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Dezember 2017
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Dienstag, 24. August
Programmwoche 34/2010
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6:20
Stereo-Ton16:9 Format

7:00
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Stöckl am Samstag

Lange Ehen

Moderation: Barbara Stöckl

Mit Sepp und Helli Forcher, Horst und Hertha Müller
sowie Jimmy und Renata Lugano

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Nahezu jede zweite Ehe wird heute in Österreich geschieden. Wer Beziehungen eingeht, tut das häufig ohne die Verpflichtung, sich auf ewig zu binden. "Lebensabschnittspartner" sind zum gängigen Beziehungsmodell geworden. Umso bemerkenswerter sind da Langzeitpaare. Sepp ...
(ORF)

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Nahezu jede zweite Ehe wird heute in Österreich geschieden. Wer Beziehungen eingeht, tut das häufig ohne die Verpflichtung, sich auf ewig zu binden. "Lebensabschnittspartner" sind zum gängigen Beziehungsmodell geworden. Umso bemerkenswerter sind da Langzeitpaare. Sepp und Helli Forcher zum Beispiel sind seit 53 Jahren verheiratet: Kennengelernt haben sich die beiden Bergfanatiker auf der Oberwalder Hütte am Großglockner. Fünf Jahre nach der ersten Begegnung wurde geheiratet - auf der Berghütte in Großarl, die sie ein Jahr zuvor gemeinsam übernommen hatten. Die Liebe zu den Bergen ist nicht das Einzige, das das Ehepaar miteinander teilt - egal ob Freizeit oder Arbeit, bei den Forchers wird alles gemeinsam erlebt, denn "dann braucht der andere auch nicht eifersüchtig zu sein, dass er nicht dabei war." Horst und Martha Müller sind seit 49 Jahren verheiratet und Eltern von acht Kindern. 1961 schlossen sie den Bund fürs Leben und zogen auf einen Bauernhof, den sie 14 Jahre lang gemeinsam bewirtschafteten. Zwar brachte es Horst Müllers Tätigkeit als Bürgermeister mit sich, dass kaum Zeit für seine Familie blieb, aber die beiden sind noch immer innig verbunden. Jimmy und Renata Lugano führen ihre Ehe seit 39 Jahren: 1970 wählte Magier Jimmy Renata für seine Zaubershows als Assistentin aus und verliebte sich prompt in sie. Doch ihre Gunst zu erwerben war nicht leicht, denn Renata war noch verheiratet. Doch Jimmy überzeugte sie mit seinem Charme. 1971 läuteten die Hochzeitsglocken, seither sind die beiden unzertrennlich.
In "Stöckl am Samstag" begrüßt Barbara Stöckl die drei Paare, die erzählen, was ihre Ehen so beständig macht, wie man Krisen bewältigt und die Liebe jung hält.
(ORF)


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11:05
Stereo-Ton16:9 Format

Wanderwege in Österreich (3/4)

Auf dem Salzburger Almenweg

Moderation: Harry Prünster

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Der Salzburger Almenweg, ein Rundwanderweg, hat 31 Etappen, die vom Tennengebirge bis zum Lammertal verlaufen. So kann man den Pongau und ein Stückl Pinzgau auf grünen Almen und durch zehn Ortschaften erwandern. 120 Hütten in insgesamt 25 Gemeinden findet man auf diesem ...
(ORF)

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Der Salzburger Almenweg, ein Rundwanderweg, hat 31 Etappen, die vom Tennengebirge bis zum Lammertal verlaufen. So kann man den Pongau und ein Stückl Pinzgau auf grünen Almen und durch zehn Ortschaften erwandern. 120 Hütten in insgesamt 25 Gemeinden findet man auf diesem 350 Kilometer langen Weitwanderweg. Genug Auswahl für eigene Wanderziele, ganz nach Kondition, Lust und Laune.
Dritte Folge der vierteiligen Reihe "Wanderwege in Österreich" mit Harry Prünster.
(ORF)


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11:50
Stereo-Ton16:9 Format

Salzburg - Das Reich des halben Papstes

Film von Hans Kutil

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Salzburg war einst die zweitgrößte Erzdiözese der Welt nach dem Kirchenstaat. Noch beim ersten Vatikanischen Konzil 1869 begrüßte Papst Pius IX. den Salzburger Erzbischof Maximilian von Tarnoczy mit den Worten "Seht, da kommt der halbe Papst, der selbst Bischöfe ...
(ORF)

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Salzburg war einst die zweitgrößte Erzdiözese der Welt nach dem Kirchenstaat. Noch beim ersten Vatikanischen Konzil 1869 begrüßte Papst Pius IX. den Salzburger Erzbischof Maximilian von Tarnoczy mit den Worten "Seht, da kommt der halbe Papst, der selbst Bischöfe machen kann". Bis ins frühe 19. Jahrhundert waren dem Erzbistum die Suffraganbistümer Regensburg, Freising, Passau und Brixen sowie die vier Eigenbistümer Gurk, Chiemsee, Seckau und Lavant unterstellt. Dort konnten die Erzbischöfe ohne Zustimmung von Papst und Kaiser geistliche und weltliche Hoheit walten lassen, was zum Titel "halber Papst" führte. Dieses Recht ging erst mit dem Konkordat 1934 verloren. Das Territorium des Fürsterzbistums mit dem Rupertiwinkel im heutigen Bayern, mit Teilen Tirols und Kärntens sowie mit Grundbesitz in Bayern, der Steiermark, Niederösterreich und Slowenien war größer als das Salzburg in den heutigen Grenzen. Die größte Ausdehnung hatte Salzburg unter Erzbischof Pilgrim II. (1365 - 1396). Damals waren die Salzburger Erzbischöfe auch befugt, in dringenden Fällen anstelle des Papstes Entscheidungen zu treffen, den Kirchenbann zu verhängen oder auch den Bann zu lösen, was in einem Fall historisch bedeutend war: Erzbischof Adalbert II. löste den vom Papst über den Babenberger Herzog Leopold V. von Österreich verhängten Kirchenbann, kurz bevor dieser nach einem Sturz vom Pferd starb. Der Bann war verhängt worden, weil der Herzog den englischen König Richard Löwenherz auf dem Heimweg vom Kreuzzug gefangen genommen und ein enormes Lösegeld verlangt hatte.
"Salzburg - das Reich des halben Papstes" blickt zurück in die Vergangenheit der Erzdiözese.
(ORF)


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12:05
Stereo-Ton16:9 Format

Slowenien Magazin

Themen:
- Der Triglav Nationalpark
- Das Hotel Palace in Portoroz
- Malerin Fulvia Zudic
- Designer Dejan Pfeifer
- Rakitovec

Erstausstrahlung


In Kooperation mit dem slowenischen Fernsehen berichtet das österreichische Magazin über Entwicklungen in Politik, Gesellschaft und Kultur Sloweniens.
(ORF/3sat)


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12:30
Stereo-Ton16:9 Format

Europamagazin

Moderation: Johannes Georg Müller


Das "Europamagazin" macht Europa spannend. Mit Reportagen, Hintergrundberichten, aktuellen Beiträgen und auch Glossen informiert das Magazin umfassend und macht schwierige politische Prozesse und komplexe Probleme in der EU und in den Mitgliedsländern der Gemeinschaft verständlich.
(ARD/SWR)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
16:9 Format

ZDF.reportage: Sommer, Sonne, Ostseestrand

Urlaub zwischen Dünen und Meer

Film von Sylvia Bleßmann

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Jeder fünfte deutsche Sommerurlauber steuert für die schönsten Wochen des Jahres die Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns an. Das Urlaubsangebot dort ist vielfältig und reicht vom Luxusurlaub inklusive eigener Jacht bis hin zum einfachen Camping zwischen Dünen. Helga ...

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Jeder fünfte deutsche Sommerurlauber steuert für die schönsten Wochen des Jahres die Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns an. Das Urlaubsangebot dort ist vielfältig und reicht vom Luxusurlaub inklusive eigener Jacht bis hin zum einfachen Camping zwischen Dünen. Helga S. und Siegfried K. mögen es gern schick, per Hubschrauber schweben sie in die Jachthafenresidenz "Hohe Düne" ein. Morgen wird die eigene Jacht einlaufen und im Fünf-Sterne-Jachthafen einen Dauerliegeplatz bekommen. Das Paar aus Niedersachsen hat im Luxushotel eine Suite gemietet und freut sich auf Ausfahrten vorbei an den himmelhohen Fähren und Kreuzfahrtschiffen, die dort extra zur Warnemünder Segelwoche festgemacht haben. Um ihr Boot wird sich Hafenmeister Müller kümmern, ein Mann, der den Hafen von Warnemünde noch aus früheren Tagen kennt. Am Strand von Prerow warten acht Kilometer langer, feinster weißer Sandstrand auf ganz andere Urlauber: Dort liegt in den Dünen versteckt ein Campingplatz, den Eingeweihte für einen der schönsten der Welt halten. Seit Jahren schon baut Familie Grube aus Sachsen-Anhalt dort ihr Zelt in der ersten Reihe auf. Campchef Scharnweber ist der gute Geist des Platzes, ein Mann mit Privilegien: Er ist der Einzige, der dort am Rand des Nationalparks mit seinem Jeep die Dünen rauf und runter fahren darf. Noch lieber aber ist ihm eine ruhige Stunde mit seiner Angel in der Abendsonne, ohne Fragen von lästigen Neuankömmlingen. Einige Dauergäste aber sorgen sich um ihr Paradies, denn der anhaltende Touristenboom bleibt nicht ohne Auswirkungen auf die Umwelt.
Der Film von Sylvia Bleßmann stellt eine der schönsten Urlaubslandschaften Deutschlands vor und berichtet über die Menschen, die diese Region prägen.


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13:45
Stereo-Ton16:9 Format

Das Schloss der alten Damen

Film von Katharina Gugel und Ulf Eberle

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Auf dem fast 20 Meter langen Korridor im Schloss Ehreshoven balancieren betagte Freifrauen, Gräfinnen und Prinzessinnen auf Wackelkisten und steigen über Kegel: Einmal in der Woche ist Sporttag für die adligen Bewohnerinnen des Damenstifts im bergischen Land. Nach dem ...
(ARD/WDR)

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Auf dem fast 20 Meter langen Korridor im Schloss Ehreshoven balancieren betagte Freifrauen, Gräfinnen und Prinzessinnen auf Wackelkisten und steigen über Kegel: Einmal in der Woche ist Sporttag für die adligen Bewohnerinnen des Damenstifts im bergischen Land. Nach dem Sport sammeln sich die Damen zum Mittagessen unter dem Kronleuchter, gehen eine Runde schwimmen im tiefer gelegten Springbrunnen, treffen sich auf ein Tässchen Mokka im Park oder puzzeln im gelben Salon. Ab und zu sorgen Dreharbeiten für die Serie "Verbotene Liebe" dafür, dass es etwas lebhafter zugeht im Schloss. Unruhe gibt es auch, als eine neue Schlossbewohnerin einzieht: Ein paar barocke Möbel und Ölgemälde wandern über den Außenaufzug in das neue und letzte Zuhause für Irmgard von Warburg. Ihr ist nicht viel geblieben aus dem Familienbesitz. Die von Warburgs mussten nach dem Krieg aus Schlesien fliehen und beinahe alles zurücklassen. So ähnlich erging es auch den anderen zwölf Damen aus adligen Häusern, die in Schloss Ehreshoven ihren Lebensabend verbringen. Dafür können sie auf ereignisreiche Zeiten zurückblicken: Prinzessin Lobkowicz zum Beispiel verschlug es von Kroatien nach Kenia, wo sie 35 Jahre lang eine Schule leitete. Gräfin Beissel züchtete einst Rennpferde und war auch selbst Jockey.
Der Film wirft einen Blick in "Das Schloss der alten Damen".
(ARD/WDR)


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14:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Kärntner Nudel Kuddelmuddel

Film von Barbara Altersberger

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Sie war jahrhundertelang als "gefüllte Nudel" die Speise der bäuerlichen Bevölkerung in Kärnten, nun wird sie als "Kasnudel" oder "Kärntnernudel" auch über die Landesgrenzen hinaus immer beliebter.
Der Film "Kärntner Nudel Kuddelmuddel" begibt sich auf die Spur ...
(ORF)

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Sie war jahrhundertelang als "gefüllte Nudel" die Speise der bäuerlichen Bevölkerung in Kärnten, nun wird sie als "Kasnudel" oder "Kärntnernudel" auch über die Landesgrenzen hinaus immer beliebter.
Der Film "Kärntner Nudel Kuddelmuddel" begibt sich auf die Spur der Kärntnernudel.
(ORF)


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15:00
VPS 14:59

Mit Audiodeskription16:9 FormatVideotext Untertitel

37 Grad: Mein Kind wird ein Star

Film von Susanne Brand und Heike Nikolaus

(Zweikanalton: Originalfassung/ Originalfassung mit akustischer Bildbeschreibung)


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15:30

Von Tbilisi ins höchste Dorf Europas

Eine Sommerreise durch Georgien

Film von Ina Ruck

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Georgien liegt an der Grenze zwischen Europa und Asien. Im Norden grenzt es an Russland, im Süden an die Türkei und im Westen ans Schwarze Meer. In die Schlagzeilen geraten ist das Land im November 2003, als die Bevölkerung in der sogenannten Rosenrevolution einen ...
(ARD/WDR)

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Georgien liegt an der Grenze zwischen Europa und Asien. Im Norden grenzt es an Russland, im Süden an die Türkei und im Westen ans Schwarze Meer. In die Schlagzeilen geraten ist das Land im November 2003, als die Bevölkerung in der sogenannten Rosenrevolution einen Machtwechsel herbeiführte und kurz darauf Michail Saakaschwili zum Präsidenten wählte. Akop Kitessow wohnt in Tbilisi - der Hauptstadt Georgiens. Er ist 85 Jahre alt, hat 51 Kinder und 50 Drehorgeln, die er alle selbst gebaut hat. Die Kunst des Leierkastenbauens hat er von seinem Vater gelernt. Gemeinsam mit seinem Sohn Wano betreibt er bis heute eine kleine Drehorgelwerkstatt. "Wir sind die Einzigen in ganz Europa, die das noch können", sagt er.
Filmemacherin Ina Ruck unternimmt eine Sommerreise von der georgischen Hauptstadt Tbilisi bis zur türkischen Grenze und dann hinauf in die Berge.
(ARD/WDR)


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16:00
Stereo-Ton

Russisch Baden-Baden im Kaukasus

Unterwegs im Stawropoler Kray

Film von Albrecht Reinhardt

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Das Gebiet um die Stadt Stawropol gehört zu den schönsten Regionen Russlands. In der Hügellandschaft am Fuß des Kaukasus entstanden im 19. Jahrhundert elegante Kurpavillons aus venezianischem Glas, Spielcasinos zur Zerstreuung des russischen Adels und Operettentheater ...
(ARD/WDR)

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Das Gebiet um die Stadt Stawropol gehört zu den schönsten Regionen Russlands. In der Hügellandschaft am Fuß des Kaukasus entstanden im 19. Jahrhundert elegante Kurpavillons aus venezianischem Glas, Spielcasinos zur Zerstreuung des russischen Adels und Operettentheater für die leichte Abendunterhaltung des Fin de Siècle.
Der Film "Russisch Baden-Baden im Kaukasus" stellt die nach dem Vorbild mondäner Kurorte wie Baden-Baden entstandenen Nobeltreffs im Stawropoler Kray vor.
(ARD/WDR)


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16:30
16:9 Format

Frühling in Sibiriens Osten

Bei den Tschuktschen am Bering-Meer

Film von Frédéric Tonoli

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Tschukotka ist eine sibirische Provinz im äußersten Nordosten Russlands. Obwohl das Gebiet doppelt so groß wie Deutschland ist, leben dort nur 78.000 Menschen. Denn das Klima ist extrem: Selbst im Juli klettert die Temperatur nie über zehn Grad Celsius, und der ...
(ARD/NDR)

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Tschukotka ist eine sibirische Provinz im äußersten Nordosten Russlands. Obwohl das Gebiet doppelt so groß wie Deutschland ist, leben dort nur 78.000 Menschen. Denn das Klima ist extrem: Selbst im Juli klettert die Temperatur nie über zehn Grad Celsius, und der Permafrostboden taut höchstens an der Oberfläche auf. Da nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion keine Polarzulage mehr gezahlt wird, sind die meisten Russen schon fortgezogen. Geblieben sind die Tschuktschen, die dort schon seit Jahrhunderten siedeln. Der Durchschnittslohn liegt in Tschukotka bei nur noch 130 Euro im Jahr. Dabei sind die Preise dreimal so hoch wie im 8.500 Kilometer entfernten Moskau, denn alles muss mit dem Flugzeug angeliefert werden. Um nicht zu verhungern, gehen die Männer, wenn sie nicht gerade ihren Rausch ausschlafen, auf die Jagd. Der hohe Alkoholkonsum hat dazu geführt, dass die Lebenserwartung der Tschuktschen bei nur noch 43 Jahren liegt.
Der Film "Frühling in Sibiriens Osten" zeigt das harte Leben der Tschuktschen.
(ARD/NDR)


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17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Feuerspringer in Sibirien

Film von Jürgen Hansen und Paul Webster

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Sie seilen sich von Hubschraubern ab oder springen mit dem Fallschirm aus alten Doppeldecker-Maschinen mitten hinein in Gebiete, wo riesige Wald- und Buschbrände toben: Sibiriens Feuerspringer. Tagelang kämpfen sie dann vornehmlich mit Hacke und Schaufel gegen die ...
(ARD/SWR)

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Sie seilen sich von Hubschraubern ab oder springen mit dem Fallschirm aus alten Doppeldecker-Maschinen mitten hinein in Gebiete, wo riesige Wald- und Buschbrände toben: Sibiriens Feuerspringer. Tagelang kämpfen sie dann vornehmlich mit Hacke und Schaufel gegen die Brände. In Krasnojarsk befindet sich das Hauptquartier der sibirischen Waldbrandbekämpfer. 500 Feuerspringer sind von dort aus den ganzen Sommer über im Einsatz, in einem Gebiet, das doppelt so groß ist wie die Bundesrepublik und sich von der arktischen Tundra im Norden bis zur mongolischen Grenze im Süden erstreckt. Jeden Sommer kommt es in den unendlichen Waldgebieten Russlands zu bis zu 35.000 Bränden. Ihre Kontrolle und Erstickung ist nicht nur für Russland wichtig. Diese Waldgebiete gehören zu den größten der Welt, und ihre Erhaltung ist entsprechend wichtig für das Weltklima. Im ganzen Land gibt es 4.000 Feuerspringer, sie sind die älteste und größte Waldbrandbekämpfungstruppe der Welt. Während ihre Kollegen in Amerika, die berühmten "Smokejumper", mit modernster Technik ausgerüstet sind, schmoren in Sibirien schon einmal die billigen Gummistiefel der Feuerwehrleute durch. Trotzdem sind sie erfolgreich, die meisten Brände sind nach wenigen Tagen unter Kontrolle. Es ist ein Knochenjob, der Ausdauer und Improvisation verlangt - eine sehr russische Tugend. Oft sind die Feuerspringer wochenlang in der Wildnis auf sich allein gestellt - vor allem, weil die Transporthubschrauber oft wegen Treibstoffmangels nicht kommen.
Der Film "Feuerspringer in Sibirien" begleitet die Männer bei ihren abenteuerlichen und gefährlichen Einsätzen und zeigt die harte Ausbildung der russischen Brandbekämpfer.
(ARD/SWR)


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17:45
16:9 Format

Sibirien - Hilfe, die Chinesen kommen!

Film von Albrecht Reinhardt

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Weit im Osten Sibiriens stoßen Russland und China aufeinander. Russland, die einstige Supermacht, und China, die vielleicht künftige Supermacht, brauchen einander: China benötigt die unermesslichen Rohstoffe Russlands für seine weitere wirtschaftliche Entwicklung. ...
(ARD/SWR)

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Weit im Osten Sibiriens stoßen Russland und China aufeinander. Russland, die einstige Supermacht, und China, die vielleicht künftige Supermacht, brauchen einander: China benötigt die unermesslichen Rohstoffe Russlands für seine weitere wirtschaftliche Entwicklung. Deshalb rollen Tag für Tag tausende Güterwaggons mit wertvollen Rohhölzern ins Reich der Mitte. Manchmal schlagen chinesische Arbeitsbrigaden selbst illegal das Holz in den sibirischen Ländern. Andererseits ist das früher rückständige China für die Russen zum billigen Einkaufsparadies geworden, nicht nur für russische Privatpersonen, sondern auch für Händler. Längst sind die Zeiten vorbei, da die Russen geringschätzig auf die Chinesen herabsahen. Heute bewundern sie deren wirtschaftliche Stärke und beneiden sie darum. Und manchmal macht ihnen das Reich der Mitte einfach Angst - so unaufhaltsam scheint die Macht und die Präsenz Chinas in Sibirien zu wachsen.
Der Film "Sibirien - Hilfe, die Chinesen kommen!" zeigt das Leben im russisch-chinesischen Grenzgebiet.
(ARD/SWR)


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18:15
Stereo-Ton16:9 Format

St. Petersburg

Alltag in der russischen Metropole

Film von Ute Werner

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St. Petersburg ist die wohl europäischste aller russischen Städte. Die Stadtgründung durch Zar Peter den Großen 1703 war eine ungeheure Leistung. Im Sumpfgebiet des Newa-Deltas entstand ein riesiger Komplex aus monumentalen barocken und klassizistischen Bauten. ...
(ARD/SR)

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St. Petersburg ist die wohl europäischste aller russischen Städte. Die Stadtgründung durch Zar Peter den Großen 1703 war eine ungeheure Leistung. Im Sumpfgebiet des Newa-Deltas entstand ein riesiger Komplex aus monumentalen barocken und klassizistischen Bauten. Lebensader bei Tag und Nacht ist der Newski-Prospekt. Dort residiert beispielsweise die Modezarin Tatjana Parfjonowa. Doch es gibt auch eine Welt unter Tage - sie gehört der Metro, deren Schienennetz zum Teil unterhalb der Newa verläuft. Mit der Nostalgie-Straßenbahn kann man einen Ausflug in die Geschichte dieser außergewöhnlichen Stadt machen.
Der Film zeigt Kunst, Architektur und den Alltag in St. Petersburg.
(ARD/SR)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano spezial: Stürmische Aussichten

Moderation: Kristina zur Mühlen

5 Jahre nach Katrina
 Was hat man in New Orleans aus der Katastrophe gelernt?

Erstausstrahlung

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Ende August 2005 zerstörte Hurrikan Katrina den Südosten der USA und richtete besonders an der Küste des Golfs von Mexiko enorme Schäden an. Es war eine der zerstörerischsten Naturkatastrophen der USA. Immer häufiger, sagen Experten, wird es zu solchen Wetterextremen ...

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Ende August 2005 zerstörte Hurrikan Katrina den Südosten der USA und richtete besonders an der Küste des Golfs von Mexiko enorme Schäden an. Es war eine der zerstörerischsten Naturkatastrophen der USA. Immer häufiger, sagen Experten, wird es zu solchen Wetterextremen wie Hurrikan Katrina kommen, nicht nur auf dem amerikanischen Kontinent - weltweit. Doch wie kann sich der Mensch schützen? Gibt es eine Möglichkeit, ganze Landstriche davor zu bewahren, in den Fluten unterzugehen? Und wie lange dauert es, bis sich eine durch ein Unwetter zerstörte Region erholt hat?
Fünf Jahre nach der Naturkatastrophe durch den Orkan Katrina schaut sich "nano spezial" in New Orleans, der wohl am meisten betroffenen Großstadt, noch einmal um: Wie hat man dort nach der enormen Zerstörung reagiert? Welche Maßnahmen sind getroffen worden, und wie lebt man heute sicherer in der Stadt?

Im Rahmen der 3sat-Themenwoche "Stürmische Aussichten?" zeigt 3sat am Mittwoch, 25. August, um 13.15 Uhr "Newton spezial: Tara Oceans".


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Andrea Meier

Die Macht der Reichen oder: Wie viel Wohlfahrt muss sein?


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Fallen

Spielfilm, Österreich 2006

Darsteller:
NinaNina Proll
BrigitteBirgit Minichmayr
AlexUrsula Strauss
CarmenKathrin Resetarits
NicoleGabriela Hegedüs
u.a.
Regie: Barbara Albert
Länge: 84 Minuten

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Fünf Schulfreundinnen Anfang 30 - Nina, Brigitte, Alex, Carmen und Nicole - treffen einander nach 14 Jahren bei einem Begräbnis wieder. Nicole ist mit ihrer zwölfjährigen Tochter Daphne da und hat einen Tag Freigang - normalerweise sitzt sie im Gefängnis, was die ...

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Fünf Schulfreundinnen Anfang 30 - Nina, Brigitte, Alex, Carmen und Nicole - treffen einander nach 14 Jahren bei einem Begräbnis wieder. Nicole ist mit ihrer zwölfjährigen Tochter Daphne da und hat einen Tag Freigang - normalerweise sitzt sie im Gefängnis, was die anderen aber nicht wissen. Nina ist im siebten Monat schwanger, Brigitte unterrichtet an derselben Schule, die sie damals besuchte, Alex lebt planlos in Wien vor sich hin. Carmen, die erst nach der Beerdigung zur Gruppe stößt, ist nach Deutschland gegangen und Schauspielerin geworden. Anfangs beschnuppern die fünf einstigen Freundinnen einander zaghaft, doch allmählich wird ihr Umgang vertrauter. Nachdem Nina aufgrund eines nicht enden wollenden Lachkrampfs den Leichenschmaus verfrüht verlässt, schließen sich die anderen an. Spontan statten die Freundinnen ihrer alten Schule einen Besuch ab. Dort begegnen sie Carmen, deren beruflicher Erfolg Ninas Neid hervorruft. Bei einem Wiesenfest treffen sie außerdem Ninas Jugendliebe Norbert, der dort gerade seine Hochzeit feiert. Als Norbert sich dazu hinreißen lässt, Nina zu küssen, reagiert Braut Sandra trotzig. Sie schließt sich den Frauen an, als diese zu einer Diskothek weiterziehen. Doch je höher der Alkoholpegel steigt, desto größer wird die Missstimmung zwischen den Frauen. Zumal auch Norbert dort auftaucht und es mit der Treue nicht so genau zu nehmen scheint. So offenbaren sich trügerische Illusionen, düstere Geheimnisse und verletzende Lügen aus der ferneren und jüngeren Vergangenheit.
Um die Werdegänge, Hoffnungen, Träume, Sehnsüchte und Enttäuschungen von fünf Frauen Anfang 30 geht es in Barbara Alberts Erfolgsfilm "Fallen" mit Nina Proll, Birgit Minichmayr, Ursula Strauss, Katrin Resetarits und Gabriele Hegedüs.


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21:40
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Film von Albrecht Heise

Rauma, Finnland

Holzstadt am Meer

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Rauma hat die größte Altstadt aus Holz im Norden Europas. Sie ist eine der wenigen mittelalterlichen Altstädte an der Küste West-Finnlands, deren Grundstrukturen bis heute erhalten geblieben sind. 1442 bestätigte ein Ritter des schwedischen Königs Rauma die ersten ...
(ARD/SWR)

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Rauma hat die größte Altstadt aus Holz im Norden Europas. Sie ist eine der wenigen mittelalterlichen Altstädte an der Küste West-Finnlands, deren Grundstrukturen bis heute erhalten geblieben sind. 1442 bestätigte ein Ritter des schwedischen Königs Rauma die ersten Stadtrechte. Dass Raumas Altstadt drei Jahrhunderte nach dem letzten Großbrand fast unverändert erhalten blieb, ist letztlich dem Traditionsbewusstsein ihrer Bürger zu verdanken - damals wie auch heute. Künstler und Architekten haben mit Erfolg den mittelalterlichen Charakter ihrer Stadt bewahrt. Von dem allgemeinen Aufschwung in Europa um die Jahrhundertwende profitierte auch Rauma. Die große Zeit der Segelschifffahrt brachte der Stadt enormen Wohlstand, und die ehemals grauen Fassaden der Häuser bekamen ihr heutiges farbiges Aussehen. Trotz schneller Industrialisierung blieb der historische Bebauungsplan Alt-Raumas in seiner ursprünglichen Struktur unverändert. In der Altstadt gibt es 180 Betriebe und Werkstätten. Rund 800 Bewohner leben in dieser Idylle aus Holz. Dennoch ist Rauma kein Museum. Für Bewohner und Besucher ist die Altstadt Raumas vielmehr eine kreative und inspirierende Mischung aus Tradition und Fortschritt.
Der Film aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" stellt Rauma, die kleine Holzstadt am Meer, vor, die seit 1991 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.
(ARD/SWR)


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
VPS 22:24

Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit extra: Zum Tod von Christoph Schlingensief


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"Wir sind nicht so stabil, wie uns der Globalismus oder diese Gesellschaft permanent erzählt." Christoph Schlingensief, einer der wichtigsten und radikalsten Theater- und Filmkünstler in Deutschland, wusste wovon er sprach. Vor zweieinhalb Jahren erkrankte er an ...

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"Wir sind nicht so stabil, wie uns der Globalismus oder diese Gesellschaft permanent erzählt." Christoph Schlingensief, einer der wichtigsten und radikalsten Theater- und Filmkünstler in Deutschland, wusste wovon er sprach. Vor zweieinhalb Jahren erkrankte er an Lungenkrebs. Seitdem kämpfte er gegen die Krankheit in einer für ihn typischen Art: Er sprach öffentlich darüber, schrieb darüber, inszenierte sie. Am Samstag, 21. August 2010 erlag er seinem Krebsleiden. Im Dezember 2008 hatte Moderatorin Katrin Bauerfeind den Regisseur für einen "Kulturzeit"-Jahresrückblick getroffen. "Wer seine Wunde zeigt, der steht auch zu dem Fehler in ihm, den Zweifel in ihm, dass er so stabil ist", hatte er gesagt und mit ihr unter anderem über seinen "verkorksten Katholizismus" und über seinen Lebenswillen im Angesicht des Todes gesprochen: "Ich merke gerade, wie gerne ich lebe. Das habe ich vorher nicht gewusst.
3sat zeigt das komplette Gespräch mit unveröffentlichtem Material im Rahmen von "Kulturzeit extra zum Tod von Christoph Schlingensief". Schlingensief hatte sich nach dem Gespräch mit Katrin Bauerfeind gewünscht, dass das Gespräch in 3sat auch einmal in voller Länge gezeigt wird.

3sat zeigt anlässlich des Todes von Regisseur und Theaterperformer Christoph Schlingensief am 21. August im Anschluss an dieses Gespräch um 23.10 Uhr die Inszenierung "Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir" und danach, um 0.40 Uhr "African Twintowers".


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23:10
Stereo-Ton16:9 Format

Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir

Fluxus-Oratorium von Christoph Schlingensief

RuhrTriennale, Haus der Berliner Festspiele 2009

Mit Margit Carstensen, Angela Winkler, Anne Tismer,
Mira Partecke, Komi Mizrajim Togbonou, Stefan Kolosko,
Karin Witt, Horst Gelonnek, Kerstin Grassmann,
Norbert Müller, Achim von Paczensky und Klaus Beyer
Sängerinnen: Friederike Harmsen, Ulrike Eidinger
Komposition und Schlagzeug: Michael Wertmüller
Korrepetitor und Orgelspieler: Dominik Blum

Bühnenbild: Thomas Goerge
Bühnenbild: Thekla von Mülheim
Kostüme: Aino Laberenz
Regie: Christoph Schlingensief
Fernsehregie: Peter Schönhofer

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In dem Eröffnungsstück des diesjährigen Berliner Theatertreffens, "Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir", thematisiert der Autor Christoph Schlingensief, Theaterregisseur, Provokateur und Aktionskünstler, seine Krebserkrankung. In der Begründung der Jury zur ...

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In dem Eröffnungsstück des diesjährigen Berliner Theatertreffens, "Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir", thematisiert der Autor Christoph Schlingensief, Theaterregisseur, Provokateur und Aktionskünstler, seine Krebserkrankung. In der Begründung der Jury zur Auswahl des Stücks heißt es: "Dieses Fluxus-Oratorium ist beseelt von der Idee, dass Kunst und Leben nicht voneinander zu trennen sind." Das Stück sei "höchst ergreifend und von einer Unmittelbarkeit, der man im Theater selten begegnet". "Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir" ist ein Stück voller Mut zum Kitsch, eine Demonstration von Poesie, Trauer und Wärme. Es ist aber auch eine Huldigung Schlingensiefs an seinen Übervater Joseph Beuys und die Künstler des Fluxus, denen das Leben und Sterben selbst als Kunstwerk galt.
Die Theatertreffen-Jury hatte die Inszenierung von Christoph Schlingensief, die bei der RuhrTriennale zuerst aufgeführt wurde, unter die zehn bemerkenswertesten deutschsprachigen Inszenierungen 2009 gewählt und zum Theatertreffen Berlin geladen. Es war Christoph Schlingensiefs zweite Einladung zu einem Theatertreffen.


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0:40
Stereo-Ton16:9 Format

The African Twintowers

Ein Projekt von Christoph Schlingensief,

Deutschland 2009

mit Irm Hermann, Klaus Beyer, Patti Smith, Robert Stadlober,
Dirk Rohde, Stefan Kolosko, Norbert Losch, Karin Witt,
Katharina Schlothauer

Schnitt: Kathrin Krottenthaler
Kostüme: Aino Laberenz

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Was im Jahre 2005 als Spielfilm geplant und in Fragmenten in mehreren Projekten von Christoph Schlingensief verarbeitet und schließlich als "Unvollendete" in Form einer 18 Bilder-Installation auf der Berlinale 2008 veröffentlicht wurde, erscheint nun wieder als Film mit ...

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Was im Jahre 2005 als Spielfilm geplant und in Fragmenten in mehreren Projekten von Christoph Schlingensief verarbeitet und schließlich als "Unvollendete" in Form einer 18 Bilder-Installation auf der Berlinale 2008 veröffentlicht wurde, erscheint nun wieder als Film mit neuem Gesicht, unter anderen mit Robert Stadlober und Patti Smith: In "African Twin Towers" geht es um Richard Wagner, den Anschlag vom 11. September, Hagen von Tronje, Odin und Edda, lebende Hereros und Tote, Geister der Gegenwart und der Vergangenheit. Drehort ist eine sich drehende Scheibe, der Animatograph, auf der ein Schiff mit zwei Masten steht. An diesen Masten hängen die Twin Towers. Das alles stand in Lüderitz in Namibia, der ehemaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrikas. An die Stelle einer horizontalen Erzählstruktur oder einer Chronologie treten gefühlte Rangordnungen, Hierarchien, "Hitparaden". An die Stelle narrativer Konsequenz treten Situationen, die keiner klassischen Logik folgen, die schwanken und zerreißen, die durch Extreme gehen und sich manchmal selber begegnen, weil sie sich im Kreis gedreht haben, aber nicht konzentrisch um einen Mittelpunkt, sondern in einer exzentrischen oder elliptischen Bahn.
3sat zeigt Christoph Schlingensiefs "African Twintowers".


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1:40
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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2:05
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Stereo-Ton16:9 Format

Naturwunder auf fünf Kontinenten

(Wh.)


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4:20
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Von Tbilisi ins höchste Dorf Europas

(Wh.)


(ARD/WDR)


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4:50
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Stereo-Ton

Russisch Baden-Baden im Kaukasus

(Wh.)


(ARD/WDR)


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5:20
VPS 05:00

16:9 Format

Frühling in Sibiriens Osten

(Wh.)


(ARD/NDR)