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Dezember 2017
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Donnerstag, 19. August
Programmwoche 33/2010
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6:20
Stereo-Ton16:9 Format

7:00
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wh.)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Kölner Treff

Moderation: Bettina Böttinger

Mit den Gästen: Semino Rossi, Anita Kupsch, Véronique
Witzigmann, Christian Wunderlich, Melda Akkas
und Roman Koidl


Prominente Gäste und Menschen, die nicht tagtäglich im Rampenlicht stehen, aber eine außergewöhnliche und bewegende Lebensgeschichte haben, kommen zum Gespräch zu Bettina Böttingers "Kölner Treff".
(ARD/WDR)


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11:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Orientierung

Das Religionsmagazin des ORF

Moderation: Christoph Riedl

Themen:
- "Wasser ist Leben": Sauberes Trinkwasser für Menschen
im Kongo
- Urlaub mit der Heiligen Schrift
- "Biblify Your Life": Einfach erfolgreich - Werner "Tiki"
Küstenmacher
- Ritter der Barmherzigkeit? - Der Malteser-Ritter-Orden
und seine Mission
- "DJane" mit Kopftuch: Caritas-Kurse für weibliche
Discjockeys


Das Religionsmagazin berichtet über Hintergründe und aktuelle Ereignisse aus den Weltreligionen. Einen Schwerpunkt bildet neben der Berichterstattung aus Österreich die Situation in Afrika und Lateinamerika.
(ORF)


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12:15
Stereo-Ton16:9 Format

100% Urlaub

Deutschland spezial
Themen:
- Topziel: Unterwegs an der Bergstraße
- Städtetrip: Passau
- Hits for Kids: Das Ruhrgebiet für Kinder
- Hotel zum Verlieben: Das Knasthotel Alcatraz
in Kaiserslautern


Das Magazin ist ein Reiseführer mit konkreten Tipps und Infos für den Urlaub und gleichzeitig eine Einladung, von den schönsten Urlaubszielen zu träumen.
(ARD/SR)


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12:45
Stereo-Ton16:9 Format

Madeira

Zwischen Wolken und Meer

Film von Andreas Lueg

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Vor 200 Jahren waren Engländer die ersten Madeira-Touristen - auf der Suche nach einem stilvollen Refugium. Winston Churchill ließ, hingerissen von der Natur, die Zigarre liegen und fing an zu malen. George Bernhard Shaw vernachlässigte die Literatur, um mit 68 Jahren ...
(ARD/SR)

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Vor 200 Jahren waren Engländer die ersten Madeira-Touristen - auf der Suche nach einem stilvollen Refugium. Winston Churchill ließ, hingerissen von der Natur, die Zigarre liegen und fing an zu malen. George Bernhard Shaw vernachlässigte die Literatur, um mit 68 Jahren Tango tanzen zu lernen - im legendären "Reid's Palace", Madeiras Grand Hotel. Auch Österreichs Kaiserin Elisabeth war ganz begeistert von Madeira. Heute ist Madeira bekannt als Blumeninsel und "schwimmender Garten", vielgepriesen wegen seines Natur- und Kulturerbes - ein Ort der Harmonie zwischen Mensch und Natur. Und noch immer umweht eine Aura von Exklusivität die Quintas da Madeira: ehemalige Landgüter und Herrenhäuser, die inzwischen jedem Reisenden offenstehen.
Der Film "Madeira" stellt die Insel vor und erzählt die Geschichte dieses Touristenmagneten.
(ARD/SR)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Newton - Das Sommerprogramm (6/8)

Neues aus der Welt der Wissenschaft

Unser Körper im Härtetest - Die Haut


Sommerausgabe des österreichischen Wissenschaftsmagazins.
(ORF)


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13:40
Stereo-Ton16:9 Format

Auf dem Pfad der Erleuchtung

Daheim in zwei Welten

Die Tibet-Schweizerin Dechen Shak-Dagsay

Film von Kurt Frischknecht

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Dechen Shak-Dagsay war drei Jahre alt, als sie 1963 als tibetisches Flüchtlingskind auf dem Flughafen Zürich-Kloten ankam. Heute ist sie eine erfolgreiche Sängerin, die mit großem Engagement für das Überleben der tibetischen Kultur kämpft. Mit ihrer Stimme und ...

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Dechen Shak-Dagsay war drei Jahre alt, als sie 1963 als tibetisches Flüchtlingskind auf dem Flughafen Zürich-Kloten ankam. Heute ist sie eine erfolgreiche Sängerin, die mit großem Engagement für das Überleben der tibetischen Kultur kämpft. Mit ihrer Stimme und tibetischen Mantras begeistert sie das Publikum. Sie hat Auftritte in ganz Europa, Nordamerika und Asien. Mit Benefizkonzerten sammelt sie Geld für Projekte, die den Wiederaufbau in Osttibet und die tibetische Bevölkerung unterstützen. Sie ist eine wichtige Vermittlerin zwischen den beiden Welten geworden - Tibeterin in der Schweiz und Schweizerin in Tibet.
Für den Film "Daheim in zwei Welten" begleitet Kurt Frischknecht die Sängerin Dechen Shak-Dagsay zusammen mit zwei Schweizer Ärzten auf einer Reise in ihre ferne Heimat.

Als nächsten Beitrag des Themenschwerpunkts "Auf dem Pfad der Erleuchtung" sendet 3sat um 20.15 Uhr den ersten Teil des zweiteiligen Films "Tibet - Reise durch ein verbotenes Land".


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14:30
VPS 14:29

Stereo-Ton16:9 Format

Lebensader Mekong (3/3)

(Wh.)


Schweizer Reporter erzählen außergewöhnliche Geschichten von außergewöhnlichen Menschen aus der ganzen Welt.


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15:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Im schlesischen Himmelreich (1/2)

Film von Thomas Euting

Der Graf und die Kohlendiebe

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Das heutige Schlesien ist in die polnischen Verwaltungsbezirke Niederschlesien, Oppeln und Schlesien unterteilt. Im Alltag spricht man einfach nur von Nieder- und Oberschlesien: Eine Region, in der die Menschen 1.000 Jahre lang Opfer der machtpolitischen Interessen von ...

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Das heutige Schlesien ist in die polnischen Verwaltungsbezirke Niederschlesien, Oppeln und Schlesien unterteilt. Im Alltag spricht man einfach nur von Nieder- und Oberschlesien: Eine Region, in der die Menschen 1.000 Jahre lang Opfer der machtpolitischen Interessen von Böhmen, Habsburgern, Preußen und Polen waren. Eine Region aber auch, die sich im Zuge der EU-Erweiterung als ein multikultureller Ort der Begegnung und als Mittler zwischen Ost und West erweist. Im Oberschlesischen Industrie- und Steinkohlerevier kehrt der schwer kranke Valentin Graf Ballestrem noch ein letztes Mal an die Stätte seiner Kindheit zurück, in das Dorf um Schloss Plawniowitz. Seine Vorfahren zählten zu den bedeutendsten Großindustriellen Oberschlesiens. Der Familie gehörten Kohlegruben, Wälder, Säge- und Stahlwerke, in denen 50.000 Menschen Arbeit hatten. Wie die meisten Schlesier hat auch seine Familie 1945 alle Besitztümer verloren. Die wieder aufgeflammte Diskussion um Eigentumsansprüche vertriebener Deutscher in Polen bezeichnet der alte Herr als einen "Chauvinismus", dem man "gelebte Versöhnung" entgegensetzen müsse: "Wenn Deutsche von Polen beleidigt werden und man zurückschlagen möchte, dann sollte man schweigen, vielleicht sogar eine ganze Generation lang. Geduld und Toleranz werden dazu führen, dass antideutsche Ressentiments abflauen."
Thomas Euting hat das heutige Schlesien bereist. Der erste Teil seiner zweiteiligen Dokumentation "Im schlesischen Himmelreich" führt nach Oberschlesien.

Den zweiten Teil von "Im schlesischen Himmelreich" zeigt 3sat im Anschluss, um 15.45 Uhr.


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15:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Im schlesischen Himmelreich (2/2)

Film von Thomas Euting

Wo der Westen den Osten trifft

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Der Fluch des Kriegs zieht sich noch immer durch Schlesien. Im Bergland der Beskiden erzählt ein alter Bauer, dass er die Deutschen hasst: "Aber nur die, die mir damals mit der Panzerfaust den Arm weggeschossen haben!" Am anderen Ende Schlesiens, ganz im Westen, sitzt ...

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Der Fluch des Kriegs zieht sich noch immer durch Schlesien. Im Bergland der Beskiden erzählt ein alter Bauer, dass er die Deutschen hasst: "Aber nur die, die mir damals mit der Panzerfaust den Arm weggeschossen haben!" Am anderen Ende Schlesiens, ganz im Westen, sitzt eine alte Frau allein in einer kleinen Holzkirche. Zwischen ihren Fingern hält sie einen Rosenkranz. "Der ist das einzige, was ich gerettet habe", sagt sie, "damals, als die Russen kamen, die Mädchen und Frauen zusammengetrieben und vergewaltigt und dann das Dorf in Brand gesteckt haben." Panzerfaust und Rosenkranz bleiben bis heute Sinnbilder tiefster Risse: Symbole für den verblassenden Traum der deutschen Vertriebenen, dass ihre verlorene Heimat Schlesien vielleicht doch noch einmal deutsch werden möge - und für die Zukunftsängste jener Polen, die nach dem Krieg Schlesien besiedelten und heute noch fürchten, die Deutschen könnten vielleicht doch noch zurückkommen. Es gibt aber auch Momente vorbehaltloser Versöhnung: In Hennersdorf umarmen sich zwei Frauen - eine Deutsche, die als Kind aus Schlesien vertrieben wurde, und eine Polin, deren Eltern aus dem polnischen Osten nach Hennersdorf zwangsumgesiedelt wurden. Unter dem Kastanienbaum, unter dem sie als Kinder gespielt haben, reichen sie sich die Hände, denn "im Herzen sind wir beide Schlesier."
Thomas Euting hat das heutige Schlesien bereist. Der zweite Teil seiner Dokumentation "Im schlesischen Himmelreich" führt in den Osten und Westen Schlesiens.


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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

Das Jahr der Wildnis (3/5)

Film von Daniela Pulverer und Jayne Edwards

Juli bis August

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In Europa gehören die Monate Juli und August zu den heißesten des Jahres, doch im Süden Afrikas ist es dann Winter. Die Landschaft, die sich nach einer Regenzeit in voller Pracht zeigt, hat sich nun in einer staubige Wüste verwandelt. Nur im Okavango-Delta, das im ...

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In Europa gehören die Monate Juli und August zu den heißesten des Jahres, doch im Süden Afrikas ist es dann Winter. Die Landschaft, die sich nach einer Regenzeit in voller Pracht zeigt, hat sich nun in einer staubige Wüste verwandelt. Nur im Okavango-Delta, das im Nordwesten Botsuanas gelegene größte Binnenwasserdelta der Erde, stellt sich dem Betrachter noch immer als eine grüne Oase dar. In der Tierwelt gibt es wieder einiges zu entdecken und zu bestaunen. Bei den Sandtigerhaien hat die Paarungszeit begonnen, sie versammeln sich im Indischen Ozean. In Indonesien verfolgt ein Komodowaran, die größte lebende Echse, sein Opfer, und bei der Verfolgung einer Büffelherde geraten zwei konkurrierende Löwenrudel miteinander in Streit.
Die Langzeitdokumentation "Das Jahr der Wildnis" zeigt beeindruckende Naturschauspiele unseres Planeten im Verlauf eines Jahres, gefilmt von acht Kamerateams an 365 Tagen. Sie dokumentiert, was der Wechsel der Jahreszeiten in allen Teilen der Erde für die Tier- und Pflanzenwelt bedeutet und bietet faszinierende Einblicke in den farbenfrohen Kreislauf der Natur.

Die nächste Folge von "Das Jahr der Wildnis" zeigt 3sat im Anschluss, ab 17.15 Uhr. Die letzte Folge ist am Donnerstag, 26. August, um 16.30 Uhr zu sehen.


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17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Das Jahr der Wildnis (4/5)

Film von Daniela Pulverer und Jayne Edwards

September bis Oktober

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Die Zeit des langen Wartens ist vorbei: Im Süden Afrikas hält der Frühling Einzug und lässt die Landschaft, die sich während des Winters als karge Sandwüste präsentierte, neu erblühen. In Thailand regiert hingegen der Monsun und in Europa ist der Sommer zu Ende und ...

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Die Zeit des langen Wartens ist vorbei: Im Süden Afrikas hält der Frühling Einzug und lässt die Landschaft, die sich während des Winters als karge Sandwüste präsentierte, neu erblühen. In Thailand regiert hingegen der Monsun und in Europa ist der Sommer zu Ende und hat dem Herbst Platz gemacht. Das filmische Tagebuch der Tierwelt wird um einige Seiten ergänzt. Die Korallenriffe des Pazifik sind von einer einzigartigen Vielfalt erfüllt. Als größte von Lebewesen geschaffenen Strukturen der Erde, bergen sie eine Vielzahl von Lebensformen, deren Existenz ohne diese Riffe nicht möglich wäre. Das Okavango-Delta in Botsuana trocknet im Oktober aus. Für die hier lebenden Tiere und Pflanzen beginnt nun eine schwere Zeit.
Die Langzeitdokumentation "Das Jahr der Wildnis" zeigt beeindruckender Naturschauspiele unseres Planeten im Verlauf eines Jahres, gefilmt von acht Kamerateams an 365 Tagen. Sie zeigt, was der Wechsel der Jahreszeiten in allen Teilen der Erde für die Tier- und Pflanzenwelt bedeutet und bietet faszinierende Einblicke in den farbenfrohen Kreislauf der Natur. Der vierte Teil präsentiert den filmischen Rundumblick auf die Herbstmonate.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Ländermagazin

Heute aus Baden-Württemberg

Moderation: Lena Ganschow

Erstausstrahlung


Das "Ländermagazin" berichtet aktuell aus den 16 deutschen Bundesländern. Die Themen reichen von politischen über kulturelle bis hin zu kuriosen Ereignissen.
(ARD/SWR/3sat)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Stefan Schulze-Hausmann


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Auf dem Pfad der Erleuchtung

Tibet - Reise durch ein verbotenes Land (1/2)

Film von Steffen Bayer

Das Geheimnis des heiligen Berges

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Vieles hat sich verändert, seit Heinrich Harrer (1912 - 2006) und Peter Aufschnaiter (1899 - 1973) Mitte des 20. Jahrhunderts durch Westtibet gewandert sind. Irgendwo im Grenzgebiet zu Indien liegt ein Dorf, in dem die beiden rasteten, nachdem sie erstmals tibetischen ...

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Vieles hat sich verändert, seit Heinrich Harrer (1912 - 2006) und Peter Aufschnaiter (1899 - 1973) Mitte des 20. Jahrhunderts durch Westtibet gewandert sind. Irgendwo im Grenzgebiet zu Indien liegt ein Dorf, in dem die beiden rasteten, nachdem sie erstmals tibetischen Boden betreten hatten - heute ein Ort mit Plattenbauten. "Das alte Dorf gibt es nicht mehr", erzählt die Bäuerin Pema, "die Menschen wurden umgesiedelt." Pema ist froh, denn nun hat sie fließendes Wasser und viel Platz. Doch der Schuldenberg drückt, jahrzehntelang werden Pema und ihr Mann für das neue Haus bezahlen müssen. Auf die Frage, ob die Umsiedlung freiwillig war, gibt es keine Antwort - aus Angst vor den chinesischen Besatzern. Ein paar Kilometer weiter, in Tholing, wurde eine andere Plattenbausiedlung errichtet. Dort tragen chinesische Männer auf der Hauptstraße Billardturniere aus, und in den Seitengassen locken tibetische Prostituierte die Zuwanderer aus dem "Mutterland". Die wenigen Mönche im Ort leben im Schatten dieser neuen Welt. Ihr Kloster wurde weitgehend zerstört, für einen Wiederaufbau fehlt das Geld. "Zur Linken zieht der Kailash mit seiner prächtigen Schneepyramide unsere ganze Aufmerksamkeit auf sich", schrieb Aufschnaiter beim Anblick des für die Buddhisten heiligsten aller Berge. Wer heute in diese Gegend reisen will, muss fünf innertibetische Passkontrollen passieren. So ist es den Chinesen gelungen, den Pilgerstrom zum Kailash einzuschränken.
Im Vorfeld der Olympischen Spiele in Peking 2008 schaffte es Steffen Bayer, Regionen im seit 60 Jahren durch die Chinesen besetzten Tibet zu bereisen, die normalerweise für Journalisten unzugänglich sind. Als Reiseführer dienten Tagebücher von Heinrich Harrer und Peter Aufschnaiter. Erste Folge des zweiteiligen Reiseberichts "Tibet - Reise durch ein verbotenes Land".

Den zweiten Teil von "Tibet - Reise durch ein verbotenes Land" zeigt 3sat am Freitag, 20. August, um 20.15 Uhr. Als nächsten Beitrag des Themenschwerpunkts "Auf dem Pfad der Erleuchtung" sendet 3sat um 21.00 Uhr "scobel extra: Buddha und die Finanzkrise".


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

Auf dem Pfad der Erleuchtung

scobel extra: Buddha und die Finanzkrise -

Karl-Heinz Brodbeck erläutert buddhistische Wirtschaftsethik

Erstausstrahlung

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In den USA platzte im Sommer 2007 die Immobilienblase und brachte die Weltwirtschaft ins Wanken. Banken, die Autoindustrie, ganze Länder stehen bis heute vor dem Ruin. Die EU schnürt billiardenschwere Hilfspakete um Griechenland zu retten, der Euro geht auf Talfahrt. Hat ...

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In den USA platzte im Sommer 2007 die Immobilienblase und brachte die Weltwirtschaft ins Wanken. Banken, die Autoindustrie, ganze Länder stehen bis heute vor dem Ruin. Die EU schnürt billiardenschwere Hilfspakete um Griechenland zu retten, der Euro geht auf Talfahrt. Hat die Gier von Spekulanten dazu geführt, dass unser Geld bald nichts mehr wert ist? Schon lange vor dem Immobilien-Gau haben Philosophen, Politiker und Medien den einseitigen Blick auf Renditen und Boni kritisiert. Wie sich zeigt: ohne Erfolg. Gibt der Buddhismus Anregungen, wie man achtsamer und sorgfältiger mit Geld umgehen kann? Karl-Heinz Brodbeck lehrt Ökonomie an der Fachhochschule Würzburg. Er ist Fachmann für Geldtheorie und versucht, moderne Ökonomie, Wirtschaftsethik und die buddhistische Sichtweise miteinander zu verbinden. Dass es zu einer Finanz- und Wirtschaftskrise kommen würde, war für ihn wie für viele Experten vorhersehbar. Seiner Ansicht nach offenbart der Banken- und Immobilien-Crash die Realität der Wirtschaft - und eine fundamentale Einsicht der buddhistischen Ethik: die gegenseitige Abhängigkeit aller Dinge und damit ihre Substanzlosigkeit.
In "scobel extra: Buddha und die Finanzkrise - Karl-Heinz Brodbeck erläutert buddhistische Wirtschaftsethik" sucht Gert Scobel im Gespräch mit dem Ökonomen Antworten auf diese Frage.

Als nächsten Beitrag des Themenschwerpunkts "Auf dem Pfad der Erleuchtung" sendet 3sat um 21.25 Uhr "scobel extra: Das Glück als Lebenskunst: Meditation, Mitgefühl und das dynamische ICH".


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21:25
Stereo-Ton16:9 Format

Auf dem Pfad der Erleuchtung

scobel extra: "Das Glück als Lebenskunst: Meditation,

Mitgefühl und das dynamische ICH"

Erstausstrahlung

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Matthieu Ricard ist einer der einflussreichsten tibetischen Mönche im Westen. Er beteiligt sich immer wieder an neurowissenschaftlichen Forschungsprojekten und vermag es, die buddhistische Ethik und andere Konzepte mit einer einleuchtenden humorvollen Leichtigkeit zu ...

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Matthieu Ricard ist einer der einflussreichsten tibetischen Mönche im Westen. Er beteiligt sich immer wieder an neurowissenschaftlichen Forschungsprojekten und vermag es, die buddhistische Ethik und andere Konzepte mit einer einleuchtenden humorvollen Leichtigkeit zu erklären.
In "scobel extra: Das Glück als Lebenskunst: Meditation, Mitgefühl und das dynamische ICH'" führt Gert Scobel mit Matthieu Ricard ein tiefgründiges wie amüsantes Interview, dass auch Nicht-Buddhisten viele Denkanstöße geben kann. Es geht um Fragen wie: Wie funktioniert das mit der Selbstlosigkeit? Kann man seinen Feind wirklich lieben? Und: Was kann Meditation für unsere Lebensqualität tun?

Als nächsten Beitrag des Themenschwerpunkts "Auf dem Pfad der Erleuchtung" sendet 3sat um 22.25 Uhr den Spielfilm "Frühling, Sommer, Herbst, Winter ... und Frühling".


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Stereo-Ton16:9 Format

Auf dem Pfad der Erleuchtung

Frühling, Sommer, Herbst, Winter ... und Frühling

(Bom, yeoreum, gaeul, gyeoul geurigo, bom)

Spielfilm, Korea 2003

Darsteller:
Alter MönchOh Yeong-Su
Reifer MönchKim Ki-Duk
Erwachsener MönchKim Young-Min
Junger MönchSeo Jae-Kyung
MädchenHa Yeo-Jin
Mönch als KindKim Jong-Ho
u.a.
Regie: Kim Ki-Duk
Länge: 97 Minuten

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Auf einer Floßinsel, mitten auf einem von Wäldern und Bergen umgegeben See, lebt ein buddhistischer Mönch, der einen kleinen Jungen nach streng religiösen Grundsätzen großzieht. Als der Junge heranwächst, zeichnet sich das vorläufige Ende seiner Askese ab: Er ...
(ARD)

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Auf einer Floßinsel, mitten auf einem von Wäldern und Bergen umgegeben See, lebt ein buddhistischer Mönch, der einen kleinen Jungen nach streng religiösen Grundsätzen großzieht. Als der Junge heranwächst, zeichnet sich das vorläufige Ende seiner Askese ab: Er verliebt sich in eine junge Frau, die seinen alten Meister pflegt, und verlässt ihr zuliebe seinen väterlichen Lehrer. Als erwachsener Mann kehrt der Schüler zu seinem ergrauten Meister zurück: Er hat seine Frau, das Mädchen von damals, aus Eifersucht getötet. Zwei Polizisten sind dem Flüchtigen auf den Fersen, um ihn zu verhaften. Doch bevor der junge Mann ins Gefängnis geht, unterwirft der Meister den verlorenen Sohn einem Bußritual, bei dem er den Text des Diamant-Sutras, eines zentralen Textes der buddhistischen Lehre, auf die Holzplanken der Floßinsel malen muss - mit dem Schwanz einer maunzenden Katze als Pinsel. Nach seiner Haft kehrt der Schüler zur Insel im See zurück, sein Meister ist gestorben. Eine verzweifelte junge Frau, die sich nicht zu erkennen gibt, vertraut ihm ihr Kind zur Erziehung an: Der Kreislauf von Leben und Tod beginnt von Neuem.
Mit ruhigen, kontemplativen Einstellungen spiegelt Kim Ki-Duk in seinem spirituellen Drama "Frühling, Sommer, Herbst, Winter ... und Frühling" die Entwicklungsphasen des Menschen im jahreszeitlichen Zyklus der Natur. Der Koreaner gilt als ein cineastischer Geheimtipp, der für seinen Spielfilm "Samaria" 2004 in Berlin den Silbernen Bären für die "Beste Regie" erhielt, nachdem er mit dem gewalttätigen Melodram "Die Insel" (2000) die Zuschauer ebenso verstörte wie begeisterte.

Als nächsten Beitrag des Themenschwerpunkts "Auf dem Pfad der Erleuchtung" sendet 3sat im Anschluss, um 0.00 Uhr "scobel extra: Weisheit, das 'Ich' und die Bratwurst".
(ARD)


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0:00
Stereo-Ton16:9 Format

Auf dem Pfad der Erleuchtung

scobel extra: Weisheit, das "Ich" und die Bratwurst

Gert Scobel im Gespräch mit Muho

Mit Muho Nölke (Abt des japanischen Zen Klosters Antaiji)

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"Muho" bedeutet, offen zu sein für alle Richtungen. Der Name wurde Olaf Nölke verliehen, nachdem er Erleuchtung erlangte. Der aus dem Ruhrgebiet stammende Zen-Meister leitet heute als einziger Deutscher in Japan ein bekanntes und wichtiges Soto-Zen-Kloster. Seine Arbeit ...

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"Muho" bedeutet, offen zu sein für alle Richtungen. Der Name wurde Olaf Nölke verliehen, nachdem er Erleuchtung erlangte. Der aus dem Ruhrgebiet stammende Zen-Meister leitet heute als einziger Deutscher in Japan ein bekanntes und wichtiges Soto-Zen-Kloster. Seine Arbeit im Kloster Antaiji bedeutet, sich fünf Tage die Woche bis zu 15 Stunden lang dem Zazen, der Meditation im Sitzen, zu widmen und die Erfahrung des Zen an seine Schüler weiterzugeben. Die Stellung im Kloster bedeutet aber auch harte Arbeit: Pflügen, Mähen und Ernten, egal bei welchem Wetter. Denn als Abt von Antaiji muss Muho sich und seine Familie ernähren. Er weiß, was Armut bedeutet, denn er hat längere Zeit als Zen-Mönch mit Obdachlosen in Osaka gelebt, um in der Zusammenarbeit mit den Ausgestoßenen der japanischen Gesellschaft die Weisheit des Buddhismus zu vertiefen.
In einer "scobel extra"-Sendung spricht Gert Scobel mit Muho über seine Erfahrung der Erleuchtung, über die lebensverändernde Kraft der Meditation und über die Frage, ob und wie man Weisheit lernen kann.

Als nächsten Beitrag des Themenschwerpunkts "Auf dem Pfad der Erleuchtung" sendet 3sat am Freitag, 20. August, um 12.00 Uhr "Der goldene Tempel von Gretzenbach".


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0:30
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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1:00
Stereo-Ton16:9 Format

Rundschau

Politik und Wirtschaft aus Schweizer Sicht

Moderation: Urs Leuthard


Die "Rundschau" bietet Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Das Magazin aus der Schweiz liefert Hintergrundberichte und Recherchen über aktuelle Ereignisse und Brennpunkte im In- und Ausland.


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1:45
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c't magazin

Computer & Technik

Moderation: Mathias Münch

Moderation: Georg Schnurer

Themen:
- Der Google-Alltags-Check: Unterwegs mit Kamera, Leiter
und Laptop
- Genuss ohne Reue - Der große Workshop "Richtig Drucken"
- Achtung Radarfalle - Navigationssysteme mit Warnfunktion


Die HR-Informationssendung rund um Computer und Technik.
(ARD/HR)


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2:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Im schlesischen Himmelreich (1/2)

(Wh.)


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3:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Im schlesischen Himmelreich (2/2)

(Wh.)


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3:45
Stereo-Ton16:9 Format

Mali - Geheimnisvolles Land der Dogon

Film von Petra Schulz und Norbert Wank

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Glühende Hitze, Trockenheit, endlose Sandebenen - das Wüstenland Mali gehört zu den ärmsten und heißesten Ländern der Erde. Mali ist kein Touristenziel, kaum ein Reiseführer berichtet über dieses Land am Rand der Sahara. Es zu erleben kostet Mühe und Anstrengung ...

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Glühende Hitze, Trockenheit, endlose Sandebenen - das Wüstenland Mali gehört zu den ärmsten und heißesten Ländern der Erde. Mali ist kein Touristenziel, kaum ein Reiseführer berichtet über dieses Land am Rand der Sahara. Es zu erleben kostet Mühe und Anstrengung und ist mehr eine Expedition als eine Ferienreise. Aber nirgendwo sonst präsentiert sich Afrika echter und ursprünglicher als dort: strohgedeckte Rundhütten, leuchtende Savannen, farbenprächtige Märkte, geheimnisvolle Masken und der Klang von Buschtrommeln. Bis heute ziehen die Salzkarawanen der Tuareg durch die endlose Sahara nach Timbuktu, und lebt die Volksgruppe der Dogon in der Falaise von Bandiagara, Malis bizarrer Felslandschaft. Die Dogon sind Animisten: In ihrer mystischen Glaubenswelt hat jedes Ding seine eigene Bedeutung.
Der Film "Mali - Geheimnisvolles Land der Dogon" stellt das Land vor.


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4:00
Stereo-Ton16:9 Format

Rundschau

(Wh.)


Die "Rundschau" bietet Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Das Magazin aus der Schweiz liefert Hintergrundberichte und Recherchen über aktuelle Ereignisse und Brennpunkte im In- und Ausland.


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4:45
Stereo-Ton16:9 Format

Club 2

Thema: Bruno Kreisky - Staatsmann mit Widersprüchen

Mit Hannes Androsch (Industrieller, ehem. Finanzminister),
Karl Blecha (ehem. SPÖ-Zentralsekretär), Elisabeth Pittermann
(ehem. SPÖ-Abgeordnete), Norbert Steger (ehem. FPÖ-Vizekanzler),
Josef Taus (ehem. Bundesparteiobmann ÖVP) und Peter Michael
Lingens (damals Chefredakteur Profil)
Leitung: Peter Rabl


"Club 2", das Talk-Format des ORF, hinterfragt vorgefertigte und dominierende Meinungen und Klischees. Diskutiert werden gesellschaftspolitische Themen ohne Tabus - mit Open End. Zu jeder Sendung sind circa sechs Gäste geladen, die etwas zu sagen haben.
(ORF)

Sendeende: 6:10 Uhr