuhlbrodt
CucaAlfred Edel
Kid JoeHelge Schneider
AnnaAnna Fechner
Annas MannReinald Schnell
Regie: Christoph Schlingensief
Länge: 77 Minuten

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Eine deutsche Familiengeschichte: Die Eltern tragen Nazi-Uniformen und tanzen Polonaise. Der Sohn terrorisiert seine Frau und den schwulen Enkel "Kid Joe", gespielt von Helge Schneider. Dazwischen eine Horde Zombies. Die Lebenden Toten treffen auf die Widergänger der ...

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Eine deutsche Familiengeschichte: Die Eltern tragen Nazi-Uniformen und tanzen Polonaise. Der Sohn terrorisiert seine Frau und den schwulen Enkel "Kid Joe", gespielt von Helge Schneider. Dazwischen eine Horde Zombies. Die Lebenden Toten treffen auf die Widergänger der deutschen Geschichte.
Christoph Schlingensief, in Personalunion Regisseur, Autor und Kameramann, nimmt den Zuschauer mit auf einen wilden Parforce-Ritt durch einen surrealen Alptraum, der provokant und komisch ist. In nur zwölf Tagen in der Nähe von Mülheim im Ruhrgebiet gedreht, nutzt der Film den desolaten Look verlassener Kohlezechen und verfallener Gebäude für einen tabulosen Zitate-Reigen, der sich beim Bildfundus zweit- und drittklassiger Exploitationfilme ebenso bedient wie bei der Ästhetik des deutschen Expressionismus. Sein Trash-Menu mit Horror-, Krimi- und Slapstick-Zutaten, untermalt mit einem Jazz-Soundtrack von Helge Schneider, verweigert sich den Erzählkonventionen und schmeckt nicht jedem: "Menu Total" (1986) ist ein Film, der bestenfalls affektiv betrachtet werden, weil er keiner kontinuierlichen Narration folgt. Er erwies sich als schwer verdaulich und begründete den Ruf Christoph Schlingensiefs als Enfant terrible. Im Forum des jungen deutschen Films bei der 36. Berlinale sorgte er für einen Skandal.

3sat zeigt "Menu Total" anlässlich des Todes von Christoph Schlingensief am 21. August und seines 50. Geburtstages, den der Regisseur am 24. Oktober gefeiert hätte.