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Montag, 20. September
Programmwoche 38/2010
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6:20
Stereo-Ton16:9 Format


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

NDR Talk Show

Moderation: Barbara Schöneberger

Moderation: Hubertus Meyer-Burckhardt


Zwei Stunden spannende und anregende Unterhaltung mit Prominenten und anderen Menschen, die Schlagzeilen machen. Die Moderatoren Barbara Schöneberger und Hubertus Meyer-Burckhardt stellen Fragen zu persönlichen, beruflichen und aktuellen Themen.
(ARD/NDR)


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12:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

sonntags

TV fürs Leben

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Im Mittelpunkt des Magazins "sonntags" stehen religiöse Lebenswelten, gesellschaftliche Wertvorstellungen und individuelle Lebensstile. Zum Themenspektrum gehören die Bereiche Religion, Kirche, Ethik, Psychologie und Gesellschaft, aber auch Boulevardthemen, Kultur und ...

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Im Mittelpunkt des Magazins "sonntags" stehen religiöse Lebenswelten, gesellschaftliche Wertvorstellungen und individuelle Lebensstile. Zum Themenspektrum gehören die Bereiche Religion, Kirche, Ethik, Psychologie und Gesellschaft, aber auch Boulevardthemen, Kultur und Grenzerfahrungen. Es geht um Fragen rund um das Leben.


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12:45
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Film von Christian Romanowski

Alberobello, Italien

Die Hauptstadt der Trulli

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Bis in die 1930er Jahre hat kein Mensch die Trulli beachtet - jene kleinen Häuser mit den hohen runden Dächern in Apulien, in denen arme Leute lebten. Jetzt sind sie ein "Monumento nazionale" und gehören zum Welterbe der UNESCO. Denn was auf den ersten Blick nur putzig ...
(ARD/SWR)

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Bis in die 1930er Jahre hat kein Mensch die Trulli beachtet - jene kleinen Häuser mit den hohen runden Dächern in Apulien, in denen arme Leute lebten. Jetzt sind sie ein "Monumento nazionale" und gehören zum Welterbe der UNESCO. Denn was auf den ersten Blick nur putzig erscheint, erweist sich als eine klug durchdachte Architektur von hoher Kunstfertigkeit: Ohne Mörtel wurden hohe Gewölbe aus Steinquadern geformt, die an mykenische Schatzhäuser erinnern. Die hohen Kegeldächer waren Vorratsspeicher für das Getreide. Außen wurden sie zum Schutz vor dem Regen schuppenartig mit einem Kranz von Bruchsteinplatten belegt. Das gibt den Trulli ihr charakteristisches Aussehen. Unter dem Speicherkegel befanden sich der Wohnraum und der Stall. Wenn Nachwuchs kam, wurde direkt neben dem alten Trulli ein neuer gebaut. Je mehr Kegel, desto größer die Familie und desto wohlhabender der Bauer. Ursprünglich standen die Trulli auf den Feldern, doch am Ende des 15. Jahrhunderts ließ der Conte Aquaviva di Conversano eine Stadt aus Trulli errichten: Alberobello. Dort siedelte er die Bauern an, die auf seinem Großgrundbesitz arbeiteten. So hatte er sie unter Kontrolle. Heute haben viele der alten Bewohner die kleinen Häuser verlassen.
Der Film aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" stellt die seltsamen Häuser Alberobellos vor und erzählt die Geschichte des UNESCO-Welterbes in Apulien.
(ARD/SWR)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15

Linkshänder

Film von Christoph Felder

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Napoleon war es, Mozart und Goethe waren es auch. Tom Cruise, Nicole Kidman, Bill Clinton und David Bowie sind es: Linkshänder. Dennoch gibt es immer noch Vorurteile gegen Linkshänder: Linkisch, linker Typ, jemanden linken - das sind auch heute noch gängige ...
(ARD/WDR)

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Napoleon war es, Mozart und Goethe waren es auch. Tom Cruise, Nicole Kidman, Bill Clinton und David Bowie sind es: Linkshänder. Dennoch gibt es immer noch Vorurteile gegen Linkshänder: Linkisch, linker Typ, jemanden linken - das sind auch heute noch gängige Sprachmuster. In der Rechtshänder-Gesellschaft hat man das Herz am "rechten Fleck". Wenn es in bestimmten Berufen besonders auf Teamarbeit und die Hände ankommt, sind Linkshänder kaum vorstellbar, im Sport dagegen, zum Beispiel im Boxen oder Tennis, sind Linkshänder im Vorteil. Wie viele Linkshänder es heute wirklich gibt, lässt sich nicht sagen. Man vermutet, dass es zwischen zehn und 40 Prozent sind. Niemand weiß jedoch, wie viele Menschen von der linken auf die rechte Hand umgeschult worden sind, eine Praxis, die bis in die 1970er Jahre in Deutschland üblich war. "Linkshändige Kinder schielen, stottern, schlurfen, taumeln, watscheln wie Robben auf dem Land. Sie sind linkisch im Haus, Tölpel und Pfuscher auf der ganzen Linie", urteilte der englische Kinderpsychologe Cyril Burt noch im letzten Jahrhundert. Heute weiß man, dass Linkshändigkeit vererbt wird und bereits vor der Geburt in der Hirnstruktur festgelegt ist. Das lässt sich nicht ändern. Deshalb gilt die Umschulung von Linkshändern in Deutschland inzwischen als Körperverletzung und ist in vielen Schulen verboten.
Film über die Welt der Linkshänder.
(ARD/WDR)


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14:00

Wilde Pferde und Schamanen

Eine Reise durch den russischen Altai

Film von Udo Lielischkies

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Monatelang in den Bergen, umgeben von wilden Pferden, Schafen und einer der schönsten Landschaften der Welt: Den ganzen Sommer verbringen die Männer der Großfamilie Tonkurow im Hochland des russischen Altai-Gebirges. Die Berge sind weit über 4.000 Meter hoch. "Man muss ...
(ARD/WDR)

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Monatelang in den Bergen, umgeben von wilden Pferden, Schafen und einer der schönsten Landschaften der Welt: Den ganzen Sommer verbringen die Männer der Großfamilie Tonkurow im Hochland des russischen Altai-Gebirges. Die Berge sind weit über 4.000 Meter hoch. "Man muss die Tiere respektieren, die Pflanzen, alles, was lebt", sagen die Tonkurows. "Man muss der Natur zuhören, dann hört sie auch den Menschen zu." Das ist ihre feste Überzeugung, und die haben sie auch zu Sowjetzeiten verteidigt. Im Hochland des Altai lebt auch der junge Schamane Arjan. Er hat gegen jedes Übel ein Mittel - gegen Krankheiten, schlechtes Wetter und sogar gegen Pferdediebe.
Der Film stellt das Leben im Altai-Gebirge vor.
(ARD/WDR)


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14:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Bärenkinder allein im Wald

Film von Phil Coles und Rainer Bergomaz

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Die Bärenkindern Pasha und Masha haben schon früh ihre Mutter verloren. Sie sind gerade einmal sechs Monate alt. Schon der Alltag bietet eine Vielzahl an Herausforderungen, zumal die Hilfe der Mutter fehlt. Bärenjunge lernen lange und bleiben meist zwei bis drei Jahre ...
(ARD/NDR)

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Die Bärenkindern Pasha und Masha haben schon früh ihre Mutter verloren. Sie sind gerade einmal sechs Monate alt. Schon der Alltag bietet eine Vielzahl an Herausforderungen, zumal die Hilfe der Mutter fehlt. Bärenjunge lernen lange und bleiben meist zwei bis drei Jahre bei ihrer Mutter, bevor sie eigene Wege gehen. Pasha und Masha hingegen müssen sich alles selbst beibringen: Wo findet man ausreichend Futter? Welche Pflanzen kann man essen, welche sollte man meiden? Wie öffnet man einen Bienenstock? Wichtige Fragen im Kampf ums Überleben, denn ausgewachsene Braunbären fressen rund zwölf Kilo Nahrung am Tag und bringen es so auf eine stattliche Größe von bis zu zwei Metern und ein Gewicht von rund 250 Kilo. Doch haben Pasha und Masha wirklich genügend Fettpolster, um ihren ersten Winter zu überstehen?
Der Film begleitet die kleinen Bären ein Jahr lang.
(ARD/NDR)


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15:30
Stereo-Ton16:9 Format

unterwegs - La Réunion

Weinreben, Vulkane und Steilküsten

Moderation: Wasiliki Goutziomitros

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Man nennt sie auch die Insel mit den 100 Gesichtern. L'Île de la Réunion, das etwas andere Stück Frankreich mitten im Indischen Ozean, ist mehr als nur eine klassische Badeinsel. La Réunion besticht durch seine Vielfalt: Vom Sandstrand bis zum Vulkankrater, vom ...

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Man nennt sie auch die Insel mit den 100 Gesichtern. L'Île de la Réunion, das etwas andere Stück Frankreich mitten im Indischen Ozean, ist mehr als nur eine klassische Badeinsel. La Réunion besticht durch seine Vielfalt: Vom Sandstrand bis zum Vulkankrater, vom tropischen Regenwald bis zu 3.000 Meter hohen Bergen hat das französische Überseedepartement einiges zu bieten.
Gleich zu Beginn ihrer Reise fühlt sich Wasiliki Goutziomitros tatsächlich fast wie in Frankreich: Sie hilft einem Winzer bei der Weinernte. Die Reben wachsen auf über 1.000 Metern über dem Meer. Aus den Trauben wird "le vin qui rend fou" gekeltert - ein Wein, der seit über 30 Jahren auf französischem Festland verboten ist. Nachdem Wasiliki Goutziomitros das Geheimnis um den mysteriösen Wein gelüftet hat, fährt sie ans Meer. Die einzigartige Natur der Insel, die grün bewachsenen Berge und steilen Abhänge bezaubern sie. Aber Wasiliki Goutziomitros macht auch mit den Tücken des Wetters Bekanntschaft. Am Strand angekommen erlebt sie, wie strahlender Sonnenschein innerhalb von Minuten in einen Sturm umschlägt. Auf ihrer Reise lernt sie viele hilfsbereite, fröhliche Menschen kennen. Und sie trifft einen ganz speziellen Inselbewohner: Angélo Thiburce war fast 40 Jahre lang Postbote in der abgelegensten Bergregion der Insel. Noch heute wandert er zu Fuß von Dorf zu Dorf. Angélo Thiburce nimmt Wasiliki Goutziomitros mit auf Wanderschaft und zeigt ihr die Naturschätze, die Mafate zu bieten hat.


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16:15
16:9 Format

Rückzug in die Taiga

Leben wie vor 100 Jahren

Film von Maria Ingrid Bandmann

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Leontij lebt mit seiner Familie versteckt in der Taiga. Wie alle priesterlosen Altgläubigen in seinem Dorf lehnt er aus Überzeugung jeden Fortschritt ab. So wie vor 100 Jahren sind Pferde für ihn das einzige Transportmittel. Leontij hat sechs Kinder. Sie werden, wie ...
(ARD/NDR/WDR)

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Leontij lebt mit seiner Familie versteckt in der Taiga. Wie alle priesterlosen Altgläubigen in seinem Dorf lehnt er aus Überzeugung jeden Fortschritt ab. So wie vor 100 Jahren sind Pferde für ihn das einzige Transportmittel. Leontij hat sechs Kinder. Sie werden, wie alle Kinder dort, nach alter russischer Tradition erzogen: Lesen und Schreiben bringt traditionell die Mutter zu Hause aus der Bibel bei. Was man zum Überleben in der Taiga braucht, lernen die Kinder vom Vater. Hauptnahrungsmittel der Altgläubigen sind Kartoffeln und Getreide, ergänzt durch das selbst angebaute Gemüse und die in der Taiga gesammelten Zirbelnüsse. Seit drei Jahrhunderten nehmen die Altgläubigen Russlands ein mühseliges und entbehrungsreiches Leben in der freiwilligen Verbannung Sibiriens auf sich - aus Liebe zu Gott. Jahrhundertelange Verfolgungen zwangen sie, sich immer tiefer in die Abgeschiedenheit zurückzuziehen, in der Wildnis zu überleben, von niemandem abhängig zu sein.
Der Film zeigt das Leben der Altgläubigen in Russland, bei denen fotografiert und gefilmt zu werden eigentlich als Sünde gilt. Zwei Jahre Recherche und viel Überzeugungsarbeit waren nötig, damit die Leute bereit waren, die Dreharbeiten zu diesem Film zuzulassen.
(ARD/NDR/WDR)


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17:00
Stereo-Ton16:9 Format

Die Kadetten von Königsberg

Kurische Nehrung und Pommersche Küste mit

dem Viermaster "Kruzenshtern"

Film von Bärbel Jacks
(aus der ARD-Reihe "mare TV")

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Als "Schule unter Segeln" bereist der 114 Meter lange Viermaster "Kruzenshtern" die Meere der Welt. Das ehemals deutsche Schiff, 1926 für eine Hamburger Reederei gebaut und unter dem Namen "Padua" auf großer Fahrt, ging nach dem Zweiten Weltkrieg als Reparationsleistung ...
(ARD/NDR)

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Als "Schule unter Segeln" bereist der 114 Meter lange Viermaster "Kruzenshtern" die Meere der Welt. Das ehemals deutsche Schiff, 1926 für eine Hamburger Reederei gebaut und unter dem Namen "Padua" auf großer Fahrt, ging nach dem Zweiten Weltkrieg als Reparationsleistung an die Sowjetunion und dient seitdem als Schulschiff zur Ausbildung von Marinekadetten. Die Regeln an Bord sind streng, Disziplin ist oberstes Gebot, und doch herrscht eine fast familiäre Stimmung. Dabei hat die ständige Mannschaft alle Hände voll zu tun, um den 110 Kadetten beizubringen, wie sie so schnell wie möglich 3.400 Quadratmeter Segel hissen. Neulinge müssen zunächst ihre Höhenangst überwinden. Auch Teamgeist, Mut und Verantwortung werden geschult. Denn die Kadetten sollen nicht einfache Seeleute werden. Sie hätten nach der Ausbildung das Zeug zu Führungskräften und ihren Job schon fast in der Tasche, sagt der Direktor der Baltischen Akademie in Kaliningrad. Der Akademie gehört die "Kruzenshtern", sie bestimmt, dass der Zwischenstopp im Heimathafen diesmal ziemlich kurz ausfällt. Nur vier Tage Zeit für die Mannschaft, um ihre Familien wieder zu sehen.
Der Film begleitet die Kadetten auf dem zweitgrößten historischen Segelschiff der Welt auf ihrer Reise durch die Ostsee: vom idyllischen Warnemünde in ihren Heimathafen Kaliningrad und wieder zurück gen Westen, ins malerische Stettin.
(ARD/NDR)


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17:45
Stereo-Ton16:9 Format

Im Fokus: Argentinien

Von Feuerland nach Tijuana (1/4)

Film von Paula Rodriguez-Sickert

Erstausstrahlung

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In der vierteiligen Reihe "Von Feuerland nach Tijuana" reisen vier Reporterteams quer durch Lateinamerika, von der Südspitze des amerikanischen Kontinents bis zur mexikanisch-kalifornischen Grenze. Sie wollen wissen: Was bewegt die Menschen? Wie sieht ihr Alltag aus? Wo ...
(ARD/3sat)

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In der vierteiligen Reihe "Von Feuerland nach Tijuana" reisen vier Reporterteams quer durch Lateinamerika, von der Südspitze des amerikanischen Kontinents bis zur mexikanisch-kalifornischen Grenze. Sie wollen wissen: Was bewegt die Menschen? Wie sieht ihr Alltag aus? Wo steht Lateinamerika heute?
Die Reise beginnt am "Ende der Welt" - in Feuerland. Nach Puerto Williams, einem Stützpunkt der chilenischen Marine, kommen bestenfalls Abenteurer und Naturliebhaber auf der Suche nach Einsamkeit. Dort lebt die über 80-jährige Cristina Calderon. Wenn sie stirbt, wird das Volk der Yamana, die 6.000 Jahre lang die Inselwelt von Feuerland bewohnten, endgültig verschwunden sein. Über den Beagle-Kanal geht es weiter nach Ushuaia. Die Argentinier sind der Meinung: Dort beginnt die Welt. Der Geologe Jorge Rabassa befürchtet, dass der Perito-Moreno-Gletscher ein Opfer des Klimawandels wird. Von Buenos Aires geht es über den Rio de La Plata weiter nach Montevideo. Dort gibt der Candomble den Ton an. Ein Rhythmus afrikanischen Ursprungs, der daran erinnert, dass einmal die Hälfte der Bewohner Uruguays afrikanische Sklaven waren. Im Landesinneren kämpfen Bio-Bauern gegen genmanipulierte Pflanzen und bauen ihre eigenen Lager für Sämereien. Der Süden Brasiliens ist geprägt von der Tradition deutscher Siedler der vierten und fünften Einwanderergeneration. Das Städtchen Gramado, ein beliebtes Ausflugsziel, verbreitet mit der folkloristischen Pflege seiner deutschen Wurzeln ein exotisches Deutschlandbild. Rio de Janeiro ist die letzte Station: Santa Marta, eine Favela hoch oben in den umliegenden Bergen, ist inzwischen zum Aushängeschild für den städtebaulichen Wandel Rios geworden: Zu den sanierten Häuschen führt jetzt eine Seilbahn. Die Drogenmafia wurde zurückgedrängt, die Jugendlichen in Stadtteilprojekte eingebunden.

"Von Feuerland nach Tijuana" ist der Auftakt der 3sat-Themenwoche "Im Fokus: Argentinien", in der 3sat ein facettenreiches Porträt des Landes mit über 20 Dokumentationen, Reportagen, Spielfilmen und Porträts zeichnet. Um 20.15 Uhr zeigt 3sat im Rahmen der Themenwoche die Dokumentation "Argentinien - Im Land der Gauchos". Die weiteren Teile der vierteiligen Dokumentation "Von Feuerland nach Tijuana" zeigt 3sat an den kommenden Tagen: Teil zwei um 17.45 Uhr, die Teile drei und vier um 17.15 Uhr.
(ARD/3sat)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen

- Arche für Nutztiere
Hochleistungszüchtungen bei Rind und Schwein
- Heiße Fußballfans
Wenn Fußballfans in Wallung kommen beeinflussen sie
auch das Klima


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Heißer Herbst - Bankrott für unser Parteiensystem?


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Im Fokus: Argentinien

Argentinien - Im Land der Gauchos

Film von Julia Leiendecker

(aus der ARD-Reihe "Reisen in ferne Welten")

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Seit drei Tagen ist Felix Segovia mit seinen Männern unterwegs, um über 700 Rinder von einer Estancia zur nächsten zu bringen. Die Gesichter der Männer sind wettergegerbt - einige reiten barfuß. Bei dem schlammigen Untergrund werden Schuhe sowieso nur nass. Schon ...
(ARD/SR)

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Seit drei Tagen ist Felix Segovia mit seinen Männern unterwegs, um über 700 Rinder von einer Estancia zur nächsten zu bringen. Die Gesichter der Männer sind wettergegerbt - einige reiten barfuß. Bei dem schlammigen Untergrund werden Schuhe sowieso nur nass. Schon Felix' Vorfahren waren Gauchos, seine Söhne saßen bereits mit zwei Jahren im Sattel. Ihre Arbeit erfüllt die Männer mit Stolz - erhobenen Hauptes reiten sie durch die Weiten von Corrientes.
Die Reise beginnt im äußersten Nordosten Argentiniens an der Grenze zu Brasilien. Auf einem Gebiet von drei Kilometern Länge stürzen Wassermassen aus 300 Fällen in die Tiefe. Ein grandioses Naturschauspiel, das Iguazú einen Platz auf der Liste des UNESCO-Weltnaturerbes einbrachte. In der Region La Rioja liegt der Talampayo Nationalpark, der sich durch bizarre Felsformationen auszeichnet. José de la Vega lebt abseits der Zivilisation in den Bergen. Der "Kondormann" hat sich dorthin zurückgezogen, um die majestätischen Vögel ungestört beobachten zu können. Einen Tag lang dauert der Ritt zum berühmten Kondorfelsen. Die Millionenstadt Buenos Aires ist Kontrastprogramm zu den Weiten und der Einsamkeit des Hinterlands. Dort ist Ofelia Rosito zu Hause. Die 80-Jährige ist seit ihrer Kindheit eine begnadete Tango-Tänzerin. Im "Milonga Club Grisel" reißen sich die Männer darum, mit ihr tanzen zu dürfen. Aber mehr als zweimal die Woche geht sie nicht aus, schließlich ist sie nicht mehr die Jüngste. Die Reise endet auf der Halbinsel Valdés. Zur Paarungszeit Anfang Oktober kommen dort Seeelefanten und Pinguine an Land.

Um 23.10 zeigt 3sat im Rahmen der Themenwoche "Im Fokus: Argentinien" die Dokumentation "Taxi Tänzer".
(ARD/SR)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

extra 3

Das Satiremagazin mit Tobias Schlegl


Tobias Schlegl zeigt in seiner Satiresendung "extra 3" den Irrsinn der Woche. Immer bissig, frech und witzig.
(ARD/NDR)


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21:30
Stereo-Ton16:9 Format

hitec: Zwischen Havarie und Orkan

Film von Markus Giese und Stephanie Schmidt

Erstausstrahlung

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Ausgerechnet am Great Barrier Reef, diesem einzigartigen Ökosystem, ist es passiert: Am größten Korallenriff der Erde vor der Ostküste Australiens lief Anfang April dieses Jahres ein chinesischer Kohlefrachter auf Grund. Die Shen Neng 1 hinterließ eine kilometerlange ...

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Ausgerechnet am Great Barrier Reef, diesem einzigartigen Ökosystem, ist es passiert: Am größten Korallenriff der Erde vor der Ostküste Australiens lief Anfang April dieses Jahres ein chinesischer Kohlefrachter auf Grund. Die Shen Neng 1 hinterließ eine kilometerlange Spur der Verwüstung in dem Riff. Aus ungeklärten Gründen war das Schiff mit 65.000 Tonnen Kohle an Bord mehr als 15 Kilometer vom Kurs abgekommen und bei voller Fahrt auf das Riff gelaufen. Die Europäische Agentur für die Sicherheit des Seeverkehrs (EMSA) weist darauf hin, dass ein Schiff gegenwärtig im Vergleich zu einem Zeitraum von vor fünf Jahren doppelt so häufig an einer schweren Kollision beteiligt ist. Einer Analyse von 310 untersuchten Seeunfällen zufolge war in 96 Prozent aller Fälle der Kapitän schuld. Warum passieren den Kapitänen immer mehr Fehler? Wo liegen die wahren Ursachen für die jüngsten Seeunglücke?
Die "hitec"-Dokumentation "Zwischen Havarie und Orkan" zeigt, wie die Technik Segen und Fluch der modernen Schifffahrt geworden ist und wie Reedereien, Wissenschaftler und Ausbilder teils mit modernster Simulationstechnik versuchen, die Kapitäne für die immer komplexeren Aufgaben fit zu machen.


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Stereo-Ton16:9 Format

Peter Voß fragt Paul Kirchhof

Erstausstrahlung

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Der Fernsehjournalist Peter Voß diskutiert im Friedrichsbau in Bühl oder im ARD-Hauptstadtstudio Berlin mit einem Gast über ein zeitgeschichtliches Thema. Jenseits des Stakkatos üblicher Talkshows bringt Peter Voß die Gespräche auf den Punkt, ohne dabei wichtige ...
(ARD/SWR/3sat)

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Der Fernsehjournalist Peter Voß diskutiert im Friedrichsbau in Bühl oder im ARD-Hauptstadtstudio Berlin mit einem Gast über ein zeitgeschichtliches Thema. Jenseits des Stakkatos üblicher Talkshows bringt Peter Voß die Gespräche auf den Punkt, ohne dabei wichtige Details beiseite zu lassen.
(ARD/SWR/3sat)


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23:10
Stereo-Ton16:9 Format

Im Fokus: Argentinien

Taxi Tänzer

Film von Carmen Eckhardt

Erstausstrahlung

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Eduardo Amarillo hat seine Passion zum Beruf gemacht: Er ist Tangotänzer, und man kann ihn mieten. In Argentiniens pulsierender Metropole Buenos Aires bietet er mit seiner Agentur "Tango Taxi Dancers" einen besonderen Service an: Für ein Stundenhonorar begleiten Eduardo ...

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Eduardo Amarillo hat seine Passion zum Beruf gemacht: Er ist Tangotänzer, und man kann ihn mieten. In Argentiniens pulsierender Metropole Buenos Aires bietet er mit seiner Agentur "Tango Taxi Dancers" einen besonderen Service an: Für ein Stundenhonorar begleiten Eduardo und seine "Taxi Tänzer" ihre Klientinnen und Klienten in die Welt der Tanzsalons, der Milongas. Die Dienste der versierten Tangotänzer sind sehr gefragt, vor allem bei tanzbegeisterten Touristinnen aus aller Welt, bei Anfängerinnen und älteren Damen. Aber auch führungsschwache Herren nehmen Eduardo gerne in Anspruch, um von ihm zu lernen. Die "Taxi Tänzer" verstehen sich ausdrücklich nicht als Begleitagentur, private Kontakte mit den Klienten sind tabu. Zur Vorbereitung auf seine Arbeit zelebriert Eduardo allabendlich das gleiche Ritual: Das Hemd wird gebügelt, die schwarzen Lackschuhe auf Hochglanz gewienert, die Haare mit Gel in Form gebracht. Mit dem Taxi holt Eduardo seine Kunden ab. Auf der Tanzfläche der "Confiteria Ideal" führt Eduardo sie in die geheimnisvollen Rituale der Milonga ein, wie das des "Cabezeo": Die Tanzpartner finden sich durch Timing, Augenkontakt und subtile Signale. Ein Blick über die Tanzfläche und ein Nicken reicht, um eine Dame aufzufordern. So können die Herren erst dann zum Tanz auffordern, wenn die Wunschpartnerin hinschaut, die Damen dagegen schauen nur dorthin, wo sie auch tatsächlich aufgefordert werden möchten. Der in die Jahre gekommene Prunk der "Confiteria Ideal" erinnert an eine Zeit, als der Tango salonfähig wurde und Argentinien zu den reichsten Ländern der Welt gehörte. Dort wird klar, was Tango auch heute noch bedeutet: Annäherungsversuch, Spiel, aber vor allem - ein ganz besonderes Lebensgefühl.
Der Film stellt Eduardo Amarillo und seine "Taxi Tänzer" vor.

Am Dienstag, 21. September, um 20.15 Uhr, setzt 3sat sein Programm zur Themenwoche "Im Fokus: Argentinien" mit der Dokumentation "Eiskalte Pracht" fort.


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0:10
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:35
Stereo-Ton16:9 Format

Wenn der Vater eine Nummer ist -

Schwanger von der Samenbank

Film von Tristan Chytroschek und Dorothea Marcus

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Viele Frauen wünschen sich ein Kind, doch es fehlt der passende Partner dazu. Einige von ihnen gehen einen umstrittenen Weg. Sie gehen zur Samenbank. Nur wenige Ärzte in Deutschland sind bereit, künstliche Befruchtungen bei Alleinstehenden vorzunehmen. Deshalb ...
(ARD/SWR)

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Viele Frauen wünschen sich ein Kind, doch es fehlt der passende Partner dazu. Einige von ihnen gehen einen umstrittenen Weg. Sie gehen zur Samenbank. Nur wenige Ärzte in Deutschland sind bereit, künstliche Befruchtungen bei Alleinstehenden vorzunehmen. Deshalb organisieren die Frauen Spendersamen aus dem Ausland und lassen sich in Dänemark und den Niederlanden inseminieren. Sandra, 41, ist eine von ihnen. Sie steht ganz am Anfang ihrer Entscheidungsfindung. Sie reist nach Kopenhagen, um sich dort über die Chancen, Risiken und Kosten einer künstlichen Befruchtung zu informieren. Barbara, 38, ist einen Schritt weiter. Sie hat sich Samen in den USA bestellt und in Dänemark künstlich befruchten lassen. Beim vierten Versuch wurde sie schwanger. Nun stellt sich die Frage, wie die Umwelt auf ihr Kind reagieren wird und ob ihr das Kind später vorwerfen wird, keinen Vater zu haben. Vorwürfe, die Anna, 26, ihrer Mutter heute macht. Die Studentin stand kurz vor ihrem Examen, als sie erfuhr, dass sie durch eine Spendersamenbehandlung gezeugt worden ist - heute sind die Daten ihres Vaters vernichtet. Niemals wird sie erfahren, wer ihr wirklicher Vater ist.
Der Film beleuchtet die Situation der künstlichen Befruchtung und ihre Folgen.
(ARD/SWR)


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1:20
16:9 Format

Seitenblicke - Revue

Kult und Kultur des Beisammenseins


Die besten Beiträge der Woche des österreichischen Gesellschaftsmagazins "Seitenblicke".
(ORF)


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1:50
Dolby-Digital AudioDolby-Digital 5.1 Audio16:9 Format

Le nozze di Figaro

Opera buffa in vier Akten von Wolfgang Amadeus Mozart,

KV 492

Darsteller:
SusannaAnna Netrebko
FigaroIldebrando d'Arcangelo
La Contessa AlmavivaDorothea Röschmann
Il Conte AlmavivaBo Skovhus
CherubinoChristine Schäfer
MarcellinaMarie McLaughlin
BarbarinaEva Liebau
u.a.
Haus für Mozart, Salzburger Festspiele 2006
Libretto: Lorenzo da Ponte
Chor: KV Wiener Staatsopernchor
Orchester: Wiener Philharmoniker
Musikalische Leitung: Nikolaus Harnoncourt
Inszenierung: Klaus Guth

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Im Mozart-Jahr 2006 wurde Salzburgs umgebautes Kleines Festspielhaus als Haus für Mozart wiedereröffnet. Für diese außergewöhnliche Festspielsaison inszenierte Claus Guth "Le nozze di Figaro" mit großer Starbesetzung und erzielte weltweit großen Erfolg. Mit ihm ...
(ORF)

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Im Mozart-Jahr 2006 wurde Salzburgs umgebautes Kleines Festspielhaus als Haus für Mozart wiedereröffnet. Für diese außergewöhnliche Festspielsaison inszenierte Claus Guth "Le nozze di Figaro" mit großer Starbesetzung und erzielte weltweit großen Erfolg. Mit ihm startete Claus Guths Salzburger Tryptichon, seine Interpretationen von Mozarts Da-Ponte-Opern, das er mit "Don Giovanni" fortsetzte und im Sommer 2009 mit "Così fan tutte" abschloss.
3sat zeigt eine Aufführung der Oper ""Le nozze di Figaro" von den Salzburger Festspielen 2006.
(ORF)


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5:15
Stereo-Ton16:9 Format

Mozart und da Ponte

Musikalisch - Kulinarisch

Film von Georg Madeja

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Die drei berühmten Opern "Le nozze di Figaro", "Don Giovanni" und "Così fan tutte" sind das Ergebnis der einzigartigen künstlerischen Verbindung von Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791) und Lorenzo da Ponte (1749 - 1838), die die Liebe zu den kulinarischen Genüssen ...
(ORF)

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Die drei berühmten Opern "Le nozze di Figaro", "Don Giovanni" und "Così fan tutte" sind das Ergebnis der einzigartigen künstlerischen Verbindung von Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791) und Lorenzo da Ponte (1749 - 1838), die die Liebe zu den kulinarischen Genüssen ihrer Zeit in ihrem gemeinsamen Werk verewigt haben. Neben den Küchen einfacher Schenken und Wirtshäuser lernte Mozart auch die gehobene Kochkunst hinter mancher Palastfassade kennen. Selbst zum Gastgeber wurde er erst in Wien, als er - gegen den Willen des Vaters - mit seiner Frau Konstanze einen gemeinsamen Hausstand gründete. Auch da Ponte war kein Kostverächter.
Die lukullische Reiseroute auf den Spuren Mozarts und da Pontes führt von Venedig über Görz und Salzburg nach Wien und endet schließlich in Prag. Thomas Hampson und Sophie Koch setzen hochkarätige musikalische Höhepunkte.
(ORF)

Sendeende: 6:05 Uhr